1842 / 268 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

von Hohenheim, sprach. Carben dem Koͤnig ausge⸗ Versammlung dreimal mit Bildung der fuͤnf Sectio⸗ Direktor Pabst aus El⸗ ber⸗Forstrath Dr. Koͤnig Vorstand und Oekonomie⸗ hzucht, Vorstand Ober⸗ sch⸗bkonomische Gewerbe,

rektor von Weckhe Siegfried aus rde von der ganzen Es wurde hierauf zur Ackerbau, Vorstand

Gutsbesitzer brachtes Hoch wu

ubel wiederholt. schritten: fuͤr Ackern fuͤr Forstwirthschaft, ch; fuͤr Wein⸗ u r aus Wiesl Menzel aus Ber⸗ fessor Zierlein

Der Kurprinz⸗Mitregent hat dem zum ten Ober⸗Gerichtsrath Arnold ikat Regierungsrath verliehen.

aus Eisena nd Obstbau, lin; fuͤr techni

riegsrat Kriegsrath aus Muͤnchen.

Vorstand Pro

Kassel, 22. Sept. Ober⸗Buͤrgermeister die Bestaͤtigung erth

21. Sept. In ihrer 50sten Sitzung nlung nach weitlaͤuftiger orschlage ihres Ausschuf Herzogthum wollen, und zwar mit des Justizraths Klenze, wonach euer spaͤtestens 1845 erfolgen soll (ba⸗ usses der Zoll⸗Einnahme) 1 Stimme abgelehnt, dagegen ein Amende⸗ wonach in die Motive des Gut⸗ „ohne daß hierdurch die Aufhe⸗ mit 35 gegen 5 Stimmen dement des Kirchspiel⸗Vogts anerkannte) Bedin⸗ ß die kopfsteuerpflichti⸗ Beruͤcksichtigung dieser ihrer ben beschwerter erscheinen, als ichen Distrikte, ausdruͤcklich in fgenommen werden sollte,

adt gewaͤhl eilt und das Praͤd

at die Holstei⸗ erhandlungen ses eine Petition Holstein an Se.

ünde⸗ Versamn nach dem V bung der Kopfsteuer im Majestaͤt den Koͤnig richten zu Ein Amendement der Kopfst Berechnung des Uebersch

1 Stimme. die Aufhebung sirt auf einer ward mit 39 gegen ment des Grafen Holstein, s der Satz aufzunehmen: ottos verschoben werde“, Endlich ward ein Amen ch die (auch von dem Aussch ls nicht erwiesen werden so rikte des Herzogthums in erweitige Abga

bung des L angenommen.

efreiung durch and die jetzt kopfsteuerpflichtigen K den Schluß⸗Antrag des Gutachtens au mit 20 gegen 20 Stimmen abgelehnt.

Hamburg, 24. Sept. ( Schiffbruch eines Russischen Linienschiffe Hroe erhalten wir ein Schreiben aus C 15. September, welchem wir, unter Verweis⸗ mitgetheilten Details, Folgende den Namen „Ingermannlan unter dem Kommando des und war mit einer Besatzung von Archangel nach Kronstadt begriffen. 11ten auf den 12ten d. Feuer von Oxoe, ward, von der hohen See wieder abgeworfen, ß es in kurzer Zeit voll Wasser lief, uͤber Bord geworfen Premier⸗Lieutenant Sigholt, das noch in dersel⸗ konnte aber

B. H.) Ueber den mehrerwaͤhnten s bei dem Feuer von hristiansand vom ng auf die bereits Das Schiff fuͤhrte war zu 74 Kanonen gebohrt, stand Capitain Paul Michailowitsch Terschin 936 Mann auf der Reise von Es stieß in der Nacht vom e Außenklippen ostwaͤrts vom nachdem es mehrere Male gestoßen war aber so leck daher die Masten werden mußten.

s entnehmen:

M. auf di

geworden, da gekappt und die Kanonen Das Dampfschiff „Nordcap“, de in dem Hafen von Christiansand lag, gin Nacht, trotz des fuͤrchterlichen das Wrack nicht finden, da die N genden Morgen machte lichen Versuch. Inzwische von Mandal, Mann nebst

Unwetters, in See, Nothschuͤsse aufhoͤrten. ebenfalls vergeb⸗ un hatten Lootsen das Wrack auf ziemlich weit vom Lande, einem Frauenzimmer Von dem Schiffe war nur das Bugspriet und dicht mit Menschen bedeckt.

hl in Mandal, als auch in Christian⸗ Verungluͤckten gemacht, von Man⸗ Christiansand das Dampfschiff etzteres traf nach 10stuͤndigem ister Leucht⸗

einen neuen,

der Hoͤhe und acht

chanze zu sehen, letztere diesen Bericht wurden sowo sand Anstalten zur Rettung der dal wurden zwei Fahrzeuge, von von Neuem abgesandt. L etwa 10 Meilen von dem L an Bord gebliebenen, fast er⸗ unter denen sich jedoch keine Christiansand zu bringen, Viele, sowohl

„Nordkap“ Suchen auf das Wrack feuer, und es gelang ihm, die 150 starrten Personen von der Besatzung, Offiziere befanden, zu rette nachdem indeß unterweges zwei

maͤnnliche als weibliche Leichen trie das Dampfschiff vergeblich von seinen Ankern zu brin daher in Stich lassen mußte. einlaufen“, so schließt der Brief, „melde geruͤsteten Fahrzeuge zusamn Frauenzimmer un

n und nach estorben waren. en um das Wrack umher, welches en versuchte und en aus Mandal n, daß durch die dort aus⸗ worunter elf Offi⸗ d ein Kind, fruͤher geborgen und dort t sind, wo sie aufs menschenfreundlichste 19 Mann von der Besatzu in der Naͤhe von Farsund, mit elandet; somit sind von der Besatzung, so viel 483 Personen gerettet, und es ist saͤmmtlich ihren Tod in den Wel⸗ ch gestern auf der Hoͤhe von bend in der See von Lootsen gesehen und ist

„Nachrichten, die so e nen 304 Menschen,

b behandelt wer⸗ den. Der Chef ist nebst bereits am

den 12ten, auf Lister,

einer Schaluppe man bis jetzt er wahrscheinlich, daß die Uebrigen Das Wrack ward no

ahren kann,

len gefunden. Egersund herumtrei fuͤr Seefahrer gefaͤhrlich.“

Mainz, 22. Sept.

