1841 / 332 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

blinde Instrument eines

8 ““ 723 anruft? So laͤßt sich zur Vertheidigung jener Art von Coalition sagen, und es waͤre wenig Anderes darauf zu erwiedern, bei solchen Fragen uͤberhaupt wenig von Ueberzeugung die 98s ist, daß vielmehr dabei das Interesse der systematischen Opposition

fast immer allein ausreicht, um den Ausschlag zu geben. 0 Paris, 24. Nov. Das Journal 16, ee. Sidele erwaͤhnt in seiner heutigen Nummer eines heri a ave 1a4 folge ein Theil der Conservateurs beschlossen ꝛmer vorzu⸗ Lamartine als Kandidaten zur Praͤsidentschaft whn schlagen. Sicherem Vernehmen nach 11X““ 8 Richtigkeit, und man fuͤgt hinzu, daß Hern Passih ee- 8* ge⸗ SF 85 zend ist, sich zu Gunsten dieser Kandi⸗ genwaͤrtig in Paris anwesend ist, sie 4 en daß err Dosaure datur ausgesprochen hat. Man 1“ * dem man wirklich die naͤmliche 2 raͤsidentsch 5 5 ver ausgeschlagen hat, dem Beispiele des Herrn Passy folgen 8 Die Ernennung des Herrn von Lamartine zum Praͤsiden⸗ -Sg es Kammer kann diesem Staatskoͤrper nur mehr Wuͤrde verleihen, denn der Chef der Rechten ist ein Mann, dessen politische Ansichten zwar nicht von Jedermann getheilt werden, fuͤr dessen edlen Charakter aber alle politische Nuͤancen der Kammer die groͤßte Achtung hegen. Ja, Herr von Lamartine ist der einzige politische Mann in Frankreich, dessen offentliches Leben makellos dasteht, und von dem Jedermann uͤberzeugt ist, daß er als Praͤsident nicht dem Winke der jedesmaligen Minister, sondern nur seiner eigenen Ue⸗ berzeugung folgen wird. Herr von Lamartine ist zu stolz, um das V V

Kabinets zu werden, wie es Herr Sau⸗ zet seyn soll, aus Furcht, seine eintraͤgliche Pfruͤnde in der nachsten Session zu verlieren, wenn die Regiepung aus irgend ei⸗ nem Grunde dessen Kandidatur nicht unterstuͤtzen wollte. Eben darum wird die Wahl des Herrn von Lamartine auf den linken so wie auf den rechten Baͤnken eines besonderen Beifalls sich zu befreuen haben; auf den rechten, weil die Konservativen in der Ernennung ihrer Haͤupter eine Garantie erblicken, waͤhrend die Linke die Konnivenz des Kammer⸗Praͤsidenten mit der Regierung nicht zu fuͤrchten braucht.

Großbritanien und Irland. London, 24. Nov. Die verwittwete Koͤnigin hat, nach dem letzten Buͤlletin, in der Nacht von vorgestern zu gestern sehr gut geschlafen und sich in Folge dessen gestern fraͤh weniger schwach gefuͤhlt. Ihre Geschwister, der Herzog von Sachsen⸗ Meiningen und die Herzogin von S achsen⸗Weimar, verweilen noch in Sudbury⸗Hall.

In Bezug auf die Taufe des Kronprinzen, welche uͤber vier⸗ zehn Tage in der St. Georgs⸗ Kapelle zu Windsor stattfinden wird, bemerkt ein Blatt, daß der Erzbischof von Canterbury, Dr. Howley, der erste Primas von England sey, welchem das Loos zufalle, eine regierende Souverainin zu kroͤnen und zu trauen und dann den Thronerben zu taufen. 8

Am Sonntag, den Llsten d., ist die Koͤnigliche Prinzessin, Tochter Ihrer Majestaͤt, ein Jahr alt geworden.

Die Dampf⸗Fregatte „Devastation“ ist gestern von Woolwich nach dem Mittellaͤndischen Meere abgegangen; am Vord dersel⸗ ben befindet sich der Bischof Alexander von Jerusalem nebst seiner Gemahlin und seinen sechs Toͤchtern, die aͤlteste nicht uͤber 13 Jahr alt. 1 b ——'’Connell protestirt in öffentlichen Blaͤttern gegen die Be⸗ hauptung, daß er vom Loͤrd⸗Lieutenant bei dessen Lever veraͤchtlich aufgenommen worden sey, oder daß er sich gegen ihn vergangen habe.

e. Der Spectator

Der enthaͤlt einen laͤngeren Artikel uͤber das Englische Konsular⸗System, welches jaͤhrlich 62,000 Pfd. an Ge⸗ halten absorbire, ohne Sporteln zum Belaufe von 12,000 Pfd. zu berechnen. Es wird nun nachgewiesen, daß diese Posten, un—⸗ beschadet des allgemeinen Besten, bedeutend vermindert werden koͤnnten. So erhaͤlt der General⸗Konsul zu Port⸗au⸗“ Prince 1250 Pfd. jährlich, obleich nur 16 Britische Schiffe daselbst einlaufen.

