1843 / 62 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

richter Wülfert und mehrere Andere.

grafen Friedrich von Brandenburg⸗Bayreuth 1843.“ Es ist dieses der 32ste Geschichtsthaler.

Seit einigen Tagen befindet sich der Minister von Savigny in unserer Stadt, seine Verehrer bemühen sich, dem hochgestellten geist⸗ vollen Gelehrten und Staatsmann (einst der Stolz der Landshuter Universität) den Aufenthalt in München so angenehm als möglich zu machen. Unter anderen literarischen Notabilitäten, die sich dermalen hier aufhalten, nenne ich Theodor Mundt.

* Erlangen, 25. Aug. Mit dem heutigen Tage hat unsere Jubelfeier, die gewiß bei allen Theilnehmern die angenehmsten Erin⸗ nerungen zurücklassen wird, nach dreitägiger Dauer ihr Ende erreicht. Da heute zugleich der Namens⸗ und Geburtstag des Königs ist, so wurden wir durch Geschützsalven und Reveille geweckt. Um 9 Uhr setzte sich der Festzug wieder in derselben Ordnung, wie gestern, nach der Neustädter Pfarrkirche in Bewegung, wo Professor Krafft die Predigt hielt. Nach Beendigung des Gottesdienstes fanden in dem großen Saale der Universität die Ehren⸗Promotionen statt. Die Dekane der verschiedenen Fakultäten verlasen nach einer kurzen latei⸗ nischen Rede die Namen der Männer, die bei Gelegenheit des Festes honoris causa zu Doktoren ernannt wurden. Damit waren die of⸗ fiziellen Festlichkeiten beendigt. Während der ganzen Dauer des Festes ist die Würde desselben auch nicht durch die geringste Ord⸗ nungswidrigkeit verletzt worden. Auch bei den sogenannten Kommer⸗ sen, an denen außer den Studirenden auch die Professoren, so wie die anwesenden Fremden, Beamten, Pfarrer u. s. w. Theil nahmen, herrschte neben der ungezwungensten Heiterkeit ein Anstand, der von allen Seiten lobend anerkannt wird. Bei dem Kommers, den gestern die Mitglieder der ehemaligen Burschenschaft zu Bubenreuth hielten, führten u. A. Hofrath Thiersch aus München, Professor Hahn aus Jena und Freiherr von Zerzog das Wort. Bei dem Kommers der DOnoldia auf dem Welsischen Garten sprach der Minister von Braun aus Altenburg und Bürgermeister Binder, bei dem Kommers der Baruthia im Redouten⸗Saale Hofrath Martius von München, Land⸗ Ueberall wechselten mit den ernsteren Reden die sinnvollsten und zum Theil die ergötzlichsten Trink⸗ sprüche; nirgend artete die jugendliche Lust in verletzenden Ueber⸗ muth aus.

Sachsen. = Dresden, 28. Aug. Sicherem Vernehmen nach hat der Minister von Lindenau den sächsischen Staatsdienst ver⸗ lassen und wird zunächst eine Reise nach Italien antreten. Der Ver⸗

lust dieses hochgesinnten Staatsmanns (er diente dem Lande be⸗ kanntlich fast ganz ohne Gehalt) jist in der That lebhaft zu be⸗ dauern, auch sind die Gründe seines unerwarteten Austrittes noch nicht bekannt geworden.

Württemberg. Stuttgart, 26. Aug. (Schw. M.) Zu⸗

dem mit dem nächstkünftigen Monat in Berlin beginnenden diesjähri⸗

gen General⸗Kongreß der Zoll⸗Vereins⸗Regierungen ist als diesseiti⸗ ger Bevollmächtigter Finanzrath Vayhinger abgereist.

Baden. Heidelberg, 206. Aug. Am 25sten kam, wie das Frankfurter Journal berichtet, der Dichter Hofmann (von Fal⸗ lersleben) von Mannheim, wo er dem Verfassungsfeste beigewohnt hatte, in Heidelberg an. Eine Anzahl Studirender brachte ihm ein Ständchen, was ihn veranlaßte, in ihre Mitte zu treten und ihnen eines seiner Gedichte vorzutragen.

* Baden, im August. Der hier lebende jüdische Schrift⸗ steller Cohen (M. Honeck) aus dem Hannoverschen hatte in einem Zeitungs⸗Feuilleton die Behauptung aufgestellt, daß die hiesige Spielbank „nur zu schlecht besoldete Angestellte auf die fein fühlendste Weise unterstütze.“ Vor das Polizei⸗Amt geladen, um sich darüber vernehmen zu lassen, ob unter den „Angestellten“ badische Beamte u verstehen wären, verweigerte er jede Erklärung, indem er der Polizei⸗Behörde das Recht abstritt, von ihm über seine schriftstelleri⸗ sche Thätigkeit Rechenschaft zu fordern. Bei einer zweiten Vorladung beharrte er auf seiner Weigerung. Daß die Gründe, auf welche Herr Cohen dieselbe stützt, von den Behörden als genügend anerkannt werden sollten, ist nicht sehr wahrscheinlich, da die Kreis⸗Regierung zu Rastadt, dem Vernehmen nach, schon das erstemal gegen ihn ent⸗ schieden hat.

Kurhessen. Kassel, 24. Aug. (F. J.) Der Verein deut⸗ scher Philologen und Schulmänner hat zu seinem diesjährigen Ver⸗

sammlungsorte die hiesige Stadt gewählt, und ist, nachdem die höchste Genehmigung zu diesem Zusammentritte erfolgte, die Versammlung auf den 2., 3., 4. und 5. Oktober d. J. anberaumt worden.

Freie Städte. Frankfurt a. M., 28. Aug. Das hie⸗ sige Frankfurter Journal enthält in seinem heutigen Blatte eine ausführliche Erklärung Gutzkow's, worin er die Beschuldigung, bei den Bestrebungen der Kommunisten betheiligt gewesen zu sein, von sich zurückweist. 1 .

Oesterreichische Monarchie. 8

Pesth, 19. Aug. Der Graf Stephan Szächenyi, dieser uner⸗ müdliche Patriot, hat so eben in seinem Organ, dem Jelenkor, einen Vorschlag veröffentlicht, welcher allgemeines Aufsehen erregt und vermöge dessen die großen Landes-Ausgaben Ungarns zu industriellen und anderen gemeinnützigen Zwecken durch ein National⸗Anlehen von 100 Millionen Gulden gedeckt werden sollen. Die Interessen und die allmälige Rückzahlung dieses Anlehens sollen durch eine mäßige Grundsteuer aufgebracht werden. Diese Grundsteuer soll für jeden Besitz von 1200 Quadratklaftern Landes nicht mehr als 6 Kr. be⸗ tragen, und da, nach Fenye's Statistik, Ungarns Territorium 4894 Qua⸗ dratmeilen oder 62,398,500 Quadratklaftern in sich faßt, so ergäbe diese Steuer jährlich 6,239,850 Fl. C. M. Hiervon 5 Millionen als Interesse für das Anleihe⸗Kapital von 100 Millionen abgezogen, verbleibe der Rest zur Tilgung des Kapitals. Dieser Vorschlag wird nun wohl in allen öffentlichen Blättern erörtert werden und gewiß auch auf dem Reichstage zur Sprache kommen. Da die Steuerfrage überhaupt bei dem gegenwärtigen Reichstage nicht aufs Tapet ge⸗ bracht wird, indem die Majorität der Komitate zu eutschieden dagegen ist, so dürfte Széchenyi's Projekt, wodurch der Grundbesitz auf eine fast unfühlbare Art besteuert würde, als ein beschwichtigender Mittel weg vielleicht doch Anklang finden. 1¹“ 8

Die Aerndte ist in Ungarn fast durchgehends gesegnet ausgefallen, und man hat trotz des kühlen Sommers auch noch Aussichten auf ein gutes Weinjahr. 8

Frankreich.

