2H Hn, bp 1205828 K1 Hr6 EE Arptu zi dans at. 1 93ü 48 errh etu metenee e aneh, ee veeig;eöeö ee Sschs ⸗ “ ½ 111 4** mütAl EA1121“ *“ v enug;ni, d3 S.n. 11“ 1823 Rot. dasssat⸗r. 2he. ⸗ 6 1 aa a .“ 8- Se82n8 e h 7 de in ile mu 21h84 29 7 Z 8 8½ ts msUhn e rhuh, m. ͤ“ ee““
1841.
1306 S. g.
Im Schauspielhause: Pour le premier début de Mlle. Léo- moöͤc. mgrhien „ enuna 1 nide dans emploi des ingénuités. 1) La reprise de: L'Octo- génaire, vaudeville en 1 acte, par Mr. Bayard. 2) Elle est Pr. folle, drame-vaudeville en 2 actes, par Mr. Mélesville. (Dans Brief. la première piòèce, Mlle. Léonide remplira le rôle d'Adèele et dans la secconde celui de Nelly.)
In Potsdam: Die Laͤsterschule, Lustspiel in 5 Abth., nach Sheridan, von Leonhardi.
Sonnabend, 23. Okt. Im Schauspielhause: Die Maͤntel, Lustspiel in 1 Akt, von C. Blum. Hierauf: Die Einfalt vom Lande, Lustspiel in 4 Abth., vom Dr. C. Toͤpfer.
Sonntag, 24. Okt. Im Opernhause: Das Landhaus an der Heerstraße, Posse in 1 Akt, von Kotzebue. Hierauf: Der
1 -A 94 287† 299 33 EEö““ 89 8 EI 88 E“
reun
Figuren wie des Baron Fresco und des Iustizrath Folbese⸗ p ine 2 diesen wuͤrde einem Geist wie Werner das Herz 1 eine Welt von diesen wuͤrde e Scer geehshen Ver⸗ Den 21. Oktober 1841.
1, uͤberhaupt in den oͤffntliche gese Ve PFheea⸗ n koͤnnen. Und will Werner dieser F.ne
ältni ie Leitung nehme 86 d 3 — . b Lerng nehge raͤumen, indem er sich auf das 8 Katheder zuruͤckzieht? Er haͤtte ohne Zweifel einige Langeweile weni⸗ ger, oder — wenn er es anders mit dem gemeinen Besten redlich meint 8 — gewiß ein Unrecht mehr. Auch hat die Katastrophe noch eine 88 “ „ Sei 1 8 Pr. Engl. Obl. 30. dne ee Nicolai schrieb einst eine parodirende Fortsetzung des Pram. Goͤtheschen Werther, dessen Pistole, blind geladen, ihn nicht getodtet, SeebandlunE. — 80 sondern nur geblendet haben sollte, worauf er Lotte heirathet und sich Kurm. Schuldv. 3 ¼ 102 ½ 102 ch fuͤhlt. Auch Herz und Welt duͤrfte eines Becl. Stadt-Obl. 4 103 ¾ 103*
„erordentlich ungluͤckli außerordentlich unglüͤck ; 1ue“] 8 . 3 solchen zweiten Theiles faͤhig seyn, und wir moͤchten uns in dieser ü.n. b 3* 18 99 ½ Danz. do. in Th. — 48
Eyrd 28262H I49
Brief. Geld.
Geld. Aestss 8
dsil Sscahtas ein
t 16
Fefsd.
Brl. Pots. Eisenb. * 122¼ 121 4
Schuld-Sch. 4 104 103 ½ 5 — do. do. Prior. Aet. 4 ½ 102 ½ 4
102 .—12
Mgd. Lpz. Eiseub. 1 10 ½ 109 8 102 ½ 102 102 ½
Sch. der
do. do. Prior. Act
Brl. Anh. Eisenb. 103 ⁷
do. do. Prior. Act. 4 102 Düss Elb. Eisenb. 5 93 5 5
—
do. do. Prior. Act. * 103 ½
“
Hinsicht die folgenden, nicht ganz im Scherz gemeinten Vorschlaͤge
erlauben. 9 “; 8 8 Der Professor Werner wird wohl naͤmlich die literarische Wirk
samkeit, der Deutschen Jugend gegenuͤber, nicht zu lange in Ruhe ge⸗ nießen. Er lebt jetzt in einem constitutionellen Staate, aber als Mann von gruͤndlicher Bildung, von praktischer Einsicht in die Welt und die Geschaͤfte, ist er fuͤr den Haufen seiner Zuhoͤrer schwerlich hinreichend liberal, seinen Vorlesungen fehlt es also nicht an der Pedalkritik, und der Hoͤrsaal bleibt endlich leer. Als Auslaͤnder fin
det er Feinde in den Landes⸗Behoͤrden, die ihn verfolgen, die edle aber verzogene Gattin und vermehrte Kinder darben und weinen: noch ein
mal fuͤllt die Welt sein Herz mit Bitterkeit und Elend. Diese Bit⸗ terkeit wirft ihn in die politische Opposition: er wird Redner, De⸗ putirter — eine zeitlang scheint Ruhm, Verehrung, begeisternde Her⸗ zens⸗Erhebungen an seinen Triumphwagen gefesselt. Aber die Schat
tenseite bleibt nicht aus. Sein Herz, einst am gruͤnen Tisch nur an ruhige Erwaͤgung und klare Diskussion gewoͤhnt, fuͤhlt jeden rohen Witz der Kammerdebatte als schmerzenden Stich, die Emotionen der Parteien zerruͤtten seine Nerven. Dann die Besuche der Polizei, die Urlaubs⸗Verweigerungen, die Chikanen von unten und oben, die Mentalterritionen mit Gehalts⸗Entziehung und Amts⸗Suspension. Wie laͤstig und verletzend fuͤr Werner's feinfuͤhlendes Herz sind dane⸗ ben die plumpen Vergoͤtterungen seiner eigenen Partei, der er sich zum Strohmann politischer Demonstrationen hergeben soll: die Zweck⸗ Essen, Serenaden und Ehrenbecher verfolgen ihn; er muß Begeiste⸗ rung heucheln, die er in diesem Maße unmoͤglich theilt, muß Toaste — und was fuͤr Toaste! — ausbringen, die er nicht fuͤhlt. Armer Werner! wie bald wirst du dich an den guten gruͤnen Tisch mit blauen Aktendeckeln, in die edlen Raͤume deines Hauses, an dein trauliches Kamin nach heiterem Mahl, ja wohl gar nach der Con⸗ versation des Baron Fresco zuruͤcksehnen!
