1842 / 131 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

und die dadurch zahlbar gewordenen Kapitals⸗Be⸗

traͤge auf die Summe von 54,400 Thalern beschraäͤnkt. Am Schlusse 1840 blieben 3250 Personen mit 3,737,500 Thalern versichert. Diese Zahl hat sich bis zum Schlusse des Jahres 1841 auf 3867 Per⸗ sonen mit einem versicherten Kapitale von Vier Millionen und 511,100 Thalern gehoben. Der reine Zuwachs betraͤgt hiernach 617 Personen und 773,600 Thaler versichertes Kapital.

Nach dem 39sten Artikel des Gesellschafts⸗Statuts x2 nunmehr die Vertheilung des Gewinns der fruüͤheren Jahre, und zwar zuna st fuͤr das erste Ge⸗ schaͤftsiahr vom 1. September 1836 bis ult. Dezem⸗ ber 1837. Die Zwei Drittheile, mit welchen nach §. 29. des Geschafts⸗Plans die auf Lebenszeit bei der Gesellschaft Versicherten hieran partizipiren, betra⸗ gen nach den mit Ruͤcksicht auf die Verfassungs⸗Ar⸗ tikel 37. und 38. und mit Zuziehung der Herren Re⸗ visoren veranlaßten Ermittelungen 142⁄ pro Cent von dem Betrage der fuͤr das betreffende Jahr von den erwaͤhnten Versicherten eingezahlten Praͤmien. Die dieser Dividende erfolgt durch Abrech⸗ nung derselben auf die naͤchste, von den Perzipienten zu entrichtende Jahres⸗Praͤmie, mithin in demjeni⸗

en Quartal⸗Termine, von welchem ab, nach §. 11.

es Geschaͤfts⸗Plans, die Versicherung sich datirt,

1“ Tnes, r 1 1I1“ der Renten zu bewirken, so ist bereits in der Gene⸗ ral⸗Versammlung vom 22. November v. J. den an⸗ wesenden Interessenten die Eroͤffnung gemacht, daß man Seitens der Anstalt damit unßgehe⸗ zu jenem serraa⸗ insowett es mit der gehorigen Sicherheit ge⸗ schehen koͤnne, einen Theil des Renten⸗Kapitals sn verwenden und dadurch zugleich die Schwierigkeit in Verwaltung des großen Vermögens zu vermindern und wegen solcher Abaͤnderung der Statuten die Al⸗ lerhoͤchste Genehmigung nachzusuchen.

Die desfallsigen Verhandlungen besinden sich im vollen Gange. Der Gegenstand bedarf einer sehr sorgfaͤltigen Behandlung. Wir werden das Interesse der Filtslgcer der Anstalt dabei uͤberall gewissenhaft eachten.

Dies in Erwartung näaͤherer desfallsiger Mitthei⸗

5⁵6

Seebaͤder, sondern auch zum Gebrauche warmer Bz⸗ der jeglicher Art ach hun eanche ist jetzt in mehrfacher Beziehung wesentlich verbessert, so daß wir bei der Herabsetzung des Preises der er im Dutzend und bei dem Versprechen des Wirthes, eine billigen Anforderungen entsprechende Speise⸗Anstalt zu maͤßigen Preisen zu halten, so wie fuͤr eine auf⸗ merksame und prompte Aufwartung stets zu sorgen, zu einem recht zahlreichen Besuche des hiesigen See⸗ bades hierdurch freundlichst dvetir uns erlauben. Ruͤgenwalde, den 1. Mai 1842. Die Bade⸗Direetion.

von Kruͤger.

Bekanntmachung. Ein Rittergut, 2 Meilen von Straßburg, 4 Mei⸗ len von Graudenz entfernt, 1200 Morgen des besten

lung zur einstweiligen Beruhigung.

erlin, den 29. April 1842.

Das Kuratorium der vunc Renten⸗Versicherungs⸗ nstalt.

Erklaͤrung. In dankbarer Anerkennung der muͤhevollen Sorg⸗ falt, welche die Direction des Comptoir fuͤr Land⸗ wirthschaft und Technik unserer Ausbildung widmet,

ohne Ruͤcksicht auf die nach §. 12. etwa 27259 nen öFFö Denjenigen Versicherten also, welche die ganze jaͤhrliche Praͤmie oder die erste Terminalzahlung auf dieselbe am 1. Juli d. J.

ü leisten haben, wird die Dividende schon in die⸗ semn Termine, den uͤbrigen aber, nach Maßgabe des Anfangspunkts ihrer Versicherungen, resp. am 1. Ok⸗ tober d. J., 1. Januar und 1. April k. J. durch Abrechnung auf die in diesen Terminen voͤn ihnen zu leistenden Praͤmienzahlungen berichtigt. Der ab⸗ gerechnete Betrag wird in der betreffenden Praͤmien⸗ Quittung bemerkt.

Die alljaͤhrlich bereits veroͤffentlichten Ergebnisse der ferneren Jahre stellen den Versicherten eine an⸗ gemessene Erhoͤhung der ihnen ferner zufallenden Di⸗ videnden in Aussicht.

Berlin, den 25. April 1842.

Direction der Berlinischen Lebens⸗Versicherungs⸗ sicherung abzugeben, daß wir unter thaͤtiger Mitwir⸗

—‧ uns fortwaͤhrend uͤberzeugen, wie bei Anwen⸗ un

Gesellschaft. C. W. Brose. C. G. Bruͤstlein. M. Magnus. F. Luͤtcke. Direktoren. Lobeck. General⸗Agent.

Preußische Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt. Bekanntmachung.

Die Sorge fuͤr das hoͤhere Alter hat die Preuß. Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt im Jahre 1839 ins Leben gerufen.

Durch Einschraͤnkung im Genusse dessen, was schon der Jugend beschieden, sollten die Mittel zum Le⸗ bensunterhalt im Alter gewonnen, wenigstens er⸗ leichtert werden; die kleinen Betraͤge des Fleißes und der Sparsamkeit in der Jugend, sollten dem Alter ihre Fruͤchte bringen.

Der Zweck der Anstalt und die Mittel zu dessen Erreichung haben des Beifalls des Publikums sich zu erfreuen gehabt. Mit jedem Jahre ist die Theil⸗ nahme in einem alle Erwartung Aberstei enden Ver⸗ haͤltnisse gestiegen. ersonen jedes Alters, jedes Standes, jedes Vermöͤgens⸗Verhaͤltnisses sind, fuͤr sich oder fuͤr Angehdrige, der Anstalt beigetreten.

