1841 / 230 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

der einen Raͤumung nicht selten eine ganze Reihe von Haushal⸗

tungen, deren Umzug durch den der ersten bedingt wird, in Verlegenheit gerathe. Die Versammlung entscheidet darauf in uͤberwiegender Majoritaͤt fuͤr den obigen Zusatz ad 1. Ad 2. schlaͤgt der Ausschuß den ferneren Zusatz vor, auch Theilungs⸗ Klagen uͤber Gegenstaͤnde, deren Werth unter Beruͤcksichtigung der Kataster⸗Reinertraͤge 400 Rthlr. nicht uͤbersteige, zwischen Mitberechtigten, deren gegenseitige Gerechtsame feststehen, den Friedens⸗Gerichten zu uͤbertragen. Auch uͤber diesen Zusatz träͤgt Referent die in dem Berichte des Ausschusses des Weiteren ent⸗ haltenen Gruͤnde vor und bemerkt, es sey nicht wohl einzusehen, warum bei solchen Theilungen, uͤber welche in der Regel kein Streit bestehe, sondern nur die Einwilligung der Betheiligten er⸗ forderlich sey, insofern weder Minderjaͤhrige, noch Interdizirte u. s. w. konkurrirten, nicht das Verfahren dem Friedens⸗Gerichte uͤber⸗ lassen und so die weit kostspieligere Prozedur bei den Landgerichten solle vermieden werden koͤnnen. Dieser Zu⸗

wurde ebenfalls mit bedeutender Stimmen⸗Mehrheit genehmigt. Ad 3. geht der Vorschlag des Ausschusses dahin: den am Friedensgerichte bei Suͤhneversuüchen abgeschlossenen Ver gleichen die Vollstreckbarkeit der Urtheile zu geben. Es gegen bemerkt, daß es ja dem Friedensrichter unbenommen sey⸗

dann dieses Zusatzes nicht beduͤrfe. Referent erwidert aber, alle Umgehung gesetzlicher Bestimmungen sey bedenklich. Ueberdiech betreffen solche Vergleiche ja nicht blos persoͤnliche, sondern sehr oft auch dingliche Klagen, worin die Kompetenz des Friedensrich⸗ ters nicht ausreiche, und somit scheine der Zusatz von Wichtig⸗

keit. Der Abgeordnete des dritten Standes bezieht sich auf

sein obiges ausfuͤhrliches Votum und empfiehlt der Ver⸗ sfammlung nochmals ganz besondere Vorsicht bei der Ent⸗ scheidung uͤber diesen Vorschlag, dessen Annahme sogar Rei⸗ ungen zwischen den Friedensrichtern und den Notarien zur Folge haben wuͤrde. Auch von anderen Abgeordneten wird be— merklich gemacht, daß, da bei Vergleichen die Friedensrichter an keine Kompetenz⸗Bestimmung gebunden seyen, es bedenklich

wird daß

Der Sentimelle von Toulon zufolge waͤre der Admiral de la Susse angewiesen worden, sein Geschwader zur Verfuͤgung des Herrn Piscatory zu stellen, der sich bekanntlich mit einer au⸗ ßerordentlichen Mission in Griechenland befindet.

Boͤrse vom 11. Aug. Heute waren während der ganzen

Boͤrse die Franzoͤsischen Renten gefragt, und die Course derselben

hoben sich um etwa 20 Centimen. g * Paris, 14. Aug. Bekanntlich hatte schon waͤhrend der letzten Kammer⸗Sitzung der Marschall Soult ein neues Organisa⸗ tions⸗Projekt zur Wildung einer Franzoͤsischen regelmaͤßigen Kriegs⸗ Reserve in den Bureaus des Kriegs⸗Ministeriums ausarbeiten assen. Dieses Projekt sollte in Form eines Gesetz⸗Vorschlags den ammern vorgelegt werden. Die Umstaͤnde zeigten sich jedoch die⸗ eer Absicht wenig guͤnstig. Einerseits herrschte in einem großen heile der Deputirten⸗Kaͤmmer ein bedeutendes Mißtrauen gegen jede Maßregel, die auch nur von ferne einem Entwaffnungs⸗Vor⸗ haben aͤhneln mochte, andererseits mußten erst mannigfache aͤußere Fragen beseitigt werden, ehe mit Vortheil das Reserve⸗Projekt ins Leben gerufen werden konnte. Die urspruͤngliche Absicht des

Marschalls Soult, der Franzoͤsischen Armee eine Reserve zu geben, 8 hüfte natuͤrlich eine Total⸗Aenderung in der ganzen hiesigen Armee⸗ solchen Vergleichen die Form eines Urtheils zu geben, wo es alste her

wohl also jetzt nicht zu denken.

ildung hervorgerufen. An eine so durchgreifende Aenderung ist Gleichwohl werden die Wuͤnsche, daß man dem bis jetzt noch fortdauernden Bewaffnungszustande ein Ende und dem Schatze eine Erleichterung moͤglich mache, immer lauter. Dieses Problem sucht nun der jetzige Kriegs⸗Minister zu errei⸗ chen, ohne sich jedoch bei der kuͤnftigen Kammer⸗Sitzung dem Vorwurfe, vorschnell entwaffnet zu haben, aussetzen zu wollen. Der Mar⸗ schall hat naͤmlich die Absicht, von jedem Bataillon zwei Compagnieen zu entlassen; dies wuͤrde 600 Compagnieen fuͤr die ganze Armee betragen und allerdings eine große Oekonomie seyn. Dagegen er— hebt sich aber nicht bloß in der Armee, sondern auch in dem Lande eine bedeutende Opposition, und es ist daher vorauszusehen, daß die Ersparniß⸗Versuche des Marschalls in einer Art ins Leben treten werden, welche eine minder große Anzahl im Personal Wahrscheinlich wird er sich dafuͤr

wie sich Lord Melbourne und Lord John Russell im Jahre 1835 vielmehr in der That dem Koͤnige Wilhelm IV. aufgedraͤngt haͤtten. .

O'’Connell haͤlt fortwaͤhrend Repeal⸗Versammlungen zu Du⸗ blin. Vorigen Montag reichte er ein Pfd. St. ein, als Beitrag seines juͤngsten Enkels, James John O Connell, der vier Tage alt war und fuͤr den er um Aufnahme in den Verein bat.

Herr Green hat am 9ten um 1 ½ Uhr Abends zum ersten⸗ male mit seinem Nassau⸗Ballon eine Nachtfahrt gewagt, welche er im Globe ausfuͤhrlich beschreibt. Ohne den eintretenden stuͤr⸗ mischen Wind haͤtte er dieselbe bis zum Morgen festgesetzt, er fand es aber unter diesen Umstaͤnden rathsamer, sich nach einer Fahrt uͤber London und die Themse auf einer Wiese in Essex so zeitig niederzulassen, daß er um 3 Uhr wieder im Vauvrhallgarten bei den ihn erwartenden Freunden anlangte.

