1841 / 252 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

8

Doch hat das Bild viel Beschauer gefunden und scheint, den mittleren Kreisen des Publikums 9 gn in⸗ teressant zu seyn. Die darauf abgebildeten Personen leben im Ge⸗ dachtniß des Volkes; es knuͤpfen sich viele muͤndliche Ueberlieferun⸗ das Stuͤck ist verstaͤndlich, und wird mit Behagen be⸗ rachtet.

9

1“

8 —* 8 1.“

u seyn. Indessen bewaͤhrt der Kuͤnstler auch hierin nur seine sorg⸗ sich geltend macht. same Beobachtung des rein Historischen, welches, bis in die Accessoirs, der heutige Geschmack in Belgien als ein wesentliches Element der Geschichts⸗Malerei betrachtet. Der mehr historische, als ideale Geist, worin Gallait seinen Gegenstand gedacht hat, vertraͤgt sich voͤllig mit dieser Nachahmung des Gegebenen, ob wir gleich nicht in Ab⸗ rede stellen wollen, daß eine freiere, poetischere Conception moͤglich und Von Wiertz in Luͤttich befinden sich mehrere Stuͤcke in der fuͤr den malerischen Effekt vortheilhaft sey. Die beiden Grundsaͤulen, Sammlung, von denen jedoch die bedeutenderen schon fruͤher aus⸗ auf denen bei Gallait das innere Kunstmoment beruht, sind die zwei estellt waren. Der „Christus im Grabe“ ist das beste Werk die⸗ ntgegengesetzten Maͤchte, die zwei Zeiten, die sich abloͤsen; die eine, fes Meisters, welches uns bekannt geworden, wir ziehen es wenig⸗ abscheidend, schon dem Fenseits angehoͤrig; die andere, im Begriff stens dem, freilich viel besprochenen „Kampf um Patroklus Leich⸗ die ihr uͤberlassenen Guͤter dieser Welt zu uͤbernehmen, jedoch zu- nam“ vor, welches Bild jedoch diesmal nicht miterschienen ist. gleich, denn in diesem Moment anticipirt der Beschauer die ganze Die kuͤhne, heftige, oft ausschweifende Manier des Luͤtticher Mei⸗ nachfolgende Geschichte, die Elemente ihres kuͤnftigen Zersalles sters ist in dem „Christus“ gemildert, und so kann ganz die Kunst schon in sich tragend. 1 ö“ des Nackten zur Wirkung kommen, worin Wiert, nach den Wer⸗ Das Motiv, welches im Akte Karls V. sich ausspricht, be⸗ ken des Ahnherrn der Belgischen Schulen, gruͤndliche Studien ge⸗

n geringerem Maßstabe.

zu naͤherer Beschauung eingeladen werden.

Kunst liefert, so duͤrfen wir um so mehr eine reichere Auswa

liers hoffen laͤßt.

sters ist bekannt genug, es bewaͤhrt sich auch

Auch unter der Menge hier nicht erwaͤhnter Arbeiten wird der kunstliebende Besucher, je nach Geschmack und Vorliebe, mannigfach - . Wenn die diesjaͤhrige Sammlung einen geringeren Beitrag zum Fortschritte 7,5

3 uͤr das naͤchste Jahr erwarten, in welchem die Fruͤchte der maachl;fc⸗ der Hauptstadt ausgestellt werden. Moͤge diese Gelegenheit, welche den Kunstwerken ein groͤßeres Publikum bietet, auch zu einem weite ren Verkehr mit benachbarten Laͤndern Veranlassung geben. Daß das in Kunst und Sprache mit Belgien nah verwandte Deutschland sich auch wuͤrdig vertreten lasse, ist ein Wunsch, dessen Verwirklichung die Leichtigkeit des Transports und die Fruchtbarkeit der Deutschen Ate⸗

stimmt den Rang, den geistigen Gehalt des Werkes. Wir haben macht hat. Waͤre nur diesem talentvollen Maler eine groͤßere Er⸗ 1 2 Dauer der Eisenbahnkahrten am 8. Sept.

schon bemerkt, daß der herrschende Ausdruck im Antlitz des Kai findung fuͤr die Koͤpfe seiner weiblichen Figuren gegeben; es ist un⸗

sers ein leidender ist; die That, welche er hier vollzieht, ist ter der Menge derer, welche allein der Genter Salon darbietet, ihm gewissermaßen von außen aufgedrungen; Krankheit, das Er⸗ kaum eine weibliche Phystognomie, die nicht auf den naͤmlichen, oͤschen der praktischen Kraft, noͤthigt ihn auch, der aͤußern Macht zu rundlichen, feurig geroͤtheten Grund⸗Typus zuruͤckfuͤhrte, der, mehr pea entsagen, und die Reiche andern anheim zu geben, welche fuͤr ihn oder minder, fast allen den Anstrich eines schlummernden Bacchan⸗ Potsdam. Fn

Abgang

bvg Zeitdauer

Berlin. rh.

Abgang

Zeitdauer

keine wahren, keine erwuͤnschten Guͤter mehr sind. Diese bereitwillige tinnen⸗Reizes giebt. Die von Wiertz ausgestellten Stuͤcke sind 8 br ögEröe 2 Entaͤußerung ist allerdings eine große und ergreifende That. Roch außer dem oben angefuͤhrten, an welches sich auf den Seitentafeln I11 . Vonmittags. 12 1 v.wax 40 tragischer ist es, daß die vererbte Gewalt in der Hand des Nachfol⸗ eine „Eva“ und ein „Daͤmon der Verfuͤhrung“ anschließen, fol⸗ 2 . Fe 42 1 egeweseve.⸗ 8 40 gers, sogar ein verderblicher, zweifelhafter und zerstuͤckter Besitz wer⸗ gende: zwei mythologische Stuͤcke: ein „Satyr mit Kindern“”, und 3 - Nachmittaga 40 8 aggber;cws 40 den soll, daß der jum Abschied von dem gemeinschaftlichen Herrn ver- eine „Nymphe nebst Kindern“ eine Skizze: „Einundzwanzig junge 6 - Abends... 10 ergae; 52 sammelte Hof bald in Zwist und Untergang zerfallen wird. So loͤ⸗ Maͤdchen“ in allerlei Gruppen, und die „vier Menschenalter“” ein 53 üesxen 33 sen sich die Elemente dieser Begebenheit in Zweifel und finstern Aus⸗ nicht großer Rabmen, von feiner Ausarbeltung. 8 111“ g sichten auf. Es ist wahr, diese innere Vernichtung des Stoffes liegt In der religioͤsen Malerei ist uns, außer dem erwaͤhnten Bilde

wegen

nicht unmittelbar in dem Augenblick des dargestellten Faktums; aber von Wiertz, keine aus öriginalem Geiste entsprungene Leistung

sie wird doch nothwendig daraus gefolgert, wenn man das Werk nicht vorgekommen. Es ist gewiß auffallend, daß in einem Lande, welches Metcorologische Beobachtungen.

