242
8
Urgemaͤlde auf den ersten Anblick zuruͤckgeschlagen wird. Das 2. b 2 1 farbe i B . eigene Studien begegnen sich mit der nachzuahmende Bild in Oelfarbe ist bekanntlich dem Arbeiter im eis Varstenung in einfach und edel,
zufuͤllen, so daß sie nur selten die gemachte Arbeit wieder auszu⸗
einzelnes großes Stuͤck, auch von dem fleißigsten Arbeiter, vier bis sechs
wesen und dergleichen zuruͤckzublicken, um die ungeheuren Kosten folgestreites und der E
fuͤr ein einziges Stuͤck mehrere tausend Thaler fordern hoͤrt; und ime 8 ie St de Geschichtschreiber, indem selb doch sind die wenigen Stuͤcke, welche verkauft werden, nicht von e. Land bereinbrachen,
nennen pflegt, wobei das nachzumachende Bild auf einer Art We⸗
zuͤgen und dergleichen kleinen Stuͤcken, waren auch schoͤne Proben ausgestellt. An glaͤnzenden Hautelisse aus der Koͤniglichen Manu⸗
Landschaften, Viehstuͤcke, Blumen⸗ und Fruchtgruppen zu Kanapés, richtig sagt daber Zimmermann: Lehnstuͤhlen und Feuerschirmen darunter, welche Alles, was ich in gelangen wir endlich zu dem Zeitpu dieser Weberei kenne, uͤbertreffen. Bei diesen Ausstellungen hat wo die Idee der geistigen Freiheit,
des
u“
hewohner
Bei vielen werthvollen Arbeiten auf dem Felde der vaterlaͤndi⸗ so wie die verdiente
W1ö1.
ßischen Geschichte, welche auf wissen ge j · . bildeten verstaͤndlich und fuͤr Schulen brauchbar waͤre, ja selbst vom geleistet haben. Einzelne wissenschaftlichen Standpunkte aus betrachtet nicht ungenuͤgend er⸗ und Johann Georg’'s, si
qqq1111““ 744 v1111
1 s Aus aͤlt, daß damit oft das Vaterlandes hat, Eingang zu verschaffen Sele in sohh, —nnage vn 8——, 75 5 6 Denn die Auswahl * Begebenheiten 1
ges (S. 195 — 197). Daß die Kultur keinesweges uͤbergangen sin Geschichtschreiber nicht anders erwarten.
ge unb Fortsch citte der gei
ieß sich von einem Preu mn4
1““ “ E“
en, mit Gluͤck zu vereinigen. ist gut und g Benutzung der besten Quellen, die Gesinnung vaterlaͤndisch.
ge Lesekreise berechneten han, daß der Verfasser keine zu Mark Brandenburg vor⸗ ud, daß die allgemeine hrigen Krieges nur nach rgisch⸗Preußischen Ge⸗ langte aller⸗
Finlert.
Raͤcken aufgestellt, der zwischen diesem und dem mit Faͤden in — 1 perpendikulairer Richtung bespannten Gestelle sitzt, und auf diesen „ fie o netschiden, de Faͤden mit unsäͤglicher Muͤhe aus dem Urbilde alles nachzuwirken lange Einlettung uͤber die Uebernahme der sucht, wozu er die Wolle auf kleine Spulen gewickelt in allen angeschickt hat. Eben so finden wir es p
116“ In 8 I 18 a2 Hag r
Metecorologische Beobachtungen.
Nach einmaliger Beobachtung.
—2
8*
moͤglichen Farben und Schattirungen neben sich liegen hat. Aus Geschichte der Reformation und des dreißigi der vieljaͤhrigen Uebung wissen sie darunter bald die rechte Farbe ihren naͤchsten Beziehungen zur Brandenbu
auszufinden, und damit auch nur gerade den rechten Platz aus⸗ schichte erzaͤhlt ist. Die des Herzogthums Preußen verlan dings eine groͤßere Ausfuͤhrlichkeit und nimmt den groͤß
- . der zweiten Lieferung ein. Um so mehr Raum loͤsen und zu verbessern brauchen. Dennoch werden oft auf ein fer fur die Regierungs⸗Geschichte einzelner 2.—21 . er ri . 7 J 1 Si Jahre hingebracht. Man braucht also nur einigermaßen auf die dier 0 Friedrich - 82, — Sn8
1 — ¹ 2 — und den großen Kurfuͤrsten nennen wollen,
zu diesem Werke noͤthigen Spinnereien, Färbereien, Maschinen⸗ lung einflußreicher Begedenbeiten, als des nfuͤhrung der
zu berechnen, die zur Tapezierung eines einzigen Zimmers ver⸗ Zeiten eines Johann Georg und Joa
wendet werden muüͤssen, und man wird nicht erstaunen, wenn man Liebe dargestellt sind. Dem Kurfuͤrsten Georg Zimmermann mehr ev. widerfahren, als manche andere
die eree ehs A 9, 285 5e1 8 8 8 3 das durch seine Lage uͤbler daran ü- -bgg diese sind nur zu den Staats⸗Gebaͤuden war, als irgend ein Staat in Deutschland, nicht ganz baͤtte vor⸗ oder zu Geschenken bestimmt. 28 beugen koͤnnen. Ueber den Grafen Schwarzenber on den minder geschaͤtzten Tapeten, welche man Basselisse zu fasser der richtigeren Ansicht, die sich seit
in emacht und durch Cosmar besonders festge berstuhl unter der Arbeit liegt, so wie von gewebten Stuhl⸗Ueber⸗ keinen an das Haus Oesterreich verkauften
nen Minister, der seinem Fuͤrsten nur das wenn der Sturm des Augenblicks voruͤber war,
s im Oise⸗ 1 den Kurfuͤrsten und sein Volk aufrecht faktur zu Beauvais im Oise⸗Departement fehlte es ebenfalls nicht. den großin Kurfürsten In, wie billlg, m
Gluͤhendere Farben, schoͤnere Zeichnungen, geschmackvollere Deco⸗ — 82 8 8 1 E11“ - . at sich in der neueren rationen in Arabesken liefern selbst die Gobelins nicht. Es waren deien denn ng,sask gc. entwickelt, als
L 2 —₰2 8 6
Berlin, Freitag den 2Afen
Quellwürme 8,690 R 1 Fluasswürme 14,0“ 4₰. Bodenwürme 14,8° R. Ausdünstuug 0,029 R.