Auswärtige Börsen.
Niederl. wirkl. Sch. 51 88 8 5 % Span. 17 ½ Neue Aunl. 16 ½¼ G. Engl. Russ. 108 2
102 ½. Neue Aul. 20 ½.
20
Amsterdam, 17. 0Okt. Antwerpen, 16. Okt. Hamburg, 19. Okt.
London, 15. Okt. 88. 8. 3 8 Passive 4 ½. Ausg. Sch. 9 ½. 2 S e 51. 555 Fort. 29 ½. 3 5½ 188⅛. EBngl. Russ. 112. Bras. 54. Columb. 19 ¼. Mex. 24 ½ Peru 14. Chili 65.
8 Paris, 15. Okt. 5 ½ Rente fin eour. 115. 20. 3 Rente fin 79. 90. 5 ½ Neapl. kin cour. 105. 5 Span. Rente 20 ½. Passive 4 ¾
Wien, 16. Okt. 5 ½ Met. 106. 4½ 98 ½. 39, Iene. 2 ½ 9, —.
1° —. Bank-Actien 1533. Anl. de 1834 136 ½. de 1839 108 ½.
9
Zinsl. —. Bank-Aectien 1540 Br. Cons. 3 88 %. Belg.
cour.
Bekanntmachungen.
16 ö““ Die verehrten Mitglieder des Kunst-Vereins den 2Z11 eine
worcbenen Kunstgegenstände verloost ver oll⸗ 24. Oktober, um 12 Uhr, im hiesigen Casino
werden sollen,
zum u“ ergebenst eingeladen. 8 Potsdam, den 20. Oktober 1841.
D er Vorstand des Kunst-Ver Sekannimaehung. Die Kaiserlich Königl. Privilegirte 1 822 9 8 121 RIUNIONE ADRIATICADISIGURITA
(Adriatischer Versicherungs-Verein)
102 ½ 105 ⅔ 102 ½ 1025½ 101 ⅔ 1013
Westp. Pfandbr. 3 ½ Grossh. Pos. do. 4 Ostpr. Pfandbr. 3 ½ Pomm. do. 3 ⅔ Kur- u. Neum. do. 3 ½ Schlesische do. *
Rhein. Eisenb.
Gold al marco 211 Friedrichsd'or 13 ½ Andere Goldmün-
zen à 5 Th. 8 ½ . 3 ““
Disconto 3
EEEE668
Pr. Cour. Thlr. zu 30 Sgr. Brief. Geld.
bourg.
r. 7 8. iu Berlin.
Amsterdam . .
do. Hamburg
do. London 111“ “ 30 Wien in 20 Xr. Augsbuurg ⁰ .. Breslau ... 10 Leipzig in De 10 E“ 16
Petersburg .. “
vd1“ 250 Fl.
150 . 150 Pil.
138 ½ 2 137 Otello, il
218
Kurz 138 ½ EET1111 Mb. Kurz 1 185 Mk. 2 Mt. 147 ½1 LSt. MMt. 6 18 ⅔
70 Fr. Mt. 7852,2 Mt. 102⅔ Mt. 00 Thlr. 2 Mt. 99 00 Thlr. Tage 99 990 1. 2 Me. — 101 1 Snbl. 3 Woch. 1 2 ⁄1¾ 1 11
—
I'be'be;’b’
Meteorologische
Beobachtungen. Gerste 1 Rthlr.,
Morgens
6 DUur.
2 Uhr
1841. 20. Oktober.
Nachmittags
Erbsen 1 Rthlr. Abends Nach einmaliger Erbs 8 10 Uhr. Beobachtung.
Luftdruck 336,29 Par. 335,17 P Luftwärme . .
EE“
Thaupunkt . . 83 pCt. 81 pCt.
Dunstsättigung bezogen.
PB WSW.
Wolkenzug.. WSW.
Tagesmittel:
Freitag „ 22 Si
Bei C. W. Leske in Darmstadt erf 8 is i „ M 5 9 r Krhg., in Ber⸗ 1 3 8 1 und ist in allen Buchhandlungen vorrgehig, in Ber⸗ grauch nuͤtzlich erwiesen und in dieser neuesten Auf⸗
2 Abth., Musik von Bellini.
Bechstein, D. J. M., Forstbotanik, oder vollstaͤndige Naturgeschichte der Deutschen Holz⸗ gewaͤchse; zur Selbstbelehrung fuͤr Oberfoͤrster,
der. 1 1.“ Förster und Forstgehuͤlfen.
r General-Konferenz, in welcher die er-5te vom Forstmeister Professor St.
durchgesehene und vermehrte
in gr. 8., fein Maschinenpapier, 1stes Suübscriptionspreis 25 Sgr.
Das ganze Werk erscheint in 5 Lieferungen à 25
Sgr.; die 5te, resp. letzte, wird den 1. April 1842
ausgegeben. Subskribenten⸗Sammler erhalten auf
10 bezahlte Exemplare 1 dergl. frei
8 X✕ Auf es „
zehlen lage eft
5
8 lin bei E. S. Mittler (Stechbahn 3):
31“ hat in der am 228ten v. Mts. statigefundenen ral-Versammlung der Actionaire ihren Rechnungs- 8 l; de Geschäfts-Jahres gchalten, und es ergab sich danach, dals Fl. Kr. C. M. a) die Total- Versicherungs- Summe 88 b) die Gesammt-Prämien-Ein- nahme 1 1 9 die an 487 NV ersicherte ge- zahlte Entschädigung betrugen, und dals 1 im Königreich Preulfsen allein. für Schäden bezahlt wurden. Die den Actionairen verblie- pene Dividende aul ihr Ein- lage-Kapital belief sich aul circa 41 pCt., nachdem zuvor für den wirklichen Reservefond und für noch nicht abgelaufene Versicherungen noch
138,807,026
6,966
geheftet.
