1 iere eint dem wegen seiner diplomati⸗ F5,2— L von Lieven 1 Fabanen sahsr 1 sei it diesem in Gesellschaft reist nur Herr Simitsch, mber eenn Ulußern, nach Belgrad. Man sieht hier Eerlten als den wichtigsten Punkt an, auf welchem sich jetzt sehr ver⸗ schiedenartige Bestrebungen konzentriren werden. Das ehemalige Ver⸗ trauen der Pforte auf Alexander Georgiewitsch schwankt seit einiger Zeit. Er scheint in gänzliche Unthätigkeit und Passivität versunken zu sein und nur die Rücksichten einer übertriebenen Klugheit, eines wenig zu rüh⸗ menden Egoismus ängstlich zu beobachten. Niemand weiß wie er gesinnt, welches die Richtung seiner Politik, was und wie er in der Folge dem Lande zu nützen gedenke. In einem Schreiben an die Pforte spricht der Fürst die Hoffnung aus, im nächsten Frühjahr dem Sultan seine Huldigung in der Hauptstadt darbringen zu können, und ääußert sich darüber in so zweifelhaften Ausdrücken, als wenn er die Erlaubniß zur Hierherreise von einer anderen Seite noch erwartete. Und doch hat der Sultan ihn bereits eingeladen, und er ist, wie er versichert, voll sehnsüchtigen Verlangens, die förmliche Investitur von Sr. Hoheit bald zu erhalten. Doch mögen finanzielle Rücksichten hierin ebenfalls ihren Einfluß üben; der Besuch eines T onaufürsten in hiesiger Hauptstadt ist ein kostspieliges Ding; der Hospodar Bibesko, der gegen drei Millionen Piaster hier zurückließ, könnte uns die besten Nachweisungen darüber geben. Von diesen drei Millionen floß nur eine in die Großherrliche Schatulle, eine halbe in die der Sultana Valideh, das übrige also wahrscheinlich in die Taschen der Minister und der Großen des Reiches, die gerade einer augenblicklichen Gunst im Serai sich erfreuen. Nach Briefen aus Jassy zu urtheilen, scheint auch der dortige Hospodar im nächsten Frühjahr Konstantinopel be⸗
suchen zu wollen. “] In der letzten Woche haben endlich die Herren Stratford Can⸗ ning und le Cog in der Sache des hingerichteten Armeniers von ihren Höfen Instructionen erhalten und sogleich ähnliche Schritte wie Herr von Bourqueney bei der Pforte gethan. Was man dabei er⸗= reichen wird, ist schwer zu sagen, da die Türken eine ganz eigene Geschicklichkeit besitzen, die Forderungen der Fremden auf eine oft sehr belustigende Weise zu eludiren. So. fiel z. B. die an Frankreich wegen der bekannten Beschimpfung seiner Flagge zu Jerusalem ge⸗ sessgete Genugthuunng, so prunkend sie sich auf dem Papiere ausnahm, wirklich nur sehr armselig aus. Der Pascha von Jerusalem ward abgesetzt, aber in dem Ferman eine Menge Beweggründe zu dieser Absetzung angeführt, die mit der erwähnten Flagge nicht das Ge⸗ ringste zu schaffen haben und die deutlich beweisen, daß der Pascha ohnehin zur Entfernung von seinem Posten reif gewesen sei; die Flaggengeschichte ist nur sehr beiläufig darin erwähnt. In Beyrut ist die aufgestellte Flagge mit Kanonenschüssen begrüßt worden, aber das Wie und Warum dieser Feierlichkeit hat wohl schwerlich ein Türke gekannt. Ebenso sollen diejenigen, welche sich bei der erwähnten Beschimpfung als Anführer die größte Schuld zugezogen haben, mit Galeerenstrafe belegt werden. Man wird indessen aus irgend einem Gefängnisse ein paar Verbrecher, die an dem Vorgang von Jerusslem ganz un⸗ schuldig sind, auf die Galeeren schicken, während die eigentlichen Thäter gewiß unangesochten bleiben. Uebrigens scheint doch Herr Bourqueney wenig Lust zu haben die leidige Geschichte von vorn wieder aufzunehmen. An die Stelle des abgesetzten Reschid ist der bisherige Pascha von Varna zum Pascha von Jerusalem ernannt worden.
Die Nachrichten von der hen bis zu dem 22sten d. Sie wird sch Standpunkt im Archipel verlassen, da sie von da⸗ ich und Aegypten beobachten und zugleich der in Syrien bevorstehenden Rekruten⸗Aushebung den gehörigen Nachdruck ertheilen kann. Doch hat der Kapudan Pascha sich vor einigen Tagen veranlaßt gesehen, seine Haupt⸗Station durch die Absendung einer bedeutenden Flotille nach dem Hafen von Salonichi zu schwächen, da ihm der Pascha von Larissa gemeldet hatte, daß sowohl in seinem Paschalik als in Monastir und ganz Albanien unter den Rajahs einige Gährung zu bemerken sei.
Riza Pascha's Ansehen bei dem Großherrn nimmt wo möglich von Tag zu Tag zu. Diesem glücklichen Günstling scheint die Isoli rung seines Herrn vollkommen gelingen zu wollen. Kein Minister, kein Würdenträger wird zum Sultan zugelassen, ohne die besondere Erlaubniß des ehrgeizigen Hofmarschalls erhalten zu haben, der sich, wie behauptet wird, mit dem alten Chosrew Pascha verbunden hat. Die Minister zittern für ihre Portefeuilles, und man erwartet seit einigen Tagen einen neuen Umschwung in den höchsten Stellen. In diesem Glauben ward man durch das Benehmen des Sultans selbst bekräftigt, welcher am großen Beiramstage sich ohne besondere Ver anlassung von den auwesenden Großwürdenträgern das Versprechen geben ließ, jeden etwa gegen den alten Chosrew bisher genährten Groll abzulegen und in ihm nur den alten, treuen Staatsdiener er⸗ blicken zu wollen. 8
Es wird gegenwärtig eine Kommissien errichtet, welche im Ver— ein mit zwei oder drei von Oesterreich zu ernennenden Kommissarien zur endlichen Bestimmung einiger zweifelhaften österreichisch⸗türkischen Gränzlinien schreiten soll.
Mann von fe⸗ en Geschiclichkei bekannten
Flotte unter dem Kapudan Pascha ge schwerlich ihren gegenwärtigen da aus Griechenland
Eisenbahnen. 8 Brüssel, 17. Nov. Es wird im Journal de Liège darüber Beschwerde geführt, daß die auf der Eisenbahn von Köln nach Bel⸗ gien gesandten Waaren fortwährend sehr unregelmäßig ankämen. Waaren, die am 25. Oktober abgesandt worden, waren am 12. November noch nicht zu Lüttich eingetroffen, und eben so verhielt es sich mit einem Paket, das am 9ten d. M., also vor acht Tagen, bei der Station von Köln abgegeben wurde. Die Abfahrt des lütticher Convois nach Aachen ist um eine Stunde hinausgeschoben worden, und es können jetzt die Briefe nach Deutschland bis 3 ½ Uhr auf die Post gegeben werden. Auf diese können die Briesfe aus Deutschland noch an dem Tage ihres mpfanges beantwortet und zugleich die Börsen⸗Operationen noch
an dem Tage, an welchem sie geschehen, gemeldet werden. Berlin-Potsd If 1
— sdamer FEisenbahn. In der Woche vom 14. bis 25
b DBerlin-Potsdamer Eisenbahn 7949 Personen
Berlin-Frar — 8. 2 1 aKkfurter . 6 2 In der Woche vom 12. bis 18. nbahn.
