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stattgefunden habe.
Mahon zu vertreiben, im Umlauf waren. Sie schaͤmt sich der Rathschlaͤge, welche ihr England in Bezug auf uns ertheilt hat; sie hat die uͤble Laune nicht bis zur Unmenschlichkeit treiben wol⸗
I1u.“ Die Pacht des Hospitals laͤuft im September d. J. ab.
Wir glauben zu wissen, daß Espartero, nachdem er einen Augen⸗ blick daran dachte, uns die Erneuerung des Kontraktes zu ver⸗ weigern, jetzt seinen Sinn geaͤndert und sich erboten hat, eine Verlaͤngerung zu bewilligen. Aber das Franzoͤsische Kabinet konnte nicht laͤnger in einer Lage bleiben, welche dem Regenten erlaubte, sich uns gegenuͤber das Ansehen der Großmuth zu geben. Jene Pacht, welche Frankreich, wenn wir nicht irren, mit 75,000 Fr. jaͤhrlich bezahlt, war zu einer Zeit abgeschlossen, wo die Spanische Regierung Takt genug hatte, dasjenige nicht als eine Gnade darzustellen, was nur ein Geschaͤft ist, von dem sie mindestens eben so viel Vortheil zieht als wir. Wir koͤnnen uͤbrigens sehr gut jenes Hospital entbehren, und je⸗ denfalls ist es besser, dasselbe aufzugeben, als den Anschein zu ha⸗ ben, als ob man der revolutionairen Camarilla, die in Madrid herrscht, Verpflichtungen schuldig waäre. Dies sind, wie es heißt, die Gesinnungen des Kabinets, und deshalb wird, trotz der Aner⸗ bietungen der Spanischen Regierung, jener Pachtkontrakt nicht er⸗ neuert werden. Man versichert, daß Befehle ertheilt worden sind, um die in jenem Hospital befindlichen Kranken nach Toulon zu transportiren.“
Zu der Anzeige des Courrier Belge, daß die Herren von Muelenaere, Liedts und Deschamps sich wegen kommerzieller Un⸗ terhandlungen nach Paris hegeben wuͤrden, bemerkt die Presse: „Es scheint, daß es sich fuͤr den Augenblick nicht mehr um den Incorporations⸗Plan handelt, von dem so viel gesprochen worden ist; die Schwierigkeiten der Ausfuͤhrung haben, wie es heißt, die entschlossensten Gemuͤther abgeschreckt. Wir hatten dies wohl vorausgesehen. Da aber Belgien wuͤnscht, ein Ende zu machen, indem seine industrielle Lage ihm keine Zoͤgerung mehr erlaubt, so ist es geneigt, sich mit einem neuen Handele⸗Traktat zu begnuͤgen, der, ohne unsere Geschicke gerade so eng mit einander zu verbin⸗ den, doch die Bande, welche uns vereinigen, durch Modlficationen der Tarife fester zu knuͤpfen geeignet waͤre. Ohne Zweifel werden jene drei Belgischen Abgeordneten nach Paris gesandt, um die Unterhand⸗ lungen in diesem Sinne zu leiten. Wir wuͤnschen sehnlichst, daß sie in ihren Bemuͤhungen gluͤcklicher seyn moͤgen, als es die Eng⸗ lischen Abgeordneten waren, die 2 oder 3 Jahre damit verloren haben, Arrangements vorzubereiten, an die jetzt Diemand mehr zu denken scheint.“ p
Im Moniteur parisien liest man: „Herr Piscatory, welcher sich mit einer Mission der Regierung nach Griechenland begeben hatte, wird binnen kurzer Zeit in Frankreich zuruͤckerwar⸗ tet.“ — In demselben Blatte wird als Geruͤcht mitgetheilt, daß Graf Ficquelmont den Grafen Appony als Oesterreichischer Bot⸗ schafter in Paris ersetzen und Letzterer zum Botschafter in St. Petersburg ernannt werden wuͤrde. 8 b 8
Boͤrse vom 20. August. Die Spekulanten zeigten sich heute besorgt uͤber die d Kachrichten aus Toulouse, dessen Bevoͤlke⸗ rung jetzt entschlossen scheint, den mit der Registrirung beauftrag⸗ ten Beamten einen passiven Widerstand zu leisten. Die Franzo⸗ sischen Renten waren sehr schwach und angeboten, aber der Um⸗ satz durchaus unbedeutend.
* Paris, 20. Aug. Die Raͤumung des Hospitals, wel⸗ ches die Französische Regierung auf Mahon, einer der Balegri⸗ schen Inseln, zur Verpflegung der Kranken der Afrikanischen Armee hatte anlegen duͤrfen, hat der hiesigen Presse zu mannig⸗ fachen Deutungen Anlaß gegeben. Man behauptete, daß die jetzige Spanische Regierung auf den Antrieb Englands erklaͤrt
habe, den in kurzer Zeit erloͤschenden Vertrag nicht wieder er⸗
neuern zu wollen. So erklaͤrte man sich auch gewisse Artikel der das Ministerium unterstuͤtzenden Presse, die, kuͤrzlich uͤber die jetzt beste⸗ hende Ordnung der Dinge in Spanien in einem feindlichen Tone geschrieben, einiges Aufsehen machten. Nach der Meinung Unter⸗ richteter dagegen hat unser Kabinet, das seit geraumer Zeit die nicht ganz guͤnstige Gesinnung des Spanischen Kabinets fuͤr Frankreich vorhergesehen, wenigstens mit so vielem Takt gehan⸗ delt, daß es sich in Bezug auf die Verlaͤngerung des Kontrakts keiner abschlaͤgigen Antwort aussetzte. Fuͤr diese Behauptung sprechen nun das Journal le Constitutionnel und die Ga⸗ reta de Madrid, welche melden, daß von Seiten der Spani⸗ schen Regierung keinesweges eine Aufkuͤndigung des Kontraktes Zugleich folgert man aus den Vorbereitun⸗ gen, welche in dieser Beziehung unser Kabinet schon fruͤher getrof⸗ fen, daß es laͤngst entschlossen gewesen sey, das Hospital von Ma⸗ hon zu verlassen. Es wurde naͤmlich schon in der Mitte der letz⸗ en Session von einem Hospitale verhandelt, welches man in der Stadt Hyeres anzulegen beschloß, und die Deputirten des Depar⸗ tements Var waren, als sie in ihre Provinz zuruͤckkehrten,
ereits vollkommen uͤberzeugt, daß diese Sache, fuͤr welche sie sich sehr interessirten, in Richtigkeit gebracht sey.
In Bezug auf die Bewegungen, welche die Steuer⸗Revision veranlaßte, deuten der Messager und die beiden gouvernementa⸗ len Blaͤtter an, daß diese Bewegungen jetzt nicht von dem Muni⸗ zipalgeiste, sondern von den Factionen ousgehen. Dies bestaͤtigen
uch die Ereignisse in Bordeaux. Hier hat man die Emeute nicht mehr gegen die Agenten der Central⸗Gewalt wie in Tou⸗ ouse, sondern gegen den Munizipal⸗Rath selbst angeregt, weil die⸗ ser der Regierung nicht entgegentreten wollte. Es scheint, daß nan die Triebfedern des materiellsten Egoismus in Bewegung gesetzt hat, und unter dem Vorwande, Eingriffe in die Munizipal⸗ Rechte abzuwehren, die Leute auffordert, ihr Habe zu vertheidigen, das ihnen der Fiskus nehmen wolle. Legitimisten wie Radikale verschmaͤhen es nicht, sich dieses Mittels zu bedienen, um die Be⸗ wegungen zu unterhalten, und so sah man auch aus dem Utili⸗ taire, daß die Baboeufsche Sekte an der Spitze der Bewegung in Toulouse stehe.
