1841 / 143 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Meteorologische Beobachtungen.

Morgens Nachmittags Abends Nach einmaliger u“ 8

2* Allgemeine 6 Uhr. 2 Uhr. 10 Uhr. Beobachtung. 8

* . Quellwärme 7,40 N ; Flußwärme 14 60 N. Bodenwärme 13 80 8 28

Ausdünstung 0 021 Rp. Niederschlag 0 8 Wärmewechsel †+ 20 + 13,0⁰.

1089° R.. 71 pECt. W.

8— ““

Stutrgart und Frankfurt eingefuͤhrt wurden, genuͤgte eine zwei⸗ Lissabon erfolgen. Wir hoͤren bei dieser Gelegenheit, daß Dom malige woͤchentliche Fahrt hin und her, welche spaͤter bis auf Miguel neue Schwierigkeiten macht, die ihm zugestandene Apa⸗ eine täͤgliche vermehrt wurde. Jetzt werden wir, wie wir erfah⸗ nage anzunehmen, indem er ein fuͤr allemal eine Million Scudi ren, noch im Laufe dieses Sommers eine zweimalige taͤgliche Eil⸗ verlangt, was man aber aus mehreren Ursachen in Lissabon wagenfahrt zwischen Stuttgart und Frankfurt hin und her erhal⸗ schwerlich zugestehen wird. 1 Der fruͤhere Franzoͤsische General⸗Konsul in Alexandrien, Co⸗

ten, und zwar eine, wie bisher, Abends, die andere fruͤh Mor⸗ gens. Die gleiche Vermehrung der Fahrten wird auch zwischen chelet, ist auf einem Franzoͤsischen Kriegsschiff von Malta, wo er seine Auarantaine uͤberstanden, in Civitavecchia und von dort

Karlsruhe und Frankfurt stattfinden, und beide werden gewiß um so mehr benuͤtzt werden, als auch die neuen dazu in Bau genom⸗ hier eingetroffen. Gestern hatte derselbe die Ehre, in einer Pri⸗ CE16“ bequem eingerichtet werden sollen. svat⸗Audienz Sr. Heiligkeit vorgestellt zu werden und diesem aus⸗ M Ein Preußischer Offzier ist in Ulm eingetroffen, um im Auf⸗ 21 Bericht uͤber die Lage der Christen in Aegypten abzu⸗ atten. 8

trage der Bundes Militair⸗Kommission in Frankfurt einige Noti⸗

6 üir orstebe Kest 1 Stos 2

zen fuͤr den bevorstehenden . an Ort. und Stelle zu Gestern starb hier der Fuͤrst von Piombino, Grand von sammeln. Derselbe wird 1. Rastadt in gleicher Absicht besuchen. Spanien erster Klasse, geboren 29. April 1767. Sein aͤltester Der Köͤnggl. Preußische Major v. Prittwiß wird in kurzer Zeit Sohn, der Herzog von Sora, erbt seine Titel; sein uͤberaus ebenfalls in Uim eintreffen. Indessen duͤrfte der Anfang des großes Vermoͤgen geht an diesen und einen zweiten Sohn uͤber. eeee g, anas g. 89 L-⸗ 8 Vor⸗ Wie man sich viele Eigenthuͤmlichkeiten aus dem Leben des Ver⸗ veeee LEWWD8öEEEEE— Arbeit getrof⸗ storbenen erzaͤhlt, so sagt man auch, er habe wenige Tage vor dat 8 seinem Hinscheiden seinen Soͤhnen eine Kasse mit 1,600,000 Scudi in Contanten uͤbergeben, welche er, vielleicht als Noth⸗

J(11EiqI9Sh Iö. pfennig, viele I Nut 1 Wien, 14. Mai. (A. Z.) Der hiesige Handelsstand hat habt bh le Jahre, ohne Nutzen davon zu ziehen, liegen ge

allerhoͤchsten Orts eine dringende Vorstellung hinsichtlich des Sin⸗ kens der Industrie⸗Actien uͤberreicht, die er vorzugsweise der Beschraͤnkung der Kredite bei der Bank und der dadurch noth⸗

1841. 21. Mai.

Luftdruck.. 335,91“„Par. Luftwärme .+f 12,2 0 R. Thaupunkt... 820 R. Dunstsättigung 73 vCt. vA“ trübe. Wolkenzug . W. Tagesmittel: 335,80“„Par. + 15 50 + R..

335,87““„Par.

+ ˖20 19 R.

+ 13,³° R. 60 vECt. bezogen.

335,61“„Par. 2 Ah .. + 11,02 R. 79 pCt. halbheiter. W.

Berlin, Montag den 24Asen Mai

Berliner 9.n22

Börse. Mai 1841. FPr. Cour- 8Brief. [Geld. St. Schuld-Sch. 4 104 ⁄1¶ 103 ⁄1 Pr. Engl. Obl. 30. 4 1021 ⁄2½ 101 1 Sch. der Sechandlung. Kurm. Schuldv. 3 ¾ Neum. Schuldv. 3 ½ 10212 Berl. Stadt-bl. 4 103 ⁄13 do. 31 100 Dauz. do. in rh. 48 Westp. Pfandbr. 102 h2 Grofsh. Pos. do. 4

tionellen Artikel verworfen worden waren, das Einnahme Budget in seiner Gesammtheit zur Abstimmung gebracht und mit einer Majoritaͤt von 198 gegen 46 Stimmen angenommen. Die Kammer begann hierauf die Eroͤrterung eines Gesetz⸗Entwurfes, das zum Zweck hat, das Finanz⸗System der Kolonieen zu aͤndern.