Frankfurter Eisenbahn 5001 P sind auf
ersonen beförqdert worden.
Handels- und Vörsen achrichten.
Marktpreise vom Ge
8 Berlin, den 20. eaen ea. 8 Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 4 Sgr. 10 Pf. auch 2 Rehl 3 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 17 Sgr. 5 Pf., . roße Gerste 1 Rthlr. 1 Sgr. 2 2 Sgr. 5 Pf., auch 26 Sgr. 5 P 5 Pf.; Erbsen 1 Rthlr. 13 Sgr. 2 Pf., auch 1
Linsen 2 Rthlr. 2 Sgr. 5 Pf., auch 1 Rthlr. 22 Sgr. 10 Pf. Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr. 9 Sgr. 7 Pf., auch 2 Rt 4 Sgr. 10 Pf. und 2 Rthlr. 2 Sgr. 5 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 18 S
auch 1 Rthlr. 14 Sgr. 5
; Hafer 22 Sgr. 10 Pf., auch 20 S
0. November c. fuhren anf der
der Berlin-
2 Sgr. v..
* auch 1 Rthlr.; kleine Gerste Nahie
.3
Rthlr. 12 Sgr. 7 Pf
auch 1 Rthlr. 1
billiger ist, als man, Für dergl. weißen bleibt 56 Rthlr.
durfte, zu kaufen. 125/126 pfünd. neuer
“
weißer schles. zu 5 128/129 pfünd. neuen gelben Märkschen ist zu 31 Am Landmarkt wurde für Weizen eher mehr, bis 51
gen in loco stellt sich successive heru 1. 33 Rthlr. gekauft worden.
4 Sgr. 5 Pf.: g fer 20 Sgr. 9 Pf., auch 19 Sgr. 7 Pf.; 13 Sgr. 2 Pf.
55
22
(84/85 Pfund pro Scheffel) zu
im Frühjahr erhält sich dagegen der Preis un Neue 102/103 pfünd. oderbruch Gerste bleibt auf 24 Rthlr. ge Haser in loco, pommer
bezahlt.
halten, 105/106 pfünd. gr. pommersche 20 Rthlr.
roße
Sgr.
(B. N. d. O.)
22
Gerste 1 Rthlr. 2 b Erbsen (schlechte Sorte) 1 Rthlr.
0 Pf. Getraide.
52 Rthlr.
Sonnabend, den 18. November 1843. Das Schock Stroh 7 Rthlr. 15 Sgr., auch 0 Rthlr. Der Centner Heu 1 Rthlr. 5 Sgr., auch
Stettin, 20. Nov. letztgemeldeter Position. eine Partie 129/130 pfünd. guten alten gelben schles. zu 5 bei der seitherigen Forderung von 54 Rihlr., hoffen gefordert, während
Weizen ist noch in Der Umsatz darin seit Freitag beschränkt sich auf
erlassen wird. Rthlr. Rthlr. bezahlt. uter und ist in 120/121 pfünd. Waare
und ist 34 Rthlr. neuerdings
scher 16 a 17 Rthlr. nach Qual., oderbruch 16 Rthlr.
gemeldet.
Landmarkt vom 18ten d.: Roggen.
Zufuhren. Preise...
Samen. angetragen.
2
7866
2
Weizen.
) 1
34
16
aà 36 Oelsamen bleibt flau, bester Für Säe⸗Leinsamen, aus dem sordert: rigaer 8 — 7½ Rthlr., pernauer 9 Rthlr., windauer Spiritus aus erster Hand zur Stelle 244 — ziemlich stalk, doch der Markt eher sester.
Ger st c. 4
24 a
der Preis 23 ½ %% Briefe und Geld. Rüböl fortwährend ohne Kauflust,
Fettwaaren.
Nov. /Dez. 10 ½ Rthlr., Dez./ Jan. 10 Rthlr., Jan. /Febr. Leinöl 10 ¾ Rthlr. zu haben.
März./April 11 ½⅞ Rthlr. Briefe.
polo Baumöl wird ein wenig mehr, 143 Rthlr. unverst., gefordert. 11 ½ Rthlr. Südseethran bleibt auf 10 Rthlr. sest gehalten.
ner Leberthran 20 Rthlr. Pottasche, kasansche 9 ½ Rthlr.
Danzig, 18. Nov. 32 a 62 Sgr., Roggen 112—124 pf. 3 Gerste 4zeil. 102 — 110pf. Hafer 65 — 70 pf. 17 a 20
120 Quart 80 % Tr.
Magdeburg, 18. preis pro Wispel: Weizen: Roggen: Wien, 10. Nov. Handel der österreichischen Monarchie mit dem Auslande, Verlehr Ungarns und Siebenbürgens mit den übrigen österreichise eriode von 1831 — 1840, ergiebt sich Folgendes: Monarchie eingeführt für 65 Mill. im Jahre 1840 dagegen wurde einge
während der P. „. 1831 wurden in der österreichischen
241 8 3
22
50 — 44 Rthlr.
Gulden, ausgeführt für 76 Mill.;
führt für 105½ Zeitraume gestiegen: die Ein Durchschnitt dieser zehnjährigen Periode beir Wenn aber die Mehr⸗Einfuhr an edlen ird, so steigert sich die irthschaftlichen Erzeugnissen insb wovon auf die Kolonialwaaren 10 ½ Mill. kommen. abrikaten betrug die Mehr⸗Ausfuhr im Ganzen
Im fuhr 2 ½
Mill. Mill. berücksichtigt wie An Natur Mehr⸗Einfuhr An Robhstoffen und Halbf 8 ½ Mill. Zwar wurden an Farben und Farbestoffen für 5 Garnen für 6 Mill. mehr ein⸗ Ausfuhr in anderen Artikeln um so größe 2 Mill., in sonstigen Rohstoffen 20 Mill. mehr ein- als ausgeführt: 1½ Mill., Felle für 3 ½ Mill.;
und
07
—7
landw Mill.,
Mill., ausgeführt für 103 ½ fuhr um 40 ½ Mill.,
Hafer. 8 58
16 a
Gerste: 292
Hafer: 19 ½ — 17 „ 8 (A. Z.) Aus den amtlichen Uebersichten von den
Mill.
