1841 / 209 p. 5 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

4 2 4 sie Aufschlusse uͤber Herrn Thiers, uͤber seine diplomatische Thaͤ⸗ tigkeit und seine Stellung zur Kammer. k tiven Partei

Da der Verfasser einer der Fuͤhrer der konservative 4 der Deputirten⸗Kammer ist⸗ und also im Namen derjenigen Frac⸗ tion derselben spricht, welche nicht nur jetzt die Majoritaͤt bildet, dern auch seit 1830 immer eine Hauptstuͤtze fast sedes Mini⸗

sond I gewesen ist, so ist es wohl interessant, ihn zu hoͤren, wenn sich und seinen Tendenzen spricht, um so mehr, da man 8 raus sieht, ob diese ganze Partei mit Recht oder Unrecht von 1.b Oppositions⸗Presse so unglimpflich behandelt wird. b „Zur Zeit, als die Coalition siegte, sagt er S. 351 von sich selbst, war ich so entmuthigt, daß ich schon auf dem Punkte stand, e litische Laufbahn ganz zu verlassen. Jetzt hingegen sehe ich gar Viele muthlos werden in einem Augenblick, wo ich wieder Muth fasse. Ich will versuchen, den Grund anzugeben, worauf sich mein wieder gewonnenes Vertrauen stuͤtzt. England hat eben gezeigt und zeigt es schon seit zwei Jahren hintereinander, wie stark eine gut gefuͤhrte constitutionelle Regierung ist; dabei verkenne ich keineswegs, daß die insularische Lage unseren Nachbarn gestattet, eine bestimmte Politik nach außen und dabei ein Verfahren zu verfolgen, was gewiß anders waͤre, wenn sie, wie wir, eine Kontinental⸗Macht waͤren. Bedenkt man indessen die Groͤße der von England versuchten Bestrebungen und den Erfolg, welcher jene fast uͤberall gekroͤnt, so kann man sich nicht erwehren, die Triebfedern zu bewundern, welche diese Resul⸗ tate herbeigefuͤhrt haben. 1n

Nun aber gestehe ich gern, daß ich gerade aus dem, was seit zwei Jahren bei uns geschehen ist, die Gruͤnde zu meiner Zuversicht schoͤpfe, die mich uͤber die Zukunft der constitutionellen Regierung

beruhigen. Ich werde zeigen, bis zu⸗ welchem Aeußersten wir getrieben worden sind. . . 1 8 Da die orientalische Frage unvermurhet kam, so uͤberraschte sie Frankreich mitten in einer innern politischen Krise. Ich erinnere daran, daß den 22. April 1839 die Tuͤrkische Armee uͤber den Euphrat ging, daß das Ministerium Mols, in Folge der Wahlen des 2. Maͤrz, thatsaͤchlich gefallen war, und daß erst den 12. Mai ein neues Kabi⸗ net zusammengesetzt wurde. 88 . 1 So begann die auswaͤrtige Krise im Orient, und wir waren in Paris ohne Ministerium. 86 Kaum war das neue Kabinet eingesetzt, so forderte es 10 Millio⸗ nen fuͤr die orientalischen Angelegenheiten. Treu dem, was in dieser Frage vorher geschehen. war, treu den Protestationen, die Frankreich 1833 gemacht hatte, zeichnete die Kammer durch das Organ ihres Be⸗ richterstatters die zu befolgende Politik vor. Diese im Laufe der Dis⸗ kussion von der Mazjoritaͤt angenommene Polilik hatte die Besei⸗ tigung des ausschließlichen Prortektorats Rußlands in Konstantinopel zum Ziel und machte die Uebereinstimmung der Groß⸗ maͤchte Europas zum Mittel der Erreichung dieses Zieles. . Das Kabinet vom 12. Mai, treu der Politik, die ihm vorgezeich⸗ net war, verpflichtet unsere Diplomatie, nicht allein dem Englischen Kabinet, sondern auch ganz Europag gegenuͤber, in diesem Sinne zu haͤndeln. Es verfolgt einen entschiedenen, aber gemäaͤßigten Weg, der zu den durch die Vermittelung des Herrn von Brunow gemachten Versuchen einer Annaͤherung zwischen England und Rußland fuͤhren soll. Da beginnt Herr Thiers seinen Feldzug gegen dieses Kabinet, und in der Sitzung vom 13. Januar 1840 traͤgt er uns fuͤr den Drient eine ganz neue Politik vor: Von der Uebereinstimmung der Eurovaͤischen Großmaͤchte will dieser Deputirte nichts mehr wissen; er will im Gegentheil eine unmittelbare Ausgleichung. Das Mini⸗ sterium, welches in dieser Sitzung auf das heftigste angegriffen wurde, vertheidigt sich nur schwach, und einen Monat spaͤter unterliegt es bei Gelegenheit der Frage der Dotation des Herzogs von Nemours.*) ie hierauf folgenden Ereignisse sind bekannt. Herr Thiers folgte im Kabinet, er war du rch die Opposition und mit der Oypposttion zur Macht gelangt. Fast alle Organe der Oeffentlich⸗ keit hatte er an sich gebracht, die Wahl⸗Kammer hatte ihm eine Mazoritaͤt von mehr als hundert Stimmen gegeben, und gerade an dem Tage, wo wir auseinander gingen, ward der Londoner Vertrag unterzeichnet. Von diesem Augenblick an bis zum 29. Oktober, also waͤhrend viertehalb Monaten, hat die Franzoͤsische Presse unaufhoͤrlich daran gearbeitet, die oͤffentliche Meinung irre zu fuͤhren. Alle Fournalc (mit Ausnahme des Journals „die Presse“) behaupten aus verschiedenen Gruͤnden, daß man uns insultirt habe, daß sich eine neue Coalition gegen uns bilde; Soldaten und Matrosen wer⸗ den ausgehoben; eine revolutionaire Gaͤhrung bemaͤchtigt sich der Geister, wir arbeiten daran, ganz Europa gegen uns aufzuwiegeln, und zuletzt setzt noch ein neues Attentat auf das Leben des Koͤnigs das Land in Schrecken! 18 1 8e dieser kraurigen Periode ist Frankreich auf die persoͤn⸗ liche Regierung.. des Herrn Thie us verwiesen! Dieser Minister erlaubt sich Alles, wagt Alles, schiebt so weit er kann die Zufammenberufung der Kammern hinaus, endlich findet jedoch diese Zufammenberufung statt. Herr Thiers faͤllt vor unserem Zusammen⸗ tritt, aber mit der Hoffnung, durch uns wieder ans Ruder zu kom men und dadurch gegen die Krone stark zu werden.

