Euer Benebmen, Eure Vertrautheit! — Antw.
vertraut gewesen. it schreitet zum r seyd schon
Verhör des Consid wegen politisch Ich bin wegen einer erurtheilt w wegen Eures die Ihr gege
Der Praͤfi de Vergehen verur⸗ beil rben Nichtentdeckung zu theilt worden“ fuͤnfjäbrigem⸗ schlechten Benehmens und we⸗ Fr. n den König geführt habt, ies ist falsch.
Bekanntschaft des Duclos ge⸗ ahren in der Straße Chaus⸗
das Haus Perier, theils
pd Ibhr nicht eulschen Sprache, r gebracht w zu welcher Zeit Antw. Ich w ich sah Darmes Rothschild kom Ihr nicht in
gen der absch haht Ihr die ohne seit 17 Jak sehr oft theils in
Haus 1 in das Haus seinen Dienst treten wollen? —
daß Euer Wirthshaus häu⸗
s der Instruction ergiebt sich, — 1 Wenn Jemand bei
sucht wurde. — Antw. gt man nicht nach seinen M . Meinungen sind jene der Kommunisten? haben sich seit 1830 nicht geändert. den Schweizern geschlagen. Während der
Kommunisten bes ommt, so fra Aber Eure eigenen Meine Meinungen abe ich mich mit Siege habe ich gesucht, gab man mir etwas zuie des Hotels versperrt; g es, die gute O
Einem trinken k
sie dem Gemetzel zu entziehen. I Herrn Laffitte zu tragen. ich stellte mich als Schildwache auf ördnung wiederherzustellen glieder der provisorischen Regierung giebt, so haben denn in Folge dessen bin ich bei Herrn Laf⸗
Mir allein gelan üunter Ihnen Mitglie sie mich dort sehen können, e in Dienst getreten. Zu einer anderen Zeit hat habt geantwortet: atte ich noch den Pulverdampf im Kopfe. r die Bekannrschaft des Darmes gemacht? Antw. Ich habe Darmes unter diesem Namen nicht gekannt. Man nannte ihn nur den Marseiller. Fr. Hat Darmes Euch nicht oft bei Laffitte abgeholt? Antw. Nie. Fr. Obgleich Ihr ihn nur unter dem Namen Marseiller gekannt habt, so kanntet Ihr ihn doch genug. daß er Euch am 16. Oktober bei Laffitte gesucht hat? habe nichts von diesem Umstande gewußt. tober bis zu einer sehr späten Stunde bei Herrn Laffitte geblieben. In Euren Verhören habt Ihr erklärt, Ihr hättet erst im November erfahren, daß Darmés es sey, der auf den König geschossen habe; die Instruction sagt, daß Eure Frau Euch einige Tage nach dem Ereignisse davon unterrichtet habe. jener Zeit närrisch; sie hätte eben so gut sagen können, ich hätte auf den König geschossen. Erklärt uns, wie es kommt, daß Ihr der Einzige sepd, den Darmes am Tage des Verbrechens gesucht hat. muthen, daß er Waffen haben und sich bei Euch damit versehen wollte! da ich außerhalb der Barriere wohne, mit Waffen versehen hätte, so wäre er gewiß durch die Dauane bei der Rückkehr nach Paris verhafter worden. Das Verhör der Angeklagten ist beendigt. morgen für die Aussagen der Zeugen aufgehoben. — Sitzung vom 25. Mai.
man Euch um Eure Profession
gefragt, und Ihr Als ich die⸗
fes gesagt habe, hatt Wie habt Ih
Ihr habt ihn erklären gehört, — Antw. Ich Uebrigens bin ich am 15. Ok⸗
Meine Frau war zu
Steht nicht zu ver⸗
Wenn Darmes sich bei mir
Die Sitzung wird bis
Die Theilnahme des Publikums an dem Prozesse ist so gering, daß kaum die Hälfte der öffentlichen Tribünen sich mit Zuhörern füllte. Das Zeugen⸗Verhör, welches heute begann, drehte sich hauptsächlich darum, die Theilnahme der Mitange⸗ klagten an dem Attentate festzustellen. hören keine andere Thatsachen, als die in der Anklage⸗Akte erwähnten.
Es ergaben sich aus den Ver⸗
*7. Paris, 26. Mai. Die Deputirten⸗Kammer hatte ge⸗ stern ein eigenthuͤmliches Gepraͤge: alle Minister waren auf ihren den höchsten Gerichtshof des Staates New⸗York, sollte gestellt werden Baͤnken, die Deputirten waren sehr zahlreich zugegen und die Tribuͤnen uͤberfuͤllt von Zuschauern. interessante Scene, indem die von den Journalen laͤngst besproche⸗ dem Koͤnige untergeschobenen Schon Tags zuvor
Jedermann erwartete eine
Interpellationen Briefe auf diesen Tag angekuͤndigt waren. haben, wie man bemerkt hat, haͤufige Besprechungen zwischen Herrn Berryer und der Linken stattgefunden. wie die Legitimisten sind naͤmlich in großer Verlegenheit wegen des Entschlusses der Regierung, jetzt dergleichen Interpellationen stand zu veranlassen, der bereits so häufig im Hause debattirt sey, und
in der Kammer herbeifuͤhren zu lassen, indem sie wohl uͤberzeugt sind, daß ein Wort der Minister das so kuͤnstlich aufgefuͤhrte Ge⸗ baͤude der Verleumdung umstoßen koͤnne. Daher ist es eben in ihrem
Interesse, daß die Sache vor dem Publikum im Dunkeln bleibe; und dann hoffen sie wohl auch, die bereits bezeichneten Miß⸗ griffe in der Fuͤhrung des Prozesses gegen das Kabinet noch laͤn⸗
Die Interpellationen, so viel von der
Oppositions⸗Presse scheinbar dazu aufgefordert wurde, sollten nicht
von der rechten oder linken Seite,
riellen Deputirten ausgehen; denn die Opposition zaͤhlte darauf, daß das Kabinet sich aus Ruͤcksichten auf den echten Brief von
1808 und das demselben fruͤher gegebene Dementi davon werde
1 Doch die Erwartungen des Publikums wurden
getaͤuscht, denn das Bestreben der Oppositions⸗Presse, diese Inter⸗
pellationen als gefaͤhrlich und die Sache verschlimmernd darzu“ der Schatzkammer gemäß, zu einem Ausschuß über die Mittel und
Wege, in welchem dieser Minister die Verlängerung der jetzt bestehen⸗
den Zuckerzölle auf ein Jahr beantragte. Sir Robert Peel unter⸗
Die Linke sowohl
ger ausbeuten zu koͤnnen.
sondern von einem ministe⸗
abhalten lassen.
