1841 / 345 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

1544 entli ie i euen ele 2 sgaben erschiene⸗ ꝑIn dieser Fortse „5 inson's L (Konturen einzl. Baumpartiecen) 10 mentlich die in neuen eleganten Ausgaben erschiene In dieser Fortsetzung von „Robinson s Leben (Konturn zl. 2 ) v“ und auslaͤndischen Klassiker, sund Abenteuer nach dem EEn des Des(ausgefuͤhrte Theile von Baͤumen) 12 ½

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u.-A. Gedichte; die Schriften von Tiecck, Stef⸗ son’s Lebensgeschichte nur bis zu seiner ersten Heim⸗ niale Auffassung, treue Abbildung der Natur und 25 Sar. (2 Thlr. 20 gGr.) zu erlassen. Nach Ver⸗ Küsns virghnäan AMueg e fens, der Verfasserin von Godwie Castle, kehr nach Eurova erzaͤhlt. sehr sorgfältige Ausfuͤhrung zeichnen diese Hefte aus, lauf dieser Zeit tritt der Ladenpreis von Thlr. ein. dsnerash it inua Aret gtseAdtb t der Graͤfin Hahn⸗Hahn, Fredrike Bre Der erste Theil erschien im vorigen Jahre und den bis jetzt nichts Aehnliches an die Seite zu TInhst. 1 ( mer’s; Prachtausgaben der Bibel, des Neuen erfreute sich sowohl des ungetheilten Beifalls im Pu⸗ssetzen ist. Auch der Herr Professor Schirmer, dem Erster Band: Vorwort des Herausgebers (in wel⸗ 4

Testaments, des Niebelungen⸗Liedes, derblikum wie auch lobender Urtheile von unparteiischen wohl ein kompetentes Urtheil hieruͤber zusteht, spricht chem derselbe vieles fuͤr die Bildungs⸗Geschichte . Geschichte des großen Friedrich, Laurent eitschriften (namentlich der allgemeinen Schulzei⸗ sich sehr guͤnstig uͤber dies Werk aus und sagt un des Dichters Wichtige beibringt und namentlich und Vernets Napoleon, paul et Virginie, stung) uͤber die gediegene Bearbeitung und das hoͤchst ter Anderem: „Eine gewandte Technik und geschmack sehr interessante Auszuͤge aus Briefen des Va⸗ Tausend und Eine Nacht ꝛc. ꝛc., so wieselegante Aeußere. volle Zusammenstellung der landschaftlichen Natur ters an den Sohn, so wie mehrere Briefe Goe⸗ alle von anderen Buchhandlungen angekuͤndigten— A. Eyssenhardt, u. d. Linden 43. machen es nicht nur fuͤr alle Schuͤler geeignet, son⸗ the's uͤber ihn und seine Arbeiten mittheilt). Werke, sind stets in sauber gebundenen oder gehefteef 8 dern es ist auch den Dilettanten insbesondere anzu⸗ Charakteristik und Biographie des Dichters, von 1 b empfehlen, weil es seiner Faßlichkeit wegen, ohne C. A. Tiedge und dem Vater des Dichters.

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1841.

S8 illustrirte Prachtwerke, Englischeu. Deut⸗Foë“ ist die zweite und letzte Haͤlfte des Originals (Vorgruͤnde und Wasserpflanzen) 15 Sgr. 4s Heft noch nicht besitzen, die Anschaffung zu erleichtern 294 1989 8 A g whbhen, jnus uch che inahkK i4 2982 111116e6““ ngf 88 b Lsch os ärti 8 gu i2ni , ßgik. 1 3 Beliebte und vielbegehrte Werke, wie: Becker'ssersten Male vollstaͤndig in zeitgemaͤßer freier von Landschaften) 20 Sar.. 8 89gG L 82* 2SEe. hgeesf . - v“ o“ een Sesa 2, 1 1 3 Ze⸗ we e 5 eise v.———111111A1A1A4AA“*“ . L11“X“ misso’s, Gruͤn's, Freiligrath's, Geibel’s gaͤnzung des Campeschen Buches, welches Robin⸗nommen in elegantem Einband nur 3 Thlr. Ge⸗ e. w. vantad.e. b 2228 ““ 8“ r menutmhge

gr. 28 S. eft Um den Liebhabern eleganter Taschen⸗Ausgaben, 8 1 1 iermi 8 Follstaͤndi 1 7 ½⅔ & 58 F isß ich vielf 18 * VV * 1 sche Taschenbuͤcher, Gedichte, Romane ꝛc. neu bearbeitet und hiermit das beruͤhmte Werk zum (Vollstaͤndige Baͤume) 17½ Sgr. 58 r. t (Umrisse und zugleich vielfach geaͤußerten Wuͤnschen zu begeg⸗ vtiid errraontg zuürdane dac ni me1016 H HS rwichem brae b m U 1] 8 X Weltgeschichte; Ruͤckert's, Uhland s, Cha⸗Uebersetzung erschienen. Sie bildet zugleich eine Er⸗ Landschaften) 25 Sgr. 1 1 blfeilen Subseripti preis 2 Thl v heren wohlfeilen Subscriptions⸗Preise von 2 Thlr. 1 ö“ , . 1

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13 ten Dezember

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Die guͤnstige Aufnahme, die dem im vorigen Jahre

erschienenen 1sten Bande dieses interessanten Buches wurde und die ausgezeichnetste Anerkennung, die dem selben alle kritischen Zeitschriften Deutschlands zoll⸗ ten, werden auch diesem zweiten Bande ohne Zwei fel zu Theil werden, dessen verspaͤtete Erscheinung durch mehrere nicht zu beseitigende Umstaͤnde her⸗ beigefuͤhrt wurde und wir zu entschuldigen bitten. Allen Freunden einer geistreich unterhaltenden Lek⸗ tuͤre duͤrfen wir das nun komplette Werk mit Recht empfehlen.