Paris, 25. Aug. Ihre Majestät die Königin der Belgier, welche gestern Brüssel verlassen hat, wird in dem Schlosse zu Eu⸗ erwartet.

Der Moniteur veröffentlicht heute eine Königliche Ordonnanz, wonach die Erhebung der Abgabe auf inländischen Zucker, in Gemäß⸗ heit des Gesetzes vom 2. Juli d. J.,, festgesetzt wird.

Herr Guizot hat seit seiner Rückkehr nach Paris bereits meh⸗ rere Besuche in dem Hôtel der Straße Corcelles abgestattet und sehr

lange Unterredungen mit Marie Christine gehabt. Die Herren Duchatel und Villemain werden Paris auf 14 Tage verlassen. vö“

Der Messager enthält Folgendes: „Eine Ordre des General⸗ Gouverneurs von Algier d. d. 11. August lautet: Der General⸗ Lieutenant Changarnier hört auf, die Division von Titteri und Mili⸗ ana zu befehligen. Er wird die General⸗Inspection beibehalten und die Ordres des Kriegsministers erwarten. Die Commandeure der Unter⸗Divisionen setzen sich in direkte Verbindung mit dem General⸗ Gouverneur.“

Der See-Minister hat der Akademie der Wissenschaften einen im Juni von dem Contre⸗-Admiral Gourbeyre unterzeichneten Bericht aus Guadeloupe übersandt, worin von neuen heftigen Erdstößen die Rede ist, die auf dieser Insel stattgefunden haben.

Man liest in dem Impartial de Smyrne vom 9ten: „Das französische Kriegs⸗Dampfschiff „Castor“ ist am Sonnabend von Toulon mit Depeschen für den Contrec⸗Admiral Percival Deschénes angekommen, die ihm auf seinem Ankerplatz zu Orlac übergeben wor⸗ den sind. Einige Stunden nach dem Dampfboot kam der Admiral in Smyrna an. Die Depeschen ertheilen diesem See⸗Offizier den Befehl, sich nach Tunis zu begeben und das Kommando über die dort befindlichen französischen Schiffe zu übernehmen. Das Auslaufen der türkischen Flotte scheint die Ursache dieser Bewegung zu sein. Das Linienschiff „Iunflexible“ ist von Toulon nach Tunis abgegangen, be⸗ gleitet von dem Dampfschiff „Lavoisier“. Die türkische Flotte, sieben Segel stark, unter den Befehlen des Kapudan Pascha, ging gestern zu Metalin vor Anker.“

Paris, 25. Aug. Die Reise des Herzogs und der Her⸗

zogin von Nemours in der Bretagne scheint bestimmt, der legitimi⸗

stischen Partei neuen Grund zu Besorgnissen weiterer Schwächung

ihrer ohnedies sehr gelichteten Reihen zu geben. An den Orten,

welche als Hauptsitze der ehemaligen Chouannerie bekannt waren, drängte sich das noch mehr oder weniger an seinen alten Traditionen

hängende Volk ansangs aus Neugierde herbei, den Prinzen und die Prinzessin zu sehen; aber bald hatte die Freundlichkeit, die Herab lassung der erlauchten Gäste auch die Herzen gewonnen, und die an⸗

fängliche Stille machte in kurzem einem wahren Jubel Platz, der den Herzog und seine liebenswürdige Gemahlin auf allen Schritten be- gleitete. Und selbst der in jener Gegend vorzugsweise zahlreich be⸗ .

güterte legitimistische Adel hat neue Beweise seiner Annäherung an die jetzt regierende Dynastie gegeben. 1

Drei Viertelstunden von dem Lager von Thelin liegt das Schloß Saint Malo du Baignan auf einem Berg⸗Abhange, welcher die ganze Fläche beherrscht, auf welcher das Lager der Truppen sich ausdehnt. Eine schöne Allee verbindet es mit der großen Heerstraße nach Vannes und Brest. Dieses Schloß soll lange einer der sichersten Zufluchts⸗ orte der Chouans gewesen sein und, so zu sagen, das Hauptquartier der zahlreichen Banden⸗Chefs, die so lange in jenen Gegenden sich herumtrieben. In diesem Schlosse nun haben der Herzog und die Herzogin von Nemours ihren Aufenthalt genommen für die Zeit, wäh⸗ rend welcher der Prinz in dem Lager der Truppen zugegen sein wird. Bei ihrer Ankunft daselbst wurden sie von dem Grafen de la Chaffon taine, seinem Schwiegersohne, Herrn von Trevelec, und dessen Ge⸗ mahlin empfangen auf eine Weise, welche beweist, daß man mit der Verehrung für die frühere Dynastie recht wohl auch den Respekt vor der gegenwärtigen vereinigen kann. Von seinen ultralegitimistischen Freunden wurden dem Grafen von Chaffontaine Bemerkungen über die allzu große Aufmerksamkeit gemacht, welche er dem Prinzen und der Prinzessin beweise. Aber der edle Graf antwortete darauf: „Was ich heute thue, werdet ihr bald auch thun.“ Diese Aeußerung des Grafen hat bei den eifrigsten Anhängern der legitimistischen Grundsätze großen Anstoß erregt, und noch mehr hat man es ihm verübelt, daß er offen eingestand, daß man sich zu den Prinzen hin⸗ gezogen fühlen müsse, wenn man sie kennen lerne. Die Zeit, diese große Vermittlerin in allen Dingen des menschlichen Lebens, übt so auch in diesem Verhältnisse ihre unwiderstehliche Macht aus, und die inneren Spaltungen unter den Legitimisten geben den klarsten Beleg davon.

