“ “ “
sprochen haͤtten. Das Steigen und Fallen der Skala habe nur Schwindelei und Scheinkaͤufe erzeugt, und waͤhrend der letzten zwei Jahre habe man die Durchschnitts⸗Preise nur nach den be⸗ sten Qualitaͤten berechnet, da die schlechteren zuruͤckgehalten wor⸗ den, bis jene Preise ihr Minimum erreicht. Der Protest hebt ferner die nachtheiligen Folgen dieses Fluctuations⸗Systems auf das Geld⸗ und Bankwesen hervor und weist besonders auf die Nothwendigkeit hin, die auswaͤrtige Einfuhr nicht durch unndthige Schwierigkeiten zu hemmen, um nicht durch Nepressalien des Auslandes einige der besten Maͤrkte fuͤr die Engtischen Fabrikate zu verlieren. Schließlich erklaͤrt er es fuͤr die erste Pflicht der Regierung, die arbeitenden Klassen nicht unndthig zu belasten, welche Ert bung hoher Steuern zu Gunsten spezieller Interessen ausdruͤcklich verletzt werde. Auch Lord Cloncurry hat einen besonderen Pro⸗ test erlassen, der direkt gegen die Tories als Partei gerichtet ist, und zwar aus dem Grunde, weil die Irlaͤndischen Katholiken in jenen nur ihre Todfeinde erblicken koͤnnten. 85
Die neuesten Nachrichten aus China und Mittel⸗Asien ver⸗ anlassen die Times, von neuem darauf aufmerksam zu machen, in welcher verwickelten Lage die vorigen Minister alle Angelegen⸗ heiten ihren Nachfolgern uͤbergaͤben, und wie viel die Chefs des auswaͤrtigen Departements und der Ostindischen Kontrole in den naͤchsten Monaten zu, thun haben wuͤrden. Admiral Parker
in Bombaͤy geaͤußert haben: „Der Streit mit China
vielleicht in wenigen Monaten abgemacht seyn, er kann aber auch Jahre lang dauern.“ Das ge⸗ nannte Blatt hofft indeß, man werde nun keinen Augenblick mehr mit Unterhandlungen verlieren, weil sonst eine hoͤchst gefaͤhr⸗ liche Stockung im Englischen Handel entstehen koͤnnte. Auch gegen den Schah von Herat wird vermuthlich, wenn die letzten Nachrichten sich bestaͤtigen, eine Britische Expedition abgeschickt werden muͤssen, um ihn zur Unterwerfung unter seinen Lehns⸗ herrn, den Monarchen von Afghanistan, zuruͤckzubringen. Man glaubt, nach der Times, daß eine Besetzung der gro⸗ ßen Paͤsse durch die Englaͤnder diese Angelegenheit erledigen und die Stabilitaͤt der Dynastie Schach Sudscha's sichern wuͤrde. Ein Theil des Afghanischen Stammes der. Gilzies, der sich gegen den jetzigen Koͤnig von Afghanistan empoͤrte, war erst kuͤrzlich wieder in einem glaͤnzenden Treffen von einer Abtheilung der Bengalischen Armee unter Oberst Wymer geschlagen worden. Im Pendschab soll es jetzt so ziemlich ruhig seyn, da es dem Fuͤr⸗ sten Schiri Sing gelungen war, seine Truppen zur Ordnung zu bringen. Ein Geruͤcht, daß Lord Auckland, der General⸗Gouver⸗ neur von Östindien, von jenem Haͤuptling der Sik's eine Verstaͤr⸗ kung von 10,000 Mann verlangt habe, bedarf der Bestaͤtigung.
Nach amtlichen Angaben war in dem Vierteljahre von An⸗ fang Januar bis Ende Maͤrz 1841 der Absatz der Londoner Abendblaͤtter: 1) des Globe, eines Blattes der Whigs, 2950 Fremplare; 2) der beiden Blaͤtter des Sun, des Morgens⸗ und Abend⸗Blattes, eines Blattes der Whigs, das sich zu den Radi⸗ kalen hinneigt, zusammengerechnet 3400; 3) des Standard, ei⸗ nes Blattes der Konservativen, 2775; und 4) des Courier, ebenfalls eines Blattes der Konservativen, 725 Exemplare. —
Dem katholischen Journal the Tablet zufolge, strdömen jetzt ganze Massen kostbarer Geraͤthe, die aus den aufgehobenen Klb⸗ stern und Abteien der Pyrenäͤischen Halbinsel, besonders Spaniens, stammen, nach London, und mitunter ganz auserlesene Kunstwerke des Spanischen Mittelalters und der Spanischen Renaissance werden zu Spottpreisen verschleudert. Auch ect ranthsben Kirchenglocken, welche bei ihrem bedeutenden Silber⸗Amalgam das melodischste Gelaͤute bildeten, hat man ganze Schiffsladungen nach England gebracht und dort groͤßtentheils zertruͤmmert. 8
Die Direktoren der Bank von England zeigen an, daß die Bank die gewohnlichen Darlehen auf gute Wechsel und Deposi⸗ ten in Betraͤgen von “ 2000 Pfd. St. zu 5 pCt. jaͤhr⸗
ch zu bewilligen geneigt ist. 19 de he ceheg, chaften Paris wird, wie es heißt, Lord Cewley uͤbertragen werden, der der letzten kurzen Ver—
à Sir R. Peel's bekleidet hatte. 8 “ 8 müßl ngfe Sahac der großen westlichen Eisenbahn⸗Gesellschaft hielten gestern ihre General⸗Versammlung. Der Ueberschuß ist zwar bedeutend und eine Dividende von 3 poEt. erklaͤrt “ indessen wollen die Direktoren noch eine Anleihe von 550,000 Pfd. kontrahiren, was nach einigen Debatten bewilligt wurde, jedoch mit dem Versprechen, daß hoͤchstens nur 50,000 Pfd. mehr erfor⸗ 5 *† F den. des a Vamofschiff „Great⸗Western“ ist am lsten d. mit 113 Passagieren, worunter der bisherige Fmesfan sche “ 7 St. Petersburg, Herr. Cambreleng, von Bristol nach Fot abgegangen.
Belgien.
Brüssel, 5. Sept. Der Be lgische Moniteur meldet: „Der Faͤrst von Ligne da Felne Femigf sind vorgestern von einer Reise nach Polen hier wieder eingetroffen.ü Peite ne Pec Theilnahme hat man hier die bevorstehende Er⸗ bffnung der Bahn von Koͤln nach Aachen am 1. September ver⸗ nommen. Es ist ein maͤchtiges Anregungsmittel fuͤr Belgien, seine Linie von Lutttich bis zur Graͤnze baldmoͤglichst zu beendigen, auch wird mit beschleunigter Thaͤtigkeit auf allen Punkten zwischen Luͤt⸗ tich und Verviers gearbeitet, und wahrscheinlich ein Theil dieser Strecken, so wie die stark abschuͤfsige Bahn von Ans bis Luͤttich, wo eine stehende Maschine angebracht werden muß, noch in die⸗ sem Jahre beendigt werden.
Deutsche Bundesstaaten.