Die neuesten Berichte aus Neu⸗Seeland sind vom 24. April. Man ist in Port Nicholson mit den Fortschritten der Kolonie nicht zufrieden. Die Eingeborenen machen oft raͤuberische Einfaͤlle in die Besitzungen der Kolonisten. In der Evans⸗Bay

soll man ansehnliche Steinkohlenfloͤtze entdeckt haben.

eDe“ Aus dem Haag, 14. Aug. In Mastricht ist es der Po⸗ lizei und den Gerichts-Beamten gelungen, zwei Lithographen, Deutsche von Geburt, ausfindig zu machen und zu verhaften, di sich mit der Nachmachung auslaͤndischen Papiergeldes beschaͤf⸗

Brüssel, 14. Aug. Der Koöͤnig besuchte gestern die hiesige Gewerbe⸗Ausstellung und verweilte daselbst an fuͤnf Stunden, in⸗ dem er saͤmmtliche funfzehn Saͤle in Augenschein nahm und mit beinahe 500 Fabrik⸗Inhabern und Industriellen, die daselbst ver⸗ sammelt waren, sich unterhalten hat.

Flamaͤndische Blaͤtter behaupten, die Ausscheidung des Gra⸗ fen von Muelenaere aus dem Ministerium habe nur deshalb statt⸗

sell der allbeliebte Mons. Marini nach Paris bestimmt seyn. Beide sind Uditori della S. Rota. Ebenso soll Kardinal Spi⸗ nola als Legato apostoliko nach Bologna kommen, wo er fruͤher als paͤpstlicher Commissair der vier Legationen sich die allgemeine Liebe und Achtung erworben hatte. Dagegen soll der jetzige Le⸗ gat in Bologna, erst kuͤrzlich zum Bischof von Palestrina ernannt, hierher versetzt G Giustizia an die Stelle des verstorbenen Kardinals Falzacappa zu treten. Seinen bisherigen Posten als Prefetto del Concilio wird der Kardinal Polidori uͤbernehmen. Mons. di Pietro, Nun⸗

tius in Neapel, soll zum Leidwesen des dortigen Hofs, der diesen

Praͤlaten ungern scheiden sieht, nach Wien gehen, da der gegen⸗ waͤrtige Nuntius daselbst, Mons. Altieri, mit dem Purpur ge⸗ schmuͤckt wird.

Overbeck hat so eben ein Madonnenbild beendigt, das zu den schoͤnsten Leistungen dieses großen Meisters gezaͤhlt wird. Die Stimmung, welche in diesem Bilde herrscht, ist uͤberaus harmo⸗ nisch und friedenreich. Die geschmackvolle und weise Anordnung, die reine und schoͤne Zeichnung hat dieses Werk mit andern Bil⸗ dern dieses Meisters gemein; in der Malerei aber will man Fort⸗ Wei Sa li⸗b Urtheil von Kuͤnstlern und Kennern. Die⸗ ses herrliche Gemaͤlde ist nach Wien bestimmt.

Von der Montenegrinischen Gränze, 5. Aug. Der Bladika von Montenegro hat kuͤrzlich durch ein Fiumer Hand⸗ lungshaus bei einer bekannten Waffen⸗Fabrik 2000 Gewehre nach dem Muster der Kaiserlichen Oesterreichischen Jaͤgerstutzen bestellt, und in Ankona 500 Centner Schießpulver ankaufen lassen. Man kann sich nicht erklaͤren, welchen Zweck diese kriegerischen Vorkeh⸗ rungen haben. Die Graͤnz⸗Berichtigung zwischen Dalmatien und Montenegro ist zur Zufriedenheit beider Theile beendigt. Zwischen dem Vladika von Montenegro und dem in Ragusa an⸗ gekommenen Großherrlichen Commissair Selim Bei hat daselbst, und zwar in der Wohnung des, bei der Dalmatinisch Montene⸗

werden, um als Prefetto della Segnatura di

die uͤberraschen und auf das glaͤnzendste befrie⸗

kuͤnfte des Hollandischen Gouvernements auch immer seyn moͤgen so sindet sich bei Staats⸗Kassen in der hiesigen Regentschaft (Makassar) und zu Gorondalo, auf der Ostkuͤste von Celebes, eben so wie bei denen auf den Moluckischen Inseln mit allei⸗ niger Ausnahme der Inseln Amboina und Banda alljaͤhrlich noch ein Defizit, und diese Besitzungen bringen daher dem Bata⸗ viaschen Gouvernement das bei weitem noch nicht ein, was sie demselben kosten.

Natuͤrlich tragen die zahlreichen Staats⸗Beamten, welche hier keineswegs zuverlaͤssig sind und die Regierung so viel als moͤglich zu bevortheilen suchen, dazu sehr viel bei; auch veranlassen die vielen kleinen Kriege, die auf Celebes gegen Bugine⸗ sische und Makasarische Raͤuber-Horden fast alle Monate zu fuͤhren, sind, unserer Regierung sehr bedeutende Ausgaben. Denn die Kommandanten der Niederlaͤndisch⸗Indischen Corps sind nicht selten auch zugleicher Zeit Waffen⸗ und Munitions⸗Lieferanten fuͤr den Feind, und waͤhrend am Tage gegen einander gefochten wird, ziehen die Heerfuͤhrer beider Parteien friedlich zusammen bei naͤchtlichen Gastmaͤhlern. Erst vom 9ten bis 16ten v. M. hat ein solcher Krieg bei Kambanang, in der Bai von Boni, stattgefunden, und in den naͤchsten Tagen wird ebenfalls von hier⸗ aus eine kleine Expedition nach Pangulang, auf der Ostkuͤste Borneos, gesendet werden, um die dort ansaͤßigen Seeraͤuber zu zuͤchtigen, welche im Januar und Februar d. J. einige unter Niederlaͤndischer Flagge fahrende kleine Fahrzeuge ausgepluͤndert haben. Daß die, die Privatkassen unserer Offiziere fuͤllenden haͤufigen Kriege, denselben nur hoͤchst willkommen sind, kann man sich leicht denken; aber auch die kriegslustigen Eingebornen lieben dergleichen Haͤndel gar sehr; denn der Buginese und Makassar kennt keine angenehmere Beschaͤftigung als Rauben und Krieg⸗ fuͤhren. Der Bewohner von Celebes ist der kriegerischeste Ostindiens; denn gleich dem Schweizer und Albanser in Europa dient et einem jeden, der Kriegfuͤhren will, gleichviel ob zu Wasser oder zu Lande; auch fragt die Buginesische Jungfrau ihren Freier, ob er schon einem Kriege beigewohnt habe, und sie giebt ihm das Jawort nicht eher, als bis dies geschehen ist.

nicht nur Amnestie, sondern auch der fernere Genuß der ihnen be⸗

willigten Guͤter und Privilegien zugestanden wurde. Al Zugestaͤndnisse waren an Bedingungen geknuͤpft, welche ihren mo⸗ ralischen Werth und folglich ihre günstige, Wirkung auf die Stim⸗

Allein diese

mung der Eingebornen zum groͤßten Theile wieder vernichteten.