Niederschlag 0,018 Rh.
Wüirmewechsel + 22,2“
I1 335,04“ Par. . 4 12,4 ° R. + 10,2° n.
Luftdruck..
336,62 Per. 336,24 Par. + 12,1° n.
ewann der Verfas⸗ en, von denen wir smund, Albert Achilles
und fuͤr die Entwicke⸗ Juͤlich Kleveschen Erb⸗ Reformation, obgleich auch die chim Friedrich mit Fleiß und Wilhelm laͤßt Herr
1842.
Dunstsättigung
Wolkenzug...
Tagesmittel: 335,30“ Par. + 15,8“9 n. + 9,600 n. 70 pct. sw. 1 8 . + 15, + 9,0 r Herr de Cormenin
irgend ein ernstliches Resultat hinausgehen. dringt wie Herr Blanqui, aber mit noch groͤßerer Energie, auf die Verbesserung der ökonomischen Lage des Landes; er ist jedoch ein⸗ seitig genug, nur die eigentlichen Staats⸗Finanzen ins Auge zu fassen und von einem besser geregelten Staats⸗Haushalte die durch tief eingreifende werden koͤnnen.
miral Hugon, der sich die von dem Prinzen befehligte Fregatte „belle Poule“ anschließen wird, weiß man noch nichts Naͤheres.
Herr Tamariz, Secretair des Don Carlos, hat ein Schrei⸗ ben an das legitimistische Journal la France gerichtet, weorin er die von einigen Journalen, und namentlich von der Time de, welche die Koͤnigin Christine an Don Carlos soll, fuͤr falsch und untergeschoben erklaͤrt. amariz bemerkt, daß zwischen seinem Gebieter und der verwitt⸗ weten Koͤnigin von Spanien bisher noch kein Verkehr irgend einer Art stattgefunden habe.
Der Koͤnigliche Gerichtshof hat heute in der Appellations⸗ Instanz den Prozeß des Journals le Temps entschieden. Das Zucht⸗Polizeigericht hatte bekanntlich dem genannten Blatt eine Strafe von circa 100,000 Fr. auferlegt und das fernere Erscheinen gt. Der Koͤnigliche Gerichtshof hat die Geld⸗ strafe auf 20,000 Fr. herabgesetzt und das fernere Erscheinen des Temps erlaubt.
Das Journal des Doébats giebt folgende die Romischen Dampfschiffe, welche vor einiger Zeit auf der Seine anlangten, und die gestern die Anker gelichtet haben, um durch die Yonne, Saône und Rhone nach Marseille zu fahren: land fuͤr Rechnung der Roͤmischen Re⸗ e sind von Eisen, und jedes derselben hat Sie werden sich von Marseille
Inhalt. Abreise des Statthalters nach
Amtliche Nachrichten. Rußland und Polen. Warschau.
Reise des Prinzen von Joinville. — Erklaͤrung ozeß des Temps. — Ueber — Vermischtes. — Briefe gus inister Krisis. — Die Adresse B Streit zwischen dem Natio⸗ Debats in Bezug auf die Wahlen.) arlaments⸗Verhandlungen. nkommen⸗Steuer. — Unter⸗ n⸗Bill. — London. eꝛs Erklaͤrung uͤber die Vertraͤge
O’'Connell als Organ der Propaganda.
Ruͤckkehr des Kdnigs. Die verurtheilten Orangisten. Zinsen⸗Reduction. —
Auswürtige Börsen.
Niederl. wirkl. Sebuld 52 %. „Petersburg.
Frankreich. Paris. des Secretairs des Don 0 die Roͤmischen Dampfschiffe. ris. (Ueber die Spanische M quie's und das Manifest nal und dem Journal des
britanien und Irland. Parl
haus. Debatte uͤber die Ei haus. Zweite Lesung der Arme
nung des General Sale. — P
Amsterdam, 18. Juui. 5 % 40. 100½
5⁰ Span. 19 ⅔ .
Kanz-Bill. —. Präm. Sch. 151 ½. Hlamburg, 20. Juni. Paris, 17. Juni.
Wirkungen
don Carlos. — Pr. volkswirthschaftliche
getheilten Brief⸗ richtet haben
Reformen hervorgebracht Sparsamkeit, ruft er aus, ist die heiligste Pflicht unserer Staats maͤnner, die wichtigste Eigenschaft der Maͤnner, welche Frankreich in die kuͤnftige Deputirten⸗Kammer schicken will. Schatzes ist schon jetzt im hoͤchsten Grade gefaͤhrlich, und wenn nicht Alles aufgeboten wird, ihre weitere Verschlimmerung zu ver huͤten, so steht uns der elende Verfall Spaniens, Portugals und der Tuͤrkei bevor; Laͤnder, welche hauptsaͤchlich an ihrer Armuth zu Grunde gehen. Die naͤchste und unvermeidliche Folge der fer⸗ aͤrtigen Finanz⸗Wirthschaft aber wuͤrde
folgt der Ver⸗ riedrich's II. Zeit Bahn ellt hat, er sieht in ihm Staatsmann, sondern ei gerathen habe, was, dahin wirken mußte, Die Geschichte Vorliebe behan⸗ Geschichte ein Staat rascher, Preußen unter ihm? Sehr „mit dem großen Kurfuͤrsten der vaterlaͤndischen Geschichte, welche sich in dem Hause der Ho⸗ man Gelegenheit, den hohen Grad von Kunstgeschmack und Luxus henzollern von Anfang an als bewegendes Prinzip ihrer Handlungen kennen zu lernen, zu dem es die Pariser in Moͤbelsachen gebracht, gezeigt hatte, mit einemmale im klaren Bewußtseyn ihrer selbst auf⸗
1 Nordens fast gar keine Begriffe trat. Es kann uns nicht wundern, wenn der große Regent hieruͤber 1 in Streit mit dem historischen Rechte gerieth.
