1842 / 226 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

den 29. September dieses Jahres, Vormit tags 10 Uhr, in meiner Wohnung anberaumt. . Das zu diesen Ritterguͤtern gehdrige Land ist

Literarische

Anzeigen.

Der Begleiter auf der Berlin⸗Stettiner

e⸗ Eisenbahn, eine kleine zum

gen Uebverschwemmungen vollständig sicher gestellt, terstuͤhungs⸗Fonds herausgegebene Schrift, besteht ausschließlich aus Raps⸗ und Weizenboden bei den Einnehmern auf den Bahnhdfen, so wie im

und umfaßt 400 Morgen Acker und

Wiese, wird sich auch durch die bereits a”enceh.

Separation noch um 200 bis 300 Morgen vermeh⸗ ren. Die Wohn⸗und Wirthschafts⸗Gebaäͤude sind in bestem Zustande. Die Uebergabe mit vollstaͤndigem Inventar kann sogleich erfolgen. Ein der Kaufgelder

1 roßer Theil m kann hypothekarisch auf den Guͤtern g1

120 Morgen Haupt⸗Buͤreau zu Stettin fuͤr 5

Sgr. zu kaufen.

Vortheil des Un

ist

Frhr. von Reden, Dr., Spezial⸗Direktor.

er in Augsburg, ist

iten Buchhandlungen Deutschlands (in

In der Rtegerschen Buchhandlung, J. P. Him⸗ erschienen und kann von allen Berlin

stehen bleiben. Genauere Rachweisungen erbiete ich durch die Stuhrsche Buchhandlung, Schloßplatz 2, mich vor dem Termine in meinem Geschaͤfts⸗Lokale und Potsdam, Hohenwegstr. 4) bezogen werden:

oder brieflich zu geben, auch wird der jetzige Admi⸗ nistrator der beiden Ritterguͤter, Herr Amtmann Barthol in Bleddin, jede gewuͤnschte Auskunft er⸗ theilen. Wittenberg, den 11. August 1842. Der Justiz⸗Kommissarius und Notar Rostosky.

Bekanntmachung.

Vor der unterzeichneten Behoͤrde stewitzischen Erben zugehoͤrige, aus b ;be den und Hoͤfen bestehende und als Gasthof praͤdizirte Grundstuͤck sub No. 155 des neuen Brand⸗Katasters und sub No. 1 der Gasse an der Friedrichsstraße, sub No. 30 aber der Gasse an der Weisseritzstraße in Frie drichstadt⸗Dresden, zum goldenen Loͤwen genannt, welches am 26. Juli 1841 von den dazu amtlich ab⸗ geordneten Herren Amts⸗Baugewerken und Amts⸗ Lokalgerichten mit Beruͤcksichtigung der Oblasten auf 6435 Thlr. gewuͤrdert und inzwischen in zwei Theile legal dismembrirt ist,

den 31. August 1842 .

auf Antrag der Besitzer unter verschiedenen diesfalls festgesetzten Bedingungen freiwillig versteigert werden.

ie Bezugnahme auf die in dem Amthause der ersten Abthei 8 des hiesigen Justizamtes, so wie in der Behausung des Herrn Amts⸗Lokalrichters Muͤl ler in Friedrichstadt⸗Dresden aushaͤngenden Subha⸗ stations⸗Patente, welche mit einer genauen Beschrei⸗ vung des zu versteigernden Grundstuͤckes nebst den hier bekannten Oblasten desselben und den näaͤheren Versteigerungs⸗Bedingungen versehen sind, und worin auch des hierbei in Frage kommenden Gasthofs⸗Pri⸗ vilegiums naͤhere Erwaͤhnung gethan ist, wird dies hiermit zur oͤffentlichen Keuntniß gebracht.

Dresden, am 18. Juli 1842. V Des Koͤnigl. Saͤchs. Justizamts daselbst I. Abtheilung.

Pechmann.

1“ 5 eeser Ee enlühebc si. 1““

Nachdem Herr Johann August Wilheln t/ Besitzer der hiesigen Muͤhle und dermaliger alleini⸗ ger Inhaber des allhier unter der Firma: A. Luͤde⸗ ritz & Comp. bestehenden Muͤhlengeschaͤfts, sich dem Banqueroutier Mandate unterworfen hat, so werden ernannten Luͤderitzens saͤmmtliche bekannte und un bekannte Glaͤubiger hierdurch vorgeladen, kuͤnftigen

24. August 1842

zu rechter Gerichtsfruͤhe an biesiger gewoͤhnlicher Gerichtsstelle gebuͤhrend zu erscheinen und ihre For⸗ derungen gehoͤrig zu liquidiren, unter der Verwar⸗ nung, daß diejenigen, welche außenbleiben oder ihre

list zur Anschafung sdie Kdonigl. Preuß. 1839 Nr.

soll das den Kro⸗ erleichtern, mehreren Gebaͤu⸗ 1. Juni 1842 an auf obige herabgesetzt. von demselben Verfasser erschienen: Aeltere Beitraͤge zur Schmetterlingskunde. 24 Hefte mit 144 kolor. Kupfertaf. 8. à 20 Sgr. pro Heft.

Freyer, C. F., die schäͤ Deutschlands. ilum. 1 Thlr. 5 Sgr.,

Diese fuͤr die Schulansta

Dezbr. 1840.

in den Schul Regierung in S 32, und durch das Koͤnigl. 1 des Innern laut hoͤchsten Reskripts vom 11.

1 2. dlichsten Schmetterlinge 8* tr 12 Kupferaf. Prcs Biograpbhie und Charakteristik.

Schrift chulen empfohlen durch tettin, Amtsdl. Bayerisch. Mi

gr. 8. mit 12

schwarz 20 Sgr. lten brauchbare

uüm die Anschaffung dieser Schrift moͤglichst zu

Ferner

Neuere Beitraͤge zur Schmetterlingskunde.

Hefte mit 384 ill. Kupfertafeln. 4.

21 27 ½

Preis Sgr. pro He⸗

Mozin's großes

Worterbuch.

ft.

hat der Verfasser die fruͤheren Preise vom

ist

64

Subscr.⸗

So eben haben wir an die verehrlichen Sorti⸗

Mo z i

n*s8

vollstaͤndigem Woͤrterbuch

nach den neuesten und besten Werken

lichsten Eigennamen von Personen, Laͤndern,

Fluͤssen Mit Beitraͤ

Guizot, Biber, Hoͤlder, Courtin undmeh⸗ reren anderen Mitarbeitern.

