1841 / 145 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

f nd ziemlich belebt. Namentlich Börse ist fortdaunee he Einkaͤufe in Holländischen n g eeapiral⸗Anlagen, wodurch heute die niedrigen

ntegralen zu urse vom 19ten ohne Einstuß blieben. In den G n Effekten wird immer noch sehr wenig 99hen. 8 Boͤrse ohne Bewegung bleibt. Man hofft aber ald die ver. 12;, von dort zu erhalten. Die Taunus⸗Eisenbahn⸗ feizend; an gich wieder auf 367 Fl. (117 Fl. Agto) er in

eriee, Koͤnigl. Belgische Ober⸗Ingenieur de Tidder war in

Tagen hier anwesend.

üens bean, em Himmelfahrtstag, wurde in der hiesigen reformir⸗

i,. ches Maͤdch 7 alt) von dem Konsi⸗ ein juͤdisches Maͤdchen (17 Jahr alt) von 1 rhan⸗ pfarrer Zimmer getauft. Die Conventilin wird

naͤchstens auch oͤffentlich konfirmirt werden. Spanien.

O Madrid, 12. Mai. Kaum ist der Regent ernannt, so bietet sich ihm eine Gelegenheit dar, seinen Schwur, die Unab⸗ haͤngigkeit Spaniens behaupten zu wollen, auf das glaͤnzendste zu erfuͤllen. Folgender Vorgang duͤrfte in den Annalen des Voͤlker⸗ rechts wenige seines Gleichen finden.

Ein in Gibraltar ausgeruͤsteter, unter Englischer Flagge segeln⸗ der, und mit dem verruchtesten Gesindel bemannter Schmuggler, „el Delphin“, der unzaͤhlige Gefechte mit den Spanischen Kuͤsten⸗Wacht⸗ schiffen bestanden hatte, und bereits mehreremale aufgebracht worden war, wurde vor kurzem von einem Spanischen Wachtschiff an der Kuͤste verfolgt, warf seine Kanonen uͤber Bord, und lief, unter dem Vorwande von Havarie, um sich zu retten, in den Hafen von Cartagena ein. Da man das mit aback und Baumwollenzeug beladene Schiff sogleich fuͤr einen Schmuggler erkannte, so woll⸗ ten die Spanischen Behoͤrden ihm den Prozeß machen; der Englische Konsul aber protestirte dagegen, und widersetzte sich der Durchsuchung des Schiffes und der Pruͤfung der Papiere. Dar⸗ auf verlangte er die Freilassung des Schiffes, und als die Spa⸗ nischen Behoͤrden erwiederten, sie haͤtten den Vorfall an ihre Re⸗ gierung berichtet und muͤßten die Entscheidung des Tribunals abwarten, ließ der Konsul zwei Englische Kriegsschiffe von Gi⸗ braltar kommen und erklaͤrte am 5ten, daß er den „Delphin“ mit Gewalt aus dem Hafen holen lassen werde und zwar auf seine eigene Verantwortlichkeit. In der That ruderten denselben Nach⸗ mittag die mit bewaffneten Truppen besetzten Schaluppen der Englischen Kriegsschiffe auf den „Delphin“ zu, und ohne den An⸗ ruf des ihn bewachenden Spanischen Schiffes zu beantworten, kappten sie die Ankertaue des Schmugglers, fuͤhrten ihn fort und legten ihn zwischen die beiden Englischen Kriegsschiffe. Am fol⸗ genden Morgen war eines derselben mit dem Schmuggler in See gegangen; das andere folgte 24 Stunden spͤter. Dieses Ereig⸗ niß fand in einem Kriegshafen ersten Ranges, im Angesicht der Spanischen Flagge, im Beiseyn der ganzen verbluͤfften Bevoͤlke⸗ rung, und trotz der Anwesenheit eines Militair⸗Befehlshabers statt, der keinen Begriff von der ihm obliegenden Pflicht gehabt haben muß. .

Gestern Abend kam ein Courier mit der Nachricht von diesem Vorfalle hier an, und man muß den hiesigen Par⸗ teien die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß sie diesmal ohne Ausnahme in den Ton der hoͤchsten Entruͤstung gegen einen Ge⸗ waltstreich einstimmen, der, wenn nicht eine vollstaͤndige Genug⸗ thuung erfolgt, vor ganz Europa darthun wuͤrde, daß Spanien aus der Reihe der politischen Maͤchte verschwunden ist. Ein Blatt, welches sonst den jetzigen Regenten eifriger als irgend ein anderes unterstuͤtzt, der Castellano, sagt diesen Abend: „ZJetzt werden wir sehen, was die Regierung thun wird, um die De⸗ muͤthigung zu rächen, die sie in Cartagena von ihren Freunden, den Englaͤndern, erlitten hat; jetzt werden wir sehen, wozu das beständige Geschrei von National⸗Unabhaͤngig⸗ keit nuͤtzt...Allein, was werden wir sehen? Nichts. Wir wer⸗ den einen neuen Beweis von dem traurigen Zustand erhalten, in welchem sich Spanien befindet; wir werden eine Demuͤthigung mehr erleiden.... wenn es sich von Portugal oder Rom handelte, dann waͤre es etwas anders.“ 3

Indessen habe ich Grund zu vermuthen, daß der Englische Konsul in Cartagena, Herr Fitzgerald, nach dem Einlaufen des Schmugglers „Delphin“, die hiesige Gesandtschaft befragte, was er zu thun habe, ohne die verlangten Instructionen abzuwarten, die Kriegsschiffe kommen ließ, und die ferneren Schritte eigenmaͤch⸗ tig vornahm. Und unter diesen Umständen hat Svanien keinen Gesandten in London und kein Ministerium in Madrid!

