1841 / 326 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

wurden, wurden unter⸗

en L Paler ebracht gend, zu Lande nach Palermo gebrach und rot der bewaff⸗

weges von einer Raͤuberbande angegriffen der bewasf⸗ neten Begleitung, die der Ueberzahl weichen ea ausgepluͤndert; in Folge dieses Ereignisses wut en 1 der sigen Polizei⸗Behoͤrde die schaͤrfsten Maßregeln ergrif . Sicherheit des Landes und der Heerstraßen zu Fachen; S wie will man dem Elende mit Gewalt Einhalt thun? Der Kö⸗ nig durchreist die Insel und uͤberall findet er auf dem Wege Feste aller Art, Wohlleben, Glanz und aͤchlenden Wohlstand nebst gluͤcklichen zufriedenen Gesichtern; allein kaum voruͤber⸗ schlagen auch die Wogen der Armuth und des Elends hinte, seinen Schritten wieder zusammen und spurlos ist alles was er schaute verschwunden.

Lord Ponsonby ist aus Konstantinopel hier angekommen und wird den Winter hier bleiben.

Spanien.

Madrid, 10. Nov. Morgen wird der Oberst⸗Lieutenant des Regimentes der Prinzessin, Don Damascio Fulgosio, erschos⸗ sen. Die Provinzial⸗Deputation von Cadix hat eine vom 7ten

datirte Petition an den Regenten gerichtet, auf daß dieser von der

Englischen Regierung die Ausweisung des Generals Narvaez, des Barons del Solar und mehrerer anderer Anhaäͤnger Christinens aus Gibraltar, wohin sich dieselben gefluͤchtet haben, fordere. In der Provinz Valencia soll es noch nicht ganz ruhig seyn.

Die Nachrichten aus Barcelona vom öten lauten sehr be⸗ unruhigend; die Junta hat sich geweigert, den Befehlen des Ge⸗ neral⸗Capitains zu gehorchen. Auch in Valencia ist, ungeachtet der Versicherungen der Hofzeitung, die Ruhe noch keinesweges wieder hergestellt. Der dortige politische Chef, Don Juan Antonio Garcia, hat die Stadt mit zwei Kompagnieen National⸗Garde ver⸗ lassen, um die Provinz zu durchziehen, indem er dem Ayuntamiento er⸗ klaͤrte, daß er die letzte Bewegung in Valencia nicht anerkenne. Das Ayuntamiento hat ihm darauf den Befehl zugesandt, unver⸗ zuͤglich zuruͤckzukehren oder seine Functionen niederzulegen. Die Nachricht von diesem Schritt des Ayuntamiento hat einige Aufre⸗

ung unter dem Volke veranlaßt und man befuͤrchtete fuͤr den folgenden Tag eine Bewegung.

Bei Gelegenheit der Bildungen der Junta's von Valencia und Barcelona hat eine aus drei Anfuͤhrern der Madrider Na⸗ tional⸗Garde bestehende Deputation der Regierung die Mitwirkung jenes Corps angeboten, um diejenigen, welche mit so großer Kuͤhn— heit die Gesetze verletzt haͤtten, zur Ordnung zuruͤckzufuͤhren und die Schuldigen zu bestrafen.

Bayonne, 14. Nov. Briefe aus Saragossa vom 9ten melden die Ankunft des Regenten in dieser Stadt, die ihn mit dem groͤßten Enthusiasmus begruͤßte. Der Infant Don Fran⸗ cisco de Paula befindet sich noch immer zu Burgos, wo er seine Gemahlin erwartet, um dann erst seine Reise fortzusetzen. Man haͤlt es nun fuͤr wahrscheinlich, daß er bald nach Madrid kommen werde, da er sich offen fuͤr den Regenten ausgesprochen. Es heißt, der General⸗Lieutenant Harispe werde in dem Kommando des Observations⸗Corps an den westlichen Pyrenaͤen durch den General Schramm ersetzt werden. Es verdient diese Nachricht Bestaͤtigung.

O Madrid, 5. Nov. Waͤhrend die Regierung in den wieder unterworfenen Provinzen eine unerhoͤrte Strenge ent⸗ wickelt, laͤßt sie in den anderen Theilen Spaniens der Volksherrschaft die Zuͤgel schießen. Das System, welches sie dabei befolgt, besteht darin, die Errichtung von J ten hervorzurufen, jedoch so, daß die hoͤchsten Beamten sich an deren Spitze stellen, und die Lenkung so in Haͤnden be⸗ halten, daß sie die Aufloͤsung der Junten bewirken koͤnnen, sobald diese im Interesse der Regierung liegt. Die Verantwortlichkeit fuͤr alles Unheil, welches die Junta waͤhrend ihrer Dauer angerichtet, lehnt die Regierung von sich ab, weil sie nicht dazu ermaͤchtigt habe. Dagegen schreiht sie sich allein das Verdienst zu, sich durch ein die Aufloͤsung verfuͤgendes Dekret Gehorsam verschafft zu ha⸗ ben. Am 27sten v. M. ist das Dekret, kraft dessen sich alle Junten aufloͤsen sollen, erfolgt. Die von Barcelong hat darauf, gemein⸗ schaftlich mit dem Ayuntamiento und der Provinzial⸗Deputation, geantwortet, daß sie sich nicht eher aufloͤsen werde, als bis die gegen die Stadt gerichtete Citadelle niedergerissen seyn wuͤrde, und der General van Halen, der bis Moskau vordringen wollte, hat sich durch eine an ihn abgeschickte Deputation Barcelonesischer Patrioten bewegen lassen, außerhalb Barcelona's stehen zu blei— ben, eingedenk des Schicksals, welches 1835 der General Bassa erlitt. Es ist kein Geheimniß, daß die Regierung absichtlich alle Truppen aus Barcelona entfernte, um den dortigen Patrioten das Zugestaͤndniß zu machen, ihre Wuth ungestoͤrt an den ruhigen Buͤrgern auslassen und die Citadelle niederreißen zu koͤnnen. So— bald dies vollbracht seyn wird, werden auch die Truppen wieder einziehen, und mit Pomp wird die Regierung der Nation und ganz Europa verkuͤndigen, daß sie sich Gehorsam zu verschaf⸗ fen wisse. Die Einzelnheiten der in Barcelona begangenen Graͤuel werden Sie bereits aus den Französischen Blaͤttern erfah⸗ ren haben. Weniger bekannt duͤrfte Folgendes seyn. Die beiden an van Halen abgeschickten Commissaire der Junta von Barcelona wurden auf ihrer Ruͤckkehr bei Tarrega uͤberfallen und fortge⸗ schleppt, und in Folge dieses Ereignisses ließ die Junta gegen

Pflegemutter, der achtzigjaͤhrigen Marquisin Valdegemas das Leben.

