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ꝑö31I1X1X“X“ 5. chnet, daß, m, 4. Mai. Das Handelsblad bere da ü“ Amstern Könige bereits angeordneten Einschraͤnkungen beim di ausgefuͤhrt seyn werden, dem Lande dadurch eine jaͤhr⸗ oge Ausgabe von mehr als 2 ½ Millionen Gulden erspart wer⸗
den warde. artet in Vließingen den Prinzen Heinrich, der sich
an er 2½2 - . dort 8 der Fregatte „de Ryn“ einschiffen wird, um einen
durch die Nordsee zu unternehmen. . n 28n ist auf seiner Reise durch Nord⸗Brabant gestern
Mittag in Eindhoven angekommen.
Belgien.
*+ Bruͤssel, 4. Mai. Der zweite gester rwähnte Be⸗ schluß des neuen Ministeriums betrifft die Gesammtpruͤfung der Kollegien (Gymnasien). Es weicht derselbe von dem vom vori⸗ en Ministerium erlassenen hauptsaͤchlich darin ab, daß der⸗ elbe nicht nur die vom Staate subsidiirten Kollegien zu dieser Pruͤfung verpflichtet, sondern auch den von geistlichen Behoͤrden oder blozen Privatpersonen geleiteten Kollegien daran Theil zu nehmen gestattet. Die Examinatoren sollen nicht von aber doch aus der Koͤnigl. Akademie und den vier Universitaͤten, den zwei Staats⸗ und den zwei freien (der katholischen und der Bruͤsseler Universitaͤt) ernannt werden. Es hat dieser Beschluß von den li⸗ beralen Blaͤttern, die fast systematisch Alles tadeln, was vom neuen Ministerium ausgeht, große Anfechtung erfahren; die ka⸗ tholischen Blaͤtter haben ihn meist mit Stillschweigen uͤbergan⸗ gen. Es lassen sich aber fuͤr diesen Beschluß aus der hiesigen Lage des Unterrichts und aus den denselben leitenden con⸗ stitutionellen Prinzipien sehr triftige Gruͤnde anfuͤhren und wir sehen ihn wirklich als eine versoͤhnende Maßregel an. Die Staatsgewalt vergiebt sich nichts, sie laͤßt bloß an der Wohlthat der öffentlichen vom Staate vorzunehmenden Pruͤfungen die freien, namentlich auch die von der Geistlichkeit dirigirten Gymnasien Theil nehmen. Ob diese letzteren von der Befugniß wirklich Gebrauch machen werden, scheint uns noch immer eine Frage zu seyn; denn bis jetzt hat sich die Geistlich⸗ keit in Bezug auf den Unterricht auf ihre Autoritaͤt sehr eifer⸗ suͤchtig gezeigt, so daß sogar bei dem vorjaͤhrigen Konkurs ein Landesbischof einer Stadtschule streng untersagte, an den Staats⸗Pruͤfungen Theil zu nehmen. Es sind gegen die Ausfuͤhrung dieses Beschlusses mehrere aus der Anzahl der Kollegien und dem Umfange der Unterrichts⸗Gegenstaͤnde entnommene Schwierigkeiten vorgebracht werden; allein diese lassen sich gewiß durch gehoͤrige Umsicht der Wahl beseitigen. Daß der Minister eine besondere Aufmerksamkeit dem oͤffentlichen Unterricht zu schenken gedenkt, scheint auch daraus hervorzugehen, daß er, wie verlautet, diesen Zweig seiner persoͤnlichen Leitung vorbehalten will. Anfangs hieß es, daß ein namhaft gemachter Professor der Universitaät Gent zum Direktor des Unterrichts er⸗ nannt werden wuͤrde. Es wuͤrde diese Wahl gewiß gluͤcklicher, als die vom vorigen Minister getroffene gewesen und auch von dem gesammten Lehrstande guͤnstiger aufgenommen worden seyn. Jedenfalls werden, da der jetzige Minister besser die Beduͤrfnisse des hoͤheren Unterrichts kennt, solche Mißgriffe vermieden werden, wie sie besonders in letzterer Zeit mehrfach unter dem fruͤheren Ministerium vorgekommen sind, und welche die liberalen Blaͤtter weislich verschwiegen haben.
Meine fruͤhere Nachricht uͤber die im Lande existirenden Kloͤ⸗ ster (Staats⸗Ztg. Nr. 89) hat hier zu einer näheren Untersuchung Anlaß gegeben. Die Nachricht war aber aus statistischen ver⸗ öͤffentlichten Tabellen geschoͤpft, die bis dahin katholischer Seits keinen Widerspruch erfahren hatten, und worauf wir uns zu stuͤtzen berechtigt waren; wir beeilen uns jetzt aber auch, die von katho⸗ lischen Blaͤttern gemachte Berichtigung anzugeben, ohne ihr jedoch schon einen offiziellen Werth zuzuschreiben. Es sollen jetzt statt 420 im Ganzen nur 413 Kloͤster bestehen, und seit der Revolution nur eine wirkliche Mehrzahl von 150 entstanden seyn, da viele fruͤhe⸗ ren, dem bloß beschaulichen Leben gewidmete, eingegangen sind. Daß diese Kloͤster sich vielfach wohlthaͤtigen Zwecken, so wie be⸗ sonders auch dem Unterricht zuwenden, und daß die katholische Geistlichkeit uͤberhaupt sehr thaͤtig ist, haben wir nie in Abrede gestellt. Die Thatsache an sich schien uns allein hinreichend zu seyn, um eine besondere Aufmerksamkeit der Staatsgewalt in Anspruch zu nehmen.
Deutsche Bundesstaaten.