Mittlerweile trafen wir aus unsern Provinzen in Paris ein, noch ganz

aufgeregt von den Luͤgen der ministeriellen Presse und entschieden, das⸗ jenige, was wir die Ehre des Landes nannten, aufrecht zu er⸗ halten. Aber bald theilt man uns die offiziellen Aktenstuͤcke mit und wir erkennen endlich, daß wir weder beleidigt wurden, noch daß eine Coalition oder ein boͤser Wille von Seiten Europa's gegen Frankreich vorhanden sey, daß aber England die einzige Macht waͤre, uͤber die wir uns wirklich zu beschweren haͤtten. Wir sehen auch ein, das die vornehmste Ursache der Nieberlage, welche unsere Diplomatie ertitten hatte, von dem haͤufigen Wechsel unserer aus⸗ waͤrtigen Politik hevruͤhre, und daß wir einen anderen Zweck unter dem Ministerium des 12. Mai vor Augen gehabt haben, einen an⸗ deren unter dem des 1. Mart. Einen Monat nach unserem Zusgm⸗ mentreten war die Adresse voitrt, die auswaͤrtige Frage bekannt und dieselbe Kammer, welche der Verwaltung des Herrn Thiers eine Majoritaͤt von mehr als hundert Stimmen gegeben, gab nund der Verwaltung des Marschalls Soult eine Majoritaͤt von 86 Stim⸗ men. Dieses Votum also ist es eigentlich, ich wiederhole es, was Herrn Thiers gestuͤrzt hat, und nicht die Dimission, die er gegeben hatte und die er freilich „de par la volonté de la chambre“ zu annulliren hoffte.

Hieraus kann man den Schluß ziehen, daß wir einzig und allein vermoge unserer Institutionen, ohne Erschuͤtterungen, ohne Zuflucht zu einer Aufldsung zu nehmen und ohne den Beistand der Pairs⸗Kammer, einen Mann gestuͤrzt haben, der gleichsam mit einem Sturmanlauf zur Macht gelangt war, bei welchem er sich auf die Opposition stuͤtzte. Wir haben ihn gestuͤrzt, obgleich er gar Vieles fuͤr sich hatte, naͤmlich eine Gewandtheit, die ihm Keiner bestreiten wird, eine Mgioritaͤt von 100 Stimmen in der Wahl⸗Kammer, eine Frage der Nationalehre, die er drei Monate lang durch alle Organe der Oeffentlichkeit auf seine Weise auszubeuten hatte 8

Ich glaube, daß aus Allem diesen hervorgeht, daß wir auf lange hin keine so traurige Krise vor uns haben werden, daß wir aber, wenn sie sich einstellte, weit entfernt, uns entmuthigen zu dagegen ankaͤmpfen und zu der Tuͤchtigkeit unserer Institutionen Zu⸗

trauen haben muͤssen. Von der Art wenigstens ist der Eindruck, welchen die Krise, die wir 1840 üuͤberstanden haben, in mir zuruͤckge⸗ lassen hat.“

Dabei verbirgt der Verfasser keinesweges die Maͤngel, welche diese Institutionen besonders in Bezug auf den Einfluß haben,

welchen die Kammern auf die Fuͤhrung der auswaͤrtigen Fragen

ausuͤben.

*) Bei dieser Gelegenheit hat sich Herr Thiers als das gezeigt, was er wirklich ist, naͤmlich der geschickteste Mann in der parla⸗ mentarischen Strategie: das Kabinet vom 12. Mai war in der That schon gestuͤrzt, ehe es noch eine Ahnung hatte, daß ihm uͤber⸗ haupt Gefahr drohe.

11“ =p;f 1

„Die Eroͤffnung der Session von 1841“ bemerkt er in Bezug hierauf S. 338, „hat mich zum Nachdenken veranlaßt uͤber die Maͤn⸗ gel der Art, wie wir auf die Thron⸗Rede antworten und die Adres⸗ sen diskutiren. 3 1

Nach der Thron⸗Rede ernennt man eine Kommission, diese pruͤft alle von der Adresse festgestellten Punkte, berathet lange und macht endlich einen Rapport, dann kommt die Diskussion im Innern der Kammer, und oft wird erst einen Monat nach Eroͤffnung der Ses⸗ sion die Antwort der Kammer votirt. Waͤhrend dieses langen mini⸗ steriellen Interregnums wollen oder koͤnnen die auswaͤrtigen Kabinette keine Frage der auswaͤrtigen Politik verhandeln. Die Departemental⸗ Administration ist wie aufgehoben, wie im Innern so nach Außen, man wartet und fragt sich: Wird das Ministerium die Ma⸗ joritaͤt haben oder wird es gestuͤrzt werden?

Ich habe eben einen bedeutenden Mangel des in Frankreich uͤbli⸗ chen Systems bezeichnet; es ist indessen ein noch weit bedeutenderer vorhanden. Die Journale kommentiren unsere Adressen, man kombi⸗ nirt sie mit dieser oder jener Rede, die von einem Mitgliede der Ma⸗ joritaͤt oder des Ministeriums gehalten wurde, und laͤßt die Kammer sprechen, wo sie gar nicht gesprochen hat. So hat man unserer aus⸗ waͤrtigen Politik uͤber fast alle Punkte, uͤber die unsere Diplomatie zu verhandeln hatte, ernste Verlegenheiten zugezogen. Bei dieser Ge⸗ legenheit will ich eines Beispiels erwaͤhnen und daran erinnern, wie bei uns die orientalischen Angelegenheiten zur Sprache gebracht wurden.

Im Mai 1839 wurde die orientalische Frage bei der Forderung der 10 Millionen fuͤr die Flotte zum erstenmale ploͤtzlich in die Kam⸗ mer gebracht. In der Diskussion herrschte die Politik, welche man die der Uebereinstimmung der Europaͤischen Großmaͤchte nannnte, vor. Man kann wohl sagen, daß damals der groͤßte Theil der Deputirten diese Frage wenig kannte; unsere Sympathiecen waren noch nicht hervorgetreten, weder fuͤr Konstantinopel noch fuͤr Alexan⸗ drien.

Am 23. Dezember 1839 sprach der Koͤnig fuͤr die Session von 1840 seine Erodͤffnungs⸗Rede. Das war das zweite Mal, wo wir uns mit dem Orient zu beschaͤftigen hatten, und man kann an seinem Platze sehen, mit welcher Vorsicht diese Frage in der Rede des Koͤ⸗

Kommission fuͤr Ernst genommen.

Angelegenheit eine andere Loͤsung geben muͤsse, als die, welche un⸗

nigs beruͤhrt wurde. Waͤre die Kammer damit zufrieden gewesen, die Thron⸗Rede nur zu paraphrasiren, wie man es in England macht, so koͤnnte man ihr heute nicht geradezu vorhalten, daß sie zuruͤcktrete, daß sie eine Sache gewollt und sie dann, nachdem die Regierung dazu ge⸗ trieben worden, wieder aufgegeben habe. Das ist gerade, wie bekannt, das Lieblings⸗Thema des Herrn Thiers, und in der Sitzung vom 25. Februar 1841, als die geheimen Fonds diskutirt wurden, sagte er uns in der That: „Jetzt gestehe ich es ein, ich habe einen Ircthum begangen, einen einzigen: ich habe die Regierung, die Kammern, das Land durch Alles, was geschehen ist, fuͤr verpflichtet gehalten. Ich habe die Erklaͤrungen der Kammer, die Thron⸗Rede, den Bericht der Ich habe mir gedacht, daß, wenn ihr in der orientalischen Frage handeln solltet, wie in der Belgischen, Italiaͤnischen, Spanischen Frage, wo ihr einen Willen kund gabt, ohne dabei zu beharren, der Einfluß Frankreichs ernstlich kompromit⸗ tirt waͤre. Nicht fuͤr Syrien, nicht fuͤr Aegypten habe ich das Land, ich bekenne es, großen Gefahren ausgesetzt, nur fuͤr die Ehre Frank⸗ reichs ist es geschehen.“ 88

