1843 / 129 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

ein Eraminatorium angestellt und die Resultate der Schullehrer in das Zeugniß aufgenommen. wichtigsten landwirthschaftlichen Schriften bekannt gemacht, sie dem Landmann unmittelbar bildeten Schullchrer sind sehr brau Vereine als Secretaire u. s. w. Unterricht in der K.

nicht vernachlässigt. Endlich Bauernsöhne in Wirthschaften, geschickt, um hier gegen Kostreichung arbeitend zu lernen.“

Hiermit wurde diese

Das nun erfolgende Referat des Herrn Professor S chweitzer im Na⸗ Breitenbauch gestellten An⸗ trages niedergesetzten Kommission (über anzustellende komparative Versuche)

Anlaß.

men der zur Prüfung des vom Herrn von

gab zu vielfachen Bemerkungen und Gegenbemerkungen

derem äußerte Herr von Closen: „Der Zweck komparati gewinnen über zweifelhafte Fragen. dies am besten, wenn ein Einzelner sich mit einer und derselben Aufgabe s der Lebenszweck eines Hier sind die Eng⸗ zu beschränken und Zeit, Kraft und Geld oft Die hierauf gestellte Frage daß die Veranstaltung kom⸗ Vereinen und den Einzelnen durch wurde bejaht.

Vorschlägen und Schrif

ein sicheres Resultat zu

ausdauernd viele Jahre hindurch beschäftigt. Es muß Einzelnen sein, eine bestimmte Aufgabe zu ergründen. länder Meister, wie sie sich an ein einziges Problem hinzugeben wissen.“ des Präsidenten: „Wünscht die Versammlung, parativer Versuche den Regierungen, den unseren amtlichen Bericht empfohlen werde?“

Unter verschiedenen eingegangenen Anträgen,

9 son] Bekanntmachungen.

Alle Diejenigen, welche an das dem Herrmann von Corswant bisher gehörig gewesene Rittergut Pentin im Greifswalder Kreise oder an den ersteren selbst aus ir⸗ gend einem Grunde Rechtens dingliche oder persönliche Ansprüche und Forderungen zu haben vermeinen, wer⸗ den, unter Hinweisung auf die den Stralsunder Zei⸗ tungen in extenso inserirten Ladungen, zu deren Li⸗ quidation und Verification in einem der dazu auf auf den 20. November, 11. und 30. Dezem⸗

ber c., Morgens 10 Uhr, angesetzten Termine, bei Strafe der am Januar k. J. zu erkennenden Präklusion hierdurch aufgefordert.

Datum Greifswald, den 17. Oktober 1843.

Königl. preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen. (L. S.) von Möller, Praeses.

22

——.

[1889) Ed iktal⸗Vorladung. Nachstehende Verschollene: 6 1) die Gebrüder Grunow, Johann Christolp, welcher

am 11. Januar 1776 geboren ist, im Jahre 1792 zu Stresow bei Leba gestorben sein soll, und Hans George, welcher am 9. Januar 1780 geboren, im Jahre 1797 zur See gegangen und zuletzt im Jahre 1801 zu Danzig gesehen worden ist und deren Ver⸗ mögen in 50 Thlr. 20 Sgr. 6 Pf. besteht, Johann Ludwig Westphal, am 3. Oktober 4766 geboren, welcher im Jahre 1788 sich nach Suri⸗ nam begeben, seit dieser Zeit keine Nachricht von sich gegeben hat und dessen Vermoͤgen 47 Thlr. 15 Sgr. 11 Pf. beträgt, der Seefahrer Matthias Reymann, welcher am 20. August 1780 geboren, im Jahre 1799 zur See gegangen ist und seit 1802 keine Nachricht von sich gegeben hat, und dessen Vermögen in 32 Thlr. 5 Sgr. 6 Pf. und einem Antheile an einigen Wie⸗ ssevn besteht,

) Johann Ludwig Jacob Baje, am 31. Dezember 1805 zu Regenwalde geboren, Sohn der unver⸗ ehelichten Elisabeth Krumbiegel früher separirte Feldwebel Wilke, damals Braut des verstorbenen Glasermeisters Jacob Baje zu Güstrow im Jahre 1825 Unteroffizier bei der 10ten Fuß⸗Com⸗ pagnie der 8ten Artillerie-Brigade zu Saarlouis und Koblenz, welcher später nach Java gegangen ist, seit dem Juni 1828 nichts von sich hat hören lassen und dessen Vermögen in 35 Thlr. 4 Sgr. 3 Pf. besteht,

5) der Seefahrer Christian Seils aus Naths⸗Damnitz gebürtig, welcher vor länger als 30 Jahren von Stolpmünde aus auf einem portugiesischen Schiffe zur See gegangen und nicht zurückgekehrt ist, und dessen Vermögen in einer auf 110 Thlr. geschätz⸗ ten Kethenwohnung besteht,