Auf's neue durchgese

ꝛc. gen von

hen und vermehrt

von

Dr. A. Pe Professor an der Uni

4 Baͤnde. gen.

s ch ier, 8 versitaͤt Tuͤbingen.

Reprisez Teinte.

In diese neue Ausgabe wurden die neuesten Vo⸗ kabeln und Redensarten aufgenommen, welche ent⸗ weder dem politischen und literarischen Federkrieg, Salons, der Phraseologie der neuen Schule,

den

mentshandlungen versandt die —1ste Abtheilung der 5ten Lieferung von

der Deutschen und Franzöoͤsischen Sprache,

uͤber Sprache, Kuͤnste und Wissenschaften; enthaltend die Erklaͤrung aller Woͤrter, die Aus⸗ sprache der schwierigeren, eine Auswahl erlaͤuternder Beispiele zur Verstaͤndlichkeit ihrer verschiedenen Be deutungen, die hauptsaͤchlichsten sinnverwandten Woͤr⸗ ter, Spruͤchwoͤrter und spruͤchwoͤrtlichen Redengarten beider Sprachen, die Ausdruͤcke des Franzosischen Gesetzbuchs, die Muͤnzen, Gewichte und Maße der verschiedenen Staaten, ein Verzeichniß der gebraͤuch⸗

In 8 Lieferungen von ungefaͤhr 30 Bo⸗ Subscriptionspreis 14 Fl. oder 8 Thlr. 8 Gr. Jede Lieferung 1 Fl. 45 Kr. oder 1 Thlr. 1 Gr.

v11144e4“ 1“ 8 Verfasser, Dr. Froͤblich, Kanonierstr. Nr. 26 a., zu bekommen und in seiner Abwesenheit von dem Ln dermacher Herrn Wohlfarth daselbst fuͤr den billigen Preis à Exemplar 15 Sgr. in Empfang zu nehmen und in größeren Partiecen à 10 Sgr. Berlin, den 2. August 1842.

Froͤblich, Dr.,

Kanonierstr. Nr. 26a.

So eben ist im Verlag von H. A. Pierer in Al⸗ tenburg erschienen und in allen Buchhandlungen zu

haben: Ferdinand Philipp, Herzog von Orleans, Kronprinz von Frankreich.

Genaueste Schilderung der Katastrophe vom 13. Juli ic. Wuͤrdigung der politischen Stellung des Prin⸗ zen, Hinblick auf das System Louis Philipp's, auf die veraͤnderte Lage der Parteien in Frankreich, die neugebildete Deputirten⸗Kammer und die Fran⸗ zosische Regentschafts⸗Frage.

Mit den HifRg !98 von Orleans.

on

Josepb Mendelssohn. Preis geh. 12 31Sgr. 8

8— eeehmaeea 8 Bei E. H. Schroeder, U. d. Linden 23, ist zu

erhalten: 1 Kurze Replik auf das Schreiben eines alten Repu⸗ blikaners an Dr. Rug e, Herausgeber der Deutschen Jahrbuͤcher. Leipzig. Verlag von O. Wigand. Preis 5 Sgr.

Die Deutsche Revue

fuͤhrung viele Sorgfalt verwendet worden, so daß

es sich auch hierdurch allein schon hinläͤnalich f die im Tit bezeichneten Anstalten cannfeheench gr

EEIII Neuestes Werk der Graͤfin Ida Hahn⸗Hahn: 8 Erinnerungen aus und an Frankreich. 2 Thle. 8. eleg. geh. 3 Thlr. In zweiter Aufl ichzei h dedseldn Veesserut. age erscheint gleichzeitig von Bs⸗ Faustine. 8* 8. eleg. geh. 2 Thlr. bs Dies Buch, welches einige Zeit nicht zu haben

war, kann nun wiederum 8 gen bezogen werden. düͤrch alle Buchhandlun⸗

Unlaͤngst von der Graͤfin Hahn herausgege⸗

bene Wactsi Astralion. Der Rechte, 8. eleg. kart. 5 Thlr. 1 8. eleg. geh. 9. bn. Reisebriefe⸗

Ulrich. V 2 Thle. eleg. geh. 3 ½ Thlr. 2Thle. 8. eleg.geh. Thlr.

Vorstehende Werke sind in allen - lungen vorraͤthig. Feene aünerbeeshi

Alexander Duncker, Konigl. Hofbuchhändler. Das in diesem Monat in demselben Verlage er⸗

scheinende 8 Berliner Taschenbuch,

dessen voller Ertrag ohne Abzug zur einen Haͤlfte fuͤr die Rothleidenden Hamburgs, zur an⸗ deren aber fuͤr die Armen Berlin’s bestimmt ist, bringt Beitraͤge in Prosa und Poesie von: Achim von Arnim, aus dessen Nachlasse mitgethenr von Baronin Bettina von Arnim Boͤckh Frei⸗

Die Graͤnzboten,“ redigirt vou J. Kuranda.

unter Mitwirkung von Berthold Auerbach, Lorenz Diefenhach, Ludw. Aug. Frankl, H. Koͤnig, Gu⸗ stav Kuͤhne, H. Laube, H. Marggraf, J. Mosen, Th. Muͤgge, A. v. Sternberg, E. Willkomm u. a. m. beginnt mit dem 1. Juli ihr viertes Quartal. Eine wichtige Veraͤnderung ist in ihrem Erscheinen vor⸗ gegangen, die es moͤglich macht, frischer und lebhaf⸗ ter dem Publikum gegenuͤberzutreten. Neue Kraͤfte

Revue nach Leipzig verlegt worden und der Un⸗ terzeichnete hat den Verlag derselben uͤbernommen. Die Redaction, so wie die Tendenz des Blattes bleiht unveraͤndert dieselbe. Die Art und Weise, mit wel⸗

cher nicht nur die meisten literarischen und politi⸗

sschen Blaͤtter Deutschlands, sondern auch die Fran⸗ zoͤsischen und Englischen Journale (unter letzteren namentlich die Morning Post) die Graͤnzboten aus⸗ beuten, spricht wohl am eindringlichsten fuͤr den reich⸗ haltigen und wichtigen Inhalt derselben.