Ich werde nicht auf die bereits abgethanen Belgischen, Spa⸗ nischen und Italiaͤnischen Fragen zuruͤckkommen. In allen diesen Punkten hat Frankreich loyal gehandelt; uͤberall haben wir so viel oder noch mehr gethan, als wir nach den Vertraͤgen zu thun ver⸗ pflichtet waren. Aber worauf gruͤndete Here Thiers den Tadel, den er an die Kammer richtete? Die auf die Thron⸗Rede gegebene Antwort enthielt nur eine also abgefaßte Stelle: „„aber wenn die Kammer auch die von der Zeit geheiligten Rechte unterstuͤtzt, so V nimmt sie doch auch auf die Ereignisse Ruͤcksicht und versagt kei⸗

neswegs neu begruͤndeten Rechten ihren Beistand.““”“ (mais en appuyant les droits consacrés par le temps, la chambre tient compte des événements et w'abandonne point les droits nouveaux.)

Ich fordere die gewandtesten Leute auf, bis zum Vertrag vom 15. Juli, eine einzige Phrase ausfindig zu machen, welche weiter als diese, die Politik der Kammer mit der des Vice⸗Koͤnigs verknuͤpft haͤtte. Was bedeutete aber nun diese Phrase? Die eine Haͤlfte darin war fuͤr den Sultan, die andere fuͤr den Vice⸗Koͤnig.

Bedenkt man nun, daß sowohl Herr Thiers wie alle Op⸗ posttionen, sich auf eine solche Grundlage stuͤtzen wollten, um be⸗ haupten zu koͤnnen, daß sich die Kammer an die Aegyptische Poli⸗ tik angeschlossen habe, daß wir dem Vice⸗Koͤnig seine Besitzungen garantiren muͤßten, daß wir zuruͤckweichen, nachdem wir vorwaͤrts geschritten, so kann ich mich nicht erwehren, eine Veraäͤnderung zu wuͤnschen in der Art, mit der bet der Eroͤffnung jeder Session die Kammern und die Krone in Communicgtion treten. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit daran, daß dasselbe vorgekommen ist in Be⸗ zug auf Spanien, Polen, Italien; und uͤberall, wo die Angelegen⸗ heiten der auswaͤrtigen Politik in Frage standen, hat man immer die Kammer dadurch, daß man einige Phrasen in ibren Adressen willkuͤrlich verdrehte, mehr sagen lassen als ste wollte, und so ist selbst ihre Ehre aufs Spiel gestellt worden,

Von alle dem, was man von der Stimmung der Kammer im Jahre 1840 sagte, ist nur das Einzige wahr, daß sie damals mehr Sympathie fuͤr den Vice⸗Koͤnig als fuͤr den Sultan zeigte. Die Redner, die gegen den Ersteren sprachen, fanden allerdings keinen Beifall. Ich muß bei dieser Gelegenheit sagen, wie sich die Frage meinem Geiste darstellte, und wenn ich davon spreche, so geschieht es nur, weil ich Grund habe zu glauben, daß meine Ansichten auch die einer großen Anzahl meiner Kollegen waren.

Im Mat 1239, als die Forderung der 10 Millionen gemacht wurde, war ich weder fuͤr die Tuͤrkei noch fuͤr Aegypten, aber im Januar 1840, zur Zeit der Diskussion der Adresse, war ich fuͤr Aegypten, insofern als ich den lebendigsten Antheil an dem Vice⸗ Koͤnig nghm. Indessen muß ich sagen, es war mir auch nicht eine Minute lang in den Sinn gekommen, daß man der orientalischen

ter dem Namen der Uebereinstimmung der Großmaͤchte Europas im Jahre 1839 angenommen worden war. Seit 1830 ist diese Politik allen Maͤchten zum großen Vortheil gusgeuͤbt worden, es ist dies eine Art neues Europaätsches Staatsvecht, und zum Heil der Voͤlker muß man hoffen, daß die Krise von 1840 es nicht aͤndern wird.

Es ist gar nicht zu verwundern, daß ich zu Anfang des Jahres 1840 die orientalische Frage wenig kannte, und daß ich fuͤr die Sache des Vice⸗Konigs sehr guͤnstige Vorurtheile hatte. Die De⸗ putirten naͤmlich, die sich mit dieser Frage beschaͤftigten und die sie studirt hatten, zeigten gergde nicht am wenigsten Eifer fuͤr diese Ansichten.

So hatte uns schon 1839 Herr Carné gesagt: „Auf die hin⸗ faͤllige und abgenutzte Tuͤrkische Nationalitaͤt, muß man die kraͤftige Arabische Jugend folgen lassen.“ Ich glaubte also an diese „kraͤf tige Arabische Jugend“, und seit der Schlacht von Resib hatte ich fast alle Vorurtheile der Presse angenommen. Ich glaubte beson⸗ ders an eine militairische, zum ernsten Widerstande vortrefflich orga⸗ nisiete Macht; ich glaubte auch an eine an die Ufer des Nils ver⸗ pflanzte Civilisation, ich hoffte auf eine Wiederbelebung des Orients

durch den Reformator Aegyptens, und, ich sage es zu meiner Schande, ich glaubte selbst an den Liberalismus von Mehmed Ali!!! he g- dem Vorhergehenden sieht mann also, daß ich im Anfange dch⸗ e 1840 die orientalische Frage keinesweges studirt hatte, und ich g aube, daß der groͤßte Theil meiner Kollegen in demselben Fall Sae ich, und das ist leicht begreiflich. So oft in der Kammer 1e egesns auswaͤrtigen Politik mit der zu ihrer Beurtheilung 8 29 endirlage von Aktenstuͤcken zur Sprache kam, habe ich kei⸗ date verloren, mich mit ihr bekannt zu machen, und ich sion die veieecen Eifer studirt, wie ich im Anfange dieser Ses⸗ Ungewissen ssche Frage studirt habe. Aber wenn die Fragen noch erklareit noßs Fhweben⸗ wenn die Regierung sich weder uͤber sie nicht abgegehen eafcke beibringen kann, habe ich mich damit gar 8 ir haben Muͤhe genug, uns Wöe mit allen

Fragen bekannt zu machen, die wir durch ein Votum zu entscheiden aben, so daß wir nicht auch diejenigen studiren koͤnnen, die unver⸗ muthet in eine Adresse kommen. Wenn jeder Deputirte alle die Fragen, die sich daran knuͤpfen, studiren muͤßte, so wuͤrden unsere Sessionen erst drei Monate nach unsere; Ankunft in Paris beginnen.