bloß mit dem Blick des Technikers betrachtet dem die sinnliche Ge⸗ wohl mehr als alle Laͤnder Mittel⸗Europas an der katholischen Re⸗ genwart uͤber alles gilt. Wo aber sollte der Kuͤnstler einen festen ligionsform festhaͤlt, und wo die Liebe zu Kirchenbildern traditionell Haltpunkt fuͤr seinen Stoff finden? und populair ist, so wenig lebendige Erfindung, so wenig schoͤpferi⸗

1841. Morgens September. 6 Uhr.

Nachmittags

Nach einmaliger 2 Uhr. 10 Uhr.

Abends Beobachtung.

ekt füͤr se ) 1 Wo sollte er ein dauernderes g Band fuͤr die sich verneinenden Momente der Begebenheit, die Dauer sche Inspiration fuͤr diesen Theil der Malerei sich kund giebt. Seit mehreren Jahren bringen die Ausstellungen nichts, wodurch, wie

eines erhebenden Gedankens hernehmen, um seinem Werke das Leben 335,22 Par. 335,44 Par. 336,72 8,320 R. dies in anderen Kunstgebieten geschehen, eine eigenthuͤmliche Rich⸗ V

Luftwärme... +† 9,39 R. + 15,4“0 R. + 11,7° R. Thaupunkt . . + R. + 10,3⁰ n. + 8,9⁰ R. Dunstsättigung 88 pCt. 68 pCt. 80 pCt. Wetter trühe. halbheiter. heiter. Wind W. W. 85 Wolkenzug... W. I. + 9,80°.

Tagesmittel: 335,79 Par. + 12,1° Rn.. 9,3 h. 79 pct. w.

einer poetischen, sich selbst tragenden Schoͤpfung einzuhauchen? Hier Flusswärme 14,80 R. gab es nur ein Mittel, den freien kraͤftigen Geist, den ungebrochenen tung sich verkuͤndigte. Und doch setzt eben das Fach der Religions⸗ hodenwärme 14,9° . Muth des Fuͤrsten, der sich mit Willen und Bewußtseyn aller Lasten Malerei eine große Zahl Arbeiter in Thaͤtigkeit; denn dis in die

entledigt, durchblicken zu lassen. Dadurch wuͤrde, was freilich außer⸗ kleinsten Kapellen und Rischen wird selbst der angehende Kunstschuͤ⸗ dem, ja schon lange vorher, durch physische Noth geboten war, zu ler gerufen, um der glaͤubigen Gemeinde durch den Reiz sinnli⸗ einer Handlung des Willens, zu einer sich bethaͤtigenden Gegenwart cher Darstellung zu Huͤlfe zu kommen. Die Versuche religidser Bil⸗ edlerer, dem bloßen Leiden entstiegener, Individualitaͤt. Statt des der, welche sich im Genter Salon befinden, sind ungefaͤhr von der „goldbehangenen Gespenstes“, mußte die Herrlichkeit der in sich sieg⸗ Art, wie man sie heutzutage uͤberall in den groͤßeren Ausstellungen reichen persoͤnlichen Kraft, uͤber allen Goldgewaͤndern, uͤber allen Ver⸗ antrifft; das religioͤse Element ist entweder schon ganz idyllisch ge⸗ lust und Besitz, als den Truͤmmern der irdischen Kaͤmpfe, in verklaͤr⸗ worden; die sittsame, aber nicht ehrwuͤrdig⸗ernste, die liebliche, aber ter Ruhe schweben. Nur dadurch allein wird in die Thatsache ein nicht himmlische Maria, gewoͤhnlich eine blonde, freundliche Ge⸗ Den 9. September 1841. wahrer Zweck und sittlicher Gewinn gelegt. Ohne Zweifel, Karl muß stealt, neigt sich zu sehr zum Schaͤferhaft⸗Sentimentalen, um auch 2

in diesem Augenblick schon als der druͤckenden Sorge seines irdischen nur noch als ein Abglanz der Schoͤnheit und Erhabenheit fruͤherer Pr. Cour. Amtes innerlich entruͤckt erscheinen; aber die Welt, welcher er ange Kunstepochen gelten zu koͤnnen. Diese Kunst ist in den hier be⸗ Brief. Geld.

Derliner H 8

Ausdünstung 0,0 12. Rb. Niederschlag 0,011 Rh. Würmewechsel + 16,5°.

hoͤrt, sey deswegen nicht die unterirdische des Grabes, sondern eine zeichneten Werken voͤllig auf ein anderes Gebiet uͤbergegangen, und . Schuld-Sch. 4 10121 1042 hoͤhere, die Welt der vollendeten Persoͤnlichkeit. Die erstere gehoͤrt, selbst das Mild⸗Musikalische des Kolorits hat mit dem religioͤsen pe. Fngl. 0bl. 30. 4 102 101* an und fuͤr sich, gar nicht zu den Zwecken der Kunst; sie betaͤubt und Gefuͤhl wenig oder nichts gemein. Unter den Darstellungen reli⸗ Pram. Sch. Jer 8 erschrickt, oder wirft uns in ein Gefuͤhl des bloß Nichtigen, welches gioͤser Stoffe koͤnnen noch, als der Aufmerksamkeit werth, bezeichnet hoͤchstens als bedingender Gegensatz in die Composition eintreten darf. werden: von Gislar zu Bruͤssel, „die heilige Jungfrau“; das Ko⸗

