1842 / 55 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

) die Amts⸗

niee

aufgenommen werden wird, al machen mit Vergnuͤgen auf ei

endschreiben an einen auswaͤrtigen F . Hamburg bevorstehenden N Strafgefaͤngnisse. Von M. DDr. und Senator. Hamburg, 1842. S enal eine Stimme fuͤr das Pennsylvanische

zwar eine um so wichtigere, als sie von einem Manne herruͤhrt/ —2† Verdienste als Schriftsteller üͤberhaupt, als juristischer und admi⸗ und als eines der

einflußreichsten Mitglieder der Regierungs Behͤrdeseiner Vatergadt 0 allgemein anerkannt sind, daß cs daruͤber keiner desonderen Er 2 rung vedarf; andererseits aber auch um Pvöe k- I“ die in neuester Zeit vom Standpung er Föreifenden

gegen

nistrativer, insbesondere als praktischer Kriminalist,

das erwaͤhnte System erhoden worden, einer d

Pruͤfung und Widerlegung unterworfen werden. Ürtheil über den wichtigen Gegenstand faͤllen will, dar

Raum uͤberschreiten, welcher S

laͤttern nur gewidme t Rar Eine Aecußerung 1 wie enge Graͤnzen er auch seinem Bericht setzen muß

ehen zu koͤnnen⸗ weil ihm darin die Hauptquelle

andnisse uͤber das Pennsylvanische (separate system)

göger die er seinem F

2 e/ e 2 X 8 3

zü, zuruft: „Das hoͤchst einfache Mittel, wel richtet in, den, um alle die bisberigen U

efunden wor Amerika g. sene an der Wurzel abzuschneiden, ist:

8x

nißzu n 1 Gefsngneshaen gefangenen alle Unterhaltung unter einander zu

entziehen.

Halten Sie es ja fest, daß dies, und keinesweges die Einsam⸗ keit, das eigentliche oberste Prinzip beider Nord⸗Amerikanischen Keines von beiden Systemen fordert oder billigt abso⸗

Systeme ist! lute Einsamkeit.“

Die Ausfuͤhrung dieses, dem Halbunterrichteten gewiß parodor ist so uͤberzeugend, daß sich dagegen wohl nicht Darum aber lese man 8nn peüs selbst!

scheinenden Satzes b leicht etwas erinnern laͤßt.

Berlin-Potsdamer Eisenbahn.

In der Woche vom 15. bis incl. 21. Februar c. sind auf der Ber- lUn -Potsdamer Eisenbahn 5489 Personen gesahren.

als die fruͤheren Ausgaben derselben, und ne so werthvolle Arbeit aufmerksam.

9. Lee⸗ 8

Niemand, der ein

esen lassen, die, weit davon entfernt⸗ wie der Titel glauben a sich blos auf Hamburgische Lokal⸗ veenenih E. beziehen, ihn von allen Sciten Feleuchtet. Eine auch nur oberflaͤch⸗ liche Darlegung ihres reichen Inbalts wuͤrde hei dem Zusammen⸗ hange, in welchem die treffliche Ausfuͤhrung des Einzelnen steht, den 2 chriften aͤhnlicher Gattung in diesen

t werden kann; darum genuͤge dieser einfache des Verfassers glaubt aber Ref.,

das Auburnsche (silent system) zu liegen scheint; es sind die reunde, an welchen das Sendschreiben ge⸗ 300

Wien in 20 N.. . 150 PFl. 150 Fl.

226

DvBerliner Den 22. Februar 1842.

Börse. Oper: üonh a8

Tuczek. 4) Hexa

Pr. Cour.

reund uͤber Brief.] Geld.

Neubau der

Actien. ss Brief. ¹ Seld. Herz, Czerny und

104

St. Sechuld-Secb. 102 *

Pr. Engl. Obl. 30. 4 103 Präm. Sch. der Seebandlung. 82 ⅔R 82 ½ Kurm. Schuldv. 3 ½ 102 102 ½ Berl. Stadt-Obl. 4 Elbinger do. 3 ½ Danz. do. in Th, Westp. Pfandbr. 3 ½ Grossh. Pos. do. 4 Ostpr. Pfandbr. 3 ½ Pomm. do. 3 ½ Kur. u. Neum. do. 3 ⁄¾ Schlesische do.

gr. 8vo. System, und

11 48 102 ½ 102 ½ 105 ½ 192 b 103 103 %

0

f diese Schrift 102 4

101 ½

Brl. Pots. Eisenb. 5 do. Jo. Prior. Act. 4 ½ Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prror. Aect. 4 Brl. Anh. Eisenb. 104 do. do. Prior. Act.

do. do. Prior. Acr. I Rhein. Eisenb. 97 ½ 96iꝝ do. do. Prior. Act. 101

Friedrichsd'or Andere Goldmün-

2

124 8 Zweiter T 104 ½ 103 5 111 ½ 110 ¾

107 ½ 106

86 ½ 85 101¾

Düss Elb. Eisenb.⁷

gSold al marco

13v½ 13

8 8 ½ 2 4

à 15 Sgr. zu ha

zen à 5 Th.

Disconto

Don Juan.

““

Wechsel-Cour’s.

Pr. Cour. Thlr. zu 30 Sgr. Brief.]Geld.

8 Amsterdam

nicht uͤber⸗ do.

aller Mißver⸗ Hambuurrg . 300 im Gegensatz 40. 300

FZZ11111“*“ 8.

ches in Nord⸗ ebelstande der Augseburg Breslau

Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss..

Frankfurt a. M. W. . . Petersburg

100

1 LSt.

100 Thle. 100 Pl. 1 SRbl.

139 ½ présentation de: 139 velle en 3 acte 149 première pièce 148 granges, et dan 6 * Freitag, 25. 103 ½ chingen mit der e

äE1

Kurz

2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Me. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 8 Tage 2 Me. 3 Woch.

) Mk. ) Mh.

) Fr.

1III18I1I! 25

) Thlr.

11

Donnerstag,

E Amsterdam, 18. Febr. Kanz. Bill. 26 9%. 5 % Span. 22 ½. Präm. Sch. —. Pol. —. Antwerpen, 17. Febr. Frankfurt a. M., 19. Febr.