Der Senat verlangte von den Begnadigten ausdruͤcklich, daß sie selbst alle ihnen zu Gebote stehenden Mittel aufbieten sollten, zwei

ihrer angesehensten und maͤchtigsten Raͤdels⸗Fuͤhrer, Manuel und Konstantin Drakontopulo, mit ihren unmittelbaren Anhaͤngern, le⸗ bendig oder todt in die Haͤnde des Herzogs zu liefern, und zwei andere Archonten⸗Geschlechter, die Kalothetos und Angtholiki, mit ihren eigenen Waffen von der Insel zu vertreiben. Ferner wurde

eine spaͤter in ausgedehnterem Maße in Anwendung gebrachte

Gewalt⸗Maßregel, welcher zufolge der Anbau gewisser Landstriche gaͤnzlich untersagt wurde, jetzt zum ersten Male in Bezug auf ei⸗

nige Distrikte am suͤdlichen Abhange des Iagebirgs verordnet.

Man verlangte, daß die von diesem Verbote betroffenen Familien

sich auf die leicht zu bewachende Ebene Messarea herabbegeben

sollten, um hier fortan ihr Brod zu bauen und ihr Vieh zu wei⸗

den. Zum Unterpfande fuͤr die Erfuͤllung dieser und einiger ande⸗ ren nicht weniger laͤstigen Bedingungen mußten die Betheiligten dreißig Geißeln stellen, welche, aus den angesehensten Gliedern ihrer Familien gewaͤhlt, in den beiden Burgen Bonifacio und Belvedere in Haft gehalten und alle drei Monate gegen dreißig andere ausgewechselt wurden. Die hieruͤber ausgestellte und von beiden Theilen beschworene Urkunde wurde im Oktober 1234 un⸗ terzeichnet.

Die Haͤupter der Familie Millesini, Nicola und Michali Se⸗ vastos, welche die Burgfeste San Nicolo noch mit Truppen des Kaisers von Trapezunt besetzt hielten, erklaͤrten hierauf, weil sie

allein der Uebermacht der Venetianer nicht gewachsen waren, frei⸗

willig ihre Unterwerfung. In einer zu diesem Zwecke ausgestellten Urkunde verpflichteten sie sich, das Schloß auszuliefern; mit Vor⸗ behalt jedoch eines jaͤhrlichen Tributes von 600 Perpern fuͤr den

zur Unterhaltung der Besatzung des Platzes zu leistenden Bei⸗

trag, und einigen anderen Vorrechten in Bezug auf die Verwal⸗

seyn werde, solchen Vergleichen exekutorische Kraft beizulegen, welche doch eigentlich nur die Natur von Kompromissen haben. Nach laͤngerer Berathung wird dieser zuletzt in Vorschlag ge⸗ brachte Zusatz von der Majoͤritaͤt der Versammlung abgelehnt. Von einem außerdem noch demselben Ausschusse zur Begutach⸗ ung zugewiesenen Antrage, die Kompetenz der Friedensgerichte w der 8 du es Heeres 1 betreffend, hat demselben nur der eine Punkt beruͤcksichtigungs⸗ dem Kriegs⸗Ministerium eifrig beschaͤftigt, indem die Vortheile der verth geschienen, welcher beabsichtigt, daß in allen Faͤllen, wo der skurzen Kutka, wie sie die Vincenner Schuͤtzen⸗Bataillone erhalten, Familienrath auf Verkauf von Muͤndelguͤtern antrage, der Be⸗ bei Kennern als bequem und praktisch Beifall gefunden haben. schluß, sowie bei Notorietaͤtsakten, im Original an den betreffen⸗ Man hat den Plan, die ganze Franzöͤsische Infanterie, die Artil⸗ den Ober⸗Prokurator zur Homologation eingesandt werden moͤge. lerie und das Genie⸗Corps mit Fnlschen Kutkas zu bekleiden, wie Dieser haͤtte denselben zur Berathung des Landgerichts zu brin⸗ ie neuen Schuͤtzen⸗Bataillone. Auch uͤber die Ausdehnung der⸗ gen und ihn auf der Urschrift entweder zu bestaͤtigen oder zu ver⸗ selben Tracht auf die Kavallerie haben sich einige Stimmen ver⸗ werfen, ohne weitere Dazwischenkunft von Advokaten und ohne nehmen lassen. Der Rapport uͤber diese Kleidungs⸗Veraͤnderung Kostenaufwand. Die Versammlung tritt diesem Antrage bei ebt namentlich die Vereinfachung der S oldatentracht hervor, und gibt dem Ausschusse anheim, denselben bei der Adresse uͤber erner die gaͤnzliche Uebereinstimmung in der Bekleidung der gan⸗ den obigen Gesetzentwurf an schicklicher Stelle anzuschließen. en Armee, und den geringen Nutzen der Uniformen, die weder waͤrmen noch schuͤtzen. Vielleicht wird bei dem so eben aus Al— gier zuruͤckgekehrten 17ten leichten Infanterie⸗Regimente mit der 8* Bekleidung ein Versuch gemacht.

Großbritanien und Irland. Ausland. London, 14. Aug. Gestern war der Geburtstag der ver⸗ wittweten Koͤnigin Adelaide. Der Herzog, die Herzogin und der Frankreich. 1 Feanlg süchh ““ Bushy F 14. A eue Cirkular, welches der Fi⸗ Park, um ihre erlauchte Verwandte egluͤckwuͤnschen. BSeeat n 8 Pehessn des Sehsptechenes gesandt Ae Der Morning Herald versichert, gegen die in der Times in den hiesigen Blaͤttern veroͤffentlicht. Herr Hu⸗ und im Courier enthaltenen Behauptungen, es sey ungegruͤndet, bietet in diesem Aktenstuͤcke seine ganze Beredtsamkeit auf, daß sich der Koͤnig der Franzosen fuͤr eine Contre-Revolution in 12 8

e. die Steuerpflichtigen mit den Maßregeln, die er in Bezug Spanien interessire, vielmehr biete Ludwig Philipp seinen ganzen e . Eö’1] 2327 auf die Zaͤhlung angeordnet hat, auszusoͤhnen; ser bezieht sich auf

Einfluß bei Oesterreich auf, um dieses Reich zur Anerkennung der die Gesetzesstellen, welche den Modus der Registrirung rechtferti—