Sas Großbritanien und Irland. Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Sitzung
vom 19. August. Erbffnung des Parlamentv. e- diesem Tage, der Koͤniglichen Proclamation zufolge, das neue Par⸗ lament vollstaͤndig zusammengesetzt seyn sollte, so fanden die Mit⸗ glieder beider Haͤuser sich ein, um die Verhandlungen zu beginnen. Die Thuͤren des Oberhauses wurden um 2 Uhr gebffnet, um welche Zeit etwa 60 Pairs anwesend waren. Die Fremden⸗Gal⸗ blieb aber, man weiß nicht aus welchem Grunde, waͤhrend der ganzen vorlaͤufigen Geschaͤfte geschlossen. Man mußte einige Zeit warten, da kein Bischof sich einfand, um das Gebet zu ver⸗ lesen. Endlich erschien der Geistliche Lord Bayning, der als weltlicher Pair im Oberhause sitzt, und verrichtete jene Function. Das Parlament wurde dann durch eine aus dem Lord⸗Kanzler, dem Marquis von Lans⸗ downe, dem Marquis von Normanby, dem Grafen von Cla⸗ rendon und dem Viscount Duncannon bestehende Koͤnigliche Kom⸗ mifsion eroͤffnet. Der Lord⸗Kanzler zeigte ihren Herrlichkeiten an, daß Ihre Majestaͤt, da sie es nicht fuͤr angemessen ergchtet, heute personlich im Parlamente zu erscheinen, jene Kommission ernannt
“ e“ und mit den noͤthigen Vollmachten versehen habe. Hierauf be⸗ fahl er dem Ceremonienmeister, die Mitglieder des Unterhauses vor die Barre des Hauses zu laden, um die Zerlesung der Voll⸗ machten zu vernehmen. Diese erschienen, gefuͤhrt von Herrn Ley, dem ersten Secretair des Unterhauses. Der Lord⸗Kanzler verlas nun den Inhalt der Vollmachten, durch welche die Kommission autori⸗
firt wird, alle Functionen Ihrer Majestaͤt in diesem Parlament in deren Namen zu versehen. „Ihre Majestaͤt“, fuͤgte er hinzu, „hat uns befohlen, Ihnen anzuzeigen, daß Allerhoͤchstdieselbe Ihnen, nach er⸗ folgter Vereidigung der Mitglieder beider Haͤuser, die Gruͤnde der Einberufung dieses Parlaments mittheilen wird, und da vorher ein Sprecher des Unterhauses gewaͤhlt werden muß, so will Ihre Majestaͤt, daß Sie, Herren vom Hause der Gemeinen, sich an Ihren Sitzungsort zuruͤckverfuͤgen, dort zur Wahl einer zu Ihrem Sprecher tauglichen Person schreiten und morgen den Erwaͤhlten hier zur Koͤniglichen Genehmigung vorstellen.“ Die Gemeinen zogen sich darauf zuruͤck, und es wurden sogleich eine Menge Pairs vereidigt, unter ihnen auch der Herzog von Susser. Dann ver⸗ tagte sich das Haus.
Oberhaus. Sitzung vom 20. August. Heute wurden die Mitglieder des Unterhauses abermals vor die Schranken des Oberhauses geladen und ihnen hier durch den Lord⸗Kanzler die Genehmigung der Sprecher⸗Wahl von Seiten der Koͤnigin mit⸗ getheilt. Der Sprecher begehrte darauf, wie uͤblich, Bestaͤtigung der Privilegien des Unterhauses, die ebenfalls durch den Lord⸗
Kanzler ausgesprochen wurde. 19 lUlnterhaus. Sitzung vom 19. August. Um 2 Uhr, der fuͤr die Froͤffnung des Unterhauses bestimmten Zeit, waren ungefaͤhr 250 Mitglieder versammelt. Nachdem dieselben im Oberhause, wohin sie durch dessen Ceremonienmeister geladen wur⸗ den, die Verlesung der Koͤniglichen Kommission mit angehoͤrt hat⸗ ten, kehrten sie zuruͤck, um zur Sprecher⸗Wahl zu schreiten. Lord Worsley hatte es uͤbernommen, den betreffenden Antrag zu stel⸗ len. Er schilderte die Wichtigkeit der mit dem Sprecher⸗Amt verbundenen Functionen, weil es die Aufgabe dieses Beamten sey, die Wuͤrde der Debatten aufrecht zu erhalten und jeder Aufregung und Erbitterung vorzubeugen.
