1845 / 174 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

** 1 1 Frankfart a. M., 290. 2224. 6595 Mat. 115 ¼ o.

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2926. ve. ensn- Aetlon 751 . .„ 92 ¼ 6. Meh. 990 l. 90 G. 40. 800 . 87 ½ G. 49, 200

Hambsa

8 % Sre. 19b —. Dana. 7 ½

M.. 19. N. 1050. Aul. 4, 1824 157 †¼. m.n. 126 ½. Iwm. 119 ¼.

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88.1l. 91 G. 1e. 63 . F. —,

g, 2I. Jasl. Haak. Aetzon 1666. nagl. 1as. 114. Paria, 1835,2 5% n.*s, ü, epan. 122.5. 399 n.0, g9 cbau. 84. 10.

m⸗* 114 %. 4 102 ½. 78 ¼. bask-Aeden * 89 1939 her. *— 147.

8 e Kbhnigliche Schauspiele.

Di „24. 2 Opernhause. Ab ts⸗ versaengen Das —— 04 Henßrae. 1 Aedent u Bertrand. An halb 7 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichen Opern⸗ * ahfe, nebence. i. Im Schauspielhause. 100 ste Ab ts-

och, 25. Juni. Im ielhause. onnemen Berstellung. Zum erstenmale weerbohh⸗ Der Brief aus der Schweiz,

Dank - Aelan p. ule.

Meteorologische Beobachtungen.

Schauspiel in 5 Abth., vom Versfasser von „Lüge und Wahrheit“.

(Herr Baison: Philipp, als vorletzte Gastrolle.) Hierauf: Der Sol⸗ d

Naehmittags

Morgons 2 Uhr.

Abends 10 Uhr.

dat aus Liebe. Nacb eismaligen Hierauf: Phantasie⸗

Deobaecbtung. 2

334,52 „Pn. + 12,1° n. + 5,1° n. 58 poc-. bezogen. W.

334,81, Pe + 15,3 n. + 8,7° n. 60 poc. Regen. W.

Tagesmittel: 334,97 „a., P— 13,e“ n..

beitor. W.

h ahb, e zamn.

Frmh weneir eam vthiseit b T8 28

5 111““ AsriE Aüess.

Gehanntmachungen.

151441 Belanntmachung. Auf den Grund des in der Schneider Anna Catha⸗ ring Schulz geborenen Meck alias Malkeschen Nach⸗ laßsache von Mroczen geschlossenen Erbrezesses d. d. 1 Serremeneneree 21 1830 ci de confrm. den 25. November 1830 ist er decreto vom 3. August 1841 für den August Schulz (jetzt Bedienter in Berlin) ein Muttererbe von 70 82* auf dem Hypothekenfolio des amals der Wittwe Rosine Schulz geborenen Schulz Perbgrigen Grundstücks Nr. 81. der Altstadt zu Mroczen in Rubr. III. aub No. 1. mit dem Bemerken eingetra⸗ gen, daß diese Post gleiche Rechte mit dem ebendaselbst aub No. 2. gleichzeitig für die Christine Louise Schul⸗ aingetragene uttererbe von 70 Thlr. habe, und das für beide Posten auch die vom Grundstücke ab und dem Grundstücke Mroczen Altstadt Nr. 126. zugeschriebenen Ackerstücke verhaftet seien. Der jetzige Besitzer des Grundstücks Nr. 81. der Altstadt Mroczen, Mühlen⸗ Besitzer Carl Brunk, behauptei nun, daß die Forderung des August Schulz per 70 Thlr. getilgt und das dem Glaͤubiger ertheilte Instrument vom 23. Juni 1830 nebst Pypothekenschein vom 3. August 1841 verloren

geengen sei.

werden daher alle diejenigen, welche an die ge⸗ dachte Post, deren Löschung beantragt ist, und resp. an das darüber ausgestellte Instrument als Eigenthümer, Cessionarien, Pfand⸗ oder sonstige Briefs⸗Inhaber An⸗ spruch zu machen haben, hierdurch aufgefordert, sich in

dem auf j den 1 3. Oktober, Vormittags 10 Uhr, vor dem Deputirten, Herrn Land⸗ und Stadtgerichtsrah Struensee, in dem hiesigen Ge⸗ richts⸗-Gebäude anstehenden Termine zu melden und ihre Ansprüche geltend zu machen, widrigenfalls sie mit ihren etwanigen Ansprüchen auf die gedachie Post und das darüber ertheilte Instrument resp. des verhafteten Grundstücks präkludirt und ihnen deshalb ein ewiges Stillschweigen auferlegt, das Instrument amortisirt, auch auf ferneres Anrufen des ꝛc. Brunk die Löschung der Post bewirkt werden würde. v. vet ven. Lobsens, den 22. April 1845. b Acaerhie 888 Königl. Land⸗ und Stadtgericht.

Asxb m ra4 gx. is [1407) Nothwendiger Verkauf. 69 . S Stabtgericht zu Berlin, den 5. April 18435Lx. Das hierselbst in der Lindenstraße Nr. 106 belegene n e aepeta⸗ gerichtlich abgeschätzt zu 5540 r. r. 27 0 um 1110b :;mtber 1845, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden, Taxe und Hy⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

Der dem Aufenthalt nach unbelannte Eigenthümer, Bäckermeister Christian David Duchadsch, wird hierdurch öffentlich vorgeladen. 11“ [516] Nothwendiger Verkauf. b Stadtgericht zu Berlin, den 15. Mai 1845S§.

Das hierselbst an der Communisation zwischen dem Halleschen und Anhaltschen Thore belegene Grundstück des Tischlermeisters Carl Friedrich Wilhelm Walter, gerichtlich abgeschätzt zu 13351 Thlr. 12 Sgr. 9 Pf., soll

am 2. Januar 1846, Vormittags 11 Uhr,

11

an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy⸗

pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

[515] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 28. April 1845.

