1842 / 127 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

mmernenönnööö—

bei eine maͤßige

Fegen natuͤrlich die bisherige Vermehrung *

Hwarnt wird, das Gesetz nur woͤrtlich zu verstehen und i fremdartige Auslegung und Ausdehnung unterzulegen; es uns nicht wundern, wenn hin und wieder fa

und Mißdeutungen sich finden werden, die

nisse uͤberwinden und treffliche Fruͤchte bringen.

Lufldruck...

T haupunkt... 8 Dunstsüttigung

Wolkenzug...

““

en bisherigen Obrock in eine Erbpacht unter Fortbestehen der olidarischen Verpflichtung der Dorf⸗Gemeinden verwandelten, wo⸗ rhoͤhung desselben, vielleicht an den meisten Or⸗ ten ohne Nachtheil der Bauern, die ja durch das guͤnstige und

stabile Rechtsverhaͤltniß entschaͤdigt werden, eintreten köͤnnte, wo⸗ des Obrock durch die

unahme der Bevoͤlkerung insofern wegfiele, als die Bauer⸗Ge⸗

meinde nicht ferner fuͤr den Obrock der unangesessenen Leibeignen solidarisch verhaftet bliebe.

Der Minister des Innern hat unter dem 3. April der Be⸗

kanntmachung des Gesetzes ein Cirkular an sämmtliche Gouver⸗

m keine dennoch soll che Auslegungen zu Aufhetzungen und selbst zu partiellen Unruhen fuͤhren moͤchten, aber der wohlwollende, menschenfreundliche, landesvaͤterliche Geist, der dies Gesetz einge⸗ geben —— wird am Ende, und hoffentlich recht bald, alle Hinder⸗

A. v. H.

neure hinzugefuügt, worin Jedermann unter 5 ge⸗

An die Mitglieder des Thuͤringisch⸗Saͤchsischen

Vereins.

Im Auftrage des Praͤsidiums des Thuͤringisch⸗Saͤchsischen

Vereins fuͤr Erforschung des vaterlaͤndischen Alterthums benach⸗ richtigt der Unterzeichnete die . ergebenst, daß mit Kdbnigs die jaͤhrliche sischen Vereins von jetzt ab am dritten August st

Vereins⸗Mitglieder hierdurch ganz Allerhoͤchster Genehmigung Sr. Majestät des General⸗Versammlung des Thuͤrin isch⸗Saͤch⸗ eeem wird. Halle, am 1. Mai 1842. 1 - Der Secretair des Thuͤringisch⸗Saͤchsischen Vereins. Foͤrstemann, Dr. theol. et phil.

Meteorologische Beobachtungen.

Nach einmahger Beobachtung.

Abends

1842. 10 Uhr.

5. Mai.

Morgens Nachmittags 6 Uhr. 2 Uhr.

335,42 Par. 334,31 Par. 333,39 Par.

+ 16,8 h. +† 9,4 R.

+ 9,7/) n. + 5,3° n. 58 pcCt. 72 pct. bezogen. bezogen. Wsw. WsW. Wirmeweebsel + 17,19 Wsw. + 8,3°.

Tagesmittel: 334,44 Par... +† 10,0° R... 5/72 K. 72 pct.

Quellwäürme 7,6* R. Flusswärme 11,1°0 n. Dodenwärme 10,32 R. Ausdünstung 0,032 Rh. Niederschlag 0.

Luftwärme..

rliner Bör Den 6. Mai 1842.

Pr. Cour. Brief.] Geld.

Actien.

Briek. Geld.-

Brl. Pots. Eisenb. 127

do. do. Prior. Act. MgAd. Lpz. Risenb. do. do. Prior. Aet. 101 [Bl. Anh. Eisenb. 103 do. do. Prior. Act. Düss Elb. Fisenb. do. do. Prior. Aet. Rhbein. Kisenb. do do. Prior. Act.

10 ¼ 104 ¼ 103‧⁄8 84 ½

102 104 %

St. Schuld-Sch. Pr. Bagl. Obl. 30. Präm. Sch. der Sechandlung. Kurm. Schuldv. Berl. Stadt-Obl. Rlbinger do. Danz. do. in Th, Westp. Pfandbr. Grossb. Pos. do. Ostpr. Pfandbr. Pomm. do. Kur. u. Neum. do. Schlesische do.

Sm,ebn

102 ½ 106 ¾ 102 ¼ 102 102 ¾ 102

Gold al marco Friedrichsd'or Andere Goldmün- zen à 5 Th. Disconto

Auswäürtige Börsen.

Amsterdam, 2. Mai. Niederl. wirkl. Schuld 52 . 5 4o. 101 ⁰¼. Kanz-Bill. 26 15. 5 % Span. 21, ⁄⁄%. Pass. 5 X. Ausg. —. Zinal. 5 ½. Preuss. Präm. Sch. —. Pol. —. Oesterr. 107.

Hamburg, 4. Mai. Bank-Actien 1700. Engl. Ruas. 110 ½.

Petersburg, 29. April. Lond. 32 Met. 37 %. Hamb. 34 b. Paris 402 ½.

Königliche Schauspiele.

Sonnabend, 7. Mai. Im Schauspielhause: Die Gebesser⸗ ten, Lustspiel in 3 Abthl., von Bauernfeld. Hierauf: Die Lot⸗ terie⸗Listen, Lustspiel in 2 Abthl., von E. G. Klaͤhr.

In Potsdam: Franzoͤsische Vorstellung.

Sonntag, 8. Mai. Im Opernhause: mann.

Im Schauspielhause: Der Jurist und der Bauer.

Montag, 9. Mai. Im Schauspielhause: Richard Savage.

(Herr Schramm vom Hoöf⸗Theater zu Dessau: Richard Steele, als Gastrolle. Mlle. Stephani: Mis Ellen.)

Czaar und Zimmer⸗

Der Stiefvater.

ꝗ‚˖—

Königstädtisches Theater. 828

Sonnabend, 7. Mai. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Mose.