Von diesem Gesichtspunkte aus sind die Koͤnigsberger Haͤndel ba mit den Staͤnden und Regiments⸗Raͤthen, das energische Verfahren v“*“ egen Rhode und Kalkstein und neben diesen und anderen inneren 8 2 Angelegenbeiten die politischen Verwickelungen mit Polen, Schwe⸗ Wictenschalt, Kunst und Literatur. den und Frankreich gut und uͤbersichtlich 11““ Die Schlacht bei Warschau ist mit Klarheit,
Dr. A. Zimmermann’'s Geschichte des Brandenbur⸗ Anschaulichkeit und mit der inneren Freudigkeit,
isch⸗ f s8. i u d eder⸗ dieses Sieges gedenken kann beschrieben worden. 81(8.G.ee⸗ e die Belebung eines wackeren Sinnes bei Juͤngeren und Aelteren wird die
4 25 4 2 2 2 mann. Drei Lieferungen. Berlin, 4842. gr. S. Mittheilung von Johann Cicero's ruͤhrend einfachem Testamente seyn, Erwaͤhnung der treuen Staatsmaͤnner und Feldher⸗ Otto von Schwerin, Frie⸗ Derfflinger,
f.nk-Aetien 1680. Rugl. Russ. 109 . 5 % Rente flün cour. 119.95. 3 % Reute ₰
5 % Neapl. au compt. 105. 50. Cormenins. —
Die Lage de
14. Janl. Lond. 2 Met. 38 ½. HMamb. 31 %¼. do. 200 Pl. —.
4½ 100 ½. 3¼ 77 ½. mank-Aetien 1657. Anl. 4° 24 137 ½. 4* 18 1829 107 ½.
Petersburg, ] 1 Poln. à Paris 300 Fl. 73. 40. 500 Fl. —.
zu erhalten. 5 Met. 109.
it besonderer mit Texas. — sibrung von Sklaven⸗F Niederlande. Bruͤssel. Deutsche Bundesstaaten. Stuttgart. Karlsruhe. Abgeordneten⸗Kammer. — Hamburg. rt⸗Adresse auf die Thronrede. Schreiben aus Madrid.
desselben untersagt.
neren Fortsetzung der gegenw der Bankerott, der entehrende Staats⸗Bankerott seyn. meines Landes“, schließt Herr de Cormenin sein Pamphlet, „Ver treter der Steuerpflichtigen, ihr Maͤnner, die ihr selbst Steuer pflichtige seyd, aber betrogene Steuerpflichtige, ihr Maͤnner, di ihr mehr Einfachheit als Vorsicht habt, wollt ihr noch ferner lei den, daß man sage, ihr versteht euch schlecht auf die Handhabung eurer vierundzwanzigstuͤndigen Souverainetaͤt, wie man dies aller dings sagen konnte, wenn man sah, wie ihr in diesen zwoͤlf Jah ren euren Einfluß auf die Gesetzgebung verwendet habt? Wenn es wahr ist, daß ihr noch immer keinen politischen Sinn besitzt, und daß ihr nicht wißt, wo eure Freiheiten sind, beweist doch wenig⸗ stens, daß ihr wisset, wo euer Geld ist.
Königliche Schauspiele.
Im Schauspielhause: Der Sohn
Donnerstag, 23. Juni. der Wildniß, romantisches Drama in 5 Abth., von Fr. Halm.
Freitag, 24. Juni. Im Opernhause: Die Puritaner. (Dlle. Kathinka Evers, Koͤnigl. Wuͤrttembergische Kammersaͤngerin vom heater zu Stuttgart: Elvira, als Gastrolle.)
Im Schauspielhause:
Kotizen uͤber
— Luxemburg. Antwo Madrid. — „der Minister⸗Krisis.) China. Aufforderung an die Chinesen, si Jubilaͤum der Schauspielerin Anwesenheit des erzbischoͤflichen Coadjutors.
(Fortdauer Mi ,0 ch ins Innere zuruͤckzuziehen. „Diese drei
Schroͤck. — Dampfschiffe sind in En
gierung erbaut worden; Maschinen von 30 Pferdekraft. aus nach der Tiber begeben, wo sie dazu bestimmt sind, Schiffe bis nach Rom hinauf zu bugsiren. besonders zu Berg, ist waͤhrend der trockenen Jahreszeit sehr schwierig und hat bis jetzt der Ausdehnung des Roͤmischen Handels ein ernstliches Die fremden Schiffe, welche mit Rom und den umliegenden Provinzen Handel treiben, liegen ge⸗ woͤhnlich bei Ripa⸗grande, an der Maͤndung der Tiber; diese Station ist aber so unbequem und so ungesund, daß der groͤßte orzieht, bei Civitavecchia auszuladen, von wo Italienische Fahrzeuge be⸗ Marseille unterhaͤlt daher bis jetzt sehr wenig di⸗ t Rom. Die Einfuͤhrung der Dampfschiffe unserem Handel
Franzoͤsische Vorstellung. Sonnabend, 25. Juni. Im Schauspielhause: Das Blatt hat sich gewendet. Im Opernhause:
Robert und Bertrand. Im Schauspielhause: Franzöoͤsische Vorstellung.
Ich irre mich
Sonntag, 26. Juni.
Jeder fege vor sei⸗ ner Thuͤr.
Die Schifffahrt auf der Tiber,
die bei Fehrbellin mit ohne die kein Preuße
Eden so fruchtbar fuͤr Hamburger Angelegenheiten.
Ich habe euch gewarnt ziemlich deklama duͤrften die Zahlen⸗Uebersichten, Herr de Cormenin sein Raisonnement unterstuͤtzt, auf die Waͤhler machen. Der Verfasser zeigt, wie seit 1830 die direkten Steuern von 330 auf 402 Millionen, und die indirekten Abgaben von 582 auf 707 Millionen gestiegen sind, so daß also die jährliche Steuerlast binnen zwoͤlf Jahre um 177 Millonen, etwa ein Fuͤnftel des gan⸗ zen Budgets, vermehrt worden ist. Herr de Cormenin geht abe noch weiter, er weist dem Patentpflichtigen, dem Grundbesitzer u. s. w. nach, um wie viel sich seine persoͤnliche Steuerquote ver⸗ mehrt hat, und appellirt auf diese Weise ganz direkt an dasjenige Interesse, welches heut zu Tage fuͤr die große Menge das aller⸗ Die Taktik ist jedenfalls sehr richtig, und e 4 wird ihr auch wohl nicht an Erfolg fehlen, wenn dieser sich auch
Hinderniß in den Weg gelegt.
