1841 / 189 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Getraide solchen Lasten nicht unterworfen ist, so waͤre es doch wahr⸗ lich ungerecht gegen den Geundbesitz in England, der diese Lasten alle zu tragen hat, wenn man jenes Getraide zu einem niedrigen Zoll her um schlaͤgt einen festen Zoll von 8 Sh. fuͤr den Quarter vor; geht dieser Vorschlag durch, so sehe ich die nausbleiblichen Folgen davon voraus. Sie werden mit fremdem Getraide uͤberschwemmt werden, wenn sie des⸗ sen nicht beduͤrfen, wenn Ihre eigenen Aerndten eintraͤglich und reich ausfallen; aber sobald eine Zeit des Mangels eintritt, wird es Ihnen unmoͤglich sein, den Zoll von 8 Sh. auf den Quarter frem⸗ den Waizens zu erheben. Auf welche Weise, ine Herren, ich frage Sie, wollen Sie gegen diesen Fall eine Vorkehrung treffen? (hdet, hoͤrt!) Wenn der Waizen 70 bis 80 Sh. den Quarter steht, werden Sie da wohl den festen Zoll von 68 Sh. auf den Quarter er heben können. (Hoͤrt, hoͤrt!) Durch wen aber soll derselbe dann aufgehoben

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Die Englischen Wahlen erregen hier nur wenig Ausmerksam⸗ allerdings in der Theorie sehr verfuͤhrerisch, das Getraide, dessen keit. Von 86 bis jetzt bekannten Wahlen gehoͤren 53 den To⸗ V man bedarf, auf dem wohlfeilsten Markte kaufen zu konnen. (Hoͤrt, ries und nur 33 den Reformern. Obgleich alle Vernuͤnftigen hoͤrt!) Atber⸗ meine Herren, wenn Ste verich 1,— auf vae hier die Tories triumphiren zu sehen erwarteten, so glaubte man anwenden, so muͤssen Sie, wie die natuüͤrliche Ztllig eit es erbeischt,

e; ashe. 4* 8 42* die auf dem Grundbesitz in anderen Laͤndern lastenden Abgaben, och nicht, daß ihr Sieg so vollstaͤndig seyn wuͤrde, wie es der * be üEn d darauf lasten Beit Fall zu seyn scheint IJenn die bis tr det [lS., es mit denen vergleichen, welche in England darauf lasten. (Beifall.) Fall zu seyn scheint. Denn die is jetzt bekannten Wahlen ge⸗ In England ist der Grundbesitz sehr schwer besteuert, Sie koͤnnen dies hoͤren fast saͤmmtlich den großen Staͤdten an, wo man haͤtte glau⸗ nicht leugnen (an Einige in der Menge gewandt, die den Redner ben sollen, daß das Versprechen einer Reform der Getraide⸗Ge⸗ unterbrachen); betrachten Sie den Belauf der Armensteuer, die vom setze dem Melbourneschen Ministerium einige Stimmen wuͤrde Grundbesitz erhoben wird, und vergleichen Sie ihn mit dem, wel⸗ gewonnen haben. Was die Grafschastswahlen betrifft, die spaͤ⸗ chen die Produktiv⸗Mittel der Sabri entrichten ha⸗ ter stattfinden, so weiß man, doß sie fast saͤmmtlich zum Nach⸗ ben. (Beifstt.) Wer zahlt die 8 8 Abgaben; b- . 1 228 4 3 8 8 üe 2 Mzer die Armensteuer? Wer den! ehnten? Ic age elleich

theil der Whigs ausfallen werden. Uebrigens, ich wiederhole es, chensteuer? Wer die Armenstcuer; Ilich⸗ Sehnen 5—2 Pfage, piflgicht beschaͤfti n si ier ziemli eni f öbee; nicht ganj allein, aber doch hauptsaͤchlich der Inhaber von Grund und

eschaͤftigt man sich hier ziemlich wenig mit allen diesen T ingen; Boden. Und, meine Herren, wenn das in anderen Laͤndern produzirte denn man weiß zu gut, daß die Whigs oder Tories fast dasselbe 6 rir ah Verfahren gegen Frankreich beobachten werden. Ich glaube in⸗ deß zu bemerken, daß hochgestellte Personen den Tories geneigt

sind, weil man glaubt, daß sie nicht so feindseliger Gesinnungen hereinkassen wollte. (hoͤrt, hoͤrt! Das Ministeri faͤhig sind, wie man sie dem Whig⸗Ministerium bei allen Angele⸗ genheiten, wobei wir mit ihm zu thun hatten, im Orient, in all, glaubt vorwerfen zu 8—

Spanien, in Portugal und fast uͤl

koͤnnen.

¼ ¼ Paris, 3. Juli. Der groͤßte Theil der Pariser Presse zeichnet sich, bei mehr oder weniger glaͤnzendem dialektischen Ta⸗ lente, durch unheilbare Unfruchtbarkeit und gruͤndliche Gesin— nungslosigkeit aus. Sie versteht zu kritisiren, aber nicht zu schaf⸗

fenz; sie zerstoͤrt mit vielem Geschick, aber sie legt keine Hand an, um zu bauen. Die Verneinung ist ihr Lebenselement, und sie weeden, und wann? Und wenn er einmal aufgchoben ist, wer soll ihn wuͤrde lieber die Sterne vom Himmel hinwegleugnen, als sich dann wieder austegen? (hoͤrt, hoͤrt!) Herr Ingle, meine Hercen hat uns zum Jasagen bequemen. Kein Glaube, keine Ueberzeugung, kein gesggt, ee habe abes ͤber die Korngesetze erschienene Werk mit Foig, Zweck in all diesem laͤrmenden Treiben, welches keine fremde J11A4“X“ zrchgelesen. Geoßes LIE11114“ 859 1 eg b . un, Heeren, ich habe dasselbe zu thun veesucht, und ich habe mich hiecbei Stimme aufkommen laͤßt, hoͤchstens hier und da eine zufaͤllige nicht darauf beschraͤnkt, die TEETeee syrechenden 5 1 . - b 4 1 Larauf beschrankt, die zu Gunsten der Koengesetze sprechendens Idee, die sich rasch und spurlos in der nuͤchternen Atmosphaͤre 3 k verfluͤchtigt. Der Legitimismus macht sich zum soystematischen Revolutionair, das juste milien zersplittert seinen Einfluß in arm⸗ seligen persoͤnlichen Haͤndeln, die Demokratie faͤllt von einer schimpflichen Inkonsequenz in die andere und diskreditirt ihre ei⸗

genen Grundsaͤtze durch deren jaͤmmerliche Vertretung.

