1844 / 319 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

donbridge in Bewegung, und ward in atte, mit so lanten und allgemeinen Pfeifen und ehrenrührigen Annalen der City

von der Guildhall nach der Lon wie man befürchtet h. Verwünschungen, mit sol Frelamationen empfangen, daß de keinen Fall kenn solche Aufnahme der Lärm indeß war, so ent zog sich den Angriffen des ach Westminster, wo er indeß bald wi

is zum 7. August 1846, zu geschehen. Dezember dem Finanz Minister zu⸗ Juni 1841 wird die Dota 1815 an um eine Summe Nominal⸗Kapitals

23. Dezember 1844 anfangend b Die Augebote müssen bis zum 9. Gemäß dem Gesetze vom 25. tion der Tilgungs⸗Kasse vom 1. Januar die dem bundertsten Theil des

sten Landtage binzu. auf eine geregelte Hindernissen, er Stille im Voraus be⸗ r keine Rede ist. ei ihren Geschäs⸗ denn so sehr

Vorarbeiten zum näch werden aber eintretenden

die nöthigen b Angelegenbeiten Weise betrieben Bedürsnissen so in d erordentlichen Maßregeln ga tt sämmtliche Behörden b eißigen müssen, entlichkeit aller Verhandlun⸗ so wird doch gerade altung dadurch zur Pflicht t, jede Regierungs⸗ des Eigennutzes und

treten bereits und andere und geräuschlose Schwierigkeiten und 2 g von auß je der Geheimbaltun ner gewissen Seite i verlangt, den die Geheimb effentlichkeit nur benutz der Gemeinheit,

chem Geschrei, r Globe in den Mayor an seinem Ehrentage eine So lant und tadelnd ch doch jeder Thätlichkeit, und Publikums durch die Einschis⸗ wo ihm freilich ein gleicher eder zu Schiffe nach Heute Abend sindet das große

da der Lord bei dem Volke gefun hielt man si

vermehrt werden, der auszugebenden Rente gl. Es dürste bei diesem Anlasse von Uebersicht aller seit dreißig 2 1 Ich theile daher die verbürgen zu können glaube:

Betrag der

gegnet, daß Dazu kommt, ten mehr als man auch von ei Vund Maßnehmunge den Bebhör

Interesse sein, eine genaue kreich gemachten Anleben Genauigkeit ich

der Zug ent sung an der Londonbridge n. Empfang bevorstand, von der Blackfriars Brid Lord- Mayors⸗Gastma

Die westindische stände der westindischen Kol Lord Stanley eingegangen, derung freier Arbeit werden sollte. wachs der arbeitenden Bevö 60,000 Schwarze, Sklaven gemac Die meisten derselben sie Wie das auf Jamaika erse anische General-Capie kgerufen worden; er v t den Flüchen Tausen f seinem Gewissen“.

hren in Fran

zu erhalten. olgende mit, deren

Seite selbst gemacht, daß man jene Angelegenheit in die Sphäre der Parteilichkeit her abzuziehen.

ge zurückkehrte. hl in der Guildhall statt.

Post bringt günstige Nachrichten In Demerara waren nach welchen die a Leone begünstigt und ge⸗ man einen ansehnlichen n Folge des Beschlusses britische Unterthanen, ht worden sind, wied iud bereits in heinende Morning Jour tain von Cuba, L erläßt seinen Posten, eladen und mit dem Auf Haiti war es unter

Cours des Ab⸗- 35,863,200 Fr. über die Zu⸗ 67,703,000

3,500,000 6,000,000 2 8 Se. Königl. Hoheit der Erb⸗ . fortgesetzte Einwan⸗ wo er mit seiner dem Herzoge und zurüdgekehrt. Er

* Neu⸗Strelitz, 13. Nov. großberzog ist vor einigen Gemahlin einen längeren Besuch von Cambridge, gemacht hat, bierder Rückreise nach England antreten, üstandes wegen, wobei nach dem Zeit sehr gesährlich sein würde, and abzuwarten.

er aus Sierr

Tagen von England, G Jamaika erw

- 30,000,000 bei deren Aeltern,

14,925,500 12,313,433

315,005,000 der Herzogin wird jedoch noch heute die 485 &¶ess Erbgroßherzogin ihres Gesundbeitsz Erachten der Aerzte eine Seereise zur genöthigt ist, ihre bevorstehende

Russland und Polen.

St. Petersburg, 9. folgendes Reskript oronzoff⸗Daschkoff, Ober Ceremo Die lange Laufbahn Ihrer Dienste, Aufmerksamkeit auf Sie Vice⸗Kanzlers die Leitung des eiten anvertraut, habe Ich rgfalt wahrgenommen, Sie doch zugleich auch die cauftragt sind, mit Erfolg Ihren Diensten ale eine Pflicht und ein Dankbarkeit und Zufriedenheit stets Ihr wohlgeneigter (gez.)

welche nach und er nach Jamaika Jamaika an

gierung, ( nach in Cuba zu

214,118,301 ℳ☛ n 8 zurückzuschaffen.

113,980,98t

40,000,005 120,000,000 150,000,000 1350,000,000

1950,055,900

Niederkunft in Engl nal meldet, ist der sp von seiner Regierung; wie bemerkt wird, „mi Blute Hunderter au Guerrier's Regierung ruhig.

Der Zustand Viele sind der Ansicht, des neuen Bank⸗ Waaren aber

Majestät der Kaiser hat an den Wirkl. Geh. Rath, Gra nienmeister des Kaiserl. Hofes, durch sichtbaren Cifer gelenkt. Nach

Gesammtsumme Geldmarktes erregt großes Interesse. steigen, indem die Folgen Geldes erhöhen, den der

des hiesigen der Zinsfuß werde Hesetzes den W edrigen müßten.

Datum, unter welchem der Genuß der neuen der Einberusung der Kam⸗ Vernehmen nach, auf den mder betreffen In der König auf das Budget

Es scheint, daß das Rente beginnen soll, mern zusammenfällt, Dezember erfolgen, den Verordnung in etwa 8 lichen Druckerei ist man bereit Bezug habenden Dokumente besch auf daß der Finanz des Januar das Budget den K.