Karlsruhe, 3. Mai. (Oberd. Z.) In der heutigen Siz⸗ ung der Abgeordneten⸗Kammer gab das Praͤsidium Kenntniß von 8” Antwort, womit Se. Koͤnigl. Hoheit der Großherzog die Adresse entgegennahm; sie lautet, wie folgt: „Mit Vergnuͤgen empfange Ich die Versicherung der unwandelbaren Liebe und Treue, die Sie Mir im Namen Meiner Zweiten Kammer dar⸗ bringen. Die loyalen und patriotischen Gesinnungen, die sie be⸗ seelen, gereichen Mir z” besonderer Freude. Sagen Sie ihr da— fuͤr Meinen innigen Dank. Die in der Adresse erwaͤhnten, in Meiner Rede nicht beruͤhrten Gegenstaͤnde werden seiner Zeit in geeignetem Wege ihre Erledigung erhalten.“ — Hr. Bekk erstattete den Kommissions⸗Bericht in Betreff der Urlaubsver⸗ weigerungen. Die Schlußantraͤge der Kommission sind folgende: „Die Kommission ist daher der Meinung, daß mit Suspendirung aller Berathung uͤber weitere Schritte die Kammer vorerst nach dem §. 75. der Verfassungsurkunde nur mit dem Großherzoglichen Staats⸗Ministerium unterhandle, wie es in Wahlsachen ohnehin von jeher uͤblich ist. Darnach geht der einstimmige Antrag der Kommission dahin, daß die Kammer in einem Erlasse an das Großherzogl. Staats⸗Ministerium ausspreche: 1) sie koͤnne der Großherzogl. Regierung das Recht nicht zugestehen, Abgeordnete, welche zugleich Staats⸗Diener sind, durch Verweigerung des Ur⸗ laubs von dem Besuche des Landtags auszuschließen, 2) sie muͤsse das Großherzogl. Staats⸗Ministerium daher ersuchen, die Hin⸗ dernisse aus dem Wege zu raͤumen, welche dem Eintritte der bei⸗ den Abgeordneten Aschbach und Peter von Mannheim entgegen⸗ stehen, 3) die bereits angeordneten neuen Wahlen im Aten und im löten Aemter⸗Wahl⸗Bezirke einstweilen einzustellen, 4) und die Akten uͤber die Wahl des Ober⸗Hofgerichts⸗Raths Peter im 16ten Aemter⸗Wahlbezirke der Kammer zur Entscheidung uͤber die Guͤl⸗ tigkeit der Wahl vorzulegen.“ 8
Spanien. Madrid, 26. April. Der Bericht der gemischten Kom⸗
der Regentschaft Theil nehmen wollen, der Herzog von Vitoria
mag ein Mitglied derselben seyn oder nicht. Die Exaltirten setz⸗ ten daher die Herren Caballero, Lopez, Osca und Andere auf die Liste, allein diese Kandidaten mißfallen dem vernuͤnftigen Theil⸗ der Trinitarier, die lieber einen einzigen Regenten waͤhlen wollen.
SIrsk
E 22. April. (A. Z.) Die Nachrichten aus den
a erbien angraͤnzenden Provinzen der Tuͤrkei lauten immer drohender fuͤr die Pforte. Nicht als ob die Erfolge der Insur⸗ genten bedeutend gewesen waͤren — denn außer der Einnahme des unbedeutenden Forts von Akpalanka, die uͤberdies noch zwei⸗ felhaft ist, und außer der entschlossenen Bewegung in Lescovacz hat man bis jetzt nichts von besonderer Wichtigkeit erfahren — es ist aber der Geist, der unter den Christen aller Tuͤrkischen Nord⸗Provinzen herrscht, der Besorgnisse erregt. Schon seit mehreren Monaten hat sich hier das Geruͤcht von dem Bestehen einer organisirten geheimen Gesellschaft in der noͤrdlichen Tuͤrkei verbreitet, und manche Symptome hatten deren Bestehen bewaͤhrt — eine geheime Verbindung der Christen, die sich uͤber Alt⸗Ser⸗ bien, Bulgarien, Nord⸗Rumelien, Bosnien und Nord⸗Albanien er⸗ strecken, fest organisirt seyn und keinen andern Zweck haben soll, als das Tuͤrkische Joch abzuschuͤtteln. Die Protestationen der Insurgenten fuͤr ihre loyalen Gesinnungen gegen den Sultan, die Versicherungen, die sie an den Fuͤrsten von Serbien in dieser Hinsicht haben ergehen lassen und mittelst einer Deputation an Abdul Medschid gerichtet haben, werden sich wohl in der Folge schwerlich bewaͤhren. Man glaubte noch vor Kurzem, daß Fran⸗ zoͤsische Agenten die Hand im Spiele hatten, und bebauptete, daß diese noch nach aͤlteren, von Herrn Thiers erhaltenen In⸗ structionen handelten, da ja das neue Ministerium in Frankreich die fruͤhere feindselige Richtung gegen die Pforte geaͤn⸗ dert habe. Doch hat man hier gegenwaͤrtig diesen Ge⸗ danken aufgegeben. Viele glauben vielmehr, der abgesetzte Fuͤrst Milosch von Serbien suche in den Donaulaͤndern seine verlorene Rolle wieder zu finden, und ein neues christliches Reich, das Serbien in sich aufnehmen wuͤrde, im Norden der Tuͤrkei zu gruͤnden. Es ist schwer, schon gegenwaͤrtig daruͤber abzusprechen, gewiß ist nur, daß jede Stadt, fast jedes Dorf der genannten Laͤnder in der letzten Zeit von fremden Emissairen besucht ward, daß die Christen uͤberall eine Verbindung unter sich eingegangen haben, daß sie mehrere Provinzial Chefs haben, denen Distrikts⸗Chefs untergeordnet sind, welche wieder Orts⸗ Chefs unter sich haben. Lescowacz ist bis jetzt der Mittelpunkt der Bewegung. Mladen, aus der Zeit des schwarzen Georgs noch bekannt, ist nur ein Werkzeug der Partei; ein Griechischer Geistlicher ist ihm beigegeben, von dem er seine Ordres erhält. Man spricht von mehr als 50,000 Gewehren, die den Haͤuptern der Insurrection zu Gebote stehen sollen und deren Vertheilung unter das Landvolk bereits begonnen habe. Auch glaubt man, daß zwar nicht der Fuͤrst Michael von Serbien, wohl aber eine große Anzahl seiner Unterthanen im geheimen Verstaͤndniß mit den Insurgenten stehe. Die Serbische Regierung hat alle ihre disponiblen Streitkraͤfte nach der Bulgarischen Graͤnze beordert, um die Ereignisse zu beobachten und ihr Benehmen darnach ein⸗ zurichten. Der fruͤher daselbst bestandene Kordon ist bereits bis aufs sechsfache verstaͤrkt.
