“ ““
kanntlich auch der Gott des H— G sche Stiege, nicht offen, sondern verschlossen durch ein Anapiesma, welches von jenem auf der Buͤhne ausdruͤcklich unterschieden wird (Pollux IV., 127. 132.). Hatte der erschienene Geist z. B. der des Polydor in der Hekuba des Euripides seine Rolle beendigt, so verschwand er durch die Versenkung auf der Buͤhne, trat aus dem Hyposcenium neben den Altar des Todesgottes und versank durch jenes zweite Anapiesma, daß zuverlaͤssig sofort sich wie⸗ der schloß. Wofern nicht die Versenkung in der Orchestra blos gebraucht wurde, wenn der Chor, wie in den Eumeniden des Aeschylus, aus Wesen der Unterwelt bestand. — Somit faͤllt auch der letzte schein⸗ bare Grund. Saͤmmtliche falsche Ansichten uͤber die Einrichtung des Griechischen Theaters sind beseitigt und wir haben freie Bahn vor uns, so daß jetzt eine kurze S childerung des Griechischen Theaters, nach seiner wirklichen Beschaffenheit, sich zusammenstellen laͤßt. So viel ergiebt sich schon jetzt: das Griechische Theater, erfunden und ausgebildet zur Zeit der hoͤchsten Bluͤthe des Hellenischen Geistes, war in allen Theilen das harmonischste, in sich vollendetste Kunstwerk, welches der schaffende Genius der alten Zeit ins Le⸗ ben gerufen. E. H. Toͤlken.
Wictenschatkt, Kunst und Literatur.
Der Leipziger Kunst⸗Verein.
„à¾‿ Leipzig, 10. Nov. Am letzten Oktober wu naͤlde⸗Ausstellung (vergl. Staats Ztg. Nr. 310 und 313) geschlossen, ind einige Tage nachher, am 4. November, fand die statutenmäaͤßige Heneral⸗Versammlung des Kunst⸗Vereins statt⸗ Aus dem dabei heils Verhandelten theils Vorgetragenen hebe ich als von allgemei nerem Interesse Folgendes heraus. Die diesjaͤhrige General⸗Ver ammlung erhielt dadurch eine besondere Wichtigkeit, daß sie die rste war, welche nach der im Jahre 1839 erfolgten Verschmelzung des Leipziger Kunst⸗Vereins mit dem weit aͤlteren Verein Leipziger Kunstfreunde stattfand. In Folge dieser Verschmelzung war die Ent werfung neuer Statuten noͤthig geworden, und die damals berufene General⸗Versammlung hatte die Redaction derselben dem Direkto⸗ rium, unter Zuziehung des Ausschusses, uͤberlassen. Die hierbei ein—
getretenen, so wie die von Seiten der Koͤniglichen Kreis⸗Direction,
Behufs der nachgesuchten Bestaͤtigung, erforderten Veraͤnderungen wurden der Versammlung mitgetheilt und von dieser ohne Widerrede
genehmigt. Eine ausfuͤhrliche Diskussion entspann sich dagegen uͤber einen anderen, vom Vorsitzenden, Namens des Direktoriums, zum Vortrage gebrachten Punkt, naͤmlich uͤber die Mittheilung der ange⸗
kauften Bilder an andere Kunst⸗Vereine zum Zwech der Ausstellung.
Bisher hatte das Direktorium, im Einverstaͤndniß mit dem Ausschuß,
dfters Gemaͤlde zu diesem Zwecke versendet, und dagegen von anderen
Vereinen aͤhnliche, und zum Theil sehr werthvolle Zusendungen, fuͤr
die hiesige Ausstellung erhalten. Reuerdings schien sich jedoch, vor⸗
zuͤglich wohl in Folge eines Falles, wo ein sehr kostbares Gemaͤlde von le Poittevin auf einer groͤßeren Rundreise dieser Art gelitten hatte, im Schooße des Direktoriums und des Ausschusses selbst eine
Meinungsverschiedenheit gebildet zu haben, und aus diesem Grunde
brachte das Erstere die Sache jetzt an die General⸗Versammlung, um
deren Ansichten daruͤber zu vernehmen. Diese sprach sich nun aber
rde unsere Ge⸗ 13
Todes war, befand sich die Charoni⸗
M“ v11“ u“ mit Hinzurechnung des Erldses aus dem Verkauf der Kataloge, eine Einnahme von ungefaͤhr 1700 Rthlr. abwarf. Bemerken muß ich hier noch, daß der hiesige Kunst⸗Verein nicht, wie andere dies thun, df fentlich zur Einsendung von Bildern⸗ auffordert, sondern sich privaͤ⸗ tim an die einzelnen Kuünstler wendet, was allerdings weniger geeig net ist, eine starke Konkurrenz hervorzurufen; dagegen aber auch dem Direktorium eine strengere Auswahl in Betreff der zuzulassenden Bilder gestattet. Gekauft wurden von den ausgestellten Kunstwer ken fuͤr das staͤdtische Museum zwei, das große, praͤchtige Bild von Ealame in Genf, „der Bergsturz im Hasli-Thale“, zum Preise von 3000 Fr., und „der schlafende Raͤuber” von L. Robert fuͤr Noch unterhandelt wird wegen Ankauf des
Präm. Sch. —. Frankf
4 ½ 55 ½¼ G. zu 500 Fl. 138 do. 4 ½ Aul. 10
Eisenbah linkes
70 Friedrichsd'or. Schwindschen Gemäaäͤldes, „Ritter Kurt’'s Brautfahrt“, fuͤr welches der Maler 200 Louisd'or fordert, allerdings ein hoher Preis fuͤr ein Genrebild, selbst von dieser Groͤße und Ausfuͤhrung. Zur Verloo⸗ sung wurden 29 Kunst⸗Gegenstaͤnde zum Gesammt⸗Preise von 3500 bis 3700 Rthlr. erworben, naͤmlich 16 Oel⸗Gemaͤlde, 12 Kupferstiche und 1 Gips-Modell. Unter den ersteren befanden sich mehrere sehr werthvolle Stuͤcke, z. B. „die Dorfschule“ von Waldmuͤller, „Koͤnig Heinrich IV.“ von Schrader, „der Starenberger Sec“ von Schrader, „die Loskaufung von Christensklaven“ von T. von Oer, „das Ungarische Kaffeehaus“ von Rustiger und einige gro ßere Landschaften von Crola, Richter, George Achenbachc. Ueberdies sind noch von Privaten fuͤr ungefaͤhr 2000 Rthlr. Bilder
do.
