— 2 * 5 8 8 .
b 8 ans w; ve. .228: zus 118 8 vis. MU1616644“ 7 08 8 elb mesnsstirtn nttnu, um Stellung zum Welthandel, woraͤber so viel ins Blaue zur Empfehlung desselben beizusetzen; bloß die sichere . b de 11“ e 9en 88 EE1u1 F nar2ig e iwa „u22 1&,1‿ ½ 122 8eegen, nnn; bier -n. seyn, daß diese IEbeeeaehehnin,., v“ 1“ 1“““ 2 Sch g in kurzem in den Haͤnden jedes wa ͤ“ 1 1“ a“ sh eeeees nn auf der Grundlage der geschichtlichen Thatsachen ren Freundes des Deutschen Vaterlandes — . eveeee e B“ . hut92 sCath28 n,n d. 2 A gruͤndlicher betrachtet werden, als dies durch allgemein Paalug, Dr. H. E. G., Bemerkungen, den evan- en..*“ EEII“
im „I9 98 Hsensl 680,2 —
Ediktal⸗Lad ung.. „. Rachdem Jobann Cbhristian Rottmann,⸗ Sohn des zu Lautenthal verstorbenen Berg⸗ und Stadt⸗ Chirurgus, auch Senators, Cart Albrecht Rottmann, und dessen gleichfalls verstorbener Ebefrau Catharine
muͤssen nur, um die fragliche Lebrkanzel erbalten zu 2 den öͤbrigen Bedingungen Genuüͤge leisten. Krakau, den 15. Oktohber 1842. Der Geeretair der Jagellonischen Universität Czaputowicz.
lisabeth, geb. Honig, uͤber welchen seit dem Jabhre 84 9, boenalncs Richter Rath zu —
al, gegenwaͤrtig bei uns, tutela et cura absehntis 9155,9 een laut beigebrachten Geburtsscheins am 4. August 1772 geboren ist und folglich am 4. August 1842 sein siedenzigstes Lebensjahr vollendet haben wuͤrde, insofern er noch am Leben, so ist, da weder von seinem Aufenthalte, angeblich in Ostindien⸗ noch von seinem Leden seit einer detraͤchtlichen Reihe von Jahren die geringste Nachricht eingelaufen ist, auch dessen naͤchste Erben nicht genugsam bekannt sind, auf den Antrag des bisherigen Kurators, Berg⸗ Revisors Bruͤel in Clausthal, gegenwaͤrtige oͤffent liche Ladung erkannt, und werden danach bhiermit nicht allein der schon erwaͤhnte Johann Christian Rott⸗ mann, sondern auch dessen naͤchste Erben vorgeladen, in dem zu diesem Zwecke auf
Montag, den 9. Januar 1843,
Morgens 10 Uhr, im hiesigen Koͤniglichen Zehntge⸗ baͤude beraumten Termine entweder persoͤnlich zu er⸗ scheinen oder genugsame Kunde von sich zu geben, auch die zu ihrer Legitimation dienenden Papiere und Dokumente zu produziren, widrigenfalls Johann Christian Rottmann gerichtlich fuͤr todt erklärt und sein bislang hierselbst verwaltetes Vermogen an dessen sich gemeldet habende naͤchste Erben, ohne Ruͤcksicht auf etwa vorhandene, aber unbekannte Naͤher⸗Berech⸗ tigte, ausgefolgt werden wird.
Das demnaͤchstige Decretum praeclusivum wird nur an hiesiger Gerichtsstelle affigirt und im hiesigen Provinzial⸗Blatte bekannt gemacht werden. ₰
Decretum Zellerfeld, den 20. September 1812.
Kdnigl. Hannoversches Berg⸗ und Stadtgericht. Schwake. Andersson. b4*“* “ Ediktal⸗Ladung. Der im Jahre 1812 unter dem damaligen West⸗ phaͤlischen Militair mit nach Rußland marschirte und nicht zuruͤckgekehrte Soldat Andreas Killmar, von Bosserode, oder dessen Erben, haben sich binnen vierteliaͤhriger Frist, und zwar im Termine den 19. Dezember d. J., hier bei Gericht so gewiß zu melden, als sonst der Erstere fuͤr todt erklaͤrt und sein hier zuruͤckgelassenes Vermoͤgen an seinen Bru⸗ der, Bauer Johannes Killmar von Bosserode, ohne Caution verabfolgt werden soll. Nentershausen, den 19. September 1842.
vi e mn. hierselbst.
8 laus. EII“ 91 Ediktal⸗Ladung.
Da die Erben des in Bernburg veestorbenen Ge⸗ heimen Kammerraths Friedrich Wilhelm Guͤnther Schaͤfer, respektive der fuͤr die hinterlassene Wittwe, geborene Reiche, bestellte Kurator, Behufs der Fest⸗ stellung des Passiv⸗Bestandes der Schaͤferschen Ver⸗ lassenschaft, auf Erlassung von Ediktalien angetra⸗ gen haben, so werden diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Forderungen an den Nachlaß des verstorbenen Geheimen Kammerraths Schaͤfer zu ha⸗ ben vermeinen, und zwar alle, sowohl bekannte als unbekannte Glaͤubiger, hierdurch geladen, in dem zur Liquidation ihrer Forderungen auf den zwei und zwanzigsten Dezember 1842 anberaumten Termine auf hiesiger Herzogl. Landes⸗ Regierung entweder in Person oder durch legitimirte Bevollmaͤchtigte zu erscheinen und ihre Forderungen gehoͤrig anzumelden und auszufuͤhren.
Diejenigen Glaͤubiger, welche in diesem von 9 Uhr Morgens bis Nachmittags 4 Uhr anstehenden Ter⸗ mine nicht erschienen seyn werden, haben zu erwar⸗ ten, daß zu seiner Zeit ohne Ruͤcksicht . ihre et⸗ wanigen Forderungen mit Vertheilung der vorhan⸗ denen Erbmasse verfahren werden wird.