In dem Befinden des Herrn G so daß man jetzt keine d, seinen Posten auch

ziemlich mit dem denn diese wird, dem und man sieht dem Erscheinen bis 10 Tagen entgegen. ts mit dem Druck aller aäftigt, um damit zeitig genug fertig Minister schon in den ersten Tagen ammern vorlegen kann.

zuizot ist eine sehr merkliche Besserung Besorgnisse mehr für ihn hegt und den Kammern gegenüber

ausgezeichnet, hat stets Meine dem Ich Ihnen in Abwesenheit des Ministeriums der auswärtigen Angelegenh mit besonderer Zufriedenheit die So diesem Dienstzweige widmeten, deren Geschäfte, mit denen Sie b Ich lasse daher bei dieser Gelegenheit tigkeit widerfahren, un gnügen, Ibnen dafür auszudrücken. Gatschina, 2. November 1844.“

Dänemark.

er Antrag des Pro⸗ ig der dänischen Majorität an die Kommis⸗ der Allg. Pr. Ztg.), gab der Anlaß. Es mit aller Kraft und unklug darstellten, f den Antrag sich in die Schleswig mischen wolle, Intelligenz,

Kopenhagen, Larsen in Betreff der tät in Schleswig, sion verwiesen wi wie zu erwarten stand, zu heftigen fehlte allerdings nicht der Beredtsamkeit es wenn die Versammlung dure inneren Angelegenheiten des theils der Meinung waren, man der Wahrheit und der Nati zur Entscheidung zu auskämpfen lassen, o nur hartnäckiger werde.

Antrag theilweise durch i lich der Advokat Lehmann, sich auch der König doch noch keine Veranstaltung ge⸗ ie Ursache wolle er nicht i der Nähe des Thrones, olitisches System einer ei und nicht b mit des Königs Nachdem er auch der hleswigs und Ho der mit einer Unumwundenheit 1 in einem anderen wohlgeon 1 elen Gelegenheite ndeten, rechtmäßigen Forderungen

Wünschen des Königs ent

Ar. Aufrechthaltun welcher mit so großer S. das gestr. Bl. Reden für und wi an besonnenen theils als unrichtig h Eingehen auf Herzogthums müsse es der Kraft der überlassen, die Sprachen eParteien ihren Kampf selbst g, wodurch derselbe die Redner für den unter diesen nament⸗

volle Gerech d betrachte es eingetreten, er im Stande sein wir Ufommen auszufüllen.

Nikolaus.

rankreich.

10. Nov. Die Regierung scheint Feier der Vermählung des Herzogs leihen zu wollen. dem Prinzen von Joinville, rosnel nach Toulon abreisen. auf dem „Gomer“ einschiffen, der das Dampfschiff gewerden zu sein Neapel anlangen und werden von Tunis dahin beorderte Geschwader des C val⸗Deschene vorfinden. den 25sten d. M. angesetzt. mole werden der Herzog von am neapolitanischen Hoft, der Contre⸗Avmirnl Pursevrl⸗Teschene semn. Nrapel um 1. Pezenber ve Munizipalttüt ihnen eimen srvr 8 Der heutige Moniteur enthält durch der Finanz⸗Minister auteristrt wird, Rillionen Fr. zu eröffnen und gegen versiegelte Alause an die meistbieten Finanz⸗Minister fest

zösische Handel zu, oder letzten amtlichen Be⸗ Operation der Das Gewisse an 1843 höber

Nimmt der fran Veranlassung der Ministeriums über die des vorigen Jahres. ag des Gesammthandels von Ausnahme des Jahres 1840, cht in demselben Maße ör seit 6 Jahren eine nur durch das aus⸗

28 ͤ Paris, 10. Nov.

nimmt er ab, fragt man auf kanntmachungen des Handels Ein⸗ und Ausfuhr während der Sache ist, daß der Betr war, als er bisher jemals, mi daß aber die sranzösische ls die Einfuhr, daß vielmel derselben eingetreten ist, der unterbrochen ahrscheinlichkeit den Repressalie ide Staaten endlich in letzter Zeit ge Schutz System Frankreichs in daß sich Frank⸗ lich zugäng

der bevorstehenden von Aumale großen Glanz ver⸗ mit seinem Bruder,

Der Prinz wird übermorgen Lieutenant Du⸗

und mit dem General Am 16ten werden sich die Prinzen dort auserwählte Regierungs⸗ Sie dürften am Asten zu Rhede das kürzlich ontre Admiral Parse schon gesagt, auf den Herzog von anzösischer Botschafter General⸗Leutenant Durdenk! und der Dir Neuvermählten werden arseille landen, wo die länzenden Empfang vorbereitet.

die Königl. Vererdnung, wo⸗ eine neue Anleihe zum Be⸗

bne Einmischung der Regierun Dagegen zeichneten sich hre Heftigkeit aus, und welcher unter Anderem sagte: Sache interessire, Bedeutung der Sache uchen, indeß gäbe dessen nationale Sym⸗ Richtung angehörten, los mit des Volkes einstim⸗ eigenem Willen im glichen Kommissarius als einen Mann bezeich⸗ die Entsetzen

Ausfuhr ni⸗ zugenommen hat a Art Stillstand in nahmsweise gute Handelsjahr Stillstand wird mit vieler chrieben, welche mehrere fren gen das Prohibitiv⸗ Anwendung gebracht haben. reich selchen empfindlichen Argumen zeigen werde.

Die Gründe, durch wel Anleihe eingeschlagene nur wenig Anerkennung. überzeugt, daß der Staat die ssion hätte ersparen an das Publikum, deren Händen die in Umlauf ge ahl nach in kürzester Frist übergehen,

ihren Zoll davon erhoben haben. Liderwillen gegen e Geschäfte gezeigt, und ehmungen dieser Art hat sie auch nur um etwa mit der Versuch in jenem Sinne zu machen. ten und zugleich den ein⸗ hr gebieterisch sein.

zuf der dortigen für die Sprachen böv n troffen, die der

ie Trauung ist, wie äher unters Zeugen füur Montebello, fr

entspräche. es da einen Mann in pathieen und p die dem Staate ge⸗ unsche, sondern auch

und übertriebene Es steht zu erwarten, ten ad hominem end

nlnssen und in M Widerspruche stehe.