be 1. 1

Konstantinopel, 27. April. Im Journalde Smyrne liest man: „Die Nachricht von der Theilnahme Frankreichs an den letzten Berathungen der Londoner Konferenz und von seiner Zustimmung zu dem neuen Vertrage, der die Orientalischen An⸗ gelegenheiten auf definitive Weise ordnen soll, ist von der Regie⸗ rung des Großherrn mit der lebhaftesten Zufriedenheit vernom⸗ men worden und hat zugleich einen sehr guͤnstigen Eindruck auf

Unsere b. Tagen vielfach

und Prinzessinnen des Koͤniglichen Hauses.

die Stimmung des Volks gemacht. Es ist dies sehr begreiflich, denn die Isolirung Frankreichs war ein Motiv bestaͤndiger Un⸗ ruhen und der Beschluß, den es gefaßt, verscheucht endlich alle Besorgnisse, die noch seit dem 15. Juli v. J. verbreitet waren.

Inland.

Berlin, 24. Mai. Heute Morgen hielten Se. Majestaͤt der Koͤnig auf dem Exercierplatze im Thiergarten eine große

Parade uͤber die Berliner Garnison ab, mit welcher zugleich die groͤßeren Fruͤhjahrs⸗Uebungen des Garde⸗Corps beschlossen wur⸗

den. Um 9 ÜUhr erschienen Ihre Majestaͤten der Koͤnig und die Koͤnigin, in Begleitung Ihrer Koͤniglichen Hoheiten der Prinzen e Se. Majestaͤt ritten die Front der Truppen hinab, die mit dem rechten Fluͤgel gegen die Stadt, mit der Front gegen die Spree in 2 Treffen parallelmit der üͤdlichen Seite des Exercierplatzes aufgestellt waren. Im ersten Treffen standen 11 Bataillone Infanterie und auf dem linken Fluͤgel die Garde⸗Pionier⸗Abtheilung, saͤmmtlich in Bataillons⸗ Kolonnen mit Compagnieen. Im zweiten Treffen auf dem rech⸗ ten Fluͤgel die drei Regimenter der 2ten Garde⸗Kavallerie⸗Bri⸗ gade in Regiments⸗Kolonnen mit Eskadrons, dann folgten die Lehr⸗Eskadron, die drei reitenden Batterieen und endlich die 6 Fuß⸗ Batterieen der Garde⸗Artillerie, den linken Fluͤgel bildend und war saͤmmtliche Batterieen in geschlossenen Kolonnen auf einer inie nebeneinander.

Des Koͤnigs Majestat ließen hierauf die Truppen vor Sich vorbei defiliren. Der Vorbeimarsch fand zuerst bei der Infante⸗ rie in Compagnieen, bei der Kavallerie in halben Eskadrons und dei der Artillerie in Batterieen statt, alsdann noch besonders bei der Infanterie in Regiments⸗Kolonnen, bei der Kavallerie in Eskadrons⸗Front mit geoͤffneten Distanzen, bei der Fuß⸗Artillerie

rei Batterieen in Front. 1 8 Vernehmen 18 geruhten Se. Majestaͤt Allerhoͤchst Ihre vollkommene Zufriedenheit uͤber die Leistungen der

auszusprechen.

Was ist unter dem Schweigsystem in Gefaͤngnissen zu verstehen?

Zur Verhuͤtung etwaniger Mißverstaͤndnisse scheint es mir nicht uͤberfluͤssig, zu bemerken, daß, wenn Sir Peter Laurie, einer der Aelterleute der Altstadt London, wie es die Staats⸗Zeitung von gestern berichtet, das Schweigsystem fuͤr schäͤdlich erklaͤrt, ihm hierin beigestimmt werden muß, wenn man auch gerade nicht glaubt, daß es zum Wahnsinne fuͤhre, wie dort erzaͤhlt wird. Unter dem Schweigsystem (Silent System) wird aber in England das verstanden, was wir in Deutschland Aubur⸗ nisches System nennen, d. h. naͤchtliche Vereinzelung und Ge⸗ meinsamkeit der Gefangenen am Tage, mit tontalischem, bei der außersten Strenge, ja Grausamkeit, nicht aufrecht zu erhaltendem Sprechverbot. Dieses System steht im vollsten Gegensatze zu dem, welches in den Vereinigten Staaten, im Britischen Reiche wie bei uns, das Pennsylvanische System heißt. Dieses letzte, nachahmungswerthe System laͤßt den Straͤfling in geraͤu⸗ miger, mit allen nothigen Beduͤrfnissen versehener Einzelzelle ar⸗ beiten, taͤglich eine Stunde im Einzelhofe Luft schoͤpfen und ent— zieht ihm bloß die gefahrvolle Gesellschaft der Mitverbrecher, waͤhrend es ihm zu seiner Besserung geistliche, geistige und ge⸗ werbliche Belehrung und Gespraͤche der Gefaͤngniß⸗Beamten, so wie freiwilliger Gehuͤlfen derselben, und das Lesen ausgewaͤhlter Schriften gewaͤhrt.

8 den 25. Mai 1841.

““ 1841.

JEö1“

Den 24. Mai

1

Auswürtige Börsen.

8 Frankfurt a. M., 21. Mai.

Oesterr. 5 % Met. 108 ⅛¼ G. 4 % 99 ¼½ Br. 21 ½ % 56 ⅛1 Br. 1 % 24 ½ G. Bank-Act. 1980. 1978. Partial-Obl. —. Loose zu 500 Fl. 135 ¾. 135 ½. Loose zu 100 Fl. —. Preuss. Präm. Sch. 83 ⅛¼ Br. do. 4 % Anl. 101 ½ G. Poln. Loose 71 78. 5 % Span. Aul. 241 ½. 24 1. 21 ½ % Holl. 51216. 51

Eisenbahn-Actien. Sr. Germain 710 G. Versailles rech. tes Ufer 360 G. do. linkes 230 G. München-Augsburg 861 ⁄½ G. Strafs. burg-Basel 245 Br. Leipzig-Dresden 99 Ci. Köln-Aachen 99 Br.

