11710] Dritte und letz qictales vom heut
Durch E
der des hierselbst verstorbenen
Georgen Wirth:
Johann Friedrich Wilhelm Wirth,
Johann Caspar Wirth und
Johann unter der Androhung, klärt werden sollen;
orhandene sonstige Er ze Johann Georgen
EChristoph W.
irth,
daß sie widrige
te Bekanntmachung. igen T Hri. medicinae Johann
age sind die Br
nfalls für todt er⸗
so wie unbelannte etwanige Descendenten derselben, Erben des gedachten Dris.
Wirth
ö
1
ü⸗
590
Dividendenschein Die Actionaire werden daher ersucht, kasse auf dem hiesigen Bahnhofe in den Tagen vom 1. bis 15. April, mit Ausnahme der Sonn⸗ und Fest⸗ tage, Morgens 9 bis 1 Uhr, die Dividendenscheine pro 1848 mit einem nach den Nummern geordneten Ver⸗ zeichnisse einzureichen und den Betrag mit Zwei Tha⸗ lern für das Stück sofort dafür in Empfang zu neh⸗ men. Die bis zum 15. April c. nicht abgehobenen Dividenden können erst im nächsten gewöhnlichen Zins⸗ zahlungs⸗Termine, im August c., erhoben werden.
Der Bericht der Direction zur bevorstehenden gewöhn⸗
““ 8 — pro 1843 beschlossen (§. 39. ibidem). in unserer Haupt⸗
Nachweisung der
Es werden daher, insofern alle Actionaire von dem Recht der vorzugsweisen Zeichnung Gebrauch machen, auf je 400 Thlr. der bereits vorhandenen 100 Thlr. neue Actien fallen. Wegen Ausgabe der Quittungs⸗ bogen für die neuen Actien, die gegen Rückgabe der Interims⸗Quittungen über die geschehene Einzahlung der sub 3. eingeforderten 20 Prezent erfolgt, wird nach geschlossener Actienzeichnung weitere Bekanntmachung ergeben. 1 Actienzeichnungen, die den vorstehend aufgestellten Bedingungen nicht entsprechen oder nicht innerhalb der festgesetzten Frist bei uns eingehen, werden nicht berück⸗ sichtigt. Berlin, den 31. März 1844. “
unter Androhung der Präklusion von der proklamirten Erbmasse und des ihnen aufzuerlegenden ewigen Still⸗ schweigens; 8 8 gerichtlich befehliget worden, ihre Erbansprüche an dem Nachlaß weiland Dris. medicinac Johann Georgen Wirth bis zum 2. November k. J. 1844, spätestens in termino den 2. November k. J., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause geltend zu machen.
Signatum Möllen a senatu, den 14. September 1843.
in fidem
W. Hülse, Stadt⸗Secretair.
De.
(L. 8.)
Berlin⸗Stettiner e“eel Eisenbahn. Fahrplan
. April 184 4 ab täglich. I. Personenzüge.
Aufent⸗
21 b;
von Berlin 6 Uhr— M. Min Bernau Biesenthal Neustadt [ Angermünde 11 Passow 9 » Tantow 9 9 45 9„ Ankunst in Stettin Vormittags 10 ll asser
᷑ .
7
— — —
8
20 Min.
lufent halt.
A b f
9
Mün. Min. 36 5
[Nchm. 4 Uhr — M. EEEEI
5 2
Berlin Bernau Biesenthal
lichen General⸗Versammlung wird die Betriebs⸗Rechnung, so wie diejenige Summe, welche ultimo Dezember 1843 in den Reserve⸗ Fonds gelegt worden ist, zur Kenntniß der Actionaire bringen. Berlin, den 24. Februar 1844. Der Verwaltungsrath der Berlin⸗Frankfurter Eisen⸗ phahn⸗Gesellschaft. 8 von Buddenbrock, als Vorsitzender. 8 8
Berlin⸗Anhaltische Eisenbahn.
Bei der heutigen zweiten Verloosung von
Prioritäts⸗
Actien der Ber⸗ lin ⸗Anhaltischen Eisenbahn ⸗ Gesellschaft sind folgende Nummern gezogen worden:
A. von Prioritäts-Actien à 500 Thlr. Nr. 121. 323. 400. 477. 516. 587. 656. 769. 927.
980. 997. 1007. und 1266.
B. von Prioritäts⸗Actien à 100 Thlr.
Nr. 39. 48. 153. 215. 216. 233. 255. 257. 279. 389. 486. 684. 849. 1133. 1189. 1239. 1321. 1350. 1401. 1431. 1467. 1504. 1510. 1562. 1737. 1738. 1804. 1837. 2099. 2112. 2260. 2491. 2504. 2729. 2787. 2873. 2893. 3139. 3159. 3457. 3723. 3724. 3771. 3835. 3913. 3991. 4013. 4020. 4090. 4103. 4112. 4129. 4147. 4160. 4397. 4420. 4503. 4535. 4670. 4988. 5102. 5435. 5448. 5503. 5531. 5672. 5754. 6040. 6298. 6538. 6582. 6589. 6629. 6764. 7009. 7068. 7103. 7268. 7348. 7436. 7443. 7477. 7521. 7573. 7644. 7751. 7990. 8145. 8290. 8397. und 8443.
