Pascha einen einsichtsvollen, thätigen Administrator zu ernennen, wel⸗ 1 W 99. 26. Fol. 8 114¼ 4 8 102 e 28. 2 XE. de 8— 8* —— 98 cher den Europäern nicht abhold ist und ihrem Rathe folgt. Trägt Aeies . AAul. 4e 1834 159. . Nordh. dn n 85
die Pforte aus gewissen Gründen Bedenlen, sich Marine⸗Ofsiziere Men. 139 ¼. 1ie. 127 ¾., Pest. 112 ¼. Hadw. —. 6 4 thtr. ½ Jahr. P LE11211 4819G
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. E 114“*“ 214 569 Sumgün hnf 8, g e m c1 E1n aieg „4e3 fingese I6 Iöö “ EE“ ehAue post-Anstalten des In⸗ und vni Z r⸗ Auslandes nehmen Bestellung 4 1 mhan auf dieses Hlatt an, für Berlin
ur heren Fine en 4 Ehn. wül n, Uapef. tint nas Aele, 29 Tn eu2 TevUhe i. melhnge me annann Büieses⸗
“] Koöoonstantinopel, 9. Juli. (D. A. Z.) Die großherrliche Flotte liegt noch immer regungslos in dem Hafen des Arsenals, wo sie nach ihrer Rückkehr vor Anker gegangen war. Wie es scheint, hat die Pforte ihre Absicht aufgegeben, den Kapudan⸗Pascha mit einer Abtheilung derselben abermals nach Syrien zu senden. Hierzu Ahürften sie theils die günstigeren Nachrichten von dort, theils die Be⸗ sborgniß, daß Halil⸗Pascha die dortigen Verhältnisse, statt sie zu ver⸗ be ern, vielleicht gar noch mehr verwirren würde, theils der üble Zustand der zurückgekommenen Schiffe, bewogen haben. Während sich in allen übrigen Verwaltungszweigen ein lobenswerthes Verbesserungs⸗ sttreben kundgiebt, während die Landarmee, Finanzen, Handel, In⸗ daustrie und Agrikultur, Unterrichtswesen ꝛc. merkliche Fortschritte mmachen, findet bei der Kriegsmarine, die dem Staate so große Alusgaben ⁴) verursacht, gerade das Gegentheil statt, und sie geht mit raschen Schritten ihrem gänzlichen Verfall entgegen. Die Marineschule, welche die erste und unerläßlichste Bedingung einer guten Marine, nämlich unterrichtete See⸗Offiziere, liefern soll, ent⸗ 1 spricht durchaus nicht diesem Zwecke. Alle Professoren sind jetzt Tür⸗ ken, von denen keiner regelmäßige nautische Studien gemacht hat. Die Eleven lernen während eines langjährigen Aufenthalts darin weiter nichts als Türkisch und Arabisch lesen und schreiben, etwas Geographie und sehr wenig Arithmetik. Zwar liest man ihnen auch manchmal einige Kapitel aus einem ins Türkische übersetzten Handbuch einer Nautik vor, welche sie auswendig lernen, allein wozu nützt das, da ihnen die zum Verständniß nöthigen Vorkenntnisse, wie Mathematik, Physik, Astronomie ꝛc., fehlen? Die Kommandanten der Schiffe, meist noch von frrüheren Zeiten herrührend, sind ohne alle Schulkenntnisse. Nur Wenige Fönnen fließend lesen und schreiben. Seekarten, Kompasse, Chrono⸗ 8 meter, Barometer ꝛc., womit die türkischen Schiffe reichlich versehen LWö1““ prangen in ihren Kajüten als unbenutzte, für sie unbrauchbare Möbel. Von den Matrosen besitzen die älteren eine ziemliche Fertig⸗ 88 keit im Segel⸗Manöver; da aber jetzt jährlich die ausgedienten. ent⸗ laassen und die neu eingetretenen wenig geübt werden, so lichten sich ddie Reihen dieser Praktiker immer mehr. Die ganze Kunst der Marine⸗ Artilleristen besteht im schnellen Laden und Abfeuern, aber das Geschütz Au richten und zu treffen verstehen sie nicht. Nicht minder vernach⸗ lässigt sind die Marine⸗Soldaten, die man nichts lehrt, als Gewehr
auf⸗ und abnehmen und auf dem Verdecke Wache stehen.
“ Viele Personen erblicken in der Wiederernennung des früheren Groß⸗Admirals Tahir Pascha das einzige Mittel zur Rettung der 11.“ Tahir Pascha ist allerdings ein guter empirischer Seemann, 3 der sich auf seinen Reisen in Europa einige nautische Kenntnisse ge⸗ 8 sammelt hat. Leider aber haben diese wenigen Kenntnisse ihm eine so hohe Meinung von sich selbst beigebracht, daß er wähnt, Alles aus ssich allein heraus schaffen zu können, und daher jeden europätschen Rath und jede Mithülfe verächtlich von sich weist. Der greise Tahir, ein Mann der raschen That und ganz an seinem Platze, wenn es sich darum handelt, die Flotte in den Kampf zu führen, ist sicher nicht geeignet, sie im Frieden zu reorganisiren. Das einzige Mittel bleibt, Lehrer und See⸗Offiziere aus Europa fom⸗ men zu lassen, die ganze Marine umzubilden und zum Kapudan
von einer der Großmächte zu erbitten, so könnte sie sich ja an die ke. EE“ 2 treffliche schwedische oder dänische Marine wenden, was sicher nicht 13 Iue ell allen Theilen der Monarchie die Eifersucht und das Mißfallen Englands oder Frankrei hs erregen— Meteorolo gisch e Beobachtungen. ohne Prriserhöhung. 9 28 würde. 111 scea,eH..ö sertions -Gebühr sfür den
eee; um e 1⸗ Allg. 1 5 . 232 Luftdruck
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die Expedition der Allg. Preuß. vmen . Zeitung: 1 hvoFx riedrichsstraße r. 72.. “
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Nachb einm Reobaebtag
Nachmittags Abends 2 UhrL. 10 Uhr.
