“;
in diesem Vaterlande der Musik ist sie Kunst, die sich in sich selbst gebildet und für den Sinnengenuß in allen seinen Stufen bis 1 höchsten Verfeinerung gefällig zu machen gesucht hat. Sie ist die Genußsache, nicht die Poesie, und wenn sie sich auch dieser insofern anbequemt, als sie ihrer Hülfe bedarf, um das, was sie ausdrücken soll, desto klarer zu machen, so ist sie doch weit entfernt, sich der Poesie zu Gefallen ihrer eigenthümlichen Reize zu berauben und nur als Magd zu dienen. Erwägt man nun überdies noch, von welcher Beschaffenheit die meisten Italiänischen Operntexte sind, in denen von echter Poesie gar nicht die Rede seyn kann, so fallen die Angriffe, die man sich gegen Bellini und seine Nichtbeachtung des Textes erlaubt hat, von selbst in ihr Nichts. Wir erinnern uns hierbei an ein Wort von Goethe während seines Aufenthaltes in Rom, vein Italiänisches Opernbüchlein fauft kein Mensch, als am Abend der Vorstellung, und es in einen Band mit einem Trauerspiel zu bringen, würde hier zu Lande für eben so unmöglich gehalten werden, als daß man Deutsch singen könne.“ — Genu Bellini's Genie, waltet und herrscht in seinem Element, in seiner Italiänischen Welt souverain, und Jedermann, der in dieser Lust das Leben einsaugt und seine Freuden durch Töne genießen will, wird, wie jener Italläner einem Fremden, der den Ariost als Verletzer der Regeln anklagde, auf ähnliche Angriffe gegen Bellini antworten: Che regole? e regole quanto fa un tant uomo, was für Regeln? Regel ist, was ein so großer Mann that. — Mehr oder weniger gilt nun eben das, was wir in Betreff Bellini's gegen diejenigen, die seine Musik als unharmonisch mit dem Text gleichsam eines Majestäts⸗Verbrechens anklagen, bemerkt haben, auch in Betreff der Aufführung derselben durch unsere Italiänische Gesellschaft. Vergleichungen mit der früheren Vor⸗ stellung in Deutscher Sprache müssen hier als eben so unstatthaft abge⸗ wiesen werden, aber appelliren dürfen wir von jedem unabhängigen of⸗ fenen Sinn, ob nicht Sra. Forconi als Elvira durch diese Fertigkeit und Geschmeidigkeit ihrer Kehle, diese Perlenschnüre ihrer Töne und diesen südlichen Hauch in ihrem ganzen Gesange entzückt, und die un⸗ gemeine unbeschreibbare Kraft der Herren Zucconi und Paltrinieri, be⸗ sonders in dem Schluß⸗Duett des zweiten Aktes, imponirt und in Erstaunen versetzt hat Und so waren auch die Ausbrüche des Beifalls der empfänglichen Versammlung.
HRarli n 88 Den 3. Juni 122 Pr. Uour. A Brief. SGeld. St. Schuld-Sch. 8 104 103/2 Pr. Engl. Obl. 30. 4 102 eaa Präm. Sch. der Seehandlung. 837/1 1 Kurm. u. Neum.] Schuldversehr. 3² Berl. 8a-8e. 2 103 ⁄ Elbinger do. ³*⁄* 100 48
1n Juni
* 108 18˖.
vorzugsweise eine selbstständige Bank-Actien 1645 Br. Eugl.
des & Referenten vom Lech. Wir wollen die merkantilistischen Gründe, auf welche sich dies Projekt stützt, demnächst in anderen Artikeln prü⸗ fen. Hier mögen wir wohl die einfache Frage stellen: welche Hoffnung sanguinischer ist, daß Holland uns seine Kolonieen öffnet, oder daß England auf alle seine estriktiv⸗Maßregeln verzichtet? Dagegen giebt es, abgesehen von den Vortheilen der Deutschen Schifffahrt, zwei Mo⸗ tive, die jedenfalls die Fortsetzung des Vertrages bis 1858 wünschens⸗ werth machen. Bis zu dieser Zeit dauert ekanntlich der Handels⸗ Vertra —4 England und Holland, in welchem ersteres hinsichtlich seiner höde ate den meistbegünstigten Nationen gleichgestellt wird. So lange ist aber an die von den Merkantilisten projektirte Verbindung der Vereinsstaaten mit Holland nicht zu denken und jene hätten also bis dahin noch dirdiese Fragebefer zuüderscgen ne einstweilen doch die Vortheile des Schifffahrts⸗Vertrages zu genießen. Ferner der Vertrag wirkt geradezu auf den Anschluß der Heutschen Küstenländer an den Zoll⸗Verein. Denn er giebt nur. Preußischen und Vereins⸗Schiffen das Recht, zwi⸗ schen jenen Häfen und England zu fahren, nicht aber den Schiffen jener Häfen, zwischen den Vereinslanden und England. Wollen also Emdner, Hamburger, Lübecker und Rostocker Schiffe eben so den Ver⸗ kehr zwischen den reußischen Ostsee⸗ äfen und England vermitteln, als es Preußische und Vereins⸗Schiffe zwischen jenen Häfen und Eng⸗ land dürfen, so bleibt ihnen nichts übrig, als die Theilnahme an jener Konzession durch den Beitritt zum Zoll⸗Verein zu erwerben. Wir können indessen den Vertrag nicht in Schutz nehmen, ohne ein