21 Ro. für B. G. und 18 Ro. für R. D., und war nur einzelnes dazu 1. 8 8
85 114“ 1“ 11“ “ üeee. * 1
8 ; 4 Auf diese letzte Lösung wird die Eisenbahn⸗Frage, aller Wahr⸗
Personen 8 S. scheinlichkeit nach, zuletzt hinauslaufen; aber es ist bezweifeln, 8.
624,712 3722 253,922 35 man sich noch während der Dauer der diesjährigen Session über die
588,679 4364 246,581 12 Nothwendigkeit derselben verständigen werde. Es giebt viele Leute,
1841 12,613 576,206 4584 243,621 1 welche noch immer nicht an dem Gesetze von 1842 und an den gol⸗
1842 14,274 554,911 5024 239,927 — denen Aussichten, die es den begünstigten Kapitalisten eröffnet, ver⸗
1843 14,7723 607,991 3410 273,105 3 zweifeln wollen. Bei dem großen Einflusse, welchen diese Leute be⸗
bis Ende Oktbr. It8 sherze n es sehr e — “ sich doch noch san⸗
A 1 8 22 „ 5 hließt, einen neuen Versuch zu machen, die Kammer zur Konzession
Die Linz⸗Gm ee 18 282,95 . 11 8r einer oder der anderen Eisenbahn auf die Bedingungen des Gesäßes
9 deutsche Fr. g1-9. 8 . von 1842 hin zu bewegen. Ja, es sind nicht einmal alle Meinungen
Del., gech af lhen die Resultate ihres Betriebs seitdem Jahre 1839: darüber einig, ob ein solcher Versuch wirklich vergeblich sein würde. Personen Salz u. Güter Klafter Einnahme 1
Ctr. Brhlz. s
734,958 1284 178,116 1
794,493 1586 194,285 44
zu haben. . 8 Einfuhrwaaren. Salz. Die im vor. Jahr zuletzt angekommene La⸗ 1A1AXAX₰“X*“ dung Terravechia ist nach und nach zu 77 Ro. S. vom Bord verkauft. 8 2b 2* 1ee —8 Von einer Ladung St. Ubes wird zu 68 Ro. vereinzelt. Liverpool fein 1 Das Abonnement beträgt: 8b aus dem Keller zu 65 Ro. gemacht. 2 Kthlr. für ¼ Jahr. 4 Rthlr. - ¾ Jahr. eI1I1IMI1“X““ in allen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung. 8 Insertions-Gebühr für den Uaum einer Zeile des . Anzeigers 2 Sgr.
ü.E vns LE111““ 1u““ ö“ Eeein1uup* 11 19 . “ 11“”“ . Post-Anstalten des In- und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Anng. Preuss 8 Zeitung: Friedrichsstrasse Nr. 72.
1839 1840
10,479 10,748
ö““ Iö
London, 16. Febr. (B. H.) Getraidemarkt. Seit Montag 1 haben wir nur geringfügige Zufuhren von englischem Weizen am Markte gehabt, wofür die vollen Preise jenes Tages bedungen sind. Verzollte, fremde Waare hält man zu höheren Preisen, beschränkt dadurch aber den Absatz. In Bond ist nicht viel umgegangen, die wenigen Abschlüsse, welche stattgefunden haben, waren aber eher etwas vortheilhaster für die Verkäufer. — Es giebt mehr Frage für beste Malz⸗Gerste, doch können wir unsere Notirungen nicht erhöhen. — Erbsen und Bohnen unverändert. — Hafer ist völlig so theuer, wie zu Anfang der Woche, das heutige Geschäft war aber nicht bedeutend.
1839 103,713 Handels- und Börsen-Nachrichten.
1840 1841 1842 1843
113,672 109,660 121,155
117,474
bis Ende Oktbr.
Die
53,333 Fl.
Dieselbe wird blos zum Transport von Brennholz aus den
769,598 717,201 670,962
3722 5198 1378
Die Meile kostete demnach
Pürglitzer Waldungen nach Prag benutzt.
Die Lokomotiv⸗Eisenbahn von Mestre nach Padua. Vom 13. Dezember 1842, als dem
Tage der Eröffnung der ganzen Strecke, bis zum 30. November 1843, wurden auf derselben 303,131 Personen befördert und 689,590 Lire eingenommen.
Die Lokomotiv⸗Eisenbahn zwischen Mailand und Ihre Länge beträgt 2 deutsche Meilen. einem Kapital von 1,200,000 Lire hergestellt; die Meile kostete mit⸗
Sie ist 6 deutsche Meilen lang.
Monza.
hin 600,000 Lire.
Sie unterhält 4 Lokomotiven für den Betrieb. betrug, vom 1. Januar 1843 bis 30. Juni 1843, 133,169 Personen.
Im ersten Semester 1842 wurden dagegen 157,378 Passagiere be⸗ Die Einnahmen
197,268 56 200,551 — 190,657 21
Prag⸗, Pilsner oder Prager Pferde⸗Eisen⸗ bahn. Sie ist 6 ½ Meilen lang und wurde mit einem Kapital⸗Auf⸗ wande von 340,000 Fl. hergestellt.
fördert, also um 24,209 weniger im Jahre 1843.
in demselben Zeitraume 1843 betrugen 143,117 Lire 80 Cent. und im Jahre 1842 170,866 L. 5 Cent., folglich im Jahre 1843 weniger um Im Juni 1843 allein fuhren 2846 Reisende
27,748 L. 25 Cent.
weniger als im Jahre 1842. Im Jahre 1841 wurden 350,600 Per⸗ sonen befördert und hierfür 110,000 Fl. eingenommen.
Die Preßburg⸗Tyrnauer Pferdebahn. Die war auf 6 Meilen Länge von Preßburg bis Tyrnau mit einem Ka⸗ pitale von 600,000 Fl. veranschlagt; die Meile daher auf 100,000. Im Jahre 1841 wurden auf dem bis jetzt fertigen, 3 deutsche Mei⸗ len langen Theile bis Pösing 52,000 Personen und 80,469 Centner Güter befördert und hierfür 14,400 Fl. eingenommen. 1 Oesterreich zählte also am Schluß des Jahres 1843 95 ⅞ deut⸗ che Meilen Eisenbahnen, wovon 60 Meilen mit Lokomotiven und 35 mit Pferden befahren werden, und welche sämmtlich mit einem
Kapital⸗Aufwande vo
wurden.
