. beide früher russ mit *& gefänglich Eingezog enen bei. rung soll in der Wallachei und Bulgarien man will als bestimmt erfahren haben, Ausbruche derselben bestimmt gewesen. Meuterei vom Winter 1842, seille entwischt ist, soll von dort aus un deten in der Türkei und Bessarabien eine mehreren Brailaern unterhalten. schärfste bewacht, am 20sten d. M.
8 5s Galatz, hat häufige Konferenzen mit de
die Garnison zu entwaffnen.
Aegppten.
Alexandrien, 25. Sept. hat eine eigenthümliche Wendung genommen. hatte sich zur Lieferung des Eisens zu 8 ½, drittes zu 6 Pfd. St. die Angebot den Vorzug gegeben. Maähnner mit den Kosten der Eisenbahnen,
Nutzen derselben für sein Land, bekannt, daher sofort das betreffende Handelshaus in die Ausführung verschiebe, d. h. del ist fortwährend gleich flau. Mehmed Ali ist gesonnen, wird die Vollendung des für den
und gearbeitet wird,
Dampfbootes, an dem fortwährend Die Masse Juwelen, welche an dieses ist ungeheuer; man spricht von einer
Namenszug des Sultans aus prachtvollen Diamant auf dem Hinterdeck aus massivem Silber — wenig Geschmack geordnet.
Meriko.
☛ Paris, 16. Okt.
Republik Mexiko, ausländischer Waaren erlassen hat. Nr. 102.) selben umständlicher mitgeth Es ist nicht zu verkennen, daß Artikeln europäischer Fabrication diese letztere hart und daß vorzugswei
zösische Industrie, namentlich die zahlreichen Fabriken in Quincaillerie⸗ zahlreiche Hände von Arbei⸗ Als Motiv für das er⸗ die mexikanische Regierung die der einheimischen Industrie schuldige Rücksicht an, die Nothwendigkeit, derselben den gebührenden Schutz zu gewähren, ohne welchen sie unmöglich bestehen, Diese Gründe sind aller⸗ dings von höchst beachtenswerther Natur, und wenn es der mexikanischen Regierung darum zu thun ist, in ihrem Lande einen soliden Gewerbstand Ordnung, als Bürgschaft
Waaren, welche auch hier in Paris so tern beschäftigen, darunter zu leiden haben. lassene Verbot giebt
sich entwickeln und zur Blüthe gelangen könne.
als die festeste und zuverlässigste Stütze der für die Begründung und Erhaltung eines ruhigen,
standes, als wirksames Mittel für die allmälig zunehmende Civilisation setzt noch aller Sicherheit entbehrenden Länder zu begründen, so einheimischen In⸗ gethan, sogleich in das äußerste Ex⸗ trem zu verfallen, zu absoluten Prohibitiv⸗Maßregeln zu schreiten, 1 überhandnehmenden Pasch— wir solche in Spanien zu
Spanien hatte doch we⸗ von Blüthe empor— Industriezweige, wie seine Baumwollen Fabrication in Ca⸗ satz, auf Lieserung im Frühjahr
jener jet — 1 mußte sie allerdings Maßregeln
dustrie treffen. Ob sie aber gut
zum Schutze der
die nur zu denselben üblen Folgen eines handels führen werden und müssen, wie Tage treten sehen, ist eine andere Frage. nigstens bereits einige zu einem gewissen Grade gekommene
talonien, hatte also wenigstens einen wirklichen Grund zu seinem Ver⸗ fahren, wie verfehlt dies auch sein mochte. Aber wo sind die Fabriken oder üüberhaupt, welche bereits mit Lieferung an den verbotenen Artikeln sich befassen ist, wie bei dem unsicheren Zustande Mexiko's leicht begreiflich ist, noch so gut als gar nicht vorhanden, und die heint deshalb nichts weniger als geeignet, dem vor Im Gegentheile ist zumal bei dem bekanntlich etwas stark indolenten Charakter der Mexikaner mit Grund keiner äußeren Konkurrenz ange⸗ Thätigkeit und Betriebsamkeit sich au⸗
Industriezweige in Mexiko des Bedarfs des Landes könnten. Die Industrie
neue Maßregel se 8 gesetzten Zwecke zu entsprechen. zu befürchten, daß sie nun, von gar spornt, nicht sehr zu erhöhter
m Civil⸗ und Militair⸗Chef, ische Offiziere waren, und wohnt i. Die entdeckte Verschwö⸗ allgemein verbreitet sein; daß der 20. September zum Makedon, der Häuptling der welcher von Griechenland aus und mit einigen seiner Verbün⸗ geheime Korrespondenz mit Die Kaserne ist fortwährend da es die Meuterer darauf abgesehen haben sollen,
Unsere Eisenbahn Angelegenheit Ein englisches Haus ein anderes zu 8, Tonne erboten und Mehmed Ali letzterem Jetzt aber machten ihn ergebene so wie mit dem geringen und der Vice-König ließ Kenntniß setzen, daß er gänzlich darauf verzichte. Der Han
sofort Unter⸗Aegypten zu besuchen, f Sultan bestimmten kleinen nicht abwarten. Fahrzeug verschwendet werden, Million Talari. der Vorhänge bestehen aus den schönsten Brillanten und Perlen, der
en, das Geländer Alles aber mit sehr
Ich habe Ihnen kürzlich die wesentlich⸗ sten Punkte des neuen Tarifs mitgetheilt, welchen der Präsident der General Santana, gegen die Einfuhr einer Masse Das Journal des D(bats hat vor einigen eilt, und ich kann also darauf verweisen. durch dieses strenge Verbot einer Unzahl von
ise vielleicht mehr als irgend eine andere die fran⸗
716
geregt fül einheimischen Industrie sumenten für theurerern
allen Ver⸗
sichtigten Zwecke besser entsprochen.