6) Johann Jacob Ferdinand Lillwitz, ein unehelicher Sohn der hierselbst verstorbenen Wittwe des Ar⸗ beitsmanns Franz Jacob Wenzel, Christliebe, ge⸗ borenen Lillwitz, am 15. Juni 1806 zu Klein Crien geboren, welcher im Jahre 1816 von Stettin aus nach Alt⸗Damm in Pension gegeben worden, von dort aber verschwunden ist, und dessen Vermögen sich auf 6 Thlr. 27 Sgr. 4 Pf. beläuft, die Geschwister Anne Christine und Johanne Chri⸗ stiane Goerz oder Gerths, beide zu Zanow, erstere am 10. April 1780, letztere am 11. August 1784 geboren, deren Aufenthaltsort seit länger als 20 Jahren nicht zu ermitteln gewesen und deren Ver⸗

moögen für eine jede 11 Thlr. 24 Sgr. 10 Pf. beträgt,

9 eaee Föben werden hierdurch vorgeladen,

nein Monaten und spätestens in dem E1““ September 1844, Vormittags l, Uhr, vor dem Herrn Ober-⸗Landesgerichts⸗Assessor Messerschmidt angesetzten Termine . Land⸗ und Stadtgericht rmine auf dem hiesigen lich zu melden und zur entweder personlich oder schrift⸗- denen Gelder zu le 8 Erhebung der für sie vorhan⸗ Todes.⸗Erllärung Fimären, widrigenfalls gegen sie auf b ve was dem anhängig ist, erk und ihr Vermögen entweder den be⸗ E“ als herrenloses Gut dem Köni 1 antes Esben oder ausgezahlt werden wird. gI. Fiskus zuerkannt und Zugleich werden die unbekannten F ee Personen: ) des am 4. März 1835 auf hiest⸗ G starrt gefüundenen und 8 eeee. 44

Erben oder nächsten

b

„AAA

nen Uhr und 17 Thlr. 18 Sgr. 11 Pf. besteht,

2) des am 11. Oktober 1836 hierselbst verstorbenen Arbeitsmannes Johann Vigelahn, eines uneheli⸗ chen Sohnes der Christine Vigelahn, dessen Nach⸗

laß sich auf ungefähr 35 Thlr. beläuft,

3) des am 9. Mai 1835 im hiesigen Invalidenhause verstorbenen Invaliden Michael Warbelow, dessen

Nachlaß 8 Thlr. 29 Sgr. 10 Pf. beträgt,

desselben bei der Anstellung Auch werden sie mit den

nützlich werden zu können. chbar für kleine landwirthschaftliche Lokal⸗ Uebrigens wird im Seminar auch der der Physik, Naturgeschichte und in den Anfängen der Chemie werden auch seit etwa zwei Jahren junge wo z. B. der Wiesenbau gut betrieben wird,

Diskussion verlassen, und die Versammlung sprach

sich dafür aus, daß die Anträge der Kommission im amtlichen Bericht ver⸗ öffentlicht und so der Beachtung der Regierungen empfohlen werden möchten.

stände, als: 1

Müllergesellen Andreas Gottlieb Besch 1e.2n

des am 18. Juni 1802 zu Lodder gebor 28 2 voren Soh⸗ nes des ehemaligen Verwalters en Bofkohe Beß und dessen Ehefrau, Johanne Charlotte ge⸗ borenen Naddatz dessen Nachlaß in einer filber⸗

Herrn Ober⸗Forstrath von

um auch durch der Singvögel, als unserer

Die so vorge⸗

Wenigsten der Versammlung die

sein, worauf Herr von Closen

Punkte hervorgehoben: daß die Beschränkung der kleineren Unter An⸗

Oft gelingt

ter Staaten auszusprechen“,

sicht nicht stattfinden mögen,

Ansichten hierüber ausgetauscht,

ten, welche auf den Bericht des Vorsitzenden an die betreffenden Sectionen zur Prüfung verwiesen wurden, fand namentlich das Programm eines von Wedekind begründeten Vereins zum Schutz besten Raupenvertilger, vielfachen Anklang.

Am Schluß der Sitzung trug Herr Revisions⸗Rath Schumacher das Kommissions⸗Gutachten über die von Bülow⸗Cummerowsche Schrift über die landwirthschaftlichen Kredit⸗Vereine vor, und mehrere Mitglieder wünschten die darin enthaltenen Anträge durch Bericht zur öffentlichen Kenntniß gebracht zu sehen. bemerkte jedoch hierzu, das Kommissions⸗Gutachten dürfte, da wohl die in Rede stehende Schrift bereits kennen, doch nur als individueller Ausdruck der Kommissions⸗Ansichten zu betrachten erwiederte: 1) Gleichstellung der kleineren Grundbesitze Pfandbrief⸗Anstalten mit dem ritterschaftlichen Besitzthume und 2) der Wunsch, Besitzer, nur bis ½ des Besitzung Anlehen aufnehmen zu dürfen, Wuünschen kann sich die Versammlung unbedenklich anschließen. ver Versuche ist, vollständigen nur das, was wir bisher gehört und ausgesprochen haben.“— Hiergegen bemerkte Herr von Holleufer: „Der Stellung unserer Ver⸗ ammlung ist es durchaus fremd, sich über legislatorische Vorschritte bestimm⸗ und Dr. Crusius: Bemerkung des Herin Geh. Finanzraths Pabst aus Ueberzeugung an. So

ern ich beistimme, daß Standes⸗Unterschiede in landwirthschaftlicher Hin⸗

so sind doch im großen und kleinen Grund⸗ Besitzthume viele Verschiedenheiten unverkennbar.“ Es wurden noch einige die weitere Fortführung der aber sodann abgelehnt und die Sitzung geschlossen.

Auch der Nachmittag dieses Tages hatte seinen eigenthümlichen Reiz.