Unter den wenigen Blaͤttern, welche diese geraͤuschvolle, aber hohle Existenz nicht theilen, welche einer Idee huldigen, einen Zweck haben, den sie gewissenhaft verfolgen, verdient das Fourier⸗ ristische Journal la Phalange einen der ersten Plaͤtze. Es ist nicht noͤthig, daß man der Schule Fourriers angehoͤre, und noch weniger, daß man alle ausschweifenden Ansichten ihres Meisters zu der seinigen gemacht habe, um die Phalange als ein Organ anzuerkennen, welches der Franzoͤsischen Presse wahrhaft Ehre macht, in welchem sich redlicher Wille und feste Ueberzeugung mit fruchtbaren Gedanken, mit ruhigem gruͤndlichen Urtheile und mit einem seltenen Talente der Darstellung vereinigt finden. Die Phalange steht allem politischen Parteitreiben durchaus fern, und obgleich sie uͤberhaupt von der bestehenden Ordnung der Dinge, als der historischen Grundlage aller vernunftmaͤßigen ge⸗ Sie K. Peel: „Rehmen Sie eine Reihe von Jabren, um den sellschaftlichen Entwickelung, ausgeht, so bewaͤhrt sie doch ihre Durchschnitt zu zichen, machen Sie dieses Erperiment, das, um das strenge Unparteilichkeit nicht selten auch gegen die Regierung. Geeingste zu sagen, so zweifelhaft in seinem Resultat ist, und Sie

Sie ist das einzige aller hiesigen Blatter, das in der Deutsch⸗ Franzdsischen Graͤnzfrage verstaͤndige Worte gesprochen und sich gicht gescheut hat, dem National⸗Vorurtheile, welches das lnke

Rheinufer verlangt, den offenen Krieg zu erklaͤren.

Es ist bemerkenswerth, daß sich der Anhang des Fourrier'schen

c.

Bevschuͤren und Reden zu lesen, sondern ich habe mein Augenmeek auch auf diejenigen gerichtet, die fuͤr die vorgeschlagene Veraͤnderung in denselben und fuͤx die Substituirung eines festen Zolles sprechen. (Gelaͤchter.) Doch ich erlanbe mir, Ihre Aufmeecksamkeit auf das zuruͤckzulenken, was Herr Ingle gefagt. Die Bewirthschaftung seiner Guͤter bringt ihm, wie er Ihnen eezaͤhlt, eine jaͤhrliche Rente von 1200 Pfd., und er produzirt jaͤhrlich, wie er sagt, 3000 Bushel Ge⸗ traide. Er ist ein geschickter praktischer Agrikulturist, das weiß ich selbst, und das wissen auch viele von Ihnen: aber sein Anspeuch darauf, eine Autoritaͤt zu seyn, schreibt sich nicht davon her, sondeen ee will auch ein Gelehrter in der Agrikuttur seyn, denn hat ese Ihnen nicht gefagt, daß er alle uͤber die Korngesetze erschienene Pamphlets und Reden geiesen habe? (Großes Gelaͤchter.) Nun, meine Herren, was hat Ihnen denn Herr Ingle gesagt? Dieser Heer, der mit der Eefahrung eines praktischen Ag. ikalturisten die Gelehrsamkeit eines in der Koengesetz⸗Broschuͤren⸗ Wissenschaft tief bewanderten Mannes vecbindet (Gelaͤchter), er sagt Ihnen, meine Herren, daß, wenn Sie einen festen Zoll von 8 Sh. fuͤe den Quarter anstatt der fluktuixen den Skala haͤtten, der Preis des Laibes Brod auch nicht um einen Hellee fallen wuͤcde.“ Herr Ingle: „Ich sagte, um 1 Shilling auf den Bushel.“

weeden am Ende, wie er, der große Advokat dieses festen Zolles, Ih⸗ nen sagt, nur eine Reduction von 1 Sh. auf den Bushel Getragide erlangt haven. Was wird dann aus dem Geschrei nach wohlfeilem Brod? (Beifall.) Wie sollen die armen Fabrikanten von Nuncaton, von deren Noth ich heute gehoͤrt habe, auf vermehele Beschaͤftigung 8 kens 4 . W“ und auf eine Redu tion im Preise der Lebensmittel hoff wenn die Systems vorzuͤglich in der demokratischen Partei rekrutirt, und in den Korngesetzen vorgeschlagene Veraͤnderung keine andere Folge daß er namentlich viele gute Koͤpfe unter den juͤngeren Republi⸗ hat, als die von Heren Ingli erwartete? Meine Herren, hier ist eine kanern an sich zieht. Daher die feindselige Stimmung, die er sich Brochuͤre kzu Gunsten der Veraͤnderung in den bestehenden Koenge⸗ von jener Seite mehr als von irgend einer andern zugezogen, und setzen. Siec ist von einem der kenntnißreichsten und talentvoll⸗ die sich zumal im National durch ein hartnaͤckiges tuͤckisches sier⸗ Vertheidiger des Plaues eines festen Zolles geschrieben. Es Schweigen uͤber alle geistigen Erscheinungen auf dem fraglichen rüͤhrt aus der Feder des Heern Mac Culloch her, des Ver⸗ Gebiete aͤußert. Eine solche Taktik ist den Fourrier'schen Ansichten fassers des . Handels⸗Lesikonz zund anderer Werte dieser Ark. in der That gefaͤhrlicher, als die heftigsten Angriffe, denn diese EE1“ de Hes le ge he Fall leidenschaftslos EEETE1“ wuürden zwar das Unhaltbare an ihnen zerstoͤren, dagegen aber seht ihn genan mn hilbener gerfgesviger des fenen Zules (st 19g den Sieg ihrer großen gesellschaftlichen und Hauptsaͤchlich ihrer echob sich einer in der Menge und rief: „Wie wollen, ein geoßes bkonomischen Wahrheiten in der oͤffentlichen Meinung wesentlich Laib Brod!“ worauf der Redner sich an diesen wandte und fortfuhr.) beschleunigen helfen. Das ist es eben, worauf ich hinkommen will. (Gelaͤchter.) Gerade

mit Bezug auf dieses Geschrei will ich eine Stelle aus der Broschuͤre

Die Wuͤnsche des Publikums gehen einmuͤthig auf eine Eu⸗ 8 K ¹ ropaͤische Intervention in die Syrischen Wirren und in die Kan⸗ vorlesen. Ich danke Ihnen fuͤr die Unterbrechungen, indeß (Geläͤch diotische Sache. Besonders lebhaͤft verlangt man den Schutz ter) ich will es Ihnen jetzt vorlesen. (Anhaltendes GGelachter.) Here Frankreichs fuͤr die Katholiken des Libanon, von denen man, mit EE11A4“ CIA“ Recht oder mit Unrecht, behauptet, daß sie seit den Zeiten der schngefoeg. fagi, de g o hahench⸗ 164“ Kreuzzuͤge in den Franzosen die Stuͤtze ihres Glaubens und ihrer aͤnderung oder eine gänzliche Abschaffung z9 derselben b Seen nationalen Rechte sehen. Daß die Bewohner des Libanon zum gen, macht, als ein aufeichtiger und chrlicher Mann, folgende Theil halb und halb rechtglaͤubige Katholiken sind (einzelne kleine Einraͤumungen in Bezug auf den Grundbesitz: „„Der Preis des Ketzereien, wie die Priesterehe, uͤbersieht man schon), ist indessen Waizens““, sagte er, „sand in England in den zehn Jahren, die in den Augen der Eiferer doch ihr guͤltigster Titel auf Franzoͤ⸗ mit 1820 endigen, im Durchschnitt nicht unter 83 Sch. 6 Pee. fuͤr sische Unterstuͤtzung in ihrem Streben nach Unabhaͤngigkeit von 1A1ö1314“ CAT11“ der Pforte. Ihre Orthodoxie wird besonders von dem ultra⸗ EEEII11A“ Sech. 41 Pec. für den Qugtter gesun⸗ montanen „Univers“ hervorgehoben und in das vortheil⸗ F. 1“ EE1161““ EETT1141“ hafteste Licht gestellt. Auf diesen Zweck ist unter Anderem die ö11““ Ackerbau stattgefunden, in 5 S. 9 2 Anderem die solchem Grade, daß wir jetzt nicht nur ohne eine Vermehrung, seheesn Anekdote berechnet, welche das genannte Blatt in seiner sondern bei einer bedeuntenden Abnahme der Einfuhr, und auch um eutigen Nummer erzaͤhlt: „Einige Monate vor dem letzten Auf⸗ mindestens 7 Millionen gestiegene Bevoͤlkerung zu veesorgen im stande kamen mehrere Reisende in ein Dorf auf dem Libanon, Stande sind. Betrachtet man nun die große Wichtigkeit des Acker⸗ wo sie zu ihrem groͤßten Erstaunen alle Thuͤren verschlossen fan⸗ baues, bedenkt man, daß fast die Haͤlfte der Bevoͤlkerung des Reichs den. Sie verlangten vergebens Einlaß. Endlich erschien ein Mann hinsichtlich ihrer Beschaͤftigung und ihren Subsistenzmittel von dem⸗ an einem Fenster. Wir sind Franzosen und Katholiken sagten selben abhaͤngig sind, so wird ein weiser Staat mann sich wohl be⸗ ihm die Reisenden, warum weist ihr uns zuruͤck? Ist das wahr sinnen, ehe er eines, wenn auch im Prinzip noch so vernuͤnftigen entgegnete der Bergbewohner? Ja. Aber warum habt ihr einen 5