Opera in 4 Aui. Musica del Maestro Rossini. (Nach dessen neuer Bearbeitun

Montag, 9. Mai. Nüalensch⸗ Opern⸗Vorstellung.) II Barbiere di Seviglia. (Signora Laura Assandri: osina. Sig⸗ nor Italo Gardoni: Conte d'Almaviva.)

jenstag, 10. Mai. Große musikalisch⸗scenische Abend⸗Unter⸗ haltung, in drei Abtheilungen (in Kostüm). Unter der Leitung des Kapellmeisters 888 dn Gläaͤser, vor dem Antritt seines Engagements als Koͤnigl. aͤnischer Hof⸗Kapellmeister in Kopen⸗

hagen.

89 8 1 HSeffentliche Aufführungen. Sonnabend, 7. Mai, Abends 7 Uhr, im Saale des Hotel de Russie: Großes Vokal⸗ und Instrumental⸗Konzert, unter Leitung des Koͤniglichen Konzertmeister L. Ganz und Mitwirkung der Kö⸗ nn Kapelle, gegeben von Ferd. Sommer. Der Fegfert eber wird darin zwei Piècen auf dem Vombardon (Baß⸗Blech⸗ Instrument) vortragen, die eine von vier 4.89 begleitet. Un⸗ kerstuͤtzen werden ihn Dlle. Tuczek und die Herren Volange (Pia⸗ nist und Mitglied des Pariser Konservatoriums), ischer, Ruͤthling und Gehrer. Einlaß Karten zu numerirten Pläͤtzen à 1 Rthlr., zu den uͤbrigen à ½ Rthlr., sind in den Musik⸗Handlungen von Schlesinger und Trautwein, beim Kastellan des Koͤnigl. Schau⸗ spielhauses und im Hotel de Russie zu haben.

Lasi

Marktpreise vom Griraide. 1

Berlin, den 4. Mat 1842.

Weizen 3 Rthlr., auch 2 Rthlr. 23 Sgr. 9 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 19 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 17 Sgr.; kleine Gerste 1 Rthlr. 8 Pf.; Hafer 28 Sgr. 9 Pf., auch 23 Sgr. 2 Pf.

Eingegangen sind 63 Wispel. Zu Wasser: Weizen (weißer) 3 Rthlr. 3 Sgr. 9 Pf., auch

3 Riehlr. und 2 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 21 . 3 Pf., auch 1 Rthlr. 16 Sgr. 3 ½ roße Gerste 1 Rthlr.; Hafer 25 Sgr., auch 21 Sgr. 3 Pf.; Erbsen (schl. Sorte) 1 Rthlr. 15 Sgr., auch 1 Rthlr. 13 Sgr. 9 Pf. Eingegangen sind 755 Wispel 23 Scheffel. Mittwoch, den 4. Mai 1842. Das Schock Stroh 9 Rthlr. 15 Sgr., auch 8 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf. Der Centner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auch 20 Sgr. Kartoffel⸗Preise. Der Scheffel 12 Sgr. 6 Pf., auch 10 Sgr. e“ Branntwein⸗Preise. Die Preise von Kartoffel⸗ Spiritus in der Zeit vom 29. April dis 4 Mai d. J. waren: 13½ 14 Rthlr. pro 200 Quart;à 54 pCt., oder: 10,800 pCt. nach Tralles. Korn⸗Spiritus ohne Geschaͤft.

Berlin, den 4. Mai 1842. Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin. LEE1

Zu Lande:

Vrerantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.

2 Sonntag, 8 Mai. Steffen Langer aus Glogau, oder: Der Hollaͤndische Kamin.

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckeret.

Bekanntmachungen. u s z u 8 Alle und jede, welche an die erlassenschaft des verstorbenen Gutsbesitzers Anton Otto von Usedom, insbesondere an die 85 gehoͤrenden, auf Ruͤgen im Rappviner Kirchspiel belegenen Guͤter Zirmoißel und Bubkevitz nebst Pertinenz Reuhof, an die Pertinenz Luͤtkenhelle, so wie an das von Tetzitz angekaufte Ackerstuͤck „Weichenphul“ genannt, Forderungen und Anspruͤche haben, werden, auf den Antrag der Vor⸗ mundschaft der von Usedomschen Minorennen, zu deren Anmeldung und Beglaubigung in einem der folgenden Termine, als 1 am 23. Mai, am 13. und 30. Juni d. J./ naire zu Morgens 10 Uhr, vor dem Koͤnigl. Hofgericht, bei Vermeidung der am 25. Juli ocr. zu erkennenden Praͤklusion, hiermit aufgefordert, wobei zugleich auf die den Stralsundi⸗ schen Zeitungen in extenso inserirten Proklamen ver⸗ wiesen wird. Datum Greifswald, den 23. April 1842. Kdnigl. Preuß. Hofgericht von Pommern und Ruͤgen. (1. LE von Mdoller, Praeses.

% Ediktal⸗Citation.

Der Schlossergesell Christian Benjamin Engelmann, welcher seit 1815 von seinem Leben und Aufenthalt keine Nachricht gegeben, so wie seine unbekannten Erben, werden aufgefordert, sich am 16. August 1842, Vormitta g0 10 Uhr, im Gerichtslokal zu gestellen, oder schriftlich zu mel⸗ den und das Weitere zu gewaͤrtigen. Im Unterlas⸗ sungsfalle wird der ꝛc. Engelmann fuͤr todt erklaͤrt und sein Vermogen, bestehend in 90 Thlrn., seinen Geschwisterkindern, auf deren Antrag die Citation

tausch an de ben, nunme

„daß nur

ur Subser

nung

Klemme. & Comp.

nen, jedoch k

fernt liegen.