Paris, 17. Febr. Das Ministerium scheint noch immer nicht mit sich einig darüber zu sein, welche Wendung der Eisenbahn⸗ Frage gegeben werden soll. Das Journal des Travaux publiecs will indessen wissen, daß die persönliche Ansicht des Herrn Dumont dahin gehe, das Gesetz von 1842 fallen zu lassen, und den Kammern
inen neuen Entwurf vorzulegen, in welchem blos die Grundzüge des Zusammenwirkens des Staates und der?
Bau der großen Eisenbahnlinien vorgezeichnet werden würden, so daß es den Kammern überlassen bliebe, die praktischen Einzelnheiten, und namentlich die Zahlen, nach eigenem Ermessen festzustellen. W auf diese Weise ein neues Eisenbahn⸗Gesetz unter der ausschließlichen Verantwortlichkeit der Kammern zu Stande kommt, so, fährt das ge⸗ nannte Blatt fort, beabsichtigt Herr Dumont, mit der größten Eile zu der Ausbietung des der Privat⸗Speculation überlassenen Theiles der
Eisenbahn⸗Unternehmungen zu schreiten. Sollten
der vorherrschenden Mißgunst gegen die Kapitalisten⸗Gesellschaften zu gewärtigen steht, die von den Kammern aufgestellten Bedingungen so beschaffen sein, daß sich keine Unternehmer fänden, die auf dieselben eingehen möchten, so gedenkt Herr Dumont Zeit genug zu haben, um noch in der gegenwärtigen Session ein zweites Eisenbahn⸗Gesetz zur Annahme zu bringen, durch welches dem Staate die vollständige Aus⸗ führung der Eisenbahnen auf eigene Rechnung zugesprochen wird.
85
ctien⸗Gesellschaften bei dem
nahe an 30 Mill. Gulden C. M. hergestellt (Journal des Oesterr. Lloyd.)
Sollten aber, wie dies bei
Sie wurde mit
Königsberg, 17. Febr. Gerste 33 — 35,
auf 34 a 35 Rthlr. nach
zu haben. Heutiger Landmarkt: Weizen. Zufuhren 18 öö.. BBö Heu pr. Ctr. 12 ½ Rationsbunden 6 a 6 ½ Rthlr. Kartoffeln 14 Sgr. Tabacksmarkt.
E1ö111. hierfür
als man seither glaubte.
bereits geräumt.
pro Wispel: Weizen: Roggen: 36 — 34 »
O Wien, 16. Febr.
Die Frequenz
gen werden.
Diese Bahn
nutzt wurde.
Wenn
ihre Heimat zu versügen hätte. St. Petersburg, 13. Febr.
Woche blieb es flau damit.
Weizen 46 — 67, Roggen 34 — 36, große kleine Gerste 28 — 32, 36 — 45, weiße Erbsen 32 — 38 Sgr. pro Schfl., 110 — 130 Sgr. Die Zufuhr war mittelmäßig.
Stettin, 21. Febr. (B. N. d. O.) Roggen in loco unverändert, 34 à 35 Qualität gehalten, pr. Frühjahr 33 4142¶ Rthlr., Juni/Juli 35 Rthlr. bezahlt, auf beide Termine mehr angeboten und noch
Roggen. Gerste. 12 4
25 à 27, 16 ³ 18 a 17 ½ Sgr. nach Qual. — Stroh pr. Schock in
Die Zufuhren waren in dieser Woche schwächer, und es ist braune Waare von 4 bis 4 ½ Rehlr. bezahlt worden.
Anschein, als wenn die Vorräthe auf dem Lande sich doch rascher räumen, Namentlich soll in der Gegend von Schwedt viel
für vorpommersche Rechnung gekauft sein.
Magdeburg, 21. Febr. Höchster und niedrigster Getraide⸗Marktpreis
11“ 48 — 42 Rthlr. Gerste: 30 — 29 Rthlr. u“ Hafer: ““
Die großen Opfer, welche die Direction unse⸗ rer National⸗Bank im Jahre 1842 brachte, um durch Anschaffung neuer Maschinen zur Fabrication der veränderten Banknoten diese letzteren gegen Verfälschung zu sichern, scheinen leider den gewünschten Zweck nicht zu er⸗ reichen, da fast jede Woche bei den hiesigen Kassen falsche Noten eingezo⸗ Besonders sind die 10 Gulden⸗Noten ein Gegenstand dieser verbrecherischen Fabrication, die aber an verschiedenen Orten von verschie⸗ denen Genossen jedoch mit solcher Geschicklichkeit getrieben wird, daß es bisher nicht möglich war, diesem gemeinschädlichen Treiben zu steuern. Bunzlau in Böhmen wurde kürzlich eine solche Falschmünzerei mit 10 Gul⸗ den⸗Noten entdeckt, wo zur täuschenden Nachahmung die Lithographie be⸗ Die Theilnehmer dieser Fälschung sind sämmtlich bereits er⸗ mittelt und dem Kriminalgerichte übergeben worden.
Das kürzlich erfolgte Verbot, andere Effekten an unserer Börse zu ne⸗ goziiren, als solche, die im Courszettel gesetzlich notirt sind, wird, mit Aus⸗ nahme von gewissen waghalsigen Börsenspielern, im übrigen allgemein als eine sehr wohlthätige Anordnung dankbar anerkannt; es war aber auch hohe Zeit, wenigstens in dieser einen Beziehung dem hiesigen Börsen⸗Unfug zu steuern, der in solcher Ausdehnung und von einer so großen Menge Unbe⸗ rufener, mit Ausnahme etwa von Paris, sonst gewiß in keiner Stadt des Kontinents geübt wird. Die neue Anordnung wird jedoch wohl nur an der eigentlichen Börse in Wirksamkeit bleiben; wer das Treiben auf der spottweise so genannten kleinen Börse in gewissen Kaffeehäuseen der Leo⸗ poldstadt durch Augenschein kennen zu lernen und die armseligen Schacher⸗ genossen in diesen Trughöhlen des Karten⸗ und Actienspiels zu beobachten Gelegenheit hat, der wird mit Bedauern finden, daß der leidige Papier⸗ schwindel bei uns keinesweges blos an der Börse sein verderbliches Wesen treibt. Den ruinösen Folgen und der so beklagenswerthen Ausbreitung die⸗ ses Wettspiels, besonders mit industriellen Actien, wie es in gewissen Kaffee⸗ häusern an der Tagesordnung, könnte nur durch strengere Haͤndhabung der Fremden⸗Polizei begegnet werden, welche die eigentliche Beschäftigung der vielen auswärtigen, sogenannten Handelsleute sorgfältiger zu kontrolliren, und gegen jene, welche nicht wirkliche Handelsgeschäfte treiben und redlich erworbene Subsistenzmittel nicht nachzuweisen vermögen, die Abschaffung in
Waaren⸗Umsatz: talg, erste Sorte, 5000 Pud zu 30 5 Rub. per Berk., mit 25 Rub. Hand⸗ geld, pro August, den Rest des Geldes bei Lieferung der Waare.
