1843 / 57 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

A auf sich vu denselben an die Haupt⸗Direction zu 2 2

s zeitraume von einem Jahre, von W u in dem Zeitra 1 88 1 er ⸗— Wacschamwanigen Bekanntmachung in öͤffentlichen Blät

dingt zu melden, als widrigens gerchnet, untacnen amortirt und die Dupli⸗ 232 an die betreffenden Interessenten ausge⸗ jiefert werden. . Januar 1843.

Warschau, den agdens gez. J. Morawslki. Der Secretair gez. D. rewnowski. ] CEitation. 1 Auf Antrag des Stadtgerichts zu Sebnitz wird der vormalige Handlungsdiener August Gottlob Semm⸗ ler, welcher, aus Olbernhau im Sächsischen Erzge⸗ birge gebürtig, im Jahre 1796 die Stadt Sebnitz, wo er als Commis zuletzt sich aufgehalten, verlassen hat und im Jahre 1800 von Hamburg aus die letzte Nachricht von sich gegeben haben soll, auf den Fall seines Todes aber alle diejenigen, welche als Anver wandte oder Gläubiger an sein ungefähr in 164 Thlr. bestehendes Vermögen Ansprüche zu haben glauben, hiermit edictaliter geladen, den 19. Juni 1843, als dem dazu festgesetzten Anmeldungs⸗ und Liquida⸗ tions⸗Termine, Vormittags 10 Uhr, persönlich oder durch hinlänglich instruirte Bevollmächtigte, und zwar Semmler unter der Verwarnung, daß er au⸗ ßerdem für todt werde erklärt werden, seine Erben oder Gläubiger aber bei Verlust ihrer Ansprüche an den Semnlerschen Nachlaß und der ihnen etwa zu⸗ stehenden Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, an hiesiger Amtsstelle zu erscheinen, sich zu legitimiren, ihre Forderungen und Ansprüche gehörig zu melden und zu bescheinigen, darüber mit dem curator here- ditatis rechtlich zu verfahren, sodann den 10. August 1843 der Inrotulation der Akten und I. den 21. November 1843 vns der Publication eines Erkenntnisses, welches beim Au⸗ ßenbleiben für publizirt erachtet werden wird, gewär⸗ tig zu seyn. Königl. Sächsisches Justizamt Hohnstein mit Loh⸗ men, am 10. November 1842. von Scheibner. ““ . Ediktal⸗Ladung. Jt. Nachdem der Häusler und Kramer Johann Gott

lob Ehrentraut zu Markersdorf seine Insolvenz ange⸗ zeigt hat, so ist der Konkurs⸗Prozeß zu dessen Vermö gen eröffnet und der 1. Juni 1843 zum Liquidations⸗ und Güte⸗Termin anberaumt wor⸗ den. Es werden daher alle diejenigen, welche an des genannten Ehrentrauts Vermögen Ansprüche haben, hierdurch geladen, daß sie gedachten Tages, Vormittags um 10 Uhr, an hiesiger Kanzleistelle in Person und resp. durch ihre Vormünder und mit ihren Ehemännern oder durch gehörig legitimirte, zum Vergleich hinläng⸗ lich instruirte Bevollmächtigte erscheinen, ihre Forde rungen liquidiren und bescheinigen, unter der Verwar nung, daß sie außerdem 21. IJuni 1843, welchen Tag man zur Eröffnung eines Präklusiv⸗Be⸗ scheids anberaumt hat und der gedachten Tags, Mit⸗ tags um 12 Uhr, in contumaciam der Außenbleiben den für publizirt erachtet werden wird, von diesem Kre⸗ ditwesen für ausgeschlossen und aller ihrer Ansprüche an Ehrentrauts Vermögen, so wie der ihnen etwa zu stehenden Wiedereinsetzung in den vorigen Stand, für verlustig, auch die, welche wegen Annahme eines ct⸗ woanigen Vergleichs sich gar nicht oder nicht deutlich erklären, für einwilligend werden erachtet und erklärt werden. In Entstehung Vergleichs aber haben die Liquidanten mit dem bereits verpflichteten Konkurs Vertreter, Herrn Adv. Brauer in Zittau, welcher auf das Vorbringen der Gläubiger bei Vermeidung des Eijngeständnisses und der Ueberführung sich einzulassen unndd zu antworten, auch die vorgelegten Urkunden bei Vermeidung der Anerkanntachtung anzuerkennen hat, sowohl, als unter sich selbst, rechtlich zu verfahren und

ich sodann den 4. Juli 1843 er Inrotulation der Akten zur Abfassung eines Be⸗ scheids oder Einholung rechtlichen Erkenntnisses, so wie 1I1I 6. September 1843 er Eröffnung eines Locations Urtels, womit auch rück ichtlich der Außenbleibenden, Mittags 12 Uhr, in con- tumaciam verfahren werden wird, zu gewärtigen. Auswärtige Interessenten haben Bevollmächtigte am hiesigen Orte, und zwar Ausländer durch gerichtlich relognoszirte Vollmachten, zu bestellen. Reibersdorf, am 2. Januar 1843. Die Justiz⸗Kanzlei daselbst. G. W. L. Flohr, Kanzlei⸗Direktor.