8 euch? Einer der Reisenden war ein Englaͤnder.“ Wer 16A“ ““ on Reisenden den Ketzer nen nicht zu sagen, daß ich dieser Ansicht vollkommen beistimme; und sogleich herauserkennen. ich glaube gewiß, daß ein weiser Stgatsmann sich besinnen wied, che

fuͤr die kaufmaͤnnischen und fabrizirenden Klassen noch so vortheilhaften Maaßregel, welche die Wohlfahet des Ackerbaues gefaͤhrden oder die raschen Fortschritte seiner Verbesserug hemmen

Meine Heeren, ich brauche Ih⸗

von den Koengesetzen heccuͤhrt, und noch mehr, daß wir hoͤchst un weise handeln wuͤrden, wenn wir, um voruͤbergehender Verlegenhe

ten willen, eine Veraͤnderung in der Anlegung des Kapitals in Landbau vornehmen, oder die jetzigen Anordnungen irgend nur sto⸗ ren wollten. ( Beifa0, Ehe wir eine solche Veränderung voeneh⸗ men, sollten wir fest davon uͤberzeugt seyn, daß die Noth, uͤber velche wir uns beklagen, und die uns Alle druͤckt, in der That von der Wirkung der Korngeseße herruͤhrt. (Beifall) Ich gebe zu, meine Herren, daß unser Fabrikwesen sich in gedruͤcktem Zustande besindet, ich gebe es zu und bedaure es, aber ich verzweifle deshalb nicht. Ich habe fruͤher schon Norh im Fabrikwesen und Handel er⸗ lebt, ich glaube daher, daß auch die Ursachen der jetzigen Norh nur vouͤbergehend sind, und ich hoffe, ich werde binnen kur⸗ zem den Tag sehen,wo sich unsre Fabriken wieder heben? wo wir wieder den Platz einnchmen werden, der wir stets einge⸗ nommen den Platz als Produzenten fuͤr die Maͤrkte der Welt. (groö⸗ ßer Beifall.) Lassen sie uns nun die wichtige Frage betrachten, in⸗ wiefern die Noth im Fabrikwesen und Handel des Landes mit Recht den Korngesetzen zuzuschreiben ist. Im Laufe des vorigen Jahres⸗ neine Herren, wurde im Unterhause uͤber den Mangel an Aufmerk⸗ samkeit geklagt, welche Regierung den Handels⸗ und Fabrik⸗In⸗ teressen widme, und ein Minister der Krone, der damals die Re⸗ gierung gegen den ihr gemachten Vorwurf vertheidigte, gab folgen⸗ den Bericht uͤber den Handel Großbritaniens. Bedenken sie wohl, e; war der vorraͤhrige Zustand desselben. Am 22. Juli 1840 sagte Lord Palmerston, wenn die Minister dem Britischen Handel keine Aufmerksamkeit gewidmet haͤtten, so waͤren sie wenigstens so gluͤck⸗ lich gewesen, ihn in bestaͤndigem Fortschritt zu sehen; er habe einen Bericht uͤber die Ausfuhr aus dem Vereinigten Koͤnigreich in der

)

1 Hand, und er wolle mit 1830 beginnen; von da an sey der gesammte

offizielle Werth der Ausfuhr folgender gewesen: Im Jahre Im Jahre 1830. 38,000,000 Pfd. 41835 . 831 37,000,000 . 48,000,000 1803 39,000,000 ..50,000,000 1834 41,000,000 .53,000,000

.47,000,000 Pfd . 145,000,000

er. 8 EEI ee an der Sache ruͤhrt. (Hoͤrt!) Betrachten Sie das im Grund eestanien und 11“ besitz und Ackerbau dieses Landes angelegte Kapital, betrachten Sie in, 3. Juli. Nachdem Sir Robert Peel in seiner die dabei betheiligten Interessen, betrachten Sie die hinsichtlich der Wahl⸗Rede uͤber den Zucker⸗Zoll gesprochen, aͤußert er sich 88 8 Umwandlung des Zehnten getroffene Anöordnung, betrachten Sie die zweiten Haͤlfte des spezielleren Theiles derselben g” Cber bie Abnahme dee Getraide⸗Einfuhr in den letzten 10 Jahren, erwaͤgen Korngesetze, und zwar in folgender Weise: auch uͤber die Sie die diesem Lande eigenthuͤmlichen Lasten des Grundbesitzes, ziehen Ich komme jetzt auf den noch wichtigeren Artik 1. Sie dies Alles zusammen in Erwaͤgung, so weeden Sie mit Hexrn „Ich jetzt auf den noch wichtigeren Artikel, auf das Ge⸗ Maece Culloch dacin uͤbeeeinsti 1 daß eil riser Staatsmann sic traide. Indem ich Ihnen fuͤr die geduldige Aufmerks bei 8 Ge⸗. Mace Eugoch dartn uͤbereinstimmen, „daß ein weiser Staatsmann sich vos sreunaliche Eehlt, welichte Sie mir derseits geschinir baven, und wohl besinnen wird, ete er einer solchen Maßcegel seine Zustinnrung reundlt hoͤr, iches Sie mir bereits geschenkt haven, danke giebt.“ Meine Herren, man sagt, die Fabriken und der Hat En muß ich Sie noch um weitere Nachsicht bitten. (Beifall.) (Es ist bicas Meine Herren, man sagt, die Fgbhiikn aü90 der Hanzel Eug ganz unmoͤglich, Fragen von so außerordentlicher Wichtigkeit und hie 8. 88 sich in solchem Nothzustande, daß. es ünerlaͤßlich sey, ihnen Groͤße ohne ein geduldiges und aufmerksames Auditorium zu erortern 1a Revision und Veränderung der jetzigen KoengescheEtlkichterung (Hoͤrt, hoͤrt!) Ich komme nun, wie gesagt, auf die bedeutendste d vrechgsesst. Nieganh, kann sich inniger alz ich fuͤr die Fabeik⸗ von allen Fragen, auf die Einfuhr von fremdem Getraide in Eng⸗ ren, andes interessiren. Wie, pond. Meine Herren, ich muß hier die Ansicht wiederholen, die ich eoͤnnte ich vsehf nc L“ schon fruͤher und auch im Unterhause ausgesprochen, daß ich der Er⸗ ich “X“ q“ setzung der gegenwaͤrtigen auf⸗ und absteigenden Zoll⸗Skalg durch gleich das Terrtec Industric verdanke, wie koͤngte ich einen festen Zoll von 8 Shilling auf den Quarter fremden Weizens E 6ss Fiirss7e und die meine Zustimmung nicht geben kann. (Beifall.) Ich ziche das Prin⸗ ü.e h ee. Landes betrifft, zu empfenden. (Beifall.) Nein, zip der fluktuirenden Skala einem auf jenen Belauf festgesetzten Zoll gessen vʒWie (nnte dc 6 bb cht hsdetan Sh, os de.ch dres, hes⸗ und wenn ich die Lasten betrachte, denen der Grundbesitz in den Klasse derdannie haeci ih Flgc 1 Es ewerie 86,e Fessb England unterworfen ist, so halte ich einen festen Zoll von Klasse verdanke, nicht auf die Annahme ieder Maßregel eiftig be⸗ 8 Shilling auf den Quarter Getraide aus Polen, Preußen und Rußland, wo solche Lasten nicht bestehen, fuͤr keinen hin⸗