iga, 12. Febr. (B. N. d. O.) Flachs. ige. 8 1 88d geschn. und Risten⸗Dreiband, ohne Beigabe von Kron, konnte nur ½ Ro. niedriger als zuletzt begeben werden. Späͤter, wo die starke Zufuhr nachließ, und seit Freitag, wo sie für diese Zeit schwach war, befestigten sich die Preise wieder auf 24 ½ Ro. für Kron,
Hafer 18 — 20, graue Erbsen das Schock Stroh
Hafer. Erbsen. J 6 Wspl. 32 à 34 Rthlr. 8 w b 8 Madrid,
Hull, 12. Febr. (B. H.) richte vom 1sten d. M. hat sich nach und nach eine bessere Frage für alle Gattungen Getraide zu erkennen gegeben, und die entschiedene Sprache des Ministeriums, mit Bezug auf die Korngesetze, hat sowohl den Käufern als Verkäufern mehr Vertrauen eingeflößt. für alle Sorten verzollten Weizens um 1 bis 2 Sh. und es zeigt sich mehr Meinung für Geschäste auf Lieferung im Frühjahre. fuhren von fremder Gerste, und einheimische ist völlig 1 Sh. gestiegen; Erbsen und Hafer haben einen ähnlichen Avanz erfahren. Leinsaamen ist fest und Leinkuchen holen unsere Notirungen. Rappsaamen ist in besserer Nachfrage. Rappkuchen sind in gutem Begehr, und vergriffen. Knochen flau.
9. Febr. Handels, der Schifffahrt und der Finanzen der Insel Puerto Rico im
Getraidemarkt. Seit unserem Be⸗
Wir erhöhen unsere Notirungen
Wir sind ohne Zu⸗
Aus einer hier erschienenen Darstellung des
Jahre 1842 geht Folgendes hervor:
Es hat den
Auf einigen anderen Stellen ist
18 ½ — 18 5
Blos zu geführt.
Von gelbem Licht⸗
In den ersten Tagen der
“
Spanische 59. Amerikanische Brasilianische Bremer Daänische Frranzösische
Hamburger
Holländische 8 18
Englische G
Oldenburger
ortugiesische Sardinische
An Zollgebühren gingen ein:
An Eingangszoll An Ausgangszol An Tonnen⸗ und Ankergeld
Die Einfuhr erreichte einen Werth von 5,757,103 Piastern 84 Ctos, und zwar führte ein Spanien selbst für 866,773, die Insel Cuba für 192,492, die verschiedenen westindischen Inseln, die nicht zu Spanien gehö⸗ ren, für 2,349,994, die Vereinigten Staaten Nord⸗Amerika's für 1,320,624, Deutschland für 224,145, Brasilien für 54,977, Frankreich für 32,970, England für 113,192, Italien für 7301, die ehemaligen spanischen Kolo⸗ nieen des amerikanischen Festlandes für 380,159, und die englischen Be⸗ sitzungen in Nord⸗Amerika für 14,892 Piaster. von obiger Summe zum Betrage von 3,410,577 Piaster ein. gegenstände der Einfuhr waren Getraide, Baumwolle, Leinwand, Wein, Oel, Fische, Holz, Metalle, Fettwaaren, Kürschnerwaaren, Seidenstoffe, Fleisch, Wolle, Früchte und Spezereien.
Der Werth der Ausfuhr betrug 6,429,257 Piaster 35 Ctos. von gingen nach spanischen Häfen 981,752, nach Cuba 28,760, nach den übrigen westindischen Inseln 692,595, nach den Vereinigten Staaten Nord⸗ Amerika’'s 2,464,513, nach Deutschland 572,650, nach Brasilien 12,514, nach Dänemark 44,323, nach Frankreich 794,601, nach Holland 10,208, nach England 318,771, nach Italien 249,791, nach Preußen 2377, nach dem ehemaligen spanischen Kolonieen des amerikanischen Festlandes 22,248 und nach den englischen Besitzungen in Nord⸗Amerika 232,080 Piaster. Davon wurde zum Werthe von 1,563,108 Piastern unter spanischer Flagge aus⸗
Spanische Schiffe führten Die Haupt⸗
Da⸗
Die ausgeführten Artikel und deren Werth in Piastern waren folgende: Zucker⸗Branntwein für 52,440 P., rohe Baumwolle für 141,230, Zucker für 3,216,734, Kaffee für 1,281,243 P., rohe Häute für 51,034, Rindvieh für 117,033, Zuckerhonig für 455,658, Taback für 268,663, andere Pro⸗ dulte für 43,004, edle Metalle für 93,238, nicht erzeugte Produkte für 4336, aus dem Entrepot für 704,640 P. Spanien führte unter eigener Flagge zum Werthe von 1,059,266 Piastern 31 Ctos., das Ausland unter spanischer Flagge für 2,353,013 P. 79 Ctos. und unter fremder Flagge für 2,345,123 P. 74 Ctos. ein. Spanien führte unter eigener Flagge aus für 1,00 das Ausland unter spanischer Flagge für 562,335 P. 84 Ctos., und unter fremder für 4,864,208 P. 14 Ctos. Einfuhr um 671,853 P. 54 Ctos.
auf der Insel selbst
2,513 P. 37 Ctos., Die Ausfuhr überstieg den Werth der
die ausliefen 509 3
Schiffe, die einliefen,
594 14 34 57 10
91
Piaster. Ctos. 1,026,266 95 313,201 25 98 882
8
1111“
Bekanntmachungen.
Nothwendiger Verkauf. Land⸗ und Stadtgericht zu Bromberg.