In Gemäßheit der desfallsigen Bestimmungen des unterm 18. Februar 1842 Allerhöchst bestätigten Nach⸗ trags zum Statut unserer Gesellschaft feordern wer die Inhaber der ausgeloosten Actien hierdurch auf, diesel⸗
2
9 27, — 6 5 20 8 Passow — 7 „ — 9) Tantow [— [7 » 145 „ Ankunst in Stettin Abends 8 Uhr 25 ¹
Neustadt Angermünde †
Min.
den mit dem noch vom 1. Juli c. ab laufenden Zins 2
Coupon —— . . ö bei unserer hiesigen Haupt⸗Kasse gegen Zahlung des Nennwerths der Actien einzuliefern.
Eh
von Stettin
„ Tantow
—, Passow Angermünde
TEIE“ 111“ 20 5 Biesenthal⸗ — [9 » 33 „ 2
Bernau JWC“
Der Betrag des etwa fehlenden Coupons wird von dem Kapitale gekürzt. Die Verzinsung der ausgeloosten Aetien hört mit dem 1. Juli c. auf und rücksichtlich derjenigen Actien, welche bis ult. Dezember d. J. nicht zur Einlösung präsentirt worden, tritt das gerichtliche Depositions⸗ Verfahren ein. . — Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß von den im v. J. zur Amortisation verloosten Prioritäts⸗ Actien die Nr. 955. 4226. 4291. 5204. 5459. 5464. 6529. und
6701.
Ankunsft in Verlin Vormittags 10 Uh
jede über 100 Thlr. bis jetzt nicht zur Einlösung vor⸗
Hher t Nchm. Üühr— M.
A b f 0
von Stettin
gelegt worden sind. Berlin, den 1. April 1844.
Direction der Berlin⸗Anhaltischen Eisenbahn⸗Gesellschaft. v. Cronstein, Vorsitzender.
— 4 „ 50 » „ Passow [5 „ 33 „ 5 Angermünde IE“ „ VBiesenthal 1 „ Bernau 9 7 „ 55 5„
„ Tantow
9
Nieder⸗Schlesisch-Märkische “ Eisenbahn.
Nachdem der im §. 2. der Statuten unserer Gesell⸗ schaft vorgesehene Fall eingetreten ist, und demnach un⸗ ser Unternehmen auf die Herstellung einer Anschlußbahn
— nkunft in Berlin Abends 8 Uhr 30 Min.
nach der sächsischen Gränze zur Verbindung der Stadt
II. Güterzüge.
Breslau mit Dresden sich ausdehnt, so eröffnen wir hier⸗ durch den Actionairen unserer Gesellschaft in der Zeit
a hr 8
vom 5. bis 20. Mai c. inclus.
die Zeichnung des zu dem gedachten Zweck aufzubrin⸗
G von Verlin assʒ ÜDU NM. Min.
Min.
genden Actien⸗Kapitals, jedoch nur bis zum Betrage von 1,712,500 Thlr., da die zur Erfüllung des im
-» Bern au Biesenthal Neustadt
[= 9 50-⸗
40 22 22
20 10
§. 8. der Statuten für den gedachten Fall festgesetzten Kapitals von 2,000,000 Thlr. außerdem noch erforder⸗ lichen 287,500 Thlr. gemäß §. 6. der Statuten vom Stäaat übernommen werden. Diesenigen Actionaire,
50
— u1. 40
1 22 36 2
14
Angermünde 10
Paslow E 111414A“*“ Ankunft in Stettin Nachmittags
LOv15— 2 Uhr 21 Min.
— welche von dem Recht zur vorzugsweisen Zeichnung der in Rede stehenden Actien Gebrauch machen wollen, for⸗
vemn wir auf, innerhalb der gedachten
—
— A b 58 8
1) ihre Quittungsbogen im Büreau der Gesellschaft zu Berlin (Leipziger Str. Nr. 61, zwei
besondere Beitritts⸗Erklärung der ten Modificationen zugesichert, und hierdurch zugleich
die Anerkennung der gesellschaftlichen
gesprochen ist, mäßheit der in der General⸗Versammlung vom 18. u.
19. Oktober v. mungen, Raths vom neun Pro zent ihres Actienbetrags nach ihrer
Wahl
von Stettin
Min.
Treppen hoch) zu präsentiren,
Tantow
„ Passow
„ Angermünde
11
45
5 15
„ Neustadt
» Biesenthal
12
50
22
» Bernau
“
2
45
2) ein Verzeichniß derselben nebst Duplikat einzurei⸗ chen und unter dem Haupt⸗Exemplar Folgendes zu vermerken: „für das Nieder⸗Schlesisch⸗Märkische Eisenbahn⸗ „Unternehmen zeichne ich „Actien unter den Bedingungen der Statuten „vom 26. August 1843“,
auch diesen Vermerk eigenhändig zu unterschreiben,
. „2
Antunft in Verlin Nachmittags 2 hr 45 Min.
bei etwanigen Zeichnungen im fremden Namen
Mit den Güterzügen werden auch Personen in Wagen
II. und III. Klasse befördert.
Berlin⸗Frankfurter Eisenbahn. Auf den Antrag der Direction sellschaft Statuts) haben wir aus den Betriebs⸗Ueberschüs⸗
unser
(§. 5
sen außer den
für die Coupons berich⸗
tigten 5 % Zin
die Bezahlung einer Di⸗ vidende von 2 %ℳ auf den
aber die Vollmacht des Kommittenten im Original beizufügen, und endlich
3) gleichzeitig mit Abgabe der Zeichnung zwanzig Pro⸗ zent des gezeichneten Actien⸗Betrages zur Gesell⸗ schaftskasse einzuzahlen.
