1841 / 284 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1 Erbauung von Faktoreien bestehen, so wie auch Hong⸗Kong

die Kriegskosten und die Schulden der Hong⸗Kaufleute zu for⸗ dern. Der Werth des Oviums soll sogleich, der Rest dieser Summe binnen fuͤnf Jahren bezahlt und unterdessen mit 5 pCt. verzinst werden. Sir H. Pottinger ist ferner angewiesen, sich mit keinem Mandarin in Unterhandlungen einzulassen, der nicht

vom Kaiser bevollmächtigt ist. Endlich soll derselbe auf Zulassung eines Britischen Gesandten in Pecking, Gestattung des Handels in allen Hafenplaͤtzen und Abtretung der dort erforderlichen Plaͤtze

im Besitze der Englaͤnder bleiben soll.“

Inland.

Berrlin, 11. Okt. Vorgestern Nachmittags um 2 Uhr ist nach langen Leiden, die ihn bereits seit mehreren Monaten der gewohnten geistigen Thaͤtigkeit entrissen hatten, der Ober⸗Landes⸗ Bau⸗Direktor Schinkel mit Tode abgegangen. Der Name dieses großen Kuͤnstlers wird unvergäaͤnglich seyn und in der Ge⸗ schichte unserer Hauptstadt, deren edelste neuere Bauwerke von ihm ausgefuͤhrt wurden, stets im Vereine mit dem Namen unse⸗

Zahl der im August 1841 mit der Post versandten Nummern.

Namen der Journale.

Zahl der im Jahre 1840 gestempelten Nummern.

Bemerkungen.

Le Moniteur pari⸗ 1 200 Minisseriell.

1,950

3,763

1““ 3,143 8

La Quotidienne. 11u6

La Gazette des 1 Tribuneaux ... 2,956

Le Charivari.... 2,792

L'Entreacte 2,502

Le Moniteur uni⸗ versel

1,500 1,500

1“ 700 *) *) Die Zahl der Exemplare ist betraͤchtlicher, aber nur 700 bezahlen das Porto. Oppositions⸗Blatt. Legitimistisch. Ministeriell. Gehoͤrt der Regierung und ist das offizielle Organ derselb. Legitimisch.

2,367

965 1,000 1,500

300

Le Temps 2,019 L'Echo francçais 1,977 L'Univers religieux- 1,584 Le Messager .. 1,301

1,150 500

1,193 988

La France JEEI““

res hochseligen Koͤnigs genannt werden, der mit hoher Liberalitaͤt dem Kuͤnstler die Mittel gegeben hatte, seinen eigenen Ruhm an den der Regierung Friedrich Wilhelms III. zu knuͤpfen.

Statistik der Französischen Journale.

In der Zahl der Abonnenten der Franzoͤsischen Presse finden auffallende Schwankungen statt. Je nachdem die Ereignisse mehr oder weniger Interesse darbieten, sind die Journale mehr oder weniger gesucht, wonach sich natuͤrlich ihre Geschaͤfte richten. Im Laufe des vorigen Jahres, d. h. unter dem Ministerium des Herrn Thiers, und namentlich gegen das Ende desselben, hatten die Blaͤtter der Tages⸗Presse im Allgemeinen ihre Auflagen ver⸗ mehrt. Das Sidele hatte insbesondere die Zahl seiner Abon⸗ nenten aͤußerst schnell zunehmen sehen. Sobald aber ein friedlich gesinntes Ministerium ans Ruder gekommen ist, sobald die Er⸗ eignisse nicht mehr dasselbe Interesse darbieten und die Wahr⸗ scheinlichkeit eines Krieges sich vermindert, dann empfinden die Journale die Ruͤckwirkung davon und verlieren im Allgemeinen einen Theil ihrer Abonnenten. Diejenigen, welche am meisten waͤhrend der Krisis gewonnen hatten, verlieren auch am meisten, wenn dieselbe voruͤbergegangen ist. 1

Die nachstehende Uebersicht zeigt den Zustand der periodischen Presse waͤhrend des Jahres 1840 und die Zahl der Nummern je⸗ des Blattes, die im Monat August 1841 zur Post gesandt wur⸗ den. Alle einzelnen Angaben sind taͤgliche Durchschnitts⸗Zahlen. Fuͤr 1840 ist das Mittel fuͤr das ganze Jahr berechnet worden

Erscheint alle zwei Tage. Legitimistisch.

Erscheint alle Sonntage. Ministeriell.

Oppositions⸗Blatt.

Erscheint dreimal in der in der Woche. Repu⸗ blikanische Opposition.

Erscheint alle 14 Tage. Farbe des Ministeriums vom 1. Maͤrz.

Erscheint alle 5 Tage.

Erscheint alle Sonntage. Legitimistisch.

L'Ami de la Re⸗ igioh Le Sens commun

Le Corsaire ... Le Journal du 111“

Revue des Mondes

Le Voleur ...... La Mode..

deur

Hat denselben Eigenthuͤmer, wie die Revue des deur Mondes.

La Revue de Paris

lußer den in dieser Tabelle angegebenen Nummern vertheilt jedes Tagesblatt in Paris noch eine gewisse Anzahl Nummern unter der Benennung von „Probeblaͤttern“ (é6preuveés), die nicht gestempelt sind und nicht mit der Post versandt werden koͤnnen; sie werden den Redacteuren der Journale, den Schauspiel⸗Direk⸗ toren u. s. w. uͤberschickt, und gegen andere periodische Blaͤtter ausgetauscht. Ihre Zahl schwankt zwischen 200 400, wobei je⸗ doch Journale, wie das Sidele, die jedem ihrer Abonnenten ein Probeblatt uͤbersenden, ausgenommen sind.