Vielleicht wird man behaupten, die Anforderung, welche wir an die lorit des Bildes faͤllt ins Kreidige; von De Cauwer Roese zu Gent, eine „heilige Familie“ und ein „heiliger Nikolaus“; von

kuͤnstlerische Darstellung des in Rede stehenden Gegenstandes stellen,

uͤberschreite die Graͤnzen der geschichtlichen Wahrheit. Wir wollen Wulffaert zu Antwerpen die „Jungfrau Maria, Trost der Leid⸗ nicht erwiedern, daß diese Frage nach der geschichtlich uͤberlieferten tragenden“, eine nicht uͤbel angeordnete groͤßere Composition. Ein Richtigkeit nur secundair sey, wo es sich um den Gedankengehalt ei⸗ solcher Gegenstand verdiente, von einem geistvollen Maler nicht als ner Kunstschoͤpfung handelt; wir sind vielmehr der Ansicht, daß die religids⸗dogmatischer, sondern als ein erhaben⸗menschlicher, behan⸗ wahre historische That mit der kuͤnstlerischen, im vorliegenden Falle, delt zu werden. uͤbereinstimmt. Ein so großer Charakter, wie Karl V., welcher vier⸗ Die uͤbrigen Zweige der Malerei bieten manche erfreuliche Ar zig Jahre lang an der, von allen Seiten erschuͤtterten, Waage Eu⸗ beiten dar. Das Talent, die aͤußere Natur und Menschenwelt wie⸗ ropas festhielt, wird wohl aus dem Schlusse seiner Staaten- Regie⸗ derzugeben, ist minder selten; und wenn auch dazu ein urspruͤngli⸗

rung mehr als einen ruhigen Schlaf und ein Paar Jahre aͤrztlicher ches Auffassen der Erscheinungen erfordert wird, so ist dies doch eine

und priesterlicher Diaͤt eruͤbrigt haben. Wo nicht, so hat der Kuͤnst: Gabe, die leichter erweckt und entwickelt wird, weil ja schon im Pr. Uonm⸗ ler das Recht, uͤber das Krankenlager hinausgehend, einen Lichtstrahl, Leben selbst jeder Mensch genoͤthigt ist, die Dinge und Personen, IveSoA2nUo u 5. Thlc. 2 30 Sg⸗ aus der Sphaͤre freier Dichtung, aus einer andern Wirklichkeit zu mit denen er in Beruͤhrung kommt, nach seiner Art und fuͤr seine v,ies ihee. anticipiren. Doch verlaͤßt uns in vorliegender Frage die Geschichte Zwecke sich anzusehen, ja, in gewisser Weise, sie im Geiste zu repro⸗ . nicht. Denn daß hinter dem abgehaͤrmten Angesicht Karls V. ein ge⸗ duztren. Die Natur und die verschiedenen Kreise der menschlichen Lwesterdam E1 138 ½ 138 ¾ funder Geist lebte, sieht man aus dem Verlauf des Entsagungsaktes, Gesellschaft, obgleich das alles der echte Kuͤnstler mit den besonde⸗ V1 8 2 Mt. 137 137 wo Karl, den Vortrag des Staatsraths Philibert unterbrechend, das ren Organen seines Talentes genießt, und sich zum Besitze macht, Uwembug. ö. . . . S. .. 300 Kütn 8g 148 Wort nimmt, und in Erinnerung seines thatenreichen Lebens, mit gehoͤren zum Daseyn Aller; jeder selbstthaͤtige Geist uͤbt daran sei⸗ k 300 8 hee. denen 148 voller Kraft der Stimme, und wie verjuͤngt, zu der Versamm⸗ nen Gedanken, und dehnt daruͤber feine Empfindung aus; waͤhrend London- 1 3 Me. 6 18 ½ 6 18 ½ lung spricht. Wenn man ferner bedenkt, daß Karl schon sechs der Historienmaler, hierin dem Dichter gleichend, ein anderes Da⸗ Paris- 1 Ir. †,2 Mte. 78 ¼ 78 ⁄2 Fahre lang vor seiner Abdankung unter den aͤäußersten koͤrver⸗ seyn, nicht bloß andere und wieder andere Figuren und Erfahrungs-⸗ Pa n 103 ½ 103 ½ lichen Leiden der schweren Pflichten seines Regiments vorzu⸗ faäͤlle, vor unsere Sinne bringt. Unter den folgenden Malern 88 8 gexs 101 ½ stehen vermochte, so darf man an einen Maler gewiß die Forde⸗ werden wir auch einige fremde erwaͤhnen; die Anwesenheit mehrerer x Ttlg. 2 Mas. 99“„ 99 ¾ rung machen, daß er in dem Moment der Abdankung nicht bloß trefflichen Hollaͤndischen Arbeiten wollen wir als einen freundlichen Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss.. 100 Thlr. Tage 99 ¼ den schon zerfallenen Leib, sondern auch den sieggewohnten Willen,

Actien. Brl. Pots. Eisenb. do. do. Prior. Act.

Seebandlung. 79 3 Mgd Lpz. Eisenb. Kurm. Schuldv. 3 ½ 102 102½ Berl. Stadt-Obl.* 103 ⁄¼ 103 Ellunger do. 32 100 99] ¼ Danz. do. in Th. 48 Düss. Rlb. Eisenb. Westp. Pfandbr. 102 2 101 8 do. do. Prior. Act. Grossh. Pos. do. 106 Rhein. Eisenb. Ostpr. Pfandbr. [3 ½ 103 ½ EE6““ Pomm. do. 8 103 2

Kur- u. Neum. do. 102 ¼ Schlesische do. 3 ½ 102 ½

do. do. Prior. Act. Berl. Anh. Eisenb.

do. do. Prior. Act.

