1842 / 85 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

die Meinung fremder Laͤnder, falls sie uͤberhaupt von Bedeutung ist, Ihnen viel eher Bewunderung zollen wird, wenn Sie 88E einer den Umstaͤnden anpassenden Anstrengung erheben, als wenn Sie, um irrigen Ansichten von Seiten des Auslandes vorindengen⸗ einen Weg einschluͤgen, den Sie weder fuͤr recht noch den Um aͤnden an⸗ gemessen halten koͤnnten.“

²ꝙ Schließlich aͤußerte der Minister nochmals die Hoffnung, daß sein Plan, der dem Prinzipe nach bestimmt sey, der wohlhabenden Klasse die durch die Umstaͤnde noͤthigen Lasten aufzubuͤrden, um die geringeren Klassen zu schonen, sich dem Patriotismus des Eng⸗ lischen Volkes empfehlen werde, und machte zugleich kund, daß er denselben als Kabinets⸗Frage betrachten und die Regulirung der Finanzen des Landes den Gegnern abtreten werde, wenn es Lord John Russell gelinge, die Gegen⸗Resolutionen, welche er, wie es scheine, seinem Plane entgegenstellen wolle, im Unterhause durch⸗

zusetzen.

London, 19. März. Die Regierung hat dem Parlament einen unterm 15. Februar d. J. von dem Ingenieur⸗Oberst⸗Lieu⸗ tenant Sir Frederick Smith und dem Professor Barlow erstatte⸗ ten Bericht uͤber die sogenannten E“” vorlegen lassen, in welchem diese Maͤnner nach angestellten ersuchen erklaͤren: „¹) Wir betrachten den Grundsatz der Lufttriebkraft als erwiesen, und die Wohlfeilheit waͤchst mit der Laͤnge und dem Durchmesser der Roͤhre. 2) Die Kosten einer solchen Bahn fuͤr Einschnitte, Aufdaͤmmungen, Bruͤcken, Tunnels und Schienen sind sehr wenig geringer als bei gewoͤhnlichen Bahnen, aber die ganzen Ausgaben werden weit groͤßer wegen des Aufwandes fuͤr die Luftroͤhre und die stehenden Maschinen, 3) Die Kosten des Fahrens auf einer Luft⸗Eisenbahn, wo häufig Zuͤge gehen, sind geringer als auf gewöͤhnlichen Bahnen, und die groͤßeren Anlagekosten werden in einigen Faͤllen durch jene Ersparung mehr als ersetzt. Das Ge⸗ entheil wird der Fall seyn, wo die Zuͤge selten sind. Es giebt jedoch viele Ausgaben, uͤber die wir keine Erfahrung besitzen und

iner wirks⸗ Modification zu Gunsten der Englischen Industrie ö.B— v 8 klingt deshalb aͤußerst sonderbar, wenn jetzt hoͤrt, wie sich die biesige Presse in bitteren Klagen dar⸗ uͤber ergießt, daß die von Sir Robert Peel vorgeschlagenen Re⸗ ductionen gerade diejenigen Zollsäͤtze unberuͤhrt lassen, bei deren Herabsehung Frankreich am meisten interessirt ist. Von mehreren Seiten wird mit Heftigkeit eine neue Steige⸗ rung der Repressalien Frankreichs verlangt, obgleich ein einziger vergleichender Blick auf den Englischen und Franzzͤsischen Tarif zur Genuͤge zeigt, daß Frankreich schon jetzt die Einfuhr aus dem Auslande weit schwerer uͤberlastet hat als England. Der aller⸗ dings uͤbertriebenen harten des Französischen Weins und Branntweins durch England, steht in Fran reich das gaͤnz⸗ liche Verbot aller fremden Wollen⸗ und Baumwollen⸗Stoffe ge⸗ genuͤber; und wenn die Briten von den Franzoͤsischen Seiden⸗ Y Waaren 30 pCt. Zoll erheben, so haben die Franzosen dafuͤr auf das Englische Eisen eine Eingangssteuer von 100 pCt. gelegt. Wie kann man unter solchen Umstaͤnden erwarten, daß die Englise e Regie⸗ b rung der Franzoͤsischen Production einseitig Vortheile bewillige, mit denen sie jedes Mittel aus den Haͤnden geben wuͤrde, Gegenzugestaͤnd⸗ nisse fuͤr die wichtigsten Ereusag des Britischen Gewerdfleißes zu erzwingen. Uebrigens hat sich Frankreich schon jetzt beinahe in die Unmoͤglichkeit versetzt, seine eigenen Zollsaͤtze gegen England nooch zu uͤberbieten. Das einzige Britische Manufakt, welches egen einen mäͤßigen Zoll, und deshalb in ziemlich bedeutender Avantitaͤt, in Frankreich eingeht, ist das Flachsgarn von Leeds; allein dieser Artikel ist den Franzoͤsischen Leinwandwebereien ganz unentbehrlich, und Frankreich wuͤrde seiner eigenen Leinwand⸗ In⸗ dustrie einen toͤdtlichen Schlag versetzen, wenn es das Englische Garn von seinem Markte ausschloͤsse. England leidet schon in dem gegen⸗ waͤrtigen Zustande der Dinge zu schwer durch das Franzöͤsische Prohibitiv⸗System, als daß es die weiteren Drohungen Frankreichs noch fuͤrchten sollte. Dieses dagegen wird sich durch die immer dringenderen Klagen, die mit jedem Jahre schwieriger werdende keine Meinung abgeben koͤnnen, wie z. B. die Abnutzung der Lage seiner Acker⸗ und Weinbauer uͤber 25— lang gendißr Stempel, der Klappen und Anderes. 4) Bei gehoͤrigen Vorkeh⸗ sehen, England, namentlich auf Kosten seiner Bergwerks⸗ und Koh⸗ rungen, um im Nothfalle den Zug von dem Stempel zu trennen, lengruben⸗ Besitzer die Zugestaͤndnisse zu machen, an welche das halten wir die Luft⸗Eisenbahnen fuͤr eben so sicher, wie Seilma⸗ Kabinet von St. James die Ermaͤßigung der auf den Franzbsi⸗ schinen. Es scheinen jedoch einige praktische Schwierigkeiten ob⸗ schen Boden⸗Erzeugnissen liegenden Zoͤlle knuͤpft. zuwalten in Bezug auf Verbindung, Kreuzung, Seiten⸗Auswei⸗

Die zunehmende Aufregung uͤber die neue Vertagung der Ent⸗ chung und Anhalten in den Bahnhoͤfen, wodurch die Luft⸗Eisen⸗ bahnen minder allgemein anwendbar werden duͤrften.