Bei C. G. Hendeß in Koͤslin ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen, in Berlin durch L. Hold, Koͤnigsstr. Nr. 62 neben der Post: Landwirthschaftliche doppelte Buchhaltung, oder vollstaͤndige Anleitung, eine jede Landwirthschaft nach den Grundsaͤtzen der doppelten oder Italienischen Buchhaltungs⸗Wissen⸗ schaft zu berechnen; die dazu erforderlichen Buͤcher einzurichten, zu fuͤhren, abzuschließen und die Sal⸗ dos von neuem vorzutragen; von Ernst Ludwig Beckmann, Gutsbesitzer, vormals Kaufmann in London. Fhblr. Es ist in den merkantilischen Geschaäͤften laͤngst ent schieden, daß eine richtige systematische Aufzeichnung er Geschaͤfte, welche zu klaren und uͤberzeugenden Resultaten fuͤhrt, den groͤßten Nutzen gewaͤhrt, in dem den Kaufmann nichts mehr beruhigen und sei⸗ ien Unternehmungen Festigkeit geben kann, als eine genaue Einsicht in den Zusammenhang und die Er⸗ olge seines Wirkens. Besitzer von großen Guͤtern verden diese schäͤtzbare Anleitung gewiß mit Ver⸗ gnuͤgen aufnehmen und dankbar benutzen; aber auch Besitzer von kleineren Landguͤtern wird es nicht ge⸗ euen, sich diese schaͤtzbare Schrift angeschafft zu haben.

Herausgegeben von F. Wolff und mit neuen Muͤnz⸗

In unserem Verlage erschien so eben ein sehr ähn- 4 8 V 3 öö“ 8 Sa.8cs roße Nachhuͤlfe Von liches, nach der Büste im Palais royal zu Paris sau groß gachhuͤlfe

Deutschen, Franzoͤsischen und Englischenb

er lithographirtes Portrait von Christoph, Ritter von Gluck,

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I. Abtheilung. Von der Begruͤndung und Ein⸗ theilung der Landwirthschafts Wissenschaft.

II. Abtheilung. Von der Bodenkunde.

III. Abtheilung. Duͤngerlehre, oder von der Kenntniß, Wahl, Bereitung und Verwendung des Duͤngers.

IV. Abtheilung. Gewaͤchskunde oder Erzeu gungslehre der Pflanzen und Gewaͤchse.

V. Abtheilung. Lehre von der Viehzucht.

VI. Abtheilung. Von dem landwirthschaftlichen Haushalt oder Wirthschafts⸗Betriebe.

Bde.

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tabellen versehen von H. L. Kandelhardt, Koͤnigl. Preuß. Haupt⸗Muͤnz⸗Wardein.

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ren besonders durch groͤßere Ausfuͤhrlichkeit in den

Nachrichten uͤber Wechsel⸗ und Fondscourse, Staats⸗

schulden und Bankwesen.

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20 Gulden⸗ und im 14 Thalerfuß, auch im 24 ½ Gul⸗

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Naturgeschichtliches Lesebuch in Beschrei⸗ bungen und Erzaͤhlungen aus dem Thierreich. Fuͤr die Jugend bearbeitet von A. Hillert. Mit mehr als 100 eingedruckten Holzschnitten. Gebunden 1 Thlr. 10 Sgr.

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Leben und Lieder von Paulus Gerhardt, Herausgegeben von E. C. G. Langbecker. Mit Paul Gerhardts Bildniß, einem Facsimile seiner Handschrift u. 9 Musik⸗Beilagen. 2 Thlr. 20 Sgr.

C. F. Gellerts Fabeln und Erzaͤhlungen in drei Buͤchern. verglichen und mit dem Leben des Dichters be gleitet von E. C. G. Langbecker. 17te Aufl. Gebunden ohne Kupfer 15 Sgr.

lorirt 1 Thaler.

Nr. 23, Muͤller's Buchhandlung in Stargard: Dreizehnter Jahrgang. J11111“ Taschenbuch fuͤr das Jahr 1842. Von Karl Spindler.

Hasselwander, v. Schwind und Wendling. 12. Elegant geb. mit Goldschnitt in Futteral

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Rebinson's letzte Schicksale.

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nach dem Englischen des De Foë bearbeitet von F. Bei K 1 1 8 er ist erschienen und in allen guten Buch⸗ und Kunst⸗

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schnelleren Auffassung der Natur fuͤhrt.“

Koͤnigl. Hofbuchhaͤndler in Berlin, Franz. Str. 24:

Maria von Meber, der Sprache, Abrundung und Melodie des Verses,

Bei Otto Wigand in Leipzig ist neu erschienen dung, nd in allen Buchhandlungen zu haben, in Berlin G“ Waͤrme und Lebendigkeit der Anschauung 9*

- Zauber verliehen.“ (Blaͤtter f. Literatur. 1841. Nr. 51.)

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So eben ist erschienen und durch alle Buchhand⸗ lungen zu beziehen, in Berlin durch die Enslin-⸗ sche Buchhandlung (Ferd. Muͤller), Breite Str. durch dieselbe in Kuͤstrin und durch Ferd.

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Hallbergersche Verlagshandlung.