Nach der Naval and Military Gazerte hat die Di⸗ rection der Ostindischen Compagnie nach einer Konferenz mit dem Ober⸗Befehlshaber der Britischen Armee beschlossen, saͤmmtliche Regimenter in Ostindien und Thina um eine Compagnie zu ver⸗ mehren.

Anti⸗Slavery Reporter will von guter Hand die „Britannia“, ein Schiff von 1400 Tonnen Last, tober von Rotterdam nach der Afrikanischen Kuͤste ab⸗ von dem Koͤnige der Aschantis 1000 Schwarze die Hollaͤndischen Truppen auf der Insel Java Das vorgenannte Blatt setzt hinzu, daß die „Britannia“ in Helvoe 50 Mann als Wache fuͤr die Sch zen an Bord neh 1 Ein Huller tt meldet, daß der Herausgeber des en Advertiser, Kennedy, im Auftrage der Regierung nac abgereist sey und wahrscheinlich den von dem Whig⸗ rium an Capitain Elliot uͤbertragenen Posten eines General⸗Konsuls erhalten werde.

Am 13ten d. ging das Schiff „Diadem“ der West⸗Australischen Gesellschaft mit 150 Auswanderern, meist kraͤftigen Landleuten und Handwerkern mit Weib und Kind, von Deptford nach Au⸗ stralind in West⸗Australien ab. Die Manchester⸗Sheffielder Eisenbahn wurde dieser Tage dem Publikum vollstaͤndig eroͤffnet. Als Kuriositaͤt wird angefuͤhrt, fuͤr eine Zwischenstrecke der Bahn, naͤmlich von Newton und Hyde nach dem 1 1 ½ Englische Meilen entfernten Godley, nur ein Penny Fahrgeld bezahlt wird, dennoch aber am Eroͤffnungs⸗ Tage gerade fuͤr diese kleine Strecke 20 Pfd. St. eingingen und demnach 4800 Personen dieselbe befuhren. Der Leeds Mer⸗ cury meint, dies sey eine starke Aufmunterung zur Feststellung niedriger Fahrpreise, da am naͤmlichen Tage auf der ganzen uͤbrigen Bahn nur 60 Pfd. St. einkamen.

In einer neulich gehaltenen Versammlung saͤmmtlicher Direk⸗ toren der Edinburg⸗Glasgower Eisenbahn wurde der Antrag ge⸗ stellt und vertheidigt, daß auf der Eisenbahn an Sonntagen, falls nicht die Regierung dazu zwinge, keine Fahrten stattsinden sollten. Als Amendement ward aber vorgeschlagen, daß am Sonntage des

Morgens und des Abends aus beiden Staͤdten Wagenzuͤge ab⸗ ehen, daß uͤbrigens die Actionaire in einer General⸗Versammlung ber diese ganze Angelegenheit entscheiden sollten. Das Amende⸗ nent wurde angenommen, und man sieht es als ausgemacht an, am Sonntag Fahrten statthaben werden.

Herr Everett, der neue Gesandte der Nord⸗Amerikanischen

2 8

7 1 *

Freistaͤaten am hiesigen Hofe, ist vor einigen Tagen hier einge⸗

troffen und hatte vorgestern im Ministerium der auswaͤrtigen An⸗ gelegenheiten eine Unterredung mit Lord Aberdeen.

Der Franzöͤsische Botschafts⸗Secretair Vandeuil ist am Sonn⸗

tag mit Depeschen fuͤr seinen Hof nach Paris gereist. Niederlande.

Aus dem Haag, 21. Nov. Se. Majestaͤt der haben den diesseitigen Gesandten beim Deutschen Bundestage

d. 3 Köͤnig

7

von Scherff, zum Staatsrath in außerordentlichem Dienst ernannt,

1482

Der Finanz⸗Minister ist, nachdem er am Sonntage bei dem Könige Wilhelm Friedrich auf dem Schlosse Loo dinirt hatte, von dort uͤber Breda nach Mastricht abgereist, wo er mit dem Mini⸗ ster des Innern, Herrn von Schimmelpenninck, zusammentrifft, um, wie es heißt, einige Untersuchungen uͤber die projektirte Eisen⸗ bahn nach Aachen, so wie uͤber die neue Kunststraße von Mastricht nach Nymwegen, anzustellen.

Bevor Se. Majestaͤt der Graf von Nassau vom Loo nach Berlin abreiste, hatte Hoͤchstderselbe auch noch die Freude, seinen Sohn, den Prinzen Friedrich, zu umarmen. Das Wiedersehen soll uͤberaus ergreifend gewesen seyn. Man schmeichelt sich im Loo mit der Hoffnung, den Herrn Grafen dort zu Ostern 1842 wiederzusehen. Um diese Zeit wird daselbst die neue Kirche ein⸗ geweiht, zu welcher Se. Majestaͤt die Kosten hergegeben.