Welchen Schluß kann man aus diesen Thatsachen zichen? Den, daß die Kammer sich in ihren Adressen uͤber Sachen ausspricht, die sie gar nicht oder nur unvollkommeu kennt, daß man hinterher zu ihr sagt: „Ihr habt die und die Frage zur Sprache gebracht, Ihr haht die und die Sache gewollt. Ich habe einen Irrthum began⸗ gen, einen einzigen Irrthum, den naͤmlich, daß ich die Erklaͤrungen, die Ihr machtet, fuͤr Ernst nahm. Ich wollte Eure Politik auf⸗ recht erhalten, als aber der Moment der Gefahr kam, da habt Ihr mich verlassen.“ Diese Vorwuͤrfe sind nicht etwa eine Erfindung von mir Herr Thiers hat sie, bei Gelegenheit der im Januar 1840 votirten Adresse, im Jahre 1841 an uns gerichtet, und das sind seine eigenen Ausdruͤcke gewesen. Indessen, man lese aufmerksam durch, was die Kammer in ihrer Adresse gesagt hatte; nichts konnte diese

Vorwuͤrfe motiviren.“ 8 r (Fortsetzung folgt.)

1841. Zeitdauer

St.]

Dauer der Eisenbahnkahrten am 28. Juli

Abgang von Potsdam.

Abgang von Berlin.

Um 8 Uhe Vormittags.. 1“ 2 - Nachmittags . 3 2* b“ 1öI .

Zeitdauer E2

43 [Lam 6 ½ Uhr Morgens... 42 9 ½ Vormittags. 47-

40 4 8 40 . 7 53 k8.

Vormittags. Nachmittags Nachmittags Abends ...

Abends ...

Nachmittags Abends... . Abends... .

Bör 1841.

Berliner Den 28. Juli Pr. Cour.

Brief. w Geld.

104 ¼ 103 ½

102 101 ½⅔

. Cour. [GSeld.

Actien. Brl. Pots. Eisenb. do. do. Prior. Act. Mgd Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Aet. Berl. Anh. Eisenb. do. do. Prior Act. Düss. Elb. Eisenb. do. do. Prior. Act. Rhein. Eisenb.

St. Schuld-Sch. Pr. Engl. Obl. 30. Präm. Sch. der Seebhandlung. Kurm. Schuldv. Berl. Stadt-Obl. Elbinger do. Danz. do. in Th. Westp. Pfandhr. Grossh. Pos. do. Ostpr. Pfandbr.

Pomm.

79 102 ½ 103 100

48 102 ½ 106

78 ½ 102 103 ½

105 ½ 1032 102 ½ Gold al marco 0. 4

102 ½ 102 ¼

do. Friedrichsd'or

Kur- u. Neum. do. 2 Schlesische do.

Andre Goldmün- zen à 5 Th.

Diseonto

12 21-C

90 814

Amsterdam .. . 289 vI. .250 FI. Mk. . 300 IMk. 1 LSt. 300 Fr. 150 PFl. 150 Fl. .“ 100 Thlr. Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss.. 100 Thlr. EeanltetI27 61663 4eeee I1 SRbl.

do.

Hamburg

Wien in 20 Xr. ““ bbbbö“]

Woch.

Börsen. wirkl. Schuld 51. ¹⁷

16

Auswärtige

Amsterdam, 25. Juli. Niederl. 5 Span. 19 4.

Antwerpen, 24. Juli. Zinsl.

Frankfurt a. M., 26. Juli. Oesterr. 5 G 2 ½ 56 Br. 24 % G. Bank-Act. 1927 Br. zu 500 Fl. 1314¼. 181. Loose zu 100 Fl. —. do. 4 ½ Anl. 101¼ G. Poln. Loose 71 ½ G. 2 ½ Holl. 50 ⅞. 50 †%.

Eisenbahn -Actien. St. do. linkes —. München -Augsburg —. Dresden 99 ¾ Br. Köla-Aachen 99 ¾, Br.

Hamburg, 27. Juli. Bank-Action 1605 Br.

Paris, 21. Jull. 5 Reute fin cour. 115. 10. 76. 55. 5 9% Neapl. au compt. 103. 5. 35 Port. —.

Wien, 24. Juk. 5 ½ —. Hauk-Actien 1544.

Kanz. Bill. —,

Anl. 1. 5 Met. 106 ¾ G. 4⁰ 98 ¾ 6. Partial -Obl. —. Loose Preuss. Präm. Sch. 78 ¾ G. 5 ½ Span. Anl. 19 ⅞. 19 ½.

Neue

Germain Versailles rechtes

Strassburg -Basel 250 2

User

Leipzig-

Engl. Russ. 108.

20 zur. I Rente fin cour. 25 Span. Rente 21 ¼. Passive 4 ⅞. Net. 105 ½. 42 98 ½. Anl. de 1834 131.

de 1839 105 ½.

Königliche Schauspiele.

Freitag, 30. Juli. Im Opernhause. Auf Begehren: Don Juan, Oper in 2 Abth., mit Tanz. NM vozart. (Heyr Juan, Oper in 2 Abth., mit Tanz. Musik von Mozart. (Herr Eicke: Don Juan, als Gastrolle; Mad. Spatzer⸗Gentiluomo und Dlle. Spatzer, vom Koͤniglichen Hoftheater zu Hannover: werden hierin als Donna Anna und Donna Elvira zum letztenmale auf⸗ treten.) G 1

Sonnabend, 31. Juli. Im Schauspielhause: Der Stief⸗ vater. Lustspiel in 3 Abth., von E. Raupach. Hierauf: Das erste Debuͤt. Komisches Gemaͤlde in 3 Abth., von L. Angely. Sonntag, 1. Aug. Im Opernhause: Froͤhlich. Muhika. lisches Quodlibet in 2 Abth. (Dlle. Gruͤnbaum: Anna.) Hierauf: Auf Begehren: Robert und Bertrand. Pantomimisches Ballet in 2 Abth., von Hoguet.

Königsstädtilches Theater. 82 Freitrag, 30. Juli. Der boͤse Geist Lumpacivagabundus, oder: Das liederliche Kleeblatt. Zauberposse mit Gesang in 3* 8 I ang in 3 2 von J. Nestroy. fang in lkten, Sonnabend, 31. Juli (Zweiunddreißigste Italiaͤni

bE6S8* - jaͤnische Opern⸗ Vorstellung.) L Elisir d'amore. (Der Liebestrank.) 1 8 in 2 Atti. Poesia del Sgr. Romani. Musica del Maestro Gaetano Donizetti. (Sgr. Paltrinieri: den Doktor Dulcamara

Sga. Villa: Giannetta.)

Preise der Plaͤtze: Ein Platz in der Orch 1 Rthlr. 10 Sgr. Ein Platz in den L r Orchester⸗Loge ersen Reonges 1 Rthir. u. . n Logen und im Balkon des

er Anfang der Italiaͤnischen Opern⸗Vorstellungen i

+X 1 8 . Loe⸗ 8 2 e halb “” Die Kasse wird um halb 6 Uhr vleung n ist um 6n p 1. Aug. Der Dorfbarbier. Komisches Singspiel in 2 Akten. Hierauf: Schuͤlerschwaͤnke, oder: Die kleinen Wild⸗ diebe. Vaudeville⸗Posse in 1 Akt, von L. Angely.

