8 8 “ schung der Schatzkammer⸗Scheine bildet noch immer fast den ein⸗ zigen Gegenstand der Unteredung in der City, wo viele uͤbertrie⸗
bene Geruͤchte daruͤber in Umlauf sind. Die Anzeige, die der
Kanzler der Schatzkammer erlassen hat, und wonach alle Inha⸗
er von Schatzkammer⸗Scheinen aufgefordert werden, ihre Bills
einzusenden, damit sie als echt gestempelt werden, wird die jetzige Schwierigkeit, die, welche unbestritten echt sind, von den bestritte⸗ nen zu unterscheiden, entfernen, und wenige Tage werden hin⸗ reichen, das Zutrauen auf dem Markte herzustellen, so daß die gewoͤhnlichen Geschaͤfte wieder fortgesetzt werden. Aber wenn un⸗ schuldige Besitzer von diesen bestrittenen Schatzkammer⸗Scheinen, Leute, welche sie in dem regelmaͤßigen Gange ihrer Geschaͤfte ent⸗ eder gekauft oder Vorschuͤsse auf dieselben gemacht haben, den Verlust derselben tragen sollen und es von ihnen heißen soll, sie haͤtten mit nachgemachten Papieren betrogen, so wuͤrde dies den Marktwerth dieser Scheine auf immer herabwuͤrdigen und endlich die Regierung zwingen, einen viel hoͤheren Zins von den⸗ selben zu bezahlen, um die Leute zu bewegen, diese Scheine anzu⸗ nehmen, da es erwiesen waͤre, daß sie so leicht nachgemacht wer⸗ den koͤnnen, und daß die Regierung nicht fuͤr die Handlungen ihrer Beamten, denen diese ungeheure Gewalt uͤbertragen ist, ver⸗ antwortlich waͤre. Aus diesem Gesichtspunkte, aus dem Gesichts⸗ punkte der Staatswirthschaft, wuͤrde es daher schon staatsklug sexyn, die wirklich unschuldigen Besitzer derselben gegen Verlust zu schuͤßen. Uebrigens sind wir geneigt, zu glauben, daß der Betrag der unechten Scheine, die in Umlauf sich befinden, viel geringer ist, als erzaͤhlt wird. Wir haben behaupten hoͤren, er betrage noch unter 100,000 Pfd. Sterl.“ Auf Verfaͤlschung von Schatz⸗ kammer⸗Scheinen steht uͤbrigens jetzt eben so wenig mehr als auf Verfaͤlschung von Noten oder sonstigen Effekten der Englischen Bank die Todesstrafe. Gestern wurde mit der Untersuchung in dieser Faͤlschungssache weiter fortgeschritten. Herr Smith selbst aber ist noch nicht wieder verhoͤrt, sondern auf zehn Tage nach dem Gefaͤngniß von Tothill⸗Fields gebracht worden; erst am 4. November soll wieder ein Verhoͤr mit ihm vorgenommen werden. In der juͤngsten Versammlung des Dubliner Repeal⸗Vereins hielt O'Connell eine sehr energische Rede gegen die Times, wel⸗ cher er vorwarf, daß sie durch ihre heftigen und leidenschaftlichen Artikel gegen Nord⸗Amerika einen Krieg herbeizufuͤhren suche. Er erklaͤrte, daß diese feindliche Gesinnung gegen Amerika von den Irlaͤndern nicht getheilt, sondern mit gebuͤhrender Verachtung zu⸗ ruͤckgewiesen werde, da die Erhaltung des Friedens im Interesse beider Voͤlker liege und auch, trotz aller Luͤgen und Verleumdun⸗ gen des Organs der Tories, sehr wahrscheinlich sey. Bekanntlich hat sich die Times gegen jenen auch von anderen Seiten ihr gemachten Vorwurf schon gerechtfertigt und denselben fuͤr durchaus üngegruͤndet erklaͤrt. 8 Ein Tagsbefehl Lord Hill's ermaͤchtigt die kommandirenden Generale der Militair⸗Bezirke, in den Regimentern Urlaube vom 1. November bis zum 10. Maͤrz zu ertheilen. Kein Offizier darf ohne ausdruͤckliche Genehmigung der Koͤnigin das Land verlassen. Herr Backhouse, bisher Unter⸗Staats⸗Secretair der auswaͤr⸗ tigen Angelegenheiten, ist, von seiner Reise nach Deutschland zu⸗ ruͤckkehrend, hier wieder eingetroffen.
London, 2. Nov. Das große Englische Waffen⸗ und Mu⸗ nitions⸗Magazin, der Tower, eines der aͤltesten historischen Denk⸗ maͤler der Hauptstadt, ist in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag durch eine Feuersbrunst gaͤnzlich zerstoͤrt worden. Der Verlust wird auf eine Million Pfund Sterling geschaͤtzt. Man glaubt, daß das Feuer durch Ueberheitzung von Roͤhren entstanden sey. Der Brand uͤbertraf an Groͤße und Furchtbarkeit noch den der Parlamentshaͤuser und der Boͤrse. Ein naͤherer Bericht dar⸗ uͤber wird folge
v Amsterdam, 2. Nov. Das Handelsblad spricht in ei⸗ nem ausfuͤhrlichen Artikel seine Ansichten uͤber das in Sethen entdeckte orangistische Komplot aus. Es erklaͤrt mit großer Ent⸗ schiedenheit, daß sich das Niederlaͤndische Volk mit Verachtung von den Umtrieben der Orangisten abwende und daß kein Versuch dieser Art jemals auf eine Theilnahme oder gar Unterstuͤtzung von unserer Seite rechnen koͤnne. 1““
Belgien.
Brüssel, 2. Nov. Die meisten der bei dem Komplott betheiligten und verhafteten Personen fuͤhren militairische Titel. Nur zwei dersel⸗ ben gehoͤren jedoch zur Belgischen Armee: naͤmlich Herr Parys, welcher den Grad eines Unter⸗Intendanten erster Klasse (mit dem Rang eines Majors) hat, und Herr van der Meer, Brigade⸗ General, jedoch seit mehreren Jahren zur Disposition gestellt. Die meisten Bruͤsseler Zeitungen sind heute, wegen des gestri⸗
gen Allerheiligen⸗Festes, nicht erschienen. 1 Ueber den verhafteten Herrn Lecharlier, der sich den Generals⸗ Titel anmaßt, erfaͤhrt man Folgendes: Er gehoͤrte zu den politi⸗ schen Abenteurern, die das Jahr 1830 ausgebruͤtet. Als er seine Rechnung in Belgien nicht mehr fand, warb er fuͤr Portugal eine sogenannte Belgische Legion an, und verließ den Belgischen Dienst. Seine Legionairs kamen theils in Portugal um, theils kehrten sie zer⸗ lumpt und ausgehungert zuruͤck. Er selbst dagegen trat als Milliongir wieder in Belgien auf, und seine Waffengefaͤhrten wußten von gepluͤn⸗ derten Kloͤstern und Kirchen zu erzaͤhlen. Er warf sich nun in große bpeculationen und errichtete namentlich ein paar Stunden von hier an der Straße nach Waterloo eine Zuckersiederei in großem Style. Nach einem bekannten Sprichworte scheinen aber die Sachen sich bald wieder zum Schlimmen gewendet zu haben, denn schon seit einiger Zeit ist die ganze Besitzung zum Verkaufe ausgeboten. Er wollte, den bestehenden Verordnungen zum Trotze wieder als General in die Belgische Armee eintreten, wurde aber
abgewiesen, und hing deswegen dem Kriegs⸗Minister einen Pro⸗ Nicht leicht giebt es in Belgien ein von der allgemeinen Stimme entschiedener zuruͤckgewiesenes Individuum,
zeß an, den er verlor. als dieser Mensch.