dacht seyn, die ihnen die nothwendigen Beduͤefnisse und, wo moͤglich, 1 1 Meine Hevren, ich hege dieses (CGefüͤhl im vollsten Maße; aber reichenden Schutz. (Großer Beifall.) Meine Herren, es ist 2 ) hege dieses Gefuͤhl im vollsten Maße; aber

V V die Behaglichkeiten des Lebens zu verschaffen geeignet waͤce. (Beifall.) ich bin auch eben so fest uͤberzeugt, daß ihre jetzige Noth nicht

und doch fand dies Alles unter dem Einsluß der Koengesetze statt (Beifall), und Lord Palmerston wies mit Recht darauf hin, daß die Ausfuhr zwischen 1830 und 1839 von dem Werth von 38 Millionen Pfund auf den Werth von 53 Millionen, also sehr bedeutend, gestiegen sey. Man koͤnnte sagen, wir fuͤhrten aus, ohne dabei zu gewinnen, in⸗ dem wie unsere Waaren verschlenderten oder doch zu einem niedri⸗ geren Preise als sonst verkauften. Wenn es sich aber zeigt, daß in derselben Zeit auch die Einfuhr in demselben Maße zugenommen, hat, so geht daraus offenbar hervor, daß der gauze Handelsverkehr des Landes, waͤhrend er sich fortwaͤhrend erweiterte, auch vortheil haft war. Lord Palmerston gab nun auch den offiziellen Werth der Einfuhr des Vereinigten Koͤnigreichs fuͤr jene 10 Jahre an und dieser stellte sich folgendermaßen:

Im Jahre Im Jahre 1830 46,000,000 Pfd. 18833588 181 49,000,000 1836 1832, . 44,000,000

.48,000,000 Pfd. 67DUv 11 54,000,000 18P8öö 1839 .62,000,000

1833 4 5,0000,000 18384. 40,000,000 *

Hier sinden wir also auch eine Zunahme der Einfuhr zwischen

1830 und 1829 von 46 Millionen auf 62 Millionen Pfd., ein klarer Beweis, daß, ungeachtet der oͤectlichen und voruͤbergehenden Stockun gen, welche unsee Handel erfahren hat, derselbe im Ganzen fortwaͤh⸗ rend gestiegen ist, und zwar innerhalb der beiden Enden dieses Zeit⸗ raums um nicht weniger als von 2 auf 3. Dies, meine Herren, ist die Ansicht des Ministers der auswaͤrtigen Angelegenheiten uͤber die Zunahme unseres Handels⸗Verkehrs von 1830 bis 1839, waͤhrend wel her ganzen Zeit, wie. Sie wissen, die Korngesetze in Kraft waren. Dies laͤßt also doch nicht sehr daran zweifeln, ob man den Korn⸗ gesetzen mit Recht und Billigkeit die jetzige Noth im Fabrikwesen und Handel Schuld geben kann.“ (Hoͤrt, hoͤrt)

Der Redner brachte dann noch weitere Belege uͤber den Zustand des Englischen Handels bei und ging zuletzt auf die temporaͤren Verhaͤltnisse ein, welche demselben in der letzten Zeit einigen Abbruch gethan, woruͤber eine naͤhere Mittheilung noch folgen soll.

Die Times berechnet, daß die Tories auch in Schottland sechs Parlamentssitze gewinnen wuͤrden, worunter vier ohne alle pposition.

Die Morning Chronicle meldet: „Ein Spanisches Kuͤ⸗ stenwachtschiff soll sich eine anscheinend schwere Gewaltthat ge⸗ gen ein von Gibraltar kommendes Schiff erlaubt haben. Nach der beschworenen Aussage der Mannschaft ging dieses Schiff am 2. Juni mit regelmaͤßigen Papieren von Gibraltar nach Baͤyonne b, üm folgenden Tage befand es sich dem Cap St. Mary Al⸗ garve gegenuͤber, etwa 40 Seemeilen von der Kuͤste, wurde hier durch das Spanische Wachtschiff „Terrible“ zweimal mit Kugeln beschossen und mußte beilegen. Das Wachtschiff bemaͤchtigte sich dann des Fahrzeugs und fuͤhrte es nach Cadix, wo die Mann⸗ schaft ins Gefaͤngniß gebracht wurde, nachdem man ihr mehrmals Gelegenheit zur Flucht geboten hatte, um dann die Prise allein zu behalten. Ihre Aussagen sind von unserm Koͤnsul in Cadix nach Gibraltar gesendet worden, und man erwartet, daß das Linienschiff „Thunderer“ auf der Fahrt von Malta nach England in Cadir einsprechen und die Sache naͤher in Augenschein neh⸗ men wird.“

Waͤhrend der letzten 414 Tage sind von Dover nahe an 600,000 Unzen Silber nach Calais verschifft worden.

Die neulich erwaͤhnte schaͤndliche Gemaͤlde⸗Verstuͤmmelung in der Ausstellung der Koͤniglichen Akademie ist in der Gallerie der Britischen Kuͤnstler, wahrscheinlich von demselben Individuum, an einem bereits verkauften trefflichen Gemaͤlde wiederholt worden. Man hat einen Preis fuͤr die Entdeckung des Thaͤters ausgesetzt.

8 Niederlande.

Amsterdam, 5. Juli. Der Stadtrath Borret und der General⸗Inspektor von Mesritz haben sich neuerdings vom Haag nach Bruͤssel begeben, um daselbst, unter Leitung des Niederlaͤn⸗ dischen Gesandten in Belgien, die finanziellen Unterhandlungen, die zwischen beiden Laͤndern noch obschwebend sind, zu Ende zu fuͤhren.