Bernburg, am 4. Oktober 1842. ei kevhweüs Herzogl. Anhalt. zur Landes⸗Regierung verordnete
Geheimrath, Kanzler, Direktor und Raͤthe. 8- “
Int se
1ö1A131“
1 Konkurs⸗Ausschreibung.
Von Seiten des akademischen Senats zu Krakau wird hiermit kund gemacht, daß die Lehrkanzel der gesammten Naturgeschichte, i. e. der Mineralogie, Zoologie und Botanik, an der Jagellonischen Uni⸗ versitaͤt allhier mittelst Konkurs⸗Pruͤfung besetzt wer⸗ den wird. verbunden, die fraglichen Gegenstaͤnde in Polnischer Sprache nach dem von dem Professor vorgeschlagenen und vom akademischen Senate angenommenen Lehr⸗ buche vorzutragen, — desgleichen sowohl die dazu gehoͤrigen Kabinette, als auch den botanischen Gar⸗ ten unmittelbar nach den diesfalls bestehenden In⸗ structionen zu verwalten, — mit dem fixen jaͤhrlichen Gehalte von 6000 Fl. Poln. und einer freien Woh⸗ Üee- in dem votanischen Gartenhause. . welche beabsichtigen, sich um diese — 2 werven, haben ihre Gesuche an den zum 30. Feeas⸗ biesiger Universitaͤt, spaͤtestens bis .“ senber l. J., portofrei einzusenden und 11“ folgenden Urkunden zu belegen: 1) mit 1 2„ 2) mit dem Lebenslauf, 3) mit ei⸗ e bah Ev7ge. an einer in den Laͤndern nen Universitaͤt erlangten Vohese vesfllaates gelege Medizin, 4) mit den Zeugnissen üver Evr 8— Erfoige zuruͤckgelegten Pruͤfungen aus nen fgr hie medizinische Fakultaͤt vorgeschriebenen Gegenständ 9 — wie auch mit Belegen praktischer Kenntnie in nen eê. 25) e; Bewilligung der respektiven Regierun 8 ben um die besagte Lehrkanzet-3 ung zum Bewer⸗
Die E nach 899 ihrer Ge⸗ und der eilagen vom akademi ers ⸗ 3 such mreichend qualifizirt zur Vewertschtn 84,5 einer Fluth von Schriften und Gegenschriften uͤber⸗
sagte Lehrkanzel anerkannt werden, erhalten vom f
Mit dieser Kanzel ist die Obliegenheit 9
Literarische Anzeigen.
In der Carl Haasschen Buchhandlung in Wien ist so eben erschienen und in Berlin bei E S. Mitt⸗ ler (Stechbahn 3) zu haben: Der 7te Jahrgang des Taschenbuchs: Immergrün fuͤr 1 8 4 3.
Mit Novellen von A. v. Sternberg, Berndt v. Guseck, Julius Krebs und L. Tarnowski. Lyrische Blaͤtter von Bolte, Buchner, Fibin⸗ ger, Geisheim, Gruͤnig, Isidor, Küuͤnzel, Seidl, Scheer, Schindler und Vogl.
Die Kupfer sind, nach den Original⸗Gemäaͤlden eines Cantarini, Correggio, v. Dyck, Rubens und Teniers zn von den ersten Kuͤnstlern Wiens in Kupfer ge⸗ stochen.
Das Titelkupfer, ein in Stahl gestochenes sehr ge⸗ v Portrait, gehoͤrt zu der Novelle von A. v. Sternberg. .
Preis in Pariser⸗Einband mit Goldschnitt 4 Fl. C. M. 2 Thlr. 16 Ggr.
Preis in Seide prachtvoll gebunden 5 Fl. C. M. 3 Thlr. 12 Ggr.
Bei Julius Helbig in Altenburg erschien so eben und ist in der Stuhrschen — 2 Berlin, Schloßplatz Nr. 2, Potsdam, Hohenwegstraße Nr. 4, zu haben: . 1“ Kalt Wasser, die einfachste Gabe der Natur, zur Heilung von Koͤrper⸗ und Seelen⸗ Krankheiten. Fuüͤr Gebildete von Dr. K. E. Kirmße. 8. 8 Bogen eleg. brosch. 15 Sgr. Die wunderbare Heilkraft der Gottesgabe „Kalt Wasser“ bewahrt sich von Tag zu Tag mehr, namentlich bei Rheumatismen, Gicht Haͤmorrhoiden, Skropheln, der Englischen Krankheit, bei Unterleibs Beschwerden, Bleichsucht, Merkurial⸗Siechthum u. a. m. Diesen wichtigen Gegenstand behandel dies Buch, das, auf wissenschaftlichen Grundlagen gebaut und im reinsten, doch volksthuͤmlichen Styl gesch rieben, sich in Kuͤrze ein großes Publikum ver⸗ schaffen wird und werden, was es soll, ein Buch
ffuͤrs Volk in Stadt und Land.
Der thierische Magnetismus amsSn und seine N öö“ Geheimnisse.
Fuͤr Gebildete von Dr. K. E. Kirmße.
Zweite vermehrte Ausgabe. 8. brosch. 15 Sgr. Dieser hoͤchst interessante Geenans spricht so recht eigentlich Jedermann an, und Niemand wied das Buͤchlein unbefriedigt aus der Hand legen. .
Den Kupferstechern und Kunsthaͤndlern. — Der Ausschuß einer oͤffentlichen Anstalt in Lon⸗ don zur Befoͤrderung der Kuͤnste ist zum Ankauf ei⸗ nes noch nicht herausgegebenen Kupfer⸗ oder Stahl⸗ stiches von vorzuͤglicher Arbeit nach einem Deutschen Gemaͤlde zur Vertheilung unter ihren Mitgliedern bereit. — Manu wende sich mit Angabe des niedrig⸗ sten Preises von 1000 Probe⸗Abdruͤcken auf Chinej. und ordinairem Papier, oder auch mit dem Preise der Platte selbst — zusammen mit 2 Abdruͤcken derselben in ihrem gegenwaͤrtigen Zustande zur Pruͤ⸗ fung kostenfrei oder durch Vermittelung der Gro⸗ viusschen Buch⸗ und Kunsthandlung in Berlin an Herrn Heinrich Hering, Deutsche Kunsthand⸗ lung und Buͤreau der Deutschen Kunstvereine, Nr. 9 Neumann⸗Street, Orford⸗Street, London. — Eine Ausstellung neuerer ausgezeichneter Gemäaͤlde Deut⸗ scher Kuͤnstler wird naͤchstes Fruͤhjahr eroͤffnet; die⸗ senigen, welche diese Gelegenheit zu benutzen wuͤn⸗ schen, um ihre Erzeugnisse anzubringen, muͤssen mit Augabe der Groͤße und des Gegenstandes ihrer Werke sich so bald als moͤglich an obige Adresse wenden. Alle Gemaͤlde muͤssen eingerahmt seyn.