Verantwortlicher Nedacteur Dr. J. W. EEAA191“

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei. Beilage

Verhandlungen der Akademie

Kodnig Leopold's hierselbst mit. heandlung, um gen zu dispensiren, die er

nach den

sellschaft,

98 Großbritanien und Irland. London, 23. Juli. Ueber den angeblichen Zweck des Besuches Koͤnig Leopold's am hiesigen Hofe enthaͤlt der C ourier heute neuer⸗ dings folgende Bemerkungen: „Vor einigen T gen theilten wir dem Publikum ausschließlich und aus authentischen Quellen, wie wir zu glauben Ursache haben, den Hauptzweck des unerwarteten Besuches Der Zweck war in Kuͤrze eine Unter⸗ den Koͤnig von der Erfuͤllung gewisser Bedingun⸗ zur Zeit seiner Thron⸗Besteigung ein⸗ ging, naͤmlich, diejenigen ausgedehnten Festungen und Festungswerke zu schleifen, welche Belgien mit seinen unangemessenen Huͤlfsquellen und seiner verringerten Bevoͤlkerung, im Vergleiche mit dem fruͤheren Koͤnigreiche der Niederlande, nicht besetzen, im Fall eines Krieges nicht vertheidigen, ja, deren Kosten es selbst auf dem Friedensfuße nicht tragen konnte. Frankreich, die am meisten dabei betheiligte Macht, gegen welche die Vorsichts⸗Maßregel gerichtet war, hat mit anderen Maͤchten diese Bedingung unterzeichnet, und auf Ludwig Philipp's Rath wurde Leopold’s Reise unternommen. Es ist nicht noͤthig, die ernstlichen Einwuͤrfe zu wiederholen, denen die vorgeschlagene Annullirung der wichtigen Bedingungen des fraglichen Traktats unterworfen war. Es genuͤgt, zur Rechtfertigung Lord Palmer⸗ ston's zu sagen, daß, wie man in wohlunterrichteten Kreisen ver⸗ nimmt, er sich weigere, an den neuen Anordnungen oder Modi⸗ ficationen, die man vorgeschlagen hat, Theil zu nehmen, und daher hat man wenigstens fuͤr jetzt, wie wir glauben, den Plan fallen lassen. Die Wiederaufnahme dieses Gegenstandes kann in einem Augenblicke nicht unwillkommen seyn, wo, wie wir aus Franzoͤ⸗ sichen und Belgischen Blaͤttern erfahren, zwischen Belgien und Frankreich ein Handels⸗Vertrag im? Verke ist, dessen Prinzip eine noch strengere und unuͤberwindlichere Ausschließung des Britischen Handels ist, als die, welche der Deutsche Zoll⸗Verein ausuͤbt.“

Auch die Times spricht unverholen ihre Erbitterung uͤber die projektirte Handels⸗Verbindung Belgiens und Frankreich aus und findet es hoͤchst grausam, daß abermals eine Bevoͤlkerung von 38 Millionen Menschen den Haͤnden der Britischen Fabri⸗ kanten entzogen werden solle, wie der Deutsche Zoll⸗Verein es bereits mit 25 Millionen so wirksam ausgefuͤhrt. In der Vertretung des noͤrdlichen Bezirks der Grafschaft Pork, die erst vor wenigen Tagen neu besetzt wurde, ist bereits wieder eine Stelle eroͤffnet. Der von diesem Bezirke erwaͤhlte Herr Duncombe tritt naͤmlich in Folge des Todes seines Vaters, des Lords Feversham, als Pair in das Oberhaus ein.

Eine Provinzial⸗Bank, zu Newton Abbot in Devonshire, hat sich genoͤthigt gesehen, ihre vttungen einzustellen. 1

Aus Kanada lauten die Nachrichten fortwaͤhrend guͤnstig fuͤr die Verwaltung des Lord Sydenham, von der man die gaͤnz⸗ liche Beruhigung der Provinz erwartet.

Aus Sydney wird unterm 23. Maͤrz uͤber Handels⸗Verle⸗ genheiten geklagt, die man hauptsaͤchlich uͤbertriebenen Speculatio⸗ nen mit Laͤndereien zuschreibt. 8

Der „Sheffield Patriot“ erzaͤhlt, daß zu Derby am vergan⸗ genen Donnerstage bei einem heftigen Sturme eine große Menge von kleinen, einen halben bis zwei Zoll langen Fischen, so wie von Kroͤten, herabgeregnet seyen, die wahrscheinlich durch den Sturmwind aus dem Wasser mit in die Luft gerissen worden

vn em kuͤrzlich verstorbenen Maler Sir David Wilkie soll eine Statue errichtet werden, zu welchem Zweck ein Verein unter dem Vorsitz von Sir R. Peel zusammengetreten ist.

Deutsche bev, e wch rrsas iberg, 22. Juli. (L. Z.) Am 16ten d. M. erbohrte man Feehesepe plans in dem Bohrloche Nr. 3, Seiten des erzgebirgischen ““ 5 Direction des Bergraths Kuͤhn, des Professors Breithaupt un der Gebruͤder Karl und Gustav Harkort, seit fast2 vaaaeh nh dergebracht worden ist, in der Teufe von 380 Fftet ein Steinkohlenfloͤtz, was sich bis zum 20sten d. M. Abends in einer Maͤchtigkeit von 2 Ellen 11 Zoll zeigte. des Erdbohrers arbeitete noch immer in die Kohle der bis dahin getroffenen Qualitaͤt, eine Pechkohle, welche, vorlaͤufigen ng C . onsten und besten Arten gehoͤrt. D Perd nahe 4 9 Chaussee von Zwickau nach 2v sich erwiesen, daß die so wichtige Zwickauer Steinkohlen⸗Nieder age zum Wohle des Vaterlandes noch weit uͤber die engeren Graͤnzen hinausgreift, welche derselben nach der Lage der Kohlenflotze in dem Schachte des Zwickauer Steinkohlenbau⸗Vereins und nach dem unguͤnstigen Ausfalle der beiden ersten Bohrlöͤcher jener Ge⸗ 5, deren Versuche schon seit beinahe vollen vier Jahren Tag und Nacht stattfinden, bisher zuzukommen schien. 8 Oesterreich. Wien, 20. Juli. Da der Koͤnig von Wuͤrttemberg die Ruͤckreise aus Livorno durch unser Italien zu nehmen beabsichtigt, so wirdzu Eh⸗ ren desselben ein Brigade⸗Manoͤver ausgefuͤhrt werden. Spaͤter wird das im Venetianischen liegende zweite Armeecorps zur Probe ein Mandver mit zehn Batterieen halten, worauf dann im Herbste die in Italien gewoͤhnlichen Militair⸗Uebungen im großartigen Maßstab, unter dem Kommando des Feldmarschalls Radetzky, stattfinden werden. 8 1 Fuͤrst Milosch wird hier erwartet; er soll seine großen, bei dem Banquierhause Sina liegenden Baarsummen (nach Einigen 5 —8 Millionen) gekuͤndigt haben.

*

Wicsenschaft, Kuntt und Literatur.

der Wissenschaften zu Berlin in den Monaten März und April.

Sitzung derphilosophisch⸗historischen Klasse am 1. Maͤrz.