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Ereignisse der Nacht vom 7. Oktober verwickelt war, erschossen. Das Kriegsgericht hatte, da keine Beweise gegen ihn vorlagen, auf Gefäͤngnißstrafe erkannt, allein der Regent verfuͤgte die To⸗ desstrafe. Der Ungluͤckliche starb mit wahrem Heldenmuthe, nach⸗ dem man zweimal auf ihn gefeuert hatte. Sein Tod kostet seiner

Auch der Brigadier Don Damaso Fulgosio ist zum Tode, und sein Bruder Don José zur Gefaͤngnißstrafe verurtheilt worden. Sie sind die letzten von fuͤnf Bruͤdern, die saͤmmtlich in dem Heere des Praͤtendenten dienten. Drei derselben fielen fuͤr diesen. Die beiden noch lebenden trugen wesentlich zum Abschlusse der Uebereinkunft von Bergara bei. Die gebeugte Mutter um⸗ faßte die Knie der Herzogin de la Vitoria, um ihre Verwendung fuͤr die Erhaltung des Lebens ihrer letzten Soͤhne flehend. Die Herzogin erwiederte, beide haͤtten ihr Schicksal verdient, und sie koͤnne sich deshalb nicht dareinmischen. Nun ist die ungluͤckliche Mut⸗ ter in das Hauptquartier des Regenten selbst geeilt, um dort ei⸗ nen Versuch zu machen. Man glaubt, daß nach erfolgter Hin⸗ richtung aller Schuldigen, fuͤr die Ueberlebenden eine Amnestie bewilligt werden werde. Alle sind uͤbrigens mit beispiellosem Muth in den Tod gegangen, und keinem hat die geringste Aeuße⸗ rung, durch welche andere Personen kompromittirt worden waͤren, entrissen werden koͤnnen.

Dagegen ist der Gouverneur von Cartagena, Don Demetrio O'Dali, der vor seinen Augen und unter den Kanonen der Festung zwei Spanische Fahrzeuge durch Englische Marinetruppen entfuͤh⸗ ren ließ, von einem Kriegsgerichte freigesprochen worden.

Aus den nunmehr gedruckten Akten des uͤber den General Don Diego Leon gehaltenen Kriegsgerichtes theile ich Ihnen fol⸗ gende beachtungswerthe Stelle mit: „Befragt, ob er die Befehle der Koͤnigin Mutter, auf welche sich der bei ihm gefundene Brief bezieht, wirklich erhalten habe, erwiederte er, er haͤtte nur einen Beauftragten empfangen, der ihm die Vorschriften von Seiten der zur Befoͤrderung der Bewegung Verbuͤndeten uͤberbrachte, es waͤre ihm (Leon) jedoch nicht auf bestimmte Weise bekannt ge⸗ wesen, daß Alles vermittelst freier Entschließung Ihrer Majestaͤt verfuͤgt gewesen waͤre.“

Der Infant Don Francisco de Paula hat sich uͤber Tudela, Logrono und Burgos, wo er am 2ten ankam, nach Val⸗ ladolid begebe.

Die Dom⸗-Kapitel von Salamanca und Plasencia sind vor Gericht gestellt worden, weil sie erklaͤrten, daß sie sich nicht fuͤr befaͤhigt hielten, die Guͤter der Geistlichkeit ihrer Sprengel an die weltliche Behoͤrde auszuliefern.

Eine Diligence, die von hier nach Bayonne abging, wurde vorgestern in der Somosierra von vierzehn Raͤubern angefallen, und drei darin befindliche Englische Damen, so wie zwei Herren, aller ihrer Sachen beraubt und bis aufs Hemde entkleidet.

Den 8. November. Auch Valencia hat seine Junta gehabt, die laͤstigen Festungswerke geschleift, und das glorreiche Werk mit der Erschießung eines unter dem Schutz der Gesetze und einer feierlich verkuͤndeten Amnestie stehenden Ex-Karlisten beschlossen. Die Gaceta von heute verkuͤndigt triumphirend die Provinzen Valencia, Alicante und Badajoz haͤtten dem De— krete vom 27sten v. M. gehorcht und ihre Junten aufgeldst! Jetzt, nachdem die Graͤuel vollendet sind, und die Junten vier Wochen lang in voller Wirksamkeit bestanden haben, erlaͤßt der Minister des Innern unter dem öten ein Rundschreiben an die Gefes politicos, worin es unter Anderem heißt: „Die nicht in der Constitution festgesetzten Behoͤrden sind, welchen Ursprungs sie auch seyn moͤgen, verfassungswidrig; ihre Errichtung und ihre Handlungen offenbare Usurpationen der Gewalt, verbrecherische Verletzungen des Grundgesetzes. Die gesetzmaͤßigen Behoͤrden, die aus Furcht, aus Schwaͤche, oder aus irgend einem anderen Grunde ihre Errichtung zugeben, sie anerkennen oder dulden, sind nicht weniger verbrecherisch und strafwuͤrdig u. s. w.“ Es fraͤgt sich nun, ob die Regierung diese unwiderlegbaren Grundsaͤtze zur Ausfuͤhrung bringen, und dem bereits veranlaßten Uebel werde abhelfen wollen und koͤnnen.

Unsere Nachrichten aus Barcelona gehen bis zum 4ten. Die dortigen Ereignisse werden Ihnen schon bekannt seyn. Andalu⸗ sien ist ruhig. Heute sind abermals vier, durch die Ereignisse der Racht vom 7ten v. M. kompromittirte Offiziere, zum Tode verurtheilt worden.