Die Graͤnzboten erscheinen in woͤchentlichen Lie⸗ ferungen; die Novellen erscheinen in besonderen Hef⸗ ten zu 3 Bogen. Durch diese Einrichtung ert⸗

ort⸗

ich dem Leser das so unangenehme „die sehung folgr“ zu ersparen und die Redaction ist in den Stand gesetzt, auch groͤßere Productionen in einem ganzen, ungetheilten Rahmen zu liefern.

sind gewonnen worden und um die Communicgtion zu erleichtern ist die Expedition und der Druck der

herr von Eichendorff Ferrand F. Föͤrster Freiherr de la Motte Fouqus Geibel Gdthe (ein ungedruckter Brief an den Grafen Bruͤhl) Wilhelm Grimm Gruppe Haͤring (Willibald Alexis) Graͤfin Hahn⸗Hahn Hitzig, Mitthei⸗ lungen uͤber und von Immermann Kopisch Kugler Th. Muͤgge Muͤhlbach Th. Mundt Rellstab C. Ritter F. Ruͤckert Adelheid von Stolterfoth Streckfuß Varnhagen von Ense Verfasserin von Godwie⸗Castle Zeune.

echtold & Hartje in Berlin, Jägersrr. Nr. 49, ist so eben erschienen und in allen hiesigen und auswaͤrtigen Buchhandlungen zu haben:

Erk, L., neue Sammlung Deutscher Volks⸗ lieder mit ihren eigenthuͤmlichen Me⸗ lodieen. 3tes Heft. geh. 10 Sar. 1

Ueber den Werth dieser Sammlung haben sich

laͤngst schon die sachkundigsten Maͤnner vortheil haft ausgesprochen, namentlich in den Deutschen Jahrbuͤchern, Berliner Literatur⸗Zeitung, Allg. Leip ziger, Musikalische Zeitung, Dr. Schilling’s Jahrbuͤ⸗ cher fuͤr Musik, der Darmstaͤdter Schul⸗Zeitung, Rheinischen Blaͤttern u. m. A. Der Herausgeber beabsichtigt nur solche Lieder, welche gegenwaͤrtig im Munde des Volkes leben, zu liefern, und hat diese Sammlung einen bedeutenden und interessan⸗ ten Zuwachs erhalten durch die den einzelnen Lie

Garde. Feuersbrͤnste. Warschau.

Berlin, den 1. August 1842.

der Kosten

11n““

taats⸗

v1131213

IJnhalt.

Amtliche Nachrichten. . Rußland und Polen. St. Petersburg. Berichtigung in Be⸗ zug auf das letzte mit den Bergvoͤlkern. Duell bei der Mehrere Theilnehmer an der Revolutions erhalten die Erlaubniß Ler Ruͤckkehr nach Polen. Frankreich. Telegraphische Depesche. Die Adresse wird mit großer Majoritͤt angenommen. Deputirten⸗Kammer. Wahl der Quaͤstoren. Die Adresse auf die Thronrede. Paris. Der Unter⸗Prafekt von Ploörmel. Vermischtes. Briefe aus I (Die Adresse auf die Thronrede. Nachrichten uͤber die Reieise Sr. Kdonigl. Hoheit des Prinzen Adalbert von Preußen; das Regentschafts⸗Gesetz. Die Wahl⸗Kommission; die Haͤndel mit dem Praͤfekten von Ploërmel.) Großbritanien und Irland. Parlaments⸗Verhandlun⸗ pess Oberhaus. Foͤrderung von Bills. Unterhaus. inisterielle Erklaͤrung uͤber die Schatzkammerschein⸗Faͤlschung. Antrag auf Errichtung von Denkmaͤlern fuͤr Seehelden. Lon⸗ don. Hof⸗Nachrichten. Neue Kolonial⸗Bischoͤfe. Einfuhr von Amerikanischem Mehl und Fleisch. Naͤheres uͤber Mac Nasgken Tod. Vermischtes. Manchester. Arbeiter⸗-Un⸗ ruhen.

Niederlande. Haag. Neue Eisenbahn⸗Section. 1 Belgien. Bruͤssel. Repraͤsentanten⸗Kammer. Gesetz uͤber den Elementar⸗Unterricht. N Deutsche Bundesstaaten. Muͤnchen. Befinden der Prinzessin Johann von Sachsen. Gesegnetes Weinjahr. Celle. An⸗ wesenheit des Koͤnigs. Karlsruhe. Abgeordneten Kammer. Die Universitaͤten Heidelberg und Freiburg. Deßau. Bekannt⸗ machung in Bezug auf das Herzogliche Regierungs⸗Jubiläum.

Hamburg. Die Abgebrannten in Kamenz.

Italien. Ancona. Die Messe von Sinigaglia. Rom. Neuer Brasilianischer Gesandter. 8

al. Cortes⸗Verhandlungen. Vermischtes.

Türkei. Konstantinopel. Differenzen mit Persien. Anwe⸗ senheit des Prinzen Friedrich von Hessen. 1

ur.] 28 Alexandrien. Dampfschifffahrt. Verbindung mit Ostindien.

Inland. Berlin. Parade zur des Garde⸗Corps. Stettin.

Eroͤffnung der Herbst⸗Mandver

Belgiens Aus⸗ und Einfuhren im Jahre 1841.

Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.

121*

Unfall auf der Eisenbdahn.

84

Berlin, Dienstag den 16 :en August

auf jede Hundert Thaler des ihnen zugehoͤrigen Staats⸗Schuld⸗ schein⸗Kapitals hierdurch bewilligt, welche ihnen sofort baar aus⸗ gezahlt werden soll. Außerdem wird, in Gemaͤtßheit des §. 4 der Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordre von 27sten v. M., hiermit die Zusicherung ertheilt, daß die neuen 3 ½proc. Staats⸗Schuldscheine waͤhrend der ersten vier Jahre, vom 1. Januar 1843 ab, also bis zum letzten Dezember 1846, der Verloosung nicht unterworfen seyn sollen.