Baumwolle für 6 Mill., — v dagegen ergab sich eine Mehr Ausfuhr in
Schafwolle von 8 Mill. und in Seide von 23 Mil
wurden mehr aus⸗ als eingeführt im Ganzen für 21 Mill., dere an Baumwollenwaaren für ³¼ Mill., Leinenwaaren für 42 Mill., wollenwaaren für 5 ¾ Mill., Seidenwaaren 1 Mill., Eisen „ Mill., Glaswaaren 4 ½¼ Mill. Der Verkehr von Ungarn und Siebenbü⸗ zen der österreichischen Monarchie betrug im Jahre 1831: Ungarn 40 ½ Mill., Ausfuhr nach Ungarn
waäaren
Mill.,
ausge.
zoll
fuhr aus Ung schnitt dieser nach Ungarn 30 ¾ Mill. Einfuhr aus Ungarn von 40 ½ Mill. auf 50 ½ Mill 3 %, die Ausfuhr nach Ungarn von 20 Mill. auf 41
oder ungefähr 22 Unter der Ausfuhr von
oder um 21½ Mill., folglich um mehr als 100
Ungarn nach der übrigen; griffen: I. ftliche Erzeugnisse und 20. Mill. für Fabrikstoffe; darun⸗
Mill., Getraide und andere Feld⸗ und Garten⸗Erzeug⸗
gehenden Eingangszoll 1 ½ ten Waaren nach 2 Mill., Eingangs⸗ Einnahme zwischen Ungarn und Total⸗Einnahme der gesammten 18,894,675 Fl. Riga, 15. 4 ½ SRo. pr. To. bezahlt, Paris, 16. Nov. Gerüchts von neuen Unruhen in zu haben scheint, die 3pr
und landwirthschaft
ter: für Taback 2 ½ nisse 7 Mill., Schlachtvieh 5 Mill., Schafwolle Mehr⸗Ausfuhr der übrigen österreichischen Monarch ür Ganzfabrikate, insbesondere Schaswollenwaaren und Stahlwaaren 1½ Mill.
1) zwischen der Monarchie und dem
griffen: 22 ¼ Mill. für Leinen⸗ und Hanfwaaren 3¼ Mill.,
—
B
0
Auslande: 1831 von ei Mill., im Ganzen 11 Mill.; 1840 v henden 1 Mill., also im Ganzen 16 ¼ ) % gestiegen; 2) Zoll⸗Ertrag im und Siebenbürgen auf 1 ½ „ Mill., und von ausgeführ⸗ Mill., nämlich Ausgangs⸗ Mill. Demnach betrug die Gesammt⸗ Monarchie Monarchie an Zöllen im Jahre
r. De
Im
Gan
3
%.
Monarchie sind begriffen:
Seidenwaaren 1¼ Mill., Eisen⸗
Die Zoll⸗Einkünfte betrugen: ingehenden Gütern 10 Mill., on eingehenden Gütern 15 Mill., von Mill.; es ist solglich in dieser zwischen Ungarn und
n 21.
lOjährigen Periode beinahe um 50 den übrigen Provinzen belief sich LVaaren aus Ungarn
Mill., Ausgangs Dreißigstel⸗ h Ungarn und Siebenbürgen *½ Dreißigstel der übrigen
Nov. (B. N. d. O.) 4 was auch wohl der nit An der heutigen Börse stiegen, ungeachtet eines Italien, welches wenig Glauben gefunden oc, Rente auf 82 und die 5proc. auf 121.65.
der
e r B ö5
19 Winter⸗Rübsen zu 68 Rthlr. Schiff zu empfangen, wird ge⸗
24 ͤ. Auf Lieferung im Frühjahr ist
An der Bahn zahlte man für Weizen 110—132f. 4 a 40 Sgr., Erbsen 30 a 28 Sgr., 0 Sgr., 2zcil. 105 — 115 f. 27 a 33 Sgr., Sgr. pr. Scheffel. Spiritus 13 a 13½ Rthlr. pr.
Nov. Höchster und niedrigster Getraide⸗Markt⸗
Demnach ist in diesem die Ausfuhr um 27 ½ Mill. rug die jährliche Mehr-Ein
Total⸗Mehreinfuhr auf
als ausgeführt, dagegen war r, nämlich in unedlen Metallen An folgenden Rohstoffen wurden
Ha⸗
Pr. Cour. Thlr. zu 30 Sgr.
Geld.
EIEEo1
mWMechse Brief.
2 ½ Rthlr., was
Für anzukommen. Nog⸗
Auf Lieferung
Erbsen wie letzt
Erbsen. 3 Wspl. 32 a 35 Rthlr.
10 Rthlr. 3 Die Zufuhr ist
l10 c0 und pr. 11 Rthlr., Für Galli Palmöl Berger br.
111
28 ½ Rihlr.
so wie von dem hen Provinzen Im Jahre
1 Metallen mit 1 ½ 4 Mill. esondere betrug die
5 ½ Mill. und an
Amsterdam
sh hex . .. . ...... . . ......ö 300 Mk.
London
Wien in 20 Xr.
Augsburg
Breslau
Lipzig in Courant im 14 Thl. Fuss..
Frankfurt a.
Petersburg
5 % Span. 20 ⅔ 6 Pr.
5⁰% Neapl. au compt. 108. 70.
British Hotel. Se.
Hotel du Nord. Rother Adler.
die Mehr⸗
Flachs und Hanf für
.
27
An Ganzfabrikaten und insbeson Schaf⸗
und Stahl
irgen mit den übrigen Provin⸗
Einfuhr aus
20 Mill.; im Jahre 1840 Ein⸗ arn 50¼ Mill., Ausfuhr nach Ungarn 40 ½ Mill.; im Durch⸗ 10jährigen Periode Einfuhr aus Ungarn 46 Mill., zen stieg demnach in dieser Periode die
Ausfuhr
also um 10 ½¼ Mill. Mill.
10 ½ Mill. für Natur⸗
18
r November 1843.
Mill. Unter der
ie nach Ungarn sind be⸗ Baumwollenwaaren 10 ¼
4½ Mill.,
von ausgehenden 1
Jahre 1840 von ein f Mill., nämlich
und die
2 ½ Mill. 1840
zuletzt ist für Säe Leinsamen 4½ à iedrigste Preis bleiben dürste.
S 6.
Fonds.
— 8
Cour.
Brief.]†% Geld.
Actien.
8
Cour.
Pr.
nrief. Geld. [Gem.
140 ⅔ 140 ¼ 150 ¼ 149 ½ 24 ½ ee. 80 — — 103 ⅔ 102
250 PFl. 250 vI.
Kurz 2 Mt. Kurz Mt. Mt t. Mt Mt. Mt. Tage — Mt. 99 ½ Mt. 56 — Woch. 107
300 Mb.
do. 1 18
100 Tble. 99 ½ 100 rvie 100 pl.
100 ShRbl.
100
o te te & te teo teo t aebeW
Auswärtige Börsen. Amsterdam, 17. Nov. Niederl. wirkl. Sch. 53 ½. 3⁰% do. 31 5. Pass. 4 Ausg. Ziusl. Sch. Pol. —. Oesterr. 108 ½. 4 % Russ. Hope 90 ½.
Antwer Pen, 16. Nov. Finsl. — Neuo Aul. 21. Paris, 16. Nov. 5 % Rente fin cour. 121I. 65. 3 % Rente sin cour. 82. 5 % Span. Rente 29 ⅞. 5*
Pass. 5 ¼⁄. 110 1¾2. 4 % 100 %¼.