Deutsche Bundesstaaten.

Hannover, 6. Juli. Die Hannoversche Zeitung enthaͤlt das Reglement zu dem morgen stattfindenden feierlichen Leichenbe⸗ gaͤngnisse der Hochseligen Koͤnigin. Der Leichenzug wird sich in folgender Ordnung in Bewegung setzen: 1 Das zum Leichenzu 8 beorderte Kommando der Garde du Corps. 2) Die gesomme Geisilichkeit der Stadt Hannover. 3) Die Hoffouriere. 4) Die Livree⸗Dienerschaft und Stall⸗Dienerschaft 5) Haus⸗Offinianten, Kammerdiener, Kastellane und Hofgaͤrtner. 6) Die saͤmmtlichen Hof⸗Beamten des Ober⸗Hof⸗Marschall⸗Amts, des Hof⸗Bau⸗De⸗ 8 des Ober⸗Jagd⸗Departements, der Garken⸗Direction, kSe 8EE““ und des Hof⸗Theaters. 7) Die Kaͤmmeriere. 8) Die Koniglichen Leib⸗Aerzte und beide nderven Aerzte 9) Die Mitglieder des ü eiden an eren Aerzte. 1h) Der Hön Sb 8— ö“ 8 ber⸗Hof⸗Marschall Amts, Offinleren Fefäger 88 8 he dessen 8, Pferde von 8 Stabs⸗ seenen 1n; Snsisa8 Zipfel des uͤber dem Leichenwagen bchria 8n 8b gen ie aͤltesten Staate⸗Minister von Stra⸗

nheim, zchulte, von der Wisch, von Schele. Den Balda⸗

kreuze,

4 8 2 8 osfo 2 22 chin uͤber dem Königlichen Sarge tragen die zwoͤlf aͤltesten Groß⸗ naͤmlich Ober⸗Stallmeister Graf von Kielmansegge,

Staats⸗ und Kabinets⸗Minister von Ompteda, Geheimer Rath

11—

Graf von Wangenheim, General der Infanterie von dem Bus⸗ sche, General-⸗Forst⸗Direktor von Malortie, b 1 Grote, General⸗Lieutenant Roöttiger, General⸗Lieutenant Halkett, Landschafts⸗Direktor von der Wense, General⸗Lieutenant Sen nann, General⸗Lieutenannt Graf von Kielmansegge. Die Cordons des Baldachins aber tragen die vier Ober⸗Hof⸗Char⸗ gen, von Bar, von Linsingen, von Steinberg, Graf von 9 arden⸗ berg. Neben dem Königlichen Leichenwagen gehen die Konig⸗ lichen Kammerherren. 11) Seine Majestaͤt der Koͤnig, Seine Koͤnigliche Hoheit der Kronprinz, Ihre Koͤnigliche Hoheit die Frau Herzogin von Anhalt⸗Dessau, Ihre Durchlaucht die Prin⸗ zessin Albert von Schwarzburg⸗Rudolstadt, Seine Durchlaucht der Prinz Alexander zu Solms⸗Braunfels, Seine Durchlaucht der Prinz Bernhard zu Solms⸗Braunfels, die Staatsdamen Ihrer Ma⸗ jestaͤt, die Hof⸗Damen und Hof⸗Kavaliere der fremden Herrschaften, der General⸗Adjutant, die Fluͤgel⸗Adjutanten Seiner Majestat, die Adjutanten Seiner Koͤniglichen Hoheit des Kronprinzen, die Adjutanten der fremden Herrschaften und endlich alle zum Hoer⸗ staat gehoͤrende Personen, so wie die Generale; Geheimerathe, Großkreuze 3c. Deputationen des Regiments Koͤnigin Husaren,

der Universitaͤt Goͤttingen, des Magistraätes von Hannover u. s. w.

Hamburg, 28. Juni (A. 3.1 Syndikus Banks geht diese Nacht mit seiner Famile nach England, wegen des noch immer nicht ratisizirten Traktats neue Unterhandlungen anzu⸗ knuͤpfen. Bei der uͤber den preußisch⸗deutschen und uͤber unsern Traktat herrschenden allgemeinen Aufregung kursiren die verschie⸗ densten Geruͤchte. Die fruͤhere Redaktion soll außerst liberal ge⸗ wesen seyn, Hanseatische Schiffe haͤtten Schwedische, Spanische, Russische, Westindische Produkte nach Ostindien und nach allen Kolonieen verfuͤhren und in jedem Hafen ihre Ladung kompleti— ren koͤnnen. Das zunehmende Wanken des Whig⸗Ministeriums, die wachsende Bedeutung des Zollvereins, der Anschluß Brau 1⸗ schweigs und hierdurch die Wahrscheinlichkeit, auch Hannover werde sich nicht mehr lange entziehen koͤnnen, soll die langen Be⸗

denken zu ratifiziren erzeugt haben.

“;

Smyrna, 14. Juni. In dem hiesigen Journal liest man: „Die Franzoͤsische Presse faͤhrt sort, sey es aus Unwissen⸗ heit oder aus boͤsem Willen, die abgeschmacktesten Geruͤchte uͤber den Orient aufzunehmen, sie zu verbreiten, und die irrigsten Ur⸗ theile uͤber die meisten der hiesigen Freignisse zu faͤllen. So ha— ben alle Franzoͤsischen Blaͤtter ohne Ausnahme einen langen Ar— tikel des „Courrier Belge“ wiederholt, wonach die Tuͤrkei ganz in der Gewalt ihrer christlichen Bewohner sey, die sich uͤberall em- pört haͤtten; es gebe keine Stadt, keinen Flecken, kein Dorf im osmanischen Reich, wo sich nicht die Bewohner im Na⸗ men Christi bewaffnet und ohne Schwertschlag die Musel⸗ maͤnner vertrieben haͤtten. Die Seeraͤuber, welche sich in der letzten Zeit wieder an der Kuͤste gezeigt haben, sind verwandelt, in fromme Christen, die einige Schiffe besitzen, wo⸗ mit sie auf die unter Osmanischer Flagge fahrenden Schiffe Jagd machen. Die Raͤuber am Berge Athos und in Thessalien sind großherzige Buͤrger, die nur den Ihrigen einen Zehn⸗ ten auferlegt haben, um die nothwendig gewordene Bewassfnung ausfuͤhren zu koöͤnnen. Velentza endlich der beruͤchtigte Raͤuberhauptmann, wird zu einem kommandirenden Gene⸗ ral der christlich⸗orthodoxen Befreiungs⸗Armee in Thessalien gemacht. Jene Blaͤtter theilen ganz ernsthaft eine Proklamation mit, die der General Velentza an seine Bande gerichtet hat und die mit folgendem sonderbaren Aufruf endigt: „Helenen! Christen! Bruͤ— der! Zu den Waffen! Zu den Waffen! Nach Konstantinopel, etzt oder nie! Unser Feldgeschrei ist Christus und die heilige Sophia!“ Faäͤr uns, fuͤr die Bewoͤhner dieser Laͤnder, fuͤr Alle endlich, welche wissen, daß Velentza nur ein elender Raͤuber⸗Haupt⸗ nann ist, der gendthigt gewesen, sein Vaterland Griechenland heimlich zu verlassen, um sich der verdienten Strafe zu entziehen, sind dergleichen Irrthuͤmer nur laͤcherliche Spaͤße. In Europa dagegen ist dies ganz anders, dort koͤnnen sie, wie es schon haͤu⸗ sig geschehen ist, die Meinung Vieler irre fuͤhren, die nicht gegen die Machinationen der Boͤswilligen, gegen die eigensuͤchtigen Ma— nover eines ehrgeizigen Charlatanismus auf ihrer Hut sind.“