Noch nicht 4 aghe sind verflossen und das Ver⸗ moͤgen der Anstalt uͤbersteigt schon die Summe von 3 Millionen Thaler.

Nicht allein die Ueberzeugung von der hohben Wich⸗ tigkeit und Nuͤtzlichkeit des Instituts, auch andere Gedanken haben seit einiger Zeit in öͤffentlichen Blaͤttern und Broschuͤren die Aufmerksamkeit auf die Verfassung desselben geleitet.

Es sind Berechnungen bekannt gemacht worden, wonach die Anstalt außer Stande seyn soll, die Er⸗ wartungen zu erfuͤllen, zu welchen sich andere Rech⸗ nungsverstaͤndige berechtigt glauben. Ohne Zweifel kann durch Zahlen Vieles bewiesen werden; allein soll uͤber das Steigen der Rente bei den Renten⸗ Anstalten uͤberhaupt ein maßgebendes Urtheil gefaͤllt werden, so muß das, wovon bei den Berechnungen anegeganigen, und was denselben zum Grunde gelegt wird, unumstoͤßlich richtig seyn.

Eine solche Grundannahme zu finden, ist aber zur Zeit unmbglich; alle Berechnungen uͤber solche Ren⸗ rensteigerung muͤssen so lange auf eine entscheidende Stimme g leisten, als sich nicht in Ansehung der auf das Ergebniß influirenden mannigfachen Ele⸗ mente der Berechnung durch laͤngere Erfahrung ein einigermaßen konstankes Verhaͤltniß herausgebildet hat; da, außer der Sterblichkeit, die Zeit des Ein⸗ tritts derselben, der Umfang der Jahres⸗Gesellschaf⸗ ten, das ve der Einlagen nach Klassen, das Verhaltniß der vollständigen Einlagen zu den un⸗ odllständigen, die Groͤße der Rachtragsahlungen, vas Vorhandenseyn von mehreren Einlagen in Einer

and, alles 8 auf das raschere oder langsamere 8 teigen der Jahres⸗Renten unbezweifelt von Ein⸗

ist.

Die Stifter der hiesigen Renten⸗Versicherungs⸗ Anstalt haben, wohl aus diesem Grunde, nirgend eine Berechnung uͤber das wahrscheinliche Steigen der Rente bekannt gemacht; auch von uns ist dies so zents⸗ als von der Direction der Anstalt, ge⸗

ehen.

Dessenungeachtet liegt es in der Natur der Sache, daß ein Steigen der Rente nothwendig eintreten muß. Die Gegner bestreiten dies auch nscht; sie be⸗ müͤhen sich nur, darzuthun, daß uͤbertriebene Erwar⸗ tungen von diesem Steigen gehegt werden.

Seitens der Anstalt i . skeine Veranlassung gegeben. Wir wollen dergleichen uͤbertriebene Er⸗ E keinesweges gFh . und noch weni⸗ ger re affrnigen; allein eben so wenig koͤnnen wir [F 9. 8t hüten, die segensreiche Wirksamkeit 5 lost nicht zu verdaͤchtigen, die

sich se s unumst und s also andererseits 1 1.ugnn gruͤndetem Rechte beschuldigt werden, daß sie in der entgegengesetzten Richtung von der Wahrheit ab⸗ weichen und die Erwartungen zu niedrig stellen Aus der statutenmaͤßigen Bestimmung, wonach der Fonds der zu gewaͤhrenden Jahres⸗Renten sich auf den Betrag der Zinsen des Renten⸗Kapitals beschraͤnkt letzteres mithin, in so weit nicht Ruͤgkgewaͤhr 8 zu leisten ist, unberuͤhrt bleibt, erklaͤrt es sich natürlich, daß das Steigen der Rente nur langsam von Statten gehen kann und deshalb auch nur dem höheren Alter die größeren Vortheile der Anstalt zuzuweisen gewesen sinb. a jedoch in der Anstalt selbst die Mittel vorhan⸗ den sind, eine wuͤnschenswerthere schnellere Steigerung

araus ganz

niß, theils der Boͤswilligkeit ten wir es fuͤr eine dringend

Malzzusatz noch uͤber Sechs Hundert Procent Tralles durchf

wir angehoͤren, so faßten wir bahnghig den Be⸗ schluß

ren, daß w d

fuͤr Landwirthschaft und Technik tisch⸗theoretischen Unterricht getroffenen Anstalten in jeder Beziehung vollkommen zufrieden sind, und es aufrichtig mönse 8

Vertrauen wie wir, dem Comptoir fuͤr Landwirth⸗ schaft und Technik sich anschließen moͤgen.

Westpreußen. b C. Ogilve, aus Litthauen. Wilhelm Wallies, aus Pommern. Bredow, aus Westpreußen. preußen. Fr. Thiel, aus Westpreußen. A. Bar⸗ denwerper, aus Braunschweig. a. d. Großherzogthum Posen. C. J. Lazarowichz,

Pben unsere Unternehmungen gerichtet hat, mit Verdͤffentlichung vorstehender Erklaͤrung nicht entge⸗

dig sind, als die unterzeichneten Mitglieder unseres alle selbststaͤndig sind und zum Theil dem

weil wir nach der Tendenz unseres Wirkens es wuͤn⸗ schen muͤssen, daß die Resultate des von uns empfoh⸗ lenen Verfahrens bei der Spiritus⸗Fabrication dem dabei betheiligten Publikum allgemein bekannt werden.

klaͤrung, welche nur von den gegenwaͤrtig anwesenden Mitgliedern unseres Instituts abgegeben ist, auch die fruͤheren Theilnehmer desselben, von denen im Laufe des letzten Quartals allein mehr als dreißig junge Maͤnner in der Eigenschaft von Brennerei⸗Vorstehern durch unsere Vermittelung placirt wurden, beistim⸗

von den Pr . nen und zu Jedermanns Einsicht bereit liegenden An⸗ erkennungen die angenehme Genugthuung, daß die Leistungen unseres Instituts unsere Wuͤnsche eben so sehr, wie die Anforderungen und Erwartungen des Publikums vr

Sozietaͤt, ne werden boͤherem 86 Gegenstaͤnden zur Abh

machung dem stellt werden.

und im Interesse unserer Gewerbsgenossen, fuͤhlen uns zu nachstehender oͤffentlichen Erklaͤrung ge⸗ rungen.