London Passive 4 ½. Au Engl. Russ. —.
Paris, 80. 35. Aul. de 22 ½.
Wien, 1 ½ —. Bank--
Amsterdam, 9. 0kt. Niederl. wirkl. Schuld 51 9%. 5 % 4o. Kanz. Bill. 25 ⅛.
Antwerpen, 8. Nor.
Hell. 50 %2%. 50.
Dresden 101 G. Hamburg, II. Nov.
8 Passive 2.
9 11 2, 9. oft. wean- 99 8. 6 Span. „ Passive —. Preuss.
Pol. —. Oesterm. 105 ¼.
Ausg. —. VZinal. 4 ⁄⁄6.
Zinsl. —. Neue Avl. 20.
10. Nov. Oesterr. 5⁰ Met. 107 G.
Bank-Act. 1897. 18952 Loose zu 100 Fl. —.
Poln. Loose 74 ¼ G.
urt a. M., 12 21½ Br. * 137 ⅞. 2 ½ Br.
4,, 99 6. Partial-Obl. —. Loose Preuss. Präm. Sch. 80 ½ G. 2 Span. Anl. 22 ½. 22. 2 ½ *%
n-Actien. St. München-Augsburg Köln-Aachen 97 2 G. . Bank-Actien 1570 6. Engl. Russ. 108 . „ 6. Norv. Cons. 3 9½ 89 Bel N 21* 4 b -8 9. g. Neue Anl. 21 3 sg. Sch. 10 ⅛½. 23 5 Holl. 51 ½. 5 % port. 29 32 ; . Bran. 57. Colmmb. 19. . 25 * 2 3 S-Sg 8 90 4* 8 2. 25 ¼%. Peru 13 ½. Chili —. .Nov. 5 % Rente fin eour. 116. 10. 302 ——1 r. 81. . 6 Neapl. 105. 90. 5 ½ Span. Rente
8 8 5 Germain —. Versailles rechtes Ufer —.
Leipzig-
Strassburg -Basel —.
3
8. Nov. 5 % Mat. 105 ⁄%. 4 ½ 98 ½.
3⁹ Actien 1556. Aul. de 1834 137.
de 1839 109.
9210
2 0
angekauft worden, so daß im Ganzen also ein Verkauf fuͤr 7 bis 8000 Rthlr. stattgefunden hat, ein Resultat, womit in Betracht der
Meteorologische Beobachtungen.
Zahl und des Werthes des Eingesandten die Kuͤnstler wenigstens nicht ganz unzufeieden zu seyn Ürsache haben, zumal wenn man hinzunimmt, was der Vorsitzende auch ausdruͤcklich erwaͤhnte, daß
1841. 12. Nov.
Abends 10 Uhr.
Morgens Nachmittags
3 Nach einmaliger 6 Uhr. 2 Uhr
Beobachtung.
die Kuͤnstler ihre Preise von Jahr zu Jahr mehr steigern und da⸗ durch die Kaͤufer, besonders unter den Privatleuten, abschrecken. — Unmittelbar nach beendigter General⸗Versammlung ward die Ver⸗ loosung der zu diesem Zwecke angekauften Kunst⸗Gegenstaͤnde unter die Mitglieder des Vereins vorgenommen. Die Zahl der Actien, welche an dieser Verloosung Theil nahmen, betrug 1412. 65 Stuͤck Actien waren wegen nicht geleisteter Einzahlungen annullirt worden.
Luftwärme ...
Thaupunkt ... Dunstsättigung Wetter
Wolkenzug..
I1q
Den 13. 1841.
Noveuwrber Sonntag
Pr. Cour.
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der do. do. Prior. Act.
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1 4 2 do. do. Prior. Aet. 5 5 4
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Rhein.
do. do. Prior. Act.