Die gedachte Erklaͤrung muß von Einheimischen bei der Kon⸗ trolle der Staats⸗Papiere, Taubenstraße Nr. 30, von Auswaͤrti⸗ gen aber bei der ihnen zunaͤchst gelegenen Regierungs⸗Haupt⸗Kasse schriftlich abgegeben werden, indem weder wir, noch die gedachte Kontrolle, uns in eine diesfaͤllige Korrespondenz mit den Besitzern der Staats⸗Schuldscheine einlassen koͤnnen. .“

. 1 nun:

ein jeder Inhaber von Staats⸗Schuldse einen zuvoͤrderst die

in den bisherigen 19 Verloosungen 109h .

Fonds gezogenen Staats⸗Schuldscheine von den

uͤbrigen abzusondern haben, indem es wegen Rea⸗

lisirung der ersteren bei demjenigen verbleibt, was durch un⸗

88 diesfaͤlligen besonderen Bekanntmachungen vorgeschrie⸗

Er ist. Sollten dergleichen von den Verloosungen betroffene

btaats⸗Schuldscheine auf die Listen der Behufs der Konverti⸗

rung einzureichenden Staats⸗Schuldscheine aufgenommen

und sollte dies bei Revision der Listen nicht entdeckt, viel⸗ mehr den Praͤsentanten solcher Staats⸗Schuldscheine die oben erwaͤhnte Praͤmie aus Versehen gezahlt werden, so wird

die solchergestalt unrechtmaͤßigerweise bezogene Praͤmie bei

der Auszahlung des Kapital⸗Betrages der ausgeloosten

Staats⸗Schuldscheine wieder eingezogen werden.

Die Inhaber nicht ausgelooster Staats⸗Schuld⸗ scheine, welche sich zur Umschreibung derselben in neue zu drei und ein halb Prozent verzinsliche Verbriefungen ver⸗ stehen, haben mit ihrer desfallsigen Erklaͤrung eine von ih⸗ nen unter Angabe ihres Standes, Gewerbes, Wohnorts ꝛc. zu vollziehende Liste, in welcher alle auf einen gleichen Kapi⸗ tal⸗Betrag lautende Stuͤcke unter einer eigenen Abtheilung einzeln, nach der Zahlenordnung, mit ihren Nummern und Buchstaben, nach einander zu verzeichnen sind, einzureichen. Dieser Erklaͤrung und Liste, zu welcher gedruckte Formu⸗ lare, sowohl hier in Berlin, bei der Kontrolle der Staats⸗ Papiere, wie auch bei jeder Regierungs⸗Haupt⸗Kasse, unent⸗ eltlich zu haben seyn werden, sind die Staats⸗Schuldscheine i derselben Ordnung, in wetcher ihre Nummern in der Liste auf einander folgen, jedoch ohne die zu denselben gehori⸗ gen Zins⸗Coupons, beizulegen, indem diese letzteren zur Zeit

11“]

Rußland und Polen.

St. Petersburg, 30. Juli. (Deutsche Bl.) Der General⸗Adjutant, General⸗Lieutenant Grabbe, ist jetzt als Chef derjenigen Abtheilung des Kaukasischen Heeres bestaͤtigt, das ge⸗ genwaͤrtig gegen die Bergvoͤlker im Felde steht. Die neulich ge⸗ meldete Ueberrumpelung der Russen durch die Lesghier hatte an⸗ fangs Juni in einer der zahllosen Felsschluchten des suͤdlichen Daghestan statt. Obgleich der Verlust von unserer Seite bedeu⸗ tend war, so hat ihn jene Meldung dennoch zu hoch angeschlagen. Man giebt ihn nur zu 40 Offizieren und 600 Soldaten an. Nach neueren Berichten soll aber General Grabbe seine Maßregeln jetzt so gut getroffen haben, daß zu erwarten steht, der größere Theil der feindlichen Macht werde näͤchstens von unseren Truppen ein⸗ geschlossen seyn.

„Der Stabs⸗Rittmeister Fuͤrst Jaschwil, im Garde⸗Husaren⸗ Regiment, hatte in diesen Tagen im Lager bei Crasnoje⸗Selo das Ungluͤck, im Zweikampf den demselben Regiment zugetheilten Stabs⸗ Rittmeister Fuͤrsten Dolgorucky zu toͤdten. Durch hoͤchsten Tages⸗ beheh 88 Fuͤrst 2 mit Vorbehalt seiner Fuͤrsten⸗

rde, zu einer kuͤnftigen Auszeichnung gegen den Fei gemeinen Soldaten e I

Mit dem naͤchsten Monat soll nun auch ein Postecours von Wagen und Kabriolets zwischen Moskau und Nischnji⸗Nowgorod eingefuͤhrt werden. Fuͤr die Messe in Nischnji-Nowgorod wird dies ein wichtiges Foͤrderungsmittel seyn. b

Abermals sind zwei Staͤdte von Feuersbruͤnsten heimgesucht worden: das Staͤdtchen Jelma im Gouvernement Smolensk ver⸗ lor den 21. und 22. Mai bei sehr heftigem Winde, der jede Hem⸗ mung des Feuers wehrte, an 50 Wohnhaͤuser und 32 Kauflaͤden und Buden, mit großen Korn⸗Vorraͤthen und anderen Guͤtern ge⸗ füͤllt. Der Schaden wird zu einer halben Million Rubel ange⸗ schlagen. Am 30sten desselben Monats sind in der Stadt Jesre⸗ mow im Gouvernement Tula 110 Wohnhaͤuser und 24 Buden abgebrannt, mit einem Schaden von 441,415 Silber⸗Rubeln.

Warschau, 11. Aug. Der Minister Staats⸗Secretair des Königreichs Polen hat dem Fuͤrsten Statthalter des Koͤnigreichs angezeigt, daß Se. Majestaͤt der Kaiser auf Vorstellung des Letz⸗ teren folgenden gegenwaͤrtig im Auslande befindlichen Fluͤchtlingen die Ruͤckkehr ins Koͤnigreich Polen gestattet haben: dem ehema⸗ ligen Arzt in Warschau, Valentin Karasinski, der zur Zeit des

ihrer . in gewoͤhnlicher Weise zu realisiren bleiben. Um den Verkehr mit den Staats⸗Schuldscheinen nicht zu hemmen, werden die Behufs der Konvertirung einzureichen⸗ den Papiere sofort nach erfolgter Bedruckung mit einem Stempel, welcher die Worte: „Reduzirt auf 3 ½ pCt. vom 1. Januar 1843 ab“ enthaͤlt, einstweilen den Praͤ⸗ sentanten zuruͤckgegeben werden. Zugleich wird Letzteren die oben unter a. b. c. verheißene resp. Praͤmie baar ausge⸗ zahlt, woruͤber sie auf der Liste der gestempelten Staaks⸗ Schuldscheine zu quittiren haben.