Sohit unserer Kenntniß gelangt, daß man an einigen Orten nicht nur den guͤnstigen Erfolg des hier gelehrten und von dem Comptoir fuͤr Landwirth⸗ schaft und Technik im Manuskript mitgetheilten Ver⸗ fahrens bei der Spiritus⸗Fabrication, sondern auch uͤberhaupt die Moͤglichkeit der Erzielung eines jaͤhr⸗ lichen Durchschnittsertrages von 600 pCt. Tralles pro Berliner Scheffel Kartoffeln bezweifelt; ferner, daß man uͤber die Einrichtung der hiesigen landwirth⸗ schaftlich⸗technischen Lehr⸗Anstalt voreiligen Tadel sich erlaubt hat.

Indem wir solche Aeußerungen theils der Unkennt⸗ 212 muͤssen, hal⸗ e Pflicht, allen Denjeni⸗ en, welche ein Interesse daran nehmen, die Ver⸗

jenes Verfahrens hier aus dem Berliner Schef⸗ fel Kartoffeln nach Abrechnung der Procente fuͤr den schnittlich gezogen werden.

Was die Einrichtung des Instituts betrifft, dem

auf eine unzweideutige Art öffentlich zu erklaͤ⸗ ß wir mit den von der Direction des Comptoir uͤr unseren prak⸗

chen muͤssen, daß Viele mit gleichem

Schwetz, Niewieszezyn u. Bromberg, d. 12. April1842. Frr. v. Sanden, aus Danzig. Friedrich Pancritius, aus Gumbinnen. Au gust Beitzke, aus Pommern. Severin Schahnasjan, aus Danzig. Julius Lips, aus Sachsen. Rudolph Petzel, g. d. Großherzog. Posen. Schmakpfeffer, a. d. Großherzog. Posen. Victor Jedamski, aus Ostpreußen. Julius Kaiser, aus Pommern. Birkenhagen, aus Litthauen. Constantin Braun, aus Bromberg. Wilhelm Faͤrher, aus Lyck. Anton Liedkiewicz, aus Westpreußen. Alervander Koͤster, aus Masuren. Albert Bauk, aus Pommern. Adolph Umlauf, aus Graudenz. Reinhold Rasmus, aus Westpreußen. Alexan⸗ der Ammon, aus Posen. Moritz Schmidt, aus Westpreußen. Albert v. Zanthier, aus

J. v. Wachowski, aus Volhynien.

W. Vierling, aus Westpreußen.

H. Arndt, aus West⸗

D. Jelonek,

aus Westpreußen. C. Brand, aus Westpreußen. A. Klückmann, aus Ostpreußen.

Wenn wir auch jede unbillige Aeußerung, die sich eichmuth ertragen koͤnnen, so wollten wir doch der

en treten, einmal weil wir der freundlichen Absicht, n der sie gegeben ist, um so mehr Diseretion schul⸗

tande der Gutsbesitzer angehoͤren, dann aber auch,

Wir duͤrfen mit Zuversicht annehmen, daß der Er⸗

men, g” erhielten wir durch die vielfachen, nzipalen unserer Eleven hier eingegange⸗

Schwetz und Bromberg, den 1. Mai 1842. Die Direction des Comtoir fuͤr Landwirthschaft und Technik.

8,ng. 1er 8 Ses Die Dampfschiff der Koͤniglichen Seehandlungs⸗ zst den „*½ gehbrigen Schleppschiffen, gemaͤß zum Transport von lfe der Noth in Hamburg be⸗ nutzt, und koͤnnen demnach bis auf weitere Bekannt⸗ I nicht . Disposition ge⸗

erlin, den 9. Mai 1842.

L. F. Anker, Dsch.⸗Agent der Königl. Seehandlungs⸗Sozietaͤt.

Das Friedrichs⸗See⸗Bad zu Ruͤgenwalder

Muͤnde,

welches Herr F. Gohrhand seit Michaells pr. be⸗

sen anberaumt.

Ackers, 280 Morgen Wiesen und einen See von 90 Morgen enthaltend, mit einer Windmuͤhle und mit vollstaͤndigem Inventarium, worunter 1000 Schafe, soll auf lange Zeit verpachtet werden. Pachtlustige werden ersucht, sich persoönlich oder in frankirten Briefen an mich zu wenden. Marienwerder, den 23. Maͤrz 1842. Der Justiz⸗Kommissarius John.

Ein Rittergut in Westpreußen, 32 Meilen von Berlin, hart zwischen 2 Chausseen und 1 Meile vom schiffbaren Flusse gelegen, mit einem Areal von 3675 Morgen, wovon mehr denn 3000 Morgen Acker (durchgängig Gerstboden 1ster und 2ter Klasse), 123 Morgen Wiesen und See und 472 Morgen gut bestandener Laubforst; sehr schoͤnen Wohn⸗ und Wirthschafts⸗Gebaͤuden, einer großartig ganz neu eingerichteten Brennerei mit Dampf⸗Apparat, be⸗ deutender Essig⸗Brauerei und nicht zu erschoͤpfender Torfgraͤberei, mit einem hoͤchst ausgezeichneten, jedoch zur Futtermasse noch nicht hinreichenden Inventar von 2000 Schafen (Negretti Blut), 70 Haupt⸗Rindvieh und 30 * ist fuͤr einen sehr billigen Preis mit 35,000 Thlr. Angeld zu acquiriren.

Guͤter⸗Kauflustige erfahren auf portofreie Anfra⸗ gen das Naͤhere durch den Gasthofs⸗Besitzer und Guͤ⸗ ter⸗Agenten Neumann zu Schloppe in Westpreußen.

Freiguͤter⸗Verkauf. Faca. Ein Freigut unweit der Berl.⸗Anhaltischen Eisen⸗ bahn, . uten Wohn⸗ und Wirthschafts⸗Gebaͤu⸗ den, 537 Morgen Feld Weizenboden), und Gaͤrten ꝛc., in der Separation begriffen, soll ne Inventarien, wegen zu weiter Entfernung des Besitzers vom Gute, um einen ganz billigen Preis mit 5000 Thlr. Anzahlung verkauft werden. erner sollen zwei dicht nebeneinander liegende Guͤter, im . unweit der Eisenbahn und an der Chaussee, mit laändlichen Wohn⸗ und Wirth⸗ schafts⸗Gebaͤuden, 17 Hufen Hufe 30 . Morgen) Feld Weizenboden), Wiesen, Gaͤrten ꝛc., nebst Inventarien, um den Preis von 11/,000 Thlr. mit 5000 Thlr. Anzahlung verkauft werden. Auch kann jedes Gut (mit 8 Hufen 15 Morgen) in ein⸗ zeln mit 2500 Thlr. Anzahlung uͤberlassen werden. Alles Naͤhere durch den Oekonom Fr. Herrmann in Halle a. d. 6¶ns. Ulrichsstraße Nr. 57, und in Wittenberg zur Stadt London Nr. 16, zu erfragen.