che die ministerielle Presse das zum Zweck bei den Ständen Se rechtsertigen gesucht, finden Die öffentliche Meinung ist nach wie dem Kontrahenten der Anleihe zu fönnen, wenn er sich, statt an die an die lleinen Kapitalisten

setzten Renten

Berfahren zu uind Ungenirtheit, dneten Staate ihres Gleichen n direkt und indirekt der Nation und den gegenarbeite, suhr

errege und trage von 2 Kilionen ge, öö. Konkurrenz und L. effentlichkrit Zmapr. Nenten zu diesem B. unter Vorbehalt des von dem mums zu verkaufen. an verzinst, und der ibrer Dotation um den dieser Renten zugewiesen worden. tum des 9. November. Der neu ernannte f Herr Barbet de Jauy, hat bisher er wurde gleich nach der Juli⸗ des Fürsten Polignac gewählt. Einsluß seines Verwandten, Ministern Guizot und Duchate

lende Kommi hohe Finanz, direkt

Submissionen e Gesellschaft, ellten Mini⸗ 22. Dezember d. J. g eine Vermehrung nominellen Kapitals Verordnung trägt das Da⸗

den wohlbegrür ernstesten und theuersten

doch der Mehrz Herren von der Bank Regierung hat von jer mit dem Publikum abzus Erfolg von fremden Untern nicht dahin bringen können, für eine Eisenb Ursachen dieser Scheu träglichsten al

für eine Trennung zwischen Dänemark, und ich ud Eroberung, Friedens⸗Traktate und ärungen der Fürsten und wie⸗ der unbestrittene Besitz chts⸗Ansprüche sind, ich sicher die injuvia temporum losgeris⸗ der dänischen Krone Ich behaupte daher, Ritterschaft staaterecht⸗ und zum Uebersiuß und kompetenten Autorität für natürlich nicht ausschließt, doß Landesrechte, doch gern als Sion⸗ ast bleiben können.“ chon völlig gemeinsame in Bezug auf die höbere ondern auch mit Hin⸗ f die bäuer⸗

Dir Renten werden vom Tügungs⸗Kasse ist gleichzeit hundertsten Theil des

jenne keinen staatsrechtlichen Grund ogenannten eige wenn Erbsall, Krieg u die feierlichen Erkl der Volks-Vertretungen,

Schleswig und dem utlichen Königreich glaube, daß, Garantieen anderer Mächte, Anerkennungen Jahrhunderten hinreichende Re Schleswig als eine durch unaufloͤslich mit

her einen starken2 solche direkt e bis jetzt noch che Konsul für die Insel Mauritius, Actienzeichnung der legitimistischen Partei angehört; Revolution zum Erzieher der Kinder Seine jetzige Ernennung soll errn Vitet, verdanken, der mit den [sehr befreundet ist.

niß genug habe, aber nun unwiderruflich und wieder vereinigte Pertinenz Privilegien der schleswig lich ungültig sind, sowo in Betreff Holsteins von todt und machtlos erklärt sind, diese Privilegien, des⸗Privilegien in einze wig“, heißt es weiter, mit dem übrigen D olitik und die di cht auf das Vertheidigungswesen lichen Verhältnisse, Bindemittel zwischen verse nanzen. Die Trennung besteht also w und Polizei⸗Verwaltung, wob Selbstständigkeit

vor den unschuldigf

also wohl se⸗ zu betrachten.

steinischen Prälaten und hl de jure wie

ler Neuerungen müssen

Grossbritanien und Irland. Die Königin hielt gestern in Windsor eine

lung, welcher die meisten Kabinets⸗

London, 9. Geheimeraths⸗Versamm beiwohnten.

Der heutige Tag w chen der neu erwählte Lord⸗M Straßen der City h. Feierlichkeit entgegen, Mann, wegen früher gekommener Unte

ohne Rechtskraft als Inen Punkten in Ki— „hat ja auch jetzt s

10. Nov. Die neue Anleihe, deren Negozürung wird nur 200) Millionen Fr. betragen, wäh⸗ h Millionen zur Verminderung des Theils der soll, der aus den in die Spar⸗ Das neue Anlehen erfolgt 22. Dezember 1844 an datirt. alisten⸗Gesellschaft geschehen, Minister aufzustellenden ahlung der 200 Mil⸗ Raten von je 10 Millionen, vom

nunmehr beschlossen ist, rend der Rest von 10 schwebenden Kassen gema in 3 proc. Rente,

Der Zuschlag soll mit Vorbe

ar für den seierlichen Um avor von London, Herr Gibbs, Nicht ohne Besorgniß sah man aus unpopulairer Wirksamkeit als Alderman vor⸗ belder, gebässige Demonstratio⸗ Straßen zu gewärtigen ronung kurz vor zwölf Uhr

zug bestimmt, Schuld verwendet werden chten Einlagen entstanden deren Genuß vom an diejenige Kapit halt des von dem Finanz Minimums, den höchsten Preis jonen hat in zwanzig Monats⸗

plomatischen Verhältnisse, s zu Wasser und zu Lande, au was vielleicht dae Gemeinschaft der gi⸗ sicht auf die daß Schles⸗

1 als

alten sollte.

F , 8 2 3 da Herr Gibbs, ein durch Handel und

hiedenen Sta

Industrie und, atstheilen ist, esentlich nur mit Rück ei zu erinnern ist, etwas ganz

hrend seiner ffentlicher C des Volkes auf den

Zug setzte sich in der gewöhnlichen L administrative

enn die Lehrer an diesem so zeigten die Elepen- Vorbildern nachzueisern. D ianosorte und Violine aus NReichardt und We⸗ Gesangspiecen Samson von

en Genuß verschaffen mußte. W hmlicher Fertigkeit an ninder rühmliches Streben, Beethovenschen Duo Solo (2 Nomanzen von Befriedigung. Unter der die Baß⸗Arir aus S Iphigenia und eine n wir es mißbilligen, wie das Duett zwie Spontini’« Bestalin, schulten Opern⸗S um von jun ilden wollen, Zuhörer indeß durch zwe id Weber reichlich entschädigt, womit der Abend schloß, g vie Versammlung unter ein

d vom Archiv⸗Gebäude bis an haiten, einen wahr Halle“ die Fisch⸗ oder Tochterhalle ansehen kann, gueil; links ihr zur Seite folgt Fleischmarkt, marché des und prächtige Kornhalle an⸗ Die projektirte Art hatte den großen Vor zerstreuten Hallen in ein Markt⸗Schoppen zu verdrän weitem nicht alle Platz Die Errichtung eines einzigen en Gängen brächte auch chenlichen, krummen und en zugleich wegen ten Gegenden in h ihre Namen, wie be la de la Juiverie, de la daß sie allerlei Gerüche aus⸗ Wenn man einen Fremden Nest von meist kurzen, engen, vie Binde abnähme nmöglich eher darauf elt stände, als bis er nander mit Monsieurn Besinden erkundigen

diesem Stadttheile durchgebrochen wor vie Halle ziemlich sertig ist. die man als ihre echte le in der Rue Montor

und Butterhalle, d ch unmittelbar die große Hallen gemein hat.