Hannover, 6. Sept. (Hann. Z.) Der Koͤnigl. Preußi⸗
sche Gesandte, General⸗Majer Freiherr ven Caͤnitz, hatte gestern
die Ehre, Sr. Majestaͤt dem Koͤnige seine Abberusungs⸗Schrei⸗ ven vom hiesigen Hose in einer Privat⸗Audienz zu uͤberreichen.
Stuttgart, 4. Sept. Se. Koͤnigliche Hoheit der Kron⸗ prinz ist gestern Abend von Berlin hier angelangt, um waͤhrend der Herbstferien bei der Koͤniglichen Familie zu verweilen.
Kassel, 31. Aug. (Schw. M.) Der Minister der aus⸗ waͤrtigen Angelegenheiten und des Kurfuͤrstlichen Hauses, Herr von Steuber, ist nach dem Johannisberg abgereist, um im Auf⸗ trag Sr. Hoheit des Kurprinzen⸗Mitregenten den Fuͤrsten Met⸗ ternich dort zu bewillkommnen.
. Unser Armee⸗Korps wird, den fruͤheren Anordnungen gemaͤß, am 8. September das Lager beziehen. Da aber die Truppen bis zu Ende des Septembers versammelt bleiben, so wird der Knurprinz nach seiner Ruͤckkehr aus Preußen noch bei einem gro⸗ ßen Theile der vorzunehmenden Waffen⸗Uebungen anwesend seyn. Zur Inspection unseres Armee⸗Korps treffen in Folge der An⸗ ordnung der Bundes⸗Militair⸗Kommission ein Koͤniglich Preußi⸗ scher, ein Großherzoglich Badischer und ein Herzoglich Braun⸗ schweigischer General ein. 16““
Pflicht durch die Erhe⸗
In dem huldreichen Anwortschreiben, womit der Kurfuͤrst den Magistrat und die Munizipalitaͤt der Stadt Kassel auf deren Be⸗ gluͤckwuͤnschung zum Geburtstag beehrt hat, erklaͤrt Se. Koͤnigl. Hoheit, daß bei ihm Alles, was in einer fruͤheren Zeit der Auf⸗ regung vorgegangen, in Vergessenheit begraben sey und fortan nicht mehr von ihm beachtet werde, daß er sich indessen, nach so vielen Tagen eines bewegten Lebens, fuͤr seine Person nach Ruhe
sehne.
Darmistadt, 1. Sept. (Schw ab. Mark.) Die im Na⸗ men des Deutschen Bundes veranstaltete Besichtigung auch des Großherzoglichen Armee⸗Corps hat vorgestern ihren Anfang ge⸗ nommen. Beauftragt dazu sind von Seiten Oesterreichs der Ge⸗ neral⸗Major von Wisiak, dermalen Kommandirender in Frank⸗ furt, von Seiten Hannovers der General⸗Major Baring, Kom⸗ mandant der Hauptstadt Hannover, und von Seiten Kurhessens der General⸗Major Schmidt, Chef des Generalstabs. Zum Be⸗ hufe der Inspizirung waren vorgestern von den in der Residenz jetzt garnisonirenden Truppen das erste Bataillon des Leib⸗ Garde⸗Regiments, eine Schwadron der Garde⸗Chevaurx⸗ legers und an Artillerie 4 Sechspfuͤnder, 2 Haubitzen und 2 reitende Geschuͤtzstuͤcke auf dem Exerzierplatze versammelt. Gestern fuͤhrten diese Truppen Manoͤvers in der Umgegend von Darmstadt aus. Heute soll die Artillerie ihre Fertigkeit im Ba⸗ taille-Feuer und das vorbefragte Infanterie⸗Bataillon die seinige im Scheibenschießen erproben. Von den Pionieren und den uͤbri⸗ gen Truppen war bis jetzt noch keine Rede; doch vermuthet man, es wuͤrde sich die Inspection auch auf die uͤbrigen Garnisonen des Großherzogthums erstrecken. — Fuͤr die Inspizirung des Kö⸗ niglichen Bayrischen Bundes⸗Kontingents ist diesseits der Chef des Großherzoglichen Generalstabs, General⸗Major von Lynker, er⸗ nannt worden, der in der zweiten Haͤlfte d. M. nach Muͤnchen abgeht, wo er mit dem Oesterreichischen Feldmarschall⸗Lieutenant von Czanitz und einem Koͤnigl. Saͤchsischen General zusammen⸗ treffen wird. G
G Detmold, 4. Sept. (Hannov. Z.) Schon sind auf dem hoͤchsten Gipfel der ehrwuͤrdigen Grotenburg am Eingange des Baues des Hermans⸗Denkmals die Flaggen saͤmmtlicher Deut⸗ scher Bundesstaaten aufgestellt, welches einen wahrhaft imponi⸗ renden Eindruck hervorbringt. Rund um das Denkmal herum erhebt sich aus Zelten und Bretterbuden eine kleine Stadt. Fuͤr die Damen ist ein eigenes sehr geraͤumiges Geruͤst erbaut, und mehrere Ehren⸗Kavaliere vom Civbil und Militair sind dazu aus⸗ ersehen, ihnen jede moͤgliche Bequemlichkeit zu verschaffen. — Am Tage des Festes wird der ganze Bau, auf dessen Hoͤhen schon die Kanonen hinaufgewunden sind, mit Kraͤnzen geschmuͤckt seyn. Der Baumeister, Ernst von Bandel, hat in dieser Beziehung einen sehr sinnigen Aufruf vom alten Teut herab in die umliegenden Thaͤler erlassen. — Die am heutigen Tage seit 2 Uhr eroͤffnete Ausstellung der Einlagen fuͤr den Grundstein ist von Fremden und
Einheimischen uͤber alle Erwartung zahlreich besucht. Es wogt auf der Rathhaus⸗Treppe immer auf und nieder, und der große Saal kann alle Schaulustigen nicht fassen. v“
Hesterreich.
Wien, 2. Sept. (L. A. Z.) Die Militairfahrt von Hra⸗ disch nach Bruͤnn zum dortigen Lager ist sehr zufriedenstellend und imposant ausgefallen. Das Jaͤger⸗Bataillon, 800 Mann stark, nahm stehend 22 Galleriewagen ein, einige andere Wagen waren fuͤr die Bagage und Offiziers⸗Pferde bestimmt; der ganze Train von 33 Waͤgen, der auch den Brigade⸗General, die Offi⸗ ziere nebst Reisenden mit sich fuͤhrte, wurde von einer einzigen Lokomotive gezogen und traf in Lundenburg, dem Mittelpunkte des Weges, um 9 Uhr mit klingendem Spiel ein, wo der General die in Parade aufgestellte Mannschaft die Musterung passiren ließ In Bruͤnn, wo der Train um die Mittagszeit angelangt war, geigte sich eine große Menge Neugieriger versammelt, und das Musik⸗ Corps der dortigen Garnison bewillkommnete mit froͤhlichen Klaͤn⸗ gen die Ankoͤmmlinge. Die Mannschaft sprang wohlgemuth von ihren Waggons und wuͤrde alsobald in Parade aufgestellt. Die Laͤnge des Weges, der in einem Vormittage zuruͤckgelegt wurde, betraͤgt 17 Meilen und wuͤrde auf die gewoͤhnliche Art, mit Inbegriff zweier Rasttage, acht Tagemaͤrsche erfordert haben. Ein Uebereinkom⸗ men der Staats⸗Verwaltung mit der Nordbahn wegen der Verguͤ⸗ tung fuͤr kuͤnftige aͤhnliche Militair⸗Fahrten ist noch nicht getrof⸗ sen, und dieser Fall vorerst mehr als eine Probe angesehen wor⸗ den. — Der Rekurs der Direction der Nordbahn wegen Ent⸗ schaͤdigung des Brandes von Gaͤnserndorf ist noch nicht definitiv erledigt, und der Rekurs wegen eines gleichen Unfalles in Bara⸗ nowitz vor kurzem der Landes⸗Regierung vorgelegt worden. In⸗ dessen wird jetzt bei dem Eisenbahn-Baue wegen Feuersicherheit der Umgebungen mehr Ruͤcksicht von Seiten der Behoͤrden auf⸗ erlegt, so daß z. B. auf der neuen Strecke zwischen Hradisch und Prerau mehre nahe Gebaͤude aus diesem Grunde auf Ko— sten der Unternehmung theils niedergerissen, theils mit Ziegeln ge⸗ deckt werden mußten. 11“
8 8 — 2 Schweiz.