In der heutigen zweiten General⸗Ver⸗ sammlung der Deutschen

1 Natursorscher und Aerzte wurde Graͤtz zum naͤchsten Versammlungsort gewaͤhlt. Weiter kam die Frage von der Veraͤnderung der Statuten vor; das zu diesem Zwecke niedergesetzte Comité schlug der Versammlung einstimmig vor, den Antrag auf Modification der Statuten abzulehnen, was denn auch geschah. büen- Deputalion von Straßburg ist zur heutigen Versammlung AI und hat dringend und herzlich die Deutschen Natur⸗ Snen eingeladen, nach dem Schlusse der hiesigen Sitzungen nach raßburg zum Gelehrten⸗Kongreß zu reisen; die Einladung wurde

sehr wohlwollend von der Versammlung aufgenommen, und Viele

werden sich zur Reise entschlie

Spanien. e.ewez. Lage und tagtaͤglich bringen die Blaͤtter ten, welche der enseee en um die Veamten und das

n des Ministers bekannt, durch eine umfassende Maß⸗ nde machen will. Er hat am 2. geheimen Bericht er⸗ zu der Herbeifuͤh⸗ ige zusammengewirkt in Vorschlag bringt. an alle bis dahin vor⸗

i eine gemei 1 mmenzuwerfen, die den Namen Fenaaen schence

differirte (verschobene) Schuld klassisizirt

Urkunden, welches auch ihr Urspenn se die aus diplomatischen Vertraͤgen herr

diese Masse einbegriffen und ihrem ganzen

indem der Minister jeden

kerott als unmoralisch und unpolitisch ver⸗

n folgender Ar

= Paris, 21. Sept. Finanzen ist aller Welt bekann Klagen uͤber die Schwierigkei latrava findet, sich Geld zu v Heer zu bezahlen. Nun wird ein Pla wie er dieser traurigen Lage abhelfen regel den Verlegenheiten ein E 1 September dem Regenten Esp stattet, worin er die Ursachen entwickelt, wel rung des jetzt vorhandenen Standes der Din haben, und worauf er sein neues Projekt steht darin, vom 1. Januar 1843 Verbindlichkeiten und Schulden i

artero einen

Dieses be

Masse zusa ten und als Alle Schuld⸗ nahme derer, ohne Unterschied in Nennwerthe nach

Gedanken an Ban Bezahlung n

„mit Aus⸗ uͤhren, sollen

un soll i

2042

stelligt werden. Funfzig Jahre nacheinander will der Staat jährlich 20 Millionen zum Ruckkauf von Papieren dieser differir⸗ ten Schuld an der Boͤrse von Madrid verwenden; außerdem aber wird dieselbe in 50 Serien getheilt, von denen in den bezeichneten funfzig Jahren hoͤhrlich eine durch das Loos bestimmt wird, vom 1. Januar 1844 an, die dann in konsolidirte Nationalschuld um⸗ gewandelt und mit 4 pCt., die halbjährig zu Madrid ausgezahlt werden, verzinst wird. Die neuen Schuldurkunden sollen gleich⸗ foͤrmig auf 100 Piaster und auf den Inhaber ausgestellt werden. Zur Anmeldung ihrer Anspruͤche haben die Staatsglaͤubiger eine Frist von einem halben Jahre, die mit dem 30. Juni 1843 ab⸗ läuft. Vom 1. Januar 1843 an aber, mit welchem eine ganz neue Aera fuͤr die Spanischen Finanzen beginnen soll, werden bei allen Staatskassen in Spanien selbst, in den Kolonieen und in den uͤberseeischen Provinzen keine Zahlungen mehr geleistet füͤr Anspruͤche, die sich aus der Zeit vor diesem Tage herschreiben, seyen es Gehalte, Honorare, Renten oder was immer. Dagegen sollen von diesem Tage an alle Verpflichtungen des Staates mit religibser Gewissenhaftigkeit erfuͤllt werden.

Wenn Fene Plan wirklich zum Vollzuge kommt, so wird dadurch eine gaͤnzliche Umgestaltung der Dinge in Spanien erzeugt, und die Sache ist in jedem Falle von hoher Wichtigkeit, da viel⸗ leicht die ganze Zukunft des durch furchtbare Stuͤrme vielerschuͤt⸗ terten Landes davon abhaͤngt. Der traurige Verfall der Finan⸗ zen desselben kann, wenn man nicht ungerecht seyn will, sicherlich nicht der jetzigen Regierung, noch viel weniger dem jetzigen Mini⸗ sterium ausschließlich zur Last gelegt werden. Die schweren Pruͤ⸗ fungen, welche uͤber das Land gekommen, die Fehler, welche die fruͤheren Regierungen machten, das Verschleuderungs⸗System, wel⸗ ches in der ganzen Verwaltung heimisch wurde, haben mit einan⸗ der zusammengewirkt, das enorme Defizit zu be ruͤnden, welches man aus dem Projekte des Herrn Calatrava ersehe. Alles wird darauf ankommen, den Staats⸗Glaͤubigern das Vertrauen und den Glauben einzufloͤßen, daß die beabsichtigte Einstellung der Zahlun⸗ gen vom 1. Januar 1843 an wirklich nicht blos ein verdeckter Bankerott ist, dessen Idee der Minister so bestimmt und entschie⸗ den von sich weist. Sicher ist, daß dieser Plan viele Interessen verletzen und zahlreiche und energische Gegner finden wird. Der Plan des Sir R. Peel wegen der Einkommen⸗Steuer in England war bei weitem so kuͤhn nicht, und doch ist noch in frischer Erinnerung, welch schweren Kampf es gekostet hat, ihn durchzusetzen. Dieser Widerstand ist bei allen energischen und radikalen Maßregeln, welches auch ihr Zweck sey, nakuͤrlich. Was die von Herrn Cala⸗ trava in Vorschlag gebrachte Weise der Abzahlung der Schuld betrifft, so scheint 2 allerdings einfach und nicht sehr verwickelt; es fragt sich nur, was die Spanischen Staats⸗Glaͤubiger im In⸗ und Auslande dazu sagen, und ob sie sich darin fuͤgen werden. Auch fragt sich noch, ob die in der Folge vielleicht noch eintreten⸗ den Ereignisse nicht die lobenswerthen Absichten des Projektes paralisiren werden. Der Kredit einer Nation beruht auf dem Vertrauen, welches ihr innerer Zustand einfloͤßt; aber wo ist eine Nation in Europa, wo Umsturz auf Umsturz, Krieg auf Krieg, Wechsel der Verfassungen so rasch und mit so furchtbaren Zuckun⸗ gen auf einander gefolgt wären, als eben in Spanien. Wenn man nun hoͤrt, daß die Lotterieziehungen funfzig Jahre hindurch, in denen also ein konsolidirter Zustand sich erhalten mußte, fort⸗ dauern sollen, so ist nicht zu wundern, wenn die Staats⸗Glaͤubi⸗ ger einige Bedenken dabei haben, die Gewalt der Ereignisse ist meist staͤrker als der beste Wille der Menschen. Wenn aber, was jedenfalls nicht unmoglich ist, neue Unordnungen, innere oder aͤu⸗ ßere Kriege, Verschleuderungen oder politische Umwaͤlzungen dort eintreten sollten, welche Buͤrgschaft waͤre den Glaͤubigern fuͤr die richtige Bezahlung der Schuld gegeben? Indeß muß Spanien aus seiner jetzigen gedraͤngten Lage heraustreten, und wenn die Regierung mit der Reform des Finanzwesens beginnt, so faͤngt sie allerdings bei dem Hauptsitze des Uebels an: es ist nur zu wuͤn⸗ schen, daß ihr der Versuch auch gelinge.