stellen, wie dies besonders heute der „National“ entwickelt, hatte die Herren Janvier und Dupin eingeschuͤchtert, und da offenbar in dieser Sache Mißgriffe von Seiten des Kabinets begangen rd. n, so mochten, ungeachtet der Versicherungen der Minister, beide ministerielle Deputirte uͤber den moͤglichen Aus⸗ gang dieser Scene nicht ganz ohne Besorgnisse seyn. Indeß wird heute, wie man mit Bestimmtheit versichert, diese delikate Sache dennoch vorgenommen werden, und das Publikum begiebt sich deshalb eben so zahlreich wie gestern in die Kammer. In den Couloirs derselben unterhielt man sich gestern launig genug von der Verlegenheit, in welche die Herren Toqueville und Diesen beiden Mitgliedern einer sauche vertueuse“ zu nennen pflegt N SSeern Sheath. ee machte der Ge⸗ 1 Bedingung, sich der Expedition nach Mosta⸗ ganem in General⸗Stabs Untform öen. 11. Erlaubniß erhalten wollten, ihr zum Zwecke 1b Studien beizuwohnen.
worden waren,
Beaumont in Algier gerathen. Partei, welche man jetzt „la (diejenige, die sich v neral Bugeaud zur
t kke wissenschaftlicher beiz. Diese Bedingung erschien aber den bei⸗ Herren so wenig geheuer, daß sie vorzogen, ruͤckzukehren und sich von da in die friedliche
Nur Herr von Coreelles, von der Linken und ein Verwandter Muth genug, dem General Bugeaud in der verlan
nach Algier zu⸗ Provinz Konstan⸗ ihr Begleiter, auch des alten Lafayette, hatte gten Uniform
tine zu wenden.
Großbritanien und Irland.
Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Sitzung vom 24. Mai. Bei der Einbringung von Petitionen fuͤr und gegen die Korngesetze entspann sich wieder eine Diskussion, die wieder vom Grafen von Fitzwilliam angeregt wurde, der im Interesse der Abschaffung dieser Gesetze einige dagegen aufgestellte Behauptungen zu widerlegen suchte.
Es war unter Anderem von Lord Willoughby de Eresby in einem Schreiben behauptet worden, ein fester Zoll von 8 Sh. auf fremden Weizen würde ein Drittel der Grundrenten hinweggeschwemmt werden. Dies hielt er für eine durchaus unerweisliche Behauptung, meinte aber, sie zeige doch, daß den Gutsbesitzern eine Reduzirung ihrer Renten nicht so gleichgültig und ihre Opposition gegen eine Aenderung der Korngesetze also nicht so uneigennützig sey, wie sie beständig vorgäben.
Gutsbesitzer, eger, möchten immerhin diese Uneigennützigkeit
fingiren und die Sache so darstellen, als handle es sich dabei nicht um ihr Juteresse, sondern um das des Pächters und des Arbeiters, und als würde eine freiere Getraide⸗Einfuhr den Verfall des inländischen Ackerbaus und ein bedeutendes Sinken des Arbeitslohnes zur Folge haben; sie würden mit diesen Behauptungen doch bei der großen Mehrheit des Volks keinen Glauben finden. „Der edle Lord (Eresbv)“, sagte Graf Fitzwilliam unter Anderem, „hat den Pächtern und Arbeitern von Lincolnshire auch in einer öffeutlichen Versammlung eingeredet, der fremde Weizen könne zu 26 Sh. für den Quarter nach England geschickt werden, und dies werde mit dem Zoll von 8 Sh. nur einen Preis von 34 Sh. ergeben. Wie steht denn aber der Weizenpreis jetzt im Auslande? In Hamburg ist er 36 Sh. 6 Pee. für den Quarter, in Danzig 35 Sh. 9 Pce., bis 37 Sh., in Altona 35 Sh., in Rotterdam 36 Sh. bis 37 Sh. 3 Pre. Wie kann man also das Volk von Lincolnshire so bethören. Geziemt es sich, daß hochgestellte Personen so ungegründete Besorgnisse erregen? Daß eine Veränderung der Korngesetze das Getraide nicht mehr einen so hoben Preis wird erreichen lassen, wie in einigen der letzten Jahre, das gebe ich mit Freuden zu; daß sie aber den Preis desselben unter den Durch⸗ schnittspreis der letzten 18 Jahre hinunterdrücken werde, dürfte sich von Niemandem genügend darthun lassen.“ Die Gegner blieben jedoch bei ihrer Behauptung, daß es nur darauf abgesehen sev, durch eine Verän⸗ derung der Korngesetze das Fabrik⸗Interesse auf Kosten der Grundbe⸗ sitzer zu heben, ja, Lord Redesdale ließ sogar die Bemerkung fallen, es sey den Manunfakturisten nur deshalb so darum zu thun, den Grund⸗ besitz um ein Drittel im Werthe herabzubringen, damit diejenigen, welche Pfandrechte auf Güter hätten, ohne weitere Hinzuzahlungen in den Besitz derselben gelangen könnten, eine Beschuldigung, welche Graf Fitzwilliam für weit gehässiger erklärte, als alle Vorwürfe, die den Grundbesitzern bei der Diskussion dieser Angelegenheit gemacht worden.
Unterhaus. Sitzung vom 24. Mai. Nach Ueberrei⸗ chung mehrerer Petitionen erhob sich Sir R. Peel und es trat sogleich tiefe Stille ein.
„Ich werde“, sagte der Baronet, „am nächsten Donnerstag (den 27sten d.) eine Resolution nachstehenden Inhalts beantragen: — daß die Minister Ihrer Majestät nicht hinreichend im Besitze des Vertrau⸗ ens des Unterhauses seyen, um sich im Stande zu befinden, Maßre⸗ geln durch das Haus zu bringen, welche sie als von wesentlichem In teresse für das öffentliche Wohl betrachten, und daß ihr Verbleiben im Amte unter solchen Umständen dem Geiste der Verfassung widerstrebe.“ Diese Anzeige wurde von den Mitgliedern der Opposition mit stürmi⸗ schem Jubelruf aufgenommen, der mehrere Minuten lang anhielt.
Auf eine Anfrage Lord Sandon'’s erwiederte Lord Palmerston, es sey die Nachricht von einem Vertrage zwischen Großbritanien und Frankreich zum Einschreiten in den Streit zwischen der Argentinischen
epublik und Uruguav nicht begründet; allerdings habe indeß Uruguap um die Vermittelung Großbritantens nachgesucht, und es seyven demgemäß Instructionen an den Britischen Gesandten in Montevideo abgegan⸗ nen, welche ihn beauftragten, seine Vermittelung anzubieten. . In Bezug auf die Verhältnisse zu Persien theilte Lord Palmer⸗ ston mit, daß die Britische Gesandtschaft sich noch in Erzerum befinde, und daß ihre Rückkehr nach Teheran noch durch die Verzögerung ver⸗
hindert werde, welche Persien in Betreff der stipulirten Herausgabe
der Bergfestung Gorian habe eintreten lassen. Neuere Instructionen, welche der Britische Gesandte erhalten habe, dürften indeß diese Ver⸗ zögerungen beseitigen. Die von Persien verlangte genugthuende Er⸗ klärung sey von demselben jedoch bereits vollständig und zufriedenstel⸗ lend gegeben worden.
Lord John Russell theilte in Bezug auf eine vor einigen Aben⸗ den gemachte Anfrage Sir Robert Peel's über die Mac Leodsche An⸗ gelegenheit mit, daß Mac Leod, wenn auch nicht vor einem Unions⸗ Gerichtshofe, doch in Gemäßheit eines Habeas⸗Corpus⸗Mandats vor
und zwar am 3teu d. M.