Die im Schrimmer Kreise, einige Meilen von Po⸗ sen und unfern der Warthe gelegenen adeligen Rit⸗ terguͤter Kadzewo und Marszewo, welche eine Flaͤche von circa 2500 M. M. des vortrefflichsten Bodens umfassen, wuͤnscht der Besitzer aus freier Hand plus licitando zu verkaufen und hat dazu einen Bietungs⸗ Termin auf den

2 7. Mai d. J. in der Kanzlei des Herrn Justizraths 807 Zahlungsfabige Kauflustige werden 1 diesem Termin eingeladen mit dem Bemerken, allda auch die Taxe der Guͤter, so wie die Ver⸗ messungskarte, zur Einsicht bereit liegen.

er in Po⸗

Bekanntmachung. Das Konigl. Bad Bruüͤckenau seiner vortreff⸗ lichen Heilquellen, dann seiner schoͤnen Umgebungen und Anlagen wegen hinlaͤnglich bekannt wird am 15. Juni l. Is. eroͤffnet. Durch eine gute Kurtafel, dann gute rein gehal⸗

tene Weine wird den Anforderungen der verehrlichen

Gaͤste genuͤgt werden.

Ein. affigirtes Tax⸗Reglement zeigt die sixen Preise saͤmmtlicher Beduͤrfnisse, aus welchen auf Verlangen auch Auszuͤge mit etbeilt werden.

Wegen der Logis⸗Bestellungen beliebe man sich in frankirten Briefen an die unterfertigte Koͤnigl. Bad⸗Inspection zu wenden.

Bemerkt muß hier werden, daß von dem Tage der Logis⸗Bestellung an die Reservirung und daher auch wie billig die Zahlung derselben beginnt.

Bad Bruͤckenau, 22. April 1842.

Koͤnigl. Bayerische Bad⸗Inspection. J. Fuchs. Bergauer.

Das Bad Homburg bei Frankfurt a. M.

Die große Anzahl von Fremden, welche sich taäg⸗ lich nach Homburg begiebt, und die außerordentliche . welche dieser Badeort durch die Ent⸗

eckun

schen ß es

uellen erhaͤlt, lassen erwarten, da wird, sich konvenirende

auen beehren wollen ; n 1 Beiasigiten, miethen M. l heen fiirt b

MNord⸗Seebad Wangerooge. Das Nord⸗Seebad 2gf der veseesidchen Kuͤ seinen eigenth

e, zur

mit dem 1. September geschlossen werden.

Lo AAaee in den beiden Logirhaäusern und in den woͤhnlich eingerichteten Wohnungen der esesas. enegezeh er, von dem Geheimen Hofra oder dem Bade⸗Arzt, Doktor Sen2 in Jever,

sitzt, wird

Mitte Juni c. nicht nur fuüͤr kalte

oder dem Vogt Alers in Wangervoge.

von neuen mineralischen artesi⸗

dem Hoͤhepunkte der Saison sehr schwierig seyn nnf 1* 12 zu verschaffen.

n und Badegaͤste, welche Die resp. hohen Herrschaften und Badeg 721

der Insel Feneen an

ekannt inmn mlichen Vorzuͤgen und Einrichtungen, wird, nach wie vor, mit dem 1. Juli eroöͤffnet und

Die Ueberfahrt vom Festlande nach der Insel ge⸗ schleht taͤglich in den durch das Oldenburgische Wo⸗ chenblatt und durch gedruckte Anschlaͤge in den ersten Gasthaͤusern zu Bremen, Oldenburg und Jever naä⸗ her anzugebenden Abfahrts⸗Stunden der Faͤbhrschiffe von der der Insel gegenuͤber liegenden Schleuse des Carolinen⸗Siels, woͤchentlich von Hamburg aus in einem bequem eingerichteten Packetboote, und alle 5 Tage von Bremen aus in dem Telegraphen, einem tuͤchtigen, eisernen Dampfvoote.

Die Inspection des Seebades Wangerooge, den 30. April 1842.

Literarische Anzeigen.

Neuester Plan von 88*ha8n en Relief 1 ½ Thlr. Hamburg und seine Umgebungen 20 Sgr. Ganz Hamburg mit Plan fuͤr funfzehn Silbergroschen in der Gropiusschen . und Kunsthandlung, Königl. Bauschule Laden Nr. 12.

.—

Im Verlage der J. F. Castschen Buchhandlung in Stuttgart ist so eben vollständig erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben, in Berlin bei E. S. Mittler (Stechbahn 3):

Dr. Mager, *— Deutsches Elementarwerk

fuͤr untere Gymnastal⸗Klassen, Buͤrger⸗ (Real⸗) Schu⸗ len, es Iitttinte 99 Privat⸗Unterricht. we eile. Erster Theil: das Lesebuch in -, Kursen. 1. Kursus 8 Bogen) 15 Sgr. oder 50 Kr.

2. Kursus (25 Bogen) 20 Sgr. oder 1 Fl. 6 Kr. Zweiter Theil: das Sprachbuch, Anfange der Grammatik, Onomatik und Sprachkunst.

(15 Bogen) 20 Sgr. oder 1 Fl. 4 Kr. Das ganze Werk komplet (in 3 Baͤnden oder 58 kompreß gedruckten gr. 8.⸗Bogen) kostet 1 Thlr. 20 Sgr. oder 3 Fl.

Bei C. F. Amelang in Berlin (Bruͤderstr. 11) erschien so eben und ist durch alle Buchhandlungen des In⸗ und Auslandes zu beziehen:

S zur Destillirkunst und Liqueur⸗Fabrication.