scheidung der Zuckerfrage droht das Ministerium in schwere Ver⸗ legenheiten zu bringen und seine bisherige Einigkeit ernstlich zu Die Kentish Gazette meldet: „Am 11ten mit Tagesan⸗

gefaährden. Man weiß, daß jener Beschluß nicht ohne Wider⸗ Pbruch wurde eine Franzöͤsische Fregatte an der Nore liegend ent⸗ spruch mehrerer Mitglieder des Kabinets und namentlich des Han⸗ eckt. Das Dampfschiff „Camperdown“ gab ihr Signale, die dels⸗Ministers, gefaßt worden ist, und man muß es daher sehr Nnbeantwortet blieben. Das KriegsdampfschiffGrowler“ empfing natüͤrlich finden, wenn die beschlossene Vertagung in Folge der spgleich Befehl, mit ihr zu reden; bevor es aber sich zur Fahrt sich von allen Seiten gegen sie erhebenden Opposition EhN sichten konnte, spannte die Fregatte ihre Segel auf und ver⸗

in Frage gestellt wird. wand. Der Besuch eines bewaffneten Schiffes einer befreun⸗

Eeessrssäwass 3 eten Nation, der so weit die Kuͤste hinauf und unter diesen Um⸗ Großbritanien und Irland. ünden geschah, hat großes Aufsehen gemachkt. Verhandlungen. Unterhaus. Siz⸗ e

zung vom 18. Maͤrz. Es ist schon erwaͤhnt worden, daß Belgien. ““ . SrRovert Peel der Erhebung der von ihm vorgeschive. Brüssel, 2. Maͤrz. In unserem Ministeum beschäͤfage maligen 8 4 1 88 s⸗Zoll auf Wollengarn e EE“ Gesetz uͤber diese Erhebungsweise zum Grunde 5 ä;. Anzahl bon Fabekanten in legen will. Diesem Plane zufolge, Fe. 89, Sehers diese Erhöͤhung angetragen, umn, nar haißt es, g der Zel an V 8 „wie der Minister in seiner heutigen Rede naher 100 Fr. fuͤr 100 Kilogramm festgesetzt werden soll, was fast ei⸗ Deecwandersehte die Ober⸗Aufsicht und General⸗Kontrolle uͤber be Ce. sas Werbot Aeichkaͤme. die Erhebung der Steuer, welche im Einzelnen aber von den jetzt 8 schon in den einzelnen Grafschaften Englands vorhandenen Grund⸗ Brüssel, 17. Maͤrz. steuer⸗ Kommissarien erhoben werden soll. Diese Beam⸗ 148 scheint in der That Gefallen daran zu finden, ten sollen sich Assessoren waͤhlen, welche die Steuer⸗For⸗ respondenzen auf die sonderbarste Weise der Kritik zu unterwerfen. n. in bianco in den ihnen untergebenen Distrikten ver⸗ Wir haben der Wahrheit gemäß vor fast einem Monate berichtet, theilen, sie, nachdem sie von dem Steuerpflichtigen ausgefuͤllt daß der. Minister des Innern wesentliche Modificationen in das sind wieder zu sich nehmen und dem von der Regierung zu dem Gesetz auͤber die Universstaͤts⸗Pruͤfungen einzufuͤhren beabsichtige, Behuf angestellten Bezirks⸗Steuer⸗Controlleur uͤbergeben, der nach und daß deshalb auch mit der Unterrichts⸗ Central⸗Kommission den Umständen befugt ist, nach Berathung mit zweien ihm zu dem der Kammer Ruͤcksprache genommen worden sey. Wir bemerk⸗ Zwecke beigegebenen Distrikts⸗Kommissarien, einen Aufschlag auf ten, daß der Minister sich durch die wichtigsten Grüͤnde bestimmt die Angaben des Steuerpflichtigen 2 L Ei ubv 5. gesehen habe, den Universitaͤten alle worbevetemde Prüfangen vr V findet. Gegen diese Verfuͤgung findet dann eine Be⸗ rsitz eines Königlichen das Recht des Veto aus⸗ V dnchach aetan die sogenannken Kommissarien fuͤr allgemeine Zance⸗ V EöSe seacaaen; und nur die letzten Pruͤfun⸗ de 7 2₰ 8 sacnng dae Sachverhͤltnisses versehen 88 um 29. 7 E. Segn.een ury d'evamen) abhalten zu lassen. —— in Bezug auf dasjenige Einkommen, welches vom Handel und nun der Wahrheit gemaͤß das Projekt als existirend anzuerken⸗ 8 1 ie sei ehoͤre 8 : g. 8b eeen. Steuerpflichtigen freistehen, statt an .He stellt G. genannte Journal unsere die in der Regel aus ihren Nachbarn, Verwandten und Freunden Nachrichten als unwahrscheinlich dar, eht aber doch davon aus, gewaͤhlten Kommissarien fuͤr bffentliche Zwecke, an Spezial⸗Kom⸗ um einen langen Artikel gegen das Projekt zu schreiben und missarien zu appelliren, eche des. sen SReegez 36 dasselbe am Ende als ein Utopie zu qualifiziren. Die wahre Ab⸗ Departement gewaͤhlt werden sollen und daher gar kein In⸗ zu erkennen. Das Journal hat

8 sicht des Blattes ist aber leicht . teresse an der Untersuchung haben koͤnnen. Von der Entschei⸗ sich seit der Uebersetzung unseres Artikels volle Zeit genommen, dung dieser Kommissarien findet dann keine weitere Appellatien

ich uͤber s Projekts zu unterrichten, allein, statt. Eine andere Modifizirung der Akte von 1806 will Sir um sich uͤber das Dasehn des Projekte z ch

1 6 1* s unzufrieden damit, hat es sich doch nicht gegen das ministerielle Robert Peel insofern einführen, daß es mit Ruͤcksicht auf die wahr⸗ Peojete erklaͤren wollen, sondern sich, gegen Ihren Korresponden⸗ scheinlich nur temporaire Dauer der Steuer gestattet seyn soll,