Was die Verwendung von jaͤhrlich 20 Millionen Realen zum Ruͤckkaufe differirter Schuld betrifft, so stellt sich ein Bedenken dar, naͤmlich, daß die Agiotage an der Boͤrse von Madrid, wo diese Ruͤckkaufs⸗Operation in freier Konkurrenz geschehen soll, sich derselben bemaͤchtigen wird, in welchem Falle die 20 Millionen bald jedesmal verschlungen seyn werden. Welchen Eindruck dieser Plan in Spanien machen wird, laͤßt sich noch nicht vorhersagen. Sicher ist, daß auch dort wie im Auslande zahlreiche Interessen davon berüͤhrt werden, und daher ist es leicht erklaͤrlich, daß die Regierung nur nach reiflichster Erwaͤgung der Sache ihre Zustim⸗ mung zu dem Plan geben wird.

Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.

New⸗York, 1. Sept. (B. H.) Der Senat der Vereinig⸗ ten Staaten, welcher in Betreff der Ernennung von Diplomaten und des Abschlusses von Vertraͤgen als hoͤchste administrative In⸗ stanz entscheidet, hat fuͤnf von dem Praͤsidenten Tyler ausgegan⸗ gene Ernennungen kassirt. Darunter war besonders die Ernennung des bekannten Deutsch⸗Amerikanischen Publizisten Francis . Grund zum Konsul in Bremen, welcher seit seiner Ankunft in Deutschland bestrebt gewesen war, dort die Idee Deutscher Kolonieen zu bekaͤmpfen und den Strom der Deutschen Einwan⸗ derung fuͤr die Vereinigten Staaten zu erhalten. An seiner Stelle ist jezt Herr Mann aus Cincinnati, seinem Namen nach zu schließen gleichfalls Deutscher Abkunft, zum Konsul in Bremen ernannt und vom Senat bestaͤtigt worden. Ein New⸗Yorker Blatt nennt ihn sehr tuͤchtig und annehmbar.

Inland.

Berlin, 26. Sept. Se. Majestaͤt der Koͤnig haben Aller⸗ zpadigst geruht, die Annahme: dem Premier⸗Lieutenant von appard, dienstleistenden Adjutanten der 14ten Division, des Königl. Niederlaͤndischen Ordens der Eichen⸗Krone; so wie dem Baͤcker Jakob Lorenz zu Kreuznach, der Hanseatischen Krieges⸗ Denk⸗Muͤnze zu gestatten.

Trier, 21. Sept. (Tr. Ztg.) Nachdem Ihre Koͤniglichen Majestaͤten gestern Abends um 8 Uhr hier ihren Einzug gehalten, setzten Allerhoͤchstdieselben heute Vormittag um 11 Uhr die Reise üͤber Igel auf der von den anliegenden Ortschaften festlich gezier⸗ ten Straße nach Saarburg fort, von wo aus Sie, nach Besich⸗ tigung der dortigen Kirche, des Wasserfalls und der Burg⸗Ruine die Sr. Majestaͤt dem Koͤnige gehorende, auf schroffen Felsen roͤ⸗ -8. 0 sich erhebende Klause Kastel besuchten. Die Behoͤrden e2e Saarburgs vereinigten ihre Anstrengungen, um verschd Herrschaften den kurzen Aufenthalt moͤglichst zu herab ern. Von den mit Laubwerk geschmuͤckten Kirchthuͤrmen

wehten Flaggen in den National⸗Farben. Mit dem feier⸗

lichen Gelaͤute der Glocken vereinigte sich der Donner der auf

8 Saar⸗Uferm spielenden Boͤller. Bald nach 2 Uhr trafen

8 v“

ese ——

chtbank zufallen 4 jaͤhrlich in ißmaͤßige Anzahl von aͤnzt werden. daß die vern

die Allerhoͤchsten Herrschaften auf der Hoͤhe ein und bemerkten sich bncheth

mit Wohlgefallen die sich auf die mannigfaltigste Weise kundge⸗ bende biedere Gesinnung der Saaranwohner. uͤberliegenden rechten Saar⸗U geordneten Kolonnen gesammel der, vaterlaͤndische Lieder singen den Nationalfarben. traf von der anderen dem Koͤnige den Text der Lieeder. Se. Majestaͤt der bielten sich geraume Zeit mit demselben in gewo „Ländlich geschmückte Maͤdchen brachten der Koͤnigin Blumenstraͤuße dar. Auf der Klause Kastel, wo der die Gebeine des Koͤnigs Johann von Boͤhmen umschließende Sar⸗ kophag aufgestellt ist, trafen Ihre Majestaͤten die Triersche Ueder⸗ tafel, die dort eine Reihe herrlicher Gesaͤnge vortrug.

Düsseldorf, 22. Sept.

cenniums nur um 1 pCt. nicht ohne Nacht

kann, so mußte ochsen, die

die Zahl von chlachtet werden, Kuͤhen fuͤr den Be aber nicht, sagt der Kuhfleisches

fer hatte sich das jubelnde Volk in t und aufgestellt. den Jugend flatterten Faͤhnlein in aber wohlberedter Landmann berreichte Sr. Majestaͤt Köͤnig unter⸗ hnter leutseliger Ihrer Majestaͤt

In den Haͤnden Bevöͤlkerung er

erichterstatter, als eine Enta

nehrte Ver⸗ unseres Hornviehes tlichen Tabellen war der n Paris 44,9 Cent. Qualitaͤt 55 49

Ein schlichter, Saarseite ein und uüͤ zehrung des betrachtet ..

i ische Preis des uhfler senftais 8e

AuN

war also damals ein Mittelpreis jter und dritter Qualitaͤt. Seit hre ganze Aufmerksamkeit und bereits im Jahre n naͤmlichen Preis, wie das Och⸗ ahre spaͤter und bis auf erster Qualitaͤt hoͤher als

Im Ganzen genommen

besseren Ochsenfleisch

reis des Kuhfleisches zwischen dem jener Zeit ha verwendet, d

senfleisch zwei

das Ochsen wird das gute

leich gehalten. ermehrung

as Kuhflei u verbessern,

ter Quallt Tag wird

1 (D. 3.) Se. Durchlaucht der Herzog von Nassau, Chef des hier Lauc 5ten Ulanen⸗Regiments, uͤbersandte demselben dieser Tage durch seinen all ein Geldgeschenk von 450 Rthlr., mit dem Ersuchen,

zu machen. Diese ansehnliche Summe ner verwandt, das gestern in der festt. Reitbahn (in der Neustadt) stattfand, und an Mannschaft des Regiments Theil nahm.

das Kuhfleisch

Qualitaͤt bezahlt. im Preise dem guten Preise des Kuhfleisches ha seeutend beigetragen, so daß, nur um 1 pCt. 20 pCt. jaͤhrlich

r den Zustand des Schlacht⸗

sich dafuͤr „einen wurde zu einem lich geschmuͤckten welchem die ganze

Frankreich bed n den letzten z die Zahl der

der Kuͤhe in Ochsenzahl i sich vermehrte,

der Berichterstatte

des Landes genauer olgen uͤber, auf die Verme

ist. dachdem also im Innern er zur Pruͤfu Jahre 18 reich hatte. des Hornvie 40,000 Stuͤck. Zahl bedeutend, eben so viel Kuͤhe genblick die Zahl de

Kuͤhe nur einen Zoll waͤhrend ein ma aͤstete Ku Jahre 1826

Verbrauch des Schla

in Frankreich.