1 1b gestellt. Aufnahme in den amtlichen Fremden

Geh. Finanzrath Pab st

wieder leer nach „Es sind darin nur zwei bei den Kuchen gebacken, Werths der Diesen beiden mit Sie ver⸗ so burger Bauern, schwerlich haben

aufhören möge. den

„Ich schließe mich der

mels, die

Diskussion

liche Auskunft zu geben. der benachbarten Landwirthe so reichlich für das Fort⸗ und Zurückkommen der fremden Gäste gesorgt, daß mehrere Kutschen

Haus zurückkehren mußten, manches braven Bauern⸗Paars fast niederschlagend und betrübend berührte. Bei den meisten Bauern, welche Fremde erwarteten,

dabei der Hausvater und jedenfalls wenigstens gemüthlichen manche andere Eigenthümlichkeit der ländlichen die Aufmerksamkeit diese lassen, ohne deren Bewohner schätzen und lieben gelernt zu auch hier, am heimischen Heerde, 1— Stall bis zum Speicher, Wohlhabenheit, gute Ordnung und einen tüchtigen Betrieb der Landwirthschaft mit kluger dem Lande so reichlich zu sich im schlichten Gewande nur wieder dasselbe solide und ie Wesen was den Fremden an denselben Leuten im Schmucke des Hochzeitfestes so angenehm überrascht hatte und ihm für lange Zeit eine erfreuliche Erinne⸗ rung an das herrliche Ländchen und seine wackeren Bewohner bleiben wird.

Zwar hatten schon einzelne Fremde hier und da eine altenburger Bauern⸗ wirthschaft besichtigt, , ta des 8. September festgesetzt worden. Die Wagen, welche die fremden Gäste nach benachbarten Rittergütern letzteren bezeichnet, an Bauerngütern fuhren, Bei den letzteren waren die Bauern selbst gegenwärtig, um den über die Bestimmung und das Ziel jedes

allein die Haupt⸗Güterschau war auf den Nachmittag führen sollten, waren mit den Namen der

dem einen Ende, die Wagen aber, welche nach an dem anderen Ende des Schießangers hierzu auf⸗

Wagens die erforder⸗ Fuhrenstellung

.

Dabei war aber durch freiwillige und Rollwagen am Ende was den gastlichen Sinn

war nach Landessitte Daß sich nicht

wie

und ein Abendessen hergerichtet worden. die Hausmutter wollte, erregte, Sitte der alten⸗ Theilnahme derselben. Aber am Abend ver⸗ haben. Denn wo Alles, vom

Gästen zu Tisch setzen und irgend eine Bauernwirthschast in den prächtigen Gütern,

Benutzung der Segnungen des Him⸗ Theil geworden sind, verräth, zeigte gediegene Wesen,

22

——.

4) des am Dezember 1768 im Dorfe Eichelhagen, Papritzer Kreises, geborenen und am 31. August 1841 in dem Stolpe⸗Strom ertrunken gefundenen In⸗ validen Christian Schonert, dessen Nachlaß sich auf 9 Thlr. 9 Sgr. 2 Pf. beläuft,

hierdurch vorgeladen, sich innerhalb 9 Monaten, und spätestens in dem voraufgeführten Termine, entweder persönlich oder schriftlich zu melden und ihre Erblegiti⸗ mation zu führen, widrigenfalls sie mit ihren Erban⸗ sprüchen präkludirt und die Nachlaßmassen entweder den sich legitimirenden Erben, oder als herrenlose Güter dem Königl. Fiskus anheim fallen werden. Stolpe, den 19. Oktober 1813. (L. S.) Königl. preuß. Land⸗ und Stadtgericht.

[17071] Nothwendiger Verkauf. Land⸗ und Stadtgericht zu Brandenburg, den 18. September 1843.

Das hierselbst in der Altstadt, Ritterstraße Nr. 111, belegene, Vol. III. fol. 181. des Hypothekenbuchs ein getragene und der unverehelichten Marie Dorothee Bach gehörige Haus mit Hauskavel, gerichtlich abge⸗ schätzt auf 6684 Thlr. 18 Sgr. 10 Pf., zufolge der nebst Hypothekenschein und Kaufbedingungen in unserer Registratur einzusehenden Tare, soll am 19. April 1844, Vorm. 11 Uhr, vor dem Deputirten, Herrn Land⸗ und Stadtgerichtsrath Augustin, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden.

Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht.

[356 b]

5 8 2 .2 Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn.

Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß vom 24. Juli bis 24. Oktober c. folgende Gegen⸗ Tabackspfeife, 1 lederne Hutschachtel, 1 Damentasche worin 1 Flasche, 1 Ordenszeichen von Porzellan, 1 Fußsack, 7 verschiedene Mützen, 1 Schleif stein, 7 Stöcke, 1 Regenschirm, 1 Zigarrentasche, 1 Pa⸗ pierrolle mit englisch Leder, 2 Tabacksbeutel, 1 Paar Stiefel, 1 Hals⸗ und 4 Taschentücher, 1 Kinderhut, 1 Leibbinde, 1 Dose und 1 Paar Handschuhe von un⸗ seren Beamten gefunden und abgeliefert worden sind. Wir fordern hierdurch die Eigenthümer derselben auf, sich binnen 4 Wochen als solche zu legitimiren und die Gegenstände in Empfang zu nehmen, widrigenfalls die⸗ selben nach Inhalt unseres Reglements entweder an das Königl. Stadtgericht abgeliefert oder zum Besten unserer Unterstützungskasse verkauft werden.

Berlin, den 1. November 1843.

Die Direction der Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn⸗

Gesellschaft.

