landraͤthlichen Kreise Luͤbben, Regierungobezirks HPennffar⸗ . Teltow — Luckenwalde, Regierungsbezird 8 ve28 dam — wesentlich veraͤndert, auch in letztern ein neuer landr th⸗ licher Kreis durch Vereinigung der Herrschaften Storkow und Beeskow gebildet worden. Außer diesen Veraͤnderungen cs der Landeseintheilung, wodurch die 981 nach dem Wechsel der Ansichten Verbesserungen zu bewirken uchte, entstand noch eine Erweiterung der 222 im Jahre 1834 durch den Ankauf des Fuͤrstenthums Lichtenberg, welches vom 1. Januar 1836 ab als landraͤthlicher Kreis St. Wendel dem Regierungs⸗ bezirke Trier zugelegt wurde. Nachrichten uͤber den Zustand dieses Landestheils von 1816 bis 1833 sind bei dem statistischen Buͤreau nicht in solcher Vollstaͤndigkeit vorhanden, daß eine Vergleichung der Bevoͤlkerungsverhaͤltnisse desselben fuͤr den hier betrachteten jaͤhrigen Zeitraum angestellt werden koͤnnte, und es konnte daher der Regierungsbezirk Trier in die nachstehende Vergleichung nur mit Ausschluß des Kreises St. Wendel aufgenommen werden. In die Bevoͤlkerungsangaben ist durchgaͤngig auch das in jedem Landestheile stehende Militaͤr eingeschlossen. Aber auch diejenigen Theile des stehenden Heeres, welche sich außer den Grenzen des Staats befinden, konnten nicht uͤbergangen wer⸗ den, wenn die nachstehenden Vergleichungen zusammen genommen alles dasjenige enthalten sollten, was die summarische Uebersicht fuͤr den ganzen Staat umfaßt. In dem ganzen hier betrachteten Zeitraume unterhielt der Preußische Staat Garnisonen in den Bundesfestungen Mainz und Luxemburg. Das zu denselben ge⸗ hoͤrige Personal besteht aus Einwohnern des Preußischen Staats, welche das Dienstverhaͤltniß nur zeitweise außerhalb seiner Gren⸗ zen beschaͤftigt, und deren persoͤnliche Verhaͤltnisse daher auch in die statistischen Tabellen und Bevoͤlkerungslisten der zunaͤchst gele⸗ genen Regierungsbezirke Koblenz und Trier eingetragen werden. Außer diefen Garnisonen befand sich aber zu Anfange des Jahres 1817 noch ein Theil des Preußischen Heeres im Auslande, welcher erst in den naͤchstfolgenden Jahren in dessen Grenzen zuruͤckkehrte. Die Zahl der dazu gehoͤrigen Personen ist bei der Zaͤhlung im Jahre 1816 besonders angegeben worden; aber es laͤßt sich aus den bei dem statistischen Buͤreau vorhandenen Nachrichten nicht vollstaͤndig nachweisen, wie dieselben nach der Ruͤckkehr vertheilt worden sind. Es bedurfte dieser Erlaͤuterungen, um keinen Zwei⸗ fel uͤber den Umfang der Landestheile und des Personals uͤbrig zu lassen, worauf sich die nachstehenden Tabellen beziehen. In den nachstehend benannten Landestheilen befanden sich Einwohner nach den Zaͤhlungen zu Ende der Jahre
Also in letzte⸗
1816 4840 Alsoi . 532,710 796,065 263,355 353,087 597,725 244,638 237,909 366,685 128,776 333,363 549,697 216,334 575,25 824,875 249,621 244,504 408,975 164,471 197,717 330,230 132,513 513,424 757,001 243,577
Reg.⸗Bez. Koͤnigsberg. . 1 Gumbinnen Danzig Marienwerder ... LEIIGA“ 1 Bromberg Stadt Berlin Reg.⸗Bez. Potsd. ohne Berlin Frankfurt mit Hoyerswerda... Stettin
572,859 316,602 237,587 Stralsund 128,493 Breslau.... . 781,181 Gphe.. . 525,183 Liegnitz ohne Hoyerswerda. 634,473 Magdeburg 467,793 Merseburg 491,698 Erlutt... 238,543 Muͤnster 350,603 Minden 339,397 Arnsberg 376,575 Koͤln 326,915 Duͤsseldorf 591,192 Koblenz 344,799 Trier ohne
796,101 223,242 492,357 175,755 393,289 155,702 170,848 42,355 1,084,522 303,341 906,010 380,827 842,053 207,580 628,695 160,902 683,700 192,002 324,825 86,283 411,49 60,646 441,736 102,339 530,212 153,637 447,437 120,522 809,951 218,759 478,430 133,631
433,945 385,388
299,051 309,081
134,894 76,307 Kreis St. Wendel oder Fuͤr⸗ stenthum Lichtenberg... u“ Summe 10,319,993 14,928,501 Außerhalb stehendes Heer.. 29,038 — 29,038 Ueberhaupꝛ 1,5 v57FFo Diese Vermehrung bestand groͤßtentheils aus dem Zuwachse durch die Mehrzahl der Gebornen, welcher nachstehend nachgewie⸗ sen wird. In den 24 Jahren 1817 bis mit 1840 sind in nach⸗ stehend benannten Landestheilen:
Geboren wor⸗ Gestor⸗ Also Zuwachs den ben verblieben Reg.⸗Bez. Koͤnigsberg 724,053 520,0011 203,992
Gumbinnen 562,770 389,526 173,244
Danzig 332,252 247,175 85,077
Marienwerder. .. 520,821 379,538 141,283
“ . 7265,259 539,050 186,209
Bromberg 381,448 279,758 101,690 . Stadt Berlin 204,035 176,632 27,403 Reg⸗Bez. Potsd. ohne Berlin 605,28 11,508 93,780 Herlin 605,288 411,508 193,780
rankfurt mit
Hoyerswerda... 422,402 254 894
189,653
87,739 695,433 604,967
36,499 4,608,508
36,499
638,281 398,354 Stralsund. 18738 Breslau 936 239 Oppeln 854,305 Liegnitz ohne Hoyerswerda... Magdeburg Merseburg ööFö Muͤnster..