Ein Brief aus Damaskus beklagt sich im Constitutionnel daruͤber, daß die Christen dort noch immer die Abgaben zahlen muͤssen, welche die Aegyptische Regierung ihnen auferlegt, obgleich diese in Folge des Hattischerifs von Gulhane haͤtten abgeschafft werden sollen. Nach demselben Briefe giebt es in Damaskus: Griechische Katholiken 5795 mit 20 Kirchen, 6 Klöͤstern, 31 Moͤn⸗ chen und 7 Weltpriestern; katholische Syrier 1043 mit 8 Kirchen und 7 Weltgeistlichen; Syrier und Griechen der lateinischen Kirche 1076 mit 5 Kirchen, 2 Kapellen, 10 Klöͤstern und 57 Moͤnchen, also im Ganzen 7914 Katholiken mit 31 Kirchen, 2 Kapellen, 16 Klöoͤstern, 88 Moͤnchen und 34 Weltgeistlichen.
La Plata⸗Staaten. Nontevideo, 12. Febr. Die Feindseligkeiten zwischen Rosas und der Republik Uruguay haben bereits zur See begon⸗ nen; einige bewaffnete Fahrzeuge von Uruguay machten vorgestern auf die Schiffe des kleinen Geschwaders von Buenos⸗Ayres leb⸗ hafte Jagd und zwangen dieselben zur Flucht in den Hafen von la Baca. Rosas hat den Parana und Uruguay in Blokadestand erklaͤrt und ein großes Schwedisches Schiff angekauft, um es auf den Kriegsfuß zu bewaffnen. Aber auch die Republik Uruguay trifft große Vertheidigungs⸗Anstalten. Die hiesigen Biaͤtter sind voll von Erzaͤhlungen der durch Oribe zu Cordova veruͤbten Graͤuel; er hat auf dem oͤffentlichen Platze dieser Stadt 40 Personen aus den besten Familien unter dem Vorwande, daß sie zur Partei der Unitarier gehoͤrten, erschießen lassen.
Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 7. Mai.
Abgang Zeitdauer Abgang Zeitdauer von von
111 St. M. Potsdam.
36 [um 6 ⁄ Uhr Morgens.. Vormitt... 4à4 Nachmitt..
Abends 8
St. M.
Um 8 Uhr Morgens.. - 11 - Vormitt.. à3 - 9 ¼½ -
2 - Nachmitt... 42 - 12 ½¼ - “ 8 . - 6 - Abends.. 42 -
10 52 —⸗
1
Meteorologische Beobachtungen. Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung.
1841. 1 Mai.
335 92“ par. Quellwärme 8,00 R + 137 ° R. Flußwärme 14 00° R. + 889 R. Bodenwarme 1380 R.
91 4 en Lufidruc 336,31““gar. 336,7 1 Par. Luftwarme....e. 1† 114° R. + 19,5 R. haupunkt.... + 8,0“ R. + 990 R. Bodenwe 6 1“ Ct. 51 vCt. 70 vEt. Ausdünstung 0,031 %Rh. Wetler “ heiter. heiter. heiter. Niederschlag 0. Wind G W W. V. Waͤrmewechsel †+ 20,19 eelt ls a⸗ W. 1u 1 Tagesmittel: 336 22 par. + 1490 +. R.. 89 ° R.. 66 vCt. W.
11131““ Amsterdam, A. Mai 8 “ Niederl. wirkl. Schuld 5171. 5 % do. 99 %¼. FIg eMil- “ 5 % Span. 22 %. Passive. —. Ausg. —. Zinsl. —. reuss. 8 Sch. —. Pol. 145 ¾. Oesterr. —.
99
Antwerpen, 3. Mai-.
Eisenbahn-Actien. St. Germain 705 G. Versailles rech. tes Ufer 360 G. do. linkes 230 G. München-Augsburg 86½ G. Strass- burg-Basel 235 G. Leipzig-Dresden 99 ½ Br. Köln-Aachen 98 ¾ G. %
Hamburg, 6. Mai. Bank-Actien 1655 Br. Engl. Russ. 108.
London, 4. Mai.
Cons. 3 %, 897 ⁄. Belg. 101. Neue Anl. 23 Ausg. Sch. 12 ½. 2 ½ % Holl. 52 ⁄. 5 % 99 %. 3 % —. Engl. Russ. —. Bras. 69 ½. Columb. 29. Peru —. Chili —.
Passive 53¼. 5 %, Port. 37.
22 1. Mex.
F
5 % Rente fin cour. 113. 85. 3 % Rente fin egur. 79. 25. 5 %
Neapl. au compt. 103.75. 5 % Spaun. Kente 24 9⅞. Passive 55⁄1. 30 % Port. —. 8
Petersburg, 30. April. b 3 Met. 3813 6. Hamb. 3411⁄1 ⁶6.. Paris.
Lond. 1 do. 500 Fl. 75 à¾. do. 200 Fl. 27 ¼.
Par. 300 Fl. 67 ⁄[.
Wien, 3. Mai. 895 Met. 1075/16. 4 % 99⁹ 16 39 “ 4 Bank-Actien 16481,2. Aunl. de 1834 —. de 1839 280
EEEEEö“ 2 , 29/0 .
6 Do11Sal 3 Pr. Cour. - ☛ Pr. C
S Brief. Actien.
Briet. [CGeld. St. Schuld-Sch.] 4 104 8½ p 103⁵ 8 8
Brl. Pots. Eisenb. 5 127 do. do. Prior. Act. 42 103
pr. Eugl. 0bl. a9. 4 102 101 ½ 821 ½% Ahigd Lpz. Eisenb — 11312
Prüäm. Sch. der 101 ¾ do. do. Prior 4118 4
Sechandlung. — 83 Kurm. Schuldv. 3 ½ 1021 4 g 101³,4 Berl. Auh Eiseub 107 do. do. Prior. Act. 4 1021 .