Der Kaufmann J. C. Ahrends hierselbst hat sein ge⸗ sammtes Vermögen seinen Gläubigern abgetreten, es sind deshalb die erforderlichen Sicherheits⸗Verfügungen getroffen, auch ein Termin zur Anmeldung aller For⸗ derungen und Ansprüche, ferner zur Produckion der Ori⸗

ginalien, so wie zur Deduction der Priorität, auf den 27. März d. J., Mittags 12 Uhr,

und zwar sub poena pro omni praeclusionis. so wie des Verlustes schriftlicher Beweismittel, angesetzt, wozu die Gläubiger desselben, die auswärtigen mit der Auf⸗ gabe, procuratores in loco unter dem Nachtheile, daß sie an die Beschlüsse der gegenwärtigen oder mit Pro⸗ kuratoren versehenen Gläubiger gebunden seyn sollen,

vorgeladen werden.

5

9. Januar 1843. 8

Ediktal⸗Ladung. En

Die Nachkommen des im Jahre 1681 zu Ganders⸗ heim verstorbenen Kanonikus Georg Schrader tragen

vom Durchlauchtigsten Hause Braunschweig

1) zwei Hufen Landes, zu Biewende gelegen und

meierweise ausgethan, einen Garten, vor pachtweise benutzt,

fechs Hufen Landes und einen Bauhof zu Ohrum,

dhn vermeiert, 1) die Zehnten zu Calme und zu Waggun, und

5) einen Sattelhof nebst drei Hufen Landes zu Denkte,

ebenfalls vermeiert, zu Mannlehn, und gehören zu den unter Anderen auch Anton Ullrich Schrader,

ein Sohn des weiland Pasto 8 Schrader zu Kl. Rühden, nz und nadunt 4a it vein mns

8

Signat. Güstrow im Großherzogl. Stadtgerichte, den

Gandersheim gelegen und

Mitbeliehenen

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234

8

Ernst Friedrich und Courad Heinrich Schrader Söhne des weiland Hessischen Sberförsters Jobst Lu⸗ dewig Schrader, späterhin zu Ziegenhaim. Diese drei Gevettern Schrader, welche in früherer Zeit nach dem Cap der guten Hoffnung gegangen seyn sollen, obwohl, anderen Nachrichten zufolge, Anton Ullrich Schrader im 7jährigen Kriege geblieben ist, sind seit langen Jahren verschollen, und da sie, wenn sie noch lebten, das 70ste Lebensjahr be⸗ scheinigtermaßen längst überschritten haben würden, so werden dieselben auf Antrag ihrer muthmaßlichen Lehnserben damit vorgeladen, ihr Leben und ihren Aufenthalt innerhalb Jahesfrist und spätestens in

dem zu solchem Ende auf

den 3. November 1843,

Morgens 10 Uhr, vor hiesigem Herzoglichen Kreis⸗ gerichte anberaumten Termine glaubhaft zu dokumen⸗ tiren, widrigenfalls sie für todt erklärt werden sollen und über ihre Rechte an den vorbezeichneten Lehns⸗ stücken und den zeitherigen Auffünften derselben den Rechten gemäß verfügt werden wird.

Auch wird Jeder, welcher über die Verschollenen etwa Kunde haben möchte, aufgefordert, solche dem unterzeichneten Gerichte baldigst mitzutheilen.

Zugleich werden alle diejenigen, welche an dem fraglichen Lehns⸗Nachlasse der vorgenannten drei Ge⸗

vettern Schrader außer der Lehnsherrschaft lehnrecht⸗ liche oder sonstige Ansprüche zu haben vermeinen, hierdurch edictaliter zitirt, solche in dem anberaum⸗ ten Termine bei Strafe des Ausschlusses anzumelden, und haben die im hiesigen Gerichtskreise nicht ansäs sigen Liquidanten dabei auch procuratores in loco, bei Vermeidung der Ofsizial Beiordnung, zu bestellen.

Der demnächst abzugebende Präklusiv Bescheid wird nur durch Anschlag vor hiesigem Gerichts⸗Lokale und Insertion in die Braunschweigschen Anzeigen bekannt gemacht werden.

Urkundlich des untergedruckten Herzoglichen gerichtssiegels und beigefügter Unterschrift.

Wolfenbüttel, den 5. Oktober 1842.

Herzogl. Braunschw. Lünecb. Kreisgericht daselbst.

Fisllr C. A. Sommer. Biekanntmachung.. ..

Die Kunst⸗Ausstellung bei der Königlich

Sächsischen Akademie der bildenden Künste zu Dresden betreffend.