333,46"Pan. 333,40Par. + 19,3° n. + 11,2“ n. + 12,4“ n. + 10,2“ h. 60. PCt. 89 pCt. . bezogen. Gewitter. Niederschlag 0,2 80 80. Wärmemechsel — 80. — + 11,0 ° .
Tagesmittel: 333,76 "Pan. † 15, ¼ n. + 11,4°n. 75 per
Morgens 6 Uh. 334,42"Pen. + 15,0“ n. + 11,8“ n. heiter. 80.
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Berlin, Freitag den fen Agugt weh⸗
BHandels⸗ und Börsen⸗- Nachrichtten.
2% Amsterdam, 26. Juli. In den Coursen der holländischen Staats⸗ Papiere hat sich diese Woche wenig Abwechselung Feleigt. auch war das Geschäst nicht von erheblichem Umfange und die Kauflust in den letzten Tagen so gering, daß die Preise der meisten die fester gewordene Haltung nicht behaupten konnten. Der Handel in Actien ging dagegen etwas leb⸗ hafter; die der Handels⸗Maatschappy, welche verwichenen Sonnabend 2 162 ½⅞ % vergeben wurden, blieben stetig in Frage, wodurch der Preis all⸗ mälig 163 ¾ % erreichte. Von Eisenbahn⸗Actien sind Haarlem⸗Rotterdamer eben so, wie an auswärtigen Börsen, bedeutend gestiegen, und sie haben sich von 123 ½ auf 127 % gestellt; Unrecht⸗Arnheimer hielten sich beinahe auf 114 %; Actien der neuen Unternehmung sind von 120 bis 128 pCt. emporgekommen; Overpsselsche Actien werden zu 105 ½ pCt. notirt, doch selten abgenommen. Russische und österreichische Fonds blieben preishaltend; spanische schwank⸗ ten dagegen täglich; Ardoin⸗Obligationen zwischen 23 ¼ und 1 pCt., und deren Lehpons zwischen 23 a 24 ¼ und 23 ¾ a ¾ pCt. Peruanische Obli⸗ gationen sind gestern in Folge der Preisverbesserung in London von 19 ¼ auf 21 ¾ pCt. gestiegen. Die jetzigen günstigen Geldverhältnisse haben den hiesigen städtischen Rath e. gegen den 5ten nächsten Monats eine Anleihe von beinahe 2 Millionen Gulden ad 4 pCt. Zinsen zur Subscrip⸗ tion anzubieten, um mit dem Ertrag frühere 4 ½ und 5proz. loosbare Obli⸗ gationen abzulösen. — Der Geldzins⸗Cours blieb auf 2 ½ a 2 ¼⅞ pCt. un- verändert stehen. 8
Die günstigen Nachrichten, welche von allerwärts über die diesjährige Roggen⸗ANerndte anfangen einzutreffen, machten schon erheblichen Eindruck auf den hiesigen Markt, indem einige ansehnliche Partieen Roggen niedriger abgegeben wurden als am Montag⸗Markte. 119.121pfd. preußischer zu 184. 192 Fl., 120fd. dito 186 Fl., 117pfd. memelscher 175 Fl. und gestern 122pfd., neuer stettiner 180 Fl. Verbraucher kauften 130 pfd. weißbunten polnischen Weizen zu 290 Fl., 130pfd. neuen rostocker Weizen zu 270 Fl., 87pfd. dicker Hafer holte 98 Fl. Die Getraidezölle für den nächsten Monat sind unverändert geblieben. ih, ae m 1 17 s18 ta. Auswärtige BSörsen.ʒß
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tlicher Theil.
Nland. Provinz Preußen. igsberg. — Schreiben aus Thorn. er Weichsel.
nutsche Bundesstaaten. üsten Metternich aus München.
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Majestäten von dort unmittelbar nach dem Eisenbahnhofe bei Frank⸗ furt wieder ab, um von da ihre Reise nach Stolzenfels fortzusetzen. — Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin von Preußen reiste am 28ͤsten
Nachmittags nach einem mehrwöchentlichen Aufenthalt zum Gebrauche: der dortigen Heilquellen ebenfalls von Homburg wieder ab. 2
ik; 4 b 8 1 24 Freie Stadt Hamburg. Das prächtige Schiff der Z““ preußischen Seehandlung der „Preußische Adler”“ (S. Nr. 187 11“] Allg. Pr. Ztg.), Capitain Schütt, ist am 28. Juli von Hamburg
nach Batavia und Hongkong unter Segel gegangen. e“ Knußland und Polen.