C“ “ 46
30,163
EE 232,575
zur Vermehrung des Grundkapitals von 2 Millionen Gulden Conv.-M. beigetragen haben. 1 So lange die Gesellschaft besteht, sind nur Zzwei Fäalle vorgekommen, wo dieselbe wegen offenen Be- truges Seitens der Versicherten nicht bezahlt hat.
Z1
Dy. 44 Bogen.
ö“ fuͤr Cls itik
und
Staatswissenschaft.
Erstes Heft:
Der Fuͤrst des Niccolo Macchiavelli. Uebersetzt und eingeleitet
von
EqVV1bö11
hbalbheiter.
335,36 Par. +† 6/20 R. +† 5,00 R. 82 pct. Wsw.
Königliche Schauspiele. Im Opernhause:
0½₰
chien so eben
Taschenformat. Preis ³⅔ Thlr.
Es eroͤffnet sich mit dem Fuͤrsten Macchiavelli's b - hö“ T Schriften, alle Buchhandlungen zu beziehen; in Berlin durch welche so gewaͤblt sind, daß sie zusammengenommen die Plahnsche Buchhandlg. (L. Nitzc), Jaͤger⸗Str. die Systeme des neueren Europaͤischen Staatslebens aussprechen und vertreten. ern, deren Werke nach ihrem hauptsaͤchlichen In⸗ halte im Auszuge mitgetheilt werden sollen, nennen wir Mariana vom Koͤnige und des Koͤnigs Erzie
— hung, — den Revpraͤsentanten des neueren hierar⸗ zurückgelegt werden konnten, welche letztere somit chischen Systems Spaniens; — fuͤr Frantreich zur leit Ludwigs XIV. Richelieu's politisches Testament geipz September 1841. “ Staat bin ich; fuͤr England Hodbes vom Leipzig, im September 1841. Buͤrger, — Staat 79. vrasemefsche Prcfarchies fuͤr die Niederlande Spinoza politischer Traktat — Z„. G 18 bas ö Vernunftveinzip, fuͤr Deutschland Buchhandlungen zu haben: Karl Friedrich Mosers, Schloͤzers und Friedrich d
Unter den Schriftstel⸗
ar. 334,61 Par. Quellwärme 8,02 R. 1 Pf 1,00 R. Bodenwärme 8 389 188 82 pCt. Ausdünstung 0,035 Rh. heiter. Niederschlag 0,0 Rh. FI Wäarmewechsel + 8,8⁰.
— + 3/7,19
Norma, Oper in Gedr.
„Lehranstalten“ zum Fuͤnftenmale im J. 1840 neu aufgelegt. anerkannt und dadurch dem vorangezeigten, dem Be⸗
Weg gebahnt.)
)
tesdienstlichen Gebrauch der evangelischen Ge⸗ meinden des Preußischen Staates. Zugleich zum Schulgebrauch. Vierte durchgesehene und ver⸗ besserte Auflage. 8. gebd. Thlr. (Auch dieses Buͤchlein, wovon drei starke Aufla⸗ gen vergriffen sind, hat sich seit einer Reihe von Jahren fuͤr den kirchlichen und den Schulge⸗
lage noch wesentliche Verbesserungen erhalten.)
Berlin, im Oktbr. 1841.
Trautwein u. Comp. Roßstraße 23.
So eben erschienen, ist in allen Buchhandlungen, n Berlin bei F. Duͤmmler, U. d. Linden Nr. 19, zu haben: Heyde, von der, Polizei⸗-Straf⸗ Gewalt in Preußen. 3ter und Ater Theil. Magde⸗ burg, Heinrichshofen. 1841. 2 ½ Thlr. Die fruͤher erschienenen 2 Theile 2 Thlr. 25 Sgr.
Neu erscheint in meinem Verlage und ist durch
Schoy Welt. Ein Roman von CI Iböö8 Zwei Theile. Geheftet.
—
88 27. Mr. 87
Gr. 12 hlr.
T 3 2 A.
002 2 F.
1111313“
es oder
3 ie unterzeichnete General-Agentschaft die Großen verschiedene Werke; Montesquien und Rous⸗ Indem die unterzeichnete General-Agentschaft die Großen verschiedene Werke; N e he, drei Jahre eines Deutschen unter den
Khre hat, dies günstige Resultat zur allgemeinen seau beschließen das Ganze als —
die Keime der neuesten Staatsentwicklung in sich Keines der Hefte, welches je einem Lande istigem Repraͤsentanten gewidmet ist, d Preis dieses Heftes uͤberschrei⸗
Kenntnils zu bringen, hoffr sie, dals sich das Ver- rrauen, dessen sich die Gesellschaft in einem so hohen tragen.
Grade zu erfreuen hatte, micht allein ungeschmälert und dessen gei erhalten, sondern dals auch die solide Bürgschaft soll den Umfang un es Hef uͤber und die Rechtlichkeit ihres Verfah- ten und alle 2 bis 3 Monate ein Heft erscheinen.
Fond's rens zu einer immer grölseren Theilnahme einladen werde, und empfiehlt sie sich demnaàe hsi zur Annahme und Leistung fernerer FPransport-Versicherungen Versendungen zu Lande und zu Wasser, sowohl
ihres
gegen Fe
schäden, zu
Berlin, im October 1841.
EEöööö1“ L. 74
Schwan.
1611““ Carl Drabitius.
Literarische Anzeigen. der Enelinschen 8 vli 2 8 reite⸗ Stra v el er an Vresme üller's Buchhandlung in Star⸗ gard, so wie durch alle Buchhandlungen, ist zu be⸗
NReu e uI! In unserem Verlage erschienen so eben und sind
uersgefahr allein, als gegen alle Eleomentar bei uns und bei T. Trautwein, Breite Straße
Voruͤbungen. gr 8 (Die bei uns fruͤher erschienenen Lateinischen Buchhdlg. (F. Muͤller) Uebungsschriften desselben Herrn Verfassers: ße Nr. 23, in derselben zu „Praktische Voruͤbungen zur Kenntniß des
„Anleitung zur
diejenigen, wele
Schul buͤcher.
