“ feindseligsten Dschigeten,
und 1 Bateaillon des eriwanschen Regiments ins Gefecht geführt weurden; nachdem dieses 7 Stunden gewährt hatte, wandte 8c der Feeind, auf allen Punkten geschlagen, zur Flucht. Der Verlust feind⸗ licherseits war bedeutend, und der Naib, der die Bergvölker in die⸗ sem Treffen führte, Mahomet⸗Andschikul⸗Machmud⸗Olley, war unter den Getödteten. Auf unserer Seite blieben der Unter⸗Lieutenant vom tiflisschen Jäger⸗Regiment, Demenslij (dieser tapfere Offizier fand auf dem Scchlachtfelde unter den Dolchen der Feinde seinen Tod, und die damals in E“ Nähe kämpfenden Kameraden versichern, er selbst habe den feindlichen Anführer getödtet), und 21 Gemeine von den regulairen Truppen und der Miliz; verwundet wurden: vom eriwanschen Regi⸗ ment der Stabs⸗Capitain Schatiloff und der Unter⸗Lieutenant Gu⸗ ramoff, und von der grusischen Miliz der Unter⸗Lieutenant Iwanoff und 55 Gemeine; Kontusionen und Verletzungen durch Steinwürfe erhielten: vom eriwanschen Regiment der Fähnrich Wikulin, vom tiflisschen Jäger⸗Regiment die ö Samorozkij und Kamens⸗ kij und 50 Gemeine. Am Tage nach dem Gefecht nahmen unsere Truppen eine Position unterhalb des Maalraß ein und erwarteten, um vorzurücken, die Ankunft des letzten Echelons. Der General⸗ Major Fürst Argutinskij⸗ Dolgorukoff langte mit dem aus 11 Bataillonen und 2000 Mann Miliz bestehenden samurschen Detaschement am 13. Juni beim Fluß Karakaissu an. Nachdem er hatte rekognosziren lassen und fand, daß der häusige Regen das Uebersetzen schwierig und fast unmöglich gemacht hatte, unternahm er am 14ten, 15ten und 16. Juni verschiedene Demonstrationen, um so viel als möglich feindliche Streitkräfte nach diesem Punkte zu zie⸗ hen und dadurch die Operation des Haupt⸗Corps im nördlichen Da⸗ gestan zu erleichtern, was auch durch den Erfolg gerechtfertigt wurde, denn zahlreiche Züge von 5 eilten aus dem mittleren und südlichen Dagestan unter dem efehl des Kibit Mahom zum linken Ufer des Karakaissu, und es wurde während der ganzen Zeit von beiden Seiten ein Feuer aus Kanonen und kleinem Gewehr unter⸗ halten. Am 17. Juni waren beide Theile noch in der nämlichen Stellung. Der Fürst Argutinskij stellte sich immer, als wolle er eine Brücke schlagen, seine Absicht jedoch war, das Fallen des Was⸗ sers abzuwarten, dann über den Karakaissu zu setzen und darauf die Richtung nach Tiligl einzuschlagen. In diesen Tagen wurden beim samurschen Detaschement drei Gemeint getödtet und 18 verwundet; Kontustonen erhielten der Artillerie⸗Oberst Gramotin, der Stabs⸗ Capitain von Drenteln, der Unter⸗Lieutenant Jakowlew und 3 Ge⸗ meine. Den zweckmäßigen und schnellen Operationen der Generale Schwarz und des Fürsten Argutinskij⸗Dolgorukoff, so wie der sicht⸗ lichen Abneigung der Bewohner von Dagestan, sich gegen das Haupt⸗ Corps anwerben zu lassen, kann man die in diesem Jahre geringere Zahl der Streitkräfte im nördlichen Dagestan, und bei Schamil selbst, kheilweise zuschreiben. An der rechten Flanke der kaukasischen Linie und am Kuban ist während dieser Zeit nichts vorgefallen, und auf der Küsten⸗Linie des Schwarzen Meeres ist nicht nur Alles ruhig geblieben, sondern hat sich noch das in jener Gegend Unerhörte zu⸗ getragen, daß mehr als 120 Individuen, vom Stamme der uns die, in Folge der schlechten Aerndte, Nah⸗ rungsmangel litten, sich willig fanden, für Tagelohn auf der Festung zum heiligen Geiste zu arbeiten.“
Auf Beschluß des Minister⸗Comité's hat Se. Majestät der Kai⸗ ser befohlen, die medizinisch⸗chirurgische Akademie zu Moskau, statt welcher die medizinische Fakultät der dorti en Universität erweitert werden soll, am 13. August d. J. zu schließen.