St. Petersburg, 25. Juli. Ein vom Kaiser bestätigtes Gutachten des Reichsraths verordnet Folgendes in Betreff des Verber⸗ gens desertirter Rekruten: „Familien, welche sich des Verbergens de- sertirter Rekruten, die aus demselben Dorfe oder derselben steuerpflichhha. tigen Stadt⸗Gemeinde, zu welchen diese Familien gehören, in den Dienst abgegeben worden sind, schuldig gemacht haben, sollen, wenn sie Deserteure als solche und nicht in der nachzuweisenden Absicht, die⸗ selben zu verhaften und der Obrigkeit auszuliefern, aufgenommen haben, zur Strafe gehalten sein, für jeden von ihnen verborgen gehaltenen Rekruten zwei zu stellen; die Deserteure selbst aber sollen im Dienste verbleiben und Chef des G 8an n Excellenz der General der Infanterie und auf Grundlage der Militair⸗Verordnungen bestraft werden. Wenn in Fa⸗ ö-. Lemk. abes der Armee, von Krauseneck, von Halle. milien, die sich dieses Vergehens schuldig gemacht haben, keine zum Mili⸗ ö16““ tairdienste taugliche Subjekte vorhanden sind, so sollen die von ihnen für 8 jeden verborgen gehaltenen Deserteur zu stellenden zwei Rekruten aus an⸗ deren und zwar denjenigen Familien desselben Dorfes oder derselben steuerpflichtigen Stadt⸗Gemeinde ausgehoben werden, welche sich bei dem Verbergen betheiligt oder wenigstens darum gewußt haben; falls aber auch in diesen an dem Verbergen betheiligten oder davon unterrichtet gewesenen Familien sich ebenfalls keine zum Militairdienste tauglichen Subjekte vorfinden, sollen die bei⸗-⸗ den am meisten Schuldigen oder, wenn Alle gleich schuldig sind, das Haupt und das nach demselben älteste Mitglied der Familie, welche den Deserteur verborgen gehalten, einer körper- 8 lichen Züchtigung mit der Peitsche unterworfen und zur Anstedlung nach Sibirien verwiesen werden. Wenn Personen, die gesetzlich von körperlicher Züchtigung befreit sind, des Verbergens desertirter Re⸗ kruten, welche von ihnen oder aus ihrem Dorfe oder ihrer steuer⸗ pflichtigen Stadt⸗Gemeinde abgegeben worden sind, überführt werden, so sollen von solchen für jeden von ihnen oder mit ihrem Wissen verborgen gehaltenen Deserteur 1200 S. R., für das Verbergen anderer desertirter Rekruten 600 S. R. aber beigetrieben werden.“ . Nach einer Reihe heißer Tage, in denen zur Mittagszeit im Schatten das Thermometer zuweilen die für den 60sten Breitegrad ungewöhnliche Höhe von + 23° R. erreichte, entlud sich in der Nacht vom 22sten auf den 23sten, in fünf Stunden langer Dauer, ein heftiges Gewitter, für St. Petersburg das erste in diesem Sommer, worauf ein Landregen eintrat, der die Temperatur bedeutend abz kühlte. Obwohl die begonnene Heu⸗Aerndte sich dadurch etwas ver⸗ zögert, hofft man doch, daß dieser Schaden in dem Gedeihen der Garten⸗ und Feldfrüchte nach dem Regen reichlichen Ersatz finden werde. Die aus dem Innern des Reiches über die Aussichten für die diesjährige Aernote eingehenden Nachrichten lauten im Ganzen beruhigend. arssdea e 1a; ge.
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1zas g , A. ⸗ irer EE1““ 1 Ankunft des Prinzen Adalbert in Kö⸗ Besorgniß erregender Wasserstand
Königreich Bayern. Abreise des — Einzelnheiten über das bevorste⸗ nde Gesangfest in Würzburg. — Königreich Hannover. Norder⸗ gv. — Landgrafschaft ee Durchreise Ihrer ajestäten des Königs und der Königin von Preußen durch Homburg. — teit Stadt Hamburg. Der „Preußische Adler“ nach China unter begel gegangen. ßland und Polen. St. Petersburg. sertitter Rekruten. — Witterung. ukreich. Paris. Hofnachricht. — Die Frage hinsichtlich der Kam⸗ ⸗Auflosung. — Die bischöflichen Erklärungen in der Jesuitensache. — achrichtn aus Rom über die Verhandlungen in Betreff der Mission ofss. — Leu's Ermordung. — Vermischtes. — Schreiben aus Paris. ie Differenzen zwischen dem spanischen Hofe und Rom; Reise des on Carlos nach Greoulx.) oßbritanien und Irland. London. Hofnachrichten. — Parla⸗ ins⸗Verhandlungen: Die freie schottische Kirche. — O'Connell. —
uszüge in Irland. Gesellschaft für den Bau der
anannnd Reinigen der Wolle, in der durch ei 1 , inig Wolle, ne Zeichnung und “ Beschreibung nachgewiesenen Zusammensetzung, 8
auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang
des preußischen Staats ertheilt worden. 11X“X“ 8* “ B1
1““ Dem Karl F 8
Königliche Schauspiele.
Donnerstag, 31. Jüuli. Im Schauspielhause. 122te Abom Vorstellung: Der dritte November. Hierauf: Der gerade dh
der beste.
Freitag, 1. Aug. Im Opernhause. 91ste Abonm. Vorstellung: Die Kreuzfahrer. Anfang halb 7 Uhr.
Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den gewöhnlichenn haus⸗Preisen verkauft.
Im Königl. Schloßtheater zu Charlottenburg: Das Urbi Tartüffe. Anfang 6 Uhr.
Billets für die Vorstellungen des Königl. Schauspiels zut lottenburg sind bis zum Tage der Vorstellung, Mittags 1 U. Billet⸗Verkaufs⸗Büreau des Schauspielhauses zu Berlin und im Schloß⸗Theater zu Charlottenburg an der Kasse zu haben,
Sonnabend, 2. Aug. Im Schauspielhause. 123ste Abonn Vorstellung. Zum erstenmale wiederholt: Zwei Tage aus dens eines Fürsten, Lustspiel in 4 Abth., von Deinhardstein. Zwischef lgien. rüssel. luxemburgischen 2ten und 3ten Akte, so wie nach dem Schlusse des Stückes, lsenbahnen und Kanäle. — Verhandlungen der Provinzial⸗Conseils.