2 ½ 57 G. 25 G. Preuss Präm. Sch. 82 ½ G. Anl. 24 ½. 24 ½. 2 ½ ½ Holl. 51 ⅛. 51 Fx. Eisenbahn-Actien. Taunusbahn

103 G.

Auswärtig

Zinal.

Köln-Aachen 96 ¾ G.

4 8

Meteorologische Beobachtungen.

Engl. Ruas. 115 ½. Beas. 65. Chin 69.

. 1842. V Morgens 21. Februar. 6 Uhr.

Nachmittags

Abends 2 Uhr.

10 Ubr.

Nach einmaliger Beobachtung.

Wien,

19 —. Bank-Actien 1638. Aunl. 4 1

Niederl. wirkl. Schuald 52 0. Pass. 5 %. Oesterr. 107.

Oesterr. 5 % Met. 110 ½ G. 101¼ G. Hank-Act. 2018. 2016. Lo0⁴*⁴ᷣ 22 500 Fl. 141 ½. 141 ¼. do. 4 % Aul. 103 ½ G. Poln. Loose 78 ¼ G. 5 % Span.

London, 15. Febr. Cons. 3 ½ 89 ½. Belg. 103. Neue Aul. 24 %. Pas- sive 5 ½. Ausg. Sch. 12 ½. 5 % noH. 102. 2 ½ 51 ⅞.

17. Febr. 5 % Met. 107 ½.

2 E trice di Tenda.

22 1 2 22

e Börsen. 82 Freitag, 25. 5 % 4o. 101.

ven ner Franzoͤsischen

Ausg. —. Zusl. —.

nach einem Motiv aus der Oper: pagnement des Orchesters, komponirt von Thalberg, Chopin, Pixis,

102 tius und Herrn Zschiesche. mit Chor und Orchester, von L. van Beethoven, fuͤr Fortepiano, ausgefuͤhrt von Herrn Fr. Lißt.

Abonnements und die freien Entreen sind nicht guͤltig.

Zu diesem Konzerte sind noch Billets zum nrs 2 Rthlr., Parterre⸗Billets à 1 Rthlr. und Amphitheater⸗Billets

ʒIm Schauspielhause: Die Bekenntnisse. Donnerstag, 24. Febr.

Im Schausp Mr. Alfred Gué bon moyen, vaudeville nouveau en 1 acte. 2) La seconde re-

Königstädtisches Theater.

Mittwoch, 2 oder: Das liederliche Kleeblatt.

oder: Die Lebensretter.

Die Nachtwandlerin, fuͤr Fortepiano, ausgefuͤhrt von Herrn Fr. Lißt. 3) Arie von de Beriot, gesungen von Mlle.

meron, mit Bravour⸗Variationen, fuͤr Fortepiano, Die Puritaner, mit Accom⸗

ißt, vorgetragen von Letzterem. heil. 5) Ouvertuͤre aus: Der Wassertraͤger,

von Cherubini. 6) Staͤndchen, Lied von Schubert, vorgetragen von Herrn Fr. Lißt. 102 Teufel, vorgetragen von Herrn Fr. Lißt. 2 Terzett aus: gines, von Paer, gesungen von Mlle. H.

Und: Walzer aus der Oper: Robert der Sar⸗ chulze, Herrn Man⸗

8) Auf Verlangen: Große Fantasie

en Range à

ben.

Im Opernhause. Auf Begehren: ielhause: Pour la continuation des débuts de ry: 1) La seconde représentation de: Le

Une aventure de bal masqué, comédie nou- s et en prose, par Mr. Lockroy. (Dans la Mr. Alfred Guéry remplira le roôle de Des- s la seconde, celui du Duc de Valois.)

Febr. Im Schauspielhause: Goͤtz von Verli⸗

isernen Hand. ss pissea

3. Febr. Der boͤse Geist Lumpacivagabundus,

21. Febr. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Bea-

Febr. Zum erstenmale: Tauber und Taube Lustspiel in 3 Akten (mit Benutzung ei⸗ Idee), von Karl von Holtei.

5 8½. Neue Aul. 22 ½.

1““ Zu Lande:

Aet. 389 ʃ. 389 ½. Leipzig-Dresden

Gerste 1 Rthlr. 1

5 % Port. 31 . 3 ½ 18 ½. Columb. 22. Mex. 35.

45 100 ½. 3 ½ —. 8324 138 ½. 4. 1829 110 ½.

Peru 15.

2 ½ 5 —. Hafer 22 Sgr. 6

336,44 Par. 336,41 Par. 336,18 Par. Quellwärme 7,4 ° R. Flusswärme 1,0°9% K

Bodenwärme 0,4 °R. Ausdünstung 0,027, Rb.

1,6 h. + 5,60 R. + 2,4 2 R. 1,9 R. + 0,30 R. 0,0° R. 99 pgt. 65 pct. 81 pct.

beiter. beiter. 2 wsw. Wsw. sw. J—+

Niede

Allgemeiner Anzeiger für

Bekanntm

Bekanntmachung.

Anclam, 3 Meilen von Demmin und 1 Meile von

Wuärmewechsel + 5,8“,

Mittwoch, 23. Febr. Im

rschlag 0,003 Rb.

zertstuͤcke vortragen wird. Anfan

Erster Theil.

1,8°.

achungen.

Die Gegenstauͤnde der Verpachtung sind:

Treptow a. Toll. belegen, sollen im Wege der of⸗ G b Acker

1) die beiden Vorwerke:

Gaͤrten

Ma. R. Mag. QR.]Mg. QR. Ma. lR. Mg. IR.] Mg. IR.