G SC. EGI
.— ö“
Mauren.
Von Kavyl Berndt.
wörter, Redensarten u. s. w. Preis: geheftet 1 Thlr. 7½ Sgr. Außer dem allgemeinen geschichtlichen
die Leser vollkommen befriedigen,
lange Nicolaische Buchhandlung in Berlin
Die Weintrauben-Kur.
Haͤmorrhoiden,
8 8 8
Königsstädtisches Theater.
Freitag, 22. Lustspiel in 4 Akten, von Clauren. Posse mit Gesang in 1 Akt, von K. von Holtei. Sonnabend, 23. Okt. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) mIoFPo Maestro Rossini. Sonntag, 24. Okt. 3 Akten, von J.
Marktpreise vom
Zu Lande: f.; Roggen 1 Rthlr. 18 Sgr., auch 1 Rthlr. 17 Sgr.; Gerste 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.;
Zu Wasser: Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 21 Sgr. 6 f.; Hafer 23 Sgr. 9 Pf., auch 22 Sgr. 6 Pf.; Erbsen 1 Rthlr. —X+ 5,20 R. —+ 878 + 5,1 °9 R. Flusswärme 7,60 R. 18 Sgr. 9 Pf. 8 1 1 8 pf — 2 + 65 n. †
Preußischen Staaten.
„ins Lateinische fuͤr die mittleren Klassen hoͤherersgenkrampf, Magenentzuͤndung, Magensaͤure, Hypo⸗
chondrie, Hysterie, allgemeine Kraͤmpfe, Gelbsucht, wurden, jene zum Drittenmale i. J. 1838 und diese unregelmaͤßige Leibesoͤffnung, Schwindsucht, Poda . Die gra, Flechten, Kraͤtze, Herzkrankheiten und Schar Brauchbarkeit ist seit nun 16 Jahren hinreichend
duͤrfniß entsprechenden, neuen „Uebungsbuch“ der
Die Melodieen des Gesanagbuchs fuͤr den got⸗
Brockhaus.
In unserem Verlage ist erschienen und in allen
Nebst einem Anhange von Darstellungen und Er⸗ klaͤrungen Maurischer Sitten, Gebraͤuche, Spruͤch⸗
Interesse, welches das vorliegende Werk darbietet, wird auch der Wechsel der darin geschilderten Begehenheiten da der Verfasser gen (Spiegel des innern Lebens, wie es der G . B e S“ 8 2;B 9 8 vaders verwellte digen Spiege es t inern Le ens, bie es der Glaube zu den bekannten billigsten Prämien-Sätzen. Nr. 8, so wie auch in allen uͤbrigen hiesigen und la Zeit In e, Mähe bwhhaes ba haa verklart), danach die befonderen Verhaltnis n8⸗ auswaͤrtigen Buchhandlungen zu erhalten: mit dessen Persoͤnlichkeit gene d weiblichen Lebens (Spiegel des aͤußern Lebens, wie August, E. F., Lateinisches Uebungsbuch fuͤr den ersten Unterricht in der Grammatik und im Uebersetzen. Als Ergaͤnzung zu den Lateinischen
(Bruͤderstr. 13), Elbing, Braunoberg und Thorn
Hierauf: Drei Frauen und keine, Posse in
Der Wollmarkt, oder: Das Hotel de Wi⸗ Hierauf: Die Wiener
Okt.
di Venezia. Opera in 3 Atti. Muasica del
Der Talismann. Posse mit Gesang in Nestroy. 1
Getraide.
Berlin, den 18. Oktober 1841.
Weizen 3 Rthlr. 5 Sgr., auch 2 Rthlr. 22 Sgr.
große kleine
auch 28 Sgr. 9 Pf.; Hafer 25 Sgr., auch 20 Sgr.;
12 Sgr. 6 Pf.; Linsen 2 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf.
Weizen 3 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf., auch 3 Rthlr.
8 Sonnabend, den 16. Oktober 1841. 8 Das Schock Stroh 8 Rthlr. 15 Sgr., auch 8 Rthlr. Der Centner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sgr.
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
Von Dr. Aug. Schulze. 8. geh.
Preis 10 Sgr.
bock.
So eben ist erschienen und durch alle Buchhan
Ehrissuusu Emden fuͤr Frauen und Jungfrauen evangelischer Konfession. Mit besonderer Ruͤcksicht die Verhaͤltnisse des weiblichen Geschlechts DEL und Majestaͤt der Koͤnigin von Preußen zugeeignet von E611611 Diener des goͤttlichen Worts. Mit einem sehr schoͤnen Titelkupfer. In Umschlag broschirt 2 Thlr. 7 ½˖ Sgr. Der unterzeichnete Verleger glaubt mit oben ge⸗ nanntem Werke einem wirklichen Beduͤrfnisse zu be⸗ gegnen, obgleich er weit entfernt ist, den Werth der zum Theil allgemein geachteten Andachtsbuͤcher fuͤr das weibliche Geschlecht irgend in Frage zu stellen. Aber man darf wohl ohne Bedenken sagen, daß es an einem solchen fehlte, welches uͤberall von den un⸗ erschoͤpflichen Schaͤtzen des goͤttlichen Wortes ausge⸗ hend, uͤberall auf die Lehre der evangelischen Kirche sich gruͤndend, auch recht geeignet waͤre, so als Zeug⸗ niß, wie als Erzeugniß dieser Kirche zu gelten und so guch die weiblichen Mitglieder derselben inmitten des kirchlichen Lebens zu versetzen und ihrem Glau⸗ bensleben eine kraͤftigere Speise zu geben, als dies auf dem Wege einer mehr subiektiven Andacht ge⸗ schehen kann. 8 er Verfasser, welcher sich der Loͤsung dieser Auf gabe unterzog, hat die ernste Tiefe des Inhalts seines Buches durch eine freie, Herz und Gemuͤth anspre⸗ chende Daestellung zu vermitteln gesucht. In dem ersten Buche (Glaubensspiegel der evan⸗ gelischen Christin) werden 32 Betrachtungen gegeben, welche den wesentlichen Inhalt der christlichen Glau benslehre in einer gewissen Vollstaͤndigkeit umfassen, so daß jede derselben von einer klaren Darstellung und Behandlung des Objektes ihrer Andacht ausgeht und demnaͤchst sich zu einer freien Hingebung an ihren goͤttlichen Gegenstand erhebt.