Schweden und Norwegen. Stockholm, 18. Nov. Am 10ten d. M. wurde hier das dreihundertjaͤhrige Jubelfest der Ausgabe der ersten Schwedischen Bibel⸗Uebersetzung mit großer Felerlichkeit begangen. Dier saͤmmt⸗ lichen Priester der Hauptstadt hatten sich zu diesem Ende im gro⸗ ßen Saal der Freimaurer versammelt; der Hofprediger Lindgren hielt eine Rede mit vielen interessanten Aufklaͤrungen hinsichtlich dieses Gegenstandes. Der Kronprinz und seine Soͤhne mit einer großen Menge Zuhoͤrer aus allen Klassen wohnten der Feierlich⸗ keit bei. In Upsala ward das Fest eben so feierlich begangen. In den uͤbrigen Orten des Reichs, wo bischoͤfliche Sitze sind, wurde

schon im vorigen Monat dieses Jubilaͤum gefeiert.

8 Dänemark.

Kopenhagen, 23. Rov. (Alt. M.) Die Aufnahme Adam Oehlenschlaͤgers als Ehren⸗Mitglied in den Studenten⸗ Verein fand am 11ten, als am Geburtstage des Dichters, und das Fest, durch welches die Gesellschaft denselben feierte, am 20ten Nachmittags statt. Um 5 ½ Uhr fand Oehlenschlaͤger sich in Be⸗ gleitung der Senioren der Gesellschaft in dem festlich geschmuͤckten Lokale ein und ward mit einem von Herrn Karl Borchard, Mit⸗ gliede der Gesellschaft, verfaßten, von einer zahlreichen Menge aͤl⸗ terer und juͤngerer Mitglieder vorgetragenen Bewillkommnungs⸗ Gesange, in welchem man ihn als ersten Dichter auf dem Parnaß des Nordens begruͤßte, empfangen. Nach Beendigung des Ge⸗ sanges und nachdem ein von jubelndem Hurrah begleitetes Will⸗ kommen dem Dichter gebracht worden war, redete dieser die Ver— sammlung in freundlicher Weise an, worauf ein Festmahl unter heiteren Gesaͤngen und Toasten stattfand.

Deutsche Zundesstaaten.

Dresden, 27. Nsv. Ihre Mafestaͤten der Koͤnig und die

Koͤnigin von Preußen sind gestern Nachmittags aus Muͤnchen

hier eingetroffen. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben heute die Reise

nach Schloß Ganssouci sortgesetzt (wo Allerhoͤchstdieselben nach

den Amtlichen Nachrichten im gestrigen Blatte der St. Ztg. be⸗ reits eingetroffen sind)

Karlsruhe, 21. Nov. (Mannh. J.) Fuͤr die Actionaire der Baumwollspinnerei in Ettlingen wurde gestern eine General⸗ Bersammlung hier gehalten. Der Jahres⸗Bericht uͤber den Zu⸗ stand und den Fortgang dieser großen Fabrik⸗Unternehmung, welche durch den Anschluß des Groͤßherzogthums an den Preußi⸗ schen Zoll-Verein ins Leben gerufen ward, soll ein erfreuliches Resultat gezeigt haben. Dem Vernehmen nach wurde, außer der fuͤnfprocentigen Kapital⸗Verzinsung, an die Interessenten eine namhafte Summe noch gewonnen, wovon zur Amortisirung der Passiva circa 33,000 Fl. verwendet werden. Die Actionaire ver- danken dieses guͤnstige Resultat der thaͤtigen und geschickten Ver— waltung, so wie einer auf den Rath des umsichtigen Geschaͤfts⸗ fuͤhrers von der Direction gemachten Baumwollen⸗Speculation, denn sonst waͤre unter den gegenwaͤrtigen Verhaͤltnissen, wo die Englischen Fabrik⸗Inhaber mit eigenem Verluste den Aufschwung der Deutschen Industrie zu hindern suchen, ein solches Ergebniß nicht wohl moͤglich gewesen.

Spanien.

Madrid, 17. Nov. Die Hofzeitung enthaͤlt in ihrer heutigen Nummer ein aus Saragossa vom Rten datirtes Dekret des Regenten, wodurch der seit dem 17. Oktober angeordnete Blo⸗ kade⸗Zustand der Kantabrischen Kuͤste aufgehoben wird. Ein an⸗ deres Dekret bestimmt, daß die Ausstellung von Erzeugnissen der panischen Industrie am 19. November beginnen und bis zum . Januar 1842 dauern soll.

Heute giebt Rubini seine erste Vorstellung im Lyceum; er wird in der Oper Lucia di Lammermoor auftreten. Die Koͤnigin Isabella wird der Vorstellung beiwohnen; die Plaͤtze werden be⸗ reits mit 88 Realen (etwa 6 Thalern) bezahlt.

Der neu ernannte politische Chef von Valencia hat von sei⸗

Die Ruhe ist in der ganzen Provinz vollkommen wieder hergestellt.

nem Posten Besitz genommen. Griechenland.