215,879 143,460 127,720
40,081 240,806 249,338
703,879 488,792 553,609 253,671 282,882 387,078 403,883 353,104 605,251
378,438 334,180
552,669 355,986 376,636 173,081 227,166 271,663 285,356 267,736 430,518 265,077
151,210 132,806 176,973 80,590 55,716 115,415 118,527 ’85,368 174,736 113,361
Arnsberg .. Koͤln Duͤsseldorf Koblenz . Trier ohne St. Wendel.. Achen 223,403 St. Wendel.. 9,385 Summe 12,375,856 Bei dem Heere im Auslande 160 244 84) Ueberhaupt. 12,376,016 8,850,380 3,525,555 29 Mehr gestorben als geboren und daher in Abzug gebracht.
214,964 224,661 6,287 8,850,136
“ 119,216 68,742 3,098 3,525,/720
Kreis
2018
8 Da nach vorstehenden Angaben in den hier betrach⸗ teten 24 Jahren die Vermehrung der Einwohner uͤber⸗ Hanphe beshh .Fö W“
der hierunter begriffene Zuwachs durch den Ueber⸗ schuß der Gebornen uͤber die gleichzeitig Gestorbenen aber nur ergaa .
so bleibt noch eine Vermehruung von deren Grund noch außerdem nachzuweisen ist. Es ist nun zunaͤchst im Jahre 1834 durchh Ankauf hinzugekommen das Festenthum Lich⸗ g dieses enthielt zu Ende des Jahres 1840 Einwohner 8e Hierunter ist jedoch begriffen der Zu⸗ wachs, welchen es durch den Ueberschuß der Gebornen waͤhrend der 7 Jahre erhielt, wo es unter Preußischer Herrschaft steht mit.. Die Vermehrung durch die bei dem An⸗ kaufe darin vorgefundenen und zu Ende des Jahres 1840 noch darin verbliebenen Ein⸗ wohner betrug demnach nur.. 33,401
Nach deren Abzug noch nachzuweisen bleiben 1,020,433 Hierbei ist zu bemerken, daß die erste am Ende des Jahres
EW“
4,579,470
3,525,636 1053,87
1834 im Fuͤrstenthume Lichtenberg vollzogene Zaͤhlung ergad Einwoßger. .. 35,256 Da nach vorstehender Berechnung von dieser An⸗ zahl jetzt nur noch vorhanden sind 33,401 so muß nach dem Ankaufe noch ein Ueberschuß der Auswanderungen vorgekommen sein von 1,855
Dieser Verlust ist verhaͤltnißmaͤßig sehr betraͤchtlich. Es ist allerdings wahrscheinlich, daß in Folge der Regierungsveraͤnderung Familien, welche aus den Herzoglich Sachsen⸗Koburgschen Landen seit 1816 dahin gezogen waren, nunmehr wieder in ihr altes Va⸗ terland zuruͤckgingen; doch duͤrfte der hleraus entstandene Verlust schwerlich so erheblich gewesen sein, als er sich hier darstellt. Es koͤnnen aber auch nach erfolgter Vereinigung des Fuͤrstenthums Lichtenberg mit dem Preußischen Staate n8⸗am aus ersterm in Folge des nun eroͤffneten neuen Verkehrs in andere Kreise des Regierungsbezirks Trier uͤbergegangen sein. Endlich bleiben auch noch Zweifel gegen die Richtigkeit der im Jahre 1834 unter einer vorlaͤufigen Zwischenverwaltung vollzogenen Zaͤhlung statthaft, obwohl in gewoͤhnlichen Faͤllen die polizeilichen Zaͤhlungen nur weniger, nicht aber, wie hier geschehen sein muͤßte, mehr Einwoh⸗ ner ergeben, als wirklich vorhanden sind.
Die vorstehenden Tabellen gaben — um die Vergleichung mit der am Ende des Jahres 1816 vorgefundenen Volkszahl möglich zu machen — die Zahl der Einwohner in den Regierungsbezir⸗ ken Frankfurt, Liegnitz und Trier nicht nach deren jetzt bestehen⸗ dem Umfange, sondern mit der Abaäͤnderung an, daß der Kreis Hoyerswerda, welcher zu Ende des Jahres 1840 insbesondere 26,235 Einwohner enthielt, noch jetzt bei dem Regierungsbezirke “ in Anrechnung kam, obwohl er bereits seit 1825 zu dem
egierungsbezirk Liegnitz gehoͤrt, und daß der Kreis St. Wen⸗ del, welcher seit 1835 ein Bestandtheil des Regierungsbezirks Trier ist, aus gleichem Grunde hiernach abgesondert als Fuͤrsten⸗ thum Lichtenberg mit 36,499 Einwohnern aufgefuͤhrt werden mußte. Mit der hiernach erforderlichen Abaͤnderung betrug demnach die Zahl der in den benannten Regierungsbezirken nach ihrem jetzigen Umfange durch die Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1840 wirklich vorgefundenen Einwohner
fuͤr den Regierungsbezirk Frankfurt statt
796,101 769,866 fuͤr den Regierungsbezirk Liegnit statt 842,053 fuͤr den Regierungsbezirk Trier satt⸗ 8 433,945 . 470,444 36,499
868,288
indem das Fuͤrstenthum Lichtenberg mit jetzt nicht mehr abgesondert aufgefuͤhrt wird Summarisch giebt Beides das Gleiche naͤmlich 2,108,598 2,108,598 Nach dieser Berichtigung ergeben sich nachstehende Volkszah⸗ len fuͤr die 8 Provinzen des Preußischen Staats in ihrem gegen⸗ waͤrtigen Umfange und nach der Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1840, wie dieselbe jetzt bei dem statistischen Buͤreau festgestellt ist. 1) Preußen und zwar: Ostpreußen.. “ 1,393,700 Westpreußen... 916,382 8 2,310,172 e] u.1,233,850 öö1öö1111.“] u1,857,097 4) Pommernrn .. “ 1,056,494 5) Schlesien... E“ hb 2,858,820 e“ W u“ “ 1,637,221 I V] 16146“ ..1,383,197 8) Rheinproviinzz .. 1““ 2,591,650 Der ganze Staat wie vorhin 14,928,501 Nach den vorstehenden Tabellen hatte waͤhrend des hier be⸗ trachteten 24jaͤhrigen Zeitraumes der Regierungsbezirk Minden Zuwachs durch den Ueberschuß an NE 115,415 Die Vermehrung gegen die Zaͤhlung v. 1816 betrug aber nur. 102,339 Mo wensger. —7075