Koͤnigin Isabella zu bewegen. ““ 8 1 eine Vermehr Globe sagt in seinem Boͤrsen⸗Bericht: „Wie es scheint arer jem, daß es nicht auf eine Vermehrung Der C 8 DB Bericht: „Wie es scheint, . öI“ tt. 8 e. Leir eedenh. Sue ““ auf 18 1e Vertheilung der⸗ uͤberschreiten alle großen Europaͤischen Staaten ihr Einkommen der fehlende Theil der Kosten als Beisteuer gehofft. In solcher mehr die groben Schweizer und Englischen, als die feinen Lyoner Stoffe dn gas rsc sey. Er empfiehlt den Praͤfekten, diesen letztern und sind genbthigt, zu Anleihen ihre Zuflucht zu nehmen, Preu⸗ Angelegenheit wird unser Sachsen auch gewiß nicht fruchtlos an⸗ druͤcken. Die Französischen Weine werden allerdings belastet, allein diese I besonders deutlich zu machen. An den ßen vielleicht ausgenommen, welches seine offentliche Schuld mit gegangen. Aenderung des mit Frankreich 1822 abgeschlossenen Traktats giebt die⸗ Punkt 8. ger Uühen Maßregeln wird uͤbrigens nicht das Min⸗ raschen Schritten tilgt. Ohne Zweifel lag die unmittelbare Ursache 8 ““ C fem das Recht, die fuͤr die Französische Rhederei nach Nord⸗llmerika fruͤher vorgeschrie b dieser Mehrausgaben in den verstaͤrkten Ruͤstungen, welche Frank⸗ Hannover, 16. Aug. Die Zufuhren zu dem diesjaͤhri⸗ nachtheiligen Bestimmungen dieses Vertrages aufzuheben. Das deste ““ iteur parisien ertheilt auf das gestrige Schrei⸗ reichs drohende Politik voriges Jahr den anderen Laͤndern auf⸗ gen, am 5. 6. und 7. Juli abgehaltenen Wollmarkte zu Hanno⸗ Franzöͤsische Ministerium soll uͤbrigens gegen den vorgeschlagenen Her Montte nc astoret folgende Antwork: „Wir wuͤn⸗ zwang. Dennoch aber muß es den Kredit der Staaten schwaͤchen, ver waren betraͤchtlicher als die bei den fruͤheren Maͤrkten statt— Tarif schon energisch protestirt haben; der Courier des Etats 5 9 1 8 8 8 .„ 2„. 8 0 8 8 . 7] 2. 7. 8 1 2 4. 9 w612 8- 6 8 So; ööu.— 3 ben des Meehaie 8 von Pastoret sich in seinen Vermuthun⸗ wenn man wahrnimmt, daß nach einer langen Friedenszeit ihre gefundenen. Der Gesammtbetrag der zum Verkaufe an den Unis spricht sogar von angedrohten Feindseligkeiten und augen⸗ zufc . jedenfalls aber koͤnnen wir sein Schrei⸗ Schulden, statt abzunehmen, sich vermehren, waͤhrend es ihnen im Markt gebrachten Wolle erreichte gegen 4000 Zentner, von denen blicklichen Repressalien. Der Kongreß hat sich indeß bereits vom gen nicht arigunn geheri ung annehmen, denn der Korre⸗ Fall des Ausbruchs eines Krieges unmoöͤglich seyn, wuͤrde, sich auch fast 2000 Zentner im Packofs⸗Lokale hinterlegt und gewogen sind, Praͤsidenten die Mittheilungen der Franzosischen Gesandschaft er⸗ ben nicht v“ di 8b. uns mitgethk eilten Notizen erhiel⸗ nur zu ruͤhren, ohne zuvor vom Volke unverzuͤgliche und große das Uebrige aber am Markte ausgestellt wurde. Saͤmmtliche an beten, um vor der Genehmigung des Tarifs uͤber den Rechts⸗ spondent, von a vec Nachrichten zu ver⸗ Beisteuern zu erheben. Es wuͤrde sich dann fragen, wie man den Markt gebrachte Wolle wurde sehr schnell und mit einer punke urtheilen zu koͤnnen. den, ist im Stan Ce Interesse dabei uͤber die Wahr⸗ fuͤr die alten Schulden Vorsorge treffen solle. Herr Humann Preis⸗Erhoͤhung von 5 bis 10 Thlr. gegen voriges Jahr verkauft. gerheimlichen. Seine Stellung bie⸗ verschiebt den Abschluß seiner großen Anleihe von Monat zu Mo⸗ Auch die Feinheit und Qualitaͤt der Wollen, namentlich der von 8 . Avdil. Ws je westli heit hinauszugehen, a 88 üt 8 F. 8* Buͤr schaften dar, als sein nat, und am Ende duͤrsen wir erwarten, den Englischen Minister der Domaine Grohnde, vom Gute Reden und aus dem Goͤttin— S Makassar (auf Celebes), I. April. Waͤhrend die westli⸗ tet in dieser Ssftche 1 8 E18““ einige gleichzeitig mit ihm als Borger auf dem Markt erscheinen zu genschen gebrachten, fand verdiente Anerkennung, so wie auch die chen Theile des Niederlaͤndischen Indiens sich von Jahr zu Charakter. Heute 86 1 1 vn Mutter des sehen 2 1 neue verbesserte Einrichtung des Niederlage⸗Lokals allgemeine Zu⸗ Jahr vergroͤßern und fuͤr das Mutterland wichtiger werden, fin— 18 . 0 9 MDe * 9 C 0 2 . 8 1 4 8 3 2 24 b 8 . ö. . 8 85 8 8 8 2, 8 1 G ;6 8 8 S 82 1 11“ nicht Zxxbbee veeen. Graͤfin Lucchesi⸗Palli Commodore Napier und Capitain Berckeley haben, um ihre friedenheit erweckte. Die Preise der Wollen stellten sich gegen det doch ein gleiches Verhaͤltniß mit dem groͤßten Theige des oͤstli⸗ er e . . * - 4 8sg - : . . III 2 8 Nps 10 8 - W— G6 . 8 A elase ze e9 Ta —“ dem ihrem Sohne betroffenen Unfall in parlamentarischen Obliegenheiten ungestoͤrt erfuͤllen zu koͤnnen, das Jahr 1840 um 8 bis 9 Prozent guͤnstiger, naͤmlich folgen⸗ chen Niederlaͤndischen WI1““ namentlich auf 1“ EE131315 k von Gräaͤtz. Am 29. Juli wohnte ihre Kommandos in der Marine, der Erste uͤber den „Powerful“ dermaßen: Feine Wolle 70 bis 80 Thlr., mittelfeine Wolle 60 Inseln, den Hollaͤndischen Besitzungen auf der Ostkuͤste Borneo's Hauptstadt 8 rzb m Feste bei welches der Letztere uͤber den „Thunderer“, niedergelegt bis 70 Thlr., Mittelwolle 50 bis 60 Thlr., ordinaire Wolle und mit denen dem Gouvernement von Batavia unterworfenen 8% . 