Herr Thiers benutzt seine jetzige Reise in die Schweiz in der That auch zum Besuche der verschiedenen Lokalitäten, welche in dem Jahre 1799 der Schauplatz der Kriegs⸗Operationen der österreichi schen und russischen Armeen unter dem Erzherzog Karl und den Ge⸗ neralen Suworoff und Korsakoff gegen die französische Armee unter Massena gewesen waren, um aus der eigenen Anschauung an Ort und Stelle ein klareres Bild von denselben zu gewinnen, und davon in seiner Geschichte der Republik und des Kaiserreichs, an welcher er noch immer arbeitet, Nutzen zu ziehen. Zu einem ähnlichen Zwecke besindet sich in demselben Augenblicke Herr Michelet zu Freiburg in der Schweiz. Herr Michelet ist nämlich in der Ausarbeitung seines großen Werkes einer Geschichte Frankreichs bei der Epoche Ludwig's XI. angekommen und hat dabei natürlich auch die langen und blutigen Kämpfe zu schildern, welche der Herzog Karl der Kühne von Burgund mit den Schweizern führte, und die einen so schlimmen Ausgang für denselben nahmen. Herr Michelet will nun selbst die verschiedenen Schlachtfelder besuchen, um seiner Darstellung der Ereignisse auf denselben das Gewicht größerer Klarheit und Genauigkeit zu geben. Zu Freiburg wird Herr Michelet sicherlich seinen Aufenthalt nicht im dortigen Jesuiten⸗Kollegium ge⸗ nommen haben, auf welches er in dem schon erwähnten Buche, worin er vereint mit Herrn Edgar Quinet die ganze Politik und Tendenz dieser gefährlichen Gesellschaft in ihrem wahren Lichte darstellt, mehr als einmal zu sprechen kommt, was wohl unvermeidlich war, da gerade die Jesuiten⸗Anstalt zu Freiburg allgemein als Centralpunkt angesehen wird, von wo aus die Thätigkeit der Jesuiten nach Frankreich und Deutschland ihre Stadien auslaufen läßt.

Die österreichische Staats⸗Verwaltung scheint in der neuesten Zeit der Verbesserung des Zustandes der so überaus unglücklichen Geisteskranken in der Residenzstadt Wien nicht allein, sondern auch im ganzen Umfange des Kaiserreiches eine besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden. In der jüngsten Zeit wurde von ihr der Primair⸗Arzt an der wiener Irren⸗Anstalt, Dr. Viszanik, früherer Dekan der medizinischen Fakultät an der Kaiserl. Universität, von ihr beauftragt,

Kuppel sehen könne, woraus hervorgeht, daß sie im Jahre 995 noch stand und daß in diesem Jahre Codinus auch schrieb.

Ein dritter Einsturz von ³ der Decke der Kirche erfolgte ebenfalls durch Erdbeben im Jahre vor der Einnahme Konstantinopels durch Johannes Kantakuzenos, welche Einnahme am 6. Januar 1347 stattfand, also 1346. Die Kaiserin Anna und ihr Verdränger Kantakuzenos als Kaiser, sammt seinem Mitregenten Palaecologus, stellten sie mit Hülfe der Baumeister Astras

nd Johannes Perarta wieder her, wie Kantakuzenos selbst berichtet.

So ist es denn zwar ungewiß, ob die heutige Kuppel dieser Kirche wieder mit demselben Material reparirt worden ist, welches sicher zweimal zu ihrer Ausführung gedient hatte, allein da die Kuppel nur immer theil⸗ weise beschädigt wurde, so ist es fast wahrscheinlich, daß von den auf Be⸗ fehl des Kaisers Justinian in oben angegebener Weise bezeichneten Steinen noch Exemplare im Bau derselben vorhanden sind, aus denen sich auch erkennen lassen würde, ob wirklich, was kaum zu bezweifeln ist, und welche Infu sorien⸗Arten der christlichen genialsten Architektur diesen frühen Dienst erwiesen. Ob das Pitaͤne Asiens, wo man, nach Strabo, schon vor Christi Ge⸗

burt schwimmende Backsteine aus einer sonderbaren Erde hackte, und welches Strabo gusdrücklich als das in Aeolien bezeichnet, nicht vielleicht doch ein Pheret Lleichnamiger kleiner Küstenort (denn es gab mehrere Orte gleiches deenaens. in der Nähe von Nhodus war, dessen Erde nur auf Rhodus, —s er Verschiffung halber, verarbeitet wurde? Oder ob das von 1. 1“ genannte Rhodus nicht eine ganz andere kleine Insel in Fb v Kolischen Pitaäne war? Oder ob es wirklich ein bisher noch Aeolien üagroßes Loger von Infusorien⸗Erde eben so wie bei Pitene in Entstehun vnd Enb 9 Insel Rhodus gab, deren geschichtliche vulkanische 8 hung und Erhebung Plinius II. c. 87 anzeigt, bleibt der weiteren Nach⸗ forschung offen und wird von nun an als eilr wissenschaftlichen, festen Begründ fähi eschei b als einer wis el haf ichen, feste Begründung fähig erscheinen. Folgt 8 . 8 8 wh n Zeaen. Solgt man jedoch den wörtlichen Nachrichten

er alten griechischen Schriftsteller, so gab es 9 .

g s auf Rhodus ein solches bis⸗ her Febents Lager, das kein unplastischer Meerschaum sein konnte

Daß die 88 SS6855 1 Asier vahans drei. Baumeister der Sophien Kirche sämmtlich aus Klein⸗ Asien gebürtig waren, spricht nicht wenig für die Ver ;

h ; s benig ie Verwendung des vor ihnen schon durch Posidonius, Strabo, Vitruv und Plini üss Materials, dess 1“ d Plinius berühmt gewordenen 2 fkaterials, dessen althistorisches, von Fabroni aufgefundenes Lager in Tos⸗ kang der direkten Untersuchung des Herrn Ehrenberg zugaͤnglich” . . 5 (Siehe: Ehrenberg, die Infusions⸗Thiere als vollendete eegis berne 7an. pag. VII. und den Monats⸗Bericht der Akademie. 1842. pag. 132 ) 88

1 Uebrigens werden diese, Steine von den gleichzeitigen gebrannte Ziegel (rνιι 6x ααã) genannt, 8ℳ 19 düaas Fhegeec S1gαναάα να, d., i. leichte Zweidrittel⸗Backsteine. Das nur byzantinische Wort 3702.201. ist, wie schon bekannt, lateinischen Ursprungs und kommt von der architektonischen, um Christi Geburt bei Vitruvius schon angewendeten Bezeichnung bessales laterculi, wo es deutlich das achtzöllige Ver⸗ hältniß anzeigt. Daher sind auch die Worte: Bigaνα/ αα᷑‿ριαεεεεν σαα αα-ðwƷ xovza r 1w;me bei Codinus wohl nicht, wie bisher immer geschehen, zu übersetzen: „sehr große Mauersteine von gleichem Gewicht“ (denn Codi⸗ nus braucht für die Bezeichnung „groß“ xauleye—ne sonst nicht, oft aber

80 8△ 1 α), sondern es ist wohl zu übersetzen: „(szöllige) Mauersteine von genaun gleicher Größe und gleichem Gewicht“ (so wie ..αμα☚ einstimmig heißt), indem die alten Schriftsteller darin übereinkommen, daß die sehr genaue Arbeit, wie auch das Siegeln aller einzelnen Steine an⸗ zeigt, eine Hauptvorschrift beim Bau war. So nahmen sie auch, nach Co⸗ dinus, kein Wasser, um den Mörtel anzurühren, sondern Gersten⸗Absud aus großen Kesseln, den sie mit Gyps, (zerstoßenen) Muscheln und Ulmen⸗ Rinde mischten und lauwarm verwendeten, was die Steine wie Eisen zu⸗ sammenhielt. Zum äußeren Bewurfe wurde, nach Codinus, Kalk mit Oel statt mit Wasser gemischt. 8

