Willen nicht gezwungen werden koͤnn
sz zu willigen, wod pflichteten Fundus z9 ichtete gegenuͤbergestellt
Natur des verpflichteten Grundstuͤck n koͤnne, und 25 hx; g. „ iß or I
er oft ohne Kenntniß der Fo “ atersagten solidarischen
eines mehrere auch die verändert werde
wurf aber un
kommen anerkannt wurden.
Nachdem die Versammlung nen Bestimmungen des
die einzel
goch die Frage zur Eroͤrterung
Man glaubte dabei den
Sinne von dem im weiteren trennen zu! die Bestimmungen des Entwurfs angemessen, nahm denselben auch in Betreff jenes anzuerkennen, indem man hervor⸗ hob, wie die Eigenthuͤmlichkeit des staͤdtischen Grundbesitzes darin be⸗ ruhe, daß dabei nicht die Productions⸗Faͤhigkeit des Grund und und Bodens, sondern lediglich di zu industriellen Zwecken bestimmten Raͤume und deren Be⸗ ziehung zum buͤrgerlichen und gewerblichen Verkehr das Krite⸗ rium seine Schaͤtzung abgeben und jede noch so mung oder Erschwerung des Verkehrs nicht nur eine Entwerthung staͤdtischer Grundstuͤcke, sondern auch die Beeintraͤchtigung der gewerblichen Thaͤtigkeit selbst zur Folge haben muͤßte. nun hierauf entgegnet ward, daß man in dem Gesetze, besonders wie es durch die staͤndischen Vorschlaͤge amendirt worden, irgend eine Erschwerung oder Hemmung der Parzellirung nicht erken—⸗ Verkehr mit Grundstuͤcken in den Staͤdten sey, um so mehr die Nothwendigkeit darin auf Ordnung zu halten sich herausstellte, und daß die nachtheiligen Folgen, welche der Mangel einer solchen Ordnung herbeigefuͤhrt habe, auch in den Städten vielfach gefuͤhlt worden, so fand man doch keine von dem einmal gefaßten Beschlusse abzugehen, nach welchem die
nen koͤnne, daß je lebhafter der
6
staͤdtischen Grundstuͤcke im engeren Sinne (wohin man die Haus⸗ stellen, Hofraͤume, an diese anstoßenden Gaͤrten und von ihnen eingeschlossenen Raͤume rechnet) von den Wirkungen d
ausgenommen seyn sollen.
die Theilung des ver⸗ urch nicht nur ihm an
es selbst wesentlich Wirkungen einer
die nachtheiligen ch dem Ent⸗
gen eingegangenen na Verhaftung der Trennstuͤcke
in der angedeuteten Art uͤber Gesetzes sich a geaͤußert rweweniger erhebliche Abaͤnderungen beantragt hatte, ward IE ee - 5 gestellt, ob dasselbe auch auf den kädtischen Grundbesitz, auf welchen es sich nach der Fassung des Entwurfes ebenfalls beziehen soll, anwendbar sey. staͤdtischen Grundbesitz im engeren zu muͤssen, fand fuͤr diese aber Anstand,
rauf befindlichen Wohnungs⸗
geringe Hem⸗
Veranlassung
es Gesetzes
Zeitungs⸗Nachrichten. Aus lan d
Praykrelch.
Paris, 11. Mai. Die Deputirten⸗ heute die Diskussion uͤber das Herren Larabit und Saint⸗ kungen uͤber die Departemental⸗ das gegenwaͤrtige Kabinet, daß e den Präfekten und Unter⸗Praͤfek en zu wirken. Der Herzog von L chwerde uͤber die Verwaltung der uͤber die Behandlung junger Gefang en; so habe ein Knabe, welcher in
Wochen eingesperrt gewesen,
nister des Innern zweifelte an de Herr von L
ges, er wisse nichts davon.
aber die Atteste der ersten Aerzte tirten, Kammer genehmigte nacheinan des Innern und ging sodann zu dem d
—
dem Moniteur parisien duͤrfte die gabe⸗Budget spaͤtestens am 15ten g. ten⸗Kammer wird sich dann noch mit einige vorunter der mit Holland abgeschlossene Handels⸗ chaͤftigen haben, so daß die Diskussion uͤber das Einna et am 20sten beginnen koͤnnne.
Wie man behauptet, hat sich die Majoritaͤt des oͤrmlich gegen das von einem Theile der Mitglieder des Kabi⸗ iets vorgebrachte Projekt der Aufloͤsung der Kammern erklaͤrt; och sollen die Urheber dieses Planes auf ihre Intentionen noch icht verzichtet haben, so daß man die Frage noch nicht als un— widerruflich entschieden betrachten kann.
Der Bau des Forts von Nogent, dessen Kosten auf unge— fähr 4 Millionen Fr. veranschlagt
errn Doussamy als Mindestfordernd ließ sich von der ausgesetzten Summe zefallen. Dergleichen Gebote beweisen, daß das Arbeitslohn und as Material nicht so sehr im Preise gestiegen seyn muͤssen, wie man fruͤher bei der Gleichzeitigkeit so vieler Bauten
In den Tuilerieen ist die Reise, welche der Herzog von Orl und sodann nach Belgien machen wuͤrde.
Die verwittwete Großherzogin von Meklenburg hat diesen Morgen ihre Ruͤckreise nach Deutschland angetreten. b og und die Herzogin von Orleans begleiten dieselbe bis
Compiegne.
Man schreibt aus Tulle, daß Madame Laffarge gegen das von dem Zucht⸗Polizei⸗Gerichte erlassene Urtheil appe
Die hiesige Spar⸗Kasse hat in der abgelaufene neuen Zuschuͤssen die Summe von 807,680 Fr. erhalten. Ruͤckzahlungen beliefen sich auf 502,000 Fr. 1 Bereits vor Eroͤffnung der Boͤrse zeigte sich heute Aussicht zum Steigen; es war eine starke Nach⸗ srage in den Franzoͤsischen Renten bemerkbar, und diese guͤnstige Stimmung erhielt sich waͤhrend der ganzen Dauer der Boͤrse. Es war uͤbrigens keine Nachricht bekannt geworden, welche diese Bewegung erklaͤren wuͤrde. Einige Personen behaupteten jedoch zu wissen, eine telegraphische Depesche aus Calais habe die Nach⸗ richt deeag,ga dnh Ministerium eine starke Majo⸗ rität im Unterhause gehabt habe. (Der Ungru ies r ergiebt sich aus dem Artikel: .“ v11ö“
Boͤrse vom 11. Mai.
Pairshof. Sitzung vom 10. Mai. melte sich heute in geheimer Sitzung, um den Bericht der Instructions⸗ Kommission über die Darmessche Angelegenheit zu vernehmen.
Kammer
586
Wagenthür reitenden National⸗Gardisten Bertolacci leichte Verwun⸗ dungen bei. Auf Befehl des Königs setzten die Wagen sich sogleich wieder in Bewegung.