Friedrichsd'or Andre Goldmäün- zen à 5 Th. 1 8

Disconto 8 4

sor Erweis des wieder auflebenden Verkehrs der beiden verschwisterten Frankfurt a. M. W2 100 rE. 2 mMe. das Unsterbliche dieses Koͤniglichen Geistes, zur Erscheinung bringe. Niederlande aufnehmen. Zu beachtende Stuͤcke sind: von De Coene 1 SRbl. Woch. zu diesem Grabe wahrhaft historischer Kunst hat sich Gal⸗ zu Bruͤssel: „der Rekrut“, mit der Aufschrift, die in den Mund lait nicht aufgeschwungen, so groß auch, in ihrer Art, die Vor⸗ eines mit dem Ehrenkreuz geschmuͤckten Veteranen gelegt ist: zuͤge seiner Production sind. Wenn wir in den bisherigen Bemer⸗ „So belohnt der Kaiser seine Tapfern, vergiß es nicht!“ Von kungen die Aufgabe der historischen Kunst als eine poctische aus⸗ De Heuvel zu Gent: „Oeffentlicher Ausverkauf“, von Marinus sprachen, in strengerer Weise, als es vielleicht, bei Beurtheilung vor⸗ zu Namur: „Fuhrleute aus der Pikardie“, von Verheyden zu handener Arbeiten, billig erscheint, so geschah es nur, weil wir in Antwerpen: ein „Bauermaͤdchen“, uͤberaus gluͤckliches Gesicht, uͤber 2 ½ 55 Br. 12, 24 ¼ Br. Bank-Act. 1915. 1913 Gallait, und in andern Meistern der Belgischen Schulen, ein eine Rose in der Hand nicht sinnend, sondern schalkhaft fuͤr sich 26 500 F.. 137 . 19.. zu groͤßeren Erwartungen berechtigendes Talent erblicken, und weil lachend. Von H. Dillens zu Gent, „die Vorlesung“, heiter und 4o. 490 Anl. 102 G. Poln. Loose 74 G. 8 wir die 8 bezeichnen wollten, welche 1bg Vor⸗ elegant, .“ Fegh 112' Wulf⸗ Holl. 50¹9%. 50 9. ellung geschehener Dinge, sey es vermittelst der Farbe oder der faert zu Antwerpen: „die Nestausnehmer“, baͤurisch schlau. Von Eisenbahn-Actien. St. Germain —. Versai von der Poesie der Geschichte, von der Vergegenwaͤrtigung Newenham zu London: „ein zur Schlacht geruͤsteter Ritter“, mag Ao. Unkes —. München-Augsburg . Versailles rechtes Ufer ihrer inneren Groͤße abscheidet. 3. 8 neben der „Traͤumerei“, einem anziehenden, bluͤhend weiblichen presden 1009 =9 . Eine nicht geringe Theilnahme fand „das Kompromiß des Kopfe von Ju ngbluth zu Mons, seine Stelle finden. Ein be⸗ Hamburg, 7. Sept. Bank-Aectien 1595. Engl. Russ. 108 * Adels im Jahr 1566 ein Werk des Bruͤsseler Malers de Biefve. liebter Gegenstand fuͤr heitere Pinsel ist auch auf dem diesmaligen Paris, 4. Sept. 5 % Rente fu sour. 116. 90. 32, Rente 1 Dies Stuͤck nimmt in der Historie den naͤchsten Rang nach Gal⸗ Salon, das Thema: „Kinder, die Seifenblasen machen“, zu bemerken. 77. 35. 5 % Neapl. fin cour. 104. 70. 59., Span. Rent 85 W181 lait's Werken ein. Zwar tritt bei demselben nicht jene Klarheit Die Landschaften sind in großer Anzahl vorhanden. Von Schon⸗ 38, Port. —. v1“ des Helldunkels, jene sich vertiefende Perspektive heraus, wodurch man zu Breda: „bewegte See“, leichtes, zugleich biegsames und sich Wien, 4. Sept. 5 9% Met. 107 ½. 49 97 0. 2 ½ ο bei Gallait die drei Haͤuptgruͤnde des Bildes vollkommen uͤber⸗ straͤubendes Element. Von Deterre zu Bruͤssel: „Wald⸗Landschaft”. 1 ½ —. Bauk.-Aotien 1572. Aul. de 1831 135½ 1839 108 ““ schaulich werden; auch nicht jener Reichthum der Farbe, wodurch Von Duceorron zu Ath: „Gegend um Rochefort in den Ardennen“ ““ 8 Gallait es der hinreißenden Kunst von Wappers beinahe gleich und andere Landschaften. Von Verbeeck zu Antwerpen: „Wasser⸗ gethan hat; doch gebuͤhrt de Biefve's Gemäͤlde in technischer fall in den Ardennen“ und „Ansicht aus dem Kaͤmpenland“ (Cam⸗ . Hinsicht ein ehrenvoller Platz unter den gleichzeitigen Kunstprodue⸗ vine). Von Travenraat zu Rotterdam: „Sturm in den Mo⸗ Freitag, 10. Sept. Im Opernhause: Der Postillon von tionen. Die einzelnen Figuren sind in jedem Betracht fleißig und raͤsten Hollands“, aͤngstlich verstoͤrte Zuͤge in Luft, Riedgras und un⸗ Lonjumeau, komische Oper in 3 Abth., Musik von A. Adam korrekt ausgearbeitet; die Gesichtsformen sprechend, die Stellun⸗ ter dem Gefluͤgel, eine zerfallende Huͤtte. Von Bovie zu Bruͤssel: (Mlle. Kunth, vom Kaiserl Hof⸗Theater zu Petersbur 8 M 8. gen natuͤrlich die Bewegungen von der Art, wie sie wohl bei „Ansicht aus der Gegend von Ardenne“. Von Abels im Haag: dalene, als letzte Gastrolle.) z ag⸗ einer wichtigen Zusammenkunft konsequenter Maͤnner zu seyn pfir⸗ „Mond⸗Beleuchtung!, braun und truͤbe. Von Huysman zu S bend, 11. Ser b gen, welche an eine beschlossene That keinen besonderen Umschwung Breda: „Gegend aus Nord⸗Brabant“. E. de Vigne zu Gent hat R 8.. b u Im Schauspielhause: Erziehungs⸗ des Gemuͤthes zu setzen brauchen. Die eigentlich dramatische Be⸗ mehrere „Jtalienische Landschaften“ geliefert, natuͤrgetreue Darstel: Resultate, Lustspiel in 2 Abth., von C. Blum. Hierauf: Frdh⸗ wegung, jene Schwingung, welche den ganzen Menschen, die ganze lungen, welche mit den gewoͤhnlichen Niederlaͤndischen Landschaften zu lich, musikalisches Quodlibet in 2 Abth. (Dlle. Gruͤnbaum: Anna.) Schwerkraft seiner Individualität ins Spiel setzt, laͤßt sich bei sehr kontrastiren, um nicht das Auge des Beschauers auf sich zu zie⸗ Sonntag, 12. Sept. Im Opernhause: Der Verstorbene, einem derartigen Stoff nicht erwarten. Es sind da Gruppen wie hen. Der bald ins Blaue, bald ins Roͤthliche schlagende Grundton Posse in 1 Akt, von Tenelli. Hierauf: Der Seeräaͤuber, gro⸗ aus einer modernen Staͤnde⸗Versammlung, welche wohl Gelegen⸗ der meisten unter diesen Stuͤcken zeigt uns die suͤdliche Landschaft ßes Ballet in 3 Abth., von P. Taglioni. beit zu einer interessanten Combinalion von Portraits und Situationen unter dem leuchtenden Schleier der Atmosphare; es sind dies Licht⸗ Montag, 13. Sept. Im Schauspielhause: Zum erstenmale: giebt, aber fuͤr den wahren Zweck der Kunst unfruchtbar bleibt. Effekte oder, so zu sagen, Stimmungen der Luft, nicht bewegt genug, Werner, oder Herz und Welt, Schauspiel in 6 Abth., v 8. wei Gruppen sind es vornehmlich, welche in dem Kompromiß die Auf⸗ um, wie im Sturm, fuͤr sich allein hinlaͤnglich zu interesstren. Zu Gutzkow. 3 merksamkeit fesseln. Links, auf einer Erhdhung, freistebend, zeigt einem solchen Schauplatz gehoͤrt eine Handlung, es ist dies der paß⸗ IIEe Beehg . e. unten in der Mitte lichste Boden fuͤr die historische Landschaft. Soll das Land als sol⸗ des Bildes Pnn . vom Adel beschaͤftigt, zu unterzeichnen; die ches ein Vorwurf des Malers seyn, so ist die klare, alle schoͤnen For⸗ kraͤftige Gestalt des Grafen von Horn, welcher eben ganz gelassen men potenzirende Luft des Suͤdens das beste Medium. Die „Winter⸗ seinen Namen setzt, macht sich vortheilhaft bemerklich; Gr⸗ I 8 1 8 2 2u 7 ; 1 8 1 ch; Graf Eg Landschaft“ von Roosenboom aus Amsterdam ist ein sehr gelunge⸗ mont, eine stattliche populaͤre Figur, ein Mann, wie der Nieder⸗ 11“ 48 4 2 1 4 8 e b 8„ Fieder⸗ nes Stuͤck. Links ein Eisplan, rechts ein hochstaͤmmiger Wald, wo⸗ länder seine Herren liebte, nimmt rechts im Vordergrunde einen durch ein bräͤunlich bekupfter Weg fuͤhrt; der neblige, blauduftige Sessel ein, den Worten des Redners am anderen, oberen Ende ru⸗ Frost durch die feinen Wirfel und gi⸗ straffen, von . Blaͤttegr big gespannt zuhorend. Unter der Menge der anwesenden Perso⸗ deschwerten Zweige ist zart genug, um eine tiefere Aussicht in den⸗ be⸗ nen bezeichnen wir noch als besondere Gruppe drei Bruͤder, die sich g genug, 7be⸗