Noch ist wohl nützlich zu erwähnen, daß Perotto in seinem Cornuco- piae linguae latinae berichtet, die Alten hätten die schwimmenden Bausteine oder Pithacnas (xεεαρασσιναο¶ eσο, τσ τιιο), Tönnchen ge⸗ nannt. Simon Stratico, in den Anmerkungen zum Vitruv, nennt dies Träumereien (dormitat Perottus). Dennoch ist es unwahrscheinlich, daß der gelehrte Perotto keine Gründe für seine Meinung gehabt haben sollte. Aus Steinen von Pitäane ist kein Bauwerk bekannt und warum sandte Ju stinian nicht nach Pitine, das näher lag, sondern nach dem über See dop⸗ pelt so weit entfernten Nhodus? Leicht konnte auch Strabo, den die übrigen Schriftsteller nur abgeschrieben haben, durch den ihm räthselhaften Namen auf die Stadt Pitane irrig geleitet worden sein, und jene zu seiner Zeit bekannte, angeblich asiatische Masse konnte eben so gut zu Rhodus gehören. Bezeichnete vielleicht das Wort 8ᷣ‿ ν², Tönnchen, die hohlen Töpfe, welche statt jener leichten Steine in den Gewölben maucher alten Bauwerke gefunden und auch jetzt benutzt werden, und kam so Pitane zum unverdien⸗ ten Rufe, welcher Rhodus gebührte?

So wären denn die rhodische Erde und die ruhmvolle Sophien⸗Kirche zu Konstantinopel wohl doch nun beachtungswerthe und weiter zu verfolgende Zeugen des einflußvollen Wirkens jenes unsichtbar kleinen organischen Lebens.

Neue Bildhauer⸗Arbeiten in Paris.

2 Paris, im Aug. Die hiesigen Bildhauer sind fortwährend viel⸗ fach auf Rechnung der Stadt oder Regierung beschäftigt und dürfen sich wahrlich nicht über Vernachlässigung beklagen, wie die Arbeiten in der Magdalenen⸗Kirche, in der Pairs⸗ und Deputirten⸗Kammer, und die neuen Aufträge für Saint⸗Vincent⸗de⸗Paul, das Stadthaus und das historische Museum zu Versailles beweisen. Diese ununterbrochen zahlreichen Bestellungen von Bildhauer⸗Arbeiten für öffentliche Denkmäler sind außer⸗ dem der schlagendste Beleg von der großen Thätigkeit, die jetzt in Frank⸗ reich auch in diesem Zweige der bildenden Kunst herrscht. Einige in vn2 ster Zeit vollendete Skulptur⸗Werke verdienen Beachtung, wie das große Giebel⸗Nelief des Blinden⸗Instituts von Jouffrop, dessen Inhalt sich auf die Bestimmung dieser wohlthätigen Anstalt bezieht. Den Mittelpunkt der Composition bildet die Barmherzigkeit in Gestalt einer weiblichen Figur, die mit der Rechten auf eine Mädchen⸗Gruppe deutet und mit der Linken sich auf den Stifter des Blinden⸗Instituts, V. Haup, stützt, der seinerseits

auf eine Knaben⸗Gruppe hinweiset. Zu den Füßen der Barmherzigkeit knieet ein flehendes kleines Mädchen, an das sich erwachsenere und verschieden beschäf⸗ tigte Mädchen anschließen. Die eine betastet ein erhabenes Noten⸗-ABC; diese lernt Geographie, jene giebt Unterricht im Lesen; die Einen nähen oder stricken, K Anderen spinnen oder weben. Aehnliche Kopf⸗ und Hand Arbeiten beschäftigen die Knaben, von denen einige Baß und Violoncell spielen, andere lesen, drucken, Städte und Länder auf Landkarten suchen u. s. w. Das Ganze ist in Ausführung und Anordnung eine recht verdienstliche Arbeit.

Auf dem Hochaltar der Magdalenen⸗Kirche ist in diesen Tagen die ko⸗ lossale, 18 Fuß hohe Marmorgruppe von Marochetti, die Apotheose der heiligen Magdalena, aufgestellt worden. Den Blickgen Himmel gerichtet, wird die verzückte Heilige auf einer Rohrmatte von drei Engeln emporgetragen; zwei Erzengel in anbetender Stellung schließen zu beiden Seiten die Com⸗ position ab. Mit künstlerischem Verstande angeordnet, aber ganz nach ma⸗ lerischen Prinzipien aufgefaßt und in berninischem Styl behandelt, macht dieses Werk keine besonders großartige Wirkung auf den Beschauer und mißfällt dem feineren Kunstkenner durch die argen Verstöße gegen die An⸗ forderungen des plastischen Styls. Das Fliegende und Flatternde, das Wo⸗ gende und Rauschende kann in der Starrheit des Stoffes, womit es die Plastik zu thun hat, nicht gelingen. Die Plastik verlangt immer Grund und festen Boden und verträgt nicht wohl das freie, luftige Schweben zwischen Himmel und Erde. Eine Himmelfahrt kann wohl der Maler, aber kein ever stellen. In technischer Beziehung verdient die Gruppe Lob; ,g78. einig6 85 würdig und edel in Charakter und Formen; der Ausdruck ber ö“ ist ebenfalls wahr und angemessen; die Ausführung in allen e 1 18g nur in den knitterigen Gewandfalten und den Flügeln der 8 2b i 9 viel Istolloses Detail;z auch machen die langen enab uncendeg bale. 8. Heiligen einen schwerfälligen, von ihren cebildam 76 der Wirsflicheig zu verschiedenen Eindruck und lassen zu sehr das Material empfinden. T ihe Fehler theilt überhaupt die ganze Gruppe. Die Anordnung 92 wie iger sagt, durchaus pittoresk; aber das System, Statuen in dieser 7 ö Composition zu vereinigen, scheint an und für sich nicht glücklich. Ne 8 einander gestellte und auf einander bezogene Rundwerk⸗Figuren erinnen ich an arrangirte Scenen in Wachsfiguren⸗Kabinetten; und da

uns unwillkürli b 1 auf angelegt ist, uns zu täuschen, so lassen wir uns desto es scheinbar darauf angeleg st Seeedhs

schwerer davon hinreißen. Bloß sinnliche Wahrscheinlichkeit, 1n5 nicht der Kunst, die vor allen Dingen sinnliches Wohl⸗ gefallen hervorbringen muß, wenn sie täuschen und den Beschauer in ihre anmuthige Scheinwelt hineinzaubern will. Bei jedem Kunstwerk verlangt der Künstler von dem Beschauer, daß er auf gewisse Conventionen eingehe und seine Arbeit nach gewissen Regeln und Gesetzen ansehe; aber das ist hier nicht mehr der Fall. Die Gestalten nähern sich so sehr der Natur, daß man den Künstler nur beurtheilt, indem man sein Werk. mit seinem Vorbilde vergleichend zusammenhält, und hat man sich mit leichter Mühe davon überzeugt, daß diese weißen bewegten Figuren unlebendig sind, so unterwirft man sie nicht länger einem ästhetischen Eramen.