Unter den verschiedenen Handels⸗ inisterium der auswaͤrtigen An Kommission eroͤrtert worden

auf die Einfuhr des Schlachtv t Deutschlands, weil die Franz Grundlage einer Annaͤherung Gleich bei der

Einfuhr und chtviehes 3 der Zoll⸗Tarif vom des Hornviehes in Frank⸗ betrug die

lusschluß der Kaͤl

O Paris, im Sept. fragen, welche in unserem M genheiten von einer b verdient die in Bezu sten die Aufmerksam rung die L

ch, mit 2 ber, etwa

de der Zoll⸗Tarif v iede jedoch, daß,

hes in Frankrei Kaum wur mit dem Untersch als Ochsen eingefuͤhr r Kuͤhe die der einge Die Ursache davon war, von 12 Fr.

iehs am mei⸗

oͤsische Regie⸗ waͤhrend fruͤher

von diesem Au⸗ fuͤhrten Ochsen um das daß die sogenann⸗ 50 Cent. bei der erer Ochse das Doppelte zahlte. 25 Fr. und ein dieser Tarif so modi⸗ ohne Unterschied 50 Fr. ahlen hatte, so der Kuͤhe zu den Ochsen hatte die Einfuhr bis zum ) Stuͤck Hornvieh betragen. 31 auf 37,000 Stuͤck und bleibt f 30,000 Stüͤück. Nur im Jahre d im Jahre 1839 zu 42,000, 39,000 sich reduzirt. roͤßte Reduction der Einfuhr e Kriegs⸗Ruͤstungen, die ganz Europa vorgenommen wurden, leisch⸗-Verzehrung immer einen großen Ein⸗ andmann als solcher jaͤhrlich kaum bald er Soldat

oͤsung dieser Frage als die an den Deutschen Zoll⸗Verein Bildung des Kabinets vom 29. politische Agenten Fran heren Beleuchtung dieses Gegenstandes d sammeln. Zu gleicher Zeit wurden im betreffenden statistischen Daten ei sultat dieser Nachforschungen wurde den am sammenberufenen conseils

u betrachten scheint. Oktober beauftragte Herr Guizot kreichs in Deutschland, Alles, jenen koͤnnte, Inland alle

saͤmmtliche ten mageren Einfuhr bezahlten, Eben so zahlte eine gem Ochse 50 Fr. fizirt wurde, Kuh ebenfalls

immer bei der

Ungeachtet im ß jeder Ochse 5 Fr. Einfuhr⸗Zoll zu Einfuhr das Verhaͤltni Unter solchen U aͤhrlich 60,000 Einfuhr im Jahre 183 der folgenden 5 Jahre au sich bis zu 36,000 un hre 1840 wieder auf

Ende des verflossenen énéraux des H Gutachten daruͤber derselben gebildete Kommission ulchiron, Goupil, Tournet, ot, Letzterer ward zu Die parlamentarischen en Bericht der Kommission duͤrfte damit auch araus, die ich be

interessanter seyn, ere Ansichten, als man m Auslande uͤber die

Jahres in Paris zu blieb noch

dels und der Industrie mitgetheilt, Die aus der Mitte n Blanquet, F lumberger und Talob

un vernehmen. estand aus den Herre Muret de Bort, Sch eicher Zeit zum Berichterstatter er rbeiten hinderten die Regie bis jetzt zu veroͤffentlichen, un ezoͤgert werden. efälligkeit verdanke, Bericht des Herrn Talob bis zur Stunde sowohl in Frankreich als i Sache zu hegen pflegt, aufstellt. Herr Talobot beleuchtet am Frankreich laut gewordenen Klage Fleischverbrauchs, die von 1830 bis des Schlachtviehes wichtes des gegenw nach, daß die offiziellen statistischen hen, unrichtig sind. ehauptung zu rechtferti ter, daß man nirgends in Fran laͤßt, bevor es geschlachtet wird. der Mast⸗Ochsen, die in irgend einem t werden, zu erhalten, waren die che daruͤber Erkundigungen einzuzieh se oder jene Person zu wenden, chbars gar oft im Widerspruch steht t der geschlachteten hrend andere sie au Die offiziellen Daten schlagen die aͤrtig vorgefundenen Kuͤhe den naͤmlichen amtlichen Angaben wer 700,000 geschlachtet, naͤ folgen, daß das Mittela elf Jahren seyn muͤßte, zu drei Jahren angeben. die Nichtauthentizität der o us glaubwuͤrdigeren Daten, Frankreich im Jahre 1840 v im Jahre 1830 geblieben ist, waͤhrend dieser 10 Jahre, also 1 pCt. jaͤhrlich, und im n lachteten Hornviehes zugenomm zur Fleisch⸗Verzehrung

Jahre 1830

1838 erhebt sie bis sie im Ja Talobot erklaͤrt die verhaͤl in den Jahren 1831 und in diesen beiden Ja und welche auf die fluß ausuͤben. 20 25 Kilogramme wird, 100 und mehr K mehrung der Armee

einen außerordentlichen nach sich zieht, also etw lich geschlachteten Hornvie Dieser außerordent ren in ganz Europa sich er viehes in Frankr fleisches, woruͤbe sich beklagt.

d wie es scheint, Einige Auszuͤge d duͤrften um so ot ganz and

tnißmaͤßig g 1840 durch di

Waͤhrend der L Fleisch verzehrt, erhaͤlt er, so ilogramme Fleisch jährlich, so daß eine Ver⸗ von 100,000 Mann in Frankreich immer Bedarf von 10,000,000 Kil a ein Zwanzigstel hes, das sich au liche Bedarf, der in ab, verminderte die ewirkte die theuren Preise des Rind⸗ aͤrmere Bevoͤlkerung mit Recht