Oder vollstaäͤndige Eee zum Darstellen aller einfachen und doppelten Brannt⸗ weine und Liqueure durch Extraction und durch De⸗ stillation auf gewoͤhnlichem Wege und auf kaltem mittelst atherischer Oele, so wie der Cremes, Oele,

Ratasias und der verschiedenen Elixire;

nebst Angabe der allein richtigen, auf eigene Erfahrung begruͤnde⸗ ten Methode, einen fuselfreien Sprit darzustellen, um die 2 kuͤnstlichem Wege gewonnenen Rums, Cog⸗ naks, Franzbranntweine ꝛc. den echten am ahnlichsten zu machen. Von Wilhelm Keller,

Apotheker I. Klasse, Verfasser des Werkes: „Die Branntwein⸗Brennerei nach ihrem gegenwaͤrtigen Standpunkte ꝛc.“ und Vorsteher eines Brennerei⸗

Lehr⸗Instituts in Lichtenberg bei Berlin. 42 Bogen in Oktav. 1842. Maschinen⸗Velinpapier. Sauber geheftet 1 Thlr. 22 ½ Sgr. b Wenn Reichhaltigkeit des Inhalts und Klarheit des Vortrags, verbunden mit scharfer Auffassung des Gegenstandes, den Werth eines 91* bestimmen, so gebuͤhren dem hier an 221 diese FS e ge⸗ wiß in vollnem Maße. Pen en darin enthaltenen 1302 Paragraphen umfaßt der als tuͤchttger Prakti⸗ ker bekannte Hr. Verf. Alles, was im Gebiete der Destillirkunst und Liqueur⸗Fabrication bis auf die neueste Zeit, im In⸗ und Auslande, er⸗ forscht und geleistet worden ist, und stellt es, mit seinen eigenen Erfahrungen bereichert, eben so faß⸗ liß als vollstaͤndig dar. Der so uͤberaus bintge Preis dieses Buches duͤrfte nicht minder dazu beitragen, ihm eine eben so guͤnstige Aufnahme zu bereiten, wie den fruͤheren Schriften des Hrn. Verf. allgemein zu

Theil ward. 8

Konfirmanden-Geschenk. 18“ In Baumgaͤrtner's Buchbhandlung in Leipzig ist so eben erschienen und kann durch alle Buch⸗ handlungen bezogen werden, zunachst durch die Stuhrsche, Berlin, Schloßplatz 2, Potsdam,

4: desgree, Rosenmüuͤller,

Mitgabe fuͤr das ganze Leben, beim Ausgange aus der Schule und Eintritt in das büͤrgerliche Leben, am Tage der Consirmation der Jugend geheiligt. 11te Auflage. Durchgesehen, be⸗ richtigt und vermehrt von Chr. Niemeyer. t

2 schoͤnen Stablstichen. 8. in eleg. umschlag karton. 20 Sgr.

MNeue eeeis gteascen, bsse erschienen bei Friedri e er in Leipzig

bei A. Duncker, Köoͤnigl. Hofbuch⸗ ee. baben dier, Frang. Straße 21.

Vier und zwanzig Stunden. Ein Feuilleton des Tages von E. DrI „Manfr ed. 1 Th Sgr. Phantasie und Wirklichkeit, in Novellen und Erzaͤhlungen von Wladimir. 1 Wlr. 28 Sgr.

Juan, Drama in 5 Abtheilungen von Braun von Braunthal. 20 Sgr.

4.

Dramatische Werke

von Wilbh. Schnitter.

Erster Band. ver 1 cvrertn in 5 Akten. gr.

Theoretisch⸗praktische Anleitung .

1

Ho⸗-

2 hse1898 e2.Eüiireen

Amtliche Nachrichten.

Vereinigte Staaten

8

dem Stern und dem

deas Allgemeine E

1929 7 96 Hn genu 11 898 8421 26,1 a8] gnu z6emim nmnfnst FtsriiR kio Ra zntva. 722 vhh ht 12 H hhn de I1I1““] 1“; air hsne htel namhuathn ee

111pp“*“*“

sche Staats⸗Z

Allgemein

1t

od goucebigenk, 0 hes g89 Hamuhere he IAOjser erael enb unge n pelen. DmersaJua asgnb.4 s 4 guu 8,10 , n. v68 m9 7 16 4.

Mh, 8 ümmemn, e. a,

4 in Iin, auh me 1in ma anes H e arhinl 888

mm erum dse bb

85 26ng,̃ uz Hanei mann

ien. s iebebeee: EI

No. 131

Berlin, Donnerstag den l2ten Mai

essaeememmn

1842.

Geldbeiträge für den Umterstützungs⸗Verein für die Abgebrannten zu Hamburg werden in der Expedition der Staats⸗Zeitung, Friedrichs⸗

aße Nr. 289, täglich von Morgens 10 uswärtigen anzunehmen.

beUmens ebhen 24;

rankreich. Paris. Eisenbahnen. Die Rede des Erzbischofs. 232 Sensn ische Geschwader vor Tanger. Vermischtes. Schrei⸗ den aus Paris. (Franzb isch Stimme uüber den Koͤlner Dombau.) Großbritanien er and. London. ne⸗escex von Pe⸗ titionen. Parlaments⸗Berhandlungen. Punkte der hartisten⸗ Petition. O Connell uͤber die Baronets⸗Verleihungen bei aufe des Prinzen von Wales. Aegypttsches Geschenk an die Nendenen 8 1 8. .F der fuͤnf Maͤchte wird ederlande. Haag. e Inte neuerdings fuͤr die Fier Diünslch Belgiichen Bisserenzen in An⸗

r enommen. es Monsign. Fornari als apostolischer Runtius

SeIe; ng; sel. Oesterresch. Schreiben aus Wien. (Eroͤffnung der Eisenbavn

beglaubigt. nach Gloggntg.) eiz. Aargau. okke. Ner 88 vüec⸗ 86 des Herzogs von Braunschweig. Nea⸗

politanisch⸗Hollaͤndische Differenz.

Inhalt.

Spanten. Schreiben aus Madriv. (Arguslles über die Inter⸗

vention.) von Nord⸗Amerika. Lord Asbburton's

erste Audienzen. Freilassung Hogan's. Fortschritt der Anlelhe⸗ Bill. R Eezs der Mexikaner aus Teras. (Die Betschaft der

Brasilien. reiben aus Rio Janeiro. rovinzial⸗Versammlung von S. Paulo.) udien. Verstärkungen fͤr China. General Pollocke’s Posi⸗ tion. Unterhandlungen mit Keiherstaͤmmen. Geldsendung an General Sale. Lage der Englischen Gefangenen in Afgha⸗ nistan. Schach Sudscha's Verhalten. Dost Mohammed's „Aufenthalt. Zustand in Beludschistan. 1 China. Lage der Englaͤnder in Ningpo. Zustand von Hongkong. Opiumhandel. Ueberschwemmung.