Die öffentliche Ausstellung von Werken der bildenden Kunst bei der Königl. Akademie derselben zu Dresden wird für das Jahr 1843

Sonntags den 16. Juli 8 eröffnet werden, und es ist als letzter Zeitpunkt zur Ein⸗ lieferung der auszustellenden Gegenstände der

10. Juli b

festgesetzt worden. Später eingehende Zusendungen werden entweder zurückgewieseu oder nur minder gun⸗ stig aufgestellt werden können. Vom 18. September d. J. an können die ein⸗ gesendeten Gegenstände wieder zurückgenommen werden.

Dresden, am 12. Februar 1843. veazss Der akademische Rath.

Kreis⸗

8

Schifffahrt von Bremen nach den Ver- einigten Staaten von Nord-Amerika.

Wir bringen hierdurch zur Anzeige, daß wir, wie bis⸗ her, so auch im gegenwärtigen 15ten Tage eines jeden

kupferte Schiffe erster Klasse Baltimore abfertigen, und mitunter auch nach Phila

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machung von Geldern u. s. w.

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8

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einer s

anisation des Zoll⸗Vereins.

Geschichte ihrer Entstehung. Grundlage der

Vereins. des Zoll⸗Vereins.

beider Handelskörper. 6) Des Zoll⸗Vereins Beziehun⸗ gen zu den Niederlanden, den Hansestädten und Dãͤ⸗ nemark; im Zusammenhange dargestellt mit der Han⸗ delspolitik dieser Staaten und ihrem Verkehr mit den übrigen Ländern. 7) Deutsche Beziehungen zu Groß⸗ britanien. 8) Organisirung der Deutschen Schifffahrt. 9) Die Theorie der Kontinentalsperre gegenüber der Kolonial⸗Ausbreitung. Schlußwort. Nachtrag zur Stagts⸗Haononie des Zoll⸗Vereins: Das Schutz Bedürfniß der Gewerbe im Zoll⸗Verein.

Die Erfahrungen unserer jüngsten Geschichte lehren, daß die Zeit gekommen, wo nur noch ein das Ge⸗ sammtvaterland umfassendes Streben fruchtbar ist, auf jedem anderen aber der Unsegen des Mißlingens ruht. Und ein solches Streben auf dem Gebiete des Zoll⸗ vereins fruchtbar zu machen, zu seiner Kenntniß wie zu seiner Fortbildung beizutragen, dazu soll gegenwär⸗ tige Schrift dienen.

Stuttgart und Tübingen,

J.

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Küchengarten.

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schafterinnen, vorzüglich in mittleren und kleineren an trh Städten und auf dem Landee, IG Von Caroline Eleonore Grebitz. s 11““ AMAtKh l 1“

Erster Theil. Enthaltend eine deutliche und gründliche Anweisung, wie, ohne alle Vorkenntnisse, mit vorzüglicher Rücksicht auf Wohlfeilheit, Wohlgeschmack und zierliches Ansehen, alle Arten der ausgesuchtesten Speisen, Backwerke, Com⸗ pots, Creme’'s, Gelec’s, Gefrornen, Eingemachten, Mar⸗ meladen, Säfte, warmer und kalter Getränke und Li⸗ queurs zu bereiten und anzurichten sind.

Zweiter Theil. wie das Brot⸗ und Semmelbacken, das Milchwesen nebst Butter⸗ und Käsebereitung, das Einschlachten, Einpökeln und Räuchern aller Fleischar⸗ ten, die Zubereitung aller Arten Würste, eine neue Schnellräucherungs Methode, das Einkochen und Auf⸗ bewahren aller Arten zahmen und wilden Fleisches und Geflügels, das Mariniren der Fische u. dgl., das Auf⸗ bewahren aller Arten grüner Gemüse und das Trocknen und Einmachen derselben, die Behandlung und Aufbe⸗ wahrung trockner Gemüse, das Abnehmen und Aufbe⸗ wahren des Obstes, das lange Frischerhalten aller Obst⸗ arten, das Trocknen und Dörren oder Abbacken des Obstes, die Zubereitung verschiedener Obstweine, und Essige, die Zucht des Federviehes, ein sehr vortheilhaf⸗ tes Mästen mehrerlei Geflügels, die Behandlung des Garns und das Bleichen, Waschen der Wäsche und Betten, Stärkemachen, Seifekochen, Verfertigung der Lichte und Reinigen des Tafel⸗ und Küchengeschirrs, allerlei Haushaltungs⸗Vortheile und Mittel wider Un

Die Anweisung,

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80 ebe n CI8* hie-

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Die Bearbeitung der G d 8 der. 8 eitung der Gegenstände der neueren Hefte Fortbildung der Zoll⸗Vereinstage, entwickelt aus der 3) Der Vereins Tarif

ist ganz nach den Geundsätzen der früheren geschehen

und dabei besonders, der allgemeinen Anwendung we⸗ als politischen Oekonomie des Zo