Ich hoffe“, fuhr der Redner fort, „daß der sehr ehrenwerthe Herr, den ich zu diesem hohen Amte vorschlagen will, Ihnen allen genehm seyn wird; ich hosse es, weil derselbe den Sprecher⸗Stuhl schon eingenommen und seine Pflichten zu vollkommener Zufrieden⸗ heit der Mitglieder auf beiden Seiten des Hauses erfuͤllt hat. (Großer Beifall.) Ich bin uͤberzeugt, daß, wenn die neuen Mit glieder von dem Benehmen meines sehr ehrenwerthen Freundes Zeuge gewesen waͤren, oder wenn sie das Zeugniß mit angehoͤrt haͤtten, welches ihm Sir R. Peel und Lord Stanley gegeben, sie keinen Augenblick zoͤgern wuͤrden, meinen Antrag zu uünterstuͤtzen. Der sehr ehrenwerthe Herr steht so hoch in der Achtung des Hau ses, sowohl um seine Privattugenden, wie um seines oͤffentlichen Verwal⸗ tens willen, daß er meiner Lobeserhebungen nicht bedarf. Als er Spre⸗ cher im vorigen Parlament war, fanden Alle, welche bei ihm Beistand und
konnten, und das ernstlichste Bemuhn, ihnen dienstgefaͤllig zu seyn. Beifall.) Ich glaube daher, daß kein chrenwehrtes Mitglied die Absicht haben wird, eine andere Person, die weniger Erfahrung haͤtte und das Vertrauen des Hauses in geringerem Geade besaͤße, zu die⸗ sem Amte vorzuschlagen, und ich will nur noch die Aeußerung Lord Stanley's anfuͤhren, welcher von dem sehr ehrenwerthen Heren sagte, derselbe sey zwar nur von der einen Seite des Hauses gewaͤhlt wor⸗ den, er habe sich aber durch die gewissenhafte Unpartheilichkeit seines Benehmens den herzlichen Beifall beider Seiten erworben. Ich schlage daher vor, den sehr ehrenwerthen Charles Shaw Lefebvre wie⸗ der zu unserm Sprecher zu waͤhlen.“ (Beifall von allen Seiten.) Herr E. Buller: Als man mich ersuchte, den Vorschlag des edlen Lords zu unterstuͤtzen, gab ich sogleich meine Einwilligung dazu, da der Antrag meinen vollkommenen Beifall hat. Der sehr ehrenwerthe Herr hat in den drei Jahren, wahrend welcher er un⸗ sere Berathungen leitete, eine seltene Vereinigung aller zur Fuͤh⸗ rung der oͤffentlichen und Privat Verhandlungen erforderlichen Ei⸗ genschaften gezeigt. So verwickelt auch die Schwierigkeiten waren, er durchschaute stets die Sachen aufs klarste und gab das gesundeste Urtheil fuͤr die Loͤsung der Verwickelungen ab. Er besitzt die ver⸗ trauteste Kenntniß aller Formen des Hauses, und er hat den Vorsitz mit der strengsten Unparteilichkeit und unbestreitbarsten Recht⸗ lichkeit gefuͤhrt. (Beifall.) Er bewies, daß er die Wich⸗ tigkeit der oͤffentlichen Interessen richtig zn wuͤrdigen weiß, und zugleich die gebuͤhrende Achtung fuͤr die Rechte der Einzelnen hegte. Die Folge war, daß Alle sich auf seine Unparteilichkeit ver⸗ ließen und Alle sich gern seinen Entscheidungen unterwarfen. Wir haben Alle gesehen, mit welcher Hoͤflichkeit, Maͤßigung und Festig⸗ keit er sich stets benahm. Es gereicht mir zu desto groͤßerem Ver⸗ gnuͤgen, das Haus zur Wiedererwaͤhlung des sehr ehremwerthen Herrn aufzufordern, weil ich weis, daß seine Wahl fuͤr alle Parteien zur Ehre und Zierde dienen wird. Verlassen Sie sich darauf, wer auch zur Fuͤhrung des Staatsruders berufen werden, welchen Ausgang auch der jetzige Zustand der Dinge nehmen mag, sey es, daß wir eine Reihe glaͤnzender Erfolge in der Beseitigung derHemmnisse und Verbote, welche jetzt die Industrie des Landes belasten, erlebenoder daß ein anderes und nachtheiliges politisches System angenommen wird, jedenfalls wird die Stellung unseres Sprechers eine sehr schwierige seyn, und deshalb freue ich mich, daß wir wahrscheinlich ein Individuum waͤhlen wer⸗ den, welches nicht nur Talent, sondern auch Erfahrung besitzt. Ich glaube, daß ich in meinen Bemerkungen schon etwas zu weit gegan⸗ gen bin (hoͤrt, hoͤrt!) doch ich bin es noch nicht gewohnt, in diesem Hause zu sprechen, und mein Irrthum ist daher wohl zu entschuldi⸗ gen.“ (Beifall.)
Sir R. Pecl: „Es ist meine Absicht, bei dieser Gelegenheit nach dem Grundsatz zu handeln, den ich im Jahre 1835 verfocht Beifall), und nach welchem ich 1837 bei der Wiedererwaͤhlung des Herrn Abereromby zum Sprecher handelte. In Uebereinstimmung mit diesem Praͤcedenz⸗Beispiel werde ich fuͤr den sehr ehrenwerthen Herrn stimmen, dessen Wiederernennung beantragt und unterstuͤtzt worden ist. Ich verfocht jenen Grundsatz erstens deshalb, weil ich ihn fuͤr uͤbereinstimmend hielt mit Praͤcedenz⸗Beispielen’ aus den besten Zeiten der Geschichte des Landes. Im Jahre 1727 wurde Herr Onslow zum Sprecher gewaͤhlt⸗ und er blieb 33 Jahre im Besttz dieses Amts. (Hoͤrt, hoͤrt!) So wurde es gehalten, bis Lord North sich der Wiedererwaͤhlung
Sir Fletcher Norton'’'s widersetzte. Im Jahre 1784, nach dem großen Kampfe zwischen Herrn Pitt und Herrn Fox, und als I der Erstere eine entschiedene Majoritaͤt hatte, ließ Herr Pitt ssich der
V Rath suchten, die groͤßtmoͤgliche Willfaͤhrigkeit, die sie nur wuͤnschen
Beibehaltung des Sprechers Cornwall gefallen. Im Jahre 1806, als Lord Grey und Lord Greenville Minister wurden und eine be⸗ deutende Maiorität sie unteestuͤtzte, willigten sie in die Wiedererwaͤh⸗ lung des Heren Abbott. Im Jahre 1831, bald nachdem Lord Geey ans Ruder gekommen wal) ließ er sich die Wahl des Herrn Man⸗ ners Sutton, jetzigen Lord Canterbury, gefallen, und eben so wurde 483 verfahren. Unterbrechnugen erlitt diese Reihe von Praͤeedenzien im Jahre1780,wo Lord Rorth sich der Wiedererwaͤhlung SirFletcher Norton’'s widersetzte, und 1835, wo die Partei, welche der damals von mir geleiteten Verwaltung entgegentrat, die Wiederernennung des Herrn Man⸗ b Fens Sutton bekäͤmpfte. Ich sorach damals gegen den von der an⸗ deren Seite vertheidigten Grundsatz. Ich hielt es nicht fuͤr noͤthig, daß die zum Sprecher erwaͤhlte Person, wenn sie ihre Pflichten ge⸗ wissenhaft und geschickt erfuͤllte, bloss deshalb verdraͤngt werde, weil ihre politischen Ansichten mit denen der Maiorität des Hauses nicht uͤbereinstimmten. (Beifall.) Ich will nicht weiter auf die damals
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vorherrschenden Meinungs⸗Verschiedenheiten eingehen, sondern das Haus nur daran erinnern, daß ich zu jener Zeit denselben Grund⸗ satz vertheidigte, nach welchem ich jetzt zu handeln Willens bin.
(Hoͤrt, hoͤrt!) Natuͤrlich will ich damit nicht sagen, daß dieser
muͤsse. (Hoͤrt, hoͤrt! solchen Wiedererwaͤh Benehmens, wel
Grundsatz als unahweichbare Regel gelten Es kann einem Jeden zustehen, sich einer lung wegen Pflichtversäumniß oder wegen 8 wel ches ein Individuum als ungeecignet zu diesem Amte erschei nen lassen koͤnnte, zu widersetzen. Im vorliegenden Fall abe muß ich erklären, daß, meiner Ansicht nach, der sehr ehrenwerth
Herr die Erwartungen seiner sanguinischsten Unterstuͤtzer erfuͤllt hat
Beifall von allen Seiten.) Ich habe daher nur noch zu sagen, daß
ich mit großem Vergnuͤgen dem Antrag auf Wiedererwaͤhlung des
Herrn Shaw Lefevre beitrete.“ 8 Herr Shaw Lefevre: „Ich fuͤhle mich zum verpflichtet fuͤr die Anerkennung, welche mir die ehrenwerthen Mit⸗
glieder auf beiden Seiten des Hauses haben zu Theil werden lassen.