Das Niederwallstraße Nr. 19 belegene Gelbgießer Martenssche Grundstück, gerichtlich abgeschätzt zu am 13. Januar 1846, Vormittags 11 22 an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy⸗ vothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

he dem Aufenthalt nach unbekannte Wittwe Ahrendts,

Anne Judith geborene Urbain, wird hierdurch öffentlich vorgeladen. I“ 1524] Oeffentliche Vorlabung. 1 Ueber das Vermögen des Kaufmanns zpehen Gott⸗ eb Blache ist der eröffnet und ein

Termin zur Anmeldung und Nachweisung der Ansprüche aller unbekannten Gläubiger 28 den 3. September d. J., Bormittags 10 Uhr, vor dem Herru F-—. erichts⸗Assessor ettwach in unserem Parteien⸗Zimmer anberaumt worden. Wer sich in diesem Termine nicht melhet, wird mit seinen Ansprüchen an die Masse ausgeschlossen und ihm deshalb gegen die übrigen Gläubiger ein ewiges Still⸗ schweigen auferlegt werden. b Breslau, den 7. Mal 1845. Fr

Königl. Stadtgericht. H. Abtheilung. lgende nach unserer Belauntm

likandum. vom 30. Mai c.

1b in hiesigen ösfentlichen Blättern am heutigen Tage

ellw ge 7,60 h.

Flusswürme 19,02 n.

edonwürme 20,1° n.

Ausdünstang 0,009“ Rb.

Niodevschlag 0,081 hb.

Wnmeweeheel +† 17,4“ + 10,1° n.

+ 7,0° n. 59 „ca. W.

gisN nn ausgeloosten Königsberger Stadt⸗Obligationen kündigen

In Charlottenburg: Mein Herr Onkel. Polka. Und: Der Kurmärker und die Pikarde. Billets für die Vorstellungen des Königl. Schauspiels zu Char⸗ lottenburg sind bis zum Tage der Vorstellung, Mittags 1 Uhr, im Billet⸗Verkaufs⸗Büreau des Schauspielhauses zu Berlin und Abends im Schloß⸗Theater zu Charlottenburg an der Kasse zu haben. Donnerstag, 26. Juni. Im Schauspielhause. 10 1ste Abonnements⸗ Vorstellung: Das Urbild des Tartüffe. (Herr Baison: Molidre, als

letzte Gastrolle.) Im Konzertsaale: Pour Tavant-dernière représentation du

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theitoe frangais. 1) L.⸗ n mari du bon temps, aste, du théätre du Gymnase.

tation de:

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Khnigosstädtisches Theater.

Dienstag, 24.

Pantomimenmeisters

Pfß⸗ komische

. 9. auf gemeinschaftliche Kosten. e y.

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Xa nünnsstar e 2) I. econde repas vaudeville nouvean

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uni. Gast⸗Vorstellung der Gesellscheft err Joh. Fenzl: Maskenspiel durch Jus Pantomime in 1 Rrt, von 2c. Fenzl. Ue Posse in 5 Amen,

och, 25. Juni. Der Weltuinsegler wider Willen.

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Verantwortlicher Nedacteur Dr. J. W. gtnkeisen.

AsstesmeHezhsh iünhs uss 11 8 .“] WEEI

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Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hosbuchdruam

2 2 Allgemeiner Anzeiger. Fneierecs mütinm e die he

[529 b] wir hiermit zum 1. Januar 1846. Nr. 415. 1804. 2346. 3328. 4233. 5505. 6082. 6739. 6938. 7078. 7712. 7885.7983.8320. 8571. 9247. 9705. 10719. 10740. 11253.11262.11509. 12250. 12329. 12812. 12821. 12870. 13263.

fort, sür mäßige, im Voraus sest bestim sowohl Häuser und andere Immobilien, als räth, Waaren, Vieh und sonstige Mobilien

versichern. ampflessel und Gas⸗Explosion entstehen.

22

2 22 1 84 2 20

Coloni aaA.

Grund⸗Kapital 3 Millionen 1 ha . wegeag. kofg⸗

Die Kölnische Feuer⸗Versicherungs⸗Gesellschaft fährt mte Prämien, Hausge⸗ gegen un⸗

mittelbaren wie mittelbaren Brand⸗ und segaden zu Sie übernimmt auch, gegen eine besondere vrams. die Zerstörungen und Verluste, welche durch

Im Jahre 1843 wurden versichert 162 Mill. Thaler,

2

Die Versicherungen haben sich mii⸗ hin im Laufe des Jahres vermehrt um 58 Mill.

25 29

13274. 13342. 13351. 13556. 13821. 14246, 14651. 14685 à 50 Thlr. Nr. 974. 3227. 4288. 5037. 5785. 7586. 7731.

8599. 10009. 10034. 10680.11171. 11324.11752. 12899. 12900. 13726. 13783 à 100 Thlr. Nr. 12526 150 Thlr. Nr. 800. 2657. 5583. 6770. 8366 à 200 Thlr. Nr. 3617 à 250 Thlr. Nr. 211. 1785 3599. H 6798. 6799. 8123. Nr. 8381 à 350 Thlr. 1““ r. 233. 1414. 1445. 2595. 6259. 8 . Nr. 2207 3 900 886. 3 Sgo. eeSoe Tn ult. Dezember 1843 blieben laufend 7350 M. Nr. 1238. 1365. 1990. 2202. 2273. 8916. 11372. vSe 41866222 13711. 14452 à 1000 Thlr. Das laufende Die Auszahlung der Valuta nach dem Nennwertbe ltal ist mithin gewachsen um .... und der fälligen Zinsen erfolgt vom 2. Januar 1846 Die Prämien⸗Einnahme pro 1843 betrug ab durch unsere Stadt-Hauptkasse an den Tagen Mon⸗ 1844 »

33 Mill. Thaler. 19,000 470,

229

hir.

tag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9—12 Uhr je Prämien⸗Ei jtb Vormittags gegen Einlieferung der Obligationen, welche Vve. Ehmahene Hat iic mithen

2

mit der auf dem gesetzlichen Stempel ausgestellten Quit⸗ tung der Inhaber, so wie mit Nr. 3 1v., vnrder Gesellschaft gebotene Ga⸗

bis 14 versehen sein müssen.