Die produzirten Quittungsbogen werden Worten:
„produzirt bei der Actienzeichnung im Mai 1844“ roth abgestempelt und nebst dem zweiten Exemplar der zub 2. gedachten Spezification, auf welcher über die Zahlung der zwanzig Prozent sub 3. quittirt wird, so⸗ fort zurückgegeben.
Sollte mehr als die aufzubringende Actiensumme ge⸗ zeichnet werden, so erfolgt die Reduction pro rata der⸗
mit den
er Ge⸗ 5. des
bereits
sen noch
.Tholer
Die Direction der Nieder⸗Schlesisch⸗Märkischen 8 Eisenbahn⸗Gesellschaft.
37— 4 2 — 5 82 2 gisch-Märkische Eisenbahn. Zö“ Nachdem der Verwal⸗ 1 tungs⸗Rath unterm 8.
Dezember v. J. vorläufig Ein Prozent zahlbar am 10. Januar d. J. &. eingefordert hat, und die ℳ8 Allerhöchste Konzession nunmehr unter den bean⸗ spruchten Begünstigun⸗ gen mit einigen durch Actionaire genehmig⸗
Vereinigung aus⸗ so werden sämmtliche Actionaire in Ge⸗ J. beschlossenen transitorischen Bestim⸗ so wie eines Beschlusses des Verwaltungs⸗ 22sten d. M. hiermit aufgefordert, fernere
in Elberfeld bei Herren von der Heydt⸗
Kersten & Söhne, ooder bei Herrn Joh. Wichelhaus Pet.
„ Swinemünde«-H⁴οlesteDamme-
schiff am 28. Sepiember. Abfahrt von Travemünde um 3 Uhr Nachmittags
Anmeldungen geschehen in den Comtoiren der Dampfs chifffahrt-Gesell- schaft zu Lübeck und Stettin.
Literarische Anzeigen. 12,1, e lage von Duncker u. Humblot,
Franz. Str. Nr. 20 a, erschien so eben und ist daselbst, so wie in allen Buchhandlungen, zu haben:
Der Rhein und Jerusalem.
woche.
Von Franz Theremin.
Mit Holzschnitten nach Zeichnungen von E. Holbein.
4. geh. Preis 1 Thlr.
Schreck in Leipzig und ist
Oeh⸗
So eben erschien bei L. 88 . in allen Buchhandlungen (in Berlin in
zu haben: 8 4* △ „4* ,½ 1 11311 Der alte Fritz. Ein deutsches Volksbuch. 8. brosch. Preis 1 Thlr. 8 1413 (SCToniror Der alte Dessauer. Ein deutsche s Volksbuch. 8. brosch. Preis 1 Thlr. Beide Werke zusammen nur 1 ½ Thlr.
““
in Berlin bei Herren Gebr. Schickler
1 1— — . 6 ̈ spätestens bis zum D. Juni d. J. einzuzah⸗ len, und gleichzeitig die Quittung über die frühere Ein⸗ zahlung von ein Prozent einzuliefern, um dagegen über die erste Einzahlungs⸗Rate zu zehn Prozent eine neue Interims⸗Quittung zu erheben, welche die bezeichneten Banquierhäuser Namens des Verwaltungs⸗Naths zu vollziehen ermächtigt sind. Gegen Einlieferung dieser Interims⸗Quittungen sind sodann die nach §. 13. des Statuts auszustellenden Quittungsbogen direkt bei der Direction oder durch Vermittelung der bezeichneten Banquierhäuser zu erheben. Elberfeld, den 28. März 1844. Der engere Ausschuß des Verwaltungs⸗Raths.
[352 b]
Unsere gestrige eheliche Verbindung zeigen wir unse⸗ ren Freunden und Verwandten, statt besonderer Mit⸗ theilung, hiermit an.
Rostock, den 27. März 1844.
Heinrich Thöl, Professor. Elise Thöl, geb. Levenhagen. [354 b]
Der welches seit gehrs seines Fabrikats sich einen Theilnehmer, welcher sie von 50 bis 100 Tausend Thalern dabei siren W ünscht. Adressen werden Comtoir unter P. 44. erbeten.
Besitzer eines bedeutenden Fabrik-Geschöfts, mehreren Jahren eines
h mit einem Kapital zu interes-
[355 b]
von der Heydt. Engels. Egen. Servaes.
Vereinigte Hamburg⸗Magde⸗ burger Dampsschifffahrts⸗ Compagnie.