* reiften Wald 1 II“ n Eykhaute Hent: umfaßt halten, und welche einst als Opfer fuͤr die Freiheit ihres „Ansicht 87 d, 1ee Ke” Vaterlandes fallen sollen; und eine jugendliche Gestalt, lebhaft be⸗ Haag: „Gegend um Dordrecht“ Von de Cock zu Gent: „eine

schaͤftigt, die Freunde zur Unterzeichnung herbeizuztehen. Dies ganze Heerde in Ruhe“, an den Ufern der Maas. Zum Schluß nennen - 2

Stuck hat erwas buͤrgerlich Genrehaftes; die beiden Haupthand« wir noch das ausgezeichnette Sluͤck in der Chier⸗Malerei eint Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

lungen stoͤren Ir. nicht, 48 g. Favon baböhmeir. 8 er⸗ 2 von E. Verboͤckhoyen zu Bruͤssel; diesmal sind die —— nzen sich aber auch nich weil keine als allgemeines Centrum Schafe im Stal 12 8 ,I-e,n 8 1 1 z

94 S 8 ““ 88 1u16.“ 11“ die Gruppe wird nun um so gemuüͤthlicher. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.

Petersburg

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 5. Sept. 5 98 Span. 198 Antw. erpen, 4. Sept. Zinsl. 5 ½. Neue Anl. 19 . Frankfurt a. M., 6. Sept. Oesterr. 5 % Met. 107 G. 4 9838, 6 Partial-Obl. 88 1.. Preuss. Präm. Sch. 80 G.

5⁰ Sg. 2901 997) ¹ 91 6 Span. Anl. 20 ½. 20 ¼. 2 ½ ½

2„

Strassburg -Basel 215 Br. Leipzig-

Königliche Schauspiele.

1

Königsstädtisches Theater.

Freitag, 10. Sept. Der Vater der Debuͤtantin. 4 Akten, nach Bayard, von B. A. Herrmann. 777. Posse in Akt, von Lebruͤn.

Sonnabend, 11. Sept. La Prova di un’ Opera seria. del Maestro Francesco Gnecco. Sonntag, 12. Sept. Der Talisman. in 3 Akten, von J. Nestroy.

Posse in

Vorher: Nummer

Italienische Opern⸗Vorstellung.) Opera buffain 2 Atti. Musica

Posse mit Gesang

n

iche Nachrichten. . meliche Polen. S5 Petersburg. Audienz des Oester⸗ reichischen C dten von Woyna. h. ees Eisenbahn von Paris nach der Belgischen Graͤnze. Cirkular des Kultus Minister wegen Reisen g vea schböfe. Lord Fitgerald, muthmaßlicher Gesandten g- e zsischen Hofe. Silvio Pellico †. Ueber die Ange ege heit d. Tunis. Geruͤchte wegen be Fregatte vemen Franzdsisches Kriegsschiff in Kronstadt. Vermischtes. . Grosßbritanten und Irland. London. Prinz Fö382 klaͤrung an seinen Hofstaat. Der neuc General⸗Postmetfter. . Englische Ministerwechsel in diesem Jahrhundert. 1.“ v⸗ Presse uͤber das Verhaͤltniß zwischen England und Frankreich.