Literarische Anzeige der W. Besserschen Buchhand⸗ lung, Behrenstraße 44. Bei Fr. Frommann in Jena ist erschienen: Die gesammten
ewer blichen Zustaͤnde
in den bedeutendsten Laͤndern der Erde waͤhrend der letzten zwoͤlf Jahre, mit besonderer Be⸗ ruͤcksichtigung der Finanz⸗, Geld⸗, Land⸗ und Be⸗ voͤlkerungs⸗Verhaͤltnisse, 8 wie des materiellen, poli⸗ tischen und moralischen Zustandes der arbeitenden Klassen, von Gustav von Guͤlich. Erster Band. Großbritanien, Frankreich und die Vereinigten Staaten von Nord⸗Amerikg. 38 Bogen gr. 8. Preis 2 ½¾ Thlr.
Dazu:
Tabellarische Uebersichten 1 iste Lief. in Fol. Preis 1 ½⅞ Thlr.
Dieses Werk bildet auch den 3ten Band der vor 12 Jahren erschienenen und bis gegen 1829 reichenden „Geschichtlichen Darstellung des Handels, der Ge⸗ werbe und des Ackerbau’'s ꝛ⁰.“ von demselben Ver⸗ fasser, hat aber bei dem beschraͤnkteren Zeitraum, den es umfaßt, eine mehr statistische Ausfuͤhrung bekom men, wie denn auch die jetzigen Tabellen im Vec⸗ häͤltuiß weit reichhaltiger sind, als die zu den fruͤ⸗ beren Baͤnden.
Waͤhrend der Angelpunkt der heutigen Politik von Vielen in den Gewerbs⸗ und Handels⸗Perhaͤltnissen gesucht und in dieser Beziehung die Literatur mit
ter,
schwemmt wird, fehlt es bei uns in Deutschland noch
hr an Darstell d irkii änd Reéctor Magnificus die Einladung, sich allhier ’. ungen der wirklichen Zustaͤnde, Konkurs⸗Pruͤfung einzustellen, welche an den 8 1, Gesenn n näalevfafelen 1. su aͤnderlich fectgesehen Tagen, naͤmlich den 15. Fe⸗ dem vorliegenden Buche
vruar 1843
riftlich und den 16ten desselben Mo⸗ großer Sachkenntniß
e mit ungemeinem Fleiße und
nats und Jahres muͤndlich, in oben erwaͤhnter Sprache ken Quellen geschibbnach gedruckten und ungedruck⸗
abgehalten wird. Lbaniche rofessoren der Universit
desselben Lehrfaches an einer ten der hohen Schutzmaͤchte des biesi⸗ und Außereuropaͤischen Läͤnder, zum Schlusse Deutsch⸗
wohl nur sehr Wenigen -. vK.r,
Der zweite Band wir
mfange Gebote stehen duͤrften. die uͤbrigen Europaͤischen
E
F . Anzeige
zu haben: dete. Alte Geschichte
der Abthl. 12 ½
Von demselben Verfasfer erschien im vorigen Jahre
gehaltenes Ratsonnement jemals geschehen kann.
Bei J. J. Zedner, Behrenst. 20, ist erschienen und gratis zu haben: Gatalogue de la Nouvelle Bibliothèeque de Lecture française, anglaise et italienne.
léüment
VIII Su
fuͤr Schulen.
In unserem Verlage ist nunmehr vollstaͤndig er⸗ schlenen und bei uns und in allen Buchhandlungen
Die vierte verbesserte Auflage von
E. A. Schmidt, Grundriß der Weltge⸗ schichte fuͤr Gymnasien und andere hoͤhere Lehr⸗ anstalten und zum Selbstunterricht fuͤr Gebil⸗
Drei Abtheilun 55
. Zweite
ebenfalls in unserem Verlage:
Uebersicht der Pelt.⸗ fuͤr mittlere here Buͤrgerschulen, und
zum Selbstunterricht. (Ein Auszug aus dem
(Grundriß und zur Vorbereitung fuͤr diesen
Gymnasialklassen u
bearbeitet) gr. 8.
ndh
Preis 10 Sgr.
Trautwein und Comp.
Verlags⸗Buch⸗
und Musikalienhandlung,
Krausenstr. 70, Ecke der Friedrichsstr.
Berliner
So eben ist fuͤr die Subskribenten ausgegeben worden:
Taschenbuch,
dessen voller Ertrag — ohne Abzug der Ko⸗
sten — zur einen Haͤlfte fuͤr die Rothleidenden Hamburgs, zur anderen aber fuͤr die Armen
Berlin's bestimmt iist.
milhaseßst.
Edua
Herausgegeben
1“
““
von H. Kletke, Alexander Duncker,
rd Hanel.
Mit Beitraͤgen von
Achim von Arnim, mitgethellt von Baronin Bettina Großherzogl. — vhant etb ee ben, von Eichenvorst ——berzeg
von Arnim —
— Ferrand — Freiherr de la Motte⸗Fouqué — Gei⸗ bel — Goͤthe — Wilhelm Grimm — Grupye —
Haͤring
— Kop Muͤgge — Muhlbach
fuß — Varnhagen von wie Castle — Zeune,
Willibald Aleris
— Rellstab — C. Ritter —
F. Ruͤckert — Adelheid von Stolterfoth — Streck⸗
Ense — Verfasserin von God⸗
und
Radirungen von Grieben und Hosemann. 8. Elegant kartonnirt. 1 Exemplare zum Ladenpreise von 1½ Thlr. . noch 1“
durch alle Buchhandlungen zu erhalten.
Berlin, den 11.
“ 8
Oktober 1842. Alexander Duncker,
I
4 1 Konigl. Hofbuchhdlr., Franz. Str. 21.
Durch Fr. Liszt's öffentlichen Vortrag der 2 Transscriptionen von Th. Kullak,
1. Cavatine de Robert 2. Air du Freischütz,
le diable und
haben diese wunderschönen Compositionen eine über-
angt, welche
raschend schnelle Verbreitung und Berühmtheit er- durch das wiederholte Spielen des
Komponisten in Konzerten noch vermehrt worden
ist. Seitdem
erschienen à ½% Thlr.