Eisenb Breslau, 10. Okt. diesem Monate eröffnet werden. 7² Meilen lange Bahn führt,
nach Mar⸗
aufs
“ Gräbschen passirt man die Lohe un
chen Kanth liegt
7
ein gene Borganie mit seinem
es durch Freudenthal,
das die Bahn durchschneidet, nick. Hier hat man den alten ganze Sudeten⸗Gebirge vor sich. fernte Freiburg,
des Jesuiterthurmes in Schweidnitz Schweidnitz wird dieses Jahr noch der Damm fertig. Die Bahnhöfe schmackvoll eingerichtet.
Freiburg ist sehr bedeutend, s liegt, Bahn stehende Tafeln bezeichnet.
7
auf welcher die Treutlerschen Tag
Die Fransen
haben.
Tagen den⸗ auch gar keine Schwierigkeit mehr nenweges vorhanden ist. viel ist jedoch gewiß, daß
betroffen wird, viel ist gey ist, Lörrach sein kann, ohne daß
Handels- und
Stettin, 20. Okt. Getraide. dieser Woche nichts gekauft, ten zur Consumtion beschränkt. fest gestimmt und
wenig geneigt. Für neue Waare, fällt, wund auf Lieferung gefordert: gesetzlichen Zu⸗ 49 Rthlr., weißen 49 ྠ51 Rthlr. sindet nur Umsatz auf Lieferung im gener Verbindlichkei en, und ist dafür bezahlt worden,
Auf Lieferung im Frühjahr würde 33 an Abgebein. In loco bleibt der schwere Waare von 11 ⁄121 Pfd. Rthlr. gehalten. Gerste in loco ist
große pommersch
pr. Schfl. mit 10 ½ 17 Rthlr. bruch von 48/49 Pfd. pr. märkte kommt, kleine 34 à 35 Rthlr.,
Saamen. Winter⸗Rübsen, wofür bei guter
ßeren Partieen
anscheinend nicht dafür zu machen. handen, auf Lief
48 Rthlr. käuflich.
hlen werden, daß es also mit der gehofften Entwickelung der nur wenig werden dürfte, während die Kon Preis schlechtere Waaren haben, also zuerst die Nachtheile des Verbots fühlen werden. sicht berechnetes System von Schutzzöllen hätte
Die freiburger Eisenbahn wird noch in
ist sehr interessant. Bahnhofe aus geht es in schnurgrader Linie fast bis Kanth. d bei Schimmelwitz, mittlest drei⸗ Brücken, deren längste 90 Fuß lang ist, die Weißtritz, Meile vom Bahnhofe links, während an den sehr romantischen Park anschließt. aus trifft man auf mehrere sehr tiefe Durchstiche, und, das hochgele⸗ alterthümlichen Schlosse rechts lassend, ge⸗ ljangt man auf den Bahnhof von Ingramsdorf. Konradswaldau (links), Sorau und Peterwitz (rechts) und hinter einem romantischen Eichen⸗ und Birkenwäldchen, erblickt man den Bahnhof von Jauer⸗ Zobten längst hinter sich und das
darüber der reizende Fürstenstein, rechts, an den strie gauer Bergen das alterthümliche Striegau, und
Die Steigung der Bahn von Breslau bis ie beträgt, da Freiburg 862 Fuß hoch 477 Fuß, und von Zeit zu Zeit ist dieselbe durch
sind, die sich bei den Proben bis jetzt als
Von der Schweizer Gränze, 9. propriation der für die Eisenbahn von St. Louis nach gen Liegenschaften ist nun seit einigen Tagen beendigt,
Ueber den definitiven Ausgangspunkt der badischen Eisenbahn verlautet bis jetzt noch e; derselbe nicht, wie das einstweilen bestimmt dem badischen Gebiet ein großer Theil des Personen⸗ und Waaren⸗Trausports entgehen wird.
Hörsen-Machrichten.
Von Weizen ist zum Export auch in und bleibt das Geschäft darin auf Kleinigkei⸗ Dennoch blieben Inhaber alter Waare sehr sind zur Ermäßigung ihrer . 5 ¾ Rthlr. für 129/130pfünd. gelben schlesischen, 53 ½ à 54 Rthlr. für 128/129 pfünd. bunten polnischen und 55 8 50 Rthlr. für welche sehr 125/128pfünd. gelben und rothen 46 à Am hiesigen Landmarkt hält sich der Preis bei sehr geringer Zufuhr auf 14 à 48 Rthlr. Oktober zur 26 ¼
unter welchem Preise
Vorrath von Roggen schwach, (84/85 Pfd. pr. f knapper und 102/103pfünd. (72/73 Pfd. pr. Schfl.) Oderbruch mit 23 à 23 ½ Rthlr. bezahlt worden. e auf Lieferung wird noch 26 à 27. Rthlr. gefordert, wäh⸗ rend nur 24 4 25 Rthlr. zu machen sein dürften. pommerscher von mindestens einigen 50 Pfd. bezahlt und nicht billiger zu haben. Oder Schfl. 15 ½ à 16 Rthlr. doch noch immer ziemlich preishaltend, da erst wenig davon an die Land
Was von Oeisaamen noch vorkommt, Qualität in größeren Partieen 71 Rthlr., auch mitunter noch etwas mehr gefordert wird. 71 Rthlr., bei kleineren jedoch nurn 609 ½8 a 70 Rthlr. Dotter ist in dieser Woche mehrfach zu 49 Rthlr. gekauft worden und überdem Schlag Leinsaamen in loco nicht vor⸗ erung von Memel in 113 pfünd. Kleesaamen ist, vorigjähr. weißer in ord. mittel mit
Ein klug und mit Um⸗ kauft.
sicherlich dem beab⸗
ahnen.
Die Gegend, durch welche die Vom breslauer Hinter
Butter.
Das Städt dieser sich Vom kanther Bahnhofe
ter fehlt. Fettwaaren.
Von dort aus geht unverst.
lebztgemeldet.