Eben so umfassen die zweimal 21 Betrachtungen des zweiten Buches (Lebensspiegel der evangelischen Christin) zuerst die allgemeinen Verhaͤltnisse des christlichen Lebens in dessen wesentlichen Beziehun⸗
lungen zu beziehen:
es der Glaube verklaͤrt). — Endlich beschließt ein
Anhang von unmittelbaren Andachten und Gebeten
—
fuͤr die besonderen festlichen Tage des haͤuslichen und
Bei E. S. Mittler (Stechbahn ) ist zu haben: kirchlichen Lebens das Ganze, welches demnach auch
Milzkrankheiten, Ma⸗
in Hinsicht seines Planes und Inhalts umfassender
Eine Darstellung der zweckmaͤßigsten Anwendung und sist, als die bisher vorhandenen aͤhnlichen Wecke. ausgezeichneten Heilwirkungen der Weinbeeren ge⸗ D. u - w. * „Lateinischen fuͤr den ersten Unterricht auf hoͤhe⸗ gen viele hartnaͤckige und langwierige Krankheiten, uͤbrig lassen und der Preis fuͤr den Umfang des Bu⸗ „ren Bildungs⸗Anstalten“ und „Praktische namentlich: Ruhr, Unterleibs⸗Beschwerden, Ver⸗ sches als sehr maͤßig erscheinen.
n Uebersetzen aus dem Deutschen dauungsfehler,
Die aͤußere Ausstattung wird nichts zu wuͤnschen
F““ 88 8
Berlin, im Oktbr. 1841. Th.
8— 8 “ 1
gierung ein Kapital von
zember 1840 von
Chr. Fr. Enslin.
93 . Seeraͤuber, großes Ballet in 3 Abth., von P. Taglioni. “ b
Im Schauspielhause: Der reiche Mann, Lustspiel in 4 Abth., C “ 3 vom Dr. C. Toͤpfer. 1b 1 Akt, von G. Kettel.
Inhalt.
Amtliche Nachrichten. “ “
Frankreich. Paris. Ungewißheit uͤber den Stan er Spanischen Dinge. — Die Anleihe. — Die Eisenbahnen. — Vermischtes. — Briefe aus Paris. (Inwieweit ist Frankreich bei den juͤngsten Er⸗ eignissen auf der Pyrenaͤischen Halbinsel betheiligt? — Plan einer Eisenbahn nach Calais; Schlachtvieh; Secundair⸗Unterricht.)
Großbritanien und Irland. London. Aufenthalt der Koͤni⸗ gin. — Die Spanischen Angelegenheiten und die Beziehungen
Frankreichs und Englands zu denselben. — Vorschlag eines Opera⸗ tionsplans gegen die Vereinigten Staaten. — Ueber Lord Ellen⸗ borough's Versetzung nach Ostindien. — Neuer Gouverneur der Falklands⸗Inseln. — Vermischtes.
Niederlande. Haag. Ruͤckkehr der Prinzessin von Oranien.
Belgien. Bruͤsfsel. Feier des Geburtstages Sr. Maiestaͤt des Koͤnigs von Preußen. 1
Deutsche Bundesstaaten. Dresden. Das Grab Karl Maria von Weber's in London. — Hamburg. Fallimente.
Oesterreich. Linz. Aufenthalt Sr. Koͤnigl. Hoheit des Prinzen von Preußen. .
Schweiz. Luzern. Neue Instruction in der Aargauischen Ange⸗ legenheit. — Lausanne. Naͤheres uͤber das Ausscheiden der bis⸗ herigen Deputirten von Waadt. — Instructionen von Genf, Appen⸗ zell und St. Gallen.
Spanien. Mißlicher Stand der Insurrection. — Barcelong ent⸗ schieden fuͤr Espartero. — Die provisorische Regierung Vitoria's ersagt dem Infanten Don Francisco de Paula den Eintritt in Spanien.
Wissenschaft, Kunst und Literatur. schichte des Voͤlkerrechts.
Zur Literatur der Ge⸗
Amtliche Uachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben den Premier⸗Lieutenant und Rittergutsbesitzer von Poncet auf Wolfshayn zum Landrath des Spremberger Kreises, im Regierungs⸗Bezirk Frankfurt, Aller⸗ gnaͤdigst zu ernennen geruht.
₰
Zeitungs-Nachrichten. 1.VuZland.
Frankreich.
Paris, 17. Okt. Das truͤbe Wetter hat gestern die An⸗ kunft telegraphischer Depeschen verhindert, und auch heute fruͤh theilt der Moniteur keine telegraͤphischen Nachrichten mit. Im Laufe des Tages sollen indeß eine Reihe von Depeschen aus Bayonne eingetroffen seyn. Sie melden, wie man sagt, daß in Barcelona und in anderen Staͤdten Cataloniens viele Verhaftun⸗ gen stattgefunden haͤtten; aber die Partei der Koͤnigin Christine scheint nichtsdestoweniger in jener Provinz eine bedeutende Menge von Anhaͤngern zu haben. Einige Abtheilungen der von Espartero abgesandten Truppen sollen in Navarra angelangt seyn; aber die Stadt Pampelona waͤre, wie es heißt, gezwungen worden, sich vor Ankunft der Verstaͤrkungen dem General O'Donnell zu ergeben. Heute fruͤh sind bei Herrn von Rothschild viele der reichsten Kapitalisten der Hauptstadt versammelt, um sich definitiv uͤber die neue Anleihe, welche morgen vergeben werden soll, zu verstaͤndi— gen. Man war zwar schon vor mehreren Tagen wegen des ein⸗ zureichenden Marimums uͤbereingekommen; aber es scheint, daß die heutige Versammlung in der Absicht stattfindet, um, in Folge einer Koͤnferenz, welche Herr von Rothschild mit dem Finanz— Minister gehabt hat, jenes Maximum zu aͤndern. Das anfaͤng— lich von dem Minister festgesetzte Minimum soll so bedeutend von dem beabsichtigten Gebote der Banquiers abweichen, daß man
voon beiden Seiten Zugestaͤndnisse machen muͤsse, wenn anders der
Zuschlag der Anleihe morgen erfolgen solle. Man weiß noch nicht,
ob die Associe's des Herrn von Rothschild darein willigen wer—
den, ihr Maximum zu erhoͤhen.