Vom Bernischen Bberlande, 24. Aug. (A. Z.) Die Erpedition, welche Agassiz, Professor in Neuenburg, zur Untersu⸗ chung der Gletscher in unser Hochgebirge gefuͤhrt hat, beschaͤftigt auf das lebhafteste Eingeborene wie Fremde und bildet jetzt das Tagesgespraͤch in unseren Gasthoͤfen und Pensionen. Man er⸗ wartet die bedeutendsten Resultate von dieser Unternehmung, da außer den Reise-Gefaͤhrten Desor und Vogt, welche den beruͤhm⸗ ten Gelehrten schon auf seinen fruͤheren Ausfluͤgen begleiteten, noch mehrere der ausgezeichnetsten Naturforscher sich Agassiz angeschlos⸗ sen haben, um vereint mit ihm die Loͤsung der mannigfaltigen
Fragen zu versuchen, welche das Studium der Gletscher in sich schließt. Wir brauchen nur den beruͤhmten Physiker, Professor Forbes von Edinburg, Martins von Paris, bekannt durch seine Reisen nach Spitzberg, und unsere beiden Schweizer Geologen Huder von Bern und Escher von der Linth von Zuͤrich zu nen⸗ nen, um zu beweisen, welchen Anklang diese Untersuchungen bei den Naturforschern finden. In der That scheinen auch alle Huͤlfsmit⸗ tel aufgeboten, um die schon im vorigen Jahre begonnenen Arbeiten zu einem fruchtbringenden Ziele zu fuͤhren, und mit Erstaunen sahen die Bewohner des Hasle lange Zuͤge von Traͤgern und Saumrossen, mit allem Apparat einer Artesischen Bohrmaschine beladen, ihr Thal durchziehen, um bei der auf dem Eismeer des Unter⸗Aar⸗Gletschers aufgeschlagenen Huͤtte die Durchsenkung des Gletschers zu versuchen. Fast scheinen die bedeutenden Kosten einer solchen Unternehmung die Kraͤfte eines Einzelnen zu uͤber⸗ steigen, und es ist zu erwarten, daß das Beispiel des Gouverneurs von Reuchatel, Generals von Pfuel, welchen sein lebhaftes In⸗ teresse fuͤr die Wissenschaft zu einem mehrtaoͤgigen Besuch auf dem Gletscher bewog, Nachahmung finden und so dem Herrn Agassiz zur Unterstuͤtzung gereichen werde. ““
“
Madrid, 20. August. (Times.) Die Subsidien sind bewilligt, die Maßregeln der Verwaltung genehmigt; die Session ist so gut wie geschlossen und fuͤr naͤchsten Montag hat man ein Stiergefecht angekuͤndigt. Wir haben nun etwas Zeit uͤbrig, auf die ewig wiederholten Englischen Fragen: „Warum zahlt ihr eure Zinsen nicht? Warum laßt ihr unsere Baumwollenzeuge nicht zu?“ uns einzulassen. Ich weiß, es ist schwer, John Bull zu uͤber⸗ reden, daß seine Schuldner ehrliche Leute sind und sich gut auf⸗ fuͤhren, ich will darum die Spanischen Finanzmaͤnner zu verthei⸗ digen gar nicht versuchen. Ich weiß ferner, daß bei der zweiten Frage schon der Ton verraͤth, wie ihr uͤberzeugt seyd, dieses Land liege noch in halber Barbarei. Um des Friedens willen mag auch das zugestanden werden. Wir kommen um so rascher zu dem Punkt, um den es sich doch eigentlich handelt. John Bull will naͤmlich wissen, wie er sein Guthaben heraus und seine Fabrikate hinein bekommen koͤnne. Was ihm nun dabei vor Allem zu ra⸗ then waͤre, ist eine Dosis Geduld; er muß sich vorerst noch mit der Versicherung bester Absichten und der Konvertirung des Zins⸗ ruͤckstandes in 3proc. Rente sustjeden geben. Er mäuß sich huͤ⸗ ten, den Kastilianischen Stolz durch harte Worte zu verletzen; was hilft es ihm, wenn er die Mendigzabals und Konsorten Schwindler nennt? Er sollte sich erinnern, daß er selbst den er⸗ sten und groͤßten Fehler begangen, indem er so große Summen, aller Warnungen ungeachtet, ohne Sicherheit auslieh; er sollte nicht allen Tadel auf die Leute werfen, die nicht gestohlen, sondern nur empfangen haben. Doch es ist, in Bezug auf die Schuldfrage, noch nicht alle Hoffnung aufzugeben, weder fuͤr England noch fuͤr Spanien, wenn nur Europa der Halbinsel eine Ruhezeit gewaͤhrt, damit die Lava der politischen Leidenschaften sich abkuͤhlen und zu einer Grundlage fuͤr neuen Aufbau werden koͤnne. Wirklich sind die Spanier nicht ohne industrielle Energie; dabei aber haben sie leider einen ungluͤcklichen Geschmack fuͤr Buͤrgerkrieg, und wenn ihnen dazu die Versuchung irgend nahe gelegt wird, so weiß nur der Himmel, wie bald das Land im Stande seyn mag, seinen Glaͤubigern einen Heller zuruͤckzuzahlen. Fuͤr den Augenblick ha⸗ ben die Dinge eine leidliche Wendung genommen, eine sparsame, produktive, friedliche Wendung; die Regierung schaͤmt sich der Armuth und der Unwissenheit des Volkes im Vergleich zu den anderen Nationen Europa's; sie schaͤmt sich der eingewurzelten Mißverwaltung bei den großen Huͤlfsquellen des schoͤnen Landes; sie empfindet Verdruß bei dem Gedanken, daß sie ganz gut ein⸗ sieht, wo das Uebel liegt, aber nicht im Stande ist, ihm ab- zuhelfen, waͤhrend ihr Ruf auf dem Spiele steht und ihre Staͤrke durch fremde Naͤnke taͤglicher Erschuͤtterung ausgesetzt ist. Das Spanische Ministerium hat