100 ½.
Preuss.
5 % do.
Wien, 16. Nov. 5 % Met. 3 % 75 Hank-
Actien 1674. Anl. de 1834 147. de 1839 116 ¼.
Angekommene Fremde
Hotel de Russie. Se. Excellenz der Ober Präsident der Rhein⸗Provinz,
von Schaper, aus Koblenz.
Ercellenz der Wirkliche Geheime Rath und Chef⸗
Ober⸗Appellationsgerichts, Freiherr von Frankenberg,
Gutsbesitzer von Gundlach aus Möllendorf.
Rittergutsbesitzer von Wißmann aus Falkenberg.
(Kölnischer Hof.) Gutsbesitzer Patri aus Amt
Lehnin. General⸗Secretair Kielmann aus Frankfurt a. d. O. Revi⸗
sor Knauert aus Neustadt⸗Eberswalde. Kaufleute Thilike aus Leip⸗
zig, Weitner und Volontair Weitner aus Warburg. önig von Portugal. ZJustiz Rath Neumann aus Posen. Guts⸗ besitzer Armandel aus Großhagen. Particulier Gehring aus Nord⸗ hausen. Rentiers Bochel aus Loon und Wison aus Straßburg.
Lehrer Laufer aus Leipzig. Oekonom Lutter aus Königsberg. Kauf⸗
leute Bierbach und Hoffmann aus Stettin, Heyne und Suter
aus Magdeburg und Knoblauch aus Frankfurt g. M.
aiser von Rußland. Herrschaftsbesitzer von Lanken aus Agram
und Sind. jur. von Lanken aus Wien. Particuliere Wutke aus
Warschau. Kaufleute Gänserich aus Prag, Lamprecht aus Stettin, Schulze aus Posen, Wilßner aus Tilsit und Rothenbach aus Moskau.
Rheinischer Hof. Gutsbesitzer Graf von Klinkowström aus Hohen⸗ selde in Pr. Particuliers Graf zu Lonar aus Drehna, und von Storch aus Diestelow. von Pannewitz, Masor a. D. und Guts besitzer, aus Schlipow. Ober-Amtmann Lombardt aus Ferdinandshoff. Particulier Maibaum aus D. eßau. Dr. phil. Wümmer aus Dresden. Literat Dr. J. Kurenda aus Prag. Kandidat Burchardt aus Möllenbeck. Kausleute Hulland aus Stolberg und Möller au
Schönwaida.
Präsident des aus Posen.
K
Hotel de Saxe. Frau Apotheker Jury, nebst Tochter, aus Möwe. Mad. Kuke aus Graudenz. Fräul. von Ingersleben aus Marien werder. Mad. Friedländer, nebst Tochter, aus Franlfurt a. d. O. Stadt London. Gutsbesitzer Schöffler aus Stettin. Kaufm. Helm feldt aus Königsberg. Particulier Grundmann aus Dresden. Siund. sur. Müller aus Breslau. Amtmann Noller aus Wittenberg. Hotel de Prusse. Particulier Graf von der Schulenburg aus Kö⸗ nigsberg in Pr. Rentier Kreutzer und Gutsbesitzer Kreutzer nebst Gemahlin aus Stettin. Kausmann Bärmann aus Breslau. Hotel del'Europe. Chemiker Hoscheck aus Prag. Kaufm. Stern berg aus Würzburg. König von Preußen. Hotel de Rome. Graf Lubienski aus Posen. Rath Lemaistre aus Dresden. Meinhardt's Hotel. Gutsbesitzer aus Welkhain. von Arnim, Rittmeister a. D. aus Sukow.
Hotel de St. Petersbourg. Lemonius aus Stettin.
Kronprinz. Opern⸗Sängerin Mad. Coock aus London.
Landhaus. Major in der Gendarmerie von Lepell aus Stettin
In Privathäusern. Erxcellenz der Wirkliche Geh. Rath und
Kaufmann Hederich aus Bremen. Geheimer Legations
von Vornstädt, nebst Familie, und Rittergutsbesitzer,
Königlich sicilianischer General⸗Konsul
Se Sk'.
St.
Westpr. Pfandbr.
Grossh. Pos. do.
do.
gr.
. 29
Schuld-Sch.
Pr. Engl. 0bl. 30 Prüm Sch d. Seeb Kur- u. Neumürk
Pomm.
herl. Stadt Obl.
Schuldverschr. Danz. do. in Th.
do.
Ostpr. Pfandbr. do. Kur- u. Neum. do.
Schlesische do.
Gold al marco.
Friedrichsd'or.
hlr. gr.,
- 8—
—F
eAnA
—
103 2 103 ½ 102 ½
3
1 101¾
102¾
48
101 ½ 52
100 10
102 ½
1 1*8
And. Gldm. à 5 Th. — Disconto.
22 8 22
3 ²
101 G 89 ½
1005 103 101⅔ 101½
Brl. Pots. Eisenb. do. do. Prior. Obl. Mgd. L.pz. Eisenb.
Rhein. Eisenb.
Brl. Frankf. Eisb.
do. Lt. B. v. eingez.
Magdeb.- IHalber-
städter Eisenb.
1 2 Bresl- Schweidn.-
Freibg. Eisenb.
5
do. do. Prior. Obl. Brl. Anh. Eisenb. — do. do. Prior. Obl. Düss. Elb. Eisenb. 5 do. do. Prior. 0 bl. 2
do. do. Prior. Obl.*
q0. do. Prior. Obl.⸗ 0 b.- Schles. Eisb.]
B.-St. E. Lt. A u. B —
4
159 ¼ 103 ½
103 , 141½⅔ 1033 ʃ 68 94 68 96 * 126 ⁄ 103ʃ, 107 — 117 ½
113 ½
111¾
Ober-Präsident Flottwell aus Magdeburg, hinter dem neuen Packhof 2 bei Skallev. Se. Excellenz der Ober-Präsident von Bonin, aus Stettin, Schulgartenstraße 1 bei von Kamptz. Rittergutsbesitzer von Bredow aus Markee, Jerusalemerstraße 29 bei Döbes.
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 22. Nov. Die Fräulein von St. Cyr, Lustspiel in 5 Abth., nach A. Dumas, von H. Börnstein. (Dlle. A. Neumann: Louise Mauelair.) Donnerstag, 23. Nov.
Lustspiel in 5 Abth., von der Verfasserin von Hierauf: Der Polterabend.
Regine, ahrheit“.
Zum erstenmale wiederholt: „Lüge und W
Königsstädtisches Theater.
Mittwoch, Nov. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) ossia: La Sposa di Marmor. Opera tragi comica in 3 Musica del Maestro flerold.
Tertbücher in italienischer und deutscher Sprache sind im Billet⸗ Verkaufs⸗Büreau und Abends an der Kasse à 5 Sgr. zu haben.
Donnerstag, 23. Nov. Das Ehrenwort, Lustspiel in 2 Akten, nach dem Französischen des Fournier, von B. A. Herrmann. Hierauf: Die verhängnißvolle Omelette, Vaudeville⸗Scherz in 1 Akt, frei nach dem Französischen, von Adele Beckmann. Dazu: Vorstellung der gym⸗
nastischen Künstler aus London.
zampa,
Atti.