Es befanden sich folglich am Ende des Jahres 1840 sehr nahe an 3 pro Cent der damals gefundenen Einwohnerzahl weniger darin, als vorhanden gewesen seyn muͤßten, wenn waͤhrend des er⸗ waͤhnten Zeitraums keine andere Veränderung, als durch Gebur⸗ ten und Todesfaͤlle in der am Ende des Jahres 1816 gefundenen Einwohnerzahl vorgekommen waͤre. Es ist wenigstens in hohem Grade unwahrscheinlich, daß die Zaͤhlung zu Ende des Jahres 1816 in Folge irriger Angaben oder vorgekommener Doppelzaͤhlungen mehr Einwohner ergeben habe, als damals wirklich vorhanden waren; und es bleibt daher nur anzunehmen, daß in diesem Re⸗ gierungsbezirke wirklich eine Auswanderung bestanden habe, welche die Einwanderung so betraͤchtlich uͤberwog. Es ist uͤberdies nicht einmal wahrscheinlich, daß die wegziehenden Einwohner sich in andere Theile des Preußischen Staats begeben haͤtten, da wenigstens in den Verhaͤltnissen der naͤchstan⸗ grenzenden Regierungsbezirke Muͤnster und Arnsberg keine Ver⸗ anlassung hierzu liegen duͤrfte, und es bleibt daher nur die Ver⸗ muthung eines wirklichen Wegziehens in das Ausland uͤbrig. Nun zeichnet sich zwar der Regierungsbezirk Minden besonders auffallend aus gegen das zunaͤchstangrenzende Muͤnsterland, uͤber⸗ haupt aber gegen die am langsamsten in der Bevoͤlkerung fort⸗ schreitenden Landestheile durch einen verhaͤltnißmaͤßig großen Ueberschuß der Gebornen uͤber die Gestorbenen, welcher nach den vorstehenden Angaben binnen 24 Jahren 34 pro Cent betrug, 8 es bleibt daher immer noch eine schnellere Vermehrung der
inwohnerzahl uͤbrig, obwohl beinahe ein Neuntheil dieses Zu⸗ 829 durch die vorbemerkte Auswanderung aufgezehrt wird. ndessen steht diese Thatsache doch vereinzelt im reußischen
Staate und bedarf um so mehr einer außer den Grenzen dieses Aufsatzes liegenden Pruͤfung. (Schluß folgt.)
Berichtigung. Im gestrigen Blatte der St. Ztg. ist der Artikel Weißenfels durch ein Versehen unter „Deutsche Bun⸗ desstaaten“, statt unter Inland gesetzt worden.
Meteorologische Beobachtungen. Ne.
1842. 19. Sept.
Abends 10 Uhe.
Lafldrack. . 336,39 Par. 335,67 Pas. 335,36 Par. Lafrwürme. + 9,7° n. + 19,52n. + 12,7° n. Thaupunkt. +— 8,82 h. + 9,02 n. + 8,8° n. Dunstsktligung 93 pct. 45 pct. 74 pct. Wetter.. heiter. beiter. halbbeiter. Winldk. 0. 80. Sso. Würmewechsel +† 21,¼* Wolkenzug... — 8s0. — 8,4 °h.
Tagesmittel: 335,819 P.. + 14,02 R. 4† 8,90 h. 71 „Ct. oso.
Naecb eiumaliger Deobachtung.
Nachmittags 2 Ubr.
Morgens 6 Ubr.
Quellwürme 9,0* R. Pluasswürme 13,9“ h. Bodenwärme 12,22 0 k. Ausdünstung 0,078 Rh. Niederschlag 0 Rh.
Berliner BBörse. Den 20. September 1842.
Pr. Cour. Beief. Geld.
Pr. Cour.
Actien. Heief. Geld.
Fonds. s
104 ½ 1032 102 ½ —
85 ½ —
Bel. Pota. Kisenb. 127 — do. do. Prior. Obl. 103 —
Mgd. Lps. Risenb. — 119 do. do. Prior. Obl. — 102] Brl. Anb. Risenb. 104 103 ½ do. do. Prior. Obl. —
Düss Klb. Kisenb. 78 ½ do. do. Prior. Obl. 99
Rbein. Risenb. 90
do. do. Prior. Obl. 99 ¼ Berl.-Frankf. Eis. 101 ½
Grossh. Pos. do. Ostpr. Pfandbr. 104 ½ — — 4 101 5 Priedrichad'or 13 ½ Andere Goldmün-
Pomm. do. Kur- u. Neum. do. * 1035 nen à 5 Tb. 10 ½ 9 ⅔ Disconto. 3 4
86 Sebuld-Sch.*) 3 ½ Pr. kuagl. Obl. 30. 4 Prüm. Sch. der Sechandlung. Kur- u. Neumürk. Schuoldverschr. 102 ½ 101 ¾ Berl. Stadt-Obl.*) : 102 ⅔ — Dauz. do. in Th. 48 Westp. Pfandbr. — 106 ½
102
Schlesische do.
*) Der Käufer vergütet auf den am 2. Januar 1843 fslligen Coupon ½yct. Pr. Cour. Thle. au 30 Sgr. Brief. CGeld. 139 ½ 138 ¾ 150 ½
Wechsel-Coursg.
Kaurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Me. 6 23 ½ 2 Mt. 79 ½ 2 Me. 103 ⅔ 2 Mt. 102 ⅔ 2 Me. 99 ½ 8 Tage —
2 Mt. —
3 Woch. 1 1 %
Amsterdam . bII11“ do. 250 . Hamburg 8 300 Mk. do. ...300 HMx. C’—¹ 300 Pr. 150 Fi. 150 PI. 100 Thlr. Leipzig in Courant im 14 Tbl. Fuss. . 100 Thle. Frankfurt a. M. WA22 150 PlI. PetersaIbuerg . 1 Shbl.
139 150¾ 150¾
Wien in 20 Xr. Augsburg.
Breslau
Auswäürtige Börsen. Amsterdam, 16. Sept. Niederl. wierkl. Sch. 52 ½. 5 % do. 101 2. Kanz-Bill. —. 5 % Span. 16 1QG⁄. 3 ⅓ do. 21 ½. Pass. —. Ausg. —. Zinsl. —.