Paris, 18. Mai.

digten Gegenstaͤnde vorgetragen und eroͤrtert, wobei man in Be⸗ I a ntl Nachr 8 N. treff folgender, den Wunsch der Beschleunigung im Protokoll nie⸗ Amtl. . 8 eg. (Nachträge.) Noch derzulegen sich veranlaßt sah: 8 2 . Brandenburg. ( . z Aut eeaeeee auf früheren Landtagen vorgekommen. *) Gesetz in Betreff der Benutzung der Gewaͤsser durch Auf⸗ h8 —. Schließung der Verhandlungen und der Mitthei⸗ stau und Ueberrieselung; 8 ungen über den Provinzial⸗Landtag. 8 ö““ b) Verordnung wegen Aufbringung der Separations⸗Kosten Deput. Kammer. Das Hudges, ves galehr des fuͤr Kirchen, Pfarren, Schulen und Kuͤstereien, woruͤber angenommen P aris. Nachrichten e MN zwar ein Interimistikum aufgestellt ist, dennoch aber große h Ungewißheit herrscht;

ditkons⸗Corps von Medeah und Miliana. Das „Journ. des Débats“ Verordnung wegen Befestigung der Sandschellen und Ab⸗

Actien. Brl. Pots. Eisenb. do. do. Prior. Act. 48

22 ¾ Mgd. Lpz. Eisenb do. do. Prior. Act. Berl. Anh. Eiseunb. do. do. Prior. Act. 4 Düss. Elb. Eis. 5 do. do. Prior. Act. 5

Präm. 102 ½ 4 1027/ 1 102 l

Die Regierung publizirt heute nachste⸗ hende telegraphische Depesche aus Toulon vom 17. Mai: „Der Seepraͤfekt an den Seeminister. Das Expeditionscorps ist am 9ten nach Algier zuruͤckgekehrt; der Gouverneur und der

Elbinger

Spanien. 18 1 über die Reform der Engl. Korngesetze. Vermischtes. Privat⸗

Gold al marco

wendigen Beschraͤnkung der Operationen derselben zuschreibt, und um deren baldige Abhuͤlfe er bittet, um fernere Verluste zu ver⸗ huͤten. Man schmeichelt sich mit der Hoffnung, die Regierung werde den Actien der Eisenbahnen ein 4proc. Ertraͤgniß garantiren.

Schweiz.

In Suͤddeutschen Blaͤttern liest man: „Der große Rath des Kantons Aargau hat nun seinen vorlaͤufigen Beschluß in der Klostersache gefaßt. Um die Bedeutung desselben und die Stellung der Parteien in dieser gesetzgebenden Behoͤrde rich⸗ tig zu ermessen, muß man sich ihrer Verhandlungen seit dem Tage der Eroͤffnung (vom 3. Mai) erinnern. Am 4. Mai war der Antrag, daß die Regierung baldigst geeignete Vorschlaͤge ein⸗ bringen solle, mit großer Stimmenmehrheit angenommen, und hier⸗ auf der Große Rath bis zum 10. Mai vertagt worden. Schon in dieser Sitzungs⸗Periode hatte Dorer, in persoͤnlichem Sinne, die Erlassung einer allgemeinen Amnestie in Anregung ge⸗ bracht, die Zuͤruͤckgabe der Waffen an die Buͤrger des katho⸗ lischen Landestheils, die Abschaffung der Badener Konferenz⸗ Artikel, die Beurtheilung der Kloͤster nach dem Prinzip der Schuld oder Nichtschuld u. s. w. Der Vorschlag des Kleinen Raths (Regierung) ging nun dahin, den beiden am Aufruhr unbetheiligten Nonnenkloͤstern Fahr und Maria Kroͤnung die Wiederherstellung außer den Graͤnzen des Kantons zuzuge⸗ stehen und ihnen zu diesem Zwecke ihr Vermoͤgen zuruͤck⸗ zugeben. Die hieruͤber berichtende Kommission sprach dage⸗

Madrid, 10. Mai. Die Straßen, durch welche der Her⸗ zog von Vitoria heute kam, als er sich in den Palast der Depu⸗ tirten-⸗Kammer begab, um den Eid als Regent zu leisten, boten einen festlichen Anblick dar. Alle Balkone, alle Fenster waren mit Damen in glaͤnzender Toilette angefuͤllt. Acht Grenadiere zu Pferd von der Koͤniglichen Garde eroͤffneten den Zug, nach ihnen kam der Herzog von Vitoria; er ritt auf einem trefflichen Pferde, welches er in fruͤherer Zeit von der Koͤnigin Mutter Marie Christine zum Geschenke erhalten. Mit Leutseligkeit nahm der Herzog die Acclamationen der Volksmenge auf, welche ihm ei⸗ nige Vivats brachte; er gruͤßte huldvoll nach allen Seiten. Dem Regenten folgten dreißig Generale in Staats⸗Uniform und ein schimmernder Generalstab. Die gewoͤhnliche Eskorte schloß den Zug. Nachdem der Herzog in dem Palast der Deputirten⸗Kam⸗ mer den Eid auf die Constitution geleistet, welche, so wie den Thron, er aufrecht zu erhalten beschwor, verfuͤgte er sich in den Koͤniglichen Palast. Hier nahm er auf dem Haupt⸗Balkone zwi⸗ schen Ihrer Majestaͤt und deren Schwester, der Infantin, seinen Platz und ließ die Truppen und die National-Garde voruͤber defiliren. Neben der Koͤnigin gewahrte man Frau Castejon, die Marquise von Santa⸗Cruz und noch mehrere Ehrendamen, und hinter dem Herzoge die Minister. Nach dem De⸗ siliren der Truppen kehrte Espartero in sein Hotel zu⸗ ruͤckk. Um 4 ½ Uhr hatte Madrid wieder sein gewoͤhnliches stilles Aussehen. Heute Abend aber wird eine allgemeine Il⸗ lumination der Stadt statthaben, und Serenaden werden dem