Königstädtisches Theater.
Zum erstenmale: torischen Worte,
Von Sieben die
nem Vorspiel nach Told's sseur Eichen⸗
Donnerstag, 23. Juni. Lustspiel in 3 Akten und ei In Scene gesetzt vom Regis Mitglied dieser
Amtliche Uachrichten. Kpronik des Tages.
b . Berlin, den 23. Juni.
Seine Majestaͤt der Koͤnig haben heute eine Reise nach St. Petersburg angetreten, und Ihre Majestaͤt die Koͤnigin sind nach Dresden gereist.
Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnädigst geruht: Den seitherigen Regierungs⸗Vice⸗Praͤsidenten, Freiherrn von Schleinitz zu Koblenz, zum Praͤsidenten der Regierung in
Haͤßlichste. Erzaͤhlung, von L. Angely. ( wald.) (Herr Haͤnsel, neu engagirtes Moritz Maͤller, als Debuͤt.) Freitag, 24. Juni. Einen Ju
schen Geschichte fehlt es dennoch bisher an einer kurzgefaß⸗ ren, eines Lampert Diestelmeyer, Meinders,
ten und gut geschriebenen Erzaͤhlung der Brandenburgisch⸗Preu⸗ drich von Jena, Gerhard Kalkuhn, Eusebi 9 schaftlicher Grundlage jedem Ge⸗ Henning von Treffenfeld, die ihren Landesh duͤstere Stellen, wie im Leben Joachim
nd nicht mit einem gefaͤbrlichen Stillschwei⸗
schiene. Eine solche hat Herr A. Zimmermann, der durch sein ge⸗ gen⸗ uͤbergangen, sondern in anspruchsloser Einfachheit neben anderen lehrtes Werk uͤber die Maͤrkischen Staͤdte⸗Verfassungen bestens bve⸗ segensreichen Regenten⸗Handlungen jener Fuͤrsten erzaͤhlt worden. kannt ist, unternommen und in den drei vor uns liegenden Lieferun⸗ Die Geschichte der Sitten und Gebräaͤuche in der Mark Bran⸗ gen gezeigt, daß er es versteht, die Forderungen der Zeit nach Wis⸗ denburg, so wie die kirchlichen Zustaͤnde und das Rechtsverfahren, senschaftlichkeit auch bei populairen Schriften mit der Aufgabe, einem sind durch einzelne Zuͤge und laͤngere Mittheilung
folchen Buche bei Jedermann, der ein Herz fuͤr die Geschichte seines Schriften belebt worden, z. B. aus der Zeit des dreißig
us von Brandt,
erren die wichti I11“
Theil der Schiffe es v aus und bis wohin die Waaren durch foͤrdert werden. rekte Verbindungen mi auf der Tiber kann
theilhaft seyn, den, meistent
Weinen, in
x; will er sich machen.
insbesondere wir nach Rom sen⸗ eils in seidenen oder anderen Stoffen und theuren :oͤbeln, Modewaaren und anderen Gegenständen von wenig Gewicht und Umfang bestehen, die sich zu der Dampsschiff⸗ fahrt besonders gut eignen.
——
ortlicher Redacteur Dr. J. W. zinkeisen.
aus alteren 8 jaͤhrigen Krie⸗
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei. HE eeas8 dün 2 empfindlichste ist.
Allgemeiner Anzeiger für d
88837 8 3 1 Das Passagier⸗Schiff „Borussia“, von einem Dampf⸗ schuldner, welcher binnen anderweiten 6 Tagen durch schiff mit kraͤftigen Maschinen geschleppt, wird seine seinen verpflichteten Anwalt auf das Vorbringen der regelmaͤßigen Fahrten zwischen hier und Swinemuͤnde Glaäͤubiger sub poena consessi et convicti sich einzu⸗ Montag den 20sten dieses von hier ab beginnen und lassen und zu antworten, auch die produzirten Ur⸗ an den nachbenannten Tagen und Stunden antre⸗kunden sub poena recogniti anzuerkennen hat, nicht 8 ten, naͤmlich: mminder der Prioritäaͤt halber unter sich, von 6 zu 6— Tagen rechtlich verfahren, mit der Quadruplik be⸗
schließen und “
Von Stettin:
Montag Dum 2 Uhr Nachmittags, .“ Mittwoch ⸗ 12 ⸗ Mittags, den 12. Dezember 1842 gs Freitag 12 ⸗ Mittags, der Inrotulation der Akten, so wie “ Sonnabend⸗ 2 ⸗ Nachmittags. den 27. Dezember 1842
der Publication eines Praͤklusiv⸗Bescheides gewaͤrtig
Von Swinemuͤnde: der P. seyn sollen.
Montag um 5 Uhr Morgens,
Dienstag 6 ⸗ Morgens, Dieijenigen, welche in dem ersten dieser Termine Donnerstag ⸗ 6 ⸗ Morgens, nicht erscheinen oder nicht gehorig liquidiren, sollen Sonnabend ⸗5 ⸗ Morgens, pro praeclusis, diejenigen aber, so zwar erscheinen,
ie Passagier Billets werden am Bord des Pas⸗ jedoch, ob sie den vorseyenden Vergleich annehmen sagier⸗Schiffs „Borussiat eine halbe Stunde vor der wollen oder nicht, deutlich sich nicht erklaͤren, pro Abfahrt ausgetheilt und sind also nur daselbst zu loͤsen. consentientibus geachtet werden, nicht minder soll die Stettin, 14. Juni 1842. 3 Publication des Praͤklusiv⸗Bescheids in dem betref⸗ Comité der Stettiner Dampfbugsirboot⸗Rhederei. fenden Termin, Mittags um 12 Uhr, in contuma- tiam der Nichterscheinenden erfolgen.