Nr. 3126. [1128] - vVI1183

Von Seiten des Kaiserl. Königl. Provinz.⸗Tribunals in Como wird bekannt gemacht, daß Giacinto Ronzoni, Sohn des verstorbenen Franz Ronzoni und der gleich falls verstorbenen Pauline Longoni aus Como, unterm 25. April l. J. Nr. 3126 angesucht hat: sein abwe⸗ sender Bruder Paul, welcher statt seines anderen Bru⸗ ders Luigi, den es eigentlich getroffen hätte, in das Ve⸗ liten⸗Corps der ehemaligen Königlichen Garde trat und 1812 mit der Armee nach Rußland ging, möge aufge⸗ fordert werden, sich hierselbst zu melden. In den Listen sener Armee erschien und erscheint jedoch der Name Luigi, und unter dem Namen Luigi gerieth der genannte Paul Ronzoni am 5. Dezember 1812 bei Smarzonia in Kriegsgefangenschaft und gab seitdem keinerlei Nach⸗ richt von sich, kehrte auch nicht mit den Uebrigen aus der Gefangenschaft zurück. Das Gesuch des Bittstel⸗ lers geht nun dahin, seinen abwesenden Bruder im Nichterscheinungs⸗Falle für todt zu erklären.

Das Tribunal hat demselben sonach den hiesigen Ad⸗ vokaten Amadeo als Kurator aufgestellt und bedeutet ihn, den abwesenden Paul Ronzoni, hiermit: er habe inner eines Jahres vor diesem Tribunal zu erschei nen oder sonst Nachricht von seinem Leben zu geben, widrigenfalls, auf weiteres Ansuchen des genannten Gia⸗ cinto Ronzoni und im Einvernehmen mit dem Advo⸗

katen Amadeo als Kurator, zu seiner gesetzlichen Todes⸗ Erklärung werde geschritten werden.

Dieses Edikt ist in dieser Stadt auf dem gewöhnli⸗ chen Wege zu publiziren, dreimal, von zwei Monaten zu zwei Monaten, Italienisch in die privileg. Mailän⸗ der Zeitung und Deutsch in den Allg. Anzeiger der Allg. Preuß. Zeitung zu Berlin einzurücken.

Como. Vom Kaiserl. Königl. Provinzial⸗Tribunal, 1. Mai 1843.

Der Präsident. pe Facconi. KRatti. Piazzoli. zrofesor J. Lorenz, Pafeke di enschen 1488 he und Literatur an b - igl. Lyceum.

-“

Allgemeiner Anzeiger.

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tung sagt über die erste Auflage obiger Schrift: „Die Religions⸗Geschichte des Herrn Bar⸗ „thel ist ein im wahrhaft katholischen Sinne aus⸗ „gezeichnetes Werk, welches mit echt historischem „Geiste die wichtigsten Begebenheiten mit Meister⸗ „hand skizzirt und ein trefflich gezeichnetes, klares „und wirksames Bild liefert, was den Leser an⸗ „zieht, belehrt und erhebt. Die Religions⸗ Ge⸗ „schichte muß ein allgemeines Haus⸗ und Schul⸗ „buch für Katholiken werden.“ Seitdem ist nun die vierte Auflage erschienen, überall verbessert und vermehrt, und zu dem früheren höchst wohlfeilen Preise von nur 10 Sgr. zu haben. —Buchhandlung von Joseph Marx & Co. in Breslau.

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2 5 2. N.

Musikalien⸗Leih⸗Institut sehr bedeutend vergrößert hat und daß sich der neue fomplette Katalog, in dem die früheren Nachträge mit aufgenommen worden sind, bereits unter der Presse be⸗ findet. Gedachte Handlung hat es sich angelegen sein lassen, ihr Leih Institut so einzurichten, daß es jedweder Anforderung genügen dürfte, und sie nimmt daher hier Veranlassung, ein hochgeehrtes Publikum um rege Theilnahme an demselben zu bitten.

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[358 b] hhzt tsreaies Das heute am Durchbruch der Zähne erfolgte Ab⸗

[357 b]

leben meiner Kathinka, in einem Alter von 14 Mo⸗

Berlin, am 1. November 1843. Majorin von Reitzenstein, geb. Wolff von Gudenberg. [354 b] 4 6 dem seeligen Herrn Arons Wolff. Du hast im Leben viel, sehr viel gelitten, Schwer war der letzte Kampf, den Du gestritten,

8 . 79. . . 8 F Genielse nun des Lohnes; jetzt 1st Frieden!

8 [1893] Folgende Loose zur 4ten Klasse 88ster Königl. preufss. Lotterie sind als verloren gegangen mir an- gemeldet worden: No. 10,932 a. b. c. d. b. 6: d. 94/1 c. d.

19,964, 19,967, 27,091 a.

10,964 c. d. 27,095 c. 29,844 B. 38,506 c. d. 41,202 c. d. 9493 a. 9495 b. 9498 c. 10,965 a. 27,076 d. 31,530 d. 31,531 a. 38,518 c. 38,523 c. 41,211 b. 41,223 a. 57,502 c. 57,507 c. 57,530 d. 57,536 d. 59,954 a. 59,955 a. 69,627 b. 69,631 b. 69,636 a.

Die darauf fallenden Gewinne können nur von dem mir bekannten rechtmälsigen Eigenthümer in Empfang genommen werden.

Danzig, den 2. November 1843.

Meyer, Königl. Einnehmer, Jopengasse No. 737.

[355 b]

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29

1 E“

Amtlicher Theil. 1 8 .

Juland. K. önigsberg. Remonte⸗Ankauf. Aa⸗ chen. Schreiben des Dr. Fölir. Elberfeld. Christlicher Verein im nördlichen Deutschland.