8 824.*. richtet, um ihn sich durch Zahlung einer Summe auf einmal fuͤr alle drei Jahre, 2n 82 e.⸗ för welche die Steuer ausgeschrieben ist, abzufinden und so der Wirklcchkeit gegen diese Utopie zu alljährlich wiederholten Untersuchung zu entgehen. Endlich soll daher, nach guten Quellen einiges Naͤhere über eine es auch, ebenfalls in der Absicht, damit der Betrag der gezahlten Steuer wichtig 212 Frage des Universitäts⸗Unterrichts mitzutheilen. as wuͤrde man, wenn man von richtigen Ansichten uͤber 1 den Geschaͤftskreis der ——— —3 und nicht 52 eset⸗ ei Sir R jehende Gewalt konfundirt, zu einem Vorschlage Feze des en. 8ee en füge Bese⸗ rre beraminatacen füͤr dee * 0 di üpe der Bill nicht abgehen, daher 1 kat auch nicht, wie die Bank von England verlange, die auf Zeit lau von den aus Advokaten, itẽ S 1 uͤrden? Man wird unden W 8* befreien * 2 48 ak. ten 2 „. rb ernennen wuͤrde ne jedem ihm wecmaͤhi 8.K.. s behalte er sich 5 wenn die Kammern nicht blos üͤber die Ausgaben, sondern r mit seinen eigenen bisherigen Acußeru A auch uͤber den inneren Mechanismus eines Gesetzes votiren, von stehe Gehoͤr zu geben. Gegen die Limendee 88 Wiͤerspruch welchem die zwei Drittel der Mitglieder geradezu nichts verstehen, 3 bes man eine Einkommen⸗Steuer nicht vaeger aca,J. e2 7 ohne noch die Verwirrung zu vergroͤßern, indem man g 1 Dieses ist nun aber hier die Wirklichkeit. Als vor beinahe 7 Joh⸗

ren das neue Gesetz uͤber den Universitaͤts⸗Unterricht diskutirt wurde, hatte der der katholischen Partei angehbrende Verichterstatter die⸗ ses seltsame System ausfindig gemacht, welches mit 1 Stimme Majoritaͤt angenommen wurde. welche füͤr die (1834) neu errichtete freie katholische Universitaͤt 8 Ldwen vorzuͤgliche Sympathie hatte, die Mazoritaͤt. Die ammern konnten d immer die gröͤßte Anzahl der Examina⸗

1B 5 Parlaments⸗

Das Journal de Bruxel⸗ unsere Kor⸗

Es ist aber wohl nicht uninteressant, die

„Es kann uns ganz gleich gelten, was man sich

davon denkt, wenn wir nur selbst thun, was wir 68 Aüge Thun Sie nur immerhin das, was Sie fuͤr uͤbereinstimmend halten mit gesunden politischen Ansichten. Wenn Sie in Friedenszeit, d. h. in einer Zeit Europaͤischen Friedens, ein Desizit zu decken haben und es fuͤr gerechter halten, daß die wohlhabenden Klassen zur Dei⸗ kung dieses Desizits beistenern, als daß ein Versuch mit noch hoͤhe⸗ rer Belastung der Lebensmittel gemacht werde, so befolgen Sie un⸗ bekuͤmmert vütses System. Wenn fremde Lander irrig daruͤber urtheilen und Ihre Plaͤne verkennen, und wenn in den Zeitungen Artikel geliefert werden, welche darthun sollen, daß sich England in sinanzieller Ver⸗ legenheit besindet, so handeln Sie eines Englanders sehr unwuͤrdig, kaßs Sie auch nur einen Augenblick lang Gewicht darauf begen. Ebun Sie, was Sie fuͤr recht erkannt haben, so verlassen Sie sich harauf, daß, wenn die Rebel der ersten Woche geschwunden sind,

Die Absicht la

und der freien Universitaͤt in Brüssel das Uebergewicht geben, da in den Augen der Studirenden immer das Epanen dnd die Kon⸗ stituirung desselben durch mehr oder weniger Mitglieder einer Uni⸗

den Kammern hatte die katholische Partei,

toren in der katholischen Universität wählen und auf diese Weise

versitaͤt ein Hauptpunkt ist. den Kammern die Medizin, die Wissensch glieder und die Regierung 3 ernen hrere Deputirten, daß sie durchaus unfaͤhig seyen, einen minator zu ernennen, da sie nicht einmal einen Universitaͤts⸗Pro⸗ fessor kannten; andere nannten das Gesetz eine Satyre auf die Kammer; es wurde ihnen aber kraft der genannten Majoritäͤt

me⸗

Es

fuͤr jede

1“

wurde sfestge die Rechte,

ruͤfungs⸗Jury (fuͤr 52„ und d1. 1 0h) jede 2 Mit⸗

Vergeblich erklaͤrten

nen solle. Exa⸗

diese Faͤhigkeit zudekretirt. Herr Devaux hatte damals den Vor⸗ schlag gemacht, saͤmmtliche Ernennungen der Regierung zu uͤber⸗

lassen; und haͤtte das damalige Ministerium etwas mehr die na⸗ tuͤrliche Praͤrogative der ausuͤbenden Gewalt beherzigt, es durch sein Votum das erste Projekt vereitelt naͤchsten Folgen bestaͤtigten auch die Vermuthung, die Ursache des Gesetzes gehabt hatte.

so wuͤrde haben. Die die man uͤber

Die Kammer der Repraͤ⸗

sentanten erwaͤhlte die groͤßte Mehrzahl der Examinatoren nicht

in den Staats⸗Universitaten, sondern in der katholischen;

der Se⸗

nat verfuhr weniger ausschließlich; das Ministerium hatte aber

immer Noth, durch die ihm zust ewicht einigermaßen wiederherzustellen. ee ist hierin zugleich am um

Um aber dieses Gleichgewicht herz

natoren von Gent, 5 von

Löoͤwen ernennen mäͤssen. Dieses System ist es nun, in welchem der ehmen gedeunkt, die in der Art, wie sie

dem deee eene und besonders von den

besonderem Beisalle aufzenommen wor⸗ Man erinnert sich noch des Prognostikon's, welches nach seinem uͤbrigens von Unrich⸗

Minister Modificationen vorzun bekannt geworden sind, von Staats⸗Universitaͤten mit

den sind. Herr Thiersch (aus Muͤnchen)

Luͤttich

tigkeiten wimmelnden, aber hier von

gen uͤbersetzten Berichte, d

ichtigsten und am bi

ehenden Ernennungen das Gleich⸗

Der jetzige Minister des

Ugsten verfahren. ustellen, hat er z. B. 6 Exami⸗ und Bruͤssel und nur einen von

der katholischen Partei in Auszüͤ⸗

en Luͤtticher Professoren gestellt hatte, indem

er ihnen mit Bezug auf die Geistlichkeit und die katholische Uni⸗

versitaͤt sagte: „Vous serez man wenn eine

noch etwas uͤber 100 wirkliche

wohl sagen, daß nur noch ein Gerippe Zeit, diesem Zustande ein Ende sn machen,

Mittel, denselben zu verbessern, 1 nisters, wodurch sich derselbe ein großes Verdienst um den hoͤheren

Staats⸗Universitaͤt dahin gekommen ist,

.