Meteorologische Beobachtungen.

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 7. Okt. Niederl. wirkl. Sebuld 51 2. Kanz. Bill. 25 ¼. 5 % Span. 19 32. Passive. 5 ½. Ausg. —. Zinal. —. Präm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. 105 ½. Antwerpen, 6. Okt. Zinsl. —. Neue Aul. 19 ½. Frankfurt a. M., 8. Okt. Oesterr. 5 % Met. 107 ½ G. 4 99 ½¼ 6. 2 ½½ 55 ½ r. 1*½ 24 ½ Br. Bank-Act. 1896. 1894. Partial -Obl. —. Loose zu 500 Fl. 137 ¾. 137 ½. Loose zu 100 Fl. —. Preuss. Präm. Sch. 81 G. do. 4 ½ Anl. 102 ½ G. Poln. Loose 74 G. 5 ½ Span. Aul. 20 ⅛. 20 ½. 2 ½ 6 Hell. 50 ½. 50 ½. Eisenbahn-Actien. St. do. linkes —. München-Augsburg —. Dresden 100 G. Köln-Aachen 99 ½ Br. Hambu rg, 9. Okt. Bank-Aetien 1600 Br. Engl. Russ. 108 ½. Paris, 6. 0kt. 5 8 Reute fdu eour. 114. 80. 3 % Rente dün cour. 79. 30. 5 ½ Naapl. fin cour. 105. 40. 5 ½ Span. Rente 22 ½. Passive 5* Wien, 6. 0kt. 5 9% Met. 106 ½. 4 ½ 98 ½. 3 —. 9 14 23 ½,. Bank-Aetien —. Aul. 4e 1831 —. 1839 273 ½.

5 % 40. 100 ½

16 Preuss,

Uker —. Leipzig-

Germain —. Versailles rechtes Strassburg - Basel 245 Br.

Königliche Schauspiele. Dienstag, 12. Okt. Im Opernhause: 2 Abth., Musik von Bellini. 8 Im Schauspielhause: 1¹) Dieu vous bénisse! 2) Pour I premier début de Mad. Delvil dans Pemploi des premières amou- reuses: La Marquise de Senneterre, comédie en 3 actes, da tbéatre français. (Mad. Delvil remplira le rêole de Mad. de Senneterre.) In Potsdam: Patkul, politisches Trauerspiel in 5 Abth.,

C. Gutzkow.

Mittwoch, 13. Okt. Im Schauspielhause: Die Vertrau⸗ ten, Lustsp. in 2 Abth., von Muͤllner. Hierauf zum Erstenmale wiederholt: Die beiden Aerzte, Lustsp. in 3 Abth., von A. Baumann.

Zu dieser Vorstellung sind Schauspielhaus⸗Billets, mit Don⸗ bi bezeichnet, guͤltig.

onnerstag, 14. Okt. Im Schauspielhause: Werner, Schau⸗ spiel in 5 Abth., von C. G

Zu dieser Vorstellung sind Schauspielhaus⸗Billets, mit Mitt⸗ guͤltig.

Freitag, 15. Okt. Im Opernhause: Zur Feier des Aller⸗ hoͤchsten Geburtsfestes Sr. Majestaͤt 8 .8ni92⸗ 111 Gluck. Hierauf: Rede, gesprochen von Mad. Crelinger. Und, zum erstenmale: Der Guitarrespieler, Oper in 3 Abthl., nach dem Fran⸗ zoͤsischen des Scribe, bearbeitet von J. C. Gruͤnbaum. Musik von F. Halevy. (Dlle. Tuczek, vom K. K. Hof⸗Opern⸗Theater zu Wien: Sara de Villareal.)

Die Meldungen um Billets sind, so weit als der Raum es gestattet, beruͤcksichtigt, und wird ersucht, dieselben aber bis Dien⸗ stag Abend im Billet-Verkaufs⸗Buͤreau abholen zu lassen, widri⸗ genfalls solche anderweit verkauft werden muͤssen.

Im Schauspielhause: Zur Feier des Allerhoͤchsten Geburts⸗ festes Sr. Majestaͤt des Koͤnigs: Rede, gesprochen von Fraͤul.

Norma, Oper in

von

1”

Staats⸗Ze

Mittwoch den 13:ean Oktober

Inhalt.

Amtliche Nachrichten. 8— 8

Eunßland und Polen. Warschau. Provisorische Fortdauer des Ober⸗Tribunals.

Frankreich. Paris. Die ministerielle Presse uͤber die Insurrec⸗ tion in Pampelona. Stellung der Koͤnigin Christine zu dersel⸗ ben. Vermischtes.

Großbritanien und Irland. London. Beabsichtigte Vorstel⸗ lungen liberaler Pairs an die Koͤnigin. Peel’'s Diners. Sir Stratford Canning's diplomatische Bestimmung. Ueber die Europaͤischen Finanz⸗Verlegenheiten. Ansichten uͤber Mac Leod’s Prozeß. Vermischtes.

Niederlande. Generalstaaten. Budaget.

Schweden und Norwegon. Stockholm. gisches Unions⸗Comité. 8

Deutsche Bundesstaaten. Muͤnchen. Ankunft der Großherzo⸗ gin von Mecklenburg⸗Strelitz. Feld⸗Mandver.