Athen, 11 Nov. (L. A. Z.) Die Koͤnigin von Griechenland ist am 2. November, Abends 8 ½ Uhr, am Bord des Kriegs⸗ Dampfboots „Othon“ von Venedig kommend in Loutraki bei Korinth eingetroffen; der Koͤnig erwartete daselbst seine Gemahlin und beide Majestaͤten schifften sich alsdann am 3. November fruͤh 2 Uhr in Kalamaki auf der Korvette „Amalia“ ein, welche von einem Franzoͤsischen Kriegs⸗Dampfboot an das Schlepptau ge⸗ nommen und nach dem Hafen von Piraͤus gebracht wurde, wo dieselben Abends 6 Uhr ankamen. Der Koͤnig und die Koͤnigin wurden am Landungsplatze durch den Staats⸗Rath, das Gesammt⸗ Ministerium und die hoͤchsten Civil⸗ und Militair⸗Beamten von Athen und Piraͤus empfangen; der laute Jubel des versammel⸗ ten Volks sprach unverkennbar die innigste Freude aus, die all⸗ verehrte Königin im erwuͤnschtesten Wohlseyn zuruͤckgekehrt zu se— hen. Die Stadt war Abends glaͤnzend erleuchtet, und bei Hofe fand große Tafel statt.

S 19

Türkei.

Die Leipziger Allgemeine Zeitung berichtet: „Nach Berichten aus Konstantinopel vom 10. November, die so eben hier eintreffen, trug man sich dort mit dem Geruͤchte, daß die Trup— pen, welche bei der Hauptstadt zusammengezogen worden, zu einem Angriffe gegen Griechenland bestimmt seyen.“

Konstantinopel, 10. Nov. (Schles. Ztg.) Bereits vor

mehreren Tagen ist das fuͤr Rechnung des ehemaligen Sroß⸗ Wesirs Chosrew Pascha gemiethete Dampfboot des Oesterreichischen Loyd nach Rodosto abgegangen, um denselben nach der eevS zu fuͤhren. Da jedoch das aͤußerst stuͤrmische Meer seine Einschif⸗ sung unmoͤglich machte, so entschloß sich Chosrew Pascha, zu Lande hierher zu reisen. Er ist bereits gestern hier angelangt. Am 9ten d. M. ist das Franzosische Dampfboot „Veloce“, an

dessen Bord sich Graf Pontois nach Frankreich einschiffen will,

im hiesigen Hafen angekommen.

Die letzten Berichte aus Smyrna vom 26. Oktober spre chen von ernsten Zwistigkeiten, welche zwischen den Drusen un den Maroniten ausgebrochen waren und bereits zu blutigen Ge⸗ sechten Anlaß gegeben hatten. Der Fuͤrst des Gebirges, Emir Beschir El Kassim, hatte sich im Anfang des gedachten Monate nach Deir el Kamar begeben, um die Eintreibung der Steuern zu uͤberwachen; da seine Leute hierbei auf einigen Widerstand trafen, so beging er die Unvorsichtigkeit, die maͤchtigsten Drusen Haͤuptlinge zu sich zu berufen, welche zwar erschienen, jedoch von einer bedeutenden Menge bewaffneter Mannschaft begleitet, so daß die christliche Bevoͤlkerung dadurch in nicht geringen b versetzt wurde. Es bedurfte nur eines geringen Anlasses eines in der Naͤhe eines Brunnens zwischen Individuern beider Parteien entstandenen S einen allge

b 4 - Streites um meinen Kampf hervorzurufen. Am 13ten kam es zu einen

ordentlichen Treffen, welches von Mittag bis 2 Stunden nach

Sonnen⸗-Untergang dauerte, und wobei die Drusen, als die an Zahl Ueberlegenen, die Oberhand behielten, jedoch diesen Vorthei⸗ theuer erkauften, indem sie weit mehr an Todten und Verwunde ten verloren, als die Maroniten. Der Emir Beschir, welcher in Folge dessen sich zu Deir el Kamar von den Drusen eingeschlossen findet, ließ die Emire und Scheiche der Maroniten, namentlich die zu seiner Familie gehoͤrigen, zu Huͤlfe rufen, und es war wirklich seinen Anhaͤngern gelungen, ein Lager von 6000 Mann unter den Befehlen der Emire Melham (Schwiegersohn des Fuͤrsten) Abdallah (Bruder deß selben) Salman und Haidar zu bilden, welches Babda, 3 Stunden von Beirut, besetzt hielt, jedoch die Verbindung mit Deir el Kamanr noch nicht hatte erzwingen koͤnnen. Der Statthalter von Saida Selim Pascha, sendete, sobald er Kenntniß von diesen Ereignissen erhielt, den Ejub Pascha nach Deir el Kamar ab, um beide Par teien zu vermoͤgen, die Waffen niederzulegen und die Ausgleichune ihres Streites der Regierung zu uͤberlassen. Der Englische Ober

Rose, nunmehr General⸗Konsul in Syrien, begab sich ebenfalls

mit mehreren Englischen Offizieren dahin. Das Resultat der Sen⸗ dung Ejub Pascha's war ein Waffenstillstand von einigen Tagen, wel chen die Maroniten benutzten, um ihr Lager bei Babda zu verstaͤrken Da die Drusen die umliegenden Doͤrfer in Brand steckten un verwuͤsteten, so machten die zu Babda versammelten Maroniten einen Ausfall gegen das theils von Drusen, theils von schismati schen Griechen bewohnte Dorf Schnefat und schlugen dessen Be wohner auf das Haupt. Diesen Vortheil benuͤtzend, ruͤckte der Emir Abdallah, Bruder des Fuͤrsten, mit 3000 Mann auserlese ner Miliz nach Deir el Kamar vor, und man hofft, daß er be reits die Drusen verjagt, und dem Emir Beschir volle Freihei verschafft haben werde, fuͤr die Beilegung der Streitigkeiten in Gebirge Sorge zu tragen.