b “ Endlich haben auswaͤrtige Liquidanten zur Annahme Rheinische Eisenbahn⸗Gesellschaft. skuͤnftiger Zufertigungen einen Anwalt unter der Ge⸗ Zinsenzahlung von privilegirten Obli⸗ richtsbarkeit der Stadt Leipzig bei 5 Thlr. Strafe gationen. zu bestellen. 1152* Die Inhaber von privilegirten Obligatio⸗ Leipzig, den 4. Mai 127. nen unserer Gesellschaft werden hierdurch benach⸗ e Se E 11“““
richtigt, daß die am 1. Juli d. J. faͤlligen halbjaͤh⸗ Das Stadtgericht zu Leipzig. rigen Zinsen vom Verfalltage an, gegen Aushaͤndi⸗ Dr. Winter, St.⸗R., R. d. K. S. C. V. O.
gung der betreffenden Coupons, entweder bei unserer 1A““ 1 Kasse hierselbst (Trankgasse Nr. 8), oder bei den nach⸗ * 8 ren Eö“ 8 16“ endelssohn & Co. b Bekanntmachung.
„ Gebruͤder 5„b 1 in Berlin, “ 9 8. 1 J. D. Herstatt 3 Das in dem hiesigen Amtsbezirk liegende, mit Erb⸗ F. Dypenhem jun & C und Ober⸗Gerichtsbarkeit versehene Allodial⸗Ritter⸗ A. Schaaffhausen o.h in Koͤln, sgut Roßthal bei Dresden, uͤber dessen vortreff⸗ J. H. Stein - liche Lage sich das unterzeichnete Justiz⸗Amt bereits Oeder & Co. 8 1 Iiin der in Nr. 110 der diesjaͤhrigen Leipziger Zeitung N. Wergifosse. „in Aachen abgedruckten Bekanntmachung ausgesprochen hat, soll sammt den zu demselben vor einigen Jabren geschla⸗
in Empfang genommen werden koͤnnen. 1 Koͤln, den 16. Juni 1842. genen, nicht unbedeutenden baͤuerlichen Grundstuͤcken,
Die Direction der Rhein. Eisenbahn⸗ Gesellschaft. dem vorhandenen vollstaͤndigen Inventar und der zu
Hirte, Spez. Dir. S hoffenden Aerndte “ den 30. Juni I. J.
in ungetrenntem Komplexe, in dem zur Versteige⸗ Ediktal⸗Ladun rung zu bringenden Gute selbst, der Erbtheilung Nachdem zu dem Vermigen des victhen Scnb. . oͤffentlich, jedoch freiwillig subhastirt werden.
8 8 ₰ Schn Es werden daher diejenigen, welche dieses Gut an verwandten und Bandkraͤmers Johann Cari Scheid⸗ sich zu bringen Fee. ad⸗ 82. .
uf vorgaͤngige Anzeige seiner Inso 8 I S. 1-een Eabeige “ 222 am iedecien Tase Bermittage 12 Uhr des gedachten eeeeee 88 bei Verlust der persoͤnlich sich 2n 28,— ee sfaͤhigkeit Wiedereinsetung in den Jr. P . geladen, daß sie nachzuweisen und sich 8. . E e 8a 7 n⸗ welcher das hoͤchste Gebot gethan und den im
ermine noch besonders bekannt zu machenden Be⸗
u U kA
N
—
A
Benncttraa⸗ 11 zer⸗ -L etgazs⸗ 9 der Richterstube in Person oder durch Bevollmaͤchtigte, dingungen si⸗ . 1 Fesche zum Vergleich berechtigt und von Auslaͤndern Mierags E“ Ie-e. mit gerichtlicher Vollmacht. versehen seyn muͤssen, er⸗ Gut mit Zubehoͤr zugeschlagen werden scheinen, mit dem Gemeinschuldner zuvoͤrderst die Eine naͤhere Beschreibung des mit Berüͤcksichti
Guͤte pflegen und wo moͤglich einen Akkord treffen, der Oblasten auf gung in dessen Entstehung binnen 6 Tagen, vom Termin 8 66,793 Thlr. 22 Ngr. an gerechnet, ihre Forderungen mit Beibringung des gewuͤrderten Gutes sammt Zubehdr, so wie der dar⸗ erforderlichen Beweises, Production der darauf Be⸗ auf haftenden Steuern und Gefalle, ist den in dem
Bromberg; Den seitherigen Ober⸗Buͤrgermeister der Stadt Koͤni von Auerswald, zum Praͤsidenten der Regierung in Den seitherigen Ober⸗Regierungs⸗Rath von Massenbach zu Duͤsseldorf zum Vice⸗Praͤsidenten der Regierung in Koblenz zu ernennen.
Das 17te Stuͤck der Gesetz⸗Sammlung, welches heute aus⸗ gegeben wird, enthaͤlt unter Nr. 2276. Das Privilegium,
Die gestrige Revue auf dem Marsfelde wurde nicht, wie ge⸗ nicht gerade an einzelnen und bestimmten Erscheinungen konstati⸗
meldet, vom Koͤnige, sondern von dem Herzoge
ie Preußischen Staaten.
Bekannntmachung. um den auf den Eisenbahnen anerkannt lichen Lokomotiven Belgischer Werke im Auslande eine leichtere und schnellere Verbreitung zu verschaf⸗ fen, haben wir das Handelshaus der Herren Schoͤm⸗ bderg, Weber & Co. in Leipzig mit Vollmacht ver⸗ sehen, unser Etablissement in Deutschland, Rußland und Polen zu repraͤsentiren und den Verkauf in jenen Gegenden zu besorgen. dieselben als unsere bevollmaͤchtigten Geschaͤftsfuͤhrer zu betrachten, so wie saͤmmtliche Administrationen in⸗ dustrieller Anstalten, welche sich mit uns in Verbin⸗ dung zu setzen wuͤnschen, dies von heute an vermittelst obengenannten Handlungshauses in Leip und uns alle Auftraͤge durch dessen Vermittelung zu⸗
stern irrthuͤmlich von Sleas⸗ appe vea
ie Presse meldet, da ie ani Regier Kommissarien, welche in London mit der Eö Coupons der aktiven Schuld beauftragt sind, 120,000 Pfd. St. zur Bezahlung des am 1. Juli faͤlligen Semesters des neuen Es sey demnach zu vermuthen, daß ch bezahlt werden wuͤrden.