*ꝙ ½ Brüssel, 31. Okt.
Das Komplot, das so eben ent⸗
V V
deckt worden ist, ist allerdings von einigem Umfange, scheint sich aber, dem bisherigen Anzeigen nach, auf die Hauptstadt beschraͤnkt zu
haben.
Die Regierung hatte seit laͤngerer Zeit den Faden der
Verschwoͤrung in der Hand, hatte aber mit Absicht dieses unsin⸗
nige Unternehmen sich etwas entwickeln lassen, um ihm tiefer auf die Spur zu kommen und es gruͤndlicher abschneiden zu koͤnnen. Dies Komplot stellt sich jetzt als entschieden orangistisch heraus. Die Zahl der arretirten Personen belaͤuft sich ungefaͤhr auf drei⸗
laͤnder befehligt hatten, und ihrer Theilnahme wegen war man im ersten Augenblicke nicht ganz gewiß uͤber den Zweck des Komplots gewesen. Es sind dies aber Leute, wie es deren wohl uͤberall iebt, die, um Privat⸗Interessen zu befriedigen, bei jedem Anlasse Ruhe⸗ und Gluͤck des Landes aufs Spiel zu setzen bereit sind. Das letzte unsinnige Attentat Louis Napoleon's in Frankreich hat der Napoleonischen Partei den haͤrtesten Schlag versetzt; mit leicher Zuversicht darf man dies aber, in Bezug auf die bei dem hlestgen noch absurderen Komplote betheiligte Partei behaupten, das allgemeinem Spott und Gelaͤchter aufgenommen wor⸗ den ist.
Ein interessantes Fest, das als Ausdruck einer entschiedenen Richtung im Lande von Bedeutung ist’ ist das große „Flamaͤn⸗ dische Fest“, welches den 24sten d. M. in Gent gefeiert worden ist. In den letzten zwei Jahren nach Annahme des Friedens⸗ Traktates mit Holland hat sich bekanntlich in den Flamaͤndischen Provinzen eine offen hervortretende Richtung um Aufrechterhal⸗ tung und Ausbildung ihrer Sprache im Gegensatz gegen die Fran⸗ zoͤsische geltend gemacht. Es hat diese Richtung durchaus keinen Hollaͤndischen Charakter, man duͤrfte sie eher Germanisch nennen, da ihre Repraͤsentanten eine besondere Liebe zur Deutschen Wis⸗ senschaft und Literatur kundgeben. An die Spitze stellten sich die durch besondere Werke um die Flamaͤndische Sprache sehr ver⸗ dienten Literatoren Willems, Blommaert, de Jonghe, Conscience u. A. m. Die Regierung bewilligte oder richtete vielmehr auf ihren Betrieb ihr Augenmerk darauf, daß alle Regierungs⸗, Pro⸗ vinzial⸗ und Gemeinde⸗Beschluͤsse fuͤr die Provinzen auch in Fla⸗ maͤndischer Sprache abgefaßt wurden; sie versprach bei Besetzung der Stellen immer mehr die Kenntniß der Flamaͤndischen Sprache zur Bedingung zu machen, sie vermehrte die Lehrerstellen fuͤr diese Sprache, setzte ferner, einem allgemeinen Wunsche gemaͤß, eine Koͤnigliche Kommission nieder, um die in mehreren Punkten schwankende Orthographie der Flamaͤndischen Sprache zu pruͤfen und wo moͤglich zu bestimmen; endlich im vorigen Jahre erlang— ten die Flamaͤnder das Recht, in ihrer Sprache vor den Gerich⸗ ten zu plaidiren; es wurde ihnen ohne Anstand eingeraͤumt und die Gerichte selbst erklaͤrten, daß jeder Flamaͤndische Klient das Recht habe, sich von seinem Advokaten in der ihm verstaͤndli— chen Sprache vertheidigen zu lassen. Dieses Prinzip wurde auch in der Magistratur in Bruͤssel anerkannt, und vor kurzem hoͤrte hier der Gerichtshof das erstemal ein Plai⸗ doyer in Flamaͤndischer Sprache. Nach solchen Eroberungen durfte es den Flamaͤndischen Literatoren erlaubt seyn, bei Gelegen⸗ heit des Zusammentritts der Sprach⸗Kommission ein allgemeines Fest zu veranstalten, was aber durchaus keinen ausschließlichen feindlichen Charakter gegen die Wallonischen Provinzen haben sollte. Es wurden im Gegentheil die literaͤrischen Repraͤsentan⸗ ten dieser Provinzen freundschaftlichst eingeladen, und die Einla⸗ dung wurde eben so freundlich angenommen. Auf diese Weise hatten sich alle in Wissenschaft und Literatur einigermaßen bekannte Namen Belgiens in Gent eingefunden. Viele hohe Beamte, zwei Minister an der Spitze, der Kriegs⸗Minister und der Minister der oͤffentlichen Arbeiten, hatten den Glanz des Festes durch ihre bereitwillige Theilnahme erhoͤht, die Minister druͤckten von Seiten ihrer Kollegen der Versammlung, das Bedauern aus, dringender Geschaͤfte wegen in Bruͤssel zuruͤckgehalten zu seyn. — Es ist nur eine Stimme uͤber das Fest. Die zuvorkommendste Aufnahme, die feinste Ruͤcksichtnahme von Seiten der Flamaͤnder auf Alles, was bei ihren Wallonischen Mitbruͤdern Anstoß haͤtte er⸗ regen koͤnnen, und als Resultat ein innigeres Anschließen der bei⸗ den Theile hat dieser Feierlichkeit eine besondere Wichtigkeit gege⸗ ben und einen gewiß nicht voruͤbergehenden Einfluß fuͤr die Zu⸗ kunft gesichert. Wir wissen, daß die Wallonischen Repraͤsentan⸗ ten der Literatur mit einigen Vorurtheilen, fast mit Besorgniß uͤber die Wendung des Festes gekommen waren, um so herzlicher ist ihr Abschied gewesen, und wir haben aus ihrem Munde das aufrichtigste Lob uͤber das biedere, herzliche, ceremonielose Betra⸗ gen der Flamaͤndischen Wirthe gehoͤrt. Sie sind mit einer Einla⸗ dung fuͤrs kuͤnftige Jahr nach Luͤttich geschieden. Die innigere Be⸗ freundung der beiden hauptsaͤchlichsten Landestheile, die gegensei⸗ tige Aufnahme und tiefere Verschmelzung der verschiedenen Ele⸗ mente wird dem Lande immer mehr einen eigenthuͤmlichen Charak⸗ ter geben und die Wallonischen Provinzen immer entschiedener dem Franzöͤsischen Einflusse entziehen. 1
Deutsche Bundesstaaten.