Auf eine von Herrn Walter an denselben Minister gerichtete Frage erklärte Lord John Russell, daß das Ministerium die Dis⸗ kfussion über die Armen⸗Bill im Laufe dieser Session nicht fortsetzen wolle, eine Erklärung, welche er später dadurch motivirte, daß er es, insbesondere bei der anscheinend ziemlich allgemein verbreiteten Ansicht, daß die Mitglieder des Hauses bald ihren Konstituenten direkt Rechenschaft abzulegen bestimmt seven, nicht für zweckmäßig halten könne, lange aufreizende Reden Uüber einen Gegen⸗
daß jene Reden dann vermuthlich mehr für die Wahlgerüste, als für das Haus berechnet seyn würden; über die Zweckmäßigkeit und Noth⸗ wendigkeit der Annahme der Grundsätze, auf welchen das neue Armen⸗ Gesetz beruhe, sey dagegen weder bet ihm noch bei seinen Kollegen der geringste Zweifel entstanden.
Dagegen will Lord J. Russell, wie er auf die Frage Sir R. Peel'’s erklärte, mit der Bill zur Verhinderung der Bestechungen bei den Wahlen noch in dieser Session vorschreiten und nächsten Don⸗ nerstag um Erlaubniß zur Einbringung derselben nachsuchen; er sprach dabei die Hoffnung aus, daß Sir R. Peel diese Maßregel unterstützen würde, worauf Letzterer erwiederte, er habe dem Minister schon früher seinen Beistand in der Sache angeboten. (Beifall.)
Ferner zeigte Lord J. Russell an, er werde am Freitag bean⸗ tragen, daß sich das Haus von da bis Mittwoch nach Pfingsten vertage.
stützte den Antrag und wies die Vermuthung zurück, als wolle er der Verwaltung der Angelegenheiten des Landes etwa Hindernisse in den Weg legen. Er suchte zugleich nachzuweisen, daß der Antrag ganz mit der Resolution Lord Sandon’'s übereinstimme. Herr Hume sprach den Wunsch aus, daß Sir Robert Peel seinen Anhängern empfehlen möge, die Sandonsche Resolution auch auf den Wahlgerüsten zu ver⸗ lesen, dann werde man einsehen, daß der Sieg, den über die Minister erfochten zu haben Sir Robert Peel sich rühme, nichts mehr und nichts weniger sey, als ein Sieg über das Volk von Eng⸗ land selbst. Lord John Russell, erwähnte, daß Sir Robert Peel, als er zu Anfang der Diskussion die Sandonsche Resolution verlesen, den angeblich auf Humanitäts⸗Rücksichten basirten Theil der⸗ selben ausgelassen habe, was denn auch ganz in der Ordnung sey, da man im Volke wohl wisse, daß darin nichts als ein Vorwand liege. Herr Wakley sprach seine Freude darüber aus, daß die Minister end⸗ lich auf einen entschiedeneren Weg gerathen seyen, und meinte, Sir Robert Peel, wenn er ins Amt käme, würde sehr bald denselben Weg einschlagen müssen, seine jetzige Opposition gegen die Minister sey da⸗ her nur Zeitverlust. Nach einigen Bemerkungen des Herrn Slaney und des Sir Charles Grey wurde der Antrag des Kanzlers der ’ Schatzkammer ohne Abstimmung genehmigt.
Unterhaus. Sitzung von 25. Mai. Herr T. Dun⸗ combe uͤberreichte mehrere Bittschriften von Chartisten und an⸗ deren mit ihnen sympathisirenden Personen, angeblich uͤber
1,300,000 an der Zahl, welche darum nachsuchen, daß allen po⸗
(itischen Delinguenten ihre Strafe erlassen und daß die Volks⸗
(charte unveraͤndert als Landesgesetz angenommen werden moͤchte.
Nachdem Herr Duncombe sich hieruͤber weitlaͤustig ausgesprochen hatte, schloß er mit dem Antrag auf eine Adresse an die Krone, worin um Freilassung aller wegen politischer Vergehen in Eng— sahs und Wales in Haft befindlichen Personen gebeten werden ollte.
Herr Fox Maule, d Staats⸗Secretair des Innern, rechtfertigte das Verfahren Ledhkeeanas in der Behandlung dieser Personen und sprach die Hoffnung aus, daß Herrn Duncombe nicht auf Abstimmung über seine Motion dringen werde.
V Herr O'Connell aber meinte, daß, da der Chartismus sich jetzt keine Uebertretung der Gesetze mehr zu Schulden kommen lasse, der Zweck der Bestrafung, der im Verhindern von Verbrechen bestehe, hinreichend
erfüllt sey. „In Irland“, fügte er hinzu, „ich kann es mit Freuden
Hierauf konstituirte sich das Haus, dem Antrage des K anzlers
sagen, giebt es keine politische Gefangene mehr. Irland hat daher jetzt nicht um Gnade, sondern bloß um Gerechtigkeit nachzusuchen.“
12— Leader klagte darüber, daß die Gefängniß⸗Disziplin gegen die Armen mit größerer Strenge angewandt werde, als gegen die Rei⸗ chen. „Das Volk,“ sagte er, „darf es wohl hart finden, daß die Re⸗ 8e es jetzt für dieselbe Art von Agitation bestraft, zu welcher sie
ei Gelegenheit der Reformbill selbst aufmunterte. Der einzige Unter⸗ schied ist nur, daß die Reform⸗Agitation glückte, die Chartistische Agi⸗ tation aber fehlgeschlagen ist.“
Herr Gillon ergriff die Gelegenheit, um seinen Unwillen über einige Coalitionen zwischen Chartisten und Tories, wie sie in der letzten Zeit hier und da vorgekommen, auszusprechen.
Herr Hume empfahl den Ministern, den Rest aller noch schwe⸗ benden politischen Strafen zu erlassen.
Von Herrn Wakley aufgefordert, ein Wort zu Gunsten dieser Gefangenen zu sagen, erwiederte Sir R. Peel: „Es hat Niemand hier ein Recht, eine solche Meinungsäußerung von mir zu fordern, aber ich werde nicht davor zurückbeben, sie auszusprechen. Ich glaube, daß das Unterhaus nicht in die Prärogative der Krone in Betreff der Rechtspflege einzugreifen hat, und aus diesem constitutionellen Grunde muß ich mich diesem Antrage widersetzen. Ich will einer gehörigen Berücksichtigung dieser Fälle von Seiten der Krone nicht hinderlich seyn, doch hoffe ich, die Minister werden sich dabei nicht von dem Streben nach Popularität einnehmen lassen. 8
Lord J. Russelll: „Anch ich bin der Meinnng, daß der konsti⸗ tutionelle Grundsatz, welcher das Eingreifen des Unterhauses in die Prärogative der Begnadigung verbietet, stets aufrecht erhalten werden muß, außer in Fällen, wo die Verurtheilung in Folge einer von dem Hause selbst eingeleiteten Verfolgung stattgefunden hat, und wo die Re⸗ gierung daher einiges Bedenken tragen könnte, die Strafe zu erlassen, ohne daß das Haus seine Zustimmung dazu gegeben hätte. In allen anderen Fällen ist die Krone derjenige Zweig der Legislatur, an welchen Gesuche um Straf⸗Erlaß zu richten sind, und in der Sache der Arbeiter von Dorsetshire schien es mir selbst der Milde der Krone als ein Haupt⸗ hinderniß im Wege zu stehen, daß die Sache durch die Art, wie sie im Unterhause behandelt worden war, den Anschein gewinnen könne, als sev die Prärogative der Begnadigung erzwungen worden.“
Herr Duncombe ließ sich indeß nicht abhalten, seine Mo⸗ tion bis zur Abstimmung zu treiben, indem er bemerkte, er glaube, die Minister wuͤrden ohne eine solche Meinungsaͤußerung des Unterhauses die Verantwortlichkeit scheuen, diese Gefange⸗ nen freizulassen. Es ergab sich nun der seltene Fall, daß die Stimmen auf beiden Seiten gleich waren, 58 fuͤr und ebenso viel gegen die Motion. Der Sprecher entschied daher durch das Hinzuthun seiner Stimme, die er dem ministeriellen Amende⸗ ment ertheilte, so daß hierdurch der Antrag verworfen war.