Portugal. 8 ““

Lissabon, 8. Nov. Am 30sten v. M. hat die Portugie⸗ sische Regierung den nach England gesendeten Entwurf zu einem Handels⸗Vertrage zwischen Großbritanien und Portugal, mit den Bemerkungen des neuen Ministers der auswaͤrtigen Angelegen⸗ heiten, Lord Aberdeen, versehen, zuruͤckerhalten. England erklaͤrt sich bereit, alle von Englischen Unterthanen in Portugal bisher genossenen Vorrechte, insbesondere den privilegirten Gerichtsstand, aufzugeben. Der Traktat soll auf dem Grundsatze der Rezipro⸗ zitaͤt beruhen und demgemaͤß Portugal, unter gewissen Beschraͤn⸗ kungen, das Recht haben, nach den Britischen Kolonieen Handel zu treiben, falls die Portugiesische Regierung das entsprechende Recht des Handels nach den Portugiesischen Kolonieen den Englischen Unterthanen einraͤumt. Indessen sind die vorerwaͤhnten Beschraͤnkungen, da sie auch Wein und Brannt⸗ wein unter die Artikel rechnen, deren Einfuhr in die Britischen

den hiesigen Geldmarkt guͤnstig gewirkt,

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und es wurden viele Staats⸗Papiere verkauft. Der Preis des baaren Geldes ist we⸗ gen der starken Nachfrage zur Ausfuhr etwas gestiegen; das Lon⸗ doner Paketboot sollte 300,000, das Paketboot nach Havre 200,000 Dollars mitnehmen. Die Frachten nach London und Havre sind flau, und man kann nur mit Muͤhe Baumwolle zur Verschiffung nach Liverpool erhalten.

Mehrere verheerende Feuersbruͤnste sind in verschiedenen Thei⸗ len der Union vorgekommen und haben große Verluste verursacht; insbesondere verderblich war ein Brand zu George⸗Town in Suͤd⸗ Karolina.

Zu Cincinnati soll am 25. November eine aͤußerst zahlreiche Versammlung von Abgeordneten der suͤdlichen, westlichen und suͤd⸗ westlichen Staaten gehalten werden, um den Stand der Geld⸗

Circulation und die Mittel zu berathen, dieselbe auf besseren Fuß

zu bringen. Ueberhaupt werden Anstrengungen gemacht, um Sei⸗ tens der Banken des Suͤdens und Westens eine Wiederaufnahme der Baarzahlungen zu bewirken.

Inland.

Langensalza, 16. Nov. (L. A. Z.) Gestern Abend 6 Uhr hatten wir hier das gewiß seltene Schauspiel, daß eine große Feuer kugel mitten uͤber der Stadt in maͤßiger Hoͤhe zerplatzte, und zwar mit ungeheurem Krachen. Das Wetter war den ganzen Tag uͤber stuͤrmisch, verwandelte sich sodann in stark herabfallenden waͤsserigen Schnee, wobei der Suͤdwestwind fortwäͤhrend scharf wehte. Um die oben angegebene Zeit erschreckte ein Blitz von un— gewoͤhnlicher Helligkeit, dem auch sogleich ein Krachen, gleich einem Kanonenschusse, folgte, die Einwohner der Stadt. Nur kurz dauerte das darauf folgende Geprassel. Zuerst hielt man die Erschei⸗ nung fuͤr ein Gewitter und meinte, es habe eingeschlagen (wiewohl Blitz und Schlag etwas ganz Eigenthuͤmliches hat⸗ ten); indessen stellte es sich bald heraus, was der Grund der Erscheinung gewesen war. Personen, die sich in der naͤchsten Naͤhe befunden hatten, erzaͤhlten die Sache ziemlich uͤbereinstimmend so, daß sie einen ungeheuer großen, feuerrothen Klumpen ploͤtzlich ge⸗ sehen und in demselben Augenblicke das betaͤubende Krachen ver— nommen haͤtten. Vorher wollten sie eine gewisse Beklommenheit gefuͤhlt haben; doch weiter konnten sie nichts aussagen, da die zu große Naͤhe ihnen fuͤr den Augenblick die Besinnung geraubt hatte. Andere waren zufaͤllig am Fenster gewesen und hatten gesehen, wie die Feuermasse im Nu nahe uͤber dem Schloßhof erschienen und hier in tausend Funken zerplatzt war. Vielen kam es vor, als ob Feuerstrahlen besonders in Ein Haus gefahren waͤren, und man eilte von allen Seiten herbei, um zu loͤschen, fand aber nicht

das Geringste, weder Beschaͤdigung noch eine von dem himmlischen

Meteorologische Beobachtungen.

Abends 10 Uhr.

Nachmittags Nach einmaliger

2 Uhr

1841. 21. Nov.

Morgens

6 Uhr. Beobachtung.

Lufidruck .... 37 Par. 333,65 Par. 333,89 Par. Auellwärme 8,20 R. Luftwärme . + 7,00 KR. + 5,8 ° R. Flusswärme 2,12 R. 3,3 °R. + 3/,40 R. + 4,70° R. Bodenwärme 8,an 88 pot.. 75 vct. 91 pCt. Ausdünstung 0,029 Rb halbbeiter. Regen. Niederschlag 0,047 Rh. W. V W. Wärmewechsel +† 7,0“, V 1u FAI

₰+ 88685 pCt. wWʒ

Thaupunkt ... Dunstsättigung Wetter Wind .

6

trübe. 889 Wolkenzug.. Tagesmittel: 333,30 Par. 5,9 ⁰0 R... . 88 ““

Den 22. November 1841.

dctien. Cour.

Cour. 2 Geld. 8 iot. Gold.

8 r. Fonds. 8 Brief.

1033, 101

Brl. Pots. Eisenb. do. do. Prior. Act. Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Act. Brl. Anh. Eisenb. do. do. Prior. Act. Düss EBlb. Eisenb. do. do. Prior. Act. Rhein. do. do. Prior. Act.

10¹½ 102

St. Schuld-Sch. Pr. Engl. Obl. 30. Präm. Sch.