Stuttgart, 31. Okt. Heute hat Se. Majestaͤt der Koͤnig die feierliche Begluͤckwuͤnschung zu Allerhoͤchstseinem 25jaͤhrigen Regierungs⸗Jubilaͤum entgegengenommen von den zur Begluͤck⸗ wuͤnschung außerordentlicherweise abgesandten Bevollmaͤchtigten fremder Souveraine von beiden Kammern der Landstaͤnde und von einer Deputation der Ritterschaft, welche sofort saͤmmtlich zur Koͤniglichen Tafel gezogen worden sind. Aus Veranlassung dieser Feier hat eine Anzahl von Ordens-Verleihungen und Be⸗ foͤrderungen stattgefunden. — “
Naͤchst einer gemeinschaftlichen Gluͤckwunsch-Adresse beider Kammern hatte eine Deputation derselben heute auch die Ehre, Sr. Majestaͤt die Denkmuͤnze zu uͤberreichen, die zur Erinnerung an das Regierungs⸗Jubilaͤum gepraͤgt worden. Zugleich suchte dieselbe in nachstehender Adresse die Erlaubniß nach, eine Fest⸗ saͤule auf dem Schloßplatz errichten lassen zu duͤrfen: 1
„Ew. Kdnigl. Majestaͤt wagen Ihre getreuen Staͤnde eine Me⸗ daille ehrfurchtsvollst zu uͤberreichen, welche sie zur Feier des Regie⸗ rungs⸗Jubilaͤums Ew. Koͤnigl. Maiestaͤt und zum Andenken an das⸗ selbe praͤgen ließen. Ihre getreuen Staͤnde wuͤnschten aber noch ein offentliches, Jedem zugaͤngliches, bleibendes Denkmal zu setzen, wel ches fuͤr die spaͤte Nachwelt ein sprechender Zeuge der dankbaren Ge⸗ sinnungen des gesammten Landes und des Gluͤckes, dessen sich dasselbe durch die fuͤnfundzwanzigjaͤhrige segensreiche Regierung Ew. Koͤnigl. Majestaͤt bewußt ist, seyn moͤchte. Die vor Hoͤchstihrem Residenz⸗ Schlosse errichtete Festsaͤule umrauschte vor wenigen Wochen der Ju⸗ bel eines dankbaren Volkes. Moͤchten Ew. Koͤnigl. Majestaͤt Ihren getreuen Staͤnden gnaͤdigst gestatten, eine solche Saͤule an jenem Orte so errichten zu lassen, daß sie auf eine fuͤr die spaͤtesten Zeiten blei⸗ bende Weise die Dankbarkeit Ihrer getreuen Staͤnde ausdruͤckt. — In tiefster Ehrfurcht ꝛc.“ 8
Sodann hatten die Praͤsidenten beider Kammern die Ehre, Sr. Majestaͤt die von letzteren votirten beiden Dank⸗Adressen auf die Koͤnigliche Thron⸗Rede bei Eroͤffnung des Landtages zu uͤber⸗ reichen, folgenden Inhalts: 8
Dank⸗Adresse der ersten Kammer: /Ew. Koͤnigl. Majestaͤt haben am Ziele einer fuͤnfundzwanzig⸗ jaͤhrigen ruhmvollen und segensreichen Regierung Ihre getreuen Staͤnde um Ihre Allerhoͤchste Person zu versammeln und Worte
huldreichen Wohlwollens an dieselben zu richten geruht. Fuͤr Ene
noch lange einen Regenten erhalten, dessen Sorgfalt fuͤr das Wohl des Landes seit fuͤnfundzwanzig Jahren nie geruht, der die Geschicke desselben im Geiste des reinsten und hoͤchsten Wohlwollens geleitet und der durch Sein weises und edles Walten die gluͤckliche Lage geschaffen hat, in der Wuͤrttemberg sich jetzt befindet. Der Kronprinz hat in Mitte der Staͤnde das schoͤnste Werk Ew. Maje⸗ staͤt heilig zu halten gelobt. Wenn Er, den Blick unverruͤckt auf ein erhebendes Vorbild gerichtet, im Geiste Seines Koͤniglichen Vaters zu handeln gelernt, so wird Er dereinst unseren Nachkommen als theu⸗ res Vermaͤchtniß erscheinen; Er wird fortsetzen, was heilbringend be⸗
gonnen worden. Der rastlosen Fuͤrsorge Ew. Koͤniglichen Majestaͤt verdanken wir auch auf diesem Landtage wichtige Gesetz⸗Entwuͤrfe. Wir werden der Pruͤfung derselben mit Eifer und Unbefangenheit uns widmen und besonders erfreut seyn, durch unsere Verhandlungen uͤber die Straf⸗Prozeß⸗Ordnung, an der Hand bewaͤhrter Erfahrung, zu der Vollendung eines der schoͤnen Denkmale der Regierung Ew. Koͤniglichen Majestaͤt beitragen zu duͤrfen. Es mahnt uns an ein anderes unter diesen Denkmalen, die Verlaͤngerung des Deut
schen Zoll⸗-Vereins, dessen weitumfassende wohlthaͤtige Ergebnisse von Jedem gepriesen werden, und der die verschiedenen Staaten des großen gemeinsamen Vaterlandes mit unaufloͤslichen Banden noch enger aneinander geknuͤpft hat. Die Folgen dieser gluͤcklich be⸗ stehenden Einigkeit haben in juͤngst vergangener Zeit sich auf das Schoͤnste bewaͤhrt, als es zu beweisen galt, daß Deutschland keine Guͤter hoͤher schaͤtze, als seine Unabhaͤngigkeit und seine Ehre. Wil⸗ lig ward zur Erhaltung und Sicherung derselben jedes Opfer gebracht, uud die in dieser Beziehung von Ew. Koͤniglichen Maijestaͤt getroffe⸗ nen Anordnungen wurden mit dem ungetheiltesten Beifalle aufge nommen. So nehmen wir auch die uns gnaͤdigst ertheilte Nachricht von der guͤnstigen Lage der Staats⸗Finanzen ehrerbietigst entge gen. Moͤge es der Weisheit und Umsicht Ew. Koͤniglichen Maje staͤt gelingen, sie in diesem bluͤhenden Zustande stets zu erhal
ten. Die Wichtigkeit der uͤberall in Bewegung gesetzten Frage der Eisenbahnen verkennen wir eben so wenig, als die Schwierig.
keit, mit welcher dieselbe in den verschiedenen hierbei eintretenden Erwaͤgungen umgeben ist. Den uns angekuͤndigten Eroͤffnungen hieruͤber sehen wir mit der vertrauensvollen Hoffnung entgegen, daß der hochwichtige Gegenstand von allen seinen Seiten gepruͤft wor den sey, und die beste Wahl werde getroffen werden. Im Begriffe, den in ihrem Berufe liegenden Arbeiten sich zu widmen, erlaubt sich die Kammer der Standesherren, der Huld und Gnade Ew. Koͤnigl. Majestaͤt sich aufs neue ehrerbietigst zu empfehlen, und er stirbt mit den Empfindungen unwandelbarer Treue und der tiefsten Ehrfurcht Ew. Koͤnigl. Maiestaͤt allerunterthaͤnigst treugehorsamste Kammer der Standesherren.
Stuttgart, den 27. Oktober 1841.