Bekanntmachung. Die Inhaber von Interims⸗Quittungen auf Unterzeichnungen fuͤr ger Eisenbahn, welche

die Definitiv⸗LQuittungen des unterfeichneten

Comité ausgetauscht haben, werden hiermit wieder⸗ holt und schlie n Orten, wo sie gezeichnet ba⸗ hr unverweilt vorzunehmen. Wir bemerken gleichzeitig hierbei: die Besitzer 1 Quittu ngen nach §§. 8. und 12. der Einladung 28 orten ption ihr

Unterzeichnungen zu betheiligen, hei d zu eroͤffnenden definitiven Actien⸗Zeich⸗ ausuͤben koͤnnen.

Berlin, den 15. April 1842.

Das Comité zur Be fuͤr die Eisenbahn⸗?

Anhalt und Wagener. H. S. Herz.

von Moltke. Moritz Robert.

Ein Holz⸗Revier groͤßeren vvö gut bestehenden mit starken Kie⸗ nnen auch Laubhoͤlzer dabei seyn, wird

zu kaufen gesucht. selbst bis 4 Meilen von einem schiffbaren Wasser ent⸗

Offerten wolle man an das Koͤnigl. Intelligenz⸗ Comtoir zu Berlin unter und das Naͤhere uͤber Oertlichkeit, Quantitaͤt ꝛc. der Hoͤlzer bemerken.

Ugemeiner Anzeiger für die Preußtischen Staaten.

die Berlin⸗Hambur⸗ dieselben noch nicht gegen

ßlich aufgefordert, diesen Um⸗ner Reise hier vor. reiht si⸗ jener ew von Definitiv⸗ nischen Alpenthaͤler, zu Recht, sich auf Grund der sche den Vorarbeiten als Actio⸗ weise, ihres kraftvollen, zum T

Bauart und Sprache. durch Uebersetzung des

ruͤndung eines Actien⸗Vereins durch ein Worterbuch dargelegt; erbindung zwischen Berlin und Unteruchungen uͤber die Merkmale Hamburg. Seveha. die Verschiedenheit der

C. Carl. Conrad und bohe Alter des vorliegenden, des Kunowski. Mendelssohn unter den Ober⸗Deutschen, beruht. M. Oggrben. Söhne.

Fizleben. hhindurch auf allgemeine

2

Jung.

F. A. von

moͤglich ist, zur Gewi nimmt ferner, zu ermitteln, ter welchen Umstaͤnden die Gruͤn

Die Gegend ist gleich, es kann

S. 127. franco einsenden

er die ganze Umgegend des St.

eine wenig

ergebt, aussg eantwortet werden. Kdnigl. Land⸗ und Stadtgericht zu Parchwitz.

8. Gerichtlicher Verkauf zur Aufloͤsung der Gemeinschaft. Stadtgericht zu Berlin, den 28. Oktober 1841. t Das in der Jerusalemerstraße Nr. 36 und 37, an b der Leinzigerraße belegen⸗ Lgren m Witt 1 EE“ bofs⸗Inventario, tarirt zu 54/687 Thlr. 27 Sgr. E. bsung 8 an der Gerichtsstelle subbagtirt g8 Tgakße und Hypothekenschein sind in der Registra⸗

tur einzusehen. weil das

Seefschaflahrr

Iwische agdeburg und

er Damp . agnie fa

an mit Passagieren 9 bren vom 1. Mai g t 72

ajest

amburg, und wird außerdem jeden Don⸗

hier und Sonntag von Hamburg ein

fschiff expedirt. Naͤhere Auskunft

Fahrbillets ertheilen in Berlin die

Herren Herrmann & Meyer, Markt Nr. 4. .

Magdeburg, den 26. April 1842.

irection der vereinigten Hamburg⸗Magdebur⸗

ger Dampfschifffa rts -Comg1g el.

Literarische Anzeigen.

In der Funst⸗Verlagehandlyn mann, Kleine Jaͤgerstr. nen, so wie durch 1 Deutschlands zu beziehen: Vier Schul⸗Wandkarten, als: 1) Deutschland, liche und 4) die westliche Hemisphaͤre. Karte besteht aus 16 Blaͤttern, 7 ½ Fuß breit und kostet nur zwei Thaler. Die mit sehr bedeutenden Kosten verbundene Her⸗ ausgabe dieser Wandkarten ist gung vieler P bage en und Schulvorstaͤnde geschehen, Beduͤrfni erausgestellt hat. en Entdeckuugen und Beri der Laͤnderkunde und von der ler ausgefuͤhrt, werden gewiß die Schul⸗Wandkarten ihrem 6* en Zweck eeserichen. Des Koͤnigs t haben die Dedication dieses Werkes anzu⸗ neen 88 st geru b B. Buchhandlun me des Montags, von hier und Sonn⸗ lungen an Ubgedsang

18” Unterzeichnetem alle Buchhandlungen versandt worden, in Berlin

Gropius Werderschen 1

Die Deutschen Kolonieen in Piemont, wuͤrdigster Ordinariate erschienen,

ihr Land, ihre Mundart und Herkunft. Ein Beitrag aur Geschichte der Alpen

Kolonieen erfuͤllt haben.

von E. Kort⸗ uͤber die Eigennamen

r. 9 in Berlin, ist erschie⸗ jede Kunst⸗ und Buchhandlung Folgendes ist das

bst⸗ oney. 3) Alagna.

Jede 5) Rimella. Varallo. . ner. 7) Die Mundart. 8) Die

9) Die

Worterbuch. 5

auf dringende Anre⸗ Stuttgart und Tuͤbingen,

2) Europa, 3) die

ist 6 ½ Fuß hoch und

derselben als unabweislich sich 4 9.

Mit Beruͤcksichtigungen der neuc⸗ tigungen im G

chnik tüͤchtiger Kuͤnst⸗ als 532 feinen Holzschnitten und

ht. Potsdam, ve 4: en koͤnnen sich mit ihren Bestel⸗ Allgemeine, Bilder⸗ B

che Bchhdlg. in Leipzig wenden.

oder

ist so eben erschienen und an i

die ganze 8 Bach⸗ und Kunsthandlung (Carl vare Zes gltenn nunter sol

er Uebersebungen, welch

Tirin, hard,

von Albert Schott.

gr. 8. broch. Preis 3 Fl. 24 Kr. oder 2 Thlr.