Oesterreich. Wien. Neue Statuten der Oesterreichischen Natio⸗ nal⸗Bank.

Schweiz. Die Deutsche und die Franzoͤsische Sprache bei dem Schweizer Bundesheere. 1“ 8

Italien. Rom. Koͤnig und Koͤnigin von Neapel in Messina an⸗ gekommen. Ritter⸗Orden in Roöm.

Spanien. Weiteres uͤber die Insurrection von Pampelong.

Portugal. Anfrage hinsichtlich des Amerikanischen Zoll⸗Tarifs.

Griechenland. Athen. Reise des Koͤnigs nach Eubda. Erder⸗ schuüͤtterung. 8

Nord⸗Amerika. Anfang der Tarif⸗Erhoͤhung. Vermischtes.

Inland. Berlin. Universitaͤts⸗Chronik.

Die Staͤcke der Franzoͤsischen Armeen seit dem 16ten Jahrhundert.

Schwedisch⸗Norwe⸗

Wissenschaft, Kunst und Literatur. Das Jahr 1840 als Epoche in der Entwickelungs⸗Geschichte Preußens.

chem Tage ab die Verzinsung zum Besten des Tilgungs⸗Fonds aufhoͤrt, in Empfang nehmen koͤnnen. 8 Berlin, den 6. Oktober 1841. Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulde Deetz. von Berger. Natan. Tettenborn.

Bekanntmachung. Bei der heute in Merseburg erfolgten 40sten Verloosung der vormals Saͤchsischen Kammer⸗Kredit⸗Kassenscheine sind Behufs deren Realisirung zu Ostern 1842 folgende Nummern. gezogen worden, als:

Rother.

11“

von Litt. B. à 3500 Rthlr. Nr. 449. 544. 550. von Litt. D. à 50 Rthlr. Nr. 55. 156. 322. 474. 509. 552. 562. 634. 680. von Litt. Aa. à 1000 Rthlr. Nr. 50. 91. 340. 400. 759. 813. 836. 909. 1536. 1639. 1664. 2147. 2172. 2267. 2373. 2458. 3139. Anßerdem sind von den unzinsbaren Kammer⸗Kredit⸗Kassen⸗ Scheinen Litt. E. à 31 Rthlr., die Scheine Nr. 8804 bis 10535 zur Zahlung ausgesetzt worden. Die Inhaber der obigen verlooseten und resp. zur Zahlung ausgesetzten Scheine werden da⸗ her aufgefordert, die Kapitalien gegen Ruͤckgabe der Scheine und der dazu gehoͤrigen Talons und Coupons mit dem Eintritt des kuͤnftigen Oster-Termins bei der hiesigen Haupt⸗Instituten⸗ und Kommunal⸗Kasse zu erheben. Merseburg, am 22. September 1841. Im Auftrage der Koͤnigl. Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden. Der Regierungs⸗Praͤsident von Krosigk. Angekommen: Der Erb⸗Schenk des Herzogthums Mag⸗ deburg, Graf vom Hagen, von Möckern.

von, kriegerischem und ernstem Ansehen. zuruͤckhaltend, aber sehr Die Presse

heute

Wir

wenn

felten rung

Espartero's ist eine maͤchtige Versuchung f Waeffengefaͤhrten, die seyn, als er.

nicht

rische

kommen fremd ist, Fahne genommen hat, geeigneter als zu sammeln. nisirt,

ist ein endemisches Uebel V daß die drei oder vier Repol

eine Menge von Existenzen vernichte Mißvergnuͤgen

Insubordination, der Ungehorsam gegen die

staltet. zwischen der Koͤnigin Christine

ehr entschlossen.“ spricht sich uͤber

Man kennt

die glauben,

Entwickelung jenes daß die Köͤnigin und daß,

Unternehmens seyn

Christine

die Insurrection oft ihr Haupt erhebt. in jenem Lande.

erregt worden ist, welches Entschlusse geneigt macht. Es an einer sittlichen Grundlage; das

da glauben, eben so viel und meh

einer Revolution, sondern einer Revolte.

Usurpation haben den gegenwaͤrtigen Zustand der Man hat nicht vergessen, daß in dem Kampfe,

Sein Wesen ist kalt,

p. dl die denselben Gegenstand e in folgender Weise aus: „Die letzten Ereignisse in Spanien verdienen die ernsteste Aufmerksamkeit.

4 einige der Thatsachen. 9e .

Man weiß, daß der General O'Donnell einer⸗ und der General Narvaez andererseits das Zeichen z— tion im Namen der vormaligen Koͤnigin Rege und daß ihr Versuch bisjetzt gelungen ist.