Neum. Schuldv. 3½ 109. 81/5 LW“
Berl. Stadt-Obl. 4 1033 8 — Düss. Elb. Eis. 5 102 %¾
Elbiuger do. 3 100 — 5 Dauz. do. in Th. — 48 do. do. Prior. Aet. 5 —
Westp. Pfandhr. 2 2 101 ¼l Grossh Pos. do 4 — Ostpr. Pfaudbr. 31 1017/ bonnn. do. 31 103 1½ Kur- u. Neum. do. 32 — Schlesische do. 3 102 2
101 ¼l 105 2 10188 102 ½
G
Gold al marco Friedrichsutor Aud. Golumün- zen à 5 Th. [Disconto
Tulr. zu 3) Sgr. Brief. 1 Geld. 20 FI. Kur.z [— 139 08% 250 Fl. 2 Mt. — 138 ⁄1 300 Mk. Kurz 149116 — 300 Mk. Mt. 148 ½ 148 ¼ 1 LSt t. 6 19 1 6 19 1 300 Fr. Mt. 79 12 —— ö1S Mt. —— 101 % Aunsburg... hI Mt. ö” 4 “ 8 100 Thlr. Mt. 995⁄12 8 Leipzig in Couraut im 14 Thl. Fuss 100 Thlr. Tage Franktürt a. M. W2Z....... 100 Fl⸗ Mt. 101 /[ 1 SRbl. Woch. 1 2 ¾
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Amsterdammum
do Ilamburg. ..
do „ Loudon.. h“ Wien in 20 N .
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Sonntag, 9. Mai. Im Opernhause: Die Stumme von Portici, große Oper in 5 Abth., mit Ballet. Musik von Auber. (Hr. Erl, vom K. K. Hof⸗Operntheater zu Wien: Masaniello. als Gastrolle.)
Preise der Plaͤtze: Ein Billet in den Logen des ersten Ran⸗ ges 1 Rthlr. 10 Sgr. ꝛc. — s Im Schauspielhause: Ein Wort des Fuͤrsten, Schauspiel in 5 Abth., von A. P. Hierauf: Eine Treppe hoͤher, Schwank in 1 Akt von A. Cosmar.
Montag, 10. Mai. Im Schauspielhause: Capriciosa, Lust⸗ spiel in 3 Abth., von C. Blum. (Mad. Peroni⸗Glaßbrenner: Capriciosa, als Gastrolle.) Hierauf: Der Spiegel des Tausend⸗ choͤn. 1 Dienstag, 11. Mai. Im Opernhause: Die beiden Schuͤtzen. Hierauf: Konzert, worin Mad. Dufflot⸗Maillard zum letztenmale singen wird. 1) Arie aus der Oper: Der Barbier von Seville von Rossini, gesungen von Mad. Dufflot⸗Maillard. 2) Konzert⸗ stuͤck. 3) Arie aus der Oper: Ano Bolena, von Donizetti, ge⸗ sungen von Mad. Dufflot⸗Maillard. 4) Konzertstuͤck. 5) Arie aus der Oper: Romeo et Capuletti, von Bellini, gesungen von Mad. Dufflot⸗Malllard. “
Im Schauspielhause: Représentation extraordinaire au héné- sice de Mlle. Desgranges. Le spectacle se composera de: 19 L2 première repräsentation de: Le marquise de Seneterre, ou: Une secon de coquetterie, nouvelle en 3 actes et en prose, du iheéatre 2) Pas de deux, nouveau dansé har
francais, par Mr. Mélesville. 86 3) La reprise de: Monsieur Jovial,
Dlle. Polin et Mr. Reichner. 1n o ou: L'huissier chansonnier, vaudeville en 2 actes, par Mr. Ihgauloen. (Vr. Schneider, artiste du thedtre Royal, remplira le röle de Ar.
Jovial.)
Anfang dieser Vorstellung um 6 ½ Uhr.
Abonnements und freien Entreen sind ohne Ausnahme nicht uͤltig. Billets zu dieser Vorstellung sind in der Wohnung der Dlle. Desgranges, Potsdammer⸗Straße Nr 15, von Morgens 9 bis Mitlans 2 Uhr, zu haben und bleiben die Abonnements⸗Billets bis Dienstag Mittag 2 Uhr reservirt.
Koͤniagsstaͤdtisches Theater.
Sonntag 9. Mai. Zum erstenmale: Das Duell⸗ Mandat, oder: Ein Tag vor der Schlacht. Militairisches Drama in 5 Akten, frei nach dem Franzoͤsischen bearbeitet, von Vogel. (Hr. Euling, vom Theater zu Klagenfurt, neu engagirtes Mitglied dieser Buͤhne: Baͤrmann als Antrittsrolle.)
Montag, 10. Mai. (Fuͤnfte Italiaͤnische Opern⸗Vorstellung.) Zum ersten Male wiederholt: Gemma di Vergy. Opera in * Atti. Poesia del Sigunor Bidera. Musica del Maestro Gactano Do- nizefti.
Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen und im Balkon des I1sten Ranges: 1 Rthlr. ꝛc.
Textbuͤcher, in Italiaͤnischer und Deutscher Sprache sir Abends an der Kasse à 5 Sgr. zu haben.
Der Anfang der Italiaͤnischen Opern⸗Vorstellungen ist 6 ½ Uhr. Die Kasse wird um 5 ½ Uhr geoͤffnet.
Dienstag, 11. Mai. Der Talisman. Posse in 3 Akten, von J. Nestroy.
mit Geso
Beilage zur Allgemeinen Preu
549 ßischen Staats⸗Z
eitung M 128.
2——
— — Duͤsseldorf, 25. April.
werks⸗Antheile steigert sich fortwaͤhrend. auf den Landdebitzechen des Essen⸗Werdenschen B
im Monat Maͤrz nur geringe, um so lebhafter aber die Abfuhr auf der Ruhr zum Rhein, nachdem am 12. Maͤrz die Schiff⸗
fahrt nach vorheriger Herstellung der Leinpfade eroͤffnet worden war.