in der That mit gro— ßen Schwierigkeiten zu kaͤmpfen; die Reform und die Vermin— derung des Heeres wird bei jedem Schritte gehindert durch 8 die Besorgniß vor einer Franzoͤsischen Intervention. In der Hauptstadt besteht eine Tagespresse, die Alles, was geschieht, an⸗ greift, Unzufriedenheit verbreitet und den unbefangenen Beobachter oft im Zweifel laͤßt, ob Patriotismus oder Verrath die Feder fuͤhrt. Unselige Meinungs-Verschiedenheit herrscht unter dem Personal der Verwaltung. Nimmt ein Minister irgend eine Aen⸗ derung zum Besseren vor, so findet er in diesem Augenblick, wo die Fruͤchte seines Strebens reifen sollen, daß nichts gethan wor⸗ den ist. Warum? Weil die Buͤreaus angefuͤllt sind mit den Kreaturen seiner Vorgaͤnger im Kabinet; da wimmelt es von Christinos, Moderados, Afrancesados, Estatuto⸗Realisten, Karlisten, saͤmmtlich gute Spanier, die nie die Hoffnung auf— geben, ihre Partei koͤnne wieder an die Gewalt kommen, einstwei⸗ len aber es fuͤr ihre Pflicht halten, den Anordnungen des jewei⸗ ligen Ministers so wenig als moͤglich Folge zu leisten. Statt zu thun, was ihnen aufgegeben wird, schreiben sie endlose Berichte, um nachzuweisen, daß die getroffene Verfuͤgung nicht ohne Nach⸗ theil fuͤr den Staatsdienst ausgefuͤhrt werden koͤnne. Entlaͤßt der Minister die unbequemen Rathgeber und ersetzt er sie durch Leute aus seiner Partei, so schreien die Fortgeschickten, und die oͤffent⸗ liche Meinung sieht in ihnen Maͤrtyrer des Patriotismus. Doch das Schlimmste von Allem ist der Augiasstall des Finanz⸗Depar⸗
tements, den zu saͤubern der Herkules nicht so bald gefunden Der Minister weiß recht gut, daß es ein Ersparniß
werden, duͤrfte. seyn wuͤrde, wenn man die Douanen in Cadix, Algesiras, Barcelona und anderen Contrebande-Haͤfen zuschloͤsse, die Stadtthore auf⸗ machte, die Zoll-Beamten verabschiedete. Aber es geht nicht an! Die Regierung ist den Angestellten verschuldet; die Gehalte sind im Ruͤckstande, und man macht sich bezahlt durch Foͤrderung des G Schleichhandels. Dazu kommt nun noch, daß die Central⸗Finanz⸗ 8 Verwaltung ganz abhaͤngig ist von dem Bunde der Darlehn⸗ Unternehmer, einer Anzahl Kapitalisten, die seit lange schon tem⸗ poraire Vorschuͤsse zu enormen Zinsen leisten, die entwertheten Pa⸗ piere der Reaierung zu Spottpreisen ankaufen, solche bei neuen Anleihen an Zahlung geben und sich als Hypothek fuͤr ihre durch Wucher aller Art angewachsenen Forderungen die fluͤssigsten Staats⸗Einkuͤnfte verschreiben lassen. b
O Madrid, 28. Aug. Da die Umstaͤnde, welche der Raͤu⸗ mung des bisher von den Franzosen pachtweise inne gehabten Hospitals auf dem Islote del Rey bei Port Mahon voraufgingen, einiges Aufsehen erregen duͤrften, und das in Paris erscheinende Englische Journal die Behauptung, als ob die Englische Regie⸗ rung sich in jene Angelegenheit eingemischt habe, fuͤr abgeschmackt erklaͤrt, so halte ich es nicht fuͤr uͤberfluͤssig, zur Steuer der Wahr⸗ heit, meinen neulich (vergl. Schreiben aus Madrid vom 24. Aug. Preuß. Staats⸗Ztg. Nr. 248.) gemachten Angaben noch Folgen⸗ des hinzuzufuͤgen. b
Urspruͤnglich hatte die Regierung der Vereinigten Staaten Nord⸗Amerika's das besprochene Lokal als Depot fuͤr die Kranken ihrer im Mittellaͤndischen Meere kreuzenden Kriegsschiffe pacht⸗ weise eingeraͤumt erhalten, und erst nachdem sie es aufgegeben, wurde es den Franzosen unter gleichen Bedingungen und auf eine bestimmte Zeit zugestanden. Als diese sich dem Ablauf naͤherte, erhielt die hiesige Englische Gesandtschaft von dem damali⸗ gen Minister⸗Praͤsidenten, Grafen Ofalia, auf ihr Verlan⸗ gen die Zusage, daß die Spanische Regierung den Pacht⸗ Kontrakt nicht erneuern werde. Ehe aber die Zeit ablief, trat der Graf Ofalia aus dem Ministerium, und als spaͤterhin ver⸗ lautete, daß Herr Perez de Castro als Minister⸗Praͤsident den Kontrakt zu erneuern gesonnen sey, erhob der damalige Englische Geschäͤftstraͤger, Herr Southern, ernstliche Vorstellungen dagegen, indem er sich auf die von dem Grafen Ofalia gegebene Zusage berief. Herr Perez de Castro hielt sich jedoch durch diese nicht fuͤr gebunden und wies die Vorstellungen des Herrn Southern, der keinen großen Einfluß bei der Spanischen Regierung ge⸗ noß, als ungebuͤhrlich zuruͤck. Wenn seirdem ein Französischer Er⸗Minister, Graf Jeaubert, in der Deputirten; Kammer keinen Anstand nahm, zu erklaͤren, die nach Toulon zuruͤckgerufene Fran⸗ zoͤsische Flotte sey bestimmt gewesen, die Balearischen Inseln zu nehmen, so darf man es wohl der Spanischen Regierung nicht
eei Fta sile znts emash rgsassamfter üh m un hmhcr
verdenken, daß sie es den Franzosen nicht laͤnger gestatten will, gleichviel unter welchem Vorwande, dort festen Fuß zu fassen.