Die vorstehend gekündigten Obligationen tragen vom 1. Januar 1846 ab leine Zinsen, und haben. diejenigen Inhaber derselben, welche die Valuta bis zum 15. * bruar k. J. nicht erheben sollten, zu gewärtigen, daß diese für ihre Rechnung und Gefahr dem Depositario

2) in der Reserve⸗Prämie

3 22 25 25 tere Jahre

4) in der Kapital⸗-Reserve

spã⸗

des hiesigen Fontgl. Stadtgerichts eingeliefert wird. 88 e 5.; ,21 bei 18 Realisirung 2. Ka⸗ pitals und der Zinsen können weder wir uns noch un⸗ sere genannte Kasse sich einlassen. , zur Ansicht offen liegen. 5 nansgeheng, den 18. Jun 1836, Berlin, den 48. Jnni 4646. Magistrat Königl. Haupt⸗ und Residenzstadt.

Potsdam⸗Magdeburger Eisen⸗

lsal bahn⸗Gesellschaftt..

Aufforderung zur fünften und sechsten Einzahlung.

Da uns im Laufe die⸗ ses Jahres die meisten 2,89 e bevor- ehen, so sinden wir uns veranlaßt, die Herren Actionaire unserer Ge⸗ sellschaft hiermit aufzu⸗

fordern:

Zehn Prozent des

Betrages einer jeden

Actie als fünften Einschuß auf dieselbe vom 25. Juli

bis incl. 1. August d. J. und anderweite Zehn

Prozent als sechsten Einschuß vom 25. August bis⸗

incl. 1. September d. J. entweder an den Herrn Geheimen Kommerzienrath Wilhelm Beer in Berlin (Heiligegeist⸗Straße Nr. 4) oder bei unserer hiesigen Hauptkasse (Breite Straße Nr. 26) während der Vormittagsstunden von 9 bis 1. Uhr einzuzahlen.

Jeder Einzahler hat mit den betreffenden Quittungs⸗ bogen zwei nach den laufenden Nummern geordnete, Feaeneede und mit Namens⸗Unterschrift versehene

erzeichnisse einzureichen, wovon das eine auf einem ganzen Bogen geschrieben sein muß, und bei den ein⸗ —— Ouittungsbogen verbleibt; auf dem anderen

erzeichnisse, wozu ein halber Bogen genügt, wird der Empfang der Quittungsbogen beschein gt, und können solche acht Tage nach der Einlieferung gegen Rückgabe desselben wieder in Empfang genommen werden.

Bei der fünften Einzahlung werden die Zinsen der ersten vierzig Prozent mit 22 Sgr. auf jede Actie in Anrechnung gebracht, so daß nur 9 Thlr, 8 Sgr. baar pro Actie zu zahlen sind.

Die nicht pünltliche Zahlung der geforderten Ein⸗ schüsse seß⸗ die Actionaire nach §. 5. der Gefahr aus, daß sie für jede Ackie 2 Thir. Conventionalstrafe zu sohlen haben, und daß ihr Anrecht auf die betreffenden

ctien nach erfolgter zweiter sruchtloser Aufforderung annullirt wird.

Zugleich bringen wir zur össentlichen Kenntniß, daß nach dem in unserer General⸗Versammlung vom 5ten d. M. getroffenen Beschlusse die ersten Zeichner der Ac⸗ tzen nunmehr ihrer Verhindlichkeit entlassen sind, vor⸗ behaltlich der noch von einigen derselben geforderten erichtlichen oder notariellen Lotzicheng des in der

eneral⸗Versammlung vom 2. ber v. J. verein⸗ barten Gesellschafts⸗Statutg.

Potsdam, den 19. Juni 1845.

Das Comites dn FSeAN. Magdeburger Eisenbahn⸗

Poppe & Co.

1114“

In Ber lin C. Dürr, Spandauer Brücke Nr.

d. E. Gerber, Kurstraße Nr. 51, „» E. Nörr, kl. A. S

22

22

C. Wolff, Seas⸗ Nr. 26.

in Franksurt a. d. O. durch Herrn Adolph F chulze jun.,

n

1 . νꝙƷνμꝙQꝙ 2s. . [1uedern, S22r, e?;

e in Cotibus durch Herrn C. Lossow, in Crossen durch Herrn L. Kerstan, in Cüstrin durch Herrn Gen. Rend. Müller,