Dialekte und das

Die Darstellung nimmt uͤberhaupt das r Verhaͤltnisse Ruͤcksicht, vor⸗ nehmlich auf die der benachbarten Germanischen und Romanischen Staͤmme, und versucht so⸗ die sische, mittelbar die (in einer fruͤheren Schrift nach⸗ ewiesene) Bungundische Herkunft jener Deutschen, o viel dies beim Mangel an geschriebenen Urkunden heit zu erheben. zu welcher Zeit und un⸗

Koloniecen am Eis des Monte⸗Rosa Küscbe seyn mußte, eine Untersuchung, die gleichfa Qualitaͤt und 6 e ansprechen darf,

bekannte, aber gewaltige Thaͤtigkeit mit o Unter den sparsamen Huͤlfs⸗ mitteln fuͤr diesen Gegenstand enthaͤlt der Abschnitt nsichten, die, wenn sie Beifall und Pflege finden, vielleicht geeignet sind, dunkelsten Zeiten in der Geschichte der jetzigen Vbdlker

Europas einiges neue Licht zu verbreiten. Verzeichniß der Abschnitte:

1) Die vorliegende Frage. 2) Issime. Gressen ö s

6) Die Deutschen Wallisische Herkunft. Eigennamen. 10) Muthmaßliche Zukunft.

Maͤrz 1842. J. G. Cottascher Verlag.

ebiete Wohlfeile Katholische Pracht⸗Bibel mit mehr 5 Lieferungen zu 15 Sgr. Stereotyp⸗Ausgabe. Durch alle Buͤchhandlungen ist zu bezieben, zu⸗ nächst durch die Stuhrsche, Berlin, S

wohlfeile

fuͤr die Katholiken, e Schrift

lche mit Genehmigung hoch⸗

Weitenauer, n, durch einen alten

hjern rezensirt, mit

en und erlaͤuternden Bemerkun⸗

Der Verfasser hat den Deutschen Stamm, der auf gedruckten Abbildun der Südseite des Monte⸗Rosa mitten unter Roma⸗ sten Stellen der H. Schrift am nen wohnt, im Sommer 1839 besucht, um That⸗ . sachen zu fammeln, die uͤber diese noch nicht erforschte Mit Genehmigung des vö’ katholisch⸗geistl. fuͤdwestlichste Zunge des Deutschen Spra che Sachsen. Licht verbreiten koͤnnten, und legt die Ergebni An eine allgemeine der Romanisch⸗Deutschen Sprachgraͤnze in den Alpen das Bild der durchwanderten Gegenden: beeisten Paͤsse und jener reizenden Italie⸗ denen dieselben gleichsam die sind; darauf folgt die Schilderung der Deut⸗ en Bewohner, ihrer muͤhseligen, einfachen Lebens⸗ 4 1 1 8 uͤberraschend Ger⸗ bei der demnaͤchst bald manischen Aussehens, ihrer alterthuͤmlichen Tracht, Die letztere wird besonders Cigoli: Gleichnisses vom verlornen Sohn in die Mundarten von sechs Gemeinden und sie giebt vnlas ie

gen uͤber die dunke Schlusse des Ganzen

Konsistoriums im Koͤnigre Der Bibeltert ist mit deutlichen Lettern auf feines Velinpapier gedruckt, und es wurde bei dessen Anord⸗ nung auf Schoͤnbeit ebensowohl, als auf Bequem⸗ lichkeit beim Gebrauch, Ruͤcksicht genommen.

Die zwei Stahlstiche, welche den Tert selbst beglei⸗ ten: ein Jesusbild segnend dle Hand auf⸗ hebend nach Allori und eine Mutter Gottes mit dem Jesuskinde nach Sassoferrato, wer⸗ den eigens fuͤr denselhen gestochen. it dem letzten Hefte wird als Praͤmie ein herrlicher Stahlstich nach der heilige Johannes an einer

Quelle, ausgegeben. Leipzig, 4878˙9 Baumgaͤrtner's Buchhandlg.

chgebiets e sei⸗ arstellung

Löv Bei Simon Schropp & Co. in Berlin, Jäger-

stralse No. 24, ist erschienen; Geneigte Ebenen mit Lokomotiven-

Betrieb.

Ein durch die Erfahrung erprobtes Mittel zur Ver-

meidung stehender Dampfmaschinen und zur wohl-

seileren Herstellung von Eisenbahnen in Ge-

birgs-Gegenden.

von E. Wiebe, früher Baumeister der Dũsseldorf-

Elberfelder Eisenbahn, jetzt bei der Rheinischen Eisenbahn. Preis 7 ½ Sgr.

alterthuͤmlichsten anze Werk

die Walli⸗

Sie unter⸗

dung Wallisischer

Bei A. nen und in allen Buchhand vorraͤthig in der Buch Th. Scherk, men⸗Markt):

Was lehrt

s allgemeinere da die Walli⸗ Gottbhard's durch

Tod Jesu? uͤber die s eh. Preis ½ Thlr.

terredungen theol. Konvente. glaube uͤber den Tod Jesu lehrt, gen, die er daraus herleitet, die er damit verbindet,

Gabi. D. Macugnagg. ewoͤh⸗

sammengetragen und zu einem

zen verelnt.