10121 Eisenb. r5 105 101 101½ 100 ½
Gold al marco
40. di 52 “ mecdlie 61 8 9
Friedrichsd'or
auf eine erfreuliche Weise fuͤr die moglichste Lüberalitäͤt und Gegen⸗ seitigkeit in dieser Hinsicht aus, und so ward die Frage: Ob die bisherige Befugniß des Direktoriums, die fuͤr das Museum ange kauften Gemaͤlde zu versenden, aufhoͤren solle, einstimmig ver neint, und nur die Ansicht geaͤußert, daß dabei die erforder⸗ liche Vorsicht und eine gewisse Beschraͤnkung hinsichtlich der Zeit dieser Versendung stattfinden moͤge. 8
In Bezug auf die Resultate des Vereins und speziell der eben been⸗ digten Ausstellung wurden folgende Angaben gemacht: Die fortdauernde Theilnahme an dem Gedeihen des Vereins hatte sich, sowohl von Seiten der Kuͤnstler durch Einsendung von Kunstwerken, theils fuͤr die kleinere, permanentere, theils fuͤr die groͤßere Ausstellung, als auch von Sei⸗ ten des Publikums durch Besuch der Ausstellungen und durch Actien⸗ Zeichnung, auf erfreuliche Weise kundgethan, wenn schon in beider⸗ lei Hinsicht nicht ganz in dem fruͤheren Grade, was wohl nur in zufaͤlligen und voruͤbergehenden Umstaͤnden seinen Grund haben mag. Die geringere Zahl der zur diesjaͤhrigen Ausstellung eingefandten Kunst⸗Gegenstaͤnde, unter denen sich uͤberdies doch weniger allgemein Ansprechendes fand, als in fruͤheren Ausstellungen, mag es verschuldet haben, daß auch die Zahl der Besuchenden gegen fruͤher zuͤruͤckblieb. In⸗ dessen belief sich die Zahl der ausgegebenen Billets doch auf 8842, was,
— —— . 1u
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Dienstag, 16. Nov.
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Maestro Gaetano Signor Agostino Zucconi: Conte die
Posse mit Gesang in 3
Verantwortlicher Redacteur Dr.
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+ 3,6 ° R.
+ 1,9 üu.
87 pCt.
5,4 °R. 2,3 °. 78 pCt.
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+ 5,80R. + 4,70n. 91 PpCt. W.
beiter. V
Königliche Schauspiele. „ 14. Nov. Im Opernhause: Die Stumme von
Musik von Auber.
(Herr Bouillon, vom Stadttheater zu Leipzig: Alfons, als Gast⸗
der Plaͤtze. Ein Platz in den Logen des ersten hlr. 10 Sgr. ꝛc. zusplelhauke: Der Degen, dramatischer Scherz in E. Raupach. Hierauf: Die gefaͤhrliche Tante, Lust⸗
15. Nov.
Im Schauspielhause:
Im Opernhause:
Orpheus und Euri⸗ 3 Abth., mit Ballet.
Musik von Gluck.
Im Schauspielhause: 1) La Marquise de Senneterre, c0-
ctes, par Melesville. Im Opernhause: Königstädtisches Theater.
14. Nov. Die Muͤllermeisterin, oder: Die Folgen Gemaͤlde aus dem Leben mit Gesang in 3 Akten
— 88 ₰ joniseche 7.
185 Nov. (Italienische Opern⸗-⸗Vorstellung.) Gemm
pera in 3 Aiti. Poesia del Sgr. Bidera. Musie- Donizetti. (Signora Laura Assandri:
Vergy.)
Der Talisman
16. Nov. Zum funfzigstenmale:
Akten, von J. Nestroy. —nAnöö—
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Bei B. G. Teubner in Leipzig ist in Kommis sion erschienen und bei W. Logier in Berlin, Friedrichsstr. Nr. 161, so wie in allen Buch⸗ handlungen, zu haben:
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Dieses von einem Studirenden fuͤr Studirende entworfene Schriftchen, welches das Wesen der Frei⸗ heit auf eine hoͤchst geistreiche Weise entwickelt und danach den Standpuukt der akademischen Freiheit an sich und im Leben, im Staate und in der Wis senschaft bestimmt, wird kein Gebildeter unbefriedigt aus der Hand legen.
Eine Ab⸗ gr. 8. brosch.
Beilage
gluͤcksfall hat sich vor
unseres Landes gewaͤhren so
1 n -usp Zum erstenmale wiederholt: Treue Liebe, Schauspiel in 5 Abtheil,, von Eduard
b . 2) La première représenta- lion de: La soeur de Jocrisse, folié-vaudeville en 1 actc. Mittwoch, 17. Nov.
1 . Faust, dramatisches Gedicht von Goͤthe, in 6 Abth. 8
Deutsche Bundesstaaten.
Emden, 6. Ems liegenden Ems⸗Wachtschiff Freitage, den 29. Oktober Mittags, 4 Personen, deur Wallenstein, ein Matrose Namens Romann, de Gehuüͤlfe Muͤller und der Steuer⸗Aufseher Meyer, i nach dem eine Stunde dort einige Privat⸗Geschaͤfte abzumachen. Tages nach dem Wachtschiffe zuruͤckkehrten, weh Sturm aus Ost, wodurch ihr Boot schon fahrt von den Wellen stark geschaukelt nicht zur bestimmten Zeit auf dem mußte man befuͤrchten, Befuͤrchtung hat sich Zweifel unterworfen, schlagen oder Sinken des Boots ihren Die Leiche des Muͤllers von Petkum gefunden worden.
dem auf der
leider seitdem bestaͤtigt,
Tod
funden haben. der Plate
Der
große Segel wurden gleichfalls an diesem Tage an einem in befindlichen alten Hoͤfd ge⸗ Es befinden sich unter den Verungluͤckten
Ems zwischen Borssum und Nesserland funden und geborgen.
zwei Familienvaͤte
Hesterreich
„ Prag, 6. Nov.