uimh engs ban hei etemntihehiehe t öfssershnct. 189 LSi-i1 v

2 anzhamn

ine wissenschaftliche Reise durch Deutschland und Frankreich zu machen, eine wissensche lichsten Irren⸗Anstalten in beiden Ländern zu besichti⸗ um die vora htaneen darüber zu sammeln, und sie dann seiner gen, seine Erfahrungen⸗ enen Vaterlande anwenden zu können für Zeit nutzbringend im 89, estehenden, und Errichtung neuer Irre Verbesserung der bereits bestehenden det sich seit Sh muesr om⸗ Anstalten. Herr Dr. Viszanik befindet sich sei einiger Zeit hier, 2 widmet sich mit Eifer der Erfüllung des ihm gewordenen g araa er seine Forschungen „auf das ganze Gebiet Auftrsgea atrie ausdehnt. Nach der Versicherung der Aerzte und Vorstände der hiesigen Irren Austanten soll dieser Mann sich durch eine roßen Scharfblick in Beurtheilung und nicht minder große einen gr. In der Behandlung der Geisteskranken auszeichnen Geschicklichkeit in 9 Sachkenntniß ist sonach si ev 9 nnc pei seiner hervorragenden Sach enntniß ist sonach sicher zu er⸗ warten, daß der Zweck seiner Sendung vollkommen erreicht wird. Es wäte zu wünschen, daß die vielfachen Verbesserungen, welche in der jüngsten Zeit wieder mit unbestreitbarem Erfolge in den franzö⸗ sischen und namentlich pariser Irren⸗Anstalten eingeführt worden sind, von einem so sachverständigen Manne auch in Deutschland im Inter⸗ esse der Regierungen und der leidenden Menschheit zu öffentlicher Keuntniß gebracht und kritisch gewürdigt würden. Die Angelegenheit ist für jeden Menschenfreund so wichtig und heilig, daß sie wohl auch hier einen Platz zu erhalten verdient. “¹“] 88 n 22 Grossbritanien und IJrland.

London, 25. Aug. Die Thron⸗Rede der Königin, welche gestern das Parlament vertagte, erfährt, wie zu erwarten stand, den heftigsten Tadel von Seiten der heutigen Oppositions⸗Blätter. Es ist von Interesse, zu sehen, wie die ministeriellen Journalev denselben zu antworten wissen. Der Haupt⸗Inhalt der Rede besteht in einer Andeutung von Unordnungen in drei verschiedenen Theilen des Reichs, und ihr besonderer Charakter in dem Mangel bestimmter Maßregel, jenen Unordnungen zu begegnen. Die Politik des Wartens und Nichtsthuns der Minister, wie sie die diesjährige Parlaments Session gezeigt, findet in der Rede die Billigung der Königin; die oft ausgespro⸗ chenen Worte Sir R. Peel's „strenge Gerechtigkeit und Unparteilichkeit gegen Irland“ müssen die Stelle der fehlenden Regierungs-⸗Maßregel einnehmen. Das ist natürlich geeignet, die höchste Entrüstung der Opposition über die Verfasser der Rede hervorzurufen, da die Partei der Gegner niemals die Schwierigkeit oder Unmöglichkeit einer An wendung von durchgreifenden Maßregeln erkennt, so lange sie von der vermeinten Trefflichkeit ihres eigenen Systems überzeugt ist. So sagt die Morning Chroniele: „Niemals schloß eine Session mit einer so elenden lächerlichen Rede, als es diejenige war, welche das jetzige Ministerium so eben aus Frechheit oder Beschränktheit in den Mund Ihrer Majestät gelegt hat. Man läßt die Königin ihrem Parlamente zu dem Durchgehen einer winzigen Bill gratuliren, die den Aufbau von ein paar Kirchen bezweckt und der Aberdeenschen Maßregel, welche den Gefahren, die der schottischen Kirche gedroht haben, vorbeugen soll. Das ist das ganze Resultat der Gesetzgebung eines Jahres; der übrige Theil der Rede ist eine Abhandlung über Ruhestörungen und Agitationen; zwei Paragraphen für Wales, und nicht weniger als fünf für Irland. Diese fünf enthalten indessen nicht eine einzige Andeutung einer durchgebrachten oder zur Beseitigung der irländischen Beschwerden nur beabsichtigten Maßregel. Man sagt den Irländern, daß ihre Agitation sehr unschicklich ist, was sie auch ohne Zweifel ist; aber wir sehen nicht die Wahrscheinlichkeit vor uns, daß sie dieselbe aufgeben werden, weil die Königin veranlaßt worden, diese ministerielle Erklärung auszusprechen. Die Dürftigkeit der Rede hat ohne Zweifel ihren Grund in dem natürlichen Widerstreben der Minister, ihre eigenen Geschichtsschreiber zu werden. Die Erfahrung der letzten sechs Monate bietet wenig dar, wobei sie mit Vergnügen verweilen könnten.“ Der Standard, das streng ministerielle Blatt, spricht dagegen folgendermaßen: „Die Rede hat etwas besonders Charakte⸗ ristisches, das Jedem auffallen muß. Die Verfasser enthalten sich mit Vorsicht jedes Lobes ihrer eigenen Dienste. Obgleich sie viel haben, dessen sie sich rühmen könnten, so rühmen sie sich doch nicht; und da sie glücklicherweise nichts zu bemänteln haben, so sprechen sie wenig von sich. So nimmt die Rede vielmehr den Charakter einer Königlichen Rede an, als es gewöhnlich mit solchen Adressen der Fall ist.“ Während so das eine Blatt auf das Unterlassen der Erwäb nung bestimmter Maßregeln den schärssten Tadel begründet, sieht das andere darin einen wesentlichen Vorzug der Rede.

Es hat hier einen besonderen Eindruck gemacht, daß man gestern, nachdem die Thronrede bekannt geworden war, worin die Königin sich entschierden gegen das Treiben O'Connell's ausspricht, in den Dubliner Blättern einen bestimmten Plan desselben zur Bildung sei nes irländischen Parlaments faud, der ohne weiteres die Einwilligung der Königin in die Zerstückelung ihres Reiches voraussetzt. Man ist jetzt gespannt, was der Agitator antworten wird. Sein Entwurf zur Bildung des irländischen Parlaments bezieht sich auf folgende Hauptpunkte: Das irländische Volk erkennt Ihre Majestät die Königin Viktoria an, Königin von Irland durch Geburt und durch unde⸗ streitbares Recht; desgleichen ihre Erben und Nachfolger. Das Volk von Irland besteht auf die Wiederherstellung des irländischen Hauses der Gemeinen, welches 300 Mitglieder zählen soll, und be ansprucht solche Wiederherstellung als sein absolutes Recht; es erkennt und will aufrecht erhalten für ewige Zeiten die erblichen und persön⸗ lichen Privilegien der Pairs von Irland zugleich mit der legislativen und richterlichen Autorität des irländischen Hauses der Lords, unter denselben Rechten, wie sie vor dem Jahre 1800 (das Jahr der Union) bestanden; der Monarch de facto in England, wer er auch sein 1, 8b jure in Irland sein und die politische g Irände mit Großbritanien stets aufrecht erhalten werden. Der weitere Plan bezieht sich sodann auf die spezielle Einrichtung des neunen Unterhauses, das aus den Grafschaften 173 Mitglieder dh ZI“ und deren Bezirken 127 Mitglieder zählen soll. Bs. hn ech win gänzlich modisizirt, indem jeder Vorstand eines Haushalts nach sechsmonatlicher Ansässigkeit in den Grafschaften und nach zwölfmonatlicher in den Städten zur Stimmgebung berechtigt vSe eFasg. erfolgen soll. Mit diesem Plaue brachte Schiee e den schon früher erwähnten Entwurf zur Anstellung 8 Wülfas 1 in Fanz Irland in Vorschlag, um die ürmere Klasse würfe vuepen eET entziehen. Beide Ent⸗ Vereins zu Säbünf der. letzten Wochen⸗Versammlung des Repeal⸗