welches

neiner Insurrec-— ntin gegeben haben, Wir wissen nicht, wird. demselben voll⸗ wenn man ihren Namen zur dies ohne Zweifel geschah, weil man ihn irgend einen anderen fand, Sympathieen um sich 1 In einem Lande, organisirt oder vielmehr desorga⸗ wie das heutige Spanien, darf man sich nicht wundern, Der Buͤrgerkrieg Man nehme hinzu, utionen, die seit 1830 stattfanden, t haben, und daß dadurch ein zu jedem verzwei⸗ fehlt der dortigen Regie⸗ unerklaͤrliche Gluͤck uür diejenigen seiner die d . 9 DOr werth zu Die jetzige Regierung in Spanien ist das Resultat, Die hierarchische Gesetze, die militai⸗ Dinge ge⸗ der sich und der Partei erheb, deren Lei⸗ tung Espartero zu spaͤt uͤbernahm, die Koͤnigin es war, die die Con⸗ stitution aufrecht erhielt. Sie hatte das Gesetz uͤber die Munizipalitaͤten

promulgirt, ein auf regelmaͤßige und constitutionelle Weise von den beiden Kammern votirtes Gesetz. Den Maͤnnern, welche sich gegen jenes Gesetz empoͤrten und also die Constitution verletzten lieh Espartero den Beistand seines Einflusses und seines Schwerdtes, indem er die Koͤnigin zwang, abzudanken. Es ist nicht zu ver⸗ wundern, daß er jetzt die Fruͤchte aͤrndtet, die er gesaͤet hat. Er kann sich nicht auf seine constitutionellen Rechte berufen, denn er hat die der Regentin mißachtet. Es fehlt seiner Macht an jeder moralischen Stuͤtze. Es ist unnöthig, zu sagen, daß die Fran⸗ zoͤsische Regierung jene neue Schilderhebung auf keine Weise beguͤnstigt hat. Wenn sie es gethan haͤtte so wuͤrde sie gegen ihre Pflichten gefehlt haben. Obgleich die Maͤnner, welche gegenwaͤrtig in Madrid die Gewalt in Haͤnden haben, in keiner Hinsicht unseren Antheil verdienen obgleich sie sich gegen uns, die wir ihnen stets nur Dienste gelei⸗ stet haben, manches Unrecht vorwerfen muͤssen, so ist doch Spa⸗ nien nichtsdestoweniger unser Verbuͤndeter und wir duͤrfen nichts thun, was die Ruhe, deren es so sehr bedarf, stoͤren koͤnnte. Wenn man nur die materiellen Huͤlfsquellen in Anschlag bringt 1 uͤber welche die Generale O' Donnell und Narvaez verfuͤgen koͤnnen so scheint ihnen jede Aussicht auf Erfolg zu fehlen. Aber Espartero hat seit einiger Zeit, zum Ungluͤck fuͤr sich, viele Ungeschicklichkei ten begangen. Er hat damit begonnen, sich den Geist der Ar⸗ mee, die einzige Macht, auf die er wirklich zaͤhlen konnte, zu ent⸗ fremden. Er hat nicht allein den Saamen der Zwietracht in sei⸗ ner eigenen Armee ausgestreut, sondern seine Freunde sind auch unklug genug gewesen, durch ungerechte Angriffe die Empfindlich⸗ keit der Karlistischen Offiziere, welche sich durch die Convention von Bergara der Sache der Regierung angeschlossen hat⸗ ten, wieder zu erwecken. Andererseits sind die Fueros welche den Baskischen Provinzen so bestimmt versprochen waren nicht auf loyale Weise bewilligt worden; eine jener Frei⸗ heiten wird nach der anderen bestritten, so daß jene Pro⸗ vinzen zu dem Glauben gelangt sind, daß man freiwillig nichts fuͤr sie thun werde. Alle jene Unzufriedenheiten, obgleich in ihren Ursachen und in ihren Zwecken verschieden, bilden nichtsdestoweni⸗ ger eine Masse von Feindseligkeiten, die der Insurrection leicht Nahrung geben koͤnnen. Da wir hier die Lage der Dinge ohne irgend eine Art von Voreingenommenheit auseinandersetzen so muͤssen wir noch hinzufuͤgen, daß die Spanische Regierung unseres Erachtens von Außen her wenig Schutz und Beistand zu erwarten hat. Von Seiten Frankreichs hat sie augenscheinlich auf nichts zu rechnen Nachdem sie uns gezwungen hat, unsere Hospitaͤler auf den Ba⸗ karischen Inseln zu raͤumen, nachdem sie durch ihre neuen Zoll⸗ Taxife unseren, suͤdlichen Departements bedeutenden Schaden zu⸗ gefuͤgt hat, wuͤrde es ihr uͤbel anstehen, unseren Beistand zu ver⸗ langen. Moͤge sie sehen, wie sie fertig wird; wir sind ihr nichts als eine gaͤnzliche Neutralitaͤt schuldig. Was England betrifft so hat die Spanische Regierung allerdings viel fuͤr dasselbe gethan; aber diejenigen, die Espartero sich hat wollen geneigt machen sind nicht mehr am Ruder. Es ist zweifelhaft, ob Sir Robert Peel und der Herzog von Wellington sich zu Beschuͤtzern der revolutio⸗ nairen Politik aufwerfen wollen, deren Produkt und Ausdruck jene Regierung ist. Uebrigens wuͤrde ihr auch die Englische In⸗ tervention wahrscheinlich mehr Nachtheil als Vortheil zufuͤgen; denn die neuerlichen Ereignisse in Katalonien haben bewiesen, daß wenn auch die Minister im guten Vernehmen mit den diplo⸗ matischen Agenten Englands stehen, jeue Macht doch von der

und umfaßt sowohl die mit der Post versandten, als die in Paris vertheilten Nummern. Fuͤr den Monat August 1841 druͤcken die Zahlen⸗Angaben das fuͤr den ganzen Monat berechnete taͤgliche Mittel aus und enthalten nur die mit der Post versandten

Nummern.

Ch. von Hagn. Hierauf: Prinz Friedrich von Homburg, Schau⸗ spiel in 5 Abthl., von H. von Kleist. [Neu einstudirt.