da es ungeachtet
den herannahenden Winter, des Geldumlaufs
immer herrschenden Stockung
an Waarenbestellungen fehlt, wie man dies bisher bes . Leitmeritzer Kreises ist die Geld⸗ trostlos; die dortige traurige Lage duͤrfte auch wohl dann erst eine Wendung zum Bessern erhalten,
Nur im nördlichen Theile des und Geschaͤftsnoth noch sehr
das Geymuͤllersche Fallissement
wenn die durch
*
Zahlungsunfaͤhigkeit der beiden großen Kattunfabriken in Niemes 1 da die eigenthuͤmlichen Ver⸗ einen ungewoͤhnlich großen
und Reichstadt gehoben seyn wird, haͤltnisse jener beiden Etablissements 1 Einfluß auf die ganze dortige Umgegend ausuben. deutende Anzahl von Arbeitern, deren Existenz thaͤtigkeit dieser 8 maßen System, war einen tuͤchtigen Stamm von Werkmeistern durch freigebige Unterstuͤtzung Grund und Boden sich zu sichern — macht ein nung der Geldverhaͤltnisse jener beiden Grade wuͤnschenswerth, weil es sonst bisher beschaͤftigt gewesenen und Vaͤter gleich hart waͤre, entweder
fur
nen Grundbesitz mit Schaden zu veraͤußern und milien anderwaͤrts Nahrung und Unterkommen 3 noch groͤßerer Wichtigkeit aber sind die
Gegend; diese großartige Musterfabrik, — eben so ihre eigenen Leistungen, wie hochverdient durch dort ausgegangenen der Industrie gewissermaßen zum Vorbilde gewordenen gen — war in . Jahren 1 werbung seltener industrieller Verdienste als in der eigenen Geldmittel. Dessenungeachtet war die persoͤnliche Rechtlichkeit ihres Besitzers so deutend, daß die Mehrzahl der Geschaͤftsmaͤnner zu demselben in Kreditsbeziehungen trat, welche waͤrtigen Lage der Dinge die Dispositionen
technisch
merzielles wa baldigen Beseitigung der Geldverlegenheiten abhaͤngt. Je mehr daher die Zahlungssistirung de Wichtigkeit fuͤr den Geschaͤftsverkehr einer anderen derartigen ther ist es, dieses wichtigsten wieder erbluͤhen zu sehen.
Weise nicht, da hiesige Haͤuser eine hoͤchst liberale Be villigkeit zu die nur durch die Zaͤhigkeit r
Ordnung dieser Verhaͤltnisse zeigen, einiger Wiener nicht fuͤr eine guͤnstigere Stimmung duͤrfte es
zu gewin
Nov. (Ostfr. Ztg.) Ein hoͤchst trauriger Un⸗ kurzem in unserer Naͤhe zugetragen. fe begaben sich am
der Steueramts⸗
von hier entlegenen Dorfe Petkum, um Als sie am Abend jenes
wurde. Wachtschiffe . . L. daß ihnen ein Ungluͤck wide en. . und es ist keinem daß alle obenbenannte Personen durch Um⸗ in den Wellen ge⸗ ist am 1sten d. M. auf
Die Berichte aus den Fabrik⸗Distrikten ziemlich beruhigende Hoffnungen fuͤr
der doch nicht so sehr
von der Geschaͤfts⸗ beiden Fabriken abhaͤngt — bei denen es gewisser⸗
zum Ankaufe von
Fabrikhaͤuser im hohen fuͤr die
umher ansaͤssigen ohne Arbeitsverdienst dort zu verkuͤmmern, oder ihren durch vieljaͤhrigen Fleiß erworbenen klei⸗ ZI1 zeitgemaͤßen Kirchen⸗Styl gelten ö5 derschen Kantate betrifft, so ist ein Rückwirkungen, ven⸗ ein anderer im weltlichen der Fabrik in Reichstadt, auf die kommerziellen Verhaͤltnisse jener
des gesammten Kaiserstaates
den letzten 10 Jahren viel gluͤcklicher der das Vertrauen in allgemein und be⸗
dieser zahlreichen Wechselglaͤubiger aufs empfindlichste hemmten und daher deren „kom⸗ s Seyn oder Nichtseyn“ gegenwaͤrtig gewissermaßen von der der Reichstaͤdter Fabrik
ganzen Gegend vor so vielen Faͤllen sich unterscheidet, um so wuͤnschenswer⸗ Mißverhaͤltniß ausgeglichen und in einem der Industrie⸗Distrikte des Landes die fruͤhere Regsamkeit An Hoffnungen hierzu fehlt es gluͤcklicher
Banquiers bisher verzoͤgert wurde.
freilich nur dem humanen Interesse, welches hochgestellte
Personen an dieser bedauerlichen Angelegenheit ne
die baldige guͤnstige 188
1407
Allgemeinen Preußischen
Lbösung einer Angeleger von welcher das Wohl Hunderter von Familien abhaͤngt.
Staat
nheit herbeizufuͤhren,
Von er Comman- — der Comma⸗ Berlin.
n einem Boote
te ein heftiger Musik⸗Direktor bei der Ab⸗ Als sie anlangten, Jene
desselben unter der Leit tern schon ein kurzer sowohl, wie vom des Gefuͤhls spricht vollkommen
rfahren.
gefuͤhrte, fest in eina pfende trachtung Moment
Mast und das in der eine
einer
uͤber aus sie werden sogar mehr
Kantate auf
gung der Stimmung,
Zeit des
leider noch zu lassen. Wenngleich wir gleichsam in die besorgt hatte. werden, so in ihnen. Dasselbe ist der Fall. herbeigefuͤhrte 3 Gemaͤlde, womit Einfacher, Schon die be⸗ dieser Composition; hei besonders als
Aufsehern und letzten Sop
ie baldige Ord⸗
vielen darin Familien⸗
hat.