Wiesen [Huͤtungens Ün⸗ [Zusammen brauchbar

a) Clempenow mit der Ab 3 von Niederholz 886 119] ,1 ) Bittersberg. .. . 504 62

V 1 101] 191 2 39] 54] 89 58 1268 38 123 86 83] 39 101 45 127] 9677 39

in Summa. . si351 11 1

Brau⸗ und Brennerei in Clempenow,

mit dem Getraͤnke⸗Verlag in den Kruͤgen zu

Clempenow, Breest, Letzin und Burow, 3) die Fischerei in der Tollensee u. die Thon⸗Nutzung. Das Minimum der Pachtsumme ist festgesetzt: a) fuͤr das Vorwerk Clem⸗ Thlr. Sgr. Pf. Thlr. Gold.

penow und die Reben⸗

nutzungen ad 3 13 7 incl. 637 ½ b) fuͤr das Neben⸗Vorwerk

Bittersberg 865 1 287 ½ c) fuͤr die Brau⸗ u. Bren⸗

nerei b3686 d) für den Krugverlag. 20 16

1 zusammen auf 2957 2 2 incl. 980

Bei der Pachtung befindet sich ein Geld⸗Inven⸗ 422 Thlr. 21 Sgr. 6 Pf. wovon Paͤchter . , 5 21 8. zum Domainen⸗Veraͤuß .Fnrs abzufuͤhren hat

JöII 5128158 135 [1945] 977.

Der kuͤnftige Pächter muß zugleich die Verwal⸗ tung des Domainen⸗Amts Clempenomw, als Koͤnig⸗ licher Beamter, uͤbernehmen.

Die sonstigen Bedingungen koͤnnen in der Regi⸗ stratur der unterzeichneten Koͤniglichen Regierung, Abtheilung fuͤr die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten, so wie bei dem Koͤniglichen Domainen⸗Amte zu Clempenomw, eingesehen werden. Der Termin zu dieser Verpachtung ist auf den

30. Mäaͤrz d. J., Vormittags 10 Uhr, in dem Geschaͤfts⸗Lokal der Koͤniglichen Regierung hierselbst, vor dem Regierungs⸗Rath von der Hagen anberaumt, in welchem die Bieter sich auch vor dem gedachten Kommissarius uͤber ihre Befaͤvigung zur Pacht durch Vorlegung genuͤgender Atteste und uͤber den Besitz des erforderlichen Vermoͤgens auszuwei⸗ sen haben.

Stettin, den 12. Februar 1842.

Königliche Schauspiele.

mental⸗ und Vokal⸗Konzert, worin Herr Franz Lißt mehrere Kon⸗

1) Ouvertuͤre aus: Der Beherrscher der Geister, von C. M. von Weber.

die Preußischen Staaten.

Buüͤreau, Johann bbeegessge Nr. 1, einge⸗den Unterzeichneten portofrei einzusenden. der übri- Bedingungen gegen Er⸗ gens auch zu Ertheiluug jeder weiteren Auskunst be-

reit ist.

8 sseehen, auch Abschriften der fentlichen Versteigerung auf die Zeit von Trinitatis stattung der Kopialien in Emvfang genommen wer⸗

Ddie Koniglichen Domainen⸗Vorwerke Clempenow (1. Juni) 1842 bis Johannis 1866, also auf 24 Jahre den koͤnnen. und Bittersberg, Amts Clempenow, 3 Meilen von 2 Tage, zur Verpachtung gestellt werden. Magdeburg, den 15. Februar 1842.

Opernhause: Großes Instru⸗

7 Uhr. 4

2) Reminiscenzen aus der

Direktorium der Magdeburg⸗Halberstaͤdter Eisenbahn⸗ Geseuschaft. 4 h1“ Francke, Vorsitzender. Die Einloͤsung der bis Weihnachten 1841 faͤlligen Ostpreußischen Pfandbriefs⸗Zins Coupons geschieht vom 21. Febr. bis 5. r Vormittags von 9 bis 12 Uhr, in der neuen Schoͤnhauserstr. Nr. 9, gegen nach den Kapitals⸗Betraͤgen zu ordnende Verze ch⸗ nisse. Berlin, den 7. Febr. 1842. Der Ostpr. General⸗Landschafts⸗Agent, Kommerzien⸗Rath F. W. Behrendt

Vverkauf der Heyerschen Mineralien- Sammlung zu Dresden.

Die Mineralien-Sammlung des verstorbenen Finanz-

Direktors Heyer zu Dresden, bestehend aus 451

verschiedenen Arten in 3922 Formatstücken von circa

12 14 Quadratzoll Grölsse, nebst einer Sammlung

von 826 Stück auserwählten Krystallen, soll im Gan-

zen verkauft werden. Es ist dieselbe durch Deutlichkeit und Grölse der

Krystalle, so wie durch die Menge ihrer Seltenhei-

der gewöhnlicheren Vorkommnisse, im In- und Aus- lande rühmlichst bekannt. b Doch erinnert man davon Ostranit Rreith. von Norwegen, als ihr einzig angehörend; dass

Koͤnigliche Regierung. Abtheilung fuͤr die Verwal⸗

tung der direkten Skeuern, Domainen und Forsten.

I Nachdem folgende Bank⸗Obligati b abhaͤnden setemmen sind, als: dligationen angeblich 1) Litt.

500 Thlr., welche am 11. Juli 1804 vom Ma⸗

gistrate von Brandenburg dem bereits . nen Land⸗ und Stadtgeeichts⸗Diertion Mearder

zu Brandenburg cedirt worden, worauf 400 Thlr

100 Thlr. nebst Zin 8 fältig, 2)

88 itt. H. No. 109,795. vom 18. Mai 1801 über —750 Thlr. auf den Namen des auch bereits verstorbe⸗ nen Reuter Bohms zu Groß⸗Berge bei Lenzen aus⸗ gestellt, welche noch auf 50 Thlr. nebst Zinsen E

seit dem 18. Mai 1817 guͤltig,

o werden auf den Antrag der Erben der obengenann⸗’ist ei . . 8 Inhaber alle diejenigen, welche an diese hier de⸗ 12 5n bc Vetunge „Termn auf zeichneten Bank⸗Obligationen als Eigenthuͤmer, Ces⸗ sionarien, Pfand⸗ oder sonstige Briefs⸗Inhaber oder in unserem Geschäfts⸗Lokale deren Erben Anspruͤche sn haben behaupten, hierdurch zu welchem Unternehmungslust n dem vor dem Kammerge⸗ ken eingeladen werden, arius von Voß auf den 7. Juni c., gungen, Anschlaͤge und Zei t anbe⸗rend der gewoͤhnlichen Dienststun

öffentlich ——7 richts⸗Referen Vormittags um 10 Uhr, im Kammergeri

J. No. 134,501. vom 23. unj z . 3. Juni 1804 über ges Stillschweigen auferlegt, sie mit ihren Anspruͤchen Ch 1. ;r⸗ ges Stillschweigen auferlegt, sie mit ihren Ansorächen rir Hamboldtilit, Peganit, Saphiri

raumten Termine zu erscheinen und ihre Anspruͤche u bescheinigen, widrigenfalls ihnen deshalb ein ewi⸗

fuͤr amortisirt erklaͤrt werden sollen.