Dienst für den — Monat Avpril c.,
8*
mit Passagieren und Gütern. von Magdeburg — Passagierdienst — von Hamburg Sonntag “ Dienstag Dienstag 1 Mittwoch Donnerstag “ Donnerstag Freitag F. Freitag Sonnabend, von Magdeburg — Schleppdienst — von Hamburg Sonntag Morgens Sonntag Morgens Donnerstag früh. Mittwoch früh. Billets zur direkten Einschreibung von hier nach Hamburg ertheilt zu ermäßigten Preisen die Passagier⸗ Erxpedition der Berlin⸗Anhaltischen Eisenbahn Gesell⸗ schaft. Nähere Auskunft ertheilen Berlin, im März 1844.
8 Herrmann & Meyer, Hausvoigteiplatz Nr. 12. pf- Packet- fahrt
Nachmitt. 3 Uhr.
der Petersburg- Lübecker Dampfschiffe “ zwischen “ Cronstadt, Travemünde eei Swinemünde.
egirten schönen Sund grolsen Damps-
Petersburg-Lübecker Dampfschiff-
schiffe der St.
Eine geräumige Wohnung mit Gärten und Seen umgeben, ist 6 Meilen von Berlin, wegen schaft billig zu vermiethen. telligenz⸗Comtoir unter Q. 44 an.
— —
Montag,
Elftes
[351 b]
veranstaltet von den
Marie Milanollo
i m S 31 unter gefälliger
Kapelle. qqö1 1) Ouverture zur Oper Don Mozart.
Juan
von de Beriot, vorgetragen von
üsb; 8 0 2 8 Pherese Milanollo. Gesang. Variations brillantes von vorgetragen lanollo. 5) Variation über ein
vorgetragen von
Milanollo. Z w e b11 6) Quverture zur Oper von Cherubini.
der ger
7) Souvenir
gen von Fräulein
nollo. 8) Etude fantastique,
2 Violinen, vorgetragen
de
den
von Be riot,
von
2. 2 RKthlr. für ¼ Jahr.
Eine Phantasie fuͤr die Char⸗
Darmstadt.
migke's Buchhdl., Jul. Bülow)
lebhaften Be-
zu erfreuen hat, sucht
im Intelligenz
allem Zubehör, von auf einem Rittergute, Abwesenheit der Herr⸗ Adressen nimmt das In⸗ “ Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
den 8. April 1844, Abends 6 Uhr, 17 und letztes Konzert
Schwestern Therese und
d e n Sing-Akademie, Leitung des Königl. Konzertmeisters Herrn Hubert Ries und Mitwirkung der Königl.
von
2) Allegro maestoso aus dem dritten Konzert Fräulein
de Beriot,
unnd Spremberg, so wie der Orte Drepkau, Mückenberg, Ortrand
Wasserträ- de Bellini von Artot, vorgetra-
Therese Mila-
für Schwestern
fahrt-Gesellschaft: Nicolai I., Alexandra, Bos, Capt. II. IHI. Schütt, Naslednik, Capt. C. N. Heitwann, Jahre eine regelmäfsige Commu-
Capt. G. B.
werden in diesem
nication zwischen ( von welchen beiden H ein Dampfschiff abgchen wird, so wie Gronstadt und Swinemünde, von beiden Häfen a pwechseln d ein um den an- deren Sonnaben d Schiff abgehen wird,
unterhalten.
v Travemünde schiff am 4. Mai,
„Travemünde schiff am 9. November.
Von 8 WIhel] — ünd Qgeht das erste Dampf-
Pronstadt und Travemün de, üäͤsen an jedem Sonna bend zwischen
welchen
elmn
geht das erste Dampf⸗-
geht das letzte Dampl-
jenigen Actien⸗Beträge, als deren Inhaber sich die Zeich⸗ ner auf die sub 1. angegebene Art ausgewiesen haben.
schiff am 25. Mai,
Therese und Marie Nil
nollo.
9) Va riations brillantes, von Mayseder,
vorgetragen von Fräulein Marie Mi-
lanollo. 10) Decla mation von der Königl. spielerin Madame Crelinger. 11) Auf höchsten Befehl: Le Carneval de
Venise, für 2 Violinen, vorgetragen von den
Milanollo.
Billets zu numerirten Pläizen 1 zu nicht numerirten Sitzplätzen à 1 Thlr., sind in
der Musikhandlung der Herren Bote & Bock, Jägerstrafse No. 42, und beim Hauswart der Sing- Akademie, Herrn Rietz, so Abends an der
Kasse zu haben. 8 1“ Der Saal wird um 5 U hr geöffnet.
8
Hof-Schau-
à 2 Thlr. so wie
WIle
Das Abonnement beträgt:
4 Rthlr. — †¼ Jahr. 8 8 kihlr. - 1 ZI1“ in allen Theilen der Monarchie 88 ohne Preiserhöhung. Insertions-Gebühr für den Raum einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 S gr. 11A““
11“
82 1öö
Allgemein te. gea
ee, S.-n .e se Söüs e et. 128 1238 630,363880 ErH . 2s n “ 8 n Inz
Alle Post-Anstalten des Ju- und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Glatt an, für Berlin die Expedition der Aug. preuss. 8 Zeitung: Friedrichsstrasse Nr. 72.