gen die Hoffnung aus, daß die eidgenoͤssischen Staͤnde von

dem Tagsatzungs⸗Konklusum fung von selbst zuruͤcktreten gegenwaͤrtigen Fall, als ein

vom 2. April nach naͤherer Pruͤ⸗ wuͤrden, und beantragte fuͤr den Zeichen bundesbruͤderlicher Gesin⸗ nungen, die Restitution der Nonnenkloͤster Fahr, Maria Kroͤ⸗ nung und Gnadenthal im Kanton, jedoch unter Vorbehalt des dem Staate zustehenden Reformrechts. Sollte dieses Aner⸗ bieten den Staͤnden nicht genuͤgen, so behalte sich Aargau wei⸗ tere Entschließungen vor, indem es sich wieder auf die „vor die⸗ sem Anerbieten eingenommene Linie zuruͤckziehen und seine nach Recht und Pflicht gefaßten Beschluͤsse mit allen Kraͤften aufrecht halten wuͤrde.“ Eine Minderheit der Kommission (Doͤsseckel) schlug einfach vor, bei dem Aufhebungs⸗Beschlusse vom 13. Ja⸗ nuar stehen zu bleiben. Endlich beantragte ein Wortfuͤh⸗ rer der katholischen Partei, Fuͤrsprech Baldinger, die Zu⸗ ruͤcknahme des Kloster⸗Beschlusses, „in Beachtung der un⸗ zweideutigen Bundes⸗Vorschriften.“ Ueber diese verschie⸗ denen Antraͤge ließen sich am 11. und 12. Mai nicht weniger als 36 Redner hoͤren. Da keiner derselben die erforderliche Mehrheit erhielt (wonach die Angabe der Baseler Zeitung zu berichti⸗ gen ist), so vereinigten sich am folgenden Tage 115 Stimmen auf den weiteren Vorschlag, von der Tagsatzung zu begehren, daß sie ihrem Beschlusse vom 2. April keine weitere Folge gebe; ge⸗ schehe dies gleichwohl, so sey der Stand Aargau zu einigen Opfern bereit, die er ohne wesentliche Beeintraͤchtigung seiner Rechte bringen koͤnne; auch sollen alle Executions⸗Maßregeln in der Klostersache vorerst eingestellt werden. Die Opposition erklaͤrte sich mit 80 Stimmen verwahrend gegen diesen Beschluß, der nach ihrer Ueberzeugung auch dem Tagsatzungs⸗Konklusum durchaus

erhalten habe.

von Neindorff, ist unterm bten d. M. verabschiedet worden.

Regenten gebracht werden, welcher saͤmmtliche Minister zu Tische geladen. Das Kabinet ist interimistisch durch nachfol⸗ gendes Dekret an den Minister Ferrer bestaͤtigt, welches in ei—⸗ ner außerordentlichen Nummer der „Hof⸗Zeitung“ erschienen ist: „Als Regent des Koͤnigreiches waͤhrend der Minderjaͤh⸗ rigkeit der erlauchten Koͤnigin Dosia Isabella II. und in ih⸗ rem Koͤniglichen Namen habe ich beschlossen, daß fuͤr jetzt, und bis das Ministerium definitiv organisirt ist, Sie mit dem Mini⸗ sterium der auswaͤrtigen Angelegenheiten und der Finanzen nebst der Conseil⸗Praͤsidentschaft beauftragt bleiben, und daß Herr Al⸗ varo Gomez Becerra, Herr Pedro Chacon, Herr Manuel Cor⸗ tina und Herr Joachim de Frias in gleicher Weise fortfahren werden, respektive die Ministerien der Gnaden und Justiz, des Krieges, des Innern, der Marine, des Handels und der Kolo⸗ nieen, womit sie gegenwaͤrtig beauftragt sind, inne zu haben. Im Palast, am 10. Mai 1841.“

d.

Berlin, 22. Mai. Das Militair⸗Wochenblatt meldet, daß Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Oberst a D. Graf von Stollberg⸗Wernigerode, den Charakter als General⸗Major

Der General⸗Major und Inspecteur der Artillerie⸗Werkstaͤtten,

Kolberg; 20. Mai. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Stadt⸗ und Polizei⸗Secretair Bessert hieselbst zu gestatten geruht, den Namen seines muͤtterlichen Großvaters Nettelbeck, des um Kolberg so hochverdienten patriotischen Buͤrgers, fuͤhren zu duͤr⸗

Pomm.

Ostpr. Pfandbr. 3⁷ do. 3 Kur- u. Neum. do. 32 Schlesische do. [3 ¼

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Geld.

Amsterdam... do Hamburg . . do Londou.. Har 22D0 Augsburg

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24 ½ G. Fl. 135 %1.

3 % 82 23/ 28 ⁄¾.

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Breslau ... Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss 100 Thlr. WZ.

Cons. 3 % 901, ¼. Ausg. Sch. 11 1⁄2. Engl. Peru —.

108 ¼. Bank-Actien 1635

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250 Fl. 250 Fl. 300 Mk. . 300 Mk. 1 LSt

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150 Fl. 1O 100 Thlr.