Auf der Stelle, von wo der Schuß abgefeuert worden war, blieb unbeweglich und wie erstarrt ein Mann stehen, dessen linke Hand zer⸗ schmettert war und heftig blutete. Der Grenadier Enginger, der ihn
verhaftete ihn. Der Sergeant Duprat ließ ihn in die Wache bringen, wo man ihn durchsuchte und 2 mit Kugeln geladene Pistolen, 1 Dolch, mehrere Broschüren, 3 Schlüssel und 3 Fr. 70 Ct. bei ihm fand. Die Waffe, deren er sich bedient hatte, war ein verkürzter Karabiner, dessen Lauf in Folge der zu starken Ladung gesprungen war. Der Verhaftete war in einem außerordentlich aufgeregten Zustande. Er drückte laut sein Bedauern darüber aus, daß er gefehlt und den König nicht ge⸗ tödtet habe. Er sagte wüthend: „Ich hatte ihn doch gut auf dem Korne; ich war meiner Sache so sicher, und wenn mein Karabiner nicht gesprungen wäre. . Die Pistolen waren, seiner Aussage nach,
chen hätte.
und stellte ein erstes Verhör mit demselben an. Auf die Frage nach Namen, Alter und Stand erfolgte die Antwort: „Ich heiße Darmès (Marius Edmond), bin in Marseille geboren, 43 Jahr alt, Verschwö⸗ rer; ich lebe seit 30 Jahren in Paris.“ Er erklärte, daß seine Absicht gewesen sey, den größten der Tyrannen zu tödten. Alle bei ihm gefun⸗ denen Waffen und Gegenstände erkannte er für sein Eigenthum; er leugnete, mit geheimen Gesellschaften in Verbindung zu stehen, und sagte,
Tage noch ward das kleinere Zimmer durchsucht, welches Darmes in der rue de Paradis⸗Poissonnièére bewohnte, und wo Alles den Anschein der Noth und des Elendes hatte. Unter den in Beschlag genommenen. Gegenständen befanden sich Kugeln und Blei, Pulver und eine Schach⸗ tel mit Zündhütchen, so wie viele Papiere und Druckschriften, die zu beweisen schienen, daß Darmeés mit der geheimen Gesellschaft der Kom⸗ munisten in Verbindung stand.
Am 19. Oktober, als der Pairshof sich in dieser Sache für kom⸗ petent erklärt hatte, stellte der Kanzler ein Verhör mit Darmés an. Derselbe erkannte sich des Attentats für schuldig, und sagte, daß er erst eine Stunde vor der Ausführung den Plan dazu gefaßt habe, daß die Gewalt der Dinge, die Natur, seine Ueberzeugung ihn dazu getrieben hätten, und daß er es nicht bereue. Er behauptete, daß er den Karabiner, dessen er sich bedient hätte, seit langer Zeit besitze, wei⸗ gerte sich aber, diese Zeit genauer anzugeben und zu erklären, wo er ihn gekauft habe. In Bezug auf die bei ihm gefundenen Waffen er⸗ wiederte er nach einigem Zögern, daß er sie schon besessen hätte, als er den Karabiner gekauft habe. Der Zustand des Darmeès, dessen Wunde die Amputation einer der Finger nothwendig machte, erlaubte nicht, dieses Verhör weiter fortzusetzen. Man⸗ mußte sich mittlerweile damit beschäftigen, alle diejenigen Erkundigungen einzuziehen, welche ge⸗ eignet waren, ein helleres Licht auf das frühere Leben des
Budget des Innern fort. Albin brachten kritische Bemer⸗ Verwaltung vor; sie beschuldigten s willkuͤrliche Aenderungen unter ten vornaͤhme, um auf die Wah⸗ arochefoucould erhob Be⸗ Gefaͤngnisse und besonders enen in den Correctionshaͤu⸗ der Stadt Rouen einige das Leben eingebuͤößt. — Der Mi r Richtigkeit dieses Vorgan⸗ arochefoucoud legte von Rouen vor. der alle Artikel des Budgets es Krieges uͤber. — Nach iskussion uͤber das Aus⸗ Die Deputir⸗ n Gesetz-Entwuͤrfen, Vertrag zu be⸗
eschlossen seyn.
Ministeriums
wurde gestern dem en zugeschlagen. b einen Abzug von 10 pCt.
8 demnaͤchstigen eans nach Straßburg und Metz
Rede von
n Woche an
Angeklagten zu werfen, und seine Mitschuldigen zu entdek⸗ ken. Nachstehendes waren die ersteren Resultate der Instruc⸗ tion. — Edmond (oder Ennemond) Marius Darmes ist in Marseille am A. Februar 1797 geboren; sein Vater war Schneider in jener Stadt
eine zweite Ehe mit einem gewissen Bevire einging, verlor ihren zweiten Gat ten ebenfalls; sie ist 70 Jahre alt, bewohnt Paris und lebt mit Mühe von ihrer Hände Arbeit. Darmes, der vor ungefähr 30 Jahren nach Pa⸗ ris kam, diente nach einander in mehreren Häusern. Im Jahre 1829 heirathete er ein junges Mädchen, Namens Lefebvre die ihm eine Summe von 6000 Fr. mitbrachte, welche er in Börsen⸗Speculationen verlor. Im Jahre 1838 trennten sich die beiden Eheleute. Die Frau, mit Recht unzufrieden über den Verlust ihres Geldes, war außerdem über die politischen Meinungen ihres Gatten erschreckt. Alle Zeugen, die damals in Verbindung mit ihm standen, sagen in der That aus, daß
seit dem Jabre 1836 seine Exaltation stets zunahm. Sein Lebenswan⸗
del war von jener Zeit ab im höchsten Grade ausschweifend und liederlich,
so daß er aus allen Häusern, wo er als Frotteur gebraucht wurde, entlassen
V und starb daselbst im Hospitale im Jahre 1830. Seine Mutter, welche
batte, daß er den Plan zu seinem Verbrechen erst eine Stunde vor Ausführung desselben gefaßt habe, so geht doch aus der Instructiom
V V werden mußte. Obgleich Darmes in seinem ersten Verhöre ausgesagt
zur Genüge hervor, daß er schon lange mit Mordgedanken umging. Zahlreiche Zeugen berichten über Aeußerungen, die es außer Zweifel
lassen, daß der Plan, den König zu tödten, ihn schon seit langer Zeit
beschäftigte. — Es kam nun darauf an, zu untersuchen, ob Darmes allein den Plan gefaßt, vorbereitet und die Ausführung desselben ver⸗ sucht hatte. Einer der Dragoner der Eskorte, Namens Kisler, sagte aus: „Ich habe den Mann gesehen, der auf den König geschossen hat; er stand hinter einem Laternenpfahl; es standen einige Personen in feiner Nähe, aber ich glanbe nicht, daß sie zu ihm gehörter.’“ — Der National Gardist Frick erklärte: „Neben dem Laternenpfahle stand ein anderer Mann, der mit einer Blouse bekleidet war, und bei dem Schusse keine Bewegung machte; aber ich kann nicht sagen, ob er zu dem Mörder gehörte.“ — Der Postillon Fretin, der den zweiten Wagen fuhr, sagt aus: „Ich habe neben dem Mörder einen Mann in einer Blouse gesehen, den der Schuß sehr zu erschrecken schien und der sich gleich nach demselben entfernte. Ich weiß nicht, ob dieser Mann zu Darmes gehörte, aber ich glaube nicht. Der Kutscher des folgenden Wagens erklärt: „„Es standen ne⸗ ben dem Mörder zwei Personen, der Eine rechts, der Andere links, Beide einige Schritte von ihm entfernt. Der Eine trug einen Ueber⸗ rock und nahm sogleich die Flucht, der Andere trug eine Blouse und eine Mütze. In dem Augenblicke, wo der Schuß fiel, sprang er vor, schien aber dann wieder umzukehren; da der Wagen weiter fuhr, habe ich nicht gesehen, was aus ihm geworden ist.“ — Der Friseur Caude⸗ ron, der eine Viertelstunde vor der Ankunft des Königs in der Nähe des Ortes war, wo das Attentat begangen worden, hat 5 Personen mit