Vor uns liegt das 1 Meile ent Roheisen. 188 “ Hering. links blickt die Spitze 8 herüber. Die Zweigbahn nach nicht vollendet; bis jetzt ist nur sind alle klein, aber werden ge
den müßten.
— brand nicht un
einmal zu diesem seitwärts der Die freiburger Bahn ist die erste, und Nacht⸗Telegraphen eingeführt höchst vortrefflich bewährt
über, i Partieen ist Bord ab zu 10 — Okt. (A. Z.) Die Er 6 ½ —7 Basel nöthi-
daher denn ses Schie—
nur
für die Vollendung dieses war viel große
nicht das geringste; so
steht eine empfunden wird.
letzter Z 1b mit dem Worte
Forderungen von 53 9 à 54 129/100pfünd. weißen schlesischen
abweichend von Qualität Oel
Ohm
—
nach Qualität. Roggen Deckung früher eingegan⸗ Rthlr., zuletzt selbst 36 ½ Rthlr. anzukommen sein dürfte. doch fehlt es und wird
— 1
Schfl.) auf 37 à 372
nicht mehr Rthlr. zu machen sein, den Gewinn, ruhig entrirt,
Für 104/106pfünd.
Hafer in loco ohne Um⸗
Erbsen ohne Frage, oft eintreten, große 36 à 38 Rthlr.
ist größtentheils
Bezahlt ist zuletzt bei grö⸗
Waare jedoch zu circa
unten
Von berger Vaar 8 woösür 6 Rt. unverst. nichts in erster Hand geblieben, sondern Alles prompt vom 6 Rt. unverst. verkauft.
Rüböl neuerdings 10 0 10 ¾ Rthlr. bezahlt und Geld, 11 Rthlr. so, pro Februar März auf 11½⅔ Rthlr. gehalten, pro März./April 1 1¼ Rthlr. bezahlt und noch zu machen, 10 ½ Rthlr. gekauft.
Bei Partieen wurde 372 Sgr. bezahlt. pro Frühjahr sind die Forderungen 42 a 45 Die ungewöhnlich bedeutende, tragende Zufuhr, welche wir in diesem Herbst v ben, möchte zu der Meinung veranlassen, daß d Es geht aber, dem entgegen, ebenfalls bedeutend bleibt, 3 Rt. Preise verkaufen, sondern halten fest auf 8 Rt. unverst. gingen in dieser Woche
10 ¼ Rt., groß mittel 9 ist dagegen sehr gedrückt im Preise, und Kaufm. zu Rt. und klein 5—6 verst. käuflich. welche im Löschen ist, geringen Preis holen.
Kölus Oel⸗Handel. dieses Jahr von seltenem Umfange, es w Oel versprochen und als Belege gegen den Quantitäten effektives Oel geliefert.
bis zum 1. November, als letzten Tag des Verpflichtungen zu erfüllen, sie Unsere Oel⸗Preise erlitten seit einiger Stille, fast jener Der heutige 1844 29 , Thlr. ohne wesentlichen Handel. . eit ist gegen den Oel⸗Handel gesagt, derselbe schon oft unbedingt Oel⸗Schwindel beschimpft worden; an der Zeit, die des Mühlen unserer Nachbarschaft dazu kommt noch, daß nicht selten Vortheil aus dem Süden und dem Norden aus w und wirklich in großen Partieen bezogen wird. Es auf einer so großen und weiten soliden V gemacht werden können, 1 schäfte großentheils in Lieferungshändeln bestehen müssen. muß zur Beschäftigung Kaufmann kalkulirt sich aus wie sollen die Geschäfte bei den großen Variationen der Preise wie dem Fabrikanten der Lohn, wie dem Kaufmann der Ge⸗ winn sicher gestellt werden, legenheit fänden, gegen die Kontrakte in Holland, an der Ost
zum anderen — und effeltive abgeliefert. Diese lassen nun entweder auf Speculation liegen, oder verkaufen wieder auf Lieferung, des Konsumo augenblicklich stockt. deren Märlten sind in der Negel die
Diese verschaffen auf den laufenden Monat Oktober einen immensen Oel⸗Vorrath nach Köln (30,000 Ohm) und charakterisiren so diesen Plat, wenigstens für lange Zeit, als den größten reellen Oel Marlt des Konlinents, wenn nicht gar der ganzen
Palmöl 11 ¼ a5 Rthlr. Von Südseethran, wovon eine kaufte Ladung verunglückt ist sind gestern und heute über 3000 Ctr. und steigend 98½ a 2
14 Rthlr., etwas besserer mit 15 Rthlr. bezahlt, für feinen 20 Rthlr. ge⸗ fordert und im Ganzen sehr wenig davon zu haben. beachtet und in ziemlich guter vorigjähriger Waare zu 12 — 11 Rthlr. ge Neue Waare von beiden Gattungen noch gar nicht angetragen. Thimothee wie letztgemeldet.
Nappkuchen bedingen bei kleinen Partieen in loco nicht über 1 Rthlr. 5 a 6 Sgr., wogegen zu machen wäre. Leinkuchen höher gehalten, Zungenform auf 1 Rthlr. 20 Sgr.
Spiritus aus erster Hand zur Stelle 24 — 233, ℳ. sehr knapp und der Markt etwas höher. Aus zweiter Hand vom zu 23 ½ % verkauft worden. Die Zufuhren und werden hohe Preise verlangt. Gattung unbedeutend, von 25 a 29 Rthlr. sehr ansehnlich ist.
Rother ist wenig
bei größeren auf Lieferung bis 1 Rthlr. 9 a 9 ½ Sgr.