Deutsche Bundesstaaten. Bavern. Mün⸗ chen. Handelskam⸗ mer. Schreiben aus München. (Weitere Nachrichten in Betreff Griechenlands und der rückkehrenden Deutschen; der Allerheiligen Tag.) Augsburg. General von Caspers †. Hanno ver. Hannover. Dankschreiben des Senates der freien Stadt Bremen. Oldenburg. Oldenburg. Ankunft der Prinzessin Friederike. Freie Städte. Hamburg. H. Heine. rankreich. Paris. Ordensverleihungen an Minister. Schreiben der Bischöfe von Chalons und von Langres in Betreff des Unterrichts⸗ wesens. Einladung von Legitimisten nach England. Vermischtes. Briese aus Paris. (Mißstimmung der Opposition gegen Belgiens An⸗ näherung an Deutschland. Die Opposition der Munizipalitäten gegen die Regierung; Lamartine's projektirtes Volksblatt.)

Großbritanien und Irland. London. Hof⸗Nachricht. Urtheil des Spezial Gerichtshofes in Wales. Widerlegung des Gerüchts von Einstellung der gerichtlichen Verfolgung O'Connell's. Die Presse darüber.

Belgien.

Brüssel. Post⸗Convention mit Luxemburg.

Italien. Genua. Ankunft des Herzogs von Aumale. Quarantaine⸗

Maßregeln. Rom. Die Prinzessin Albrecht von Preußen und der Herzog von Aumale erwartet. Soldatenhändel in Ancona. Kom

ploit unter den Verbrechern in Spoleto entdeckt.

Spanien. Paris. Telegraphische Depeschen aus Spanien. Schrei⸗ ben aus Paris. (Zur Charakteristik des Widerstandes der insurgirten Städte; Waffenstillstand in Saragossa; fortdauerndes Bombardement

von Barcelona.)

Portugal. Schreiben aus Lissabon. (Die Opposition und die Mu⸗ „nizipalität von Evora verlangt die Entlassung des Ministeriums.) Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika. Schreiben aus New⸗

York. (Fortgesetzter Kampf um die Präsidentenschaft; Webster und das Repudiations-System; das gelbe Fieber.) isenbahnen. Leipzig und Schreiben aus Dresden. (Zeichnungen füͤr die sächsisch⸗schlesische Bahn.) Aus Thüringen. Thüringisch⸗ sächsische Eisenbahn. Bamberg. Bahn nach Hof. e“ andels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin. Boͤrsen- und Getraidebericht. Stettin, Danzig, Breslau, Magdeburg, St. Petersburg und Riga. Marktbericht. P aris. Börse. London. Getraidemarkt. 1 1

eilage. Rückblicke auf die siebente Versammlung deutscher Land⸗ und Forstwirthe, gehalten zu Altenburg vom 4. bis zum 10. September 1843. Sechste und letzte Sitzung.) Deutsche Bundesstaaten. Bayvern. Augsburg. Krankheitsfälle. Baden. Mannheim. Maßregel gegen den Diebstahl von Waldpflanzen. Aus dem Mittelrhein⸗ kreise. Berichtigung. Freie Städte. Frankfurt a. M. Gefäng⸗ nißwesen. La Plata⸗Staaten. Schreiben aus Paris. (Rosas’ fortwährende Gewaltthätigkeiten; Vermischtes.)

Amtlicher Theil

Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: b Dem Geheimen Hofrath und Professor Dr. Harle ß in Bonn den Rothen Adler Orden dritter Klasse, so wie dem ersten Lehrer und Rektor Wolff in Ziegenhals, das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver⸗ leihen; und Die Ernennung des Land⸗Dechanten und bischöflichen Delegaten Lon der Marwitz zu Tuchel und des Gymnasial⸗Direktors Dr. Richter zu Kulm zu Mitgliedern des Dom-Kapitels zu Kulm zu bestätigen. Landgerichts⸗-Referendarins Karl Friedrich Wilhelm Schumacher zu Köln ist auf den Grund der bestandenen dritten Prüfung zum Advokaten im Bezirke des Königlichen Appellationsge⸗ kichtshofes zu Köln ernannt worden. Angeko mmen: Der Hof-Jägermeister, Graf von der Asse⸗ burg, von Meisdorf. Abgereiist: Se. Durchlaucht der Fürst Heinrich LXXIV. u Reuß⸗Schleiz⸗Köstritz, nach Deßau. Der Erbmarschall in der Kurmark Brandenburg, Freiherr zu

Putlitz, nach Quetz.

Der General-Major à la Suite Sr. Majestät des Kaisers von

Rußland, Graf Koucheleff, nach St. Petersburg.

Uichtamtlicher Theil.

9,7 1 Inland. 8 8 Königsberg, 2. Nov. (K. A. Z.) Nachstehende Notizen on den Resultaten des nunmehr beendigten diesjährigen Remonte⸗

2 ifs i 1 in Mr 7 21 Ankaufs in den Provinzen Preußen und Litthauen sind uns aus amt⸗

La. zugekommen: Es waren der Ankaufs⸗Kommission circa 8en. und davon zunächst 2456 zur Annahme geeignet ler 87 E 888 von diesen Pferden 240 wegen Augenfeh⸗ 1 4 5 908ʃ02 12₰ 8 8 62 Ver 88 18 im Maße und 28 wegen nicht erfolgter Preis⸗ wirklich 1geene igenthümern verblieben, so daß nur 2131 Pferde 14 24 g' auft sind, Und zwar für die Su e vo 189 522 8 Der Durchschnittsprei 6 mme von 189,575 Rthlr. 8 hschnittspreis betrug demnach 88 Rthlr. 28 Sgr ein Mehrbetrag * 28 2 ach 88 Rthlr. 28 Sgr. 10 Pf in Mehrbetrag von 2 Rthlr. 5 S Pf. im V An- 8,2 Rthir. 5 Sgr. 11 Pf. im Vergleich des An⸗ - höchste Preis ist mit 200 Rthlr., der nie⸗

kaufs pro 1842.