Ueber den mehrfach erwaͤhnten Plan zur Errichtung großer Eisenbahnlinien, mit dem sich das Ministerium beschaͤftigen soll, aͤußert sich heute der Courrier fran gais in folgender Weise: „Wenn wir gut unterrichtet sind, so hat der Minister der öffent⸗ lichen Bauten im Conseil einen Plan vorgeschlagen, der eine Strecke von 550 bis 600 Stunden Eisenbahnen umfaßt. Das System, mittelst welchem man dieses Netz großer Linien ausfuͤh⸗ ren will, gruͤndet sich auf die Mitwirkung der Lokalitaͤten des Staates und der Compagnieen; die Departements, welche durch⸗ schnitten werden, sollen die Grundstuͤcke umsonst hergeben; der Staat wird die, Arbeiten des Planums uͤbernehmen, und den vanivehatsen wuͤrde die Legung der Schienen, die Anschaffung ö und die Errichtung der erforderlichen Ge— SI Eüsenblth Man hat die Kosten fuͤr die veranschlagt. Die “ Durchsch nitt auf 1,150,000 Franken oder zwoͤlften Dhein errains repraͤsentiren gemeinlich den zehnten Iun cheil jener Kosten. Man wuͤrde also fuͤr 550
etwa 50 bis 60 Millionen Franken den Lokalitaͤten zur Last legen. Die Verwaltn b 6 g Gö““ als 5 bis 600,000 Fr flung hofft, fuͤr das Planum nicht mehr ser Annahme, die oͤbri ür die Stunde zu verausgaben; nach die⸗ gens sehr unzuverlaͤssig ist, wuͤrde die Re— hes sie ohne Zweise bb-eeöenen gebrauchen, wel⸗ poagnieen endlich wuͤrden wahrschei “ 1Ss duͤrfen, und fuͤr ihre vühtit einer gleichen Summe be⸗ einer Reihe von Jahren den 8 b man ihnen waͤhrend scheint, daß die Verwaltung welche. der Bahnen uͤberlassen. Es finsteren Gemaͤldes stehr”“ welche noch unter dem Eindruck des steht, welches Herr Humann im De⸗
unserer finanziellen Lage entwor
sich nicht den Muth fuͤhlt, auf mehreren Punkten zu gleicher Zeit ans Werk zu gehen. Sie wird, wie es heißt, einen Zeitraum von 10 Jahren verlangen, um saͤmmt⸗ liche Eisenbahnen auszufuͤhren. Nur die Bahn von Paris nach der Belgischen Graͤnze und die von Marseille nach der Rhone sind zu einer unverzuͤglichen Ausfuͤhrung bestimmt. Der ministe⸗ rielle Plan wird ohne Zweifel ernste Einwendungen hervorrufen, und wir unsererseits nehmen ihn nur an, indem wir uns unsere Meinung uͤber die Details vorbehalten. Aber Frankreich eroͤrtert seit beinahe 10 Jahren die Froöoge wegen der Eisenbahnen. Es ist Zeit, jenen unfruchtbaren Debatten ein Ende zu machen und endlich zu der That uͤberzugehen. Das schlechteste Ausfuͤhrungs⸗ System, wenn es nur in der Prarxis kraͤftig betrieben wird, ist mehr werth, als die idealen Vollkommenheiten der Theorie. Wenn das Ministerium ernstlich große Eisenbaähnlinien durch das Land hindurchziehen will, so werden wir es nicht seyn, die ihm Hinder— nisse in den Weg legen, oder die hinsichtlich dieses Punktes Zwistig⸗ keiten oder Mitßsverstaͤndnisse anregen werden.“ 8
Zu Toulon ist am 12ten d. das Dampfschiff „Papin“ von Tunis, welches es am 8ten d. verlassen hatte, mit Depeschen ein— getroffen. Auf der Rhede von Tunis befand sich eine ansehnliche Franzoͤsische Schiffsmacht, naͤmlich die Linienschiffe „Neptune“, „Hercule“, „Trident“ und „Diadème“; die Fregatten „Andromeède“ und „Palinure“ und das Dampfschiff „Phaëton“.
Die Presse meldet, daß der Tag zur Zusammenberufung der Kammern auf den 23. Dezember festgesetzt worden sey. (Vergl. unten Schreiben aus Paris.)
Der Belgische Gesandte, Graf Lehon, ist vorgestern von sei— ner Reise nach Bruͤssel wieder in Paris eingetroffen. — Der Kb⸗ nig der Belgier wird in den ersten Tagen der kuͤnftigen Woche in Paris erwartet. b
Der Constitutionnel meldet, daß Herr von Salvandy noch nicht nach Madrid, sondern nach Evreux abgereist sey, um seine Familie zu besuchen. Man glaͤube, daß er am Montage nach Paris zuruͤckkehren, und dann sogleich die Reise nach Madrid antreten werde.