Anfang seines Berichtes die in uͤber die Verminderung des lkerung zugenommen hat, uͤber cht vermehrte Production Verminderung des Ge⸗ Herr Talobot weist s welchen jene Kla⸗ Unter mehreren Gruͤnden, u en, bemerkt der Berichterstat⸗ ch das Schlachtvieh Um also das beilaͤufige Gewicht Bezirke durch eine gewisse Zeit Praͤfekten und Unter⸗Praͤ⸗ en hatten, gendthigt, deren Aussage mi ; so gaben einige Ochsen im Calva⸗ 421 —- 431 Kilogr. ahl der in Fran auf 5,500,000 an, den jaͤhrli mlich etwa der ach lter der Kuͤhe, die geschla waͤhrend die offiziellen Nachdem Herr Talobot ffiziellen Tabellen nach daß die Fleis ißmaͤßig die daß die Anzahl der bzunehmen,

waͤhrend die Bevd 1840 wenig oder gar ni und endlich aͤrtigen Schlachtviehes.

ogrammen Fleisch Frankreich jaͤhr⸗ f eine Million Stuͤck be⸗ enen beiden Jah⸗

Tabellen, au infuhr des Horn⸗

gen hervorge diese seine 2 r die Franzbösische

dere hoͤchst wichtige Bemerkung, uͤber die Einfuhr des fremden Ho besteht darin, daß, waͤhrend jeder O von 55 Fr. gegenwaͤrtig za Kilogr. wiegt und ein Ochse Daraus folgt, 8 Cent. pro Kilogr. zahlt, waͤhrend letzterer entrichtet, woraus ferner entsteht, lletzt das Rindflei ewohner des Elsa

die Herr Talobot Frankreich macht, Zoll⸗Gebuͤhr

rnviehes in chse die naͤmliche Ochse aus der Schweiz 675 aus den Sardinischen L daß ersterer eine Zoll⸗Gebuͤhr von 22 Cent. pro Kilogr. Bewohner von Lyon sch dreimal so theuer bezahlen . Herr Talobot berechnet, daß eingefuͤhrten Hornvlehes in Frankreich Hornvieh 10,05 Cent. und fuͤr das ge⸗

sich an die der des Na Schlaͤchter das Mittelgewi⸗ dos auf 298 Kilogr. an, w

aͤndern nur 250 Kilogr.

anschlugen.

reich gegenw und Grenoble

muͤssen als die die Durchschnitts⸗Taxe des fuͤr das nicht geschlachtete schlachtete Fleisch 16,85 pro Kilogr. betraͤgt.

Der zweite Theil des Berichtes des Herrn Talobot beginnt mit der Darstellung des Zustandes des Hornviehes im Auslande. Die statistischen Daten, woraus der Berichterstatter den Schluß daß das Hornvieh im Auslande waͤhrend der letzten zehn als in Frankreich sich vermehrt habe, sind richten Franzoͤsischer Agenten im Auslande

dienen sie hier angefuͤhrt zu werden: 882,000 Stuͤck Horn 88 1840. 912,000

ehn Jahren oder pCt. jaͤhrlich.

d in den Rheinischen Provinzen ist das 1837 stationair geblieben:

Bayern 1829. 2,306,000,

1837. 2,350,000,

Vermehrung waͤhrend dieser Periode 2 pCt., waͤhrend in Frankreich

Rheinhessen ist die Vermehrung vom Jahre 1828—1834 ßig 6 pCt. während dieser Zeit. hrung waͤhrend zwanzig Jahren nur 34 1840, also waͤhrend in Frankreich verhaͤltniß⸗

davon etwa araus wuͤrde chtet werden, von Tabellen dasselb

auf diese Art wiesen hat, be⸗ Verzehrung i

nämliche wie Mast⸗Ochsen

Zerhältnisse auch die Zahl Der Berichter⸗ in Paris uͤber und weist Tabellen die einzige Ur⸗ Verzehrung in der Haupt⸗ igt, daß die Bevoͤlkerung welche Zaͤhlungen noch im⸗ poche dienen, angenommen hoͤher, als jedes angeschlagen

rechnet er a

Jahre noch weniger durchgehends den Be entlehnt worden. D

Belgien 1825.

statter geht dann nach, daß die Unrichtigkeit der sache ist, daß man gegenw stadt vermindert glaubt. der Hauptstadt bis zum Jahre 18 mer als Maßstab der Fleisch⸗V weit geringer, als sie in der Wir so daß die Fleisch⸗Verzehrung dadur Individuum damals an Herr Talobot berichtigt die Verbrauchs in Paris vom Jahre Amtliche Daten. Vor dem Jahre 1822 53,60 Kilogr. Von 1822 1826 49,84 1827 1831 53,41 1832 1836 47,49 1837 1840 48,12 r dann den Schluß zieht, Frankreich im Jahre

belenchch hier uhfl verze Kühr, ee, 19, 900 Srtc

Vermehrung ..

also 3 ½ pCt. waͤhrend fu In Westphalen un Hornvieh vom Jahre

die Fleisch⸗ Herr Talobot

hrung in jener klichkeit war, sch um 50 pCt. Fleisch verzehrte, iellen Tabellen des bis 1840 folgendermaßen 1

Wirklichkeit.

5 pCt., in Frankreich verhaͤltnißmaͤ In Oberhessen ist die Verme Wuͤrttemberg vom Jahre 18 7 Jahren, eine Vermehrung von 3 ½ pCt., maͤßig das Doppelte. Der Berichterstatter des Hornviehes im A Belgien jaͤhrlich 16,

Preußen fuͤhrte im Jahr und fuͤhrte dagegen fuhr war also 12,000 Stck ein und 30,000 Stuͤck aus. Stuͤck schreibt Herr Talobot den Krieg Eben so wurde im naͤmlichen elte mehr eingefuͤhrt a In Bezug auf die Aus⸗ und Einsu Bayern besitzt die Franzoͤsische Regie die bis zu dem Jahre 1830 reichen. J Wuͤrttemberg 20,000 Stuüͤck ein un Bayern 45,000

1

beleuchtet dann die Aus⸗ und Einfuhr uslande und folgert daraus, daß ck Hornvieh ein

e 1825 22,000 Stuͤck Hornvieh ein Der Ueberschuß der Ein⸗ Jahre 1831 fuͤhrte es 58,000 Diesen Ueberschuß von 28,000 srüͤstungen des Jahres 1831 zu. ahre in Baden beinahe das

nb au u

N nu

fuͤhrt und dafuͤr

individuelle Fleisch⸗ 1840 jenem vom Jahre 1830

Woraus e Verbrauch in ch kommt. Der Berichterstatter in Paris meistens nur der geschlachteten

1827 1831 1832 1836 1837 1840

im Ganzen um 12 500 Siͤck

t erklaͤrt diese Erscheinung durch die Vermehrun der Bevölkerung, die einer groͤßeren Quantitaͤt Rindfleisch bedarf.