2 E durch Herrn C. F. Proschwitz, n III.

in Potsdam durch Herrn C. Epner, in Angermünde durch Herrn M. Lösser, in Brandenburg durch Herrn F. Kus chke, in Beeskow durch Herrn C. F. Karge, in Bernau durch Herrn Oelonomie⸗Kommiss. Th in Cremmen durch Heirn Kämmerer Rohrlachk, in Dahme durch Herrn F. A. Haberland,

in Freienwalde durch den Herrn Kämmerer Sira in Friesack durch Herrn e. Lorentz,

in Gransee durch Herrn W. Gentz,

in Havelberg durch Henn J. C. Gräben er,

in Jüterbogk durch Herrn K. in Kpritz durch Herrn F. Bräkow,

in Letschin durch Herrn J. E. Kümritz,

in Liebenwalde durch Herm A. E. Buchholz, in Lindow durch Herrn C. Deter,

in Mittenwalde durch Hern Kämmerer Plewe, in Nauen durch Herrn C. 5 Kerkow,

in Lenzen durch Herrn C. F. Söldner,

in Guben durch Herren C. in Kalau durch Herrn C. F. Scalla,

in Kirchhayn durch Herrn G. Daligh,

in Königsberg i. d. N. durch Herrn Mort

in Lieberose durch Herm O. Seypffert, in Luckau durch Heirn F. A. Gading, in Lübbenau durch Herrn Clothar Bu in Müllrose durch Herrn Gust. Schönberg, in Müncheberg durch Herrn Kämmerer Lent, in Neudamm durch Herrn L. F. Köͤnig,

in b8 durch Herrn Kämmerer Pache

- eelow durch Hermn A. F. Hepfelder, in Sommerfeld 2. enmn A. Martini,

Gesellschaflf. in Sonnenburg durch deirn Apocheser Strauch

in Sorau durch Herrn Offermann & Co.,

ckatsch,

Senstenberg durch Heimn Pämmerer Bus ik,

1) im Grund⸗Kapital vonV. 3,000,000 » pro 1845 140,922

86,493

22,600 „*

Nähere Auskunft ertheilen mit größter Bereitwilligkeit sowohl die Unterzeichneien, als auch die nachbenannten Agenten, bei denen vollständige Rechnungs ⸗Abschlüsse

7

8 General⸗Agenten.

durch Herrn Herrmann John, Breitestraße Nr. 8,

7,

F. W. Emmel, Stallschreibergasse 47 Evenius, Lindenstraße 58 83, 1

8 Louisdowsky, Klosterstraße 92,

. räsidentenstraße 3, W. Räder, Köpnsckerstraße Nr. 74, ewening, Hausvoigteiplatz Nr. 1, J. Slomann, Spandauerstraße Nr. 59,

Im Re jerungs⸗Bezirk Frankfurt a. d. O.: riedr. in Arenswalde durch Herrn Gust. Mathees In

riedeberg durch Herrn Konrektor Gerlach. F Haupt⸗Agent,

15

ieme,

emel,

in Heiligengrabe durch Herrn Altuar Möwes, 2 L. Hönemann,

W. Bordan & Helm,

b Cohn, in Landsberg a. d. W. durch Herrn Rendant Wolff,

If *f mt 9 24 .

Aübe⸗ *.

8

in Straußberg durch Herrn H. Gückler, in Spremberg durch Herrn Apotheker Korn,

in Zielenzig durch Herrn Kämmerer in Zehden durch Herrn L. Brösel, in Züllichaun durch Herrn Apotheker Behrend, in Soldin durch Herrn C. W. Friedrich, in Alt⸗Landsberg Herrn Apotheker Hehax, in Neustadt a. d. Dosse durch Herrn Ed. Tinzan in Neustadt⸗Ebersw. durch Herrn O. Schmeisteh in Oderberg durch Herrn Secret. Jordan, 1 in Oranienburg durch Herrn G. Techow, in Perleberg durch Herrn C. Wendt, in durch Herrn S. W. Kal bersberz, in Pritzwalk durch Herrn Kämmerer Repher, in Neu⸗Ruppin durch Hermn A. F. Zirbed, 1 in Schöneberg durch Herrn A. F. Gierach, in Schwedt durch Herrn W. Tancré, in Spandau durch Herrn J. L. Ferbitz, in Storkow durch Hern Apotheker Lauisch, in Straßburg in der Uckermark durch Herrn W. Se) in Templin durch Herrn Kämmerer ecker, in Treuenbrieteen durch Heirn Rüdiger, 98 in Werder durch Herrn J. E. Götze, G 1 ille,

Beyer,

in Wittstock durch Herrn L. Behrens, in Wrietzen a. d. O. durch Herrn S. A. W in Wittenberge durch die Febr. Ladewig.

In den Herzo thümern Anhalt: in Dessau durch Herrn 9* Bethe,

in Triebel durch penn C. W. Lehmann, 7„*„h

hwweiz. Kanton Zürich. Dr. Steiger aus dem nreiburg.

Neuenburg. pauien.

Ministers an die

gigl. Schausplelhang.

eenns 6 mülülr. 1 Jahr. , Chenen der Monatchie.. ohne Preiserhöhung. ““ sertisas-Gebühr sür den iim eeiner Zeile des Alg. ö Anzeigers 2 Par. 1.

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Alle Post-Anstalten des In⸗ Auslaͤndes nehmen Bestellung auf dieses glalt an, sür Serie

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DöPnhalt.

in. Die angeblich beabsichtigte Ausweisang der nicht hier

mischen Schriststeller. Provinz Pommern. * Sr. Ma⸗ e. 8 in Serena” Rhein⸗Provinz. Grundsteinlegung h en 0

See Vondesstaaten. Königreich Bayern. Die Reise der önigin. Königreich Württemberg. Beschlüsse der Abgeordne⸗ as⸗Kammer. Großherzogthum Baden. Wahlen. Der erz⸗ schöstiche Erlaß in Beireff gemischter Ehen für ungülzig erlärt. Froßherzogthum Hessen. Beschlüsse der zweiten Katmer. gland und Polen. St. Petersburg. Hof⸗Nachricht. Ordens⸗ Heriechung. Uebersicht der Bevölkerungs⸗Bewegung des orthodor grie⸗

h⸗mssischen Ritus des Jahres 1843, ankreich, Paris. Hof⸗Nachricht. Hem Balwer. Lammer⸗ Ardeiten: Sparkassen⸗Gesetz. Kriegs⸗Budget. Anzunst des Herzogs von Nemours. Kammer⸗Verhandlungen. Pörse. Schreiben aus paris. (Kammer⸗Arbeiten: Budget des Nrieges.)

britanien und Irland. Unterhagg. risetzung und v0- der Debatte über Neu⸗Seeland. Lohbon. Aöuntgin auf

Insel Wight. Uebungs⸗Geschwader in mnch. Bermisch⸗ 8s. Schreiben aus London. (Eisenbahn⸗ rezslle umd Aahaüen des nmhauses; die irländischen Parlaments⸗Mitglleder; neufeesünbische De⸗ 21 Brüssel. Veränderung des Ministeriums.