einander über die bevorstehende Ankunft des Königs sprechen hören und
gesehen, wie sich bald darauf Darmeès von ihnen entfernte, und sich nach der Stelle verfügte, wo das Attentat begangen wurde. — Andere Zeu⸗ gen sagen aus, daß sie Darmes schon Tages zuvor in Begleitung anderer Individuen an dem Orte gesehen haben, wo er seinen Mord später auszuführen suchte. — Zur Aufsuchung der Mitschuldigen, deren Exi⸗ stenz täglich gewisser wurde, ward nichts vernachlässigt, und diesen Nach⸗ forschungen ist hauptsächlich die lange Dauer der Instruction zuzu⸗ schreiben, und es wurden nach und nach als der genauen Verbindung mit Darmoͤs verdächtig, 10 Personen verhaftet. Es sind dies: Duclos, A4 Jahre alt, Kabriolet⸗Kutscher; Borel, 27 Jahre alt, Mechaunifer; Bacarie, 23 Jahre alt, Mechaniker; Perles, genannt Cham⸗ pagne, 32 Jahre alt, Tuchscheerer; Bouge, à1 Jahre alt, Mechani⸗ fer; Bellegnise, 50 Jahre alt, Stellmacher; Gueret, 25 Jahre alt, Tischler⸗Geselle; Robert, 32 Jahre alt, Färber; Martin, 25 Jahre alt, Mechaniker; Consideère, 33 Jahre alt, Hausknecht bei Herrn
Der Pairshof versam⸗
Lafitte u. Comp. 1 “ Die Art und Weise, wie die Mitschuldigen in näherem Verhältniß zu dem Haupt⸗Angeklagten stehen, wird sich aus den öffentlichen De⸗
biesigen Blätter enthalten heute die erste Hälfte jenes sehr ausführli batten näher ergeben. Aus dem zweiten Theil der Anklage⸗Akte wer⸗
chen Altenstückes. Das Wesentlichste aus demselben ist Folgendes: Am 15. Oktober v. J. ‚gegen 6 Uhr Abends kehrte der König von in seinem Wagen befanden sich die Kö⸗ Der Wagen des Königs war auf dem achtposten an der Ecke der Terrasse an⸗ gekommen; die Wachtmannschaft trat unter das Gewehr, und der Kö⸗ beugte sich, um zu grüßen, als sich ein starker Knall vernehmen 1 or ein Schuß abgefeuert Glücklicher⸗ die Kugeln trafen die brachten den hinten aufste⸗ hl, so wie dem an der rechten
Paris nach St. Cloud zurück; nigin und Madame Adelaide.
Auai der Tutlerieen bei dem Weo
nig ver
ließ. Es war hinter dem Laterne worden, der augenscheinlich dem Könige gego weise ward im Wagen Niemand Fäder und die Federn des Wagens und henden beiden Bedienten Grousse und Je
npfahle herv
verwundet;
den wir, falls sie noch interessante Details enthalten sollte, morgen einige Auszüge geben. — Sitzung vom 11. Mai. Der Pairshof beendigte heute um 3 ½ Uhr die geheime Berathung in Bezug auf die der Theilnahme an dem Attentat vom 15. Oktober beschuldigten. Individuen. Er er⸗ klärte, es sey kein Grund vorhanden, gegen die hachbenannten Indi⸗ viduen: Belleguise, Borel, Bouge, Gueret, Martin, Perles, Bacarie und Robert weiter zu verfahren. Der Hof erkannte dagegen die Ver⸗ setzung in Anklagestand gegen Darmès, Duclos und Consideére. Der vr. der Eröffnung der Debatten wird von dem Präsidenten des Pairs⸗ 9 späterhin bezeichnet werden. — Das Gesetz bewilligt den Ange⸗ klagten eine Frist von 14 Tagen zur Wahl ihrer Advokaten und zur
sah, fragte ihn, ob er es sey, der auf den König geschossen habe; er erwiederte: „Ja, mein Bürger; was willst du von mir?“ Enginger Getraide, welches in den Jahren 1838— 40 in England einge⸗
dazu bestimmt, diejenigen zu tödten, welche ihn. verhaften wollten. Der Stadt⸗Sergeant Lemaire, der über diese Aeußerungen ausgesagt hat,
fügte hinzu, daß der Verhaftete stark nach spirituösen Getränken gero⸗⸗ Jahren bis 39 Sh. 4 Pee. herunterging, so ergiebt sich augenscheinlich
Der Polizei⸗Präfekt eilte auf die erste Nachricht von dem Vorge⸗ daß eine solche Fluctuation den Landbesitzern nachtheilig seyn muß.
fallenen nach dem Wachtposten, wo sich LIEI“ 7 8 w c tposter 6 ez bet erhsstete goch gekand, die Eigenthümer Pachten während der hohen Preise, welche von den
daß er kein Fangatiker sey, den man benutzt habe, sondern daß er le⸗ diglich dem Triebe der Natur gefolgt sev. Von dem Königl. Proku⸗-⸗ rator verhört, wiederholte er die obigen Erklärungen. — An demselben
Vorbereitung ihrer Vertheidigung. Die öffentlichen Debatten werden also erst gegen Ende dieses Monats beginnen können.
Großbritanien und Irland.
Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Sitzung vom 10. Mai. Als Graf von Roseberry die Mittheilung offi⸗ zieller Angaben uͤber die Quantitaäͤt von Weizen und anderem
fuͤhrt worden, und uͤber den davon entrichteten Zoll beantragt hatte, entspann sich folgende Debatte:
Graf Fitzwilliam bemerkte: „Es herrschen viel irrige Ansichten unter den Agrikulturisten. Die Wirkungen der Korngesetze sind sehr
sonderbar. Sie erhöhen nicht die jährlichen Durchschnittspreise, und
obschon sie die Preise während einer Theurung erhöhen, so drücken sie dieselben dagegen in den Zeiten großen Ueberflusses herab: eine Wir⸗ kung, die sehr verschteden von derjenigen ist, welche die Vertheidiger des bisherigen Sststems davon erwarteten. Es geht aus den amtlichen Angaben hervor, daß der Durchschnittspreis für Weizen von 1821 bis 1838 inklusive 56 Sh. 4 Pre. gewesen sey, und da derselbe in einzelnen
Nach diesem Sostem, welches für Alle gleich nachtheilig ist, stipuliren
Pächtern, wenn die Preise niedriger gehen, nicht ohne Verlust bezahlt werden können. Auch bin ich überzeugt, daß der Pächter unter dem neuen Gesetze eben so gute Pachten würde zahlen können, als unter dem alten.“
Lord Beaumont wollte sich nicht auf eine so beiläufige Weise in eine ausführliche Diskussion über diesen Gegenstand einlassen und be⸗ merkte, er würde nicht gesprochen haben, wenn er nicht fürchtete, daß sein Stillschweigen als eine Zustimmung zu den von dem vorigen Red⸗ ner geäußerten Meinungen gelten dürfte, der zu vergessen scheine, daß eine große Menge Landeigenthümer selbst ihr Land bebauten, welches sie nicht könnten, wenn die Durchschnittspreise unter 54 Sh. wären. Eine Abschaffung der jetzigen Korn⸗Gesetze werde, wenn überhaupt et⸗ was, eine Reduction des Arbeitslohns zur Folge haben und nothwen⸗ digerweise eine große Anzahl Menschen an den Bettelstab bringen.