*
8
Das dem Dr. Carl Friedrich Wilhelm Vollmer ge⸗ hörige, zu Schroettersdorf bei Bromberg sub No. 2. 8 rbpachtsrechten verliehene Etablissement, abgeschätzt auf 6460 Thlr. 1 Sgr. 5 Pf., zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Regi⸗ 1 soll am 3. Juni 1844, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle sub⸗
belegene, zu
stratur einzusehenden Taxe,
hastirt werden.
5 1165 b]
Die der h Mühle wird von da ab verk
bot abgegeben werden sollte, auf anderweitige sechs IJahre verpachtet werden, wozu wir auf
auft oder, w
Belanntmachung. iesigen Stadt⸗Kommune gehörige Werder⸗ Ende Juni dieses Jahres pachtlos und soll
enn kein angemessenes Ge⸗
den 23. April dieses Jahres, Vormittags
„um 11 Uhr, 8 uf dem rathhäuslichen Fürsten⸗Saale einen Licitations⸗ Termin anber Die Muhle massiven Gebä ber⸗Rad⸗Gän
guch die
hin geleg
werden.
sicht vorliegen.
Breslau, Der Ma
aumt haben. besteht aus zwei aneinander stoßenden Panzer⸗ und 3 Sta⸗ Mit der Mühle sollen s zur Werder⸗Straße nebst dem im Situations⸗ des Platzes vor der Mühle ver
Die Verkaufs⸗ und re 8 wie der Situations⸗ icitations⸗Termin in
uden, in welchen 6 ge befindlich sind.
am westlichen Giebel bi eenen Gebäude bezeschneien Theile
v. Verpachtun Plan, werden 4 unserer Rathediener
den 13. Februar 1844.
gistrat hiesiger Haupi⸗ und Residenzstadt.
d
lane Pögn⸗
„Bedingungen, ochen vor dem stube zur Ein⸗
[144 b] Bekanntmachung. Sämmtliche Herren Actionairs der Berliner Land⸗ und Wasser⸗Transport⸗Versicherungs⸗Gesellschaft laden wir hierdurch mit Bezug auf den Inhalt der Artikel 25, 26 und 31 des Gesellschafts⸗Vertrages vom 14. Juli 1841 zu der
am 5. März d. J., Nachmittags 4 Uhr,
im Lokale der Börsenhalle stattfindenden ordentlichen General⸗Versammlung ergebenst iim. Berlin, den 13. Februar 1844. E1
Die Direction der Berliner Land⸗ und Wasser⸗Trans⸗ port⸗Versicherungs⸗Gesellschaft.
H. Jacobson. A. Guilletmot.
ibel. vs Lion. M. Cohn.
S. Herz.
222 2 23. Mai vorigen Jahres ist während eines zu⸗ fälligen und vorübergehenden Aufenthalts in Berlin die als Erzieherin in dem Gräflichen Schlosse Forder⸗ Glauchan wesentlich wohnhaft gewesene Miß Rebecka Collper gestorben. Ihr Geburtsort ist eben so wenig wie ihr seüherer a zu ermitteln gewesen. Ob sie irgendwo ein Testament errichtet hat, weiß man nicht, und ihre gesetzlichen Erben sind gänzlich unbe⸗ kannt. 3
Es werden daher alle, welche als Erben, Gläubiger oder sonst aus irgend einem Grunde Ansprüche an den Nachlaß der genannten Verstorbenen zu haben lauben, hierdurch geladen, bei Strafe des Ausschlus⸗ ses und bei Verlust ihrer Ansprüche, so wie der Rechts⸗ wohlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand,
den 22. Juli La,
u rechter früher Gerichtszeit im Justizamte allhier ge⸗ sa,ect⸗ erscheinen, sich rücksichtlich als Erben anzu⸗ melden und gebührend zu legitimiren und ihre Forde⸗
A 11 g em ei n er A nz e i g er.
V
gen, darüber mit dem verpflichteren Kontradiktor recht⸗ lich zu verfahren, binnen vier Wochen zu beschließen und den 20. August 1844
der Inrotulation der Akten,
den 28. September 1844 aber der Publication des gesprochenen Erkenntnisses, welches rücksichtlich der in diesem Termine Ausbleiben⸗ den für publizirt erachtet werden wird, sich zu gewär⸗ tigen. Auswärtige Betheiligte haben zur Annahme künfti⸗ ger Verfügungen eine in Glauchau wohnhafte geeignete Person mit Vollmacht zu versehen.
Gräflich Schönburgsches Justiz⸗Amt Forder⸗Glau⸗ chau im Königreiche Sachsen, den 9. Februar 1844. 1 Sert llgs. Vollert [223] Nalayntwachung,
Die öffentliche Ausstellung von Werken der bildenden Kunst bei der Königlich sächsischen Akademie derselben zu Dresden, wird für das Jahr 1844
Sonntags den 7. Juli eröffnet werden, und es ist als letzter Zeitpunkt zur Ein⸗ lieferung der auszustellenden Gegenstände der 1. Juli festgesetzt worden. Spätere Zusendungen würden dann nur noch an den unbesetzt gebliebenen Räumen aufge⸗ stellt werden können. 1
Vom 9. September dieses Jahres an können die ein⸗ gesendeten Gegenstände wieder zurückgenommen werden.
Dresden, am 16. Februar 1844.) 8
om a
Der akademische Rath.
EI1I1“
v11u1.“ “
u“
rungen und Ansprüche zu liquidiren und zu bescheini⸗
n Hun 89 hs „neaf⸗d478 . 16 ℳ,6 0
1“
Literarische Anzeigen. 21 E. H. Schroeder in Berlin, Lin⸗ den 23, Jagorsches Haus, ist eben erschienen: Briefe auf einem Ausfluge nach Italien, Siecilien und Malta von Ernst Wilhelm Bitter, Geh. Reg.⸗Rath. Nach seinem Tode herausgegeben. 8. Velinpapier. Geheftet. Preis 25 Sgr.
Die Handels⸗Akademie in Danzig
[121 b] betreffend. 1 1
Mit dem 1. April d. J. beginnt der neue Kursus in beiden Klassen der Anstalt; die Vorkenntnisse der auf⸗ zunehmenden jungen Leute in allen Gegenständen des dargebotenen Unterrichts bestimmen die Aufnahme in eine oder die andere Klasse, und die Verpflichtung zur Theilnahme geschieht für Ein Jahr bis 31. März 1845. — Der ganze Unterricht ist auf 32 Stunden wöchent⸗ lich in jeder Klasse vertheilt. Die Meldungen geschehen bei mir, wo auch die Bedingungen der Aufnahme zu
erfahren sind; für solche Personen, welche den Unter⸗ 8 richt nur theilweise wahrnehmen wollen, wird ein be- sonderes Uebereinkommen getroffen. — Seit bald 12
Jahren hat sich erwiesen, daß die Anstalt geeignet ist,
die erforderliche Ausbildung für den Kaufmannsstand . allen anzueignen, welche, mit der Befähigung dazu, zu- gleich Folgsamkeit, Fleiß und Ausdauer vereinigen.