Fruchthallen,

als Fleischhallen, hallen und andere; neben sich hat die Tag legten, so ist es die ganze Gottesacer vdes Innorcents. aushürt, mit bem Marche des ziereck, auf allen die man bei uns un

Gruppe von Hallen um den che⸗ Sie sangen da, Innocents an,

Sinne nimmt, Ausführung des

Dur, so wie die ein ber) gewährte sprachen das

Händel, die von Händel allgemein an.

so dramatisch⸗ charakteristisches und dem Ober⸗Priester

Bühne und von durchge gelangen kann, vieselben sich für da Dafür wurden vie

und die Austernha zunächst die Eier⸗ Prouvaires, an den si schließt, die wenig mit den i nene Central⸗Niederlage für L theil, die meisten dies Gebäude zu verei

wo die Straße Derselbe bildet Seiten mit Schoppen umgeben, üer dem Namen der und in buntgefärbten Kupferstichen Tag ein mit Tischen, ischen viesem All der Verkäufer durch, eln, Schimpfen, as erhohten

Musiktenner volle Terzett von Neukomm,

Scene mit Chor aus Gluck’s Dagegen müu⸗

emlich regelmäfiges 2 worunter die Marhmeiben Damen der H gezeigt hat. Die freie Bänken, Eimern,

Verwirrung wickelt sich und ein ewiges Tosen,

en und Stoßen erfüllt die Luft. Standpunkt dieses Marktes, ganz nett sein würde, steht

sranzösischen

ebensmittel aller er an verschiedenen nigen und die unter welchen die Markt⸗ Und bei schlechtem Wette großen Hallge natürlich das schmutzigen Gassen mit sich, ihrer Lage und ihres Grade erschweren, un Fromagerie, de la S Cochonnerit u. vünsten und in a mit verbundenen Aug schwarzen, lothigen Straßen und ihn rathen ließe, fallen, daß er mitten in die Hökerweiber und L

und Madame anreden und nach

alle so viel beschrieben Müute des Marktes ist Tag aus, Schirblarren besärt, und zw das Gewimmel der Käufer und Schreien, Locken und Schmeich Auf dem mittelsten und etw mgebungen und ein vorzügliches Werk

welches nur a.

Bevölkerun 1 2 g zur Geltung

r kaum Schutz t luftigen und geräumig ingehen der abs welche die Zug es außerordentlich ils schon durch de la Truanderie, hinlänglich verrathen, Uerlei Gerüchen stehen müssen. en in dieses und ihm dann so könnte er u der seinsten Hauptstadt der W um ihn her sich ei ihrem gegenseitigen

engern vorgetragen gen Dilettanten,

hier gewählt war, in einer Soi

s Theater ausb ree gesungen

i Männer⸗Quarteite Chor aus Jephta d zusammengrei⸗ hmen Eindruck aus⸗

hne seine U Nieverreißen und E

eine schöne Fontaint, änge zu dies von Spohr un von Händel, send exekutirt, da

einanderging.

Frankfur werden Clemens Brentano8 Man spricht davon, und Nomanzen die interessantes Bilvniß⸗ DPornstrauch hän end eine von dem

und Tische, d größtenthe zu füllen haben,

Gtewoöhnlich

frischem Wasser asser zur Hand haben.

daß man kaum zu ihm Goujon herrührenden Fla d zierlich geformten Najaden und

und Zuber zu reinigen oder mit anz bequem, weil sie immer das W t er auch bis auf die Stufen so besetzt, und die von der Meisterhand des Jean mit den ungemein anmuthig bewegten un Seejungfern besehen kann, welche mit den fei zu ihren Füßen ihre Eimer ausscheuern, aufs hier kommt man in die sogenannte „Halle“, Muterhalle in Paris verkündet, daß alle an vEh und krumm mit altfränkischen Gängen, vrfiten sind, bis an die Straße Montmartre in einer Der Pla vor ihr, ven man

3.) Dem Vernehmen nach, ichstes Frühjahr in zwei Bänden eingeslochtenen Lieder

t a. M., 5. Nov. Mährchen ne vaß namentlich die ses Dichters sehr erfreuen der Lorbeerkr

sten, plumpen Poissarden, die wo er wäre, sonderbarste kontrastiren. Von die schon dadurch sich als die deren ihren Beinamen haben. die keine italienischen ve 1hn Län 1* 1 gewöhnlich, und zwar mit Recht, zu i rg; 6 17 Krant⸗ und Fischweiber einnehmen, verhindet t grchs des Innocents, von dem man sie auch eine Sie vereinigt den Inbegriff der sogenann⸗ von denen rne e; 8Seere. aea nächstens der müsfen, die bekanntlich 6 Fne Z

anz auf einem Noch schöner ist Künstler ausge storbenen Schöff Franz einer Kirche (man⸗ ihm sein Schutzpatron, der Zügen spricht

de, neben ihm hat Steiule jüngst ge sinnigen und erfindungsreichen Lruber, den vor einiger Er knieet betend in erken den hiesigen Dom); binter Aus den wohlbekannten liebreichen, unermüdlich vorsorglichen, da Armen“ (wie ihn auch das hint hnet), der die Armuth aufzusuchen ausging. W

Lumpenmänner n

Vreutano bda

raueiseus, ihn segnend.

Kunst⸗Notizen.

Konservatorium des Herr Bersammlun

und namentli zu überzeugen

gauze Herz bes bieses „VBater säcschen bezeie

ofoße Fortsetzung neunen kams ten Hallbewshner zmt vesttzt unsrretti unter ihren bebecken Gängen, Rambnteau⸗Rmue wfrb wesch

Im Gesangs gestern Abend von einer gewählten ‚welche ihr beiwohnten, Fortschritten ihrer Kinder

er ihm liegende

ch den Aeltern,

Sofree statk, die Allen 938 Geitegenheit

welche sich von den

8

eine administrative Verbindung 7 Henein,. . nicht 8 den, staats⸗ lich übrigens ungültigen, privilegien begründe ist, sondern diesen im rechtlich Aderstreitet, und daß sie in dem Umfange, wie Schleswig die⸗ Gegentheil 89 sich nicht auf die Verjährung von Jahrhunderten gründet, selbe setzt veftbr. zehn Jahren durch eine Königliche Verordnung eingeführt sondern erst v ben so gut auch wieder durch eine Verorduung aufgehoben ist, und also sie, wovon ich überzeugt bin, gegen die Interessen 2 s durch die von Holstein stets über dasselbe ausgeübte Su 882, etwas gewonnen haben wird, und gegen die in Schleswig hacbst sch iindenden Wünsche einer eigenthüäwlichen Entwickelung freilth,

Bevor zur Abstimmung geschritten wurde, nahm noch der König⸗ he Kommissarius das Wort; er habe, sagte er, in Bezug auf das liche „Stadium der Sache nur wenig zu erinnern, da er sich bereits jetzige wiborger Stände Versammlung im Wesentlichen darüber aus⸗ in der es vr müsse sich daher auf diese Rede berufen. Bei der gesenwärtigen Aufregung der Gemüther würde zwar seine Ansicht 8n keinen großen Anklang finden, er glaube aber gewiß, wenn man später die Sache mit ruhigerem Blicke betrachte, so werde man er tennen, daß die dänische Einmischung in die Angelegenheiten des Her zogthums Schleswig, statt dasselbe näher an Dänemark beranzuziehe n, eher die entgegengesetzte Wirtung habe. Auf die während der De batten vorgekommenen Aeußerungen. wolle er weiter nicht eingehen, doch könne er die von einem Deputirten ausgesprochene Ansicht, daß. die vorliegende Sache hinsichtlich der Kompetenz der Versammlung mit dem lissingschen Antrage in⸗ Betreff der Staats Einheit auf einer Linie stehe, nicht mit Stillschweigen übergehen.