Dank⸗Adresse der zweiten Kammer:
„Ew. Koͤnigliche Majestaͤt haben die Vertreter Ihres Volks in dem Zeitpunkte einberufen, mit welchem ein Viertel⸗Jahrhundert Ih res Regentenlebens der Geschichte anheimfaͤllt. Unseres Zeugnisses bedarf diese nicht, wenn sie einst ein treues Bild des Gluͤckes der Wuͤrttemberger unter Koͤnig Wilhelm zu entwerfen versucht; ihren Stoff wird sie den bleibenden Schoͤpfungen Ew. Koͤniglichen Maje staͤt entnehmen, und vollendet ist das Bild, wenn es ihr gelingt, die Begeisterung zu schildern, mit welcher vor wenigen Wochen alle Staͤnde des Volks sich aufmachten, in das Auge ihres Koͤnigs zu schauen und fuͤr muͤhevolles, aber segensreiches fuͤnfundzwanzigjaͤh riges Walten die Huldigungen des Dankes, der Liebe und der Treue darzubringen. Konnten diese Gefuͤhle je noch ge⸗ steigert werden, so geschah es durch den gleichzeitig von dem Throne ausgegangenen Gnaden⸗Akt. Wir freuen uns des Berufes ein biederes Volk in seinen oͤffentlichen Interessen vertreten zu duͤrfen, die da am sichersten gepflegt und geschirmt sind, wo glei⸗ ches Vertrauen Regenten und Regierte beseelt. — Die guͤtige Vor⸗ sehung hat das Gebet der Wuͤrttemberger erhoͤrt: der Koͤnigs Sohn reift zum Manne heran, und erfaßt nach dem Vorbilde des Koͤnig lichen Vaters die wahre Bedeutung Seines hohen Berufes. Gewiß ist Ihm juͤngst fuͤr alle kommenden Tage und Ereignisse der Eindruck geblieben, daß die Liebe der Unterthanen der schoͤnste Stein in der Krone der Herrscher sey, und Sein feierliches Geluͤbde auf die Ver fassung nehmen wir fuͤr unsere Nachkommen dankbar auf, als ein Pfand des auch ihnen beschiedenen Gluͤcks. — Rastlos bemuͤht, unsere Gesetzaebung mehr und mehr auszubilden, haben Ew. Koͤnigliche Maiestaͤt Ihren Blick nicht nur auf die Verbesse rung der Justizverfassung, sondern auch auf so manche Zweige der inneren Verwaltung gewendet und uns zur Berathung der betref⸗ fenden Gesetz⸗Entwuͤrfe aufgefordert. Unsere ernste Aufgabe hiebei wird es seyn, durch gewissenhafte Pruͤfung und moͤglichste Geschaͤfts⸗ foͤrderung den Erwartungen unseres erhabenen Regenten, wie unse⸗ rer Mitbuͤrger zu entsprechen. In der Verlaͤngerung des Deut⸗ schen Zollvereins, welche Allerhoͤchstdieselben uns zu verkuͤnden geruheten, so wie in dem zu hoffenden Beitritte mehrerer Bundes⸗ staaten erblicken wir die Mittel zu weiterer Entwickelung Deutscher Gewerbsthaͤtigkeit und zugleich einen maͤchtigen Halt Deutschen Gemeinsinnes, der nicht ungestraft Deutsche Ehre und Deutsches Vaterland antasten laͤßt. Nie werden uns die Opfer zu groß duͤn⸗ ken, die zum Schutze dieser Guͤter noͤthig sind. Wenn wir schon vor drei Jahren den durch die Erscheinungen der Zwischen⸗ zeit so sehr gerechtfertigten Erwartungen Ew. Koͤnigl. Ma⸗ jestaͤt uns angeschlossen haben, daß das fuͤr Suͤd⸗Deutsch⸗ land durch Staats⸗Vertraͤge zugesicherte Vertheidigungs⸗System bald seine Vollendung erhalten werde, so ist uns nunmehr die Allerhoͤchste Mittheilung um so erfreulicher, daß dieses gerechte Verlangen in den Beschluͤssen des Deutschen Bundes die fuͤr uns so wuͤnschenswerthe baldige Erfuͤllung sinde. Daß aber selbst Ruͤstungen zum Schutze des Vaterlandes weise Sparsamkeit nicht ausschließen und Schonung der Kraͤfte fuͤr laͤngere Anstrengungen rathsam machen, ist von Ew. Maiestaͤt anerkannt, daher wir gewiß sind, diese Grundsaͤtze in der zu außerordentlichen Ausgaben veranlaßten Verwaltung des Kriegs-Mi⸗ nisteriums angewendet zu finden. Hat doch die bisherige Erfah rung gezeigt, welche reiche Fruͤchte die dem friedlichen Gewerbe, dem Unterricht, der Kunst und Wissenschaft zugewendeten Sum⸗ men dem Vaterlande getragen haben und wie jede Steuer⸗ Erleichterung ein Zusatz zu den Mitteln der Erwerbsthaͤtig⸗ keit des Einzelnen war. Der guͤnstige Stand unseres geordne⸗ ten Staatshaushaltes, dessen wir uns mit Ew. Koͤniglichen Ma⸗ jestaͤt freuen, und die Anforderungen des Verkehrs haben eine Frage der Zeit, die der Eisenbahnen, auch bei uns hervorgerufen. Den Mittheilungen der Koͤniglichen Minister entgegensehend, werden wir diesen wichtigen Gegenstand nach seinen vielseitigen Beziehun
en mit Unbefangenheit pruͤfen und unsere Ansichten ehrfurchtsvol⸗ lei vorlegen. Koͤnigliche Maiestaͤt! Mit besonderer Ruͤhrung, mit besonderem Danke gegen die erhaltende Vorsehung schließen wir. Fuͤnfundzwanzig Jahre sind es nunmehr, daß Ew. Koͤnigliche Ma
jestaͤt in dem Manifeste vom 30. Oktober 1816 in verhaͤngnißvoller Zeit die Verheißung ertheilten, „daß die Wohlfahrt und das Gluͤck der Allerhoͤchst Denenselben anvertrauten Unterthanen das einzige Ziel Ihrer Bemuͤhungen und Ihr erstes Bestreben seyn werde, die Erreichung dieser hohen Zwecke durch eine dem Zeitgeiste und den Beduͤrfnissen des Volks entsprechende und seinen Wohlstand erhd
hende Verfassung sicher zu stellen.““ Mit Deutscher Treue haben Ew. Majestaͤt Ihr Koͤnigliches Wort geloͤst; Sie sind „der treueste Freund Ihres Volkes geblieben. Der Himmel lohne Sie mit der Fuͤlle seines Segens. — Wir verharren in tiefster Ehrfurcht Ew. Koͤniglichen Majestaͤt allerunterthaͤnigst treu gehorsamste Kammer der Abgeordneten. Stuttgart, den 29. Oktober 1841.“ 8
ihre Person belebenden Gesinnungen und Gefuͤhle in folgen— den Worten zu erwidern:
„Mit innigster Dankbarkeit habe Ich die Aeußerungen vernom⸗ men, welche die treuen Staͤnde uͤber Nle tergangenen Jahre Meiner Regierung Mir dargebracht haben. Mein Dank vereinigt sich mit dem Ihrigen, daß die goͤttliche Vorsehung so sichtbar Uns in diesem Zeitraume beschuͤtzt hat; lassen Sie Uns mit diesen naͤmlichen Gesin⸗ nungen auch fuͤr die Zukunft das Wohl des Landes das Ziel aller Un⸗ serer Bemuͤhungen seyn. 1 s she, Zeeehn Sie Meinen besonderen Dank fuͤr die bleibenden Denkmale, die Sie bei dieser Gelegenheit gestiftet haben; diese Denk⸗ male werden auch fuͤr die Zukunft Unsere gegenwaͤctige Zeit, als die Zeit der gegenseitigen Einigkeit, der gegenseitigen Liebe und Anhaͤng⸗ lichkeit bewahren. .