Antwerpen, 1ö5. Sept. Zinsl. —. Neue Anl. 16 9⅛.
London, 14. Sept. Cons. 3 92 ⁄. Belg. —. Neue Aul. 16 ½. Pa⸗ sive 3. Ausg. Sech. 9 ½. 2 ½ % Holl. 52 ½. 5 % 102 . 5 % Port. 35 ¼. 3 ½ 20 ½. Engl. Russ. —. Bras. 67 ½. Chili —. Columb. —. Mex. 35 ½¼. Peru 15.
Paris, 15. Sept. 5 % Rente fin cour. 119. 20. 3 9 Rente üin cour. 80. 45 Anl. de 1841 —. 5 Neapl. au compt. 107. 20. 5 ½ Span. Rente 22 ½. Pass. —.
Wien, 15. Sept. 5 % Met. 109 ½. 49 100 ½. 3 ½ 77. 2 ½ —. 5 —. Bank-Actien 1632. Aul. de 1834 139 ½. 4e 1829 109 ½.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 21. Sept. Im Schauspielhause: Das Glas Wasser, Lustspiel in 5 Abth., nach Scribe, von A. Cosmar. (Dlle. Clara Stich: Anna, als Gastrolle.)
Donnerstag, 22. Sept. Im Schauspielhause: Die Herrin von der Else. (Fraͤul. Ch. v. Hagn wird hierin in der Rolle der Helene wieder uftreten.)
8*
Königsstädtisches Theater. Mittwoch, 21. Sept. Einen Jux will er sich machen. Posse mit Gesang in 4 Akten, von J. Nestroy. Donnerstag, 22. Sept. Der Vater der Debuͤtantin. Vor⸗ her: Die Koͤnigin von 16 Jahren.
Die Italienischen Opern⸗Vorstellungen fuͤr die Winter⸗Saison beginnen mit dem 1. Oktober und finden woͤchentlich drei Mal: Montag, Mittwoch und Sonnabend statt. Der Anfang jeder Vorstellung ist 6 ½ Uhr. Ein Abonnement zur Italienischen Oper ist nur zum vollen Preis zulaͤssig.
Die Gesellschaft bestehr aus folgenden Mitgliedern:
Prime Donne: Sigre. Laura Assandri, — Angiolina Zoja, — Adelaide Pollani.
Primi Tenori: Sigri. Italo Gardoni, — Luigi Paulin.
Primi Bassi: Sigri. Agostino Zucconi, — Angelo Pollani, — Achille Bassi.
Primo Buffo Comico: Sigr. Gregorio Carozzi.
Seconda Donna: Sigra. Angiola HFina.
Secondo Tenore: Sigr. Gaetano Perelli.
Secondi Bassi: Sigri. Vinzenzo Robaudi, — Carlo Pizzocaro.
Marktpreise vom Getraide. u Berhin, den.an. 1842. u Lande: Weizen 2 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf., auch 2 Rthlr.; Roggen 1 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 20 2 r.; e Gerste 1 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 5 Sgr.; kleine Gerste 1 Rthlr. 1 Sgr. 3 Pf.; Hafer 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 27 Sgr. 6 Pf.; Erbsen 2 Rthlr. 8 Sgr. 9 Pf., auch 2 Rthblr. 7 Sgr. 6 Pf. Zu Wasser: Weizen 2 Rthlr. 15 Sgr., auch 2 Rthlr. 10 Sgr.; Roggen 1 Rthlr. 18 Sgr. 9 Pf., auch 1 Rthlr. 17 Sgr. 6 Pf.; kleine Gerste 1 Rthlr. 5 Sgr.; Hafer 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 28 Sgr. 9 Pf.; Erbsen (schlechte Sorte) 1 Rthlr. 25 Sgr., auch 1 Rthlr. 21 Sgr. 3 Pf. Sonnabend, den 17. September 1842. Das Schock Stroh 9 Rthlr. 5 Sgr., auch 8 Rthlr. 15 Sgr.
r Centner Heu 1 Rthlr. 10 Sgr., auch 27 Sgr. 6 Pf. “ De
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei. Beilage
Bank von Frankreich. 8 Der Moniteur enthaͤlt. einen Artike
Gruͤndung in ihrer Organisation einge
lehnen daraus Folgendes: Bei der ekrrichtung der Bank im Jahre VIII.
pital derselben auf 30 Millionen festgesetzt worden. wurde es auf 45 Millionen erh Millionen und am 1. J 111,500,000 Fr. Von der Gruͤndung in einem Zeitraume von der eventuellen Verluste des 1,973,900 Fr., also im Mittel teressant, ten sind; sie fanden statt
1 — 1809 (inckl.) . 9, von 1806—1809 ( ) 886 980 » 1,805,293 »
Jahr hinweg, so betraͤgt der Verlust im
1”“ 1810 — 1826 Fää́uffsez 60000900⸗ 6 »„ 1827 — 30. Juni 1830 151 „ 1. Juli 1830 — 30. Juni 1831 Laͤßt man das letzte
Mittel jaͤhrlich nur 8030 Fr.