fuͤr alle Mal einige Worte zur Verhütung von Mißverständnissen binzuzufügen. Wir, unserer Seits, wünschen nicht, daß eine Herab⸗ setzung der Englischen Kornzölle mit einer Herabsetzung der Vereins⸗ zölle beantwortet werde. Was England in jener Beziehung thut, ist es gezwungen, für sich zu thun, wir mögen thun, was wir wollen. Bis England uns aber auf der Bahn einer freisinnigen Handelsgesetzgebungein⸗ holt, hat es noch viele Schritte zu machen. Dann verwahren wiruns auchaus⸗ drücklich, als ob wir in diesem und späteren Artikeln gegen jene patriotische Bestrebungen zu Feh⸗ zögen, welche die größere Einigung und Pros⸗ perität Deutschlan s bezwecken. Diese theilen wir vom Grunde unse⸗ res Herzens Nur mit den Merkantilisten haben wir es zu thun, mit diesen allein, die in wenigen Jahren uns Lei⸗ den im Innern und Verlegenheit nach Außen bereiten würden. Wie? Deutschland, der einzige große Staat Europa's, der sich bisher von den Sünden dieses Systems rein erhalten hat, sollte sie heute auf sich nehmen, zu einer Zeit, da alle übrigen Nationen ihre Qual kennen gelernt haben und sie abzubüßen versuchen? — Wollen wir die Größe und den Flor Deutschlands, so müssen wir die Gränzen des Zoll⸗ Vereins bis an die Deutschen Küsten verlegen, so müssen wir durch Fisenbahnen das Adriatische Meer mit der Nord⸗ und Osisee und die Oder mit der Donau und dem Rhein verbinden, so müssen wir uns im Orient Kolonieen erwerben, und sie im anderen Sinne als jener blutsaugerischen modernen Kolonialpolitik verwalten, so müssen wir uns ein gleiches Münz⸗, “ und Gewichts⸗Svstem schaffen, aber vor Allem, so müssen wir unsere Provinzial⸗Gesetze schlummern lassen, Thibaut im Grabe die Ehre geben, und ein allgemeines Deut⸗ sches Gesetzbuch verfassen, — und, in der That, damit werden wir mehr für die Größe und den Flor Deutschlands thun, als wenn wir ein ab⸗ elebtes Handels⸗System wieder heraufbeschwören, und uns abermals in die ausgetretenen Schuhe der Engländer und ranzosen stecken. (Börs. Nachr. der Ostsee.)
Paris, 29. Mai. 5 % Reute fin cour. 114. 45. 3 % Rente fin Neapl. au compt. 104. 2. 5 % Span. Rente 2⁴ ¼
cour. 78. 95.
5 % Passive 5 ⁄½.
3 %
Petersburg, 25. Mai. Lond. 3 Met. 38 ⅞. Hamb. 3452⁄1. Paris 409. Poln. à Par. 300 Fl. 67 ½. do. 500 Fl. 75 ¾. do. 200 Fl. 27. Wien, 29 Mai. 50% Met, 108 1. 4 % 99. 3 % 77. 2 ½„ %¾ 55. 1 % — Actien 1645. Aul. de 1834 134. de 1839 111 ⅞⅝.
Bank-
Dauer der Eisenbahn⸗Fahrten am 8. Junt.
Abgang Abgang Zeitdauer von von r l1 i n Potsdam.
Zeitdauer 9 — ☛
öf
Um 6 Uhr Morgens.. 9 ½ Vormitt... 12 ½ Nachmitt.. à2 — 1 7 ¾ Abends... 8 ½ — —
Vormitt... Nachmitt.’. Abends.. 8
Um 8
2
4½
6 10
Koͤnigliche Schauspiele.
Freitag, 4. Juni. Im Opernhause: Die Gesandtin, komi⸗ sche Oper in 3 Abth., Musik von Auber. (Dlle. Tuczeck: An⸗ toinette, als Gastrolle. Dlle. H. Schulze: Charlotte. Mad. Pohlmann⸗Kreßner: Mad. Barneck und Hr. Boͤrner: Benedikt, als Gastrollen.)
Im Schauspielhause: 1)
en 1 acte. 2) La seconde représentation de: La marquise qe Senneterre, comédie nouvelle en 3 actes et en prose, du thédtre français, par Mr. Mélesville. Sonnabend, 5. Juni. Im Schauspielhause: Das Glas Wasser, Lustspiel in 5 Abth., von A. Cosmar. Sonntag, 6. Juni. Im Opernhause;: Wilhelm Tell Schauspiel in 5 Abth., von Schiller. (Hr. Seelig, vom Stadt⸗ theater zu Bremen: Arnold von Melchthal, als letzte Gastrolle.) Montag, 7. Juni. Kein Schauspiel. “
B 5 e. 1841.
Fr. Cour. Brief. Geld.
Actien. Brl. Potz. Eizenb.] do. do. Prior. Aet. Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Act. Berl. Anh. Eisenb. do. do. Prior. Act. Düss. Elb. Eis. do. do. Prior. Act. Rhein. Eisenb.
1263 ¾¼ 125 % 102 31¾ 102 ¼ 112 ½ — 1021 ⁄½¶ 106 ½ 1082183 96 ½
102 ¼
102 ⁄½
Dauz. do. in Th. 102 ½ 961¼
Westp. Pfandbr. 3 Grofsh. Pos. do.] 4 Ostpr. Pfandbr. 31 Pomm. do. 3 Kur- u. Neum. do. 3 ½ And. Goldmün- Schlesische do. 82 zen à 5 Th. Disconto
97] 16 Konigsstadtisches Th Freitag, 4. Juni. Der Talisman. Posse mit Gesan in 3 Akten, von J. Nestroy. Musik von A. Muͤller.
Sonnabend, 5. Juni. (Sechszehnte Italiaͤnische Opern⸗Vor⸗ stellung.) Auf hoͤchsten Befehl: Lucrezia Borgia. Opera in 3 Atti Poesia del Signor Felice Romani. Musica del Maestro Donizetti. Preise der Plaͤtze: Ein Platz in den Logen und im Balko des isten Ranges: Rthlr. ꝛc.
Der Anfang der Italtaͤnischen Opern⸗Vorstellungen ist um 6 ½ Uhr. Die Kasse wird um 5 ½ Uhr geoͤffnet.