1h
Morgen wird
eeeem Inland. Berlin. Inhalt des Militagir⸗” 5 — Ver fügung über die Errichtung von EE“ ““ Deutsche Bundesstaaten. Bayern. München. Hofnachrichten. — 8 Sachsen. Schwarzenberg. Gustav⸗Adolph⸗Verein. — Würt⸗ temberg. Stuttgart. Freudenfeste wegen der Genesung des Königs. — Hannover. Hannover. Stände⸗Verhandlungen. — Ba den. K 8 5⸗ ruhe. “ 8— Abgeordneten ⸗Kammer. — Grh §H efen 1 Besuch des Herzogs von Nassau. Nußland und Polen. St. Petersburg. Rekrutirungs⸗Bestimmungen Frankreich. „Paris. Ueber den bevorstehenden Besuch des Königs be⸗ 5 Königin Victoria. — Erfolg der Mission des Fürsten Wallerstein. — Nachrichten über die Expeditionen in Algier. — Schreiben aus P ri (Kammer⸗Arbeiten; Verkauf des Commerce.) “ Großbritanien und Irland. London. Hofnachricht Palmerston's Motion in Betreff des Durchsuchungs⸗Rechts b Belgien. Schreiben aus Brüssel. (Stand der Parteien und L des Ministeriums in Folge des jüngsten parlamentarischen Kam 9 8; es neuesten Handels⸗Statistik.) “ Schweiz. Zürich. Verurtheilung von Hegner und Fröbel Italien. Neapel. Die Zinsen⸗Herabsetzung. panien. Madrid. Der englische Botschafter protestirt gegen eine b waffnete Intervention Spaniens in Portugal. — Schreiben aus M 8 drid. (Die Königin Mutter; Arguölles Leichenbegängniß; das Tabacke⸗ Monopol von dem Banquier Salamanca erstanden; derselbe kontrahirt mit dem Finanz⸗Minister eine neue Anleihe; Cartagena.) Portugal. Schreiben aus Lissabon. (Costa Cabral und seine Geg⸗ Sh heracn 88 Dinge in Almeida.) 6 Griechenland. Brief aus Athen. Die Botschaft des Köni National⸗Versammlung in Betreff 1,UTee E1I1ö6“
Lord
Börse. — Bres⸗
rse.
Amtlicher Theil.
11““ “
Dem General⸗Lieutenant a. D. von Monsterberg den Z Klasse 29 dem zur Disposi⸗ steh Dber „on Jossa, dem Regieru ⸗ Secretair Wossidlo zu Stralsund und dem NNle.. Stener Cnepcher Peee⸗
zu Beuthen den Rothen Adler⸗Orden vierter Klasse; desgleichen d Tuchmachermeister und Kirchen⸗Vorsteher Beda zu Falkenburg 88 Kreise Dramburg, so wie dem Steuer⸗ und Kommunal⸗Em F 88 Kretschel zu Dankerode, im mansfelder Gebirgskreise, d 8¹ 18— meine Ehrenzeichen zu verleihen. 1““
Vekannimggung In Gemäßheit einer mit der Kaiserli österreichi
Verwaltung getroffenen Uebereinkunft W Küercgh schen 2Pse der Zwang zur Frankirung der Korrespondenz zwischen dem 8 269, gen und dem Kaiserlich österreichischen Post⸗Bezirk aufhören naglöstt ermäßigte Briefporto⸗Taxe für diese Korrespondenz eintreten u zufolge kann vom gedachten Zeitpunkte an diese Korrespondenz n Wahl des Aufgebens, unfrankirt oder ganz frankirt, abgesande 9 den. Die Porto⸗Taxe, welche nach Entfernungen in gerader Linie vom Abgangs⸗ bis zum Bestimmungsorte, ohne Berücksichtigun des 18 zwischen liegenden fremden Territoriums, festgesetzt worden is. 88 trägt mit Einschluß des für die Korrespondenz mehrerer Gebi tsth nf. in Ansatz kommenden Porto⸗ oder Transit⸗Zuschlages: uu 1) für die Briefe der Provinz Schlesien und der Kreise Sorau
und Senftenberg, nach und aus der ganzen österreichis „ 2 „ 9 8 — 1 2 est und 1 Fürstenthume Lichtenstein sefeicgischen Mo⸗ a. bei einer Ent is ei ießlich w 1ee dtg bis einschließlich 10 Meilen 6 Kr. C. M. b. bei einer Entfernung über 10 Meilen 12 Kr. 2) für die Briefe des Regierungs⸗Bezirks Posen nach des Reg G 1 h und aus der ganzen österreichischen Mone . 1 8 8- 11s visch 9 Pserchs und dem Lichtensteinschen 3) für die Briefe der Provinz Preußen und der Regi⸗ 7 d. „ b 9 hiss, Jeenes Ghir Söcphherg F und aus der 1ceeng 2ne ischen Monarchie und dem Li⸗ inschen 18 Kr. 1 8nS arch m Lichtensteinschen 18 Kr. C. M. oder 4) für die Briefe der Regierungs⸗Bezirke Stralsund — 5 Net G 1 und der Provinzen Sachsen und Brandenburg, jedoch mit veneit b Kreise Sorau und Spremberg und der Orte Drepkau 8 wcgenaerg, veenr und Senftenberg, ferner für die Briefe der östlich der Weser, im? bele breußischen Pos⸗ Anstaltach ser, im Auslande belegenen preußischen Post⸗ a. nach und aus österreichisch Schlesien und Galizien 12 Kr. C.. 84. Ggr. hisch hles Galizien 12 Kr. nach und aus Böhmen, Mähren, Oesterreich ab und 8 — 5 7 7 „ä unt der Enus mit Salzburg, Steyermark, Illyrien Käürnthen, Rrehh nn⸗ Füisteggacc ö Ungarn mit Kroatien nd Slawonien, Siebenbürgen und den Militair⸗Grä C. M. oder 6 ½ Sgr. leclt⸗Böragh nach und aus Tyrol, Vorarlberg, Lichtenstei d lacte ipnlvenetegts ö in, und dem 5 venetianischen Königreiche 22 Kr. C. M. oder ) für die Briefe der Provinz Westphalen und der Rhei 1 ie Briefe ph ein⸗Provy so wie für die Briefe der westlich der Weser 68 Nenaa belegenen preußischen Post⸗Anstalten nach und aus Böhmen, Mähren, österreichisch Schlesien und
kein
Blatt der Allg.