Unterdessen hat der scharfe Ton, in welchem diejenigen Pari⸗ ser Blaͤtter, die man hier nun einmal als die Organe des Fran⸗ zoͤsischen Kabinettes zu betrachten gewohnt ist, sich uͤber den Re⸗ genten und das hier herrschende politische System uͤberhaupt aus⸗ zudruͤcken pflegen, auf die hiesigen Parteien einen lebhaften, wenn⸗ gleich sehr verschiedenartigen, Eindruck gemacht. Die Anhaͤnger der vertriebenen Regentin werden durch die Worte des Mitge⸗ fuͤhls, welche ihnen durch jene Blaͤtter zukommen, zu sehr san⸗ guinischen Hoffnungen begeistert, waͤhrend der Regent und seine Minister die Französische Regierung, als ob auch sie jenes straf⸗ bare Mitgefuͤhl hege, mit einem foͤrmlichen Bruche bedrohen und die Kriegs⸗Erklaͤrung nur auf so lange zuruͤckhaͤlten zu wollen scheinen, bis Herr Olozaga, der vorgestern in Eile auf seinen Ge⸗ sandtschafts⸗Posten nach Paris zuruͤckgegangen ist, die verlangte Ge⸗ nugthuung oder wenigstens zufriedenstellende Erklaͤrungen erhalten haben wird. Bis dahin wird von hier aus der Federkrieg mit großer Ruͤstigkeit fortgesetzt. Eine Probe desselben habe ich Jh⸗ nen neulich aus dem Espectador mitgetheilt. Sie wuͤrden sich
sehr irren, wenn Sie das darin aufgestellte Raisonnement in das
Gebiet der Kaffeehaus⸗Politik stellen wollten, jenes Blatt wird unter den Augen b62 Minlster v. Infante geschrieben,
jesen als ihr Organ anerkannt. j “ Erscheinen jenes Artikels erschoͤpfen sich die uͤbri⸗ gen hiesigen Blaͤtter in Betrachtungen uͤber die Ausfuͤhrbarkeit oder Unmdglichkeit einer Französischen Intervention zu Gunsten der vertriebenen Regentin. Die Anhaͤnger des jetzt herrschenden Systems behaupten im Eco del Comercio, eine solche Inter— vention sey schon deshalb undenkbar, weil die Masse des Franzo⸗ sischen Volkes fuͤr die Spanische Revolution das lebhafteste Mit⸗ gefuͤhl hege, und weil die großen nordischen Maͤchte sich jeder Intervention Frankreichs widersetzen wuͤrden, in der Ueberzeugung,
b daß nur die Regentschaft Espartero's die Ruhe und das wahre
Gluͤck Spaniens auf eine genuͤgende Weise sicher stellen koͤnnte. Sollten die nordischen Maͤchte, meint das Eco del Comercio vom 24sten, eine solche Intervention zugeben, so wuͤrde die da⸗ durch eingesetzte Regierung ihnen sehr unterwuͤrfig seyn; ein Ver⸗ haͤltniß, wodurch der Einfluß Großbritaniens. geschwaͤcht werden wuͤrde, und das also von dieser Macht bekaͤmpft werden muß. Die Moderirten geben sich zwar des Ansehen, ebenfalls jeder frem⸗ den bewaffneten Intervention abgeneigt zu seyn. „Wir. begnuͤgen uns damit,“ sagt der Correo Nacional vom 2bsten, „daß Europa ausspreche, was es in Bezug auf. das Recht, auf die Mo⸗ ralitaͤt, auf die Schicklichkeit (la conveniencia) der S. eptember⸗ Revolütion denkt. Auf diese moralische Erklaͤrung, falls man sie wirklich aussprechen sollte, beschraͤnkt sich die ganze Unterstuͤtzung, welcher die von uns vertretene Meinung von Seiten des monar⸗ chischen Europa's zu. Theil werden wuͤrde.“ — „Erfolgte eine sol⸗ che Erklaͤrung, so wuͤrden wir nichts weiter verlangen; keine In⸗ terventionen oder Protokolle wuͤrden noͤthig seyn, um die Partei der Progressisten auf die ihr zukommenden Graͤnzen zu beschraͤn⸗ ken.“ Ein anderes Blatt sagt: „Wir beduͤrfen keiner bewaffneten Dazwischenkunft. Unsere unfaͤhigen Machthaber haben sich in einen solchen Mißkredit versetzt, die Meinung, welche sie gegen sich haben, ist so maͤchtig, daß eine feierliche Erklaͤrung der fuͤnf großen Maͤchte hinreichen wuͤrde, damit die Macht, welche sie noch besitzen, ihren Haͤnden entfiele.“ Hierauf erwiedert das Eco del Comercio, eine solche Erklaͤrung sey weiter nichts, als ein Blatt Papier; dieses koͤnne man den Retrograden goͤnnen. „Europa (sägt das Eco vom 20sten) mag uͤber Spanien berathschlagen, weil es uͤber die Anerkennung unserer Koͤnigin einen Beschluß fassen muß, und kann diese aufschieben oder sogleich beschließen. Weiter gehen darf es nicht.“ Einer der Minister, der nicht sonderlich Franzoͤfisch spricht, scheint friedliebend zu seyn. Er erklaͤrte neulich ei⸗ nem fremden Diplomaten: quant à nous; no³s désirons ayoir our alliés toutes les potences du monde. (Maͤchte auf Spa⸗ nisch potencias.) .“
Uebrigens hat die Regierung fuͤnf Regimentern den Befehl gegeben, nach den Baskischen Provinzen zu marschiren. Auch der Umstand, daß der Ex⸗General Don Ramon Narvaez durch seine fruͤheren Haͤndel mit Espartero bekannt, in Gibraltar ange⸗ kommen ist, hat die Progressisten in große Aufregung versetzt. Sie befuͤrchten, Cadix koͤnne in seine Haͤnde fallen! In der That meldet der ESspectador von heute, ein Capitain der in der Li⸗ nie von Gibraltar stehenden Truppen haͤtte den Versuch gemacht, ein Bataillon zu insurgiren, sey aber auf der That ertappt, und verhaftet worden. Diesen etwas raͤthselhaften Vorfall will das⸗ selbe Blatt mit der Anwesenheit des Generals Narvaez in Gibral⸗ tar in Verbindung setzen. Zehn Ofsiziere des Regimentes Laredo, welches sich hier in Madrid zuerst zu Gunsten der September⸗ Revolution erklaͤrte, haben sich geweigert, laͤnger in diesem Regi⸗ mente zu dienen.
Lissabon, 18. Aug. Ein arger Tumult hat am letzten Sonnabend in der Deputirtenkammer stattgefunden, bei Gelegen⸗ heit einer sehr lebhaften Diskussion zwischen dem Justiz⸗Minister und Herrn Ferrer, in welcher der Erstere den Herrn Ferrer Re⸗ dacteur des Constitutional genannt hatte. Herr Scabra ver⸗ langte, daß der Praͤsident den Minister zur Ordnung rufe, indem er sagte, in der Kammer gebe es nur Deputirte und keine Jour⸗ nalisten. Hierauf ließen mehrere Stimmen im Saale den Ruf: zur Ordnung! zur Ordnung! hoͤren; man schlug auf die Baͤnke; die ministeriellen Deputirten wendeten sich mit einer drohenden Miene zu den Chartisten,
und die Einen stuͤrzten uͤber die Ande⸗ ren her; man behauptet sogar, der Justiz⸗Minister habe ein Pistol aus seiner Tasche gezogen, um sich dessen gegen einen Deputirten zu bedienen, der zur Ordnung gerufen hatte. Die Deputirten der linken Seite blieben bloße Zuschauer dieser Scene. Da der Tumult sich vermehrte, so bedeckte sich der Praͤsident, und die Sitzung wurde suspendirt; indeß stellte sich die Ruhe nicht wie⸗ der her; zwei Deputirte stuͤrzten uͤber Herrn Ferrer, zwei andere uͤber Herrn Scabra her; das Geschrei verdoppelte sich, und der Praͤsident trat wieder in den Saal, um die Sitzung zu schließen.