„Der Unterschied zwischen beiden“, sagte er, „ist klar. haltung der Verbindung Dänemarks mit den Herzogthümern unter allen Umständen, und selbst wenn der Königliche Mannsstamm aussterben sollte, hat ein unmiltelbar rechtliches (retlig) Interesse für Dänemank, wogegen die Ordnung der inneren Verhältnisse im Herzogthum Schleswig, die eigene Sache des Herzogthums sein muß, die wohl ein ideelles Interesse für uns hier in Dänemark baben kann, aber keinesweges ein unmittelbar rechtliches oder ein solches, dessen Berücksichtigung neben der in jenem Herzogthum selbst sich aussprechenden Meinung man verlangen könnte. Wenn geleugnet worden ist, daß es einen besonderen Staat „Schleswig“ giebt, so ist das mit vollkommenem Recht geschehen, aber wenn sich berufen hat, daß Schleswig in den wichtigsten Verhältnissen, z. B. im Vertheidigungswesen. und in den diplomatischen Verhältnissen, mit Däne⸗ mark vereinigt ist, so meine. ich, daß dies eben so vollständig von Holstein gilt und also nicht darauf hindentet, daß Schleswig in irgend einer ande⸗ ren Verbindung zu Dänemark steht, als die ist, worin Holstein steht, obgleich in anderen Beziehungen wohl eine Verschiedenheit in der Verbindung statt⸗ sindet. Es ist geäußert worden, daß Schleswigs Selbstständigkeit befördert werden würde, wenn es aus seiner Verbindung mit Holstein gerissen würde, das eine Suprematie über Schleswig ausüben soll; aber worin diese Su⸗ prematie besteht, weiß ich nicht, da beide Herzogthümer in jeder Hinsicht gleich berechtigt sind, und ich meine daher, daß die Selbstständigkeit, die man Schleswigs Bewohnern gegen ihre eigenen Wünsche ansnoͤthigen will, keine wahre Selbstständigkeit ist. Ich weiß wohl, daß neulich in einem Blatte geäußert ist: es sei wohl möglich, daß man in Schles⸗ wig nicht wünsche, daß etwas für die dänische Sprache geschehe, aber an dergleichen dürse man sich eben so wenig kehren, wie wenn Mitglieder des Armenhauses sich nicht waschen lassen wollten; aber so schamlose Aeuße⸗ rungen werden in dieser Versammlung sicher keinen Eingang finden.“ Dann erinnerte der Kommissar daran, wie er die Behauptung, daß die gegenwär⸗ tige Verbindung zwischen Schleswig und Holstein erst seit zehn Jahren be⸗ stehe, schon in der wiborger Versammlung binreichend widerlegt habe. Nur eine zufällige Form gewisser Institntionen sei vor zehn Jahren verändert worden, die legislative und administrative Verbindung beider Herzogthümer habe Jahrhunderte hindurch bestanden.

Ferner nahm der Redner eine gewisse deren öffentlichen Aeußerungen der Advokat Lehmann einen Beweis von seiner feindlichen Gesinnung gegen die dänische Sprache hatte herleiten wollen. Der Umstand, daß sich Jemand für eine unzertrennliche Verbin⸗ dung beider Herzogthümer erkläre, beweise nicht, daß er ihre Losreißung von Dänemark wünsche, sondern nur, daß es sein Wunsch sei, die Herzog⸗ thümer möchten unter allen Umständen in ihrer althergebrachten und noch sortdauernden Verbindung bleiben. Eben so wenig sei der Kampf dieses Mannes gegen die Einführung der dänischen Sprache als Gerichtssprache in den Distrikten, wo sie Kirchen⸗ und Schul Sprache sei, ein Beweis sei⸗ ner Verachtung der dänischen Sprache, da dieser Widerstand bloß aus der Berücksichtigung der praltischen Schwierigkeiten hervorgegangen sei, welche daraus entstehen würden, wenn verschiedene Sprachen bei den verschiedenen Gerichten Schleswigs gesprochen würden. Schließlich widerlegte der Königl. Kommissar noch die Behaup⸗ tung, daß unterm 10. Dezember 1810 der schleswig⸗holsteinischen Kanzlei auferlegt sei, eine Vorstellung darüber einzugeben, was als nothwendig an⸗ gesehen werden möchte, um die successive Einführung der dänischen Sprache beim Gottesdienst, beim Schul⸗Unterricht, den Gerichten und allen anderen ffentlichen Angelegenheiten im Herzogthum Schleswig, besonders in den Distrikten, Aemtern und Inseln, wo die Sprache des gemeinen Mannes noch die Dänische wäre, vorzubereiten und in möglichst kurzer Zeit zu för⸗ dern. Er habe in Wiborg sich nicht gegen diese Behauptung erklärt, weil ibim damals die völlige Gewißheit gefehlt habe, inwieweit sie begründet sei. Jetzt aber habe er bei genauer Erkundigung die offizielle Gewißheit erhal⸗ len, daß jene Resolution nur die Distrikte angehe, wo die Sprache des ge⸗ meinen Mannes noch dänisch sei, daß also nicht davon die Rede gewesen sei, die dänische Sprache in das ganze Herzogthum S chleswig einzuführen. (Das Resultat der Abstimmung, wodurch der Antrag des Pro⸗ sessors Larsen an eine Kommission verwiesen wurde, ist bereits im gestrigen Blatte der Allg. Pr. Ztg. mitgetheilt worden.)