Am 1. Januar 1835 waren von den 1,208,500,000 Fr. Bank⸗ Billets, die seit Eroͤffnung der Bank ausgegeben worden, fuͤr 956 Millionen eingezogen und vernichtet, mithin blieben noch 2. 72,500,000
Fr. in Umlauf. In diesen 32
zisen koͤnnen. die Bankscheine durch andere Mittel,
allen Anstalten, die Billets au Porteur ausgeben,
Bekanntmachungen. 8 Bekanntmachung. Die am 1. April 1843 pachtlos werdende, bis da⸗ hin dem Muͤhlenmeister Oehmgen nach dem prolon⸗ girten Kontrakte vom 20. Juni 1838 verpachtete Kb⸗ nigliche Domanial⸗Wassermuͤhle zu Holleben, welche 7 Mahlgaͤnge, eine Oelmuͤhle mit 10 Paar Stam⸗ pfen, eine Schneidemuͤhle und Branntweinbrenne rei⸗Gebaͤude enthaͤlt, soll mit allen zu dieser Muͤhle gehoͤrigen Gebaͤuden und Bauwerken, dem gehenden und treibenden Zeuge derselben und den in der In ventarien-Urkunde vom 1. April 1835 bezeichneten Inventarien⸗Stuͤcken, welche der gegenwaͤrtige Paͤch ter, Muͤhlenmeister Oehmgen, zuruͤck zu gew hren hat, so wie mit nachstehenden Grundstuͤcken, als: einem Garten von 17 ◻R. 31,68 ◻ Fß., zwei Weh⸗ rigten, die Linke und die Rechte genannt, wovon ersteres 15 ◻ R. 89,2s ◻ Fß. und letzteres 76 ◻ R. 105,12 ◻ Fß. an Flaͤche enthaͤlt, ferner mit allen der gedachten Muͤhle zustehenden Berechtigungen, jedoch mit Ausnahme der Geschirr⸗ und Bau⸗Dienste, un⸗ ter den festgesetzten Veraͤußerungs⸗Bedingungen im Wege der offentlichen Licitation gegen das Meistge⸗ bot zum Verkauf gestellt werden, wobei das Mini⸗ mum der Kaufgelder auf 24,617 Thlr. 4 Sgr. 7 Pf. neben der gesetzlichen Grundsteuer festgesetzt worden ist. Die außerdem von dem Ersteher noch zu leisten⸗ den Zahlungen sind in den Veraͤußerungs⸗Bedin⸗ gungen naͤher angegeben. — Zu dieser Ausbietung ist ein Licitations⸗Termin auf den 1. Oktober d. Js., Vormittags 10 Uhr, in dem Konferenz⸗Zimmer un⸗ seres Kollegii angesetzt, welcher von dem von uns dazu beauftragten Herrn Geheimen Regierungs⸗Rath Fleischauer abgehalten werden wird. Der geneh⸗ migte Veraͤußerungs⸗Plan nebst dem Muͤhlen⸗In⸗ ventarien⸗Verzeichniß, die genehmigten Veraͤuße⸗ rungs⸗Bedingungen, die darin erwaͤhnten allgemei⸗ nen Bedingungen der Veraͤußerung von Domainen⸗ Vorwerken und anderen groͤßeren Domainen⸗ und Forst⸗Etablissements und die Regeln der Licitation, so wie der prolongirte Pacht⸗Kontrakt mit dem Muͤh⸗ lenmeister Oehmgen vom 20. Juni 1838, koͤnnen in der Domainen⸗Registratur unseres Kollegii in den Dienststunden vom 1. September c. ab eingesehen, auch auf Verlangen gegen Entrichtung der Kopia⸗ lien in Abschrift mitgetheilt werden. b Kaufbewerber werden wegen der zur Sicherstellung ihrer Gebote nachzuweisenden oder zu bestellenden Sicherheit auf den §. 5. der Licitationsregeln verwiesen, um danach ihre Einrichtung vor dem Termine zu treffen. Merseburg, den 22. August 1842. Koͤnigliche Regierung, Abtheilung fuͤr die Verwaltung der direkten Steuern, Domainen und Forsten.
8
Subhastations⸗Patent. Freiwilliger Verkauf. 8 Koͤnigliches Ober⸗Landesgericht. Die im Liegnitzer Kreise belegenen Guͤter 1
Groß⸗Baudiß nebst Marienhof, Graenowitz und Campern auf 40,366 Thlr. 10 Sgr. 10 Pf. Klein⸗Baudiß auf 56,985 ⸗ 23 8 ⸗ Jenkau auf v8s9 2„ jandschaftlich abgeschaͤtzt, sollen auf Antrag der Be⸗ sitzer, du Portschen Erben, in termino den 3. De⸗ zember 1842, Vormittags 11 Uhr, auf dem hiesigen Ober⸗Landesgerichte vor dem Deputirten, Herrn Ober⸗Landesgerichts⸗Assessor Jonas, freiwillig
subhastirt werden.
Taxe, Hypothekenschein und Kaufbedingungen koͤn⸗ nen in unserer Registratur eingesehen werden, wobei noch bemerkt wird, daß diejenigen 4500 Thlr., welche Rubrica I. des Hypothekenbuchs, als fuͤr den fruͤhe⸗ ren Besitzer der Baudißschen Guͤter du Port auf Gros⸗Wandris einzutragendes Abloͤsungs⸗Kapital, vermerkt stehen, vom Kaufe ausgeschlossen bleiben.
Die Kaufbedingungen sind folgende:
a) Die Guͤter koͤnnen sowohl im Ganzen, als auch
vereinzelt, letzterenfalls I. Groß⸗Baudiß mit . und den dazu gehdrigen Zinsdoͤrfern Graenowitz und Campern,
l uͤber die Operationen
d die Verbesserungen, die seit ihrer der Bank von Frankreich un fuͤhrt worden sind; wir ent⸗
oͤht, am 22. April 1800 auf 90 anuar 1814 betrug das Kapital der Bank
der Bank bis zum Jahre 1835, d. h. 32 Jahren, betrugen die zur Deckung Portefeuille bestimmten Summen
61,688 Fr. jaͤhrlich. die Epochen zu kennen, in denen diese Verluste eingetre⸗
Jahren hat die Bank nur das Vorhandenseyn von falschen Bankscheinen im Betrage von 80,000 Fr. nachwei⸗ Seit dem Jahre 1834 ist es unmoͤglich geworden, als die sind, deren sich die Bank selbst bei Anfertigung derselben bedient, nachzuahmen. Von
2019
ußischen Staats⸗Zeitung. N 262.
tirungs⸗Kasse, waͤhrend der 1,200,000 Fr. falsche Billets eing
war das Ka⸗ m Jahre XI.
Waͤhrend des Jahres 1841 ken, die damals zusammen ein K 509,455,000 Fr. diskontirt, diese 34 Cent. — 13 Fr. 90 Cent.
Waͤhrend des Jahres VIII. kontirten Handels⸗Effekten einen Jahre XIII. von 630,870,000 Fr., Fr., im Jahre 1814 von 88,50 547,451,500 Fr.
Seit jener Zeit betrugen die 1818 — 1825 (incl.) 435,638,000 F
Es ist in⸗
811 Fr.
lich 4 pCt. gewesen war, wurde 1814 auf 5 pCt. erhoͤht.
Jahre 1820 ist der Zinsfuß auf Unterschied der Verfallzeit.
dessen Geschaͤft an einem einziger 1830, sich auf 236 Millionen b
Die Total⸗Summen der Jahre 1836:
ist die Bank
von Frankreich diejenige, welche die wenigsten falschen Billets zaͤhlt. So hat, um nur eine Thatsache anzufuͤhren, die Diskon⸗ 17, Jahre ihres Bestehens, fuͤr
eloͤst.