Gefängnisse ent⸗ mmen. Kanton Waadt. Tagsatzungs⸗Instruction. Kankon g-AEe Lehr⸗Anstalt an die Jesuiten. Kan⸗ on Basel⸗Stadt. Tagsayungs⸗Instruction. Fürstenthum Eröffnung der gesetzgebenden Körperschaft. abrid. Verazzhtastes.

Schreiben ülllabon. (Rundschreiben des Justiz⸗

b lrd; Gonzalez Bravo; Stiergefechte.) sten. Berlin. Börsen⸗ und Markt⸗ 8 hiesige Wollgeschäft.

aus der Schweiz“. Gostspiel der

Brief enen Baison und S

1““

in Roßlau durch Herrn C. F. Eschebach, in Fohl⸗ durch Herrn 8299,219 4

1

8 Schlesische Eisenbahn-Gesellschaff

Das unterzeichnete Direktorium hat auf das h waltungsjahr vom 1. Juli 1845 bis dahin 1846 den Regierungsrath Carl Ludwig Schill zum Vorsitzenden und den Baron von Gablenz zu dessen Stellvertreter wiederum gewaͤhlt, was tengemäß bekannt gemacht wird. resden, den 20. Juni 1845. v. e4 s bhenscen Efsentaher⸗snns er Saͤchsisch⸗Schlesischen Eisenbahn⸗Gese Anton Freiherr von Gablenz. Franz Neit

2.

Litrarische Anzeigen.

In unserem Verlage sind so eben erschienen in allen Buchhandlungen vorräthig:

[640] 8 sämmtliche Werke

8 o herausgegeben ; v111e16“*“ - J. H. Fiehte. Erster Band 1 Thlec. 24 Sgr. Sechster l 1 Thlr. 15 Sgr.

Der erste Band erösfnet die Abtbeilung ur 44 retischen Philosophie, der sechste die populzc- losophischen Schristen. Leizterer enthält die Nf rücksorderung der Denkfreiheit von 6 Fürsten Europa's, Beiträge zur Berieltg gung der Urtheile über die franz6 i¹¹ Revolation, die Vorlesungen über die . stimmung des Gelehrten, äber da⸗ VWHAà2 des Gelehrten und die Hede über Fdie 4 mögliche Störung der akademischen Freipeit, Korrektheit des Textes und Gediegenheit der stattung ist die grösste Aufmerksamkeit verwebs das Format schliesat sich an Kant's und 87 Werke an. Noch vier Bände werden im ¹ dieses, die zwei übrigen spötestens im Anfaast folgenden Jahres ausgegeben. „298

Die Fichtesche Denk- und Darstellungsart in die politischen und religi osen Kömpse der 6. wart von so groseer Bedeutung, dase sie an Reis aa unmittelbarem Eindruck auf die Gemütber echer gewonnen als verloren hat. Unvergessen 16 der Antheil, den er durch sein gewaltiges Vecu der Befreiung des Vaterlandes sich errungen,

»o glauben wir denn darauf rechnen zu därfen,! die Werke des Philosophen und Volksrednen grossen und immer grösaseren Kreis von

winnen werden. 1 Berlin, Juni 1845. Veit & Conf

[542 b]

Unsere am 19ten dieses Monats vollzogene 28 Verbindung zeigen wir hierdurch Verwandien und b den ergebenst an.

Berlin, den 22. Junt 1845. 8 8

Engen Philipshorn, Lieutenang E arde⸗ rEhg †8—

Anhuße Philipsborn, geb

Seine Majesfät der König sind von der Rei hhagen auf Schloß Sanossounci eingetroffen.

Rothen

Johann Gottlieb Fichte's ö“

ksae der dramatischen Einzelnheiten.

auernd

8

Aumtlicher Theill.

otsdam, den 23. Juni. 8

e. Majestät der König haben Allergnäbigst geruht: Dem Landes⸗Oekonomie⸗Präsidenten und Abtheilungs⸗Dirigenten der Reierung zu Marienwerder, Freiherrn von Schrötter,

dler⸗Orden zweiter Klasse mit Eichenlaub zu verleihen; und Den Rittmeister a. D., Rittergutsbesitzer Grasen von Ha ef eler

Alt⸗Wrietzen, zum Landrath des oberbarnimschen Kreises, im Re⸗ ungs⸗Bezirk Potsdam,

zu ernennen.

1““ Die Gemälde⸗Gallerie im Königlichen Schlosse Bellevue muß den Besuch des Publikums von heute ab auf einige Zeit ge⸗

lessen werden. Ueber den Termin der Wiedereröffnung derselben id weitere Bekanntmachung erfolgen. 1““

Berlin, den 22. Juni 1845. *

Königl. Hof⸗Marschall⸗Amt.