9
I““ (eSe
Liegnitz, 4. Sept. (Schles. Z.) Heute Morgen gegen 9 Uhr suhren Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz von Preußen und die meisten der hier anwesenden hohen Herrschaften nach Wahl⸗ statt, um die dortige Kadetten⸗Anstalt zu besfuchen. Nach der Ruͤckkehr um Mittag geruhten Se. Koͤnigl. Hoheit der Prinz von Preußen die Ritter⸗Akademfe, in welcher Hoöchstderselbe wohnte, mit dem Prinzen Karl, dem Erzherzoge Karl Ferdinand von Hesterreich und einigem Gefolge in Augenschein zu nehmen. Nach⸗ dem Hoͤchstdenenselben das gesammte Lehr⸗, Verwaltungs⸗ und
Lern⸗Personal der Anstalt von dem Direktor derselben, dem Herrn
“ 1 8
zeh.
Fhec eselben das Naturalien⸗ und physikalische Kabinet, die Bi⸗ bliothek, auf welcher saͤmmtliche Hochste Anwesende nach Besich⸗ tigung einiger literaxischen Merkwuͤrdigkeiten Ihre Namen in das Aibum der Ritter⸗Akademie eintrugen. Darauf verfuͤgten sich Hoͤchstdieselben auf dem angraͤnzenden Korridor noch in einige Stuben der Zöglinge. Nachmittags war großes Diner auf dem Schlosse, wozu die Landstaͤnde, die hoͤhere Geistlichkeit und die Chefs der Behoͤrden eingeladen waren. Abends fuhren Se. Ma⸗ jestat nach Wahlstatt.
Liegnitz, 5. Sept. Heute Morgen wohnten Ihre Maje⸗ stäͤten dem Gottesdienste in der Peter⸗ und Paul⸗Kirche bei. Gleich nach dem Gottesdienste beehrten Se. Majestaͤt die Ritter⸗ Akademie mit Ihrer Gegenwart.
Wahlstatt, 5. Sept. (Bresl. Z.) Auch das historisch bekannte Wahlstatt, woselbst 1838 durch die Gnade des hochseligen Koͤnigs eine Kadetten⸗Anstalt errichtet wurde, hat das hoͤhe Gluͤck gehabt, Ihre Majestaͤten den Koͤnig und die Koͤnigin zu sehen. Am 4. September gegen 7 Uhr Abends langten Se. Majestaͤt der König unerwartet von Liegnitz aus in dem Kadet⸗ tenhause an, erlaubten, daß General⸗Marsch geschlagen wurde, um die Zoͤglinge, Erzieher und Beamten zu sammeln, warteten noch die Ankunft Ihrer Majestaͤt der Koͤnigin und des Prinzen Wil⸗ helm Oheims, so wie der Prinzessin seiner Gemahlin und Tochter ab, worauf Allerhoͤchstdieselben die Lokalitaͤten besichtigten, in der, zwischen den Institutsraͤumen gelegenen katholischen Kirche sich mit den Geistlichen beider Konfessionen sehr gnaͤdig unterhielten, die Kadetten vorbeimarschiren ließen und den General von Below, Commandeur der Kadetten⸗Corps, der sich gegenwaͤrtig befand, so wie den Commandeur des Wahlstaͤtter Kadettenhauses, durch Aeu⸗ ßerungen der Zufriedenheit begluͤckten.
Jauer, 5. Sept. (Bresl. Z.) Ihre Majestaͤten der Koͤnig und die Koͤnigin sind heute gegen Abend hier eingetroffen und haben nach kurzem Aufenthalt die Fahrt nach Kolbnitz, wo⸗ selbst Allerhoͤchstdieselben beim Landrathe Baron von Czettritz Wohnung nehmen, fortgesetzt. Gleich nach der Ankunft Sr. Majestaͤt nahmen die Feldmanoͤver ihren Anfang, und in die⸗ sem Augenblick (Abends 9 Uhr) umgeben uns von allen Seiten Bivouakfeuer, waͤhrend die Stadt im Inneren von Brillantbe⸗ leuchtung strahlt. Der Koͤnig bleibt bis zum 8ten in unserer Gegend, und geht erst dann nach Domanze. Die Stadt ist von Fremden angefuͤllt, — die Preise der Lebensbeduͤrfnisse sind in⸗ deß maͤßig. — In Liegnitz dagegen war Alles uͤber die Maßen theuer.
Wesel, 5. Sept. (Elberf. Z.) Nachdem die Regiments⸗ und Brigade⸗Uebungen der Infanterie und Kavallerie bei Wesel und Duͤsseldorf beendet sind, versammelte sich die 14te Division gestern bei Wesel und in der Umgegend, um dort ihre gewoͤhnli⸗ chen 14taͤgigen Uebungen abzuhalten, groͤßtentheils auf dem linken Rhein⸗Ufer, wo auch vom 19ten bis 27sten Feld⸗Manover in ge⸗ mischten Detaschements stattsfinden. Morgen ist Revuͤe und Feld⸗ Mandver der 14ten Division vor Sr. Excellenz dem Herrn Ge⸗ neral⸗Lieutenant von Pfuel bei Alpen und in der Umgegend, dann besichtigt derselbe eben so am 17ten in Haltern die 13te Division. Am 7ten wird das Feld⸗Manover bei Alpen fortgesetzt, am 8ten kehren die Truppen hierher zuruͤck. Se. Excellenz der komman⸗ dirende General, Herrx von Thile II., wird das Bundes Armee⸗ Kontingent des Kurfuͤrstenthums Hessen inspiziren.
4
wiclenschaft, Kuntt und Literatur.
Die Gemälde⸗Ausstellung in Gent.
(Vergl. St. Ztg. Nr. 239.)
llgemeines. — Preisbilder. — Gallait's Thron⸗
ntsagung Karl's V. — De Biefve. — Wiertz. — Re⸗
ligioͤse Bilder. — Genrebilder. — Landschaften. — Schluß.
2 Brüssel, im August. Die am 5. Juli in Gent erͤffnete Ge⸗ maͤlde⸗Ausstellung, welche einen Monat spaͤter 340 Nummern zaͤhlte, er⸗ scheint im Ganzen minder bedeutend als mehrere der fruͤheren. Die große Mengedes Eingesandten kommt von juͤngeren oder wenig bekannten Kuͤnst⸗ lern, und einige der beruͤhmtesten Namen, wie Wappers, de Keysee u. A. werden im Kataloge gaͤnzlich vermißt. Der Grund davon ist keineswegs in einem Erschlaffen der Kunstthaͤtigkeit in Bezug auf die Malerei zu suchen; dies koͤnnte man eher, fuͤr den Augenblick, von der Skulp⸗ tur sagen, welche uͤberaus wenig Proben aufzuweisen hat; sondern vielmehr darin, daß der Zwischenraum eines Jahres nicht ausreicht, um aus den Werkstaͤtten der Maler eine groͤßere Fuͤlle des Vortreff⸗ lichen hervorgehen zu lassen. Zudem ist auch die Hauptstadt des Lan⸗ des ein geeigneterer Schauplatz, um die Fruͤchte des kuͤnstlerischen Talents auf laͤngere Zeit dem Genuß und dem Urtheile des Publi⸗ kums darzubieten.