000 Stüͤck aus.

auf die Klage, der zufol oe, der zufolge 9 Stuͤck. Im

hrt wird. In der That

hr in Wuͤrttemberg und statistische Daten, Epoche fuͤhrte

d .C Stuͤck aus,

20⁴43

der Theurun des Rindfleisches, die in Frankreich zu so vielen Klagen Anlaß giebt. Herr Talobot behauptet, daß diese Theurung in ganz Europa in den letzten Jahren sich beurkundet, indem uͤberall die Preise des Rindfleisches waͤhrend des verflossenen De⸗ zenniums um 25 pCt. gestiegen sind, und zwar well, abgesehen von den Kriegsrüstungen, welche, wie oben gezeigt, auf die Theurung des Fleisches einen großen Einfluß ausuͤben, in allen Ländern der Zuwachs der Bevölkerung hoͤher als der Vorrath an Hornvieh sich ergab. 8 Talobot setzt hinzu, daß, nach den amtlichen Tabellen zu schließen, der Preis des Rindfleisches in Bel⸗ gien beilaͤufig der naͤmliche wie in Frankreich ist, und daß in Deutsch⸗

mit Frankreich gesunden wird. Aus allem dem Gesagten zieht err Talobot den Schluß, daß Production und Verbrauch des chlachtviehes in den uͤbrigen Laͤndern, und namentlich in Deutsch⸗ land, die naͤmlichen Symptome darbieten, wie in Frankreich. Nichts⸗ destoweniger glaubt Herr Talobot folgende Thatsachen als wahr und gegrüͤndet hinstellen zu duͤrfen: 1) daß das Rindfleisch in Paris theuer und zu theuer ist; 2) daß in den kleineren Mittelpunkten der Consumtion der

nerseits und des Produzenten andererseits seyn sollte; 3) daß die Französischen Provinzen, welche an der Graͤnze des Auslandes, von wo sie leicht das Hornvieh beziehen koͤnnen,

Rindfleisch wohlfeiler zu haben, betrachten; 4) daß der Handel und einige Zweige der Industrie die Ver⸗ minderung des Einfuhr⸗Zolles auf das fremde Schlachtvieh als eine Erleichterung der Handels⸗Verbindungen Frank⸗ reichs mit anderen Nationen verlangen; daß, wie oben gesehen wurde, bei der Erhebung des Ein⸗ suhr⸗Zolles pro Stuͤck, anstatt nach dem Gewicht, der Preis

kommt, als in anderen, wie z. B. in Lyon im Vergleich mit

dem Elsaß; 3 V 6) daß sowohl die Viehzuͤchter als die Konsumenten sich aus

Steuer pro Kopf erklaͤren, weil besonders dieses System die Consumtion der kleineren Hornvieh⸗Arten ausschließt. Indem die Kommission jeden einzelnen dieser Beschwerde⸗ gruͤnde einer naͤheren xg unterzieht, traͤgt sie erstens darauf an, daß die Regierung in Bezug auf die Fleischverzehrung im Innern des Landes die Erhebung der Verzehrungs⸗Steuer nach dem Kopf abschaffe und dafuͤr die nach dem Gewichte eintreten lasse. Dadurch, meint die Kommission, wird nicht nur der Preis des Rindfleisches in Folge der vermehrten Zufuhr des kleineren Hornviehes billiger werden, sondern der Ackerbau wird bedeutend dabei gewinnen, weil die Viehzuͤchter gendthigt seyn werden, das Hornvieh gut zu maͤ⸗ sten, damit die erzehrungs⸗Steuer nicht auf Knochen und son⸗ stigen unnuͤtzen Theilen des Thieres lasten moge. Soz. B. wird ein gutgemaͤsteter Ochse, der 375 Kilogr. Fleisch giebt, im Vergleich mit einem anderen, der nur 250 Kilogr. Fleisch giebt, und welche beide ungeschlachtet 500 Kilogr. *₰* und 0,5 Cent. pro Kilogr. Ver⸗ zehrungs⸗Steuer zahlen, dem Viehzuͤchter eine Praͤmie von 12 Fr. 50 Cent. abwerfen. Da ferner das Kuhfleisch die Nahrung der aͤrmeren Volks⸗ klasse ist, so traͤgt die Kommission darauf an, die Verzehrungs⸗ Steuer der Kuͤhe auf 0,4 Cent. zu reduziren. Aus aͤhnlichen Gruͤnden soll das Kalbfleisch, die Nahrung der vermoͤgenderen Klasse, 10 Cent. pro Kilogtamm und das Hammelfleisch nur 0,4 Cent. zahlen. Der hoͤhere Zoll auf das Kalbfleisch wird uͤber⸗ dies dadurch gerechtfertigt, daß der Ackerbau das Interesse hat, zu wuͤnschen, daß so wenig als moͤglich junges Rindvieh verzehrt werde. Der Berichterstatter findet hier Anlaß, der Regierung die Reorganisation der Schlachtbaͤnke in ganz Frankreich anzu⸗ empfehlen, indem heutzutage die darauf lastenden Munizipal⸗ Taxen zuletzt auf den Konsumenten fallen muͤssen. So z. B. betragen diese Lasten in Paris nicht weniger als 18 20 Millionen, beilaͤufig 40 Cent. pro Kilogramm, woher es kommt, daß das Fleisch erster Qualitaͤt, welches in den Provinzen, z. B im Departement du Tarn, 50 Cent. pro Kilogramm und an den Thoren von Paris schon 80 Cent. kostet, in Paris selbst zu 1 Fr. 20 Cent. bezahlt werden muß. In Betreff der Fragen, ob es rathsam sey, den Einfuhr⸗Zoll auf das fremde Schlachtvieh eben⸗ falls nach dem Gewicht, anstatt pro Kopf, zu erheben, ob dieser Zoll zu gleicher Zeit zu erm aßigen und welche Zahl dafuͤr anzunehmen sey, antwortet die Kommission durch das Organ ihres Be⸗

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fremde lebend abgewogene Schlachtvieh eine Zollge⸗ baͤhr von 10 Cent. pro Kilogramm, statt des bestehenden Zoll⸗Tarifs, pro Kopf erhoben werden solle. Die Folgen davon waͤren, daß das kleinere Hornvieh, welches bisher nach dem Zoll⸗Tarif pro Kopf in Frankreich nicht eingefuͤhrt wurde, um so zahlreicher den Franzoͤsischen Markt vermehren wuͤrde, wodurch das Rindfleisch in Frankreich ungleich billiger als fruͤher zu stehen kaäͤme. So z. B. zahlen laͤngs der Graͤnze von Sardinien die Ochsen, die hoͤchstens 250 Kilogr. wiegen, gegen⸗ waͤrtig 55 Fr. Einfuhr⸗Zoll, wodurch die mageren Rinder von 200 Kilogr. von den Franzoͤsischen Maͤrkten ausgeschlossen blieben, da sie aber nach der Einfuͤhrung des vorgeschlagenen Systems nur 22 Fr. zu zahlen haͤtten, muͤßte ihre Einfuhr im glei⸗ chen Maße zunehmen. Die Kommission schlaͤgt das Marimum von 10 Cent. pro Kilogr. deshalb vor, weil eine groͤßere Vermin⸗ derung des Einfuhr⸗Zolles auf das fremde Schlachtvieh die inlaͤn⸗ dischen Viehzuͤchter zu ploͤtzlich beeintraͤchtigen koͤnnte, waͤhrend eine hoͤhere Zahl dem Interesse der Konsumenten entgegenstaͤnde. Die Kommission hat durch eine Mittelzahl beide Theile zu befriedigen gesucht, obwohl sie zugiebt, daß das Maximum von 10 Cent. mit der Zeit noch herabgesett werden koͤnne.