Hamburg, 22. Mai. Bauk-Actien 1650 Br. Engl. Russ. 108 ¼4.

Paris, 19. Mai. 5 % Rente fin cour. 114. 95. 3 % Rente fin cour. 79. 40. Neapl. au compt. 104. 25. 5 % Span. Rente 248 ⁄1. Passive Port. 20.

5⁰% 0

Wien, 19 Mai. 5 % Met. 108. 0% 99] 1/16 86u8 2* „9⁄% —. Actien —. Anl. de 1834 675. de 1839 27911/⁄18.

Bank-

1 % —.

Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 23. Mai. 5 Abgang Zeitdauer

von Potsdam. St. M.

von BGeEeInmn.

Zeitdauer St. M.

Um 6 Uhr Morgens.

Um 6 ¾ Uhr Morgens. 42 888“ 40 T“ 8 40 8 Nachmitt.

2 Nachmitt.. 41 8

42 8 40 Abends .

6 Abends.... 40 8

10 .“ 53³ u

Vormitt.—

Meteorologische Beobachtungen.

Morgens

Nach einmaliger Beobachtung.

Abends 10 Uhr.

1841.

23. Mai. 6 Uhr. 2 Uhr.

Lustdruch 336,01 par. 337,61" „Par. 338,“ Par. Quelwarme 74 9 R.

Luftwärme . + 15,00 R. + 22 90 R. + 17,10 R. Flußwärme 10.50 R.

Thaupunkt + 8,0 9 R. + 11 190 F. 8N. Bodenwaͤrme 16 190 R.

Dunstsattigung 58 „Ct. 41 „Ct. 53 vEt. Ausdünstung 0 044 Rh.

Wetter. .... V heiter. heiter. heiter. Niederschlag 0.

Wind W. W. NW. Waͤrmewechsel +. 23 10 I W. 18

Wolkenzug 3 . . 227 7, . 0 8 Tagesmittel 337,480 Par. + 18,3 0 * R. 9,28 0 R., 51 Ct. W.

Koͤnligliche Schauspiele. 1 Dienstag, 25. Mai. Im Opernhause; Die Nachtwandlerin, Oper in 3 Abthl., mit Tanz, Musik von Bellini. (Dlle. Tuczeck: Amine, als Gastrolle. Im Schauspielhause: en 1 acte: 2) Japhet, ou:

1) Le hochet d'une coquette, comedie La recherche d'un pêre, comédie nouvelle en 2 actes par Scribe.

Mittwoch, 26. Mai. Im Schauspielhause: Capriciosa, Lustspiel in 3 Abth., von C. Blum. (Mad. Peroni⸗Glaßdrenner:

. Pr. Coup, S Brief. . . I

Actien.

Brl. Pots. Eisenb.] 5 127 do. do. Prior. Act. 4 102³/ Mgd. Lpz. Eisenb.— 113³ do. do. Prior. Act. 4 102¹ zerl. Anh. Eisenb. 1063³ do. do. Prior. Act. 4 102] Düss. Elb. Eis. 5 97]1 do. do. Prior. Aet. 5 1027 Rhein. Eisenb. 5 973

107-, 103 ⁄⁄

St. Schuld-Sch.] 4 1 2 102 ¼ 101 %

Pr. Engl. Obl. 20. Präm. Sch. der Seehandlung. 83 Kurm. u. Neum. Schuldversehr. 31 102 ½ Berl. Stadt-Obl. 4 103 ¼ Elbinger do. 33 100 Danz. do. in Th. 48 Westp. Pfaudbr. 37 102 ½1 Grofsh. Pos. do.] 4 1 Ostpr. Pfandbr. 28 102 ¼ 101 ½ Gold al marco bn 210; 4 Pomm. do-. 103 ½⁄ 102 % Friedrichsd'or 131 ½ 13 Kur- u. Neum. do. 103 ½ 103 And. Goldmün-S Schlestsche do. 31 102 ½ zen à 5 T=. Disconto

+— +

4

+ 8—

23 / Iga⸗ 8 1i

+ œ 2

101

8

8 % 3

Capriciosa, als letzte Gastrolle.) Hierauf: Der Päaatzregen als

Eheprokurator. 1“ . 8 8

1 Donnerstag, 27. Mai. Im Schauspielhause: Der Jude, Schauspiel in 4 Abth., nach dem Englischen des R. Cumberland. Hierauf: Die Lotto⸗Nummern, Singspiel in 1 Akt. Musik von

N. Isouard. (Mlle. Tuczeck: Adeler, als Gastrolle)

Königsstädtisches Thearer

11X“ Mäan. Zum erstenmale wiederholt: Das Duel⸗ Mandat, oder: Ein Tag vor der Schlacht. Militairisches Drama in 5 Akten, frei nach dem Franzoͤsischen bearbeitet, von Vogel.

Mittwoch, 26. Mai. (Zwoͤlfte Italioͤnische Opern⸗Vorstellung.) Zum erstenmale wiederholt: Lelisir damore. Opera in 2 Atti. Poesia del Sigpor Romani. Musica del Maestro Gaetano Donizetti.