Die Bestimmung des Zeitpunkts, mit welchem der Um⸗ tausch der mit dem Reductions⸗Stempel bedruckten Staats⸗ Schuldscheine in neue zu drei und ein halb Prozent verzins⸗ liche und mit den Zins⸗Coupons Serie IX. zu versehende

Aufstandes zuerst als Lieutenant in einem 1 2

vallerie⸗Regimenter diente und dann zum E- wurde, aus Lemberg; dem Unter⸗Lieutenant der ehemaligen Po

nischen Armee, Ludwig Hofmann, der waͤhrend des Aufstandes zum Lieutenant befoͤrdert wurde, aus Marseille; dem aus Krakau gebuͤrtigen Konstantin Nidecki, der waͤhrend der Revolution als Unteroffizier im 1sten reitenden Jaͤger-Regiment diente, aus Ga⸗ lizien, mit Zuruͤckgabe seines konfiszirten Vermoͤgens, im Werth von 2250 Silber⸗Rubel; dem Andreas Baranski, der im Mai 1831, 17 Jahr alt, in das 11te Infanterie⸗Regiment eintrat, aus Paris; dem aus dem 1sten Jaͤger⸗Infanterie⸗Regiment als Un⸗ teroffizier entlassenen Ludwig Gostkowski, der zur Zeit der Revo⸗ lution wieder Militairdienste nahm und in das damals gebildete

e.

1 1. g 15. August 1842.

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben dem bisherigen ürstli

Hessischen außerordentlichen Gesandten und eeee nister an Allerhoͤchstihrem Hoflager, dem Freiherrn Wilkens von Hohenau, heute Mittag im hiesigen Schlosse eine Privat⸗Au⸗ dienz zu ertheilen und aus dessen Haͤnden das ihm zugegangene Abberufungs⸗Schreiben Sr. Hoheit des Kurprinzen und Mit⸗

regenten Allergnaͤdigst entgegenzunehmen geruht. 1

Forderungen nicht gehoͤrig angeben, mit denselben oder der besonderen Sprache der Parteien, zuweilen bei diesem Kreditwesen weiter nicht gehoͤrt, sondern auch dem Dialekt der niederen Klassen angehdren. derselben und der ihnen etwa zustehenden Rechts⸗ Bereichert ist dieselbe ferner durch eine Menge Eiy⸗ wohlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand mologieen, durch eine vergleichende Synonymik, fuͤr verlustig werden geachtet werden. durch Angabe der unregelmaͤßigen Bildung der Mehr⸗ Diejenigen, welche erscheinen und ihre Forderun⸗ zahl, endlich durch manche Spruͤchwoͤrter und Re⸗ gen gehoͤrig anmelden, haben mit dem bestellten densarten, welche die Eigenthuͤmlichkeit beider Spra⸗ Rechtsvertreter, so wie nach Befinden der Prioritaͤt chen am besten bezeichnen. Ungeachtet dieser zahl wegen unter sich, innerhalb gesetzlicher Frist zu ver⸗ reichen Zusaͤtze wird der Umfang der neuen Auflage fahren und nicht bedeutend vergroͤßert; daher kommt es, daß den 19. September 1842 wir im Stande sind, dieses sorgfaͤltig uͤberarbeitete der Publication eines Praͤklusiv⸗Bescheides sich zu und reich vermehrte Woͤrterbuch um einen verhaͤlt⸗ gewaͤrtigen, sowohl nißmaͤßig so ungemein billigen Preis zu liefern. den 5. Oktober 1842 Wir hoffen somit, daß diese neue Auflage die Brauch⸗

3)

Der Preis des Semesters ist 5 Thlr. dern beigedruckten liter.⸗histor. Notizen. Zugleich Man abonnirt in allen Buchhandlungen und Post⸗ bildet diese Sammlung den 2ten Band der fruͤher aͤmtern Deutschlands, Berlin bei Herrn F. Duͤmm⸗ bei Funcke in Crefeld erschienenen 6 Hefte Volkslie ler, Linden 19, und Herrn Hof⸗Buchhaͤndler Alex. der von Erk & Irmer, welche, wie auch das iste Duncker. und 2te Heft dieser Sammlung, stets bei uns vor⸗

Leipzig, im Juni 1842. Fr. L. Herbig. raͤthig sind. 8

Bei Wilbelmi und Kunhe in Zwoͤnitz) bei Schneeberg im Saͤchsischen Erzgebirge) ist erschienen uns durch alle Buch⸗ und Kunsthandlungen zu be⸗ ziehen:

In der Math. Riegerschen Buchhandlung in Augsburg ist so eben erschienen und zu haben in der Nicolaischen Buchhandlung in Berlin (Bruͤder⸗ Str. 13), Elbing, Braunsberg und Thorn, so wie bei Fr. Seliger in Soldin:

Mittel und Rathschlaͤge,

Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Allergnaͤdi ““ 2 Dem Premier⸗Lieutenant a. D., Grgfen g. 18 Edmund 9

Sammlung 2s. Ka reuth, die Kammerherrn⸗Wuͤrde zu verleihen.

naturgetreuer, plastisch bearbeiteter

an hiesiger Gerichtsstelle zum Behuf der Guͤtepfle⸗ barkeit und Verbreitung des laͤngst anerkannten vor⸗ ung sich einzusinden, wonäaͤchst, wenn hierbei kein ergleich zu Stande kommt, den 19. Oktober 1842 die Akten inrotulirt und nach rechtlichem Erkennt⸗ niß versendet und endlich den 7. Dezember 1842 das eingegangene Urthel oder, dafern bei der Guͤ⸗ tepflegung ein Vergleich abgeschlossen wird, ein 5 und Distributions⸗Abschied publizirt wer⸗ en soll. Auswaͤrtige haben zur Annahme der kuͤnftig an sie zu erlassenden Ausfertigungen Bevollmaͤchtigte am hiesigen Orte zu bestellen. Schloß Kriebstein bei Waldheim im Konigreiche Sachsen, den 5. Maͤrz 1842. Adel. Arnimsche Gerichte allda. 38 Theodor Albert Krauße, Ger.⸗Dir.