Textbuͤcher in Italiaͤnischer und Deutscher Sprache sind im ““ und Abends an der Kasse à 5 Sgr. zu
aben.
Sontag, 6. Juni. (Siebzehnte Italiaͤnische Opern⸗Vor⸗ stellung.) LQucia di Lammermoor. Opera in 3 Atuü. Poesia del Signor Salvatore Cammerano. Musica del Maestro Gaetano Do- nizetti.
Montag, 7. Juni.
eater.
Gold al marco
210 8¾4 Friedrichsd'or 1[38
13 %
82/12 3
81⁄12 A Pr. Cour. Thlr. zu 20 Sgr. Brief. Geld. 138 ⁄%à 138⁄2 1377 ⁄ 148 % 148 ⁄༠148 6 19 6 18 ¾à — 782⁄3 101 %à 101 ½ 101¹ ½2
—
Wissenschaft, Kunst und Literatur.
Königsstädtisches Theater. Die neueste Opern⸗Vorstellung der Itallänischen Sänger ist die der I Puritani mit der Musik von Bellini, die auch schon vor 5 Jahren in Deutscher Sprache auf bei⸗ den hiesigen Theatern. gegeben worden und namentlich auf dem in Rede stehenden Theater durch die durchaus vortreffliche Darstellung der Elvira in Gesang und Spiel einen außerordentlichen Beifall gewann. Mlle. Gerhard, jetzt verehelichte Frege, wird in dieser Rolle allen sfreunde⸗ und Kennern musikalisch⸗dramatischer Darstellung unvergeß⸗
ch bleiben. Aber die Deutsche Art und Kunst kann hier nicht zum Muster und Maßstab für die Italiänische gelegt werden, so wenig als Bellini nach Gluck gemessen und gerichtet werden darf. Genug, daß auch selbst die feindseligen Gegner der Italiänischen Musik, ja selbst die kleinlichen Eiferer für das Deutschthum, die von Deutscher Musik in einer Weise reden, als wenn der Genius an der Scholle klebte, ein⸗ estehen müssen, daß Bellini ein musikalisches Genie sev. Aber auch nen Mann von Genie ist ein Sohn seiner Zeit und seines Landes; der taliäner Bellini ist aufgewachsen, erzogen und gebildet auf Italläni⸗ chem Grund und Boden, in Italiens Luft und Leben, und
Wechsel-Cour g.
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt.
Amasterdam do Hamburg do London.. Paris . 2 Mt. Wien in 20 Xr.. 2 Mt. Augsburg . Breslau 8ö“ 100 Thlr. t. Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuzz 100 Thlr. age Frankfurt a. M. WZ. 100 Fl. t. Petersburg 1 SRbl. 2 Woch.
Keine Vorstellung. Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
11151“ Frankfurt a. M., 31. Mai.
Holl. 513⁄16. 51 +1b. Bank-Act. 1991. 1989. 5 % Span.
Poln. Loose 71 ½ G. Taunusb. Act. 382 ⁄144. 382. 1
2175à6/7 bs 0 24. 23 7⁄1.
Gedruckt bei A. W. Hayn.
Allgemeiner Anzeig
Bekanntmachungen. B. Die Rennen
G Terrain wie in den Nothwendiger Verkauf. früheren Jahren, abgehalten. 8 6 1“ zu Berlin, den 19. Apei 1841. (Das Nähere hierüber ist in den Hippologischen Blät⸗ Das in der großen Frankfurter Straße Nr. Ma. tern vom 19. Mai c. Nr. 393 und in der Beilage zum elegene Grundstück der von Reichenbachschen Ehg 1 der Magdeburger Zeitung vom 21. Mai 252 EEETEe gs ehufs Auf⸗e. enthalten. S. B ss 8 duf Sollten von Seiten des Staats, am 29. Oktober 1841, Vormittags 11 Uhr, Thierschau als zu einem Rennen, noch an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen. Die unbekannten Realprätendenten werden hierdurch unter der Warnung der Präklusion vorgeladen.
er fuͤr die Preußis
werden am 9. und 10. Juli c. bei
chen Staaten.
Offerten sind verstegelt mit der Aufschrift „Eichen⸗ holzlieferung“ bis zum 10. Juli 1841 in unserem Büreau, Oberwallstraße Nr. 3, abzugeben.
Berlin, den 16. Mai 1841.
Die Direction der Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn-⸗ Gesellschaft.
gesetzt werden, so wird eine desfallsige Bekanntmachung baldigst erfolgen.
Die General⸗Versammlung findet am 10. Juli c. in der Reitbahn des Herrn Stallmeisters Steinbrecht Morgens 10 Uhr statt.
—
Magdeburg, am 27. Mai 1841.
Das Direktorium des Vereins für Viehzucht in der Provinz
landwirthschaftliche Sachsen.
sowohl für die Prämien aus⸗
Rhein⸗Weser⸗Eisenbahn.
Nachdem der bisherige Direktor, Gerichts⸗Assessor Vogelsang, am 15ten d. M. mit Tode abgegangen ist, hat der Direktorial⸗Rath, Herr H. F. von Spr eckel⸗ sen hier, in Folge des den Bestimmungen des Gesell⸗ schafts⸗Statuts, §. 30, gemäß vorgenommenen Wahl⸗ Akts, die Functionen des Direktors interimistisch über⸗ nommen. Minden, den 25. Mai 1841.
Der Vorsitzer des Verwaltungs⸗Raths der Rhein⸗Weser⸗ Eisenbahn. Actien⸗Gesellschaft, on Borries, Ober⸗Regierungs⸗Rath.