Frankreichs Handel mit dem 2 Jahre 1810. Iweiten Areikeb. (Vergl. Staats-Zeitung Nr. 330.) Im ersten Artikel ist gesagt worden, daß der auswaͤrtige Handel Frankreichs seit 25 Jahren in stetem Zunehmen und selbst von den in dieser Periode eingetretenen Handelskrisen nich einmal sehr beruͤhrt worden sey. Der auswaͤrtige Handel mehre rer anderer Nationen, unter denen die Vereinigten Staaten und England den ersten Rang einnehmen, hat allerdings eine analoge Entwickelung erfahren und uͤberhaupt der Verkehr zwischen den verschiedenen Laͤndern der Erde seit dem Frieden von 1815 im All⸗ gemeinen ansehnlich zugenommen. Theilt man die Bewegung des auswaͤrtigen Handels von Frankreich in Perioden von fuͤnf Jah⸗ ren, so findet man, daß die Periode von 1836—1840 die schnellste Zunahme zeigt. Die nachstehende Tabelle, welche nur bis zum Jahre 1826 zuruͤckgeht, wird dies beweisen.

Einfuhr und Ausfuhr zusammengenommen in der Period von 1826 18465.

Zweite Periode. Mill. Fr.

Dritte Periode. Mill. Fr

Erste Periode. Mill. Fr. 1,126 1831 18222 1838. 1839. 1840. 2 063

933 eees.

4,218 1,224 1,211

Summa 35,947 6,909

Die folgende Tabelle enthaͤlt eine vergleichende Uebersicht der

Bewegung des allgemeinen Handels in den Jahren 1833 und 1840, nach den Abstammungs⸗ und Bestimmungs⸗Orten der Waaren geordnet.

F

8 1ö11 Ein⸗ u. Ausfuhr Einfuhr. Ausfuhr. 1 Einf W zusammen.

1835. 1840. 1835. 1840. 1835. 1840. In Mill. Fr. 1In Mill. Fr. In Millionen Fr.

TT1ö11

3119 269. 9. 174.0.

2256 97.,2.

160.9. 98.3 56

9—2.,2.

38.6. 50.4.

39,5.

89 5 175.8. 196.0. 4130.41. 61.3. 109.7. 99.6. 160.2. 98.9. 107.9. 44.0. 96. 1.

36.0.

59.3. 821

„Verein. Staat. 2. England... ö 1, Belgien.... Schweiz.... Deutschland... Spanien.

D X e.

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12

beSSE = = 8n

221ℳ

S5“

2—-——

—— 02.

. .0. 38.7 Rußland 21.3. 1 Brit. Indien.. 26.3. 4.6. Niederlande... 6.9. 28.9.] 19.3. Türkeee. 200 26.2.] 15.3. Koͤnigr. beider Sicilien.. Toskana u. die Roͤm. Staaten Guadeloupe.. 8 Preußen Hansestaͤdte.. 8 Span. Vesitz. in Amerika... 3, Oesterreich... Bourbon... Martinique... .St. Pierre Mi⸗ quelon Norwegen .... cTWWW . Meriko Haiti. ö...

5 8

SS 8 05

k 1

Allarm

—— S2ö— .

Läͤnder.

Einfuhr.

1835. 1840.

Ausfuhr.

1835. 1840. In Mill. Fr.]In Mill. Fr. In Millionen Fr.

Fin u. Ausfu zusammen. 1835.

hr

1840.

Barbaresk. St. Rio de la Plata,

Uruguay Niederl.

Guatemala, Ve⸗ nezuela u. Neu

Granada

Senegal Aegypten.

.

.

China

Australien

1. Afrikan. Kuͤsten 5. Griechenland.. Mauritius und Cap d. 9. Hoffn. Britisch. Besitz. in Amerika...

Schweden.... Daͤnemark...

Französ. Besitz. in Indien.... Cayenne.

39. Daͤnisch. Besitz. in Amerika. .. Peru u. Boliv.

Meckl.⸗Schw.. Portugal... Cochinchina, die Philippinen 1

12G

0.6. 65 0.

10.7.

7.

6.

1,052.3.

,010,9.

9 47.2 2,003,.

Uebersicht der Einfuhr in den Jahren 18385 und nach den Waaren geordnet.

(Allgemeiner Handel.)

2

Benennung der Waäaren.

Offizieller Werth in Millionen Franken.

1840.

1835.