139 ¼ 138 ½ͥ 149 1 148⁄½ Mt. 6. 194 % 6 19 ¼ Mt. 7811⁄12 78 ¾ Mt. Mt. Mt. Tage 1 / Mt. 101 ༽ Woch.

Kurz 2 Mt. Kurz Mt.

100 Fl. 1 SRbl.

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Amsterdam, 18. Mai.

Niederl. wirkl. Schuld 517 5 % Span. 22 1. Po.

Passive —.

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Kanz-Bill. 24 ⅛.

Oesterr. 105 ½.

Frankfurt a. M., 19. Mai. Oesterr. 5 % Met. 108 G. Bank-Act. 1355 Sch. 83 ⅛1 Br. do. 4 % Anl. 101 1 G. 5 % Span, Anl. 243G. 2 Eisenbahn-Actien. tes Ufer 360 G. do. linkes

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St. Germain 710 G.

London, 18. Mai. Belg. 100 ¾.

Holl. 52 ⁄¼24.. 5 % 99 %¾.

Neue Anl. 23 ⁄1. Passive 57

—. Bras. 681 ⁄½. Cosumb. 22 ,

Chili —.

fin cour. Neapl. au compt. 104. 15.

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50 % Span. Rente 242

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Petersburg, 14. Mai.

Lond. 3 Met. 3818/16. . Par. 300 Fl. 68. do. 500 Fl. 76. do. 200 Fl. 27 3⁄1.

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Hamb. 341 1/16.

Wien, 17. Mai. 1 1 6 9915 E ““

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Sonntag, 23. Mai. in 5 Abth 8

Dlle. Tuczeck: Isabelle, als Gastrolle.)

Wegen Heiserkeit der Frau v. Faßmann kann die Oper Ar⸗

mide, heute nicht gegeben werden.

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Im Opernhause: Robert der Teufel, Meyerbeer. Ballets von

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Pr. Cour.

Preuss. Prüm.

Wiss., K. u. Lit. Berlin.

2 ½ % 56 Br. Loose zu Präm. 71 ½¼. Versailles rech-

0 G. München-Augsburg 86 ½ G. Strafs- burg-Basel 245 Br. Leipzig-Dresden 99 G. Köln-Aachen 99 Br.

50 % Port. 34 /2. 4 Mex.

schen Deputirten stattgehabten Verloosung, sowohl der im Jahre

selten und vormals unverloosbaren Steuerscheine ausgefertigten

.Se . 8 über den Secundair⸗Unterricht.) G8 sSc. ’ö Unterhaus. Debatte über die Handels⸗ Bhieform. Lonvon. Gerüchte über die Absichten des Ministeriums. Agitation gegen die Korngesetze. Kanav. Vorstell. hinsichtlich der Bauholz⸗Zölle. Brit. Flotte in Malta. Traktat zwischen Engl. u. Texas. Vermischtes. Nahes Ende der Zoll⸗Debatten. Beigien. Brüssel. Rückkehr des Königs und der Königin. sultate der Herabsetzung der Eisenbahn⸗Fahrpreise. Deutsche Bundesst. Leipzig. Reise des Herzogs und der Her⸗ zogin von Leuchtenberg. Graf von Bünau Si Oesterreich. Triest. Ankunft des Prinzen von Salernvo. Spanien. Madrid. Privatschreiben. (Näheres über die Eidesleistung des neuen Regenten.) Portugal. Finanz⸗Angelegenheiten. Türkei. Belgrad. Der Aufstand in Bulgarien. Nord⸗Amerika. Polit. Farbe des neuen Präsid. geb. Mac Leod's. La Plata⸗Staaten. Verhältn. zwischen Buenos⸗Apres u. Montevideo. Inland. Berlin. Lokal⸗Ausschuß für die Besserung der Strafgefan⸗ genen. Köln. Rundschreiben des Dom⸗Kapitels an den Klerus der Erz⸗Diözese.

Re⸗

Erwartete Frei⸗

8 7 2

Eingesandte Berichtigung zu dem neulich gegebenen Aufsatze über die Engl. Korngesetze. 8

Königl. Theater: Gastrollen der Dlle.

Tuczek. Königsstädt. Theater: Italiänische Oper. Die letzten Sitzungen des Vereins für Geschichte der Mark Brandenbürg.

mtliche Nachrichte

Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Koͤnigl. Großbritanischen Admiral Stopford den Rothen Adler⸗Orden erster Klasse, so wie dem Großherzogl. Mecklenburgischen Legations⸗Rath Guido von Meyer zu Frankfurt a. M. den Rothen Adler⸗Orden drit⸗ ter Klasse Allergnaͤdigst zu verleihen geruht.

bbb

Bei der heute unter Konkurrenz der zur vormals Saͤchsischen, jetzt Preußischen Steuer⸗Kredit⸗Kassen⸗Schuld verordneten staͤndi⸗

1764 als auch der im Jahre 1836 an die Stelle der unverwech⸗

Steuer⸗Kredit⸗Kassen⸗Scheine sind Behufs ihrer Realisirung im diesjaͤhrigen Michael⸗Termin folgende Nummern gezogen worden: 1) Von den Steuer⸗Kredit⸗Kassen⸗Obligationen aus dem Jahre 1764.