8 Zwischen dem National un dem Journal des Deébats hat sich ein sehr unterhaltender Streit mit Bezug auf die Wahlen erhoben. valier, ehemaliger Saint⸗Simonist, Professor am Collège de Franc und einer der Redacteure des Journal des Débats, hat sich in mehreren Arrondissements als Kandidat, und zwar von selbst versteht, als konservativer und ministerieller Kandidat, gemeldet. Der National, dessen Geschaͤft es ist, alle Kandida⸗ ten, mit Ausnahme der republikanischen, zu bekaͤmpfen, greift na⸗ tuͤrlich Herrn Michel Chevalier an und erinnert an die Truͤbsale der Saint-Simonistischen Laufbahn desselben. aus dem von Herrn Michel Chevalier verfaßten Berichte den Prozeß, den die Saint-Simonisten im Jahre 1832 zu beste⸗ hen hatten, diejenigen Stellen mit, von denen er glaubt, daß sie den Verfasser am meisten kompromittiren koͤnnen, und zwar hat er dazu seine Aeußerungen uͤber die Religion, uͤber die Kleidung der Saint⸗Simonisten, uͤber die Stellung der Frauen in der Ge sellschaft und öen. das Eigenthum gewaͤhlt. Herr M. Chevalier war sehr aufgebracht uͤber di und Citate des National und en-e denee , daß eine Antwort auf den Artikel des radikalen Blattes in das Journal des Débats aufgenommen werde. Man suchte ihm dies auszureden, indem man ihm vorstellte, daß es besser sey, einen solchen Angriff mit Stillschweigen zu uͤbergehen, als sich in eine Diskussion einzulassen, welche die Oppositions⸗Presse nur erfreuer koͤnne. Herr M. Chevalier beharrte jedoch bei seiner Forderung und Herr de Sacy, einer der Redacteure des Journal des Débats, uͤbernahm es, die Antwort zu verfassen, die sich in der heutigen Nummer des Journal des Débats befindet. diesem Artikel zicht Herr de Sacy eine Parallele zwischen den republikanischen Gesellschaften und der Sekte der Saint-Simo nisten und sucht darzuthun, daß diese letztere bei ihrer angeblichen Erneuerung der Gesellschaft nur friedliche Mittel in Anwendun bringen wollte, waͤhrend die geheimen Gesellschaften, die Sectior der nackten Arme, die es sich zur Ehre schaͤtzte, Marat un Robespierre zu ihren Patronen zu haben, den Buͤrgerkrieg predi⸗ gen und in Ausuͤbung bringen. 2 Simonismus“, sagt Herr de Sacy, „haben keinen Tro 2 tes fließen machen; kann man dasselbe von den eee Waren es am 5. und 6. Juni, am 13. und 14. April, am 12 Mai die Saint⸗Simonisten, welche auf die National⸗Garde und auf 1 Und hat man bei den abscheuli Prozessen wegen der Attentate auf 82 Leben des Iöabse⸗ 1175 1v. so sind, hat man da jemals au e eines einzigen Angeklagten ein Saint⸗Si isti enZuZZ 98981223 1A“*“ as Journal des Débats beruͤhrt hier sehr delikate Fragen; es vergißt unstreitig, daß die n2e san waͤhrend ws ephemeren Existenz die Abschaffung des Eigenthums, die Aufloͤsung der Familie und die Gemeinschaft der Frauen gepre⸗ Herr M. Chevalier war einer der eifrigsten Be⸗ foͤrderer dieser Doktrinen und als die Saint⸗Simonisten uͤber die Ehe unter sich zerfielen, sprach er sich fuͤr die Gemeinschaft der als zwei Jahren in zahlrei⸗ rten entwickelten Ideen Volksklassen eindringen eute, die nichts bes Eigenthums in Aus⸗
so frappan d denen der
Amte und in dem Schlosse zu Roßthal aus⸗
den Subhastations⸗Patenten beigefuͤgt. Paris, 17. Dresden, den 20. Mai 1842.
Umtes daselbst I. Abtheilung.
Heinrich Pechmann.
E1““ “ hE1“ zug habenden Urkunden in der Urschrift, auch De⸗ hiesigen
B ek anntma ch unge n. buet on der Prioritaͤt, liquidiren, mit dem Gemein⸗ Des Koͤniglicher Herr Michel Che⸗ 3 proc. Fonds gesandt habe. die zunaͤchst faͤlligen Zinsen puͤnktli
Auf telegraphischem Wege erfaͤhrt man, daß am 13ten d. in Madrid das Spanische Ministerium noch nicht gebildet worden war; es schien, daß die letzte Combination, wenigstens theilweise, gescheitert war.
Boͤrse vom 18. Juni.
wegen anderweiter Ausfertigung auf den Inhaber lautender Stadt⸗Obligationen Sei⸗ tens der Stadt Breslau, zum Betrage von 558,800 KRthlr.; vom 30. April d. J.; und die Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordres:
1 22. Mai d. J., uͤber den Verkauf der Fruͤchte auf dem Halme und den Verkauf des kuͤnftigen Zu⸗ wachses in der Provinz Westphalen;
2278. von demselben Tage, betreffend die Publication der seit laͤnger als sechsundfunfzig Jahren deponirten Testamente; und
vom 13. Juni d. J. wegen Entbindung des Staats⸗ Ministers von Rochow von der Verwaltung des Mi⸗ nisteriums des Innern und resp. Ernennung des Ober⸗ Praͤsidenten Grafen von Arnim zum Staats⸗Minister uund Minister des Innern.