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eines Lehrers, den Schuͤler zur

Geeignete Festgeschenke aus dem Verlage von Alerander Duncker,

Emanuel Geibel,

8. eleg. geh. 1. Thlr. „Vollendung der Form, Reinheit und Wohllaut

eben so wie Klarheit und meisterhafte Durchfuͤhrung der Gedanken, Zartheit und Innigkeit der Empfin prachtvolles Kolorit, Reichthum an schoͤnen Geibel's Gedichten einen unwiderstehlichen (8’Wö 1 Ida Graͤfin Hahn⸗Hahn sind neuerdings erschienen: 11X4“ steif geh. % Thlr

Eine Arabeske. 8. 9. 21 Thl Graͤfin Faustine. Reisebriefe. 2 Thle 899

6. eleg geh. 2 Thlr. . 4 ½ Thlr.

Der Rechte. Ulrich. 8. geh. 2 Thlr. Au g u si Koyisch, Gedichte. 8. eleg. geh. 17 Thlr.

Leyer und Schwert. Vermischte Gedichte.

Nachtrag: ungedruckte Gedichte, Charaden,

Raͤthsel, Logogryphen, Jugendscherze.

Zweiter Band, Trauerspiele: Toni. Die Suͤhne. Zriny. Hedwig.

Dritter Band, Trauerspiele: Rosamunde. Joseph Heyderich. Lustspiele: Die Braut. Der gruͤne Domino. Der Nachtwaͤchter. Der Vetter aus Bremen. Die Gouvernante.

Vierter Band, Opern: Das Fischermaͤdchen.

Der vierjaͤhrige Posten. Die Bergknappen.

Alfred der Große. Der Kampf mit dem Drachen. Erzaͤhlungen: Hans Heilings Fel⸗ sen. Woldemar. Die Harfe. Die Reise nach Schandau. Muͤndliche Erzaͤhlungen, schriftlich bearbeitet von Karoline Pichler: Die Tauben. Die Rosen. Briefe des Dichters aus den letzten Lebensjahren bis zu seinem Tode.

Zugabe: Gedichte Deutscher und Englischer Dichter auf Theodor und Emma Koͤrner. Eng⸗ lische Uebers. einiger Gedichte Th. Koͤrner's.

Zugleich zeigen wir ergebenst an, daß die bekannte Pracht⸗Ausgabe

von Koyvner 9 in Einem Bande,

auf Maschinen⸗Velinpapier, mit dem wohlgetroffenen 8 Bildnisse des Dichters in Stahlstich und einem Face-

8

simile seiner Handschrift,

1 11141“ von welcher bereits drei Auflagen erschienen sind, noch bis zur Ostermesse 1842 zum Subscriptions⸗ Preise von 2 Thlr. 25 Sgr. zu haben ist. denpreis dieser Ausgabe wird gleichfalls

Der La⸗ 3 ½ Thl

Kopisch, der ausgezeichnete Uebersetzer des Dante, betragen.

behauptet unter den Deutschen Dichtern der Gegen wart einen so ehrenvollen Platz, daß die Hindeutung auf das Erschienenseyn einer Sammlung seiner Ge dichte genuͤgen wird, den Kreis seiner Leser um vie les zu erweitern.

I1I1““ 1 Oberschenk und Kammerherr Sr. Majestat des Koͤnigs, Reise nach Paris, Granada, Sevilla und

Madrid, zu Anfang des Jahres 1841. Mit Titelkupfer. 8. Velinp. geh. Thlr. Auch unter dem TDitel:

Fluͤchtige Bemerkungen eines Fluͤchtig

Reisenden. 2r Band. Alle Zeitschriften sind bereits voll des Lobes uͤber dies interessante Werk des Herrn von Arnim. Das selbe reiht sich den beliebtesten Schriften dieser Gat tung auf die wuͤrdigste Weise an und hat beim Pu⸗ blikum die anerkennendste Theilnahme sofort nach dem Erscheinen gefunden. sss(lssch. Professor an der Koͤniglichen Realschule in Berlin, Gedichte fuͤr die Jugend. Mit 0 Bildern. 8. elegant gebunden. 15 Thlr. Diese fuͤr den Standpunkt der Jugend mit dem bewaͤhrten Takt des Herausgebers veranstaltete Zu⸗ sammenstellung von Poesicen ausgezeichneter Dichter,

passendes Festgeschenk nicht genug empfoblen werden. Fuͤr den Gebrauch in Schulen ist eine wohlfeile Aus⸗ gabe veranstaltet.

Bei Th. Chr. Fr. Enslin in Berlin ist erschie⸗ nen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Christliche Andachtsstunden

fuͤr 8 Franennunuuu (Funen evangelischer Konfession. Mit besonderer Ruͤücksicht auf die Verhaͤltnisse des weiblichen Geschlechts bearbeitet Ihro Majestaͤt der Koͤnigin von Preußen 1 zugeeignet 38

D Fliebtiggssiebeteut, Diener des goͤttlichen Worts. Mit einem sehr schoͤnen Titelkupfer. In Umschlag broschirt 2 Thlr. 7 ½ Sgr.

Bei Hoffmann Campe in Hambutg ist so eben erschienen und in Berlin bei C. H. Jonas, Werderstr. Nr. 11, der neuen Bauschule gegenuͤber, zu haben: Pdhls, Dr. M. Das Recht der Actien⸗ Gesellschaften, mit besonderer Ruͤck⸗ sicht auf Eisenbahn ⸗Gesellschaften. gv. 8. doosch 2 Thlr. 15 Sgr.

Empfehlenswerthe Weihnachts⸗Geschenke. Im Formate der neuesten Taschen⸗Ausgabe von

schienen:

Kheyobdor Kerners 1“ Im Auftrage der Mutter des Dichters herausgege⸗ ben und mit einem Vorworte begleitet von Karl Streckfuß. 1 Zweite rechtmaͤßige Gesammt⸗Ausgabe in 4 Baͤnden. Auf Maschinen⸗Velinpapier, mit dem sauber in Stahl gestochenen Bildnisse des Dichters und einem Fac⸗ ssimile seiner Handschrift. In farbigem Umschlag geheftet. 8 Subscriptions⸗Preis,

gr. 8. brochirt.