Ich bin uͤberzeugt, daß sie meine Vecdienste weit uͤbersteigt, wenn auch nicht meine Wuͤnsche, dieselbe zu verdienen.
die hoͤchst schmeichelhafte Art, wie sie diesen Antrag gemacht und un⸗ terstuͤtzt haben. Ich finde darin einen reichen Lohn fuͤr alle Muͤhe und Aufregung, womit dieses Amt verknuͤpft ist, und eine hohe Auf⸗ munterung, mich demselben von neuem mit der angestrengtesten Thaͤ tigkeit und der strengsten Gewissenhaftigkeit zu unterzichen.“
Hierauf ward Herr Shaw Lefevre von Lord Worsley und
Herrn E. Buller auf den Sprecherstuhl gefuͤhrt und dankte noch⸗ mals fuͤr die ihm erwiesene Ehre. Zum Schlusse erhob sich noch Lord John Russell, als ministerieller Fuͤhrer des Hauses, um den erwaͤhlten Vorsitzer zu begluͤckwuͤnschen, und benutzte die Ge⸗ legenheit, um sein im Jahre 1835 eingeschlagenes Verfahren zu rechtfertigen, wo er die Kraft seiner Partei dazu benutzt hatte, den damaligen Sprecher Sir Charles Manners Sutton (jetzt Lord Canterbury) zu entfernen, nicht blos deshalb, wie er sagte, weil er etwa damals geglaubt, daß der Sprecher das Organ der Majsoritaͤt dieses Hauses seyn muͤsse, auch nicht aus Zweifeln an seiner Faͤhigkeit zu dem Amte, sondern aus anderen Gruͤnden, weil ihm naͤmlich dessen Benehmen nicht in jeder Hinsicht von der Art zu seyn schien, daß er seine Wiedererwaͤhlung haͤtte unter⸗ stuͤtzen koͤnnen. Der Minister schien hiermit andeuten zu wollen, daß Sir C. Manners Sutton die Tory⸗Partei bei den Debatten besonders beguͤnstigt habe. Lord J. Russells Rede schloß diese Sitzung des Unterhauses.
Unterhaus⸗Sitzung vom 20. Aug. Als der Sprecher und die Mitglieder des Unterhauses aus dem anderen Hause zu— ruͤckgekehrt waren, wo die Wahl des Ersteren die Koͤnigliche Be— staͤtigung erhalten hatte, machte der Sprecher dies bekannt und empfahl sich der Nachsicht des Hauses. Dann wurde zur Verei⸗ digung der Mitglieder geschritten, womit am naͤchsten Tage fort⸗ gefahren werden soll.
London, 20. Aug. Die Koͤnigin bleibt fuͤrs erste in Schloß Windsor, wo gestern Nachmittag auch Lord Melbourne anlangte, vermuthlich um Ihrer Majestaͤt uͤber die Zusammenkunft des Parlaments und die Sprecherwahl zu berichten. Prinz Albrecht wird naͤchsten Montag den Vorsitz in einer Versamm⸗ lung der Zeichnen⸗Schule in Somersethouse fuͤhren, welcher die Mehrzahl der Minister und auch Sir R. Peel beiwohnen werden.
Vor Haltung der Thronrede, die nach der Angabe des Stan⸗ dard morgen in einer Geheimeraths⸗Versammlung der Koͤnigin vorgelegt und am 24. von einer Koͤniglichen Kommission im Par⸗ lamente verlesen werden wird, kann reglementsmaͤßig kein anderes Geschaͤft als die Vereidigung vorgenommen werden.
Aus einem Schreiben des Lord Morpeth an den Dubliner Monitor geht hervor, daß dieser Minister fest entschlosfen ist, nicht in das Parlament einzutreten, obgleich ihm von verschiedenen Sei⸗ ten in Irland das Anerbieten gemacht worden ist, ihm einen Par⸗ lamentssitz zu verschaffen.
Der Herzog von Wellington soll bei seiner Durchrelse durch Canterbury nach den Getraide⸗Preisen gefragt und, nachdem er vernommen, daß der Weizen dort 86 Sh. gelte, geaͤußert haben: „Dann muß wahrlich etwas geschehen.“ Der Herzog war auch bei einer Versammlung von Tories anwesend, die am 19ten bei Sir R. Peel gehalten wurde. Am 23sten gedenkt Letzterer, dem Vernehmen nach, seinen Anhaͤngern das Verfahren auseinander zusetzen, welches er bei Eroͤffnung des Parlaments am 24sten beob achten will. 2s
Die mehrerwaͤhnte Konferenz von nonkonformistischen Geist⸗
lichen, welche zur Erwaͤgung der Korngesetze veranstaltet war, is am 17ten d. in Manchester eroͤffnet worden und hat nach zwei taͤgigen Berathungen zur Annahme einer Adresse an die Koͤnigit gefuͤhrt, in welcher Ihre Majestaͤt um gaͤnzliche Aufhebung diesen Gesetze gebeten wird.
Der Getraidemarkt wurde heute mit einer bedeutenden Zu— fuhr von altem Englischen Weizen versehen, der zu den Preisen vom Montage abging. Das schoͤne Wetter der letzten Tage hat den Begehr nach unverzolltem Weizen unterbrochen, und es wird bezweifelt, ob selbst zu 3 bis 1 Sh. niedrigeren Preisen sich Kaͤu— fer gefunden haben wuͤrden. Der Durchschnittspreis von Weizen in den letzten 6 Wochen ist auf 67 Sh. 8 Pce. gestiegen und der Zoll auf 18 Sh. 8 Pee. gefallen; der Durchschnittspreis fuͤr die mit dem 13. Augustzendigende Woche ist aber schon 72/Sh. 5 Pee., und man hat daher eine fernere Reduction des Zolls zu erwarten.
Nach der Angabe das Comité der Spanischen Fonds⸗Inhaber aufgefordert, ihm dessen letzten Bericht nebst Belegen einzusenden, damit er ihn nebst Instructionen zur Befoͤrderung der Interessen dieser Fonds⸗
Inhaber an den Spanischen Gesandten in Madrid schicken koͤnne.
Capitain Sartorius, der vor Napier die Flotte Dom Pedro's kommandirte und gleich diesem laͤngere Zeit aus der Liste der Bri⸗ tischen See⸗Offiziere gestrichen war, hat jetzt wieder ein Kom⸗ mando, das des Linienschiffes „Malabar“ von 74 Kano er⸗ halten. 8 1dg. “
EEETE““]
II London, 20. Aug. Obgleich gestern der zur Wieder⸗ versammlung des großen Raths der Nation, zur ersten Zusam⸗ menkunft eines unter so wichtigen Umstaͤnden erwaͤhlten Parla⸗ ments bestimmte Tag war, so wurde doch die Ruhe im Publikum nicht gestoͤrt, und die im Unterhause einander gegenuͤberstehenden Parteien setzten ihre Partei⸗Feindseligkeiten und ihre persoͤnliche Nebenbuhlerschaft bei Seite und vereinigten sich einen Tag wenigstens in der Wahl des Whiggistischen Sprechers, der den Berathungen des vorigen Unterhaufes praͤsidirt hatte.