1 Herr Zumpt las uͤber die Text⸗Verbesserung der Ciceronischen Rede

Gesammtsitzung

ro Murena in Folge der von ihm in Rom excerpirten Lagomarsini⸗ chen Collationen von zwoͤlf Handschriften und einer Pariser Hand⸗ schrift No. 6369, die er juͤngst verglichen. n der Akademie am 4. Maͤrz. Herr Zumpt las den dritten Theil seiner Abhandlung uͤber die Bevoͤlke⸗ rungs⸗Verhaͤltnisse im Alterthum, der sich mit den Zeiten des gemein⸗ samen Roͤmischen Kaiserreichs beschaͤftigte. Er untersuchte zuerst den Stand der Bevoͤlkerung in den Pro⸗ vinzen des Lateinischen Westens und des Hellenistischen Ostens, zur Zeit, als diese Laͤnder Theile des Roͤmischen Reiches wurden. Der Europaͤische Westen hatte bei seiner Einverleibung in das Roͤmische Imperium eine starke Bevolkerung, welche sich ungemein rasch Reb⸗ mische Industrie, Kunst und Literatur aneignete, den kraͤftigsten Theil des Resches ausmachte, aber schon am Schlusse des ersten christischen

2 inen Pre Jahrhunderts Spuren abnehmender Kraft, d. h. beschraͤnkte Volks⸗ vermehrung bei verbreitetem Luxus verrieth. Dagegen war der Hel⸗ lenisirte Osten nicht nur ebenfalls stark bevoͤlkert, obgleich das Volk an individueller Tuͤchtigkeit weit hinter dem Lateinischen Westen zu⸗ ruͤckstand, sondern erhielt sich auch unter RNoͤmischer Herrschaft lange Zeit auf gleicher Hoͤhe der Bevoͤlkerung, weil Religion und Sitte den Verfuͤhrungen des Lurus gewachsen waren. Die Kaiser⸗Regie⸗ rung ließ sich die Sorge fuͤr die Volks⸗Vermehrung, wenigstens in Bezug auf die Roͤmischen Buͤrger, sehr angelegen seyn. Namentlich wurden in Italien viele Stiftungen suͤr arme Kinder gemacht. Bei der im Allgemeinen ungestoͤrten Ruhe der beiden ersten Jahrhunderte muͤßte man also eine bedeutende Volks⸗Vermehrung erwarten, aber es fand das Gegentheil statt. Alt⸗Griechenland blieb schwach bevdl

kert, in Italien, abgesehen von dem Koloß der Stadt Rom, schritt die Bevöskerung zuruck, ungeachtet die Kaiser durch Unterstuͤtzungen und Ansiedlungen der Abnahme entgegen arbeiteten. Der Grund dieser Erscheinung ist in der herrschenden Ueppigkeit und Bequem⸗ lichkeits⸗-Liebe zu suchen, waͤhrend dabei das willkuͤrliche Recht des Vaters uͤber das Leben der Reugebornen bestehen blieb. Auch die westlichen Provinzen nahmen im Frieden allmaͤlig an Bevoͤlkerung ab. Wenn uns also unter der Regierung Marc Aurel's die unzwei⸗ deutige Klage uͤber Menschenmangel uͤberkommt, so ist das nur die bei dem ersten Unfall sichtbar werdende Folge allmaͤlig zuruͤckgeschrit⸗ tener Volksvermehrung. Herr Zumpt verfolgte nun die Ursachen, welche die fernere Abnahme der Bevoͤlkerung in der Roͤmischen Welt bis auf das Minimum, welches um das Jahr 400 vorhanden ist, er⸗ klaͤren. Er betrachtete von Seiten der Staats⸗Verhaͤltnisse die ein⸗ tretende Verarmung als eine Folge der bestaͤndigen Verluste im Han⸗ del mit Arabien, Indien und China; nachher auch der Forderungen, welche die Barbaren als Foͤderaten und als Feinde geltend machten; ferner die Zusammenziehung der Guͤter in Latifundien, die Verwand⸗ lung der kleinen Eigenthuͤmer in Kolonen und bald ihre Herabwuͤr⸗ digung zu Hoͤrigen ohne Freiheit. Von einer anderen Seitezeigte sich die Natur in der Kaiserzeit, und besonders in der Periode von 170 270 nach Chr., wie nie sonst zerstoͤrend durch Erdbeben, vulkanische Aus⸗ bruͤche und Seuchen, denen die vom Luxus nicht angegriffene Bevoͤl

kerung des Ostens endlich auch erlag. Durch diese Uebel im Staat und in der Natur wurde eine melancholische Betrachtung aller Ver⸗ haͤltnisse und eine Truͤbseligkeit der Ansicht herrschend, von der selbst die Auffassung des Christenthums abhaͤngig war, so daß die neue Religion, trotz dem, daß ihre Grundlehren dem weiblichen Geschlechte und der Familie einen hohen Werth gaben, nichts zur Erhaltung der alten Welt beitrug, vielmehr zu ihrer Aufloͤsung mitwirkte. Der Europaͤische Westen hatte sich schon vielfach durch Germanische decn regenerirt, ehe er seinen Roͤmischen Charakter aͤußerlich ablegte.

Herr Goeppert, Korrespondent der Akademie, sandte aus Bres⸗ lau Proben einer papierartigen Substanz ein, welche nach einer gro⸗ ßen Oder-Ueberschwemmung im Jahre 1736 zuruͤckgeblieben war. Sie wurden Herrn Ehrenberg zur Untersuchung uͤbergeben.

Gesammt⸗Sitzung der Akademie am 11. Maͤrz. Herr Lachmann trug fernere Betrachtungen uͤber die IJlias vor. Herr Lichtenstein uͤberreichte ein Exemplar der Abhandlung des Herrn Eschricht „uͤber die Bothryocephalen“, zu welcher die Akademie die Kosten fuͤr die Kupfer beigetragen hatte.

Sitzung der physikalisch⸗mathematischen Klasse am 15. Maͤrz. Herr Poggendorff las einen Nachtrag zu seinen Be⸗ ee uͤber den Uebergangs⸗Widerstand bei hyodro⸗elektrischen Ketten.

8 Herr Ehrenberg las Beobachtungen uͤber einen wesentlichen Antheil mif osongscan Dfs wie am Schlic des Flußbettes der Elbe bei Cuxhaven, und uͤber die Mitwirkung aͤhnlicher Erscheinungen an der Büͤdung des Nil⸗Bodens in Dongola, Nubien und im Delta von Aegypten. Herr Ehrenberg machte zuerst im Jahre 1839. direkte speziellere Untersuchungen uͤber die Form des Verschlaͤmmens im Ha⸗ fen zu Wismar an der Ostsee und fand, daß 2 bis der Masse des ausgebaggerten Schlammes theils aus lebenden, theils aus leeren Schalen der todten kieselschaligen Infusorien bestehe. Wiederholte Untersuchungen im folgenden Jahre lieferten ziemlich dasselbe Resul⸗ tat. Im Hafen von Wismar werden woͤchentlich 36 Last Schlamm, die Last zu 6000 Pfund ausgebaggert, also bei 7 ¾ monatlicher Thaä⸗ tigkeit regelmaͤßig jaͤhrlich 1080 Last oder 64,800 Centner zu 100 Pfd. und, den Centner zu 1 Kubikfuß gerechnet, 64,800 Kubikfuß. Seit hundert, vielleicht seit zweihundert Jahren ist dies ununterbrochen fortgesetzt worden, mithin sind seit hundert Jahren in Wismar 108,000 Last = 6,480,000 Ctr. oder eben so viel Kubikfuß Schlamm aus dem Fahrwasser entfernt worden. Nimmt man im Mittel 8 des Volumens als sichtlich organisch an, so hatten in Wismar in den letzten hundert Jahren die mikroskopischen⸗kieselschaligen Orga⸗ nismen ganz allein doch 684,000 Kubikfuß, oder jährlich 6840 Ku

bikfuß, d. i. 45 Schachtruthen zu jener Masse beigetragen, was im trockenen Zustande dem Gewichte nach jedoch nicht , sondern etwa nund weniger betragen mag. v