9⁴)
—2
v Oeffentliche Aufführungen.
Mittwoch, 22. November, Abends 6 Uhr, in der Sing-Akade⸗ mie: Das Alexanderfest von Händel, als erstes Abonnements⸗Kon⸗ zert dieses Instituts. Einlaßkarten für diesen Abend sind à 1 Rthlr.
beim Hauswart zu haben.
—
85 GeesgMeire vag eehen 8 8 Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
werden.
1I
—
zur Allgemeinen Preußischen
Zeiiung.
g, 18. Nov. (A. Königsb. Z.) Der diesjährige 1 hat sich in folgender Art herausgestellt: Weizen in Körnern reichhaltig, doch nicht vollkommen ausgebildet, Roggen in der Qualität sehr befriedigt, zeigt eine gute Mittel⸗Aerndte. Gerste in der Qualität zufriedenstellend, im Gewicht abfallend. Erbsen, Bohnen Wicken liefern mangelhafte Körner, Hafer gut, Leinsaat genügend in Quantität, bei mittelmäßiger Qualität. Der Ertrag der Kartoffeln t fast überall zufriedenstellend ausgefallen. Die jungen Saaten haben ne mehreren Gegenden am Wurmfraß gelitten. — Das Ge⸗ raide ⸗Geschäft in Königsberg hat nur einen geringen Umfan gehabt, da das Ausland keinen Begehr zeigte. Werschiebens Roggen⸗Sendungen sind nach Stettin gemacht, und Leinsaat ging nach Holland. Nach Frankreich wurden einige Weizen Ladungen auf Speculation gemacht. Die Aerndten des Auslandes scheinen nur Abzug von Getraide für das nächste Jahr in Aussicht zu stellen. Die südlichen Grafschaften Englands, so wie Holland, werden einiger zufuhr von Weizen bedürfen. Von Flachs wurden einige Verschiffungen nach Schottland und von Hanf nach Stettin gemacht. Die Zufuhr von Eisen war ziemlich bedeutend; die Vorräthe von Heringen haben sich in Folge geringer Zufuhren und des vermehrten Absatzes nach Ruß⸗ land, Polen und nach der Provinz sehr vermindert. In rohen Häu⸗ ten und Fellen wurden gute Geschäfte gemacht. In Asche war wenig Umsatz, dagegen in Oel bedeutend, Wolle blieb ohne Umsatz. Wechsel sind stets begehrt. Von Leinen sind im September 484 Ctr. und im Oktober 264 Ctr. seewärts verladen. Speditionen vom Auslande kön⸗ nen bei der fortdauernden russischen Gränzsperre nicht stattfinden In Memel ist der Handelsverkehr nicht lebhaft gewesen. Weizen wurde gesucht, die Gerstenbestände sind aufgeräumt, nach Rogger war keine Frage. Der Verkehr des Holzgeschäfts war minder lebhaft, als man nach der im Oktober d. J. erfolgten Herabsetzung des Zolls in Eng⸗ land hätte erwarten dürfen. Der in der letzten Zeit stattgefun⸗ haben Verladungen vo Fl- hs s 6 “ Nach Schottland . Verladungen von Flachs und Heede stattgefunden. Felle wur⸗ Die in
den verschifft, in Rinderhäuten aber war kein Umsatz. — diesem Jahr eingeführten Heringe betragen 10,509 Tonnen, ein un niedrig durch die Konkurrenz der fremden Flaggen In Pillau sind 233 Schiffe eingegangen und 248 ausgegangen, und in Memel 8 4£8 IYIo ipsico unt 1 2 . 8 S 15. Nov. Die hiesige Königliche Regierung schärft urch eine Bekanntmachung. im heutigen Amtsblatte die strengere II“ — 2 “ 8. Oktober 1805 ein, nach welcher es keinem Hü⸗ htigten erlaubt ist, Vieh von unberechtigten Grundstücken, men und zum Mißbrauche der ihm vergönnten Weide in den Wald — 1 3 Ti gedachter Forstad im §. 89, Tit. IV. *4 2 diesem Verbote“, heißt es in der Bekb⸗ da 9 si des Bekanntmachung, „liegt unzweifel⸗ t Befugniß des W. ⸗Eigenthümers zur Si - fugniß des Wald⸗Eigenthümers zur Sicherung seines In Grundstücke gehöri id zur Wei ““ und zun Weide berechtigte Vieh in die König⸗ 1 GForst eingetrieben werde, vor dem Aufhüten von den Berech⸗ Ho „ vF F 6 22 . gedenkt, zu erfordern, so wie der Berechtigte verpflichtet ist, ein 0 kix LU hte ist, rine „Wir finden uns daher veranlaßt, auf Grund des §. 3, Nr. 3 8 8 „ . 2 22 4 4 888 und §. 11 der Regierungs⸗Instruction vom 23. Oktober 1817 und 114 vF r 3 v 94 9 v 7 niglichen Hauses vom 8 Oktober c. ertheilten Anweisung hierdurch anzuordnen, daß vom Anfange des nächsten Jahres ab jeder Besitzer rechtigten Grundstücks verpflichtet sein soll, vor dem Beginn der Weidezeit und zwar spätestens bis zum 1. Mai jeden Jahres dem hois „Zio 2 9† f † 8 orpPHʒ 1 22 2 IM 2 24 6 8 S hütungsberechtigten Grundstücke gehörigen Viehs, welches er zur Waldweide bringen will und darf, unweigerlich Gattung des vorzutreibenden Viehs genau angeben und mit einer von dem Besitzer des berechtigten Grundstücks eigenhändig unterschrie 8 8 1' ist, von ihm unterkreuzten und von der Orts⸗Behörde attestirten Bescheinigung ihrer Richtigkeit versehen sein. Ober⸗Förster eingegangen, b demselben geprüft und für richtig be⸗ Berechtigten einen von dem Ober-Förster
ewöhnlic eri 8 O tun Die Schiffsfrac sij gewöhnlich geringes Quantum. Die Schiffsfrachten erhielten sich gingen 146 Schiffe ein und 121 gingen aus. eobachtung des §. 15, Tit. II. der Forst- und Jagd⸗Ordnung für oder welches zum Handel erk is iter seine H hes zum Handel erkauft ist, unter seine Heerde aufzuneh⸗ mit vortreiben zu lassen, widrigenfalls derselbe das 8 sosragsohre Pf. „ 28 rdnung festgesetzte Pfandgeld zu erlegen hat. „In teresses und zur Kontrolle, daß wirklich nicht mehr als das zu dem 1 3 p (Fant 47 7 G 27 gten eine Consignation desjenigen Viehs, welches derselbe einzutreiben solche Consignation auf Erfordern einzureichen.“ u. 2 8 12 Aö 8 . 8 mis 1 der uns durch das Reskript des vorgeordneten Ministeriums des Kö⸗ eines zur unentgeltlichen Weidenutzung in der Königlichen Forst be⸗ betreffenden Ober-Förster, resp. Ober⸗Försterei⸗Verwalter eine Nach⸗ einzureichen. Diese Nachweisungen müssen sowohl die Stückzahl als die enen und für den Fall, daß derselbe des Schreibens nicht mächtig „Sobald diese Weide⸗Vieh⸗Consignationen bei dem betreffenden funden sind, erhalten die
ausgestellten Weide⸗Legitimationsschein, auf Grund dessen dieselben die Hütung nunmehr ausznüben befugt sind.“
1 Durch eine andere Bestimmung derselben Bekanntmachung wird fostgesetzt, daß die Waldweide in den Königlichen Forsten nur in den Monaten vom 1. Mai bis zum 1. November ausgeübt werden darf; jede Ausdehnung dieser Weidezeit behält die Königliche Regierung sich vor, sobald die Witterungs⸗Verhältnisse dieselbe gestatten beson. ders bekannt zu machen.