Dlle. Wendt, vom Theater zu Warschau, tanzen. Sss 1 rkei. Konstantinopel. Schiffs⸗Unglück. — Wassermangel. — 8 nhdmre S.
8* hand in Adramiti. — Vermischtes. aeasen, g 8 G 1 S. 6 „Spi 5 1 ; iut h Amsterdam, 26. 2ab. Niedecl. wicll. Sch. 64. 5 9 Span. 23. 11A1A““ gsstädtisches Theater. neuen Flachs⸗Spinnschulen im böhmischen Riesengebirge. 3 % do. 39 ⅛. Ausg. —. Pass. —. Zinsl. —. Preuss. Pr. Sch. —. Pol. —. 8 . verrgIeen — 4 % husa. Hope 9477%. Donnerstag, 31. Juli. Zum erstenmale: e. L sr e E.. Shcadcne etennen Kultur⸗ 1.e, n mmit Gesang in 3 Akten, von J. Nestroy. (Herr J. estroy: cichte. — . Antwerpen, 25. Joli. Zinsl. —. Neue Anl. NEI1“ Ledig, als Gastrolle.)
WEEEET11 Freitag, 1. Aug. Ein Abend, eine Nacht und ein J 3 8 4 Unmotss 2
Frankfurt a. M., 27. Jalb. 5 % Met. 116 G. Hank-- Actien p. ult. in Paris, Vaudeville in 4 Bildern, nach dem Französischen: „ 8178
riedrich Raabe hierselbst ist unter dem 27. Juli 1845 ein Pakent 8 sEesaet Zklaauf einen durch Modell und Beschreibung erläuterten No⸗ eeenwender, der in seiner ganzen Zusammensetzung als neu unnd eigenthümlich anerkannt ist, ohne dadurch Jemand in der Anwendung der bekannten Theile zu beschränken, auf sechs Jahre, von jenem Tage au gerechnet, und für den Umfang
Strasen auf Verb ; f f Verbergen des preußischen Staats ertheilt worden.
Dem praktischen Arzte Dr. Wetzlar zu Aachen ist unter dem 27. Juli 1845 ein Einführungs⸗Patent Zjaauf ein Mittel, die Incrustation der Dampfkessel zu verhü⸗ en und außzulösen, so weit es als neu und eigenthümlich erkannt worden ist, auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang des preußischen Staats ertheilt worden. 1“
Angekommen: Se.
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FIHa1 8 . cl ve . Aiicctamtliche M hinm EE““ W1“ 11““
Provinz Preußen. Se. K. Hoh. der Prinz Adalbert von Preußen traf am 28. Juli in Königsberg ein, um die 1ste Artillerie⸗ Brigade zu inspiziren. — Bei Marienburg hat des hohen Wasser⸗ standes wegen die Nogatbrücke abgeführt werden müssen; auch ist der Sommerweg zwischen dort und Dirschau so durchweicht, daß die Wagen tief einschneiden und kaum fortzubringen sind.
* Thorn, 27. Juli. Die Weichsel verbreitet unter allen An⸗ wohnern wiederum Angst und Schrecken. Dieselbe ist seit vorgestern gegen 10’ gestiegen. Der hiesige Pegel zeigt heute Mittag 1572“ Höhe. Dabei steigt das Wasser fortwährend, so daß, wenn nicht bald ein Stillstand eintritt, die traurige Katastrophe des vorigen Jahres zu befürchten steht.
2009. hair. Bank-Actien —. Hope 92 ½⅞ 0. Stiegl. 90 ½ G. Int. 62 3. Poln. 300 Fl. 101 † G. do. 500 FI. 87 G. lua nuite, von Friedrich Kaiser.
Hamburg, 28. Jali. Bank-Aetien 1650. Engl. Russ. 114. I11“ it⸗
Pondon, 25. Juli. Cons. 3 % 99. Pelg. 99. Neue Anl. 26. Pas- Perantwortlicher aive 6 †. Ausg. Sch. 15 ½. 2 ½ % Holl. 62 . 4 ¾ do. 99 ½. Neue Port. 65 ⅛. Engl. Russ. II18. Bras. 91. chiu 100 ⅛. Columb. —. Mex. 36 ½. Peru 38 ½.
Paris, 25. JaH. 5 % hente n eour. 121. 85. 3 9 4o. ün cour. 83,55. Neapl. —. 50% Span. Rente — FPan. . 1
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Fe. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Dem Landgerichts⸗Rath Forche in Breslau den Rothen Adler⸗ en vierter Klasse zu verleihen; so wie
Die bisherigen außerordentlichen Professoren bei der medizinisch⸗ rgischen Akademie für das Militair, Dr. Hecker und Dr. C. G. ssgerlich, zu ordentlichen Professoren, und den Geheimen Me⸗ al⸗Rath Professor Dr. Wagner zum außerordentlichen Professor der gedachten Lehr⸗Anstalt zu ernennen. ö““
g von Me kle n burg⸗Stre li 6
Inland.
Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
*) Das jährliche Budget der g-n betrug unter Tahir⸗Pascha Gedruckt in der Deck erschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckeni
89,000 Beutel (ein Beutel gleich 35 thlr.). Unter dem jetigen Groß⸗ Admiral ist es auf 45,000 Beutel herabgesetzt worden. en.