88 z ber: 9 e Fe Leß 139 8 3 8 9 88 8 6 6 , - 8 2 2 EC““ LL“ A z0 MDor 8 b 8”2 Poͤrde von Larsenburg gegeben Pater Mathew, der Maͤßigkeits⸗Apostel, predigt gegenwaͤrtig 40 bis 50 Thlr., ordinaire Landwolle 25 bis 36 Thlr. LSes g. der S oeran iesärast vün GagS n dem Schloste L“ i¶n Mord⸗AIrland im: guch dort Tausenden das Maͤßig— Handel Makassars ist sich seit den letztverflossenen 20) Jahren faß s 1I“” von ihrem Gzemahl in Nord-Irland und nimmt auch dort Xo senden das Maͤßig 8 I 6 5 l I er eö1ö“ .“ etas- v“ ppeiste keits⸗Geluͤbde ab. Dr. Mac Hale, der katholische Erzbischof von Aug. (L. A. Z.) Die Güse dgG hat die Unveraͤndert gleich und waͤhrend anbere⸗ Niederlaͤndisch— rale vurde er 2 2 2 1I · ke P 88 5 8 (C. au 1 8 1 T& Rol „„do or jtto 8 A 1A“ 0 S 8 8 T Java 3 T Sho ö b Man sagte in Wien, es sey dies der Kaise lichen Familie auf⸗ Paters ausgedruͤckt. Er ist ungehalten daruͤber, daß dieser sich einer großen Eisenbahnverbindung in mehrfachen Richtungen zu Riauw auf Bintang, Padang, auf der Westkuͤste Sumatra 8 und raͤth, ununterbrochen fortzusetzen 8 9 8 von Kanea ward unverzuͤglich begonnen. 1 Lucchesi⸗Palli in den e Kreis der Kaiserlichen F 6 seinen erzbischoͤflichen Sprengel- eindraͤngt. Seiner Geistlich⸗ werden. Denn waͤhrend einerseits, in Folge der mit dem Groß⸗ Muͤntok auf Banka sich immer mehr erhoben, blieben die Nieder⸗ aͤth, broch zusetzen. Mehrere Jahre einer nur durch kleinere Aufstande von Zeit genommen u“ 1“ d vorgestern von einem der In⸗ keit hat er verboten, mit der Maͤßigkeits⸗Gesellschaft in irgend herzogthum Hessen und der freien Stadt Frankfurt am 17. Juli laͤndischen Seehͤfen auf Celebes im Staius quo. Nur Menado, zu Zeit unterbrochenen Ruhe beguͤnstigte hierauf uͤberhaupt die Hei Ledru⸗Rollin ward vorgestern von einemn des. I sene Verbinbung zu treten d. J. zu Stande gekommenen Uebereinkunft, eine unmittelbare auf der Nordkuͤste dieser Insel gelegen, scheint nunmehr auch ein festere Begruͤndung der Venetiansschen Herrschaft und des einmal LC““ 1164“ 8e Froste d r b dem Chartisten Ueberfall in Newport der An⸗ Berbindung durch Oberhessen mit den Maingegenden und durch bedeutender Handelsplatz werden zu wollen. Der dortige Resident eingefuͤhrten Systems der Verwaltung, wodurch man sie fuͤr die 1. 1 5 8 M föbes war und dessen Todes⸗Urtheil in lebenslaͤngliche Deporta⸗ die von Franksurt nach Mainz gefuͤhrte Eisenbahnstraße mit den (Regierungs⸗Praͤsident) Herr Rittermann hat naͤmlich seit einigen Zukunft zu sichern hoffte. Ueber manche Schwierigkeit, die man 21 4 eröffe . 2 8 ¹ 8 2 8 5 8 4 S* 8 . 8 9 „pvorsoj 89 8 6 2 8 52— 5 0 Sh 2* „ẽvwi 9 Mi ro vom 25. Januar verbffentlichte Rede gehalten habe, beantwertete u, vverwandelt ist, wurde bald nach seiner Ankunft in Australien Rheingegenden erzielt werden wird, hat jetzt Kassel andererseits Jahren in der Umgegend Menado's Kaffee⸗Plantagen anlegen noch zu uͤberwinden hatte, half die Zeit hinweg. Mit anderen de-ie.. es 8,3r8⸗.r. Sef. 6cg b 3 Branlchbarkeit und guten Betragens als ein Aufse⸗ zugleich eine zweite Verbindung mit dem Rhein, mittelst der durch lassen, welche denen fuͤr den dortigen Kaffeebau gehegten großen Geschlechtern lebten nach und nach auch andere Gesinnungen auf. Ae 1 2 2 ete d 2 2 8 ege ie 2 8 848 8. 0 8 he. 8 1 5 K150 o 8. 7 8 . 528 F 9 ' * or osh; g 5 1 3 . ö““ u1“ geah⸗ 889 uͤber andere Straͤflinge verwendet. Einige Monate versah Westphalen nach Lippstadt anzulegenden Eisenbahn zu hoffen und Erwartungen entsprochen haben; denn die dortige Kaffee⸗Aerndte Vergl. St. Zig. Nr. 222. Die Erinnerungen der ehemaligen Freiheit und Groͤße fingen an, Weise: hesalt, 68 gag ams b chei sch lde wenn er er diese Stelle, als er mit mehreren Anderen eines Tages ver⸗ außerdem wird unserer Stadt auch noch eine direkte Communi⸗ hat im gegenwaͤrtigen Jahre, obwohl dieselbe noch immer 2 bis 3 III sich ins Dunkel der Tradition zu verlieren. Die Meisten fuͤgten lern 98 3 Sera; Man 8 1. tu ehess sch un schwunden war Sie hatten sich eines zum Wallsischfang be⸗ cation mittelst Eisenbahnstraßen durch die S aͤchsischen Herzogthuͤ⸗ Moonate lang dauern wird, doch bereits schon uͤber 15,000 Pikol 8 sich, weil der Kampf gegen die Nothwendigkeit einen eisernen nicht . 85 naeihn 9 denn Fur Mßs 4 bar g stimmten Fahrzeuges bemaͤchtigt und hofften, auf demselben ein mer mit Halle und von da mit Leipzig und Berlin eroͤffnet werden. 125 alte oder 133 neue Niederlaͤnd. Pfd.) Kaffee geliefert. Fortdauernde Spannung. Dritte Colonisation. Willen und die schwersten Opfer erheischt; und schon fehlte es seiner Grun Shssen⸗ 88 IS. gut oder schlese geha ten Handelsschiff u erreichen, daß sie nach Europa oder Amerika mit⸗ 1 Der doͤrt erbaute Kaffee kommt an Qualitaͤt dem Java⸗Kaffee Vergeblicher Versuch, Kandia mit dem wiederherge⸗ hier, wie uͤberall, nicht mehr an Solchen, welche sich in der Knecht⸗ werden, koͤnnen sie ihn beurtheilen, waͤhlen oder verwerfen. Wenn man Handels 3 . vollkommen gleich, weshalb denn auch zu erwarten steht, daß die stellrten Griechischen Kaiserreiche zu vereinigen. schaft wohlgefallen, wenn sie nur mit ihren Schwaͤchen zugleich auch die Fesseln in dem weiten Gewande des Luxus und mensch⸗