Das Minimum der Dividenden der Bank war 10 Fr., im Jahre 1814, das Maximum 144 Fr., im Jahre 1839; der mittlere Werth ist 6 pCt. oder 60 Fr. für die Actien, ohne den Reserve⸗Fonds.
haben die 9 Departements⸗Ban⸗ apital von 23 Millionen besaßen,
Operation gab Zinsen von 5 Fr.
hatten die durch die Bank dis⸗ Werth von 111,820,000 Fr., im im Jahre 1811 von 391,000,0000 00,000 Fr., im Jahre 1817 von
Diskontirungen im Mittel: von r., von 1826 — 1833 414,654,000
Fr. und fuͤr jedes Jahr von 1831— 1841 (incl.) 742,733,000 Fr. Der Zinsfuß (taux) der Diskontirungen, welcher urspruͤng⸗
vom 1. Maͤrz bis zum 31. Juli
Er war 4 pCt. bis zur Verfallzeit von 30 Tagen, und 5 pCt. bis zur Verfallzeit von 30 — 90 Tagen. Im
4 pCt. herabgesetzt worden, ohne
Fuͤgt man zu diesen Operationen noch die Vorschuͤsse auf Actien von Kanaͤlen, auf Renten, auf Barren und werthvolle Gegenstaͤnde hinzu, so wird man die Wichtigkeit dieses Etablissements begreifen,
Tage, naͤmlich am 6. Januar
elief.
Operationen betrugen seit dem
kleinen oder Consumtions⸗Handel herruͤhrten.
bvchs 1E 6 .h 06h “ 1819-g82,
1836. 952,233,500 Fr. 1837 939,449,900 ⸗ 1838. 974,140,300 ⸗ 1839. 1,454,043,400 ⸗ 1840 1,461,350,180 ⸗- „† 1,212,838,672 ⸗ Folglich in der letzten Periode mehr 420,702,900 Fr.
Am 1. Januar 1814 hatte die Bank fuͤr 113,843,000 Fr. Billets im Umlauf und fuͤr 32 Millionen in Reserve; am 29sten waren nur noch fuͤr 45 Millionen, am 30sten fuͤr 15,078,000 Fr. in Umlauf, und am folgenden Tage zog sie noch fuͤr 3,270,000 Fr. gegen baares Geld ein, so daß ihre Liquidirung sich auf etwa 12 Millionen reduzirte. Bei dem Zustande, worin sich Frankreich damals befand, vernichtete die Bank die Platten und Geraͤthschaf⸗ ten, welche zur Anfertigung ihrer Billets haͤtten dienen koͤnnen, und zugleich wurden fuͤr 251 Millionen Billets vernichtet, naͤm⸗ lich fuͤr 173 Millionen verbrannt und 78 Millionen, sobald sie bei der Bank eingingen, mit dem Stempel der Unguͤltigkeit versehen.
Im Jahre 1830 stieg das Portefeuille, welches zu anderen Zeiten zwischen 30 und 40 Millionen Fr. schwankte, auf etwa 130 Millionen in Effekten, die hauptsaͤchlich aus dem sogenannten Nur zweimal hat das Portefeuille diesen Betrag uͤberstiegen, naͤmlich am Ende des Dezembers 1825 enthielt es 155 Millionen Effekten, und am 24. Dezember 1838 betrug die Zahl der Effekten im Portefeuille 122,951 Millionen, die einen Werth von 172,970,200 Fr. repraͤ⸗ sentirten.
Im Laufe des Jahres 1829 waren niemals weniger als 162 Millionen in der Kasse; die Reserve stieg bis auf 206 Mil⸗ lionen. Die Ausgabe von Billets vartirte von 186 —212 Millio⸗ nen. Im Juni 1838 betrug die Reserve 298 Millionen, und die staͤrkste Ausgabe von Billets war 227 Millionen gewesen.
im Mittel 955,374,500 Fr.
im Mittel 1,976,077,400 ⸗ 8
b) Wer auf den ganzen Komplexus der Guͤter bie⸗ ten will, bestellt eine sofort Pichtksch zu depo⸗ nirende Caution von 10,000 Thlr.
Fuͤr Gebote auf die einzelnen Guͤter aber wer⸗ den, und zwar auf die Guͤter ad I. 4000 Thlr., auf das Gut ad II. ebenfalls 4000 Thlr. und auf das Gut ad III. 2000 Thlr. Caution deponirt.
c) Der Verkauf geschieht in Pausch und Bogen,
ohne alle Vertretung, auch verzichtet der Kaͤufer
auf jede Entschaͤdigung fuͤr die inzwischen durch
Kapitals⸗Zahlung erfolgte theilweise Abloͤsung
des Getraide Zinses dreier Bauern zu Groß
Baudiß.
d) Der Zuschlag erfolgt an den Meist⸗ und Best⸗ bietenden nach der Einigung der Interessenten.
e) Die Zahlung des Kaufpreises wird baar in Cou⸗ rant oder in Schlesischen Pfandbriefen nach dem Course vor der Uebergabe der Guͤter nach Ein gang der obervormundschaftlichen Einwilligung des Koͤnigl. Pupillen⸗Kollegii zu Breslau in den Zuschlag, weshalb Lizitant mindestens zwei Mo⸗
Allgemeiner Anzeiger für die Preustischen Staaten
den 10. Februar 1843, Vormittags 11 Uhr, welche ein mit den bereits bekannten Erben gleich
geladen. b Danzig, den 1. Juli 1842.
nat lang an sein Gebot gebunden bleibt, und zwar der Antheil der majorennen Miterben an diese unmittelbar, der Rest aber zum Deposito des Koͤnigl. Pupillen⸗Kollegiums zu Breslau, zur Ritterguts⸗Besitzer du Portschen Vormund⸗ schafts⸗Masse, gezahlt.
Auch koͤnnen bei dem Verkaufe des ganzen Komplexus der Guͤter 90,000 Thlr. Kaufgelder, zu 4 pCt. verzinsbar, zur ersten Stelle auf der⸗ selben belassen und hypothekarisch eingetragen werden.