In Bezug auf die Einfuhr der Stiere aus Belgien, welche gegenwaͤrtig 15 Fr. pro Stuͤck, statt 50 Fr., wie die uͤbrigen Och⸗ sen, zahlen, traͤgt die Kommission darauf an, die Stiere, welche oͤlter als drei Jahre sind, in die Kategorie der Ochsen aufzuneh⸗ men, und zwar aus dem Grunde, weil es nachgewiesen ist, daß diese Stiere nicht zur Zucht, sondern zur Consumtion verwendet werden. Es sollen daher in Bezug auf die Einfuhr des fremden Viehes nur zwei Klassen gemacht werden, Ochsen und Stiere uͤber drei Jahre, welche 10 Cent. pro Kilogr. nach ihrem Gewicht, und sonstiges Rindvieh, wie Kuͤhe und Ochsen unter drei Jahren, welche 0,8 Cent. zahlen werden.

Die Kommission ist der Ansicht, daß der Schlachtvieh⸗Ver⸗ kehr zwischen Frankreich und dem Auslande mehr ein gezwunge⸗ ner Tausch als eine berechnete Handels⸗Unternehmung zu nennen sey, und daß die Territorial⸗Umstaͤnde hierin am meisten entschei⸗ den. Darum glaubt die Kommission, es sey eben so ungerecht als unklug, den Ausfuhr⸗Zoll auf das Franzoͤsische Schlachtvieh, wie Einige verlangen, zu vermehren, da ungeachtet aller Mauthlinien man diesen Handel nie wird unterdruͤcken koͤnnen. Ein erhoͤhter Ausfuhr⸗Zoll wuͤrde dem Französischen Viehzuͤchter beschwerlich

igen Stand der Horn⸗

Nachdem Herr Talobo beschaͤftigt er sich mit

t den gegenwaͤrt t im Auslande naͤhe

Da indesse r bestimmt hat,

e Anzahl der Mastochsen waͤhrend des letzten De⸗

fallen, ohne dem Konsumenten in Frankreich dadurch zu nuͤtzen.

ist gegenwaͤr⸗

Die Ausfuhr der Rind beschraͤnkt.

tig durch einen Zoll Diese Einschraͤnkung, teresse der inlaͤndischen Ruͤben Ochsenbeine ein wesentliches Obwohl die Kommissio Lösung der Zucker⸗Frage unter einstweilen darauf an, den Ausfuhr⸗Zoll Haͤlfte, naͤmlich auf 10 Fr. pro 100 Kilogr., Wie wir vernehmen, ist die Regierung mit den Ansichten dieses Berichts einverst Entwurf üuͤber diese Frage, welcher

viehbeine aus Frankreich 20 Fr. pro 100 Kilogr. die einem Verbote gleicht, wurde im In⸗ ucker⸗Fabriken angeordnet, lement dieses Industriezweiges daß diese Frage der eordnet bleiben muß, so tre auf Rindviehbeine auf die zu reduziren.

beinahe durchgehends anden, weshalb der G in der naͤchsten Session soll, auf die Grundlagen dieses Berichts ausgear⸗

n einsieht,

land selbst hierin nicht ein bedeutender Unterschied im Vergleich setz⸗ vorgelegt werden beitet werden duͤrfte.

——

Das Mozartfest in Salzburg.

Das vom 4. bis 7. September hie gefeierte Fest der Enthüͤllung des Mozart⸗Denkmals —— in den Annalen Salzburgs Epoche. lebte Salzburg noch nicht; selbst als Salzburg noch Residenz geist⸗ licher Fuͤrsten war, ist bier nie ein Musikfest fangreich und zahlreich besucht gewesen. Ja, obgleich nur ein Musikfest war, feierten es doch Tausen der Tonmuse gewesen. Und obgleich es eigent Fest war, so gestaltete es sich doch erfreulicherwe denn es begann mit feierlichem Hoch ‚womit die Auffuͤhrung einer Messe des gefeierten icherweise ward fuͤr den Letzteren auf aselbst gehalten, un⸗ Waͤhend die hoͤhere Fest bekam, recht erfreulich schließen Geistes Mozart und auf die hoͤhere de die musika

* Salzburg, im Sept.

Preis theurer ist, als er im Interesse des Konsumenten ei⸗ Denn ein solchartiges Fest er⸗ so großartig, es urspruͤnglich die nie Juͤnger lich ein rein weltliches ise zugleich zu einem amte in des Domes

die Verminderung des Einfuhr⸗Zolles als ein Mittel, das

heiligen Hallen Meisters verbunden ward; gle den zweiten Festtag ein Trauergottesdienst ebende unsterblichen Requiems.

ter Auffuͤhrung seines religidie Weihe, die dadurch das laͤßt auf die tiefere Auffassung des Richtung der Zeit, lische Auffuͤhrung nicht die religidse Andacht ni Herr Ritter Neukomm, ein mann Mozart's, von Letzterem ein Werk daß, so klassisch und werthvoll an sich, d styl streift, zu viel dramatisches enthaͤlt, wecken und folglich zum Kirchenstyl geeignet kommt, daß der Dirigent selber es nich maͤßige Aufgabe zu b ster auf eine um so wuͤrdigere Werkes anzuweisen, was ihm um so leichter g uͤber so ausgezeichnete, beruͤhmte Kuͤnstler in der Vokal⸗Musik zu verfuͤgen hatte.