Tonkunst nicht. wohl, als er seinen „ 8 88 43 8 438 nebst ihren Fa⸗ stigen Tief u suchen. Von besonders
lichen, 1 stehen den letzteren beruühmt durch die vielen von ven sind, so sehr auc welche der Komponist en Verbesserun- in der Er⸗ Vermehrung
legt.
Die
Tag
da alle vier Solo
der Umgegend bei der gegen—
Bildung kennen zu kaum das Portament Rezitative und der ru ö1“ rselben durch die 8,
Mezzosopran⸗Partie Stimme neben der hauptete. reitwilligkeit zur
A eine Verwandtschaft S l Sympvathie auch auf Sollten diese genannten Saͤngerin nen seyn, dann
zu charakterisiren. hmen, gelingen,
Allgemeiner
Bekanntmachungen.
bob11
Der Schiffsknecht Friedrich scheinlich aus dem Dorfe Zittow, 3 bis 4 Meilen von Berlin, gebuͤrtig, welcher der Veruͤbung, eines großen Hausdiebstahls dringend verdaͤchtig und des halb zur Untersuchung gezogen ist, hat sich seiner Vechaftung durch die Flucht entzogen.
Alle verehrliche Behoͤrden des In⸗ und Auslandes werden ergebenst ersucht, auf den unten naͤher bezeich⸗ neten ꝛc. Blume zu vigiliren, im Betretungsfalle aber ihn zu verhaften und nebst allen bei ihm etwa sich vorfindenden Geldern und Effekten durch sichere Leute hierher transportiren und an die Gefaͤngniß Expedition, Molkenmarkt Nr. 1/ abliefern zu lassen. Wir versichern die ungesaͤumte Erstattung aller Ko sten und den verehrlichen Behoͤrden des Auslandes unsere Bereitwilligkeit zur Erweisung aͤhnlicher Ge⸗ gendienste.
Berlin, den 8. November 1841.
Kdnigl. Kriminalgericht hiesiger Residenz. 1 Bonseri.
Signalement.
Der Schiffsknecht Friedrich Blume ist in dem Alter von 25 bis 27 Jahren, kleiner aber untersetzter Statur und hat blondes Haar. sonsbeschreibung kann nicht angegeben werden.
Erledigter Steckbrief. Der durch den Steckbrief vom tsten d. M. ver folgte ehemalige Expeditions⸗Eleve, jetzt Privatschrei⸗
ber Albert Carl August Hanel aus Fuͤrstenwalde,
“
Blume, wahr 1
Eine naͤhere Per⸗
ist ergriffen und zum Stadtvoigtei
Berlin, den 9. November 1841.
Auf Antrag des hiesigen Christian Muͤnnich wird dess Johanne Christiane Muͤnnich geb. aufgefordert, zu ihrem Ehemanne und die termino den 10. Jagnuar 1842, an Gerichtsstelle vor Herrn ferendarius Plesch, sich zur dem ꝛc. Muͤnnich oder ihrer
Antrag des Letzteren 88 fuͤr d heil Zeitz, den 24. Juni 1841. Kdooͤnigl. Preuß. Land
—
Stadtgericht zu Berlin, den 12. Das in der straß Ludwigsche Grundstuͤck, gerichtlich 29,256 Thlr. 2 Sgr. 9 Pf., soll
am 26. April 1842, Vormittags an der Gerichtsstelle subhastirt werden.
tragenen Ehefrau des Eigenthuͤmers,
Die Kantate „ am Mittwoch in der glaͤnzend gen Zwecken ausgefuͤhrt wurd sung des damals gerade fuͤnfundzwan dem Frieden von 1815, Julius Se erste dffentliche Ausfuͤhrung fand
stituts im letzten Winter statt,
Kopon
ner Kantate, unter welcher 1 nder gefugte und den Gegenstand Tondichtung verstehen, sondern mehr eine blos lyrische Be⸗ Begebenheit oder Dies hindert nicht, epische oder dramatische Bestandtheile mit aufgenommen werden, oder weniger vorkommen muͤssen, ein Ereigniß, auf eine That begruͤndet ist; nur sind diese nicht das Wesentliche, sondern
soll. So galt es in dem vor Kampfes und Sieges zu wecken, be⸗ G — Friedens noch einmal in uns nachtoͤnen
Gefuͤhl des neu errungenen Friet g die Choͤre mitunter so
aus, welches auf alle Zeiten paßt,
ganz Richtige seyn, nur
Lieder und Ensemble⸗Stuͤcke
neue Auffuͤhrung ersten, die im verflossenen
die wir nunmehr zu diesen übernommen und gab uns auch fuͤr Kirchen⸗Musik eine lernen.
hevo Du treuer Gott’ strichenen Oktave entwickelte. dem sonoren Raum der tion und dem Tonhalten dieser
ersteren Wenn E. T. zwischen dem Klang von Instrumenten so koͤnnte mo⸗ menschliche Stimmen uͤbertragend, die der erst Maiengloͤckchen und die der letzteren mit der dunkeln Nelke vergleichen, um sie im Verhaͤltniß zu einander elung dieser beiden Stimmen in den ekte eben so angenehm als charak⸗
Die Abwech Arien und Liedern der Kantate wie
Ehe mit ihm fortzusetzen, spaͤtestens
ung
solchen.
welche dur
daher Gegenwart
in den epi
und
verlangt.
+
einem Choral, als Cantus firmus,
„ zurvn Kirche
wurde
findet „
mit dem
7.