mit der groͤßten Thaͤtigkeit fortgearbeitet; diese Etablissements es kaum, den eingehenden
8 1 1 8 . Der Kohlenbergbau ist uͤberall im schwunghaftesten Betriebe, und der Werth der Berg⸗ Der Kohlen-⸗Absatz war
net wor; Da das Fahrwasser seitdem guͤnstig geblie⸗ ben ist, so sind durchschnittlich jeden Tag bis zu 100,000 Schffl. abgefahren. Auf den Eisenhuͤtten und in den Maschinen⸗Werk⸗ staͤtten zu Sterkrade, Muͤhlheim a. d. Ruhr und Ruhrort wird dennoch vermoͤgen
genuͤgen, obwohl sie ihre Anlag
ziemlich bedeutende Bestellungen ergamts⸗Bezirks in den Tuchmanufakturen einige
und Schlachten Zeuge mehr und mehr in Gebr
der Anfertigung von Sommer
Baumwoll⸗Spinnereien aber kaͤ
Bestellungen zu
Arbeiter herbeiziehen. — Auch die Stahl⸗ und Eisenwaaren⸗Fabriken sind im verflossenen Monat lebhaft beschaͤftigt gewesen, und na⸗ mentlich sollen in neuester Zeit die Scheerenfabriken zu Solingen sem Artikel viel gearbeitet wurde. will man einen Grund hierfuͤr darin finden, daß manche andere
baumwollenen Waaren haben durch den Eintritt der Fruͤhlings⸗ zeit zugenommen, und besonders lebhaft sind die Fabrikanten mit
welchen sich eine vermehrte Nachfrage kund gegeben hat. Die
die maͤchtigen Konkurrenten in England und die Zahl derer,
en theils ausdehnen, theils neue welche in diesem Kampfe erliegen, wird von Jahr zu Jahr
groͤßer. Hinsichtlich
erhalten haben, so daß in die⸗ Dagegen soll die Thaͤtigkeit rmaßen abgenommen haben, und Zeit, in welcher auch kommen. Die Geschaͤfte in tigkeit betrieben stoffen beschaͤftigt gewesen, nach
mpfen noch immer muͤhsam gegen
Rhein außerordentlich belebt. ing Schifffahrt in der zweiten Haͤlfte des Monats Februar bis Ende Maͤrz sind allein hier zu Duͤsseldorf 371 beladene Schiffe, wor⸗ unter 164 Dampfboͤte, angekommen und abgegangen.
der Seiden⸗Manufakturen bleiben die Konjunk⸗
turen fortwaͤhrend unguͤnstig und die Handels⸗Verhaͤltnisse in den Nord⸗Amerikanischen Staaten, welchen gegenwaͤrtig alle und jede solide Basis fehlt, so wie das fortschreitende Sinken der Seiden⸗ preise bei den vorhandenen großen Waarenvorraͤthen aus einer
die Preise des Urstoffes hoch standen, gewähren
vor der Hand keine Hoffnung auf eine guͤnstige Aenderung. Handel und Schifffahrt sind mit erneuerter großer Lebhaf⸗
worden, und besonders war der Verkehr auf dem Seit der Wiedereroͤffnung der
— 8
„ Bekanntmachungen.
AveNI
Standesherrschaft Leuthen, abgeschätzt auf 151,701
Thlr. 23 sgr. A pf., soll im Wege der nothwendigen
Subhastation in termino den sechzehnten Juni 1841, von Vormittags 11 Uhr ab, auf dem Königl. Ober⸗ Landesgericht vor dem Deputirten Ober⸗Landesgerichts⸗ Rath Steinbeck öffentlich verkauft werden. Die Taxe und der neueste Hvpothekenschein können in unserer
Registratur eingesehen werden.
Im Falle von den interessirenden Realgläubigern bis zum Termine die erforderlichen Vorbereitungen bewirkt worden, können auch besondere Gebote auf die einzelnen zur Herrschaft gehörigen Güter Groß⸗ Leuthen, Klein⸗Leuthen, Bückchen, Dolgen, Guhlen, Klein⸗Leine und Ressen angenommen werden.
Frankfurt a. d. O., den 24. Oktober 1840.
Königl. Preuß. Ober⸗-Landesgericht.
——
11A“ Das im Lübbenschen Kreise der Niederlausitz bele⸗ gene, zur Graf v. Haeselerschen Konkursmasse gehb⸗ rige Allodial⸗Rittergut Leibchel, abgeschätzt auf 35,338 Thlr. 27 sgr. 8 pf., soll im Wege der nothwendigen Subhastation den siebzehnten Juni 1841, von Vormittags 11 Uhr ab, vor dem Ober⸗Landes⸗ gerichts⸗Rath Steinbeck auf dem Königl. Ober⸗Lan⸗ desgericht hierselbst verkauft werden. Die Taxe und der neueste Hypothekenschein sind in unserer Registratur einzusehen. Frankfurt a. d. O., den 24. Oktober 1840. Königl. Preuß. Ober⸗Landesgericht.
DEEöö“ Das zur Graf v. Haeselerschen Konkursmasse gehö⸗ rige, im Lübbenschen Kreise der Niederlausitz belegene Allodial⸗Rittergut Groß⸗Leine, taxirt auf 28738 Thlr. 21 sgr. 3 pf., soll im Wege der nothwendigen Sub⸗ hastation in termino den siebzehnten Juni 1841, von Vormittags 10 Uhr ab, auf dem hiesigen Königl. Ober⸗Landesgerichte vor dem Ober⸗Landesgerichts⸗Rath Steinbeck meistbietend verkauft werden. Die Tare und der neueste Hvpothekenschein können in unserer Registratur eingesehen werden. Frankfurt a. d. O., den 24. Oktober 1840. Königl. Preuß. Ober⸗Landesgericht.
Edik tll CCg
Folgende Verschollene:
) Johann Friedrich Beutler aus Dobieszewo, der zuletzt m Jahre 1805 zu Nordhausen als Apo⸗ theker⸗Gehülfe conditionirt hat;
Johann Traugott Gütermann aus Filehne, der im Jahre 1818 von Linkau aus als Papiermacher⸗ Geselle auf die Wanderschaft sich begeben; der Postillon Michael Henke aus Ludwigsdorff, der zuletzt, 1796, zu Lauenburg sich aufgehalten; Samuel Wilhelm Schwandt aus Filehne, welcher im Jahre 1803 auf der Wanderschaft im Oester⸗ reichischen sich aufgehalten; der Schuhmacher⸗Gesell Joseph Wolff aus Bar⸗ cin, der 1812 in Pakosc in Arbeit gestanden und dort zum Polnischen Militair ausgehoben worden seyn soll; die Gebrüder Lorenz Roch und Valentin Mila aus Inowraclaw, von denen Lorenz Roch 1813 zum Militair ausgehoben worden seyn soll, wäh⸗ rend Valentin 1820 sich in Warschau aufhielt; der Schuhmacher⸗Gesell Thomas Wyszkowski aus Nakel, welcher sich im Jahre 1824 von Polnisch Crone aus in die Fremde begeben; Wovyciech Strzozinski, welcher sich 1811 von Wa⸗ growiec aus auf die Wanderschaft nach Polen be⸗ geben; die Anna Marianne Ruszkiewicz, welche sich im Jahre 1809 aus Polnisch Crone wegbegeben;
die Geschwister Anna und Johann Malzahn,
und Justiz-Kommissarius Schultz II.
ben und Erbnehmern verabfolgt werden wird. Bromberg, den 17. Oktober 1840. 8 Königliches Ober⸗Landesgericht.