Seehandlung.

102² ½ der 80˙ 102 ¼ 102 ½ 103 *

Kurm. Schuldv. Berl. Stadt-Obl. Elbinger Danz. do. in Th. 48 Westp. Pfandbr. 3 ½ 102 ¼ Grossb. Pos. do. 105 ½ Ostpr. Pfandbr. 102 101 i Kur- u. Neum. do. 3 ½ 101

Schlesische do. 3 ½

do.

Bisenb. 105 1013 101 100 100 ½

Gold al marco

Pomm. do.

Friedrichsd'or Andere Goldmün- zen à 5 Th.

Disconto

Auswärtige Börsen. Amsterdam, 18. 0 kt. Niederl. wirtl. Schuld 50 11. 5 ½ Kanz. Bill. 25 ½. 5% Span. 2016. Zinsl. —. Prüm. Sch. Pol. Antwerpen, 17. Nov. Zinusl. —.

Frankfurt a. M., 19. Nov. Oesterr. 50, Met. 107 6. 49 99 ½ 6.

55 ¼ G. 15 24 ½ Br. Bank-Act. 1897. 1895. Partial-Obl. —. Fl. 138 ½. 138 ¼. Loose zu 100 Fl. —. Preuss. Präm. Sch. 80 ¼ 6. Poln. Loose 74 G. 5 G Span. Anl. 22 ½. 22 ½. 2 ½

Passive —. Preuss.

Ausg. —.

Oesterr. —.

Neue Anl. 20 ¼.

20 I. 0080 zu 500 do. 4 ¼ Aul. 102½ Br.

Holl. 50. 49 ⁄.

Germain —. Versailles rechtes Ufer

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Allgemeine

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Inhalt. 8*

Amtliche Nachrichten. 13 8

Rustland und Polen. Warschau. General Rautenstrauch von provisor. Functionen entbunden. Vermischtes.

Frankreich. Paris. Disharmonie im Ministerium. Die Presse uͤͤber Englands Politik in Spanien. A. Bellemare uͤber die Bedraͤngniß der Franzosen in Buenos⸗Ayres. Ver⸗ mischtes. Briefe aus Paris. (Herrn Quesnault's Niederlage in Cherbourg. Truppen⸗Bewegungen nach Suüuͤden und Norden; das Poͤnitentiarium zu St. Germain; Alter der Marschaͤlle von Frankreich; neue Karte der Befestigung von Paris.

Grosibritanien und Irland. London. Bulletin. Whig⸗ und Tory⸗Blaͤtter uͤber die Spanischen Angelegenheiten und Frankreichs Verhaͤltniß zu denselben. Vermischtes.

Belgien. Bruͤssel. Der Minister des Auswaͤrtigen uͤber die Trup⸗ pen⸗Bewegungen an der Graͤnze. Die Zoll⸗Verhandlungen mit Frankreich. 1

Deutsche Bundesstaaten. Muüͤnchen. Beisetzung der Koͤnigin Karoline in der St. Kajetan⸗Kirche. Stuttgart. Statistische Notizen uͤber die Kriminal⸗ und Civil⸗Prozesse im Wuͤrttembergi⸗ schen. Kiel. Kirchenvorsteher⸗Wahl. Vorlesungen. Schrei ben aus Frankfurt. (Boͤrse; Persoͤnliches und Lokales.)

Schweiz. St. Gallen. Landammanns Baumgartner Ausscheiden aus dem Regierungs⸗Rath. b

Spanien. Vermischtes. Schreiben aus Madrid. (Die juͤng⸗ sten Ereignisse in Valencia; Adresse der National⸗Miliz an Espar tero gegen den in den Provinzen veruͤbten Unfug; die Truppen in den Nord⸗Provinzen; Espartero in Saraggossa.

Aegypten. Alexandrien. Neue Organisation des Sold Abzuͤge. 8

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerikga. Stellung des Praͤsi⸗ denten zu den Parteien. New⸗Yorker Unterrichtswesen. Un⸗ tersuchung wegen Grogan's Aufhebung. Fanny Elsler geht nach Kanada.

Inland. Elbing. Verein in Mayen.

Heeres.

Dampfschifffahrt. Koblenz. Landwehr⸗

Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruht: Dem Konsistorial⸗ und Schul⸗Rath Dr. Koch in Stettin die nachgesuchte Entlassung aus dem Staatsdienste in Gnaden zu

bewilligen und demselben zugleich den Charakter eines Ober⸗Kon⸗

sistorial⸗Raths beizulegen, in die Stelle des ꝛc. Koch aber den Gymnasial⸗Direktor Giesebrecht in Neu⸗Stettin zum Provin⸗ zial⸗Schulrath und Mitgliede des Konsistoriums in Stettin zu ernennen; so wie 1

Dem praktischen Arzte, Operateur und Geburtshelfer Dr. von .. zu Merseburg den Charakter als Sanitaͤts-Rath zu verleihen.

Der Justiz⸗Kommissarius und Notarius Heitemeyer zu Landeshut ist an das Land⸗ und Stadtgericht zu Glogau, mit Einraͤumung der Praxis bei den Untergerichten des Glogauer Kreises und Beilegung des Notariats im Departement des Ober⸗ Landesgerichts zu Glogau, und der Justiz⸗Kommissarius Schie⸗ mann zu Glogau als Justiz⸗Kommissarius an das Land⸗ und Stadtgericht zu Landeshut, mit Einraͤumung der Praxis bei den Untergerichten des Landeshuter Kreises, versetzt worden.