& s merm ensmnemmsnes em 9
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” 18818: g818 Quittungsscheine lauten werden Bekanntmachungen. Hutnangeschene na 1768] 8 54 — aI 28 “ 8 v. renn; 1. on dem Königlichen Land⸗ und Stadtgericht zu al. Oppenheim jun. et Co., ( 63 Glogau werden nachgenannte eu. über 1' A. Schaaffhausen! E h heh. Leben und Aufenthalt die Nachrichten fehlen, als: J. H. Stein, 414 811, 8 n 1) der Feme und Landwehr⸗Unteroffizier Johann Oeder et (0, Shte ga in Aachen 1 Foser Moritz Koschel, Sohn des Zimmermanns N. Wergifosse, 1“ oschel und der Marie Elisabeth geborenen Strißke, Mendelssohn ct Co., 8 geboren den 14. Oktober 1806, welcher seit 1835, Gebr. Schickler, 8n wo er am 26. März mit einem Reisepaß von hier 8 nach München gegangen, verschollen ist, der Schlossergeselle Ernst Goitlieb Schulz, Sohn des Freibauers George Schulz von Klein⸗Osten und der Johanne Eleonore geborenen Schuckmann, geboren den 19. März 1804, 1824 auf die Wan⸗ derschaft gegangen und seitdem verschollen, die unverehelichte Anne Rosine Roy, Tochter des Gärtners Lorenz Roy aus Kotzemeuschel und der Elisabeth geborenen Karbe, geboren am 18. De⸗ zember 1773, welche 1806 mit den Franzosen fort⸗ gezogen sein soll, unnd deren Erben und Erbnehmer öffentlich vorgeladen, sich binnen 9 Monaten und zwar längstens in dem auf den 7. Mai 1846, Vormittags 10 Uhr, vor
2161 n ⸗. e. F1F20 8 An h.gMUh Se. Hoheit der H erzo 9, G eor 1 hach Neu⸗Strelitz abgereist.
A 1 1 8 A 8 bar a le hesz0 h nsh,. Se, in g e m e tne r n 3 E 1 g e r. eek n 38881,7 18 Zih, e h. e1m co11144“4*“ zu leisten und die Quittungsscheine über die erste und gute zu Malkwitz ein unbezahltes Kaufgeld t zweite Einzahlung ad 20 % mit einzuliefern, da die prünglich 50 meißn. Gulden unterpfändlich haste neuen Actien⸗Quittungen über 30 %ℳ lauten werden. laut des Hornaufschen Kaufs bis zum Schlusse des Die vorgenannten Bankhäuser werden über die em⸗ 1842 durch die hinzugekommenen Zinsen und Agoc pfangenen Zahlungen Interims⸗Quittungen ertheilen, eine Summe von 101 Thlr. 28 Ngr. 9 Ph. gesh welche später gegen die von uns vollzogenen fölmlichen ist), auf Antrag der präsumtiven Erbin desselben, Actien⸗Quittungen umgetauscht werden. . seiner Vorladung nach Maßgahe des höchsten Ma Köln, den 24. Juli 1845. es vom 13. November 1779 zu verfahren gewesen. 1 de; b 1ö1“ Gerichts wegen wird daher der obgenannte abn Hirte, Spez. Dir. Subst. außerdem aber dessen Erben, oder wer sonst an Se 89. Vermögen aus irgend einem Rechtsgrunde Aif un h zu haben vermeint, hiermit öffentlich peremtorish dem Rechtsnachtheile des Verlustes ihrer An durch Präklusion und der Rechtswohlthat der 0 einsetzung in den vorigen Stand, auch unter dar warnung, daß er, der abwesende Hensel, für vent und todt werde erklärt und sein obgedachtes hü— sichertes Vermögen seinen sich legitimirenden Erb Gläubigern werde verabfolgt werden, geladen,
den neunzehnten Dezember d. 9, auf ein durch Zeichnung und Beschreibung erläutertes, in
E1 seiner ganzen Zusammensetzung für neu und eigenthümlich auswärtige Interessenten betrifft, durch mittell erkanntes Platin⸗Feuerzeug, ohne Jemand in der Anwen⸗
lich anerkannter und auf Annahme künstiger d. dung bekannter Theile zu behindern,
IIEI1p“ 924 Deutsche Bundesstaaten.
SmHmh n 8 41,,57 Koönigreich Bayern. Se. Durchlaucht der Fürst Metter⸗ nich verweilte, gegen die anfängliche Absicht, noch den ganzen Tag des 25. Juli in München und trat erst am folgenden Morgen die Weiterreise an. — Bayerische Blätter theilen, mit Beziehung auf das bereits erwähnte große Gesangfest in Würzburg, noch folgende Ein⸗ zelnheiten mit. Die während des Festes vorzutragenden Gesänge sollen sehr schwierig, aber imposant sein, besonders die für dasselbe komponirten Piecen von Eisenhofer, Fischer, Bekker und Neeb. Einen überraschenden Eindruck erwartet man vornehmlich von dem Tedeum, welches durch 1800 Stimmen, und zwar unter Kanonendonner, vor⸗ getragen werden soll. Auch in anderer Beziehung sind alle Vorberei⸗ tungen getroffen; man glaubt, daß im Ganzen an 15 — 20,000 Men⸗ schen sich einfinden werden.