Meine Herren der Kammer der Standesherrn! Mit ganzem Ver⸗ trauen sehe Ich Ihren wichtigen Arbeiten entgegen in der Ueberzeu⸗ gung, daß Sie mit ganzem Eifer die verschiedenen Gesetz⸗-Entwuͤrfe mit Ihrer bewaͤhrten Erfahrung und Unparteilichkeit pruͤfen werden.
Meine Herren der Kammer der Abgeordneten! Ihre eben ausge⸗ sprochenen Gesinnungen sind mir Buͤrge, daß Ich mit Sicherheit auf Ihre Unterstuͤtzung rechnen kann, fuͤr alle Gesetze, welche fuͤr das Wohl Meines Volkes nothwendig erachtet worden sind; Unser gegen⸗ seitiges Vertrauen giebt uns auch die Gewaͤhrschaft fuͤr das fortge⸗ setzte Gluͤck unseres Vaterlandes. 1
Die treuen Staͤnde Meines Reichs bitte Ich, diese vertrauens⸗ vollen Gesinnungen Meinem ganzen Volke mitzutheilen.“
Speier, 26. Okt. (A. Z.) Die Communication des Elsaß mit der Pfalz hat seit kurzem einen neuen Aufschwung erhalten. Statt zweimal woͤchentlich geht nun jeden Abend ein Eilwagen von Straßburg nach Landau und zuruͤck. Zwei andere, weniger bequeme Diligencen unterhalten den taͤglichen Verkehr zwischen Weißenburg und der Hauptstadt des Elsaß. Sobald von Sei⸗ ten der Großherzoglich Hessischen Regierung die nachgesuchte Er⸗ laubniß erlangt seyn wird, soll die schon fruͤher angezeigte taͤg— liche Verbindung zwischen Straßburg und Mainz hexgestellt wer⸗ den. Unterdessen scheinen im Gegensatze zu diesen Erleich⸗ terungen des Verkehrs die Franzoͤsischen Mauthbeamten geschaͤrfte Instructionen erhalten zu haben. Man untersucht jetzt die Koffer der Reisenden mit groͤßerer Sorgfalt als fruͤher; man verzollt unbedeutende, werthlose Artikel und schreitet haͤufiger zu dem so widerlichen Mittel der Personal⸗Visitation. Daruͤber wird viel geklagt; allein da die neuen Maßregeln mit allgemeinen sinan⸗ ziellen Ruͤcksichten im Zusammenhang zu stehen scheinen, so ist
wohl vor der Hand keine Aussicht, diesen Mißstand verschwinden zu sehen. 8
Hannover, . (Hannov. Ztg.) Nach Maßgabe des §. 3 des Koͤniglichen Patentes vom 3. Juli d. J., betreffend die Beglaubigung der Unterschrift Sr. Koͤniglichen Hoheit des Kronprinzen, sind am gestrigen Tage, dem 2ten dieses Monats, unter Allerhoͤchsteigenem Vorsitze Sr. Majestaͤt des Koͤnigs, und in Gegenwart Sr. Koͤniglichen Hoheit des Kronprinzen, so wie der Herren Minister von Schulte, von der Wisch, Freiherrn
Schele und Grafen von Kielmansegge, die Herren Gene⸗
der Infanterie von dem Bussche, Gernral⸗Forst⸗Direk⸗
von Malorti, Geheime Rath Graf von Knyphausen, Ober-Jaͤgermeister Graf von Hardenberg, Ober-Justizrath von Werlhof, Landdrost von Dachenhausen, General-Majoͤr Prott,
Kammer⸗Direktor von Voß und Hofrath Bode, nach erfolgter
Vorlesung der Eidesformel, welche die dem Eingangs gedachten Patente entsprechenden Dienstobliegenheiten vollstaͤndig enthaͤlt, eidlich verpflichtet worden. Das uͤber diese Eidesleistung aufge⸗ nommene Protokoll ist von des Koͤnigs Majestaͤt, von des Kron⸗ prinzen Koͤniglicher Hoheit und von den Herren Ministern unter⸗ zeichnet, auch haben Se. Majestaͤt dessen Niederlegung in das Königliche Archiv zu verfuͤgen geruhet.
Kassel, 2. Nov. Die hiesige Zeitung enthaͤlt unter ihren amtlichen Nachrichten folgende Anzeige: „Se. Hoheit der Kurprinz und Mitregent haben gnaͤdigst geruht, den Minister des Innern, Freiherrn von Hanstein, in den Ruhestand zu versetzen.“
Sondershausen, 28. Okt. Nachdem von unserem Fuͤr⸗ sten eine Revue der zeither eingeuͤbten Fuͤrstl. Kontingentstruppen abgehalten worden war, fand, in Gemaͤßheit der Bundesbeschluͤsse, am 23., 25. und 26. Okt. durch den Bayerischen Generalmajor, Grafen von Ysenburg, die Inspection des Fuͤrstl. Bundes⸗Kon⸗ tingents statt. Die Musterung erstreckte sich sowohl auf die Aus— ruͤstung, Bekleidung und Bewaffnung der Truppen, als auch ins⸗ besondere auf ihre Fertigkeit im Taktischen, bei Parade⸗Manoͤ⸗ vern, wie im Felddienste. Zugleich wurden die Cadres der Re⸗ serve vorgestellt und die auch zu ihrer Equipirung und Bewaff⸗ nung bestimmten Vorraͤthe, so wie auch die saͤmmtliche vorhandene Munition in Augenschein genommen. Der Inspizirende, aus ei⸗ nem fruͤheren gleichen Geschaͤfte hier gekannt, soll sich, nach Been— digung der diesesmal besonders genauen Pruͤfung des Zustandes der Truppen, zufrieden und lobend ausgesprochen haben, was zu der Ueberzeugung berechtigt, daß sie ihrem Zweck eintretenden Falles auf wuͤrdige Weise zu entsprechen geeignet und bereit sind.
Lurxemburg, 31. Okt. Durch Verfuͤgung vom 25. d. M. hat der Koͤnig-Großherzog die Generalstabs-Offiziere fuͤr das Luxemburgisch⸗-Limburgische Bundes⸗Kontingent ernannt. An die Spitze dieses Generalstabes ist, als Major, der bisherige Haupt⸗ mann vom Niederlaͤndischen 4ten Infanterie⸗Regiment gestellt. Auch die uͤbrigen dazu gehoͤrenden sieben Offiziere haben bisher in der Niederlaͤndischen Armee gedient und tragen meistens Hollaͤn— dische Familien⸗Namen. Es ist denselben, so wie außerdem dem Hauptmann G. W. Stael von Holstein, die Erlaubniß ertheilt worden, aus Niederlaͤndischem in Luxemburgischen Dienst uͤber⸗ zutreten.