Bei der am 19ten und Losten d. M. fortgesetzten Ziehung der 5ten Klasse 84ster Koͤnigl. Klassen⸗Lotterie sielen 4 Gewinne zu 5000 Rthlr. auf Nr. 19,428. 34,492. 40,653 und 78,766 in Ber⸗ lin bei Burg und bei Marcuse, nach Beeskow bei Grell und nach Erfurt bei Troͤster; 9 Gewinne zu 2000 Rthlr. auf Nr. 5952. 19,742. 23,802. 27,541. 37,733. 81,076. 84,862. 100,210 und 109,968 in Berlin 2mal bei Seeger, nach Breslau 2mal bei Schreiber, Coͤln bei Reimbold, Iserlohn bei Hellmann, Koͤnigs⸗ berg in Pr. bei Friedmann, Neisse bei Jaͤkel und nach Reichen⸗ bach bei Parisien; 40 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 432 3334. 3956. 14,445. 15,507. 18,522. 19,619. 23,086. 26,526. 29,984. 33,813. 40,551. 43,856. 54,130. 57,140. 59,979. 61,765. 61,871. 62,487. 62,931. 65,835. 70,214. 71,880. 74,168. 76,180. 76,436. 83,282. 83,655. 84,340. 85,228. 88,327. 91,675. 95,317. 97,252. 98,634. 98,806. 100,086. 102,623. 103,182 und 110,007

„252.

den 2 4sten

und bei Buͤchting, Merseburg bei Kieselbach, Minden 2mal bei Wolfers, Neisse bei Jaͤkel, Neumarkt bei Wirsieg, Nordhausen bei Schlichteweg, Sagan 2mal bei Wiesenthal, Stettin bei Wils⸗ nach und nach Trier bei Gall; 98 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 547. 1130.1885.1995. 2718. 3467. 4940. 6707. 6767. 7267. 7421. 8280. 8530. 8997. 9297. 9302. 10,294. 12,697. 14,047. 16,785. 18,389. 19,489. 20,076. 22,790. 25,311. 27,162. 27,526. 30,504. 30,602. 32,449. . 34,533. 34,765. 37,476. 39,573. 41,908. 42,685. 44,255. 44,473. 44,602. 46,940. 47,297. 47,515. 53,161. 54,702. 58,008. 62,517. 62,591. 64,165 66,594. 71,194. 71,206. 73,124. 73,377. 74,270. 74,381. 75,140. 75,265. 75,662. 77,249. 77,313. 78,005. 78,078. 78,653. 79,872. 80,204. 82,42. 85,348. 86,687. 91,127 91,355. 92,512. 92,711. 95,819. 90,102. 98,701. 98,877. 99,072. 99,690. 99,710. 101,396. 102,156. 103,285. 103,893. 101,072. 106,336. 106,683. 106,712. 108,393. 109,163. 109,935. 109,980 und 111,748. 8s Die Ziehung wird fortgesetzt. Berlin, den 22. November 1841. Koͤnigl. Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

——.

Bei der am 22sten d. M. beendigten Ziehung der 5ten Klasse Sister Koͤnigl. Klassen⸗Lotterie fielen 2 Gewinne zu 5000 Rthlr auf Nr. 67,661 und 102,202 in Berlin bei Moser und bei See⸗ ger; 2 Gewinne zu 2000 Rthlr. auf Nr. 82,037 und 95,729 nach Breslau bei Bethke und nach Coͤln bei Reimboldt; 5 Gewinne zu 1000 Rthlr. auf Nr. 32,961. 35,867. 64,429. 2101,880 und 106,893 in Berlin bei Moser und bei Seeger, nach Breslau bei Schreiber, Halle bei Lehmann und nach Stetktin bei Wilsnach; 9 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 1015. 1037. 10,839. 21 325. 40,086. 75,730. 89,204. 93,015 und 97,135 in Berlin bei Burg, 2mal bei Mestag und bei Moser, nach Breslau bei Bethke, Glo⸗ gau bei Levysohn, Koͤnigsberg in Pr. bei Borchardt, Magdeburg bei Brauns und nach Stettin bei Wilsnach; 27 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 2416. 3143. 7977. 9224. 11,412. 15,994. 92,751. 93,306. 101 150 1 92,754. 93,306. 150. 102,138 und 111,990.

Berlin, den 23. November 1841. Koͤnigl. Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

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1 Abgereist: Se. Excellenz der Kciserl. Russische General der Kavallerie und Botschafter am Koͤnigl. Franzosischen Hofe, Graf von Pahlen, nach St. Petersburg.

Zeitungs-Nachrichten. 11ö Rußland und Polen.

Warschau, 19. Nov. Der Fuͤrst Statthalter des Koͤnig⸗ reichs hat den General-Adjutanten Rautenstrauch auf dessen Ge⸗ such von der ferneren Erfuͤllung der Functionen eines Militair⸗ Chefs des Gouvernements Masovien, die demselben im Jahre .1836 provisorisch uͤbertragen wurden, entbunden und zugleich, da er sich von der musterhaften Ordnung und Geschaͤftsfoͤrderung in diesem der Leitung des erwaäͤhnten General⸗Adjutanten anvertrau⸗ ten Verwaltungszweige uͤberzeugt, ihm deshalb seinen aufrichtigen Dank zu erkennen gegeben.

Der Minister Staats⸗Secretair des Koͤnigreichs Polen, Geheimerath Turkull, ist Mitglied des Warschauer Wohlthaͤtig⸗ keits⸗Vereins geworden.

Am 22sten d. werden in Gegenwart der Schulden⸗Tilgungs⸗ Kommission und der vom Administrations⸗Rath dazu abgeordneten Beamten fuͤr 10,500,000 Fl. aus dem Umlauf zuruͤckgenommener Bank⸗ und Kassenscheine, so wie die erste und zweite Serie der Schatz⸗Obligationen nebst den dazu gehoͤrigen Coupons zum Werth von 4,687,025 Fl., auf dem Platz am Boͤrsensaal verbrannt werden.