Preise der G Ein Platz in den Logen und im Balkon des lsten Ranges: 1 Rthlr. ꝛc. in Italiaͤnischer und Deutscher Sprache sind im Billet Verkaufs⸗Buͤreau und Abends an der Kasse à 5 Sgr. zu Anfang der Italtaͤnischen Opern⸗Vorstellungen ist um 6 ½ Uhr. Die Kasse wird um 5 ½ Uhr geoͤffnet.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

Gedruckt bei A. W. Hayn.

ee AanAm.

xe

9 „r eoi Allgemeine . .2 . Literarische Anzeigen. G Durch öe- Buchhandlungen (in Berlin durch Ni die A. W. Haynsche, Zimmerstr. No. 29), so wie S durch die Wobhllöbl. Post-Aemter, ist zu beziebhen: 2ʃ8 Setten

DlIE

naeh dom von den Kammern ar derselbe, der ein genomme:v Paterlande und

men Gesetze. schb Epoch Nebst einem sorgfäitig bearbeitete schonen „poche übergiebt der Le⸗

kolorirten Plane. 8 gesammelte

r Anzeig

Derseibe Dichter, welcher den heiligen Pulsschlag

e d 1 ch 1. e

cc“ 8. Feines Velinpap. br. 1 Thlr.

Ansicht erhalten.

ntausendfältiges Echo groß

schnell drrig en wurde in der sfnghe echt Deutscher Gesinnung; dersel be sewelt bescheiden und vertrauenvoll seine n Lieder“, für deren elegante Ausstat⸗

vollständigen Auszügen nach den len liefern. Stuttgart, April 1841.

en ü. 1

er fuͤr die Preußischen Staaten.

Gegenden der Deutschen Länder bereits zahlreiche Leser 1be und erfreut sich einer täglich wachsenden Theil⸗ so eben: von nahme. Den ersten Vierteljahrgang, in elegantem bo11 Umschlag geheftet und mit einem Inhalts⸗Verzeichnisse versehen, kann man in jeder soliden Buchhandlung zur ....“ n Dich L Rveinlied Der zweite Vierteljahrgang wird, BEFESTIGUNG VvON p 8 7 Zen gefhit, als ei seeg gfe Pergangenheit; dunter E“ 88 ssegat ö v 8 binaussang i le 2 92 von fenen Prozeß der vielbesprochenen G 2* 8 8 8 9XN1 ARis V f fand im großen 1 die 1 ö“ Kriminal⸗Verhandlungen von

gegen den Königsmörder Darmeés in raschen und zuverlässigsten Quel⸗

1-s.

der Krahmerschen Schrift: Preußischen steede

K. H. S. R.k. geh. 5 sgr.

IEoI t f v Die Fischerei, gest. von Woollett, vor der Schrift

I

Bei F. Hümmler, u. d. Linden 10, erschien

Berlin, Mittwoch den 26sten Mai

taͤats⸗-Zeitung.

Lard ags⸗Angelegenheiten. Rhein⸗Provinz. Landtages. Allerhöchste Dekrete in Bezug auf diese Eröffnung und einen zu bewilligenden Steuer⸗Erlaß. Be des Provinzial⸗Landtages.

Frau reich. Pairs⸗Kammer. Die außerordentlichen Kredite für 1840. Deput. Kammer. Bewilligungen zu den außerordentlichen Bauten im Departement des Krieges und der Marine. Paris. Nachrichten aus Algier. Vermischtes.

Großbrit. u. Irland. Unterh. Sir Rob. Peel über die Korn⸗ Gesetze. London. Petition der City für festen Getraide⸗Zoll. Schreiben des Texianischen Gesandten an Lord Palmerston. Debüts der Dlles. Sophie Löwe und Rachel. Vermischtes.

Niederl. Haag. Rückkehr des Grafen von Lottum.

Deutsche Bundesst. Karlsruhe. Urlaubs⸗Frage. Festungs⸗ Kommission in Rastadt.

Amtliche Naächrichten.

Kroyik des 9 88 Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht:

Dem vormaligen Landrath des Naugardter Kreises, Major und Fuͤhrer des 2ten Aufgebots im 9ten Landwehr⸗Regiment, von

Kamecke, den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse mit der Schleife; so wie dem katholischen Geistlichen und Curatus, Michael Hanschke zu Minken, Kreis Ohlau, den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse zu verleihen; und Den Familien⸗Adel des Hof⸗ und Medizinal⸗Raths Dr. 1“ Haxthausen zu Muͤnster und des Pfarrers rl Wilhelm Haxthausen zu Persanzig zu erneuern.

Ihre Kaiserl. Hoheiten der Herzog und die Herzogin von Leuchtenberg und Hoͤchstderen Tochter, Ihre Kaiserl. Ho⸗ de die Herzogin Alexandra, sind von Muͤnchen hier einge⸗ troffen.

Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz Karl ist nach der Provinz

Sachsen abgereist.

Der Notar Georg Aldenhoven zu Karden ist zum No⸗ tar fuͤr den Friedensgerichts⸗Bezirk St. Goar, im Landgerichts⸗ Bezirke Koblenz, mit Anweisung seines Wohnsitzes in St. Goar, bestellt worden.