Aus dem Haag. Geschenk des Koͤnigs der Fran⸗ zosen an den Koͤnig der Riederlande. ö.“ Deutsche Bundesstaaten. Dresden. 2 . Weimar. Ruͤckkehr der Großherzogin. 8 54 urg. ₰2 pfang und Aufenthalt der Koͤnigin von Griechenlan 8 8 Fanf⸗ t a. M. Brief. (Fuͤrst Metternich. Ankunft. es Fuͤrste 828 vsky.) Kassel. Ergebnisse der Herbst⸗Messe. Ham⸗ g Supplementar⸗ Handels⸗ und Schifffahrts⸗Convention⸗ Großbritanien, Hamburg, Luͤbeck und Bremen. cC Wien. Reise Ihrer Kaiserlichen Majestaͤten. Hesterreichlscher General⸗Konsul in Syrien. Kaiser Ferdinands⸗ e. Sasin ngkatnna⸗ Verhandlung uͤber die Aargauische Kloster⸗ Frage 5— Angeblich entdeckte Verschworung in Freiburg. Türkei. Konstantinopel. Reschid⸗ und Rita⸗Pascha. „. Aegypten. Mehmed Ali’s Verhalten nach CEEC suin Tributs. Englische Flotte vor Beirut. Ruͤckkehr der Kon 18 von Oesterreich, England 8 17599 Mission Mustaphe Pascha's wegen der Syrischen Soldaten. Oilchten. Lord Auckland und Dost Mohammed. 8 Gilzies. Krankheiten unter den Indisch⸗Britischen Truppen. EEDEI1 368 es. 8 1” 8Eö1“ Abreise Ihrer Majestaͤten. Koͤni e Jschenke. Mandver. Domanze. Ankunft der K 1. Berlin. Erdffnung der vollendeten Berlin⸗Anhaltischen Eisenbahn. Breslau. Naͤheres uͤber die Fraͤnckelsche Stiftung. Aachen. Oeffentliche Befahrung der Koͤln⸗Aachener Eisenbahn. Haassth sthe Wissenschaft, Kunst u. Literatur. Görlitz. PETETöö Gesellschaft der Wissenschaften. Dobberan. Fernerer 2 : 5 uͤber die Versammlung der Deutschen Landwirthe. Das akad mische Kunst⸗Museum zu Bonn.

„Lord Palmerston hat vor einiger Zeit dem Herrn Guizot eine

den IIten September

laͤnder, und wir haben nicht das geringste Verlangen danach,

daß der Englische Charakter sich dem unserer maͤchtigen Nachbarn Note zustellen lassen, in welcher das Englische Kabinet erklärt, naͤhere. Dabei koͤnnen wir aber als gute Sa daß es gegen jede Einmischung der Französischen Regierung in genseitig unsere loͤblichen Eigenschaften achten, ohne Tse.e 1.—e die Streitigkeiten zwischen dem Sultan und dem Bei von Tu⸗ enge Vertraulichkeit zu gerathen. England und Fran reic w * nis protestire. Der Bei stehe in einem Abhaͤngigkeits⸗Verhaͤltniß sich, wie wir hoffen, in diesen Graͤnzen halten und gemeinsam, je⸗ zu der Pforte, welches die Einmischung einer fremden Macht des auf seine Weise, die großen Europaͤischen Ziele Frieden und nicht erlaube. Im Fall Frankreich sich dennoch in diese Sache Verbesserung erstreben. In dieser Hinsicht halten wir. die mischen und eine Flotte nach Tunis senden werde, so wuͤrde konservative Verwaltung fuͤr sehr ersprießlich, insofern sie Sicher⸗ England sich der Sache des Sultans annehmen. Hierauf ist die heit gewaͤhrt, daß eine feste Politik, ungestört durch erbitternde Franzoͤsische Expedition, welche nach Tunis beabsichtigt war, und Verletzungen, obwalten wird.“ 8 deretwegen man schon Befehle nach Toulon ertheilt hat, aufgege⸗ V Am vorigen Montag ging in York die von Seiten der har⸗ ben worden.“ Der Courrier français bemerkt hierzu: tisten, welche groͤßtentheils von Leeds herbeigekommen waren, an⸗ „Es ist sehr wahr, daß die Angelegenheit wegen Tunis eine ernste gekuͤndigte Festlichkeit zu Ehren der Freilassung des bekannten Meinungs⸗Verschiedenheit zwischen den Kabinetten von London Feargus O'Connor aus seiner Haft in Ordnung und ohne Ex⸗ und Paris hervorgerufen hat; wir glauben aber nicht, daß Dro⸗- cesse vor sich. Vor den Thoren des Kastells bildete sich der Zug; hungen an Frankreich gerichtet worden sind.“

ein von sechs Pferden gezogener Wagen, den drei Postillone in 3 . e 2₰ Die unter dem Kommando des Vice-Admirals Hugon ste⸗

gruͤnen Jacken und Muͤtzen leiteten, fuhr vor, und Feargus hende Mittellaͤndische Flotte soll aus keinem anderen Grunde nach

Das legitimistische Journal la France erzaͤhlt Folgendes:

O'Connor nahm den darauf errichteten, mit gruͤnem Sammt uͤber⸗ Toulon zuruͤckbeordert worden seyn, als um zum groͤßten Theil ö Ehrensessel ein. Nachdem er in einer kurzen SvS sofort entwaffnet zu werden. Unhaͤngern die Nothwendigkeit, den Frieden nicht zu stoͤren und Die Touloner Journale vom 2ten d. beschaͤftigen sich ein ordentliches Benehmen zu beobachten, eingepraͤgt hatte, bewegte saͤmmtlich mit der unerwaͤrteten Ruͤckkehr der Flotte auf die Rhede sich der Zug, den 400 Chartisten mit zahlreichen Fahnen und von Toulon und mit den verschiedenen Geruͤchten, zu denen diese Bannern bildeten, unter Musikklang durch die Haupesirabe nach Ruͤckkehr Anlaß gegeben hat. Man glaubt dort allgemein, daß die einem freien Platze, wo etwa 1000 bis 1200 Personen, und dar⸗ Flotte nach den Balearischen Inseln bestimmt sey, um die, Kor⸗ unter viele Frauenzimmer, versammelt waren. Hier Fen. vette „la Victorieuse“ von den Spanischen Behoͤrden zuruͤck zu Anzahl Reden gehalten und drer Vivats fuͤn F ost, Wi iams und verlangen. Die Sentinelle de la Marine vom 2ten d. ent⸗ Jones, die bekanntlich als Deportirte in BB“ b2 gn haͤlt Folgendes: „Eine telegraphische Depesche befiehlt den Linien⸗ gus O'Connor und fün die Volks⸗Charte ausge 1 schiffen „Jena“, „Suffren“, „Jupiter“, „Marengo“, „Triton“ und Uhr war große der⸗ Nersammüh68, .. Gtt 2 8 ge. Scipion, sich zur Abfahrt nach Brest bereit zu halten.“ Aus scher Abgeordneten Herrn Feargus O' Tonnor vSr unsch ee DBarcelona schreibt man vom 28. August: „Alle Schiffe der uͤberreichten. Gegen Mitternacht ging die Gesellschaft nach meh⸗ Französischen Station haben unerwartet den Befehl erhalten, in reren in Thee getrunkenen Sas See zu gehen, ohne ihre Bestimmung zu kennen; die Capitaine 8 8 2e. ns

uͤrfen ihre Depeschen erst in See eroͤffnen.“ engla Betreff ihrer Darleh uf W hr ge eb“ is. e Bericht uͤber die 1ee da das Geld ö“ 1985 HZ