Berlin, am 7. Februgr 1842. 1 Koͤnigl. Preußisches Kammergericht.

Bekanntmachung. Zur Verdingung der Ausfüͤhrung der

burg⸗Halberstaͤdter Eisenbahn

ggs 11 Uhr,

daran praͤkludirt und die beiden Bank⸗Obligatione vET“

Den Auswaͤrtigen werden die Justiz⸗Kommissarienzäam,

nach und nach 2 und welche noch 86 Justizrath Huͤlsen und Justizrath Jung zu Manda⸗ Antimonsilber,

en seit dem 9. Mat 1812“nen in Vorschlag gebracht,

rd⸗Arbeiten und Bauwerke zur Magde⸗ochönsten Suiten von

iitwoch), Vormit⸗ vtall sich in derselben befindet.

ierselbhst anberaumt, auf mindestens 15000 Thaler angegeben worden und daß di ge mit dem Bemer⸗ worauf ein vorläufiges Gebot von Acht Tausend Tha- die desfallsigen Bedin⸗ lern bereits erfolgt ist, zu kausen geneigt ist, wird

von Euklas, Smaragd, Amazonenstein, Py- rosmalit, Gay-Lussit, Glauberit, Osmiri- dium, Gold, Melanglanz, Allanit aus Grön- land die vortrefflichsten Krystalle enthält; dass die Feueropale von Mexiko, kryst. Lasurstein, kryst. Eudialyt aus Grönland,

ildrenit, Amblygonit, Fluellit, Hayto- n, Som-

Quecksilberhornerz, Tellursilber, Schilfglaserz, Selenku- pfer, Tennantit, Kupfersammeterz un Olivenerz von besonderer Grösse, aufserdem aber noch Chalkosiderit, Axotombleispath, Blei- lasur, Tellarwismuth aus Ungarn, Tetra- dymit, gediegen Tellur, Plagionit, Broo- kit, Mengit, kryst. Nickelkies, so wie die Rothgültigerz und Myar- yrit besonders zu erwähnen sind, und dass von upferlasur vielleicht der grösste existirende Kry-

Wer diese Sammlung, deren Werth von Kennern

ühc 3 NE“; BWüöö 5

gungen gch B 9. den, in unserem ler, bis zu dem 1. September laufenden Jahres an

25 Sgr.; Roggen 1 Rthlr. 19 Sgr., auch 1 Rthlr. 17 he. e

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.

zwischen Hamburg

ten, bei einer verhöltnissmässig sehr geringen Anzahl g

elde zur Ueberfahrt besonders R here Rachricht ertheilen die bekannten Herren Agenten des Unterschriebenen, so wie auf portofreie

sie von Korund aus Tibet ein 4 starkes Prisma, Briefe

Marhktpreise vom Getraide. Berlin, den 21. Februar 1842.

Weizen 2 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf., auch 2 Rthlr.

Sgr. 3 Pf.; kleine Gerste 27 Sgr. 6 Pf.; Hafer

24 Sgr. 5 Pf., auch 21 Sgr. 3 Pf. Zu Wasser: 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 20

Weizen 3 Rthlr. 5 Sgr., auch 3 Rthlr.; Roggen gr.; große Gerste 1 Naß d.;

Pf.

Sonnabend, den 19. Februar 1842. Das Schock Stroh 10 Rthlr. 10 Sgr., auch 8 Rthlr. Der Centner Heun 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 22 Sgr. 6 Pf.

Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

2

6“ “] PE111““

1111“1“

Sosort nach Ablauf dieses Termins wird mit dem-

jenigen, welcher bis dahin das höchste Gebot eröff- net hat, in Vernehmung wegen Abschluss des Kaufes

getreten werden.

Dresden, am 15. Februar 1842. 8,ö Eppendors, Bacc. juris.

(MNarienstralbe No. 2b.)

Regulaire Packet⸗ Post⸗) Schiffe

und New⸗York.

Diese seit einer Reihe von Jahren ruͤhmlichst be⸗

annten Packet⸗ (Post⸗) Schiffe des Unterzeichneten

weaden folgendermaßen expedirt, als:

Franklin, Capitain W. H. Sleeboom, 15. Februar, groß 250 Kaufm.⸗ Lasten,

Howard, Capitain 2 N. Paulsen, 25. Maͤrz⸗ groß 250 Kaufm.⸗Lasten,

Rewton, Cavpitain J. Wendt, 25. April, groß 320 Kaufm.⸗Lasten, 1 8

Stephani, Capitain H. H. Flor, 25. Mai, groß 350

Kaufm. Lasten 2 3 1 Wasbington, Cäpitain F. D. Kruͤger, 25. Juni,⸗

groß 300 Kaufm.⸗Lasten,

und ferner monatlich in derselben Reihefolge. Diese Schiffe mit eleganten Kajuͤten und gerdumi⸗

em Zwischendeck, eigens zum Transport von Pas⸗ i erichtet, sind bei dem niedrigen Passa⸗ agieren eingerichtet, e

Rob. M. Sloman, Eigenthuͤmer der Packet⸗Schiffe in Hamburg.

den 1. Jan. 1842.