Frankreich. Paris, 18. Nov. Nicht ohne Verwunderung liest man

heute gleich vornan in der Presse folgenden Artikel: „Als der Finanz⸗Minister, der Meinung seiner Kollegen nachgebend, die

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8eea,, ee See. ner Unordnungen, welche Spanien zerrissen, rebte. er Zweck, zur Erreichung dessen England den Mendiza⸗ bal wieder ins Leben rief und Espartero auf den Gipfel der Macht erhob, wird also unter dem Schutz des revolutionairen Schrek⸗ kens erfuͤllt werden. Wir hoffen, daß alsdann die Oppositions⸗ Journale endlich die Augen oͤffnen und die Wahrheit von dem einsehen werden, was wir ihnen seit 6 Monaten gesagt haben Man erwiederte uns, Espartero werde keinen Handels⸗Vertrag unterzeichnen, er werde sich nicht so den Englaͤndern in die Arme wer⸗ fen. Wir entgegneten, daß ihm dazu bisher nur die Gelegenheit und die Staͤrke gefehlt habe. Wohlan, diese Gelegenheit hat sich jetzt gefunden, und er hat sie mit einer Schnelligkeit ergriffen, die den gefaͤlligen Versicherungen derjenigen, die sich bei uns zu sei⸗ nen Vertheidigern aufgeworfen hatten, ein grausames Dementi giebt. Wir werden sehen, ob die patriotischen Journale auch da⸗ mit zufrieden seyn werden; ob der Constitutionnel den Muth haben wird, jene neue Beeintraͤchtigung der Franzöͤsischen Inter⸗ essen zu vertheidigen, wie er das Dekret vertheidigt hat, welches unserem Handel den Eintritt in die Baskischen Provinzen unter— sagt. Wir werden sehen, durch welchen Kunstgriff sie versuchen werden, der Franzoͤsischen Regierung die Verantwortlichkeit fuͤr jenen neuen Akt der Feinde unseres Landes, zu deren Vertheidi⸗ gung sie sich hergaben, aufzubuͤrden.“ b Herr A. Bellemare, Abgeordneter der Franzoͤsischen Bevol kerung am Plata, veroͤffentlicht durch die hiesigen Blaͤtter nach⸗ stehendes Schreiben aus Montevideo vom 29. August d. J. „Die Regierung der Argentinischen Provinz Santa hat alle waffenfaͤhige Maͤnner unter die Fahnen berufen. Die Franzo⸗ sen sind in diese Maßregel mit einbegriffen worden. Auf ihre foͤrmliche Weigerung, sich dem zu unterwerfen, sind die Angesehensten von ihnen auf eine brutale Weise ins Gefaͤngniß geschleppt worden. Als der Commandeur der Franzoͤsischen See⸗ Streitkraͤfte auf unserer Rhede Nachricht davon erhielt, schrieb er dem Chef unserer Seestation bei Buenos⸗Ayres, so wie dem in jener Stadt befindlichen Geschaͤftstraͤger, daß es ihm dringend nothwendig scheine, unseren Landsleuten Beistand zu leihen, und daß er demzufolge die Franzoͤsische Kriegs⸗Goelette „l’'Eclair“ abge⸗ sandt und dem Capitain derselben Instructionen ertheilt habe. Der Geschaͤftstraͤger theilte diese Ansicht und bestaͤtigte die Mission des „Eclair“; er mußte aber zuvoͤrderst von Ro⸗ sas die Erlaubniß einholen, daß jenes Kriegsschiff den Pa⸗ rana heraufsegeln duͤrfe. Diese Erlaubniß wurde auf das be⸗ stimmteste verweigert, unsere Landsleute befinden sich noch im Ge⸗ faͤngniß, und der Himmel weiß, wann sie es verlassen werden Die Weigerung des Praͤsidenten Rosas ist um so weniger gerecht⸗ fertigt, da fruͤher einem Englischen Kriegsschiffe bei Gelegenheit gewisser Reclamationen, die die Englische Regierung geltend zu machen hatte, eine aͤhnliche Erlaubniß ertheilt wurde. Es ist da⸗ her augenscheinlich, daß der Traktat von Buenos⸗Ayres in seinen wesentlichen Artikeln verletzt worden ist. Als Rosas sich jenen Eingriff zu schulden kommen ließ, wußte er noch nicht, daß der Traktat ratifizirt worden war; was werden wir erst von ihm zu fuͤrchten haben, wenn er die Nachricht von diesem Siege uͤber uns erhalten wird! Es ist jetzt unsere Pflicht, den Mini— ster der auswaͤrtigen Angelegenheiten an das feierliche Ver⸗ sprechen zu erinnern, welches er am 28. Juni d. J. in Gegenwart des Vicomte Dubouchage ertheilte, und welches folgendermaßen lautete: „„Der Traktat wird ratifizirt wer⸗ den, aber die Regierung des Koͤnigs wird uͤber die treue Vollzie⸗ hung desselben wachen; und wenn die Regierung von Buenos⸗ Ayres ihren Verpflichtungen untreu wird, so wuͤrde Frankreich mehr thun, als es durch die Nichtratifizirung des Traktats gethan haben wuͤrde.““ Wir bitten den Minister der auswaͤrtigen Ange⸗ legenheiten instaͤndigst, dies Versprechen zu erfuͤllen; die Wohlfahrt unserer Landsleute erheischt dies auf das gebieterischste, denn es ist unmoͤglich, die Erzesse vorauszusehen, denen sich Rosas, durch Straflosigkeit ermuntert, uͤberlassen wuͤrde. Wir beschwoͤren den Minister, ohne Verzug energische und wirksame Maßregeln zu er⸗ greifen. Paris, den 17. November 1841. (gez.) A. Bellemare.“ Man versichert, daß in Folge von Explicationen, welche ver⸗

schiedene Mitglieder des diplomatischen Corps verlangt haͤtten,

denjenigen Regimentern, welche auf dem Marsche nach der Nord⸗

graͤnze begriffen waͤren, Gegenbefehle zugesandt worden seyen, und daß die bereits in der Umgegend von Valenciennes eingetrof⸗ fenen Regimenter in ihre respektiven Garnisonen zuruͤckkehren

8,806. 2 02,0. 8 ¹ durch heftige Artikel einer Journal⸗Coalition influenzirt wurde erlin 2mal bei Alevin, bei Borchardt, bei Burg, bei Matz⸗ 1ccg Abschluß einer Anleihe willigte, die ihm 8 zeitzemaͤß

Eisenbahn-Actien. St. do. linkes München-Augsburg —. Dresden 101 ½ G. Köln-Aachen 98 ½ G.

Hamburg, 20. Nov. Bank-Actien 1605 G.