Zufuhr ist Lager ist
Die
aus Hinterpommern sind außerordentlich klein Es ist deshalb der Handel in dieser wogegen der Abzug von holsteiner zu den Preisen Mecklenburger und preußische But⸗
fester und eine Kleinigkeit höher, in gefordert, pro Oktober eben
Abgeber fehlend. Leinöl ist neuerdings zu
Baumöl, Gallipoly 14 ½ Rthlr. auf Licferung von Amerika ver⸗ gekauft Thran⸗Gattungen wie
Rihlr. bezahlt worden. Andere
Auf Lieferung 5 Sgr. circa 110 Mille Tonnen be⸗ on schottischem erhalten ha⸗ ie Preise dafür billiger wer⸗ besser damit, da der Abzug und werden disponible Partieen in gutem Full⸗ unverst. erlassen. Einige Inhaber wollen nicht
ca. 600 To. in zweite Hand bezahlt wurde. Von den neu angekommenen. Norweg. Fetthering, neuer Kaufm. bezahlt. Jähr. Waare 7ö RNR groß Eine Ladung Christiania⸗Hering, fällt sehr klein im Fisch und duürfte deshalb einen
9 ½ Rt. unverst.
Das Oel⸗-Geschäft pro Oktober urde auf diesen Termin sehr Oel⸗Schwindel werden sehr ie Verkäufer strengen sich an, el⸗Termins pro Okitober ihre sie sorgen, daß bis dahin ihr Oel hier ist. Zeit fast keine Veränderung, es be ähnlich wie sie vor einem Sturm zuweilen Oel⸗Preis ist pro Oktober 32 ½, pro Mai Schon manches, früher und in
(H. O.)
— 8
2 O
es wäre demnach wohl Die
allsigen Beschuldigungen in etwa zu beleuchten. produziren allein wöchentlich cirea 1000
Samen und Oel mit eiter Ferne hierher rentirt Es ist leicht begreiflich, daß Basis die großartigsten Geschäste und es muß eben so leicht erhellen, daß diese Ge⸗ Der Fabrikant seiner Anlagen enorme Posten Saat beziehen, der den Preisen der Beziehungsquellen einen locken
wenn beide nicht durch Lieferungs⸗Verträge Ge und Nordsee,
H
Triest zꝛc. schon gleich hier dasselbe Quantum in Oel auf Lieferung an die Spekulanten verkaufen Ankunst oder auf das Fabrikat aus der zu erwartenden Saat abonniren, um später wirder mit Nutzen geben? Da Konjunkturen, die eine Veränderung der Preise befürchten lassen, so gehen diese Geschäfte natürlich von dem einen Spekulanten
zu können, die sich so gleichsam auf das Oel bei der
an andere Spekulanten oder Konsumenten abzu⸗
den letz'en Käufern wird jedesmal das Angekauste
wenn, was oft der Fall ist, die Forderung
Effektive Waare oder Kontrakte an an Basis aller Lieferungs⸗Händel.
Welt.
I2xirdHEneMiATveee
2 Bekanntmachungen. oA E4““ über das Vermögen des Kaufmanns R. M. Dittrich bei dem Stadtgericht zu Königsberg der Konkurs eröffnet worden, so ist ein Termin zur An bringung sämmtlicher Forderungen auf den4. Januar 1844 Vormittags um 10 ÜUhr angesetzt und durch Ediktalien bekannt gemacht worden. Sämmtlichen, so wohl bekannten als unbekannten Gläubigern, wird dieser Termin hierdurch nochmals öffentlich bekannt gemacht, und werden sie angewiesen, an gedachtem Tage zur bestimmten Zeit auf dem Stadtgericht vor dem Depu tirten, Herrn⸗ Stadtgerichts⸗Nath Pohl, zu Anbringung und Wahrmachung ihrer Forderungen, entweder in valon oder durch gehörige Bevollmächtigte zu erschei⸗ ö „daß sie, ausbleibendenfalls, Stlschweigen gegene des beden Widnbhner wade alf⸗ erlegt werden. 1“ 6“ Gläubiger werde auf. Fn 8 hier mit keiner Bekanntschaft versehenen Gläubigern werden die Justiz 22-8 Tamnau, Meier und Malinsti L1A1AA“ welche sie sich wegen Beüenians chaf gemachn, 7 ende E hrer Forderunge wenden und sie mit Vollmachten versehen Faen gen
11501] Nachdem
Königsberg in Preußen, den 12. 2 d 4.,8e. zen, d . August 1843 Königlich Preußisches Brad ceisch 1
N 8 Nothwendiger Ver f Stadtgericht zu Berl, den Jeg. 1843 Das hierselbst in der verlängerten Brückenstraße be⸗ legene Grundstück des Zimmerpoliers Wildgiube 2 richtlich abgeschätzt zu 16,305 Thlr. 13 Sgr. 6 F soll Schulden halber ““ am 12. Dezember 1843, Vormittags 11 Uhr an der Gerschtsstelle subhastirt werden. Taxe und Ho⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen. .
1987] Nothwendiger Verkauf... Stadtgericht zu Berlin, den 13. Mai 1843. Das in der Rosengasse zwischen den Zirzowschen und
Hamannschen Grundstücken belegene Grundstück Nr. 32,
Allgemeine
7735 Thlr. 22 Sgr. 7 Pf., soll aum 12. Dezember d. J, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Tare und Ho⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
“ gerichtlich abgeschätzt zu
Bekanntmachung. Haupt⸗-Direction des Polnischen Landschaft⸗Kredit⸗Vereins.
In Folge eingegangenen Gesuches wegen Ausstellung und Einhaͤndigung voͤn Duplikaten nachstehender, als vernichtete angegebener Zinscoupons⸗Bogen für den Zeitraum vom Aten Semester 1841 bis zum lsten Se⸗ mester 18417.
Zu den Pfandbriefen
Sit. B. 157879 162828. 22286 282732.
2. 208280. 214347. 216376. 238498.
— 53591.