b. nach und aus allen übrigen österreichischen Provinzen und
8 dem Fürstenthum Lichtenstein 22 Kr. C. M. oder 7 Sgr.
8 Diese Sote, für welche die Briefe vom Absendungs⸗Orte bis 9* em Bestimmungs⸗Orte befördert werden, gelten für den einfachen rief, welcher nach Maßgabe der österreichischen Briefgewichts⸗Pro⸗
gression wiener oder berliner Loth schwer sei . G 3 er 8 hwer sein darf. Schwe⸗ riefe zahlen bis 1 wiener Loth 1 fa Po 5 2 5 5) 3 2 2½ 2 5) 2 2 2 ⅞ 2) 32 2 5 3 Bei Briefen über 3 wiener L s fi ge aes 2 1 n über 3 wiener Lothe schwer findet auf das in⸗ “ preußisch- österreichische Porto und 88 Pcnul. Hast seneg⸗ Perrenalsct Ssessee ge zProgresston, auf den Transit⸗Zuschlag gression Anwendung, die von ½ zu im einer balbfachen Tragseisaß steige g, die von ½ zu Loth um einen Für Zeitungen, Journale, Brochüren, Bücher . 1 tungen h zücher, gedruckte Preis⸗ “ Cirkular⸗Briefe, Musikalien und Kaczleges welche 8 ver⸗ . sach. nssen daß die Beschränkung der Sendung auf diesen In⸗ Sne dcga is⸗ wird nur se dritte Theil der Briefporto⸗Taxe, in em Falle aber weniger als die halbe Taxe für den einfachen Brie Tensest Etwas Geschriebenes außer der Adresse üefan vhencg. weiche 1en corch nicht enthalten. Für Waarenproben und Muster sieeben als - kennbar beigeschlossen oder denselben angehängt sind, 8v Theil der Briefporto⸗Taxe, in keinem Falle aber 8g “ für einen einfachen Brief zu zahlen. Wiegt W“ e Brief mehr, als ein einfacher Brief schwer sein darf Für “ Mehrgewicht das gewöhnliche Briefporto erhoben. daü enerichech Henee einh muß das Porto gleich bei der Auf⸗ nießen sollen. werden, wenn dieselben die Porto⸗Ermäßigung ge⸗ Alle Briefe bis 6 wi üss 8 Hwiener Loth schwer müssen mit der Briefpost 21 eeEe. Briefe, welche dieses Gewicht überschreiten, sonß N1eh.SI.g Beförderung erhalten, und unterliegen bei 1 dungsweise auch nur der bei der Fahrpost in2 kommenden billigeren Taxe. S. “ Für die durch Oesterreich transitirende Korresponden 1 durch O reich transt de Kor z nach und 18 den zu Oesterreich nicht gehörigen italienischen enh dem ürkischen Reiche, Griechenland und den jonischen Inseln muß der Frankirungszwang vorerst noch bestehen bleiben. Die Portosätze sind jedoch auch für diese Korrespondenz wesentlich ermäßigt worden. So wird 84 “ Brief von Berlin a) nach der Türkei, Griechenland und den jonischen Insel b C. M. oder 4 ½ Sgr.; “ 5) nach den zu Oesterreich nicht gehörigen italienischen Lä den S hen Ländern wohin die Briefe durch Bayern gehen, nur ü I1u M. oder 5 ¾ Sgr. 4 1 betragen, wofür die Beförderung bis zum österreichi Eintri a die 1 3 österreichischen Eintritts⸗ punkt stattfindet. Die Briefe aus diesen “ Ftcen 156 bis zur österreich-türkischen oder österreich⸗ italienischen Gränze frankirt 48 u9- b für “ von dieser Gränze bis Berlin nur Porto von 24 Kr. oder 8 ½ Sgr. und rest 28 Kr. 1 z Sg resp. von 28 Kr. oder Der Briefpostenlauf zwischen Berlin und Wi Wi 3 1 n Jien wird vom Ein⸗ gangs gedachten Zeitpunkte a 1 . — faggsracn p an beschleunigt werden und folgendermaßen Abgang aus Berlin täglich 6 Uhr frü⸗ 8 — gang — glich rüh; Ankunft in Wien 2 Ih Nachmittags, “ 8 56 Stunden zum Anschluß an die 7 Uhr Abends von 1 ort nach Triest, Venedig ꝛc. abgehenden Posten; b Abgang von Wien täglich 7 Uhr früh;
Ankunft in Berlin 9 Uhr Ab 24 5 8 ends, tg gs nach Verlauf von 62 S hnber Auluch wird vom gleichen Zeitpunkte an eine tägli 8 8 gleichen iche Fahrpost⸗
Beehpdußg zwischen Berlin, Prag und Wien denche a siber
Bbisst ve. Der Lauf der Posten zwischen Berlin und Prag,
verc. hac iese Verbindung bewirkt wird, findet in nachstehender Abgang Abgang Ankunft Abgang
aus Berlin täglich 7 Uhr Uhr Abends; aus Gölitz nach 37 Stunden, 8 Uhr früh; in Prag nach 60 Stunden, 7 Uhr früh, 3 g von Prag täglich 5 Uhr Nachm., Anfunft in Görlitz nach 20 Stunden, 1 Uhr Nachm., Ankunft in Berlin nach 60 Stunden, 5 Uhr früh. . 8 Die bisher bei den Fahrpost⸗Verbindungen mit Oesterreich in Anwendung gekommenen Porto⸗Taren bleiben unverändert. Ein I1“ findet bei diesen Verbindungen nur für solche Sendungen statt, deren Werth weniger als 10 Fl. C. M. oder 7 Rthlr. Pr. Cour. beträgt, oder deren Inhalt in Schriften besteht Berlin, den 4. April 1844. 8 General⸗Post⸗Amt.