8 Aus Pilflan, wo Line Pfrde⸗Baggermaschine jaͤhrlich etwa 2000 Schachtruthen Schlamm wegschafft, erhielt Herr Ehrenberg eine Probe, die noch reicher an organischen Wesen war, als der Schlamm von Wis⸗ mar, indem dieselben bei vierzig Untersuchungen verschiedener Theile oft ¾, zuweilen die Haͤlfte des vorliegenden Volumens bildeten, so daß also in Pillau jaͤhrlich 500 bis 1000 Schachtruthen (= 72,000 144,000 Kubikfuß) reine mikroskopische Organismen entfernt wor⸗ den sind, was in 100 Jahren durchschnittlich eine Production dieses kleinen Punktes von erwa 7,200,000 bis 14,400,000 Kubikfuß, d. i. 50,000 bis 100,000 Schachtruthen Infusorien⸗Erde oder Tripel giebt. In Wismar, wie in Pillau, fanden sich viele, zum Theil auch ganz neue Seewasser⸗Formen unter den organischen Bestandtheilen, was fuͤr den letzteren Hafen, der im Haffe liegt, auffallend und wohl Folge der oft das Seewasser in den Fluß draͤngenden Nordwinde ist. Eine wiederholte Untersuchung des Schlickes der Elbe bei Curhaven zeigte⸗ daß fast die Haͤlfte des Volumens aus kleinen, theils kieselschaligen Infusorien, theils kalkschaligen Polythalamien besteht. b

Die neueren Untersuchungen des Herrn Ehrenberg betreffen den Nil⸗Schlamm, von dem er theils mit, theils ohne Absicht Proben von Daebbe und Ambukohl in Dongola, von Tangur in Nubien, von Theben und Gyzeh in Ober⸗Aegypten, von Bulak bei Kahira und von Damiatte in Unter⸗Aegypten mitgebracht hat. Außerdem unter⸗ suchte er die vom Dr. Parthey und dem General⸗Lieutenant von Minutoli nach Berlin gebrachten Fragmente alter bemalter Nilschlamm⸗ Waͤnde. Es fand sich, daß in allen diesen Proben theils Spongien, theils kieselschalige Infusorten, theils auch, namentlich bei Damiatte, kalkschalige Polythalamien im Ackerlande am Nil, zwar nicht vor⸗ herrschend, aber doch in solcher Zahl vorhanden sind, daß man nicht leicht ein Theilchen der Erde von halber Nadelknopf⸗Groͤße unter⸗ sucht, ohne deren alles zum Unkenntlichen chemisch Veraͤnderte abgerechnet einige, zuweilen sogar viele, wohl erhalten zu sindege Wichtigkeit ist die oft stattgehabte sichtliche, theilweise und mithin wohl noch oͤfter ganze A ufloͤsung und Umfor⸗ mung der organischen Gestalt in schaumartig rauhe und unfoͤrm⸗ liche Koͤrnchen (Sand) von zum Theil krystallinischem Bruche, welche Erscheinung erlaubt, dem organischen Bereiche ein noch sehr viel ausgedehnteres zuzugestehen, 88 die an sich schon reiche,

irekteà er Formen gebietet.

N n 8 Elfo das Verschlaͤmmen von Haͤfen, so wie Zunahme und Fruchtbarkeit des Nillandes und vielleicht aller Flußgebiete, voͤllig sicher nicht bloß ein Akt derzerstoͤrung und mechanischer passiver Orts⸗ veranderung der festen Tbeile, auch nicht des vaipis zen⸗Wuchses allein, sondern intensiv und auffallend

auch ein bisher unerkanntes Wirken und Bauen des unsichtbaren thierisch⸗organischen Lebens, dessen wei tere quantitative Abgraͤnzung spaͤterer Untersuchung vorbehaltenwerden muß, dessen schonermittelter Ein 818 aber zu den groͤßten Thaͤtigkeiten der Natur gehoͤrt.

8414,ne0e2e der Akademie am 18. Maͤrz. Herr H. Rose las uͤber die Licht⸗Erscheinungen bei der Krystall⸗Bildung. Er beobachtete dieselben bei schwefelsaurem, chromsaurem und selen⸗ saurem Kali.

Auf den Antrag der Akademie bewilligte das Ministerium der geistlichen, Unterrichts⸗ und Medizinal⸗Angelegenheiten dem Dr. Bre⸗ miker 200 Rthlr. zur Vollendung der drei im vorigen Jahre von ihm angefangenen Blaͤtter der akademischen Sternkarten; die Wie⸗ dererstattung der von Herrn Crelle aufgewandten Kosten bei der Aufsuchung der Theiler aller Zahlen zwischen 3 und 6 Millionen und der Anfertigung des der Akademie als Eigenthum verbleiben⸗ den Manuskripts, und dem Dr. Rammelsberg 100 Rthlr. zur Fort⸗ setzung seiner Untersuchungen uͤber das Brom.

Sitzung der philosophisch⸗historischen Klasse am 22. Maͤrz. Herr Ranke las uͤber das Emporkommen der Medi⸗ ceer in Florenz. Sodann wurde die am Gedaͤchtnißtage von Leib⸗ nitz zu stellende Preisaufgabe ausgewaͤhlt.

Gesammtsitzung der Akademie am 25. Maͤrz. Herr Ehrenberg las uͤber Verbreitung und Einfluß des mikroskopischen Lebens in Suͤd⸗ und Nord⸗Amerika.