Dem Direktor der Provinzial⸗ Gewerbeschule, Hartmann zu

er, ist unter dem 19. Juni 1845 ein Patent

auf einen durch Zeichnung und Beschreibung nachgewiesenen

verbesserten Füllofen in seiner ganzen Zusammensetzung, ohne

ZJemand in der Benutzung bekannter Constructionen und

Cheile zu beschränken,

acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang

preußischen Staats ertheilt worden. 1“ HtAnlagI K

Dem Oelonomen Max Frick zu Berlin ist unter dem 19. Juni ein Einführungs⸗Patent auf ein Verfahren zur Darstellung der Schweselsäure aus dem Schwefel und auf den dazu ersorderlichen Apparat, in⸗ sscoweit derselbe für neu und eigenthümlich erkannt worden,

Königliches Schauspielhaus.

e“

der Brief aus der Schweiz. Gastspiel der Herren

Baison und Hiltl.

Am 23. Juni zum erstenmale: Der Brief aus der Schweiz, asspiel in 5 Amen, vom Verfasser von „Lüge und 8 eit“, in Scene vom Regisseur Stawins kv. Wenn es in Schau pielen so häufig Feumt, daß untergeschobene Kinder mit den unehmenden Jahren als 0 Verbrechen geneigt und unheilstistend geschudenn werden, so ist uns dem genannten Stück das unmittelbare Gegentheil vorgeführt, denn das vorkommende Wechselkind. ist der meisten Tugenden voll; hier ein

raf von Neuenburg hat in seiner Jugend geliebt, die Erkorene g Hemens ist ihm aber von einem Anverwandten gleichen Namens ab⸗ 3 gemacht und dessen Gattin geworden. Seit dieser Jeit hegt der ef nmnauslöschlichen Haß gegen Leßteren. Ohne zu lieben, heirathet er eadere ersi funfzehn Jahre alte Dame, und aus diesem Bunde ent⸗

zwei inder, Philipp und Luise. Diesen Beiden wendet die Grä⸗ „an der Seite des jalten und selbstsüchtigen Gatten das Leben ver⸗ „eöhre ganze Zärtlichteit, ihr Mutlerherz ausschließlich zu. Auf

nach der weiz eriranken Mutter und Sohn, und Letzterer ehne daß die jn den Delirien des Fiebers damiederliehende daum peiß. Dieser Tod aber zerstört die Zukunst, das äd des Grasen: denn nun er ohne maännlichen Sprossen, gehen

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auf sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußischen Staats ertheilt worden.

Angekommen: Se. Excellenz der Geheime Staats⸗Minister, Graf zu Stolberg⸗Wernigerode, von Stettin.

Se. Excellenz der General⸗Lieutenant und Commanbeur der 6ten Division, Freiherr von Quadt und Hüchtenbruck und

Se. Durchlaucht der General⸗Major und Commandeur der bten Landwehr⸗Brigade, Fürst Wilhelm Ra dziwill, von Wrietzen.

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Theil 28 Döhuland.

Berlin, 24. Juni. Seit kurzem geht das Gerücht durch die öffentlichen Blätter, daß die Behörde die Ausweisung der hier nicht einheimischen Tagesschriftsteller aus Berlin und der unter ihnen be⸗ sindlichen Ausländer ans den preußischen Staaten beabsichtige; einige Zeitungen melden dieselbe bereits als eine vollendete Thatsache, und wir lesen in anderen sogar schon die Schilderung ihrer Folgen.

Es freut uns, densenigen Stimmen, welche hieran nicht glauben wollten, und sich durch dieses Gerücht in ihrem Vertrauen zur Re⸗ gierung nicht irre machen ließen, die Versicherung geben zu können, daß sie recht daran gethan haben.

Die Behörde hat jene Maßgegel nie beabsichtigt. Die wahren Thatsachen, aus welchen man alse jene unwahren Folgerungen und Ersindungen hergeleitet, sind: 2†½ die Polizei sich nach den Heimat⸗ Verhältnissen mehrerer hiesigen Wteraten erkundigt hat, und daß der Dr. Dronke, ein hessischer Unzerthan, mit seinem Niederlassungs⸗ und Naturalisations⸗Gesuche zurüclgewiesen und aufgefordert ist, den hiesigen Ort zu verlassen.

Wenn die Tagespresse selbst noch ganz kürzlich die zahlreichen Fälle aufzählte, in welchen hiesige jüngere Literaten mit gerichtlichen Untersuchungen und Strafen wegen verübter Preßvergehen und an⸗ derweiter Konslikte mit den Behörden belegt worden, so wird man eine solche Erkundigung nach ihren Domizil⸗Verhältnissen, eine Ermittelung, ob sie als Einheimische oder Fremde zu betrachten, wohl am Platze sinden, ohne daraug auf die Absicht einer solchen Pro⸗ seription, wie jene Blätter sie erdacht, schließen zu dürfen.

Wenn der Dr. Dronke ungestört als Gast in hiesiger Residenz verweilte und während dessen in einer leipziger Zeitschrift ein mit seinem Namen unterzeichneter frivoler Aufsatz erschien, worin die in unserem Volke fortlebende Pietät gegen den hochseligen König auf das gröblichste verletzt wurde, so hat die Behörde, welche solchen Gast mit seinem Gesuche um Niederlassung zurückwies und ihm den ferneren Genuß des Gastrechts versagte, sicherlich nur im Sinne des preußischen Volks gehandelt.