Königsstädtisches Theater. Dienstag, 12. Okt. Der politische Zinngießer. Posse in 3 Akten.

Abends Nach einmaliger

10 Uhr.

Umtliche Uachrichten.

Kronik des Tages. eville⸗ 8 Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem pensionirten Regierungs⸗ Mittwoch, 13. Okt. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Auf Rath Meyer zu Paderborn, so wie dem Stadtverordneten⸗Vor⸗ hoͤchsten Befehl: Lucrezia Borgia. Opera in 3 Atti. Musica steher und Landschafts⸗ Secretair Schroͤder zu Stargard, den del Maestro Donizetti. Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse; dem Kuͤster und Schullehrer Donnerstag, 14. Okt. Labes zu Schoͤningen, in der Synode Garz, so wie dem Foͤrster Schauspiel in 2 Akten, nach Bayard. Schulze zu Koßwald, im Regierungs⸗Bezirk Koͤnigsberg, das Nacht. Posse in 1 Akt. 1 Allgemeine Ehrenzeichen Allergnaͤdigst zu verleihen geruͤht. nigreichs macht bekannt, daß die Aufloͤsung des bisherigen Ober⸗ 88 Freitag, 15. Okt. Zur Feier des Allerhoͤchsten Geburtsfestes ““ Tribunals so lange aufgeschoben bleiben soll, bis die naͤheren Ent⸗ Sßt Wae lat 111“ 8 Koͤnigliche Akademie der Kuͤnste. wickelungen der Haupt⸗Grundsaͤtze des Ukases vom 18. Septem⸗ b . 1 8 dell. ompagunt altanz⸗ kori jesta 3 jestaͤ 3 Laiser estaͤti ö espressamente per tale 16 Zur Feier des Allerhoͤchsten Geburtsfestes Sr. Majestaͤt 5 vh. EI1A4““ ö —“” 8 Koͤnigs haͤlt die Koͤnigl. Akademie der Kuͤnste am Freitag den Imn Folge dessen wird das Ober⸗Tribunal des Koͤnigreichs ermaͤch⸗ Musit” 968 Ep 1 Püraean von 16tersd M., Morgens um ½ auf 10 Uhr eine oͤffentliche Sitzung, 1 alle Rechtssachen, die Zanetti. Sperati. üsgefuͤhrt von der Ita—⸗ Freis iig ineet vird vor sein Forum gehoͤren, in der bestehenden Form mit vollkom⸗ W11““ worin der große Preis in der Skulptur zuerkannt wird. Die vI1I1I1I11““ 3 1b E“ Beüfelchaft. Hlezga, giih rstea zale Seͤle Uhr geöffnet. Die Preis⸗Arbeiten bleiben mener Rechtskraͤftigkeit zu entscheiden. del Maestro Rossini. (Signora Laura Assandri, e waͤhrend acht 1u.““ Ein⸗ Frankreich. der Italienischen Oper zu Paris, neu engagirtes Mitglied: Des tritts⸗Karten sind 1“ Paris, 7. Okt. Das Jour 5 ͤußert sich ü demona, als Debuͤt.) (Die neue Decoration des esten vte⸗ Berlin, den 11. Oktober 1841. „Searis, 7, Okt. Das Journal des Débats aͤußert sich ͤber mona, 6 eue Decoration des ersten Aktes S der Koͤnigl. Akademie die Spanischen Angelegenheiten im hoͤchsten Grade vorsichtig. „Di ist von dem Decorations⸗Maler Herrn Buocher aus Mailand.) Direktorium und Senat der Koͤnigl. Akademie ir eile Be 9 9g 6 hoͤchste Seg e vorsichtig. „Die EeEe.hsa de Ksete 2 Dr. G. Schadow, Direktor. 5 bi. en Webelbna ausgebrochen e ge : 1 2 8 8 o - 9* 8 stattet, beruͤcksichtigt, und wird ersucht, dieselben bis Mittwoch Augenblick den Charakter und die Bedene 8 Mittag im Billet⸗Verkauf⸗Buͤreau abholen zu lassen, widrigen gen; indeß scheint sie nicht geeignet, einen EE1“ falls solche anderweit verkauft werden muͤssen. Spanien herbeizufuͤhren. Es ist notorisch, daß seit der Protesta⸗ tion Marie Christinens gegen die Vormundschaft sich eine große Aufregung in Spanien und besonders in der Armee kundgegeben hat. Die von dem General Palafox eingereichte Entlassung als Commandeur der Garde, die oͤffentlichen Kundgebungen des Ge⸗ nerals Diego Leon und vieler Offiziere zu Gunsten der Koͤnigin, ließen eine große Reaction in der Armee voraussehen. Der General Leopold O'Donnell, der sich der Citadelle von Pampelona bemaͤchtigt hat, ist derselbe, der zuletzt die v ö 11“ 88 Armee des Centrums in Valencia kommandirte. Er ist Ir⸗ I1118““ laͤndischen Ursprungs; sein Vater kommandirte ein Armee⸗Corps Wegen der mit dem 16ten d. M. eintretenden Veraͤnderung in dem Unabhaͤngigkeits⸗Kriege. Drei seiner Bruͤder hatten sich in dem Fahrplan der Dampfwagen⸗Zuͤge zwischen Berlin und der Partei des Don Carlos angeschlossen. Der Eine ward ge⸗ Koͤthen, wird fangen genommen und in Barcelona vom Poͤbel massakrirt; der die taͤgliche Personenpost zwischen Juͤterbogk Andere, der den Ober⸗Befehl uͤber die Kavallerie des Don Car⸗ 28,000 Stuͤck Endbolzen mit prompte Guͤterbefoͤrderung sicher zu rechnen ersuchen von d hänichn ““ Gang erhalten G 86 8 11.““ ner Prnire —OA3A“ 8e e zl ö“ suchen. -.— Riaui JI 1 3 emse ge ab, 1 Hang e 19 De 0 8 nelle Armee n 0 gs goh i beibelbenent Auskunft und Fahrbillets Ftheee Ffgh 2 16“ 1“ ( 35— aus Juͤterbogk: taͤglich 1 Uhr Mittags, eingetreten. Leopold O'Donnell dientezuerstin der Koͤniglichen Garde. Vorlegescheibeu. Mutter, Herren Horr - e gen⸗ Ferdee r Fan Die Fracht von H 1 8 n. Sbn,in 10., vaf haber. Die Getrennten. Maͤdchen und Frau. in Dresden: 4 * 140 Minuten fruͤh, Waͤhrend des letzten Krieges kaͤmpfte er hauptsaͤchlich in Biscaya und 28,000 Stüͤck Platten Nr. 1. Nr. 4, und in Leioh g gorns Eö“ 8EbEI11“ bis auf Der Gemahl an der Wand) ist gleichfalls noch zu I88 7 ⸗„ Abends, 8 Guipuzcoa, wo er sich einen guten militairischen Ruf erwarb. zu den Endbolzen, S.- Vretober 1841 Gan 8 8 919 ei⸗ 8 haben und kostet 1 Thlr. 10 Sgr. in Juͤterbogk: 10 45 Minuten Vormittags. Im vorigen Jahre, als er von der Bewegung in Barcelona und C1111““ De eircnfe ver vereinigten Hamburg⸗Magdebur⸗ tun „Waaren Keatzmetet hX“ X“ Berlin, 10. Oktober. 8 von dem Benehmen Espartero's gegen die Koͤnigin Nachricht er⸗ Kinrichtung getroflen worden, dals im Fall sich mehr Rbheintschees Kochbuch General⸗Postamt. bielt, reichte er sogleich seine Entlassung ein; aber die Koͤnigin, die fuͤr Thlr. damals ihr ganzes Vertrauen in ihn setzte, nahm dieselbe nicht