Fordert hiermit die Haupt⸗Direction des Landschaft Kredit⸗Vereins im Königreiche Polen, in Ausführung des Artikels 124 des Gesetzes vom 1. Juni 1825, alle Besitzer obiger Zinscoupons, so wie diejenigen, welche irgend ein Besitzrecht dazu zu haben glauben, auf, sich mit denselben an die Haupt⸗Direction zu Warschau in dem Zeitraume von einem Jahre, von der gegenwärtigen Bekanntmachung in öffentlichen Blät⸗ ven an gerechnet, unbedingt zu melden, als widrigens
esagte⸗Zinscoupons⸗Bogen amortirt und die Dupli⸗
san aeslter an die betreffenden Interessenten ausge
iefert werden. 8 8
Warschau, den . Januar 1843. Der Präsident gez. J. Morawski.
Der Secretair gez. Drewnowski.
1317]
: Die
159158. 161762. 161764. 163189. 187121. 188204. 223022. 224153. 278172. 283335.
209415.
.
211848. 215409. 219082. 246426.
209765. 214895. 214896. 216493. 218476. 240727. 245036.
1 Literarische Anzeigen.;
Bei Eduard Köhler in Pasewalt ist eischienen
E·“ 11“*“*“ 1u“.“ mEnesrener
r Aunzeiger.
Enslinschen Buchhandlung (F. Milller),
8 09)2 Breitestr. Nr. 20, zu haben:
Moll, Karl Bernhard, Pastor zu Löckenitz ꝛc. Die gegenwärtige Noth der evangelischen Kirche Preußens, deren Ursachen und die Mittel zu ihrer Abhülfe beleuchtet. gr. 8. brosch. Preis 1 Thlr. 19 Sgr. —, Beitrag zur Entwickelung der Zeitvorstellun⸗ gen über Union, u nirte Kirche, deren Kenn⸗ zeichen, Prinzip und Lehrbegriff, so wie über Umfang und Geltung der somboli
schen Schriften, als Antwort auf das Send
schreiben des Herrn Pastors Nagel zu Trieglaff. gr. 8. geh. Preis 5 Sgr.
Choral⸗Melodieen, die gangbarsten, einstimmig, nach Kühnau. Zum Gebrauch für Kirchen und Schulen. gr. 8. geh. Preis 1 Sgr.
[1810]
Von der im Septbr. d. J. erschienenen Schrift:
Bülow⸗Cummerow, über Preu⸗
ßens landschaftliche Kredit⸗ Vereine, die Reformen, de⸗
ren sie bedürfen, und über ein richtiges System der Boden⸗ Nutzung und Schätzung.
(Dem Königl. Landes⸗Oelonomie Kollegium gewidmet.) gr. 8. geheftet 10 ½ Bogen. 26 ¼ Sgr.
wird, nachdem dieselbe größtentheils innerhalb der alt
preuß. Provinzen vergriffen worden, eine neue unver⸗
sinderte Auflage so eben ausgegeben. 8
Berlin, 18. Oktober 1843. Veit & Comp.
und in allen Buchhandlungen, zu Berlin in der
n Oehmigke's Buchhandlung
p
(J. Bülow) in Berlin, Baagsraße s, wie auch Graudenz, ist erschiene d allen Buchhandlungen zu haben: S. 6 ¾ „ 8 Ng. Dir Genesis übersetzt rige Stellen derselben von Dr. F. Larsow. Professor am grauen Kloster zu Berlin. Obige Uebersetzung empfiehlt sich vor den vorhande⸗
nen sowohl durch die Treue, mit welcher sie das Ori ginal wiedergiebt, als durch ihre gründliche Genauig
leit. Auf die beigefüge „Erklärung schwie⸗ riger S tellen“ wollen wir hiermit beson⸗
ders aufmerksam machen.
und sch
Musikalien Prei
„u den billigsien Bote & G.
Jägerstralse 42 E’ d. Ecke der Ober wallstr. in Berlin,
Buch- u. Musikhdlg.
Und in Breslau, Schwei dnitzer-Str. No. 8.
um
Bock
[1811]
Freunden und Verwandten Anzeige, daß wir heute unsere eheliche feierten.
Halle und Naumburg, den 22. Oktober 1843.
Louise von Mühlenfels, geb. Gutcke, b Ludwig von Mühlenfels.
Verbindung
nah und fern nur diese
Das Abonnement beträgl: 2 Rthlr. für ¼ Jahr. 4 Üthlr. *½ Jahr. 8 Uthlr. - 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. Infertions-Gebühr Raum einer SZeile des Anzeigers 2 Sgr.
ür den Allg.
Alle Post-Anstalten des In⸗- und Auslandes nehmen Hestellung auf dieses Blalt an, für Berlin die Erpedition der Allg. Preuss. 6 Zeitung: Friedrichsstrasse Mr.
Berlin, Mittw e
EEEE11116
Amtlicher Theil. Inland. Berlin. Herr Katakazv aus Athen abberufen. — Geheimer Regierungs⸗Rath Bitter †. — Zur Universitäts⸗Chronik. — Greifs⸗ wald. Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Königs. — K. öln. Durchreise des Herzogs von Cambridge. 8 Deutsche Bundesstaaten. Bayern. München. Bauten des Kö⸗ nigs. — Nede des Staatsraths von Freiberg. Oesterreichische Monarchie. Der Kaiser legt den Grund⸗ stein zu einem Denkmale für den verstorbenen Kaiser Franz 1. Frankreich. Paris. Verleihung des goldenen Vließes an den Herzog von Nemours. — Soult's Rückkehr. — Laͤgrenée's Abreise nach China. — Auswanderung nach Algier. — Vermischtes. — Schreiben aus Paris. (Zur Charakteristik der gegenwärtigen Stellung der Legitimisten.) Großbritanien und Irlaud. London. Staats⸗Ausgabe⸗Bericht. — O'Connell’s veränderte Sprache. Niederlande. Aus dem Haag. Lugben vom Könige zum Präsiden⸗ ten der zweiten Kammer ernanni. — Rückkehr des Nebungs⸗Geschwaders. Spanien. Paris. Telegraphische Nachricht aus Spamen: Eröffnung der Cortes. — Brief aus Paris. (Olozaga; General Sanz vor Bar⸗ celona und Prim vor Gerona; Entwaffnung der National⸗Garde zu Pam⸗ pelona; verkürzte Post⸗Verbindung mit Madrid.) 1 Griechenland. Weiteres über die Lage Griechenlands in Folge der jüngsten Ereignisse. — Patras. Die Wahlen. — Die Antworten der Gesandten. — Demonstrationen der englischen Partei. — Ancona. Syomptome beginnender Opposition. — Ankunft Maurokordatos’. — Verhalten der diplomatischen Agenten. — Von der italienischen Gränze. Ein österreichisches Kriegs-Dampfboot im Piräeus stationirt. — Schreiben aus Athen. (Ruhe in Athen; Wahlen in den Provinzen; Namenstag des Königs; Maurokordatos und Kolettis; die National⸗ Versammlung soll angeblich nicht in Athen gehalten werden.) Türkei. Die Zwistigleiten zwischen Moͤntenegro und den benachbarten Itürtischen Provinzen. Handels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin, Breslau, Stet⸗ 872¹ agdeburg. Marktbericht. — Frankfurt a. M. und Paris.