Literarische Anzeigen. Bei uns ist zu haben und durch alle Buchhand⸗ lungen zu veztezen:

1) Science des Finances, exposée théoriquement et pratiquement, et expliquée par des exemples ti- E.s de T'histoire Rnanciêre moderne des Etats de

l'Europe, ouvrage traduit de V'allemand de Mr. de Jacob, Conseiller d'Etat, par Henri Joufsfroy 2 vol. 8. 1841. 8

2) Catéchisme de Droit Naturel, à l'usage des Etu- dians en Droit, publié par Henri Jouffroy. 1 vol. 1841. (Natur⸗, Staats⸗, Kirchen⸗ und Fami⸗ lienrecht enthaltend.)

3) Manuel de littérature ancienne, ou court aperon des Auteurs classiques, de P'Archéologie, de la Mythologie et des Antiquités des Grecs et des Romains. Traduit de l'allemand par Henri Jouf- 382 4 d. 8. 1⸗ e m Januar 1842. Laene

3 Vrockhaus & Apenarius, 4 Buchhandlung fuͤr Deutsche und auslaͤndisch

ebeten, sein Gebot, mit Ausschluss aller Unterhänd-

Literatur. 8 à Paris, même maison, Rue Richelieu Nr. 60.

11“

sung der aͤlteren Kur⸗ und Neumaͤrkischen Zins⸗Cou⸗

““

aasdicht

ES11“ All mng 8 Ret n an

Faifcch eser mac U in anm , 16e10, zun nnmhe

Seheberbtn 39 882 8 P r b 1

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1116.—.“

No. 55.

c18 Gohaelesee

Amtliche Nachrichten. 111“] rankreich. aris. Thiers uͤber Preßfreiheit und die Ver⸗ antwortlichkeit der Drucker. Vermischtes. Briefe aus Paris. (Uünben⸗n des von Herrn Golbery in Vorschlag gebrachten

tammer⸗Buͤlletins; die Phalange uͤber die AFatl⸗Reform. Beerdigung des Grafen Pozzo di Borgo.)

Großbritanien und Irland. Parlaments⸗Verhandlungen. Oberhaus. Bemerkungen uͤber den ministeriellen Korngesetz⸗Plan. Unterhaus. Interpellationen uͤber den Stader⸗Zoll, gber angeb⸗ liche Contre⸗Revolutions⸗Projekte in Spanien und uͤber Anderes. Korngesetz Debatte. London. Resultate der Korngesetz⸗ Verhandlungen. Tumultuarische Auftritte wegen der Korngesetze. Vermischtes. Brief aus London. (Der Sieg des Iegesehe. Korngesetz⸗Frage; Amerika und Indien; Alexander

urnes.

Deutsche Bundesstaaten. Karlsruhe. Zweite Kammer. Ne Konflikt durch den Urlaubsstreit herbeigefuͤhrt. Irm Probefahrt auf der Bergedorfer Eisenbahn. Kiel. Professor

Dahlmann.

Oesterreich. Linz. Protestantisches Bethaus.

Spanien. Madrid. Vermischtes.

Portugal. Ueber das Entstehen des Chartistischen Projekts.

Dfee * —— von ,y1“ 1 auf Ver⸗ assungs⸗Aenderungen. Anzeige an den En en Gesa Bank⸗ und Geld⸗Zustaͤnde. 1 nland. Breslau. Sparkasse. issenschaft, Kunst und Literatur. Zur Quellenkunde der Deutschen Geschichte. Ueber die Milch in Zink⸗Gefaͤßen.

8—

.I. S. g . . 2

Ammtliche Nachrichten. u18“ 7 n EE“ droni A“ b Kronik des Tages E11““ 1“ Berlin, den 23. Februar. *

Diesen Mittag war auf dem Koniglichen Schlosse in den Zimmern Sr. Koͤnigl. Hoheit des Prinzen Wilhelm, Onkels Sr. Majestaͤt, im Beiseyn Ihrer Majestaͤten des Koͤnigs, der Koͤnigin, des Köͤnigs Wilhelm Friedrich, Grasen von Nassau, des versam⸗ melten Koͤniglichen Hauses und der hier anwesenden fremden Prin⸗

n, die feierliche Verlobung Ihrer Koͤnigl. Hoheit der Prinzessin Friederike Franziska Auguste Marie Hedwig, Tochter Sr. Koͤnigl. Hoheit des Prinzen Wilhelm, mit Sr. Koͤnigl. Hoheit dem Kron⸗ prinzen von Bayern. Hierauf war große Tafel bei Sr. Majestaͤt dem Koͤnige im Rittersaale, und Ihre Koͤniglichen Hoheiten geruh⸗ ten die büer des versammelten Hofstaats, der Generale, Minister und aller Anwesenden anzunehmen.

vnie⸗

Se. Majestaäͤt der Koͤnig haben Aller naͤdi eruht, dem Regierungs⸗Rath Stier zu Gumbinnen den Rot gä; dritter Klasse und dem Kuͤster Windisch an der Stadtkir

Serun dns Mcgennehae Ehrenzeichen zu verleihen. 8

ctt; Publikandumm. 81 Ausbringung eines Präͤklusiv⸗Termins zur Einldo⸗

pons und Zinsscheine aus der Zeit vor de . nuar 1822. m 1. Ja⸗

In Gemäͤßheit der wegen Ausbringung eines Pr Ter⸗ mins 2* Einloͤsung saͤmmtlicher aͤlteren Kur⸗ und Nracczsen er. Zins⸗Coupons und Zinsscheine aus der Zeit vor dem 1. Januar 1822 an uns ergangenen, in der Gesetz⸗Sammlung unter Nr. 2237 abgedruckten Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordre vom 5. Januar d wird das Publikum hiermit benachrichtigt, daß mit dem 31. Augüsi d. 2. die Einloͤsung dieser Zins⸗Coupons und Zinsscheine gaͤnzlich