Bei der am 22sten und 24sten d. M. fortgesetzten Ziehung der 5ten Klasse 83ster Koͤnigl. Klassen⸗Lotterie fiel der zweite Haupt⸗Gewinn von 100,000 Rthlr. auf Nr. 110,712 nach Bres⸗ lau bei Schreiber; 2 Gewinne zu 5000 Rthlr. fielen auf Nr. 48, 125 und 89,608 nach Minden bei Wolfers und nach Muͤnster bei Lohn; 5 Gewinne zu 2000 Rthlr. auf Nr. 29,165. 42,469. 51,229. 64,135 und 108,059 in Berlin bei Seeger, nach Breslau bei Schreiber, Danzig bei Rotzoll, Glogau bei Levysohn und nach Neuwied bei Kraͤtzer; 41 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 3115. 11,452. 13,656. 14,461. 18,086. 18,321. 18,754. 27,053. 32,705. 39,752. 39,846. 42,776. 46,115. 53,038. 53,238. 53,520. 55,774. 56,331. 56,989. 58,321. 58,638. 60,069. 61,418. 61,604. 61,634. 66,757. 73,540. 77,784. 80,020. 81,693. 83,889. 88,826. 88, 834. 90,044. 91,520. 94,267. 94,358. 96,305. 101, 479. 110,193 und 110,995 in Berlin Zmal bei Seeger, nach Breslau bei Holschau, Zmal bei Leubuscher und 5mal bei Schreiber, Bunzlau bei Appun, Coblenz 2mal bei Gevenich, Coͤln 2mal bei Reimbold, Danzig bei Reinhardt und 2mal bei Roktzoll, Delitsch bei Freiberg, Duͤs⸗ seldorf Zmal bei Spatz, Elberfeld bei Bruͤning, Frankenstein bei Friedlaͤnder, Halle Zmal bei Lehmann, Hirschberg bei Raupbach, Koͤnigsberg in Pr. bei Friedmann und bei Heygster, Liegnitz 2mal bei Leitgebel, Muͤhlhausen bei Blachstein, Sagan bei Wiesenthal, Stettin 2mal bei Rolin und 2mal bei Wilsnach und nach Zeitz bei Zuͤrn; 57 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 27. 1778. 2791. 12,117. 18,742. 18,990. 20,388 21,004. 24,278. 26,424. 28,260.

,592. 30,739. 32,076. 33,321. 38,568. 40,562. 42,694. 44, 173. „183. 46,610. 47,023. 48,877. 50,365. 56,976. 58,388. 58,692. 2. 60,237. 63,600. 65,454. 66,890. 68,377. 71,087. 73,535.

. 78,988. 79,612. 84,827. 85,449. 91,155. 93,505. 95, 148. 95,469. 95,753. 96,383. 98,370. 100,825. 101,465. 104,790 105,920. 105,926. 106,207. 106,764. 108,616. 110,379 und 111,171 in Berlin bei Alevin, bei Baller, bei Borchardt, bei Burg, bei Klage, bei Marcuse und Amal bei Seeger, nach Bar⸗ men 2mal bei Holzschuher, Beeskow bei Grell, Breslau bei Holschau und Zmal bei Schreiber, Brieg bei Boͤhm, Cleve bei Cosmann, Coblenz bei Gevenich, Coͤln bei Krauß und 2mal bei

Eröffnung des

rzeichniß der Mitglieder

68,563. 69,943. 73,573. 76,100. 80,589. 80,693. 81,584. 81,818. 84,778. 84,835. 84,947. 86,005. 86,295. 87,000. 87,095. 87,983. 88,528. 90,432. 91,282. 94,096. 94,430. 96,848. 98,300. 98,442. 100,401. 100,579. 100,873. 102,415. 102,627. 105,181. 105,216. 105,237. 105,614. 105,897. 106,249. 106,294. 106,914. 107,860. Die Ziehung wird fortgesetzt Berlin, den 25. Mai 1841. Koͤnigl. Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

Angekommen: Der Kaiserl. Russische General⸗Major,

Freiherr von Meyendorff, von Darmstadt; Der Kaiserl. Russische General- Major Schebeka, von

Maje⸗

V Charkow.

Abgereist: Der General⸗Major in der Suite Sr staͤt des Koͤnigs, von Roͤder, nach Schlesien.

Landtags⸗Angelegenheiten.

Rhein⸗Provinz. 6 Duͤsseldorf, 23. Mai. Der sechste Rheinische Provin⸗ zial⸗Landtag ist am heutigen Tage vorschriftsmaͤßig eroͤffnet und demselben durch den von des Koͤnigs Majestaͤt ernannten Land⸗ tags⸗Kommissar, Wirklichen Geheimen Rath und Ober⸗Praͤsiden⸗

ten von Bodelschwingh, das Allerhoͤchste Eroͤffnungs⸗Dekret vom 30sten v. M. nebst dem dazu gehoͤrigen Allerhoͤchsten Proposi⸗ tions⸗Dekret wegen eines zu bewilligenden Steuer⸗Erlasses von demselben Tage vorgelegt worden.

Diese Allerhoͤchsten Dekrete lauten, wie folgt:

An Rheinischen Provinzial⸗Landtage versammelten

taͤnde.

Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden, Koͤnig von Preußen ꝛc. entbieten Unseren getreuen Staͤnden, indem Wir dieselben seit Unserer Thronbesteigung zum ersten Male zum Land⸗ tage berufen, Unsern gnaͤdigsten Gruß.

Mit vollem Vertrauen koͤnnen Wir Uns versichert halten, daß, wie Wir Unsern getreuen Staͤnden ein landesvaͤterliches Herz entgegentragen, so dieselben Uns eben die treue Gesinnung bewaͤhren werden, welche Unser in Gott ruhender Herr Vater als Seinen hoͤchsten Schatz bezeichnet hat.