Lord Asfhbburton wünschte wo möglich den Weizenpreis immer auf circa 60 Sh. zu sehen. „Dieser Preis“, sagte er, „wird den Land⸗ mann remuneriren, ohne den Konsumenten zu drücken. Ich kann nicht mit den vom Grafen Fitzwilliam geäußerten Meinungen übereinstim⸗ men, daß die Tendenz der Korngesetze sey, den schon niedrigen Preis des Getraides noch herabzudrücken und den schon hohen noch mehr hin⸗ aufzutreiben, und ich glaube keinesweges, daß irgend ein achtbarer Grundbesitzer es seinem Interesse gemäß finden werde, seine Pächter zu zwicken und zu zwacken, wie der edle Lord behauptet; auch glaube ich nicht, daß dies irgendwo geschieht.“
Graf von Wicklow bemerkte noch, daß, obschon Irland ohne Zweifel weniger Weizen in den letzten acht Jahren ausgeführt habe, der Belauf der Ausfuhr dennoch beträchtlich sey, und daß seiner Mei⸗ nung nach, der Total⸗Ertrag des im vereintgten Königreiche produzir⸗ ten Getraides durchaus hinlänglich für den Bedarf desselben sep.
Die Mittheilung der verlangten Angaben wurde hierauf bewilligt.
““ “ “ 8
Unterhaus. Sitzung vom 10. Mai. Aus dem weite⸗ ren Verlauf der Debatte uͤber die Zucker⸗Zoͤlle ist Folgendes das Wesentlichste:
Herr Ewart, der dieselbe eröffnete, legte besonderes Gewicht auf die dauernden Vortheile, welche die Maßregel der Minister dem Lande verspreche, besonders insofern sie geeignet sey, England zu einem fort⸗ währenden Entrepot für den Zuckerhandel zu machen. Durch genaue Angaben suchte er zugleich nachzuweisen, daß der Errrag der Zucker⸗ Aerndte, den man unter den jetzigen Umständen aus den Britischen Kolonieen crwarten dürfe, nicht mehr betragen könne, als er vor zwölf Jahren gewesen sev, während doch die Vevölkerung des Landes seitdem 9. pEt. zugenommen habe, so daß an ein Ausreichen nicht zu den⸗
en sev.
Herr Heathceote, ein ministerielles Mitglied des Hauses, erklärte, gegen die Minister stimmen zu wollen, und benutzte die Gelegenheit, um si besonders gegen die ministeriellen Vorschläge in Berreff der Getraide⸗Gesetze auszusprechen.
Dagegen gab Herr Strangwaps, von der Opposition, den Grund⸗ sätzen der ministeriellen Anträge seine volle Zustimmung und tadelte an den Ministern nur, daß sie solche durchgreifende Maßnahmen vor⸗ schlügen, ohne die Macht zu besitzen, sie zur Annahme zu bringen.
Herr Grote hielt eine sehr lange Rede zu Gunsten der Reduction der Zölle und machte bemerklich, daß dem Britischen Kolonial⸗Zucker noch immer ein Schutz von 50 pCt. bleiben werde, und erklärte es für seine Ansicht, daß durch Annahme der ministeriellen Vorschläge ein gro⸗ ßer Theil des Zuckerhandels von Hamburg und Antwerpen nach Lon⸗ don werde verpflanzt werden.
Herr Colquhoun warf den Ministern vor, die Frage über Frei⸗ gebung des Handels zu einer Frage gemacht zu haben, die nur ihrem Parteizweck dienen solle, und meinte, das einzige Mittel, die Finanzen wieder besser zu ordnen, sey Entfernung derjenigen, die sie in solche Ver⸗ wirrung gebracht.
Herr Gregg aber schloß aus den erfolgreichen, anfänglich auch mißlungenen Bestrebungen Lord John Russell's zu Gunsten der Reform⸗ Bill, daß ihm die Handels⸗Reform ebenfalls gelingen werde
Herr Walter, das neue Mitglied für Nottingham, wollte in dem Differenz⸗Zoll zu Gunsten der Kolonieen keinen hinreichenden Schutz Schutz zür dieselben finden da in dem fremden Zucker mehr Zuckersteoff enthalten sey. Er suchte die Abhülfe aller Beschwerden in einer Um⸗ gestaltung der Armen⸗Gesetze.