8 1 4 55 9 .

rigste mit 55 Rthlr. gezahlt worden. Von Bauern wurden 413, großen Züchtern und Guts⸗

Aachen, 2. Nov. Die hiesige Zeitung enthält ei

liche Zuschrift von dem bekannten 18. n, wanan fühg⸗ . der. in neuester Zeit über ihn durch die Zeikungen ven⸗ eten Angaben für unbegründet erklärt, so namentlich auch die Be⸗ hauptung, daß er im Namen eines (nicht eristirenden) pariser Advo⸗

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katen⸗Vereins dem sächsischen Justiz⸗Minister önneri s 1. iu Justiz⸗Minister, Herrn von Könneritz 8 ve; eine Adresse überreicht. 8 2 Resultaten geführt haben, seinen ehrerbietigsten Dank zu 8 a8 G sich der Senat um so mehr gedrungen, als er es 6 4 b 1 er besonderen Gewogenheit Ew. Königl. Majestät ver Slberfe 31 S F Artike . ;⸗ ogenh . Königl. Majestät verdankt, daß es 111—313.- F hiesgen dem diesseitigen Kontingente vergönnt ward, sich heneiss einige 8 . 8 I h acl Bezugnahme auf den Auf⸗ zuvor in der Nähe des Lagers mi übecks 3 vncettze. atz aus Dres * * 2 ühe des Lagers mit dem lübeckschen Kontingente zu enchen eines fin Per des, et Jros. gbeke k. Zuien Vorübungen vereinigen, und vannsg den wvon Ffent ten “] . bekan ebliebenen, in Verhältnissen kleiner Truppen⸗Abthei 1 1 1 dv gewürdigten Vereins zu wahrer, christli⸗ len thunlichst begegnen 8 können. ngen unzertrennlichen Nachthei r Volksh 98 P. 8 σ 85 . . 8 8289 882 1 . eisti 8 Früäfte aufmerlsam, der schon über 30 Jahre die besten Mit dem aufrichtigsten Glückwunsche zu der von Ew. Königlichen de. 8 8 EE1““ Vaterlandes in sich ver⸗ Majestät so wirksam eingeleiteten, als glücklich durchgeführten Mani ige. Dies ist der „christliche Verein im nördlichen Deutschland“, festati ständiger W ftiateit d Ke.-Mars, Seevasnep u 6 3 3 rdlich 2 1 festation vollständiger Wehrhaftigkeit des bei Lü⸗ 8 1111X.X“ 1 indiger Wehrhaftig i Lüneburg versamme der sein Centrum in Halle hat und dessen erster Vorsteher der Graf gewesenen deutschen Armee⸗Corps verbindet der Cee h. e zu Stolberg, Secretair aber Pastor Westermeier in Birke ist. „Auch daß es Ew. Königlichen Majestät vergönnt sein möge 8 88. rvon * 5 8177 1 9 L“ , 1“ 2 8 d Sich r 1 sagt der Ver f., besonders in Elberfeld und Früchte dieser vaterländischen Anstrengungen noch ang . 8Ie Verein namhafte Glieder. In den Statuten heißt Ew. Königlichen Majestät fernerem geneigten Wohlwollen empfiehlt es 8. 1: „„Der Zweck dieses Vereines ist: christliches Leben im sich in den Gesinnungen der ehrerbietigsten freundnachbarlichen Er⸗ Volke zu erwecken und zu unterhalten.““ Von den trefflichen Schrif b B 1 9

D ten des Vereins werde hier nur genannt: „der neue christliche Kin⸗ derfreund“, „die Vesperglocke“, „die Frage“, „die Pforte“, „das Sonn⸗ tagsbuch“, „christliche Unterhaltungen“, „Weckstimmen in Betrachtun⸗ gen auf alle Tage im Jahre“, „die Kirchengeschichte“, „das Kran⸗ kenbuch“ u. s. w. An Geldmitteln fehlt es dem Vereine nicht; er hat im Jahre 1842 eingenommen 10,710 Rthlr., ausgegeben 1940 Rthlr., also einen Bestand von 5770 Rthlr., wie die in Halle er 1I1“

schienene „Rechnung“ ausweist. Die Zwecke dieses Vereins zu för⸗ nates der freien Stabt Brenen vom dern, halten wir für Pflicht, weil er die wahre Volksbildung auf die treffend die stattgehabte Konzentrirung des zehnten Corps des rechte Weise fördert. Er erfreut sich in ganz Preußen der Porto⸗- deutschen Bundesheeres, haben Wir gern in Empfang genommen. freiheit.“ Die mit wahrhaft bundesfreundlicher Gesinnung beschlossene und aus⸗ V geführte Vereinigung einer zu gemeinsamer Wirksamkeit bestimmten Abtheilung der Armee des Bundes war nützlich und befriedigend für die Gegenwart; sie wird heilbringend für die Zukunft sein. Unsere bei den Uebungen anwesenden hohen Mitverbündeten haben Unsere lebhafte Zufriedenheit mit dem Betragen und den Leistungen sämmt⸗ licher Truppen getheilt. Es gereicht Uns zum Vergnügen, diese Zu⸗ friedenheit Unserer Seits noch insbesondere hinsichtlich der Hanseati⸗

schen Kontingente hierdurch zu erkennen zu geben. 1 Wir verbleiben dem hochlöblichen Senate mit achtungsvollen und wohlgeneigten Gesinnungen zugethan. 1 ö“

Gegeben, Hannover, den 31. Oktober 1843. 1 ((Ce August.