gekom en: Der General⸗Major und Comuma g. b b s mmandeur der 1 G Brigadr, von Corvin⸗ Wiersbitzki, von Seangard Bri er General⸗Major und Commandeur der 7ten Kavaleerie⸗ ese⸗ von ⸗ von Magdeburg. 1 bgereist: Der General⸗Major und Inspe cteur der Be⸗ der Bundes⸗Festungen, von Belon, nach Nlüher v
Uichtamtlicher Theil. Inland. .
6. April. Das heute aus llitai 6. b 2 gegebene Militair⸗ enthält eine Allerhöchste Kabinets⸗HOrdre vom
Berlin, Wochenblatt
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Galizien 18 Kr. C. M. oder 6 ½ Sgr.
Februar, durch welche es genehmigt wird, daß bei den Artillerie⸗
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Brigaden künftig nur am 1. Oktober Freiwillige eintreten dürfen. In diesem Jahre soll jedoch der v 1.ga pril noch da fen 2* staͤttet sein. Eine zweite Allerhöchste Kabinets⸗Ordre vom 4. Februar genehmigt die im Militair⸗Wochen blatte ebenfalls mitgetheilte Verordnung: 1) über die zukünftige Ergänzung der Offiziere des stehenden Heeres im Frieden und die militairische Ausbildung der Hfftzier⸗ Aspiranten, und 2) über die Organisation des Kadetten⸗ Corps. Unter den verzeichneten Personal⸗Veränderungen finden sich Berthold, Oberst⸗Lieutenant vom 25sten Infanterie⸗Regiment, als S mit Pension zur Disposition gestellt. Kalau von Hoven, ““ als Major mit Pension der
1 Berlin, 6. April. Das neueste Ministerialblatt für die gesammte innere Verwaltung (Nr. 2 d. J.) enthält eine Verfügung 1. die Errichtung von Turn⸗Anstalten bei den Gymnasien, höheren ene ge ase üabee für gymnastische Uebungen vom 7. Februar 1844, aus der wir die hi 1 i van 2ins; hier folgenden Abschnitte
„Nachdem ich durch die in Folge meiner Cirkular⸗Verfü
10. August 1842 eingegangenen Berichte der Königlichen vdenfä gan g Hn⸗ Kollegien und der Königlichen Regierungen von dem gegenwärtigen Zustande der verschiedenen bereits bestehenden Turn⸗Anstalten naͤhere Kenntniß erhal⸗ ten habe, sehe ich mich veranlaßt, Behufs der weiteren Ausführung der Allerhöchsten Ordre vom 6. Juni 1842, mittelst welcher Se. Majestät der König zu genehmigen geruht haben, daß die Leibes⸗Uebungen als ein noth⸗ wendiger und unentbehrlicher Bestandtheil der männlichen Erziechung in den Königlichen Staaten förmlich anerkannt werden sollen, dem Königlichen Fasie. (der Königlichen Regierung) die Gesichtspunkte weee . bereits vorhandenen Turn⸗Anstalten
ere ung und bestimmtere Ri z über⸗ ve wichtige Angelegenheit 71.4. eneg ne Feben 8 *“” Königs gemäß der geistigen und körperlichen Kräfte dem 8 . 18 Foͤhne zu erziehen, und alles möglichst entfernt u hal⸗ vhacccheie def der Behandgns den Seeeetatn.B Ferci⸗ die Gymnastik überall auf den einfachen Zweck 12veerangen Foß ver
5 1 u M n ei beschränken, daß d
menschliche Körper mit seinen Kräften vexets 88 ss . 5 denen Lebensaltern, Ständen und Lebenszweck e 1, Reihenfolge von wohlberechneten lesnhsgte. 2g . in jeglicher Beziehung des sittlichen Lebens der Eee
ein ee2 Geistes zu sein. 8 us diesem nicht nur auf die Entwickelung Stär b dö Loehe — nh Anstand, 1ag nas. ncs efalhs. arn igen ger en und mit der Wehrpflichtigkeit j 1 Aus g des Geistes und des zum Dienste desselben b simmten Lei nach den eigenthümlichen Anlagen jedes einze Me 1g e jeglicher Erziehung ist, die Gyngnastit sich, 82 6 enscen g cga⸗ auch dem die Ausbildung der geistigen Kräfte des Menschen be 1v’ Unterrichte überall unterordnen und sich den Verfügungen 88 88es dieser geleitet wird, unbedingt unterwerfen muß. Die G üe. 9 wenn se in diesem natürlichen und richtigen Verhältnisse zu 8en arge Ausbildung und den dieselbe beabsichtigenden Mitteln erhalten vid⸗ bisben in