TI 9 8 zwischen 1 Stockholm, Westervik, Karlskrona, Ystadt und Kopenhagen. Die gut eingerichteten, mit Kupfer beschlagenen Königl. Schwedischen Postdampfschiffe: 3 „Swerige“, Capitain⸗Lieutenant Engelhart, „Swenska Lejonet“, Capitain⸗Lieutenant Lagersträle, werden in diesem Sommer eine regelmäßige Fahrt zwischen den oben genannten Orten unterhalten, so daß jeden Mittwoch das eine von Stockholm und das andere von Kopenhagen abgeht, nämlich: Von Ssockholm nach Kopenhagen⸗ Von Kopenhagen nach Stockholm. 2 See⸗ meilen.
Unkunftsbgang Ankunft Abgang Uhr. Uhr. Nachmittag. 1 Uhr. Uhr. Nachmittag. I1I. Vormittiag Stockholm Sonnabend 4 T 1““ 152 (Westervit — 8 4 8
Nachmittag 160 8 8 6 dito Donnerstag dito G Donnerstag Vormittag Ustad Mittwoch (Koepenhagen Mittwoch e Ir Platz.
Oeffentliche Bekanntmachung.
Die etwanigen Inhaber Westpreußischer, auf Kro⸗ ante, Buntowo, Krojanker⸗Hammer Wengers, Petzewo, Petzin Podrusen, Smirdowo und Tarnowke lautender Pfändbriefe werden, da diese Pfandbriefe sämmtlich zur Ablösung bestimmt sind, hierduͤrch wiederholt aufgefor⸗ dert, die qu. Pfandbriefe mit den noch nicht fälligen Zins⸗Coupons unter dem portofreien Rubrum:
„Pfandbriefs⸗Ablösung der Herrschaft Krojanken, gegen sofortigen Ersatz einer gleichen Summe in West⸗ preuß. Pfandbriefen mit den dazu gehörigen Zins⸗ Coupons, hier spätestens bis zum 2n. Juni d. J. ein⸗ zusenden, und wird übrigens bemerkt, daß auf die Cou⸗ pons der qu. Pfandbrieft nur die hiesige Kasse di Zinszahlung leisten wird. WWI11
Schneidemühl, den 25. Mai 1841.
Königl. Westpreuß. Landschafts⸗Direction.
—
Landungs⸗
Tage. plätze. Tage.
111““ Demnach bei Einem Wohledlen Rathe der Katser⸗ lichen Stadt Riga der hiesige Kaufmann Reinhold Eduard Röpenack um Nachgabe eines Proclamatis ad convocandos creditores seiner und seiner unter der irma R. E. Röpenack bestehenden Handlung nachge⸗ ucht, diesem Petito auch deferirt und Impetrans zum Erhalt der Ausfertigung an das Voigteiliche Gericht verwiesen worden, — als werden von dem Voigteili⸗ chen Gerichte Alle und Jede, welche aus irgend einem Grunde an vorbenannten hiesigen Kaufmann Reinhold Eduard Röpenack so wie dessen allbier unter der Firma R. E. Röpenack bestehende Handlung Anforderungen und Vnshet che zu haben vermeinen, ds poena praeclusi et perpetui silentii angewiesen, ich mit 8 18 “ des felbigen unter Beibringung gehöriger Belege innerhalb ttwo . Sechs Monaten a dato, spätestens bis 3 vember 1841, entweder in Person oder gültige Bevollmächtigte beim Voigteilichen Gerichte zu melden, unter der ausdrücklichen Verwarnung, daß sie nach Ablauf sothaner präklusivischer Meldungsfrist durch⸗ aus nicht weiter mit ihren etwanigen Ansprüchen ge⸗ hört und admittirt werden, sondern ipso facto präflu- dirt seyn sollen. “ Riga Rathhaus, den 2. Mai 1841. J. A. Lang,
ig. Serrs.
9 11 V. M 6
Müttwoch Donnerstag
Freitag Sonnabend
Nachmittag Vormittag
Nachmittag 9
5 — 1 11 — Nachmittag — 1 Nachmittag
Pferd. Hund. 40 4 82 3
24 2 14 1
—
r e
Von Stockholm nach Kopenhagen: Schwed. Banco Thlr. 98 82 2 2 stad 3 8 8 2
die z Brf au und di pfe 1 ) un e erde 2 2 2 che im Jahre 1841 in und en. 2 . . abgehalten werden. EEö A. Die Thierschau findet am 25. Juni c., Vormit⸗ tags 11 Uhr, in der dazu gütigst bewilligten Reitbahn des Herrn Stallmeisters Steinbrecht statt, und sind folgende Konkurrenzen eröffnet: 1) für den feinsten Stöhr mit
1I1öu 8 Karlskrona:
Westervik:
„ w. 8 8 ür Famillen (Mann, Frau und Kinder, die auf einen Paß reisen) Preises ein. Die Reisen beginnen von Stockholm wie von Kopenhagen
200 Langsch
für el
wellen à 20 Fuß lang, 16 SZoll breit, 10 Zoll hoch, 1 circa 1000 Stück Auerschwellen à 7 ½ Fuß lang, 5 Zollhoch und 9 bis 12 Soll breit, sämmtlich von gesundem Eichenholz noch einmal ausgeboten.
verhältnißmäßig größ⸗ Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn. tem Wollreichtum; r ni 1““ 1 5 ger d. J. ) für den wollreichsten Stöhr mit verhältnißmäßig wegen Lieferung von Quer⸗ und Langschwellen teine I gfeinheit der Fho. — annehmlichen gebots eingegangen sind, so werden ) für die beste Stute im Besitze von bäuerlichen 400 Luerschwellen à 8 Fuß lang, 14 Zol B der ve Sggsen 4 5 am d 10 Soll hoch 8, 1. Januar, 1841 nicht über 5 Jahr alt ist⸗ 100 dergleichen 21 3 Fuß lang, efe Hölzer sind in später zu bezeichnenden Theil⸗ h für die zweltbeste Stute unter gleichen Bedingungen. 10 Zoll hoch, 8, 14 Zoll breit, r 8n nd v 1 wiftgen b- und Die Prämien bestehen ad und 2 in silbernen Be⸗ 100 dergleichen à 18 Fuß lang, 16 Zoll breit, Frankfurt in diesem Jahre⸗ und zwar vom chern, ad 3 in 80 Thlr. und ad 4 in 40 Thlr. w ““ 11“ FrAugust 1841 an, zu sefern.