Im Verlage der N60, Rr. 37

3 Stahlstichen in Repet to r

loßplatz 2/ fuͤr

Theologie⸗Studirende, pbesonders zur Vorbereitung auf das IE1“ salmen und Jesalas.

kes 2 ½ nebst einem nach den neuesten Huͤlfsmitte

als von Cartier, teten Kommentar enthaltend,

Rosalino, sen, und zwar; Gene is fuͤr 25 Sgr., Hiob fuͤr 20 S men fuͤr 25 Sgr., Jesaias füͤr 1 hlr.

abgelassen werden.

im 185r c9 886

111u“

Wienbrack in Leiphig ist so eben erschie⸗ ungen zu bekommen,

andlung Athenaeum von Franzöoͤsische Str. 41 (am Gendar⸗

das Neue Testament uͤber den

Eine dogmatisch⸗ascetische Betrachtung von F. Ka⸗

rig. tl. un⸗ Diese Schrift Pntsand zuerst ans wissenschaftzgen⸗

die Verpflichtun⸗ Verbeißungen; die die Aussichten 8 I achen T. zu⸗

alles dieses ist hier nach Aussora deeae. Win⸗

plahn schen Buchhandlung (L. st erschienen und durch

Jaͤgerstr. 3 alle Büchhandlungen zu betevhen— C1161“

er uö6“ Exegese des alten Testaments

Evamen. Vier Bande, enthaltend die Buͤcher Genesis, Hiob, Partiepreis bei des ganzen Wer⸗

½ Thlr. Einzeln koͤnnen diese Buͤcher, den Seascbe xej n bearbei⸗-

nur zu den Ladenprei⸗ r., Psal⸗

1 8 8 8 109 Hn7929 s messg. 24 893 ü

8 . 1 6 24 2 5. mgFeüd nas 111 889 nenegnlc mMh.2 24 4 2 22 enp rsgras mochs veccfrunm 1.

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vieiss.: nns. . 113153“ gaohailsee66 Amtliche Nachrichten. 8n82. Frankreich. Parfs. Gratulations⸗Reden am 1. Mai. Die 8e 1e,ne h an, eNen ve er Ne.ce e . e 2 8 ; 08. a- en 89, ahn⸗Gesetz vor der Pairs⸗Kammer; der 0 anien und Irland. London. Aufforderung der Times zu energischen Maßregeln gegen Afghanistan. Ostindische Gou⸗ r Chartisten⸗ und Arbeiter⸗Agitation. Zoll⸗Defrau⸗ on. Universitaͤts⸗Verordnung gegen das Boren der Stu⸗ 4 Deutsche Oper. Vermischtes. * gien. Bruͤssel. Comité von Industriellen. : Bundesstaaten. Briese aus Hamburg. (Einaͤsche⸗ tung 88 Fᷓvr. Theils der Stadt durch eine entsetzliche Feuers⸗ zevn. 8 tuttgart. Industrie⸗Ausstellung. Heidelberg. „M. and. I erlin. Cirkular des Justiz⸗Ministers, die dritte Pruͤ⸗ 28 8. .Rechts E baer. 2 Seelen. he 8* . pt des Finanz⸗Ministers, den Bahn⸗ hof der Bonn⸗Kdlner Eisenbahn betresfend. 24 Febl. Bedens Hah.

Die Kriegs⸗Verfassung des Deutschen Bundes.

neue Saal von K Dea les. ondantine im historischen Museum zu Ver⸗

mm„.

1161

; . r. 8

Amtliche Nachrichten 111““ Kronik des Tages.

Ge. Majestaät der Koͤnig haben Allergnaͤdigst geruhe: Ab Dem Kdoniglich Hannoverschen Masjor n 85 Berger, den St. Johanniter⸗Orden; dem vom 16ten arde, von Regiment zur Disposition pensionirten Oberst⸗Lieutenand Afenkerie⸗ und dem Major Dannhauer vom Generalstabe des 1en, en Corps den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse; so wie dem 85 meister Born vom Zten Kuͤrassier⸗Regiment das All Lanss üe . zu 2 und gemeine ie Regierungs⸗Assessoren Kolbe, von Schr

Griesemann, eltegner und Freus 8 ö Raͤthen zu ernennen. vena n 8 .

EEb1ö11—

Angekommen: Der General⸗Major u von Graudenz, von Barfus, von Seh sch. Kochmas fnr A Se. Excellenz der Kaiserl. Oesterreichische Feld⸗ zeugmeister und kommandirende General in Nieder⸗ und Öber⸗ Desterreich, Wirkliche Geheime Rath, Freiherr von Wimpffen, nach Pyrmont.

I

Frankreich.

Paris, 2. Mai. Der Moniteur veroͤffentlicht heute einen Theil der Gratulations⸗Reden, welche e an 9n. hene⸗ bei Gelegenheit seines Namensfestes gerichtet wurden, so wie der Ant⸗ worten Sr. Majestaͤt darauf. Der Sardinische Gesandte, Mar⸗ quis von Brignoles, sprach im Namen des diplomatischen Corps:

„Sire, das diplomatische Corps ergreift mit Eifer die Gelegen⸗ heit, welche ihm die Feier dieses . eoesast ante, eis. Telz. die Gesinnungen auszudruͤcken, von denen es fuͤr Ihre erhabene Per⸗ son durchdrungen ist. Als Organ der Souveraine, welche es zu re⸗ praͤsentiren die Ehre hat, ist es uͤberzeugt, deren Gedanken auszuspre⸗ chen, wenn es Ihnen, Sire, die Wuͤnsche, welche sie fuͤr Ihr Gluͤck hegen, und die Befriedigung darlegt, die sie empfinden, indem sie seankreic unter der Regierung Ew. Maiestaͤt ruhig und gluͤcklich sehen. Hiese Resultate werden, man koͤnnte dies nicht verkennen, Ihrer Weisheit verdankt. Sie sind um so köstlicher, als sie ser Aufrechterhaltung der Harmonie und des Vertrauens zwi⸗ chen den Kabinetten wesentlich beitragen, und als sie in sol⸗ cher Weise eine der staͤrksten Buͤrgschaften des Friedens wer⸗ den, dessen Dauer so lange wie moͤglich zu erhalten in dem Interesse und dem Willen Aller liegt. Erfreuen Sie Sich, Sire, der Frucht Ihrer edlen Bemuͤhungen, erfreuen Sie Sich der Huldigungen, mit welchen die oͤffentliche Dankbarkeit Sie umgiebt! Gern schließen wir uns denselben mit den Gebeten an, die wir zum Himmel richten fuͤr die Erhaltung Ihres Lebens, fuͤr das der Almge gin und der AFanzen g. Familie, und fuͤr die Freude, welche uns das gluͤckliche Ereigniß einfloͤt, das dem vaͤterlichen Herzen Ew. Majestaͤt neuen Trost gebracht. Dies sind die Wuͤnsche und Gesin⸗ nungen des diplomatischen Corps. Wir hoffen, Sire, daß Sie die ehrfurchtsvolle Darbringung derselben guͤtig aufnehmen werden.“