Eine baldige Meldung vor dem 1. April ist um so
wünschenswerther, als ein späterer Eintritt immer mit einigen Inkonvenienzen verbunden ist. Danzig, den 5. Februar 1844. Richter,
Ir ak nos Direktor der Anstalt.
Amtlicher Theil. Inland.
Frankreich.
Vereinigte Staaten von Nord⸗Amerika.
HSnhalt.
Berlin. Personal⸗Veränderungen in der Armee. — Danzig.
Städtisches Schul⸗ und Armenwesen. — Elbing. Bernsteinfischerei. Nastenburg. Sparkassen.
Deutsche Bundesstaaten. Württemberg. Stuttgart. Handels⸗ Kammer. Baden. Karlsruhe. Leichen⸗Beraubung. — Kur⸗ hessen. Kassel. Stände⸗Verhandlungen. — Sachsen⸗Weimar⸗ Eisenach. Schreiben aus Weimar. (Befinden der Großherzogin; Ordens⸗Verleihungen.) — Sachsen⸗Altenburg. Altenbur g. Gustav⸗ Adolph⸗Stiftung. — Holstein. Kiel. Zunehmende Vergrößerung der Stadt.
Paris. Die Ereignisse auf Otaheiti. — Briefe aus Pa⸗
Das Budget von Algerien; die Besitznahme
ris. (Die Kammern. — Der
der Insel Tahiti; das Gesetz über den öffentlichen Unterriicht. — Herzog von Montpensier; die legitimistischen Wahlen; Vermischtes.)
Großbritanien und Irland. London. Hof⸗Nachricht. — Rückblicke
auf die Kabinets⸗Debatte über die irländischen Angelegenheiten.
Niederlande. Aus dem Haag. Bevorstehende Abreise der Prinzessin von Oranien nach dem Haag. — Vulkanische Ausbrüche auf Ternate. — Ein Werk über die Kultur des Thee's.
Schweiz. Basel. Der protestantisch⸗kirchliche Verein.
Spanien. Briefe aus Madrid. (Der Aufstand im Süden. — Bul⸗ wer; Graf Bresson; der Banquier Salamanca; Adressen des Senats und der Deputirten⸗Kammer an die Königin und die Königin⸗Mutter; Blicke nach Portugal.) — und Paris. (Das Dampfschiff „El Balear“.)
Griechenland. Schreiben aus Paris. (Die Finanzlage und Reguli⸗
rung der Zinsenzahlung an Frankreich.)
Schreiben aus New⸗ York. (Stellenwechsel; Auslieferungs⸗Vertrag mit Frankreich; van Buren; Schwankungen im Geldverkehr; Postwesen.)
Eisenbahnen. Naumburg. Thüringische Bahn. — Liegnitz. Bahn von Liegnitz nach Glogau. — Paris. Ministerieller Eisenbahn⸗Plan. —
Beabsichtigter Versuch mit einer Luft Eisenbahn. — Livorno. Eröffnung der Eisenbahn zwischen Pisa und Livorno.
Handels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin. Börse. — Königs⸗ berg, Stettin, Breslau, Magdeburg, Hamburg und St. Petersburg. Marktbericht. — Paris. Börse.
Amtlicher Theil.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: b Dem bei der Kommission zur Revision der Bücher und Rech⸗ nungen der Bank und der Seehandlung zu Berlin angestellten Ge heimen Rechnungs⸗Revisor Meinertz den Titel und Rang eines Rechnungs⸗Raths zu verleihen; und
Den Kaufmann Stephan Binney in Halifax zum Konsul da⸗ selbst zu ernennen; so wie
Dem Schlossermeister Christian Schmidt zu Koblenz das Prädikat als Hof⸗Schlosser; und
Dem Tischlermeister Johann Hubert Zier zu Brühl das Prädikat als Hof⸗Tischler zu verleihen. 8
— —
Angekommen: Der Bischof de angelischen Kirche und General⸗Superintendent der Provinz Pommern, Dr. Ritschl, von Stettin. 1 .
Uichtamtlicher Theil. Inland. .
Berlin, 24. Febr. Das heute ausgegebene Militair⸗
Wochenblatt macht folgende Personal⸗Veränderungen in der Armee
bekannt: Maron, Hauptmann a. D., zuletzt aggregirt dem 28sten Infanterie⸗Regiment, der Charakter als Major beigelegt. Schulz, Hauptmann vom 18ten Infanterie⸗Regiment, als Major mit der Regiments⸗Uniform mit den vorschr. Abz. f. V., Aussicht auf Civil⸗ Versorgung und Pension, der Abschied bewilligt. von Heydebrandt, Oberst⸗Lieutenant und Commandeur des 11ten Husaren⸗ Regiments, als Oberst, Wasserschleben, Hauptmann vom 17ten Infanterie⸗ Regiment, als Major, Beiden mit der Regiments⸗Uniform mit den vorschr. Abz. f. V. und Pension der Abschied bewilligt. M artitz, Oberst und Brigadier der 1sten Artillerie⸗Brigade, als General Major, Rosenberg, Oberst⸗Lieutenant, aggregirt der 3ten Artillerie⸗ Brigade, Crüger, Oberst⸗Lieutenant derselben Brigade, als Obersten, Höpffner, Major und Artillerie⸗Ofsizier des Platzes Graudenz, unter Beförderung zum wirklichen Stabsoffizier, sämmtlich mit Pen⸗ sion zur Disposition gestellt. Bei der Landwehr: von Möller, Hauptmann vom 2ten Bataillon 5ten Regiments, als Major mit der Regiments⸗Uniform mit den vorschr. Abz. f. V., der Abschied bewilligt.
Danzig, 19. Febr. (D. Z.) Aus der jüngst erschienenen „Uebersicht des gesammten hiesigen Stadthaushaltes im Jahre 1842“, welche eine Einnahme von 290,362 Rthlr. 7 Sgr. 8 Pf. und eine Ausgabe von 290,203 Rthlr. 14 Sgr. 5 Pf. nachweist, erscheinen besonders zwei Positionen besonderer Hervorhebung würdig: die Schul⸗ und Armen⸗Anstalten.