Niederl. Schweden u.
Deuntsche Bundesst. La première ride, vaudeville
tend und inhaltschwer fuͤr den Staat und fuͤr das ganze
um 2. No⸗ durch rechts⸗
Berlin,
Sonnabend den dien Juni
Amtl. Nachr.
Landtags Angelegenheiten. Adresse der Rheinischen Provinzial⸗ Landstände an Se. Maj. den König.
Rußland u. Polen. Der Großfürst Thronfolger Mitglied des Reichsrathes.
Frankreich. Paris. Protokolls über die Orientalische Frage
Die definitive Unterzeichnung des Schluß⸗ - abermals vertagt. — Herr von St. Aulaire. — Das Urtheil üb Darmès. — Vermischtes. — Algier. Zur Topographie des Feldzuges des Generals Bugeaud gegen Abdel⸗ Kader. (Schluß.) — Privatschreiben. Die ministerielle Erklärung in Bezug auf das Londoner Schluß⸗Protokoll. — Zur Charakteristik der
Presse. — Resultate der Session im Verhältniß zu dem Ministerium. Sir J. Graham's Rede. — Lon⸗
Großbrit. u. Irland. Unterh. don. Audienzen der Minister. — Chartisten⸗Petition. — Graf Sur⸗ villier's Abreise. — Vermischtes.
Der Handels⸗Vertrag zwischen Frankr. u. den Norwegen. Stockholm. Der Staat w binetskassen⸗Schuld nicht übernehmen. — Christiania. bäude der alten Wangs⸗Kirche.
Hannover. Bevorstehende Erxöffnung der Stände⸗Versammlung.— Braunschweig. über die Eisenbahnen.
Inland. Berlin. Thorwaldsen. — Posen.
Düsseldorf. Leih⸗Anstalten. — Aachen. Industrie. — Bres⸗
lau. Wollmarkt. — Schweidnitz. Wollmarkt. — Herrnstadt.
Jubelfeier des zweiten (Leib⸗) Husaren⸗Regiments.
Zunahme der industriellen Bevölkerung in England. Großbritanien und die Zoll⸗Reform.
Wiss., K. u. Lit. Berlin. Graf Mathieu v. Wielhorsky's Violon⸗ cellspiel.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht: Den Land⸗ und Stadtgerichts⸗Assessor Boͤhr zu zum Land⸗ und Stadtgerichts⸗Rath zu befoͤrdern; und Dem ZJustiz⸗Kommissarius und Notarius Bielitz in Naum⸗ burg und dem Justiz⸗Kommissarius Constantin in Zeitz den Charakter als Justizrath beizulegen.
Se. Majestaͤt der Kaiser von Rußland haben dem Hof⸗ staats⸗Secretair des Prinzen von Preußen Koͤnigl. Hoheit, Ge⸗ heimen Hofrath Borck, den Stanislaus⸗Orden zweiter Klasse zu verleihen geruht.
Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz August ist nach Prillwitz in Pommern abgereist.
Niederlanden. ird die Ka⸗ Das Ge⸗
Statistische Notizen.
Lauchstaͤdt
Angekommen: mern, von Bonin, von Stettin.
Abgereist: Der Kammerherr und Geschaͤftstraͤger am Paͤpst⸗ lichen Hofe, von Buch, nach Breslau.
Der Ober⸗Präͤsident der Provinz Pom⸗
Landtags⸗Angelegenheiten.
Rhein⸗Provinz. Berlin, 4. Juni. Die jetzt in Duͤsseldorf Landtage versammelten Koͤnigs Majestaͤt gerichtet: Allerdurchlauchtigster ꝛc. Ew. Koͤnigl. Provinzial⸗Landtag in einem ichtigkeit die treugehorsamsten Staͤnde tief durchdrungen sind. Es ist nicht mehr die uns fuͤnfmal an dieser Stelle versammelte; o bekannte, so begluͤckende, als angestammte Kinder eines vaͤterlich gesinnten Deutschen Fuͤr⸗ stenhauses heute zum erstenmale hierher bescheidet, daß in ihr sich der Schmerz um den Verlust des erhabenen Koͤnigs, mcs nicht mehr hoͤren, gemildert, wenn auch nicht ganz gestillt fuͤhlt.
Im Andenken aber an das,
zum Provinzial⸗
und doch ist es eine
was sie verloren und im Danke fuͤr das, was ihnen durch des Himmels Gnade dafuͤr zum Er⸗ satz geboten wurde, sind die treugehorsamsten Staͤnde auf das innigste von der Groͤße und Heiligkeit der Pflichten ergriffen, zu deren Erfuͤllung Euer Majestaͤt sie aufzufordern geruhten. Bedeutungsvoll und inhaltsschwer waren die Tage, welche seit dem letzten Zusammentritt der Rheinischen Staͤnde voruͤber⸗ gegangen; bedeutend und inhaltschwer fuͤr unsere Provinz, bedeu⸗
Deutsche Vaterland.