Italie 2 AA Ftalien. 8 Ser⸗ ines Kandidaten anders betrac bC“ . ehme uͤrde. In ihrer Hoffnung betrogen, kehrten sie, nach 11S F 8 8 8 1 . 2 er F ilie Kaleragis s ke ar ee e. N. TTTöö shhase efgat umt Erieren an Küste, 8 nachdem sie die Nom, 7. Aug. (A. Z.) Mons. Capaccini wird im naͤch⸗ Kaffee⸗Plantagen sich binnen kurzem auf der Nordkuͤste von Celebes A ufstaͤnde „der C s. der L 1 2 zwanzigtaͤgige h 1 noch bedeutend vermehren werden. Zunehmender Verfall des Venetianischen licher Eitelkeiten verbergen koͤnnen. Niemand hat es je besser verstanden, dergleichen Stimmun⸗

schen dieFurcht vor einer Strafe mit den Antrieben seines Gewissens. 1b zuruͤ wartet. Dem Vernehme zwischen dieurch eben seines Gewissens Fraufamsten Entbehrungen erlitten, nach Hoharttown um und sten Monat aus dem Haag zuruͤck erwartet. Dem Vernehmen bedeuten b Kr siments. 8 Kbes Auch nimmt die Goldwaͤscherei bei Menado und auf gen zu benutzen, als die Republik Venedig bei dem Aufbaue des

Die jetzt eingeleitete gerichtliche Verfolgung hat zum Zweck, den grausan F Ie D, e fahrte Frost zu sei⸗ nach sind die Unterhandlungen wegen der kirchlichen Verhaͤltnisse

Deputirten auf EE1“ Weise bergetcstesh sich 8 scden. S. 8efag cn dgelishngen⸗ Hollands so weit gediehen, daß deren Abschluß nichts im Wege den zu dieser Residentie (Provinz) gerechneten kleinen Inseln Dem Abzuge der Flotte des Kaisers von Trapezunt folgte abermals

vor die Jury zu stellen S M 8 - 88 Pflicht erfͤllt, I vte tsts igung de ö.— wollte ihm nicht glauben, be⸗ stehe. Man behauptet, die Hollaͤndische Regierung habe alle For⸗ im erwuͤnschten Maße zu; denn noch immer werden dort neue eine kurze Epoche der Ruhe, der Entmuthigung, wenn man will, welche wunderbaren Gebaͤudes ihres verfeinerten Despotismus. Schon Recht ausgeuͤbt 2 d⸗ Eb Seßshtens sich it (haen ae puisten den Raͤdelsfuͤhrer des Komplotts und derungen fuͤr ihre katholischen Unterthanen bewilligt und ein fruͤ⸗ Goldminen entdeckt. Der dort ausgebeutete Goldstaub ist von von den Venetianern dazu benutzt wurde, das Unnatuͤrliche undGewalt⸗ um diese Zeit war es ihr gelungen, den groͤßten Theil der kandio⸗ 6 o 8 im 889 W 9. sahschn hnn 5 Hein 8 eren Straforte Port-⸗Arthur. heres Geruͤcht, wonach in den uͤberseeischen Kolonien, gleich wie besserer Qualitaͤt als der, welcher aus den Goldminen in anderen same, vielleicht selbst die Ohnmacht ihrer Herrschaft, mit dem tischen Primaten so weit fuͤr sich zu gewinnen, daß selbst die, frei⸗ her gezwungen, vg 68” 6 8 Laͤhler schickte ihn nach dem stteng Fn enthaͤlt einen scharfen Artikel im Mutterlande, Bischoͤfe statt bloßer apostolischen Vikarien er⸗ Niederlaͤndischen Besitzungen ausgebeutet wird, und das Gouver⸗ truͤgerischen Schleier karger Milde zu bedecken. Noch in demsel⸗ lich schwachen, Versuche, welche Michael Palaͤologus machte, nach Frankreichs, im Namen aller Kandidaten, welcher Meinung sie Sis Meͤrn 1A ge n este vorwirft, daß er sich der nannt werden duͤrften, bestaͤtigt sich vollkommen. Von Mons. nement bezahlt den dasigen Goldwaͤschern 16 Fl. fuͤr die Real ben Jahre machte der neuangenommene Herzog, Angelo Grado⸗ der Wiedereinnahme von Konstantinopel 1261, auch die Kandioten

gegen Sir Robert Peel, dem sie . 8 (die Schwere einer Spanischen Dublone) des dortigen Goldstau⸗ nico, ein Dekret des Senats bekannt, durch welches allen einhei⸗ wieder fuͤr die Herstellung des byzantinischen Reiches zu chre 1965

des, welches einem Drittheil von dessen Werthe gleichkommt. Wie mischen Lehenstraͤgern der Republik in den Distrikten von Apano⸗ ganz ohne Erfolg blieben. Denn als er bereits im Jahre 1262

11 . 0 G 8 + —, . 4 2 1 2 7 guͤnstig nun aber die dortigen Verhaͤltnisse fuͤr die Staats⸗Ein⸗ und Kato⸗Sivrites, welche die Waffen gegen sie erhoben hatten, einige Schiffe nach Kandien ausschickte, welche mit leichter Muͤhe

des Heeres beeintraͤchtigt. grinischen Graͤnz⸗Berichtigung als Commissair beordert gewesenen Kaiserlichen Russischen Hof⸗Raths Tscheffkin eine Zusammenkunft stattgefunden. Der Vladika, welcher mit großem Gefolge in Ra— gusa erschien, soll die Antraͤge S elim Bei's in Bezug auf das feindselige Verhaͤltniß zwischen Herzegowina und Montenegro an⸗ genommen haben; eine foͤrmliche Convention hieruͤber duͤrfte je⸗ doch erst mit dem Wesir von Herzegowing abgeschlossen werden. Von allen Seiten wurde dem Vladika in Ragusa ehrenvolle Auf⸗ merksamkeit bewiesen; sowohl der Kaiserl. Köͤnigl. Kreis⸗Haupt⸗ mann, als auch der Kaiserl. Koͤnigl. Militair⸗Kommandant hatten zu seinen Ehren festliche Tafeln veranstaltet.

gefunden, weil er in demselben keine Unterstuͤtzung fuͤr seinen Plan eines Zoll⸗Vereines zwischen Frankreich und Belgien gefunden habe.

Der Koͤnig, die Koͤnigin und der junge Herzog von Brabant sind heute uͤber Gent nach Ostende abgereist.