Nom, 22. Okt. Es stellt sich immer klarer heraus, daß den Uaruhen zu Aquila weitverzweigte Einverstaͤndnisse zum Grunde lagen, obwohl von den Organen der Regierung das Gegentheil behauptet wird. Es sollen mehrere angesehene Maͤnner, die als Sekten⸗Haͤuptlinge bezeichnet werden, die Flucht ergriffen und na⸗ mentlich soll die Conspiration auf Sicilien großen Anhang gehabt haben. Die Tendenz der Verschwoͤrung soll dieselbe seyn, wie die d Revolution vom Jahre 1820, die leitenden Comité's aber im Auslande, man sagt in Marseille und Barcelona, ihren Sitz ha⸗ ben. Der Brigadier Caselli und der Polizei⸗Commissair Mar⸗ chesi waren anfangs bestimmt, mit 200 Gendarmen nach Sicilien abzugehen, allein spaͤter entschloß man sich, die Verfolgung und Untersuchung den ordentlichen Behoͤrden zu uͤberlassen. Nach den
letzter Nacht (um 1 Uhr n ch Mitternacht) am Bord des Dampf⸗ boots „Ferdinando II.“ in bester Gesundheit hier eingetroffen. Man sagt, sie wuͤrden laͤngere Zeit bei uns zubringen, sogar will man wissen, die Koͤnigin werde hier ihre Entbindung abwarten.
Unterm 6ten d. schrieb man von Catania aus: „Der Ko⸗ nig und die Koͤnigin sind hier und werden in wenigen Tagen nach Syrakus abgehen. Die Reise ist mit einer Art militalri⸗ scher Inspection verbunden; das Gefolge besteht aus Generalen und Ingenieur⸗Offizieren. Man will eine Straße von hier nach Syrakus bauen; in Syrakus selbst und in Augusta sollen bom⸗ benfeste Batterieen errichtet und mit Paixhansschen Kanonen be⸗ setzt werden.“
Spanien.
Vitoria, 23. Okt. Der Herzog von Vitoria hat nach⸗ stehende Proclamation an die Basken erlassen:—
„Basken! Diejenigen, welche Eure Leichtglaͤubigkeit und Eure Redlichkeit so oft gemißbraucht haben, wollten dieselbe noch einmal mißbrauchen; aber ihre treulosen Projekte konnten nicht ausgefuͤhrt werden, weil Ihr in der Schule des Ungluͤcks gelernt habt, auf Eurer Huth zu seyn. Ein grausamer, sechsjaͤhriger Krieg genuͤgte jenen Boͤswilligen noch nicht. Sie wollten ihn von neuem anfachen, um Euren Untergang zu bewirken und den durch die Convention von Bergara geretteten Ueberrest Eurer Jugend zu vertilgen. Die Nation verachtet dieijenigen, welche die Fahne der Rebellion auf Eurem Boden erhoben haben. Der Schrei des Unwillens, den alle Provinzen gegen sie erhoben, die Reue der verfuͤhrten Truppen und die Schnelligkeit, womit zahlreiche Bataillone und Schwadronen in Eure Provinzen geeilt sind, um die Verraͤther zu zuͤchtigen, beweisen es offenbar.“
„Nein, Basken, Ihr duͤrft nicht laͤnger der Spielball einer Hand voll Personen seyn, deren Interessen nicht die Eurigen sind. Es ist meine Pflicht, Euch von einer so schimpflichen Vormundschaft zu be⸗ freien und ich werde Euch davon befreien. Ihr sollt freie Menschen werden, und Ihr werdet es seyn, ich verspreche es Euch. Der schmutzige Geiz einer kleinen Anzahl Personen, die, nachdem sie Euch zu Grunde gerichtet, Euch zum Tode fuͤhren wollten, wird in Zu— kunft nicht mehr durch Euren Schweiß genaͤhrt werden. Ihr habt sie kennen gelernt und ich werde ihnen die Moͤglichkeit nehmen, Euch von neuem zu taͤuschen. Ich werde strenge Rechenschaft von ihnen fordern uͤber die Fonds, welche sie verwaltet haben, uͤber das Recht, -. zu erheben und uͤber den Gebrauch, den sie davon gemacht 2 .
„Diese Leute verachteten die Verfassung, die Eure Repraͤsentan⸗ ten gemeinschaftlich angenommen haben, weil sie Euch zur Wuͤrde freier Menschen erhob und Ihr aufhoͤrt, das Patrimonium gewisser Familien zu seyn. Meine Pflicht als erster Beamter der Nation, ist, fuͤr das Gluͤck und die Wohlfahrt der Spanier thaͤtig zu seyn; Ihr, die Ihr Spanier seyd, werdet die Vortheile genießen, die das Fundamental⸗Gesetz des Staats Allen bewilligt.“
„Ohne den Frieden giebt es kein Gluͤck fuͤr die Nationen, und der unsrigen, die den Weg zur Wohlfahrt betreten hat, wird es ge⸗ lingen, so groß und so maͤchtig zu werden, wie sie es verdient. Ich
werde mich gluͤcklich schaͤtzen, wenn ich in dem Augenblicke, wo ich in die Haͤnde Eurer angebeteten Koͤnigin Isabella die Gewalt nie⸗ derlege, ihr sagen kann: „Auch die Basken, Seüora, haben, wie alle Spanier, zu dem Gluͤcke des Vaterlandes beigetragen. Der Herzog von Vitoria. Facundo Infante.“
Madrid, 24. Okt. So eben ist ein außerordentliches Sup⸗ plement zur Hof⸗Zeitung erschienen, welches aus den Nord⸗ Provinzen die guͤnstigsten Nachrichten uͤber die vollstaͤndige Daͤmpfung der Insurrection bringt. Man glaubt jetzt, daß Espar⸗
tero's Abwesenheit nicht uͤber zwei Wochen dauern wird. Die Berichte aus den suͤdlichen und den Central⸗Provinzen lauten gleich⸗ falls hoͤchst befriedigend. Nach der Hof-Zeitung ist es dem Don Jose Orive gelungen, sich auf das Portugiesische Gebiet zu fluͤchten. Die Bande, welche diesen Chef begleitete, bestand aus 235 Mann; sie wurde auf Befehl der Portugiesischen Behoͤrde zu Mallades entwaffnet; ihre Waffen wurden den Spanischen Graͤnz⸗Behoͤrden ausgeliefert.
Diesen Morgen verfuͤgten sich die Offiziere der National⸗ Garde, der Stadtrath, der General⸗Capitain und dessen Stab, so wie saͤmmtliche Behoͤrden Madrids in den Palast, um die Koͤnigin wegen der Erfolge zu begluͤckwuͤnschen, welche die Armee uͤber die Parteigaͤnger ihrer Mutter davon getragen. Die Koͤnigin Isa— bella hatte ihre Schwester zur Rechten und den Herrn Arguäülles, ihren Vormund, zur Linken. Sie antwortete sehr passend auf die an sie gerichteten Gluͤckwuͤnsche.