„Aus dem Bericht über das Ministerium des öffentlichen Unter⸗ richts, welchen die Zeitungen mitzutheilen fortfahren, entnehmen wir noch Folgendes:
Im Lande jenseit des Kaukasus bestehen folgende Lehr⸗Anstalten:
4 Gymnasium, nebst einer bei demselben befindlichen adeligen Pension, und 15 Kreisschulen, an denen insgesammt 103 Beamten und Lehrer angestellt sind, ferner 6 Privatpensionen und Schulen. Die Zahl der Unterricht⸗ Genießenden beträgt überhaupt 2346. In dem letzten Rechenschaftsberichte mit der Vollziehung des Kaiserlichen Willens in Betreff
stimmten Anzahl junger transkaukasischer Eingebo⸗
ssischer Beamtenkinder, die sich dem Staatsdienste in jenem
gewidmet haben, auf den Universitäten zu St. Peters⸗-
burg und Moskau, auf der Rechtsschule und auf dem Lasarew⸗ chen Institute zu Moskau, nachdem sie vorläufig auf dem Gym⸗ Tiflis ihre Vorbereitung erhalten, der Anfang gemacht
8 Zu demselben Zwecke wurde im verwichenen Jazs⸗ be⸗ en 1) auf vorerwähntem Gymnasium den Unterricht in der fateinischen Sprache einzuführen, 2) die Sendung transkaukastscher Einge⸗ borener zur orientalischen Fakultät der Universität zu St. Petersburg noch bis zum August des laufenden Jahres aufzuschieben und 3) diese Fakultät durch Anstellung von Docenten der grusischen, armenischen und tatarischen Sprache zu verstärken. Der erste und dritte Punkt ist bereits in Ausfüh⸗ rung gebracht, und zur rechtzeitigen Vollziehung des zweiten sind die nöthi⸗ gen eFepe getroffen. Das Gouvernemeni Irkutsk hat: 1 Gymnasium nebst einer
7 Kreis⸗ und x22 Pfarrschulen, an denen überhaupt 77 Beamten und Leh⸗ rer angestellt sind; außerdem noch 1 Privat⸗Lehranstalt. Die Schülerzahl beträgt im Ganzen 1182. Das Gonvernement Tobolsk: 1 Gymnastum nebst einer Pension, 8 Kreis⸗ und 10 Pfarrschulen, an denen insgesammt 82 Beamten und Lehrer sich befinden. Die Schülerzahl beträgt 1181. Das Gouvernement Tomsk: 1 Gymnasium nebst einer Pension, 3 Kreis⸗ und 2 Pfarrschulen, an welchen überhaupt 35 Beamten und Lehrer ange⸗ stellt sind. Die Schülerzahl beträgt 355. Das Gouvernement Jenisseisk: 3 Kreis- und 5 Pfarrschulen, an denen insgesammt 17 Beamten und Leh⸗
Pension,
rer sich befinden. Die Schülerzahl beträgt 280. Es bestehen also in den
birischen Gouvernements im Ganzen: 3 Gymnasien, 3 Pensionen bei die⸗ en, 21 Kreisschulen, 39 Pfarrschulen und 1 Privat⸗Lehranstalt. Die Ge⸗ sammtzahl der Unterrichtgenießenden beträgt 2998.