eschlossen wird und die alsdann nicht zur Einloͤsung praͤsentirten erartigen Papiere erloschen und gaͤnzlich werthlos seyn werden. Zugleich werden die Inhaber solcher Papiere mit Bezugnahme auf unsere, die Einloͤsung von diesfaͤlligen Zinsen⸗Ruͤckstaͤnden aus der Zeit vor dem 1. Mai und vor dem 1. Juli 1818 betreffenden durch die Amtsblaͤtter saͤmmtlicher Koͤniglicher Regierungen, die Staats⸗Zeitung und die beiden anderen hiesigen Zeitungen, so wie das Intelligenzblatt, erlassenen Bekanntmachungen vom 25. Fe⸗ bruar und 19. Juli v. J. hierdurch aufgefordert, ihre aus der Zeit vor dem 1. Januar 1822 herruͤhrenden Kur⸗ und Neumaͤrkischen ins⸗Coupons und Zinsscheine vor Ablauf der Praͤklusivfrist, mit⸗ in bis spaͤtestens am 31. August d. J., nebst speziellen nach den verschiedenen Gattungen sowohl fuͤr die Kurmark, als auch fuͤr die Neumark abgesonderten Verzeichnissen derselben, bei der Kon⸗ trolle der Staats⸗Papiere hier in Berlin, Taubenstraße Nr. 30. . Vormitta s⸗Stunden zur baaren Einloͤsung einzureichen. ese Verzeichnisse muͤssen die Buchstaben und die laufenden Num⸗ Fühass der urspruͤnglichen Obligationen oder Interimsscheine, hinter einander aufgefuͤhrt, enthalten, auch die Nummern der einzelnen Zins⸗Coupons und Zinsscheine auffuͤhren und den Geldbetrag der⸗ elben 52* ergeben. Ueber den Empfang der baaren Valuta ind der Kontrolle der Staats⸗Papiere besondere Quittungen uͤber die nach den verschiedenen Verzeichnissen abgesonderten Betraͤge auszustellen. Schemata dazu wird die Kontrolle der Staats⸗ Papiere auf Verlangen verabfolgen. Berlin, den 4. Februar 1842. ö Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden.

Deetz. von Berger. Natan. Tettenborn.

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Rother.

Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 2ten Klasse 85ster Köni lichen Klassen⸗Lotterie fiel ein Beiginn von 2000 Rthlr. sar r. 89,670; 2 Gewinne zu 1000 Rthlr. fielen auf Nr. 9502 und

Berlin, Donnerstag den 24en Februaer

60,087 1 Gewinn 8 200 Rthlr. auf Nr. 49,524 ö ,087; 1 CG n 200 Rthlr. auf Nr. 49,524; und 5 Gewinn zu 100 Rthlr. auf Nr. 3646. 16,480. 51,245. 63,026 150278 191. Berlin, den 23. Februar 1842. Koͤniglich Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

Angekommen: Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rat und Ober⸗Praͤsident der Provinz Sachsen, Flottw Ren Nach

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er Ober⸗ Jäͤgermeister und Chef des Hof⸗Jagd⸗Amt

General⸗Major Farst zu L.. 5.5 S Der Koͤnigl. Portugiesische Gesandte, Baron von Renduffe

von London. 3

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Frankreich.

Paris, 18. Febr. Bei Gelegenheit der Eroͤrterung des M 8. 13 ont⸗ lavilleschen Vorschlages in den Buͤreaus hat sich Herr Thiers uͤber die Verantwortlichkeit der Drucker folgendermaßen vernehmen lassen!: „Ich kann niemals einen direkten und leidenschaftlichen Kampf ait der Presse billigen; eine Regierung kann aus solchen Kaͤmpfen 8 siegreich hervorgehen. Wenn man in einem Lande das Prinzip er Preßfreiheit aufstellt, so giebt es kein anderes Mittel, um den Hes Flüches Uebelstanden dieser Freiheit zu entgehen, als die Zeit und eine große Geduld. In England ertraͤgt die Regierung die un⸗ s hraͤnkteste Preßfreiheit, ohne dadurch unterzugehen. Die Presse be⸗ nimmt sich in allen Laͤndern gleich; sie treibt zuerst ihre Freiheit bis an die äͤußersten Graͤnzen, so daß sie sich nach Verlauf einer gewis⸗ sen Zeit selbst Schaden thut; denn die Schriftsteller koͤnnen wohl eine sewisse Aufregung hervorbringen, aber sie koͤnnen nicht bewir⸗ en⸗ daß das Falsche wahr oder das Wahre falsch sey. Un⸗ sere Regierung besteht seit 12 Feßeen; die Presse hat dieselbe auf alle Weise angegriffen; sie hat Erzesse ½*% en und ist dafuͤr gestraft, denn sie ist schwaͤcher als fruͤher, und die Regierung steht noch auf⸗ recht. Die Wan⸗ hat allerdings keine große Fortschritte in der Neigung des Volkes gemacht; aber wenn sie in dieser Beziehun etwas verloren hat, so ruͤhrt dies daher, weil sie unser Ansehen na Außen hat schwaͤchen lassen. Also die eigenen Fehler und nicht die Haltung der Presse haben ihr geschadet. Was mich betrifft, so kenne ich kein anderes Mittel, die Presse zu hesiegen, als ihre Angriffe stolz 8 ertragen. Wenn man durch irgend ein Mittel, das ich uͤbrigens uͤr unm glich halte, dahin gelangte, die heftige Presse zu vernichten und nur die gemäaͤßigte Presse bestehen zu lassen, so wuͤrde man der Regierung einen hundertmal groͤßeren Nachtheil zufuͤgen; denn die femaßt te Presse ist weit gefaͤhrlicher, und wollte man sie abschaffen, o muͤßte man die Fänz⸗ Institution vernichten. Grundsaͤtzlich muß man sich daher in die Presse fuͤgen; denn die Erfahrung lehrt, daß man mit den Zwangsmitteln gegen dieselbe bald zu Ende ist. Was mich betrifft, so habe ich offen und aufrichtig zur Annahme der Sep⸗ tember⸗Gesetze beigetragen; aber nachdem diese Gesetze einmal ihren Zweck, naͤmlich zu verhindern, daß das Prinzip der Regierung eroͤr⸗ tert werde, erreicht hatten, war ich der Ansicht, daß man sehr we⸗ nig Prozesse gegen die Presse einleite, da diese Prozesse nur unter Bedingungen gelingen konnten, die ich fuͤr unzulaͤssig halte. Die erste derselben muͤßte darin bestehen, auf die Liste der Jury so einzuwirken, wie es die gegenwaͤrtige Gesetzgebung nicht erlaubt; und zweitens muͤßte man die Drucker, die man bisher stets aus dem Spiele ge⸗ lassen hatte, verantwortlich machen. Man begreift die Verantwort⸗ lichkeit des Druckers bei einer gewoͤhnlichen Schrift, bei einer Bro⸗ schuͤre, die durch einen Unbekannten publizirt wird; aber bei den Jour⸗ nalen hat sich das Gesetz eine Garantie gesichert; es hat eine bedeu⸗ tende Caution und einen verantwortlichen Herausgeber verlangt. Das Gesetz hat mithin fuͤr eine ernste und wirksame Verantwortlichkeit ge⸗ sorgt. Diese Verantwortlichkeit ist so genuͤgend, daß die Pairs⸗ Kammer sich sogar weigerte, den Verfasser eines Artikels an die Stelle des Herausgebers treten zu lassen. Was kann also den Richter, An⸗ gesichts einer so wirklichen und ernsten Verantwortlichkeit, veranlas⸗ sen, noch die des Druckers, den man als ein blindes Werkzeug be⸗ trachten muß/ aufzusuchen?“