1) Die Uebergabe der Guͤter erfolgt gleich nach Eingang der obervormundschaftlichen Geneh⸗ migung des Zuschlages und nach Entrichtung der Kaufgelder.
6) Die saͤmmtlichen Kosten der Subhastation und der Licitation inelusive Stempel, so wie der Uebergabe, traͤgt der Kaͤufer ohne Anrechnung auf das Kaufpretium.
Glogau, den 15. Juli 1842.
Koͤnigliches Ober⸗Landesgericht. I. Senat.
(L. S.) v. Forkenbeck.
Publicandum.
Das zur Kammerherr von Behrschen Verlassen schaft gehdͤrende, im Greifswalder Kreise und Beh renhoͤfer Kirchspiel belegene Gut Stresow faͤllt Tri nitatis 1843 aus der Pacht, soll auf 14 Jahre gan⸗ derweitig verpachtet und zu solchem Zwecke in fol⸗ genden Terminen:
am 26. September, am 10. und 19. Ok⸗
tober d. J.,
Morgens 10 Uhr, vor dem Kbnigl. Hofgericht auf⸗ geboten werden. Pachtliebhaber, denen die Einsicht der Licitations⸗Bedingungen in der Hofgerichts Kanzlei freisteht, haben ihre Gebote in solchen Ter minen abzugeben.
Greifswald, den 14. September 1842. 1 Koͤnigl. Preuß. Hofgericht von Pommern u. Ruͤgen.
Dr. Odebrecht.
Jahre 1838 enthaͤlt
6◻ R. Mad. M.
Nach der Vermessung vom
Stresow:
1) an Acker 1358 Mg. an Wiesen 96 ⸗ an Weide an Hoͤlzungen an Hof⸗ u. Dorfstellen an Seen an Soͤllen u. Morgen 25
) an unnutzbar. Flaͤchen 41 3
1041 Mg. 54 R. Mgd. M.
Nothwendiger Verkauf.
Die beiden von dem Gastwirthe Joseph Guͤnther besessenen Grundstuͤcke, von denen das eine am vor⸗ staͤdtischen Graben sub No. 40 des Hypothekenbuchs und No. 166 der Servis⸗Anlage belegen und auf 15,615 Thlr. 9 Sgr. 10 Pf. abgeschaͤtzt ist, und das andere in der Fleischergasse sub No. 43 des Hypothe⸗ kenbuchs und sub No. 157. 158 und 159 der Servis⸗
Die unbekannten Erben
am 13. April Louis Calpestri,
richts vom 2. nadiers Jacob Buschmann, des hier am 29.
borenen Schultz,
drich Mindermann,
besteht,
sellen Wilhelm Schilling,
hann Andreas Hoffmann,
drich Barth,
in Anspruch genommen wird,
laß von 21 Thlr. 20
abgeschaͤtzt worden, und welche zusammen das Ga
Klein⸗Baudiß und Zubehor, und n. Jegkau und Zubehdr, “ cantre abette Lütüte
ffratur einzusehenden Taxen,
Anlage belegen und auf 181 Thlr. 21 Sgr. 10 ef.
haus Hotel de Berlin bilden, sollen zufolge der nebst Personen, oder wer als Glaͤubiger, Cessionar oder serscheinen, ihre Gebore zu thun un Hypothekenscheinen und Bedingungen in der Regi⸗ aus irgend einem Grunde Anspruch auf diesen Nach⸗ u haben glauben, ingleichen alle de
laß
an hiesiger Gerichtsstelle verkauft werden. 2 Zugleich wird der seinem Aufenthalte nach unbe⸗ werden aufgefordert, sich kannte Besitzer Joseph Guͤnther zur Wahrnehmung seiner Gerechtsame zu dem anberaumten Termine vor
Kͤnigl. Land⸗ und Staͤdtgericht
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 20. August 1842. Das in der Heiligengeist⸗Straße Nr. 40 belegene nen den bekannten Erben, in deren Ermangelung Grundstuͤck des hierdurch dffentlich zum Termin vor saber dem Fiskus zugesprochen und verabfolgt wer geladenen Rentiers Friedrich Wilhelm Heitsch, ge⸗ den wird, und die sich etwa erst nach erfolater Praͤ richtlich abgeschatzt zu 20,049 Thlr. 14 Sgr. 6 Pf., soll klusion meldenden näaͤheren oder gleich nahen Erben am 28. April 1843, Vormittags 11 Uhr, sj an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare Hypothekenschein sind in der Registratur einzusehen. weder Rechnungslegung noch Ersatz der gehobenen
1““
Bekanntmachung
1) des hier mit 13 Thlr. 19 Sgr. 4 Pf. Nachlaß 1836 verstorbenen Stallmeisters
des durch Erkenntniß des unterzeichneten Ge⸗ Juli 1835 fuͤr todt erklaͤrten Gre—
Juli 1836 mit 4 Thlr. Nachlaß verstorbenen Grenadiers Friedrich Henning, der am 24. und 25. November 1837 verstorbenen Arbeitsmann Krauseschen Eheleute, Vornamens Johann Gottfried und Johanne Louise geborne Goetze, deren Nachlaß 10 Thlr. 26 Sgr. betraͤgt,
) der am 13. Maͤrz 1838 hier mit einem Nachlaß von 13 Thlr. 20 Sgr. verstorbenen Wittwe Tro⸗ nicke, fruͤher verwittwet gewesenen Muͤller, ge⸗
) des am 20. Maͤrz 1838 hier mit 4 Thlr. 24 Sgr. Nachlaß verstorbenen Hausvoigtei⸗Gehuͤlfen Frie⸗
des am 22. Juni 1830 hier mit 19 Thlr. Nach⸗ laß verstorbenen Garde⸗Invaliden Christian Gaäede, auch Goede oder Gede,
des am 8. Mai 1839 hier verstorbenen Arbeits⸗ mann Daniel Friedrich Freitag, dessen Nachlaß in einem Grundstuͤck, 650 Thlr. werth, und einem auf 47 Thlr. 13 Sgr. taxirten Mobiliar, nach Abzug von 681 Thlr. 16 Sgr. 6 Pf. Schulden,
des am 31. Dezember 1839 hier mit 6 Thlr. 10 Sgr. 2 Pf. Nachlaß verstorbenen Zimmerge
des am 22. September 1840 hier mit 14 Thlr. 12 Sgr. 9 Pf. Nachlaß verstorbenen Unteroffi⸗ ziers vom ;sten Garde⸗-Regiment zu Fuß, Jo⸗