Der uͤbrige Theil der Sitzung wurde mit vorlaͤufigen Eroͤr⸗ terungen uͤber eine von Herrn Easthope beantragte Maßregel hingebracht, wonach die Kirchen⸗Steuern abgeschafft und dafuͤr die Kirchspiels⸗Vorsteher der herrschenden Kirche ermaͤchtigt wer⸗ den sollen, eine Abgabe von den Kirchstuͤhlen und Sitzen zu er⸗ heben, um davon die Kirchen in Stand zu erhalten, so daß die Dissenters nicht mehr genoͤthigt seyn wuͤrden, zu diesem Zweck beizusteuern.
Von Seiten der Minister sprach sich nur Lord Morpeth darüber aus, indem er erklärte, daß er zwar in eine unbedingte Abschaffung der Kirchen⸗Steuer zu willigen nicht bereit sev, aber der Einbringung der vorgeschlagenen Maßregel sich nicht widersetzen und sich seine nähe⸗ ren Bemerkungen darüber so lange vorbehalten wolle, bis ihm die De⸗ tails der Bill vorlägen. Dr. Lushington erklärte sich ganz zu Gun⸗ sten der Maßregel, da die Kirchen⸗Steuern sich aus der Zeit herschrie⸗ ben, wo noch alle Einwohner katholisch gewesen, und daher billiger⸗ weise auch Alle zur Erhaltung der Kirchen hätten beisteuern müssen, wogegen nach der Reformation, als die Bekenner des christlichen Glaubens sich in mehrere Konfessionen geschieden, eine solche bloß zu Gunsten der einen dieser Konfessionen von allen anderen mit erhobene Steuer eine offenbare Ungerechtigkeit geworden seyv. Von der Tory⸗Seite sprach am heftigsten Sir R. Inglis ge⸗ gen die Maßregel, indem er die Kirchensteuer als eine Eigenthums⸗ Steuer betrachtete, die also nicht bloß auf eine besondere Klasse von Eigenthum gelegt werden dürfe. Die Halbheit in der Aeußerung des Lord Morpeth fand er sehr tadelnswerth, da die Minister sich früher einer solchen Veränderung entschieden widersetzt hätten, und er wollte darin nur einen neuen Beweis erblicken, wie sehr das Ministerium jetzt, bei der bevorstehenden Parlaments⸗Auflösung, nach Popularität strebe. Herr Goulburn widersetzte sich der Einbringung der Maßre⸗ gel nicht, weil er vorhersah, daß in dieser Session doch nichts daraus werden könne, übrigens aber erklärte er sich durchaus gegen das Prin⸗ zip derselben. Die Erlaubniß zur Einbringung der Bill wurde schließ⸗
8 ertheilt.
Loondon, 25. Mai. (B. H) Die Tories haben sich nicht veranlaßt gefunden, dem Wunsche einiger entschiedeneren Organe ihrer Partei gemaͤß, den Versuch zu machen, der jetzigen Krisis durch eine Steuerverweigerung zu ihren Gunsten ein Ende zu machen, vielmehr haben sie zu dem alten, schon vor etwa einem
Jahre ohne Erfolg angewendeten Mittel ihre Zuflucht genommen, das Unterhaus zu der Erklaͤrung zu vermoͤgen, daß die Minister nicht mehr im Besitze des Vertrauens desselben seyen. Man kann nicht behaupten, daß diese Demonstration der Tories im Unterhause in den Blaͤttern ihrer Partei einen entsprechenden Widerhall gefunden hat, denn obgleich der Parteigeist sich in hin— reichend lebhaften Aeußerungen der Freude uͤber den Entschluß ihres Fuͤhrers in ihnen ausspricht, so ist der Ton doch ziemlich ge⸗ maͤßigt gehalten, und es mischt sich wenigstens nicht der Ausdruck des Uebermuthes hinein, wie ihn wohl die Ueberzeugung von dem gewissen Erfolge des neuen Manoͤvers und seiner Konse⸗ quenzen eingegeben haben wuͤrde. Vielleicht also halten die To⸗ ries selbst den Erfolg fuͤr nicht so gewiß, wie sie ihn ausgeben. Die ministeriellen Blaͤtter geben uͤbrigens ganz deutlich zu erkennen, daß, ungeachtet des Antrages Sir Robert Peel's und selbst im Fall der Annahme desselben, der Entschluß der Minister, das Parlament aufzuloͤsen, feststehe, also durch den Antrag nichts gewonnen werde. Peel's Antrag ist jedenfalls ein Mißgriff. Die Liberalen bekommen dadurch eine neue Gelegenheit, eine lange Debatte anzuspinnen, die bis uͤber Pfingsten hinausgehen wird. Dies kann den Tories aber kaum erwuͤnscht seyn, denn jede Dis⸗ kussion dient in diesem Augenblicke nur dazu, die oͤffentliche Mei⸗ nung mehr und mehr aufzureizen. Ob bei der Abstimmung die Majoritaͤt fuͤr die Regierung sey, oder gegen sie, ist auch von keiner besonderen Wichtigkeit, denn der Entschluß ist einmal ge⸗ faßt, das Parlament naͤchstens aufzuloͤsen, und eine neue Nieder⸗ lage wird hierin keine Aenderung machen. Uebrigens werden die
Ninister werden wahrscheinlich bei der Abstimmung eine Majoritaͤt, wenn auch nur eine kleine, fuͤr sich haben. Alles haͤngt aber von den bevorstehenden Wahlen ab, und hinsichtlich dieser haben die Minister die besten Aussichten; das wollen die Tories noch freilich nicht zugeben, aber es wird sich doch als gegruͤndet er⸗ weisen.
London, 26. Mai. Die Herzogin von Kent wird morgen in Begleitung des Fuͤrsten und der Fuͤrstin von Leiningen eine Reise nach Deutschland machen.