Die Buüreaus haben, wie schon gemeldet, die oͤffentliche Lesung des Vorschlages nicht genehmigt; nur ein einziges Buͤreau, und zwar das, worin Herr Thiers ist, hatte die Erlaubniß ertheilt.

Der fuͤr die Ratification des Durchsuchungs⸗Traktates be⸗ stellte Termin laͤuft bekanntlich am 20sten d. M. ab. Man will wissen, daß Herr Guizot auf eine Verlaͤngerung dieses Termins und zu gleicher Zeit auf Eroͤffnung neuer Unterhandlungen zur Modification einiger Artikel angetragen habe. Die Meinung be⸗ ruͤcksichtigend, die sich in der Deputirten⸗Kammer kundgegeben habe, wolle die Franzoͤsische Regierung hauptsaͤchlich die Wieder⸗ herstellung der Zonen und die Beschraͤnkung der Mandate an die Kreuzer zu erreichen suchen. Lord Aberdeen haͤtte hierauf im Na⸗ men Englands geantwortet, daß die Britische Regierung bereit sey, Frankreich jeden Aufschub zu bewilligen, den das Votum der Deputirten⸗Kammer nothwendig machen moͤchte, daß sie aber in die Wiederaufnahme der einmal beschlossenen Unterhandlungen und in irgend eine Modification des schon paraphirten Traktats

nicht willigen koͤnne.

Das Journal des Débats meldet, daß der Graf Lehon,

bisheriger Gesandter Belgiens in Paris, auf sein Gesuch in den Disponibilitaͤts⸗Zustand versetzt worden sey. Boͤrse vom 18. Februar. In der Franzoͤsischen 3 proc. Rente zeigte sich heute etwas mehr Festigkeit, als gestern, obschon der Cours ohne wesentliche Besserung blieb. Die 5 proc. Rente war e; es verbreitete sich das Geruͤcht, die Regierung der beiden Sicilien beabsichtige eine Zinsen⸗Reduction der Neapolita⸗ nischen 5proc. Rente; man besorgt, dieses Beispiel werde die Franzoͤsische Regierung zu gleicher Maßregel veranlassen.

†† Paris, 17. Febr. Obgleich die Kammer si it ei

ansehnlichen Majoritaͤt dahin entschieden hat, den in weitere Berathung zu nehmen, so ist es doch nicht im minde⸗ sten wahrscheinlich, daß derselbe bis zur legislativen Sanction ge⸗ langen werde. Das Uebel, dem er abhelfen will, ist unbestreitbar das Vorhandenseyn desselben wird in der That von allen Seiten

18,128; 3 Gewinne zu 500 Rthlr. auf Nr. 15,323. 29,686 und

1

1842.