Waͤhrend in unserer naͤchsten Umgebung der bedauerliche Konflikt zwischen der geistlichen und weltlichen Macht in beun⸗ ruhigender Weise angeregt wurde und seine erschuͤtternde kung auf alle Klassen der buͤrgerlichen Gesellschaft ausuͤbte; waͤhrend das Recht die zu koͤnnen und der zu schwanken schien; — waͤhrend die Leidenschaft bereits hier und dort Schranke und Wall zu durchbrechen drohte und auch das Gemuͤth des Besonnensten vor dem Erwachen der Furie zu fuͤrch⸗ ten begann, welche so oft und so schrecklich die verheerende Fackel der Parteiwuth durch die Deutschen Gauen geschwungen; — waͤhrend diese Ereignisse unsere Provinz in banger Erwartung hielten und in ihren Folgen nirgendher einen erfreulichen Ausweg zeigten; — waͤhrend vielmehr zu diesen inneren Wirren auch von außen der alte Uebermuth neue Raͤnke gegen das Rheinland zu schmieden versucht war; — in diesen verhaͤngnißvollen Augenblik⸗ ken traf das Vaterland noch der so herbe, ungeahnte Schmerz und eine große Trauer deckte mit bleiernem Fittig alle Provinzen der Monarchie. Der beste Koͤnig war von der Erde geschieden;
ergeben in den Willen des Allmaͤchtigen war Er dahingegangen,
Staͤnde haben nachstehende Adresse an des
uns der Himmel in dem erhabenen Thronerben zeigte, wir heute als unseren von uns sind Zeugen hoͤchsten Herrn gethan, vor gen bekannt, und der
ren,
Kommissions⸗Bericht
Wohlgefallen der Guten,
des Gehorsams aller
und bekraͤftigen heute die
furcht blickt das Rheinische Volk zu dem herrn hinan, so viel entschiedener Wille selbst auszuheilen
Majestaͤt geruhen, den Rheinischen sechsten Augenblicke zu berufen, von dessen
geliebte, allverehrte Stimme, welche
so wohlwollende Stimme, welche uns
dessen Wort
verwischte Graͤnze nicht wieder auffinden Maßstab selbst in der Hand des Kundigsten
fuͤrst Thronfolger zum Mitgliede des Einwir⸗
auszuruhen von einem Leben voll Unruhe, g au Gott gerichtet. Sein Haus, Sein Volk blickte Ihm nach in die Gefilde der Seligen, allein Sein Verlust fuͤllte jedes Auge mit den Thraͤnen der aufrichtigsten Wehmuth. 3
Wie aber stets ein gemeinsamer Schmerz die Betroffenen näher aneinander schließt, und je schwerer er die Gesammtheit beruͤhrt, um desto lauter in der Brust des Einzelnen das Ver⸗ trauen hervorruft, so war auch hier der Trost nicht fern, den welchen gnaͤdigsten Landesherrn verehren. Viele gewesen der Geluͤbde, die Er dem Aller⸗ dem er die Krone zu Lehen zu tra⸗ Verheißungen, die im Erguß Seines lan⸗ desvaͤterlichen Herzens Er seinem Volke gegeben: das Regiment in der Furcht Gottes und in der Liebe zu den Menschen zu fuͤh⸗ ein echter Sohn des unvergeßlichen Vaters, der unvergeß⸗ lichen Mutter, ein gerechter Richter, e herziger Koͤnig zu seyn; Recht und Gerechtigkeit mit Nachdruck zu uͤben ohne Ansehn der Person; das Beste, das Gedeihen, die Ehre aller Staͤnde mit gleicher Liebe zu umfassen, zu pflegen und zu foͤrdern, — und wie Er Gott bat um der Fuͤrsten See⸗ gen, der dem Gesegneten die Herzen der Menschen zuneigt und aus ihm einen Mann nach dem goͤttlichen Willen macht, ein ein Schrecken der Frevler. Unter solchen Verheißungen haben Eure
Koͤnigliche
Majestaͤt die Huldigungen und den Schwur der Treue und Monarchie entgegen zu neh⸗
Provinzen der men geruht und diese Huldigung und diesen Schwur erneuern Stäͤnde der Rheinprovinz in der volle⸗
sten Ueberzeugung, daß das unbedingte Vertrauen, welches sie auf
in treuer, sorgfaͤltiger, barm⸗ Munition bei ihm ge Gericht gestellt werden. — rung des Urtheils freigelassen gefaͤllte Urtheil anse G und er weigert sich, wie Gesuch einzureichen. Es heißt indeß, Audienz beim Koͤnige na Strafmilderung fuͤr seinen Klienten zu lligt wird, so kann man mi ls einem seiner ken wird. Botschafter in London, soll von der Spanischen Regierung 1 Unterhandlungen,
Pinede,
Audienz bewi men, daß der fahren lassen und
das Wort des erhabenen Koͤnigs setzen, stets und uͤberall und auf
Mit Liebe und Ehr⸗ Throne seines Landes⸗ milder Herrschaft bereits des Segens
das Herrlichste gerechtfertigt werden wird. von dessen die am
ohl und bleibende Heil Seines Volkes sich bisher seinen vaͤterli⸗
und das W auch da zu foͤrdern wissen wird, wo chen Absichten etwa noch groͤßere Schwierigkeiten entgegen⸗ stelten. Gerne geben wir der Hoffnung Raum, daß zu den innigsten Wuͤnschen Eurer Koͤniglichen hoͤrt, der Provinz ehestens von der gluͤcklichen Ausgleichung aller noch schwebenden Differenzen Kunde zu geben und 1 fern von uns,
gesetzt dahin gerichteten Bemuͤhungen, uns an unseren und unse⸗ res Koͤnigs Schwuͤren zu versuͤndigen.
Beseelt von solchen Gefuͤhlen und im Bewußtseyn der tigkeit ihrer Rechte und Pflichten beginnen die treugehorsamsten Rheinischen Staͤnde die Berathungen, zu denen der Wille des Monarchen und die Wahl ihrer Mitbuͤrger sie versammelt. Mit Ernst und Gewissenhaftigkeit werden sie die Gegenstaͤnde pruͤfen, welche ihnen zugewiesen sind, und mit Offenheit und Freimuͤthig⸗ keit die Bitten vortragen, welche die Provinz an den Thron zu bringen fuͤr angemessen erachtet. Dankbar nehmen sie die ihnen bereits dargebotene Erweiterung der staͤndischen Institutionen an und sehen der ferneren Kraͤftigung und Belebung derselben auf der Grundlage, auf welcher sie erwachsen sind, mit fester Zu⸗ versicht entgegen; geruͤstet aber mit solchen Hoffnungen, gesichert durch solche Buͤrgschaften, werden sie sich nie in der Ueberzeu⸗ gung irre machen lassen, daß unter dem Schilde Seines Koͤnigs das Preußische Volk stets die erhabene Stelle zu behaupten wis⸗ sen wird, die ihm durch Gottes Fuͤgung in dem gemeinsamen Deutschen Vaterlande angewiesen ist.