Koͤnigl. Kriminalgericht hiesiger Residenz. Bonseri.
Vormittags 9 Uhr, Oherlandesgerichts⸗Re⸗ Fortsetzung der Ehe mit anderweitigen Erkla⸗ trung zu melden, widrigenfalls die Ehe auf ferneren getrennt und die ꝛc. Muͤnnich den schuldigen Theil erklaͤrt werden wird.
und Stadtgericht. Rosenfeld.
Nothwendiger Verkauf. 8 August 1841. Reuen Koͤnigsstraße Nr. 65 belegene abgeschaͤtzt zu
Tare und
Hyvpothekenschein sind in der Registratur einzusehen. Die unbekannten Erben der als Glaͤubigerin einge
Wilhelmine
wickentchakt, Aunct und Literatur.
Deutschlands Befreiung“, welche erleuchteten Garnisonkirche zu wohlthaͤti de, ist im vorigen Jahre, auf Veranlas
von Langbecker Schneider in Musik gesetzt worden. an demselben Ort und von Seiten des Komponisten stehenden Gesangs⸗In bei welcher Gelegenheit in diesen Blaͤt Duͤsseldorf sind Bericht uͤber dies vom Verfasser des Gedichts isten mit geschickter gearbeiteten Werkes gegeben wurde. anen den poetischen und musikalischen Bedingungen ei⸗ wir nicht eine dramatisch oder episch aus
ch
liegenden die
de
druͤcken sie doch nur das ganz Allgemeine solcher Zustaͤnde
un
schen Schilderungen der Recitative Dies moͤchte denn auch, wie gesagt, fuͤr scheint dann die „Deutschlands Befreiung“ eine etwas it der Komponist den will auch zu dem Charakter des ganzen Werks nicht recht stimmen. ungekuͤnstelter
Haydn Vorbilder gedient. sind gefaͤllig und fließend; nur »ran⸗Arie ist cine Mischung moderner und äͤlterer
Ausdruck A.
die sich nicht zusammen vertragen wollen. noͤthig, ein brillantes Musikstuͤck mit Passagen und Koloraturen an⸗ zubringen, und sah sich hier auf fruͤhere in neuerer Zeit sich kein bestimmter kirchlicher Aber eben dieser Mangel scheint anzudeuten, haupt dergleichen Prunkstuͤcke im ern mehr Paulus“ schrie 8 er ge˖ auch in formeller Hinsicht als Muster im darf.
dieser Kantate Jahre stattfand, sehr vortheilhaft aus, Partieen diesmal von den ausgezeichnetsten Mit gliedern der Koͤniglichen Oper gesungen wurden. zaͤhlen duͤrfen, hier zum erstenmal Gelegenheit, in ihr Kuͤnstlerin von durchaus gediegener Man haͤtte von ihrer zarten Stimme erwartet, welches sie besonders Ul und feierlich gehaltenen Arie „Gieb uns bis an die Graͤnze der zwei Von vorzuͤglich schoͤner
die
Saͤngerin. Die Alt⸗ oder vielmehr von Dlle. § ihre eigenthuͤmliche Anziechungskraft be⸗ A. Hoffmann in einem
Handarbeiters Johann straße belegene Boller en abwesende Ehefrau, geschaͤtzt zu 12,913 Freund, hiermit am 24. zuruͤck zu kehren an t äaber in
M
Dies
Charakter komponirt; die ersteren an Effekt etwas nach, weil sie zu lang ausge⸗ sponnen und fuͤr die Laͤnge nicht praͤgnant genng in ihren Moti⸗ auch die technische Gewandtheit anzuerkennen ist, in der Durchfuͤhrung, namentlich in verwebten Schlußchor,
Hypothekenschein sind in
2)
1)
nor
der
und der
zigjaͤhrigen Zeit⸗Abschnitts seit RAnt
gedichtet und von dem Ihre
Technik und mit Waͤrme Seine Form ent
ganz erschd
einen einzelnen lyrischen
daß einzelne insofern die
dienen blos zu lebhafterer Eere das Werk hervorgerufen werden Erinnerung an eine große besonders aber das schoͤne gehalten sind, daß - Handlung selbst zuruͤckversetzt
d das lyrische Element uͤberwiegt
fuͤr eine Kantate das Bezeichnung derselben als zu spezielle, und das Schlacht⸗ zweiten Theil eingeleitet hat,
ist ein Haupt Vorzug Romberg haben wohl da Die Melodieen der Arien, in der Weisen, Der Komponist fand es
dere
gan
Foͤrmen zuruͤckgewiesen, da Bravour⸗Styl gebildet daß unsere Zeit uͤber isten und erhabenen Genre der fuͤhlte Mendelssohn sehr b, der, abgesehen von der gei⸗
Was die Choͤre der Schnei Theil derselben ganz im kirch
soll. ten
dem mit an den
zeichnete sich vor der
Dlle. Tuczek, hatte die Sopran⸗Partie
im Vortrag der
und dreige choner Wirkung war in Glockenreinheit in der Intona⸗ Haͤhnel ausgefuͤhrt, deren seiner Phantasie Stuͤcke Noch und dem Duft von Blumen
man, diese geheimnißvolle
seyn.