Am Dienstag werden die Adreß⸗Debatten beginnen; un⸗ terdessen beschaͤftigt man sich nicht sehr mit Muthmaßungen, aulch ist der oͤffentliche Enthusiasmus nicht sehr groß. Die Lage der Dinge ist in der That seltsamer und bietet eine größere Anomalie dar, als irgend etwas. Es ist wahrscheinlich das erste Mal in der Geschichte eines constitutionellen Staats, daß ein Ministerium fortfaͤhrt, alle seine Functionen nachdem es so gut wie verurtheilt worden und die Gewi heit erlangt hat,
hoͤchsten Dank
(Beifall.) Ich bin dem edlen Lord und meinem ehrenwerthen Freunde sehr verbunden 3
der Morning Post hat Lord Palmerston .
daß die ihm fuͤr sein Gnadengesuch bei dem Volke erlaubte Frist der einzige Aufschub sey, der zwischen jenem Tadels Ausspruch und dem endlichen Verlust des Amts eintreten kdsnc Es ist wahrscheinlich das erste Mal, daß ein v5 es 88 pulaͤre Maßregeln vorschlaͤgt und ungeachtet des G ieel,r wel⸗ ches ihm die eifrige Unterstuͤtzung der Souverainin verleiht, von dem Volke verspottet wird.
Ie 8 Releicht hinzufuͤgen, daß unzes sgs ,8 großen Un⸗ popularitaͤt der Whigs und des Peben ginen lichen Sinflusigs. den einige Fuͤhrer der koͤnservativen Partei En⸗ ben, 8 keine Zeit in der Englischen Geschichte gab, wo die Masse der Englischen Po⸗ litiker in Bezug auf wichtige Fragen und Regierungs⸗Prinzipien weniger getheilt war, als jetzt. Die einzigen Maßregeln, welche die Whigs in den letzten zwei Jahren durchzufuͤhren vermochten, sind diejenigen, wobei sie von den Tories unterstuͤtzt wurden, und Sir Robert Peel's Ministerium wird unvermeidlich bei den mei⸗ sten positiven Verbesserungs⸗Maßregeln, die es etwa vorschlagen moͤchte, wie z. B. die Umaͤnderung des Zoll⸗Tarifs, die Reform der Justizpflege, die Unterstüͤtzung der Whigs erhalten. Die Tak⸗ tik der Whigs wird sie natuͤrlich veranlassen, mehr Veraͤnderun⸗ gen und Reformen ins Parlament zu bringen, als die Regierung bewilligen wird oder die Nation verlangt. Aber fuͤr den negati⸗ ven Zweck, den Antraͤgen, die gefaͤhrlich, ungewiß oder unzeitig sind, Widerstand zu leisten, wird die Staͤrke der konservativen Partei lange Zeit genuͤgen. —
Seit dem Neumond am 16ten d. M. hat sich das bishe⸗ rige truͤbe und kalte Wekter in den schoͤnsten Aerndte⸗Sonnen⸗
schein verwandelt. In der vorigen Woche waren die Aussichten
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mehr, da er sie dadurch des Genusses
Weizen besaͤet worden, wie es noch nie der In den suͤdlichen und mittleren . w gewiß eine gute Mittel⸗Aerndte erhalten, und ist das jetzige Wet⸗
sehr schlecht; Weizen wurde in London zu 72 Sh. verkauft und am Montag stieg er in Nottingham auf 81 Sh. das Quarter. Ein sechswoͤchentlicher Durchschnitt, der den Zoll regulirt, hat in⸗ deß, wie ich glaube, 60 Sh. nicht uͤberstiegen, und da es jetzt wahrscheinlicher ist, daß die Preise eher fallen, als steigen, so laͤßt sich eine Aenderung des Marktes vermuthen, und es wird wahr— scheinlich eine große Masse fremden Getraides bei dem gegenwaͤr⸗ tigen hohen Zoll ankommen, da es nicht zu erwarten ist, daß der⸗ selbe durch ein neues Steigen im Preise dieses Artikels wesentlich vermindert werden wird. In diesem Jahre ist so viel Land mit 1 Fall gewesen seyn soll. Theilen des Läandes werd man
ter von Dauer, so wird ganz England auf gleiche Weise beguͤn⸗ stigt werden, denn es hat sich ergeben, daß der letzte Regen dem Getraide nicht geschadet habe, obgleich die Aerndte dadurch ver— zoͤgert worden ist.
Sie wissen, daß die Discretion der konservativen Partei alle Diskussion uͤber die persoͤnliche Zusammensetzung des neuen Kabinets verhindert hat. Man kann es indeß als gewiß betrachten, daß Lord Lyndhurst, ungeachtet seines Alters und seiner Indolenz, Lordkanzler werden und der Herzog von Wellington dem Mar⸗ quis von Lansdown als Praͤsident des Geheimen Raths folgen wird. Das kuͤnftige Schicksal der konservativen Partei muß man nicht nach diesen Veteranen beurtheilen, die sich durch ihre fruͤhe⸗ ren Dienste das Vertrauen des Landes erworben haben. In den letzten elf Jahren ist eine Generation von vergleichungsweise un- gepruͤften Leuten aufgewachsen, zu denen Lord Stanley, „Sir William Follett und der Marquis William Gladstone gehoͤren, und auf diese muß Sir Robert Peel sich hauptsaͤchlich verlassen. Es fehlt nicht an dem Material zu einer tuͤchtigen Verwaltung; nur in dem Departement der auswaͤrtigen Angelegenheiten ist ein groͤßerer Mangel an Personen als in irgend einem anderen Zweige der Verwaltung. Lord Aberdeen wird unstreitig ein besonneneres Urtheil und einen ruhigeren Geist mit in jenes Departement bren⸗ gen, als sein Vorgaͤnger, aber er wird Lord Palmerston an Kraft, Emsigkeit und Erfahrung in den mannichfachen Beziehungen Eng⸗ lands mit der uͤbrigen Welt nicht leicht uͤbertreffen.