és jusqu'aux os“, und wahrlich, daß sie kaum tudlrende zaͤhlt, so kann man vorhanden ist. Es ist hohe und ein vorzuͤgliches esteht in dem Projekte des Mi⸗

Unterricht erwerben wird; wir glauben auch, daß dasselbe selbst

die Beistimmung der maͤßiggesinnten Katholiken in den Kammern

erhalten wir sitäaͤt haben,

zu Grunde gehen lassen wollen.

det, daß, nachdem der lona waͤhrend seines der Republik E dels⸗Traktats mit Daͤnemark Danischer Konsuln, so der Republik gewandt hat,

nister dieser Republik eine Antwort einge r die Bereitwilligkeit seiner Regierung zu erkennen giebt, uͤber eine

Dänemark.

Kopenhagen, 18. Maͤrz.

Aufenthalts

wie der

d, die zwar ihre Sympathie fuͤr die Loͤwener Univer⸗ aber K. noch vor allen die Staats⸗Universitaͤten nicht

Die Handels⸗Zeitung mel⸗

Commandeur Wulff von der 5 Bel⸗ u

in Lima sich an die Regierung

cuador in Betreff der Abschließung eines Han⸗ und der eventuellen Anerkennung

Behandlung Daͤnischer Schiffe in nunmehr von dem auswaͤrtigen Mi⸗

angen ist, worin dieser

Freundschafts⸗, Handels⸗ und Schifffahrts⸗Convention wischen

Konsuln ad interim, welche ei

Verviers hat auf beiden Staaten zu unterhandeln, so wie vorlaͤufig den Dänischen ngesetzt werden duͤrften, so wie dem

Handel und der Schifffahrt der Daͤnischen Nation auf dem Ter⸗

ritorium der Republik allen denjenigen angedeihen zu lassen, Gesetze dem Handel un

Alerh

jetzt oder in Zukunft einzuraͤum oͤchsten Befehls hat das Koͤnigliche Departement des Aus⸗ waͤrtigen das Erforderliche zur Abschließung gedachter Convention

welche das ) d den Unterthanen befreundeter Nationen

Schutz und die Vortheile pöͤlkerrecht und die Landes⸗

en gestatten werden. In Folge

eingeleitet; auch hat das Königliche General⸗Zollkammer⸗ und

sige Arbeitshaus fuͤr Frei Der bei dieser Gelegenheit von

tung getrossen, 1 angestellt werde.

Deutsche Bundesstaaten.

Am 19ten d. M. feierte das hie⸗ willige sein 50 jähriges Jubilaͤum. dem derzeitigen Vorsteher der An-

Kommerz⸗Kollegium, in Folge K 1— daß sofort ein Daͤnischer Konsul in Guayaquil

& Leipzig, 21. März.

niglicher Resolution, die Einrich⸗

8 A4““

stalt gehaltene Vortrag verbreitete sich uͤber das Entsiehen und die

bisherigen Resultate

allgemein interessante Notizen mi zu Leipzig die Idee eines solchen Ar

menden Muͤßiggange und der daraus 1 g. vorzubeugen, 1748 ward der Bau eines Werk⸗ und

aͤrmeren Kla doch ehe derselbe begonnen wurde, brach

Arbeitshauses beschlossen;

der siebenjaͤhrige Krieg aus.

ben; allein da sie nicht, wie man erwartet sondern betraͤchtliche Zuschuͤsse erforderte, so auf, und vertheilte von Neuem Geld⸗Almosen. die Idee nicht ganz aus den Augen, gen ein, und im Jahre 1785 üuͤberreichte 1— Hansen, am Ende als Ersinder oder Lobredner einer selben an richtung, so wie jaͤhrlich 1000 Rthlr. So wurde denn diese unter be

bestehen konnte. E Universitäͤts⸗Pruͤfungen Kommerzialen, Industriellen, Landleu⸗ beschaͤftigt. 8 den ein daß es schon mehr als hinreichend

V

Direktor der der Buchhalter der Anst

V V V 1

alten, und wir erlauben uns Anstalt. hier fuͤr sehr 1792 erbffnet, unter dem Namen: Die Zweckmaͤßigkeit dieser Anstalt wurden dann derselben in kurzer Zeit einige 30,000 Rthlr. verehrt, so daß ; 1 s wurden anfangs Erwachsene und Kinder in

derselben vor den beiden Staats⸗Universitäͤten Luttich und Gent heaͤltnisse e entge 2 V 838 89 der Dienst der Ba

e starken außerordentlichen Ausgaben des vo⸗

Er

dem Rathe einen neuen und bestimmte 10,000

len⸗ und Baumwollenspinnen und 1793 bestimmte der Lehrer fuͤr die Kinder und anderen gemeinnuͤtzigen Ken inzwischen die Anzahl der Kinde Erwachsenen nur Arbeit außer

desselben und theilte in dieser Hinsicht viele

t. Schon 1743 fatzte der Rath beitshauses, um dem uͤberhandneh⸗ entstehenden Entsittlichung der

st 1766 trat die Anstalt ins Le⸗ hatte, sich selbst erhielt, gab man sie wieder Indessen ließ man sondern sammelte Erfahrun⸗ ein patriotischer Buͤrger, Entwurf. Der Rath nahm den⸗ Rthlr. aus Stadtmitteln zur Er⸗ ur Erhaltung einer Arbeits⸗ eren Auspizien den 19. Maͤrz „Arbeitshaus fuͤr Freiwillige“. fand bald Anerkennung, und es von mehreren Wohlthaͤtern sie auch ohne Zuschu v ol: Krempeln in und außer dem Hause Rath, daß neben den Arbeitsstun⸗ zum Unterricht in der Religion ntnissen angestellt werde. Da sich r sehr vermehrte, so erhielten die dem Hause und die Kinder em

pfingen durch drei Lehrer wöchentlich 20 Schulstunden, außerdem

aber Unterricht im Naͤhen, S

tricken, Singen und dergleichen.

Die Anstalt steht jetzt unter der deün⸗ des ehrwuüͤrdigen Dolz, t

Freischule.

50 Jahre fuͤr dieselbe thaͤtg dem Koͤnig mit der zum Civil⸗

auch, jedoch nur Medallle belohnt.

*%* Frankfurt a.