Die vormalige Hollaͤndische Besitzung auf der Nordkuͤste Neu⸗ Guineas ist nun wieder gaͤnzlich von Hollaͤndischen Beamten und Truppen verlassen worden; dieselbe bestand aus einem kleinen Fort, das 1828 erbaut und du Bus genannt wurde. In der Naͤhe dieses Forts hatten einige Amboinesische Fischer sich ange— siedelt und Bambushuͤtten erbaut, welches denn nebst dem Fort du Bus die ganze Hollaͤndische Besitzung auf Neu⸗-Guinea die gewoͤhnlich Merkuͤsort genannt wurde ausmachte. Die

tung desselben durch einen Venetianischen Kastellan. Auch beding⸗

1 e . g. . 94½ 7 ten sie sich fuͤr ihre Personen freien Zutritt zu San Nicolo auf alle Zeiten aus, und verlangten, daß ihnen diese Festung, nach vorheriger Uebereinkunft mit der Signorie, jedesmal uͤberlassen

9 x o ; 8. 8 wuͤrde, wenn deren Besitz ihnen wuͤnschenswerth erscheinen sollte.

Mit welchen Gesinnungen man von beiden Seiten auf der⸗ i- - gleichen Vertraͤge eingehen mochte, lehrt die Natur der Verhaͤlt⸗ Eingebornen Oran Batschu genannt, waren keinesweges geneigt, nisse, welche wir zu schildern versucht haben. War es absichtliche mit Europaͤern, Chinesen oder Malayen in Handels⸗Verbindung zu Saumseligkeit in der Erfuͤllung des abgeschlossenen Vertrages, treten, und obwohl von unserer Regierung den dortigen Haͤuptlin⸗ oder ist diese Zöͤgerung anderen zufaͤlligen Ursachen zuzuschreiben: gen seit 1828 wenigstens fuͤr 50,000 Fl. Geschenke gemacht wur⸗ genug die Raͤumung der Feste San Nicolo erfolgte erst , h) den, so zeigten sie sich doch stets sehr feindselig gegen unsere Sol- Verlauf von zwei Jahren, und zwar gemaͤß einer zwischen dem daten und ermordeten Jeden, den sie unbewaͤffnet antrafen. neuen Herzoge, Stephano Justiniani, und den Befehlshabern 8. 8 ffnet Herzoge, S Justitramt, wuhe. hlshak Uebrigens ist aber das dort so sehr ungesunde Klima daran der Griechischen Truppen am 23. Juli 1236 abgeschlossenen Con⸗ Schuld, daß diese Kolonie nun gaͤnzlich von Niederlaͤndischen Un⸗ vention, in welcher der Herzog den Griechen sicheres Geleit nach terthanen verlassen worden ist. den Schiffen, die Auslieferung saämmtlicher noch auf der Insel be⸗ findlichen Gefangenen vom Heere des Kaisers, und die freie Aus⸗ wanderung einiger in San Nicolo ansaͤßigen Kandiotischen Fa⸗ milien zugestehen mußte. Dies war der letzte Akt in den verun⸗ gluͤckten Befreiungs⸗Versuche des Kaisers Joannes Vatazes. Im Wesentlichen wurde dadurch in der Stellung der Vene⸗ tianer zu den alten Einwohnern nichts geaͤndert. Diese Stellung ergiebt sich von selbst aus den erzaͤhlten Freignissen. Haß und un⸗ versoͤhnliche Feindschaft auf der einen Seite, ein in seinen Grund⸗ lagen verfehltes und in seiner Ausbildung noch nicht einmal zu einer bestimmten Festigkeit gediehenes Verwaltungs⸗System auf der anderen; hier der Stolz der Sieger und eine unbegreifliche Ruͤcksichtslosigkeit in Bezug auf die Art und die Beduͤrfnisse des Landes, auf den Sinn und den Charakter seiner Bewohner, dort Ohnmacht, Erniedrigung, Verzweifelung der Besiegten: das sind die Elemente, die Triebfedern einer traurigen Geschichte, welche mit dem Wechsel ihrer blutigen Katastrophen und jener gehaltlo sen Epochen vF Friedens noch ganze Jahrhunderte Bis zum 2isten v. M. waren auf der Ruhr schon ungefaͤhr 88 b ht noͤthig, diese Geschichte, welche, ein 9,400,000 Ctr. Kohlen abgefahren, so daß bis zu Ende Juli die a gesch 8 8 verschasdenen Phasen immer ganze Abfuhr in runder Summe zu 10 Millionen Centner ange⸗ T e“ Wir nommen werden darf. Hierdurch sind die Kohlen-Niederlagen an 21 komente derselben heraus, um c ) 8 uͤberhaupt eine geschichtliche Grundlage zi 2 der Ruhr fast ganz geleert worden, und die Foͤrderung auf den nis Sich oheit stuͤtzen E. zu gewinnen, auf welche Ruhr⸗Zechen kann schwunghaft fortgesetzt werden; zu beklagen Wir rechnen hierzu z 58 8 eiht aber z der e oerhe n Ruheer 838 Wir rechnen hierzu zunaͤchst die Absendung einer neuen Ko⸗ bleibt aber, daß der Kohlen⸗Absatz von Ruhrort aus und ganz lonie Venetianischer Ritter nach Kandien, welche, unter dem Do besonders nach Holland wo die Konkurrenz mit Belgien und e4e“” England immer schwieriger wird hoͤchst flau ist, weshalb sich ö21 Marino Morosini, im Jahre 1252 beschlossen wurde. Die denn auch die Vorraͤthe daselbst mehr und mehr haͤufen. d Zahl der neuzuerrichtenden Ritterlehen belief sich, dieses Mal auf Die Arbeiten auf den Eisenhuͤtten, in den Gießereien und Rn S.ssg. e Maschinen⸗Fabriken haben im vorigen Monat einen schwunghaf⸗ war die 2 Zedereimahehe Bas 68 88 8 .“ 8 A. 21 78. —r För.; bEE11T1“ 8 8 en ten Fortgang gehabt. Besonders beschaͤftigte die Anferigung von 2 hassAs eg a de en Dampf⸗Maschinen viele Arbeiter, indem der Begehr darnach ö a durch die vielen Schurf⸗ und Muthungs-⸗Arbeiten unter dem 89 e ,b * b nördlich gelegenen Mergel⸗Gebirge wo hen nur mittelst Dampf⸗ g-. I Ve(ias 1g bei den letzten Auf⸗ lebhaft geworden ist. Die Fabrication in Eisen- und Stahlwaa⸗ 8 um Theil guͤnstigen Handels⸗Konjunkturen und zum Theil der 1b 8 8“ aeJa ns. egergers en s 1l desfchr nassen Witterung zugeschrieben werden aus, welchem, in Verein mit den ihm beigegebenen Raͤthen, auch sonst so unerwuͤnschte zugleich die Vertheilung der neuen Lehenguͤter uͤbertragen wurde muß, indem diese es den Schleifereien von denen die ganze Sowohl die Besitnahme als auch die Wertheilu cdes Landes Fabrication abhaͤngig ist es moͤglich gemacht hat, ihren Betrieb, 1 I1“ Dle ng des Landes haͤngte b 1— ¹ fand, wie es scheint, ohne Schwierigkeiten statt, und der Aufbau

entscheiden, die Mannschaften eines gewissen Theils von Com⸗ pagnieen zu entlassen, die Cadres aber der Offiziere und Unter⸗ offiziere beizubehalten, und spaͤter den Kammern ein praktisches, wohluͤberlegtes, durchgreifendes Reserve⸗Gesetz vorzulegen.