4) Der Eingang in den zweiten Zeitabschnitt 5) Die Stellung des Zoll⸗Vereins

zu Hesterreich; Aussicht und Mittel zur Annäherung str. 62 neben der Post. Ammwharnicg min zmnt nme üeee, be

geziefer im Hause und in Gärten, die Bestellung des Küchengartens und Erziehung der Gewächse, wie auch das Gewinnen des Samens, zu besorgen und auszuüben sind. Dritte verbesserte und vermehrte Auflage. 66 ½ Bogen in 8. Maschinen⸗Velinpapier. Sauber geheftet 2. Thlr. 1 (Berlin, Verlag von C. Fr. Amelang, Brüderstr. 11.) Wenn auch der beschränkte Raum das reichhaltige, aus 1682 Rubriken bestehende Inhalts⸗Verzeichniß hier anzuzeigen nicht gestattet, so Titel dieses nützlichen Buches merksamkeit wirthlicher Hausfrauen auf

hinreichen, die Auf⸗

Umstand n lande davon vielfach veran dritte, wirklich stark vermehrte und verbes serte Auflage nöthig wurde, wele Preise die eleganteste äußere Ausstattung und sich Hausfrauen ganz besonders eignet. hende K f ganz S -

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II rau

5

mond. IhIae- K. Untersuchungen über einige

Imn 2n 11. und normale Henr i ci. Beiträge zur siger Körper durch poröse Brücke. Optische Eigenschaften de von D. Ueber den

verschiedenen WMeite

Thermo-elektrischer Gegenstrom.

Brewster.

Tonhöhe, von Sin Einflals der Flaschenform auf. die Jqarin tönenden Luft mit Bezichung auf die schenstimme, von Demselben schiedenheit L. Moser.

benen auf den

der Licht

von J. blossen Augen bildungen von des Holzes, von

sichtbar?

nen eines Lie Wasserfadens, gang des binet.

von Coll adon.

die

Multipla von dem des Wasserstoffs, von J.

in Leipzig.

Joh. Am br. Barth

wird doch schon der

dasselbe zu lenken, zu dessen bester Empfehlung wohl auch der gereichen möchte, daß, ungeachtet der im Aus⸗

stalteten Nachdrücke, eine

elche mit mäßigem verbindet daher zu einem Festgeschenk für ange⸗

Pogg« ndorlf. No. 1. Mit 1 Preis des Jahrgangs Bänden 9 Thlr. 10 Sgr. Vorläufiger Abriss einer Untersuchun; sogenannten Froschstrom und über die von E. du Bois-Rey- die gebundene Elektrici- Ueber diece Voltaschen FPundamental- Versuche, von F. Dell- anomale galvanische Erscheinungen, von E. C. Lechre von der Diffusion tropfbar flüs- anderen zu vertauschen. Scheidewände, von E. 8 Grec nockit, Einfluss der der Labialpfeifen auf ihre 8 Liskoviu 11““ Ueber den

Tonhöhe der Men-

Ceber die Ver- und Wärmestrahlen, von VUeber die von E. Heyden beschrie- Mond bezüglichen Kreise und Ringe, G. Galle. Sind die Jupitersmonde mit Ueber elektrische Ab- G. Karsten. Ueber die Elastiäcität

G. Hagen. Ueber die Reflexio- histrahls im Innern eines parabolischen Ueber den Durch- Lichts durch krumme Kanäle, von Ra- Apparat zur Nachweisung der Abhängig- keit der pendel-Schwingungen von der bewegenden Kraft, von Holtzmann. Untersuchungen über Zersetzungs-Produkte der Schwefelblausäure, von C. Völekel. Zerlegungen verschiedener Minera- lien, im Laboratorio von H. Rose ausgeführt. Ueber Devilles Gasbehälter, von C. Rammelsberg. Uceber die chemischen Aequivalente als einfache Pe-

8 . . ll⸗ louzce. Fabers Sprechmase hineé. Notizen.

Passy und Dufaure ausgebrochen sey.

Herr MNiaoer * EAro . Herrn Viger zu ihrem Secretair ernannt habe.

In Berlin nimmt Bestellung an L. Hold, Königs⸗

Preis: 2 Nthtr. für 2 4 nthlr.

½ Jahr. 8 Rthlr. - 1 Jahr.

Sta

und Auslandes nehmen Bestel⸗- 142 lung an, für Berlin die Expedition 8 der Slaats-Zeitung:

292 14 15 40 ½ b Amtliche Nachrichten. L1“ Frankreich. Paris. 8

Fonds. Napoleon's Grab. Briefe aus Paris

ber. Der Festball des Ministers de irti ““ - S NP s der auswärtigen Angelegenheite Grostbritanien und Irland. Unterh egenhen⸗

übe die H icksche 2 6 iber die Howicksche Motion. London. Wellington's Antrag hin

sichtlich Afghanistan's und Aufschluß über die fehlenden Briefe. Er⸗

trag der ausgeschriebenen Kollekte zur Linderung der Noth. Inter

pellation über den Krieg in Afghanistan. Herabsetzung der Schatz⸗ lands Politik in der Sklavenfrage; Lord Ellenborough wnae heer 8.

kammerschein⸗Zinsen. Vermischtes. Briefe aus London 0* . ecg. zu China.) iederlande. Haag. Befinden des Gr. Nass⸗ 188iI e fi es Grafen von Nassau. Gesetz⸗Entwurf über die E in direk ini Erbfolge in direkter Linie e 1 r Linie.) Deutsche Bundesstaaten. Hannover. Glückwunsch⸗Deputation.