Deusche Blitter bünmig angenommen. 8 * schiff e.; 1 9 eringen die Nachricht, daß das Kriegs⸗Dampf⸗ e. Panss ches Kaht nach Sheerneß auf⸗ von Irland 6 vh is mi Waffen und Munition beladen der Küste näbere⸗ Details abene sei. Unsere morgenden Blätter werden wohl

9 8 er den Vorfall enthalten. ““

L’“ 9 8 8. k- aris, 25. Aug. Telegraphische Depeschen aus Spanien. * noe 9% 9 ,7 . am 18 * ses 22. Aug. Die Königin und die Infantin waren Die Ianenhe 18& Franja; sie sollten einige Tage dort zubringen. . Granada hat sich aufgelöst. General O'Donnell i nach Havanna abgereist. 1 eufs e eneral ODonnell ist einer 8 vreic nan, 22. Aug. Am 20sten wurde (zu Barcelona) in der Möan süichn Versammlung, welche aus den Mitgliedern der Junta, 8„** . 14 7 . d 7 d maebhete ität, der Provinzial⸗T eputation, dann den Ober⸗Offizieren

indem

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der National⸗Garde bestand, und wobei auch Prim und Milans zuge⸗ gen waren, mit großer Mehrheit entschieden: daß die Truppen neuer⸗ dings das Fort Atarazanas besetzen sollten; daß Arbuthnot General⸗ Capitain bleibe; daß Prim über die Dienste des Frei⸗Bataillons zu verfügen habe; daß die Behörden ihre Functionen wieder übernehmen sollen und zwar bis zur Rücklehr der Abgeordneten (der Junta) von Madrid, wohin dieselben eine Vorstellung überbringen würden.

Die Junten zu Villafranca und in anderen Distrikten haben dem General Arbuthnot ihren Beistand gegen die Junta angeboten, die in Barcelona nur eine revolutionaire Minderheit für sich hat’ und außerhalb durchaus keine Sympathie findet.

Perpignan, 21. Aug. Die Offiziere der Garnison von Bar⸗ celona sind am 22sten aus der Citadelle gekommen, um dem General Prim, als Gouverneur der Stadt, ihre Aufwartung zu machen. Sie erklärten, er könne für die Vertheidigung der Regierung auf sie zählen. Die Uebereinkunft vom 20. August ist nicht bekannt gemacht worden. Das Fort Atarazanas ist noch immer von dem Bataillon der Freiwilligen besetzt. FFrc

m Madrid, 17. Aug. Die Gaceta enthält in ihrem heu⸗ tigen Blatte das nachstehende (in Nr. 59 der Allg. Preuß. Zei⸗ tung bereits erwähnte) Dekret: P - „Ministerium des Innern. Der letzte Beweis von Verblendung und Herrschsucht, welchen Don Baldomero Espartero ablegte, als er das spanische Gebiet verließ, nöthigt die provisorische Regierung, dem neuen Prätendenten den Stempel der öffentlichen Verwünschung aufzudrücken welche der Ausspruch des Landes bereits gegen ihn erhoben hatte. Als ob das Bombardement reicher Städte, die Unterschlagung öffentlicher Gelder und die offenbare Absicht, Keime des Aufruhrs und der Unordnung unter uns zurückzulassen, nicht hinreichend wären, hat der Er⸗Regent seine Lauf⸗ bahn mit einer schimpflichen Protestation beendigt, welche zwar in den Au⸗ gen eines heldenmüthigen Volkes nichtig und der Verachtung würdig ist, aber die barbarische Absicht darlegt, einige Spanier in Täuschung und Irr⸗ thum zu erhalten. Die Regierung, über ihre eigene Würde und den Frie⸗ den der Nation, von der sie eingesetzt worden, wachend, hat Folgendes dekretirt: b Einziger Artikel! Don Baldomero Espartero und alle die, welche die Protestation vom 20. Juli unterzeichnet haben, werden aller ihrer Titel Grade, Aemter, Ehrenstellen und Ordens⸗Zeichen für verlustig erklärt. Madrid, den 16. August 1843. Joaquin Maria Lopez, Präsident 2 Mateo Miguel Aillon. Francisco Serrano. Joaquin de Frias. Fermin Caballero.“ Protestation*), deren in obigem Dekret Erwähnung ge⸗ schieht: „Don Pedro Gomez de la Serna, Minister des Innern, beauftragt mit dem Justizministerium, und in dieser Eigenschaft oberster Notar des Reiches bezeuge, daß heut zehn Uhr Morgens, durch den durchl. Heirn Don Baldomero Espartero, Grafen von Luchana, Herzog de la Vitoria und von Morella, Regenten des Reiches, eine Protestalion eingelegt wurde die, auf der Stelle, ausgefertigt, folgendermaßen lautet: 8 „Am 30. Juli 1843, um 10 Uhr Morgens, erklärte Se. Hoheit Don Baldomero Espartero, Graf von Luchana, Herzog de la Vitoria und von Morella, Regent des Reiches, am Bord des spanischen Dampfschisses „Be⸗ tis“, in der Bai von Cadix, in Gegenwart des General Majors Don Agustin Nogueras, Kriegs⸗-Ministers; Don Pedro Gomez de la Serna's,

Ministers des Innern; des General⸗Lieutenants Don Antonio vang Halen, Don Francisco Linage, Don

Grafen von Peracamps; der General⸗Majors Facundo Infante und Don Francisco Osorio; des Brigaders Don Juan Lacarte; des Beamten des Kriegs⸗Ministeriums Don Salvador Valde's; des Beamten des Ministeriums des Innern Don Cipriano Segundo Mon⸗ tesinors; und der Obersten Don Ignacio Gurrea, Don Pedro Falcon und Don Ventura Barcaistegui: daß der aufrührerische Zustand verschiedener Ortschaften **) der Monarchie und der Abfall der Armee und der Flotte ihn nöthigten, ohne Erlaubniß der Cortes das spanische Gebiet vor Ein⸗ tritt des Zeitpunktes zu verlassen, an welchem er, der Constitution gemäß, aufhören sollte, Regent des Reiches zu sein; daß er, da er das ihm anver⸗ traute Unterpfand der Königlichen Gewalt nur in der von der Constitution vorgeschriebenen Form niederlegen, und auf keine Weise denen, welche sich constitutionswidrig als Regierung eingesetzt, übergeben könne, auf das Fei⸗ erlichste gegen Alles, was man im Widerspruch mit der Constitution der Monarchie vorgenommen habe oder vornehmen werde, protestire.“