MRitterguts⸗Verkauf. e„ im Koͤnigreich Sachsen an der von Dresden Dresden mit eigener Gerichtsbarkei Brennerei, Feceheneie, 300 Thlr. baaren Gefaͤllen, enen und bonitirten 5 zum Weizenbau, Kleebau sich eignet, uͤber 100 MWefen, die saͤmmtlich bewiser or deutenden Holzerwerb, welcher den ich sichert und ganz massiven im Q Wohn⸗ und Wirthschafts⸗Gebaͤuden (erstere gan herrschaftlich eingerichtet, mit der Vorderfront na

Acker, von

Schlesien fuͤhrenden Chaussee, 4 Meilen von gelegenes seuerfreies Allodial⸗Rittergut it, Patronat, eigener Jagd, Ziegelei, Fischerei und circa 800 Morgen vermes⸗ welchem saͤmmtlicher Acker aber zum zweischuͤrige en koͤnnen, be⸗ Bedarf hinlaͤng⸗ uarree liegenden

trefflichen Werkes noch bed

scheinen.

versandt:

Burg Sta-

Gr. 8. malten Wap 10 Sgr.

en. Preis 25

daß au

em Lustgarten und den daran stoßenden Park

Besitzers fuͤr den gewiß soliden Preis von 58000 mit nur 15000 T eine in Halle a. d. S. verkauft und sofort uͤbe

eben werden mit dem Bemerken, daß die Rest⸗Kauf⸗ elder zu 3 pro Cent hypothekarisch stehen bleiben bei prompter Zinszahlung einer Kuͤndi⸗

koͤnnen und gung nicht unterworfen sind.

gen) soll mit vollstaͤndigem Inventarium, als: 8 5

en, 10 Stuͤck Zugochsen, 32 Stuͤck Kuͤhen, 400 Schaafen, komplettes Schiff und Geschire, end zen wie alles steht und liegt, mit der diesjaͤhrigen, ehr schoͤnen Aerndte Kraukheits halber des 8 sich Unterzeichneter sein herausgegebenes Werk: Wie lr. zeigt sich wahre muͤtterliche

lr. Anzahlung durch den Amtmann Fuͤr Erziehung und 84

halten ist, welches vor drei Auflagen erlebte.

r⸗ Obgleich das Buch nur e und mehrere hohe dige haben es fuͤr eine

Gefuͤhls der Sittlichkeit

theilt und wuüͤnschen, daß dasselbe sich recht schnell im Publikum verbreiten 188 0ee siceeeb echenn

u. d. Linden 23, Jagorsches Haus.

eutend erhoͤhen wird.

Stuttgart und Tuͤbingen, Juli 1842. J. G. TCottascher Verlag.

J t üthi i E. H. er In Berlin stets vorraͤthig bei E E116

Dlzenfels,

von Heinrich Beyer, Archivar. geh. Mit 1 Ansicht und 4 Blättern mit ge- gr. Ohne die Wappen Koblenz, im Juni 1842. J. Hölscher.

Sgr.

konsequente Darstellun und der Zufriedenheit

Auf die aͤußere Ausstattung Schrift, Druck und Papier verwandten wir eine ganz besondere Sorg⸗ falt; wie man sich durch Einsicht des Werkes uͤber⸗ zeugen wird. Die letzte Abtheilung des Franzzsisch⸗ Deutschen Theils wird innerhalb vier Wochen er⸗

8

Beii mir ist erschienen und an alle Buchhandlun- gen (in Berlin an Ferd. Dümmler, Linden 19)

Bei Fr. A. Brockhaus in Leipzig ist erschienen und zu haben in allen Buchhandl Wilh. Logier, Friedrichsstr. 161, nahe den Linden:

Gedichte von K. F. H. Straß. (Otto v. Deppen.) Preis 1 Thlr. .

Die besten Zeitschriften haben sich so vortheilhaft üͤber die obigen Gedichte ausgesprochen, daß sie einer Anpreisung nicht beduͤrfen.

ungen, Berlin bei

Bemerkt wird nur noch, das „verkehrte Berlin“ darin ent⸗ Jahren in wenigen Wochen

Einem hohen Adel und geehrten Publikum beehrt

Liebe und kindliche Pflicht? rung bestens zu empfehlen. s nfach bearbeitet ist, so ent⸗ spricht doch der Inhalt vollkommen seinem Titel, taats⸗Beamte und Sachverstaͤn⸗

2

hundert Jahre alt zu werden. Vier Abhandlungen, Se. fuͤr diejenigen, welche ihr Leben zu verlaͤngern wuͤnschen, im 86sten, gssten, 90ͤten und 95sten Lebensjahre von Ludwig von Cornaro. Nach der fuͤnften Original⸗Aus⸗ gabe aus dem Italienischen uͤbersetzt von Dr. Hoͤr⸗ nig. 1842. brosch. Preis 10 Sgr.

Dies

her Greis zu werden. solchen Beifall gefunden

viel Aufsehen gemacht und

auch in Deutschland, wo jetzt die Liehe zu den kal ten Baͤdern, zu dem von der Natur fuͤr den Men

Arzt, uͤberhaupt kein Mensch, dem eigenes und an derer Gesundheitswohl am gerbn liegt, bereuen S Cornaro's trefflicher Schrift bekannt gemach zu haben.

gerstr. 24, ist erschienen:

ren, Münstereisel. Bonn u. Brähl. Preis Plan von Brühl. Preis 10 Sgr. E

Bei Fr. Neumann in Saarbruͤcken ist so ebe erschienen und in Elsermann,

Lehrbuch der Arithmetik,

gerschulen. gr. 8. 16 ¾ Bogen. 25 Sgr.