I. Auf die Unterhaltung der Schul⸗Anstalten und Besoldung der da⸗ bei angestellten Lehrer verwendete die Kommune im Jahre 1842 einen Zu⸗ schuß von 19,451 Rthlr. 23 Sgr. 8 Pf. 8
Außer dem Gymnasio, den beiden höheren Bürger⸗ Töchterschule, in welchen überhaupt 968 männliche und weibliche Schüler unterrichtet wurden, befanden sich im Jahre 1842 in der Stadt und den Vorstädten 15 evangelische und 6 katholische Elementar⸗ und son⸗ stige Schulen, 6 Pauperschulen, 7 evangelische und 1 katholische Frei⸗ schule, 1 Abendschule, überhaupt b 27 Lehrerinnen Unterricht ertheilten. auf 2716, die der Schülerinnen auf Ganz freier Unterricht in sämmtlichen Schulen wurde 2104 (nach einer berichtigenden Ann. der D. Z. über 3000) Kindern zu Theil.
Die Kunstschule, welche von 204 Schülern besucht wurde, bezog zur Besoldung des Direktors einen Zuschuß von 200 Nthlr. und zur Heizung des Lokals 50 Rthlr. Zu den Freischulen, von denen 3 derselben aus einem besonderen Stiftungs⸗Kapital von 40,000 Rthlr. unterhalten werden,
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Die Zahl der Schüler belief sich 1638, überhaupt 4354 Kinder.
sind aus der Kämmerei⸗Kasse 3063 Rthlr. 12 Sgr. hergegeben. An dem Unterrichte in den Freischulen nahmen auch die Kinder unbescholtener Ael⸗ tern Theil, welche zur Heilung im Lazareth untergebracht sind. In der Anstalt selbst befindet sich noch eine Schule, in welcher diejenigen Kinder von einem besonderen Lehrer Unterricht erhalten, die zur Heilung dort auf⸗ genommen sind.
Außer den vorgenannten Schul Anstalten bestehen in der Stadt und den Vorstädten noch 72 Privatschulen, welche unter besonderer Aussicht stehen
und in denen 41 Lehrer und 100 Lehrerinnen Unterricht ertheilen. Selbige wurden von 614 männlichen und 1534 weiblichen Schülern besucht. Aus den zur Unterstützung von Studirenden gestifteten Fonds, welche sich auf 120,000 Nthlr. belaufen und wovon das Magistrats⸗Depositorium 18,000 Rthlr. verwaltet, werden jährlich circa 4700 Nthlr. und außerdem von der Friedens⸗Gesellschaft an talentvolle Jünglinge, sowohl Studirende als Künstler, in der Regel 13 — 14,000 Rthlr. verabreicht, welche Letztere größtentheils durch fortlaufende freiwillige Beiträge auffommen. II. Zur Unterhaltung der Armen⸗Anstalten gab die Stadt im Jahre
1842 einen Zuschuß von 36,022 Rthlr. 3 Sgr. 8 Pf.
Wegen der nachgewiesenen größeren Bedürfnisse haben den Armen⸗ Anstalten bedeutendere Nachschüsse bewilligt werden müssen als im vergan⸗ genen Jahre, daher eine Mehr-Ausgabe von mehr als 4000 Rthlr. Zur Erläuterung wird hierbei noch bemerkt, daß von der ausgegebenen Summe gezahlt wurden: 11,139 Rthlr. 10 Sgr. 10 Pf. an das städtische Lazareth. Dasselbe bezog, außer den sonstigen Intraden, noch die Zinsen eines Ka⸗ pitalfonds von 217,340 Rthlr. 5 Sgr. 10 Pf., so daß dessen Einnahme pro 1842 überhaupt 30,943 Rthlr. 12 Sgr. 6 Pf. betrug. Im Durchschnitt befanden sich im Institute 410 Kranke. — 3877 Rthlr. an das Spend⸗ und Waisenhaus, außer der fixirten Kompetenz von 1308 Rthlr. 6 Sgr. Die Einnahme dieses Instituts pro 1842 schloß auf 9081 Rthlr. 18. Sgr. und der Kapital⸗Fonds auf 69,053 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf. ab, und es wurden durchschnittlich 155 Kinder im Institut unterhalten. Das Kinder⸗ und Waisenhaus beschränkt sich bei Aufnahme seiner Pfleg⸗ linge nur auf die etatsmäßigen Einnahmen, und dasselbe erhält daher auch außer der firirten Kompetenz von 3108 Rthlr. 27 Sgr. 6 Pf. keinen extra⸗ ordingiren Zuschuß. Die Einnahme dieses Instituts betrug übrigens in dem Jahre 1842 6289 Rthlr. 3 Sgr. 1 Pf. und der Kapital⸗Fonds am Schlusse desselben 34,521 Rthlr. 27 Sgr. 3 Pf. Desgleichen befanden sich am Ende des Jahres im Institute 70 Kinder, und außerhalb desselben wa⸗ ren in Pflege 47 Kinder, in Summa 117 Kinder. — 9427 Rthlr. 4 Sgr. 8 Pf. an die Armen⸗ und Arbeits⸗Anstalt, außer der gewöhnlichen Kompe⸗ tenz von 1671 Rthlr. 12 Sgr. 10 Pf. Die Einnahme pro 1842 schloß auf 11,098 Rthlr. 17 Sgr. 4 Pf. und der Kapital⸗Fonds am Ende desselben auf 36,388 Rthlr. ab. Im Durchschnitt wurden 318 Personen im Institute unterhalten. — 6000 Rthlr. an den Wohlthätigkeits⸗Verein, inel. der von der Kämmerei⸗Kasse direkt gezahlten ärztlichen Remuneration von 200 Rthlr. für die Einimpfung der Schutzblattern. Die Einnahme des Wohlthätigkeits⸗Vereins betrug pro 1842 überhaupt 8300 Rthlr. 16 Sgr.