Bei Gelegenhe alt, welcher seit deren Bestehen, also volle

M., 21. Maͤrz.

dieser Jubelfeier wurde

ewesen war, von Sr. Majestaͤt erdienst⸗Orden gehbrigen silbernen

Die morgen in

Wiesbaden stattfindende General⸗Versammlung der Actionalre der Taunus⸗Eisenbahn macht den Boͤrsenmaͤnnern mehr zu schaffen,

als den eigentlichen Actionaire

n. Denn waͤhrend Letztere mit

Vertrauen der veröu. 8 die Ergebnisse und Ver⸗ Jahr

der Bahn im vorigen

übrig lassen, auch rigen Jahres, die statutengem

n wenig zu wuͤnschen ouͤße Beruͤcksichtigung des Reserve⸗

erscafe g. wuͤrde. Gonzalez sich auf sein dem Regenten gegebenes Versprechen, das Ministerium bis zur Volljaͤhrigkeit den N 1

zu wollen, berufen habe, erklaͤrt jener natuͤrlich fuͤr eine Fabel, allein

eine Depe

deben moͤchte. D

ensehen, da sie babn rmuthlich wartet

die auf

I1“ 1“ 1 8

eine maͤßige Dividende ro Actie von 250 Fl. seyn e wegen,

Fonds nur will die Boͤrse, der Agiota haben, gleichviel, ob die 2

mit Schulden tritt; letzteres

lle Ausgaben der Bahn des vorigen

8 iesmal in den

ondern nur von Ausgaben die

8 Eisenbahn wird wa Rath der Taunus⸗Eisen bnargtteder

nicht,

geschieht aber

Rede seyn.

en. Den Bau

werde zu Gunsten Fahrten einrichten, laͤßt sich erfreulicherwe Zahl der Kaͤufer

en, n vesees Bragghgae nicht ohne Bedeutung.

*%* Frankfurt a. M., 22. Maͤrz. Boͤrse war noch

ise weit besser an, als man erwartete.

bekannt, und die Actien gingen auf beinahe 390 Fl.

ordentlichen

sen⸗Cours derselben circa

sehr guͤnstig. Oesterreich.

gliedern der Kaiser⸗Familie vorgestellt zu werden.

An die Stelle des nach St. Petersburg bestimmten Koͤnig⸗ Baron Mollerus, ist, Berichten

lich Niederlaͤndischen r aus dem Haag zufolge, Baron de Heeckeren fuͤr sandtschafts⸗Posten ernannt worden.

Rom, 12. Maͤrz. Außer den zahlreichen Frem die

lich aus Neapel kommend.

wegung setzt. Bayern ward in der Villa di Malta festlich

rd efeiert. Paganini's Begraͤbniß⸗Prozeß ist hier

bringt, daß er als Christ gestorben und ein ter Erde verdiene.

Sypanien.

O Madrid, 12. Mäͤrz.

die er auf einem so bedeutenden Posten, wie die Londoner Ge⸗ Die Behauptung, daß Herr

oͤnigin nicht niederlegen

der Glaube an die Wahrheitsliebe oder wenigstens an die Erinne⸗ rungskraft des Minister⸗Praͤsidenten hat aufs neue einen starken Stoß erlitten. Botschaft ankam, soll naͤmlich eine Note des Herrn Gutzot uͤber⸗

bracht haben, in welcher dieser die von Herrn Gonzalez dem S 2n, b Se⸗ nate ertheilte Zusicherung, daß die Franzoͤsische das ESpanische Kabinet keinesweges von den im vorigen Herbste die Ruhe Spaniens bedrohenden Umtrieben vor deren Ausbruch in

Kenntniß Ar t habe, nicht nur in Abrede stellt, sondern sich auf hesche beruft, in der Herr Gonzelez der Franzoͤsischen Re⸗ gierung seinen Dank fuͤr die gemachte Mittheilung ausdruͤcklich zu erkennen gab. Es wird sogar versichert, das Kabinet der Tuile⸗ rieen, seiner hier wahrzunehmenden Interessen eingedenk, sey mit

dem Gedanken umgegangen, in der Person des hier sehr bekannten

und gern gesehenen Herrn Drouyn de Chu / ys einen bevollmaͤchtig⸗ Lhe, hierher zu schicken, habe aber diesen Plan in Fag. 858 n E den Franzoͤsischen Minister der auswaͤrtigen 8 empfindlich verletzenden Aeußerungen des Herrn 8 e 8₰ n⸗ wieder aufgegeben. In der That schließt man eee. sea d eeEe die der Herzog von Gluͤcksberg V 1 8 F. . wirklicher Geschaͤftstraͤger auf laͤngere

e Entwickelung, welche die An enhei b .

F. . die Angelegenheit des Pater Cazarès in Paris genommen hat, so wie die immer lauter 4en Iwei⸗

fel an der zum Ueberdruß besprochnen Christinisch⸗Karlistischen

Coalition, die man nun allgemein als ein Spani veeeh von dem Spanischen Miunstenun erfondeges Mäͤhrchen betrachtet, tragen ebenfalls scr 80 * ber. die Regierung in Verlegenheit zu setzen, und man ee. ezweifeln, daß die angebliche Sendung des Herrn 1 anderen Ausgang als den, die Minister hintergan⸗ haben, nehmen werde. Herr Zerman selbst soll bereits

unt 5 eeön Hand erklaͤren, er habe

acht Werch al

deren

nunmehr i s unschaͤtzbar angegeben wurde, verwandeln sich n Opale u 8 die Niemand 300 Piaster Br. sonst sehr vganaüc ist, hat sich esu es Herrn Zerman anzunehmen; eine unberufene Einmischung in die 1

er ab, daß er seinen offiziellen Charakter ent⸗ durch Unterstuüͤ un hacs ——2

nd Topasen, isher geweigert, 34 Pes⸗

wickle. Die größte Plaße des

eine kaum g Landes sind fuͤr jetzt die Raͤuberbanden,

aubliche Weise Ueberhand nehmen. Die Nach⸗

die indessen immer hoͤhe wird erzielen koͤnnen, nur eine hohe Dividende ahn in das neue Geschaͤfts⸗Jahr denn

Jahres sind gedeckt und dem Bericht nicht von Betriebskosten, Der Verwaltungs⸗

h 8*9 „+†“ blei⸗ wohl wieder gewaͤhlt wer⸗ ben, da die eeina zweiten asnleg⸗. 52 ich deshalb, weil die Bahn mit starken Abgaben

Ss.dne, zen 2* 2 dem Geruüͤcht, die Taunus⸗Eisenbahn der Koͤlner Dampsschifffahrts⸗Gesellschaft ihre

ist kein wahres Wort. Unsere 2z ie

mehrt sich mit jedem Tage ansehnlich und in ber, cich aber in Mode⸗ und Luxus⸗Arti⸗

fu An der heutigen kein Resultat der heute zu Wiesbaden stattgehab⸗ ten General⸗Versammlung der Actionaire der Taunus⸗Eisenbahn - Erst um 4 Uhr erfuhr man, daß die Dividende fuͤr 1841, der großen außer⸗ Ausgaben im vorigen Jahre wegen, welche auf die diesjaͤhrige WBilanz nicht uͤbergenommen worden nur auf 15 Fl. pro Actie von 250 Fl. feltgestell worden, was also nach dem Boͤr⸗

pCt. Zinsen macht. Die Berichte uͤber den Stand der Verhaͤltnisse der Bahn im Allgemeinen lauten