s Nachmittags 2 Uhr

1841. 10. Oktober.

Morgens

6 Uhr.

Beobachtung.

334,31“ Par. 335,98“ Par. 336,40“ Par. Quellwärme 8,12 R. + 8,3 ° R. + 9,8 °R. + 8,49 R. Flusswärme 10,5⁰ 118

+ 7,19 R. + 6,9 ° R. 7,0°0 K. Bodenwärme I1, 18 H. 81 pCt. 79 pCt. 80 pCt. Ausdünstung 0,041, Rh. trübe. Regen. trübe. Niederschlag 0 064 Rh. NW. V WNw. Würwewechsel† 9,90°.

WNW. + 6,1⁰.

+ 7,00 n. 80 pet. WNw.

in en B ö r 11. Oktober 1841.

Luftdruck .... Luftwärme . . . Thaupunkt ... Dunstsättigung Wetter AIIEö“ 12 Wolkenzug.. .

TPagesmittel: 335,56 Par. +† 8,80 RK...

Zeitungs-Uachrichten. Ausland.

8 Rußland und Polen. Warschau, 8. Okt. Der Administrations⸗Rath des Köͤ⸗

Zahl der im August 1841 mit der Post⸗ versandten Nummern.

Namen Zahl der im der Fahre 1840

gestempelten Journale. Nummern.

Bemerkungen.

Zum erstenmale: Die Vorleserin. Hierauf: Mitten in der

Am Schlusse des Jahre 1840 versandte das Sie ele 28,000 —30,000 Num mern mit der Post. Oppositions⸗Blatt.

19,800 sS e.

33,366

allegorica

Pr. Cour.

Briel. ¼ Geld.

5 8 r. Cour. 1“ 8 Beief. ¹¼ Geld. Ministeriell. Svebbbbbaö z.z. 1 104 103 ½ 2a. Not. Hl.⸗ns. 5

nate nach ihrem Entstehen e. Sehula- 80- 102 e 14,000 15,000 Abonnen Pr. Engl. 0b1. 30. 2 HdFo. do. Prior. Act. 2 ten. Ministeriell. Präm. Sch. Mgd. Cegees; Oppositions⸗ Blatt. Seebandlung. do. do. 1 Tlah. Act 4 Ee 1 Kurm. Schuldv. Brl. Anh. Eisenb. Berl. Stadt-Obl. do. do. Prior. Act. Elbinger do. Düss Elb. Eisenb. Danz. do. in Th. do. do. Prior. Act. Westp. Pfaudhbr. .

Rhein. Grossh. Pos. do. Ostpr. Pfandbr. Pomwm. do. Kur- u. Neum. do. *

Schlesische do.

Actien. 8 11b

Journal des Déebats La Presse

6 000 9,500

10,583

10,100 119 ½

103 111 ¼ 102 ½ 1042 102 93 103 ½ 93 ¼

der

80 102 ½1 103 ¾ 100

48 102 ¼ 105

101⅔ 103 ¼ 99 ½

5,964 3,100

Le Constitutionnel der Kuͤnste.

La Gazette de France... L'Estafette....

Le Commeree

Legitimistisch.