7 4 9 N „ 5 8 “ 14. Nov. Das heute ausgegebene Amtsblatt enthält 8 Bo josi Hn a ; 8 folgende Bekanntmachung der hiesigen Königlichen Regierung: 8 8 5 8 1 7 8 1 18 ₰ 15 I as Königliche hohe Ministerium der geistlichen mmerrichts⸗ Medizinal-Angelegenheiten hat uns miltelst Reskripts vom 12ten v. M veranlaßt, unsere Verfügung vom 12. Oklober v. J. (An g 88 842, Stück 4 E ““ b. J. (Amtsb bo 1842, Stück 43, Nr. 662), die Benutzung von Kirchen 3 ve I“ iir, Venutzung von Kirchen zu musikalischen um Benutzung zu edelececge dn zur Begründung der Gesuche um Benutzung evangelischer Kirchen die Beibri der in gedachter Vel sügung näher bezeichneten Bx 88 Pf 1 8 W g des betreffenden Pfarrers nicht ge⸗ sondern daß zu dem Ende, gemäß §. 75 der evangelischen Kirchen⸗ L ng für Rheinland und Westphalen, zuvörderst die Zustimmung des
und
betreffenden Presbyteriums Superi
8 1 sbyteriums und Superintenden s 5 T1I““ 898. S enten, so wie des Königli rheinischen Konsistoriumsz nachzusuchen und den an uns ö“ gaben beizufügen ist. hei die Lehrer⸗ Ge . schen jedesmal so fruhzeitig zu treffen haben, daß
— nachz zu richtenden Ein⸗ Pgen Z werden alle Betheiligten, insbesondere Rir G sang⸗Vereine, welche ihre jährlichen Gesangfeste in evangeli⸗ zu feiern beabsichtigen, die dazu erforderlichen Einleitungen
er Realjistr va. der Realisirung ihrer Zwecke
nicht durch 2 — jali ch Zeitmangel unübersteigliche Hindernisse in den Weg gestellt 2 S8ln
Was dagege . II 8. T die Benutzun :r. 82 E1 V 6 atho Girs eee betrifft, so sindet darauf die b 8 musikalischen Zwecken Anwendung, i etreffende Verfügung vom 12. Oktober v. J 8ee ndem laut eines Resfkri a. —. 28 er v. Z. vom 19. Juli d. J. die Entse ines Restripts desselben hohen Ministeriums zusteht, an welche daher din tscheidung darüber der erzbischöflichen Behörde
— ee desfallsigen Gesuche zu richten sind.“.
Ausland.
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terrn Theurung ihrem Ursprunge nach zu verfolgen und solche Naßregeln anzubefehlen, die als geeignet erscheinen können, dem auf allen Klassen lastenden Uebel abzuhelfen. Ohne alle Begleitung sicht man den König fast täglich über den Viktualienmarkt gehen und sich bei den einzelnen Verkäufern nach den Preisen der Lebensmittel u. s. w. erkundigen, und dasselbe war am jüngsten Sonnabend auf der Getraideschranne der Fall, wo die Preise für alle Fruchtgattungen (so Korn um 33 Kr., Waizen um 1 Fl. 3 Kr. u. s. w.) zum Er S abermals gestiegen sind, obschon eine außerordentliche 4 asse Getraide (bei 10,000 Scheffel) zugefahren worden waren Auch geht das freilich unverbürgte Gerücht, Se. Majestät habe schon ve Semmel, Brodte ꝛc. mit ausdrücklichen Signaten an das ungs — Präsidium gelangen lassen, betreffend die noch immer öD“ Theurung. Erfüllen solche Wahrnehmungen He 1n 2 Freude, so verkennt auch Niemand die von den Behörden getroffenen Maßregeln, und mit Dank erfährt man so eben wieder, daß in dem am Schrannenplatze gelegenen Regierungs⸗ Gehäude der Schrannen⸗Kommission ein eigenes Lokal angewiesen worden ist, von wo aus sie Käufe und Verkäufe besser zu überwachen vermag. Die Bürger rechnen auf die nächsten drei Sonnabende als die jährlichen drei Normal⸗-Schranntage, nach deren Preis Ergeb⸗ nissen die in Geld zu leistenden Natural⸗-Abgaben regulirt werden Au- jährlich gehen aus begreiflichen Motiven an diesen Tagen die Getraidepreise sehr herab. Ob auch dieses Jahr? Und wenn, so wird es
b Deutsche Bundesstaaten. Bayern. München, 11. Nov. (F.
hat seit seiner Rückkehr von Aschaffenburg hierher J.). Unser König V
nicht aufgehört, die
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Fall sein, um dann wieder desto mehr zu steigen. Dies hört man wenigstens von allen denjenigen behaupten, welche nicht in dem Korn⸗ wucher, im Zwischenhandel u. s. w., sondern in den allgemeinen Han⸗ delskonjunkturen die Hauptursache unserer außerdem gar nicht egreif⸗ baren Theurung suchen. Anderen großen Städten wird das Mast⸗ vieh u. s. w. zugeführt. Wir, um nur dieses Beispiel anzuführen, haben tagtäglich das entgegengesetzte Schauspiel, Hunderte von Ochsen, Schweinen u. s. w. auf der Bahn nach Augsburg, und von da aus nach Württemberg abgehen zu sehen. Und dasselbe gilt von dem Segen der Aerndte. Ist dem aber wirklich so, dann sind unsere Aussichten für die Zukunft in der That keine erfreulichen. Ohne Handel, ohne Fabriken, ist München nur im Stande, seine arbeitenden Klassen zu nähren, in wie fern eine große Stadt nothwendig zahlreiche Hände beschäftigen muß. Aber der Lohn, den diese Beschaͤftigung abwirft stand bis jetzt im genauesten Verhältniß zu der sonst nirgends mehr in solchem Grade vorhandenen Wohlfeilheit der Lebensmittel Aendert sich dies, dann kann es unmöglich ohne Störung auch vieler anderer Verhältnisse geschehen. v
Herr von Oberkamp, unser neuernannter Bundestags⸗Gesand⸗ ter, wird wahrscheinlich schon im Laufe der kommenden Woche Mün⸗ chen verlassen, um zunächst noch auf kurze Zeit nach Karlsruhe und dann auf seinen Posten nach Frankfurt abzugehen.