Paris, 17. Nov. 5 1 Rente fin cour. 116. 35.

hundert der angesehensten Buͤrger Barcelona's, unter ihnen den Kolonieen untersagt ist, der Art, daß Portugal aus diesem Theile zweiundachtzigjaͤhrigen Bischof und mehrere Damen als Geißeln des Traktats keinen anderen Vortheil ziehen koͤnnte, als den der in unterirdische Kerker der Citadelle werfen. Nun erfaͤhrt man, Salz⸗Einfuhr in New⸗Foundland nebst der Ruͤckfracht von Fischen daß die angeblichen Raͤuber Verkleidete waren, welche die Junta von dorther, wodurch allerdings die Britische Rhederei in jenen G selbst abgeschickt hatte, theils um zu verhindern, daß die Antwort des Gewaͤssern nicht unwesentlich wuͤrde benachtheiligt werden. .“ Generals van Halen zu fruͤh nach Barcelona gelangte, theils um einen Der in der Deputirten⸗Kammer gemachte Antrag, bei etwaiger 80. 25. Aul. de 1841 fn cour. 81. 5 8 Neapl. 1066. 60. Vorwand zur Einkerkerung der reichsten und wohlgesinntesten Buͤr⸗ Veraͤußerung von National⸗Guͤtern in den Portugiesischen uͤber⸗ 22½.

wuͤrden. Man will auch wissen, daß die beabsichtigte Reise des Herzogs von Orleans nach der Nordgraͤnze aufgeschoben wor⸗ den sey. (Sonach scheinen die seit einigen Tagen uns zugekom⸗ menen Nachrichten uͤber die beabsichtigte Aufstellung eines Fran⸗ Foͤsischen Armee⸗Corps an der Belgischen Graͤnze wenigstens nicht ganz ohne Grund gewesen zu seyn. Vergl. unten Brief aus Paris vom 16. Nov.)

Strassburg -Basel —. Leipzig-

Pc. hegh hn 1“ Zmal bei Seeger, nothwendig schien, haben wir ihm in strengen Ausdruͤcken vorge⸗

schau bei ehwenstein dnn 5 Breslau Wat bei Hol⸗ worfen, daß er es an Festigkeit habe fehlen lassen. Um eee Krauß und 2n. a1 bei Rein b v ei Schreiber, Coͤln 2mal bei zu seyn, muͤssen wir nun heute oͤffentlich die Energie loben, mit Y bei Goldschmidt wberess 79 Danzig bei Rotzoll, Ehrenbreitstein der er sich in dem gestrigen Minister⸗Conseil uͤber die Roth⸗ 9 erfe ei Bruͤning und 2mal bei Heymer, wendigkeit ausgesprochen hat, die Kredite fuͤr das Kriegs⸗Depar⸗

Engl. Russ-. 108 ½. 3 hRente fin coöur. 5 ½ Span. Keuto

Passive —. 39⁰ 91 90 Wien, 17. Nov. 1“

ger zu finden. Das von diesen erpreßte Loͤsegeld von 500 Unzen (8000 Piaster) wurde dann unter die Mitglieder der Junta selbst vertheilt.

Sie wissen, auf welche Weise der General Aymerich in Palma ermordet wurde. Der General war unvporsichtig genug gewesen, bei seiner Ankunft zu erklaͤren, er halte sich dort fuͤr um so sicherer, da er unter den hervorragendsten Progressisten gerade die Leute erblicke, die fruͤherhin, als er unter Ferdinand VII. Ge⸗ neral⸗Capitain der Balearischen Inseln war, von ihm fuͤr ge⸗ leistete Kundschafterdienste große Summen bezogen haͤtten. Ge⸗ rade deshalb, und durch diese Personen wurde er ermordet.

Außerdem hat man Junten errichtet in Gerona (mit aus—

drücklicher Ermaͤchtigung von Seiten der Regierung), in Tarragong,

Alicante, Cadix, Caceres, Badajoz, Coruna. Alle diese Junten be⸗ gehen die groͤßten Gewaltthaten, verbannen die ruhigen Buͤrger, setzen Beamte ab u. s. w. Man erinnert sich dabei an das Ma⸗

nifest Espartero's, worin es heißt: „Die oͤffentliche Ruhe soll durch

Fr . 171 nichts und durch Niemand gestoͤrt werden. 1 8 Vorgestern wurde hier in Madrid der Brigadier und Oberst vom Generalstabe, Qulroga y Frias, ein junger, fein gebilde⸗ ter, einer der hoͤchsten Familien angehoͤrender Mann, der in die

secischen Besitzungen, Britische Unterthanen als Kaͤufer auszu⸗ schließen, ist als unpolitisch und unhoͤflich zuruͤckgewiesen worden.

In Porto hat die Falschmuͤnzerei so sehr uͤberhand genom⸗ men, daß die Regierung zu den energischsten Mitteln ihre Zu⸗ flucht nehmen muß und man daher glaubt, es werde die Erneue⸗ rung der alten sehr strengen Gesetze gegen dieses Verbrechen be⸗ antragt werden.

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.

New⸗Pork, 1. Nov. Ueber Mac Leod's Reise nach Mont⸗ real berichtet der Amerikanische General Wool, daß derselbe durch den Sheriff von Oneida und zwei Offiziere uͤber den See Cham—- plain nach St. Johns in Nieder⸗Kanada gebracht und daselbst ans Land gesetzt wurde. Bei einem Gastmahl, welches Herrn Mac Leod in Montreal nach seiner Ankunft daselbst gegeben wurde, hat derselbe nochmals feierlich erklaͤrt, daß er bei der Zerstoͤrung des Dampfboots „Caroline“ nicht zugegen gewesen sey und sich dessen auch niemals geruͤhmt habe.

In Boston sind große Anstalten zum Empfange des dort er—

15 —., Baunk-Actien 1581. Königliche Schauspiele.

Dienstag, 23. Nov. Im Opernhause: Czaar und Zimmer⸗ mann, komische Oper in 3 Abth., Musik von A. Lortzing. Tanz von Hoguet.

Im Schauspielhause: Pour le sccond début de Mr. Del

1) Lhetel garni, comédie en 1 acte et en vers. 2) La Le chevalier du Guet, comédie en 2 actes et en (Dans la première pièce, Mr. Delvil

vil: reprise de: prose, par Mr. Lockroy.