Transscriptionen f. Piano von Th.
Kullak:
3. La Mélancolie de Prume, dito à 4 mains 25 Sgr.
Air d'Obéron de C.
4s, 15 S
r. 5. Air de la Pe.⸗brits de Donizetti.
.Erlkönig de Löwe. Norma „ Keusche
9. Elégie,
M. de Weber, dito arr. à WW11“ v I1“
Göttin“ de Bellini.
8. Lucrezia Borgia de Donizetti. chant de Ernst.
Ferner machen aufmerksam auf Kullak's Gr.
In der Nauckschen
pflege. 90
nn
Bei C. W. Leske
in allen Buchhandlungen zu haben, in E. S. WEW1 3):
a en
Deutsch
Kl. 8.
Inhalt: Badische Zu
ar0 ₰ 1.*22 aus ,8 e .
88 düne, egen und die Hege
wickelung. den Aufzeichnun Hildebrand's Anfang. nie in Deutschland. Bei der eingreifenden
nn Landes, welche 7. medizinische Doktor⸗Diplom land, umfassen und von einer wenigslens eden so vei⸗ 0 8 land
esitzen, sind von der
8
Pruͤfung befreit und chen Lieferu
ng Tabellen begleitet sey
““
Herausgegeben
Geheftet. 8 nde in lyrer vfnesten Slu⸗ lins und Frankfurts zu haben:
Papst
mo⸗
Sonate, Elfenreigen, Reve pour Piano. 34 Linden. Schlesingersche Buch- u. Musikhdlg.
Buchhandlung, Hausvoilgtei⸗
Platz Nr. 3, ist so eben erschienen und in allen Buch⸗ handlungen zu haben:
Aphorismen 18“ aͤber den
18 Rechtozustand in Preußen,
0
20 Sgr.
in Darmstadt ist erschienen und
Berlin be
eines Publizisten.
on “ Bacherer. 18 ¼ Thlr.
Wichtigkeit der
du
r. 8. Erste Abthl. 2 bthl. Geschichte des Mittelalters. Dritte Abthl. Neue (bis Anfang 1842 gefuͤhrte) Geschichte. Preis je⸗
( — Graͤfin Hahn-Hahn — Sa Mittheilungen uͤber und von Immermann — 1 Tblr.
ch — Kugler — von Meusebach — Th. ausgegeben,
111“
“ 8 ℳ er 8 .v über den Bildungsgang der Preußischen Rich⸗ die Stellung derselben waͤhrend ihrer ersten zehn Dienstiahre und den Einfluß der in diesen Beziehungen taͤglich mehr hervortretenden Maͤngel und Uebelstaͤnde auf die Preußisch gr. 8. geh.
r sch l g e zur moͤglichsten Beseitigung der Nachtheile der Patrimonial⸗Gerichtsbarkeit im Preußischen Staate. 8
gr. 8. geh. 7 ½ Sgr.
e Rechts⸗ schen ober⸗ und untergaͤhrenden
8 1 uf 9 Mit erläutegnden Zeichnungen auf —
1““ Nr. 85 erschien un 88 aͤthig: eepl. L.,
88 122 . t nd bei der bekannten Ge⸗ FierI ee ee hef gerande heine es überfluͤssig, ein Wort
elischen Herrn Bischof zu Magdeburg und d nglikanischen zu Jerusalem bötreffessd den mehreren Lehrberichtigungen., gr. 8. geh. Pr. 25 Sgr. G Dessen Aktenstücke über den Gebetsstreit zu Magdeburg und äber die kirchliche Lehrnorm. Nebst Schristerklärungen und Miscellen. gr. 8. e hn ee.
8 I““
—“ L Ieue 8 EEEEIIII111u“ Im Verlage von Hermann Schultze sind so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben: “ 81 2 mumn Lateinische Chrestomathie v Woahmuntun fuͤr E XöPbharmaceuten. Zusammengestellt und mit einem vollständigen Wör⸗ terbuche versehen
Pphilivp Hanke, ““ Apotheker erster Klasse. 15 Bogen. Elegant geheftet.
Goͤthe's und Schiller's Sentenzen und sentenzidse Gedichte. als Aufgaben fuͤr Deutsche Styluͤhungen, fuͤr Uebun⸗ gen in der schriftlichen Darstellung und im muͤndlichen Vortrage. Ein Huͤlfsbuch fuͤr Lehrer an Gymnasien, Semina rien und Realschulen, mit einer Einleitung als Vorworreret— von üd n Dr. Otto E“ 4 10 Bogen. Elegant geheftet. 15 Sgr.
1
bain.
Neue Ausgabe in 12 monatlichen atanss rungen 2 von den in unserem Verlage erschienenen Tabulae Arteriarum Corporis Humani, (Abbildungen uͤber den Verlauf der Pulsadern des menschlichen Koͤrpers) . von 1 Dr. Friedrich Tiedemann, Bad. Geheimerath und Professor an der Universitaͤt Heidelberg. Von dieser neuen Ausgabe odigen Werkes wird vom Oktober d. J. an jeden Monat eine Lieferung, zum Preis von 92
— † so daß binnen Jabresfrist das ganze Werk in den Haͤuden der Besteller ist.
Auf besonderes Verlangen werden jedoch auch so⸗ gleich vollstaͤndige Eremplare zum ermaͤßigten Preife von 12 Thlr. geliefert. 8
Dieses Werk, — das einzige, welches in natuͤrli⸗ cher Groͤße und in solch⸗ v Weise dem 12 und Wundarzt vor Augen fuͤhrt, was noch nie so dargestellt und was vielen Theils nie so erforscht ge⸗ wesen, enthaͤlt 78 Tafeln im groͤßten Imperial-For⸗ mat (worunter 3s kolorirt), so wie 50 Bogen Text, bekanntlich in Lateinischer und Deutscher Sprache abgefaßt. . s.se. a liche Preis von 56 Thlr., so wie der spaͤtere von 32 Thlr., fuͤr das Exemplar erschwerte Vielen die Anschaffung, um so mehr wird daher die neue, so aͤußerst wohlfeile Ausgabe willkommen seyn. Alle Buchhandlungen nehmen 2 n a auch sind von denselben ausfuͤhrliche Verzeichnisse unseres bedeutend im Preise herabgesetzten medizini⸗ schen Verlages, worunter Werke von Chelius, Naͤgele, Geiger, Haͤnleꝛc. gratis zu beziehen. Die Hirschwaldsche Buchhandlung in Berlin (Burgstr. 23) haͤlt immer Exemplare dieses Werkes vorraͤtbig. Karlsruhe, im September 1842. (CECbhr. Fr. Muͤllersche Hofbuchhandlung.
v
Bei Simon Schropp & Comp. in Berlin, Ja-
gerst. No. 24, ist erschienen:
Monats-Berichte über die Verhandlungen der Gesellschasft für Erdkunde zu Berlin. Drittei Jahrgang, Mai 1841 — 1842. Redigirt von Dr. Wilhelm Mahlmann. Mit 3 lithographirten Taseln. Preis brosch. 1 Thlr. 15 Sgr.