rlin, den 24. Juni 1842. Debits⸗Comtoir der
Wir bitten da
Auf Antrag des am 10. November 1807 von hiesi⸗ 29 — 21 ger Großherzoglicher Justiz⸗Kanzlei zum interimisti⸗ schen Kurator des Nachlasses des im gedachten Jabre bierselbst verstorbenen Notars Joachim Christoph Baumgarten (Baumgart) bestellten jetzigen ths⸗Fouriers Jahn hierselbst werden, — nachdem sich als Testaments Erben des desuncti die Kinder und Erven des weiland Kammerdieners Meyer u Ludwigslust, unter reiner Antretung der Erbschaft, egitimirt, auch die Ehefrau des Pantoffelmachers Pointel, geb. Siemer zu Rostock, als Erbpraͤtenden⸗ tin sich gemeldet, der Aufenthalt eines Sohnes des Verstorbenen, Namens Johann Georg Baumgarten, welcher schon vor langen Jahren sich in das Aus⸗ land begeben und als Feldwebel beim Konigl. Preu⸗ ßischen Fuͤselier⸗Bataillon von Wannitz zu Bialystock, dann 1808 als Kanzlist bei der dortigen Kriegs⸗ und Domainen⸗Kammer angestellt gewesen, aber eben so wenig, als der Aufenthalt seiner etwanigen Erben, auszumitteln gestanden — nunmehro alle dicjenigen, swelche außer den Erben des weiland Kammeedieners Meyer und der verehelichten Pointel an den Nachlaß des weiland Notars Joachim Hartwig Christoph Baumgarten aus Erbrecht Anspruͤche machen zu koͤn⸗ nen glauben, hiermit peremtorisch oͤffentlich geladen,
Da die Course der Englischen Fonds heute niedriger kamen, so gingen die Franzoͤsischen Renten, die ohnehin Neigung zum Sinken haben, ziemlich bedeutend
Die Zproc. Rente fiel von 80 auf 79. 50.
Paris, 17. Juni.
Er theilt des
ig zu thun
„am 21. Januar 1842.
Compagnie du Renard in Bruͤssel. Graf A. d'Anethan, Administrator.
Beourwgoy, Bevollmaͤchtigter. Vorstehende Vollmacht des lichsten und ausgedehntesten tet uns die Mittel dar, — die Belgische Industrie zu leisten im Sta Auslande einheimise Lokomotiven zeichnen si⸗ dere und schoͤnere Arbeit, sondern hauptsaͤchl eit und Kraft bei geringerem Feuer eren Preisen im Vergleich zu an⸗ ompagnie du Renard in Bruͤs deren Lokomotiven bei der letzten großen Ge⸗ oldene Preis⸗Medaille erhiel⸗ Anrathen und um dieselben in Deutschland schneller bekannt zu machen, ent⸗ komotiven als Modell nach ibe ist bei uns eingetroffen, n der Leipzig⸗ 1 wohlwollend Bahnhof aufzustellen
Eigentliche Beachtung verdienen un⸗ ter allen bisher erschienenen Wahlschriften nur die Adresse des Herrn Blanqui und das Manifest des Herrn de Cormenin. Der Erstere spricht die Sprache des besonnenen Freisinnes, die sich sei⸗ ner Zwecke und Mittel klar bewußt ist und sich eben deshalb von der leidenschaftlichen oder systematischen Opposition entschieden los⸗ sagt, ohne darum als ein blinder Anhaͤnger der herrschenden Po⸗ litik aufzutreten oder sich uͤber die Maͤngel des bestehenden Zu⸗ standes und die dringende Nothwendigkeit ernstlicher Versuche zu ihrer Die zwecklosen Wortgefechte, die per⸗ söͤnliche Polemik, das ewige Wiederauffrischen gehaͤssiger Erinne⸗ rungen, kurz alle die vielen Auswuͤchse der Partei⸗Politik muͤssen natuͤrlich jeden uͤberzeugungsstarken und praktischen Sinn an⸗ ekeln, zumal wenn derselbe einem Manne von gruͤndlichem Daher konnte denn auch Herr Blanqui nicht nstehen, den positiven Aufgaben der Staatsgewalt den Vorrang or allen jenen pseudo⸗patriotischen Inte as eigentliche Lebens⸗Element der Partei⸗Politik ausmachen. eils erlogenen, theils unrechtmaͤßigen 1 kreich aufgezwaͤngt hat oder aufzu⸗ zwaͤngen sucht, mit dreister Hand bei Seite, um sich mit dem zu beschaͤftigen, was dem Lande wirklich Noth thut und was uͤberdies erreichbar ist. Minderung und bessere Vertheilung der Steuern, Steigerung der Production und als deren Wirkung Steigerung des oͤffentlichen Wohlstandes, dags sind die einzigen Eroberungen, welche Frankreich, Herrn Blanqui zufolge, noch zu machen hat, und durch welche es dahin gelangen wird, die aͤußere Lage des un⸗ bedeutendsten Buͤrgers in ein richtiges Verhaͤltniß zu den Dien⸗ die er als Steuerpflichtiger und als Wehrmann dem Was die Stellung Frankreichs, dem Auslande ge⸗ lanqui zu, daß dieselbe einiger⸗ aber er glaubt, daß dies die unvermeidliche b Schwaͤche der Regierung gewesen, und essen der diplomatischen Ehre und der politischen Wuͤrde allen Verhaͤltnissen von selbst ihre volle Befriedigung finden werden, wenn die Regierung, stark durch den Anhang der öffentlichen Meinung und durch die aufrichtige Unterstuͤtzung der Volks⸗Vertretung, ihnen die Aufmerksamkeit widmen koͤnne, die aeen fest des H as Manifest des Herrn de Cormenin ist an den ganzen Franzöͤsischen Wahlkoͤrper gerichtet und dn sc nach don 8 Charakter wesentlich verschieden von der Adresse des Herrn Blan⸗ qui; indessen findet sich doch zwischen beiden ein Beruͤhrungspunkr, der hervorgehoben zu werden verdient, weil sich in ihm uͤberhaupt alle Franzoͤsisch⸗patriotischen Tendenzen begegner
He. Demuͤnk, Praͤsident des Administrations⸗
egenwaͤrtig vorzuͤg⸗ erkes Belgtens bie Vollkommenste, was nde ist, im Belgischen
Gesetz⸗Sammlung.
ucht der Fuͤrst Heinrich von Koͤniglich Wuͤrttembergischer General⸗ zt des Koͤnigs, außerordentlicher ster am Kaiserlich Russischen
taats⸗Minister und Chef der des Koͤniglichen Hauses, von
ch zu mache ch nicht nur durch i Anpgeses ngs ihrer Heilung zu taͤuschen. Adjutant Sr. Majestaͤt d Gesandter und bevollmaͤchtigter Mini Hofe, von Stuttgart.