Ueber die vorgestern von Sir R. Peel gemachte Anzeige von einer direkten Motion gegen die Minister bemerkt der mini⸗ sterielle Globe: „Unmoͤglich wuͤrde es seyn, den Laͤrm zu be⸗
schreiben, der bei dieser Gelegenheit von den Tory⸗Baͤnken und
den Mitgliedern der Opposition in der Galerie ausging; er glich dem einstimmigen Geheul, das ein Haufen hungriger Woͤlfe er⸗ heben wuͤrde, wenn die lang erwartete Beute ihnen endlich zu Gesicht kommt. Er hielt einige Minuten lang an und wurde durch den Ruf: Hoͤrt! hört! von der anderen Seite des Hauses erwiedert; mitten unter dem Laͤrm und Geschrei aber, Alles uͤber⸗ toͤnend, ließ sich Herrn O' Connell's Stimme vernehmen. Als sie erschallte, gab sie das Zeichen zu einer Wiederholung des Tory⸗Geheules.“ Die Morning Chroniele weist nach, daß sich die Lage der Minister seit der Eröffnung der Session erst in dem Augenblicke veraͤndert habe, das heißt, im Sinne der Tories, daß das Haus ihnen sein Vertrauen entzogen häͤtte, als Lord John Russell bei Gelegenheit des Budgets den von den Tories beguͤnstigten Monopolen den Krieg erklaͤrte; wenn also die Minister wirklich das Vertrauen des Hauses verloren haͤtten, so sey dies erst in dem Augenblicke geschehen, als sie sich neue An⸗ spruͤche auf das Vertrauen des Landes erworben.
„Sie haben zu sich selbst gesagt“, sagt das genannte Blatt, „wir sind es der Königin schuldig, welche nicht die Königin der Monopo⸗ listen allein, sondern des ganzen Volkes dieses Landes ist, diejenigen Maßregeln in Vorschlag zu bringen, die wir dem allgemeinen Wohl für angemessen halten, und, da Tiese Maßregeln eine große Majorität im Unterhause gegen sich haben werden, dem Volke Gelegenheit zu ge⸗ ben, ein neues Unterhaus zu wählen, das geeignet ist, uns in unseren wohlgemeinten Absichten zu unterstützen. Von dem Angenblicke an, als Lord John Russell den Vorschlag machte, in das Korn⸗Monopol einzugrei⸗ fen, wußte Jedermann, der nur den mindesten politischen Scharfsinn besitzt, daß alle früheren Partei⸗Bande gelöst seyen, und daß die Repräsentanten der Agrikultur⸗Interessen unverzüglich die Minister verlassen würden. Die Prozeduren, welche seitdem in dem Hause vorgekommen sind, müs⸗ sen von den Ministern ebensowohl wie von allen Uebrigen vorhergese⸗ hen worden seyn. Sie waren sammt und sonders eben so viele Schritte zu dem,⸗was sich von Anfang an als unvermeidlich gezeigt hatte, zu einer Auflösung des Parlaments. Sir Robert Peel wurde indeß offen⸗ bar nur von den Heftigeren unter seinen Anhängern, den Buckingham's, Knatchbull's und Anderen gezwungen, den von ihm angezeigten An⸗ trag vorzubringen, da derselbe nur dazu dienen kann, das den Inter⸗ essen des Volkes zuwiderlaufende Svostem der Monopolisten durch die zu erwartende lange Debatte in ein noch grelleres Licht zu stellen.“
In gleichem Sinne spricht sich der Globe aus und sucht zugleich ausfuͤhrlich, besonders durch Hinweisung auf die von den Tories so sehr gepriesene Regierungszeit Georg's III., nachzu⸗ weisen, daß wenigstens die Tories nicht berechtigt seyen, von Ver⸗ fassungswidrigkeiten zu reden, wenn die Minister, trotz ihrer Nie⸗ derlage, im Amte blieben und die Koͤnigin sie im Amte halte. Dieses ministerielle Blatt enthaͤlt auch schon eine lange Liste von Kandidaten beider Parteien, welche bei der bevorstehenden allge⸗ meinen Wahl in den verschiedenen Wahlorten gegen einander auf⸗ zutreten beabsichtigen. Die Toryistische Morning⸗Post nennt das Verfahren Sir Robert Peel's zugleich kuͤhn und vorsichtig, denn es sey auf verschieden constitutionelle Basis begruͤndet und beschraͤnke sich zugleich darauf, den bloßen Thatbestand zum Thema der Untersu⸗ chung zu machen, indem Sir R. Peelzugebe, daß die Minister selbst die Ueberzeugung von der Zweckmäͤßigkeit der von ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen haben moͤchten und nur behaupte, sie seyen nicht im Stande, durchzusetzen, was sie selbst fuͤr das Beste halten. Der Morning Herald haͤlt der bisherigen Maͤßigung der To⸗ ries eine lange Lobrede. Die Times enthaͤlt Bemerkungen uͤber die Schwaͤche der Minister und uͤber ihre Manoͤver, um sich im Amte zu halten, und spricht die Meinung aus, daß sie kaum noch eine Woche ihre Stellen wuͤrden behalten koͤnnen. Standard und Courier suchen darzuthun, daß die Minister auf die Unterstuͤtzung keiner Partei rechnen koͤnnen, als die der Fabrikanten, da sie sich durch ihre Verbindung mit O' Con⸗ nell die hoͤheren, durch ihre hartnaͤckige Verfechtung des neuen Armen⸗Gesetzes aber die niedrigen Volksklassen entfremdet haben. Der „Standard“ macht noch besonders bemerklich, daß Sir R. Peel wohlweislich seine Anzeige nicht unmittelbar nach der Niederlage der Minister in der Zuckerfrage, sondern erst eine
Voche spaͤter vorgebracht habe, denn dadurch sey den Ministern die Moͤglichkeit genommen, einzuwenden, entweder daß sie sich zuruͤckzuziehen beabsichtigten und der Antrag daher uͤberfluͤssig sey, oder daß die Krone die Absicht habe, das Parlament aufzuloͤsen und der Antrag daher ein ungehoͤriger und verfassungswidriger Eingriff in die Praͤrogative der Krone waͤre.
Nach der Morning Post hat die Franzoͤsische Regierung, auf die Reklamation des Gesandten von Uruguagy und der Ab⸗ geordneten der Franzoͤsischen Bevoͤlkerung am Plataflusse, die Fregatte „Gloire“ mit einem anderen Kriegsschiffe unter dem Contre⸗Admiral Massieu de Clerrval dahin abgesandt. Letzterer sollte den Admiral Dupotet ersetzen und Maßregeln zur Paeifi⸗ kation jener Laͤnder ergreifen; da der Vertrag mit Buenos⸗Ayres noch nicht ratifizirt ist, so duͤrfte, meint das genannte Blatt, diese Pacifikation als Bedingung aufgestellt werden.
In der City ist folgendes Gesuch an Lord J. Russell in Umlauf: „Wir die unterzeichneten Waͤhler der Stadt London ersuchen Sie, im Falle einer Aufloͤsung des Parlaments, zu er⸗ lauben, Sie als Kandidaten fuͤr die Revpraͤsentation der Stadt London im naͤchsten Parlament aufstellen zu duͤrfen.“ Lord J. Russell repraͤsentirt bekanntlich jetzt die kleine Stadt Stroud.