Die Universität wird zur dankbaren Erinnerung an ihren erha⸗ nStifter, Se. Majestät den hochseligen König Friedrich Wilhelm III., 8. August, Mittags um 12 Uhr, in ihrem großen Hörsaale eine ichtniß⸗Feier begehen. Die Eingeladenen werden hierdurch ganz ergebenst ersucht, die zugestellten Karten am Eingange vorzuzeigen. Die Herren Studirenden haben den Zutritt auf Vorzeigung ihrer ennungskarte. Berlin, den 1. August 1845. 8sht hrsas mt Der Rektor der Universitit. —“ bS naer. gnam de eam btis cir Das Königliche medizinisch⸗ chirurgische Friedrich⸗Wilhelm's⸗ itnt wird die öffentliche Feier seines 50 jährigen Bestehens mabend, den 2. August, Mittags von 12 Uhr ab, durch wissen⸗ tliche Vorträge, im Hörsaale Friedrichsstraße Nr. 140, begehen.
hardt in Berlin ist unter
entweder bei uns selbst
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Paris, 27. Juli. Der Herzog und die Herzogin von Nemours sind an allen Orten, welche sie auf ihrer Reise nach Bordeaux bis jetzt berührt haben, mit vieler Aufmerksamkeit empfangen worden.
Sämmtliche Blätter ergehen sich bereits seit einigen Wochen in Muthmaßungen über den Entschluß, welcher von dem Ministerium in Bezug auf die Auflösung der Kammer gefaßt worden oder noch ge⸗ faßt werden dürfte. So viel wird als gewiß versichert, daß diese Angelegenheit zu wiederholtenmalen im Minister⸗Rathe in Erwä⸗ gung gezogen wurde. Nun aber ruhe sie, nachdem die Mehrzahl der Minister nach dem Schlusse der Session Paris verlassen, um Erholung von den Anstrengungen der legislativen Arbeiten zu suchen. Man sei übereingekommen, daß eine Entscheidung über die Auflösungsfrage nicht vor dem Monat August gefaßt werden solle. Auf Seiten der Oppo⸗
12
V in Berlin, A. H. Heymann et Co.,
Thlr. Sgr. Pf 170,710 25 2
Preußische Renten⸗Versiche: — rungs⸗Anstallt. GSggnt. beonahe Fe hanasss “
3 11. Insnlevgni .11. der Statuten 2 Bekanntmachung. 7 nicht die nach § b n
erforderlichen 50 Theilnehmer ge-e..
Den Bestimmungen des §. 61. der Statuten gemäß meldet. 8 ich hzrrähe hat am 11ien d. Mts. die Revision des Abschluses der 2) Die Renten⸗Kapitale der 5 ersten “ Preuß. Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt für das Jahr 1844 Jahresgesellschasten 1839 bis 181 36 und der darin aufgeführten Geld⸗ und Dokumenten⸗ beliefen sich ultimo 1844 auf 4,194,869 9 — Bestände stattgefunden, auch sind die Verhandlungen 3) Der Reserve⸗ und Administrations⸗ 1“ darüber dem Königlichen Hohen Ministerio des Innern kosten⸗-Fonds enthielt nach Abzug eingereicht worden. 5* des zufolge §. 38. der Statuten
[653 b]
Dem Uhrmacher Ferdinand Leon
Königreich Hannover. Die Zahl der Badegäste au 8h 24. Juli 1845 ein Patent g H Zah gäste auf
Norderney beträgt gegenwärtig mehr als 700; im Monat August 58 eine französtsche Schauspieler⸗Gesellschaft dort Vorstellungen
Landgrafschaft Hessen⸗Homburg. Am 28. Juli Vor⸗
sechs Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für den Umfang mittags trafen Ihre Majestäten der König und die Königin von Preu⸗
aber zu gewärtigen, daß sie für todt erachtet und ihr
oder 25 Thaler per Actie längstens zum 3 1 „ Au⸗
dem Herrn Referendar Fichtner auf hiesigem Land⸗ und Stadtgericht angesetzten Präjudizial⸗Termin persönlich oder stzriftlich zu melden, im Fall ihres Ausbleibens
Vermögen deren nächsten Erben, die sich als solche legi⸗ timiren können, werde zugeeignet werden. 4) Zugleich werden die gesetzlichen Erhen der am 13. Maäarz 1784 geborenen und am 9. — 1844 ver⸗ sttorbenen unverehelichten Anne Elisabeih Sander, FTcochter des Wächters Gottfried Sander aus Ochel⸗ Hermsdorf aufgefordert, sich in dem anberaumten Termine bei Vermeidung der Präklusion zu melden. Glogau, den 16. Juli 1845. Königliches Land⸗ und Stadtgericht. 4 n.
Rheinische Eisenbahn
18S 9 Bekanntmachung.
Die Inhaber von Prioritäts⸗Stamm⸗ Actien unserer Gesell⸗ schaft werden hierdurch
aufgefordert, d. dritte d Einzahlung mit 10 pCt.
629
Der Sechste Rechenschafts⸗Bericht nebst dem mit dem kommissarischen Revisions⸗Attest versehenen Abschluß ist abgedruckt und liegt bei der Direction und den Haupt⸗ und Spezial⸗Agenien zur Einsicht offen. 3
Im Nachstehenden wird daraus das Wichtigste mit⸗ getheilt: 1) Die im Jahre 1844 gebildete Sechste Jahresge⸗ sellschaft bestand nach Abzug der in demfellen JZahre erloschenen 58 Einlagen ultimo 1844 aus 109,969 Einlagen mit einem Einlage⸗Kapital ein⸗ scchließlich der Nachtrags⸗Zahlungen von 206,600 Thlr.; das jenem entsprechende Renten⸗Kapital be⸗
Ain2 trägt
K 1
auf die Jahresgesellschaften 1839 8
uund 1840 vertheilten entbehrlichen
Fünsftheils noch
4) Der von den konvertirten Staats⸗ schuldscheinen herrührende Prä⸗
331,424 26 5
miienfonds hatte ult. 1844 einen
Bestand von 5) Die Depositen an unabgehobenen Reenten, Ueberschüssen von ergänz⸗ ten Einlagen und Rückgewäßrun⸗. gen betrugen ult. 1844 12,681 8 — 6) die in den Monaten Januar und Februar 1846 zahlbaren Renten einer vollständigen Einlage von 100 Fele in nachstehenden Sätzen: a e
23,008 19 3
Jahres⸗Gesellschaft.