Erster Abschnitt.

namentlich der Gegenwart, kann als nuͤtzliches und

Beide Ausgaben eignen sich durch elegante Aus⸗

stattung ganz vorzuͤglich zu angenehmen Fest⸗Ge⸗ schenken und halten wir stets sauber gebunden Exemplare davon vorraͤthig.

Nicolaische Buchhandlung in Berlin,

In Unterzeichnetem ist so eben erschienen und a

alle Buchhandlungen versandt worden:

Statistische

2 9 8 Uebersicht der Bevoͤlkerung Oesterreichischen Monarchic

der nach den Ergebnissen der Jahre 1834 bis 1810, . DaITb v . von Dr. Siegfried Becher. Preis 4 Fl. 30 Kr. oder 22 20 Sgr. Haupt⸗Abschnitte des Inhalts. Erste Abtheilung. Bewegung der Bevoͤlkerung. LEE Die Bevoͤlkirung nach der An zahl beider Geschlechter, des Militairs und ihr Vertheilung nach dem Flaͤchen⸗Inhalte. Zweiter Abschnitt. Das Verhaͤltniß der Städte Marktflecken, Doͤrfer, Haͤuser und Familien zun Flaͤchen- Inhalte. Dritter Abschnitt. gions⸗Verschiedenheit. . Vierter Abschnitt. Anzahl und Verhaͤltniß de Geburten in ihren verschiedenen Beziehungen. Fuͤnfter Abschnitt. Anzahl und Verhaͤltniß de Trauungen in ihren verschiedenen Beziehungen. Sechster Abschnitt. Anzahl und Verhaͤltniß de Sterbefaͤlle in ihren verschiedenen Beziehungen. 8 Wweite AEnh Stand und Beschaͤftigung der Bevoͤlkerunge Siebenter Abschnitt. Haupt⸗Uebersicht der ver schiedenen Kategorieen und Beschaͤftigungen in Jahre 1834 und 1837. Achter Abschnitt. Geistlichkeit. Neunter Abschnitt. Beamte. Zehnter Abschnitt. Das Militair. Eilfter Abschnitt. Gewerbe und andere beson dere Beschaͤftigungen. Zwoͤlfter Abschnitt. Bildungs Anstalten. 8 Nachtrag. Summarische Uebersichten der Bevol kerungen im Jahre 1840. 1) Wohnorte, Haͤuse und Familien. 2) Bevoͤlkerung nach dem Ge schlechte, des Militairs und ihrer Vertheilung nac dem Flaͤchen⸗Inhalte. 3) Geburten. 4) Trauun gen. 5) Sterdefaͤlle. 6) Ein⸗ und Auswanderun⸗ gen. 7) Bevoͤlkerung nach der Religions⸗Verschie⸗ denheiten. 8) Nachweisung der in militairischer Hinsicht klassifizirten maͤnnlichen Bevoͤlkerung in den der Militair⸗Conscription unterliegenden Pro⸗- vinzen. 9) Geistliche, Adelige, Beamte und Ho⸗ noratioren, Handwerker und Kuͤnstler, Bauern. Stuttgart und Tuͤbingen, Oktober 1841. J. G. Cottascher Verlag. In Berlin vorraͤthig bei E. H. Schroeder, Lin⸗ den 23 im Jagorschen Hause.

Bevoͤlkerung nach der Reli

Lehr⸗-, Erziehung

Mit dem Jahre 1842 beginnen die 1O 81. eine Zeitschrift fuͤr die gebildete Welt, herausgegeben von Rob. He 1 ler⸗ (woͤchentlich 6 Nummern, einschließlich des Literatur⸗ blattes) den fuͤnften Jahrgang.

Bromberg und Posen E. S. Mittler, und Post⸗ Aemter nehmen Bestellungen darauf an. Preis des ganzen Jahrgangs 10 Thlr.

Eine Reihefolge von Vorlegeblaͤttern, von

Von Julius Tempeltei. guͤltig bis zur Oster-Messe 1842,

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n Thlr. 25 Sgr.

Umriß bis zur vollendeten Ausfuͤhrung. 1stes Heft Kuͤnftiger Ladenpreis 3 ½ T

Leipzig, November 1841. .A. Leo.

Bruͤderstr. 13, Elbing, Braunsberg und Thorn.

Alle Buchhandlungen, in Berlin (Stechbahn 8),

11111A1“X“X“] Amtliche Nachrichten. EEE111“ Frankreich. Paris. General Bugeaud. Vermischtes. Pairshof. Prozeß Quenisset. 1 Großbritanien und Irland. London. Hofnachrichten. Be⸗ richtigung hinsichtlich der Abreise des Bischofs Alexander. Beaumont Smith's Eeelürungen uͤber die Faͤlschung von Schatzkam⸗ mer⸗Scheinen. Lady Durham †. Vermischtes.