An den hochlöblichen Senat der freien Stadt

Der Senat der freien Hansestadt Bremen. Bremen, Der Präsident des Senats.

.Oktober 1843. (gez.) Smidt.“

Königs Majestät haben hierauf die nachstehende Erwiede⸗

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Des rung erlassen:

„Ernst August ꝛc. ꝛc. Die Danksagung des hochlöblichen Se⸗

Ausland. Deutsche Bundesstaaten.

ayer München, 31. Okt. (A. Z.) Gestern hatte auf dem Rathhaussaale unter dem Vorsitz des Herrn Regierungs⸗Präsi⸗ denten Herrn von Hörmann, der dabei eine der Feier angemessene Rede hielt, die Eröffnung der Handels⸗Kammer statt.

O München, 31. Okt. Privatbriefe aus Triest melden, daß auch dort zusammengesteuert wurde, theils um dort aus Griechenland angekommenen Deutschen die Weiterreise zu erleichtern, theils um den noch in Athen zurückgebliebenen thunlichst zu helfen. Shne Angabe der Quelle liest man in denselben Briefen, England und Frankreich hätten sich bereits dahin ausgesprochen, eine unmittelbare Intervention in Griechenland nicht zu gestatten. Datirte die Angabe von Paris 5 London, so möchte sie eher als wahrscheinlich anzusehen sein. vn essen wäre es nicht unmöglich, daß man dabei an erste nach Athen, vielleicht an Herrn Piscatory, gelangte Instructionen zu denken habe. Hier erhält sich, nebenbei bemerkt, das Gerücht, aus denselben Gründen, welche Katakazy's Entfernung von Athen als eine nothge⸗ drungene haben erscheinen lassen, werde auch Herr von Severin nicht b aus 1 E“ auf seinen Posten an unseren Hof zurück⸗ Frankrei h. ehren. Unsere Sammlung für die hülfsbedürftigen Deutschen ilil Durch eine Königli zrdnung ve Griechenland 8 wie nicht 111“ V Oktober sind . 1 1“M ecsseh. Fanzert Ltßbs elsen e r 68 8 8 ie Duchatel, Villemain, Cunin Gridaine und Das Haus war zum Lacave Laplagne zu Groß⸗Offizieren der Ehren⸗Legion und der Mi⸗ Ee. .“ 9 Lesl E1“ den gebildeteren nister Teste⸗ zum Commandeur desselben Ordens ernannt worden. ’“ Kbgescinet Ba 8 hren bezeugungen aller Art Der Erklärung des Erzbischofs von Lyon in Bezug auf das griechischen Kostüme erschhen gerade an diesem Abend im Unterrichtswesen haben sich, wie bereits gemeldet, zwei Prälaten, 116.“ Sei h. ürfte 2 iele befremdet haben. Be— der Bischof von Chalons und der Bischof von Langres, angeschlossen

nntlich ietet München in der Feier des Allerheiligentages, etwa Der Erstere schreibt unterm 24. Oktober an den Redacteur d 8 8' Ausnahme Wien's, alle katholische Städte Deutschlands. Bleibt Univers: 1 2 9 b. günstig wie heute, dann wird, den seit gestern getroffe⸗ V „Gesetzt den Fall, daß der Direktor einer Unterrichts⸗Anstalt, der nicht

Vor⸗2 nstalten nach zu urtheilen, morgen unser Gottesacker in an Gott glaubt, ein Rationalist, Pantheist, kurz was ihr wollt, gesetzt, daß aͤller Frühe in einen großen Blumengarten umgewandelt sein. Bekla⸗ ein solcher, was für ihn die Hauptsache, so viele Zoglinge als moglich zu gen muß man dabei nur, daß die Sucht, auch bei dieser Gelegenheit V haben wünscht. Da er in seinem Lande nur mit Familien zu thun a. scch gegenseitig zu übertreffen, mit jedem Jahr mehr zur maßlosen dse darauf Haltn, d9 9fe Kicgets h . saefüschen P runksucht führt. Glaubens erzogen werden, so wird er sich, um sie zufrieden zu stellen und alle Bedenklichkeiten zu entfernen, zum Unterricht in der Religion mit einem toleranten Geistlichen versehen. Man soll nicht erschrecken, man soll wissen n bei ihm Alles offen und aufrichtig zugeht. Unter dem Mantel des en b Krieg Priesters mag er dann seine erbaulichen Lehren in einem philosophis 18 des Max Joseph⸗Ordens und der Königl. französischen Ehren⸗ Kursus als tüchtiger Professor vortragen. Wer thaͤnt nrcasgpbischen Legion, Inhaber des Königl. bayerischen Ludwigs⸗Ordens und des zi beschweren? Die Zöglinge gehen zweimal in der Woche zur Kaiserl. russischen St. Annen⸗Ordens zweiter Klasse, Karl von Cas⸗ Messe; sie besuchen die Stunde, in welcher der Geistliche den Katechismus pers, starb nach kurzem Krankenlager am 28sten d. M. und wurde auslegt; sie beichten, gleich so vielen Anderen; sie halten ihre erste Kom⸗ gestern mit den seinem Range gebührenden militairischen Ehren, be⸗ nigngS der der dieser feierlichen Handlung selbst FMftastene den hohen Königlichen und städtischen Behörden, zu Grabe 1“ Fall die sage Bece genngnichste g we E““