Es findet in Gent, — in welcher Stadt die fruͤheste Ausstellung, naͤmlich schon 1792 gehalten ist, — außer der, bei allen aͤhnlichen Gelegenheiten uͤblichen Vertheilung von Medaillen, noch eine beson⸗ dere Preis⸗Bewerbung, fuͤr alle Zweige der zeichnende Kuͤnste, statt. Die ausgesetzten Gewinne sind an Werth von 1000 bis 430 Franken. Zuerst einige Worte uͤber die zu diesem Konkurs eingesandten Arbei⸗ sen. Wir begegnen darunter, wie zu vermuthen ist, Werken juͤngerer Kuͤnstler, obschon die Bewerbung allgemein fuͤr die Produzenten des Landes offen steht. Fuͤr die Historten⸗Malerei war die Aufgabe; „Noah, nebst seinem Weibe und seinen drei Soͤhnen, nachdem er aus der Arche gestiegen, verrichtet ein Dankgebet.“ Das gekeoͤnte Bild war von Bataille, einem Antweryner Maler, der sich schon fruͤ⸗ her durch einige treffliche Stuͤcke bekannt gemacht hat; seine Arbeit verraͤth ein achtbares Talent, wenn auch das Kolorit kraͤftiger und das Relief klarer seyn koͤnnte. Das Accessit war de Vlaeminck, Zoͤg⸗ ling des Genter Malers van Hanselgere zuerkannt worden. — Das Preisstuͤck im Genre: „eine hoͤhere Magistrats⸗Person, oder ein Praͤ⸗ lat, besucht ein Hospital; beim Eintritt empfaͤngt ihn die Vorstehe⸗ rin in Begleitung von barmherzigen Schwestern,“ trug den Namen P. Verreydt, Zoͤgling de Keysers zu Antwerpen. In diesem Bilde allein spricht sich eine bestimmte Handlung aus; bei den uͤbri⸗ gen war es nur eine mehr oder minder zahlreiche Zusammenstellung. — Fuͤr die Landschaft war der Vorwurf: „eine waldige Gegend, rechts vom Beschauer ein Bach, oder irgend ein Wasserstuͤck, links in einiger Entfernung ein Kirchthurm oder ein altes Herrschafts⸗Ge⸗ baͤude mit Thuͤrmchen.“ — Das gekroͤnte Stuͤck, von Roffigen in Bruͤssel, zeichnete sich durch die natuͤrliche, einfache Behandlung der Aufgabe aus; die meisten andern waren ins Gesuchte, Schmuck⸗ hafte gerathen. — Der Preis fuͤr's Basrelief; „die Taufe Philipps von Artevelde (1340)“⁄ war, obschon mehrere Arbeiten vorlagen, noch nicht zuerkannt. Es scheint, als wenn die ernstere Kunst des Meißels nicht so viel Talente anzieht, wie sie doch in unserer an Denkmaä⸗ lern ergiebigen Zeit wohl in Thaͤtigkeit setzen düͤrfte. — Der Preis der Architektur: „Entwurf zu einer Pfarrkirche in einer großen Stadt,“ war Ch. Leelere, Schuͤler von Roelandts in Gent, zu Theil geworden.
Cegierungs⸗Rath von Schweinitz vorgestellt war, besuchten 8
V V 1
Buͤhnenstuͤck.
4
Im Histoxrienfache begegnen wir dem Hauptbilde der ganzen Aus⸗ stellung/ „die Thronentfagung Karls V.“ vorstellend. Der Meister dieses von der Belgischen Regierung bestellten Stuͤcks ist L. Gal lait aus Tournai: Zwar wird Gallait, der seit laͤngerer Zeit in Paris lebt, wenigstens wegen fruͤherer Werke von den Pariser Kunst⸗ richtern gemeinlich den Franzoͤsischen Schulen zugesellt; indessen zeigt er sich, in seiner neusten Arbeit, der Niederlaͤndischen Kunstweise zu gethan; vielleicht, daß ein gruͤndlicheres Studium der Venetianer in Ftalien selbst, wohin sich Gallait vor Beendigung seines Karl begeben, einigen Einfluß auf die Ausbildun seines Kolorits Pba hat. Das Gallairsche Bild ist schon mehrere Monate vor rb nung des Genter Salons in Paris zur Schau gestellt gewesen, und von da aus auch in Deutschen Blaͤttern besprochen worden. Waͤhrend die einen es fuͤr die Zierde der ganzen Pariser Ausstellung ansahen, woll⸗ ten andere darin einen Ruͤckschritt des Malers finden, bezeichneten die Auffassung des Gegenstandes als matt und geistlos, mehrere wich⸗ tige Figuren als ausdruckslos oder gemein, das Kolorit, in Betracht des Gegenstandes, als zu bunt oder zu licht. Wir wissen, daß es der Pariser Kritik schwer wird, gegen ein Belgisches Produkt gerecht zu seyn; ihr Geschmack in Kunstsachen stimmt ja so wenig mit dem der Belgier, und nichts ist natuͤrlicher, da der Unterschied der Niederlaͤn⸗ dischen Anlage und Lebensweise von der Franzoͤsischen wohl einer der staͤrksten und durchgreifensten unter den West⸗Europaͤischen Volksstaͤm⸗ men ist. So stellte sie auch diesmal die Bewunderug, welche das Bild, schon vor seiner Ankunft im Vaterlande des Meisters, erregt hatte, als einen Erweis des Partikularismus und der Kleinstaͤdteret dar; ohne Nuͤcksicht auf die historische Thatsache, welche der Maler vor Augen hatte, verlangt sie, wie es scheint, ein heroisches, ein soge⸗ nanntes poetisches, aber vielleicht, besser gesagt, nur ein malerisches In Belgien dagegen ist das Werk Gallait 5, s Frucht mehrjaͤhtiger Studien, im allgemeinen als ein Meister⸗
8
V bt 4
werk begruͤßt worden, welches mit den beruͤhmtesten Erzeugnissen der
neuesten Malerei des Landes in eine Neihe gehoͤrt. Jedenfalls mußte schon der Gegenstand dieses Gemaͤldes eine hoͤhere Theilnahme er⸗ regen. Es ist nicht leicht, einen Stoff der Geschichte zu finden, welcher in dem Grade das lokale und allgemeine, das heimathliche und mweltgeschichtliche Interesse in sich vereinigte, wie die Thron⸗ Entsagung Kaiser Karls V. Diese letzte That des großen Fuͤrsten, aus dem ersten Jahrhundert der kaͤmpfenden Reformatjon, dessen Name ganz Europa angehoͤrt, und in dessen Zuruͤcktritt von der Hoͤhe der politischen Macht sich eine ganze Lebens⸗Entwickelung ab⸗ schließt, waͤhrend eine neue, nicht minder ereignißschwere sich darin anspinnt, ist freilich der Kunst wuͤrdiger, als eine Schlacht, ein Volks-Aufstand oder irgend eine obskure Heldenthat, wodurch das bewegliche Schicksal einer Stadt oder einer Landschaft voruͤbergehend bestimmt wird. Die wahre Kunst lebt auf den freisten Hoͤhen der Geschichte; wiewohl auch das eine ihrer wuͤrdigen Aufgaben ist, der Thaten niederer Kreise eine allgemeinere Bedeutung, ein reinere Interesse zu leihen. Doch nur wenigen Kuͤnstlern ist es gegeben, das Anekdotenartige in den Geist und Styl des Epischen umzudichten. Werfen wir einen naͤheren Blick auf das große Bild, wel⸗ ches die hintere Wand des letzten Saales der Genter Akademte ein⸗ nimmt. Die Parifer Kritik sagt, es sey das groͤßte Bild unserer Zeit, weil allerdings eine so ausgedehnte Leinewand noch in keinem Sa⸗ lon in unseren Tagen zur Schau stand. Gallait hat den Mo⸗