Am Tage der Erbhuldigung in Unserer Residenz haben Wir Unsern getreuen Ständen eroͤffnet, mit welchen vor Gott gefaß⸗ ten Vorsaͤtzen Wir den Thron Unserer Vaͤter bestiegen haben; Wir haben ausgesprochen, daß diese muͤndlichen Zusicherungen schwerer wiegen, als die, welche die fruͤhere Gewohnheit in Ur— kunden faßte, und Wir erklaͤren hierdurch ausdruͤcklich, daß sie an die Stelle der Assecurationen treten, welche von Unseren Vor⸗ fahren einzelnen Landestheilen, Staͤnden und Staͤdten ertheilt worden sind. Sie moͤgen fest vertrauen, daß Wir die Rechte und die Ehre aller Staͤnde und Klassen Unserer Unterthanen mit gleicher unausgesetzter Fuͤrsorge beschirmen, und das Wohl einer jeden derselben zu befoͤrdern mit gleicher Liebe Uns werden ange⸗ legen seyn lassen. Unter Unsern getreuen Staͤnden werden wohl nur wenige seyn, die den unvergeßlichen Huldigungs-Akt vom 15. Oktober nicht mit vollzogen haben. Sie werden Uns verste⸗ hen, wenn Wir der Wahrheit gemaͤß versichern, daß der Ton, die Seele, mit welcher sie Uns zugerufen, Uns treue Helfer auf Unserer rauhen Bahn seyn zu wollen, daß der Accent, mit welchem sie das Geloͤbniß der Erbhuldigung geleistet, nicht bloß unvertilg⸗ bar und ewig jung in Unserm Herzen leben wird, sondern, daß diese Erinnerung Uns die Kraft giebt, mit wahrer Freudigkeit auch fuͤr die staͤndischen Verhaͤltnisse eine lebendigere Zeit zu be⸗ ginnen. Daß sie eine gute, segensreiche Zeit sey, haͤngt von dem vertrauensvollen Eingehen in Unsere Absichten, von dem innigen Mitwirken, von dem Verstaͤndniß ab, auf welche Wir bei Un⸗ sern getreuen Provinzial⸗Staͤnden zuversichtlich rechnen.

Als einen Beweis des Koͤniglichen Vertrauens, mit dem Wir Unsere getreuen Provinzial Staͤnde ehren und des Werthes,

welchen Wir auf ihren Beirath legen, moͤgen dieselben die nach—

folgenden Propositionen, insonderheit die erste, welche auf die staͤndische Verfassung sich bezieht, und die mittelst besonderen Dekrets vom heutigen Tage an sie ergehende Eroͤffnung wegen eines zu bewilligenden Steuer⸗Erlasses betrachten.

ir haben Unsere landesherrliche Sorgfalt ganz besonders darauf gerichtet, die von Unseres unvergeßlichen Herrn Vaters Majestaͤt, unter Unserer eigenen Mitwirkung in einigen Provin⸗ zen wieder hergestellten und uͤberall auf geschichtlichem Funda⸗ ment neu begruͤndeten staͤndischen Institutionen moͤglichst auszu⸗ bilden und zu beleben, ihre segensreiche Wirksamkeit zu vermeh⸗ ren und den Bestrebungen Unserer getreuen Stäͤnde fuͤr das Wohl des Landes erhoͤhten Erfolg und Anerkenntniß zu sichern.

In diesem Sinne nehmen Wir zunaͤchst darauf Bedacht:

1. Vorbereitende Berathungen, Veroͤffentlichung der

2) Nachdem durch Unseren Landtags⸗Kommissarius dem Land⸗ tags⸗Marschall das vollständige Verzeichniß saͤmmtlicher, zu dem bevorstehenden Landtage einzuberufenden Staͤnde zu⸗ gegangen ist, macht letzterer dem ersteren die von ihm fuͤr die vorberathenden Ausschuͤsse ernannten Stände⸗Mitglieder namhaft, um dieselben zu der vom Landtags⸗Marschall zu bestimmenden Zeit zu berufen.

3) Unser Landtags⸗Kommissarius wird angewiesen werden, dem Landtags⸗Marschall alle diejenigen Materialien mitzutheilen, deren die ernannten Ausschuͤsse, Behufs Vorbereitung der Sachen zur kuͤnftigen Plenar⸗Berathung beduͤrfen.

4) Bei Propositionen, welche vorzugsweise sorgfaͤltige Vorar⸗ beiten erfordern, wird dem Landtags⸗Marschall uͤberlassen, solche zuvor dem ernannten Referenten des Ausschusses auf eine Zeit von laͤngstens vier Wochen vor dem Zusammen⸗ tritt des letzteren in seinen Wohnort, jedoch nur zum eige⸗ nen Gebrauch, verabfolgen zu lassen.

5) Wollen Wir Unsern getreuen Staͤnden uͤberlassen, mit der Erledigung derjenigen Angelegenheiten, welche auf dem Land⸗ tage etwa nicht definitiv haben beendigt werden koͤnnen, einen von ihnen zu diesem Zweck eigends zu erwaͤhlenden

Alusschuß zu beauftragen.

B. Wir beabsichtigen ferner, in Erweiterung der von Un⸗ sers hochseligen Herrn Vaters Majestaͤt unterm 2. November 1833 erlassenen Ordre, die Veroͤffentlichung der Landtags⸗Ver⸗ handlungen durch den Druck kuͤnftig in einer groͤßeren Ausdeh nung als bisher stattfinden zu lassen und sollen zu diesem Zweck, mit dem Landtags⸗Abschiede zugleich, sowohl Unser Propositions Dekret, als saͤmmtliche an Uns gerichtete staͤndische Eingaben pu⸗ blizirt werden; wogegen die bisher von dem Landtags⸗Marschall entworfene Darstellung der Landtags⸗Verhandlungen kuͤnsftig weg⸗ fallen kann. Wir wollen Unseren getreuen Staͤnden uͤberlassen, Uns diejenigen Protokolle, welche die Beschluͤsse des Landtages enthalten, gleichzeitig mit den betreffenden Denkschriften vorzule⸗ gen, in welchem Fall dann auch erstere mit den letzteren abge⸗ druckt werden sollen; behalten Uns auch vor, auf den desfallsigen Antrag Unserer getreuen Staͤnde saͤmmtliche Landtags⸗Protokolle gleichzeitig mit dem Landtags⸗Abschiede durch den Druck bekannt machen zu lassen.