Se. Excellenz der : zweiten Abtheilung im Ministerium von Zehdenick. reist: Se. jutant Sr.
d S ohenloh groͤßere Schnelligk H
bedarf und niedri Lieutenant, deren aus.
werbe⸗Ausstellung die g Geheime S issen angehoͤrt.
ten, hat sich, auf unser
auf den 13. September d. J. 1 - ge setzten Liquidations⸗Termin, Morgens um 11 Uhr, badenberg, ressen einzuraͤumen, welche Großherzoglicher Justiz⸗Kanzlei, nach Abends vorher beim Direktor, Vice⸗Direktor und Rathen geschehener Meldung, entweder in Person, legitimirte Sachwaͤlte unausbleib⸗ um solche ihre naͤheren oder gleich spruͤche nicht nur anzumelden, sondern beweislich darzulegen, sonst aber, wie al angedroht wird, unfehlbar Baumgartensche Nachlaß an den Akten bekannt ge⸗
der Infanterie, Majestaͤt des Koͤnigs und General⸗Inspec⸗ ilitair⸗Unterrichts⸗ und Bildungswesens der Armee, von Luck, und
Der General⸗Major und General⸗Adjutant Sr. Majestaͤt des Koͤnigs, von Neumann, nach St. Petersburg.
Der Ober⸗Praͤsident der Provinz Brandenburg, von Me⸗ ding, nach Kuͤstrin.
Der Geheime Legations⸗Rath, außerordentliche Gesandte und bevollmaͤchtigte Minister am Koͤniglich Sicilianischen Hofe, von Küͤster, nach Lomnitz bei Hirschberg.
schlossen, eine ihrer Lo der General
Leipzig zu senden. b und eine verehrte Direction Eisenbahn hat die Guͤte zu gestatten, solche auf deren und Probefahrten damit vorzunehmen, welche d uͤberraschendsten und befriedigendsten Resultate dar⸗ 2 wir auf diese Weise Sachverstaͤndigen Gelegenheit geben, sich von der Vorzuͤglichkeit der Belgischen Lokomotiven zu uͤber⸗ „laden wir saͤmmtliche verehrte Directionen senbahnen ein, obige Lokomotive besichtigen, auch wuͤnschenswerthen Falles den Probe wohnen zu lassen und sich deshalb geneigt an uns zu wenden.
eitig gestatt isfe von Eise Belgische Eisenb kurzem auch in sie auf Deu auf die ges⸗ sam zu machen, Ausstellung in schung bemerkte ers auch zu S
st Wir sind zu je Angabe ꝛc., so wie zur n und Auftraͤge, obi treffend, bereit.
schiebt die theils kuͤnstlichen, th sse, welche man Fran
gehabt, uns
oder durch gehdrig lich zu ersche nahen Erban auch sofort
hiermit ein⸗ zu gewaͤrtigen, daß der die oben genannten, schon zu wordenen, oder weiter noch bekannt werd itimirenden Erben, wird ausgeant⸗ sich nach der Praͤklusion etwa d legitimirenden naͤheren oder die Dispositionen und
„Die Irrthuͤmer des Saint⸗
ie Armee ge ben? sich genuͤgend leg ahrten bei⸗ die Armee geschossen haben? wortet werden, die
annoch meldenden un leich nahen Erben aber, de 4 Handlungen der bereits in die Erbschaft getretenen rben anzuerkennen gehalten ch ist auch der o
sten zu setzen, Staate leistet. genuͤber, betrifft, maßen vernachlaͤssigt sey, Folge der bis daß die Inter Frankreichs in
en wir uns, auf Bel - 88 n in allen Gro so giebe Herr ahn⸗Schienen, we Deutschland den Vorzug giebt und tschen Eisenbahnen eingefuͤhrt hat, so wie schmackvollen Haͤuser von Eisen aufmerk⸗ deren man auf der letzten Gewerbe⸗ Bruͤssel mit so allgemeiner Ueberra⸗ und deren Zweckmaͤßigkeit beson⸗ tationen auf Eisenbahnen zu empfeh⸗
der naͤheren Auskunft und Entgegennahme aller Anfra⸗ Werke und Gegenstaͤnde im Mai 1842.
mberg, Weber & Co.
Zeitungs-Uachrichten. Ausland.
Rußland und Polen.
Der Feldmarschall Fuͤrst von War⸗ önigreichs, ist heute fruͤh von hier nach
; seyn sollen. chen man seit ; bbestimmte Liquidations⸗ herigen inneren Anmeldung und sofortigen Klarmachun der an dem Baumgartenschen Nachlasse aus irgen n Rechtsgrunde zu machenden A en angesetzt, und werden alle che Anspruͤche und Forderungen machen koͤnnen sich berechtiget halten, zu diesem Zwecke
ig, sub praejudicio ünali praeclusionis et i perpetui silentii, hiermit peremtorisch vor⸗
Termin zur
Warscha schau, Statthalter des St. Petersburg abgereist.
Frankreich. Paris, 18. Juni. Der Prinz von Joinville ist von Cherbourg wieder nach Paris abgereist und wird am 20sten d. M. in Toulon er⸗ wartet. Von dort aus meldet man, daß der Admiral Hugon bereits
alle Anstalten zur Abfahrt trifft, die unmittelbar nach der Ankunft Ueber die Mission der Flott
einem sonstige und Forderu
Frauen aus. Diese waͤhrend mehr chen Versammlungen und an oͤffentlichen O haben natuͤrlich in den Geist der unteren muͤssen. Was kann es in der That fuͤr L Angenehmeres geben, als die sicht zu haben? logie zwischen den Doktrinen der Kon
Theilung des der That eine mmunisten un
chwerin, den 6. Mai 1842. bezwsl. Mecklenb.⸗Schwerinsche Just . S. J. A. Wachen
Es besteht in
des Prinzen erfolgen soll. sollten, welche auf