F London, 20. Aug. Gestern hat sich das Parlament versammelt, und Herr Lefebvre ist ohne Opposition zum Sprecher des Unterhauses erwaͤhlt worden, indem Sir R. Peel es fuͤr eine Pflicht erklaͤrte, wo nicht ganz eigene Gruͤnde dagegen vorhanden waͤren, demjenigen, welcher dieses Amt zur allgemeinen Zufrieden⸗ heit im vorhergehenden Parlament bekleidet, aufs neue diese Ehre zu bezeigen. Die Tories aber, welche sich noch immer mit Un⸗ willen der Verwerfung des Herrn Sutton im Jahre 1835 von Seiten der Whigs erinnern, sind im Allgemeinen hoͤchst aufgebracht uͤber diese Nachgiebigkeit von Seiten ihres Chefs, und zwar um so beraubt hat, gleich am er— sten Tage der Versammlung das Whig⸗Ministerium zu schlagen; wenn man auch wußte, daß dasselbe darum nicht sogleich abge⸗ dankt haben wuͤrde. Wenigstens meinen sie, wuͤrde dasselbe fuͤr irgend etwas, das es in die Koͤnigliche Rede einweben mag, doch nicht mehr die Entschuldigung gehabt haben, daß es von dem Resultat der Wahlen keine faktische Kenntniß gehabt habe. Auch bekennen die meisten, mit denen man spricht, daß sie dieses nur
als Vorlaͤufer vieler anderer Konzessionen betrachten, welche Peel dem Zeitgeist machen wuͤrde, und einen Verwaltungsgang entge⸗ gensehen, welcher von dem der Whigs nicht leicht zu unterscheiden seyn duͤrfte. 1 1 Unter diesen Umstaͤnden haben die Journale der Partei einen eigenen Trost fuͤr sie gefunden, indem sie aufs ernsthafteste versi⸗ chern, das Verbot des Koͤniglichen Leibarztes, wodurch die Mo⸗ narchin zu dem Entschlusse gebracht worden, das Parlament nicht in Person zu eroͤffnen, sondern dieses Geschaͤft, welches sie sonst, wie Alles, was ihr als Herrscherin zu thun oblag, so gern selbst zu verrichten pflegte, durch eine Kommission verrichten zu lassen, dieses Verbot, sage ich, sey nur eine Finte, um dahinter die That⸗ sache zu verbergen, daß Ihre Majestaͤt die Vorschlaͤge ihrer Mi⸗ nister nicht billige. Waͤre dieses inzwischen wirklich der Fall, so kuͤnde Ihrer Majestaͤt freilich ein kuͤrzerer und wirksamerer Weg offen, naͤmlich die Entlassung dieser Minister des Parlamentes; und nach dem, was man vom Charakter der Koͤnigin weiß, darf man wohl annehmen, daß sie diesen Schritt schon gethan haben wuͤrde, wenn sie wirklich gesonnen waͤre, die Minister zu entlassen. Indessen, wahr oder nicht, die Behaup⸗ tung wird fuͤr den Augenblick henutzt, wenn auch eine solche Parade mit dem Koͤniglichen Namen von einer Seite inkonsequent erscheint, welche es den Whig⸗Journalen und manchen Kandidaten dieser Partei so uͤbel genommen, daß sie die Koͤnigin mit ihrer Partei zu vermengen gesucht. Der Köͤnigin mag es zwar lieb seyn, daß sie auf so gute Weise der Unannehmlichkeit uͤberhoben wird, persoͤnlich und wie in ihrem eigenen Namen, als suͤr die Wohlfahrt der Nation unerlaͤßlich Maßregeln vorzuschlagen, deren Zuruͤckweisung sie vorallswissen kann; nichts destoweniger ist es Thatsache, daß Dr. Locock sein Verbot aus eigener Bewegung gegeben, und ich weiß, daß andere geschickte Lerzte, tvotz dem, daß Ihre Majesiaͤt sich sehr wohl besindet, ebenfalls der Meinung sind, daß die große koͤrper⸗ liche und geistige Anstrengung, welche die Feierlichkeit erfordert, ihr, so nahe vor der Niederkunft, haͤtte nachtheilig wer⸗ den koͤnnen. Indessen wird auf jeden Fall das Parlament am
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vor der Eroͤffnung †
selbst, fanden seinen vollen Beifall. d lung des pens. General⸗Lieutenant Baron von Leyser, des
1051 b ais . ann. Imi mionm erer Dienstag erbffnet werden, und man zweüfelt nicht, daß die Erbff⸗ nungs⸗Rede, welche im Namen der Koͤnigin vom Groß⸗Kanzler verlesen werden wird, die bekannten finanziellen Vorschlaͤge ent⸗ halten wird, welche schon im vorigen Parlamente gemacht wor⸗ den sind. Inzwischen werden die Mitglieder beider Hauser beeidigt.
Niederlande.
Aus dem Haag, 18. Aug. Der Finanz⸗Minister, Herr Rochussen, hat seinen den Generalstaaten vorgelegten Gesetz⸗Ent⸗ wurf, die beschleunigte Konvertirung der ausgesetzten Schuld be⸗ treffend, mit einer erlaͤuternden Denkschrift begleitet, in welcher es unter Anderem heißt:
„„Bei der Einverleibung dieses Landes mit dem Franzoͤsischen Reiche wurde durch ein Kaiserl. Dekret vom 18. Oktober 1810 vor⸗ eschrieben, daß die Zinsen der Hollaͤndischen Schuld nur zu einem Drittel ihres Betrags bezahlt werden sollten. Kaum hatten die Nie derlande ihre Unabhaͤngigkeit wieder erlangt, als die Regierung an Mittel dachte, so viel als moͤglich den Verlusten abzuhelfen, welche die Staats Glaͤubiger durch diese willkuͤrtliche Maßregel erlitten hat⸗ ten. Zu diesem Zwecke wurde unterm 14. Mai 1814 ein Gesetz er⸗ lassen. Die damaligen Zeit⸗ Umstaͤnde gestatteten keine unmittelbare
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um so mehr ein nicht bloß hier, sondern im
Leipzig noch sehr im Argen selschuldner schlechter ist, als in
gluͤcklicher Fortgang zu wuͤnschen, gls es damit ganzen Lande, und vorzuͤglich auch in liegt, wo z. B. der Arrest der Wech⸗ irgend einer andern Deutschen
Handelsstadt. — Eine vom jäͤdischen Vorstande und Ausschusse ohne Befragen der Gemeinde eingefuͤhrte neue Judensteuer erregt
bei letzlerer ein um so groͤßeres Mißbehagen, als dieselbe angeblich
zu milden Zwecken verwendet werden soll, das Minimum dersel⸗
und gaͤnzliche Entschaͤdigung, sondern gaben nur die Hoffnung auf