Bei E. H. Schroeder in Berlin, Linden Nr. 23, im Jagorschen Hause, ist eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben:
j
als e ver;; Fache; *
oder Aufschluß aller Geheimnisse des Bier⸗ brauerei⸗Gewerbes; so wie der hoͤchst wichtigen Er⸗ findung der Kartoffel⸗Bierbraueret, nach den neuesten Entdeckungen wissenschaftlich und praktisch bearbeitet. Nebst faßlicher Anleitung zur rationellen abrication von 16 beliebten, Deutschen und Engli⸗ Biergattungen er
aleulation; ferner der Darstellung zweckm e Sacnteet⸗Gereihe, einer Luft⸗ und Folinder⸗Mali⸗ Darre, verschiedener Kuͤhl⸗Apparate, eines Brau⸗
8 122gg s. w. gun on A. F. Zimmermaunn⸗ e der e tischen Braukunde. Lehrer der theoretisch praktise ith. Tafeln.
3
Geh. Pre 96 2*
ermes in Berlin, Koͤnigsstr. d ist in allen Buchhandlungen
Gr. 8.
Bei Wilbelm H
die Bedeutung der Provinzial⸗
stände. 1842. gr. 8. Preis 15 Sgr.
Bel Carl Heymann in Berlin ist so eben er⸗ schienen und in allen guten Buchhandlungen Ber⸗
Karte der Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn. In Etui 10 Sgr. d ng Schoͤn! Richtig! Wohlfeil!
4“ uiest. l mumg.
dd mh 84 ect
1neee ast ellltl
No. 296.
8 N 98. vom 28.
Bestellungen an;
HatiteneHhs htun 8Z“ Eoce““ z8 un ztg1n 8
11“
,2, s h dn Z11 2 iiea u zui piseln 2n 282 111“*“ 2
Fem merner, ümncbssun mUun 8 LL113
4.1& r
111ö1A1X1X*“]; e,eg E111“ 8 11111mqmqmXX“““
— EEE11““
Necbesier. Sebastopol. Die Russische Marine im
1— Befestigungs⸗ und Werft⸗Arbeiten. — War⸗ Schwarzen Wecanf.C 2 — Hermischtes. 1. vis Frankreich. Pa I 1ee-e eee mit Belgien. — Thaͤ⸗ tigkeit, in zenchrichten g2 nlgler; die Fregatte „Exrigone“ in den ewaͤssern von Canton; Beur aubung der Matrosen.) Großbritanien und Irland. London. Hof⸗Nachricht. — Gut⸗ achten der — — die 1 des Sklaven⸗ ndels zulaͤssigen Maßregeln. — Be⸗ 1 8 5. die 18sigr chens Arteiter. — Die Torypresse uͤber die Ka⸗ nadischen Verhaͤltnisse. — Rachrichten vom Capitain Roß.
s. Zermischtee., Amsterdam. Die falsche Nachricht vom Unter⸗
vv“ 81.„. na.
Eanß der ee Diplomatisches Diner zur Feier des Geburts⸗
Preußen.
Belgien. Bruͤssel. tages Sr. Majestaͤt des Koͤnigs von Deutsche Bundesstagaten. uͤnchen. Jaa auf sein Ge⸗ such aus dem Bayerischen Staatsdienst entlassen. M+ Regensburg. Einweihung der Walhalla. — Darmstadt. Stempelung frem⸗ Staͤnde⸗Versammlung. — Briefe onds; Vermischtes.)
der Spielkarten. — Kassel. . aus Frankfurt a. M. (Die Hollaͤndischen „ Serbien. Historische Darstellung der Serbischen Ereignisse. — Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. Webster uͤber die wichti gen politischen und sinanziellen Fragen der Union. Ostindien. Briefe von Britischen Gefangenen in A hanistan. Ehina. Offizieller Bericht uͤber die Einnahme von Tschapu. Inland. vln. Der Baumeister des Doms nach Berlin abge⸗ reist. — Franz Lißt. — Bonn. Ober⸗Konsistorial⸗Rath und Hof⸗
Prediger Sack †. Wissenschaft, Kunst und Literatur. Zur politischen Literatur.
8 . 1IS. Kvronik des Tages.
urchlaucht der Landgraf und Ihre Koͤnigl. Hoheit die Frau Landgraäfin Wilhelm zu Hessen und Höͤchstderen g die Prinzessin Auguste, sind von Deßau hier einge⸗ troffen.
Das 2aste Gesetz⸗Gammlungsstuͤck, welches heute ausgegeben
wird, enthaͤlt die Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordres unter
uli d. J., den Umzugs⸗Termin des Land⸗ gesindes in den zum staͤndischen Verbande der Mar⸗
kken Brandenburg und Nieder⸗Lausitz gehoͤrenden Lan⸗
destheilen betreffend;
2299. vom 30sten dess. M., wegen Verguͤtigung der Reise⸗
costen fuͤr kommissarische Geschäͤfte in Koͤniglichen
Dienst⸗Angelegenheiten, an Beamte, welche nicht zum Reeeisen mit Extrapost berechtigt sind; 2300. den Tarif, nach welchem das Bollwerks⸗Geld zu Jarmen von jetzt an zu erheben ist; vom 19. August d. J., und die Allerhoͤchsten Kabinets⸗Ordres;
2301. vom 16. September d. J., betreffend die Erleichte⸗ rungen der Patrimonial⸗Gerichtsherren in Beziehung auf die Einrichtung der Deposital⸗Gelasse und Ge⸗ faͤngnisse; von demselben Tage, betreffend die Annahme von Obligationen uͤber vom Staate uͤbernommene pro⸗ vinzielle Staatsschulden als depositalmaͤßige Sicher⸗ heit, und
303. vom 4. Oktober d. J., betreffend die Bestimmung:
Daß die in den Preußischen Staaten erscheinenden
Buͤcher, deren Text, mit Ausschluß der Beilagen,
20 Druckbogen uͤbersteigt, wenn sowohl der Verfasser
als der Verleger auf dem Titel genannt ist, der Cen⸗
8 sur ferner nicht mehr unterworfen seyn sollen.