1111131“”“

2 Palermo, 25. Okt. Aus den gegenwärtigen Finanz Ver⸗ hältnissen der neapolitanischen Regierung dürften sür Land und Staat und vorzüglich für den Schatz wesentliche Vortheile entstehen. Bekannt⸗ hG alle Staats⸗Oekonovmisten längst schon dargethan, wie nach⸗ fünfts es 89 alle die hierbei Interessirten ist, wenn die Staats⸗Ein⸗ so Pacht gegeben werden, und dieser Grundsatz ist auch über⸗

8 algemfin als richtig anerkannt, daß man diese Pachten nir⸗ mehr als vielleicht in der Türkei und in Neapel findet. Nun 1“ auch hier davon abzukommen. Die endliche Ab⸗ vennenenc des neuen Pachtvertrags mit Venucci und Konsorten, welcher sicher lich der Finanzverwaltung eine starke Vermehrung der Einkünfte chgen fol, K noch nicht zu Stande gekommen. Der Finanz⸗ Minsser soll in Betreff der su kesstenden Bürgschaft sehr schmierig ge⸗ wäre sehr 4 s b rundstücke sollen demselben nicht genügen. Es diese H es übernähme die Regierung, wie anderwärts, denis en - 9 se bst, wobei denn ein tüchtiger Finanz Minister mit Verhältnisse e tüchtiger Subalternen den wahren Ertrag und alle e e genau zu beurtheilen und alles diesen so höchst wichtigen sein zu ermäßigen und einzurichten im Stande Behandlung Beire grobe Mißbräuche, Begünstigungen, ungleiche Pflege wegfallen n Unterschleif müßten bei einer rechtlichen finden. Wer n, und im Allgemeinen würde man sich wohl dabei be⸗ Sctvierigkenen des Arheis und redlich meint, wünscht daher, die fernere Pacht 1 e möchten eine förmliche Weigerung, eine rung möge 8ge. zur Folge haben, und hofft, die Regie⸗ Einziehung derselb Fenas selbst es will, die Mauth⸗Einkünfte und auch wieder, der 1n, bst übernehmen. Leider aber befürchtet man worden und ver 6 J⸗ sei durch andere Pachtliebhaber bearbeitet brechen. Auch f 98 it Abschließung nur, ohne darum ganz abzu⸗ ist ein neuer Pacht *. dtischen Aecise-⸗Abgaben in unserer Hauptstadt die Unterhandennben 8 Unterhandlung, und merkwürdig genug, auf jegliche Weis nd als Leute bekannt, die diese Einkünfte immer

gliche Weise zu kürzen trachteten. 8 S6.“

Die Ausfrecht⸗

Persönlichkeit in Schutz, aus

man sich zugleich darauf

8 1659

Weun nun bei den obwaltenden Umständen die Unterhandlungen für den Handels⸗Vertrag mit Frankreich und England um kein Haar breit vorgerückt sind, so muß man nicht etwa glauben, daß eine Weigerung von Seiten jener Mächte hieran Schuld ist; im Gegen⸗ ibeik nimmt man in den Kabinet von St. James und in den Tuile⸗ rieen die Sache sehr ernstlich, und namentlich ist Herr de Montebello eifrigst bemüht, ste zum Ziele zu führen. Die Verzögerung kommt von bier; man zöge vor, in Neapel einen solchen Vertrag mit Oesterreich oder den Ländern des deutschen Zoll⸗Vereins abzu⸗ schließen; öffentliche Blätter haben bereits hiervon gesprochen, und ich bin fest überzeugt, daß die neapolitanische Regierung, die Vortheile erkennend, welche hieraus für ihre Staaten entstehen müßten, einen solchen Anschluß wünscht. Würde ein solcher Vertrag auf billige, wechselseitige Verhältnisse und Erleichterungen gegründet, so würde auch Norddeutschland sich dabei wohlbefinden und namentlich für die leichten sächsischen und süddeutschen wollenen Stoffe, welche ihrer Güte halber den französischen und englischen vorgezogen werden, raschen, vortheilhaften und sehr bedeutenden Absatz sinden. Ich möchte Ihnen hierüber umständliche statistische Mittheilungen machen, allein seit 1838 hat man nichts mehr darüber erfahren, auch werden alle wol⸗ lenen Stoffe, sie mögen kommen woher sie wollen, unter eine Rubrik gebracht. Von Kaufleuten, welche in diesem Fache arbeiten, weiß ich, daß jene Stoffe hier leicht abzusetzen, aber wegen ihrer Güte zu theuer sind. Würde nun von hiesiger Seite eine kleine Ermäßigung auf die Zollsätze gestattet, so könnten diese Gewerbs⸗Erzeugnisse leicht mit den französischen und englischen konkurriren.

Die in meinem letzten Schreiben besprochene Veränderung im Finanz-⸗Ministerium in Neapel hat nicht stattgefunden. Der alte Komthur Ferri, welcher nicht weniger als 77 Jahre alt ist, soll seine Dienste noch länger seinem König widmen, welcher, so schreibt man, demselben die höchste Gunst und volles Zutrauen schenkt.

Die Sproc. Staatspapiere stehen heute an der Börse in Neapel nur auf 102¼ à 102¼ Zinsgenuß seit 1. Juli einbegriffen, solglich steht der Cours nur ½ pCt. über Pari. .“ ““ 1

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Madrid, 4. Nov. Das Verschwinden Espartero's aus Lon⸗ don, ohne daß die britische Regierung weist, wohin er sich begeben, macht hier großes Aufsehen, fast noch mehr aber der Umstand, daß der britische Gesandte die spanische Regierung erst dann von diesem Ereignisse in Kenntniß setzte, als der Esparteristische Aufstand entdeckt und vereitelt war. Die Anhänger des Er⸗Regenten sind indeß voll freudiger Erwartungen, sie boffen von einem Augenblicke zum ande ren die Nachricht zu erhalten, daß er auf irgend einem Punkte ge⸗ landet sei, und sie nehmen es als unzweifelhaft an, daß es ihm leicht sein werde, die bestehende Ordnung der Dinge über den Haufen zu werfen.

Die Polizei hat an verschiedenen Punkten 1800 Flinten entdeckt, die von den Verschwornen bereit gehalten wurden.

Der im Kongreß angenommene Paragraph der Adresse, welcher von der Verfassungs⸗Reform handelt, lautet folgendermaßen: „Der Kongreß wird ebenfalls den schon im Königlichen Zusammenberufungs⸗ Dekrete im voraus angekündigten Entwurf zur Reform der Verfassung, der von der Regierung Ew. Majestät ihm zur Berathung vorgelegt worden ist, prüfen. Der Kongreß wird dieser wichtigen und schwie⸗ rigen Arbeit die angelegentlichste Aufmerksamkeit und die größte Sorg⸗ falt widmen, da er durchdrungen ist von der Nothwendigkeit, das Staats⸗Grundgesetz baldigst zu verbessern, um den Wünschen und Hoffnungen der Nation zu entsprechen, wodurch wir zugleich den Thron Ew. Majestät und die politische Freiheit der Monarchie be⸗ festigen.“ Die Debatten über diesen Paragraphen waren ziemlich lebhaft. Herr Alcala Galiano sprach für die Reform der Verfassung unter großem Beifall des Kongresses und des auf den Tribünen an⸗ wesenden Publikums.