Nachdem das Journal de Smyrne vom 14. Juni be⸗ reits gemeldet hat, daß die Sache der Insurgenten auf Kan dig schlecht stehe, und daß sie in kurzem gendthigt seyn wuͤrden, sich zu unterwerfen, bringt es in seinem Blatte vom 19ten folgende Nachrichten: „Wir erhalten auf indirektem Wege die Bestaͤtigung unserer fruͤheren Nachrichten uͤber die Insurrction auf Kandia, und es waͤre hiernach gar nicht auffallend, wenn der ganze Auf⸗ stand in diesem Augenblicke durch die Unterwerfung der Rebellen schon beendigt waͤre, denn sie scheinen durchaus geneigt zu seyn, zu ihrer Pflicht zuruͤckzukehren und werden nur noch durch ihre Eigenliebe und durch die Aufregungen einer Hand voll auslaͤndi⸗ scher Intriguanten von diesem Schritte zuruͤckgehalten. Diese letzteren bieten Alles auf, um eine Ausgleichung zu verhindern, die indeß unvermeidlich ist. Die insurgirten Kretenser erkennen gegenwaͤr⸗ tig ihre Schwaͤche und ihre Fehler und der Aufstand wird nur noͤch durch die zuletzt aus Griechenland gekommenen Griechen ge⸗ naͤhrt. Allein die Entmuthigung hat sich auch bereits dieser Letz⸗ teren bemaͤchtigt und sie werden wahrscheinlich die erste sich darbie⸗ tende Gelegenheit benutzen, um Kandia und die von ihnen ver— fuͤhrten Kandioten zu verlassen.“

Hstinbdien. 8

Bombay, 26. Mai. In Kandahar ist jetzt Alles ruhig und von einem Zuge gegen Herat war nicht mehr die Rede; in Turkistan und besonders in Bucharg ist der Britische Name sehr geachtet. Mahomet Ackbar, Dost Mahomed's Sohn, hatte sich nach Buchara zu Schiri Sudz gefluͤchtet. Aus Kabul erfaͤhrt man, daß die Perser sich nicht mit den Bewohnern Herats gegen die Englaͤnder verbunden, sondern vielmehr die fruͤher eroberte Festung und den Bezirk von Gurian geraͤumt und sich, zufolge direkten Befehls des Schachs, nach Teheran zuruͤckgezogen haben.

vG1.“

C886tb

8 2 Magdeburg, 4. Juli. In der „Einladung zur Actien zeichnung zum Bau einer Eisenbahn von Magdeburg nach Halb er stad t, in Verbindung mit einer Eisenbahn nach Braun⸗ schweig“ heißt es uͤber die allmaͤlige Entwickelung dieses Planes; „Das Comitg hat bereits durch Kabinets⸗Oedre vom 18 Juni 1819 die Genchmigung Sr. Matestäͤt des Konigs zur Bildung aner Actien⸗Gesellschaft erhalten, um eine Eisenbahn Verbindun FFrechen den Staͤdten Magdeburg, Halberstadt und Braunschwei 1 Wegen obwaltender Terrain⸗Schwierigkeiten und zur vbnerzung 88 Bahnlinie zwischen Magdeburg und Braunschweig wuede zunachst

Majoratsherr Graf

82*

8 52

8 8 2 . beschlossen, die ichige dieekt uͤber Halberstadt führende Richlung der diese drei Plaͤtze vecbindenden Chaussee zue verlassen und die Eisenbahn zwar auf dem moͤglichst geraden Wege von Magdeburg nach Halber⸗ stadt zu fuͤhren, die Veebindung beider Staͤdie mit Braunschweig aber durch eine Bahn von Groß⸗Oschersleben nach Wolfenbuͤttel

Beee 8 z die schon vollendete Harzburgee Bahn zu bewirken, von wo⸗ aus die 18 a vie Braunschweigisc nach Braunschweig fuͤhrt. Demnaͤ 58 Der eeegn - Regierung den Bau der Strecke von Wolfen uͤttel nach Grvße Oschersleben auf eigene Rechnung uͤbernommen, so daß der zu gruͤndenden Actien Gesellschaft nur die Bahn von Magdeburg nach Halberstadt üͤbrig blieb. Bei Ertheilung der Konzession war es noch nicht entschieden, welcher der verschiedenen zur Herstellung der Eisenbahn⸗Verbindung mit dem Rheine vorgeschlagenen Richtungen die Staats Regierungen den Vorzug geben wuͤrden, und unsere Bahn erfreute sich der Genchmigung besonders im provinziellen Interesse. Die Zeit⸗Umstaͤnde verzdgerten indeß die bdffentliche Aufforderung zur Actien-Zeichnung, und als die Gefahr ; Krieges hHeziigt war, schlossen die Koͤnige von Preußen in voft n der Herzog von Braunschweig in der Absicht, ihre AMetee eüsch eine Eisenbahn zu verbinden, welche sich an die von der Preußischen Regierung bereits genchmigten Bahnlinien anschließen foll, am 10. April. d. J. zu Ber lin einen bereits ratifizirten Vertrag ab, wodurch sie sich verpflichtet haben, innerhalb ihrer (ebicte die Errichtung einer Eisenbahn von Magdeburg uͤber Oschersleben nach Braunschweig, Hannover und Minden zu gestatten und zugleich mit Anwendung der ihnen ver⸗ sassungsmaͤßig zustehenden Mittel dahin zu wirken, daß diese Eisenbahn⸗Anlagen moͤglichst bald zur Ausfuͤhrung gelangen. Hierdurch sah sich der unterzeichnete Verein veranlaßt, seine Thaͤtigkeit unverzuͤglich wieder zu beginnen. Verschiedene Ruͤck sichten machten es wuͤnschenswerth, daß der Bau und Be⸗ trieb der sich nothwendig an die Magdeburg⸗Leipziger Eisenbahn anschließenden Bahn von Magdeburg nach Halberstadt der Magde burg Leigziger Eisenbahn Gesellschaft uͤberlassen werde, wiewohl auch nicht zu verkennen war, daß sowohl das Interesse dieser Gesellschaft, als das der neuen Bahn, echebliche Gruͤnde dagegen an die Hand gaben. Diese haben das Uebergewicht gehabt und der auf Uebernahme des Baucs gecichtete Antrag ist in der General⸗Versammlung vom 21. Juni d. J. abgelehnt, wogegen sich deren voͤllige Geneigtheit ausgesprochen hat, den Anschluß der neuen Bahn auf alle Weise zu erleichtern. Schon ehe dieser Antrag gestellt und abgelehnt wurde, hatte sich in den wesentlich bei der Bahn betheiligten Staͤdten Braun⸗ schweig und Halberstadt das groͤßte Interesse fuͤ⸗ dieselben ausgespro⸗ chen, und es ist uns glaubhaft versichert, daß sich die resp. Stadtbe⸗ hoͤrden dafuͤr entschieden haben, beide Kommunen so bedeutend bei dem Unternehmen zu betheiligen, daß dadurch fast die Haͤlfte des un⸗ umgaͤnglichen Actien Kapilals gedeckt werden wuͤrde, so daß wir, da uns auch ohnehin die Beihuͤlfe bedeutender Kapitalisten gewiß ist, mit großer Zuversicht auf ein baldiges Gelingen zur Actien⸗Zeichnung fuͤr die Bahnstrecke zwischen Magdeburg und Halberstadt einladen koͤnnen.“