Der in außerordentlicher Mission hier beglaubigte Kaiserlich Russische Gesandte, Graf Medem, hatte die⸗ ser Tage die Ehre zu Uebergabe seiner Kreditive von Sr. Ma⸗ jestaͤt dem Kaiser empfangen, und hierauf auch den uͤbrigen Mit⸗

889 on hier sind und noch zu Ostern erwartet werden, sind mehrere sen liche Personen angemeldet, als die verwittwete Großherzogin, so wie die Erzherzogin Auguste von Toscana und die Prinzessin Ama⸗ lie von Sachsen, dann der Prinz Friedrich von Preußen, saͤmmt⸗ Aus Deutschland ist der Prinz Wil⸗ helm von Preußen mit vFvw. angemeldet, außerdem schmeichelt man sich, bald Se. Majestaͤt den Koͤnig von Bayern hier zu se⸗ hen, dessen Ankunft immer besonders die Kuͤnstler, welche in dem Deutschen Monarchen ihren Protektor erblicken, in freudige Be⸗ Der heutige Geburtstag des Prinzen Luitpold von

b üͤbn bchsten Orts dahi entschieden, daß die geistliche Behorde an Ort und Stelle die Untersuchung zu revidiren habe, indem die Senenabe Beweise vor⸗

egraͤbniß in geweih⸗

Die von dem Herrn Onis du den Druck veroͤffentlichten Aufklaͤrungen, von . dch vorgestern schrieb, haben den Minister⸗Praͤsidenten zu einer Er⸗ wiederung veranlaßt, die in dem Espectador von gestern erschien.

Herr Onis wird darin wie ein Schulknabe behandelt, und in der

That kann der Umstand, daß er die zwischen ihm und seinem Chef gewechselte, sicherlich nicht fuͤr die Oeffentlichkeit bestimmte und

geeignete Privat⸗Korrespondenz gegen den Willen des Letzteren in den Druck gab, als Maßstab fuͤr die diplomatische Umsicht dienen,

Ein Courier, der vorgestern auf der Franzoͤsischen

ich nur deshalb an der Graͤnze lismus der Englischen Intrigue so kraͤfti ie: 1

ung Erkappom Diplomaten ausgegeben, um mit einer Durch⸗ fen, indem er 20 e I.Iee .* mitgebragener Habseligkeiten verschont zu bleiben. Die von ihm angeblich fuͤr die Koͤnigin bestimmten Geschmeide,

359

richten aus Catalonien reden kaum von etwas Ande 2 2 8 r ¹ 8 Provinz Oviedo * eine Bande von 40 Seeeehee 2 deutung in cudia (Provim iudad Real) drangen am 5ten 16 berittene Raͤu⸗ ber ein und bestanden ein Gefecht mit der National:⸗ Miliz; ein

Madrid wieder zu erlangen. Waͤre dem wirklich so alsdann wuͤrde es nichtsdestoweniger die pflicht jedes guten zosen seyn, „sich unter die National⸗Fahne zu stellen“, das heißt,

298 eess auf das von der Regier Raͤuber und ein Miliciano verloren das Leben. Der Courier der einzugehen, statt demselben 4. afs polieischer 2 *

Franzoͤsischen Botschaft, welcher am 5ten von hier nach Paris ab . . ab⸗ arbeiten. Aber jener F 827 angefallen und seines Peründet; das e eAE 88½ genstand 2* resse *⁸ & Deputirte diesen Ge⸗ ingreifens in die Spanischen Verhaͤltnisse erl 5 geaur⸗ Zachorsclichst außgesordert vhe⸗ 2 sn racht und die 5— den ersten Jahren der Re entschaft der Könn 6, &ꝙ P. Ls⸗ ℳn gespinnste uͤber das Fusland, sonder 1 259 Ln- 9 Ien. Rath zur Hand egangen, Rath welcher keiche verne un desplage zu richten. Die Disk ssi auf die Vernichtung dieser Lan⸗ des Eztatuto real mitgewirkt, der aber nich 12e langten Ermaͤchtigun I24 der von der Regierung ver⸗ rium Toreno hinausgereicht hat. Seit dieß . duͤrfen, gab 8 Seeenle san nne⸗ w—41 8 an 4 15 Lese de- La,gennee dürfen, g. Ve 3 rauszusehen, daß, janz uͤber 1 8 2 ,J. E erfolgt, sie nur unter Beschraͤn⸗ satz de⸗ Ren enene eenenge und den Grund⸗ kungen zugestan en werden wird. Dagegen hat der Kongreß die nung gegen Spanien gehandhaben in seiner weitesten Ausdeh⸗ Regierung ermaͤchtigt, in den Baskischen Provinzen Provinzial⸗ 8 Deputationen, wie in den uͤbrigen Theilen des Reiches, ein usüh⸗ ren. Nach Catalonien ist unter dem 28sten v. M. der Befehl abgegangen, die dortigen Festungen, mit Einschluß Barcelona's, in Vertheidigungs⸗Zustand zu setzen. Es wird zugleich auf das be⸗ stimmteste versichert, daß die Regierung beschlossen habe, das von dem General⸗Capitain van Halen im November als rebellisch auf⸗ gelöste Ayuntamiento von Barcelona wieder einzusetzen und den gleichfalls aufgeloͤsten drei Bataillonen National⸗Miliz die Waffen zuruͤckzugeben. Geschieht dieses, woran ich nie zweifelte, so gesteht die Regierung selbst ein, daß die Verhaͤngung des Belagerungs⸗ Zustandes nicht zu rechtfertigen war, und daß die Juntisten, welche der Regent in seinen Proclamationen fuͤr Rebellen erklaͤrte, wohl⸗ verdiente Patrioten und berechtigt sind, ihr Werk, sobald es ihnen gefaällt, zu erneuern. Der Castellano von vorgestern sagt in dieser Beziehung: „Die Frevelthaten von Barcelona blieben nicht nur ungestraft, so daß der Gerechtigkeit kein Genuͤge geschah, son⸗ dern jetzt giebt die Regierung den der Junta ihre Zu⸗ stimmung, genehmigt, rechtfertigt sie, und vielleicht wird sie sie mit Ehrenzeichen belohnen... o, dies ist schmaͤhlich; dies raubt die Hoffnuug, daß wir Regierung haben koͤnnen; dies bringt die Masse der Nation dahin, das Bestehende mit Gleichguͤltigkeit zu betrach⸗ ten und gleichviel welche Veraͤnderung zu wuͤnschen, in der Ueber⸗ zeugung, daß nichts dabei zu verlieren ist!“