Lord F. Egerton gab zu, daß die Interessen der Westindischen und Ostindischen Produzenten ver denen der Konsumenten in England selbst zurückstehen müßten, verlangte aber den Beweis, daß die Letzteren wirklich durch die neue Maßnahme einen Vortheil erlangen würden. Der Preis des Zuckers werde dadurch um nicht mehr als 1 Sh. 6 Pce. für den Centuer herabgebracht werden, und also jedes Individuum der nie⸗ deren Klasse höchstens 2 ½ Pce. jährlich dadurch gewinnen. —
Herr Labouchere, der Präsident der Handels⸗Kammer, wieder⸗ bolte, was er schon bei einer früheren Gelegenheit gesagt hatte, daß, so fehr er wünsche, seine Partei am Ruder zu sehen, er doch auch der Gegenpartei seinen eifrigen Beistand nicht entzieben würde, wenn ste Maßregeln, welche auf das Prinzip des freien Handels begründet wä⸗ ren, vorbringen wollte, Maßregeln, deren dringende Nothwendigkeit von Tage zu Tage klarer sich herausstelle. Der Minister suchte durch statistische Angaben nachzuweisen, daß die Zucker⸗Consumtion stets in denjenigen Jahren am bedeutendsten gewesen sey, in welchen sich die Getraide⸗Preise auf niedriger Stufe gehalten; darauf habe er denn seine kombinirten Reductionen des Zolls vom Getraide und Zucker ge⸗ gründet. Was die aus der augeblichen Begünstigung des Sklaven⸗ handels geschöpften Argumente betreffe, so seyen dieselben wenig be⸗ gründet, denn eben so sebhr müßte man in diesem Fall daran Anstoß nehmen, daß alljährlich eine große Masse nach Brasilien ausgeführter Manufakturwaaren mit Erzeugnissen, besonders mit Zucker, der durch Sklavenarbeit gewonnen sev, bezahlt werden. Dieser Zucker werde allerdings nicht in England fonsumirt, aber dort verarbeitet und nach fremden Ländern ausgeführt. Die Frage löse sich also dahin auf, ob dieser Handel sortan direkt oder wie bisher anf indirektem Wege ge⸗ führt werden solle. Herr Labouchere verbreitete sich dann besonders über die großen Vortheile, welche Brasilien bei liberal geordneten Han⸗ delsbeziehungen darzubieten im Stande sev. Der jetzt bestehende, im Jahre 1844 (oder wie man in Brasilien allgemein glaube, im Jahre 1842) ablaufende Handelsvertrag bestimme als Maximum des Zolles von Britischen Waaren 15 pCt.; in Brasilien aber habe man ange⸗ fangen, sich sehr unzufrieden über die in England auf Brasilianische Produkte gelegten hohen Zölle zu äußern, und er (Herr Labouchere) habe daher schon vor einiger, Zeit Lord Palmerston darauf aufmerksam gemacht, daß es zweckmäßiger sey, eine baldige Erneuerung des Trak⸗ tats auf friedlichem und guͤtlichem Wege zu erlangen, als auf Beibe⸗
8
Wenn der Weg einzuschlagen, an⸗ Verletzung seiner Rechte an an welche, nach der aus
ine diesfallsige Beschwerd
auf sich beruhen und eroͤrtert werden
des Deébats begleitet ungen, die wie ge⸗ laͤndischen Zustaͤnde Wenn das Journal des De⸗ sen eine Emancipationsmaßregel so beschraͤnkt es doch die den daß man sich in So waͤre nach 6bats unter Andern jetz
das Recht zu besitzen un
genommen, da Anwachsen uch koͤnnten sie al
wird unter Anderen aͤhrend der Leipziger cht aber die Koͤnig Punkt bei den hie
nd es ist uns ver⸗ solche Be⸗ cht, Fran⸗
me Erlaͤuterung bereits gefunden hat. ligte es vorgezogen hat, sich wegen einer angebli Saͤchsische Regierung zu wenden, druͤcklichen Erklaͤrung zur Ahhuͤlfe nicht g dies Verfahren in Allein der fragliche A die Erwaͤhnung jenes woͤhnlich von der seichtesten Kenntni von Seiten der Franzosen zeugen. bats schon zugiebt, daß in Sach vor drei Jahren stattgefunden habe, Israeliten gewordenen die finstersten Zeiten zuruͤckversetzt g der Darstellung des noch unsern israelitischen Mitbuͤrgern sowie das Recht sich zu ver hen beschraͤnkt sey,
Sklavenhandel
Der Spanische Gesandte in London muͤßte, nach einem Ar⸗ tikel des Globe zu urtheilen, den Entschluß der Englischen Re⸗ gierung in Betreff der Getraide⸗Zoͤlle eine gute Weile fruͤher er⸗ fahren haben, als das Englische Publikum, welches bekanntlich erst am 30. April davon unterrichtet wurde. steriellen Blatte heißt es naͤmlich:
„Den Ländern, welche Lord J. Russell als solche aufzählte, deren andelsbeziehungen zu England in einem kritischen Zustande seven mlich die Deutschen Zoll⸗Vereins⸗Staaten, die Vereinigten Staaten von Nord⸗Amerika und Brasilien) und durch das Verfahren des Bri⸗ tischen Parlaments in der Korngesetz⸗Frage tief berührt werden dürften, muß auch, und zwar nicht als das unwichtigste, Spanien hinzugezählt werden. Unser Madrider Korrespondent schreibt uns unterm 24. April, General Alava habe der Tarif⸗Kommission der Spanischen Cortes die Thatsache mitgetheilt, daß die Britische Regierung eine Modification der Korngesetze, und zwar einen festen und m. welche Spanien in den Stand setzen werde, durch Ausfüh⸗ überschüssigen Weizen⸗Ertrages von Alt⸗Castilien mittelst der neuerlich eröffneten Duero⸗Schifffahrt eine vermehrte Einfuh Fabrikate zu bezahlen.“
Am 24sten v. M. scheiterte an de nach Quebek bestimmte Schiff „Recovery“ mit 260 Auswande⸗ rern am Bord, die jedoch gluͤcklicherweise alle gerettet wurden.
In Bezug auf einen vorgestern bei Lloyds angeschlagenen, in den Londoner Bläͤttern abgedruckten Bericht, welcher also lau⸗ tet: „Ein großes Dampfschiff, mit Segeln, ohne Dampf, ist am 10. April unter 120 30˙ N. Br. und 33° W. L. auf nordwest⸗ lichem Course von dem in Deal angekommenen „Saumarez“ ge⸗ sehen worden“, — einen Bericht, den man auf das von Kal⸗ kutta in den Duͤnen angekommene Schiff „Earl of Hardwicke“ gedeutet hat, das, als Dampfschiff eingerichtet, gewoͤhnlich nur Segel gebraucht, meldet der Capitain des „Earl of Hardwicke“, er sey zu der angegebenen Zeit gar n Breite, sondern unter 6⁰0 53 N. Br. und 170 18, W. L. ge⸗ wesen, so daß man also wohl hoffen koͤnne, jenes von dem „Saumarez“ gesehene Dampfschiff sey der so lang vermißte „Praͤsident.“
Das Kriegs⸗Dampfschiff „Dee“, welches nach einer Fahrt von 34 Tagen von Jamaika in England angekommen ist, hat keine Nachricht uͤber den „Praͤsident“ uͤberbracht, und ein in der „North Devon Chronicle“ enthaltenes Geruͤcht, es gehe aus Briefen des Bischofs von Barbadoes, die zu Ottery in Devon⸗ shire angekommen seyen, hervor, daß das Schiff Barbadoes er⸗ reicht habe, scheint auf sehr unsicheren Mittheilungen zu beru⸗ hen. (Man vergleiche unten den Artikel London vom 12ten aus der Boͤrsen⸗Halle.)
8 London, 12. Mai. (B. H.) Die Debatte uͤber die Zucker⸗
Frage ist gestern Abend wieder vertagt worden und wird viel⸗ leicht sogar morgen kaum zu Ende gebracht werden. zigen Reden von Wichtigkeit, die gestern gehalten wurden, die des Herrn Macaulay und des eroͤffnete, dieser schloß die Debatte.