Berlin, den 26. Oktober 1842.
Debits⸗Comtoir der Gesetz⸗Sammlung.
8 dh srRehna ülat 1”“
Angekommen: Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und
Commandeur der Garde⸗Kavallerie, von Brauchitsch, aus dem Mecklenburgischen.
2
2302.
Zeitungs⸗-Nachrichten. Ausland. Rußland und Polen. gsa
Sebastopol, 11. Sept. (Times.) Die Flotte, welche vor etwa einem Monat aus diesem Hafen um im Schwar⸗
zen Meere zu kreuzen und die Mannschaft beim Geschuͤtz zu uͤben, kehrte vor fuͤnf Tagen hierher zuruͤck. Sie gin 84 Rhede vor Anker, wo sie einen maͤchtigen Anblick ewahre. Dies Ge⸗ schwader besteht aus 6 Linienschiffen, 2 Fregatten und 3 Sloops. Die Namen der Linien⸗Kriegsschiffe sind: „Die zwoͤlf Apostel“, welches die Flagge des Russischen Vice⸗Admirals Arvinoff fuͤhrt; „Die drei Hestigen“, „Mahmud“, „Silistria“, „Adrianopel“ und „Die drei Hierarchen“. Die beiden erstgenannten praͤchtigen Se. welche zu Nikolajeff gebaut wurden, sind Dreidecker von 120 Ka⸗ nonen und Hanz neu; die Mannschaft eines jeden derselben besteht aus 800 Kböpfen, und ihre Kanonen sind zu zwei Drittheilen Acht⸗ undvierzigpfunder, die uͤbrigen Sechsunddreißigpfuͤnder. Von den 88 anderen Schiffen hat ein jedes 600 Mann und 84 Zweiund⸗ dreihigpfuͤnder an Bord. Da das Schiff „Adrianopel“ auf der schade Kreuzfahrt von dem Schiff „Silistria“ angerannt und be⸗
gt worden, so hat man ersteres auf das Werft gebracht; es
8
Vermischtes. — Brief aus
ist noch zweifelhaft, ob dasselbe jemals wieder fuͤr den Dienst wird hergestellt werden koͤnnen. Außer dieser Flotte sind im inneren Hafen 6 andere zum Dienst fertige Schiffe, naͤmlich der Dreidecker „Warschau“, von 120 Kanonen, und fuͤnf andere von 84 Kanonen. Ein neues Schiff, „Varna“, wird taͤglich von Nikolajeff erwartet. Reben diesen bereits erwähnten Schiffen liegen hier noch sech andere, die nicht zum Dienst geruüͤstet sind. ie Russische Flotte im Schwarzen Meere besteht, außer 1— 6 Fregatten, 11, Sloops und 6 Dampfboͤten, die fast alle an der Kaukasischen Kuͤste beschaäͤftigt sind, um jeden Verkehr zwischen
ung der Kriminal⸗Prozesse den Bergvoͤlkern und den Tͤrkischen Haͤfen in Klein⸗Asien zu ver⸗ e
hindern, aus denen die Tscherkessen ihre Munition und Lebens⸗ mittel zu beziehen pflegten.
Die Arbeiten an der Segn 89 Sebastopol werden mit der größten Thaͤtigkeit fortgesetzt. Die beiden Forts am Eingang der Bucht, Alexander und Konstantin benannt und mit 320 Stuͤck Geschuͤtz gespickt, sind ganz fertig. Die Arbeiten an dem großen
Fort St. Nikolaus, welches drei uͤber einander liegende Bastionen
Dies ungeheure Gebaͤude
at, sind auch ihrer Beendigung nahe. - 9 ½ 898 Werfte vertheidigen,
soll mit 250 Kanonen den E8 und die aber in diesem Augenblick be — - selben. Die ausgedehntesten Werke, welche hier ausgefuͤhrt wor⸗ den, sind ohne Vergleich die Werfte zur Ausbesserung der Kriegs⸗ schiffe. Man muß dieselben sehen, wenn man sich eine Vorstel⸗ lung von diesem riesenhaften Unternehmen machen will, welches vor 12 Jahren angefangen wurde zund trotz der zahlreichen Schwierigkeiten, welche sich der Anfuͤllung der Werfte mit hin⸗ laͤnglichem Wasser entgegenstellten, noch fortgesetzt wird. Es war hierzu noͤthig, einen 18 Werst langen Kanal zu graben, um das Wasser aus dem Flusse Tschernaja Retschka heranzuleiten. Dieser Kanal geht durch mehrere Tunnels und Aquaͤdukte. Ein Briti⸗ scher Ingenieur, Namens Hopton, leitet die Arbeiten. Der Kai⸗ ser ist mit den Hemetsengen desselben so zufrieden, daß er ihm einen Orden und den Rang eines Obersten verliehen hat. Der Russische Admiral Lazareff, ein hoͤchst thaͤtiger und tuͤchtiger See⸗ mann, befindet sich jetzt hier und ist mit der Inspizirung der Befestigungs⸗Arbeiten beschaͤftigt. Sobald er damit fertig seyn wird, gedenkt er nach Nikolaje zuruͤckzukehren, wo er, als Ober⸗ Befehlshaber der ganzen Russischen Seemacht im Schwarzen Meere, seinen Sitz hat.
Warschau, 20. Okt. Se. Majestaͤt der Kaiser hat den bisherigen Praͤsidenten der Polnischen Bank, außerordentlichen Staatsrath Joseph Lubowidzki, und den bisherigen Vice⸗Praͤsi⸗ denten dieses Instituts, außerordentlichen Staatsrath Grafen Hein⸗ rich Lubienski, von ihren Functionen in Gnaden entbunden und an ihrer Stelle den bisherigen Staats⸗Secretair beim Admini⸗ strations⸗Rath, Geheimen Rath Joseph Tymowski, zum Praͤsiden⸗ ten und den Staats⸗Referendar Benedikt Niepokoyczyzki zum Vice⸗ Praͤsidenten der Bank ernannt.