Celle. Be sse Stä Bers egnadigung. Kassel. Stände Versammlung. Erziehung

b Kinder aus gemischten Ehen. Bernburg. Steuer⸗Ausschrei⸗ bunß. Heres V (Beschlüsse der Erbgesessenen Bürger⸗ daft; g⸗Huller Dampsschifffahrt.) Fr f * (UBersch edenes) sschifffahrt.) und Frankfurt a. M. HOesterreich. Triest.

Schweiz. Luzern Steigender Seehandel dieses Freihafens.

. Einfluß des päpstlichen Nuntius auf vei zuzern. E 5 is auf den Vorort. I Genf keine neuen Unruhen vooe Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Albrecht In „Königliche Kabinets⸗Ordre hinsichtlich der Cens s Zednage. sahse Phsren Censur⸗Instruction. 8 Organisation der Censur⸗Behörden. . Frjedria nng Behörden. Breslau. Friedrich Bissenschaft, Kunst

un Liter . . Adolph Menzel: nd Literatur. Franz Kugler und

Geschichte Friedrich's des Großen.

Amtliche Uachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Chirurgen Osterwald in Jöllenbeck bei Bielefeld das

Allgemeine Ehrenzeichen zu verleihen; und

2 orbzüs stikro (l. r⸗ 9 Iiceo 1 4 7 Allerhöchstihren bisherigen Vice-Konsul Poppe in Lissabon zum 3

Konsul daselbst zu ernennen.

Dem Rübenzucker⸗Fabrik⸗Dirigente E“ Mucrena bei Alsleben ist 1 den ehilane n agge 1 8 auf ein durch Zeichnung und Beschreibung 1“ fahren, die Rübenzucker⸗Melasse durch 8 Pottasche, schwefelsaures Kali und Kohle zu G 1 88 machen, auf sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet und für den Umfang

der Monarchie ertheilt worden.

Angekommen: Der Fürst von Pückler⸗Muskau, von

9 1“ 5 0 1- 8 8 Phearis, 20. Febr. Ueber den Charakter, den die bevorstehende L“ 1 lel en r . stehenden wichtigen Debatten haben müßten, äußert sich das Commerece infolgen⸗ 1he „8 ie bevorstehende Erörterung. muß sich über jene kleinliche Taktik erheben, die keinen anderen Zweck hat, als einen Minister mit dem Ein ernster und vollständiger Angriff 1. v biger Angriff gegen das System, eine kräftige und strenge Darlegung seiner Wirkungen und seiner Resultate, und dann ein Votum, welches die Nachfolger des jetzigen Kabinets zwingt, eine andere Bahn zu verfolgen, dies ist, unseres Erachtens, das Ziel, welches die Opposition im Auge haben und welches sie mit Festigkeit und mit Beharrlichkeit verfolgen muß. Innerhalb dieser Schranken wird die Debatte großartig und interessant seyn; außerhalb derselben ist sie nichts als eine Intrigue ein persönlicher Streit, an dem die öffentliche Meinung keinen leben⸗ digen Antheil nimmt.“ 3 v Constitutionnel,. enthält Folgendes: „Die kleine Zahl von Prssshsn welche dem Ministerium noch bleiben, haben gestern das erücht verbreitet, daß eine ernste Uneinigkeit zwischen den Herren T e Diese Behauptung, die durch⸗ aus ungegründet ist, beweist aufs neue, wie man keine Lüge schen⸗ um Ei wahre Stimmung der Kammer zu verhehlen.“ 6 8 inige 2FBn Blätter enthalten die Nachricht, daß die mit Prüfuns dese Entwurfes über die geheimen Fonds beauftragte Kommission der eso⸗ Sebastiani zu i äsi 8 en Marschall Sebastiani zu ihrem Präsidenten und den 1 1 b L 1 -„ 21 5 11. tigungg dicser Nachricht fehlt uns bis jetzt Gestern um 1 Uhr schri Marsch 8 begleitet von den wnbe sch pentn aschea S po⸗ von Reggio, Flettee „Ath Gourgau durch den König abgeordnet worden waren, und dem Fe- vec⸗ des Invaliden Hotels, zur Wegnahme der Kaiserlichen Krone de Hutes und des Degens von Austerlitz, welche seit dem Ta 5 86 Leichenbegängnisses auf dem Sarge Napoleon's in der St S 8 Kapelle niedergelegt geblieben waren. Da die mit der ErNüch tun⸗ des Grabmals beauftragten Arbeiter ihre Arbeit beginnen sollen 8. -1. die 118 98* Kapelle zugemauert werden d69 Sarg wird dort bleiben, jedoch entblöß den b 1 9 ßt von den Insignien, die ihn

Die bevorstehenden Debatten über die geheimen d poleon;s G. (Die geheime Fonds und die Machinationen gegen das Ministerium vom * Oüto⸗

Schluß der Debatte

Befin 8 von Nas Schreiben (Das Stempel⸗Gesetz; die Straße nach Geldern;

Sonntag den

worden sind.

und den Mantel, der als Leichentuch diente, trugen. Der Zug defi Spaliere. Ceremonie zugelassen worden.