2 Pf. und der reservirte Kapital⸗Fonds 4025 Rthlr. Es erhielten durch⸗ schnittlich 1023 Personen fortlaufende Unterstützungen und außerdem wurden verwendet zu außerordentlichen Unterstützungen 110 Rthlr., zur Bekleidung 403 Rthlr. 11 Sgr. 3 Pf., zur Anschaffung von Brennmaterialien 775 Rthlr. 11 Sgr., zur Anschaffung der Medikamente
und der höheren †
36 Schulen, in welchen 55 Lehrer und;
Die Bernsteinfischerei hat nämlich an der samländischen Küste während der
und Remuneration der Aerzte 802 Rthlr. 25 Sgr. 10 Pf., in Summa 2091 Rthlr. 18 Sgr. 1 Pf. — 3159 Rthlr. 1 Sgr. an Bekleidungs⸗ und Verpslegungs⸗Kosten für die auf dem Lande und 1542 Rthlr. für die in der Stadt untergebrachten Kinder. Da die zur Aufnahme hülfloser Kinder zunächst bestimmten Institute die sehr gesteigerte Zahl derselben schon früher nicht zu fassen vermochten, so wurde deren Unterbringung gegen ein bestimmtes Pflegegeld theils auf dem Lande, theils in der Stadt beschlossen und demgemäß zur Prüfung der Hülfsbedürftigkeit und zweck⸗ mäßigen Leitung der Pflege eine besondere Kommission ernannt, welcher es auch gelungen ist, die ihr gestellte schwierige Aufgabe zu lösen und die Sorge für eine möglichst nützliche und zweckmäßige Erziehung und Ausbil⸗ dung der Kinder mit einer angemessenen Sparsamkeit für den städtischen Haushalt zu vereinigen. Die Zahl der zu Anfang des Jahres 1842 ver⸗ pflegten Kinder betrug auf dem Lande 169 und in der Stadt 184. Da⸗ gegen zu Ende desselben auf dem Lande 173, in der Stadt 103, also 27 weniger, daher es auch möglich wurde, bei diesem Verwaltungszweige 953 Rthlr. 21 Sgr. 6 Pf. gegen das früher erforderlich gewesene Etats⸗Quantum zu ersparen. — 497 Rthlr. 26 Sgr. an außer⸗ ordentlichen, zum Theil augenblicklichen Unterstützungen aus der zur Disposition der Armen⸗Deputation gestellten Etats⸗Summe von 500 Nthlr. Außerdem sind noch 60 Familien, aus 326 Personen bestehend, dadurch un⸗ terstützt, daß ihnen Saat und Land zum Kartoffelbau unentgeldlich verab⸗ reicht wurden. — 379 Rthlr. 21 Sgr. 2 Pf. für die unter Aufsicht der Herren Lazareth⸗Vorsteher verpflegten Kinder. Es besteht schon seit mehre⸗ ren Jahren die Einrichtung, daß nicht nur die auf der Straße herumtrei⸗ benden Bettel⸗, sondern auch andere, durch Sterbefälle und sonstige Um⸗ stände älternlos gewordene Kinder, in ein vom städtischen Lazareth dazu eingeräumtes Lokal gebracht und hier unter Aufsicht der Herren Lazareth⸗ Vorsteher so lange verpflegt werden, bis für deren Unterbringung von Seiten der Armen⸗Deputation oder anderweitig gesorgt ist. Summa 36,022 Rthlr. 3 Sgr. 8 Pf.
Außer den hier genannten Anstalten besteht noch eine große Anzahl von Privat⸗Stiftungen für Arme, von denen das Magistrats⸗Depositorium allein ein Kapital von 83,000 Rthlr. verwaltet. Zu den bedeutendsten Stiftungen dieser Art gehören die Kaufmann Georgessche Stiftung, welche einen Kapital⸗Fonds von circa 256,000 Rthlr. besitzt und die Armen⸗Stif⸗ tungen der reformirten Gemeinde im Betrage von 200,000 Rthlr. Man kann daher annehmen, daß aus sämmtlichen Stiftungs⸗Fonds jährlich circa 40,000 Rthlr. an Arme vertheilt werden.
Nicht mindere Erwähnung verdienen diejenigen Vereine, welche ganz durch freiwillige Beiträge erhalten werden, als 1) der Verein zur Verhü⸗ tung der Verwahrlosung, durch welchen 246 Mädchen sreien Unterricht, Be⸗ kleidung und zum Theil Beköstigung erhielten, vnd der für die Besserung bereits bürgerlich gestrafter Kinder durch Unterbringung derselben bei recht⸗ schaffenen christlichen Pflege⸗Aeltern sorgt; 2) die Kleinkinder⸗Bewahr⸗Anstalt, fötch sich ein eigenes Lokal erbaut hat, in dem sich jetzt 170 Kinder be⸗ inden.
Elbing, 21. Febr. (E. A.) Eine merkwürdige Erscheinung zeigt sich in diesem Jahre an der diesseitigen Ostseeküste, welche zu⸗ gleich für die Bewohner eine sehr erfreuliche und ersprießliche ist. der frischen Nehrung und an d letzten Monate einen so reichen Ertrag gewährt, wie man sich dessen kaum je zuvor zu erinnern weiß. So
soll allein die Dorfschaft Kahlberg an der Strecke des Seestrandes,
elche sie für die Bernsteinfischerei in Pacht genommen, während der etzten Wochen ein Quantum Bernstein von nahe an 20,000 Rthlr. im Werth gefangen haben. Wahrscheinlich haben die heftigen Stürme, welche in diesem Winter und namentlich im Dezember wehten, diese reichen Bernsteinschätze aus dem Meeresgrunde aufgewühlt und der Küste zugeführt. “
Nastenburg, 17. Febr. (K. A. Z.) Auch in den kleineren Städten unserer Provinz, die selbst nur eine geringere Concentration des bürgerlichen Verkehrs zeigen, ist eine erfreuliche Zunahme in der Benutzung der erst vor kurzer Zeit angelegten Sparkassen zu bemer⸗ ken. Die hiesige Sparkasse hatte am 31. Dezember 1842 eine Zah⸗ lungs⸗Verbindlichkeit von 1314 Rthlr. 10 Sgr. Im Laufe des Jahres 1843 wurden neu eingelegt 1830 Rthlr. 15 Sgr., an Zinsen zugeschrieben 44 Rthlr. 18 Sgr., zurückgezahlt nur 357 Rthlr., so daß am 31. Dezember 1843 die Zahlungs⸗Verbindlichkeit auf 2832 Rthlr. 14 Sgr. gestiegen war, die in Staatspapieren und Darlehen gegen Unterpfand und vorhandenem baaren Gelde sicher gestellt war mit 2895 Rthlr. 27 Sgr.