Der Koͤnig antwortete:

„Es gereicht Mir zu innigem Vergnuͤgen, durch Ihr Or Namen des diplomatischen orps den Ausdruck 4 or Pehsen zu vernehmen, die denen so sehr entsprechen, welche Ich fuͤr die Souveraine hege, die Sie bei Mir repraäͤsentiren. Vergeblich bemuͤ⸗ hen sich bedauerliche Leidenschaften, um das Vertrauen in die Zu⸗ kunft zu erschuͤttern und um Besorgnisse uͤber die Dauer jener gu⸗ ten Harmonie der Regierungen, welche die Wohlfahrt der Voͤlker sichert, auszustreuen. Die Gesinnungen, welche Sie Mir ausdruͤk⸗ ken, sind sanz geeignet, jene Besorgnisse zu zerstreuen, und darzu⸗ thun, daß der Frieden der Welt auf festen Grundlagen ruht. Es er⸗ freut Mich, daß Mein Namensfest Mir heute Gelegenheit gab, die⸗ felben zu vernehmen, und indem Ich Ihnen ausdruͤcke, wie ange⸗ nehm Mir dies ist, danke Ich dem diplomatischen Corps fuͤr die 82 1 9 . K 8e. 8— vnhp Meine 482 und e darbringen, den die Vorsehu

mit einem neuen Giade be ebnch hat.“ r Laics

Der Moniteur verdffentlicht ferner die von dem Herrn

Berlin, Sonntag den 8ten Mai

teten Reden. Das . des Tages ist die

Moniteur in die Oeffentlichkeit uͤbergehen.

ea⸗ 86 Hand geht. orte, die an den Koͤnig gerichtet sind, ohne seine Einwilli und ohne seine Antwort publizirt werden 2 Ine igung

dem gewoͤhnlichen Echo der Praͤtensionen und reie ultra⸗katholischen Koterie (dem ee die 89 Erzbischof von Paris an Se. Majestaͤt gerichtet hat. Herr Affre 48 4.21 von zu großem Verstande und von zu großem Schicklichkeitsgefuͤhl, als daß er jener unzeitigen Veroͤffentlichung seine Zustimmung haͤtte geben koͤnnen; und wir muͤssen annehmen, daß der ungeduldige Eifer einiger Freunde bei dieser Gelegenheit, wie bei so vielen anderen, seine Intentionen vollkommen verkannt hat. Wie dem aber auch sey, wir publiziren heute ohne Kommen⸗ tar die Rede des Erzbischofs, so wie sie in dem obenerwaͤhnten sogenannten religidsen Blatte abgedruckt worden ist. Unsere Leser werden uͤber die Wichtigkeit der Fragen, welche jene Rede anregt und uͤber die Klugheit der Preaͤtensionen, die eine solche Sprache andeutet, selbst urtheilen koͤnnen. Man versichert uns, daß die Antwort des Koͤnigs fest und bestimmt und der Koͤniglichen Wuͤrde eben so gemäaͤß gewesen ist, als den unverle lichen Grundsaͤtzen der e, 8 17 religidsen Duldsamkeit, die dem Zuli⸗ rone zur Grundlage dienen. achstehendes ist di 8s ege. 8 —2 Fau 9 e Sire! die Vorse ung gefaͤllt sich darin, die Wohlt Ihren Gunsten zu verviekzattigen. Sie hat dem ds Koͤnigs die Gehurt eines Prinzen vorangehen lassen und so Ihrer er⸗ habenen Familie, welche schon in seiner jungen Mutter so sanfte und

Hoffnung gegeben. Wir werden, Sire re Vat 4

har sedemametr. .in ge e Fügn 8 eI. etzten Feier ten ein 1

8 ihren heiligen Gebräuchen erfreut. uöö’r.

ausdehnen und befestigen. Wenn unsere Wuͤnsche ni erfuͤllt worden sind, 8 klagen wir uns deshalb 2 vicht e2n. tro unserer Unzulaͤnglichkeit hoffken wir, Sire, und zwar roßer Zuversicht. Das Gute sowohl, wie das Böoͤse gen . wir Zeugen sind, giebt uns Anlaß zu Hoffnun⸗ na vie e bofen, indem wir die Leere, das uUnbehagen I sehen, welche die Irreligiositaͤt in den Seelen Haitdtbctigenk in ersenbenn Aündlic dese aieie⸗, de,eine bochhenjige g Groa w 1 9* eshche Jnegen , ne 8 vnn⸗ Get⸗ 255 üßt, um diese an ihre Nichtigkei 5 Wir hoffen, indem wir auf die Bcasb ühr echtistech e 6. Päebene Peinkefin, der Schutzengel Ihres Koͤniglichen Hauses, der venge 8 . ir setzen endlich unsere Hoffnung in die Pfaͤn⸗ en gegeben hat; in die Versicherungen, we Si uns selbst mehr als einmal zu erthelen, cg, ene eabt hevon, Religion und in Ihren festen Willen, dieselbe zu beschuͤtzen Stark durch diese Versicherungen des Koͤnigs, haben wir die Hoffnung, daß es in einer nicht entfernten Zukunft seiner Regierung moͤglich seyn wird, waͤhrend der Gott gewidmeten Tage jede dffentliche Arbeit einstellen zu lassen, und daß, angeleitet durch dieses maͤchtige Beispiel, alle Franzosen jene hei⸗ ligen Tage ehren werden. Auf eine freiere Weise daran ar⸗ beiten zu duͤrfen, das Herz und den Geist der Jugend zu bilden, ist ein anderer Wunsch, den ich dem Koͤnige ausdruͤckte, als