1— Börse vom 20. Februar. bedeutend ist, so hält sich doch die Rente fest und steigend

aktive Schuld ward heute mit 26 bezahlt über die geheimen Fonds entgegen.

. zari 0 JI zce; ½ 18i 1. ö Die Kommission, welche mit der Begut⸗ versammelte sich heute nie dabe mnssshn vI 6 litik des gegenwärtigen Kabinets ““ wolle. Demnach sollen alle Mitglied genauen Prüfung unterwerfen F len alle Mi glieder des Kabinets nach einander Ueloen, we Renemiht die nöthigen. Erklärungen zu Ein Anschein nach, dürften die Debatt ee so stürmisch, wenn nicht no 88 ds gehsieg nt⸗ ehen nüsfalten und acht b 11“ ““ ⸗— ) zo 32 0 607 1.

1“ mit Ausnahme des Marschalls Sebastiani 8b inisteriellen ten unbedeutende Namen sind, gelang es berd Fehapte ““ 44 . O ihre Häupter

9 G 8 lassee nämlich: Odilon die Migorhhle 88 8 6 es sich um eine Kabinets⸗Frage handelt, hat 8 ommission das Recht, ihre eigene Meinung in den Bericht der Majorität einrücken zu lassen. Daß aber in diesem Falle die Meinung der Minorität offenbar feindlich gegen das Kabinet

Rihefsng zweifelt wohl Niemand b

Bei der Bildung der Kommission der geheimen Fonds stimmten vrSesr be dhan. 1 ee n. des Grafen Molé e Ieitle besse zu Peansh es Kabinets. Dieses Faktum ist allgemein bekannt. Nichts⸗ 1. hat das Kabinet nur eine Majorität von 19. Stimmen Saee e für und 194 dagegen votirten. Es folgt L tur 11. Stimmen erforderlich wären, um dem Kabinet e parlamentarische Majorität zu nehmen. Seit dem Jahre 1830 hatte kein Kabinet eine so schwache Majorität in den Büreaus; vor Th. gg. noch erhielt Herr Guizot bei ähnlicher Gelegenheit eine Majori ät von mehr als achtzig Stimmen. Daraus will man nun den Schluß ziehen, daß die Freunde des Grafen Molé nur gegen das e zu stimmen. brauchen, um das Ministerium 8 39. 8 Lamarti⸗ S at, zählt 140 Deputirte, die gege 11 12G linke oder die Pabtei Posiy a9 is .83 die Legiimsten 33, die zugerf Wite Dufurer 9 . gitin 33, äußerste Linke 15 bis 20 - ¹ - Ke 0 elb ie Fre e des Grafen Molé weiße Kugeln abgeben gewärtigen hätte. Aber im Laufe des gestrigen Lages soll eine2 8 näherung zwischen dem Grafen Molé und Herrn Thiers er 18 der zufolge sich die Freunde des Grafen Molé und 988 Er hesssepn⸗ ten vom 1. März verpflichtet hätten, bei der Abstimmung v 8 geheimen Fonds zusammen zu stimmen. 1 Me. as Journal la das Organ des Grafen Molé, enthielt vor einigen Tagen die Aufforderung an alle Partei⸗ häupter der Kammer, mit Hintansetzung aller Rücksichten zum llne⸗ neinen Wohle eine neue Minister⸗Combination zu versuchen wse lle dynastischen Elemente der Kammer vertreten seyn würden. Graf Kolé soll gestern Herrn Thiers, Herrn Dufaure und Herr 6 8 amartine den nämlichen Vorschlag haben machen lassen Herr ers, sagt man, hat ein Portefeuille eben nicht abgelehnt aber er hat sich: halten, bis zur wirklichen Vakanz des Kabinets für seine Person 1 bindlichkeit einzugehen, indem er erklärt, er sey bereit, um die Gefahr 88 langen Minister⸗Krisis zu vermeiden, einen oder zwei h har Annahme eines Portefeuilles zu bewegen. Man glaubt, Herr Thiers nehme als gewesener Präsident des Kabinets einigen Anstand die P räsidentschaft des Grafen Molé zu ertragen, und 1 finitive Entlassung des Kabinets vom 29. Oktober abwarten g. z8 sehen, ob nicht der Marschall Soult mit dem Range eines Präsidente des Conseils sein Portefeuille behalten möchte was die Büdun ei Kabinets Thiers Molé ganz leicht machen würde da die Streitigkeit zwischen beiden so gänzlich beseitigt wäre Der Mar. schall Soult, heißt es, wäre nicht so schwer zum Verbleiben im Kabi⸗ net zu bewegen, wenn man nur dem Herrn Teste ein Portefeuille darin gäbe. Herr Dufaure verlangt für sich nichts, aber er bie 8 gern sehen, wenn die Herren Passy und Teste, die zu seiner Partei gehören, in das neue Kabinet träten, wozu Graf NMolé sich bereit Fsen soll. Somit zählt Graf Molé schon u“ auf vehn erstützung der Partei Thiers und der Partei Dufaure und