Im Messager liest man: „Einige Journale haben von der Saͤmmlung der Briefe Heinrich's IV. gesprochen, welche un⸗ ter den Auspicien des Ministers des oͤffentlichen Unterrichts pu⸗ plizirt werden sollen. Die zu diesem Behufe seit einigen Mona— ten begonnenen Nachforschungen haben schon zu wichtigen und merkwuͤrdigen Resultaten gefuͤhrt. Die Zahl der schon gesammel— ten Briefe bestaͤtigt Alles, was man von der ausgedehnten Kor— respondenz, die Heinrich IV. unterhielt, wußte. Man schaͤtzt die Zahl der schon gesammelten Ortginalbriefe auf 2500, worun⸗ ter sich uͤber 1500 bis jetzt ganz unbekannte besinden. Die Publizirung jenes Werkes ist dem Herrn Berger von Pivrey, Mitglied des Instituts, anvertraut worden. Es wird Heinrich IV. durch alle Epochen und alle Wechselfaͤlle seines Le⸗ bens folgen und ihn als Privatmann, als Krieger und als Staats⸗ mann zeigen; mithin wird es das volle Interesse authentischer Memoiren uͤber einen unserer groͤßten Koͤnige und zu gleicher Zeit die Wichtigkeit eines Denkmals der Franzoͤsischen Sprache und des Franzoͤsischen Geistes haben.“
Als bezeichnend fuͤr die Stellung der Literatur im Allgemei⸗ nen und fuͤr die des Herrn Jules Janin insbesondere, mag nachfolgende Notiz eines Abendblattes hier einen Platz finden: „Gestern fruͤh ward in der Kirche St. Sulpice die Heirath des Herrn Jules Janin mit Fraͤulein Huët, Tochter des Advokaten Huöt, vollzogen. Unter den Personen, welche diesem feierlichen Akte beiwohnten, bemerkte man den Herzog von Decazes, die Herrn Fould, Chaix d'Estanges und Portalis, Mitglieder der De— putirten⸗Kammer; die Herren Ingres, Dupont, Spontini, den Baron Billing, Herrn Anatole Demidoff, Herrn Eylvestre de Sacy, Herrn Chevalier u. s. w. Die Zeugen des Herrn Janin waren die Herren Franc-Carré, erster Praͤsident des Koͤniglichen Gerichtshofes von Rouen und Armand Bertin, Haupt-Redacteur des Journal des Débats; fuͤr Fraͤulein Huët, Herr Hébert, General⸗Prokurator beim Königlichen Gerichtshofe zu Paris und Herr Frédéric Soulié.“
†I Paris, 17. Okt. Die Eroͤffnung der Kammern ist, vorbehaltlich eines anderweitigen Beschlusses, den die Ereignisse nothwendig machen koͤnnten, auf das Ende Dezembers verschoben. Unter den Gesetz-Vorschlaͤgen, welche man fuͤr die Session vorbe— reitet, stehen die Eisenbahn-Projekte in erster Reihe. Das wich— tigste derselben geht auf die Anlegung einer Eisenbahn nach Ca— lais, deren Nothwendigkeit seit Jahren so viel besprochen worden ist. Die Regierung, welche sich einer neuen Niederlage aussetzen wuͤrde, wenn sie die ihr schon einmal versagte Autorisation ver⸗ langte, die groͤßeren Eisenbahnen auf Staatskosten zu bauen, ver⸗ steht sich dazu, diese Unternehmung einer Actien⸗Gesellschaft zu uͤberlassen, der sie theils durch Vorschuͤsse, theils durch die Ver⸗ buͤrgung eines Minimums der Zinsen zu Huͤlfe zu kom⸗ men beabsichtigt. Wenn jetzt auf solche Bedingungen hin die Eisenbahn nach Calais, welche die belebteste Straße von ganz Frankreich zu werden verspricht, und deren An⸗ lage nur mit geringen Schwierigkeiten des Terrains zu kaͤmpfen hat; wenn sie auf solche Bedingungen nicht schnell zu Stande kommt, so muß man an dem industriellen Unternehmungsgeist der Franzosen verzweifeln. Um dem immer eifersuͤchtig wachenden Guͤden Frankreichs keinen neuen Grund oder Vorwand zur Klage uͤber Zuruͤcksetzung hinter den Norden zu geben, beabsichtigt man gleichzeitig ein Eisenbahn⸗Projekt zu seinen Gunsten einzubringen, und waͤhrscheinlich wird man zu diesem Zwecke bei der lange vor⸗ geschlagenen Verbindungsstraße zwischen Marseille und Lyon stehen bleiben. .
Die Frage der Herabsetzung des Eingangs⸗Zolles auf fremdes Schlachtvieh wird in der bevorstehenden Session ernstlich zur Sprache kommen, und es ist alle Aussicht vorhanden, daß sie im Interesse der unermeßlichen Menge der Bevoͤlkerung gegen eine kleine Zahl großer Grundbesitzer und Viehzuͤchter entschieden wer⸗ den wird. Befoͤrderung der nationalen Industrie ist in gewoͤhn⸗ aͤllen ei ffliche Sache, vorzuͤglich wer in die zu diesem
Zwecke angewendeten Mittel nicht auf der einen Seite mehr Scha⸗ den stiften, als sie auf der anderen Nutzen gewaͤhren; hier handelt es sich aber um die Subsistenz des Volks, gegen welche kein ein⸗ zelnes gewerbliches Interesse in die Wage gelegt werden sollte, um so weniger, als es eine unleugbare Thatsache ist, daß Frankreich bei der großen Zerstuͤckelung von drei Viertheilen des Grundbesitzes nicht im Stande ist, die zur zweckmaͤßigen Ernaͤhrung seiner Be⸗ voͤlkerung erforderliche Menge von Schlachtvieh zu erzeugen. Eijn neues Gesetz uͤber den Sekundar⸗Unterricht, bei welchem die delikate Frage von der sogenannten Freiheit des Unterrichts auf irgend eine Weise zur Loͤsung kommen muß, wird von Herrn Villemain ausgeaͤrbeitet. Man verspricht sich von dem Plane dieses Ministers sehr viel, obgleich natuͤrlich Herr Villemain keine Gelegenheit gehabt hat, sich selbst die Erfahrungen und Kennt⸗ nisse des praktischen Schulmannes zu verschaffken.