Ausland.
Deutsche Bundesstaaten.
Württemberg. Stuttgart, 20. Febr. (Schw. M.) Die auf den 18. Februar ausgeschriebene Bezirks⸗Versammlung des württembergischen Handels⸗Vereins zur Wahl einer Handels⸗Kammer und eines Handels⸗Schiedsgerichts war sowohl von Hiesigen als Aus⸗ wärtigen zahlreich besucht, und diese lebhafte Theilnahme beurkundet aufs neue, daß jene Einrichtungen bestimmt sind, ein tief gefühltes Bedürfniß des Handelsstandes zu befriedigen. Für die Handels- Kammer wurden durch Stimmen⸗Mehrheit sechs Herren nebst vier Ersatzmännern gewählt. Sogleich nach der Wahlhandlung wählte, den Statuten gemäß, die Handels⸗Kammer ihren Vorstand, zu wel⸗ cher Stelle Herr Karl Ostertag berufen wurde. Die Wahl eines Präsidenten des Schiedsgerichts wird nun ihre nächste Aufgabe sein. Die Errichtung der Handels⸗Kammern und Handels⸗Schiedsgerichte ist sür die Kaufleute und Fabrikanten Württembergs ein bedeutsames Ereigniß, sie werden wesentlich dazu beitragen, Ordnung und Sicher⸗ heit im gewerblichen Verkehr fester zu begründen, und wir wünschen ihnen daher von Herzen ein fröhliches Gedeihen.
Baden. Karlsruhe. (Schwäb. Merkur.) Ein Akt der schändlichsten Barbarei hat in der Nacht vom 14. zum 15. Fe⸗ bruar dahier stattgefunden: es wurden 10 Gräber auf dem hie⸗ sigen Kirchhofe geöffnet, um die Leichen zu berauben, unte anderen jene der Generale Götz und von Geusau ꝛc. Die
Leichen wurden ihres theilweise werthlosen Schmuckes, der Epau⸗ letts, Sporen, Ringe ꝛc. beraubt, sogar die Beschläge der Särge mit⸗ genommen. Daß der Thäter mehrere und zwar solche waren, die wußten, wo allenfalls etwas zu finden sei, geht daraus hervor, daß sie theilweise sehr schwere Steine erheben und Gewölbe einsprengen mußten, um zu ihrem Raube zu gelangen; dem Vernehmen nach sind mehrere dahier wohnende bereits entdeckt und gefänglich ein⸗ gezogen.
Kurhessen. Kassel, 21. Febr. (K. A. Z.) Nach 14 tägiger Unterbrechung hielt die Stände⸗Versammlung am 20sten d. M. eine öffentliche Sitzung, in welcher die Herren von Ochs und von Baum⸗ bach II. über mehrere Eingaben berichteten, worauf der Herr Präsi⸗ dent die Versammlung davon in Kenntniß setzte, daß auf den Wunsch des Herrn Landtags⸗Kommissars eine vertrauliche Ce ufe stattfinden werde, zu welcher alsbald übergegangen wurde. (Dem Vernehmen nach sind in derselben von dem Herrn Landtags⸗Kommissar Mitthei⸗ lungen in Betreff der Anlage von Eisenbahnen gemacht und dem Ausschusse für Eisenbahnen zur Berichterstattung überwiesen worden.)
Sachsen⸗Weimar⸗Eisenach. % Weimar, 18. Febr. Der Geburtstag Ihrer Kaiserl. Hoheit der Großherzogin und Groß⸗ fürstin, am 16. d. M., ist ohne öffentliche Festlichkeiten, nur im Innern des Residenzschlosses gefeiert worden. Jene sollen späterhin eintreten, sobald Höchstdieselbe ihre Appartements verlassen, und sich dem Publikum zu dessen Freude wieder zeigen wird. Mehreren Groß⸗ herzogl. Staatsdienern wurde an diesem Tage der Hausorden vom weißen Falken verliehen, als z. B. das Komthurkreuz mit dem Sterne Sr. Excellenz dem Staats⸗Minister und wirklichen Geheimrathe von Watzdorf, dem Oberstallmeister von Bielke, dem Oberschenk von Vitz⸗ thum, dem General⸗Adjutanten und General⸗Major von Baulwitz. Daneben erhielten von Ihren Herzogl. Durchlauchten den Herzögen von Sachsen, das Ritter⸗ und Verdienst⸗Kreuz des Herzogl. Sachsen⸗ Ernestinischen Hausordens, der Hofrath und Ober⸗Appellationsgerichts⸗ Rath Dr. Friedrich Ortlepp zu Jena, ingleichen der Redacteur des Großherzogl. Regierungs⸗Blattes und des Staats⸗Handbuches wirklicher Kanzlei⸗Rath Ernst Müller zu Weimar. 2
Altenburg, 21. Febr. (D. A. Z.
Schon vor 10 Jahren bildete sich hier ein Verein für die Zwecke der Gustav⸗Adolph⸗Stiftung, und sammelte in jener Zeit, wo jenes Un⸗ ternehmen bei Weitem nicht genug verstanden und gewürdigt wurde, ziemlich reichliche Gaben ein. Gegenwärtig hat sich jener Verein aufs neue IN evugk um sich den leipziger und frankfurter Beschlüssen als Haupt⸗Verein, an den sich die übrigen Vereine des Landes inüpfen können, anzuschließen. 8
Sachsen⸗Altenburg.
1 Holstein. Kiel, 19. Febr. (Alt. M.) Die seit einer Reih
von Jahren rasch zunehmende Vergrößerung Kiels durch Neubauten wird am sichersten belegt durch den Umstand, daß die Brand⸗Ver⸗ sicherungs Summe aller städtischen Gebäude am Schlusse des Jahres 1843 die Summe von 4,386,370 Rbthlrn. erreichte, während diese Summe am Ende des Jahres 1827 nur 2,960,800 Rböbthlr. und selbst ultimo 1837 nur 3,530,000 Rbthlr. betrug. Man darf freilich nicht unbeachtet lassen, daß die Hauseigenthümer in früherer Zeit mit Rück sicht auf die Brand-Kassen⸗Beiträge ihr Eigenthum oft nicht zum vollen Taxate einschreiben ließen und daher die ziemlich häufigen Nach⸗ tarirungen auch ohne Bauten Erhöhung bewirken; leichterachtlich aber kann dieser Umstand nur theilweise jenes Resultat erklären. .