des am 6. Juni 888 hier mit 40 Thlr. Nachlaß verstorbenen Kanzlisten Joachim Friedrich Neue, wohlthat der ereinsetzung in de igen Stand des am 28. September 1840 bier mit 6 Thlr⸗ hlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, 20 Sgr. verstorbenen Nachtwaͤchter Johann Frie⸗
des am 23. v. 1841 hier verstorbenen Par⸗ ticulier Carl Christoph Scheibe, dessen Nachlaß, es Fe 2 ,
Ls 1 aß’ fuͤr publi . enden Pr Bescheides in einem Grundstuͤcke zum Werthe von 2000 Thlr. f publizirt zu erachtenden Praͤklusiv Bescheides an und 62 Thlr. baar besteht, welcher von der un verehelichten Friedericke Caroline Jordan, einer Blutsverwandten des Erblassers im 4ten Grade,
des am 12. August 1808 hier mit einem Nach⸗ — gr. 8 Pf. verstorbenen Invaliden⸗Unteroffiziers Johann Jacob Knauer, insbesondere die ihrem Aufenthalte nach unbe⸗ kannten Erben desselben, näaͤmlich: a) seine Tochter, die verwittwete Grenadier Schuͤtz, Elisabeth Christiane geborene Knauer, b) der Ehemann und die Kinder seiner am 26. Maͤrz g 1809 verstorbenen Tochter, Dorothee Sophie, des Eigenthuͤmers geborenen Knauer, namentlich: 1) der Grenadier Martin Brosolo 2) der Joseph Brosolowitzki, 3) der Johann Carl Knauer, 4) die Friedericke Plagemeier, 8 so wie die etwanigen Erben oder Erbnehmer dieser ten Bietungs-Termine, Vormittags um 11 ur, zu
nahes oder naͤheres Erbrecht zu haben vermeinen,
am 13. Mai 1843, 10 Uhr, vor dem Herrn Stadtgerichts⸗Rath Wolff, oder vor⸗ her an hiesieger Gerichtsstelle in der Lindenstraße Nr. 54, entweder persoͤnlich oder schriftlich, oder durch einen gehoͤrig zu legitimirenden Mandatarius, wozu ihnen der Justizrath Kruͤger und der Justiz⸗ Kommissarius Sello in Vorschlag gebracht werden, zu melden und ihre Ansprüͤche geltend zu machen, widrigenfalls der Nachlaß der vorgenannten Perso⸗
* alle Handlungen und Dispositionen derselben anzu Tarxe undserkennen und zu uͤbernehmen schuldig, von denselben
Mutzungen zu fordern berechtigt, sondern sich ledig lich mit dem, was alsdann noch von den Erbschaf ten vorhanden waͤre, zu begnuͤgen verbunden seyn sollen. Potsdam, 14. Juli 1842.
Koͤnigliches Stadtgericht hiesiger Residenz.
Einberufungs⸗Edikt. „Von Seiten des Raaber Stadt⸗Magistrats wird der seit 17 Jahren abwesenden Waise Antonia Liebl, zu Uebernahme ihres Erbantheils von 471 Gulden 1 Fr. W. W., ein vom 10. Juni 1842 an zu berech⸗ nenden Jahres⸗Termin festgesetzt, innerhalb welchem obbenannte Antonia Liebl um so gewisser zu erschei⸗ nen hat, als widrigenfalls erwaͤhntes Erbe den uͤbri⸗ gen Verwandten verabfolget wird.
Berlin, den 19. September 1842. Von der Kaiserl. Koͤnigl. Oesterreichischen Gesandtschaft. 8
Bekanntmachung. Daß zu dem Nachlasse des unlaͤngst verstorbenen Regierungs⸗ und Konsistorial⸗Advokaten Johann Heinrich Maͤrker hier auf Antrag der Erben dessel⸗ ben von Uns der Ediktal-Prozeß eroͤffnet und Mittwoch der eilfte Januar 1843 als peremtorischer Anmeldungs⸗Termin dergestalt, daß alle dieijenigen, welche an dem bezeichneten Nach lasse aus irgend einem Rechtsgrunde, insonderhe aus etwanigen, zwischen ihnen und dem genannten Regierungs⸗ und Konsistorial⸗Advokaten Maͤrker be⸗ standenen Geschaͤfts-Verbindungen, Anspruͤche zu ha⸗ ben vermeinen und solche nicht bereits angemeldet und sich desfalls mit den Erb⸗Interessenten oder de⸗ ren General⸗Bevollmaͤchtigtem, dem Regierungs⸗- und Konsistorial⸗Advokaten Heinrich August Franz hier, nicht schon vereinigt haben, an dem gedachten Tage Vormittags X Uhr vor Uns zu erscheinen und ihre Forderungen, bei Verlust derselben und der Rechts⸗
anzumelden und zu bescheinigen haben, bestimmt, zu⸗ gleich aber auch
Mittwoch der 25. Januar 1843
zur Publication eines ruͤcksichtlich der Ausbleibenden
beraumt worden ist, wird unter Hinweisung auf die an Regierungsstelle aushängende Ediktal-Ladung hierdurch zur oͤffentlichen Kenntniß gebracht. Gera, den 26. Juli 1842. Fuͤrstlich Reuß⸗Plauische gemeinschaftl. Landes⸗Re⸗ gierung daselbst.
Dr. Bretschneider.
8 Bekanntmachung.
Die Steinguts⸗Manufaktur zu Hubertusburg in Sachsen, mit ausgezeichneten Wohn⸗ und Fabrik gebaͤuden, auch sehr schoͤnen Gaͤrten, soll auf? ntrag
naͤchstkommenden 10. Oktober 1842 1 an Ort und Stelle selbst durch den Unterzeichneten notariell versteigert werden.
Kauflustige, die sich uͤber ihre Zahlungsfaͤbigkeit ausweisen koͤnnen, werden daber ersucht, im angesetz
ibte
d des Kaufs⸗Ab
kchlustes mit dem Bestbietenden gewaͤrtig zu seyn. schlusses mit dem Bestbi⸗ 1,gegerna s⸗ Gegen⸗
diejenigen, Eine genaue Beschreibung