— —
Nothwendiger Verkauf. tadtgericht zu Berlin,
die Koͤnigliche erworben. und der Baß⸗Solopartie in der Kantate durch
zufuͤgen, thaͤtige Zweck hohe Jer der Garnisonkirche dicht gefuͤllt waren.
wir haben bezeugt, wie unter den Gegenstaͤnden neue Darstellung 1 freilich nichts als, zur Seite, das Felsengrab, welches den Leichnam des Heilandes birgt; mehr in sich versunken,
gen seiner bi schon im voraus auf die
r die Pr eußisehen
Arreste gebracht gebornen Seidentopf, werden zu diesem Termine worden, wodurch der gedachte Steckbrief erledigt W vorgeladen.
teristisch. Auch an Dlle. Haͤhnel hat nach ihrem Ab stäͤdtischen Theater, wo sie lange Zeit die Hauptstuͤtze der Buͤhne ein noch immer
Schl
Mantius und Bdtticher und der erakten Instrumental⸗Begleitung zu erwaͤhnen und
Abgang vom Koͤnig⸗ Oper war, sehr schaͤtzenswerthes Mitglied Vortrages der Te⸗ die Herren Ausfuͤhrung der Choͤre köͤnnen noch hin⸗
ießlich haben wir des trefflichen
daß der mit dieser Musik⸗Auffuͤhrung verbundene wohl⸗
In der thaͤtigen Kunst Verlagshandlung von
uns wiederum, wie bereits in so vielen Werken desselben die edelsten und anmuthigsten gen Deutschen Kunst vorgefuͤhrt werden. groͤßere Blaͤtter nach Gemalden des genialen Philipp Frankfurt a. M. rung der Kuͤnste in 3 dem großen Freskobilde, welches Veit im Staͤdelschen Kunst⸗Institut zu Frankfurt gemalt hat, Die Composition des Bildes ist, wie schon aus geht, wesentlich symbolischer Art; in der Weise aber, wie hier das Symbolische zur unmittelbaren auf eine individuell Werk den großartigsten Erzeugnissen aͤhnlicher Richtung, fruͤheren Epochen der Kunst hervorgebracht sind, 1 Uebrigens fuͤllen die Worte der Unterschrift die Bedeutung des Bil⸗
des nicht voͤllig aus; es sind nicht die Kuͤnste allein, es die hoͤhere, mehr geistige Kultur, im Gegensatz gegen turzustand des Heidenthums, deren Begruͤndung und deren 1 dung uns hier in hohen, charaktervollen Zuͤgen vergegenwaͤrtigt sind. Der Stich ist sehr trefflich; bei einer schlichten ein durchaus lebendiges Verstaͤndniß des Originals, besonders was die Koͤpfe anbetrifft, erkennen und giebt messene Haltung, welche dem Originale eigen und lerei uͤberhaupt angemessen ist, gluͤcklich wieder.
hoffen, daß auch die jene großartigen Gestalten der Italia und Germania, Weise behandelt und als Seitenstuͤcke im Stich erscheinen werden. graphie, gefertigt von Hahn dem Juͤngeren, nach einem Oelgemaͤlde Veits: es fuͤhrt die Unterschrift: Maria 1 welcher dieser Composition zu Grunde liegt, war uͤberaus gluͤcklich; uns desselben um so mehr zu
zu
nung und Zuversi abendlichen Himmels. Bilde herrscht, diese tiefe weiblichen Gestalten ausdruͤckt, wirkt ungemein ruͤhrend; wir fuͤhlen die ganze Die neuere trauernd Sitzender beschenkt; unter Art ist die in Rede stehende unbedenklich wuͤrdigsten und tiefsinnigsten Heft von dem Album Deutsche dirungen zu erwaͤhnen, welches das letzte des ersten Die drei Blaͤtter desselben bringen wiederum so werthvolle wie interes⸗ fante Gaben. Zunaͤchst den Haupttitel des Bandes, von dirt: eine lustige Umfassung von Arabes vaar ergoͤtzlich humoristische Scenen, wie das Buͤrgerlichen in Augenschein genommen von J. Fuͤhrich, „die Hochzeit zu Cana⸗ darstellend, ganz in der edeln und bedeutsam stylistischen Kuͤnstler schon geniale und meisterhaft radirte discher Seestrand mit einem in deren herbstlichem Gezweig beginnt.“ Die 24 Blaͤtter, welche den ersten Band des Albums aus⸗ fuͤllen, geben nunmehr fuͤr die Strebungen und Richtungen, die sich in der Kunst des heutigen Tages geltend anziehende Uebersicht. von Steinbruͤck, Steinle G duͤrfte auf ein Werk, dessen Herausgabe von Seiten der ge
Bede
nannten Verlagshandlung nahe bevorsteht,
Unter d
zu bekannten Gedichten und Volksliedern ten Theil zu Reinick's „Liedern Freunde“ bilden, und
den 11. September 1841.
Das in der Dresdner⸗ und neu anzulegenden Ufer⸗
Thlr. 2 Mai 1842, Vormittags 11.
der Gerichtsstelle subhastirt werden.
das Fraͤulein Gaultier,
1)
rene Domnick,
Ponge, 8
werden hierdurch oͤffentlich vorgeladen.
Proklama.
Auf den Antrag des hiesigen Kaufmanns C chels und dessen
orgen Aecker, als: Hein Morgen im ersten Schlage ostwaͤrts Hhein Morgen im ersten Schlage ostwaͤrts
3) ein Morgen im ersten Schlage westwaͤrts )h ein Morgen im zweiten Schlage westwaͤrts
hHein Morgen im zweiten Schlage westwaͤrts
sche Grundstuͤck, gerichtlich ab⸗ Sgr. 7 Pf., soll
Uhr,
8I Taxe und sonst damit durch die am 2 ppo der Registratur einzusehen. klusiv Die dem Anfenthalte nach unbekannten Glaͤubiger: abgewiesen werden.