Die Regierung hat das System nicht verlassen, noch wird sie es verlassen, nach welchem Preußen von jeher Männern der ver⸗ schiedensten politischen Ansichten eine gastfreie Stätte bot. Sie hat nie dem Fremden, und am wenigsten dem deutschen, den Zutritt deshalb versagt, weil er in seinem Lande eine oppositionelle oder selbst ihr System bekämpfende Richtung versolgte. Ein unbefangenes Aufschauen von den einzelnen Ereignissen des nächsten Tages und des nächsten Raumes auf die Personen und auf die Zustände im Allge⸗ meinen lehrt Jeden, daß Gastfreiheit die Regel unserer Regierung ist. Ein vorurtheilsfreier Blick in unsere Tagespresse, wie sie seit Jahren besteht, zeigt Jedem, daß die Regierung im eigenen Lande auch fremden Schriststellern die Opposition gegen ihre Maßregeln, ja eine oft sehr gehässige und feindselige Opposition, gestattet hat, im Gefühl und in dem Vertrauen, daß die Handlungen der Regierung einen dauernderen und tieferen Einfluß auf die Gesinnung des Volks haben werden, als die Worte ihrer Gegner.

Wir sollten meinen, ein unbefangener Hinblick hierauf müsse ge⸗ nügen, um in Preußen, um in Deutschland das Vertrauen zu be⸗ festigen, daß, wenn in einem einzelnen Falle die preußischen Behörden von jener Regel der Gastfreiheit eine Ausnahme zu machen sich un⸗ gern veranlaßt sinden, dies nur dann geschieht, wenn nach ihrer pflichtmäßigen Ueberzeugung es sich entweder darum handelt, den Mißbrauch des Gastrechis zu ahnden oder zu hindern, oder wenn die Uebung desselben mit wesentlichem Nachtheile für das allgemeine Wohl verbunden sein würde.

Man fasse die Fälle ins Auge, in welchen die preußischen Be⸗ hörden solche Ausnahmen eintreten zu lassen genöthigt waren, und man wird sinden, daß ihre geringe Zahl jene Regel nur bestätigt.

seine Güter nach den bestehenden Lehnverhältnissen an eben jenen Seiten⸗ Verwandten über, den er tödtlich haßt. Dieses abzuwenden, bewirkt er mit Hülfe der Frau eines schweizerischen Landmannes, daß statt seines begra⸗ benen Sohnes Philipp ein anderes, diesem ähnliches Kind, eine Soldaten⸗ waise, beigeschafft und der Gräsin, nach erfolgter Genesung derselben, als ihr Kind übergeben wird. In dem Herzen der Gräsin regt sich die Stimme der Natur nicht, und sie liebt den untergeschobenen Knaben so innig wie den früheren ihres eigenen Blutes. So weit die Vorgeschichte.

Wenn das Stück anhebt, steht der Pseudo⸗Graf Philipp von Neuen⸗ burg eben im Begriff, seine Verlobung mit Sidonien, der Nichte des Ge⸗ nerals Grafen von Breitenfeld, zu feiern. Wenig Augenblicke vorher, ehe Philipp den Heiraths⸗Vertrag unterzeichnen soll, gelang! aber durch einen Expressen ein Brief aus der Schweiz in seine Hände, worin jene Frau, welche vor Jahren das Verwechselungs⸗Geschäft der Kinder besorgt und seitdem von dem Grafen von Neuenburg eine Pension bezogen, dem ver⸗ meintlichen Sohne desselben meldet, wer er sei und welche Be⸗ wandtniß es mit seiner Herkunsft habe. Sie belegt .2 Angaben durch 8 richtliche Dolumente und entschuldigt ihre Denunciation damit, daß sie die⸗ selbe, von Gewissens⸗Beän dücan getrieben, auf dem Sterbebette gethan.

Durch den Entschluß Philipp's, unter solchen Umständen sowohl der Aussicht auf unrechtmäßigen Besitz als der Hand Sidonina's zu entsagen, da er dieselbe nicht als Komplice von Täuschung und Betrug erlangen mag, wenden sich die Verhältnisse von diesem Angenblicke an natürlich in das Trübe, und die Beziehungen Philipp's zu seinen vermeintlichen Aeltern,

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Provinz Pommern. Se. Majestät der König ist am 22. Juni um 8 ½ Uhr Abends am Bord des Dampfschiffes Elisabeth“ von den höchsten Militair⸗ und Civil⸗Personen empfangen.

Rhein⸗Provinz. Grundstein zu einem neuen Gebäude Bürgerschule gelegt, die, als Privat⸗Anstalt entstanden, nunmehr mit

erklärt worden ist. Deutsche Bundesstaaten.

„Königreich Bayern. die Königin sich nach Regensburg begeben, um von dort aus am Bord eines Dampfschiffes die Reise nach Wien anzutreten. Königreich Württemberg.

ordneten hat in ihrer Sitzung am 17. Juni eines neuen Gebäudes für die

rung um möglichste Vervielfältigung und Hebung des gewerblichen Unterrichts in seinen verschiedeneu Abstufungen, nämlich in den Real⸗ und Ober⸗Real⸗Schulen und in der polytechnischen Schule, so wie

die Bereitwilligkeit der Stände Geldmittel erklärt werden solle.

Staats⸗ und Regierungsblatt bringt die Anordnung der Wah⸗ len zur theilweisen Erneuerung der beiden Kammern der Stände⸗ Versammlung. Hochschulen Heidelberg und Freiburg eine neue Wahl ihrer Abgeord⸗

neten vorzunehmen und eben so der grundherrliche Adel. Von den Abgeordneten des letzteren treten vier aus. Die Vorarbeiten sind als⸗ bald vorzunehmen. Für die zweite Kammer sind die Erneuerungs⸗ wahlen für die mit dem 30. Juni d. J. in Folge der Loosziehung vom 7. September 1842 gesetzlich austretenden 16 Abgeordneten und eine Ersatzwahl für den Abgeordneten Sander (Stadt Pforzheim) vorzunehmen. Für die Städte⸗ und Aemter⸗Wahlbezirke sollen die Vorbe⸗

erzbischöfliche Dekanate eine Verfügung erlassen, wodurch die katholi⸗ schen Seelsorger in ihren Kapiteln angewiesen worden sind, „sich, wenn Brautleute eine gemischte Ehe eingehen wollen, zuvor mit Vor⸗ lage aller Verhältnisse an das Ordinariat zu wenden, um von dem⸗ selben die nöthigen Weisungen zu empfangen.“

sichten, welche derselben, nach der Erklärung des erzbischöflichen Or⸗ dinariats in seinem Erlasse, zu Grunde liegen, so wie der hiernach in einzelnen Fällen wirklich zur Anwendung gekommenen Grundsätze dieselbe als unstatthaft und unvereinbarlich mit den bestehenden Lan⸗ desgesetzen und der bisherigen Praxis zu betrachten sei und daher als unwirksam erklärt werde.