(W. Z.) Die alle drei Jahre in den Zoll Vereinsstaaten vor zunehmende Volkszählung wird im nächsten Monat bei uns vorge⸗ nommen werden. .“
Regensburg, 15. Nov. (R. Z.) Am verflossenen Sonntag hielt „die Gesellschaft zur Beförderung der Seidenzucht“ dahier, unter Vorsitz des Herrn Reichsrathes und Regierungs⸗Präsidenten, Freiherrn von Zu⸗Rhein, ihre jährliche ordentliche General⸗Versammlung. Aus dem von dem Herrn Direktor Ziegler in selber gestellten Jahres⸗ Berichte geht hervor, daß die Nässe des diesjährigen Sommers auch auf die Seidenzucht einen ungünstigen Einfluß übte, und daß demnach die Aerndte nur 2 ½ Ctr. Cocons betrug, während sie bei besserer Wit⸗ terung sehr bedeutend reichlicher hätte ausfallen müssen. Als Beweis des erfreulichen Fortschreitens der Maulbeerbaumzucht in Bayern th ei - Herr Ziegler mit, daß in den acht Kreisen des Königreichs ““ 517,370 Hochstämme und Buschbäumchen angepflanzt sind worunter der Kreis Oberpfalz allein mit 121,4181 zählt. Es eggeebh sich “ unzweifelhaft, daß der neue Industriezweig der Seidenzucht bei der Bevölkerung Bayerns immer mehr Zuneigung findet. — Am Schlusse r General Versammlung wurde zu der üblichen Verloosung einne Partie seidener Tücher geschritten. Es wurden 100 Stück ausges rielt sümmtlich aus bayerscher Seide gewebt.
1““ Urach. (Sch w. M.) Ein oberamtliches Ausschreiben im Wochen blatte vom 11. November sagt: Es kam in neuester Zeit mehrfach der Fall vor, daß Pferde zu meunschlicher Nahrung geschlachtet wurden. Die höhere Behörde hat in dieser Beziehung erkannt, daß das Aushauen und der Verkauf von Pferde fleisch unter den Zunftzwang der Mezger nicht gestellt werden und von einem Verbietungsrecht der Wasenmeister gegen das Pushauen und Verkaufen solchen Fleisches zum Genusse nicht die Rede sein könne Obwohl nun aber der Genuß des Pferdefleisches nach einem Gutach⸗ ten der oberen Medizinal⸗Behörde an sich als unschädlich erscheint und der Verkauf des Pferdefleisches unter Voraussetzung der gehöri gen Rücksicht auf die Beschaffenheit der zum Genuß für Menschen zu schlachtenden Pferde unbedenklich gestattet werden kann, so ist bvoch die gewöhnliche Fleischschau für dieses Gewerbe nicht ö; bns dern es bedarf für die polizeiliche Kontrollirung und Beschränkung desselben besonderer Maßregeln. Wenn daher in einem Orte Fall vorkommen sollte, daß Jemand mit dem Schlachten von Pfer⸗ b; des Pferdefleisches sich gewerbmäßig befassen 1 hat der Ortsvorstand vorher an das Oberamt Bericht zu
Württemberg.
S SS 8 . 1 18 S en. Karlsruhe. Die Karlsruher Zeitung ent⸗ ehnt aus der zu Freiburg im Breisgau erscheinenden Oberrhei⸗
— eramnnn nrnreeernernrenen.
seler⸗ 4 dieser, hat, trotz der so ergiebigen Aerndte, bereits eine o0 che Höhe erreicht, daß er nicht nur für die ärmeren, sondern selbst I für die Mittelklassen empfindlich wird und man Grund genug hat Sun JSe dem nächsten Frühjahr entgegenzusehen. Man 122 eshall wiederholt die Anlegung von sogenannten Vorraths⸗ V Ferfsfrn, sn chlagn gebracht; allein 2- wohlmeinend auch solche Vorschlage sind, ieten sie doch in der Ausführung so viele Schwie⸗ rigkeiten, daß man sich schwer dazu enerehiegn⸗ 1 9 ESA. S weil in ihren Erfolgen einfluß Zentlichen Aiebel unmittelbarer entgegenwirkend, welche überdies einfacher in Vollzug gesetzt werden kan belaste den Branntwein mit einer höheren Abgabe Ein Br t weinbrenner, der z. B. bei uns jährlich 300 Fl. z8h vürde in Preußen nahe an 3010)0 Rthlr. zu entrichten haben v 1 le man das Ausschenken des Branntweins eben so ie v. des Weines behandeln, d. h. unter strengere Aunfscht nehoeen sg etwa einen Branntwein Accis erheben, wie es auch beim Wein 5 schieht. Man würde wohl nicht gestatten, daß auf Wochen „ 88 Jal rmärkten Wein verzapft werde, während doch der Leib und Seele vergiftende Branntwein aller Orten auf den Märkten in allen 88 1“ Fb darf fius förmliche Branntweinschenken 8882 t sind. Weun irgend eine Beschränkung im Einzeluverkauf und eine erhöhte Abgabe von wohlthätiger Wirkung sein kann so sgre 85 1 5* 7, 8 5 8 1 1 8 S „Könnte man sich dann entschließen, eine varser keachiäre hebungsart der Bier⸗Abgabe einzuführen und letztere vermi d so daß ein wohlfeileres Bier möglich würde, so wäre dadurch 8 leich ein indirektes Mittel gegen das Branntweintrinken gegeben 1988—
Fürstenthum Reuß⸗Lobenstein⸗Ebersdorf. Ebers⸗ dorf, im Nov. (Dorfz.) Im Schulwesen, insbesondere . Lande, giebt sich auch hier in neuester Zeit ein im “ e Lande, giäbt sich auch hier in neuester Zeit ein immer regeres Leben kund So sind im Laufe einiger Jahre nicht weniger als sieben neue Schule nämlich zu Lichtenbrunn, Göritz, Rodenacker, Gebersreuth v e Saaldorf und Oberlemnitz erbaut worden, wozu die Kosten durch sehr bedeutende Beiträge des Landesherrn, theils durch 8 emeinde-⸗Anlagen und nachbarliche Hülfsleistungen aufgebracht wor⸗ den sind. Daß die wenigen Gemeinden, welche noch keine Schul⸗ häuser, sondern gemiethete Schulwohnungen haben, bald diesem B ei spiele folgen werden, haben wir gegründete Hoffnung. Pazu har eine Höchste Verordnung, das Schulwesen betreffend vom 30 Au⸗ gust vorigen Jahres, neben anderen sehr zweckmäßigen Bestimmunge 2 eine Erhöhung des Schulgeldes eintreten lassen, wodurch die ökono⸗ mischen Verhältnisse der Schullehrer merklich verbessert worden sind
111“ 8 so⸗ 2. — 92 b Ie⸗ Kastonn Hang Sde b 8 84 88 Der Kleine Rath des Kantous Basel⸗Stadt hat in seiner Sitzung vom 4. November die von den drei vorörtlichen Ständen übersandten Schreiben ebenfalls beantwortet. Neben Verdankung der gemachten Mittheilungen gegen alle drei Stände wird gegen Luzern das Vergnügen 11““ daß manche frühere Befürchtung wegfalle, und wenn auch nicht aller Stoff zu Besorgnissen entfernt sei, so getröste man sich doch hierseits der freundeidgenössischen Zusicherung, daß Luzern bestrebt sein “ guch für die Zukunft nur auf bundesgemäßem friedlichen und ber söhnlichen Wege auf Erledigung dieser traurigen Verwickelungen hin⸗ zuarbeiten, womit schließlich die Versicherung verbunden wird, daß