einan egenseitig durch die schlagendsten Citatione Organe niche blos den Text, auch den Sinn . ter der in der Kammer gehaltenen Reden nur verstuͤmmelt wie⸗ dergeben. So einig man aber auch in der Klage und in dem Wunsche nach Abhuͤlfe ist, so scheint es doch fast unmoͤglich zu seyn, sich uͤber ein wirksames Mittel der letzteren zu verstaͤn⸗ Die Opposition versichert, daß mit der Aufhebung der Stempel⸗Taxe Alles gethan waͤre, weil die Journale dadurch in den Stand gesetzt wuͤrden, ihr Format zu vergroͤßern, den Kam⸗ mer⸗Verhandlungen mehr Raum anzuweisen und somit die Unge⸗ nauigkeiten und Entstellungen zu vermeiden, welche in den meisten Faͤllen aus der Nothwendigkeit zu großer Abkuͤrzungen entstehen. In dieser Ansicht & allerdings etwas Wahres, aber sie kann hoͤchstens zu einer erminderung und nicht zu einer Aufhebung des Uebels fuͤhren, denn sie laͤßt denjenigen Theil desselben ganz unberuͤhrt, der in Parteigeist und Partei⸗Taktik seinen Ursprung hat. Dgagegen empfiehlt sich der Gedanke einer offiziellen Redac⸗ tion der Kammer⸗Verhandlungen auf den ersten Blick durch die scheinbare Unfehlbarkeit seiner allein er haͤlt die naͤ⸗ here Pruͤfung nicht aus, denn diese zeigt, daß seine Wirkungen durch die Schwierigkeiten der praktischen Ausfuͤhrung vereitelt werden wuͤrden. Die in der Kammer obwaltenden Spaltungen, die politischen Rivalitaͤten, die persoͤnliche Eifersucht unter den Deputirten, lassen es nicht zu, daß die Kammer unter ihrer eige⸗ nen Verantwortlichkeit eine Bearbeitung ihrer Verhandlungen veranstalte, denn die amtliche Abfassung, waͤre sie auch mit der allergroͤßten Gewissenhaftigkeit und mit der vollendetsten Gewandt⸗ 29 entworfen, wuͤrde doch immer einen Theil der als edner oder auch nur uͤberhaupt als Partei⸗M unner dabei Be⸗ theiligten unbefriedigt lassen, es wuͤrden zahllose Reclamationen entstehen, der authentische Charakter des Inhalts der amtlichen Publication wuͤrde von vorn herein angefochten und bald in der oͤffentlichen Meinung zu Grunde gerichtet werden. Demnach bliebe der Kammer, wenn sie wirklich auf die von Herrn Golbery angeregte Idee eingehen wollte, nichts uͤbrig, als den buchstäblichen Text ihrer Verhandlungen drucken zu lassen oder, mit anderen Worten, eine dem ins Auge gefaßten Beduͤrfnisse entsprechende Auflage des Moniteur zu veranstalten und zu vertheilen. Dagegen laͤßt sich dann aber mit dem groͤßten Rechte einwenden, daß erstens die Kosten einer Auflage des Moniteur von 200,000 Exemplaren und die Kosten ihrer Versendung unge⸗ heuer seyn wuͤrden, und daß sich zweitens kaum der unbedeu⸗ tendste Nutzen von einer solchen Einrichtung versprechen ließe. Wie viele Maͤnner moͤgen sich wohl unter den 200,000 Waͤhlern in Frankreich befinden, welche den Muth haben, die unzaͤhligen Kolonnen des Moniteur in der Sessionszeit zu durchlaufen? Und wie wuͤrde die Scheu vor einer Lection dieser Art erst wachsen, wenn man den Waͤhlern den Moniteur umsoönst zuschickte! Kurz es stellen sich der Ausfuͤhrung des Golberyschen Antrages unter je⸗ der Gestalt so viele ernstliche Hindernisse entgegen, daß er vermuth⸗ lich schon von der zu seiner naͤheren Pruͤfung ernannten Kom⸗ mission beseitigt werden wird. 8 Ich komme nochmals auf den von Herrn Ducos eingebrach⸗ ten Gesetz⸗Vorschlag zuruͤck, um Ihnen das Urtheil der Pha⸗ lange uͤber denselben mitzutheilen, welche durch ihre Unparteilich keit und durch ihre gesunden Ansichten nicht selten die ganze uͤbrige Pariser Presse beschaͤmt. „Wir glauben“, sagt das genannt Blatt, „durchaus nicht an die Wirksamkeit solcher Reformen. Man bewerkstellige sie oder bewerkstellige sie nicht, die Gesellschaft wird darum nicht besser regiert werden. Wenn in Frankreich außerhalb des Wahlkoͤrpers wahre, starke, fruchtbare Ideen vor handen waͤren, wenn die Regierung im Einverstaͤndnisse mit der aus dem Wahl-⸗Monopol hervorgegangenen Kammer sich die⸗ sen fruchtbaren Ideen unzugaͤnglich zeigte, wenn sie sich denselben entschlossen widersetzte, alsdann wuͤrden wir die Ersten seyn, welche die Nothwendigkeit einer Wahl⸗Re form anerkennten, und wir wuͤrden von ihr ein wohl thaͤtiges Resultat fuͤr den Staat erwarten. Aber es ist klar, es ist einleuchtend, daß alle Ideen, welche in Frankreich existiren⸗ 3 in dem jetzigen Wahlkoͤrper vertreten sind, es ist einleuchtend daß es keine maͤchtigen Ideen außerhalb des Kreises giebt, auf welchen das Privilegium der politischen Rechte beschraͤnkt ist. Die ganze Aufgabe besteht, vom praktischen Standpunkte aus betrachtet, darin daß man eine aufrichtige wahrhafte Repraͤsentation der verschiede nen Meinungen erlangt, welche im Schooße des Wahlkoͤrpers herrschen, und Niemand kann ohne Unredlichkeit behaupten, daß die Verleihung des Wahlrechts an 20,000 Kapazitaͤten irgend eine 8 neue Idee in die Kammer bringen oder den Gang der Staats⸗ Angelegenheiten auf eine merkliche Weise modifiziren wuͤrde.“ Die Phalange gesteht indessen dem Prinzipe des Ducosschen Antrags demzufolge in der politischen Ordnung der Dinge der Intelligen ein Platz wenigstens neben dem Eigenthume gebuͤhrt, eine 1 Bedeutung zu, und sie bedauert daher, daß derselbe keine guͤnstigere Aufnahme in der Kammer gefunden, daß diese ihn aus unverhuͤlltem Materialismus zuruͤckgewiesen habe. „Wir glauben also nicht“, schließt sie resuͤmirend ihren Artikel, „daß die von Herrn Ducos vorgeschlagene Wahl⸗Reform irgend einen praktischen Rere . habe. Aber als Prinzip, als Verurtheilung des politischen Mono⸗ pols des Eigenthums, als Zeichen der Achtung vor den Rechten der Einsicht, des Wissens, der geleisteten Dienste, als Protestation gegen die Feudal⸗Herrschaft des Geldes, wuͤrde jene Reform leichwohl unseren ganzen Beifall haben, und wir sehen mit ergnuͤgen, daß sie in der Kammer hauptsaͤchlich mit Berufun auf jene Eigenschaften unterstuͤtzt worden ist.“ 9

* Paris, 18. Febr. Das Leichen⸗Begängniß de

Febr. 2 ʒs Gene⸗ nerals, Grafen Pozzo di Borgo, hat heute .—— 1 stattgefunden. Eine große Menge politischer und diplomatischer Notabilitaͤten hatte sich im Trauerhause eingefunden. Der Zug begann gegen 12 Uhr und begab sich in folgender Weise nach der Kirche St. Thomas d'Aquin: Zuerst ein vierspaͤnniger Leichen⸗ wagen mit dem Wappen des Verstorbenen, uͤber dem Wap⸗ pen der doppelkoͤpfige Russische Adler. Dann folgten die Insig⸗ G

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zugegeben, die konservative Partei und die Opposition beweisen

nien der Orden und militairischen Abzeichen des Verstorbenen, auf