Uebrigens aber leugner Solo⸗Partieen lebhaften Anklang selt⸗Barth die Fraͤul. Zehetmeier üutz Treffliches leisteten. woran nicht nur der St

4 88 2 2 2 2 2 94 ce. des Fleisches in einigen Provinzen dreimal hoͤher zu stehen so ist nur zu bedauern, daß gera

ganz der religibsen Tendenz entspro cht sonderlich foͤrderte, indem der Direktor, Pariser, obgleich urspruͤnglich Lands⸗ zur Auffuͤhrung brachte, och zu sehr an den Kammer⸗ als daß es religidse Gefuͤhle seyn konnte. D. schließlich als pflicht⸗ ch seine Leitung das Orche⸗ Auffuͤhrung des mehr dramatischen en konnte, nstrumental⸗ wie

gleichen Gruͤnden gegen die Erhebung der Verzehrungs⸗

etrachten schien, dur

t, daß die mehr selbststaͤndigen in den Herzen fanden und neben , so wie die Herren Die nach dem Hoch⸗ adt⸗Magistrat, sonstige Autoritaͤten Theil hne des Verklaͤrten, uͤnstler aus Wien, der Andere, heruͤbergekommen waren, son⸗ Bergknappschaft vom Duͤrren⸗ die Studirenden des ibliche wie maͤnn⸗ Mitglieder und entwickelte einen

Corps eroͤffnete und schloß, Soldaten gebildeten Spalier Platz Festrede vor. Nachdem der Red⸗

Galizien, Daͤnemark, Schweden

en Laͤnder bezeichnet hatte, 8 so thatkraͤftig und freundlich nach⸗ kurzem Gebete an Den, ob gebuͤhrt. amit trat ein Augenblick ein, der in Da stand er

der Mad. Has Staudigl, Dietz und L amte vollzogene Fest⸗Prozession, das Comité, das Mozarteum und viele nahmen, indem auch die beiden wuͤr von denen der Eine, ein musikalischer K ein juridischer Beamter aus Mailand, die saͤmmtlichen Zuͤnfte, die der Stadt, so wie endlich Lyceums und di zählte uͤber 1000 eichen Glanz. den ein Musik

berge in der Naͤhe (Gymnasiums und liche Schuliugend, uͤmlichen und r chdem der Festzug, Mozartplatze von Herr Neukomm die eutschland, Boͤhmen, und die Schweiz als rufe zur Foͤrderun ekommen waͤren, s Gute allein kommt und den die Huͤlle des Denkmals; und d Taufender fuͤhlenden Herzen un Angesichts Aller, eine erhabene Blicks, der Erde entruͤckt, ins aus tiefstem Schachte

e gesammte we⸗

in dem auf dem

die dem Auf⸗

von dem al⸗

schloß er mit odann sank

i allein L

vergeßlich bleiben wird. , hehre Gestalt voll tiefen, ernsten Reich der Harmonieen entzuͤckt, im und Geistes das haͤlt die rechte

des Gemuͤths das Erhabenste; eben darum den Griffel so, als ob dieser sofort Ideen durch Noten⸗

Schoͤnste zu schaffen, enkten Armes nken gehaltene Blatt die erliefern soll. In demselben bezaubernden Augen⸗ Boͤller von der Veste des hereinschauenden herr⸗ durchtoͤnten Hurrahs die zitternden Luͤfte, hoher Tribuͤne und strahlte die Sonne Nun begann auch zugleich die schoͤne Mozart Sohn nach in des Vaters Werken d selber dirigirte, und welche Fest Versammlung, die ihn Sodann uͤberreichte der

Hand des schoͤn ges⸗ auf das in der L schrift der Welt uͤb blick donnerten die lichen Moͤnchsberges, schmetterten Posaunen von auf des Gefeierten Haupt. Fest⸗-Kantate, welche Herr deen verarbeitet hatte un Eindruck machte auf die Theilnahme begruͤßte. 18, Kreis⸗Hauptmann Graf Chorinsky, Buͤrgermeister, die er ab

zerstreuten 2 einen freudigen nicht ohne freudige Praͤses des Comiteé einer Anrede an den mit Silber verbraͤmten Sammet zuͤrgermeister, sie in e ebenfalls ablas.

„la Clemenza di Tito““

richterstatters bejahend, naͤmlich: daß von nun an auf das

las, die in rothem, Denkmals⸗Urkunde,

n Namen der Stadt annehmend, Den Beschluß machte ein mit Instrumental-⸗ ellmeister beim hiesigen Mozar-⸗ da capo auffuͤhrte.

der aͤußerst romantischen Fe⸗ oͤnchsberge verbracht, waͤhrend zahlreiche der Patriarch Erzbischof Ladislaus P Wirkliche Staats⸗Kanzleirath Vesque von Marquis aus Rom, ein Magistrats⸗Rath aus meistens Fest⸗Depu⸗ bei Sr. Eminenz dem Diner waren.

worauf der 2 eine kurze Dank⸗Red schoͤner Fest⸗Chor aus Begleitung, teum, dirigirte und auf Verlangen

Der Nachmittag war stung auf dem herrlichen Notabilitaͤten, als der Kaiserl. Koͤnigl. lingen aus Wien, ein Ungarn, Neukomm, Pott, tirte und Repraͤsentanten von Konservatorieen, Kardinal⸗Erzbischof Fuͤrsten von

Abends 7 Uhr begann das es Herrn Hof⸗Kapellmei Mozartsche Compositionen machte die Ouvertuͤre zu Titus, un lung die G-moll Symphonie. eine technisch gute und dabei feurige.

Nach der Auffuͤhrung der Quvertuͤre folgte den Herr Hof⸗Schauspieler Anschuͤtz mit einer solch samkeit und Feuerfuͤlle vortrug, daß nichts zu w und dadurch das Fest noch eine besondere Weihe erhielt. auf von Herrn Mozart Sohn vorgetragene Klavier⸗ hatte unbedingt Anspruch auf ld. Herr Mozart leistete Exquisites und gediegenes Spiel des Vaters Composition. in diesem Konzert dreimal auf, in der Arie der Donna Don Juan, in dem Quintett aus der Oper Terzett aus derselben Oper. ten Beifall.

Herr Hof⸗Opern⸗Saͤn aus der Oper Figaro Ueberall blitzte d Saͤnger Dietz, we aus der Zauberfloͤte sang, machte seinem fuͤllt von Mozart's Geist, schoͤpft wickelte ein ungemein schoͤnes Ges⸗ aus Muͤnchen, d verdient nebst Letzterem Adagio fuͤr Violoncello. Musiker Mentes mit allgeme

welchen Herr Taux, Kap

d mit Besuch

Lachner und Andere,

Schwarzenberg zum erste Fest⸗Concert unter der wackeren sters Lachner aus Muͤnchen. Es ka⸗ zur Auffuͤhrung. d den Schluß der ersten Abthei⸗ Allgemeinen war die Auffuͤhrung

Den Anfang

der Fest⸗Prolog⸗ hen Wuͤrde, Beredt⸗ unschen uͤbrig blieb

als ihm zu Theil verherrlichte Frau von Hasselt trat

groͤßeren Beifall,

Cosi san tutte“ In allen Piscen aͤrndtete sie verdien Wien sang die Baß⸗Arie uintett und Der Kdonigl. Baverjsche

ger Staudigl aus benerwaähnten Q.

er Meister durch. lcher in den beiden letzteren Arien, Berufe ebenfa ch aus dessen

ang⸗Talen

Tiefe und entt Dl!le. Mesmer, im Quintett m.

ie neben Herrn gte Pioce wa

lobende Erwaͤhnung Diese trug