ten die Minister, Majoritaͤt von 25 Stimmen zu sehen. dieser Niederlage thun werden, ist unbestimmt, wenigstens ver⸗ abinet sich selbst schon entschieden ch nichts davon laut werden. uͤrlich sehr widersprechende Ge⸗
Brasilien zu verbieten und somit aller Theilnahme am
n bis zum äußersten End⸗Ter zu entsagen.“
erde, zu bestehen. Abschaffung des Sklvenh wenn man sich mit den Ländern, en setze, als An dem Geschicke Englands, trotz der jetzigen un⸗-
mine, wie es von England t meinte Herr Labouchere, andels und der Sklaverei
haltung desselbe angenommen w daß man mehr zur werde beitragen können, dieselben bestehen, man sich von
in freundschaftlichen Handelsbeziehung ühnen fern halte. andels⸗Minister schließlich, könne er, vweifeln; die Energie des Volkes erheben wissen; dessenungeach ben allzugroße Lasten aufzubürden, daß eine Handels⸗Umwälzung einge⸗ eder den veränderten Um⸗ ch übernommen werden Ausfuhren während des vorigen Manufakturzweigen ein gefunden habe; fast die bei dem sich eine bedeutende einen Beweis Behauptung finden, evn werde,
ihrer Organe, e so mag dies diesem Blatte nicht w rtikel des Journal Vorfalls mit Bemerk ß der aus
äußerte der H elangt ist,
günstigen Aussichten, nicht verzu sich über alles Mißgeschick zu sey es nicht zweckmäßig, dersel t länger zu leugnen, und daß die Britischen Gesetz entw rden oder großes Ungema
In jenem mini⸗
ständen angepaßt we Aus dem Verzeichnisse der ahres gehe hervor, daß in vielen wichtigen edeutender Minderbetrag der Ausfuhr statt einzige Ausnahme bilde raffinirter Zucker, Zunahme der Ausfuhr zeige, und man für die schon von Herrn Huskisson aufgestellte daß England das Entrepot für den Zuckerhandel der Welt s die Zuckerzölle auf Überalen Fuß stelle. Nothwendigkeit, an sich jetzt befinde, wohl zu bedenken, und die Schwie⸗ neuer direkter Abgaben verbunden seyn welches auch das Resul⸗ der in der ministeriellen Handels⸗Grundsätze endlich nicht
Befreiungen auf eine Weise, lauben moͤchte.
könne darin Journal des D
äßigen Eingangs⸗Zoll, zu arbeiten, die Zahl der israelitischen E der israelitischen Bevoͤlkerung zu hindern.
Handwerker nicht Meister werden gesagt, daß wohl die Deutschen J Messe ihre Buden oͤffnen koͤnnten, ni⸗ sischen. Wir haben in Bezug auf den letzteren sigen Behoͤrden Erkundigungen eingezo sichert worden, daß weder in Ak schraͤnkung der Meßfreiheit vorkomme. zoͤsische Eingenommenheit von
Hülfsquellen aufzufinden, r Britischer
in welcher m rigkeit, welche mit der Auflage würde. Schon daraus lasse sich schließen, daß, tat dieser Debatte seyn werde, Maßnahme enthaltenen liberalen ausbleiben könne.
Nach einer
r Westkuͤste von Irland das sraeliten w
der Triumph
laͤngeren Rede des Herrn Gladstone zu Gun⸗
sten der Resolution Lord Sandon's wurde die Debatte wieder ch sonst eine
Wir hoffen ni n Ansichten zuruͤck Ueberzeugung, Saͤchsischen den sie genommen, rvorbringen wer
in Sachse D. angegebenen oder in n Geiste der Zeit Glaubensgenos⸗ J. d. Déb. meint, sondern auf der hi⸗ erhaͤltnisse uͤberhaupt. en Bevoͤlkerung um Theil
uͤbertriebene
Die Tory⸗Blaͤtter geben bereits ver⸗ ombinationen, da sie ziem⸗ daß das jetzige Ministerium der einen dieser Listen steht Minister wit Lord J. Russell zusam⸗ „Russell als Premier⸗Mini⸗ d der Admiralitaͤt, Herr Mac— Innern, Graf Clarendon als auswaͤrtigen Angelegenheiten und Eine dritte Angabe emier⸗Minister und Endlich wird auch Sir R. Peel
V Ue⸗bertreibungen auf die setzgebung und mit dem Gange, trauteren nicht die
schiedene Listen von neuen Kabinets⸗C lich sicher darauf zu rechnen scheinen, sich nicht mehr Graf Spencer als Premier uf der andern wieder Lord I ster, Graf Spencer als erster Lor aulay als Staats⸗Seecr Staats⸗Secretair Howick als Staats⸗Secretair der Kolonieen.
bezeichnet den Herzog von Richmond als Pr Lord Stanley als Fuͤhrer des Unterhauses.
eine reine Tory⸗Combination angefuͤhrt, wonach die Stelle des Premier⸗Ministers, der Herzog von Wellington die des Geheimeraths⸗Praͤsidenten und Graf Aberdeen die des Staats⸗Secretairs fuͤr die auswaͤrtigen Angelegenheiten erhalten
beabsichtigte Wi Wir moͤgen es nicht leugnen, manche (nur nicht die von dem J. d. besonderer Weise erwaͤhnten) einem aufgeklaͤrtere widersprechende Beschraͤnkungen der israelitischen sen stattfinden; doch beruhen sie nicht, wie das vornehmlich auf dem Glaubensunterschiede, ckelung der einschlagenden V oßer Theil der christlich so druͤckenden Verhaͤltni
alten koͤnne. 1 “ h icht in jener Laͤnge und
storischen Entwi Unterlag doch auch ein Sachsens fruͤher eben noch druͤckenderen, denn die Geschichte k sten ihre christlichen Lei der Meißner Mark zu fen konnten und verkauften. ehemaligen Zustaͤnde aufgehoben w Sachsens schon errungen, wird si mehr ausbilden, wie es auch bei de und noch ist. Der Chara auch der israelitischen cht dem des ploͤtz
ann es belegen, auch an Israeliten in hrhunderts verkau⸗ Zeit sind viele der Israeliten
beignen an andere, Anfang des l1ten Ja Erst in neuerer orden und was die ch im Laufe der Tage immer r christlichen Bevoͤlkerung der kter Deutscher Staaten und Deutschen ist es aber, auf lichen Umstuͤrzens draͤngt weder das seichte Blaͤtter, noch die Dia⸗ Voͤlkerrecht hat nichts mit
Bei der Wahl fuͤr Sandwich ist es den Tories wieder ge⸗ hrigen an die Stelle eines Liberalen ins Par⸗ Der siegreiche Kandidat war der Tory Lind⸗ die Stelle des verstorbenen Sir R. Donkin zum Inspektor des Materials im Feldzeugamte ernannte Oberst Fox gegenuͤberstand.