Bekanntlich legten nach der Ernennung des Herrn Arguölles 8 Vormunde der Koͤnigin fast alle Granden, welche Kammer⸗ errn waren, diese Wuͤrde nieder. Nunmehr hat der Regent einen fruͤheren Unteroffizier, Namens Dulce, der in der Nacht vom 7. Oktober die im Schlosse befindlichen 18 Hellebardiere be

zum dienstthuenden Kammerherrn der Koͤnigin

ebduten. vS Alexandrien, 17. Febr. Herr Roger d'Hericourt, mit einer Mission der Franzoͤsischen Regierung an mehrere Fuͤrsten in Abyssinien beauftragt, ist aus Europa hier eingetroffen. Er bringt denselben zugleich kosthare Geschenke, namentlich 60 Kisten Ge⸗ wehre, mehrere Feldstuͤcke, Bomben, Kugeln und Pulver. Herr von Hericourt wird sich in Suez auf dem „Indus“ oder „Bou⸗ galor“ einschiffen, der ihn in einem Abyssinischen Hafen an das Land setzen wird.

Diese Unthaͤtigkeit, sagt der Verfasser en ei der sich durch den immer ei veer efen E.lagse nes gebier bestraft hat. Die wechselvollen Ereignisse jenseits der See. haben das Englische Uebergewicht fortwaͤhrend vermehrt waͤhrend die von Fran reich gemachten Versuche der Wiederannaͤherun wie namentlich die Mission des Herrn Salvandy an dem Ueben” wollen der Madrider Regierung gescheitert sind. Spanien stoͤßt den Franzoͤsischen Gesandten Erüc, es schließt durch feindselige Reglements die Franzoͤsischen Schiffe von seinen Haͤfen aus, es beeintraͤchtigt den Franzoͤssschen Handel durch Vorruͤckung der Zolllinien an die Pyrenaͤengraͤnze, es beleidigt Frankreich taͤglich in seinen Journalen und durch die Worte seiner oͤffentlichen Re⸗ den, und obgleich Frankreich nicht die geringsten Repressalien an⸗ wendet, obgleich es sich nicht einmal beklagt, so finden sich doch Franzosen, welche das Kabinet der Tuilerieen beschuldigen, daß es nicht Ruͤcksichten genug gegen die Spanische Regierung beobachte! Man wird vielleicht sagen, faͤhrt der Verfasser fort, daß Frankreich, statt neutral zu bleiben, sich von Anfang an zu Espar⸗ tero und zu der exaltirten Partei haͤtte halten sollen, die, dem Er⸗ folge nach zu urtheilen, die staͤrkere war. Aber abgesehen davon daß in dem Charakter dieser Partei, ein nicht zu beseitigendes Hin⸗ derniß einer Allianz mit ihr lag, wuͤrden die Dinge in jenem Falle eine andere Wendung genommen haben als jetzt. „Wenn wir uns den Exaltirten angeschlossen haͤtten, so wuͤrden die Englaͤnder die Partei der Gemaͤßigten genommen haben, wie sie ja auch einen Augenblick im Begriff waren, die Sache des Don Carlos zu der ihrigen zu machen. Mit Huͤlfe der Englischen Intriguen und des Englischen Geldes haͤtten aber die Gemäaͤßigten eben so gut den Sieg davongetragen, wie es die Exaltirten gethan haben, und die Koͤnigin Christine wuͤrde gegenwaͤrtig auf dem Spanischen Throne die anti⸗Franzoͤsische Rolle Espartero's spielen.“

Nach diesem sonderbaren Gestaͤndnisse raͤth der Verfasser der Franzoͤsischen Regierung, zur Geltendmachung ihrer Politik in Spanien bessere Zeiten abzuwarten, die nicht lange mehr ausblei⸗ ben koͤnnen. Denn, sagt er, die Spanische Revolution ist voll⸗ bracht, es handelt sich nur noch darum, ihre Resultate zu ordnen und zu regeln, und zu dieser Aufgabe bedarf das Land jener ge⸗ waltthaͤtigen Partei nicht mehr, welche gegenwaͤrtig an der Spitze seiner Angelegenheiten steht, und es wird sich ihrer also auch fruͤ⸗ her oder spaͤter zu entledigen wissen. Die Regentschaft Esparte⸗ ro's hat uͤberhaupt erst durch den verungluͤckten Oktober⸗Aufruhr

eine gewisse Konsistenz erlangt, die ihr der Regent weder durch politisches Talent noch durch militairisches Verdienst geben konnte Nach einer langen und bitteren Diatribe gegen den „Usurpator“ Espartero troͤstet sich der Verfasser mit dem edanken, daß sein Reich spaͤtestens in dritthalb Jahren, mit der Volljaͤhrigkeit der Koͤnigin Isabella, zu Ende gehen wird. Moͤglich indessen, setzt er hinzu, daß die Spanischen Angelegenheiten schon vor jenem eit⸗ punkte eine bedeutungsvolle neue Wendung nehmen. Nach Spani⸗ schem Gesetze werden die jungen Maͤdchen mit dem zwoͤlften Jahre heirathsfaͤhig, und es ist nicht unwahrscheinlich, daß die

Inland.

Koblenz, 21. Maͤrz. (Rh. u. Mosel⸗Z.) Was bei dem hohen Kunstsinn Sr. Majestaͤt des Koͤni 4 zu - war, daß naͤmlich die Raͤume der Burg Stolzenfels sich auch mit edlen Kunstwerken fuͤllen werden, nahet sich der Verwirklichung. Maler Stilke, einer der ausgezeichnetsten Meister der Duͤsseldorfer Schule,