Am pädagogischen Haupt⸗Institute sab 49 Beamten und Lehrer an⸗ gestellt; die Zahl der daselbst Ihre Bildung erlangenden jungen Leute be⸗ frägt 176, von denen sich 39 als Studenten und Zöglinge im Schluß⸗ Kursus, 42 als Zöglinge in der mittleren Abtheilung, 49 als Schüler in der jüngsten Abtheilung, so wie 36 als Zöglinge und 20 als Halb⸗Pen⸗ sionairs in der zweiten Section des Instüuts, befinden. Den vollständigen Lehrkursus beendigten 23 Studenten. Unter diesen wurden 6 der aus⸗ gezeichnetsten dazu bestimmt, sich in der vaterländischen Sprachwissenschaft und Literatur vollständigst auszubilden, um in der Folge Professorenstellen dieses Faches zu bekleiden. Von den ehemaligen Zoglingen des pädagogi⸗ schen Haupt⸗Instituts, welche zur speziellen Vervollkommnung in einigen — in das Ausland gesendet waren, kehrten zurück: der Oberlehrer
ichomandrizkij, der sich für technische Chemie gebildet hat, die Studenten Jurgewitsch und Blagoweschtschenskij, Beide für klassische Philologie, Osso⸗ kin für politische Oekonomie, Czernay für Zoologie und Meier für Rechts⸗ wissenschaft. Sie traten sämmtlich Universitäts⸗Lehrerstellen, größtentheils als Adjunkten, an. Es verbleiben noch im Auslande: Schirajew, für Rechts⸗ wissenschaft und slawische Alterthumskunde, Chodnjew für Chemie, Beier für Mathematik und Feophilaktoff für Mineralogie und Geognosie bestimmt. Das pädagogische Haupt⸗Institut hat im Verlaufe seines 15jährigen Be⸗ stehens gegen 300 Lehrer gebildet, welche sich durchgängig durch ihr sitt ames Betragen, ihre Fähigkeiten und ihre Lehrmethode auszeichnen, und hat solcher⸗ gestalt dem Ministerium die Mö lichkeit verschafft, die erledigten Lehrerstellen zur rechten Zeit und mit Zuverzcht zu besetzen.
An dem zu Moskau bestehenden Lasarewschen Institute sind 33 Be⸗ amten und Lehrer angestellt; die Zahl der Zöglinge desselben beträgt 116. 9. Rerndisung des Lehr Kursus traten 3 Zöglinge dieser Anstalt in den
riegsdienst.
Unter dem Ministerium des öffentlichen Unterrichts (abgesehen von dem Königreich Polen) stehen gegenwärtig 46 häusliche Erzieher, 163 Haus⸗ lehrer, 231 Hauslehrerinnen, 55 diese Functionen verwaltende Ausländer und 12 Ausländerinnen, außerdem 121 Privatlehrer und 90 Privatlehrerinnen, welche bei den früheren, bis zur Erlassung der Verordnung vom 13. Juli 1834 verliehenen Erlaubnißscheinen verblieben sind. Hierzu kommen 450 Per⸗ sonen männlichen und 564 weiblichen Geschlechts, welche sich mit dem Ele⸗ mentar⸗Unterricht im Lesen und Schreiben und in der Arithmetik beschäftigen. Es beträgt demnach die Gesammtzahl der bei der häuslichen Erziehung thäti⸗ gen Personen beiderlei Geschlechts überhaupt 1732. Im verflossenen Jahre wurden 360 Erlaubnißscheine (25 mehr als im Jahre 1843) ausgegeben, und zwar an russische Unterthanen, als hänsliche Erzieher: 17, als Haus⸗ lehrer: 84, als Hauslehrerinnen: 182; an Ausländer aber: 48, und an Ausländerinnen: 29 zur Verwalzung dieser Functionen. Außerdem ward 360 Personen beiderlei Geschlechts, theils Russen, theils Ausländern, die Erlaubniß ertheilt, im Lesen und Schreiben, so wie in den ersten Regeln der Arithmetik, Unterricht zu geben. Es kamen 26 Ausländer beiderlei Ge⸗ schlechts (10 weniger, als im Jahre 1843) mit der Absicht, sich der Jugend⸗ Erziehung zu widmen, nach Rußland.