. ich fuͤr das Gluͤck Sr. Majestaͤt hege, Ihnen zu Fuͤßen zu

Behoͤrden hatten außerordentliche Vorsichts⸗Maßregeln ergriffen,

Das Dampfschiff „le Crocodil“, welches am 28sten d. i . 7 8 2. 4 8 4 3 n Toulon eingetroffen ist, bringt Nachrichten aus Aggier bis zum 25sten d. 1 sn 8n 5 nach Oran. agt, daß der General von Bar in seiner Abwesenheit die ob Leitung der Civil⸗ und Militair⸗Verwaltung welanbens üͤdernech⸗ men werde.

nopel, wird am 15ten d. M. auf seinen Posten zuruͤckkehren.

Boͤrse vom 2. Mai. Da die Englischen Consol pCt. niedriger gekommen sind, so ließ die 82 [ 88 e nach, und die Course stellten sich um eine Kleinigkeit niedriger.

1: Paris, 2. Mai. Das Budget wird i Sitzung der Kammer vorgelegt und hoͤchst 3.S.eras naghes V

nach der letzten Abstimmung uͤber das Eisenbahn⸗ ½— handlung genommen werden. Da alle irgend 12ö. der Staats⸗Einnahmen und Ausgaben durch die alljährlich wieder⸗ holte Pruͤfung und Diskussion jetzt endlich so weit festgestellt sind.

Modification derselben, wenigstens fuͤr die Daue itheri⸗

und gegenwaͤrtigen allgemeinen Landesverhͤltnisfe⸗ 8 8.2 wagt, 8 ist leicht vorauszusehen, daß das Budget diesmal binnen noch kuͤrzerer Frist votirt werden wird, als in den letzten Jahren Ist das Budget votirt, was in spaͤtestens drei Wochen der Fall

Pasquier im Namen der Pairs⸗Kammer, von dem Herrn Sau⸗

seyn duͤrfte, alsdann erfolgt dekanntlich immer sofort die that⸗

zet, im Namen der Deputirten⸗Kammer, und dem 1

(du Nord), im Namen des Staats⸗Rathes, an ö, Sie halten sich in den ,N Wendungen.

1 ede, welche der Er.

von Paris gestern in den Tuilerieen gehalten e. dces mißfaͤllig aufgenommen und deshalh nicht in den Moniteur eingeruͤckt worden ist. Das Journal des Deöbats aͤußert sch uͤber diesen Umstand in folgender Weise: „Die politische Welt beschaͤftigte sich gestern angelegentlich mit einer Rede, die der Erz⸗ bischof von Paris in der gestrigen Audienz an den Koͤnig gerich⸗ tet haben soll. Man weiß, daß die vor dem Koͤnige und in sei⸗ nem Palaste gehaltenen Reden nur durch die Einruͤckung in den Es i 1 2 stehender Gebrauch, bei welchem die Politik mit 8. Bes engfelt Man begreift in der That nicht, wie

1 Moͤge di m Schooße unseres vielgeliebten Vaterlandes *&G wre

w. Majestaͤt der Kirche durch die Wahl frommer Praͤla-

Der gestrige Tag ist vollkommen ruhig voruͤbergegangen. Die

um jeden Versuch zur Stoͤrung der Ruhe im Keime zu ersticken.

Der General⸗Gouverneur traf seine Goꝛ ine Anordnungen schieden fuͤr e ergis⸗ A⸗ Ein von ihm erlassener Tagesbefehl schieden fuͤr ein energisches Verfahren in Afghanistan zus.

nen lesen wir daher schon gestern fruͤh in einem obskuren Blatte,

ich die Ehre hatte, das erstemal das Wort an ihn zu richten; moͤge es mir erlaubt seyn, ihn gleichzeitig mit dem Ausdruͤck S2 der nhge

schwer angerechnet werden.

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saͤchliche Aufloͤsung der veAxenn E

Mitglieder sich unaufhaltsam in die EI11““ nach fuͤnf⸗ bis sechsmonatlicher Abwesenheit ihren häͤuslichen An⸗ gelegenheiten obzuliegen oder um von den Muͤhen der legislativen Arbeiten auszuruhen. Es ist demnach so gut wie gewiß, daß 88 Eisenbahn⸗Gesetz, wenn es in der Deputirten⸗Kammer uͤber alle Schwierigkeiten gluͤcklich hinweggelangt, an dem unbedeutendsten Amendement scheitern wuͤrde, welches die Pairs⸗Kammer darin etwa anbraͤchte, indem eine Ausgleichung der verschiedenen An⸗ sichten der beiden gesetzgebenden Koͤrper in ganz kurzer Zeit wegen Unvollzaͤhligkeit der Versammlung im Palais Bourbon nicht mehr zu erreichen seyn wird. Die Pairs⸗Kammer ist durch die uͤber⸗

eilte Abreise der auswaͤrtigen Deputirten schon oft in den Fall

esetzt worden, wichtige und dringende Gesetz⸗Vorschläge 2 ündüngs anzunehmen, oder aber d.. Lssc⸗ Beschluͤsse auf die Session des naͤchsten Jahres zu vertagen. Lange hat sich die edle Kammer darein gefuͤgt, ihr eigenes Urtheil und ihre gesetzgebende Stimme den Ruͤcksichten unterzuordnen, welche fuͤr die unverweilte Annahme der erst kurz vor dem Schlusse der ebew an sie gelangenden Gesetz⸗Entwuͤrfe sprachen; allein ihre angmuth ist doch zuletzt erschoͤpft, und sie hat namentlich im vorigen Jahre durch die Amendirung des Entwurfs einer neuen Heer⸗Verfassung bewiesen, daß sie nicht gesonnen sey, sich vollig annulliren zu lassen und ihre gesetzgebende Rolle auf eine stumme Zustimmung zu den Beschluͤssen der Deputirten⸗Kammer zu beschraͤnken. Sollte sie sich nicht auch diesmal veranlaßt fuͤh⸗ len, ihre eigene Ansicht uͤber ein großes National⸗Unternehmen geltend zu machen, dem sie allerdings, mit dem ganzen Lande, einen moͤglichst baldigen Anfang wuͤnschen muß, dessen Vortheile aber 1“ Detailfragen der Ausfuͤhrung bedingt sind, als .8nntbeneh iese letzteren wie uͤber Nebensachen leicht hinweg⸗ ie selbststaͤndige Meinung der Pairs⸗ ist i t