Der große Brand in Hamburg. Berichte Altonaer und Ham⸗

vurger Blaͤtter. Weitere Korrespondenz⸗Beriche. C111“n

Hamburgs zerstoͤrte Kirchen. ““ Etymologie. 8* I E11X Beitrag in Hamhürge enbun 11““ H83

Wissenschaft, Kunst u. Literatur. Verloosung des Kunst⸗Vereins.

ns Amtliche Uachrichten. Kronit des Tages.

Se. Majestaͤt der König haben Allergnädigst geruht: Dem oagl nhederläcdischen Bundestags⸗Gesandten, Staats⸗ ath von Scherff, den Rothen Adler⸗Orden zweiter Klasse mit Domherrn der Kathedrale zu Neapel, Ka⸗ nonikus de Jorio daselbst, den Rothen Adler⸗Orden dritter Klasse, dem Oberfoͤrster Meix zu Dammendorf, im Regierungs⸗Bezirk

rankfurt, den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse, so wie dem Fense und Stadtgerichts⸗Boten und Exekutor Kaul zu Goldberg, Fernzechen zu n. Den Chef⸗Präͤsidenten der Ober⸗Rechnungs⸗Kammer, Aschen⸗ born, auf sein Ansuchen in den Ruhestand zu versetzen und den bisherigen General⸗Direktor der Steuern, Wirklichen Geheimen Ober⸗Finanz⸗Rath Kuhlmeyer, zu dessen Nachfolger zu ernen⸗

nnen; so wie

Dem Seidenfaͤrber und Kaufmann Jean Frangois Plan⸗ tier das Praͤdikat als Hof⸗Seidenfaͤrber zu verleihen.

Se. Hoheit der Herzog Gustav von Mecklenburg⸗ Schwerin ist von Schwerin hier eingetroffen.

Bei der heute angefangenen Ziehung der vierten Klasse 85ster Koͤnigl. Klassen⸗Lotterie siel 1 Gewinn von 5000 Rthlr. auf Nr. 89,307 nach 2ö— bei Brauns; 1 Gewinn von 2000 Rthlr. auf Nr. 24, nach Brieg bei Boͤhm; 24 Gewinne zu 1000 Rthlr. fielen auf Nr. 6349. 13,293. 15,319. 19,361. 35,243. 41,360. 41,562. 43,373. 43,374. 53,759. 56,580. 57,434. 62,080. 65,100. 67,999. 71,790. 72,902. 76,166. 77,096. 77,483. 79,904. 81,166 und 89,869 in Berlin 2mal bei Alevin, 2mal bei Burg, Zmal bei Matzdorf, bei Moser und 5mal bei Seeger, nach Biele⸗ feld bei Honerich, Breslau Zmal bei Schreiber, Koͤln bei Reim⸗ bold, Koͤnigsberg in Pr. bei Borchardt, Magdeburg bei Brauns, Nordhausen bei Schlichteweg, Oppeln bei Bender, Tilsit bei Lbwenberg und auf das nicht abgesehes Loos Nr. 76,908; 35 Ge⸗ winne zu 500 Rthlr. auf Nr. 650. 6879. 17,674. 19,083. 20,867. 24,173. 26,075. 28,290. 29,432. 31,734. 32,329. 35,289. 39,750. 41,602. 45,558. 45,800. 45,979. 48,585. 49,290. 53,018. 56,706. 57,163. 61,248. 64,155. 65,932. 66,033. 67,851. 71,551. 75,312. 75,841. 77,116. 79,439. 82,897.84,955 und 85,677 in Berlin bei Ale⸗ vin, bei Burg, 2mal bei Grack, bei Matzdorf, 2mal bei Mestag und 5mal bei Seeger, nach Breslau bei g ei Holschau, bei Lbwenstein und Zmal bel Schreiber, Koͤln bei Krauß und 2mal bei Reimbold, Krefeld bei Meyer, Ehrenbreitstein bei Goldschmidt, Elberfeld bei Heymer, Glogau bei Levyson, Halberstadt bei Sußmann, Jäter. bogk bei Gestewitz, Koͤnigsberg i. Pr. bei Friedmann, Liegnltz bei Leitgebel, Magdeburg bei Elbthal, Marienwerder bei Schroͤder, RNeisse 2mal bei Jäckel und nach Stettin bei Rolin und bei Wilsnach; 32 Gewinne zu 200 Rthlr. auf Nr. 2095. 11,372. 12,209. 12,249. 15,135. 18,393. 19,160. 21,428. 22,210. 29,253. 30,261. 32,649. 33,029. 37,478. 37,666. 39,027. 40,377. 45,063. 47,149. 48,224. 51,703. 52,585. 56,040. 63,623. 64,086. 64,778. 66,689. 66,743. 75,529. 82,120. 83,054 und 85,122.

Berlin, den 11. Mai 1842.

Königl. Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

1111““

“]

bis Abends 6 Uhr gegen Quittung in Empfang genommen.

111A4“

18 10 8,8 üedm., e IEEÜEETTee1eee“; Bekanntmachung. Den verehrten Einwohnern Berlins wird hiermit angezeigt: das Seehandlungs⸗Dampfschiff „Delphin“ mit den drei Schlepp⸗ chiffen „Mathilde“, „Auguste“ und „Nr. 4“, beladen mit den zur bhuͤlfe der Noth in Hamburg eingelieferten Lebensmitreln, Klei⸗ dungsstüͤcken, Betten, Decken, Wäͤsche u. s. w., gestern Abend 6 ½ 8 r vom hiesigen Packhofe abgefahren ist. ie beiden ersteren Schleppschassee sind ganz voll beladen, und nur in dem Kahn „Nr. 4“ ist noch erwas Raum verblieben, um die von den Herren Stadtraͤthen Jacobs und Ahnesorge in Pots⸗ dam angemeldeten Sachen dort m Fersaen.

Ein Segelschiff, von der Elbschifffahrts⸗Gesellschaft unentgelt⸗ lich zur Disposition gestellt, ist gestern Abend ebenfalls mit einge⸗ gangenen Kleidungsstuͤcken, Betten, Decken, Waͤsche u. s. w. 8 2 laden vom Packhofe abgegangen.

Es wird dringend gebeten, mit Einlieferung von milden Ga⸗ ben, an Geld, Kleidungsstuͤcken, Betten, Decken, Waͤsche u. dergl., bei den in unserer Bekanntmachung in den heutigen Zeitungen genau bezeichneten Empfangsstellen fortfahren zu wollen.