Um die vorgeschlagene auf fremden Zucker auch aus d tät bei dem Englischen Volke moͤglichst verhaßt zu machen, bie⸗ ten die Tories alle Argumente auf,
Sklaven⸗Handel dadurch Sie fuͤhren namentlich an,
lungen, einen der J
lament zu bringen.
say, dem der kuͤrzlich an dter eweh ee
dem Wege der Reform und ni vorzuschreiten. D sonnement Fr triben von der der Aufrechthaltung nothw thun, denen Christ und Jude gleichmaͤßig, an der Seine unterworfen sind.“
Neu⸗Strelitz, 9. Mai. (L. A. Z.) der am 4. Juni bevorstehend Karoline mit dem Kronprinzen Ueberall wird
iesen Charakter ver
Sir Georg; Grey. leicht erkaͤusfuͤcher
Bei der Abstimmung erwar⸗ dem Vernehmen nach, ihre Gegner in einer Was die Minister nach
Maßregel der Reduktion des Zolls
k“ anzoͤsischer em Gesichtspunkte der Humani⸗ 5
ribuͤne herab, und das
endiger polizeilicher Bestimmungen zu auch in der Met
um zu beweisen, daß der e wuͤrde vermehrt daß selbst bei dem jetzigen Zucker⸗Ausfuhr aus den Sklaven⸗Staaten seit der Westindischen Neger bedeutend zugenom⸗ bei einer groͤßeren Ausgleichung der Zoͤlle ch Sklaven⸗Arbeit noch weit mehr Aufmunte⸗
So sagt der Standard unter Anderem:
e 1831 wurden aus den Westindischen Kolonieen 4,103,746 Jahre 1840 dagegen nur 2,202,833 Centner Zucker in geführt, es ergiebt sich also ein Minderertrag von 1,900,913 Von fremdem Zucker eingeführt 583,184 Centner und im Jahre 1840 805,167 Etr., also hat eine Vermehrung der Einfuhr um 221,983 Ctr. stattgehabt, wobei noch zu bemerfen ist, daß die Einfuhr end war, im Jahre 1830 aber nur 3 alls Ctr. betrug höchsten Einfuhr⸗Betrag angenommen, so ergiebt Emancipations Akte griffene Ausfuhr der Westindischen Kolo⸗ nderte, sie die rivalisirende fremde Aus⸗ Ct. vermehrt hat, und das Alles nur zum Vor⸗ In dem im vorigen Jahre herausgegebenen Fowell Burten's über den Afrik ! der alljährlich in Brasilien und Cuba eingeführ⸗ die Zahl der Menschenleben, die
in ungeheurem Maß
lautet nichts, und wenn das K hat, so lassen die Minister do ter diesen Unstaͤnden herrschen nat ruͤchte; den meisten Glauben findet die Ansicht, daß die Minister gleich abbanken und den Tories die Verantwortlichkeit uͤberlassen wuͤrden, das Armen⸗Gesetz, die Irlaͤndische rung und die finanziellen Schwierigkeiten zu ordnen. „Morning Chronicle“ unterliegen
Die Vorbereitung feier der Prinzessin von Daͤnemark beleben unsere den Großherzoglichen Gebaͤnden Das Schloß wird durch einen bedeuten⸗ ebenso die Wohnung des Ministers; das iedergerissen und wir Style wieder Großherzoglichen Domainen⸗ ausgezeichnet schoͤne
Differenz⸗Zoll die der Emancipation men habe, die Produktion dur rung finden wuͤrde.
en Vermaͤhlungs
Stadt sehr. gebaut und gebessert. den Anbau vergroͤßert, Rathhaus ist gaͤnzlich n maͤhlung im neuen acht Deputirte der paͤchter der Prinzessin sieben Stuͤck wird auf 500 Thlr. geschaͤtzt) zum dazu ein reiches, mit Silber beschlagenes
Herr General-Major Willmar, der önige der Belgier zu Allerhoͤchstseinem vollmaͤchtigten Minister an
Waͤhler⸗Registri⸗
selbst giebt Dieses Blatt loͤẽhung des Parlaments sehr eifrig das Wort, indeß glaubt man darin nur die persoͤnliche Ansicht des Redakteurs oder vielleicht einen den Ministern von der entschiedenen liberalen Partei er⸗ theilten Rath erblicken zu duͤrfen. zeichnet sich der „Standard“ durch eine Reihe von Mittheilun⸗ gen aus, welche besonders deshalb bemerkenswerth erscheinen, weil jenes Blatt fuͤr das Organ Sir Robert Peel's gilt und in einem seiner leitenden Artikel geradezu die Garantie fuͤr die Rich⸗ tigkeit seiner Mittheilunguͤber einen angeblich von Sir R. Peel gefaß⸗ ten Beschluß uͤbernimmt. Dieser Beschluß aber, der wohl auf die Entscheidung des jetzigen Ministeriums Einfluß zu aͤußern geeignet ist, geht dahin, das Parlament unverzuͤglich noch einmal aufzuloͤsen, falls die Whigs nach ihrerseits angeordneten neuen allgemeinen Wahlen sich in ihren Aemtern nicht sollten halten koͤnnen, und zwar zu dem Zwecke, damit das neue konservative Ministerium mit der vollen, ungeschwaͤchten Kraft der konservativen Partei auf den Ueber die Schritte des Ministeriums berichtet der „Standard“ in seinem gestrigen Blatte nach einer Privat-Korrespondenz, daß das Ministerium Versuche gemacht habe oder machen wolle, den Grafen Grey, den Grafen Spen⸗ cer, den, wie es scheint, die Koͤnigin zu sich beschieden hat, und den Viscount Howick zum Eintritte in das Kabinet zu bewegen. Vorgestern gab der „Standard“, ebenfalls nach Privat⸗Berichten, die Nachricht, daß Zwiespalt im Kabinette ausgebrochen sey, ei⸗ nes Theils uͤber die Frage wegen Aufloͤsung des Parlaments im Fall einer Niederlage bei der Debatte uͤber Lord Sandon's An⸗ trag, fuͤr welche sich die Majoritaͤt des Kabinettes, in Wider⸗ spruch zu Lord Melbourne, Lord Duncannon und Lord Lans⸗ downe, erklaͤrt habe, anderen Theils uͤber die von Lord John Russell in der Sitzung vom 7ten zu Gunsten der Zucker⸗Zoll⸗Re⸗ duction gehaltene Rede, welcher der Premier⸗Minister, der Gehei⸗ meraths⸗Praͤsident, der Praͤsident der Indischen Kontrole und der Lord⸗Kanzler ihre ultra⸗liberale Tenden An der Boͤrse scheint man noch von der na loͤsung des Parlaments sich uͤberzeugt zu halten und dieselbe bin⸗ nen wenigen Tagen zu erwarten.
d noch bis zur V Vorgestern brachten und Kabinets⸗ Pferde (das Hochzeitsgeschenke, und
England ein es b Centner, d. h. von fast der H wurden dagegen
älfte der Einfuhr. im Jahre 1831 Unter den Tory⸗Blaͤttern des Jahres 1831 besonders bedeut 303,582 Ctr. und 1832 ebenfalls nicht mehr als 453,477
Aber selbst jenen der Uebersicht, Zunehmen be⸗
Cöoͤthen, 14. Mai. von Sr. Majestaͤt dem K ntlichen Gesandten und be Anhaltischen Hoͤfen ernannt worden ist, Aeltestregierenden Herzogl. halt sein Beglaubigungsschreiben uͤ e Tafel en gala bei Hofe.