F p à“ in Kr ‚welche besti ist finden se eil viele Banquiers und Kagitaliste it ihr

Ankunft der Fregatte „Danaëé“ in Kronstadt, welche bestimmt ist, V zu finden sey, 88 E111 den Herrn von Barante nach Frankreich zuruͤckzubringen. Die v garschaften zuruͤckgehalten hatten, um fuͤrd z“ ist seit 17 Jahre b ranz Kriegssch Abrechnungstag geruͤstet zu seyn. Das genannte T „Danaë“ ist seit 17 Jahren das erste Franzoͤsische Krieg schiff, A 1“ Kr. rschienen ist. Der Capitain, Herr Olivier, holt bei diesem Anlasse seine Warnung an die 8 9

1e. 8 auf das huldvollste aufgenom⸗ listen vor der bevorstehenden Franzöͤsischen Anleihe.

men und zur Kaiserlichen Tafel gezogen Saaeh. . Niederlande. Die Oppositions⸗Journale haben die Gerüchte Aende⸗ 8 eder 8 8 binets heute endlich wieder fallen lassen. Die Or⸗ Aus dem Haag, 5. Sept. Heute ist eine von dem Ko⸗ fuͤr noͤthig bef 1 ige der Franzosen zum Geschenke fuͤr unseren Koͤnig bestimmte gane des Kabinets hatten nicht einmal fuͤr noͤthig befunden, den⸗ nige der Franzosen zi

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

zönial. Hoheiten die Prinzessin Karl und Hoͤchst⸗ Ihre Koͤnigl. Hoheiten d nzess „u l. deren Tochter, die Prinzessin Louise, sind von hier nach Wei⸗ mar abgereist. 8 1

8 8 : er Koͤnigl. Sicilianische außerordentliche

Angekommen: Der Koͤnigl. Sici isch Herordentliche eene und bevollmaͤchtigte Minister am hiesigen Hofe, Freiherr

von Antonini, von Magdeburg.

Zeitungs-Nachrichten. 8 Rußland und Polen.

*

b S den 31. August, St. Peterßzburg, 1. Sept. Sonntag, August, Feter Mhische außerordentliche Gesandte, General⸗Ma:

2 59 5. 5„62 5 8 188 38 sor Graf von Woyna, von Sr. Majestaͤt dem Kaiser im Pa aste

Zarskoje⸗Sselo in einer Audienz empfangen und darauf J Majestaͤt der Kaiserin vorgestellt. b 1—

Frankreich.

Ze. 7 8 . 3 8 Pearis, 5. Sept. Der Koͤnig, EEETTAö114“*“ von Orleans, dem Marschall Soult, dem eneral⸗ 8. de la Brunerie u. A., besichtigte gestern zum drittenmale die Forti— lcations⸗Arbei um Paris. 18 üegeeen r 9 risien enthaͤlt Folgendes: „Es scheine gewiß, daß bei Eroͤffnung der öͤchsten. wurf in Betreff des Baues einer Eisenbahn 19n. Cn knh i Belgischen Graͤnze den Kammern sorgelcst. werden sich 68 von Rothschild ist in diesem Augenblick in Bruͤssel, üh 4 8 dem Herrn von Meeus, Direktor der S98 généra 8n hee der Mittel zum Behuf ber ecdusg 8” Canc ghte ernsits 2 versichert, falls diese Bahn der Ind voZIZ wuͤrde, werde der Compagnie, welcher 88 Unternehmen zufiele, ein Zinsfuß garantirt werden. EG die Rede von der freien Zulassung der Haͤlfte der fuͤr lese Linie erforderlichen Schienen. Andererseits heißt es, daß die W in Betracht der politischen Wichtigkeit dieser Linie die Ausfuͤh⸗ rung derselben der Regierung anzuvertrauen vorziehen Sürften. Fuͤr diesen Fall waͤre schon ein Gesetz⸗Entwurf ganz vorbereitet und koͤnnte den Kammern ohne Verzug vorgelegt werden.

Der Moniteur parisien bestaͤtigt die bereits von mehre⸗ ren Blaͤttern mitgetheilte Nachricht, daß der Minister der Kulten vor kurzem durch ein Cirkular den Bischoöͤfen bedeutet habe, ihre re⸗ spektiven Dibzesen nicht ohne Erlaubniß der Regierung zu ver⸗

1en den heute aus London eingetroffenen Privatbriefen

wuͤrde die Wahl Sir Robert Peel's fuͤr die neue Besetzung des Botschafter⸗Postens am Franzoͤsischen Hofe auf den Lord Fitzge⸗ rald fallen, welcher von gemaͤßigterer Meinung sey, als Lord Loa⸗ donderry, von dem zuvor, die Rede gewesen.

Dem Marseiller Semaphore zufolge ist aus Italien die

Nachricht von dem Tode Silvio Pellico's eingetroffen.

hrer

selb widersprechen kostbare Porzellantafel aus der beruͤhmten Fabrik in Sèͤvres hier

elben zu e . 8 88 „2 5

Das Journal des Débats berichtet, daß die Preußische angekommen.

Regierung den General von Holleben 2

Frankreich, ins Lager von Compiegne, zu begeben. Mehrere Preu⸗ 6 1e e;

Fich⸗ Offiziere wuͤrden den General auf dieser Mission begleiten. Dresden, 7. Sept. (8. 3.) Se. Köoͤnigl. Majestäͤt - es Nach der Emancipation von Toulouse staͤnd? eine Ver⸗ am heutigen Morgen das Arrillerie⸗Corps auf dem Ererzier⸗Platze

rin erun der Garnison dieser Stadt auf ihren fruͤheren Nor⸗ bei Dresden die Revue passiren und bezeigte uͤber die damit ver⸗

maßtand bevor Es waͤre dies ein vollguͤltiger Beweis, daß die bundene Uebung im Schießen und Werfen dem Corps⸗Komman⸗

je 5 7 9 hos⸗ pog friodoe 8

Gemuͤther keinesweges mehr durch die Zaͤhlungsfrage aufgeregt danten besondere Zufriedenheit.

werden. .