*Fuäͤr die schnellste Beförderung nach Hamburg wird gesorgt werden.

Berlin, den 11. Mai 1842.

Der Unterstuͤtzungs⸗Verein fuͤr die Abge zu Hamburg.

8 EEEEEE111 1n 1I1I111A“XA“ Das den Banquiers Breest, Gelpke und Kuckerling in Berlin unterm 9. Dezember 1840 ertheilte Einfuͤhrungs⸗Patent auf eine nach der eingereichten Zeichnung und Beschrei⸗

bung fuͤr neu und eigenthuͤmlich erachtete Setzmaschine

uͤr Buchdrucker B. b ist, da dt Anwendung in der bestimmten Frist nicht nachgewiesen,

aufgehoben worden.

Angekommen: Der Erbschenk in der Kurmark Branden⸗ burg, von Hake, von Sorau.

K E168

brannten

I 8 . 22 Zeitungs⸗-Nachrichten.

Ausland.

rm

2 **“*“

Paris, 6. Mai. In der heutigen Sitzung der Deputirten⸗ Kammer wurden die Debatten uͤber die Eisenbahnen fortgesetzt. Die Kammer beschloß, daß die Linie nach dem Centrum von Frankreich in Bourges. enden solle. Hierauf ging man zur Eroͤr⸗ terung des Paragraphen uͤber, der von der Linie vom Mittellaͤn⸗ dischen Meere bis an den Rhein uͤber Lyon, Dijon und Muͤl⸗ hausen handelt. Mehrere zu diesem Paragraphen vorgeschlagene Amendements wurden verworfen. Bei Abgang der Post waͤhrten die Debatten noch fort.

Das Journal des Debats enthaͤlt Folgendes: „Es scheint jetzt entschieden, daß der Moniteur weder die Rede des Erzbischofs von Paris, noch die Antwort des Koͤnigs verbffentlichen wird. Der in dieser Beziehung gefaßte Ent⸗ schluß zeigt genugsam, daß die Rede des Erzbischofs nicht im Voraus mitgetheilt war, wie es sonst in der Regel mit den Gluͤck⸗ wunsch⸗Adressen geschieht. Niemand wird sich uͤber die Bedeutung dieses Schweigens des offiziellen Blattes taͤuschen; alle verstaͤn⸗ digen und den wirklichen Interessen der Religion wahrhaft zuge⸗ thanen Personen werden darin den Beweis finden, daß die Re⸗ gierung durch diese Handlungsweise die Pflicht der Politik mit der und der Ruͤcksicht vereinigen wollte, welche der erhabene Charakter des Erzbischofs von Paris verdient.“

Der Toulonnais enthaͤlt ein Schreiben aus Oran vom 22sten v. M.: „Das Dampfschiff „Grondeur“ von Tanger mit Depeschen fuͤr den General Lamoriciere ist am 21sten Abends in Oran angekommen. Man weiß noch nicht, welchen Inhalts die Depeschen sind. Das Dampsschiff gehoͤrt zu der Division des Kommandanten Turpin, die auß dem Linienschiff „Jena“, der Fre⸗ gatte „Africaine“ und der Brigg „le Volage“ besteht, die Lissabon verlassen hat, um an der Marokkanischen Kuͤste zwischen Tanger und der westlichen Graͤnze von Oran zu kreuzen. Das Erscheinen dieser Streitkraͤfte vor Tanger hat dort um so mehr eine lebhafte Sensation erregt, als die Marokkanische Regierung sich gegenwaͤr⸗ tig mit dem Konsul der Vereinigten Staaten uͤberworfen hat.“

Herr Duchatel soll bei seinen Instructionen fuͤr die Praͤ⸗ fekten, die auf die Wahlen Bezug nehmen, die Kandidaten des linken Centrums (die Nuance Passy⸗Dufaure⸗Ganneron) eben so gut ausgeschlossen haben, als die legitimistischen und republikanischen Kandidaten.

Der National enthaͤlt heute einen Artikel des Generals Duvivier uͤber „Eisenbahnen, aus militairischem Gesichtspunkte be⸗ trachtet.“ Der General weist darin auf die vielfachen Inkonve⸗ nienzen hin, welche der Transport der Truppen auf Eisenbahnen mit sich fuͤhren wuͤrde. Um ein Armee⸗Corps von 25,000 Mann zu befoͤrdern, brauche man 137 Lokomotiven, und die Waggons, die zu diesem Transport nbehig waͤren, wuͤrden eine Länge von 11,650 Metres oder drei Lleues einnehmen. Man muüͤßte die Soldaten, um keine G. eintreten zu lassen, formlich darauf einuͤben, sich an die Eisenbahnen zu verfuͤgen und die Wagen sec⸗ tionsweise einzunehmen. Dazu kommt, daß sehr oft das Material zum Transport fehlen wuͤrde, und daß, wenn solches vorhanden, nur kleinere Infanterie⸗-Abtheilungen, niemals aber Kavallerie oder Artillerie würden befoͤrdert werden können.

Die Summen, welche die Stadt Paris seit 1833 unter dem 6“ 8* 8 88 8

Auch ist die Expedition bereit, Beiträge von

Titel von „Subventionen“ fuͤr Hospitaͤler bewilligt hat, reichen an 50,000,000 Fr., was eine jaͤhrliche Durchschnitts⸗Summe von 6,250,000 Fr. giebt.

Heute ist im Louvre die Ausstellung der Gegenstaͤnde eroͤff⸗ net, welche aus den Manufakturen von Sévres, Gobelins und Beauvais hervorgegangen sind. genstaͤnden sieben bemalte Kirchenfenster fuͤr die Koͤnigliche Ka⸗ pelle in Dreux, fuͤr die Kapelle in Compiègne und fuͤr das Schloß Eu; zwei große Teppiche, welche fuͤr den Thronsaal und den Kon⸗ zertsaal in den Tuilerieen bestimmt sind, und unter Anderem ein Service von 24 Assietten, welche 24 Arten des See⸗ und Fluß⸗ fischfanges darstellen.

Der Gesandtschafts⸗Secretair, Herr Alexander Aguado, aͤlte⸗ ster Sohn des Herrn Aguado, ist in Paris angekommen.

Boͤrse vom 6. Mai. Die sinkende Bewegung, welche be⸗ reits gestern in den Franzoͤsischen Renten eingetreten ist, dauert heute an der Boͤrse ununterbrochen fort.