Die Gewerbe⸗Ausstellung der deutschen Bundes⸗ und Zollvereins⸗Staaten. (Vergl. Allg. Preuß. Ztg. Nr. 222, 238, 240, 242, 243, 248, 249, 253 25, 2c. 256, 258, 259, 260, 261, 262, 263, 964, 205. 966, 220. 271, 272, 272, 274, 275, 276, 277, 278, 279, 280, 281, 288, 28 280, 287, 288, 291, 293, 294, 295, 295, 297, 298, 299, 300, 301, 303, 304, 306, 307, 308, 309, 310, 311, 312, 313, 314, 315, 3t6, 317 und 318.)

Darstellende Arbeiten von Tragant und ähnlichen Stoffen.

Darstellungen in Mehl, Zucker, Gummi und den verschiedenart⸗ gen Verbindungen dieser Stoffe, welche eine ziemlich scharfe Moden⸗ rung und verhältnißmäßig rasche Ausarbeitung gestatten, jedoch wegen ihrer Löslichkeit keine lange Dauer versprechen, eignen sich besonders bei Gegenständen des Tages⸗ Interesses, der Mode, der Laune und des Witzes. Wohl dem, der sich an den Weihnachts-Ausstellungen, welche in Berlin und mehreren anderen deutschen Städten mit Bil dern dieser Art der Jugend eine mannigfaltige Unterhaltung darbie ten, recht herzlich erfreuen kann. An solchen gelungenen Darlegungen modellirender Geschicklichkeit von Seiten der Konditoren fehlt es auch auf der Gewerbe⸗Ausstellung nicht. Allein es wird darauf aufmerk⸗ sam gemacht werden dürfen, daß diese Art modellirender Darstellung sich nur innerhalb gewisser Gränzen bewegen und sich nicht auf das Gebiet versteigen möge, welches der plastischen Kunst in ihrer enge⸗ ren Beschränkung angehört.

Künstliche Gebilde dieser Art sind eingeliefert von M üller (398), Fuchs (383), Wagner (358), Wiedemann (1177), Einem (488) und Zinke (1981) in Berlin. Ferner die Gebr. Bauer (1518) in Biberach, Heck (1740) in Diez a. d. Lahn und Kra use (2288) in Sondershausen. Die Darstellungen der vorstehend bezeichneten Ver⸗ fertiger sind an sich wohlgelungene Arbeiten, von denen insbesondere eine Gruppe mit drei runden Figuren von Müller in Berlin her⸗ vorzuheben ist. Bei offenbarem Talent möchten wir aber Herrn Müller rathen, zu seinen Darstellungen ein geeigneteres und solide⸗ res Material zu wählen, indem die vorzügliche Tragantmasse seinen hübschen Leistungen doch nur eine kurze Dauer verspricht. Anerken⸗ nungswerth ist ferner das von den Gebr. Bauer in Biberach ge⸗ sertigte Tableau des kölner Domes in seiner einstigen Vollendung. Auch hier wäre zu wünschen, daß ein festeres Material die längere Dauer eines solchen Aufwandes von Mühseligkeit und Geschicklichkeit garantirte; denn obgleich die Gebr. Bauer für ihre Gebilde eine eigene Masse Marmor⸗Tragant erfunden haben wollen, so ist, wenn Zucker oder Tragant das Bindemittel bilden, doch nur auf eine kurze Dauer zu rechnen. Außer dem so eben erwähnten haben die Ausstel⸗ ler noch eine Schmetterlings⸗Sammlung unter Glas und Rahmen geliefert, welche in überraschender Naturtreue diese zierlichen Geschöpfe in Form und Farbe wiedergiebt. Wenn wir nicht umhin können, die Nachbildung des Kölner Doms schon für eine Extravaganz in dem dem Konditor überwiesenen Bereich zu betrachten, so sind wir damit einverstanden, daß die vorerwähnte Schmetterlings⸗Sammlung als passender Ge⸗ genstand dem Felde seiner Geschicklichkeit angehört; auch wollen wir feinesweges mit den kunstgewandten Verfertigern derselben darüber richten, daß sie es nicht verschmäht haben, auch andere passende Materialien als Zucker und Tragant dabei in Anwendung zu

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CIV. Regen⸗ und Sonn⸗Schirme 1“

Der Gebrauch, sich gegen die Unannehmlichkeiten des schlechten Wetters durch Schirme von Seide oder Baumwolle zu decken, hat in neuerer Zeit sich auch in den unteren Ständen sehr verbreitet. Es fehlt nicht an Beispielen, daß selbst der Hirt hinter der Heerde unter einem solchen schützenden Dach wohlgesichert einherschreitet, und unter den höheren Ständen zieht mancher bei zweifelhaftem Wetter den leichten und eleganten Schirm, der ihm, so lange er Schutzes nicht bedarf, noch als Spazierstock willkommene Dienste lei⸗ stet, dem schwerfälligen Mantel oder allzusehr wärmenden Ueberzieher vor. Durch diesen vermehrten Verbrauch und den erleichterten Be⸗-⸗ zug der zur Fertigung der Schirme erforderlichen Stoffe und Halb⸗ fabrikate hat die Fabrication dieser Artikel in den letzten 6 bis 8 Jahren, zumal da sich dieselben ein ziemlichem Preise hielten, sich in Deutschland bis zu einer größeren Wichtigkeit ausgedehnt. Berlin beispielsweise zählt allein einige zwanzig Fabriken, die jedoch, mit wenig Ausnahmen, nur fürs Inland beschäftigt sind. Im Allgemei⸗ nen werden die Preise der Regenschirme immer etwas billiger als die der Sonnschirme gestellt, theils weil sie in größeren Mengen gefer tigt werden, theils weil bei den Sonnschirmen auf das Wechseln der Moden Rücksicht genommen werden muß.

Proben ihrer Leistungen wurden zur Ausstellung von acht Fa⸗ brikanten, sämmtlich dem Zoll⸗-Verein angehörig, eingeliefert. 8 F. W. Stemler in Leipzig sandte unter Nr. 1573 des Ka⸗ talogs 4 seidene Regenschirme und 8 seidene facçonnirte Sonn schirme sämmtlich von gefälligen Fagons, geschmackvoll gewählten in⸗ ländischen und französischen Stoffen, und sowohl in Näherei⸗ wie in Arbeit der Gestelle sauber und ohne Tadel. Die Construction der Gestelle ist die allgemein als bequem üblich gewordene mit einfacher Drahtfeder. Sämmtliche Sonnschirme sind ganz feine Sorten.