drhn II. Paris, 20. Febr. Glaubt man den Organen der Oppo⸗ sition, so hängt nichts weniger als die Zukunft der Verfassun d ee ganze hent bes 8R von einem ohne Verzug zu Fwir⸗ - en Kabinetswechsel ab. Zu allen den in kritischen Augenbli en Ferdchelche Mitteln des Angriffs gegen das weschen Megencricn 1.n herkömmlichen Anklagen, Verketzerungen, Verdächtigungen, ist din 8 ein neuer taktischer Kunstgriff gekommen, der darin besteht vaf e Üaea Linke und die äußerste Rechte affektiren, für die Auf⸗ 88 n ung des Ministeriums Soult⸗Guizot zu stimmen. „Je suis M. . , soll z. B. ein legitimistischer Deputirter gesagt

nhe⸗ „parceque je suis contre la dynastie.“ Der National spricht dann und wann in demselben Tone. Auf wirkliche oder an⸗ gebliche Aeußerungen dieser Art werden nun von den Gegnern des

bedeckten, und die Gefahr gelaufen hätten, beschädigt zu werden. Diese S. wurden mit Feierlichkeit in einen Theil der Zimmer gebracht die er General Petit inne hat, und die zu diesem Zwecke eingerichtet 1 den Degen von Austerlitz; vor ihm her gengen an⸗ b Unteroffiziere, welche den geschichtlichen Hut, die

he Krone, die durch die Stadt Cherbourg geschenkte Krone

swischen zwei durch alle Invaliden in großer Uniform gebildete Keine dem Invaliden⸗Hotel fremde Person war zu dieser

Obgleich das Geschäft sehr un⸗ 5] 9 6 . 728. 2

die Spanischen Papiere sind seit einiger Zeit lebhaft gesucht, h mit großer Spannung dem Resultate der Ee esdenten der e

Kabinets luftige Ar entatione äßi Satze schließens⸗ 1h Allte die ihn - regelmäßig mit dem e ihr die Fortdauer der Verfassung von mit uns zum Mai Hriues Se Fraieeee- Sturz riums, auf dessen verderbliche Wir ae. Republikaner und Legitimisten vr Eahh Herrn Fegeene eg eihs. c2. 6 Freunde und Anhänger des 8 11“ 89 unter den tumultuarischen Widersachern 155 urch be sonders heftige Declamation hervorthun. Als as S hicksal des Ministeriums bei der Verhandlung der Frage vo Fegel eisicen Durchsuchungs⸗Rechte auf dem Spiel stand, ee sih UIveS,e-. 6 Thiers anz kleinlaut, und ihr Patron enthielt s. r Theilnahme an den Bebatten, um sich in jener schwierigen Ange egenheit nicht an ein System zu binden, das ihm bei seinem etwanigen Wiedereintritt in das Ministerium Schwierigkeiten gemacht haben würde, oder das er vielleicht gar für völlig undurchführbar er kaunte. Anders jetzt bei der Frage von den geheimen Fonds. Hier han⸗ delt es sich nicht um die Formulirung einer positiven Politik, es delt sich nicht darum, lästige oder unerfüllbare Verpflichtun 228 übernehmen, es kommt vielmehr nur darauf an, zu Ertlären daß auf das Ministerium setze. Nach einer solchen Kugel 6n88 sich dann genugsam berechtigt, eine schwarze schlag gegen venei weean 198 1'solh 1 1 Vafsn g dan Ause chlag he⸗ b rium geben sollte, so hat man die günstigst Uas 288 5 . günstigste EE14““ ein lästiges Programm, ohne kompromittirende prechung er an die Spitze der öffentlichen Geschäfte treten zu können. Kann aber bei einem solchen Kabinetswechsel, der weder ein bestimmtes Motiv, noch einen klar ausgesprochenen Zweck hat kann bei ihm irgend ein politischer Grundsatz, irgend ein Fffentliches de-e genbanen 7 Weder das eine noch der andere, weder das Lan⸗ noch die Parteien als solche dürfen sich einen Vortheil von dem Resultate jenes parlamentarischen Scherbengerichts versprechen, mit alleiniger Ausnahme derjenigen wenn es deren giebt welchen es nur darauf ankommt, den constitutionellen Mechanismus durch unaufhörliche gewaltsame Reibungen abzunutzen und so schnell als möglich unbrauchbar zu machen. . 3 8 g. b