Großherzogthum Hessen. Stände hat bescgossen⸗ 1) die Regierung zu ersuchen, die erforderliche Reform des Gewerbewesens die ihr geeignet schei⸗ nenden baldmöglichst an die Stände gelangen zu lassen; 2) auf ihren Beschluß in Betreff der Spielbanken und Lotterieen zu

Die zweite Kammer der

3) dem Beschluß der ersten Kammer beizutreten, rung ersucht werden solle, bei der bevorstehenden hin zu wirken, daß, im Falle die erwünschte Erhöhung auf den Zoll des Leinen⸗ und Baumwollen⸗Gespinnstes beschlossen werden sollte,

und Leinen⸗Gewebe gewährt werde.

Russland und pPolen.

St. Petersburg, 17. Juni. Die Kaiserl. österreichischen Kammerherren, Graf Rudolph von Appony und Marquis Visconti Ajmi, so wie der Marquis Corstanze, Capitain in sardinischen Dien⸗ sten, hatten vorgestern die Ehre, Sr. Majestät dem Kaiser im Yela⸗ ginskischen Palaste vorgestellt zu werden.

Se. Majestät der Kaiser hat dem Professor der Chemie Justus Liebig in Gießen den St. Wladimir⸗Orden vierter Klasse verliehen.

Die Zeitung der Akademie giebt nach Diözesen eine Uebersicht der Bevölkerungs⸗Bewegung des orthodor griechisch⸗russischen Ritus

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zu seiner Braut, die der Resignation desselben fremdartige Motive unterlegt, zu seinem Schwiegervater, der seine Familie durch den Rücktritt Philipp's beschimpft sieht, werden sehr unerfreulich. In allen behauptet sich der reine Sinn, das edle Herz des jungen Philipp, und ihm zu lohnen ist schließlich ein durch die Voreiligkeit eines Bedienten herbeigeführtes Auskunsts⸗ mittel zur Hand, wodurch dem Grafen die selbstmörderische Kugel erspart und an der Mutter die Grausamkeit nicht geübt wird, sie hinsichtlich Phi⸗ lipp's, den sie für ihr Kind hält und über Alles liebt, zu enttäuschen. Als Bindemittel zur Lösung aller bestandenen Irrungen und Familien wiste dient die Ehe zwischen Sidonia und Philipp, der von dem Grafen Beeitenfem adoptirt wird, und zwischen der jungen Comtesse Luise Neuenburg und ihrem Vetter aus jener bisher so gehaßten Seitenlinie, auf welche nunmehr der Besitzstand der Hauptlinie des Stammes rechtmäßig übergeht.

Wie in ihren übrigen Dramen, hat die hohe Verfasserin es auch in diesem verstanden, Verwickelungen in den höheren Standes⸗Verhältmissen in leichter, faßlicher, dabei dramatisch geschickter Weise zu veranschaulichen. Ohne auf Tiese Anspruch zu machen, dabei nicht frei von Breite, hat das Stück gleichwohl manche guten Eigenschasten: der Würde und Siite ist überall Ehre gegeben, die Situationen enwwickeln sich unge wungen und dabei unterhaltend eine aus der anderen, und in schauspielerischer Beziehung ist jede Partie so genommen, daß sich ein nicht uninteressantes Bild aus dem wirflichen Leben danach formen läßt. Die Handlung, welche nach dem vierten Alt schließen zu können scheint, nimmt zum Glück im fünsten eine

unerwartete Wendung und gelangt zu einem srappanten Schluß mit einer

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Danach haben sür die erste Kammer die Senate der

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2 die Expedition der Allg. Preuß. 1““ Zeitung: . 1I Friedrichsstraße Nr. 72.

1 „Königin in Stettin angekommen und wurde am

Am 18. Juni wurde in Koblenz der für die höhere evangelische

Genehmigung der Königlichen Regierung für eine öffentliche Schule * Am 21. Juni wird Ihre Majestät

Die Kammer der Abge-⸗ 150,000 Fl. zur Erbauung polytechnische Schule bewilligt und den Antrag des Abgeordneten Deffner angenommen, daß die Regie⸗ 8

um beschleunigte Heranbildung von guten Real⸗Lehrern gebeten und * zur Bewilligung der dazu nöthigen

Großbherzogthum Baden. Das neueste Großherzogliche

reitungs⸗Arbeiten gleichfalls alsbald beginnen. Von dem erzbischöfli⸗ chen Ordinariat in Freiburg wurde unterm 3. Januar d. J. an sämmtliche G

Hierauf hat das großherzogliche Ministerium des Innern unterm 3. Juni verfügt, daß, da die berührte Verfügung des erzbischöflichen Ordinariats ohne Staats⸗ genehmigung erlassen worden, und in Anbetracht der Zwecke und Ab-⸗

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in Bezug auf

beharren und den modifizirten Beschluß der ersten Kammer abzulehnen; wonach die Regie⸗ Zoll⸗Konferenz da⸗ b

ein Rückzoll für die aus dem Zoll⸗Verein exportirten Baumwollen⸗