J. B. Astor in Mainz sandte unter Nr. 2302 ein Sortiment von 12 Regenschirmen in verschiedenen Gattungen auf Fischbein⸗Ge⸗ stellen, in guter, reeller und tüchtiger Arbeit ein. -

J. Kolb in Nürnberg (1388) sandte ein Sortiment Regen⸗ und Sonnschirme, die in den Gestellen ziemlich gut gearbeitet sind. Drei hierbei befindliche Stöck enthielten Sonnschirmchen für Her⸗ ren. Schon vor drei Jahren versuchte man in Berlin derartige Stöcke in Gebrauch zu bringen, ohne daß jedoch dies Unternehmen sich des Erfolges erfreute.

H. Spieß in Halle zeigte unter Nr. 707 zwei seidene Sonn⸗ schirme und einen seidenen Regenschirm.

J. F. Werner und Sohn in Berlin stellte unter Nr. 23 ein reichhaltiges Sortiment feiner und ordinairer Sorten von Regen⸗ und Sonn⸗Schirmen aus. Die Arbeit der Gestelle in sämmtlichen Sorten ist solid und tadellos; die Wahl der Stoffe zu den Bezügen den jetzigen Anforderungen entsprechend und geschmackoll. Unter Nr. 15, ein Sonnschirm zu 12 Rthlr., und Nr. 23, 1 Sonnschirm zu 4 Rthlr., werden die diesjährigen französischen Moden, die sich durch ihre reiche Ausstattung auszeichnen, gelungen nachgeahmt.

François Barillot in Berlin (451). Was das eigene Fa⸗ brikat des Ausstellers dieser Gegenstände, nämlich die Bezüge, anbe⸗ langt, so sind diese sauber und mit allem Fleiß gearbeitet.

Ed. Herrmann u. Comp. in Berlin (2728) zeigen sehr ele⸗ gante Sonnschirme, deren Werth sich hauptsächlich nach der Liebhaberei bestimmt. Von derselben Fabrik sind Regenschirme zum Zusammen⸗ legen in einer für Reisende zweckmäßigen neueren Form ausgestellt. Die übrigen seidenen Regenschirme sind gut gearbeitet.

H. Sieg's Wittwe in Berlin stellte unter Nr. 2727 ein Re⸗ geuschirm⸗Gestell mit polirtem Fischbein, in der ganzen Ausführung sauber und schön aus, namentlich ist die, wenn auch längst bekannte,

Art der Gabeln, die nicht zangenförmig das Fischbein halten, sondern

in dasselbe hineingearbeitet sind, zu loben. Beigefügt ist ein guter Regenschirm von schwerem Tafft⸗Bezug und in sauberer Ausstattung.

Nächst diesen finden wir unter Nr. 1083 ein Muster⸗Sortiment metallener Schirm⸗Bestandtheile von Gebrüder Dültgen in Wald bei Solingen, als Gabeln, Schieber, Zwingen, Ringe und dgl. m. von Eisen und Messing, lackirt und bronzirt, die nicht nur durch Vorzüglichkeit der Arbeit und des schwarzen Lacks, sondern die billigen Preise den Anforderungen entsprechen.

Handels- und Börsen-Nachrichten. Berlin, 15. Nov. An heutiger Börse war das Geschäft in Eisen⸗ hahn⸗Sssekten wiederum sehr lebhaft und umsangreich, und die Course er⸗ vdielten sich im Allgemeinen sehr sest und selbst besser, als gestern notirt. Ramentlich gefragt blieben heute Oberschlesische Lint. A. und B., Hamb und Thüringer Eisenbahn⸗Actien.

IUü1 ne Den 15. November 1844.

Pr.

Brief.

.Cour. Cour.

Geld.

99

Actien.

Fonds.

Geld. Gem.

190

IZZSE““ 5 Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Obl. 4 Brl. Anh. Hiseh . 149 q0. do. Prior.Obl. 4 103 ¼ Düss. Blb. Eisenb. 5 92 do. do. Prior. Obl. 4 97 ¾ Rhein. Eisenb. 5 do. do. Prior. Obl.]

Si. Schuld-Sch. 3 ½ Prümien Scheine d. Seeh. à 50 T. Kur- u. Neumörk. Schuldverschr. 3 Stadt-

184 ½ 103 98 ½ Berliner 8 Obligationen 3 ½ Daunz. do. in Th.] Westpr. Pfandhr. 3 ½ 98 ½ Grosshb. Pos. do. 103 ½ Pfandbr. 3 Pomm. do. Kur- u. Neum. do. 32 Schlesische do. 3 ½

0.v.Staat garant.] Rrl. Frankf. Risnb. do. do. Prior. Obl.

98 ¾ 5 4 0 b.-Schles Eisnb. 4 4 4

160

Ostpr. * 100 100 98 sdo. Lt. B. v. eingez. 109 ½⅔ B.-St. B. Lt. A. n. B. Magd.-HMalbst. Eb. UIl! 105 101½ Ronn-Kölner Esb.] 5 V

Gold al marco. 8 e Friedrichsd'or. 13 ¼ Br.-Schw.-Frb. E And. Gldm. à 5 Th. 5 11¼ [do. do. Prior. Obl. 4 Disconto. 6 3 ½ 4 ½

Marktpreise vom Getraide.

Berlin, den 14. November 1844.

Zu Lande: Weizen 1 Rthlr. 24 Sgr. auch 1 Rthlr. 10 Sgr. 10 Pf.; Roggen 1 Rthlr. 6 Sgr., auch 1 Rthlr. 3 Sgr. 7 Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 3 Sgr.; kleine Gerste 1 Rthlr. 7 Pf., auch 26 Sgr. 5 Pf.; Hafer 24 Sgr. 7 Pf., auch 21 Sgr.; Erbsen 1 Rthlr. 21 Sgr. 7 Pf.; Linsen 2 Rthlr. 14 Sgr. 5 Pf., auch 2 Rthlr. 7 Sgr. 2 Pf. Eingegangen sind 93 Wspl.

Zu Wasser: Weizen (weißer) 2 Rthlr., auch 1 Rthlr. 22 Sgr. 10 Pf. und 1 Rihlr. 18 Sgr.; Roggen 1 Rthlr. 8 Sgr. 5 Pf., auch 1 Rthlr. 4 Sgr. 10 Pf.; Hafer 19 Sgr. 7 Pf. Eingegangen sind 480 Wispel

16 Scheffel. Mittwoch, den 13. November 1844. Das Schock Stroh 6 Rthlr. 15 Sgr., auch 5 Rthlr. Der Centner Heu

1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch 20 Sgr.

Kartoffel⸗Preise.

chessel 15 Sgr., auch 10 Sgr.

seines

auch durch 8