1 2 8 = Paris, 20. Febr. Während die Journale der ganzen Op⸗ position mit einer jedenfalls voreiligen und, bei näherem Lichte besehen auf gewaltig schwacher Basis beruhenden Freude den nahen Fall des Herrn Guizot als unvermeidlich in alle Welt ausposaunen läßt diese in seinem Minister⸗Hotel in der Rue des Capucines zu einem glänzenden Ballfeste treffen, das durch die Großartigkeit der

wickelte Pracht und durch die Stellung und Zahl der dazu geladenen

diesjährige Winter der Elite der Pariser Gesellschaft bringen wird, einen hervorstechenden Platz einzunehmen bestimmt ist Vons der 86 8 niglichen Familie werden, wie man hört, die Herzoge 9n 9 9 und Montpensier dabei erscheinen. Außerdem sind die sncmn tlichen Mitglie. der des diplomatischen Corps und eine große Anzahl von 14 Nationen, mit denen Frankreich freundschaftliche Verbindungen 8 terhält, geladen und die Mehrzahl derselben auch erwartet die meisten Mitglieder der Pairs⸗ und der Deputirten Kammer hab gleichfalls bereits zugesagt, und rechnet man hierzu noch die sämmtlich 8r 3 Beamten der höheren Verwaltung, den Theil des Adels, der sich iss jetzigen Dynastie angeschlossen hat, eine gewisse Anzahl von No⸗ bi⸗ litäten des Instituts, der Universität, der Wissenschaften und Kün se überhaupt, und Gäste von allerlei Kategorieen, mit deren Auf. Kitusg ich die Geduld Ihrer Leser nicht ermüden will, so wird 8s. * fen, wie Herr Guizot die Umwandlung des ganzen inneren Hofes des

S 0 8 5 8 0 4 . 4 Horgls des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten in einen 88 en 8. ““ finden konnte, um die außerordent e Zahl seiner Gäste aufnehmen zu können 5 1 l sein neh , und man glaubt A kein Ueberfluß an Raum herrschen vG S995 bühst jetzt in den fashionablen Zirkeln einen der zugten Gegenstände der Aufmerksamkeit der s ugten Ges 2 und der Besprech Erwartungen, die man davon hegt, sind so 8eg Sr. 88Z dem Festgeber um so mehr zur Ehre gereichen nuß, je schwieriger und kostspieliger dieselbe seyn dürfte.

—öö—

nter 1“ II W1 haus. Sitzung vom 17. Februar. Die Fort⸗

8 dor P 75 8 sezung der Debatte über Lord Howick's Motion wurde an diesem Abend von Sir A. Leith Hay eröffnet, welcher der Meinung war der vorliegende Antrag könne so wenig als ein Angriff auf 8* tsr werden, daß er, wenn ihm der Stand der Parteien ug . v geglaubt haben würde, der Antragsteller sey ein 2 gliet der Verwaltung, welches die Ausführung der von Ihrer de ete d Rede gemachten Empfehlungen vorschlüge; je⸗ alls sey es keine Antwort auf die Moti zu sagen, sie 8 auf Parteizwecken; das Ueartecnfnn de nahe 38 bnn 8 89 Grundlagen aller Dinge erschüttern sollen, wenn es . -T.H seah e Grundsätze weiter zu verfolgen. Nachdem hierauf die Herren Rashleigh, Layard, Blackstone und Mark Phili * gesprochen hatten, aus deren Reden nichts von Bedeutung 43—92 ¹ heben ist, protestirte Herr Darby gegen die von einigen Mit en aus der diesjährigen Erklärung Sir R. Peel's in Bezug Kerhg. gezogenen Schlüsse. 92 ichts“, sagte derselbe, „kann unlogischer sey 4 p Minister gesagt, er beabsichtige in dieser Fisten sein⸗ H gesetze, den Schluß zu ziehen, er wolle in der nächsten einen hichen Bor. 1 schlag machen. Könnte ich glauben, daß die Minister, als sie sich jede Veränderung in dieser Session erklärten, im Geheimen dir Absichi 8* heet. ünen;, pen E1“ ge- späteren Zeit vorzunehmen 85 üü es Betrugs für schuldig 3 sie ni inger 8s. Andererseits aber 8. ich 818,, daten un, ean chachen Männer halten, wenn sie sich dazu verpflichtet hätten, nie und unter keinerlei Umständen sich zu einer Aenderung zu verstehen. Eine solche Verpflichtung wäre gar keine Bürgschaft gewesen ; eine Verwaltung, die b schwach genug wäre, sie einzugehen, würde auch, wenn sie sich gedrängt fände, schwach ge⸗ nug seyn, ihr Wort zu brechen. Die ehrenwerthen Nunlieder gegenüber machen Folgerungen gleich jenem Manne, der, nachdem er seinen Nachbar gefragt, ob derselbe heute die Stadt verlasse, und eine verneinende Antwort

dazu gemachten Anstalten, durch die in jeder Beziehung dabei ent

und erwarteten Gäste in der Reihe der Feste ähnlicher Art, die der