Die Holländischen Kolonieen und die allgemeine Handels⸗Matschappy⸗

Herr von Bois-le⸗Comte, Franzoͤsischer Gesandter im

Haag, hat ohnlaͤngst einen ziemlich ausfuͤhrlichen Bericht uͤber den

gegenwaͤrtigen Zustand der uͤberseeischen Besitzungen des Koͤnig⸗

reichs der Niederlande an den Minister der auswaͤrtigen Ange⸗

legenheiten zu Paris eingeschickt.

Der bisher weniger beachtete Gegenstand scheint uns jetzt, wo Alles, was sich namentlich auf den Handel bezieht, eine erhoͤhtere Wichtigkeit erhaͤlt, das allge⸗ meine Interesse wohl in Anspruch nehmen zu duͤrfen. Herr von Boisble⸗Comte knuüͤpft diese Arbeit an einen schon fruͤher eingeschickten Bericht, uͤber den Zustand der See⸗ und Handels⸗ macht Hollands, in welchem er natuͤrlich auch die politische Wich⸗

tigkeit und die Produktionsverhaͤltnisse jener Kolonieen besonders ins Auge gefaßt hatte. Von diesem Berichte ist uns nichts Naͤ⸗ heres bekannt geworden; der gegenwaͤrtige, welcher dem ersteren zur Ergaͤnzung dienen soll, und auf den waͤhrend des Jahres 1839 gewonnenen Resultaten und den den General-Staaten im Jahre 1840 hieruͤber vorgelegten Dokumenten beruht, findet sich im „Courrier français“ vom 1. Juni dieses Jahres. Wir thei⸗ len daraus Folgendes mit:

Ueber den wahren Stand der Bevoͤlkerung der Hollaͤndi⸗ schen Kolonieen herrscht noch immer dieselbe Ungewißheit. Die Hollaͤndische Regierung selbst bleibt in dieser Beziehung bei an— naͤhernden und sehr unbestimmten Schaͤtzungen stehen. Der Marine⸗Minister, Herr Baud, giebt die Bevoͤlkerung von Java zu 8 Millionen Einwohner an, vermindert aber die der uͤbrigen Inseln bedeutend, da, wie er bemerkt, nur die Kultur und die sociale Organisation eine große Entwickelung der Bevolkerung be⸗ wirken.

In Bezug auf Gumatra sind seinen, fuͤr diese Insel offen⸗ bar zu niedrigen Schaͤtzungen die der Herren van den Bosch, de Capelle und Nahuys vorzuziehen, welche die Vevoͤlkerung dieser Insel zu 5 bis 6 Millionen Seelen annehmen: aber nichts wider⸗ spricht seiner Meinung, daß die Bevoͤlkerung von Borneo 3 Mil⸗ lionen, die von Celebes 2 Millionen, die der Molucken 500,000 Seelen nicht uͤbersteige. Dies waͤre fuͤr ein Gebiet, das dreimal so groß ist wie Frankreich, eine Bevoͤlkerung von 20 Millionen, von denen die Haͤlfte direkt von den Hollaͤndern oder von den durch sie ernannten oder geleiteten Fuͤrsten regiert wird.

Man zaͤhlt im Niederlaͤndischen Indien, selbst mit Einschluß der Armee, nur 10,000 Europaͤer und 30,000 schwarze Sklaven, die zu haͤuslichen Diensten beibehalten worden sind. Theils dauernde, theils periodische und voruͤbergehende Einwanderungen unterhalten in den Niederlaͤndischen Besitzungen eine Bevoͤlkerung von 2 bis 300,000 Chinesen, von denen allein auf Java 100,000 kommen. Eben so nuͤtzlich wie gefaͤhrlich, als Pfandleiher, Trod⸗ ler, Handwerker, Ackerbauer, leisten sie alle Dienste, die eine groͤ⸗ ßere Intelligenz oder Thaͤtigkeit ersordern: auf Java in den Zucker⸗ und Thee⸗Pflanzungen, auf Sumatra in den Pfeffer⸗ Pflanzungen, auf Riou in den Palmen⸗Waͤldern, auf Gamba und Banca in den Zinn⸗Gruben, auf Borneo in den Gold⸗Minen.

Die Englische Zaͤhlung vom Jahre 1815 gab die Bevoͤlkerung nur zu Millionen an. Diese Zahl hat sich in 25 Jahren durch die Vermehrung des Wohlstaͤndes unter den Eingebornen und durch das Verschwinden der Pocken, die auf Java dieselben Verwuͤstungen anrichteten, wie die Pest in der Tuͤrkei und das gelbe Fieber in Amerika, verdoppelt. b ¹ꝓ Das allgemeine Handels⸗ System hat im Jahre 1839 keine Aenderung erlitten. Bestimmte Haͤfen sind auf jeder Insel den fremden Schiffen gebffnet, nur die Molucken sind ihnen ver— schlossen. Die Regierung, welche sich den Ankauf der Gewuͤrze vorbehalten hat, besitzt auch das Monopol des Opium⸗ und Salz⸗ Verkaufs. Sie gestattet den Auslaͤndern, sich in den, dem Handel gebffneten Haͤfen niederzulassen, aber sie verschließt ihnen das Innere des Landes. Drei Entrepots auf der Insel Java VBatavia, Samurang und Surabaya —, und zwei Freihaͤfen, Riva am Rordende und Cupang am Suͤdende des Niederlaͤndi⸗ schen Archipels, vollenden das System.

Die von dem Grasen van den Bosch in dem Anbau verhei⸗

ßenen Fortschritte sind nicht nur realisirt, sondern durch die dies⸗

jaͤhrige Aernte noch uͤbertroffen worden. Bei der Trennung Belgiens, wo sich die Industrie des , . 6 pS 8 8

Koͤnigreichs der vereinigten Niederlande concentrirt hatte, glaubte

*

das Mutterland nicht ferner an der, Versorgung seiner Koölo⸗ nieen Theil nehmen zu koͤnnen. Köͤnig Wülelm J. hat diese Schwierigkeiten uͤberwunden und dieselben zur Wiedergeburt der Hollaͤndischen Fabrik⸗Industrie benutzt, so daß Holland jetzt den Javanesen die Baumwollenwagren liefert, die den Haupt⸗Einsuht⸗ Artikel aus Europa bilden. Auch dieser Sesheneeg hat sich seit zehn Jahren verdoppelt, ohne daß uͤbrigens dahurch⸗ wie im Britischen Indien geschehen ist, die einheimische Industrie auf Java vernichtet worden waͤre. Die Bevolkerung von Java, obwohl groͤßtentheils schon von Europa aus bekleidet, sendet noch fuͤr 2 Millionen ihrer Leinwand, die von geringerer Qualitaͤt, aber zu niedrigen Preisen, in den Haushaltungen angefertigt wird, nach den uͤbrigen Inseln. Tuch und Seidenzeuge, welche den Festkleidern der Fuͤrsten und Priester vorbehalten sind, finden in diesen Besitzungen sehr großen Absatz. Im Jahre 1839 betrug die Gefammt⸗Einfuhr in Java 80 Millionen Franken: davon kamen 45 Millionen Fr. aus Holland; 13 Millionen Fr. aus England; 876,000 Fr. aus Frankreich; 1,300,000 Fr. aus Ham⸗ burg und Schweden; 1 Million Fr. aus den vereinigten Staaten von Nord⸗Amerika und das lUlebrige aus Asien.