Belgien. Bruͤssel. Revpraͤsentanten⸗Kammer. Das Cockerillsche

Etablissement in Seraing. Dentsche Bundesstaaten. Vertrag zwischen Sachsen und Griechenland.) Exzeß gegen Herrn von Luͤtken. Goͤttingen. Karlsruhe. Populaire Vorlesungen. 8 Oesterreich. Wien. Reductionen beim Heere. Straf⸗Gesetz⸗ gebung und Gefaͤngniß⸗Verbesserung in Ungarn. Schreiben aus Wien. (Sir Rob. Gordon in Wien und Fuͤrst Esterhazy in Lon⸗ don.) Triest. Diesjaͤhrige Schifffahrt von Triest. Schweiz. Bern. Einfluß der Genfer Ereignisse auf die benach⸗ barten Laͤnder. Der neue Paͤpstliche Runtius. Italien. Florenz. Der Grotzherzog wieder in Negpel. Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. Haupt⸗Erdrte⸗ rungsfragen fuͤr den bevorstehenden Kongreß. Berichtigungen und Erlaͤuterungen hinsichtlich des Jäger⸗Bundes. Ostindien. Drohende Stellung der Birmanen und Briten gegen einander. Verhaͤltniß der oͤstlichen Graͤnzstagten zum Britisch⸗ Ostindischen Reich. Beschwichtigte Unruhen im Decan. Weitlaͤuftigere Communication mit der Britischen Expedition in China. Ruhe in Sind und Afghanistan. Vermischtes.

Schreiben aus Leipzig. (Handels⸗ Hannover. Universitaͤt.

Die Australischen Niederlassungen von England. Paradore Phy⸗ ie des Landes und seiner Natur. Eingeborene. Eng

siognomie des S 3 F. lische Colonisation. Sydney. Bevoͤlkerung. Handel.

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem Amtsrath Rabe zu Schneitlingen, im Regierungs⸗Bezirk Magdeburg, und dem prak⸗ tischen Arzt Dr. Tappert zu Berlin den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse Allergnaͤdigst zu verleihen geruht.

1 Angekommen: Se. Durchlaucht der General⸗Lieutenant und Gouverneur von Magdeburg, Prinz George zu Hessen, von Magdeburg.

Der Koͤnigl. Franzoͤsische Minister⸗Resident an den Groß⸗ herzogl. Mecklenburgischen und Oldenburgischen Hoͤfen und bei den freien Hansestaͤdten, von Tallenay, von Leipzig.

Zeitungs-Nachrichten

Ausland.

Frankreich.

. 7. Dez. Ueber die Erklaͤrung des Messager

hinsichtlich der Reise des Generals Bugeaud nach Frankreich aͤu⸗ Bert sich der Courrier frangais in folgender Weise: „Also Afrika wird keinen anderen General⸗Gouverneur erhalten, und man will die Erfolge, welche kuͤrzlich erlangt sind, nicht Luͤgen strafen. Wenn aber der General Bugeaud das Vertrauen der Regierung behalten, wenn er die wahrhaften Interessen der Ko— lonie verstanden hat, warum entfernt man ihn auch nur einen Tag von Algier? Der Messager erklaͤrt diesen mindestens unzeitigen Urlaub dadurch, daß Herr Bugeaud auf sein Gesuch an den

ersten Arbeiten der Kammer Theil nehmen werde. Die Regie— rung wirft also auf den General⸗Gouverneur die Verantwortlich⸗ keit fuͤr eine Abwesenheit, die gerade in die Epoche faͤllt, wo in der Kolonie die Organisations⸗Arbeiten beginnen. Was uns betrifft, so sind wir durch diese auffallende Erklaͤrung nicht zufriedengestellt. Unseres Erachtens kommt wenig darauf an, ob das Ministerium Herrn Bugeaud herbeschieden, oder ob Herr Bugeaud verlangt hat, herzukommen, denn jedenfalls stand es der Regierung frei, eine solche Entfernung nicht zu erlauben. Es kann dem General Bugeaud in der That daran liegen, seine Pflichten als Deputirter zu erfuͤllen, und indem er den Posten eines General⸗Gouverneurs annahm, hatte er vielleicht nicht ge⸗ meint, auf seine parlamentarischen Functionen verzichten zu wol— len. Aber dem Ministerium kam es zu, ihm vorzustellen, daß es nicht moͤglich sey, zu gleicher Zeit die Franzoͤsische Regierung in Algier und Excideuil in der Deputirten-Kammer zu vertre— ten. Etwas Anderes ist es, Gesetze zu machen, und etwas Anderes, sie anzuwenden. Wenn ein Mann von der exekutiven Gewalt die große Mission erhaͤlt, jenseits des Mittellaͤndischen Meeres ein an Frankreich geknuͤpftes Reich zu gruͤnden, so muß er sich derselben ganz widmen. Er muß Krieg fuͤhren, mit Hinblick auf den Frieden; er muß er⸗ obern, um zu herrschen, und nicht blos, um ganze Laͤnder⸗Strecken zu verwuͤsten; er muß die Beziehungen der Staͤmme und der Personen unter sich ordnen; er muß die Justiz und die Admini⸗ stration organisiren; er muß den Boden ausbeuten durch Ord⸗ nung und Sicherheit die Industrie herbeirufen und zu gleicher Zeit die Militairmacht und die Civilmacht entwickeln; das ist der Zweck. Wird man ihn wohl erreichen, wenn man jaͤhrlich den General⸗ Gouverneur aͤndert, oder wenn man ihn seinen Functionen ent⸗ reißt? Wenn der General Bugeaud nicht Deputirter waͤre, so wuͤrde man keinen plausibleren Grund haben finden koͤnnen, um ihn den ernsten Pflichten, die ihm auferlegt sind, zu entziehen. Man muß daher die Schuld weniger dem General Bugeaud und

dem Ministerium, als unserem parlamentarischen Gesetze zuschrei⸗ ben. Das Beispiel des Herrn Bugeaud ist nur ein Argument mehr zu Gunsten der Meinung, welche verlangt, daß man die le⸗ gislativen Inkompatabilitaͤten ausdehne und nicht erlaube, daß jedes bffentliche Amt mit dem Deputirten⸗Mandat kumulirt wer⸗ den koͤnne.“

Herr von Lamartine ist gestern in Paris eingetroffen und hatte gleich nach seiner Ankunft eine lange Konferenz mit dem Grafen Molé. Er soll sich uͤbrigens unverhohlen gegen Jedermann da⸗ hin aͤußern, daß er die Kandidatur fuͤr die Praͤsidentschaft nicht annehmen werde.