Die aus 24 Lokalitaͤten Amerikas (aus den Vereinigten Staa⸗ ten, Mexiko, Brasilien, Peru und der Insel Cuba) Herrn Ehren⸗ berg mitgetheilten Proben fossiler Infusorien⸗Lager haben die bis⸗ herigen allmaͤlig sparsam entwickelten Kenntnisse der mikroskopischen Organismen in Amerikg zu einem solchen Reichthum erhoben, daß es nun schon moͤglich ist, allgemeinere Vergleichungen und Schluͤsse, besonders in Betreff der klimatischen, geographischen und geologi⸗ schen Erscheinungen bei denselben, mit einiger wissenschaftlichen Gruͤndlichkeit und Sicherheit daran zu knuͤpfen. Folgendes sind einige Resultate der Untersuchungen und genaueren Vergleichung: 1) Sowohl in Suͤd⸗ als Nord⸗Amerika giebt es nicht bloß lebende,

sondern auch fossile mikroskopische Organismen in einer Maͤchtigkeit

und Verbreitung, welche auch geologisch interessant und den Euro⸗ paͤischen Verhaͤltnissen sehr aͤhnlich ist. 2) Die Amerikanischen For⸗ men sind haͤufig dieselben Europaͤischen Arten; doch es auch viele eigenthuͤmliche Spezies und selbst Genera. 3) Die Zahl der bis jetzt bekannten Amerikanischen Formen betraͤgt 214 Arten (Spe⸗ zies), davon sind 143 mit Europa gemein, 71, also z, eigenthuͤmlich. 4) Die Hauptmasse dieser Formen sind kieselschalige Bacillarien, doch fehlt es auch nicht an weichschaligen Arcellis, Mierasteriis und Euastris. Auch ein panzerloses Raͤderthier, Callidina rediviva fand sich zahlreich getrocknet im Sande des Moctezuma⸗Flusses; ist deutlich aufgeweicht, aber nicht wieder aufgelebt. Im Meere bei Vera Cruz sind kalkschalige Polythalamien 63 5) Von den dreizehn, 8 15 Fuß maäͤchtigen Lagern fossiler kiesel⸗ schaliger Infusorien, welche Tripel und Kieselguhre bilden und schon mannigfach benutzt werden, sind 12 aus Nord⸗Amerika, 1 aus Brasilien. 6) Keines der Amerikanischen Infusorien⸗Lager ist in seinen Form⸗Bestandtheilen den im Meere gebildeten Kreide⸗ Mergeln des suͤdlichen Europa's vergleichbar; doch findet sich in dem Lager bei Spencer in Massachussetts die Rotalia globulosa, ein entschiedenes See⸗ und Kalk⸗Thierchen der Schreibkreide, einzeln vor. 7) Die meisten fossilen Lager in Nord⸗Amerika finden sich unter eöenc. und gehoͤren, auch ihren Form⸗Bestandtheäleas reskustẽ; obschon einige sehr fern von der Kuͤste liegen. Auch der eüeg 8 des Amazonas bei Coari ist Suͤßwasser⸗Bildung. Alle Lager enthalten eceinzelne oder viele, unter den jetzt lebenden noch nicht aufgefundene Arten. 8) Auffallend ist, daß, so weit bis jetzt diese Beobachtungen uͤber die Erde reichen, die sehr eigenthuͤmlich gebildeten, vielzahnigen, diadem⸗ und saͤge foͤrmigen Eunotien nur in den Vereinigten Staaten von Nord Amerika und in Schweden und Finnland ganz gleichartig und haͤu⸗ sig, nirgends aber lebend vorgekommen sind. Dagegen ist Spongia nur in Lugon und im oͤstlichen Nord⸗Amerikag, beides in fosstlen Lagern, beobachtet, was in gleichem Grade klimatisch widersprechend, wie jenes uͤbereinstimmend ist. 9) Bemerkenswerth ist ferner, daß in den hoͤheren Punkten von Mexiko und in den Ebenen der noͤrdlichen Vereinigten Staaten, die Formen sich naͤ⸗ her an die Europaͤtschen anschließen, als an der Kuͤste von Vera Cruz und Peru. 10) Die Erscheinung des Infusorien⸗Lettens im Flußgebiete des Amazonas, nicht als niederer Sumpf, sondern als aus weiter Ebene hervortretendes, erhabenes und bewaldetes geognosti⸗ sches Lager, erinnert an jene auffallenden Verhaͤltnisse, welche das Verschlaͤmmen der Haͤfen und Flußgebiete in den Bereich des unsichtbar, aber uͤberschwenglich wirkenden organischen Lebens ziehen.

Herr Ehrenberg legte alle 214 Formen, sowohl namentlich in ei⸗ ner tabellarischen, das Eigenthuͤmliche auszeichnenden Uebersicht, als in Abbildungen vor und zeigte auch die Originale zu den Zeichnun⸗ gen in einer Sammlung von mehr als 800, nach einer bequemen Methode geordneten, nur diese Amerikanischen Verhaͤltnisse betreffenden, mikroskopischen Praͤparaten, als einen Theil seiner groͤ⸗ ßeren Sammlung, welche jede beliebig zu wiederholende Vergleichung aller Einzelheiten voͤllig eben so moͤglich machen, wie es die Samm⸗ lungen der großen Naturkoͤrper irgend gestatten.

In dieser Sitzung wurden die von der physikalisch⸗mathemati⸗ schen Klasse vorgeschlagenen Herren Fechner in Leipzig, Kaͤmtz in Halle, Sefstroͤm in Schweden, von Siebold in Erlangen und Wagner in Goͤttingen zu Korrespondenten der Akademie gewaͤhlt.

Gesammt⸗Sitzung der Akademie am 1. April. Herr Bekker berichtete uͤber den Fortgang der nach Niebuhr’s Tode von der Akademie uͤbernommenen neuen Ausgabe des Corpus scriptorum historiae Byzantinae und gab von den daͤhin einschlagenden Ineditis der St. Marcus⸗Bibliothek Proben und Auszuͤge.

Eine am 31. Maͤrz eingegangene Beantwortung der im Jahre 1839 gegebenen Preisfrage: uͤber die Wirkung der mineralischen Be⸗ standtheile des Bodens auf die Pflanzen, mit dem Motto: Nunquam aliud natura, aliud sapientia dixit, wurde der physikalischen Kom⸗ mission zur Pruͤfung uͤberwiesen. Herr Geheime Medizinalrath Otto aus Breslau, der mit Herrn Professor Moser aus Koͤnigsberg der Sitzung beiwohnte, hatte der Akademie sein großes Werk: Mon- strorum sexcentorum descriptio anatomica. Accedunt 150 imagines 30 tabulis inscriptae. Vratislav. 1841. Fol. zugesandt, welches in dieser Sitzung vorgelegt wurde.

Herr Lichtenstein machte die muͤndliche Mittheilung, daß Se. Majestaͤt der Koͤnig die Einrichtung eines zoologischen Gartens in der Naͤhe von Berlin genehmigt hat.

Sitzung der physikalisch⸗mathematischen Klasse am 19. April. Herr Poggendorff sprach zuvoͤrderst uͤber die Elektricitaͤts⸗Leitung in Metallen und dann uͤber die Voltaischen Ketten mit zwei einander beruͤhrenden Fluͤssigkeiten.

Herr H. Rose las uͤber die Quecksilberoxydul⸗Salze.

Gesammt⸗S Fes der Akademie am 22. April. Herr Crelle theilte einige Resultate einer analytischen Untersuchung der ver⸗ schiedenen Faͤlle der Apolloniusschen Aufgabe mit: Die Lage und Groͤße eines Kreises zu finden, der drei andere Kreise oder gerade Linien be⸗ ruͤhrt, oder durch gegebene Punkte geht, oder theils das Eine, theils das Andere; und besonders Einiges uͤber die Diskusston der Resul⸗ tate der Aufloͤsung. b

Ee ee der Akademie am 29. April. Herr

8 ff ine Mittheilung uͤber eine Voltasche Kette Poggendorff machte eine Mittheilung üb⸗ sihe xi xrr. von nabe eben so starker Wirkung als die Grovesche.