Von Lit. A à 1000 Rthlr. Nr. 2745. 2869. 3221. 3379. 3905. 3934. 3949. 4099. 4952. 5212. 5764. 6502. 7618. 7619. 8600. 8674. 10,169. 10,216. 10,423. 10,647. 10,893. 10,903. 11,595. 12,129. 13,360. 14,451. 14,595. Von Lit. B à 500 Rthlr. Nr. 1449. 1925. 2602. 2888. 3099. 3152. 3192. 4537. 5200. 5611. 6071. 6600. 6920. 7517. 7686.

wendung der Versandung im Binnenlande; legislative Bestimmungen uͤber die den Mitgliedern der

Land⸗ und Stadt⸗Gemeinden an den nutzbaren Gemeinde⸗ Grundstuͤcken zustehenden Rechte; gesetzliche Entscheidung der in Betreff der Altmaͤrkischen Pri⸗ vat⸗Binnenlehne herrschenden Rechts⸗Unsicherheit;

†) Declaration des §. 77 der Gesinde⸗Ordnung;

Außer diesen in der vom Koͤnigl. Staats⸗Ministerium vor⸗ gelegten Nachweisung aufgefuͤhrten Gegenstaͤnde empfiehlt der Ausschuß noch folgende fruͤher bereits von den Staͤnden gemachte Antraͤge zur Anregung:

2) Ermaͤßigung der Sportel⸗Taxen, namentlich der Hypotheken⸗Kosten;

h) Abschaffung der Succumbenz⸗Gelder;

6) Revision und Ermaͤßigung der Stempel⸗S

Die Versammlung, dem Antrage des Ausschusses beitretend, beschloß auch in Betreff dieser Angelegenheiten den Wunsch zu beschleunigender Erledigung im Protokolle niederzulegen.

Hierauf wurde ein Gesuch der Kurmaͤrkischen Land-Feuer⸗ Sozietaͤts⸗Direction wegen Anweisung eines angemessenen Bureau⸗ Lokales, so wie ein solches der Staͤdte⸗Feuer⸗Sozietaͤt der Kur⸗ und Neumark und Niederlausitz wegen nicht freier Gewaͤhrung eines Geschaͤfts⸗Lokales im Landschaftshause zur Debatte gestellt, die Beschlußnahme uͤber beide Antraͤge jedoch bis zu der bevor⸗ stehenden Eroͤrterung der Hausbau⸗Angelegenheit ausgesetzt.

Die Rechnung uͤber die Brandenburgisch⸗ Nieder⸗Lausitzer Provinzial⸗Landtags⸗Kasse fuͤr die Zeit von 1836 bis 1840 war von dem staͤndischen Kuratorium dieser Kasse gelegt worden, und der Landtag ertheilte daruͤber im Einverstaͤndnisse mit dem Aus⸗ schusse Decharge.

Die von der

Herabsetzung

West⸗Havellaͤndischen Kreiskasse uͤber Verwal⸗ tung der freiwilligen Beitraͤge zur Wiederherstellung des Stand⸗ bildes des großen Kurfuͤrsten zu Rathenow gelegte Rechnung ward gepruͤft und bis auf einen geringen formellen Mangel richtig be⸗ funden. Der bei diesem Fonds nachgewiesene nicht erhebliche Ueberschuß soll nach dem Beschlusse des Landtages den West⸗ Havellaͤndischen Kreis⸗Staͤnden zur Verwaltung uͤberwiesen und die Zinsen auf Erhaltung des Denkmals verwendet werden.

Z9ste Plenar⸗Versammlung am 14. Mai.

Die Sitzung ward ausschließlich durch Verlesung mehrerer in Folge der gefaßten Beschluͤsse abgefaßten Immediat⸗Vorstellun⸗ gen und die uͤber die Fassung derselben entstandenen Debatten ausgefuͤllt.

40ste Ple Versamml

Die Berathung und Beschlußna haͤltnisse des staͤndischen Hauses, entbehrte daher eines allgemeinen Interesse und fuͤhrte zu folgenden Resultaten:

1) Die Seitens einer staͤndischen Kommission bisher gefuͤhr⸗ ten Verwaltung des staͤndischen Grundstuͤcks ward genehmigt.

2) Der Vorschlag, das Staͤndehaus zu veraͤußern und aus dem Erloͤs an einem passenderen Platze der Stadt ein anderes Gebaͤude zu staͤndischen Zwecken zu erbauen, ward von der Hand gewiesen.

Herzog von Nemours sind am 10ten daselbst eingetroffen, nach⸗ dem sie Medeah und Miliana verproviantirt hatten. Am 3ten hatte der Feind auf den Gebirgen, oberhalb Miliana 5 bis 6000 Cabylen und seine regulaire Infanterie zusammengezogen, welche noͤthigenfalls durch 15,000 Reiter, die in der Ebene des Chelif aufgestellt waren, unterstuͤtzt werden sollten. Nach einem veestell⸗ ten Ruͤckzuge wurde auf unserer ganzen Linie das Zeichen zum Angriff gegeben, und die Araber flohen in hoͤchster Verwirrung und ließen mehrere hundert Todte auf dem Platze zuruͤck. Der Herzog von Nemours, der den linken Fluͤgel kommandirte, ward am lebhaftesten angegriffen, und erwiederte diese Bewegung durch eine kuͤhne Ataque an der Spitze des 24. Linienregimentes, des⸗ sen Oberst⸗Lieutenant der Herzog von Aumale ist. Am 5ten fand zwischen dem Port⸗el⸗Kantara und dem Chelif ein Treffen zwischen unserer Gendarmerie und der regulairen Kavallerie des Emirs statt. In Folge desselben wurde eine Razzia unternommen; 175 Arabische Reiter wurden kampfunfaͤhig gemacht, mehrere Anfuͤhrer getoͤdtet, 60 Frauen und Kinder gefangen genommen und 15 1800 Stuͤck Schlachtvieh mit fortgefuͤhrt. Am 8ten ward auch gegen Surmata eine Razzia mit dem groͤßten Erfolge aus⸗ gefuͤhrt. Waͤhrend der Dauer der Expedition haben wir zehn bis 12 Todte und 50 Verwundete gehabt; der Verlust des Fein⸗ des wird auf mehr als 500 Todte geschaͤtzt. Koleah ist am sten d. M. kraͤftig angegriffen worden; aber der Feind wurde trotz der Schwaͤche der Garnison auf allen Punkten mit Verlust zu⸗ ruͤckgetrieben. Der Gouverneur und der Herzog von Nemours wollten sich am lüͤten d. nach Mostaganem einschiffen.“