Geruhen Eure Koͤnigliche Majestaͤt diese Aeußerung Deutscher Treue und Gesinnung mit der Versicherung aufzuneh⸗ men, daß ihr Wiederhall immerdar nicht nur auf beiden Ufern des freien Deutschen Rheines Anklang finden, sondern auch, wo es gelten moͤchte, sich durch die That zu bewaͤhren, stets bereit seyn e Wir ersterben ꝛc.
Folge rf, 26. Mai 1841.
“
Duͤsseldo
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Rußland und Polen.
St. Petersburg, 29. Mai. Der Großfuͤrst Thronfolger und seine Gemahlin sind am 21sten d. M. auf ihrer Reise nach Moskau in Nowgorod angekomnmen.
Durch einen Kaiserlichen Ukas vom 28. April ist der Groß⸗ Reichs-Rathes ernannt
worde
Frankreich.
Paris, 30. Mai. Man liest im Moniteurparisien: „Ein Journal berichtet diesen Morgen, die Franzoͤsische Regierung habe das auf die orientalischen Angelegenheiten bezuͤgliche Londoner Proto⸗ koll erhalten. Nach Erkundigungen, die wir aus guter Quelle ein⸗ gezogen haben, koͤnnen wir versichern, daß diese Nachricht ungenau ist.“ — Es wird jenem Geruͤchte auch von der Pr esse widersprochen. Wie dies Journal berichtet, ist die Unterzeichnung des Londoner Protokolls wieder vertagt worden. Privat⸗Briefe aus London
ersichern, daß sich neue Schwierigkeiten unter den Bevollmaͤch⸗ igten in Betreff der Maßregeln, welche England ergreifen wolle, m die Ruhe in Syrien wiederherzustellen, erhoben haben, so daß ie Unterzeichnung des Londoner Protokolls noch auf unbestimmte
eit vertagt seyn koͤnnte.
Die Ernennung des Herrn von Saint⸗Aulaire zum Botschaf⸗
1½ er in London ist, wie man vernimmt, in Folge der neuen Schwie⸗
uͤber Seine Staaten verbreitet wurde und dessen fester tiefsten schmerzenden Wunden
imn es Majestaͤt ge⸗
darum sey es auch nur durch den leisesten Zweifel an den unaus⸗
füllt sind. QAuadrat⸗Metres groß und hüb mit skulpirten Innern sind vo schöne Teppiche; der Thron hölzernen Bank, über welche eine halb der Magazine befinden sich drei ziemlich a's bewohnen, wenn sie den Emir besuchen; als der Thronsa seidene Kissen u. s. w. und an den Das Fort ist innerhalb blendender Weiße bekleidet; man eine Sonnenuhr gezeichnet.
Nußholz Mauern im
V
Seine Hoffnung auf rigke gestoßen, uͤbrigens tigen Angelegenheiten. Nachfolger auf dem
——
duͤrfte.
Das gegen Darme
theil (welches berei
den ist) ward gester Darmes ist zur S barsuß,
lassen. Er wird im Hemde, bedeckt, nach dem Richt dem Schafotte ausgestel Urtheil vorliest, gebracht. — Duclos, in Haft, da sich aus men Gesellschaften angehoͤrt, und man funden hat.
Wich⸗ 50 Metres breit; läßt in übrig.
ben hat. Ol ben, die es jetzt hat.
ereits auf telegraphisch n Abend nach
gegen ihn gemacht,
eine
General Alava,
Paris eingetroffen. Er tragt seyn, Zeit abgebrochen der angesehensten Versuche, welche um ein Anlehen zu machen, der Herzog Tagen eine Reis Monats Juli nach
Es heißt, den in einigen rst Ende des
Nachstehendes ist
gais mitgetheilten Schreibens aus
der
Koͤnig abermals das Leben schen Spanischer
die finanzieller worden, Bankhaͤuser ei die Spanischen sind erfolglos g. und die Herzogin von e nach Deutschland
Herr
Botschafterposten in
trafe der V und mit ein platze gefuͤhrt werd
it, waͤhrend ein Hussier dem und dann wird er sogleich vom Leben zum
fuͤnfstuͤndiger
Minister
1841.
iten, auf welche die Unterzeichnung des Londoner Protokolls wieder vertagt worden. fast taͤglich Konferenzen mit dem Man glaubt, daß i
von Saint⸗Aulaire hat
der auswaͤr⸗
hm vor der Hand kein
Wien gegeben werden
atermoͤrder
s und seine Mitangeklagten gefaͤllte Ur⸗ em Wege bekannt gewor⸗ Berathung er⸗
verurtheilt.
em schwarzen Schleier
en; dort
bleibt er
auf Volke das Tode
obgleich freigesprochen, bleibt doch noch
Er wird dieser Considere i worden.
Paris
Blatt der Staats⸗Zeitung.)
Eben so wie von Miliana. Trümmern einer
Es ist Röm
daselbst vorgefundenen Inschrift
Bural d
as Entrepot von ein ziemlich
hervorgeht.