Bereits haben Versuche stattgehabt, in Folge der Christini⸗ schen Insurrection eine Aenderung des Kabinets zu bewirken; sie scheiterten indeß an der Festigkeit des Herzogs von Vitoria. Die Herren Calatrava, Gomez Becerra und Cortina hatten naͤm— lich Espartero dazu bewegen wollen, daß mehrere ihrer politischen Freunde, namentlich die Herren Lopez und Caballero, in das Mi— nisterium berufen wuͤrden. Allein Espartero wies alle darauf be⸗ zuͤglichen Eroͤffnungen entschieden zuruͤck. Er will uͤberhaupt den Exaltados keinen zu freien Spielraum lassen. So beabsichtigt er, unmittelbar nach der Pacification der Provinzen den Juntas oder Comité's des oͤffentlichen Wohls die Gewalt, die sie uͤbernommen, wieder zu entreißen; noͤthigenfalls wuͤrde er selbst sich nach Ca— talonien begeben, um jenen gefaͤhrlichen Freunden der Regierung zu imponiren.
Das Ayuntamiento von Madrid will den Hellebardieren des Palastes ein großes Bankett geben.
Madrid, 25. Okt. Im Hotel der Franzoͤsischen Botschaft werden große Vorbereitungen fuͤr den Empfang des Herrn von Salvandy getroffen. Einige Tage nach der Ankunft des neuen Botschafters wird Herr Pageot nach Paris zuruͤckkehren. — Am 21sten langte der Marschall, Herzog Saldanha, mit dem Dampfboot „Trajano“ zu Sevilla an; er ist von der Portugiesi⸗ schen Regierung mit einer Spezial⸗Mission an den Regenten beauf⸗ tragt. — Das oberste Kriegs⸗ und Marine-Tribunal hat das Urtheil des Kriegsgerichts in Sachen des Generals Quiroga y Frias und des Grafen Requena kassirt und den Ersteren zur Todesstrafe, den Letzteren zu lebenslaͤnglicher Einsperrung verur— theilt.
Bayonne, 28. Okt. Der Infant Don Francisco de Paula
hat Saragossa am 25sten d. verlassen, um das Kommando einer Division der Spanischen Armee unter dem Befehl Espartero's zu uͤbernehmen. — In Vitoria ist ein Manifest des Regenten ver⸗ oͤffentlicht worden, worin den Nordprovinzen verkuͤndet wird, daß sie fortan der constitutionellen Einheit unterworfen seyn sollen. — Die Staͤdte Bilbao und Vitoria sind mit starken Contributionen belegt worden. — Der Regent ist mit 7 Bataillonen Infanterie und 3 Schwadronen Kavallerie in Bilbao eingetroffen. Es heißt, der Oberst Rizo sey zu Bilbao, nachdem die Esparteristischen Trup⸗ pen eingeruͤckt waren, erschossen worden. Auch spricht man von
der Hinrichtung des Generals Lahera und seiner beiden Adjutanten
1 “ “ — 8 ö lich in Guadalajara gegen die Regierung erhoben hatte, und von General Santana und dem Gouverneur von Veracruz Mitthei⸗ lungen, deren Verlesung große Aufregung verursachte; am 1. Sep⸗ tember stand ein Theil der Garnison gegen die Regierung in Waf⸗ fen und bemaͤchtigte sich verschiedener Punkte der Hauptstadt. In dieser Verlegenheit bekleideten die Kammern den Praͤsidenten Busta⸗ mente mit außerordentlichen Vollmachten. Dieser erklaͤrte die Stadt in Belagerungs⸗Zustand und rief die Militair⸗Chefs zu seinem Bei⸗ stande auf. Nach den letzten Berichten aus Mexiko befand sich die Hauptstadt zum Theil im Besitz der Insurgenten und zum Theil in dem der Regierungs⸗Truppen. Santana hat ein Dokument ver⸗ offentlicht, worin er, wie gewoͤhnlich, seine Uneigennuͤtzigkeit be⸗ theuert und sein Bedauern daruͤber ausspricht, daß die Umstaͤnde ihn wieder auf den oͤffentlichen Schauplatz berufen haͤtten; doch, fuͤgt er hinzu, wolle er um der Wohlfahrt des Vaterlandes wil⸗ len dies Opfer bringen. Die Stadt Veracruz hat die Einsetzung einer Junta anempfohlen, deren erstes Geschaͤft darin bestehen soll, „das Individuum zu bezeichnen, dessen wohlbekannte, dem Vater⸗ lande geleistete Dienste dasselbe wuͤrdig machten, die vollziehende Gewalt auszuuͤben.“ Die Wahl wird ohne Zweifel auf Santana fallen, der in Verbindung mit den Generalen Paredes und Valen⸗ cia fuͤr den Anstifter dieses Revolutions⸗Versuchs gehalten wird. Den Erfolg muß die Zukunft lehren. Die Streitkraͤfte der In⸗ surgenten ruͤckten gegen die Hauptstadt vor.
Berichtigung. In dem Artikel uͤber die neuesten Werke des Herrn Alexander von Humboldt im gestrigen Blatte der St. Ztg, 2 367, Sp. 3, Z. 22, statt: „hygrometrisch“, lies: hypso⸗
etrisch.“
Das Südpolar⸗Land.
2„
Die ungleiche Vertheilung von Wasser und Land auf der Erdoberflaͤche, das Vorherrschen des Starren auf der noͤrdlichen, des Fluͤssigen auf der fuͤdlichen Halbkugel, fuͤhrte zu der Annahme, daß am Suͤdpol noch ein großes unbekanntes Land vorhanden seyn muͤsse, um der noͤrdlichen Halbkugel, wo um den Nordpol so gewaltige Landmassen sich zusammengedraͤngt finden, das Gleich⸗ gewicht zu halten. Mit dieser bloßen Hypothese begnuͤgte man sich jedoch nicht, sondern zeichnete sogar genau die Kuͤsten⸗Be⸗ graͤnzungen dieses nie gesehenen Landes, berechnete die Zahl sei⸗ ner Bewohner und versetzte dorthin, als auf einen bequemen Schauplatz, alles Wunderbare, welches in den uͤbrigen Erdthei⸗ len der genaueren Erforschung derselben weichen mußte.
Cook's zweite Reise (1772 — 1775), auf der er bis Lat. 71“ 10 S. und Long. 2532 6 O. Grw. vordrang, hatte indeß die Folge, daß das große Suͤdpolar⸗Kontinent wieder von den Kar⸗ ten verschwand, obwohl auch er die Existenz desselben schon des⸗ halb fuͤr wahrscheinlich hielt, weil so gewaltige Eismassen, wie die Seefahrer in den Suͤdpolar⸗Gewaͤssern antrafen, sich nur in der Naͤhe von Land bilden koͤnnten; die Entdeckung dieses Lan⸗ des hielt er jedoch, eben dieser Eismassen wegen, fuͤr unmoͤglich.
Was man indeß fruͤher nur annahm, weil man es zur Her⸗ stellung des Gleichgewichts fuͤr nothwendig hielt, — das wirk— liche Vorhandenseyn eines großen Guͤdlandes naͤmlich — ist in der neuesten Zeit zur Wahrheit geworden.