In Bezug auf die vorstehende Depesche bemerkt ein hiesi⸗ Fournal: „Durch diese Mittheilung werden die Besorg⸗ nisse nicht gehoben, die durch die letzten Briefe aus Algier ange⸗ regt worden sind. Es ist gewiß, daß durch die Ruͤckkehr des Armee⸗Corps nach Algier jetzt von den Angriffen der Araber nichts mehr zu befuͤrchten steht; aber man sagt uns nichts uͤber die Verwuͤstungen, welche in der letzten Zeit in der Umgegend von Algier angerichtet worden sind. Man kann von einer telegraphi⸗ schen Depesche allerdings nicht verlangen, daß sie sich ausfuͤhrlich uͤber die erlangten Vortheile ausspreche; aber dennoch scheint aus dem ganzen Inhalte der obigen Depesche hervorzugehen, daß sich der General Bugeaud uͤber die Resultate seiner Expedition eben nicht besonders Glück zu wuͤnschen hat. Die naͤheren Nachrich⸗ ten werden nicht lange auf sich warten lassen, und wir wollen wuͤnschen, daß sie unsere Besorgnisse nicht rechtfertigen.“

Das Journal des Dobats beschaͤftigt sich heute wieder mit den Englischen Getraide⸗Gesetzen und sagt in einem sehr aus⸗ fuͤhrlichen Artikel unter Anderem: „Diejenigen, welche in Eng⸗ land auf die Aufregung des Volkes zaͤhlen, uͤbertreiben sich auch die Resultate, welche die Reform des Zolltarifs hervorbringen wuͤrde. Man darf keine bedeutende Verminderung der Brod⸗ preise erwarten, und muß nebenbei beruͤcksichtigen, daß eine eben⸗ maͤßige Verminderung in dem Arbeitslohn eintreten wird, der sich immer nach den Getraidepreisen richtet; aber die große, die nuͤtzliche Wirkung jener Reform wuͤrde seyn, dasjenige in die Oekonomie der aͤrmeren Klassen einzufuͤhren, was ihr am meisten fehlt, naͤmlich die Festigkeit und die Regelmaͤßigkeit. Die ver⸗ derblichste Wirkung der bestehenden Getraide⸗Gesetze war die,

ges

daß unerwartetes Steigen und Sinken auf den Maͤrkten stattfand, und daß ungeheuere Schwankungen herbeigefuͤhrt wurden, welch⸗ abwechselnd die Fabrik⸗Bevoͤlkerung der Hungersnoth oder die Ackerbau treibende Bevoͤlkerung dem Elende aussetzten. Die re⸗ gelmäaͤßige Einfuͤhrung des auslaͤndischen Getraides wird zur Folge haben, auf den Englischen Maͤrkten den Durchschnittspreis der Kontinental⸗Märkte einzufuͤhren. In großen Reichen ist eine to⸗ tale Mißaͤrndte selten, weil, wenn einige Gegenden entwedern durch die Beschaffenheit des Bodens oder durch das Wetter lei⸗ den, andere oft um so mehr prosperiren. Diese providenziellt Entschaͤdigung ist noch weit sicherer und weit regelmaͤßiger, wenn sie auf einen ganzen Welttheil Anwendung findet. Also, das sicherste Resultat der in England vorgeschlagenen Reformen wird

3) Die bemerkten Maͤngel der Lokale sollen durch einen vor⸗ zunehmenden Bau so bald als moͤglich beseitigt werden, zu welchem Ende eine Kommission aus der Mitte der Versammlung erwaͤhlt und mit Instructionen versehen ward.

4) Diese Kommission soll die weitere Verabredung mit der Kurmaͤrkischen Land⸗Feuer⸗Societaͤts⸗Direction uͤber das von dieser erbetene anderweite Buͤreau⸗Lokal zu treffen.

5) Die Beschlußnahme uͤber das Gesuch der Staͤdte⸗Feuer⸗ Societaͤt wegen Gewaͤhrung von Geschaͤfts⸗Lokalen im Staͤnde⸗ Hause bleibt bis zur Beendigung der beschlossenen Bauten aus⸗

esetzt. Schließlich ward der Versammlung noch durch den Landtags⸗

Von Lit. D à 100 Rthlr. Nr. 355. 555. 557. 1432. 1819. 2904. 3155. 3632. 3876. 4032. 4537. 5252. 5349. 5479. 5648. 6225. II. Von den Steuer⸗Kredit⸗Kassen⸗Scheinen aus dem Jahre 1836. von Lit. A. à 1000 Rthlr.

117. 299. von Lit. B. à 500 Rthlr. von Lit. C. à 200 Rthlr. von Lit. D. à 100 Rthlr.

nicht entspreche. Augenfaͤllig hat das Votum der Mehrheit nur Zur Oper Robert der Teufel, werden Opernhaus, Billets, mit Sonnabend bezeichnet, verkauft.

Im Schauspielhause: Keine Franzoͤsische Vorstellung. Montag, 24. Mai. Im Schauspielhause: Egmont, Trauer⸗ spiel in 5 Abth., von Goethe.