LE.
W. M.
III.
F. V EEEZ A.EIxelAX.IM.-KI.
20 In demselben Verhältniß erfolgen für Berlin, den 28. Juli 1848.8
2
das Jahr 1945 die Gutschreibungen auf unvollständige inlagen. 82
Das Kuratorium der Preußischen Renten⸗Versicherungs⸗Anstalt. „ v.
4 [27 6 6 2 19 6 5 21 12 5 10 11 5 7 5 12
5 15 28 23 22 18 5
6
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Lamprecht.
[769] Ediktal⸗Ladung.
Von den unterzeichneten Gerichten ist zu Ausmitte⸗
lung des aus Gröppendorf ebürtigen . Johann Ganstie Hensel,
— am 23. September 1745, weiland Hanns eorg Hensels, gewesenen vormaligen Häuslers zu Gröppendorf und späteren Kleinanspänners zu Mair⸗
witz, ältesten Sohnes (welcher noch vor dem Jahre 1770 auf die Wanderschaft gegangen, von seinem Le⸗ ben und Aufenthalte aber allerwenigsüens seit dem Jahre 1790 keine Nachricht gegeben hat, und für welchen auf dem bis — Jahre 1806 seinem verstorbenen Bruder Johann George Hensel zuständig gewesenen, jetzt Jo⸗ hann Traugoti Hornaufen gehörigen Kleinanspänner⸗
erichteter Vollmachten zu bestellende und genig grunke Beauftragte an hiesiger Gerichtsstelle sn früher Gerichtszeit zu erscheinen, auch was di des Abwesenden betrifft, ihre verwandtschaftlichn hältnisse genau nachzuweisen, ihre Ansprüchet,! Gattung sie auch sein mögen, anzumelden und scheinigen, darüber mit dem bestätigten Rechtsvm Herrn Steuer⸗Prokurator Advokat Carl Theodor .
ein P
Dem Eduard Sem
atent
preußischen Staats ertheilt worden.
per zu Werden ist unter dem 24. Juli auf eine mechanische Vorrichtung an Wölfen zum Auflockern
ßen im landgräflichen Residenzschlosse zu Homburg ein und statteten sofort Allerhöchstihrer Frau Tante, der Prinzessin Wilhelm von Preußen Königl. Hoheit, und sodann Sr. landgräflichen Durchlaucht dem Land⸗ grafen einen Besuch ab. Nachdem deügeihe sodann noch das Früh⸗ stück bei Sr. landgräflichen Durchlaucht eingenommen, fuhren Ihre
sition erwartet man allgemein, daß das Ministerium zu den allge⸗ meinen Wahlen schreiten werde; sie glaubt nämlich, annehmen zu dür⸗ fen, für das Ministerium biete die Beibehaltung der gegenwärtigen Wahl⸗Kammer, wie deren Auflösung, gleiche Gefahr dar; wenn die gegenwärtige Kammer zu einer neuen Session berufen werde, so sei
zu Oschatz, oder auch nach Befinden unter sih⸗ rechtlich zu verfahren, binnen 8 Wochen zu bsh und sodann den neunten März kü der Eröffnung eines abzufassen nisses, nicht minder den achtundzwanzigsten März künft. 24 der Inrotulation der Alten zur Abfassung oder (. lung des Desinitiv⸗Erkennt nisses, und endlich den zweiundzwanzigsten Mai künft. ℳ der Eröffnung desselben sich versichert zu halten. Haus Kötitz im Königl. sächs. Landgerichis⸗d Oschatz, den 24. Juli 1845. Die herrschaftlich Leuckartschen Gerichte. Ernst Heinrich Schmorl, Ger.]
Literarische Anzeigen. So eben ist angekommen: Haghes sketches.
Belgium and Germany. II. Serie schwarz 4 L. 4 Sh. 1ol. 10 L. 10 ₰ Berlin, den 28. Juli 1845. uns im
Gropiussche Buch⸗ u. Kun 1n-
handlung, Königl. Bauschule Labdengssunes, ta
111.““
nftigen Jahre” den Frätnas-C⸗
een und 1 7 wie
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te zugleich zu sein, T bei hiesiger Hofbühne
zu erschüttern im Sta nur ein Ringen nach Höherem und nach Vollendun as Publikum in dramatischen Gebilden der heterogensten Art bald pgrant, bald erheitert. ons⸗Rath Frosch, sein Ba
genannt werden. Tartüffe“ er den T enten desto mehr in den Vorgrund treten läßt. Wir hatten der ersten
er, trotz de
gefunden.
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licte nur insoweit dur
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Königlich Ga st
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Derjenige deutsche Mime, welcher seit Se seßt, der würdigste Repräsentant ernster Charakter⸗Rollen und heodor Döring, hat
eröffnet es zu bleiben.