ment der Handluͤng aufs gluͤcklichste gewaͤhlt; es ist der wahre Mit⸗ tel⸗ und Hochpunkt jenes ergreifenden Aktes, der in der Burg zu Bruͤssel im Jahre 1555 am 25. Oktober stattfand.) In der durch Stufen erhoͤhten Mitte des Saales, unter dem reichverzierten Throne erblickt man den Kaiser, wie er, nach der Beschreibung Strada's, feinem Sohne Philipp „die Hand guf das Haupt legt, und einige Augenblicke mit thraͤnenerfuͤllten Augen unbeweglich bleibt.“ Er hat sich, nachdem er seine Rede an die Staͤnde, durch Ruͤhrung un⸗ terbrochen, beendigt, eben erhoben, er stuͤtzt sich mit der Linken auf die Schulter Wilhelm's von Oranien, der neben ihm steht. Die Zuͤge des Kaisers druͤcken die aͤußerste Erschoͤpfung eines durch
Krankheit, und noch mehr durch geistige Arbeit aufgeriebenen Le⸗
bens aus; er hat das Ansehen eines aus dem Grabe Erstiegenen, und, mit dem glaͤnzenden Koͤnigsmantel bekleidet, geziert mit dem b deeh Vließ, erscheint er nach dem Ausdrucke mehrerer Schrift⸗
eller wie ein „in Gold gehuͤlltes Gespenst.“ Die etwas gebuͤckte Haltung hindert nicht, die ragende Gestalt des fruͤh ergreisten Kai⸗ sers erkennen zu lassen. Vor ihm, auf den Stuüͤfen, kutet Philipp der Zweite, nach Spanischer Weise ganz schwarz gekleidet, in eckig gebuͤckter Stellung, die Hande spitz zusammengedruͤckt; im Profil er⸗ kennt man aufs deutlichste die Linten des kalten, unerbittlichen, scheinheiligen Antlitzes. Die Position dieser markirten Figur ist viel⸗ leicht das Gelungenste der oberen Gruppe, in jedem Gliede, im Ge⸗ wand selbst druͤckt sich das Herbe, Unfreundliche, aber anscheinen d Unterwuͤrfige dieses Charakters aus. Wilhelm von Oranien, eine kraͤftige, hohe Gestalt, zur Linken des Kaisers, die Augen zu Boden geschlagen, behaͤlt jenen Ausdruck, der ihm den Beinamen des „Schweigsamen” zugezogen hat; doch hinter diesem verschlossenen Gesichte scheint ein ernstlicher Gedanke an die Zukunft sich auszu⸗ arbeiten; die vortretende Stellung auf den oberen Stufen giebt ihm das Ansehen, als wollte er aus der Versammlung herausschreiten. Die zahlreiche, den Saal erfuͤllende Versammlung theilt sich in zwei Haupt⸗Gruppen. Zur Rechten des Kaisers sitzt seine Schwester, die Statthalterin der Riederlande, Marie, Wittwe des Koͤnigs Lud⸗ wig von Ungarn. Von einem fruͤhen Alter erschoͤpft, legt sie, gleich ihrem Bruder, die Macht nieder, um sich in die Einsamkeit zuruͤck⸗ zuziehen; sie uͤberlebt diesen Entschluß, wie er, nur drei Jahre. Un⸗ ter den Frauen, die meistens durch einen sprechenden, oft feinen Ausdruck sich bemerklich machen, unterscheidet man Elconora, chni⸗ gin Wittwe von Frankreich, aͤltere Schwester Karl'’s; Christin?, Her⸗ zogin von Lothringen, Nichte des Kaisers, mit bleichem, abgehaͤrm⸗ ten Gesicht; Marie, Tochter Karl's, Gemahlin Maxinmlian's II. von Oesterreich, eine stolze, feste Miene. Auf derselben Seite, auf dem vordersten Plan, sieht man einige Kardinäle, den Staatsrath Phi⸗ libert von Bruͤssel u. a. Auf der entgegengesetzten Seite, zur Lin⸗ ken des Kaisers, zeigt sich zuvoͤrderst der Kanzler des Ordens vom goldenen Vließ, knieend, auf einem Kissen die Insignien haltend; neben ihm steht in ganzer Figur der nachmalige Kardinal Gran⸗ vella; unter den versammelten Staͤnden bemerkt man das offene Angesicht Egmont's und die kraͤftige Figur des Grafen von Horn, welcher einen mißtrauischen Blick auf Philipp's Spanisches Gefolge wirft. Die ganze in diesem Bilde vorgestellte Handlung ist sehr einfach; jedoch umfaßt sie, in den drei anfangs erwaͤhnten Perso⸗ nen, charaktervolle, in der Geschichte gegebene Gegensaͤtze. In den uͤbrigen Anwesenden stuft sich das Miterlebniß und die Theilnahme an dem Vorgange auf mancherlei Weise ab; und da alles edel, ja, hier und da nach Gebuͤhr feierlich gehalten ist, so haben wir nichts zu ruͤgen, was in den Eindruck der Gesammtheit stoͤrend einfiele. Von Einzelheiten waͤre vielleicht zu bemerken, daß die sitzende Figur der Koͤnigin Wittwe zu sehr in Parade gestellt ist, da uͤberdies das starr Passive und scheinbar Unempfindliche ihres Wesens wenig zum Bilde zutraͤgt; die lange Gestalt Granvella's, vorn zur Rechten des Beschauers, erscheint steif; eine etwas mehr leidenschaftliche, bewegte Stellung einiger Hauptpersonen der großen Gruppen wuͤrde auch mehr Leben in diese fast nur pafsiv erregte Versammlung gebracht haben.
Die Faͤrbung dieser großen, in klarster, breiter Perspektive geordneten, Composition, ist uͤberaus reich und glaͤnzend; die Farben scheinen, bei gehoͤriger Beleuchtung, durch den Saal Fnnees. In der obern Mitte herrschen helle Tinten, welche jedoch mit der ganz schwarz be kleideten Figur Philipps und mit den dunklern Toͤnen der Seiten plaͤne in vollkommenen Einklang gebracht sind. Fuͤr den kuͤnstlerischen Werth dieses Gemäaͤldes ist es auch bezeichnend, daß mehrere Figuren⸗ auch die des Kaisers, portraitartig gehalten sind. Es scheint dies cit Grund der von Paris aus gegen das Stuͤck geuͤbten Kritik gewesen *) Die Burg lag in der Region der Stadt, wo jetzt der Koͤ⸗ nigsplatz besublich die Abdankung Karl's Y. geschah nicht in dem
. 2 e manche Bericht⸗ sogenannten gotbischen Saale des Ratbhaufes, wie manche; zriatfer vernelee ibenen. GAg“
*