Koͤnligestadeisches Theater.

Sonntag, 23. Mai. Der Talisman. Posse mit Gesang in 3 Akten, von J. Nestroy. Musik von A. Muͤller. Montag, 24. Mai. (Elfte Italiaͤnische Opern⸗Vorstellung.) Barbiere di Seviglia. Opera buffa in 2 Atli. Musica del-

laestro Rossini.

1 1 d der Meh fen, und wird sich derselbe fortan Bessert⸗Nettelbeck nennen die Absicht, die Sache zu vergroͤßern, so wie die Gegner der und schreiben. Klosteraufhebung in der

Tagsatzung zu ermuüͤden und von etwa eintretenden Meinungsaͤnderungen Nutzen zu ziehen.

1 Auch die Berichtigung. In Nr. 141 der Staats⸗Zeitung, S. 607, Einstellung der Exekutivmaßregel ist noch keinesweges als eine in dem Artikel „die Niger⸗Expedition“ ist Zeile 45 statt „Quoeen“ Konzession zu betrachten, wenn sich damit auch die protestanti- Quorra und statt „Albuckah“ Alburkah; Zeile 46 statt sche Partei im Aargau fuͤr den zwar unwahrscheinlichen, aber „Atfield“ Oldfield, und Zeile 53 statt „Schany“ Schary zu doch moͤglichen Fall, daß die Tagsatzung eine ungewohnte 2 lesen.

kraft entwickeln sollte, den Ruͤckzug oͤffen haͤlt. 1—

Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 21. Mai.

Abgang von eülimn.

11419““*

Abgang von

L

ö1 11“ Zeitdauer Rom, 10. Mai. (A. Z.). Heute gegen Mittag fuhr der B

Zeitdauer II

—⁸

Vicomte de Carreira in großem Pomp nach dem Vatican, wo er in einer feierlichen Audienz dem Papst seine Kreditive als Minister der Koͤnigin von Portugal beim heiligen Stuhl uͤber⸗ reichte. In der Portugiesischen Nationalkirche soll zur Feier der Anerkennung der bestehenden Regierung in Portugal von dem Kirchenoberhaupt ein Tedeum gesungen werden. Man glaubt,

St. M. Potsdam. St. M.

Um

Morgens.

6 Uhr - Vormitt....

8 11

41 41 43

Um 6 ½ Uhr Morgens.. 9 ¼ - Vormitt. 12 ½ —- Nachmitt..

40 40 82

2 Nachmitt.. 3= 4—

4 ½ - 44 1

aben.

des isten Ranges:! 1 b 1 Textbuͤcher in Italiaͤnischer und Deutscher Sprache sind im BilletVerkaufs⸗Buͤreau und Abends an der Kasse à 5 Sgr.

Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen und im Balkon

1 Rthlr. ꝛc.

zu

Nr. Die Realisirung dieser Scheine wird Michaelis 1841 bei der hiesigen Haupt⸗Instituten- und Kommunal⸗Kasse gegen Ruͤckgabe derselben mit den dazu gehoͤrigen Talons und Coupons erfolgen.

Merseburg, den 6. Mai 1841. Im Auftrage der Koͤnigl. Haupt⸗Verwaltung der

Marschall die Allerhoͤchste Entscheidung, welche auf den staͤndischen Antrag wegen Berathung des Provinzial⸗Rechts ergangen, eroͤff⸗ net, wonach das Niederlausitzische Provinzial⸗Recht zwar auf dem Kommunal⸗Landtage dieses Landestheils berathen, sodann aber dem gesammten Provinzial⸗Landtage zur definitiven Entscheidung vorgelegt, das Provinzial⸗Recht der Mark Brandenburg aber

die Festigkeit der Getraide⸗Preise seyn. In den Augen aller be⸗ daͤchtigen Leute ist dies allerdings eine wahrhafte Wohlthat. Aber die langsamen und gemaͤßigten Resormen, welche die dauerhaftesten sind, pflegen auch die mindest populaͤren zu seyn. Die Sicherhei ist nicht etwas so handgreifliches, daß die Massen dafuͤr empfaͤng

9 8 vhee ’“ ——— 1 8 Abends Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

40 8 ½ -

53 lich seyn koͤnnen, und es liegt nicht in der menschlichen Natur.

sich fuͤr die Ruhe zu enthusiasmiren, wenn also auch jene Resor men einen heilsamen Einfluß auf die Lage der aͤrmeren Klassen

im naͤchsten Konsistiorium, zu dem Fest von St. Peter und Paul, 15 auf dem naͤchsten Provinzial⸗Landtage berathen werden soll.

1 8 S Schulde wird nun auch die Ernennung eines Paͤpstlichen Nuncius fuͤr taats⸗Schulden

Der Regierungs⸗Praͤsident

- —J

2n

“*“

Allgemeiner Anzeiger fuͤ

be an. 8 Acan.

r die Preußischen Staaten.

von Krosigk.

Angekommen: Se. Excellenz der Koͤnigl. Saͤchsische Staats⸗

und Minister des Kultus und oͤffentlichen Unterrichts, von Wie⸗ tersheim,

Alste Plenar-Versammlung (Schluß⸗Sitzung) am 16. Mai.

Eine Berathung fand nicht statt. Nach Verlesung und Vollziehung einiger staͤndischen Schriften erschien, eingeholt von einer staͤndischen Deputation, der Landtags⸗Kommissarius in der

in England ausuͤben muͤssen, so zweifeln wir doch sehr, daß sie von dem Volke werden mit dem Enthusiasmus aufgenommen werden, den man sich zu erregen bemuͤht; und wenn sie, wie wi nicht zweifeln, durchgesetzt werden, so verdanken sie sicherlich den groͤßten Theil ihres Erfolges jener zahlreichen und taͤglich maͤch

von Dresden.