dem Spstem des öffentlichen Unterrichts ein eben so nothwendi 6s J nützliches Glied. Sie darf jetzt in demselben um so weniger feblens beemchr besonders in den höheren Ständen der bürgerlichen Gesellschaft die beh derungen, welche an die geistige Ausbildung gegenwärtig gemacht w dee und nach dem Entwickelungsgange und dem jetzigen Standpunkte de eBer- dung gemacht werden müssen, im Vergleich mit früheren Zeiten estei g8 worden, je größere Anstrengungen der geistigen Kräfte zur Prfüllun⸗ digf⸗ Forderungen unvermeidlich sind, und je dringender es daher ist ne Aufnahme der Gymnastik in den Kreis der öffentlichen Unterrichts⸗Ge 8 stände ein Gleichgewicht aufzustellen, welches die körperliche Gesundheit er⸗ halten und befördern und diese vor jeglicher bei der erhöhten geisti 98 An. “ 18;. schützen und schirmen könne 8 8 3) Da es der Jugend des platten Landes ni b Wi · Uebung der körperlichen Kräfte fehlt, und daher 8* 5 Eerfegenheit 9 Gomnastik weniger nöthig scheint, so ist diese Maßregel, um mit ihre 8 28 führung der Allerhöchsten Bestimmung gemäß allmaͤlig vorzuschreit 9 1ns. jetzt nur auf die Jugend in den Städten zu beschränken und soll 5 läufig mit jedem Gomnasium, jeder höheren Stadtschule und jedem S hul⸗ lehrer⸗Seminar eine Turn⸗Anstalt verbunden werden, welche nicht als 9 für sich Bestehendes, sondern vielmehr als eine die Schule und ihr Ge⸗ schäft ergänzende und fördernde Einrichtung zu betrachten und zu behe 8 deln, und folglich mit der Schule, zu welcher sie gehört, in eine vollke fee mene Uebereinstimmung zu bringen und in solcher sorgfältig zu erhalt dig. 4) Ueberall und hauptsächlich in den größeren Städten ist dacht zu nehmen, daß jedes Gymnasium und jede höhere Bürgerschauef c eine besondere, nur für die Jugend der betreffenden Schule bestimmte vana⸗ Anstalt, und somit jede der ebengedachten Unterrichts⸗Anstalten ihr ged ckes und geschlossenes Turnhaus für die Uebungen im Winter und bei sönst 8 günstiger Witterung, und ihren eigenen Turnplatz im Freien erhalt In Städten, wo solches wegen örtlicher Verhältnisse, wegen vnzutescheabes 8* tel oder wegen anderer erheblicher Ursachen nicht wohl ausführbar itik 23 indessen auch eine und dieselbe Turn⸗Anstalt zugleich für ein Gymn um und eine höhere Bürgerschule und nöthigenfalls selbst für mehrere Saflnm dieser Art zur gemeinschaftlichen Benutzung bestimmt und eingerichtet w 22. Die näheren, zur sicheren Erreichung des im Obigen angedeuteten Zweckes 8 Gomnastik dienlichen Bedingungen, unter welchen eine solche gemeinschaftliche Benutzung einer gomnastischen Anstalt von Seiten zweier und selbst. m 88 rer Schulen zuläͤssig ist, hat die Königliche Regierung mit dem Köni lhe. Pece ae. zu berathen und festzustellen. glichen 5) Auch fernerhin soll, wie bisher, die thätige Thei an den schon bestehenden oder noch zu “ Lhenabnenre Begen von dem freien Ermessen der Aeltern oder ihrer Stellvertreter abhag 19 bleiben. Hierbei ist von den Direktoren, Vorstehern und Lehrern der Gyin. nasien, höheren Bürgerschulen und Schullehrer⸗Seminarien vertrau ol zu erwarten, daß sie ihrerseits zur Förderung des gymnastischen Unten 5 bereitwillig mitwirken, durch zweckmäßige Einrichtung desselben die Fie gültigkeit und selbst die Abneigung, mit welcher noch Viele die G 1i. Dv. dieselbe, sowohl bei ihren vsmafti als g 1 eltern, die Theilnahm 2 sie 85 hen 8. - hge . Shsengs 8, ohne welche 5) Die bisherige Erfahrung hat er eben, da 1 ik mi Erfolge und mit erfreulicher Theilna 4. auch 4eee --Iöp
wachsenen Schüler besonders in den Anstalten betrieben wird, wo der gom⸗
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