Herr von Lamennais wird in einigen Tagen St. Pelagie ver⸗ lassen, da die uͤber ihn verhaͤngte einjaͤhrige Gefaͤngnißstrafe ihrem Ablaufe nahe ist.

Ein Privatschreiben aus Bayonne meldet, daß Espartero zwei wichtige Maßregeln ergriffen habe, naͤmlich die Aufloͤsung der Cortes und die Umgestaltung des Ministeriums. Herr Olozaga, heech9 Gesandter in Paris, soll zum Conseils⸗Praͤsidenten bestimmt seyn.

LEE1I. vom 7. Dezember. Heute waren die ganze Boͤrse hindurch die Renten ausgeboten, ohne daß irgend eine politische Nachricht zirkulirte. Die 3proc. Rente schloß zu 78.45. (Cou-

pon detaché.)

Pairshof. Sitzung vom 6. Dezember. Zu Anfang der heutigen Sitzung ward der Angeklagte Considere verhoͤrt, der schon aus dem Darmeͤsschen Prozesse her bekannt ist.

Frage: Besuchten euch nicht Martin und Fougeray? Ant⸗ wort: Dessen erinnere ich mich nicht. Fr. Kennet ihr keinen eu⸗ rer Mitangeklagten? Antw. Ich kannte keinen von ihnen vor meiner Verhaftung. Fr. Ich muß euch daran erinnern, daß ihr, als ich euch im Laufe der Instruction verhoͤrte, jede Antwort verwei⸗ gert und hinzugefuͤgt habt, daß ihr euch nur vor dem Pairshofe er⸗ klären wolltet. Der Augenblick, die Wahrheit zu sagen, ist gekom men. Antw. Ich werde auf alle Fragen antworten, welche der Herr Praͤsident mir stellen will. Fr. Die Personen, welche ich euch vorhin genannt habe, sind zu verschiedenenmalen bei euch gewe sen. Man hat bei euch und mit euch von einem Angriffsplan gegen die Regierung gesprochen, und ihr habt bemerkt, daß die Ausfuͤhrung dieses Planes wohl 1200 Fr. kosten koͤnne, und daß ihr, obgleich nicht wohlhabend, wohl 100 Fr. finden wuͤrdet, um zu solchem Werke bei zusteuern? Antw. Ich habe dergleichen Dinge nicht sagen koͤnnen. Ich bin arm; ich habe mir Alles versagt, Buͤcher, Journale u. s. w., und das geschah gewiß nicht, um mich der Fabrication von Bomben oder von Pulver hinzugeben. Fr. Habt ihr nicht eines Tages zu Ba⸗ zin gesagt, er solle in der Vorstadt unter den Arbeitern verbreiten, daß ihr naͤchstens in ihr Viertel kommen wuͤrdet, um sie zu sam meln? Antw. Niemals habe, ich dergleichen Reden gefuͤhrt. Fr. Versammelten sich nicht gewoͤhnlich Sonnabendo die Mitglieder der Gesellschaft bei euch, um von ihren Geschaͤften zu sprechen? Antw. Ich muüͤßte eben so wahnsinnig gewesen seyn wie die, welche das Attentat begangen haben. Sie kennen meine Lage; meine Fran kann nicht zwei Schritte aus dem Hause thun, sie kann nicht einmal auf den Markt gehen, ohne daß ihr zwei Polizei⸗Agenten folgen; wenn ich nach den Steinbruͤchen ging, so waren augenblicklich In⸗ spektoren hinter mir her. Ich ward von mehr als 10 Personen be⸗ aufsichtigt. Fr. Was hattet ihr in den Steinbruͤchen zu thun? Antw. Ich ging taͤglich dahin, um meine Ziegen grasen zu lassen. Fr. Jener Ort eignet sich ziemlich gut zu Versuchen mit Pulver? Antw.: Es giebt, im Gegentheil, wenig Orte, wo man mehr den Blicken der Arbeiter und der Spaziergaͤnger ausgesetzt ist. Der General⸗Advokat Boucly: Ihr habt Darmes gekannt? Antw.: Ja, mein Herr, und Sie auch.. (Unterbrechung) denn ich stand mit ihm in diesem Saale vor Gericht. Der Praͤsident zu Bauzer: Ihr hoͤrt, was Considere sagt; er leugnet, daß ihr bei ihm gewesen waͤret. Bauzer: Ich bin nur zufaͤllig da gewesen, und ich weiß nicht, ob er mich gesehen hat. Fr.: Und ihr, Fougeray? Fougeray: Ich bleibe bei dem, was ich gesagt habe; ich war drei bis viermal bei ihm. Fr.: Und habt insgeheim Unterredun⸗ gen mit ihm gehabt? Antw.: Ja, Herr Praͤsident. Fr.: Er hat euch einen Plan zu einem Angriff gegen die Regierung aus⸗ einandergesetzt? Antw.: Ja, mein Herr, das ist die Wahrheit. Consideéere: Das ist falsch! Ihr seyd ein Elender! Fouge⸗ ray: Ich ein Elender? Weil ich die Wahrheit sage? Ihr seyd ein Luͤgner. Nachdem hierauf noch der Angeklagte Bazin verhoͤrt worden war, der sich aufs Leugnen legte, ward mit dem Zeugen⸗ Verhoͤr begonnen.