N 3
Auf den Antrag der Erben des Ritterguts⸗Besitzers Hemrich Ludwig Reuter und seiner Ehefrau Dorothea, geb. Janée, sollen folgende zu deren Nachlaß gehörige Grundstücke: 1) das Rittergut Waldaukadel incl. des dabei befind⸗ lichen Schmiedegrundstücks mit einer Fläche nach der neuesten Vermessung von 1420 Morg. 160 R. Preußisch, landschaftlich auf 28,618 Thlr. 1 sgr. 5 pf. abgeschätzt; das Bauergut Elluschönen mit einer Fläche von 89 Morg. 11 ¶Ruth. Preuß., gerichtlich auf 780 Thir. abgeschätzt; das Torfbruch Serguhnen mit einer Fläche von 31 Morg. 15 ¶QRuth. Preuß., gerichtlich auf 4121 Shlr. 18 sgr.; das Rittergut Ballupönen mit einer Fläche nach der neuesten Vermessung von 2597 Morg. 66 ◻R. Preuß., landschaftlich auf 28,346 Thlr. 10 sgr. 6 pf. abgeschätzt;
in freiwilliger Subhastation verkauft werden, und zwar
lich bewirthschaftet worden sind, zusammen in dem auf den 18. August 1841, Vormittags um 11 Uhr, das Rittergut Ballupönen aber in dem auf den 19. Au⸗ gisst 1841, Vormittags um 11 Uhr, vor dem Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗Assessor Marenski auf dem hiesigen Ober⸗Landesgerichte angesetzten Termine.
Diese im Stallupöner Kreise belegenen Besitzungen sind von Gumbinnen etwa 2 Meilen entfernt, mit ausgezeichneten Gebäuden im besten Zustande, worun⸗ ter sich eine Roß⸗, Mahl⸗ und Oelmühle, auch Brau⸗ und Brennerei befinden, versehen, und ist daselbst bis her ein edles Gestüt und eine feine Schäferei von 1500 Stücken gehalten worden. Die Taxen und Kaufbedingungen sind in unserer Registratur einzusehen und müssen die Bieter auf Ein⸗ zahlung einer Summe von 3000 Thlr. in jedem der obigen Termine vorbereitet seyn. Zahlungsfähige Käufer werden zu diesem Termine hierdurch eingeladen und wird, falls keine anderweiten Hindernisse entgegenstehen, bei annehmbaren Geboten der Zuschlag erfolgen. Insterburg, den 27. April 1841.
Civil⸗Senat des Königl. Ober⸗Landesgerichts.
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lich gehörende, gegenwärtig an den Pensionarius H.
Henning verkaufte Gut Prusdorff nebst Saaten, Acker⸗
Arbeiten und Inventarienstücken Ansprüche und For⸗
derungen haben, werden auf des Letzteren Antrag zu
deren Anmeldung und Beglaubigung in einem der fol⸗
genden Termine:
den 6., 27. Mai oder am 17. Juni or., Morgens 10 Uhr,
bei Vermeidung der am 8. Juli d. J. zu erkennen⸗
den Präkluston, — hierdurch aufgefordert.
Datum Greifswald, den 3. April 1841.
Königl. Hofgericht von Pommern und Rügen.
(L. S.) v. Möller, Praeses.
Nothwendiger Verkauf. Das dem Kaufmann Friedrich Wilhelm Rocholl und dessen Ehefrau Agatha Carolina geb. Speckmann zu⸗ gehörige, hierselbst auf dem Steindamm unter der Ser⸗ vis⸗Nummer 399 und Nr. 11 des Hypothekenbuchs ge⸗ legene Grundstück, abgeschätzt auf 8618 Thlr. 15 sgr. zufolge der nebst Hopothekenscheine und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Tarxe, soll den vierzehnten September 1841, Vormittags um 12 Uhr, in oder vor dem Artushofe verkauft werden.
welche sich 1807 von Sucholowko (Inowraclawer
Kreis) heimlich entfernt haben;
Johann Karl Schlieper aus Biegedzin (Kreis
Wirsitz), welcher sich nach dem Jahre 1810 von da enifernt hat;
die seee Jahren verschollene Barbara, geborne
Walewota, verehelichte v. Zbychikowska J., v. Zu⸗ licke, Uber deren Aufenthalt und Alter si
jic ermitteln lassedu⸗ halt und Alter sich nichts je unverehelichte Theodosia Pawlowska, welche
usn um das Jahr 1816 von Bromberg nach Po⸗ ien begeben; der Müller⸗Gesell Joh
Königl. Land⸗ und Stadtgericht zu Danzig. Subhastations⸗Patent. f
Nothwendiger Verkauf.
len von Danzig entfernte, zu er
verliehene Gut Nobel Nr. 38, abgeschätzt auf 9097 Thlr. g.
die ersteren 3 Besitzungen, welche bisher gemeinschast⸗
“ ¹g. sschaft in der Lage anzunehmen, in welcher sie sich be⸗ 1 Alle diejenigen, welche an das im Franzburger Kreise findet und sämmtliche Dispositionen des bis dahin le⸗ belegene, dem Gutsbesitzer von Tham bisher eigenthüm⸗ gitimirten Erben anzuerkennen.
werden auf den Antrag ihrer Verwandten, beziehungs⸗ weise Abwesenheits⸗Kuratoren, sammt ihren etwa zu⸗ rückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmern h hierdurch öffentlich vorgeladen, sich vor oder spätestens
den 6. Dezember 1841, Vormittags 10 Uhr,
Das der Frau Witwe Johanne Ernestine Labes geb. vor dem Deputirten, Herrn Land⸗ und Stadtgerichts⸗ Broen, der Frau Hauptmann Justine Karoline Augustesrath Seiler an hiesiger Gerichtsstelle anberaumten Schumann geb. Schmidt und dem Herrn Landgerichts⸗ Termine persönlich oder durch einen Assessor Ernst SEEEb1 etwa 3 Mei⸗ mächtigten, wozu die Herren Justiz⸗Kommissarien Dr. Eisenbahnen mit der Rheinischen Eisenbahn (welche - lichen Deutsch-Kullmi⸗ Hadelich, Justizrath Rötger und Dr. Windmüller vor, sich an die Belgischen Eisenbahnen anschließt) zu ver⸗ schen Rechten nach dem Privilegio vom 6. Mai 1555 geschlagen werden, zu melden, sonst aber
Allgemeiner Anzeiger fuͤr die preußischen Staaten.