Ohne Farbe, lebt vom Nach⸗ druck und Plagiat.

Republikanisches Opposi⸗ tions⸗Blatt.

Desgleichen.

4,150 3,100

5,165 5,046 1 1013, Eisenb.

Die Universitaͤt wird das Geburtsfest Sr. Majestaͤt des Kö⸗ nigs am 15. Oktober Mittags halb 12 Uhr in ihrem großen Hoͤr⸗ saale feiern.

Die Eingeladenen werden hierdurch ganz ergebenst ersucht, die ihnen zugestellten Karten am Eingange vorzuzeigen. Die Herren Studirenden haben den Zutritt auf Vorzeigung ihrer Erken⸗ nungs⸗Karte.

1 Berlin, am 13. Oktober 1841. Der Rektor der Universitaͤt v

4,662 3,000

102“ 21 13 ½

Gold al marco

102 1 5 Friedrichsd'or

101*%

4,500 100

Le National⸗ Journal des Cam⸗ pagnes....

Le Courrier fran

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5 Th.

8 ——— Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.

4,210 Legitimistisch.

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4,069

2 Preußischen S Preußischen Staat m Bei Karl J. Klemann (Burgstr. Nr. 8), ist beitragen werden, die L nabhängigkeit des Deutschen eben erschienen und in 6 Buchbandtan⸗ 9

9 emer schiffe nur fuͤnfmal woͤchentlich mit Passagieren und Zuwendung ihrer Güter unterstützen und gern dazu Guͤtern, und fallen die Fahrten— am Montag und Fteitgg ü „Anlief Stück Gar 8 so wohl hier als in Hamburg aus. Dagegen wird 9 „For 0 S 3 9 hl hie 1 8 494 8 8 8 8 ““ 99 Staög nnaägeleden Freitag ein Dampfschiff mit angehaͤngtem b 50 000 9 äck 9 sg ennaäͤ Schleppkahn von Hamburg abgehen, welches auch in Hamburg Herr Rob. M. Sloman ar 8 5 S Fere 5 E w jne 9⸗b Passagiere z u ermaͤßigten P reisen mitnimmt. 1 in llall UHHern Joseph Sanderson, ERVREaFen, Se. bem gebesserten Wasserstande ist uͤbrigens auf mit qenen wir die Frachten und Passage zu reguliren

Bekanntmachungen. Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn.

finden:

Dramatischer Salcn. 1842. ũAVVon Alervander Cosmar. 2 320 Seiten. In hoͤchst elegantem Einbande:

8 I ö“ Inhalt: Charlotte Mardyn. Gasthof-Aben⸗

IIandels auch auf diese Weise zu fördern. Zur Wahrnahme der Geschäfte sind von der Di réection ernannkt:

zu den Hakennaͤgeln au 8 ge i geahyts⸗ ( je E1““ 9 f ger Dampfschifffahrts⸗Compagnie. binrichtunt getrosten Xe Mdass im men 8 8,000 Spa. . 1“ 1 aa orhinden sollten, als mit diesen Damp ei J. A. “] 8 J.u“ 2 ; - der lSlaüc, 2 c 88 1 schiffen belördert werden können, und daher das T“ NNane an, und begab sich bald darauf nach Valencia, um sich un⸗ Flachschlene S g 5 Die Dampsschiffe der Hanseatischen Dampfse hiff⸗ 8 nothwendig würde, sol- Rheinisches Koch'b uch ter seinen Schutz zu stellen. Der General ODonnell blieb I1 18 G 4 EE16“ 8 89— sich daselbst zu organisiren suchte, und behielt das Kommando

Dumesnil, uͤber die Armee dis zur Abdankung der Koͤnigin. Spaͤter

kam er auf einige Zeit nach Frankreich und nach seiner Ruͤckkehr

prise gegeben werden. Die naͤheren Bedingun en 8 S 8 hierzu sind in unserem Buͤreau, Ober⸗Wallsir. Ne , Cesn ““ T F 8 J 7 2 9 * 2 —)⸗* 8 fruͤher Mundkoch Sr. Erzbischoͤflichen Gnaden, des I.S 1 nach Spanien bat er um die Erlaubniß, sich nach Bilbao zuruͤck⸗

Bekanntmachung, die Auszahlung der zum 2. Januar 1842 gekuͤndigten 957,000 Rthlr. Staats⸗Schuld⸗Scheine betreffend.

Die durch das Publikandum vom 13. August d. J. zur baa⸗ ren Auszahlung am 2. Januar 1842 gekuͤndigten, in der 17ten Ver⸗

und

Zul

R,

so wie im technischen Buͤreau, Krauts⸗Gasse Nr. 30, entgegen zu nehmen und liegen in letzterem au ch.

P roben der ei nzelnen Gege nstaͤnde aus. Die jedes gross ca. 500 J'ons 6 ee. h hierauf Reflektirenden werden ersucht, ihre Forderung verschen, haben am 28. August ihre rege Ingegc 356 12 en

ltag 9 14 4

ten fortsetzen.

ferung von Hakennaͤgeln, Bolzen und Platten fuͤr die Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn“ bis zum 31. Okto⸗ ber c. in unserem Buͤreau, Ober⸗Wallstr. Nr. 3, ein D zureichen.

Berlin, den 27. September 1841.