eine jaͤhrliche Umwandlung der ausgesetzten Schuld in eine aktivpe, zu 2 ½ pCt. verzinsliche Schuld. Diese Hoffnung war durch Opfer erkauft und wurde von da an ein erworbenes und positives Recht. Dieses Gesetz, in Verbindung mit dem damals in Kraft stehenden Staats⸗Grundgesetze, eroͤffnete noch eine andere Hoffnung, naͤmlich die Moͤglichkeit einer groͤßeren Umwandlung als Folge der jaͤhe⸗ lichen Berathungen uͤber die Staatsschuld. Diese Hoffnung auf eine ausgedehntere Umwandlung begruͤndete indeß entweder ein Recht fuͤr die Glaͤubiger noch eine Verpflichtung fuͤr den Staat, und alle auf diese Bestimmungen gegruͤndeten Maßregeln sind ihrer Natur nach freiwillige und widerruüfbare. Wie lobenswerth nun auch die Absicht gewesen seyn mag, welche zu dem Gesetze vom 14. Mai 1814 veranlaßt, so hat doch die Erfahrung gezeigt, und es ist gegenwaͤr⸗ tig allgemein anerkannt, daß die Maßregel den Zweck, den ste er⸗ reichen wollte, nicht erreicht hat. Diejenigen, die durch die Maß⸗ regel, welche die Schuld drittelte, am meisten gelitten haben, wa⸗ ren oft weniger als alle Anderen im Stande, die ausgesetzte Schuld, die man ihnen gab, unberuͤhrt zu lassen; viele von ihnen sahen sich selbst genoͤthigt, ihr Recht auf die Umwandlung sogleich zu verkau⸗ fen. Ueberdtes erwies sich bald, daß die der Amortisations Kasse zugewiesene Dotation, wie bedeutend sie auch war, nicht hinreichte, die ihr auferlegte Verpflichtung zu erfuͤllen, und obgleich das Ge⸗ setz vom 9. Februar 1818 diese Dotation noch erhoͤht hatte, so entfernte es doch den Grundfehler des Systems nicht, das dahin ging, durch eine bestimmte Summe eine Ausgabe zu decken, deren Betrag von den Boͤrsen Course abhaͤngen mußte. Man hat sich vielfach vergeblich bemuͤht, die ziffer der Umwandlung der ausgesetzten Schuld uͤber das durch das Gesetz bestimmte Minimum hinaus zu erhoͤhen; die Staats Kasse brachte fortwaͤhrend die groͤß
ten Opfer, aber alles Dies vermochte nicht, die Schuldenlast zu ver
mindern und diente keineswegs dazu, die Steuerpflichtigen zu ecleich
tern, denn sobald ein Theil der Schuld amortisiet war, trat sofort an die Stelle desselben die umgewandelte ausgesetzte Schuld, und wenn diese Umwandlungsart ohne Veraͤnderung fortbesteht, muß dieser so entmuthigende Zustand der Dinge noch lange Jahre dauern, muͤssen noch Hunderte von Millionen Gulden aufgewendet werden, ohne daß die Schuldenlast im mindesten ecleichtert wird. Man hat also nicht ohne Ursache haͤufig beklagt, daß die Regierung auf eine Thatsache, welche unter der Fremdherrschaft geschah, aufeine Art zuruͤck⸗ gekommen ist, welche, ohne den Verlierenden eine genuͤgendeEntschaͤdigung zu gewaͤhren, jede Amortisation und besonders jede Verminderung der Schuld verhindert, wie sie den Steuerpflichtigen keine Erleichterung gestat⸗ tet. Alles dies darfallerdings die Regierung nicht veranlassen, die sub titnlo oneroso erworbenen Rechte zu verkennen, aber sie muß auf Mittel denken, welche, indem sie diese Rechte achten und ihnen ein mehr als genuͤgendes Aequivalent geben, so viel als moͤglich den verderb⸗ lichen Einfluß des Gesetzes vom 14. Mai 1814 mindeen koͤnnen. Diese Verpflichtung hat die Regierung jetzt doppelt gefuͤhlt, da, nach Bcendigung der politischen Umstaͤnde, welche das Land neu gestalte⸗ ten und die Summe seiner Schuld auf eine so bedeutende Hoͤhe stet⸗ gerten, ihre ganze Sorgfalt nicht blos auf die dauernde Wiederher⸗ stellung des Verhaͤltnisses zwischen den Ausgaben und Einnahmen des Staates, sondern auch auf die allmalige Verminderung der Schul⸗ denlast gerichtet seyn muß, um auf diese Weise zu einer Herabsetzung der Auflagen zu gelangen und die Unfäalle der letzteren Zeit nicht gaͤnzlich auf die Nachwelt zu uͤbeetragen. Zuerst mußte also die Til⸗ gung der ausgesetzten Schuld mittelst einer antizipirten Umwandlung in Berathung gezogen werden, nach dem wirklichen Werthe des gan
zen Betrages der Schuld, repraͤsentirt von einer aktiven Schuld von 2 ½ pCt., berechnet unter Abzug der Rente und combinirt mit dem
—
jetzigen Cours dieser aktiven Schuld zu 52.“ 8 8 Dänemark.
Kopenhagen, 20. Aug. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben, nach Empfang eines Bedenkens von der Kommission fuͤr die ver⸗ besserte Einrichtung der Straf⸗Anstalten, an die Kanzlei reskribirt, daß zwei von den Mitgliedern der Kommission, der Rathmann Professor David, und der Bau⸗Inspektor Früs, eine Reise in England, Belgien u. s. w. unternehmen sollen, um sich mit den neueren Gefaͤngniß⸗Einrichtungen bekannt zu machen.
Die General⸗Post⸗Direction hat unterm 18ten Folgendes be⸗ kannt machen lassen: „Durch das Koͤnigliche Departement fuͤr die auswaͤrtigen Angelegenheiten ist der General⸗Post⸗Dirxection mit⸗ getheilt worden, daß Se. Majestaͤt der Koͤnig Sich Allergnaͤdigst veranlaßt gefunden haben, zu besehlen, daß dem in Leipzig her⸗ auskommenden Journal fuͤr Industrie, Handel und Schifffahrt unverzuͤglich das demselben in den Koͤniglichen Staaten verliehene Post-⸗Versendungsrecht genommen werden soll, weil der Herausgeber des gedachten Blattes sich erlaubt hat, darin einen Artikel aufzunehmen, in welchem die in der letzten Zeit zwischen Daͤnemark und den fremden Maͤchten stattgefundenen Verhandlungen in Betreff des Sundzolls, auf eine hoͤchst un⸗ passende und unverschaͤmte Weise besprochen werden.“
Deutsche Bundesstaaten. l. Dresden, 23. Aug. Herr Thiers, der wegen der Krank⸗ eit seiner Gemahlin laͤnger hier verweilen muß, als er Anfangs
L
Heabsichtigte, besuchte Sonnabend das Theater, wo Norma gege⸗
des Theaters, so wie die Vorstellung Auch hat er schon in Beglei⸗ Obrist⸗ Lieutenants Aster und des Professor Laforgne das Schlachtfeld von Dresden besichtigt, und wird heute oder morgen einen Aus⸗ flug nach Festung Koͤnigstein und nach Bautzen machen, um sich uͤber das dortige Schlachtfeld zu orientiren. Wo sich der kleine Mannöffentlichzeigt, verfolgt ihn das Publiknm schaarenweise, so daß er vor lauter ihn umgebender Welt am Sonnabend die Gemaͤlde⸗Galle⸗ rie wieder verließ, dieselbe jedoch Sonntag fruͤh 7 Uhr allein in Begleitung des Gzallerie⸗Inspektors in Augenschein nahm. Er sammelt hier uͤberall viel Notizen ein uͤber Napoleon's Aufenthalt in Dresden. — Auf Anordnung des Justiz⸗Ministeriums wird demnaͤchst eine Verbesserung, vielleicht Radikal⸗Reform (wenn es naͤmlich das zum Mißvergnuͤgen vieler stark Besteuerten sehr hochangesetzte staͤdtische Budget erlaubt) unsers staͤdtischen Gefaͤng⸗ niß⸗Wesens unternommen werden. Es ist dieser Angelegenheit “ “ 889
ben ward. Das Innere
1“
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8 188
nistration, und
ben 5 Rthlr. beträgt, was fuͤr Viele der damit Belasteten schon ein Bedeutendes ist, und bereits an sechs juͤdische Vereine zu Un⸗ terstuͤtzung der Gemeinde⸗Armen existiren.
Se. Majestaͤt der Koͤnig kehrt morgen von seiner sechs⸗ woͤchentlichen Reise nach Schloß Pillnitz zuruͤck.
Mit der Gesundheit des Geheimen Raths von Langenn, der durch einen Umsturz des Wagens arg beschaͤdigt worden, bessert es sich zur Freude seiner vielen Verehrer von Tag zu Tag immer s. . . S.