„„Darauf verfügten Se. Hoheit die Abfassung dieses Protestes durch der mit dem Justizministerium beauftragt, und

den Minister des Innern, vermöge dieser Eigenschaft oberster Notar des Reiches ist; und daß der selbe die Abschriften beglaubige, welche den Cortes zu rechter Zeit zuge stellt werden sollen, wobei vorbehalten bleibt, ihn sogleich zu veröffentlichen. Und auf daß man es wisse, unterzeichnet Se. Hoheit diese Original⸗Urkunde mit den oben erwähnten Zeugen auf gewöhnlichem Papier, weil keines mit dem ersorderlichen Stempel vorhanden ist. (Unterz.) Der Herzog de la Vi orig. (und die übrigen Zeugen.) - 8 Diese Abschrift stimmt buchstäblich mit dem Original der Protestation, auf welche ich mich beziehe, überein; und auf Befehl Sr. Hoheit stelle ich diese beglaubigte Abschrift auf gewöhnlichem Papier aus, weil keines mit dem erforderlichen Stempel vorhanden ist. An Bord des spanischen Dampf⸗ schiffes „Betis“ in der Bai von Cadirx, am 30. Juli 1843. .“ (Unterz.) Pedro Gomez de la Serna.“ Abschriften dieser Protestation, mit dem lissaboner Post⸗Stempel versehen, erhielten gestern die Chefs der hiesigen fremden Gesandt schaften zugeschickt. 11I einem heute von Paris eingetroffenen Courier hat der Herzog von Glücksberg sein Beglaubigungsschreiben als Geschäfts⸗ träger Sr. Majestät des Königs der Franzosen bei der Regierung Ihrer Majestät der Königin Isabella II. erhalten. 6 8

Aug. Die wöchentliche Botschafts⸗Estaffette

22 Paris, 25. bringt uns heute Nachrichten aus Spanien. 89 ae. m 29sern und die von Barcelong vom 19ten I. M. Lspec ador vom (Sten hatte behauptet, daß die Reise der Königin Isabella und deren Schwester nach dem Lustschlosse Granja deshalb unternommen wurde, um die Königin später nach den bas⸗ kischen Provinzen abzuführen und sie dort mit einem Fremden zu vermählen. Die Gaceta vom 19ten giebt der Angabe des Espec⸗ tador ein offizielles Dementi und fügt hinzu, daß diese Lustreise auf Anrathen der Aerzte stattfinde. Eben so verbreitete man das Gerücht daß in der Wähler-Versammlung in den Sälen Columnas zwischen den Progressisten und den Moderados ein so heftiger Streit entstanden daß man die Letzteren mit dem Ausruf: Verräther, Höflinge! zur Thür hinauswarf. Das Eco del Comercio, welches das der liberalen Nüance des Don Francisco de Paula zum Organ dient, erklärt, daß der ganze Lärm sich blos auf einen Wortstreit zwischen zwei Per⸗ sonen, wovon die eine die Sache Espartero's und die andere die neue Regierung von Madrid vertheidigte, beschränkt. Als dieselben so heftig mit einander zu zanken anfingen, daß die übrigen Anwesenden nicht mehr hören konnten, was in der Sitzung verlesen wurde, rief man ihnen zu: Geht hinaus! Dies, sagt das Eco del Comercio vom 19ten, ist die reine Wahrheit.

Die Munizipalität von Madrid hat erklärt, daß sie bei den be⸗ vorstehenden Wahlen vollkommene Neutralität bewahren wolle. Das Kabinet Lopez war sehr thätig beschäftigt, die innere durch die Fehler der Regentschaft Espartero's verwahrloste Verwaltung auf einen ein⸗ facheren und ökonomischeren Fuß zu reorganisiren. Im Kriegs⸗De⸗ partement herrschte ebenfalls große Thätigkeit. Es ist davon die

Die von Madrid tragen

*) Der Inhalt dieser Protestation ist in unserem gestrigen Blatte zw schon kurz erwähnt worden, doch wird die vollständige Mittheilung djefes

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Rede, die Armee bedentend zu reduziren, obwohl ein Dekret des Kriegs⸗Ministers unter dem 17ten l. Me eine Rekruten⸗Aushebung von 25,000 Mann auf die diesjährige Conscription verordnet. Man will nach und nach die durch Bestechung und Noth ganz undisziplinirt gewordene Armee durch neue Soldaten ersetzen und einen besseren frischen Geist in dieselbe zu bringen suchen. MNiach dem Imparcial vom 19. August war Barcelona an jenem Tag so ruhig, daß Niemand geahndet hätte, daß in jener stark bevölkerten Stadt die Junta mit der Regierung in Streit sich befand. Ber heutige Courier bringt uns keine wichtigeren Nachrichten aus e. . die nicht schon gestern Abends durch den Messager worden wären. Nur die Proclamation des Brigadiers Prim, welche wir im Originaltert erhalten, verdient angeführt zu werden, weil sie bisher noch nicht bekannt war. Sie lautet:

bavne han Fns von Barcelona! Es sind kaum einige Wochen verslossen, Fne e⸗ 80 . üie von stolzen Gefühlen voll, und mit einem Militair⸗ Stadt venleß 1ssi linst'mmiges Votum mich erhob, bekleidet, Eure Fei, den gemieinf 88 Eure Anstrengungen unterstützt, trug ich dazu MAK. gen 1— amen Feind zu verjagen, und die edelmüthige Fahne des Ministeriums Lopez emporzuheben jene Fahne, welche die Nati l⸗Reprä⸗ sentation einstimmig, und mit ihr ganz Sweane⸗ velche die Natzcducgehrehe und mit ihr ganz Spanien adoptirte, und Ihr selbst 1 1 89Sn. machtet. Das friedfertige Spanien fährt fort, seinen Beistand dee naticaahn. und demokratischen Regierung zu leihen, welche Ihr selbst fhhltns hh he Stellung, deren sie sich taäͤglich würdiger bezeigt, wieder einge⸗ seh 9 .Ich war Gouverneur von Madrid als ich die Nachricht erhielt in welchem traurigen Zustande sich Barcelona befinde. Mein eigenes Loos Ferra b g 1“ verbunden, von dem Tage an, wo Eure Frei⸗ Voß sen⸗ üre Interessen durch die Truppen Don Carlos' bedroht waren. Von jenem Tage an habe ich nicht aufgehört, Beweise einer edlen und Feneg gen Anhänglichkeit für die Sache der Freiheit zu geben. Dies eSe 5 meine Pflicht in meiner Eigenschaft als Mann des Volkes. ie vermochte irgend ein Beweggrund oder eine Täuschung, mich von meinen stark progressistischen Ansichten und Grundsätzen abwendig zu machen. Die Ffnse der Freiheit und unserer National⸗Institutionen, die wir so eben besicgt wmd gs Shggen verjagt haben, suchen meine Laufbahn, die ohne Malel ist, zu verleumden; ich verachte sie, und zwar mit jener Geistesruhe, welche sich für einen Mann von Chre ziemt. Ich werde an sie nur die einfache Frage richten: Worauf fußt Ihr Euren Verdacht? Antwortet mir, und wenn Ihr noch länger zweifelt, so bin ich bereit, meinen Kopf Euch darzubringen, den ich so oft für Euch bloßstellte und noch bereit bin, bloßzu⸗ stellen. Barceloneser! Ich habe das Recht, zu verlangen, daß Ihr meine Stimme anhört, welche überall und besonders sich zu Gunsten des Volkes verlauten ließ. Diese Stimme, welche so oft für Euer Interesse sich erhob, wendet sich heute an Euch und ruft Euch mit heiliger Ueberzeugung zu: Gebt ein Unternehmen auf, welches dem allgemeinen Willen der Nation Gewalt anthun will. Gebt einer erschütterten Nation ihre Ruhe wieder. Da Ihr nun den Lorbeer des Sieges gepflückt habt, habt den Muth, den Oelzweig zu fassen. Die Wiedergeburt des Landes