Die Times meldet aus angeblich sehr guter Auelle, daß
das bisher nur paraphirte Definitiv⸗Protokoll uͤber die Orienta⸗
lischen Angelegenheiten jetzt von allen Bevollmaͤchtigten der fuͤnf großen Maͤchte unterzeichnet und Frankreich also nun aus seiner
Fsolirung wieder herausgetreten sey.
Die gestrige Hofzeitung enthaͤlt die offizielle Anzeige der von der Tuͤrkischen Regierung beschlossenen Blokade von Candien, welche am 15. Mai beginnt und sich auf alle Haͤfen der Insel erstreckt, außer Canea, Retimo, Suda und Candia.
Der ECourrier des Etats Unis, der in New⸗York er⸗ scheint, giebt in seiner Nummer vom 26. April folgende von ihm selbst in Zweifel gezogene Nachricht: „Das Blatt „Polyanthus”“ enthaͤlt die Mittheilung von dem Untergang des Dampfschiffes „Praͤsident”“. Capitain Schultz vom Dreimaster „Thomas Cope“ habe, auf seiner Fahrt von Bremen nach New⸗York, am 16 April unter Schiffstruͤmmern eine den Namen des „Praͤsident“ fuͤh⸗ rende Schaluppe, einen tressenbesetzten Hut und einen an einen Schiffsbalken befestigten Menschen gefunden. Capitain Schultz habe seine Schaluppe ausgesetzt und die Leiche aus dem Wasser gezogen.“ Die neuesten in London eingegangenen Berichte aus
Philadelphia, die bis zum 30. April, und die aus New⸗York,
welche bis zum 1. Mai reichen, erwaͤhnen der Sache nicht. Da⸗ gegen hat vielmehr die Hoffnung auf Rettung des „Praͤsident“ wieder neue Nahrung erhalten durch den Bericht des am 6. Mai in 60 Tagen von Rio Janeiro in Lissabon angekommenen Ca⸗ pitains Almeida von dem Schiffe „Conde de Palma.“ Der⸗ selbe hat naͤmlich am 23. April um 4 Uhr Nachmittags unter 310 240% N. Br. und 400 230 W. L. von Greenwich ein sehr großes Dampfschiff gesehen, welches unter Segeln ohne Benutzung des Dampfes nach NNoO. steuerte, und das er am folgenden Morgen, den 24. April, um 6 Uhr nochmals erblickte. Das Schiff, das nach der Beschreibung dem „Praͤsident“ aͤhn⸗
8 2½
0O4⸗ ch sah, zeigte keine Flagge und machte auch kein Sianal, aus dem man haͤtte abnehmen koͤnnen, daß es in Noth befindlich ge⸗ wesen waͤre. Der Wind war zur Zeit, als das Schiff gesehen wurde, nicht guͤnstig zum Anlaufen der Inseln an der Westkuͤste von Afrika. Obgleich also der Bericht wieder einige Hoffnung giebt, daß der „Praͤsident“, auf seine Segel beschraͤnkt, nur durch widrige Winde oder die Ausbesserung seiner Schaͤden in irgend einem Hafen jener westlichen Inseln zuruͤckgehalten werde, so sind doch auch Viele der Meinung, daß das gesehene Dampfschiff, das bereits in England eingetroffene Koͤnigl. Kriegsdampfschiff „Dee gewesen sey. Uebrigens wußte der Capitain Almeida nichts da⸗ von, daß der Praͤsident vermißt werde, als er jenes Dampf⸗ schiff sah. 1
Zu Manchester ist eine Adresse gegen die Korngesetze be⸗ schlossen worden, woraus man ersieht, daß 10,000 Familien sich in den Fabrik⸗Distrikten außer Arbeit befinden, und daß das Kapi⸗ tal der Baumwollen⸗Fabrication seit drei Jahren von 30 Mill. Pfd. auf die Haͤlfte herabgesunken ist.
Vorgestern Abend fand in London eine große Versammlung von 3000 Chartisten statt. Es wurden Resolutionen zu Gunsten der Freilassung aller politischen Gefangenen und wegen Durch⸗ setzung der sogenannten Volkscharte angenommen.
Der neue Oberbefehlshaber der Ostindischen Flotten⸗Station, Contre⸗Admiral Parker, hat seine Flagge bereits aufgezogen, wird sich aber in Begleitung des neuen Ober⸗Intendanten fuͤr den Britischen Handel in China, Sir Henry Pottinger, am 1. Juni uͤber Land nach China begeben.
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Bruͤssel, 26. Mai. Man sprach gestern an der Boͤrse viel von falschen Billets der Belgischen Bank, die in außeror⸗ dentlicher Menge zirkuliren sollten Dieselben waͤren in England fabrizirt und hoͤchst taͤuschend gearbeitet, so daß man sie nur an den Nummern und dem Datum der Emission erkennen koͤnnte. Man sagt auch, daß die Bank dies schon lange gewußt, aber die Sache geheim gehalten und selbst die falschen Billets, die präsentirt wurden, ausbezahlt habe, um das Publikum nicht zu erschrecken, daß dieselbe aber jetzt, durch die uͤbergroße Anzahl erschreckt, auf dem Punkt stehe, die Sache zu veroͤffentlichen.
Deutsche Bundesstaaten.
ft Dresden, 28. Mai. In Bezug auf die im Vorwerk Kloster Celle bei Nossen gehaltene Thierschau, von welcher wir neulich berichteten, bemerken wir nachtraͤglich, daß auch der Prinz Johann, der Bruder unseres Koͤnigs, bei derselben zugegen ge⸗ wesen ist. — Uebrigens ist von den Vorstehern und Leitern der landwirthschaftlichen Ausstellung beschlossen worden, daß diese nicht alljaͤhrlich, wie bisher, an demselben Orte, sondern wechsels
weise an verschiedenen Punkten im Lande, und zwar das naͤchste
Mal in der Lausitz stattfinden solle. Die Zweckmaäͤßigkeit dieses Beschlusses ergiebt sich von selbst; durch ihn wird allen Gegen⸗
den des Landes gleichmäͤßige Gelegenheit zur Theilnahme gegeben.
Das Prager Dampfboot ist in Dresden gewesen. Am Mor⸗ gen des 26sten d. M. war es in Prag abgegangen und in den Abendstunden desselben Tages kam es nach einer gluͤcklichen Fahrt hier an. Das Boot ist von sehr gefaͤlliger Form; man sieht sei⸗ ner Bauart durchgehends an, daß es seichte Fluͤsse zu befahren bestimmt ist. Die Construction und Kraft der Maschine hat sich
auf das Beste bewaͤhrt. Heute fruͤh um 5 Uhr hat es die Ruͤck— fahrt nach Prag angetreten, zu welcher ein etwa 22stuͤndiger Zeit⸗ raum erforderlich seyn soll. Es nahm Passagiere nach Prag und nach den Zwischen⸗Stationen Tetzschen, Aussig, Lobositz, Leitme⸗
ritz und Melnik aus. Die Preise sind moͤglichst billig angesetzt: fuͤr die ganze Fahrt von hier bis Prag in der zweiten Kajuͤte 4 Fl. 40 Kr. Conv.⸗Muͤnze, in der ersten Kajuͤte 7 Fl. Con Muͤnze.