9 18 1 . .
Weimar, 21. Aug. (Weim. 8.) Zu der beabsichtigten Eisenbahn durch Thuͤringen nach dem Rhein zu sind in der neue⸗ sten Zeit mehrere Vorarbeiten gemacht worden. Eine Berathung daruͤber zwischen Abgeordneten betheiligter Staaten wird in die⸗ sem Monate noch zu Berlin stattfinden. Zu diesem Zweck ist von der Großherzoglichen Staats⸗Regierung der Staatsrath Thon dorthin gesendet worden. 86 .“
Schweiz. I“ „Bern, 17. Aug. (Schw eizer. Bl.) Nach allen Nach richten, die uns aus dem Aaargau zukommen, rung daselbst in ihrer großen Mehrheit entschieden fuͤr die Be⸗ hauptung der letzten Beschluͤsse gestimmt der. Tagsatzung, die Aaargau wirklich Zwang anlegte, wuͤrde jetzt wohl auf einen Widerstoß stoßen, dessen Folgen fuͤr die Schweiz schwer zu berechnen sind. — Nachschrift. So eben hoͤre ich aus sicherster Quelle, daß sich im Kanton Zuͤrich eine gewichtvolle Demonstration zu Gunsten Aaargaus vorbereitet. In Kappel, wo einst Ulrich Zwingli verblutete, soll eine, Sonntag den 22. August
zu haltende Volksversammlung laut aussprechen, Gesandtschaft an der Tagsatzung Verrath uͤbe an dem Geiste der großen Resormation, und daß sie selbst, die Versammelten, mit ihrem Blute fuͤr Aargau einstehen wollen. Da Kappel am aͤußer⸗ sten Ende des Kantons liegt, wird das Volk der entlegeneren noͤrdlichen Bezirke gleichzeitig in Winterthur zusammenkommen. Cirkulare zu dem Ende verbreiten sich durch den Kanton, und auch an die Berner soll eine Aufforderung ergehen, in Muͤnsingen, wo sie 1831 ihre Verfassung errangen, jetzt fuͤr das bedraͤngte Aargau ihre Stimme zu erheben. — Man macht Berechnungen uͤber die muthmaßliche Dauer der Tagsatzung. Taͤuschen sie nicht, so werden ihre Berathungen noch zwei Wochen erfordern und mit dem 28sten d. M. geschlossen werden koͤnnen. “
Italien.
Neapel, 11. Aug. (A. Z.) Prinzen Karl und Albrecht von Preußen sind gestern mit dem Dampfschiffe „Marie Christine“ von Sicilien, wo sie Palermo und Messina besuchten, wieder hier angekommen. Heute bestiegen sie, von der herrlichsten Witterung beguͤnstigt, deren wir seit mehr denn zwei Monaten wie gewoͤhnlich ununterbrochen genießen, den Vesuv. Morgen beabsichtigen sie eine Fahrt nach der Insel Capri, um die blaue Grotte und die Ruinen des Tiberschlosses zu besuchen. Am 14ten, d. M. werden die hohen Herrschaften mit oben genanntem Dampfschiffe direkt nach Genua abgehen.
Das Thermometer hat wieder seinen gewoͤhnlichen Stand von 22 bis 24° Réaumur erreicht, nachdem es waͤhrend der Mitte des vorigen Monats, namentlich am 16, 17 und 18ten auf 31 bis 31 gestiegen war, und in Palermo die Hoͤhe von 35 bis 36 er⸗ reicht hatte, welche Hitze hauptsaͤchlich dadurch beinahe unertraͤg⸗ lich wurde, daß sich die Luft des Nachts nur um wenige Grade abkuͤhlte. Man glaubte in der That Feuer einzuathmen, doch ver⸗ lautete nichts von einem wesentlichen Schaden, den diese außer⸗ ordentliche Hitze verursacht habe; nur in Calabrien soll der Wein⸗ stock, der daselbst unmittelbar den Sonnenstrahlen ausgesetzt ist, mehr oder weniger gelitten haben, was in hiesiger Gegend nicht so leicht moͤglich ist, da sich die Rebe unter dem Schatten der Pappel⸗ und Ulmenbaͤume, 10 bis 15 Fuß von dem brennenden Boden entfernt, an deren Aesten empor und von dem einen zum andern windet, und auf diese Weise so ziemlich geschuͤtzt ist.
Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.
New⸗Pork, 7. Aug. Es ist jetzt gewiß, daß Mac Leod's Prozeß am 19. September in Utica beginnen wird; der Britische Gesandte, Herr Fox, scheint noch auf Instruction uͤber die Sache zu warten.
Der Kongreß der Vereinigten Staaten verhaͤlt sich ziemlich unthaͤtig, ungeachtet der bedeutenden finanziellen Maßregeln, welche ihm noch zur Berathung vorliegen. G 8
Am Geldmarkte hat sich von neuem ein panischer Schreck in Betreff der Bank der Vereingten Staaten erhoben, deren Ac— tien auf 14 gefallen sind. 11Ss
8 (Nach Duvergier de Hauranne in der Revue des deux Mondes vom 1. August.) —
“ (Schluß.)
Sir Robert Peel ist der eigentliche ries, die sich Konservative nennen; acht Tage des Parlaments wird er Premier⸗Minister seyn, denn ihm gehoͤrt die Masoritaͤt der Streiter. Wie wird er regieren, wie lange, wer wird mit ihm stehen und fallen? Das Ministerium wir aller Wahrscheinlichkeit von ihm gebildet werden aus Lord Stan⸗ ley, Sir James Graham, Lord Lyndhurst, Lord Aberdeen, vielleicht
Thurm
(* 2 To⸗
der
auch aus dem Lord Wellington und Lord Ripon. Von den Na⸗
men zweiten Ranges ist noch nicht zu sprechen.
Man weiß, Sir Robert Peel ist der Sohn eines sehr rei⸗ chen Wollspinners, er ist kein geborner Edelmann, aber von Ju⸗ gend auf dem politischen Leben gewidmet, trat er mir dem 24sten
Jahre (wie Pitt) in das Ministerium ein, er ward 1812 Staats⸗
Secretair fuͤr Irland, 1821 Minister des Innern und blieb dies auch, als Canning dem Lord Castlereagh folgte. Von dieser Zeit an lassen sich bei ihm zwei hervorstechende Seiten seines Charak⸗ ters sehr wohl unterscheiden. In Allem, was die Verfassung, 8988 politische System seines Vaterlandes anging, hielt er fest am Al⸗ ten, an den Toryistischen Traditionen; er war ein Kind der Ver⸗ gangenheit und damals entschiedener Feind aller Reformen, so wie der Emancipation der Katholiken. Dagegen war er einsichtig, aufgeklaͤrt, ofters sogar dreist bei den Fragen der reinen Admi⸗ namentlich der Verbesserung
ist die Bevoͤlke⸗
und jede Entscheidung
daß die Zuͤricher
Ihre Koͤnigl. Hoheiten die
Die Whigs und die Minister⸗ Krisis. 1
nach der Eröͤffnung
wird,
8
8