Die Direction der Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn⸗ Gesellschaft. C 6 1 6Z111I1““ 8 wischen Magdeburg und Hamburg. 8 Wübhrend des Monats Oktober fahren unsere Dampf⸗

ampfschiffe

worden, was

Da bei der Erbauung dieser Schiffe, der ersten

Seesfahrten, hauptsächlie h auf Erleichterung des Ver kehrs und Unterdrückung der bestehenden Monopole Rücksicht genommen ist, auch Alles dabei angewandt

beitragen konnte, so darf gewifs erwartet werden, dals die Mitglieder der Hamburger Börse sowohl, wie das Handel treibende Deutsche Publikum überhaupt, dies vaterländische Unternehmen vorzugsweise durch

Capt. Bohn, und mit eleganten Kajüten

Si

unter Deutscher Flagge für eigentliche

zur Schnelligkeit und Stärke der Schiffe

jeden Dilettanten. geh. 122

Literarische Anzeigen. Bei E. S. Mittler (Stechbahn 3) ist zu haben:

N. H. Uhle’s Vollstaͤndige ͤ111114“““ Oder gruͤndliche Anweisung, nach dem Schattenrisse die Silhouette eines jeden Gesichts stets treffend und naturgetreu darzustellen und sie auf Glas in Tusch grund, wie in Gold und Silber, zu radiren, nebst einigen, die Geschichte der Silhouettirkunst betreffen⸗ den Andeutungen. Zum Nutzen und Vergnuͤgen eines Mit 4 Tafeln Abbildungen. 8.

Grafen Spiegel von Desenberg und Canstein. Anerkannt als das beste und vollstaͤndigste bis jetzt erschienene Kochbuch. Preis nur 20 Sgr. Haupt⸗Inhalt: 45 Suppen, 58 Saucen, 23 Ra⸗ gouts, 29 Rindfleische, 62 Kalbfleische, 37 Ham⸗ melfleische, 8 Lammfleische, 21 Schweinefleische, 26 Wild, 110 Gefluͤgel, 88 Fische, Gemuͤse, Backwerke, Cremes, Eingemachtes, Gelses, Kompote, Syrups, Ratafias, Essig⸗Getraͤnke, Kuͤchenzettel, Mittel zum Konserviren ꝛc. Vorraͤthig in der Nicolaischen Buchhandlung, in Berlin (Bruͤderstr. 13), Elbing, Braunsberg öeeee”]

loosung gezogenen Staats⸗Schuld⸗Scheine uͤber 957,000 Rthlr. sollen mit den zu ihnen gehorigen, am 2. Januar k. J. faͤllig werdenden Zins⸗Coupons schon vom 1. Dezember c. ab bei der Staats⸗Schulden⸗-Tilgungs⸗Kasse hier in Berlin (Taubenstr. Nr. 30) in den Vormittagsstunden gegen die vorgeschrieb enen Auittungen eingeloͤst werden.

Den außerhalb Berlin wohnenden Inhabern dieser gekuͤndig⸗ ten Staats⸗Schuldscheine bleibt indessen auch uͤberlassen, solche schon vor dem 1. Dezember d. J. an die ihnen zunaͤchst gelegene Regierungs⸗Haupt⸗Kasse, unter Beifuͤgung doppelter Verzeichnisse, in welchen die Staats⸗Schuldscheine nach Nummern, Littern und Geld⸗Betraͤgen aufgefuͤhrt sind, portofrei zur weiteren Befoͤrderung an die Staats⸗Schulden⸗Tilgungs⸗Kasse zu uͤbersenden, damit sie den baaren Geld⸗Betrag bis zum 2. Januar 1842, als von wel⸗

ziehen zu duͤrfen. Espartero, den der Ruf O'Donnell's und sein Einfluß auf die Armee mißtrauisch machten, wies ihm Pampelona zum Aufenthaltsorte an. Es scheint, daß der Regent seit einiger Zeit Besorgnisse hinsichtlich der Garnison von Pampelona hegte, und er hatte deshalb Truppen nach Castilien abgehen lassen. Eben diese Truppen sind es, die sich zuerst dem General O'Donnell angeschlossen haben. Die National⸗Garde von Pampelona, welche der Regierung treu geblieben ist, besteht nur aus einigen hun⸗ dert Mann, welche saͤmmtlich der exaltirten Partei angehoͤren. Man weiß, daß jene Institution in Navarra und in den Baski⸗ schen Provinzen, die sie als mit ihren Fueros im Widerspruch stehend betrachteten, niemals Wurzel fassen konnte. Der General O'Donnell ist ein Mann von 36 Jahren, von hoher Gestalt und

nicht statt,

habe,

Bevolkerung gruͤndlich verabscheut wird.

nach Pampelona zu kommen, um durch ihre Gegenwar

k 9 gr. ö 1 Ihre Theilnahme an dem Kampf wuͤrde denselben wahrscheinlich nur allgemeiner und blutiger machen.“ Gestern waren alle Spani ris befinden, und zu der Par eingeladen, sich in dem Hotel derselben zu versammeln. einem Gespraͤche, welches einer der Minister am fruͤhen Morgen mit der Koͤnigin gehabt hatte, fand indeß jene Versammlung In der vergangenen Nacht ist ein Courier im Hotel der Koͤnigin Christine eingetroffen, der, wie es heißt, Depescheu von dem General D Donnell uͤberbracht hat. Heute 3 breitete sich das Geruͤcht, daß O'Donnell die Koͤnigin ersucht

schen Notabilitaͤten, die sich in Pa⸗ tei der Koͤnigin Christine gehoͤren. Nach

Heute fruͤh ver

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