Karlsruhe, 26. Mai. (Bad. Z.) In der heutigen Sitzung der zweiten Kammer ertheilte Geheime Kriegsrath Vo⸗ gel die von dem Abgeordneten von Ztzstein erbetene Auskunft uͤber die ohne Gesetz von sechs auf sieben Jahre verlaͤngerte
Dienstzeit der Militairs dahin, daß sich die Regierung in Folge
bekannter Ereignisse veranlaßt gesehen hat, das Kontingent von 10,100 Mann auf die volle Zahl von 15,888 Mann zu erhoͤhen. Das Armee⸗Corps wuͤrde durch Entlassung der Ex⸗ kapitulanten 1687 geuͤübte Leute verloren haben, und dadurch in einen den Umstaͤnden und den Bundespflichten nicht entspre⸗ chenden Zustand gekommen seyn. Die Regierung habe sorgfaͤl⸗ tig die Frage erwogen, ob dazu ein Gesetz noͤthig sey. Die Regierung sey durch das Conscriptions⸗Gesetz dazu ermaͤchtigt. Die Soldaten werden aber der Voraussicht nach das ganze Jahr in Urlaub zubringen. Den Unteroffizieren sey in Aussicht ge⸗ stellt worden, daß ihnen bei spaͤterer Einstandszeit dieses Jahr in Anrechnung gebracht werde; auch in anderer Beziehung werde die Regierung auf diese Leute Ruͤcksicht nehmen. Wenn erwogen werde, daß die Maßregel nothwendig, gesetzlich begruͤndet und die Beschraͤnkungen moͤglichst gemildert worden, so werde dieselbe vollkommen gerechtfertigt erscheinen. von Itzstein hat die Frage angeregt, nicht nur wegen der Privatvertraͤge, sondern wegen der Form. Es sey nicht zu verkennen, daß die Maßregel eine Abweichung vom Gesetz sey. Die Nothwendigkeit will er nicht bestreiten, behauptet aber, daß es Pflicht der Regierung war, die Dienstverlaͤngerung als provisorisches Gesetz anzuordnen, die weiteren Bestimmungen der Ordre, wonach die 1836, 1837 u. s. w. eingetretenen Leute ebenfalls laoͤnger zu dienen haben, seyen gar nicht dringend gewesen, haͤtten also gesetzlich geregelt werden koͤnnen. Der Redner glaubt jedoch, daß die Debatte fuͤr heute damit abge⸗ schnitten werden koͤnne, daß die fuͤr Aufsuchung der prov. Gesetze
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aufgestellte Kommission mit der Sache beguftragt werde. v. Boͤckh: Entscheidend sey, daß man in kurzer Zeit aus politischen Gruͤn⸗
den das Kontingent um 5788 Mann habe erhoͤhen muͤssen. Haͤtte man die 1687 geuͤübten Leute entlassen, so haͤtte man so⸗ gleich noch eine Conscription anordnen muͤssen, und dann waͤre das Armee⸗Corps zur Haͤlfte aus ungeuͤbten Rekruten gebildet ge⸗ wesen, was nicht angehe. Die 1687 Soldaten seyen zu Haus und koͤnnten ihren Geschaͤften obliegen; der einzige Unterschied sey, daß sie ihren Abschied nicht in der Tasche haben; sie wuͤr⸗ den aber fast eben so behandelt, als ob sie ihn haͤtten.
Gotha, 28. Mai. Unsere Stadt hat einen großen Ver⸗ lust da beklagen. Der Herzogliche Finanzrath und Bank⸗Direk⸗ tor E. W. Arnoldi ist gestern an einem nervoͤsen Fieber, nach kaum zuruͤckgelegtem 63sten Lebensjahre, verschieden.
Bremen, 26. Mai. Die Dorf⸗Zeitung vom 28sten d. sagt: „Ein Bremer Schiff ist von den Englaͤndern weggenom⸗ men worden, weil es Sklavenketten nach Afrika bringen wollte. Ein Schiff der freien ehrenwerthen Stadt Bremen, und Skla⸗ venketten! Der Eigenthuͤmer muͤßte mir jede Kette 24 Stunden lang anprobiren.“ — Darauf erwiedert die Bremer Zeitung:
„Wir versichern der Dorf⸗Zeitung, daß am Bord des betreffenden Schiffs gar keine Sklavenketten sich gefunden haben, und wenn wir hinzufuͤgen, daß der Eigenthuͤmer des Schiffs ein sehr geachteter hiesi⸗ ger Buͤrger, von der Befrachtung desselben in Havana nach Cabenda uͤberhaupt nichts gewußt hat, so vertrauen wir, die Dorf⸗Zeitung werde ihre in so bestimmtem Tone gegebene Nachricht und ihr strafrichterliches Geluͤste bereuen. — Uebrigens schwebt noch die Untersuchung sowohl uͤber die Frage, ob der Englische Kreuzer genuͤgende Gruͤnde gehabt, das Schiff nach der Weser aufzubrin⸗ gen, als uͤber die davon wesentlich verschiedene, ob das Schiff wirklich zur Befoͤrderung des Sklavenhandels von seinem Befrach⸗ ter in Havana bestimmt gewesen. Schon jetzt unterliegt der gute Glaube des Capitains nach allgemeinem Urtheil gar keinem Zweifel. Oesterreich. Sre n ½ — Wien, 25. Mai. Die kraͤftigen Vorstellungen, welche der Kaiserl. Internuntius hinsichtlich der von den Albanesern bei Gelegenheit des Aufruhrs in Bulgarien veruͤbten Grausamkeiten bei dem Divan machte, haben erfreuliche Fruͤchte getragen. Die Pforte ergriff sogleich die noͤthigen Maßregeln, um jenem blutigen Unfuge ein Ziel zu setzen. Die letzte Post aus der Tuͤrkischen Hauptstadt von 12. Mai bringt hieruͤber Aufschluͤsse. Die Pforte richtete an die fremden Gesandschaften eine Mittheilung, aus welcher hervorgeht, daß bereits ein Großherrlicher Ferman wegen unverzuͤglicher Einleitung einer Untersuchung uͤber die geraubten Gegenstaͤnde und weggefuͤhrten Gefangenen und wegen der Ruͤck⸗ stellung an ihre Eigenthuͤmer und Familien erlassen wurde. Dieser Fermen wird der erste Secretair des Justiz⸗Ministers Tef⸗ wik Bey nach Nissa uͤberbringen. Um die Einwohner jenes Paschaliks zu beruhigenz, hat uͤberdies Jakob Punha von Adria⸗ nopel den Auftrag erhalten, sich gleichfalls nach Nissa zu begeben; so laͤßt sich denn hoffen, daß Ruhe und Ordnung in jene hart bedraͤngte Provinz alsbald zuruͤckkehren werden. 8
Ich lege Ihnen hier den, einen Ueberblick des letzten Bul⸗ garischen Aufstandes gewaͤhrenden Originalbericht des Paschas von Nizza an den Divan in einer getreuen Uebersetzung bei:
„Montag den 27. Safer (20. April) empörten sich sämmtliche in den um Nissa liegenden Dörfern lebenden Raja's und zogen mit ihren Familien und Heerden in die Wälder und auf den Balkan, verbargen ihre Habseligkeiten unter der Erde, und nachdem sie sich bewaffnet hatten, verschanzte sich ein Theil von ihnen in dem eine halbe Stunde von Nissa entlegenen Orte Kotna Bogas. Ein anderer Theil bemäch⸗ tigte sich des auf der Heerstraße nach Konstantinopel gelegenen Passes Kisil Jokusch, wo sie von der 20 Mann starken Truppe, welche daselbst als Wache stationirt ist, angegriffeniwurden, und sich gegen Nissa flüchteten; da auf diese Weise der erwähnte Paß abgeschnitten war, so wurde die nach Konstantinopel abgehende Oesterrelchische Post in Nissa zurückbe⸗ halten. — Zwanzig Mann Truppen wurden in das eine Stunde von Nissa entfernte Dorf Jokazi Menakdsche. abgeschickt, um den dort be⸗ findlichen Thurm zu besetzen und die Umgegend zu bewachen. Sie wurden jedoch durch die dort ansässigen Raja’s auf Anstiftung des Hauptes des Aufstandes Milig daran gehindert, und an einem anderen Drte gefangen gehalten. Milia selbst schloß sich mit ungefähr zwanzig Gefährten in dem genannten Thurme ein. Nach etwa 24 Stunden stellten sich 100 bis 150 Raja's mit aufgepflanztem Gewehr zu beiden Seiten des Weges auf, ließen die obgenannten Truppen vorüberziehen und begleiteten sie hierher (nach Nissa).“
„Um den Grund des Aufstandes zu erfahren, und um die Aufrüh⸗ rer selbst zu ermahnen, wurden der Vladika, einige Priester und drei Ortsobrigkeiten, von zwei Türken begleitet, nach Menakdsche gesandt. Der Aufrührer Milia ließ sie jedoch greifen, an Händen und Füßen bin den und in ein unterirdisches Gefängniß werfen. Da er keine Antwort sandte, so schickte man, um wenigstens die erwähnten Individuen zu befreien, abermals sechs der angesehensten Raja's an ihn ab, aber auch
diese wurden, gleich den anderen, von dem Verräther in das Gefängniß geworfen.“
„Zwölf Mann, welche nach dem an der Morada gelegenen Orte Dehibische wegen Geld⸗Eintreibungen geschickt worden waren, wurden umringt, und zwei getödtet, vier verwundet. Ein nahe an der Serbi⸗ schen Auarantaine gelegenes Wachthaus, Deda Dschifdsche, wurde nie⸗ dergebrannt und die darin befindliche Mannschaft überfallen und gegen Nissa in die Flucht geschlagen. Die nach Kotna, bloß um in den Mühlen zu warten, abgeschickten zwanzig Mann wurden von den Raja's ergriffen, mißhandelt und Hunger und Durst leidend in das Gefängniß geworfen. Der Aufrührer Milia gab dem Vorsteher des Dorfes Ferdschemir ungefähr 500 Mann zu Fuß und zu Pferde, und ließ ihn als Haupt der Ebene im Innern der Pro⸗ vinz herumziehen. Diejenigen Raja's, welche sich nicht empören wollten, wurden getödtet, ihre Heerden geraubt und die Meierhöfe der Türkischen Bewohner verbrannt. Den Berichten des Distrikt⸗Aufsehers von Leskofdscha zufolge, waren auch die Raja's des genannten Distrik⸗ tes in voller Empörung begriffen, hatten den auf der Straße von Leskofdscha nach Nissa am Ufer des Flusses Morada gelegenen Chan Kolancarad, so wie den auf der Straße nach Ajodania befindlichen Engpaß genommen und besetzt, von da die Diener der politischen Obrig⸗ feit in der Nähe dieses Passes, einige getödtet, andere verwundet, die Brücke abgebrochen und im Dorfe Leskofdscha, über 5000 Mann stark, eine feste Stellung genommen. Einer der Einwohner Nissa’'s war auf seinem Rückwege von Scharkoi nach Nissa von den Aufrührern in dem von ihnen besetzten Passe Kisil⸗Jokusch (rother Hügel) ergriffen, einer von 50 Dukaten, die er bei sich hatte, beraubt und ermordet worden.
Auch unter die Raja's von Scharkoi hatte sich der Aufruhr ver⸗ breitet. Sie selbst rotteten sich zusammen, um den Posten von Ak⸗ Folanka (weiße Schanze) anzugreifen, doch kam eine Anzahl Musel⸗ männer aus Scharkoi noch zeitig genug herbei, um die Aufrührer zu wobei 50 der Letzteren getödtet und einige Gefangene gemacht wurden.
Um auch die Raja's im Distrikte von Urkiub aufzuwiegeln, hatte Milia einige Spione dahin entsandt, doch wurden sie vom Aufseher jenes Distrikts aufgefangen und hierher gesandt; auch behielten im Distrikte von Urkiub die Albaneser durchgehends die Oberhand und die dortigen Raja's blieben wie früber gehorsam und unterwürfig.
Da sich die Raja's des Distrikts von Leskofduba im Dorfe Lassoni⸗ duba sammelten und eine feste Stellung faßten, wurden sie dort von den Muselmännern aus Leskofduba, die sich mit einer Anzahl von Albanesern vereinigt hatten, angegriffen. Nach einem zweistündigen Kampfe mußten die Raja's weichen, sie wurden in die Flucht geschla⸗ gen und versprengt, doch hatten die Muselmänner bei diesem Gefecht gegen 25 Todte und 30 Verwundete. Auf die Wegnahme von Lassoniduba folgte jene des erwähnten Passes zwischen Leskofduba und Ajodania, so wie des Chans von Kolancarad. Da die Raja's auf besagte Art in Aufruhr und Rebellion begriffen waren und der Empörer Milia, welcher den Thurm von Mankizza in Vertheidigungsstand gesetzt hatte und sich den Titel eines Capitains anmaßte, aus den Raja's der Um⸗ gegend bereits über 6000 Mann an sich gezogen, in die Orte Man⸗ kizza und Tokanizza geworfen hatte und zu einem Treffen bereit war, griff man diese beiden Orte am 3. Rebbiül Iwwel 1257 (25. April 1841), einem Sonntage, mit einem Corps von 1500 Albanesern an⸗ welche aus den Distrikten Urkiub und Kurdibunli zusammengezogen worden, und zu denen noch 500 Mann von der dortigen Türkischen Bevölkerung gestoßen waren. — Mit der Hülfe des Allerhöchsten gelang es zwar, die Aufrührer nach einem einstündigen Gefechte zu jerstreuen⸗
doch warf sich der Rebell Milia mit 15 seiner Gefährten in den Thurm von Manizza, gegen welchen ein fünfmaliger Angriff, X““ eit halber, erfolglos blieb. Hierauf führte man von .“ vier Stück Geschütz gegen denselben auf und eröffnete ein ö in Folge dessen eine Seite des Thurmes einstürzte und nürsn harn gew “ wurde. Milta ward hierbei durch eine Knugel getödtet und seine Ge⸗
fährten lebendig gefangen. In diesem Treffen zählten die Muselmänner