Der General-Lieutenant Schneider ward zuerst vernommen und sagte in folgender Weise aus: Am Montag den 13. September begab ich mich nach der Barrière du Trone, um die Prinzen zu em⸗ pfangen und zu eskortiren. Bei ihrer Ankunft ward der General Dariule mit allen Stabs⸗Offizieren detachirt, um den Zug zu eroͤf⸗ nen. Der General Pajol und ich, wir blieben, um die Prinzen zu begleiten; er ritt zu ihrer Rechten und ich zu ihrer Linken, der Herzog von Aumale befand sich in der Mitte; rechts neben ihm der Herzog von Orleans und links der Herzog von Nemours. So ritten wir alle fuͤnf in einer Linie und nur der Herzog von Aumale um eine Kopflaͤnge voraus. Etwas hinter mir, zu meiner Linken, be⸗ fand sich der Oberst-Lieutenant Levaillant, und der Kopf seines Pferdes deckte meinen Koͤrper. Als der Zug bei der Rue Traver⸗ sioͤre angekommen war, hoͤrte ich ploͤtzlich zu meiner Linken und ganz dicht neben mir einen Schuß fallen. Als ich mich umwandte, sah ich, wie das Pferd des Oberst⸗Lieutenants sich baͤumte und hintenuͤber stuͤrzte. Der Kopf desselben war von der Kugel durchbohrt. Der Oberst⸗Lieutenant war nicht verwundet und bestieg augenblicklich ein anderes Pferd. Meine Aufmerksamkeit war durch dieses Ereigniß gaͤnzlich in Beschlag genommen; ich beschaͤf⸗ tigte mich mit nichts Anderem, und sah den Moͤrder nicht. Nachdem der Zug zwei bis drei Minuten lang angchalten hatte, setzte er sich wieder in Bewegung, und nun erst machte mich Jemand darauf auf⸗ merksam, daß mein Pferd auch verwundet worden sey. Ich sah in der That, daß die Kugel in den oberen Theil der linken Schulter eingedrungen war. Ich bestieg sogleich ein anderes Pferd und nahm dann meinen Platz in dem Zuge wieder ein, der durch kein anderes Hinderniß weiter gestoͤrt wurde. Wenn der Moͤrder eine Sekunde fruͤher gefeuert haͤtte, so waͤre wahrscheinlich der Herzog von Aumale getroffen worden. b

Der Oberst⸗Lieutenant Levaillant erzaͤhlte in derselben Weise, wie der General Schneider, den Einzug des Regiments und sagte dann weiter: Bei der Rue Traversiére angekommen, ward links neben mir ein Schuß abgefeuert, ohne daß ich die Person bemerkt hatte, die den Schuß that. Mein Pferd stuͤrzte. Eine Menge von Personen um⸗ ringten mich und halfen mir wieder auf. Ich sah nun, daß die Ku⸗

ger d.2 ne Ptars⸗ durch den Kopf gegangen war, und bestieg sogleich und fagte mie saneer. Orleans wendete sich zu den Truppen Niemand rübren 5 Gewehr am Fuß! Und daß sich Se an hielt einige Lanziers zuruͤck, die schon eine gemacht hatten. „Herr Sauecelisre, Lieutenant der? zi rde: beim Einzuge der Prinzen an der Erke vr damit beschaͤftigt, dem Andrange der Reugierigen nach Kraͤften u weh⸗ ren, als ich etwa drei Schritt von mir einen Sch 1lles hoͤrte Ich blickte unwillkuͤrlich zuerst auf die Prinze Sche⸗ fane niig en, vo . zuerst auf die Prinzen, um mich zu uͤberzeu⸗ hin, wo v. Schcs dann stuͤrzte ich auf den Punkt zwei Arbelter aehhe⸗ vr Bübare Ich sah, wie Pappart sich gegen ““ deee egealtse hatten; wir bemaͤchtigten vn-eegt. n und als ich ihn beim Kragen faßte, sagte ich zu womte, Eender: Du hast dich nicht gescheut, auf die Prin⸗ zen zu schießen“ Er erwiederte: „Ja, ich habe es gethan und es thut mir leid, daß ich sie gefehlt habe; wenn ich Fee⸗ wuͤrde ich es gleich wieder thun.“ Das' Volk war gegen ihn, daß es ihn roͤdten wollte; meine Leute mußten bg-Sg. ziehen, um ihn gegen die Volkswuth zu beschuͤtzen. Der Moͤrder wollte nicht von der Stelle gehen, er leistete den lebhafteste Widerstand 1e - B b w ete den le⸗ haftesten Biderstand und rief laut: man solle ihn toͤdten, er wolle nicht als ein Sklave leben; ich war gendthigt, ihn tragen zu lassen. Von dem Wachtposten aus, wohin er zuerst gebracht wurde, fuhr ich mit ihm und mehreren Stadtsergeanten in einem Fiaker nach seiner Wohnung. Unterweges machte er den Versuch, aus dem Wagen zu springen, so daß wir genoͤthigt waren, ihn zu binden. SiaE Geselle R ia nde, der den Quenisset zuerst festge a. „machte folgende Aussage: Ich stand an der Ecke der Rue Traversière, um den Einzug des Regiments mit anzusehen. Als der Zug sich naͤherte, sah ich ungefaͤhr zehn Schritte vor mir einen Mann, der auf einem Stein stand und lautes Geschrei ausstieß, wel⸗ ches ich anfaͤnglich nicht verstehen konnte. Ich ging naͤher zu ihm heran und sah, wie er einen großen Strohhuͤt mit der linken Hand schwenkte. Ich hoͤrte auch nun, wie er zu verschiedenenmalen rief: „Nieder mit den Prinzen! Tod den Prinzen!“ Als der Zug an uns berankam, stand ich ganz dicht hinter jenem Menschen; er schwenkte fortwaͤhrend den Hut, hob dann aber ploͤtzlich seine rechte Hand in die Hoͤhe und bedeckte dieselbe mit seinem Strohhut, so daß ich nicht se⸗ hen konnte, was er in der Hand hielt. Nichtsdestoweniger uͤber diese außerordentliche Bewegung erschreckt, wollte ich ihn beim Arme hal⸗ ten; aber in demselben Augenblicke fiel ein Schuß. Ich bemaͤchtigte mich sogleich jenes Menschen und umklammerte ihn mit beiden Haͤn⸗ den. Als ich ihn in meinem Zorn einen Moͤrder und einen Schuft nannte, riefen zwei Maͤnner, die ich nicht kannte, laut aus: „Herbei, ihr Freunde! Herbei!“ Es kam mir indeß ein Offizier der Munizi val⸗Garde zu Huͤlfe, und die beiden Maͤnner, deren Gesichtszuͤge ich nicht behalten habe, verschwanden in der Menge. 88 Der Praͤsident: Zeuge, ihr koͤnnt euch entfernen, aber vorher halte ich es noch fuͤr meine Pflicht, euch wegen eures Benehmens zu beloben und Gluͤck zu . Ihr habt gehandelt, wie ein guter Buͤrger, wie ein treuer Freund eures Landes, ind Verhaf⸗ tung eines Mannes minverrren, 5 w.e 28.S macht hatte. 8 Die uͤbrigen Zeugen, die in Bezug auf den faktischen That⸗ bestand verhoͤrt wurden, sagten dasselbe mit ziemlicher Uebereinstim mung aus. Bei Vielen zeigte es sich deutlich, daß sie Manches uͤbertrieben, um fuͤr Solche gehalten zu werden, die zur Verhaf⸗ tung des Moͤrders mitgewirkt haͤtten. Einen derselben setzte Que⸗ nisset durch die Frage in Verlegenheit, mit welcher Hand er das Pistol abgedruͤckt habe. Der Zeuge meinte, mit der rechten. Que⸗ nisset sah ihn hoͤhnisch und veraͤchtlich an und sagte: „Falsch! Mit der linken! Ihr wollt die Justiz irre leiten! Das weitere Zeugen⸗ Verhoͤr wird auf die naͤchste Sitzung verschoben.