Medmata, einen Tagemarsch von Bural u
von Miliana entfernt. Das Fort T eingerichtet; je st von Französt Bezug auf Dauerhaftigkeit und Geschm gelangt man in einen großern die mit Lebensmitteln und Munition ange⸗ Dem Thore gegenüber ist der Audienz⸗Saal des Emir, der sch verziert ist; Eingang. auf dem Boden liegen Abdel⸗Kader's besteht aus einer einfachen Palmendecke ausgebreitet ist. Ober⸗ Säle, welche die Kali⸗ diese Säle sind pracht⸗ ht daselbst sehr schöne Mauern sind mit Sprüchen aus Plafonds erbli und au
quem und passend
etwa 40
ph
voller ausgeschmückt, Teppiche, dem Koran bedeckt, Malereien.
Kalklage von
das Thor i
g. Durch dieses Thor mit Magazinen umgeben,
.
Kapitälern schmü⸗
; die
drei Getraide⸗Magazine, deren jedes mit ei
bewaffnet ist, Hütten, derselben erblickt
einige Fabriken, e die von Leuten n. man eine ziemlich Mit Wasser wird die ganze Gegend durch eine von dem benachbarten Gebirge Tazza sind ziemlich gut angepflanzt;
iederen Standes
herabströmt
Waldungen; im Winter sind dieselben oft mit
Gouverneur von Taz
b gebürtig und ein sch 1
ieb noch nach und hat den wodurch er si
mer ist die Hitze unerträglich. za ist e
Freu za
Kredur⸗Beruela war
Abdel⸗Kader's, da er sich aber im Jahre 1
ward er zur Flucht genöth forschungen zu entziehen, Emir nahm ihn mit Auszeichnung an, auf welchem er jetzt steht.
Stämme, die unter seinen Befehlen stehen,
ziemlich selten sind. ihm
voller Geist und Scharfsinn und besitz Nichts setzt ihn in Ve Alles, was er unternimmt.
Er ist gut
sich Gehorsam zu verschaffen und verzeiht n.
ist ein erbitterter Feind der
nes Herrn Tapf
das ganze
an.
des Forts Bural nach
Tagemarsch zu machen.
halb über Berge; Wasser Wenn die Kolonne von Medeah at sie zwei Tagemärsche zu machen, und zw d durch wüste Gegenden, wen antrifft; das Wasser ist
Wenn der Emir die Pl. er gewiß alle Vorräthe, die sich in Tazz
über steile Gebirge un
bringen. Algierschen es sich zur sich Mascara's zu
*.α Paris, 30. folgte Unterzeichnung
Tazza wird ohne Zweifel das letz Kolonne seyn. Aufgabe machen,
begeben will er Weg dah findet er im U.
auf diesem We⸗
Die von Oran
und Ankunft eine
Instruction ergeben verbotene
cheinend durchaus ie man sagt, ein daß sein Se chgesucht habe 2 . Wenn die Bestimmtheit anneh⸗ Moͤrder Gnade wider⸗
wieder anzuknuͤpfen, n Anlehen zu n Unterhaͤndler in L eblieben. Orleans wuͤr⸗
Algier.
de der Fronter
ller Arabesken und
große
al; man sie
In der Nähe des
die Gebirge
in gewisser Kred öner Mann von ein der Einnahme von Algier 7 Franzosen Manches abgelernt, das Vertrauen und die Ohne ihn würde das Fort Taz
igt und war glücklich indem er sich in Wei
sitzt Kenntnisse, d
halb st gle Auf
erbitten.
welch um
hat, daß er gehei⸗ Waffen und Kriegs⸗ vor das gewoͤhnliche ich nach Publizi⸗ Darmes hat das keinen Eindruck Begnadigungs⸗
Herr „ um eine
ist in beauf
e vor einiger bei mehreren
egociren. ondon gemach
antreten und
zuruͤckkehren. der Schluß des von dem Courrier fran⸗
Medeah,
ansehnliches Fort, ischen Stadt gleichen
Namens,
(Vergl. das gestrige
war Tazza das erbaut auf den wie aus einer
Es liegt in dem Distrikte
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azza ist aut gebaut un 1 n ist ungefähr 45 bis Arbeitern erbaut; es
schen ack nich
cken den
ckt man g
anderthalb Tagem
ärsche d im Innern be⸗
is zu wünschen Hof, rings um
Säulen von Die
anz erträgliche
ßerhalb mit einer dicken auf einer der Fronten hat Forts erblickt man
ner Kanone ohne Lafettte
ine Windmühle, und etwa hundert bewohnt werden. bedeutende Anzahl
Unfern von Zelten.
Quelle versorgt, welche
. Die Umgegenden von
in de Sch
Jahre in
r Nähe haben
nee bedeckt, im Som⸗
ur⸗Beruela; er ist aus Al⸗ nehmendem Wesen.
— Er jener Stadt
was er jetzt benutzt und ndschaft des Emir erwor⸗ nicht die Wichtigkeit ha⸗
in Algier 837
ausgezeich
rlegenheit, und milde iemals ein
Franzosen und erkennt nur er in der Schlacht und weise Vertrauen des Emir. Wenn der General Barraguay d'Hilliers sich nach der Zerstörung so hat er noch einen guten zeht halb durch die Ebene, ersluß, selbst im Sommer. aus direkt auf Tazza gehen will, so ar auf abscheulichen Wegen in denen man viele Lö
ge selten.
ausgehende
Alle Journal⸗Geruͤchte
s Londoner
Der
und es geling
‚aber er wei Verbrechen. E die Rechte sei⸗ e im Rath, besitzt er
ine des General Bugeaud erfährt, so läßt a befinden, nach te Ziel der Opera
Tekedempt tionen der
Kolonne wird
Tekedempt und Saida zu zerstören und bemächtigen.
Mai.
aͤber die er⸗ Konferenz⸗
88
Geschäftsträger bloßgestellt hatte, so genug, sich allen Nach⸗ berkleider steckte. auf und vertraute ihm den Dieser Gonverneur verwaltet die net gut; er ist ie bei den Arabern
Posten
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