E

Getraide 4. Kolonial⸗Zucker .Seidenzeuge..

Oelfruͤchte

7. Wolle in großen Partieen... „. Gewoͤhnliches Holz Baumwollenzeuge

Indigo Niven⸗Oel

2. Taback in Blaͤttern 3. Hanf⸗ oder Leinen⸗Garn Rohe Haͤute. ... . . ......

8 K 90 ffe 3

Leinen⸗ und Hanf⸗Gewebee..

7. Steinkohlen

Kupfer

9. Wollenzeug Pferde

Haare zu Huͤten..

Sl Goldschmie

1. Fremder Zucker

25. Gußeisen

„Farbe- und Tischlerhorriall

.Schlachtvieh Seefische „Strohhuͤte Tafelfruͤchte Reiß Cochenille

3

Rohes Zinn

Pfeffer und Gewuͤrz

Matten und Geflechte von Stroh..

Kinderspielzeug und Kraͤmerwaaren.

.Auslaͤndisches Gumm

0

. Maschinen .Roher Talg

Ackerwerkzeuge, Feilen, Raspeln ꝛc...

Butter S chwefel . Pottasche

Kabliau⸗Rogen...

Wa ssen Pelzwerk

z. Gewuͤrznelken...

Chinarinde

2„bb8bböö““

Totalwerth der Einfuhr in den Jahren 1835 1840 (Allgemeiner Handel), in

Millionen Franken...

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Uebersicht der Ausfuhr in den Jahren 1835 und 1840, nach den Waaren geordnet.

(Allgemeiner Handel.)

Benennung der Waaren.

Offizieller Werth in Millionen Franken.

1. Seiden⸗ und Fleuret⸗Gewebe

2. Baumwollenzeug. 3, Wolleneuge .

Offizieller Werth in 8 Milli Fr. Benennung der Waaren. killionen Franken.

1835. 1 1840.

39.8. 50,8.

Wein Leinen⸗ oder Hanf⸗Gewebe... 44.8 . Baumwolle ““ 0.0 Tableterie, Mercerie, Moͤbel... 19.2. Papier⸗ und Papier⸗Waaren. 20.9. Getraide ..... ö28.8. Toͤpfer⸗, Glas⸗ ll⸗Waaren]/ 18.8. Wein⸗Branntweinn 15.4. Verarbeitete Haͤute... 19.8. Faͤrberroͤthe .Pferde, Maulthiere und Schlachtvieh Weißzeug und Kleidungsstuͤcke... .Raffinirter Zucker Parfuͤmerie Gegerbte und zubereitete Felle. Gewohnliches Holz....... .Tafelfruͤchte Fluͤchtige Oele Metallwaaren Rohzucker bee“ I ““ Goldsachen und Bijouterie Uhren Modewaaren Haare fuͤr Hutmacher .Rohe Haͤute und Pelzwerk.. Pariser Artikel Maschinen ... ““ Flachs Plattirte Waaren .. Seesalz und Kochsaaiulallz Fertige Arzneien Cochenille. Waffen Salzfleisch Farben . Blattgold und Golddraht. . Saatfruͤchte.... . Butter .Hanf- oder Leinengarn . Messerschmidt⸗Waaren HOelhaltige Fruͤchte Kat Wolle in großen Partieen und gekaͤmmt Gewuͤrznelken Melasse Andere Artikel

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otalwerth der Ausfuhr in den Jahren 1835 und 1840. (Allgemeiner Handel) in Millionen Franken

88 82

1,010.9.

Die neuesten Finanz⸗Verhältnisse des Britischen Indiens.

„In dem politischen Haushalte, wie bei Erforschung von Natur-Erscheinungen“, aͤußert irgendwo Alexander v. Humboldt, „sind die Zahlen immer das Entscheidende, sie sind die letzten un— erbittlichen Richter in den vielbestrittenen Verhaͤltnissen der Staats⸗ wirthschaft.“

Auf das evidenteste bewaͤhrt sich die Wahrheit dieses Satzes abermals bei Betrachtung der finanziellen Verhaͤltnisse des Briti⸗ schen Indiens. Es ist kein Theil der Indischen Angelegenheiten, der in der That neuerdings so große Besorgnisse erregte, als die Finanzen dieses Landes. Ein kuͤrzlich auf Befehl des Parlamentes gedrucktes Dokument ertheilt daruͤber genuͤgende Auskunft. Ge⸗ stuͤtzt auf dieses Dokument, weist ein sachkundiger Schriftsteller, Herr Robert Montgomerry Martin, in dem so eben erschienenen diesjaͤhrigen Novemberhefte des Colonial Magazine, auf die zahl⸗ reichen Uebel und Hindernisse hin, die gerade in jetzigem Augen⸗ blicke aus derartigen Verlegenheiten und Bedraͤngnissen erwachsen koͤnnen.