Die Art
Beurtheilung dieses
ablenkenden
men usque recurret“
In letzterer Beziehun nquier Müller im „Liebes⸗Protokoll“ in erster wie Herr Döring im „Urbild den Lamoignon giebt, ist besonders dadurch bemerkenswerth, artüffe an den meisten Stellen sinken,
e Schauspiele.
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spiele.
am 6. Juli „ um im Spätjahr ganz der
muß, außer und Weise, deg gen Stücks getadelt,
S
ch, in seinem Rechte verblieb.
se anti n ⸗ pdelmann's Tod den Ruhm
der gründ⸗ sein Gast⸗ Unsrige zu
Als Zeichner heiterer Genrebilder eben so er⸗ in dem Trauerspiel uns mit der vollen Gewalt de
r tragischen nde, hat dieser strebsame Künstler, dessen
an⸗
dem Kom⸗
den Prä⸗ es schon
daß r vorgerückten Jahre und der ganz veränderien geselligen lung desselben, ziemlich so belassen, wie er ihn bei Moliere vorgezeich⸗ Döring hat in der Darstellun
. dem Dichter nachgeholfen Lamoignon zunächst den klug berechn
enden, alle androhenden taatsmann vergegenwärtigt; der daß das Horazische „Naturam expel-
““
Unter der Mitwirkung unseres berühmten Gastes ist auch das Schil⸗ lersche Meisterwerk „Wilhelm Tell“ zweimal zur Darstellung gelangt. Was die im Besitz der Hauptrollen befindlichen, seit länger engagirten Mit⸗ glieder unseres Hofiheaters in denselben leisten, ist hier immer gewürdigt gewesen; von den in jüngerer Zeit hinzugekommenen Kuünstlern bleiben mit besonderer Auszeichnung zu nennen: Herr Hoppe als Geßler und Herr Hendrichs als Arnold von Melchthal. Herr Döring gab den Atting⸗ hausen, jenen prophetischen Greis, mit dem vollkommenen Typus eines alten helvetischen Ritters bekleidet.
Döring's Shylock im „Kaufmann von Venedig“ gehört unbedingt zu den ersprießlichsten Früchten im Bereich der Darstellungskunst. Er faßt den boshaften Juden, der wie ein Thier nach Blut lechzt, in aller Energie des Mannes auf; dadurch dringen die Töne der Rache, welche der Künstler anzuschlagen weiß, mit erschütternder Gewalt in Mark und Bein, und für den Ausdruck des verbissenen Ingrimms, der heimlichen Wuth, des mora⸗ lischen Zusammenbrechens bleiben dem Darsteller um so lohnendere Mo⸗ mente zum Schluß aufbewahrt. Mit großer Kunst hält er das eigentlich jüdische Element des Charakters im Hintergrund und läßt es nur bisweilen, alsdann aber mit um so schlagenderem Eindruck, durchblitzen, wie z. B. in den Gurgelklängen bei dem Anruf: „Guter Tubal“. Auch in die Cha⸗ raktermaske weiß der Künstler schon Andeutungen von jenen Anschauungen zu legen, welche er den Zuschauern nach und nach bereitet. — Das Stück wird überhaupt jetzt weit sor fältiger, auch in manchen Aeußerlichkeiten, ge⸗ geben, als früher. Einige der romantischen Versöhnungs⸗Poesie, lassen sich schwer verschmerzen.
„In dem einakigen Künstler⸗Drama „Camoens“ von Halm hat Herr D 5 ing die Aufgabe zu lösen, die innere Welt eines berühmten Dichters
eglassungen im fünsten Akt, einem Meisterstück
in dem Aungenblick zu erschließen, wo die äußere vor seinen einsinkenden Blicken zusammenbricht und uns diese Subjektivität in ihrem edelsten Theile, in ihrem Ringen nach Unendlichkeit, zu zeigen. Camoens, ein Krüppel, im Hospital den Tod erwartend, wird vor dem Eintreten desselben noch einmal erhoben durch die Gewißheit, er habe nicht umsonst gelebt und gewirkt, die geistige Flamme, die er als Sänger der Lustade angehaucht, habe gezündet und lodre weiter in den Herzen gleichfühlender Kunstjünger. In diesem Bewußtsein entschlummert der Dichterheld, ein gläubiger Ritter des Kreuzes, dem er die unsterblichen Worte zugesungen:
An Dir ward einst dem Leben Tod gegeben, 8
Damit an Dir der Tod empfinge Leben, und seine Seele verschwebt in das seine Kerkermauern erhellende Abend⸗- roth. Das Stück, welches anfänglich aus dem epischen Elemente nicht recht heraus will, erhebt sich schließlich aus der eafeitcn, worin sein Held ge⸗ lassen ist, in die Veranschaulichung einer schönen Idee und wird zu einer Apotheose des wahren Dichterthums. Camoens ist also hier nicht nach sei⸗ nem ganzen Leben und Streben, sondern nur in einem Momente desselben, und zwar dem letzten, dramatisch aufgefaßt. Herr Döring hatte somit einen skizzirten Charakter darzustellen.
Noch ist Herr Döring bisher in einem neuen Deinhardsteinschen Stücke aufgetreten. Letzterem werden wir jedoch, wie dem neuen Drama von Gutzkow, einen hesonderen Artikel widmen.
Von sonstigen Gästen sahen wir in der letzten Zeit noch:
1. Heirn Wauer, bisheriges Mitglied des Hof⸗Theaters zu Bern⸗ burg. Schon als Sohn eines sehr beliebten Mitgliedes unserer Hofbühne hatte derselbe sich wohlwollender Aufnahme, durch seine .- auf⸗ munternden Beifalls zu erfreuen. Er gastirie als Ingomar („Sohn der