8 124 Wien.
Beilage. Inland. Königsberg. Geh. Regierungs⸗Rath Hart⸗ mann †. — Breslau. Verordnung über Einrichtung der Konduiten⸗ listen. — Minden. Verfügung über das Stellen der Kirchenuhren. — D üsseldorf. Seltene Jubelfeier. — Denutsche Bundesstaaten. Bayern. A us Franken. Auswanderungen. — München. Franz Li Sachsen. Leipzig. Unglücksfall in einem Bergwerke. ke- Württemberg. K railsheim. Der jüngste Sturm. — Bierbrauerei. — Hannover. Hannover. Nachträglicher Bericht über das Uebungs⸗ lager. — Münden. Dampfschifffahrt. — Oesterreichische Monar⸗ chie. N agusa. Wiederholte Erderschütterungen. — Großbritanien und Irland. London. Stimmen der Presse über das Verfahren der Regierung in Irland. — Vermischtes. — Schreiben aus London. (Die Repeal⸗Bewegung und die Stellung der katholischen Geistlichkeit Irlands zu derselben.) — La Plata⸗Staaten. Schreiben aus Paris. (Das Neueste aus Montevideo und Buenos⸗Apres.)
Notizen über die australischen Kolonieen.
Eisenbahnen. Elberfeld. General⸗Versammlung der Acetionaire der bergisch⸗märlischen Eisenbahn⸗Gesellschaft. 8
Amtlicher Theil
Se. Majestät der König haben Allergnädigst zu verleihen geruht: Den Rothen Adler⸗Orden 1ster Klasse mit Brillanten: Dem Königl. hannoverschen General⸗Lieutenant Halkett.
Den Rothen Adler⸗Orden 1ster Klasse: Dem Königl. dänischen General Lieutenant, Landgrafen Wilhelm zu Hessen, und Dem Königl. hannoverschen General⸗Lieutenant Hartmann. Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse mit dem Stern in Brillanten: Dem Königl. hannoverschen General⸗ Lieutenant und General⸗Adju⸗ tanten von Linsingen. Xo h 5 5 8 8 ö 3 8 gg . — Den Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse mit dem Stern: Dem Königl. hannoverschen General⸗-Lieutenant von Bock, Dem Königl. hannoverschen General⸗Lieutenant von dem Bussche, Dem Königl. hannoverschen General⸗Major von Baring, b Dem Königl. hannoverschen Ober⸗Stallmeister von Sp rcken und Dem Herzogl. braunschweigischen General⸗Lieutenant von Schrader. Den Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse mit Brillanten: 2 Fr 2 ockle ins 8 G Dem Großherzogl. mecklenburg⸗schwerinschen General⸗Major von Elderhorst. Den Rothen Adler⸗Orden 2ter Klasse: Königl. hannoverschen General⸗Major von Hattorf Königl. hannoverschen General⸗Major von Poten 3 Königl. hannoverschen General⸗Major von der Decken Königl. hannoverschen General⸗Major von Düring Herzogl. braunschweigschen General⸗Major von Norman n Königl. dänischen General⸗Major von Lützow und 4
Den
N
em em
dem em em Dem Dem Großherzogl. holstein⸗oldenburgschen General⸗Major von Gayl
“”“ — 8 — Den Rothen Adler⸗Orden 3ter Klasse:
8 2 „ D D 5—
Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem Dem
Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Königl. hannoverschen Major Vogt
Fegigt⸗ henmavmegschen Major von Spö rcken,
Herzogl. braunschweigischen Oberst⸗Lieute Morgenster Königl. dänischen Slbessten ““ v Königl. dänischen Major von Baggesen,
Obersten Obersten Obersten 1 Obersten Grafen von der Decken, Obersten Wynecken, Oberst Lieutenant Jacobi,
Oberst Lieutenant Schweitzer
H berst⸗Lieutenant von Wi bendor f Major Tschirschnitz, 8 Major Müller,
Major Poten,
Wiering, von Hattorf, Cleve,
den 25sten
Dem Großherzogl. holstein⸗oldenburgischen Major Röm er
Dem Hanseaten⸗Major Heissen,
Dem Königl. dänischen Capitain von Falbe,
Dem Königl. hannoverschen Geh. Kabinetsrath von Lütcken und
Vem Königl. hannoverschen Kammerherrn und Intendanten
Schauspiele, von Meding. 8 Den Rothen Adler⸗Orden 4ter Klasse:
em Königl. hannoverschen Capitain Collmann,
em Königl. hannoverschen Rittmeister Koch,
em Großherzogl. mecklenburg⸗schwerinschen Stabs
von Oyenhausen, b Dem Königl. hannoverschen Stallmeister und Rittmeister Meyer, und Dem Königl. hannoverschen Ober-Hof⸗Commissair Teich mann.