8 ö“ 8 gebungen trauen? Sie wird sich hüten! Sie weiß, das 2 i nur ein 1168“ von Caspers trat im Jahre 1791 als Vo Epiels und noch dazu ein unbehalfen Henssene G2 Oberste rillerie, rückte in derselben vom Gemeinen bis zum setzung der funfzehnsährigen Komödie, die nun bald dreißig Jahre dauert Obersten des zweiten Artillerie-Regiments (1825) vor, wurde 1810. und heute nicht eben mehr jung ist. Man wird thun, was der Herr Kar⸗ zum General =Major und Stadt⸗Kommandanten von Nürnberg er⸗ dinal ⸗Erzbischof von Lvon anräth, man wird den Geistlichen, der den nannt, später nach Germersheim versetzt, wo er jedoch bald wegen 1

Religions-Unterricht zu ertheilen hat, aber im Grunde nur seinen Namen

Lrankheit um Versetzung in den Ruhestand einkam. Er hat, ohne die visd hergehen as Sst INT“ Ahenbn. an zeldzüge zu zählen, über 50 Jahre dem Vaterlande gedient. S vird ihm seine Vollmachten entziehen oder sie doch so beschrän

2 808 Solüche 1 öö grvstas 88 daß lein Unheil daraus erwachsen könne. Die geistliche und nasicgrenden⸗

der Hohenli (1800) ze ch so aus, tung der Zöglinge muß ganz der Obh s Pfarrers im Spren gher⸗

daß sein Name in den offiziellen Bülletins erwähnt wurde. Bei tragen werden weil 8— Ziensn i. Pe annwsenehsen d sar inef. 8 2 2 . 2, 5 2 & 8 2 8 - . 2

Groß⸗Glogau in Schlesien (1806) erhielt er wegen Tapferkeit die der Drektor

Orden. Die

Weise kommt Alles in das gesetzmäß ele Der Direkt IAE. vbn , Ig 8 G nelr bmäßige Geleis. Der Direktor der 2 Ehren⸗Legion, bei Warthe (1807) den Max⸗Joseph'e fährt sort, den Pantheismus zu⸗ lehten. weil er es will von ihm kommandirte Batterie wurde in 32 Schlachten, Belagerungen .

und Gefechten mit Auszeichnung genannt. In der Schlacht von

großes Unglück ist, Niemand daran hindern kann; der Pfarrer seinerseits 1 ena wird seine Pflicht thun, und die Eltern werden in Kenntniß gesetzt, wie ihre Bar⸗sur⸗Aube (1814) empfing von Caspers den russischen St. Annen⸗ Orden. Nicht mindere Anerkennung fand er in dem Treffen bei

Kinder, auf diese Weise erzogen, schwerlich zur ersten Kommunion im Kirch⸗ Hanau.

DOldenburg. Oldenburg, 28. Okt. Gestern Nachmittag ist Ihre Hoheit die Herzogin Friederike von Athen wieder hier ein⸗ getroffen, nachdem sie noch vorher ihren hohen Verwandten in Arolsen einen Besuch abgestattet hatte. .

Freie Städte. Hamburg, 3. Nov. (H. C.) Nach 13jäh⸗ riger Abwesenheit verweilt Heinrich Heine seit einigen Tagen wieder in unserer Mitte. 8 b

2 8 8 5 2— 642 8 Augs burg, 31. Okt. (A. Z.) Einer der edelsten und tapfer⸗ sten bayerischen Krieger, der Königl. pensionirte General⸗Major, Rit⸗

spiel zugelassen werden köͤnnen. Der vorstehend angenommene Fall ist kei⸗ neeweges ein blos eingebildeter; man hat solcherlei Zustände in einem Lande gesehen, welches mir wohl bekannt ist, das ich F. nicht nennen will 2 1 Nichts ist folglich weiser und verständiger, als der Nath des Herrn Erz⸗ Ha 8,1½ 488 Hannover, 2. Nov. H. 3.) Von dem Se⸗ bischofs von Lvon, dessen Ansichten und He sotgnisse wir in ihrem ganzen nate der freien Stadt Bremen ist Sr. Königl. Majestät, in Veran-⸗ Umfange theilen. Wie er, sagen auch wir zur Universität: „„ Euch lassung der stattgehabten Konzentrirung des zehnten Bundes⸗Armec⸗ gefällt es nicht, fatholisch zu sein, und uns gefällt es nicht, den Corps, die nachfolgende Danksagung dargebracht worden: Fuß in eure Schul⸗Anstalten zu setzen. Wozu auch zwei Unterrichts⸗Arten Allerdurchlauchtigster König! Ew. Königl. Majestät für die in einer Lehranstalt? Soll die eure vorwalten, warum sagt ihr es nicht vielfachen wohlwollenden, auf Allerhöchste Anordnung erfolgten Un⸗ anfsen heraus? Wozu uns in euren Schulen . ve. 2 terstützungen, welche die Konzentrirung des zehnten deutschen Bun⸗ uns nicht ziemt? Uns macht ihr dadurch lachtulug, Ees

Mryste (Foͤr 2† 8 ; 1 deutlich zu erkennen, daß ihr Heuchler feid, denen es nur ums Geld zu des⸗Armee⸗Corps bei Lüneburg so wesentlich erleichtert und zu so thun dh. de, rEin schöner Charahter, den ihr so entfaltet! Ich weiß, es giebt

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Auf diese

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