Das vorliegende Lehrbuch ist im Geiste der

schen Ansicht verfaßt. Es faßt jedoch das Wese

kuͤnstelter Sprache diese

besondere ist auf e ur⸗ Mehrdeuti gkeig, auf

mfan er wie auf die Einfachheit und Buͤndigkeit der

Cornaro hat seine Vorschlaͤge an sich selbst erprobt und durch sein hohes Alter, durch seine bis in die spaͤtesten Jahre dauernde Gesundheit bewiesen, wie srichtig sie seyen, und wie der nach ihnen Lebende sdie sichere Hoffnung habe, ein gluͤcklicher lebensfro⸗ Buch hat in Italien

daß fuͤnf Auflagen nach einander abgesetzt wurden;

schen bestimmten Getraͤnke, dem Wasser, immer mehr erwacht, wird es kein Seelsorger, kein Erzieher, kein

Bei Simon Schropp & Comp. in Berlin, Jä-

Uebersichts-Karte der Umgegend von Köln, Döü- 10 Sgr.

allen Buchhandlungen vorraͤthig: Oberlehrer am Gymnasium dahier, allgemeine Groͤ⸗ ßenlehre und Algebra fuͤr die mittleren und oberen Klassen der Gymnasien und hoͤheren Buͤr⸗

Obhm⸗

derselben tiefer auf und bringt durch ein naturge⸗ i erfahren in faßlicher unge⸗

maͤßes unterrichtliches 79 enaenalvese * hhe. erstaͤndniß der uͤler naͤher. Ins⸗ ewr dhe 1enach envgn der verschiedenen Zahlformen, auf den Beweis ihrer Realitaͤt, Ein⸗ f die genaue Abgränzung des rklärungen und Behauptungen, so eweis⸗ aw .

Thierbilder. Erste Serie. Saͤugethiere. Erste Lieferung 5 Thlr. 55

5 Sgr. b Dieses von ausgezeichneten Kennern in seiner Aus⸗ fuͤhrung gepruͤfte, als neues Lehrmittel den naturge schichtlichen Unterricht wesentlich foͤrdernde Unterneh men, was nach natuͤrlichen Familien geordnet, in zwei Lieferungen thunlichst das vollstaͤndige System reprasentiren soll, ist mit einer kurzen Erlaͤuterung in Lateinischer, Deutscher und Franzoͤsischer Sprache begleitet und wird in der dritten und den ferneren Lieferungen die Unter⸗Abtheilungen und Gattungen, wie die Charaktertheile (Koͤpfe, Fuͤße, Zaͤhne u. s. w.) „bringen, eine spaͤtere Fortsetzung aber soll sich uͤber andere Klassen des Thierreichs verbreiten. Natur⸗ treue, wie richtig durchgefuͤhrtes Groͤßen⸗Verhaͤltniß (dessen Angabe uͤberall deigefuͤgt), ist auf das sorg⸗ faͤltigste beachtet worden, und duͤrfen wir somit unsere Leistungen der besonderen Aufmerksamkeit resp. Schul⸗ ‚behoͤrden, vretor, Se le ws⸗ der Ratur⸗ eschichte angelegentli empfehlen. . tsg Ein ausfuͤhrlicher, uͤberall hin versandter Prospek W1n, 86ss Se wir den Betrag vortofrei er⸗ warten, erbitten wir uns entweder direkt oder durch br. Barth in Leipzig und Herrn

-. Am dermn, anz in Dresden.

Bestellungen an L. Hold, Koͤnigsstr. 62 neben der Post.

n Bei Unterzeichnetem ist so eben erschienen:

Statistische Uebersicht

der wichtigsten Gegenstaͤnde des Verkehrs und Verbrauchs im Preußischen Staate und im Deutschen Zollvereine, in dem Zeitraum von 1837 1839.

n Aus amtlichen Quellen dargestellt von Dr. C. F. W. Dieteriei, Koͤnigl. Preuß. Geheimen Ober⸗Regierungsrathe, ordentl. Professor der Staats⸗Wissenschaften ꝛc. ꝛc. Erste Fortsetzung. 1 Geheftet. Preis 2 Thlr. 20 Sgr.

na vMhah

2

E. S. Mittler, Berlin (Stechbahn 3)

1 Bekanntmachung, die Kuͤndigung, Auszahlung und Umschreibung der noch unverloosten Staats⸗Schuldscheine betreffend.

Zufolge der Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordre vom 27sten v M betreffend die Umwandlung der Staats⸗ Tnehsacse und die Herabsetzung der Zinsen derselben von 4 auf 3 ½ pCt. (Gesetz⸗ Sammlung Nr. 2255), sollen saͤmmtliche noch im Umlauf befind⸗ L5 Staats⸗Schuldscheine, so weit sie in den Behufs er Tilgung bisher stattgefundenen 19 Verloosungen noch nicht ge⸗ zogen und also nicht bereits gekuͤndigt sind, vom 2. Januar 1843 ab nur noch mit 3 pCt. jaͤhrlich verzinst werden. Es werden daher saͤmmtliche noch zirkulirende, durch die bisherigen 19 Ver⸗ ] nicht betroffene Staats⸗Schuldscheine, zum Behuf der aaren Zuruͤckzahlung der verschriebenen Kapital⸗Betraͤge, welche b- 2. Januar 1843 hier in Berlin bei der Kontrolle der Staats⸗ Papiere, Taubenstraße Nr. 30, in Empfang zu nehmen sind, ih⸗ ren Besitzern hierdurch gekuͤndigt, mit der Aufforderung, diese Pa⸗ piere, unter der schriftlichen Erklaͤrung, die Kuͤndigung anzuneh⸗ 29 spaͤtestens bis zum 1. September d. J. gegen Devposital⸗ Scheine einzuliefern. Einheimische haben jene Erklaͤrung nebst ihren Staats⸗ Schuldscheinen bei der Kontrolle der Staats⸗Pa⸗ piere, Auswaͤrtige aber solche bei der ihnen zunaͤchst gelegenen Re⸗ Perungs⸗ aupt⸗Kasse einzureichen. Von denjenigen Inhabern von Staats⸗Schuldscheinen, welche dieser Aufforderung nicht nach— kommen, wird angenommen werden, daß sie die geschehene Kuͤn⸗ digung ihrer Staats⸗Schuldscheine zur baaren Zuruͤckzahlung der Valuta ihrerseits nicht annehmen, sondern diese Papiere mittelst stillschweigender Vereinigung ohne Weiteres der allgemeinen Kon⸗ vertirung unterwerfen und demgemaͤß vom 2. Januar 1843 ab 1 1.g herabgesetzten Zinssatz von 3 pCt. jaͤhrlich fortbeziehen