ist von Sr. Majestaͤt beauftragt, ein Zimmer der Burg mit Fresko⸗Bildern zu schmuͤcken, und hat, wie wir vernehmen, die⸗ Wahl eines Gemahls fuͤr die Koͤnigin Ilabella so sehr als moͤg⸗ sen Tagen bereits die betreffende Lokalitaͤt in Augenschein genommen. lich beschleunigt werden wird. Bei der Verheirathung der Komt gin kann aber die gemaͤßigte Partei Gelegenheit finden, sich wie⸗ V denn der Franzoͤsischen Politik die ben wuͤrde, den En i 1 8 Vies 8 glischen Einfluß in Spanien neutra⸗ 88 atuͤrlich haͤngen die politischen Folgen der Verhei Koͤnigin Isabella von der Wahl 8* rerere den verschiedenen Prinzen, die man als Bewerber um ihre 88 bezeichnet hat, muß zuerst der Herzog von Aumale beseitigt werden. Das Kabinet der Tuilerieen denkt gar nicht an eine solche Par⸗ tie, denn es glaubt, daß es dieselbe nicht ohne lebhaften Wide F stand von Seiten der anderen Europaͤischen Maͤchte durchsetzen koͤnnte, es weiß, daß fuͤrstliche Verwandtschaften heutzutage bei weitem nicht mehr die staatliche Bedeutung haben, wie in den Feiten Ludwig’s XIV., und es sieht ein, daß ein Franzoͤsischer Prinz nur durch fortwaͤhrende Anstrengungen Frankreichs gegen das Spanische Volk und gegen das Ausland auf dem Epanzsche Throne erhalten werden koͤnnte. Eben so wenig sind Aussicheen g.- die Verheirathung eines Oesterreichischen Erzherzogs vne der K 72 Jeabella vorhanden. „Eine solche Allianz waͤre beinahe eine Europaͤische Kriegs⸗Erklaͤrung an Frankreich, und wie eduldig auch unsere . b.ne immer seyn moͤge, wir glauben nicht de sie eine solche erausforderung ertragen wuͤrde.“ Der Verfasser glaubt, daß die Gewißheit des entschiedenen Widerstandes Frank⸗ reichs gegen die E1n eines Oesterreichischen Prinzen auf den * abinet 7. an.. abhalten werde Inem C ser Art Folge zu geben. uch die o r . Famälien⸗Allianz zwischen der jungen Znah,⸗ F des Don Carlos haͤlt der Verfasser fuͤr zu schwierig, als daß sie wahrscheinlich seyn sollte, und er glaubt uͤberdies nicht daß sie den Interessen Frankreichs entsprechen würde, weil von ihr eine Feedni⸗ Ruͤckwirkung zu Gunsten des Prinzips der absoluten Monarchie zu befuͤrchten staͤnde. „Wenn ein Sohn des Don Carlos ͤnig waͤre“, sagt er, „so koͤnnte sich die See ö, nach und nach mit der eigentlich Karlistischen ver⸗ U , 1.-—e. letztere ist thaͤtig, sie hat einen großen Theil der r lkerung auf ihrer Seite, sie hat vor allen Dingen die 2 8 er Gewohnheiten fuͤr sich und den Hang des National⸗ 8 £,Q½ 5 zu den Extremen 81522 Als⸗ 8 I..Nn etzt zu einer vollstaͤndigen Wiederherstellung alten Feindes einen neuen. Diese Folgerung ist nicht unfehlbar, aber sie ist wahrscheinlich genug, um - 1 den Ulahnden einer vernuͤnftigen Freiheit in Spanien, als von unserer Regie⸗ rung in Betracht gezogen zu werden. So bleiben denn noch zwei Bewerber um die Hand der Koͤnigin e. uͤbrig, ein Prinz von Koburg und ein Sohn des Infanten Don Francisco de Peule. A“9“ denen die 3 2* Seur, S2 Seee b 8 eits d paniern die I frei laͤßt. L er Eine * —] . 89 v.In. herrschenden Partei mit Recht Gemahl der nah sabella sepe, der Verfasser, ölanb g e-e gewissermaßen darauf angewiesen sey, durch die Gestalt der politischen Ding⸗ in verin lnhern efoͤrderung eines neuen Umschwungs ihre verlorene Be⸗ Frankreichs veraͤndert, daß dem auz

Die Revue des deux Mondes über die Spanischen Zustände.

Paris, 19. Maͤrz. Die neueste Nummer der Revue des deux Mondes enthaͤlt einen Aufsatz uͤber die Spanischen Verhaͤltnisse, in welchem man, wo nicht die Feder, doch die Ein⸗ des Herrn Thiers erkennen will. Wer uͤbrigens auch der

erfasser dieses Artikels sey, er hat mit Sachkenntniß und nach Dokumenten gearbeitet, und sowohl seine Darstellung der That⸗ sachen, als die Folgerungen, welche er aus derselben ableitet, ver⸗ dienen Beachtung, selbst da, wo sie sich bei der Verfolgung des offenbaren Parteizwecks der Schrift von der strengen Linie der Wahrheit und der Logik zu entfernen scheinen. So ist seine Mo⸗ gtivirung des Geruͤchtes von dem Christinisch⸗Karlistischen Jusur⸗ ections⸗Plan jedenfalls sehr interessant, obgleich der Verfasser wohl selbst nicht erwartet hat, daß seine Leser demselben den min⸗ desten Glauben beimessen wuͤrden. Seiner Behauptung nach kam es naͤmlich dem Englischen Tory⸗Ministerium darauf an, der Eu⸗ ropaͤischen Diplomatie und dem Spanischen Volke zu beweisen, daß es die Politik der Whigs gegen die Regierung Espartero's fortzusetzen gesonnen sey; und zu diesem Zwecke „erfand“ es die famoͤse Christinisch⸗Karlistische Verschwoͤrung. Dieses erdichtete Komplott sollte nur den beiden Chefs des Kabinets von St. Ja⸗ mes Gelegenheit geben, in beiden Haͤusern des Parlaments zu erklaͤren: daß England nach wie vor die herrschende Ord⸗ nung der Dinge in Spanien unter seinen Schutz nehmen daß es im Nothfalle Kriegsschiffe an die Kuͤsten der Pyrenaͤischen Halbinsel schicken werde, und nachdem die angebliche Verschwoͤrung der Englischen α diesen Dienst geleistet, ist die Absicht er⸗ reicht, in welcher sie erfunden war. So die Revue des deur Mondes. Daß sie jenem Intriguen⸗Raͤthsel eine solche unglaub⸗ liche Auslegung zu geben wagt, zeugt von einer großen Verlegenheit oder von einer großen Gewissenlosigkeit. Gewiß ist es, daß diese Angabe nur geeignet ist, die Zweifel des Publikums uͤber den Ur⸗ sprung aller jener Umtriebe noch zu steigern. Die Revue des deux Mondes beklagt sich bitter, daß der Franzoͤsische Journa⸗

onarchie und wir haͤtten statt des 2

1 von der Christinisch⸗ i⸗ stischen Allianz Kredit gegeben, sondern auch 8.e Pe be. gierung verdaͤchtigt hab., den Plänen jener beiden Parteien in der Stille allen moͤglichen Vorschub zu leisten. Diese anti⸗nationale Rolle der Presse, faͤhrt sie fort, finde nicht einmal eine Entschuldi⸗ gung in der Behauptung, daß die Franzoͤsische Regierung durch Angelegenhei der unfreisinnigen Tendenzen 8 V