Auch mit der Bekleidung des Heeres sind die Bureaus in

Lüttich, 11. Aug. Der Appellhof hat gestern sein Urtheil in der Tilffer Angelegenheit gesprochen. Er hat anerkannt, daß die Kirchhöfe den Gemeinden gehoͤren. Obgleich die buͤrgerlichen Autoritaͤten nicht die Ausuͤbung religibser Ceremonien darauf ver⸗ hindern koͤnnen, so sollen sie doch die Ober⸗Aufsicht und die Po⸗ lizei derselben fuͤhren. Die Missionare sind daher verurtheilt worden, die Materialien, welche sie zur Errichtung eines Kreuzes auf dem Tilffer Kirchhofe deponirt, hinwegzunehmen. Dagegen ist die klagende Gemeinde mit ihren Anspruͤchen auf Schadenersatz 1 8 8 d abgewiesen worden, da sie keinen Nachtheil erlitten habe. Da rung der National Intelligencer, und nach ihm der Cour⸗ jede Partei in einigen Theilen unterliegt, so ist das Urtheil erster rier des Etats U nis enthalten den wichtigen Gesetz⸗Vorschlag Instanz theilweise reformirt, theilweise bestaͤtigt, und die Kosten uͤber die Erhoͤhung der Zoͤlle, den der Schatz⸗Secretair eingereicht sind kompensirt worden. 16 hat. Der kurze Termin, nach welchem, wegen Dringlichkeit der finanziellen Beduͤrfnisse, derselbe schon in Ausfuͤhrung treten soll, scheint zu beweisen, daß die Regierung von der Annahme dessel⸗ ben durch den Kongreß uͤberzeugt ist. Dieses wichtige, uͤber die naͤchstkuͤnftigen Handelsbeziehungen der Vereinigten Staaten mit 4

di

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. New⸗York, 24. Juli. Das Organ der Central⸗Regie⸗

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Zeitungs⸗Vachrichten.

mNdur n. TAxn.

Fnland.

Düsseldorf, 14. Aug. Der anhaltende Regen hat e fruͤheren Hoffnungen des Landmannes zum Theil vereitelt. Die Heu⸗Aerndte, welche in Quantitaͤt und Qualitaͤt den reichsten Ertrag versprach, ist in einigen Gegenden durch die Naͤsse ganz mißraͤthen und in anderen ruͤcksichtlich der Qualitaͤt großentheils verdorben. Was die Koͤrner⸗Fruͤchte betrifft, so sind Roggen und Weizen, obgleich laͤngst reif, erst theilweise geaͤrndtet, weil die Witterung entweder das Schneiden oder das Einscheuern nicht gestattete.

Die Foͤrderung auf den Kohlen⸗Zechen des Essen⸗Werdenschen Bergamts⸗Bezirks war den Verhaͤltnissen angemessen und die Kohlen⸗Abfuhr auf den Landdebit⸗Zechen schwach, auf der Ruhr aber in Folge des guten Fahrwassers um so staͤrker und lebhafter.

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Deutsche Bundesstaaten. Dresden, 11. Aug. (Schles. Z.) Die Deutsche evange⸗ lische Gemeine zu Prag, seit 1791 bestehend, laͤßt eine Bitte um

Unterstuͤtzung an ihre auswaͤrtigen Glaubensgenossen auch in Sachsen ergehen, nachdem sie hier zu einer Sammlung von Bei— traͤgen die Genehmigung der hohen Ministerien des Innern und des Kultus erlangt hat. Es soll naͤmlich ein dem wachsenden Beduͤrfnisse mehr angemessenes Schulgebaͤude in Prag aufgefuͤhrt werden, wozu die Kosten auf 15,000 Fl. C. M. veranschlagt sind. Bereits sind zu diesem Zwecke unter den protestantischen Glau⸗ bensgenossen zu Prag selbst 5000 Fl. C. M. zusammengebracht, und es wird nun von dem christlichen Gemeinsinn der Protestan⸗ ten in den uͤbrigen Oesterreichischen Staaten, so wie im Auslande

den anderen Nationen entscheidende Aktenstuͤck enthaͤlt 7 Paragra⸗ phen. Der erste bestimmt, daß von allen bisher freien oder mit gerin-

geren Abgaben belegten Waaren 20 pCt. vom Werthe erhoben wer— den sollen, mit Ausnahme der in demselben Paragraphen genann⸗ ten Gegenstaͤnde. Der Paragraph 3 reduzirt die Ausfuhr⸗Praͤ⸗ mien auf den aus fremden Rohstoffen fabrizirten Zucker und Rum. Paragraph 4 modifizirt die Zoölle auf Franzoͤsische, Spanische und Ungarische Weine. Paragraph 7 endlich bestimmt, daß dies Ge⸗ setz schon mit dem 1. Septem ber 1841 in Kraft treten soll. Dieses neue Zoll⸗Gesetz trifft insbesondere England schwer wegen der Belastung der Irlaͤndischen Leinewand. Der Seiden⸗Zoll wird

1

Seee.

Niederländisches Indien.

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111uu“

Kassel, 14.

Die Jusel Kandia unter der Herrschaft der Venetianer.

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r otestiren und zu erklaͤren, daß ich ich angehoͤren mögen, zu protef 1 k82 keina Weise von den an mich gestellten Fragen antworten

Koͤnigin wider ihren bekannten Wunsch als Premier⸗Minister Capaccini's Reise nach Koͤln hoͤrt man, daß sie erst nach seiner hne Prinzipien antasten zu lassen, welche in Frage zu stel⸗

1 1 ge e 8 8 8 8 7 8 . 8 25 b Torv⸗Blaͤtter en erklaͤre 2 . uͤckkunft erfolgen soll. Als Nunzius in Lissabon wird ge⸗ aufzudraͤngen suche. Die Tory⸗Blaͤtter dagegen erklaͤren dies füͤr Zuruͤckku eifoig icher Ei 49 einen Mißbrauch des Koͤniglichen Namens und erinnern daran, genwaͤrtig Mnf Zacchia bezeichnet ünschaft

kann, oh 1 len Niemand das Recht hat.“