Paris, 5. Mai. Waͤhrend sich in Deutschen Blaͤttern noch 29 und da Deutsche Stimmen erheben, welche dem großen Koͤlner auwerke den nationalen Charakter streitig machen, den ihm die Be⸗ eisterung unseres Volks gegeben, weiß eine Franzoͤsische Zeitschrift die edeutung jenes gewaltigen Unternehmens und den Geist, der unserer Generation den Muth dazu eingehaucht hat, wahrer und wuͤrdiger aufzufassen. Die Revue de l'Architecture enthaͤlt in ihrer neuesten Nummer einen Aufsatz ihres ideenreichen Her⸗ ausgebers, des Baumeisters Daly, welcher das Französische Pr. blikum mit der . Geschichte und mit der noch uͤbrig ge⸗ bliebenen Aufgabe des Koͤlner Dombaues bekannt macht. Nachdem Herr Daly die freudige Aufnahme geschildert, welche die Idee der Vollendung des Koͤlner Doms in ganz Deutschland gefunden, fragt er sich, was diesen einmuͤthigen Enthusiasmus der Deutschen Na⸗ tion fuͤr ein seit Jahrhunderten ruhendes Unternehmen ih⸗ rer Vaͤter habe hervorrufen koͤnnen. „Ist diese allgemeine Bewegung nur die Wirkung eines lebhaften Kunstsinnes und ei⸗ ner tiefen Froͤmmigkeit? Nein wahrlich nicht. Wenn man Deutsch⸗ land fragt, wodurch dieser Aufschwung des Willens, dieser hohe Enthusiasmus fuͤr ein Bauwerk habe hervorgebracht werden koͤn⸗ nen, so wird Deutschland antworten, daß es nicht blos durch die Liebe zur Kunst und zu ihren Meisterstuͤcken angeregt worden ist, daß nicht blos eine heilige Ehrfurcht vor der erhabenen Idee des Mittelalters und vor dem Genie des unbekannten Schoͤpfers der⸗ selben sein religioͤses Gefuͤhl erwaͤrmt hat, sondern daß es vor al⸗ len Dingen die Erinnerung an seine einstige Groͤße und an sei⸗ nen spaͤteren Fall in jenem prachtvollen, aber unvollendeten Bau⸗ werke gesehen. Es ist das Gefuͤhl seiner wiedergeborenen Kraft, das Bewußtseyn seiner wiederhergestellten moralischen Einheit, welches Deutschlands Blicke von neuem auf das Werk seiner al⸗ ten Macht gelenkt hat. Deutschland will dies Werk jetzt vollen⸗ den, damit es ein wahrhaft nationales Denkmal werde, ein Denk⸗ mal, in welchem sich eine der Vergangenheit gewidmete Huldi⸗ gung, ein fester Wille fuͤr die Gegenwart und ein Versprechen fuͤr die kommenden Jahrhunderte verkoͤrpern. Der religioͤse Sinn, die Kunst und der Patriotismus, die Liebe zu Gott, die Liebe zum Schoͤnen und die Liebe zum Vaterlande vereinigen sich, um ein Monument zu vollenden, in welchem das heutige Deutschland dem Deutschland des Mittelalters uͤber drei Jahrhunderte der Zwie⸗ tracht hinweg die Hand reicht.“ So begreift ein Auslaͤnder den Deutschen Entschluß zum Ausbau des Koͤlner Doms, ein Ent⸗ schluß, der noch manchen unserer Landsleute ein Raͤthsel ist, wenn sie ihn nicht vielleicht wissentlich und absichtlich mißdeuten. Jedoch sind dieser Mißguͤnstigen so wenige, daß ihre w. ere Einreden und Vorbehalte die Harmonie des Deutschen Enthusiasmus fuͤr jene wahrhaft nationale Idee kaum zu stoͤren vermoͤgen. Wir sind weit entfernt, die kirchliche Bedeutung des Dombaues ver⸗ kleinern zu wollen, wir erkennen gern an, daß derselbe auch als Kunst⸗Aufgabe einen hohen Werth hat, aber wir wollen uns auch nicht abstreiten lassen, daß derselbe zugleich ein nationales Symbol ist, auf welches sich die stolzesten Wuͤnsche und die kuͤhnsten Hoff⸗ nungen fuͤr Deutschlands Zukunft stuͤtzen duͤrfen.

Herr Daly laͤßt seinem Aufsatze eine Nachschrift folgen, in welcher er die Eroffnung einer Subscription fuͤr den Koͤlner Dom⸗ bau anköͤndigt, zu der er zunaäͤchst die Französischen Kuͤnstler ein⸗ ladet. Der Koͤlner Haupt⸗Verein, meine ich, darf immerhin einen freiwillig gebotenen Beitrag des Auslandes zur Foͤrderung des Dombaues annehmen, ohne zu fuͤrchten, daß dessen echte Natio⸗ nalfarbe dadurch getruͤbt werde. Anders waͤre es freilich, wenn von Deutschland aus irgend ein Versuch zu Sammlungen in der Fremde gemacht wuͤrde.

Großbritanien und Irland. 8

London, 6. Mai. Bei einem Lever, welches die Koͤnigin vorgestern im Buckingham⸗Palast hielt, wurden Ihrer Majestaͤt eine Petition von 255,271 Frauen aus dem Distrikt von Man⸗ chester fuͤr Aufhebung aller Korngesetze und eine andere von 34,000 Frauen aus Edinburg und der Umgegend fuͤr Aufhebung der Zoͤlle auf alle Nahrungsmittel uͤbergeben.

Lady Littleton ist zur Erzieherin der Koͤniglichen Prinzessin ernannt worden.

Im 27,. ist vorgestern und gestern nichts vorgekom⸗ men, woruͤber eine ausfuͤhrlichere Berichterstattung fuͤr das Aus⸗ land von Interesse seyn koͤnnte. Das Oberhaus hielt gar keine Sitzungen. Im Unterhause wurde am Mittwoch die zweite Le⸗ sung einer von Herrn Campbell eingebrachten Bill zur Regultrung der Schottischen Kirchen⸗Angelegenheiten, auf Antrag des Mini⸗ sters des Innern und mit Einwilligung des Urhebers der Maßre⸗ gel, auf sechs Monat ausgesetzt, weil der Minister 6 2 gierung stehe mit den bei dieser Sache betheiligten Parteien inter⸗

Man bemerkt unter diesen Ge⸗