Großbritanien und Irland.

London, 6. Dez. Ihre Majestaͤt die Koͤnigin und der Hof wollten im Lauf des heutigen Tages Loͤndon verlassen, um ihre Residenz in Schloß Windsor zu nehmen, wo alle Vorberei tungen zu ihrem Empfange getroffen sind. Die Koͤnigin wuͤrde indeß, wenn sie bei ihrem Entschluß geblieben ist, einen bedeuten⸗ den Umweg haben nehmen muͤssen, da in Folge der letzten Sturm⸗ fluth ein großer Theil des gewoͤhnlichen Weges zwischen London und Windsor tief unter Wasser steht.

Prinz Albrecht hat dem Geschichtsmaler Hayter, der jetzt seit Wilkie's Tode erster Hofmaler ist, den Auftrag ertheilt, die be— vorstehende Tauffeier in einem großen Gemaͤlde darzustellen.

Die neulich von der Times in einer Korrespondenz aus Woolwich gegebene Nachricht, daß der Bischof Alexander mit sei⸗ ner Familie schon am Dienstag, den 23. November, nach seiner Bestimmung abgehen sollte, hat sich als voreilig erwiesen, denn heute meldet der Courier, daß die Abreise desselben, nach Be⸗ richten aus Portsmouth, erst vorgestern, den 4. Dezember, von dort erfolgen sollte.

Beaumont Smith, der am Sonnabend wegen Faͤlschung von Schatzkammer⸗Scheinen zu lebenslaͤnglicher Deportation verur⸗ theilt wurde, sagte in der Schrift, welche er aufgesetzt hatte, um sein Verbrechen in milderem Licht erscheinen zu lassen, daß er in Geld⸗Verlegenheit gerathen sey, aus der er mittelst einer verhaͤlt⸗ nißmaͤßig kleinen Summe haͤtte gerettet werden koͤnnen, daß er aber, statt sich dieselbe auf anderem Wege zu verschaffen, durch boͤse Rathgeber, deren Namen er indeß nicht mittheilte, sich habe ver⸗ leiten lassen, Schatzkammer⸗Scheine zu faͤlschen, und daß es ihm, nachdem er einmal diesen Weg eingeschlagen, unmoͤglich gewesen sey, wieder umzukehren; man habe immer groͤßere und groͤßere Sum⸗ men von ihm gefordert, unter dem Vorwande, daß es deren zur Einziehung der fruͤher ausgegebenen Scheine beduͤrfe, und er habe aus Furcht vor Entdeckung sich nicht weigern duͤrfen, immer wie⸗ der neue Scheine zu liefern. Er behauptete uͤbrigens, keinen Vor⸗ theil von der Sache gezogen, noch auch durch Fonds⸗Specula tionen oder auf andere Weise Geld erworben zu haben, selbst nicht bis zum Belaufe der paar Hundert Pfund, die ihn aus aller Verlegenheit haͤtten retten koͤnnen. Schhließlich erklaͤrte er auf das feierlichste, daß kein anderer Beamter, weder ein hoͤherer, noch ein subalterner, bei der Sache betheiligt sey. Gegen Rapallo ist nicht weiter verfahren worden, sondern man hat denselben freigelassen, da er. sich als Angeber hat brauchen lassen. An der Boͤrse hat die Art und Weise, in welcher in dieser Sache verfahren worden ist, nicht sehr befriedigt, und man behauptet, daß Smith dem Anwalt der Krone