Capitain Grafen
2 ü 2 D D
8 Den St. Johanniter⸗Orden: D em Großherzogl. mecklenburg⸗strelitzschen Oberst⸗Lieutenant von Wenckstern. Bekanmnn. “ 13. November c. (1. November alten Styls) wird die Briefpost⸗Verbindung zwischen Preußen und Rußland auf dem Wege über Tilsit und Tauroggen wöchentlich fünfmal stattfinden, der bis herige Frankirungszwang in Rußland für alle Briefe, welche nach Preußen bestimmt sind, oder durch Preußen nach anderen Staaten gehen, aufgehoben, das bisherige Zuschlag⸗Porto nicht mehr erhoben vielmehr von gedachtem Tage an für die durch die preußischen Posten nach Rußland kommenden und von den russischen auf die preußischen Posten übergehenden Briefe bis zur Schwere von 1 Loth preußisches Gewicht an russischem Porto nicht mehr als 10 Kopeken Silber, oder 3 ¼ Sgr., ohne Rücksicht auf die Entfernung des russischen Abgangs b Bestimmungs-Ortes, erhoben werden. Auch das preußische Porto wird angemessen moderirt, so daß z. B. ein Brief bis zur zwischen Berlin und St. Petersburg, Moskau, 197 1“ russischen Orte, nicht mehr als überhaupt Dem General⸗Konsul in Syrien, Rittmeister Wildenbr I“ al⸗Konsul in Syrien, Rittmeister von Wildenbruch, den St. Johanniter⸗Orden; so wie dem überzähligen Feldwebel Wie⸗ hi dem überzähligen Wachtmeister Lüling der Garde⸗ 8 zur Zeit in Konstantinopel befindlichen in gegeben sind, das Allgemeine Ehrenzeichen; „Dem vormaligen Stadtrath Pannenberg zu Danzig den Cha⸗ rakter als Kommerzien⸗Rath zu verleihen; und vr An der Stelle des auf sein Gesuch entlassenen vormaligen preu⸗ hßij hen Konsuls N. Törner zu Landskrona den dortigen Kaufmann L. A. Frys zum Konsul daselbst zu ernennen. 1 1 vrrußische Porto Taxe für die russische Korrespondenz kann 7. 1“ Anstalt eingesehen werden, wo sie öffent⸗ riang ö“ „ 8 er preußische sowohl, als der russische 8 c. nfaug schenabg findet, wie schon gedacht, bis zum Gewichte Briefen für jet 2 Eet Lothe Anwendung und steigt bei schwereren Briefen für jedes fernere halbe Loth um den halben Betrag. Die Haupt⸗Verbindung für den Korrespondenz⸗Verkehr zwischen Preußen, und Rußland wird durch eine wöchentlich fünfmalige Cou⸗ rier Post zwischen Berlin und St. Petersburg über Riga, Mitau Tauroggen, Tilsit und Königsberg i. Pr. bewirkt, und es findet mit⸗ telst derselben die Korrespondenz⸗Beförderung zwischen Berlin und St. Petersburg in folgender Art statt: 1 Abgang aus Berlin: Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Abends, 1 8 Ankunft in St. Petersburg: Sonnabend, Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag Morgens Abgang aus St. Petersburg: “ Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag, Sonnabend Abends Ankunft in Berlin: 1 Sonntag, Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Morgens. Auf der Strecke zwischen Berlin und Tilsit wird diese Courier⸗ W 1. November c. ab in Gang kommen und auch zur E““ eingerichtet werden. Der Lauf derselben ist aus Berlin: Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Donner Sonn⸗ acenc hn hog,S nstag, Mittwoch, Donnerstag, Sonn⸗ durch Ruschendorf: Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Sonntag 11 Uhr 50 Min. bis 12 Uhr Mittage, 8 durch Dirschau: Dienstag, Donnerstag, Freitag, Sonnabend, Mon⸗ tag 4 Uhr 45 Mtn. bis 5 Uhr 5 Min. früh, — durch Königsberg i. Pr.: dieselben Tage 4 Uhr 45 Min. bis 5 Uhr 25 Min. Nachmittags, 1 in Tilsit: Mittwoch, Freitag, Sonnabend, Sonntag, Dienstag 2 Uhr 15 Min. bis 4 Uhr 15 Min. früh, aus Tilsit: dieselben Tage 9 Uhr 11 Min. Abends, durch Königsberg i. Pr.: Freitag, Sonnabend, Montag, Dienstag üittwoch 7 Uühr 50, Min. bis 8 Uhr 30 Min. Morgens,“ durch Dirschau dieselben Tage 8 Uhr 30 Min. bis 9 Uhr Abends durch Ruschendorf Sonnabend, Sonntag, Dienstag, Mittwoch, Don⸗ naerstag 1 Uhr bis 1 Uhr 10 Min. Mittags, 8 in Berlin Sonntag, Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 6 Uhr 45 Min. Morgens. Zu dieser von Conducteuren begleiteten Courier⸗Post kommen sehr bequem eingerichtete Wagen in Anwendung, worin außer dem Conducteur fünf Personen, und zwar zwei im Coupé und drei im Innern, Platz finden. Außerdem können vier Personen mittelst Bei⸗ chaise Beförderung erhalten. Das Personengeld beträgt pro Meile 10 Sgr., wofür jeder Reisende 30 Pfd. Effekten frei mit sich führen kann. An Ueberfracht gegen Bezahlung ist jedem Reisenden die Mit⸗ nahme von 20 Pfd. gestattet. An den beiden Tagen in der Woche, wo die vorgedachte Cou⸗ rierpost nicht geht, wird vom 1. November c. an eine Briefpost mit gleich schneller Beförderung zwischen Berlin und Königsberg in Pr. eingerichtet, so daß zwischen beiden Orten eine tägliche Briefpost⸗ Verbindung mit couriermäßiger Schnelligkeit stattfindet, woran auch Danzig Theil nimmt. Diese Briefpost geht ab
Donnerstag, Sonnabend 7 Uhr
I
aus Berlin: Montag, trifft ein
in Königsberg in Pr.:
mmittags *); wird abgefertigt
aus Königsberg in Pr.: Sonntag, Donnerstag 8 ¼ kommt an — E
in Berlin Dienstag, Sonnabend 5 bis 6 Uhr früh. Außer der Courier⸗Post mit Personen⸗Beförderung besteht noch eine tägliche Personen⸗Post zwischen Berlin und Königsberg in Pr. mit zwölfsitzigen Haupt⸗Wagen und mit Conducteur⸗Begleitung. — Dieselbe erhält nachstehenden Lauf:
aus Berlin täglich, z. B. Sonntag 3 Uhr Nachmittags,
durch Ruschendorf täglich, z. B. Montag 3 Uhr 40 Min. bis 4 Uhr
10 Min. Nachmittags,
durch Dirschau täglich, z. B. Dienstag 3 Uhr bis 3 Uhr 40 Min.