Julie Charlotte Christiane von1
die Wittwe Boͤhn, Friedricke Charlotte gebo⸗
3) die Frau Susanne Catharine Raidt geborene
arl Mi
welche aus einem d Forderungen an nach 1 gewesene, von ihnen aber verkaufte, auf hiesigem Stadtfelde belegene
Nr. 36, Nr. 93,
N 2 96,
in hohem Grade erreicht seyn wird,
setzten
und
Nr. 9, 5
da die weit
Zur Kunst⸗Kritik.
J. Buddeus zu in denen Verlages⸗ Beispiele unter den Bluͤthen der heuti⸗ Wir nennen zunaͤchst zwei Veit zu Das eine von diesen, mit der Unterschrift: „Einfuͤh⸗ Deutschland durch das Christenthum“, ist nach
neuerlich verschiedene Blaͤtter erschienen,
gearbeitet und von Eduard Schaͤffer, gestochen. der Unterschrift hervor⸗
en Anschauung gebracht, wie es zugleich dramatische Weise duͤrchgebildet ist, steht 755 welche i wuͤrdig zur Seite. ist uͤberhaupt den rohen Na Ausbil⸗ Anlage laͤßt derselbe zugleich dieienige ruhig ge der Fresko⸗Ma Wir duͤrfen wohl Originals, auf gleiche zu dem vorliegenden Blatte Blatt ist eine Litho
8
beiden herrlichen Seitenbilder des
— Das zweite
„Maria Magdalena und die an⸗ sich dem Grabe gegenuͤber.“ Der Gedanke, erfreuen, als er uns der Bibel noch so manche fuͤr die kuͤnstlerische auf diesem Bilde
Scenen
hoͤchst ergreifende Scene Wir sehen
gewinnen sind.
vor demselben die zwei sitzenden Frauen, die eine die andere mit einem Schimmer von Hoff⸗ und hinter ihnen das Licht des diese tiefe Stille, die in dem die sich in den beiden
cht aufblickend, Aber gerade Ruhe des Schmerzes utung des Momentes, der uns hier vorgefuͤhrt werden Deutsche Kunst hat uns oft genug mit den Gestal⸗ allen Darstellungen solcher eine der edelsten und am
motivirten. — Sodann ist das achte scher Kuͤnstler in Original⸗Ra⸗ sten Bandes bildet.
A. Schroͤdterra ken und innerhalb derselben ein Album bei Adligen und bei wird. Sodann ein Blatt Weise behandelt, welche diesem so viele Freunde erworben hat. Ferner eine hoch⸗ Landschaft von F. Preller: „Nor⸗ Huͤhnengrabe und einer alten Eiche, der heraufziehende Sturm zu sausen
machen, bereits eine sehr werden zunaͤchst Blaͤtter Wagner erscheinen. —
Im zweiten Bande und C.
aufmerksam zu machen Titel „Lieder und Bilder“ (mit Illustrationen soll dasselbe einen zwei⸗ eines Malers mit Randzeichnun⸗
gewiß darf auch dies Unternehmen Theilnahme der Kunstfreunde rechnen. GI
em
Staaten.
dritten Schlage dritten Schlage
ein Morgen im dritten Schlage ostwaͤrts Nr. 70,
ein Morgen im vierten Schlage ostwaͤrts Nr. 45,
ein Morgen im fuͤnften Schlage westwaͤrts Nr. 19, 11) ein Morgen im fuͤnften Schlage ostwaͤrts Nr. 97, zu haben vermeinen, hiermittelst geladen, solche am 12. und 26. kft. Mts. und am 10. Dezember J., Morgens 10 Uhr, vor und gehdrig anzu⸗ melden und nachzuweisen, bei dem Nachtheil, daß sie 3. ej. zu erlassende Praͤ⸗ Senten;z ausgeschlossen und fuͤr immer werden
ostwaͤrts ostwaͤrts
Nr. 11,
ein Morgen im Nr. 44,
7) ein Morgen im
Datum Greifswald, den 2. „DOktober 886 (L. S.) Direktor u. Assessores des Stadtgerichts. Dre. Hobdefer.
Die am 15. Oktober 1838 verstorbene verwittwete Frau Fluͤgel⸗Hasenclever geb. Stueber hat in ihrem hinterlassenen Testamente ein Kapital von 4000 Thlr. mit der Bestimmung legirt, daß die Zinsen davon zwei auf Preußischen Universitaͤten immatrikulirten huͤlfs⸗ beduͤrftigen Studirenden aus ihrer Verwandtschaft
8 hefrau, verwittwet gewesenen Metz, als ein Stipendium verabreicht werden sollen. Dem geb. Saegert, werden alle diejenigen, Rechtsgrunde Anspruͤche un stehende, ihnen gemeinschaftlich gehoͤrig
Willen der Frau Testatrir werden Anwarfel⸗ welche ihr Verwandtschafts⸗Verhaͤltniß mit, dorscs⸗ ben oder mit deren Adoptiv⸗Mutter⸗ der zu Sen. hut fruͤher verstorbenen Frau Kaufmann Ruc 2 Hasenelever, nachweisen koͤnnen, aufgeforafree. 88 dieserhalb bei uns oder dem derzeitigen Fegees d — Stiftung, Herrn Kaufmann Herrmann hierselbst, zu
melden.
gemaͤß werden Anwaͤrter⸗
1. November 1841.
Landeshut, den Landesh Magistrat.
2 BI1“