Die Aussuhr betrug 136,800,000 Franken: davon gingen 100,920,000 Fr. nach Holland; 4,300,000 Fr. nach Frankreich; 1 Million nach Schweden und Deutschland; 2,050,000 Fr. nach den vereinigten Staͤaten und das Uebrige nach Asiatischen Laͤn⸗ dern. Die Ausfuhr bestand aus wenigen, aber werthvollen Na⸗ tur⸗Erzeugnissen, naͤmlich:

Kassete.. 146,934,000 Kilogr. zum Werthe von 50,565,000 Fr. ““ 54,500,000 2 2 2 23,738,000 Reis ...698,000,000 1 9,941,000 1“ 1 7,578,000 BEEEEq18131I1I1““ . 5,057,000⸗ Muskatnuͤsse u.

Gewauͤrznelken.. 553,000 5 2 2 2

Um diese Zahlen⸗Angaben richtig zu wuͤrdigen,

einige Vergleichungspunkte folgen:

4,707,000⸗ mögen hier

davon aus dem Mutterlande:

Die Besitzungen der Ostindischen m 67,000,000 Fr.

Compagnie fuͤhren ein Die Besitzungen der Englischen— Regierung, im Durchschnitt.. 462,000,000 Die Franzbsischen Kolonieen haͤ⸗ ben im Jahre 1838 eingefuͤhrt 75,000,000⸗ Die Spantschen Kolonieen haben im Jahre 1838 eingefuͤhrt.... Die Portugiesischen Kolonieen haͤben im Jahre 1836 einge⸗ Die Insel Java hat im Jahre 1839 eingefuͤhrt Die Hollaͤndischen Kolonieen in Amerika fuͤhrten 1839 ein... 80,000,000 7,000,000 Die Handels⸗Verhaͤltnisse von Sumatra und den uͤbrigen Sunda⸗Inseln, die groͤßtentheils durch Eingeborne unterhalten werden, konnten hier nicht geschaͤtzt werden, ein Theil der Waa⸗ ren, die sich auf Java vereinigen, um von da nach Europa ge⸗ fuͤhrt zu werden, traͤgt dazu bei, den Handel dieser Insel zu ver⸗ mehren. b

175,000,000 Fr.; 215,000,000 65,000,000

176,000,000 34,000,000

1,300,000

80,000,000⸗ 45,000,000

davon nach den Mutterlande:

Die Besitzungen der Ostindischen L“ 80,000,000 Fr.

8 Compagnie fuͤhren aus..... 295,000,000 Fr.; Die Besitzungen der Britischen Regierung fuͤhren aus. . .. 562,000,000 Die Franzoͤsischen Kolonieen fuͤhrten im Jahre 1836 aus. Die Spanischen Kolonieen fuͤhr⸗ ten im Jahre 1838. aus Die Portugiesischen Kolonieen fuͤhrten im Jahre 1830 aus. Die Insel Java fuͤhrte im Jahre 1899 maug. . 136,000,000 Die Hollaͤndischen Besitzungen in Amerika fuͤhrten aus... 15,000,000 15,000,000 3 Der Tonnen⸗Gehalt der Schiffe, welche diese ein⸗- und aus⸗ gefuͤhrten Waaren transportirten, ist geschaͤtzt worden: davon für den Aus⸗

räausch mit dem Mutterlande:

224,000 T.

387,000,000 83,000,000⸗ 80,000,000⸗

156,000,000 34,000,000

31,000,000⸗ 9,000,000

110,000,000

Fuͤr die Besitzungen der Ostindi⸗ schen Compagnie auf... Fuͤr die Besitzungen der Briti⸗ schen Regierung auf. Fuͤr die Franzosischen Kolonieen im Jahre 1838 ö“ Fuͤr die Spanischen Kolonieen im Jahre 1838 I1“ Fuͤr Java im Jahre 1839 Fuͤr das ganze Niederlaͤndische Indien, mit Einschluß von Java, 1840 272,000 272,000 Fuͤr die Hollaͤndischen Besitzun— gen in Amerika im Jahre 1839. 1 . 40,000 Die einzige Insel Java gewaͤhrt daher dem Handel und der Schifffahrt Hollands fast dieselben Vortheile, wie der weite In⸗ dische Kontinent mit seinen 100 Millionen Einwohnern dem Handel und der Schifffahrt Englands. Der Austausch zwischen England und Indien betraͤgt 147 Millionen Franken, und der

1,050,000 Tonnen; 6,373,000 2,162,000 770,000 421,000

1,044,000 540,000

274,000

zwischen Java und Holland 146 Millionen Fr.

Die Schifffahrt zwischen Indien und England beschaͤftigt 214,000 Tonnen; die zwischen Java und Holland hat im Jahre 1839: 195,00) Tonnen und im Jahre 1840 schon 200,000 Ton⸗ nen beschaͤftigt.

Diese Resultate sind das Ergebniß einer Combination zweier Ideen, von denen die eine politischer, die andere kommerzieller Art ist. Die politische besteht darin, daß die Hollaͤnder die Arbeit an die Stelle der Abgaben gesetzt und in den Beziehungen der Eingeborenen unter sich eine beschuͤtzende Stellung einzunehmen gewußt haben; die kommerzielle besteht in der Errichtung der all⸗ gemeinen Handels⸗Gesellschaft. (De allgemeene Handels⸗Maat schappy.)

Die allgemeine Handels⸗Gesellschaft.

Die Hollaͤnder ruͤhmen sich, zu verschiedenen Zeiten an der Spitze der Europaͤischen Bewegung gestanden und die großen Ideen angeregt zu haben, die von den anderen Voͤlkern ange⸗ nommen wurden. So waren sie es, die dos Muster zu senen gleichzeitig handeltreibenden und souveraͤnen Gesellschaften liefer⸗ ten, die, spaͤter von Frankreich und England nachgeahmt, eine

Zei ie Franzbsische hederlassungen in Indien aufrecht Zeitlang die Franzoͤsischen Niederlassunge velches

erhielten und das große Indo⸗Britische Reich bildeten,

uletzt Alles verschlang. . ven. Dem ersten Entwurfe nach war die Geselschacs 28 . dischen Indiens rein kommerziell gewesen, belchran

Gruͤndung einiger Faktoreien, wohin sich durch Vertraͤge mit den