3 Versammlung und erklaͤrte in einer Anrede an dieselbe, welche der Landtags⸗Marschall beantwortete, den 7ten Provinzial⸗Land⸗ tag der Mark Brandenburg und des Markgrafthums Nieder⸗

lausitz fuͤr geschlossen.

2 4

Literarische Anzeigen.

Durch sämmtliche Buchhandlungen (in Berlin qurch die A. W. Haxy nsche, Zimmerstr. No. 29), so wie durch die Wohllöbl. Post-Aemter, ist zu beziehen:

DiF BEFESTIGCUNG VON PARIS

nach dem von den Kammern angenomme- nen Gesetze. Nebhst einem sorgfält ig bearbeiteten, kolorirten Plane. (Abdruck aus der Allgem. Preunfs. Staats-Zeitung.) Preis broschirt 10 sgr. .

Bekanntmachungen.

Am 17. Februar 1840 siellte die hiesige Handlung Gebrüder Veit & Comp. einen au porteur lautenden sogenannten Banko⸗Check eine Giro⸗Quittung sub No. 14355. über 500 Thlr. auf die hiesige Königl. Bank aus, welcher noch am Tage der Ausstellung der⸗ selben zur Acceptation präsentirt und noch am 17. Fe⸗ bruar 1840 sub No. 1510. von der Bank und zwar in der Art acceptirt ward, daß derselbe bis zum 31. Mai 1840 von jedem Inhaber realisirt werden konnte. Diese Giro⸗Auittung ist bis zum 31. Mai 1840 jedoch nicht bei der Bank präsentirt und soll dem Inhaber, Kaufmann Joseph Kaul hierselbst, angeblich am 20. Mai

tigeren Klasse, welche das Handels⸗Vermoͤgen Großbritaniens re praͤsentirt. Jene Klasse schreitet immer mehr und mehr der Herer schaft zu, und die alte Aristokratie sucht, nicht sie zu zerstoͤren, sondert sie in ihrem Schooße zu absorben. So finden wir unterden heftigsten Vertheidigern des Territorial⸗Monopols den Lord Ashburton, de fruͤher unter den Namen Alexander Baring der erste Kaufmang der Welt war, und dem Lord Fitzwilliam vor einigen Tagen mi bittern Worten vorwarf, daß er das Handelsblut, welches nen Adern fließe, vergessen habe, seit er Grundbesicer 8hae waͤre. Der Kampf zwischen der Aristokratie des e hu Gun der der Industrie entscheidet sich immer mehr und mehr zu

Fir in di Augenblicke einer de sten der letztern. Wir wohnen in diesem 96 S Phasen jenes Kampfes bei. e

1840 auf dem Wege von der Alerander⸗Straße bis zur und Ober⸗Landesgerichts⸗Rath Martins zu Manda⸗ neuen Wache entwendet und von den Dieben hiernächst tarien in Vorschlag gebracht.

zerrissen und ins Wasser geworfen seyn, weshalb auf, Berlin, am 1. März 1841. id den Antrag eben dieses Kaufmann Kaul alle diejeni⸗ Königl. Preuß. Kammergericht. gen, welche an diese Giro⸗Quittung als Eigenthümer, Cessionarien, Pfand⸗ oder sonstige Briefs⸗Inhaber oder deren Erben Ansprüche zu haben behaupiten, hierdurch offentlich vorgeladen werden, sich in dem vor dem Kammergerichts⸗Referendarius Pohland hier in dem Kammergerichte auf den 22. Juni c., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, anberaumten Termine zu gestellen und ihre Ansprüche zu bescheinigen, widrigenfalls sie mit denselben präkludirt, ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen auferlegt und die gedachte Giro⸗Quit⸗ tung für amortisirt erklärt werden soll. Den Auswär⸗ tigen werden die Justiz⸗Kommissarien Nandé, Kahle

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Landtags ⸗Angelegenheiten.

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Nothwendiger Verkauf.

Stadtgericht zu Berlin, den 2. November 1840.

Das an der Friedrichsgracht Nr. 12 belegene Grund⸗ stück des Destillateurs Distelkamm und der verehelich⸗ ten Lindner, taxirt zu 5782 Thlr. 23 sgr., soll

am 25. Juni 1841, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Der dem Aufenthalte nach unbekannte Kaufmann Karl Friedrich Paetow, als eingetragener Gläubiger, wird hierdurch öffentlich vorgeladen.

Provinz Brandenburg.

Berlin, 17. Mai. 38ste Plenar⸗Versammlung den 13. Mai 184 1. Der Landtags⸗Marschall machte der Versamm⸗ lung zunaͤchst Mittheilung von einem Ministerial⸗Erlaß in Bezie⸗ hung auf die Art und Weise, wie die Veroͤffentlichung der Land⸗ tags⸗Protokolle durch den Druck stattfinden soll. Sodann ward das Ausschuß⸗Gutachten uͤber die von dem Koͤnigl. Staats⸗Ministerium gegebene Uebersicht der Lage der durch die fruͤheren Landtags⸗Abschiede nicht bereits definitiv erle⸗

Zeitungs⸗Nachrichten An 818

Frankreich.

Deputirten⸗Kammer. Sitzung vom 17. Mai. (Nachtrag.) In der heutigen Sitzung ward, nachdem alle addi⸗

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1““

Die gegenwaͤrtige Getraide⸗