Nachmittags,
in in Pr. täglich, z. B. Mittwoch 7 Uhr 55 Min.
rüh;
aus Königsberg in Pr. täglich, z. B. Sonntag 6 Uhr Abends,
durch Dirschau täglich, z. B. Montag 9 Uhr 55 Min. bis 10 Uhr
25 Min. Vormittags, 8 durch Ruschendorf täglich z. B. Dienstag 9 Uhr 10 Min. bis 9 Uhr 40 Min. Vormittags,
in Berlin täglich z. B. Mittwoch 10 Uhr 15 Min. Vormittags.
Zu dieser Post werden Beichaisen nach Maßgabe der sich mel denden Anzahl von Personen gestellt werden. In Bezug auf das Personengeld, das Freigewicht und das Ueberfrachtporto bleiben die bisherigen Bestimmungen in Kraft.
Mit der Courierpost und der Briespost wird
.“ durch eine tägliche Reitpost nach und von Ruschendor und Danzig durch eine wöchentlich fünfmalige Courierpost mit vier sitzigen Wagen und durch eine wöchentlich zweimalige Reit⸗ post nach und von Dirschau 8 in genaue Verbindung gesetzt. 6 Zum Anschlusse an die Personenpost wird für Bromberg eine tägliche Personenpost nach und von Ruschendorf mit neunsitzigen Haupt⸗ wagen und mit Conducteur⸗Begleitung eingerichtet werden. Gegen Einrichtung dieser neuen Posten fallen vom 1. Novem⸗ ber c. ab weg:
a) die wöchentlich
roggen,
b) die wöchentlich
nigsberg i. Pr.
c) die wöchentlich
und Tilsit,
2d) die wöchentlich
Stettin, c) dreimalige Reitpost zwischen Danzig und Dir⸗ f) die wöchentlich dreimalige Personenpost zwischen Berlin und Königsberg i. Pr., g) b viermalige Personenpost zwischen Berlin und b) die wöchentlich viermalige Personenpost zwischen Königsberg i. Pr. und Ruschendorf, . i) . wöchentlich dreimalige Personenpost zwischen Bromberg und Ruschendorf. 5 Von diesen Veränderungen wird das Publikum hiermit in Kennt niß gesetzt. Berlin, den 17. Oktober 1843. 1 8 General⸗Post⸗Amt.
Freitag 7 Uhr Abends;
Mittwoch, Sonntag 4 bis 5 Uhr Nach⸗
Uhr Morgens;
dreimalige Briespost zwischen Berlin und Tau⸗
viermalige Schnellpost zwischen Berlin und Kö⸗
7 viermalige Schnellpost zwischen Königsberg i. Pr.
dreimalige Reitpost zwischen Ruschendorf und
. Der Leitherige Inspektor des hiesigen Königl. botanischen Gartens, Direktor Otto, ist mit Pension aus dem Dienste geschieden und der Inspektor Carl David Bouche provisorisch in dessen Stelle getreten. Zur Vermeidung von Irrungen für die mit dem Königl. botanischen Garten in Verbindung stehenden Institute und Personen des In⸗ und Auslandes, wird dies hiermit bekannt gemacht. 8 Berlin, den 23. Oktober 1843. “ In Abwesenheit des Direktoras. Direktor des Königl. botanischen Gartens Professor Dr. Kunth. Angekommen: Der Ober⸗Präsident der Provinz Preußen Bötticher, von Königsberg in Pr. 8
Uichtamtlicher
Inland. 1
Berlin, 24. Okt. Aus sicherer Quelle bringen wir so eben in Erfahrung, daß, nachdem Se. Majestät der Kaiser von Rußland
in Moskau die Nachricht von dem Aufruhr in Athen empfingen
Allerhöchstdieselben befohlen haben, den russischen Gesandten am grie⸗
chischen Hofe, Herrn Katakazy, seines Postens zu entsetzen.
8 Berlin, 24. Okt. Der Staat und unser Ministerium des Innern im Besonderen hat so eben einen großen Verlust erlitten. Einer der tüchtigsten Beamten, der durch Geist, vielseitige Bildung, reiche Geschäfts⸗Erfahrung, edlen Charakter und persönliche Liebens⸗ würdigkeit gleich ausgezeichnete Herr Geheime Regierungs⸗Rath Bitter ist gestern Morgen, nach einem kurzen Krankenlager, durch ein gastrisch⸗nervöses Fieber, in der Blüthe des Mannesalters, seinem G ausgebreiteten Wirkungskreise und seiner trostlosen Familie entrissen worden. Der so früh Dahingeschiedene gehörte zu den geistig Aus⸗ erlesenen, welche schon in sehr jungen Jahren mit männlicher Kraft,
*) Hiernach ist dieser Passus in dem früberen Abdruck (Nr. 114 der Allg. Pr. Ztg.) zu berichtigen. 1“