nischen folgende Bemerkungen: Die gröff s schen folgende Bemerkungen: Die nahe Eröffnung unserer Kam⸗
mern erregt mannigfache Wünsche und Erwartungen im Volke, und es ist um so natürlicher, daß sie eben jetzt öffentlich ausgesprochen werden, als man hoffen kann, daß entweder die Regierung selbst oder ein Mitglied einer oder der anderen Kammer davon Kenntniß. nehme und zu gelegener Zeit zur Sprache bringe. In dieser Aüa- sicht erlauben wir uns, die Aufmerksamkeit auf einen schon wiederholt in Auregung gebrachten Gegenstand zu lenken; wir meinen die Brannt⸗ weinbrennereien. Es ist eine Thatsache, die nicht mehr geleugnet werden mag, daß die Pest des Branntweintrinkens auch in unserem Lande bei den unteren Volksklassen furchtbar überhandgenommen hat so daß in manchen Gegenden schon jetzt die nachtheiligsten Folgen sichtbar sind. Die geistigen und physischen Kräfte dieser Menschen Füthen zerrüttet, die häuslichen Verhältnisse gestört und das Wohl gar vieler sonst fleißiger Familieu bedroht. Wir haben zur Zeit keine Mäßigkeits⸗Vereine, welche dem Uebel entge genarbeiten, und doch ist unverkennbar, daß Mittel aufgefuͤn den werden sollten, die geeignet sind, die weitere Verbreitung dieses pestartig ansteckenden Verderbnisses zu hindern. Es wird dies um so mehr zur Pflicht, als gerade in gegenwärtiger Zeit durch die zahlreichen großen Brennereien zugleich eine große Masse der noth wendigsten Lebensmittel aufgezehrt und dadurch dem ärmeren Bürg er entzogen wird. Denn bei weitem der größte Theil unseres Se. weins wird aus Frucht und Kartoffeln gewonnen, und der Preis
auch Basel, so viel an ihm liege, stets in gleichem Sinne einzuwirken trachten werde. Gegen Zürich spricht der Rath seine Freude liber die bundesbrüderliche freundeidgenössische Sprache in dessen Zuschrift “ Raaeceszefelb⸗ sei geeignet, den gewünschten Erfolg zielen; der Beschluß vom 31. August habe nämlich den größeren Theil der katholischen Stände nashihes. ” bmseren schonendes brüderliches Euntgegenkommen in Verbindung mit 8 rsöh⸗ nenden Maßregeln von Seiten Aargau's könne die Ferle ten Ge⸗ fühle beruhigen und das zerrüttete Zutrauen wiederherstellen. d. 8 knüpft der Rath die Erwartung, Zürich werde seine versö Bemühungen fortsetzen und wünscht' seine versöhnlichen gen set id wünscht namentlich, es möge durch Ver⸗ wendung bei Aargau dahin zu wirken suchen, daß dieser Stand uf dem Wege gesetzlicher Verfügungen das Seinige thue und gerechten Erwartungen zu entsprechen und die nöthi e 80 bähe- gung zu gewähren. Gegen Bern wird nach Verbae. d Leeh- theilung eine ähnliche Erwartung ausgesprochen und Feeeh. 82 dürfte namentlich Berns Ansehen und Einfluß auf Aargau 889 “ S W“ sein, weshalb es gebeten wird, in Fortsetzung see Bemühungen zur Aufrechthaltung des Friedens und der Ruhe bei Aargau in versöhnlichem Sinne einzuwirken. Gegen alle drei Stä wird die Versicherung ausgesprochen, daß Basel, wie bisher S b85 künftig, fortfahren werde, das Seinige zur Erhaltung des Fri in der Eidgenossenschaft beizutragen. 8 S
8 Jö“ (Desterr. Beob.) Der Regierungs⸗ Ra hat an Zürich und Bern auf deren Schreiben vom 26. Und 25. Oktober nachfolgende Antwort erlassen: 1 „Mit Kreisschreiben von Bern, den 25sten (Zürich, den 26sten I. M
werden wir von demjenigen Schreiben in Kenntniß gesetzt, welches Il 868 den hohen Vorort Luzern binsichtlich der dortigen neuesten Creignisse Flasen habt. Indem wir diese Mittheilung bestens verdanken, finden wir uns 2 1 anlaßt, Euch zu bemerken, daß wir unsererseits den Heraussorderun 8 8e. letzteren Standes nie eine große Bedeutung beimessen konnten und folches jetzt um so weniger thun können, als die beiden hohen Mitvororte 4 ihnen gebührende Stellung, gegenüber den obwaltenden bundeswidtigen Be⸗ strebungen, eingenommen und sich darüber mit verdankenswerther Bestimn * heit und Offenheit ausgesprochen haben, auch Zürich als künftiger e nebstdem noch besonders diefenigen Schritte bezeichnete, zu denen es sich veranlaßt sehen würde, wenn die Regierung von Luzern, als gegenwärtiger eidgenössischer Vorort, ihre Stellung so weit verkennen würde 8o86 die 5 tegrität der Eidgenossenschaft oder der Friede des Landes gefaheber ee
könnte.“ Moldau und Wallachei. Bucharest, 27. (Wien. Z.) Unser Fürst kam am
12ten I. M. gegen Mittag mit dem Dampfschiffe in Giurgewo
und wurde daselbst von einer Deputation des Verwaltun 8. N hs und von den übrigen ihm dahin entgegengereisten Bofaran nin den ihm gebührenden Chrenbezeigungen empfangen. Nachdem er hee Tage Quarantaine gehalten, ist er heute mit großem Pomp in die
Hauptstadt eingezogen. La Plata-Staaten.
Paris, 14. Nov. Man erfährt nun, daß wenige Tage vor Abgang der letzten Nachrichten aus Montevideo vom 24. August der französische Konsul daselbst mit dem das argentinische See rungsheer befehligenden General Oribe eine Konferenz gehabt hatte worin man über folgende Punkte übereinkam: „Kein Franzose soll in
— † Okt.
Zukunft beunruhigt werden. Man kann in die Wohnung eines Fran- zosen nur kraft eines geschriebenen Befehls der höheren Autorität —
dringen. „Wenn Montevideo mit Sturm genommen wird, so wird die französische Flagge ein Zeichen des Schutzes sein. Man wird den 8 Franzosen, die Pässe verlangen sollten, solche gewähren.“ 8
erscheint uns eine andere Maßregel, Man
Mittwoch den 22 en Nov.
Breicher und dem eigentlichen Uebel