Ferner wollen Wir Unseren getreuen Staͤnden gestatten, eine gedraͤngte Darstellung der erfolgten Beschluͤsse und der denselben vorangegangenen Landtags⸗Verhandlungen wobei jedoch alle Spezialitaͤten und Personalien zu vermeiden sind in einigen der gelesensten Zeitungen der dortigen Provinz zu veroͤffentlichen und mit der Redaction dieser Mittheilungen eines ihrer Mitglie⸗ der zu beauftragen.

C. In Folge der unter A. 1— 4 enthaltenen Anordnungen werden sich kuͤnftig die versammelten Landtage vorzugsweise mit Plenar⸗Berathungen zu beschaͤftigen haben und wird dadurch die Dauer derselben bedeutend abgekuͤrzt werden. Hierdurch wird dann die Ausfuͤhrung Unserer gnaͤdigsten Absicht erleichtert, die Landtage in Zukunft alle zwei Jahre zu berufen. Indem Wir solche Unseren getreuen Staͤnden hiermit zu erkennen geben, er⸗ fordern wir zugleich ihre Erklaͤrung daruͤber, ob diese Unsere Ab⸗ sicht ihren Wuͤnschen entspricht.

D. Da aber Faͤlle eintreten koͤnnen, die es Uns wuͤnschens⸗ werth machen, auch in der Zeit, wo Unsere getreuen Staͤnde nicht versammelt sind, Maͤnner, welche sowohl Unser landesherr⸗ liches Vertrauen als das ihrer Provinz besitzen, zu berufen, um Uns ihres Rachs zu bedienen und ihre Mitwirkung in wichtigen Landes⸗Angelegenheiten, wo es sich um die Interessen der dorti⸗ gen Provinz, oder um das Interesse mehrerer und selbst aller Provinzen handelt, eintreten zu lassen, so finden Wir Uns bewo⸗ gen, Unseren getreuen Staͤnden hierbei den Entwurf einer Ver⸗ ordnung wegen eines aus ihrer Mitte zu bildenden Ausschusses vorlegen zu lassen. Dieser Ausschuß hat zunaͤchst die Bestim⸗ mung, sowohl in besonderen, das Interesse der Provinz betref⸗ fenden, als in allgemeinen Angelegenheiten diejenigen Gutachten abzugeben, die Wir von ihm fordern moͤchten, jedoch ohne daß da⸗ durch dem verfassungsmaͤßigen Wirkungskreise des Provinzial⸗Land⸗ tags etwas entzogen werden soll. Wir haben daher in den an⸗ liegenden Entwurf aufnehmen zu lassen fuͤr angemessen erachtet, daß die im Art. III. des Allgemeinen Gesetzes vom 5. Juni 1823 wegen Anordnung der Provinzial⸗Staͤnde, denselben beigelegten Attribute dem Provinzial⸗Landtage verbleiben und nur, wenn die Ansichten der Provinzul⸗Landtage der verschiedenen Provinzen uͤber die von ihnen berathenen Gesetz⸗Entwüͤrfe bedeutend von ein⸗ ander abweichen oder andere im Laufe der weiteren Verhandlun⸗ gen hervortretende Momente dies bedingen sollten, Wir eine Aus⸗ gleichung durch die Ausschuͤsse der betreffenden Provinzen beab⸗ sichtigen. Bei Gegenstaͤnde, welche bisher an die Provinzial⸗ Landtage nicht gelangt sind, wegen deren Wir aber den Rath er⸗ fahrener Maͤnner aus den Eingesessenen Unserer Provinzen fuͤr erforderlich erachten, wollen Wir die anzunehmenden Haupt⸗ Grundsaͤtze einer Besprechung mit den Ausschuͤssen unterwer⸗ fen lassen.

Ferner uͤberlassen Wir Unseren getreuen Staͤnden, diesen Aus⸗

(Abdruck ans der Allgem. Preuss. Staats-Zeitung.) Die Expedition des „Gerichts⸗Saals.“

u11 Landtags⸗Verhandlungen, Einberufung der Landtage

Preis broschirt 10 sgr.

Bei Gebrüder Scherk in Posen ist so e 8 2 S n. in D“ De 8 Ge 1 ch . g 1 en handlung in Verlin Schloßplatz Nr. 2, in Potsdam Nevue der interessantesten Verhandöuns Hohenwegstr. Nr. 4, vorräthig: vor den Französischen Gerichtshöfen. Instructionen zur Bildung und Auwen⸗

dung technischer Grundsätze in den von der in Stuttgart.

ss - Von dieser mit dem 1. J r 1841 ins Leben ge⸗

. . 89 2 m l. Januar

Königl. General Kommission für das Großher seretenen 1““

zogthum Posen abhängigen Auseinandersetzungen m 8 rl n entworfen auf Grund des §. 18. der Verordnung mern von 2 Bogen in Quart⸗Format. Der Preis für vom 30. Juni 1832 den Jahrgang ist nur 2 ½ Thlr. Preuß., und sie kann 1“ en sowobl auf dem Wege des Buchhandels, als durch

gest Es 38“““

Im Verlage von M. Du Mont⸗Schauberg in Der Gerichts⸗Saal, der nicht Koln ist erschienen und in allen Buchhandlungen zu Rechtskundigen, sondern zunächst für jeden Gebildeten in baben, in Berlin in der Enslinschen Buchh. (Ferd. bestimmt ist, hat sich durch die Wahl und Mannig⸗ Müller), Breite Str. 23, in Küstrin in derselben, faltigkelt seines Stoffes, wie durch das Unter⸗ in Stargard bei Ferd. Müller: haltende und Anziehende seiner Form, in allen

.“ Bei Wilh straße Nr.

fuͤr den nen und in 1b in Stettin

bahnb

Betrachtungen b Bahnhofes der Berlin⸗Stettiner Eisen⸗

Berlin. Mit einer Zeichnung. Preis5 sgr.