Im Auftrag des on Seiten der hiesigen Stadt⸗ er Beschluß hoher Die im Deutschen der inlaͤn⸗
während die die früher im nieen um volle 50 pCt. fuhr um mehr als 40 p Sklavenhandels. Werke Sir Thomas handel wird die ten Sklaven au det werden
den Herzoglich stern in einer feierlichen Audienz Sr. anischen Sklaven⸗ “ zu An es war hierauf gro †-150,000 angegeben; 8 1
Frankfurt a. M., wird unterm gestrigen Tage v Kanzlei im hiesigen Amtsblatte nachstehend Bundes⸗Versammlung bekannt gemacht: „ Bunde vereinigten Regierungen wer dischen Verfasser musikalischer Werke gegen unbefugte Auffuͤhrur Umfange des Bundesgebiets folgende 1) Die oͤffentliche Auffuͤhrung im Ganzen oder mit Abkuͤrzungen dar Autors, seiner Erben oder sonstigen so lange das Werk nicht durch den 2) dieses ausschließende Recht des onstigen Rechtsnachfolger soll we⸗ sten rechtmaͤßigen
auf 250,000, eingefangeuen Sklaven und 50,000 unterweges sterben, so nmung ankommen,
S 8 9 Einschiffung Schauplatz treten koͤnne. daß nur 150,000 wirklich an dem und selbst von diesen 150,000 ster⸗ nur 120,000 können sich acclimatisiren. llen wir erhalten helfen und Prämien dafür all von 700,000 Pfd. in der Einnahme Wie können wir es dann noch wagen, Frank⸗ al oder den Vereinigten Staaten gegenüber als aufzutreten?“
den zum Schutze Compositionen und dramatischer ig und Darstellung derselben im Bestimmungen in Anwen⸗ eines dramatischen
Orte ihrer Bestin ben noch 20,000, denn diesen verruchten Handel so aussetzen, nur um einen des Staates zu decken? reich, Spanien, Portug die Verfechter der mißhandelten Schwarzen
Die Morning Chroniele, welche sich die Vertheidigung der ministeriellen Vorschlaͤge besonders angelegen seyn laͤßt, will die angeblich dem Humanitäats⸗Prinzipe entlehnten Einwendungen der Gegner nicht gelten lassen, indem sie sagt:
„Nicht eine Humanitäts⸗Frage liegt vor, son Die einem Verbote gleichkommenden Zölle von fremdem Zucker ausschließliche Herrschaft auf unserem Thätigkeit und ihren Scharfsinn Die Sklaverei kann nur durch die überwiegende beit unterdrückt werden, und die freie Arbeit hat keinen hinreichenden Spielraum, so lange sie jeder Konkurrenz entzogen Wenn wir den Westindiern die Veranlassung rauben, ihre Kräfte so sichern wir denjenigen Plantagen⸗Besitzern, welche ihren Zucker mittelst Sklaven⸗ lichen Besitz aller übrigen Märkte der Welt. ihre Superiorität über die Sklaven⸗Arbeit darthun, und die Einfuhr fremden Zuckers zu dem von dem Kanzler der Schatzkammer Zolle wird unseren Kolonteen die Veranlassung geben, erfolgreich mit den Sklaven⸗Kolonicen in Konkurrenz zu treten. Serele. 6 größere Wichtigkeit durch die Gefahr, mit welcher der in⸗ b heil unserer Bevölkerung bedroht wird, wenn wir ihr einen
eutendsten Märkte, auf welchen Die Brasilianer haben
dung bringen: oder musikalischen Werks Erlaubniß des Rechtsnachfolger stattfinden, Druck veroͤffentlicht worden ist; Autors, seiner Erben oder s nigstens waͤhrend zehn Auffuͤhrung des Werks an i kannt und geschuͤtzt werden.
rung seines Werkes ohne Nennung seines Familien⸗ kundigen Autor⸗-Namens irgend J auch gegen Andere kein ausschließen dessen Rechtsnachfolgern
dessen ausschließliches Recht durch oͤffent noch nicht gedruckten dramatischen oder musikal Anspruch auf Entschaͤdigung zu;
dieser letztern und der Art, werden soll, so wie die Festsetzung Schadenersatz zu leistenden Geldbußen, jedoch der ganze
Jahren von der er n saͤmmtlichen Bundesstaaten aner⸗ Hat jedoch der Autor die Auffuͤh⸗ oder offen⸗
dern eine Monopol⸗
sichern dem Monopolisten die Markte und veranlassen, daß sie ihre schlummern lassen.
Produktivität freier Ar
emanden gestattet, des Recht statt; 3) dem Au⸗ steht gegen Jeden, welcher liche Auffuͤhrung eines ischen Werkes beein⸗ 4) die Bestimmung wie dieselbe gesichert und ver der etwa noch neben dem bleibt den Landes⸗Gesetzen Betrag der Einnahme ung, ohne Abzug der au
vorgeworfen haͤtten. e bevorstehenden Auf⸗
anzustrengen, Deutsche Bundesstaaten.
Die Erwartung, daß usage von Overbeck mit⸗
Die freie Arbeit muß uͤnchen, 11. Mai. Ober⸗Baurath Gaͤrtner aus Rom die bringen wuͤrde, hier an Cornelius Stelle zu treten, hat sich nicht bestaͤtigt. Noch ist keine weitere Entscheidung in dieser Sache erfolgt. Auch Olivier's Stelle ist noch nicht wieder besetzt.
vorbehalten; von jeder unbefugten Auffuͤhr verwendeten Kosten und ohne Unterschi⸗ oder in Verbindung mit einem andern fuͤhrung ausgemacht hat, in B
Bremen, 10. Mai. Schiff „Julius & Eduard“ dem von einem Englischen habe es spaͤter zum Sklav sichtigt durch einen Eng eingebracht worden, we die Verabscheuung jenes schaͤndli ist, als daß, direkt oder indirekt,
Aber die Frage
den Gegenstand der2 eschlag zu nehmen.“
estern ist das hiesige denborg jun., unter n Vorwande, al
den sollen,
verschließen. esen ist, Brasilien,
Deutschland gebracht von uns gekauft. ter billigen Bedingungen H wollen unsere Waaren nehmen thun, wenn Ihr die unsrigen ni
Als Entgegnung auf den gestern in g mitgetheilten Artikel des „Journal des Déobats“ uͤber die die Juden in Sachsen betreffende Gesetzge⸗ bung enthaͤlt die heutige „Leipziger Zeitung“ folgende beach⸗ tenswerthe Bemerkungen: „Das Journal des Dé
Leipzig, 1⸗ Manufaktur-Waaren der Staats⸗Zeitun aber sagen sie, daß wir mit ihnen un⸗ andel treiben müssen oder gar nicht. er sie 81 82 wollen das nur 4 ½ me., I unse böt von Euren Märkten ausschließt. Daß der Sklavenhandel in den Ländern, welche ihn noch heseettegt. ie manche Leute glauben, kann man aus welche, wie wir vernehmen, die Brasi⸗ ir sie vertragsmäßig auf un- die Einfuhr von Sklaven in
(Brem. Z.) G „ Capt. R. Sie Kreuzer erhobene enhandel benutzt wer Marine⸗Lieutenant, Sensation e Handels hier z
Schiffe unt
bats vom 8. Mai d. J. kuͤndigt in einem eigenen Artikel die bevorstehenden Kammerverhandlungen uͤber ein in Dresden vorgekommenes polizeiliches Ereigniß, einen Pariser Israeliten betreffend, an, der Saͤchsischen zweiten Kammer am
nicht so hoch gehalten wird, w den Bedingungen abnehmen,
bewilligen bereit sind, wenn w Sie sind bereit,
lches hier große rregt hat, d
welches in der Sitzung 19. Juni 1840 seine ge⸗.
kten zulassen scher Flagg