Der Großfuͤrst Michael verweilt noch in Warschau; gestern Abend wohnte Se. Kaiserl. Hoheit wieder der Theater⸗Vorstel⸗ lung bei.
¹ Jorigen Sonnabend wurde der Praͤlat Butkiewicz als Rek⸗ tor der hiesigen katholischen geistlichen Akademie installirt.
g Frankreich.
Paris, 19. Okt. Der Prinz von Joinville und der Herzog von Aumale sind am 15ten d. in Brest eingetroffen. Sie wurden, unter dem Zudrange einer großen Volksmenge, mit allen ihrem Range gebuͤhrenden Ehren empfangen. Am folgenden Tage woll⸗ ten e noch eine Musterung uͤber die National⸗Garde halten und Abends am Bord der „belle Poule“ unter Segel gehen.
Der Courrier francais sagt: „Der Constitutionnel erklaͤrt in seinem gestrigen Blatte, daß der Plan zu einer unum⸗ schraͤnkten Union zwischen Frankreich und Belgien von dem Mi⸗ nisterium aufgegeben worden sey. Diese Behauptung kommt zu spaͤt. Nachdem das Ministerium vor dem dreifachen Widerstande
den genannten Schiffen, aus
1842.
1
will, daß Frankreich zum Geläaͤchter in Europa werde. Die Ohn⸗ macht des Ministeriums wuͤrde zuletzt auf die Nation und auf die Dynastie zuruͤckfallen. Moͤge dem jetzigen Mlnisterium oder einem anderen die Ehre des Abschlusses zu Theil werden, daran liegt uns wenig; aber etwas Entscheidendes muß endlich geschehen.“
In einem Journal liest man: „Waͤhrend die detachirten Forts mit einer Schnelligkeit, wovon man wenige Beispiele hat, erbaut werden, beschaͤftigt sich das System mit den Mitteln, de⸗ ren Bewaffnung zu vervollstaͤndigen. Die Gießereien von Nievre und Charente haben Befehl erhalten, ohne Unterlaß Kanonen vom gröͤßten Kaliber zu gießen. In der Gießerei von Ruelle sieht man eine ungewohnliche Thaͤtigkeit herrschen. Der Direktor die⸗ ses Etablissements liefert, außer einer großen Anzahl Kanonen von jedem Kaliber, jede Woche wenigstens 10 Kanonen à la Paix⸗ hans. Die Schußweite dieser Kanonen ist bedeutend, denn sie sind von 80 und ihre Wurfkraft ist so groß, daß 2 Kanonen von einer mittleren Schußweite ein Linienschiff von hohem Bord in einigen Minuten in den Grund bohren wuͤrden. Fast jeden
80 Fnn. 7 den Stuͤcken, die nach Paris gesandt werden E sollen, Versuche, bevor man sie auf der Charente einschifft, von nden sich erst 50 Kanonen in dem⸗ 88 8 schif
wo sie an der Muͤndung der Seine ankommen. Der Knall ist schrecklich und die Genauigkeit des Visirens merkwuͤrdig. Die Kanonen widerstehen den staͤrksten Proben, und wenn sie 65 Schuͤsse — das Maximum des Versuchs, um gewiß zu seyn, daß der Guß vollkommen ist — gethan haben, sendet man sie an V ihre Bestimmung ab. Man hat berechnet, daß bei der Thaͤtigkeit, die entwickelt wird, um die Arbeiten in den verschjedenen Gießereien auszufuͤhren, die Bewaffnung der Bastillen im naͤchsten August werde vollstaͤndig seyn koͤnnen. Früͤher wurde es den Fremden gestattet, die Gießereien von Ruelle zu besichtigen; dem ist jetzt nicht mehr so. Um daselbst einzutreten, muß man eine besondere Erlaubniß haben oder durch irgend einen Freund oder nen. des Hofes empfohlen seyn. Dies ist nicht Alles. Die Pulverfabrik von Angouleme arbeitet mit erhoͤhter Thaͤtigkeit, um die Magazine zu fuͤllen. Noch vor wenigen Mo⸗ naten fabrizirte man dort vier Arten von Schießpulver: 1) Jagd⸗ pulver, 2) sogenanntes Koͤnigspulver, 3) Pulver fuͤr Minen, 4) Kriegspulver. Die Bereitung der drei ersten Arten hat auf⸗ gehoͤrt; alle Mittel, woruͤber die Pulverfabrik verfuͤgt, werden ver⸗ wendet, um eine ungeheure Quantität Kriegspulver zu verfertigen.
Der Graf Molsé hat seit einiger Zeit haͤufige Zusammenkuͤnfte mit dem Marschall Soult und wird oft vom Koͤnige in St. Cloud empfangen.