Angelegenheit von einem desto . fluß die oͤrtlichen Interessen, von denen sich die Deputirten⸗Kam⸗ mer bei der Eisenbahn⸗Frage vorzugsweise bestimmen läßt, in dem 8 Palaste Luxemburg haben. Die einzelnen Deputirten betrachten sich zunaͤchst als die Vertreter ihrer Arrondissements, deren Wuͤnsche und deren Vortheil sie in diesem Augenblicke doppelt eifrig wahr⸗ nehmen, weil die neuen Wahlen vor der Thuͤre sind, von denen

reine Tugenden verehrte, einen neuen Gegenstand der Freude und der die Laͤssigkeit und Lauheit eine harte Strafe zu fuͤrchten haben

Anders ist es mit der Pairs⸗Kammer, deren Mi von dem Wohlwollen oder dem Mißfallen einer lung ahhaͤngen und der großen Mehrzahl nach uͤberhaupt den oͤrt⸗ lichen Interessen in den Provinzen ziemlich fern stehen Daher ist man denn augenscheinlich berechtigt, von der Pairs⸗Kammer eine Ansicht uͤber die Eisenbahnsache zu erwarten, welche mit dem dational⸗Vortheile genauer zusammenfaͤllt, als der ausschließlich nach dem Geiste der Deputirten⸗Kammer zugeschnittene Regierungs⸗ und Kommissions⸗Entwurf und als das vermuthliche Votum der zweiten Kammer selbst. Sogar eine dem Institute der Pairie aus Grundsatz feindliche Opposition kann sich nicht enthalten, dem Urtheile der Pairs⸗Kammer in dieser besonderen Frage den Vor⸗ zug 87 der 8 —— einzuräumen. Ob nun die erstere gleichwohl Selbstverleugnung genug haden wird, das Eisenbahn⸗Gesetz, in der Gestalt⸗ 8 8 aus der Deputirten⸗Kammer hervorgehen wird, ungeprüfr rnehmen. das scheint mindestens zweifelhaft. Popularität wird be. eee die etwanige Amendirung und die daraus bn öê Vertagung des Eisenbahn⸗Gesetzes freilich nicht werben, „damit ist keinesweges gesagt, daß die Zukunft des Franzoͤsischen Eisenbahn⸗Syst 1 —* gewinnen woͤrde, wone nicht wirklich bedeutend dadurch fuͤr eine große National⸗Idee bekäͤme, der einen neuen, von dem Prinzipe der Interessen ausgehenden Gesetz⸗Entwurf e. 8 vorzulegen. 8— Es erregt einiges Erstaunen, daß sich d ischof - Paris bei Gelegenheit der Feier des Nnenee die Verstoͤße hat zu Schulden kommen lassen, welche ihm Publikum und in der Presse, wohl nicht mit Unrecht, sehr ö Es ist dies das erstemal, das Herr 2 ffre ie Regierung in Verlegenheit setzt, und man moͤch: danach fast fuͤrchten, daß es nicht das letztemal seyn werde. 42

Großbritanien und Irland. 1—

London, 30. April. Die Times spricht sich jetzt sehr ent. moͤgen“, sagt sie, „diesen Krieg deklagen, uns seimes UrSpcungs schaͤmen und Ekel an dem Hochmuth und der Grausamfeit, mit der einige Englaͤnder ihn geführt haben, finden; wer mögen schas

Der Graf Pontois, Franzöͤsischer Botschafter in Konstanti⸗ V dern vor den wahrscheinlichen Grausamkeiten eines Kampfes, der

durch keine Humanitäͤts⸗Grundsatze der civilisürren Weit gemäst

und durch einen wilden Patriotismus und cinen Hühenden gioͤsen Fanatismus entflammt wird. Alles das mögen und maßsen wir fuͤhlen; doch hieran haden wir niche allem zu deuẽgen muͤssen uns auch erinnern, daß unsere Besa a vemn demselden

erbarmungslosen Feinde derennt und Dschelläaladad und Kan⸗

dlos uns, sondern Indien schuldeg. wir den Krieg degannen, und

daß man von keiner Seite her die Moͤglichkeit einer wesentlichen standen.

Aufgeben des Krieges ist nicht mehr moͤglich.“

dahar zu eben so vieten Kabuls werden koͤnnen. Die Ruhe und Ordnung eines ungeheuren Nachen d 8 Sorge anvertraut; wir haden treue Verdündete, derem Sicherheit durch die Ereignisse gefährdet ist, zu schätzen. Dies sind wir nicht 5 S „. * im Unrechte, als nd dee 8 t wie vor 0 Monaten, wuͤrden wir mit Vergnoͤgen Hö1,2.. daß wir die Eroderung Afghantstans wieder aufgegeben hätten. Dies ist aber nicht der Fall, eine neue Lage der Dinge ist ent⸗

m. Die Verhültnisse der Parteien sind umgekehrt. Die

Wagschale der Beleidigungen hat fuͤrchterlich gewechselt, und ein

haben, der Reihe

Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts Ostin⸗

folgende General⸗Gouverneure die Verwaltung von en 9