kann nicht durch gewaltsame Mittel erlangt werden. Kommt zu mir, und ich verspreche Euch, keine andere als versöhnende Mittel, Euch gegenüber, anzuwenden. Drückt mir Eure Wünsche aus, ich schwöre, sie zu unter⸗ stützen, wenn sie mit dem Geist der Verfassung übereinstimmen. Wisset, daß die Gewalt zum Despotismus führt; wenn Ihr in diesem gewaltsamen Zu⸗ stande beharren wollt, so werdet Ihr einen neuen Bürgerkrieg über Euer Vaterland heraufbeschwören.

Barceloneser, meine Mitbürger! Ihr habt einstimmig mit der ganzen Nation geschworen, das Vaterland und die Königin zu retten. Diese theu⸗ ren Gegenstände werden nur dann gesichert sein, wenn wir uns einander umarmt halten werden. Es lebe die Königin! Es lebe die Verfassung und deren freisinnigste Folgen! Dies ist mein Wahlspruch. Ich werde mit der Schnelligkeit des Blitzes über Jeden herfallen, welcher, uneingedenk dessen, was er dem Vaterlande schuldig ist, uns in neue Zwistigkeiten ver⸗ wickeln wollte.

Altenstückes von Interesse sein. 62 Anm. d. Redact. **) varias poblaciones. tE& KisltsTimsesreee

Buarcelona, 17. August. Juan Prim.“

ͦo Paris, 25. Aug. Das Gesetz vom 25. Oktober 1839, auf welches sich die General-Deputation von Biscaya bei ihren im Interesse der alten Provinzial⸗Verfassung des Baskenlandes getrof⸗ fenen Maßregeln so oft beruft, lautet wörtlich, wie folgt: „Art. 1. Die Fueros der baskischen Provinzen und Navarra's werden, unbe⸗ schadet der constitutionellen Einheit, bestätigt. Art. 2. Die Regie rung wird sobald als möglich, nach Anhörung der baskischen Provin zen und Navarra's, den Cortes einen Gesetz⸗Vorschlag über Modifi zirung der Fueros vorlegen, durch welchen das Interesse der genannten Provinzen mit dem Interesse der Nation und der Verfassung der Monarchie in Einklang gesetzt werden soll.“

In Folge des christinischen Oktober⸗Aufruhrs 1811, dem sich ein Theil der Bevölkerung der Baskenländer angeschlossen hatte wurde das Gesetz vom 25. Oktober 1839 durch ein Dekret der Regie⸗ rung Esparterv's im Wesentlichen und der Sache nach außer Kraft gesetzt. Ein vom 29. Oktober 1841 datirter und von Herrn Infante als Minister des Innern unterzeichneter Regierungs⸗Befehl hob die im Art. 1. des Gesetzes vom 25. Oktober 1839 bis auf Weiteres ge⸗ währleisteten Fueros in ihren wichtigsten Bestimmungen auf. Durch dieses Dekret wurde die Zoll⸗Linie vom Cbro an die Pyrenäen⸗Gränze verlegt, wurden die General⸗Deputationen und die fueristischen Mu⸗ nizipal⸗Behörden aufgelöst, und Provinzial⸗Deputationen und consti⸗ tutionelle Ayuntamientos an ihre Stelle gesetzt, und wurde überdies bestimmt, daß die alte Justiz-Verfassung des Landes dem in dem übrigen Spanien üblichen Gerichtswesen weichen solle.

Es ist allerdings unmöglich, zu leugnen, daß diese Maßregel nichts anderes war, als ein Gewaltstreich der Regierung, welcher der Ent⸗ scheidung der Cortes eigenmächtig vorgriff. Nach dem Sturze Espartero's und nach der geräuschvollen Proclamation des Grund⸗ satzes, daß künftig das Gesetz und nur das Gesetz herrschen solle konnten daher die Basken mit vollem Rechte den Anspruch auf die Wiederherstellung des Zustandes der Dinge, wie er vor dem Dekrete vom 29. Oktober 1841 war, erheben. Ob nun aber die Aufrecht⸗ erhaltung dieses Zustandes mit den höchsten National⸗ Interessen des heutigen Spaniens vereinbar sei, und ob nicht vielmehr eine Bestätigung der von der Regierung Espartero's getroffenen Mo⸗ dificationen desselben im Namen der spanischen Staats⸗Einheit nöthig sei, darüber kann es kaum zwei Stimmen geben. Was insbesondere die fueristischen Steuer⸗Privilegien der baskischen Provinzen und ihre Zollfreiheit betrifft, so hieße es allen heutigen Begriffen von dem Charakter der staatsbürgerlichen Pflichten Hohn sprechen, wenn man die Aufrechterhaltung derselben verlangen wollte. Daher kann denn auch die gegenwärtige Bewegung in den Nord⸗Provinzen vernünfti gerweise auf nichts Anderes hinauslaufen, als auf die Regularisirung ihrer Lage durch Maßregeln der Gesetzgebung. .

Die in den gestrigen Abendblättern mitgethei egraphise

Depeschen aus v gesalze welch wesnee. nite. ceges elegraphsgen 8

us T „welche an und für sich ziemlich dunkel sind, werden verständlicher durch die Nachrichten aus der catalonischen Haupt-⸗ stadt, welche wir heute auf ordentlichem Wege bis zum 19ten erhalten. Der O berst Prim, der anfangs von der Bevölkerung von Barcelona sehr ungünstig aufgenommen war, weil sein Verhältniß zu der Königin Christine bekannt geworden, hat durch thätige Unterhandlungen, Anreben, Proclamationen, kurz durch Gewandtheit und schöne Worte wieber nce? Vertrauen bei den barceloneser Demokraten erworben, die ehit ber seiner Ankunft mit dem Rufe: „Nieder mit dem Renegaten!. be 88 Am 19ten begab sich eine Deputation der Junta und 8 mhesbe. miento auf die Citadelle zu dem General Arbuthnot, Sbe sen Prim vorzuschlagen, daß er sein Kommando in die Haͤnde e. bie Junta niederlegen und Barcelona verlassen moge, wog79e hgle zu verzich⸗ bereit sei, auf ihre Regierungs⸗ alt zum zwei