vpersönlich oder durch einen Bevollmächtigten, wozu ih⸗ nen die Iustiz⸗Kommissarien, Justizrath Schöpke
Ediktal⸗Vorladung. Ueber das Vermögen des Kaufmann Heinrich Hirsch⸗
ist durch die Verfügung vom 16. Februar a. c. der Konkurs⸗Prozeß eröffnet worden. Der Termin zur Anmeldung aller Ansprüche an die Konkurs⸗Masse steht am 17. Juni 1841, Vormit⸗ tags um 9 Uhr, vor dem Land und Stadtgerichts⸗Rath Hähnelt im Parteienzimmer des hiesigen Gerichts an. Wer sich in diesem Termine nicht meldet, wird mit seinen Ansprüchen an die Masse ausgeschlossen und ihm deshalb gegen die übrigen Gläubiger ein ewiges Still⸗ schweigen auferlegt werden. Lissa, am 17. Februar 1841.
Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.
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Zapozew Edyktalny. Nad majatkiem kupza Heinricha Hirschfeldta
* 8 8 8 vorgeschlagen feld, als Chef der Handlung S. D. Hirschfelds E Leszna je Naczelnika H- sukcessorow S. D. . Die zur Graf v. Haeselerschen Konkursmasse gehö⸗ werden, sich zu melden, widrigenfalls sie für todt er⸗ — Eeea, Hicsedsad, Nae. rige, im Lübbenschen Kreise der Niederlausitz belegene klärt und ihr Vermögen ihren nächsten legitimirten Er⸗
Hirschfeld. — Rozrzadzeniem z dnia 16. Lutego 1841 otworzono dzis process konkursowy.
Termin do podania wszystkich pretensyi do massy konkursowéy wyznaczony jest na dzien 17. Czerwca 1841 godzine 9 przedpoludniem w izbie stron tutéy- szego Sadu przed W. Hlahnelt sedziq ziemsko-miéyskim.
Kto sié w terminie tym niezglosi, zostanie z pre- tensya swojq do massy wylaczony i wieczne mu w téy mierze milczenie przeciwko drugim wierzycielom
akazaném zostanie.
Lefzno, dnia 17. Lutega 1841.
Kröl. Pruski Sad Zièmsko- miéyski.
Nothwendiger Verkauf.
Der in der Altstadt sub No. 292. auf dem Markte belegene, zur Fiebichschen Konkurs Masse gehörige, neu und elegant ausgebaute Gasthof, abgeschätzt auf 13,525 Thlr., soll in termino den 18. September c., Vor⸗ mittags um 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle in nothwendiger Subhastation öffentlich verkauft werden. Die Taxe, der neueste Hypothekenschein und die Be⸗ dingungen sind in der Registratur einzusehen. Bemerkt wird, daß nur eine Materialien⸗, nicht aber eine Ertrags⸗Taxe aufgenommen ist. 1“ Thorn, den 9. Februar 1841.
8 Königl. Land⸗ und Staͤdtgericht.
Nothwendiger Verkauf.
Land⸗ und Stadtgericht zu Nordhausen. Das zu Nordhausen in der Kranichstraße sub No. 447, belegene, dem Gastwirth Karl Heinrich Weber zu⸗ gehörige Wohn⸗, Brau⸗ und Gasthaus, abgeschätzt be⸗ sage der mit dem neuesten Hyvpothekenscheine in der Registratur einzusehenden Tarxationsverhandlungen zu 5183 Thlr., soll
den 16. August d. J., Vormittags 10 Uh an Gerichtsstelle hierselbst subhastirt werden.
Cdil Land⸗ und Stadtgericht Rügenwalde.
Die unbekannten Erben und Erbnehmer des angeb⸗ lich zu Stargard in Pommern im Jahre 1760 gebore⸗ nen und hierselbst am 23. Oktober 1833 verstorbenen Invaliden⸗-⸗Unteroffiziers Christian König, — von dem ein Sohn, Vornamens Johann, 1815 in Großherzogl. Mecklenburgischen Militair⸗Diensten gestorben sevn soll, — werden hierdurch aufgefordert, sich innerhalb 9 Mo⸗ naten, spätestens aber in dem auf den 5. VBitob18 Vormittags um 11 Uhr, angesetzten Termine, im hie⸗ sigen Gerichts⸗Lokal schriftlich oder persönlich zu mel⸗ den, widrigenfalls der Nachlaß desselben dem Fiskut als herrenloses Gut zugeschlagen werden wird. 1
ḰbdiItg1 Von dem unterzeichneten Königl. Landgericht wer⸗ den folgende Verschollene und resp. unbekannte Erben: 1) Der Dienstknecht Johann Gottlob Mückenberger, von Rotta, seit 1825 von Berlin aus verschollen. Vermögen 12 Thlr. 15 sgr. 2) Der Sattlergeselle Christian Gottlieb Strauch, von Schmiedeberg, seit etwa 25 Jahren verschollen. Vermögen 18 Thlr. 3) Johann Gottfried Mat, auch Böttcher genannt,
b33EEETTTEEE1111“ Der Schneider Christian Utke aus Glambeck, wel⸗ cher sich im Jahre 1819 aus seinem Wohnorte ent⸗ fernt hat, oder dessen etwanige unbekannte Erben und Erbnehmer, werden aufgefordert, sich in termino SPbqEööbööö oder vor demselben, bei dem unterzeichneten Gerichte zu melden, widrigenfalls der Christian Utke für todt erklärt und die Erbfolge in sein Vermägen eröffnet werden wird, die etwanigen unbekannten Erben aber mit ihren Ansprüchen praͤkludirt werden sollen, und wenn sie sich später melden, gehalten sind, die Erb⸗
Reetz, den 8. Februar 1841. Königl. Land⸗ und Stadtgericht.