Durch eine Köͤnigl. Ordonnanz vom 16ten d. wird dem Mi⸗ nister der auswaͤrtigen Angelegenheiten ein Supplementar⸗Kredit von 350,000 Fr. fuͤr außerordentliche Missionen und unvorherge⸗ sehene Ausgaben eroͤffnet. 2
Die Gazette de France will wissen, die „Geschichte des Kaiserreichs“ von Herrn Thiers, wovon bereits vier Baͤnde zum Drucke fertig seyen, enthalte eine Rechtfertigung aller Handlungen des Konsuls und des Kaisers, sogar der Ermordung des Herzogs
von Enghien und des Verraths an den Spanischen Prinzen in Bayonne. Die Gazette stellt diesen (uͤbrigens noch unverbuͤrgten) Angaben die Thatsache entgegen, daß im Jahre 1811, als Napoleon dem Herrn von Chateaubriand den Titel eines General⸗Intendan⸗ ten der Franzoͤsischen Bibliotheken mit 60,000 Fr. Gehalt unter der Bedingung anbot, daß er die Geschichte des Konsulats und des Kaiserreichs schreibe, dieser zur Antwort gab: Er koͤnne un⸗ moͤglich eine solche Geschichte schreiben, wenn er die Hinrichtung 8 der Spanischen
des Herzogs von Enghien und die Wegfuͤhrung Prinzen und des Papstes rechtfertigen solle. 3. ½† Paris, 19. Okt. Den neuesten Nachrichten aus Afrika zufolge, manoͤvrirte der General⸗Gouverneur in den Tagen vom zten bis zum 7ten d. M. auf dem Gebiete der Isser, welche sich uͤberall vor der Franzöͤsischen Expeditions⸗Armee zuruͤckzogen, zu deren Unterwersung aber um so weniger Aussicht vorhanden war, als sie keine Aerndten und keine Getraide⸗Vorraͤthe mehr zu ver⸗
der Herren Cunin⸗Gridaine, Teste und Martin zurüͤckgebebt war, hat es jetzt, wie es scheint, seinen ersten Gedanken wieder aufge⸗ faßt. Die Handels⸗Union ist noch einmal aufs Tapet gebracht worden. Sollen wir von den Bedingungen sprechen, unter denen der Plan ausgefuͤhrt werden duͤrfte? Dies wuͤrde in der That schwierig seyn: von Stunde zu Stunde aͤndert das Kabinet seine Mei⸗ nungzes laͤßt sich abwechselnd auf die widersprechendsten Combinationen ein. Der Courrier dela Gironde spricht von einem Plane, wonach in drei Jahren durch stufenweise Reductionen die Zoll⸗Tarife abgeschafft werden sollen. Diese Combination ist sehr ausfuͤhrbar und wuͤrde gewiß den Widerstand vieler unserer Fabrikanten entwaffnen. Aber die Regierung muͤßte mit jener Energie des Willens an die Sache gehen, die allein den Erfolg sichern kann. Der Zustand des Mi⸗ nisteriums aber ist Ohnmacht und Anarchie. Herr Guizot erhebt die Haͤnde gen Himmnel; aber er giebt sich wenig Muͤhe, um die⸗ jenigen seiner Kollegen zu besiegen, welche in dem Conseil theils die Kohle, theils die Wolle und theils das Eisen repraͤsentiren. Die zerren Martin und Cunin⸗Gridaine drohen dem Kabinette mit bbrer Entlassung, die sie einzureichen durchaus keine Lust haben. Aber nach so viel verlorenen Worten und Eroͤrterungen ist der Augenblick des Abschlusses gekommen. Koͤnig Leopold kann Paris nicht verlassen, ohne das letzte Wort des Kabinets erhalten zu haben. Man muß ihm ein Ja oder ein Nein geben. Wir glauben noch, daß das Geruͤcht von einer ministeriellen Kri⸗ sis voreilig ist; aber wenn es dem Ministerium nicht gelingt, sich eine Meinung uͤber diese Frage zu bilden, deren Wichtigkeit jetzt alle Welt begreift, so erheischt das oͤffentliche seine so⸗ fortige Aufloͤfung. Wir wuͤrden es begriffen haben, daß das Mi⸗ nisterium jene Frage, bevor es dieselbe anregte, zum Gegenstand eines gruͤndlichen Studiums gemacht haͤtte. Aber von dem Augenblicke an, wo es dieselbe gestellt hatte, mußte es einen Entschluß gefaßt haben. Die Nothwendigkeit des Handels wird hier um so gebieterischer, da die Schwierigkeit nicht neu ist, und da die Unterhandlungen wegen eines Zoll⸗Vereins zum vierten⸗ oder fuͤnftenmale — worden sind. Nachdem man so
V
lange berathschlagt hat, muß man sich entscheiden, wenn man nicht
lieren hatten. Da die verschiedenen Corps, welche zu der Armee des Generals Bugeaud stoßen sollen, in jenen Tagen sich noch nicht eingefunden hatten, so glaubte man, daß sich die Expedition sehr in die Laͤnge ziehen werde. Man haͤlt es in Algier fuͤr wahrschein⸗ lich, daß der Gouverneur in diesem Herbste nicht uͤber das Fort Homza hinausgehen und dasselbe zum Stuͤtzpunkt einer neuen Expedition im kuͤnftigen Fruͤhjahr machen wolle. Waͤhrend der ersten Tagemaͤrsche ist General Bugeaud auf gar keinen Wi⸗ derstand gestoßen, die Staͤmme, deren Gebiet er durchzogen, sind ihm vielmehr theils aus dem Wege gegangen, theils haben sie ihm auch ihre Anerkennung der Franzoͤsischen Herrschaft angezeigt. Unter den letzteren wird der Stamm der Dschaud genannt, der seit drei Jahren zu den unermuͤdlichsten Feinden der Franzosen gehoͤrte, und der es auch war, welcher das Vorspiel zu dem jetzi⸗ gen Kriege gab, indem er die Franzosen auf ihrem Zuge durch die Bibans angriff. Erst am 5ten sand am Ufer des Sufflah ein kleines Treffen statt, in welchem die Franzosen den Obersten des 48sten Linien⸗ Regiments, Leblond, verloren. — Aus Milianah wird geschrieben, daß der Kommandant dieser Festung, Oberst⸗Lieutenant Saint⸗Amant, am 2ten d. M. ins Feld geruͤckt sey, um einige Staͤmme der Provinz Tit⸗ teri zu zuͤchtigen, die sich weigern, Getralde nach Milianah zu liefern. Man bemerkt, daß die Staͤmme in jenen Gegenden seit dem Wie⸗ derausbruch der Feindseligkeiten den Baum auf beiden Schultern tragen und so viel als moͤglich Alles vermeiden, was sie entweder bei Abd el Kader oder bei den Franzosen kompromittiren koͤnnte. Die Afrikanischen Haͤfen sind seit einiger Zeit sehr stark durch Kriegsschiffe belebt. Auch die Spitalschiffe sind in fortwaͤhrender Bewegung zwischen Algerien und Frankreich, denn der Gesund⸗ heits⸗Zustand der Armee ist noch immer nicht befriedigend. Man hdoͤrt aus Afrika unaufhorliche bittere Klagen uͤber die Mal⸗ teser, welche durch ihre Gaunereien, ihren dier ischen Sinn und ihre Mordlust fast alle Punkte der Kolonie in einem gewissen Allarm halten. Es wird versichert, daß viele auf Rechnung der 1— gesetzte Frevelthaten den Maltesern zugeschkrieben ,— 4 g 8 welche die Gewohnheit haben, sich hei großen dunesna⸗ nzuieng Arabertracht zu stecken, um den Verdacht von si⸗ nl