Die erste Kunde davon reicht bis ins 16te Jahrhundert hin⸗ auf. Dirk Gerritz, Commandeur des Schiffes „de blijde Bood⸗ schap“, durch Sturm von einem Hollaͤndischen Geschwader ge⸗ trennt, fand naͤmlich am 7. September 1599 unter Lat. 640 S. eine bergige und mit Schnee bedeckte Kuͤste, die wahrscheinlich ein Theil von Suͤd⸗Shettland oder von dem im Jahre 1832 durch Biscoe aufgefundenen Grahams⸗Land ist.
Die Kunde von dieser Entdeckung war ganz verloren gegan⸗ gen, und erst im Februar und Oktober 1819 fand der Englische Schiffs⸗Capitain William Smith, unter Lat. 62° 40 S. und Long. 620° W. Grw., jenes von Dirk Gerritz gesehene Land in den Suͤd⸗Shettland⸗Inseln wieder auf.“) Nunmehr folgen die Ent⸗ deckungen rasch auf einander. Im Jahre 1821 entdeckte Palmer das nach ihm genannte Palmers⸗Land, Powell die Gruppe der Suͤd⸗Orkneys und der Russische Capitain Bellingshausen die Insel Peter's IJ. und das Land Alexander's I. Im Jahre 1831 fand Biscoe Enderby's⸗Land und im Jahre 1832 Grahams⸗Land und die vor demselben liegenden Inseln Adelaide, Pitt u. s. w. Im 8„*†¼ 4222 5 8 5 d :0 8 Jahre 1833 entdeckte Kemp unter dem Polar-⸗Kreise und unter Long. 70° O. Grw. die nach ihm genannte Kuͤste und fand auch unter Lat. 602 S. und Long. 700 O. Grw. Anzeichen von Land. Der Franzoͤsische Schiffs⸗Capitain Dumont d'lUrville bezeichnete mit dem Namen „Ludwig⸗Philipps⸗Land“ eine Kuͤstenstrecke, die bereits auf Powell's Karte vom Jahre 1822 unter dem Namen Trinity⸗ Land verzeichnet ist. Im Jahre 1839 entdeckte Balleny die Bal⸗ leny⸗Inseln und Sabrina⸗Land; hinter diesen Inseln und auf dem Parallel von 640 S. und zwischen Long. 105 ° und 110° O. Grw. fand er Anzeichen von Land. Dumont d'Urville entdeckte auf seiner letzten Reise im Jahre 1840 ebenfalls eine Kuͤstenstrecke, die er nach seiner Gemahlin „Adélie“ nannte.
Der Lieutenannt Wilkes, Commandeur des von den Verei⸗ nigten Staaten von Nord-⸗Amerika zu wissenschaftlichen Zwecken ausgesandten Geschwaders, welches aus den Schiffen „Vincennes“, Peacock“ „Porpoise“ und „Flying Fish“ besteht, entdeckte am 19. Januar 1840 in Long. 154 °. 27“ O. Grw. Land, das er bis Long. 97 ½, verfolgte, aber dann noch weiter westlich (etwa bis Long. 920 O. Grw.) den Eissaum erblickte. Es erstreckt sich dies Land, um den Polar⸗Kreis als mittleren Parallel⸗Kreis undulirend, etwa durch 60 Laͤngen⸗Grade, und wenn, wie wohl keinem Zweifel unterliegt, Wilkes⸗Land gegen W. mit Kemps⸗ und Enderbyes⸗-Land und gegen O. mit der hinter den Balleny⸗ Inseln befindlichen Kuͤste verbunden ist, so haben wir hier eine zusammenhaͤngende Kuͤste von Long. 502 — 180“ O. Grw. oder von 780 — 800 Deutschen Meilen.
Ganz neuerdings haben wir durch die von England ausge⸗ sandte antarktische Expedition einen wichtigen Beitrag zur Kenn niß des Suͤdpolar⸗Landes erhalten. Vor etwa achtzehn Monaten segelten naͤmlich die Schiffe „Erebus“ und „Terror“, unter den Befehlen des Capitains James Clark Roß*) und des Commander Crozier, von England ab. Der Hauptzweck dieser Expedition*) war
2*) Nach Horsburgh sollen jedoch Robben⸗Faͤnger aus New⸗York bereits in den Jahren 1812 und 1813 Suͤd⸗Shettland besucht, ihre Entdeckung aber verheimlicht haben, um den Gewinn mit Nieman den theilen zu duͤrfen. 81. **) Der Capitain James Clark Roß ist ein Neffe des durch seine Reisen zur Aufsuchung einer Nordwest⸗Durchfahrt bekannten Capi⸗
ßig. Wenn etwas die Verachtung zu vermehren vermag, womit Entschließung und diese gnaͤdigen Gesinnungen bringen wir dieses Unternehmen aufgenommen worden ist, so sind es die er Mabestet den ehrfurchtsvollen Dank der Kammer der SÄIn dabei kompromittirten Personen, die seit langer Zeit alle 44†νν e Wir schaͤtzen uns uͤberaus gluͤcklich, bei 185 1 oͤffentliche Achtung durch ihr Privat⸗Betragen verloren hatten. ter Ehrf Ereignisse die Empfindungen dankbarer Liebe, H-eh Es befinden sich unter der Verschwoͤrung auch sogenannte hrfurcht und treuester Anhaͤnglichkeit Ew. Koͤnigl. Maiestaͤt
9 u ing enan persoͤnlich vortragen zu duͤrfen. Moͤge die goͤttliche Vorsehung, die alte Patrioten, die in der Revolution freiwillig gegen die Hol⸗ uns einen solchen Koͤnig geschenkt, Fastimniiges Gebet erhoͤren und “ 2. 1 u 8
letzten Berichten aus Neape jef sich bi in die er Ver 8 ins J Roß, d auf seiner le Reise begleitete. Er ge⸗ ßten 2 is Neapel belief sich bis dahin die Zahl der Ver⸗ Santar tains John Roß, den er auf seiner letzten Reise be⸗ 1 hafteten auf etwa 80 Personen nn. . 8 “ ö1“ “ hoͤrt zu den ausgezeichnetsten Offizieren der Britischen Marine. 8 b 8 Merxiko. — “ **) Veranlaßt /wurde diese Expedition zunaͤchst durch Herrn A. von “ E v“ Eb“ Humboldt's großartige Idee, die ganze Erd⸗Oberflaͤche mit einem b eracruz, 19. Sept. Am 31. August empfing die Depu⸗ Retze magnekischer Obsedvatorten zu umspannen. Bereits im Jahre tirten⸗Kammer in Mexiko von General Paredes, der ich bekannt⸗ 1829 machte naͤmlich Herr von Humboldt den Vorschlag, auf sehr
Se. Koͤnigl. Maäjestaͤt geruhten, diese mannigfachen Beweise der aufrichtigen Anerkennung, Ergebenheit und Anhaͤnglichkeit Ih⸗ rer getreuen Staͤnde mit landesvaͤterlichem Wohlgefallen entgegen⸗ zunehmen und diese ungeheuchelte Darlegung der sie fuͤr Hoͤchst⸗
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II1“ ermo, 17. Okt. (A. Z.) Nachdem Ihre Majestaͤten
Catanig, Syrakus und Girgenti besucht hatten, sind dieselben in b “ Ig
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