Le verre d'eau par Scribe. Preis 5 sgr Diese billigste Ausgabe, he f ist, ste r anderen an 8 1 Buchhandlung zu finden ist, steht keiner an 1““ Herausgegeben und redigirt von Professor Courtin Korrektheit und Eleganz nach. La femme hydropique von Claessens, vor der . ward in à Wochen vergrissen.

Karl J.

Burgstr. Nr. 8, 2 Treppen.

elm Logier in Berlin, Friedrichs⸗

161 nahe den

„zu haben: über die

Agar presenté à Abraham, gest. von Wille, vor al- ler Schrifr,

Die Ehebrecherin und Moses am Brunnen, gest. von Anderloni, vor aller Schrift; ersteres Blatt mit

velch jeder guten 9 8 welche in) g den 2 weifsen Blumen,

Di ste Auflage 1 His erste Ausigs auf Chines. Papier,

I.e ménage hollandais von Pigeot et Lacour, Seiten- stück zum vorigen, mit den alleinigen Namen der Künstler,

Visione d'Ezecchiello von Longhi, vor aller Schrift

u., ch? auf Chines. Papier,

Linden, ist so eben erschie⸗ und mehrere andere werthvolle Stiche avant la lettre

Klemann in Berlin,

allen hiesigen Buchhandlungen, so wie auch empfiehlt zu soliden Preisen

die Lüderitzsche Kunsthandlung,

Zweckmäßigkeit der Lage Linden No. 30.

Beilage

Reimbold, Crefeld bei Meyer, Danzig 2mal bei Rotzoll, Delitsch bei Freyberg, Duͤsseldorf Zmal bei Spatz, Elberfeld 3Zmal bei Bruͤning, Graudenz bei Cronbach, Halberstadt bei Pieper, Halle Lmal bei Lehmann, Juͤterbogk bei Gestewitz, Koͤnigsberg in Pr. bei Borchardt, Zmal bei Heygster und bei Samter, Liegnitz bei Leitgebet, Magdehurg 2mal bei, Brauns und bei Buͤchting, Naumburg a. d. S. bei Kayser, Neuß bei Kaufmann, Potsdam 9 Hiller, Reichenbach bei Parisien, Stettin 2mal bei Rolin, Tilsit bei Loͤwenberg, Trier bei Gall, Wesel bei Westermann und nach Zeitz bei Zuͤrn; 99 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 364. 511. 570. 2028. 4338. 5844. 6077. 6893. 7811. 8578. 10,585. 11,353. 12,819. 13,480. 14,134. 15,358. 16,184. 17,130. 17,497. 23,869. 24,219. 24,899. 25,020. 25,387. 27,898. 28,385. 28,766 29,202. 30,280. 30,933. 33,411. 34,721. 35,594. 36,339. 36/904. 37,410. 37,744. 38,848. 39,290. 41,139. 43,774. 44,473. 45,660 46,707. 49,885. 50,895. 52 9 957.

in zweijaͤhrigen Terminen und Einrichtung staͤndischer

Ausschuͤsse.

A. Anordnungen zu trefsen, um die Geschaͤfte der versam⸗ melten Landtage zu vereinfachen und besonders Unsern getreuen Staͤnden die gruͤndliche Pruͤfung und Bearbeitung der umfang⸗

reicheren Propositionen zu erleichtern.

52,290. 53,354. 54,696. 58,282. 58,957 59,098. 59,649. 60,029. 65,855. 66,168. 66,238. 67,726. 68,000.

1) Wir werden demnach kuͤnftig alle diejenigen Propositionen, welche einer besonders ausfuͤhrlichen Eroͤrterung beduͤrfen, dem Landtags⸗Marschall eine angemessene Zeit vor der Er⸗ oͤffnung des Landtages zufertigen lassen, damit die Aus⸗ schuͤsse zur vorbereitenden Bearbeitung derselben schon vor⸗ her ernannt und versammelt werden koͤnnen. Zu diesem Zweck wird kuͤnftig sowohl die Ernennung des Landtags⸗ Marschalls und seines Stellvertreters, als die Bewirkung der erforderlichen Ergaͤnzungs⸗Wahlen zeitig vor jedem Lan tage erfolgen. 8

schuß in staͤndischen Verwaltungs⸗Angelegenheiten mit denjenigen Geschaͤften zu beauftragen, die außer dem Landtage wahrzuneh⸗ men sind, oder auch innerhalb desselben zu diesem Zweck einen engeren Ausschuß zu bestellen. Sofern Unsere getreuen Staͤnde von dieser Befugniß Gebrauch zu machen fuͤr gut finden, sehen Wir ihrer naͤheren Erklaͤrung, mit Angabe der Verwaltungs⸗Ge⸗ genstaͤnde, welche dem Ausschusse (beziehungsweise dem engeren Ausschusse) uͤbertragen werden sollen, entgegen, indem Wir Uns fuͤr diesen Fall die Pruͤfung und Bestaͤtigung ihrer desfallsigen Beschluͤsse, so wie weitere Bestimmungen uͤber den Zusammentritt des Ausschusses zu diesem Zweck und uͤber die Behandlung der Geschaͤfte vorbehalten. b Was die Zusammensetzung des Ausschusses nach dem Stim⸗ men⸗Verhaͤltniß der verschiedenen Staͤnde betrifft, wie sie der §. 2. des Entwurfs enthaͤlt, so erwarten Wir zunaͤchst die Aeußerung unserer getreuen Staͤnde, ob sie bei derselben stehen bleiben oder Uns etwa Vorschlaͤge machen wollen, wonach neben dem in allen