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5. Mai 1802, Sohn des Speisers Jakob Wede⸗ ri
sich gegeben haben);
Deubach und der Christiane Elisabeth Deubach, geborne Bornmann (er hat sich im Jahre 1821 als Schuhmacher in die Fremde begeben und zu⸗ letzt im Jahre 1820 von Lübeck aus geschrieben); Johann Franz Angelroth, geboren zu Walschleben am 6. Februar 1800, Sohn des Johann Heinrich Angelroth und der Dorothee Friederike Angelroth,
derschaft gegangen und hat im Jahre 1826 von Rom aus die letzte Nachricht von sich gegeben); a
von Cossa, seit etwa 40 Jahren abwesend. Vermögen 8 Thlr. 4) Der Seilergeselle Johann Gottlieb Kloß, von Schmiedeberg, seit 1794 verschollen. Vermögen etwa 20 Thlr. 5) Der Schuhmachermeister Johann Gottfried Coesius oder Zesius, von Schmiedeberg, seit 39 Jahren verschollen. Vermögen eine Henshaigh. 6) Der Zimmergeselle Johann Michael Rudolph, von Schmiedeberg, angeblich vor 22 Jahren nach Po⸗ len gezogen. Vermögen ein Haus. Die unbekannten Erben des Auszügers Georg Schilde, angeblich aus Dommitzsch gebürtig und 1836 in Wittenberg gestorben. Nachlaß etwa 8 Thlr.
o wie deren und der andern Verschollenen Erben und Erbnehmer, auf desfallsigen Antrag hiermit vorgeladen,
ch vor oder späteftens in dem auf den 9. August 1841, Vormittags 11 Uhr,
Nachbenannte Abwesende: vor unserem Deputirten, Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗ 1) Anton Franz Wedekind, geboren zu Erfurt den Assessor von Bülow, angesetzten Termin an Landge⸗
chtsstelle oder in unserer Registratur schriftlich oder
kind und dessen Ehefrau Maria Anna (er hat persönlich zu melden, widrigenfalls die Verschollenen sich im Jahre 1813 von hier entfernt und soll im werden für todt erklärt und die unbekannten Erben und Jahre 1824 aus Rußland die letzte Nachricht von Erbnehmer aber mit allen Ansprüchen an die Vermö⸗ b gensmassen ausgeschlossen und solche den legitimirten Johann Christoph Deubach, geboren zu Erfurt Erben resp. dem Königl. Fiskus zugesprochen und aus⸗ am 14. August 1800, Sohn des Johann Caspar geantwortet werden.
Wittenberg, den 3. Oktober 1840. Königl. Preuß. Landgericht.
Nothwendiger Verkauf. 8 Stadtgericht zu Berlin, den 11. November 1840. Das allhier in der Neuen Friedrichsstraße Nr. 68
geborne Bendleb (er ist nach seiner Volljährigkeit belegene Grundstück der Geschwister Bartels und resp. im Jahre 1824 als Sattlergeselle auf die Wan⸗ deren Erben, taxirt zu 6485 Thlr. 13 sgr. 10 pf., soll
am 29. Juni 1841, Vormittags 11 Uhr,
i der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und vpothekenschein sind in der Registratur einzusehen. ie etwanigen unbekannten Real⸗Prätendenten werden ierdurch öffentlich vorgeladen.
n dem auf
Rheinische Eisenbahn⸗Gesellschaft. Um die in den östlichen Preußischen Provinzen und
ulässigen Bevoll; in Sachsen vorhandenen und im Bau begriffenen
u gewärti⸗ binden und auf diese Weise eine ununterbrochene schnelle
en, daß sie, die Abwesenden, für todt ertlärt werden und wohlfeile Communication zwischen Berlin und
9 — 8 8 Hi Pusch aus Sophien⸗'8 sgr. A pf. zufolge der nebst Hopothekenscheine und und das von ihnen zurückgelassene Vermögen unter Köln über Magdeburg, Braunschweig, Hannover und Fremde gegangen, nach Polen in die Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe, soll Ausschließung der unbekannten Erben oder Erbneh⸗ Minden L. und sicher herzustellen, hat die Rbei⸗ 8 ihrer Erben und Erbnehmer w d den 18. (Achtzehnten) Juni 1841, Vorm. 10 Uhr, mer den sich legitimirenden Verwandten und in deren nische Eisenbahn⸗Gesellschaft die vorläufige Allerhöchste cordert, u von ihrem Leben inserhen hierdurch an hiesiger Gerichtsstelle gegen baare Bezahlung ver⸗ Ermangelung dem Kgl. Fiskus übereignet werden wird. Genehmigung für die Strecke von Köln bis Minden achricht ven oder in dem am fenthalt so⸗ kauft werden. Erfurt, am 20. Januar 1841. (Landesgränze) erhalten, unter der Zusage von
Wrmlitags am 6. Oktober Lbnigl. Land⸗ db 8 1 d Begünstigungen Sei⸗ Vorm⸗ üsesor Per. dem Herrn er Königl. Land⸗ und Stadtgericht zu Danzig. Königl. Preuß. Land⸗ und Staͤdtgericht. Uste n g 8 v mien Termine 8 8 Die Actien⸗Zeichnung zur Vermehrung des Kapitals
mission uͤber die Regentschaftsfrage besteht aus funfzehn Artikeln. Morgen wird die Diskussion desselben in der Deputirten⸗Kam⸗ mer beginnen. Einige Personen fuͤrchten, der Senat werde icht alle Theile des Berichts billigen, was zu neuen Verwicke⸗ lungen fuͤhren duͤrfte. Die Unitarier gewinnen taͤglich mehr Ter⸗ rain, dagegen sind die Trinitarier unter sich uneinig und selbst entmuthigt, seitdem sie die Gewißheit erlangt haben, daß die Her⸗ ren Arguelles und Gil de la Cuadra unter keinen Umstaͤnden an
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Neue Aunl. 22 G. al, wekcher im Jahr
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Zinsl. —.
8 9 icher Redacte ». J. W. Zinkeisen. Frankfurt a. M., 5. Mai. Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. 3
sterr. 50 — 8 G. 40 % 991 ¼ G. 2 ½ %, 56 ⁄ G. T “ 1988 1986] Partial-Obl. —. Loose zu 500 Fl. 135 ½. 135 ¼. Loose zu 100 Fl. —. Preuss. Prüm. Sch. 83 G. do. 4 % Anl. 101 ⅛ G. Poln. Loose 71 %⅝. 71 /s. b 5 % Span. Anl. 245,s. 24 ½. 2 ½ % Holl. 51³⁄16. 51 /s.
Gedruckt bei A44Hayn.