Zugleich wird denjenigen Inhabern von Staats⸗Schuldschei⸗ ees welche sich unter Einreichung derselben mit der eeens 85 Zinsen von 4 auf 3 ½ pCt. jaͤhrlich vor dem 1. September J. ausdruͤcklich einverstanden erklaͤren, insofern sie diese Er⸗

klaͤrung: Zeitraume vom 1. Mai bis einschließlich den 30. Juni

2) in dem d. J. abgeben: eine Praͤmie von Zwei Thalern;

b) insofern sie dieselbe im Monat Juli d abgeben: ei Praͤmie von Einem und . 5 e) insofern sie solche im Monat August d. J. 2914 eine

Praͤmie von Einem Thaler

DVerbriefungen beginnen kann, behalten wir uns vor. 4) Diejenigen Staats⸗Schuldschein⸗Inhaber, welche die Zu⸗ ruͤcknahme ihrer Kapital⸗Valuta zum 2. Januar 1843 beabsichtigen, haben dieselben gleichfalls in einer ihrer obenerwaͤhnten desfallsigen Erklaͤrung angeschlossenen Liste nach den Appoints und der laufenden Nummer zu verzeich⸗ nen. Wegen baarer Auszahlung der Kapital⸗Betraͤge sol⸗ 8. cher Staats⸗Schuldscheine wird das Weitere zu seiner Zeit pöoffentlich bekannt gemacht werden.

5) Den zu vorstehend gedachten Zwecken noͤthigen Versendun⸗ gen der Staats⸗Schuldscheine von Seiten der Inhaber an die Regierungs⸗Haupt⸗Kassen und an Erstere zuruͤck ist die Portofreiheit zugestanden, wenn die Adresse bei der Einsen⸗ dung das Rubrum: Thaler Stggats⸗Schuldscheine, zur Fer As bei der Zuruͤcksendung die Rubrik: . Thaler umgewandelte Staats⸗Schuldscheine“ enthaͤlt. Berlin, den 10. Aprik 1842. 16“

3 Haupt⸗Verwaltung der Staats⸗Schulden.

Rother. von Berger. Natan. Tettenborn.

Die Ziehung der 2ten Klasse Söster Koͤnigl. Klassen⸗Lotterie wird den 23sten d. M. Morgens 7 Uhr im Ziehungssaale des Lotteriehauses ihren Anfang nehmen.

Berlin, den 16. August 1842. Koͤnigl. Preußische General⸗Lotterie⸗Direction.

Angekommen: Der Fuͤrst Georg Lubomirski, von Dresden.

Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und kommandirende Ge⸗ neral des Zten Armee⸗Corps, von Weyrach, von Frankfurt a. d. O.

Se. Excellenz der Wirkliche Geheime Rath und Chef⸗Praͤsi⸗ dent des Geheimen Ober⸗Tribunals, Dr. Sack, von Teplitz.

Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und Commandeur des Kadetten⸗Corps, von Below, aus Schlesien.

Der Kurfuͤrstlich Hessische Kammerherr, Legations⸗Rath und Gesandte, Freiherr von Doͤrnberg, von Owenburg

6te Jaͤger⸗Infanterie⸗Regiment eintrat, aus der Festung Olm

Frankreich.

8 ele graphische Depesche. 19 Paris, 11. August, Nachmittags 4 Uhr. Die Deputirten⸗ Kammer hat die Adresse ohne alle Debatten mit Mehrheit angenommen.

+

Deputirten⸗Kammer. itzu (Nachtrag.) Die Abstimmung 1er 8.evsa ergab folgendes Resultat:

Zahl der Stimmenden. 395 Albsolute Majoritaͤt 198 Es erhielten Herr Clementt...... 356 Stimmen Laydet 259 S 1“ Meynard 135 Die beiden Erstgenannten wurden als Quaͤstoren proklamirt.

Deputirten⸗Kammer. Sitzung vom 10. A

1 . .. August. Lü9 gestern gewaͤhlte Adreß⸗Kommission Iestehr aus den Le

ervslle, Lavallette, Amilhau, Dejean, J. Lefebvre, Dumon, Denis, 1i. gan ienn ee. wurde gestern ve. eute zu Anfang der Sitzung ver Üettes ree eg laue 166

„Sire! s die eputirten⸗Kammer sah, wie Sie den

Schmerz uͤberwanden, um in unsere Mitte .s d- Trost 1 8 als Vater, und eine Pflicht als Koͤnig zu erfuͤllen, fuͤhlte e, daß Sie ihr ein großes Beispiel gaben. Dieser Herzenser⸗ guß und diese Seelenstaͤrke, welche Sie an jenem Tage in die

itte des Volkes trieb, fuͤhren heute die Vertreter dieses Volkes 8 Ihnen. Sie haben einen Sohn verloren und Frankreich eine egierung (un règne). Die Vorsehung zwingt Sie, sie noch zu segnen, indem sie Ihnen die Soͤhne zeigt, die sie Ihnen uͤbrig elassen hat. Die großen Eigenschaften des Prinzen, der dem hrone entrissen, erheischen kein anderes Lob, als das Gefuͤhl der durch seinen Tod zwischen zwei Regierungen gelassenen Leere. Die Geschichte zeichnet diese Hoffnungen auf, sie hat, ab⸗ gesehen von dem Geschicke, auch ihre Gerechtigkeit. Der Her⸗ zog von Orleans wird seinen Platz in der Geschichte bezeichnet finden durch die Thraͤnen eines Volkes. Ja, die ganze Nation hat sich der Trauer des Vaters und den Gedanken des Königs zugesellt. Sie beugt sich vor jener Mutter, welche sie zu troͤsten

’1 9t 1se ee der, verwittwet, nicht einmal versucht, sie adoptirt jene Prinzessin, 8er uns statt Thron und Vaterland, nur das Grab ihres Gatecen un

9. August. Ernennung der Quaͤstoren