Paris, 17. Okt. Es herrscht in diesem Augenblicke in den politischen Angelegenheiten eine scheinbare Stille, und ohne die S panische Insurrection wuͤrden die Diskussionen der periodi⸗ schen Presse aͤußerst duͤrftig seyn. Die durch die Bewegungen auf der Halbinsel hervorgerufene Polemik ist uͤbrigens wenig in⸗ struktiv; sie naͤhrt sich von verbrauchten Argumenten und stellt Prinzipien des Rechts, der Constitutionalitaͤt und der Legitimitaͤt auf, die sie nur auf die Truͤmmer revolutionairer Theorieen gruͤn⸗ det. Die meisten unserer Journale machen sich dieser auffallen- den Widerspruͤche schuldig; um konsequent zu bleiben, muͤßten sie sich mehr auf Thatsachen und Interessen stuͤtzen. Wie kann man Prinzipien diskutiren, wenn alle Parteien sie verletzt haben, wie kann man von Recht sprechen, wenn es in jedem Augenblicke ver⸗ kannt wird? Was die Spanischen Angelegenheiten betrifft, so koͤnnen wir dieselben wohl nur aus einem einzigen Gesichtspunkte betrachten, naͤmlich aus dem der Interessen Frankreichs. Es wuͤrde einfacher seyn, offen diese Fahne aufzupflanzen, als sich in Dis⸗ kussionen zu ergehen uͤber die Rechte der Koͤnigin und des Re⸗
genten, uͤber das, was die Revolution mit sich gebracht, uͤber die Gewaltthaͤtigkeiten, welche man sich gegen die Koͤnigin Christine erlaubt hat, uͤber die Verfassungsmaͤßigkeit der Wahl Espartero's u. s. w. Und doch thun dies die Journale raͤglich, obgleich sie sehr wohl wissen, daß jede Partei nach der Reihe die widerspre⸗ chendsten Prinzipien angerufen hat und daß in Spanien seit sie— ben Jahren die Insurrection das Mittel ist, wodurch man die konservativen Theorieen realisiren will. Espartero hat im Allgemeinen die Sympathieen Frankreichs nicht fuͤr sich, obgleich er durch einige Oppositions⸗Journale leb⸗ haft Unterstuͤtzt wird; und diese Sympathieen fehlen ihm, weil er sich mehr dem Englischen Einflusse, als dem unsrigen hingiebht und dadurch unsere politischen und kommerziellen Interessen beeintraͤch⸗ tigt. Wir glauben nicht im Entferntesten an die Vermaͤhlungs⸗ Projekte, die namentlich die legitimistischen Blaͤtter dem Hofe der Tuilerieen zuschreiben, und denen Espartero entgegen, die Köni⸗ gin aber geneigt seyn soll. Dies Alles scheint uns sehr stark in die Sphaͤre der problematischen Dinge zu gehoͤren. Aber jene Vorliebe des Regenten fuͤr England, welche dem letzteren fuͤr die Zukunft sehr positive Vortheile sichern muß, konstituirt einigerma⸗ ßen eine feindselige Politik gegen Frankreich und daraus erklaͤrt sich eben die Theilnahme, welche man natuͤrlich noch fuͤr eine Regierung der Koͤnigin Christine hegt. 1 Bis zu welchem Punkte sind nun diese Letztere und das Franzoͤsische Kabinet bei der Insurrection der Halbinsel betheiligt bis zu welchem Punkte sind sie mit der Bewegung vertraut 88e welchen thaͤtigen Antheil haben sie daran genommen? Das sind Fragen, die noch lebhaft von der Presse besprochen und von jedem Blatte im Sinne seiner Farbe beantwortet werden. Die Anhaͤn⸗ ger Espartero's schreiben gewiß Herrn Guizot einen großen An⸗ theil an dem Komplotte zu, so wie die Vertheidiger der Koͤnigin das Gegentheil behaupten und versichern, daß das Kabinet da Allem, was vorbereitet worden, voͤllig unbekannt gewesen sey Beide Meinungen sind auf gleiche Weise uͤbertrieben, und es scheint uns, daß man, um der Wahrheit naͤher zu kommen nur noͤthig hat, sich an die fruͤhere Politik der konservativen Kabinette
in Bezug auf Spanien zu erinnern. Es haͤtte in der That weit guͤnstigere Augenblicke fuͤr die Unterstuͤtzung der Koͤnigin Christine gegeben, als den gegenwaͤrtigen, und es wuͤrde dem Franzoͤsischen Kabinet weniger gekostet haben, ihr seinen Beistand zu leisten waͤhrend sie noch auf dem Throne saß, als jetzt, wo sie entthront
ist. Daß man hier von den Versuchen, die man vorbereitete nichts gewußt habe, wird wohl Niemand glauben; daß man die⸗; selben aber so wesentlich unterstuͤtzt habe, wie einige Journale zu verstehen geben, ist durchaus nicht anzunehmen und der fruͤheren Politik des Herrn Guizot vöoͤllig entgegen. Daß in Bezug auf G die Interessen Frankreichs die Politik Christinen's der Politik Espartero's vorzuziehen sey, scheint uns gewiß; aber keine Inter⸗ vention, nicht einmal eine geheime Einwirkung wird jenen Inter⸗ essen zu Huͤlfe kommen, und zwar aus dem einfachen Grunde, man zehn Jahren befolgten Politik zuwiderhandelm und ein mit Gefahren und Unsicherheiten verb enes System annehmen muͤßte. “ ““
1““ . Großbritanien und Irland. 194 London, 16. Okt. Es heißt, daß die Koͤnigin sehr ge⸗ wuͤnscht habe, ihr Wochenbett in Windsor zu halten, daß aber die vielen Ungelegenheiten, welche daraus entstehen wuͤrden, es ver⸗ boͤten. Die Aerzte sollen Ihrer Majestaͤt gestattet haben, noch bis zum 20sten in Windsor zu bleiben, unter den Bewohnern des S chlosses indeß ist man ganz in Ungewißheit daruͤber, an welchem Tage der naͤchsten Woche die Koͤnigin nach London zuruͤckkeh⸗ ren wird.
Die Morning Post deutet an, das vorige Englische Mi⸗ nisterium habe die Spanischen Angelegenheiten seit 10 Jahren so ungeschickt aufgefaßt, daß man es den Spaniern kaum verargen koͤnne, wenn die Freunde einer regelmaͤßigen Verwaltung unter ih⸗ nen ihre Augen auf Frankreich gerichtet hielten, zumal da unter: den jetzigen ÜUmstaͤnden von herrschsuͤchtigen Absichten Frankreichs
nichts zu befuͤrchten sey. Das gen⸗ e Blatt giebt daß die