Man koͤnne, meint der so eben erwaͤhnte Autor in Hinblick auf die bisherige Whiggistische Verwaltung, es unmoͤglich eine meisterhafte Politik nennen, und es zeuge nicht von umsichtigen, die Zukunft beruͤcksichtigenden finanziellen Prinzipien, wenn be⸗ staͤndig die Ausgaben wuͤchsen, wenn mittelst der den Sieger ruinirenden Occupation von Afghanistan jaͤhrlich ein Aus⸗ fall von 3 3 ½ Millionen Pfd. St. bewirkt werde, so daß bis jetzt fuͤr diesen Zweck schon mehr als 12 Millionen Pfd. St. geopfert seyen, wenn die Einnahmen stationair blieben und sich sogar in einzelnen Punkten verringerten, und das Alles, waͤhrend der Kredit des Gouvernements bedeutend gesunken sey und die Englischen Kapitalisten es fast durchweg vorzögen, ihre Kapitalien in Handels⸗Unternehmungen zu stecken oder in der Bank anzule⸗ gen, statt dieselben der Regierung auf die von derselben emittirten Papiere vorzuschießen.

Was das Defizit betrifft, welches die Finanzen des Briti⸗ schen Indiens fuͤr jetzt ergeben, so belehrt uns das erwaͤhnte Do⸗ kument, daß dasselbe bereits im Jahre 1836 betrug: 1,197,680 Pfd. St.; im Jahre 1837 war dasselbe etwas geringer, naͤmlich: 794,270; aber im Jahre 1839 wuchs dasselbe wiederum auf 2,610,660 Pfd. St. an. Da nun das Uebergewicht der Ausgaben uͤber die Einnahmen im Jahre 1840—41 aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls nicht unter Millionen Pfd. St. zu stehen kom⸗ men wird, so ergiebt sich daraus, daß das Defizit von vier Jah⸗ ren uͤber 7 Millionen Pfd. St. betragen wird.

Diesen Ausfaͤllen zu begegnen wurde in England ein Verkauf von commercial assets vorgenommen; im Jahre 1836 37 zum Betrage von 1,275,785 Pfd. St., im folgenden Jahre von 704,758 Pfd. St., von 1838 39 aber von 444,920 Pfd. St., und im Jahre 1839 40 von 25,980 Pfd. St. Das giebt fuͤr diese vier Jahre eine Summe von 2,451,443 Pfd. St.

Betraͤchten wir die ordentlichen und außerordentli⸗ chen Einnahmen, welche die vier Praͤsidentschaften (Bengalen, Bombay, Madras und Agra) in den letzten Jahren gewaͤhrten,

so erscheinen dieselben keinesweges unbedeutend. Fuͤr das Jahr 1836 37 machten sie 15,214,798, fuͤr 1837— 38 fast eben so viel, naͤmlich 15,086,296, fuͤr 1838 39 etwas mehr, 15,343,991

und fuͤr 1839 40 die Summe von 14,746,470 Pfd. St. aus

Diese Summen erhoͤhten sich außerdem noch durch die Betraͤg

der in den einzelnen Jahren verkauften, oben naͤher angegebenen commercial assets.

Solchen, allerdings betraͤchtlichen, Einnahmen gegenuͤber, er scheinen indessen die ordentlichen und außerordentliche Ausgaben, welche jaͤhrlich in Indien selbst gemacht wurden, kei nesweges unbedeutend. Denn sie betrugen im Jahre 1836—37 die Summe ven 11,800,271 Pfd. St., im Jahre 1837 38 aber 11,987,581 Pfd. St., im Jahre 1838— 39 abermals mehr, naͤm lich 13,030,867 Pfd. St., und im Jahre 1839 40 sogar 14,778,164 Pfd. St. Dazu sind uͤberdies noch die Kosten hinzuzurechnen welche in den erwaͤhnten Jahren von England vorgeschossen wur den, und die man fuͤr Truppen⸗Transporte, Auszahlung von Di videnden, Soldruͤckstaͤnde, außerordentliche Kommissionen, Bewilli⸗ gungen fuͤr außerordentliche Dienste und dergl. verwandte; diese beliefen sich von 1836 37 auf 2,210,847 Pfd. St. von 1837 38 auf 2,304,445 Pfd. St., im darauf folgenden Jahre auf 2,615,465 Pfd. St. und im Jahre 1839—40 auf 2,578,966 Pfd. St.

Somit bliebe auf dem Papiere, da oben unter den Ein⸗ nahmen die aus dem Verkaufe der commercial assets geloͤsten Summen aufgefuͤhrt sind, immer noch einiger Ueberschuß. Die⸗ ser schwindet aber gaͤnzlich, wenn man einerseits jene Summen in Abzug bringt, andererseits aber die in der letzteren Zeit fort⸗ waͤhrend angewachsene oͤffentliche Schuld des Britischen Indiens in Betracht zieht. Diese Schuld ist aus verschiedenen Bestand⸗ theilen zusammengesetzt; sie ist durch mehrere generelle und spe⸗ zielle Anleihen, Ausgabe von Schatzscheinen ꝛc. begruͤndet und wird theilweise mit 4, 5, 6, auch 10 pCt. verzinst. Am 30. April 1839 betrug die Kapital⸗Summe derselben 30,231,162 Pfd. St. von welcher an jaͤhrlichen Interessen 1,411,417 Pfd. St. an die Glaͤubiger bezahlt wurden.