Chevalier.) Königstädtisches Theater. Dienstag, 23. Nov. Zum erstenmale: Die Wette, oder: Kuͤnstlerstolz und Frauenliebe. Lebensbild mit Gesang, in 3 Ak⸗ ten, von C. Elmar. Musik von F. von Suppe.

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Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

warteten Prinzen von Joinville getroffen worden. Die Ankunft des letzten Dampfschiffs aus England hat auf

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.

remplira le rôle de Mr. Gaillard, et dans la seconde, celui da-

mann, Koͤnigsberg

Halle 2mal bei Lehmann, Jauer bei Guͤrtler, Koͤnigsberg in Pr. VraSamter, Liegnitz 2mal bei Leitgebel, Magdeburg Imal bei ber e u bur⸗ bei Kayser, Posen bei Pulvermacher, Sagan Soabene Stolpe bei Pflughaupt und nach Wittenberg bei 71. 413. Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 22. 1433. 2890 3371 4134. 7252 13,52 32 7729 16K092 7990 24 547 . 35 26746. 28781 306 3,526. 13,772. 15,280. 17,990. 21,217. 26,135 26,746. 28,7 . 29,552. 32,854. 33,59 33 96 6 3⸗e 770 n 39,102. 43,7 4495 2,854. 33,590. 33,965. 36,683. 38,791 39, 7.4 3,701. 44,079. 45,69 45529 82 Shes E11“ * 54,585. 55,467 55,697 15,696. 45,772. 50,879. 51,949. 53,088 54,585. 55, 67. 55,094. 57,556. 59,270. 59,818. 62,046 62,805. 65,505. 68,103. 68,987. 69,673. 70,298 74282. 74776. 82,982, 2208½5⸗ 8747 —,— 2022 epes. 4,297q. 790. 02,90. 88,523. 97,575. 97,711. 98,836. 99,136. 103,076. 105,163. 100,250 107,185. 107,280. 109,848 und 110,672 in Berlin bei Alevin. 2mal bei Borchardt, 2mal bei Burg, 2mal bei Mazdor 8 Fmim⸗ bei Moser, bei Securius nnd 8mal bei Seeger, nach arühea bes Holzschuher, Breslau bei Cohn und bei Schreiber, Briec 2rne. bei Boͤhm, Coͤln 2mal bei Krauß und 2mal bei Reimbolde Dan⸗ zig bei Reinhardt und bei Rotzoll, Duͤsseldorf Zmal bei Spatz, Ehrenbreitstein bei Goldschmidt, Elberfeld bei Heymer, Frankfurt 2mal bei Baßwitz, Glatz bei Braun, Glogau bei Bamberger, Hal⸗ berstadt 2mal bei Pieper und bei Sußmann, Halle 2mal bei Leh⸗

legen, die kaum haltbar seyn duͤrfte.

in Pr. bei Samter, Magdeburg bei Brauns

tement so zu reduziren, daß in dem Budget fuͤr 1843 das Gleich⸗ gewicht zwischen den Ausgaben und Einnahmen hergestellt werden koͤnne. Wir, die wir glauben, daß ein uͤbertriebener Effektiv⸗Bestand der Armee eher eine Schwaͤchung als eine Staͤrke ist, weil er die Staats⸗ Einnahme von einer nüͤtzlicheren Verwendung ablenkt, wir koͤnnen uns nur freuen uͤbher den Sieg, den die Meinung des Finanz⸗ Ministers uͤber die des Conseils⸗Praͤsidenten davon⸗ getragen hat, und wuͤnschen, daß Herr Teste eine gleiche Festigkeit an den Tag legen moͤge.“ (Ein auffallenderer Artikel hat vielleicht noch nie in einem ministeriellen Blatte gestanden. Es duͤrfte ohne Beispiel seyn, daß ein von Mitgliedern des Kabinets abhaͤn⸗ giges Organ uͤber die Tages zuvor in dem Minister⸗Conseil statt⸗ gehabten Berathungen ein solches Urtheil faͤllt und das Publikum so bestimmt in die Zerwuͤrfnisse des Kabinets einweiht. Herr Humann, dessen Triumph uͤber den Conseils⸗Praͤsidenten so laut verkuͤndigt wird, geraͤth dadurch in eine Stellung zu seinen Kol⸗ Vergl. unken Boͤrse.)

Ueber die Beziehungen Englands zu Spanien aͤußert sich heute die Presse in folgender Weise: „Es scheint gewiß, daß

ein Handels⸗Traktat zwischen England und Spanien unterzeich worden ist. Wenn dem so ist, so hat England

V V V V

der Boͤrse viel mit kel, der so unverholen uͤber die Zwistigkeiten im Kabinette spricht, und man schloß daraus auf eine nahe bevorstehende Aufloͤsung des Ministeriums. die einen leichten Ruͤckgang in den Coursen der Renten bewirkten.

Die Presse meint, die von der Augsburger Allgemei⸗

nen Zeitung gegebene Nachricht, daß die Berathungen der fuͤnf Maͤchte uͤber die Spanischen Angelegenheiten in Paris stattfin⸗ den wuͤrden, sey mindestens voreilig, da die großen Maͤchte noch nicht einmal uͤber die Nothwendigkeit eines Kongresses einerlei Meinung waͤren.

Boͤrse vom 18. November. Man beschaͤftigte sich an

dem heute von der Presse publizirten Arti⸗ Es traten demzufolge einige Verkaͤufer auf, Prozeß der Kommu⸗

x Paris, 17. Nov. Ungeachtet der

nisten heute fast ganz unsere Journale fuͤllt, kommen sie dennoch wieder auf die Deputirtenwahl in Cherbourg zuruͤck, und die ver⸗ schiedenen Parteien unterlassen natuͤrlich nicht, dieselbe zu ihrem Vortheil auszubeuten. 8 Herr Quesnault war, welcher die Zuruͤckweisung erlitt, und daß dies zu Cherbourg stattfand, geben den Gegnern der Regierung

so viel scheinbare

Denn die beiden Umstaͤnde, daß es gerade

das Ereigniß als eine dieselbe bedro

aͤnde,