Der Courrier de Lyon vom Zten erklaͤrt das am Tage

zuvor dort verbreitete Geruͤcht von dem Ausbruche von Unruhen

9 ce e

in Grenoble fuͤr ungegruͤndet. 8 Gestern hatte eine Sitzung des Minister⸗Conseils statt, 896

uͤber die kommerziellen Interessen Frankreichs und Belgiens Be⸗

rathung zu pflegen. Die Belgischen Commissaire waren in dieser

Sitzung zugegen. Es ist zwar außer Zweifel, daß der Franzoͤsische

Deutsche Bundesstaaten.

Weimar, 7. Sept. Die Frau Großherzogin ist am 5ten d. M. hier wieder eingetroffen und an dem Erholungs⸗Gesell⸗ schaftshause vor der Stadt von den versammelten Buͤrgern und Einwohnern feierlich empfangen worden; der Großherzog hat sich noch nach Karlsbad begeben. Der Erbgroßherzog hat den Weg zu Lande uͤber Warschau gewaͤhlt und hat sich von da nach Schle⸗ sien begeben. und der Belgische Douanen⸗Tarif in Bezug auf diese beiden Laͤn⸗ der Modificationen erfahren wird. Es wird indeß versichert, daß die Anspruͤche Belgiens, was eine Verringerung des Franofschen Tarifs betrifft, bereits um Vieles herabgestimmt worden sind.

Großbritanien und Irland.

London, 1. Sept. Prinz Albrecht soll den Herren seines Hofstaats, welche Mitglieder des Parlaments sind, erklaͤrt haben,

Oldenburg, 5. Sept. (Br. Z.) Seit acht Tagen weilt die Koͤnigin von Griechenland zu Rastede im Kreise der Ihri⸗ gen. Das ganze Oldenburger Land jubelte Ihrer Majestaͤt bei ihrer Wiederkehr das herzlichste Willkommen entgegen und empfing sie aller Orten im festlichen Schmucke, mit Ehrenpforten und Blumenkraͤnzen. Reiterzuͤge, Griechische und Aldenburgische Far⸗ ben tragend, gaben das Geleite, 88 die Residenzstadt war am daß er zwar den Verlust ihrer Dienste sehr bedauern wuͤrde, daß Abende der Ankunst. am M. SE“ -nn

er diejenigen von ihnen, welche ihre Hof⸗Stellen beizubehalten minder der kleine Ort Rastede, und die Wegstrecke von L den rg sich entweder aus dem politischen Leben zuruͤckziehen bis zum dortigen Schlosse, Meilen lang, war mit Fackeln er⸗ oder dem neuen Ministerium ihre parlamentarische Untersttzung dem Gefolge Ihrer Majestaͤt der Koͤnigin macht das 9 der sich durch seinen Eifer bei der Einfuͤhrung Hoffraͤulein Bozzaris, Tochter des unsterblichen Helden von des 111 hervorthat, soll, als nunmehriger General⸗ Agrapha, durch ihre Anmuth und Schoͤnheit uͤberall den ange⸗ Postmeister, naͤchstens zum Pair erhoben werden. G1ö nehmsten 8 reife Aörer Majestaͤt von Nastehe vvieh Kebhes

Im Laufe dieses Jahrhunderts haben bis jetzt in England Als Tag der Abreise Ihrer Majestäaͤt von Rastede scon 14 Ministerwechsel stattgefunden. Als das Jahrhundert begann, em Ver⸗

der 11te d. M. genannt, und 14 Tage spaͤter wird, war seit dem 27. Dezember 1783 William Pitt Premier⸗ Mi⸗ nehmen nach, Hoͤchstdieselbe ihre Ruͤckreise nach Griechenland an⸗ war se e 27. 2 8ET111“ 8 . 2 nister Nach einer Amtsdauer von 17 Jahren und 80 Tagen

treten. wurde am 17. Maͤrz 1801 Herr Addington gnachmaliger, Lord 9 Ein aeber 8e66s Se . s ve e.ee Sidmouth) sein Nachfolger; dann sglgte as 8. 865 1804 gs Ankunft Sr. Koͤnigl. Hoheit des Kronprinzen von Bavyern. eagg L Z“ Sn 1810 Herr Frankfurt a. M., 7. Sept. Se. Durchlaucht der ööE“ h 1812 der Graf. von Liverpool Fuͤrst Metternich wird heute vom Johannisberg hier eintreffen, Spentcer, enee⸗ Her . e Canning, am 10. August 1827 bei dem Baron A. M. von Rothschild dinixen, aber wahrschein⸗ vn 4 8 1 5 . Jana⸗ 1828 der Herzog von Welling⸗ lich noch heute nach dem Johannisberg zuraͤckkehren. 8 am 22. November 1830 Gee 89 8 oe⸗ 8 Heesh gehrench Lichnowsky ist seit kurzem von Teplitz hier⸗ 29 0 November 1834 nur provisorisch der Herzog her zuruͤckgekehrt. b 1 da⸗ * Veenber Sir R. Peel das Staats⸗ Die baben heute in der ersten Meßwoche mit ruder uͤbernahm, am 21. April 1833 eeer Lord Melbourne und mehr Lebhaftigkeit begonnen. G 2 8 bieder Sir R. Peel. 8

19 üna Post giebt ihre Ansicht von dem Verhͤltniß, welches sich zwischen dem konservativen Kabinet und der Franzö⸗ sischen Regierung bilden duͤrfte, in folgender F zu erkennen: 8 Wir Poenee aedn dn a dic das B.engh hhne hnt..

nc „Ieho 5 Iahre lang G p p b 1 gem süe Fagen kein Verlangen nach einem Bund des nennen. Große Lehgafttset .e sn. s Jaße sich uf evolutionairen Geistes mit dem Geiste des Gehorsams und der obgleich groͤßere nen 88 8, aaö valich, fe8d. und rasch al enden Grundsaͤtze von welchen die Dauer einer Regierung dem Platze befanden’, besnh⸗ Sorten selbst der Bedarf erhaltende 1. ion abhaͤngen muͤssen. Der Charakter der abgemacht war, so daß in einis d mehrere Einkäͤufer

Kassel, 7. Sept. Eben so wie zur verflossenen Fraͤdzahra⸗ Messe, war die Zufuhr von Waaren zu der nun S-en e Herbstmeffe bedeutender als im Jahre 1840, und 88 2F* e⸗ Ergebniß des stattgehabten Verkehrs sich SIAn so ist es im Allgemeinen doch nie SFercrns zeichnet hat, so ist es im Allgeme im Lederdandel, der.

die Ruhe der Rati g 1b eredi erden konnte und ranzofen uͤberdies wesentlich verschieden von dem der Eng⸗ nicht gänzlich befriedige werde