Nach Erwaͤgung dieser offiziellen Daten erscheint die Aeuße⸗ rung des Herrn Montgommery Martin durchaus gerechtfertigt, daß man nur mit aͤngstlicher Spannung den Maßregeln entge⸗ gensehen koͤnne, welche Lord Ellenborough und das Britisch Gouvernement zur Beseitigung des immer drohender anwachsen den Uebels demnaͤchst dem Parlamente vorzuschlagen sich veran⸗ laßt sehen moͤchten.

er

Willenschaft, Kuntt und Literatur.

Denkmünze auf B. G. Niebuhr.

Der Verein Deutscher Philologen und Schulmaͤnne hat auf seiner diesjährigen vierten Versammlung in Bonn beschlosser das Andenken des um die Wissenschaft, und besonders um die Rhei⸗ nische Friedrich-Wilhelms⸗Universitaͤt, unendlich verdienten B. G. Niebuhr durch eine Medaille zu ehren und diese von demselben (Go⸗ thaischen Kuͤnstler, Heren Helfricht, praͤgen zu lassen, dem der Ver⸗ ein die beiden Medaillen mit den wohlgetroffenen Bildnissen von F. A. Wolf und C. O. Muͤller verdankt. Zugleich hat der Verein den Unterzeichneten beehrt mit dem Auftrage, zur Subscription auf diese Denkmuͤnze, mit Niebuhr's Bildnisse, die unzaͤhligen Verehrer desselben einzuladen. Diejenigen also, welche dieselbe zu erhalten wuͤnschen, wollen dieses guͤtigst brieflich portofrei, etwa durch Buchhaͤndler⸗ Gelegenheit, mit Angabe der Zahl der Exemplare dem Unterzeichneten zu erkennen geben. Sogleich nach Eroͤffnung der Subscription sind schon 110 Exemplare gezeichnet worden. Der Sub seriptionspreis fuͤr jedes Exemplar betraͤgt einen Thaler.

Duͤsseldorf, den 20. November 1841.

Dr. Al. Capellmann.

Metcorologische Beobachtungen

Morgens Nachmittags Abends 28öͤN0 6 Uhr. 2 Uhr 10 Uhr. Luftdruck... 333,61 Par. 33 1,1 Par. 33 4,75 3 Par. Luftwürme .. +† 1,00 n. + 1,9 n. + 0,80 n. Thanpunkt. + 0 09¶ . + 0,12 R. 0,3 °R.

Dunstsättigung 91 p̃eCt. 86 pot. 91 pCt. tte regnig. regnig. Wind D“ V w. Wolkenzug. . W. Tagesmittel] 83 1,17 Par. + 1,2

Nach einmallger Beobachtung.

Kuellwärme 8,20 h. Flusswärme 2,90 R. 3,6°0 n.

Ausdünstung 0,027 Uh.

Bodenwarme

regnig.

Niederschlag 0,071 Ei. Waärmewese 1 8⸗ Wäarmewechsel + 2,1 °, (

0,10 n. 89 .

Den 29. November 1841.

———V—

Pr. Cour. Rrief. Geld.

Pr. Cour.

Aetien. Brief. Geld.

Fonds.

1042 Brl. Pots. Eisenb. 5 122 ½ 102 01 ½ [2o. do. Prior. Act. 4 ¼ 102* Mgd. Lpz. Eiseub. 109 80 * do. do. Prior. Aet 4 102 ½ 102 2. 2

92 % Brl. Anb. Eisenb. 104¼ 103 do. do. Prioc. Aet.

St. Schuld-Sch. Pr. Engl. Obl. 30. Präm. Sch. der Sechaudlung. Kurm. Schuldv. Berl. Stadt-Obl. Elbinger do. Danz. do. in Th. Westp.

Grossb. Pos. do.

Düss Elb. hisenb. 48 do. do. Prior. Aet 102 ½ Rhein. Eisenb. 105 2 do. do. Prior. Act. 102 ½¼

Pfandbr. Ostpr. Pfandhr. Gold al marco Friedrichsd'or Andere Goldmün- zen à 5 Th. Disconto

Pomm. do. 2 Kur 11. Neum. do. 232

Schlesische do.

1012

Auswärtige Börsen.

Amsterdam, 25. Nov. Kanz. Bill. 25 72.

Präm. Sch. —.

Paszive —. Oesterz. 105 ½¼.

5 ½ Spau. .

Pol. 1u

Antwerpen, 24. Nov. Zinsl. —. Neue Aul. 22¼ G

Hamburg, 27. Nov. Bank-Actien 1695. Rngl. Russ

Paris, 214. Nov. 24 ½. Passive 5 ¼. Wien, 24. Nos

Rank -Actien

5 % Reute En gour. 116. 40. 3 Rente Hn daur. 5 Neapl. 106. 60. 5 Span. Renie

5 ¼ .⁸. 195 1½. 42

22 4 14¼ Anl. de 1834 —. 4⸗ 1859 8

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