„ Die Akademie der Wissenschaften besteht aus 46 wirklichen die Konferenz bildenden Mitgliedern, aus 86 anderen Mitgliedern, worunter 43 auswärtige, und aus 129 Korrespondenten, worunter 72 auswärtige. Die Akademie verlor drei ordentliche Akademiker: den der Geschichte und russischen Alter⸗ thümer, Krug, den der Botanik, Trinius, und den Fabeldichter Krploff, wel⸗ cher der Klasse für russische Sprache und Literatur angehört hatte. Die außerordentlichen Akademiker Sjögren und Ustrjaloff wurden zu ordentlichen Akademikern erhoben, Ersterer für Ethnographie und Sprachen der finnischen und kaukasischen Volksstämme, und Letzterer für russische Geschichte. Die Adjunkten Fritzsche und Meper, jener für allgemeine Chemie und dieser für Botanik, wurden zu außerordentlichen Akademikern befördert. Zu Adjunkten wurden erwählt: für Geologie und Paläontologie der Oberst am Berg⸗ Ingenieur⸗Corps, Helmersen, und für russische Geschichte⸗ Kunik. Alle diese Ernennungen wurden vom Kaiser bestätigt. Die Bibliothek der Alademie vergrößerte sich um 2264 Bände. Von den Sammlungen erhielten das Münz⸗ Kabinet, das zoologische und das botanische Museum den größten Zuwachs. Die Akademie hielt 14 allgemeine Versammlungen, unter denen eine feierliche bei Gelegenheit der Feier ihres Stiftungs⸗Tages, eine außerordentliche, zur Zuerkennung der Demidoffschen Preise, und eine öffentliche war. In den einzelnen Klassen der Akademie fanden folgende spezielle Sitzungen statt: 20 in der physikalisch⸗-mathematischen, 21 in der historisch ·philologischen und 73 in der für russische Sprache und Literatur. Im Ganzen also wurden 128, theils allgemeine akademische, theils spezielle Klassen⸗Versammlungen gehalten. Unter den 112 der Akademie überreichten und in den Sitzungen der 1sten und 3ten Klasse vor etragenen handschriftlichen Arbeiten befanden sich 17 umfangreiche Wersd 44 Abhandlungen und 51 kleine Aufsätze. Von ihnen gehörten 43 den physikalisch⸗-mathematischen Wissenschaften, 33 der Section der Naturwissenschaften und 36 der Geschichte, der Philologie und den politischen Wissenschaften an. Die wirklichen Mitglieder reichten 70 Arbeiten ein, mit Einschluß von 14 selbst / ständigen Wersen, welche zum Theil schon gedruckt werden, die Akademie⸗ Beamten 8, die Korrespondenten 3 und nicht zur Akademie gehörende Ge⸗ lehrte 31. Die erhöhte Thätigkeit der zweiten Abtheilung der Akademie ist besonders auf zwei Arbeiten von besonderer Wichtigkeit gewendet: auf die Abfassung des russischen akademischen Wörterbuches und die Ausarbeitung der Grammatik. Die erstere übernahm wegen deren Umfang und Weit⸗ schichtigkeit die Klasse selbst, die zweite aber trug sie einer aus ihren zu Moskan sich aufhaltenden Mitgliedern bestehenden temporairen Kommission auf. Insbesondere das dringende Bedürfniß des Wörterbuches in Erwä⸗ gung ziehend, wandte die Klasse alle i zu Gebote stehenden Mittel an, um die Abfassung und zugleich den Druck dieses Buches in vier Bänden zu beschleunigen. Ihre Bestrebungen wurden durch erfreuliche Resultate belohnt. Abgesehen von der ungemein großen Sprach⸗ Bereicherung durch Wörter, di olkssprache und aus den in letzter Zeit ans Licht getretenen alten Denkmälern der russischen Literatur entlehnt wurden, sind schon 98 Druckbogen des Wörterbuchs abgedruchkt, was ungefähr die Hälfte des ganzen Werkes ausmacht. Miit Ausarbeitung der Grammatik beschäftigt sich der ordentliche Akademiker Dawydoff, ältestes
Mitglied der temporairen Kommission zu Moskau, und liefert, na seine Arbeit, so weit er damit fortgeschritten ist, der Durchsicht seine arbeiter bei der Kommission unterworfen, die von derselben gebilligten ge die Klasse für russische Sprache und Literatur ab. Im verwichenen ahn 2 Bände der Mémoires de]'Académie, nämlich der 3te der physikali * tischen und der 6te der historisch⸗philologischen Klasse, herausgegehen Bulletin de la classe physico-mathématique erschienen 38 um Bulletin de la classe bistorico-philologique 15 Nummern. Die ch lung der Alteen der feierlichen Versammlung und der Bericht über z Zuerkennung der Demidoffschen Preise wurden zur gehörigen Zeit a ingleichen der 10te Band der von dem Akademiker Baer und dem Helmersen herausgegebenen Beiträge zur Kenntniß Rußlands und der e zenden Länder Asiens. Der außerordentliche Akademiker Mevyer, welchen genommen hat, die Flora jenes Gouvernements einzeln darzustellen, ti nehmen, das mit der Zeit ein vollständiges Bild der Vegetation in R national⸗russischer Nomenklatur bilden wird, machte den Aufang zu ditsen tigen Werke mit der Herausgabe der Flora von Tamboff. Das Werf rühmten russischen Botanikers Marschal⸗Biberstein: „Centvrie seltener zen des mittäglichen Rußland, insbesondere Tauriens und des sai⸗ war bei Lebzeiten des Verfassers nur zur Hälfte erschienen. Die welche dieses nützliche Werk fortsetzt, ließ im verflossenen Jahe i und dritte Dekade des zweiten Bandes abdrucken. Der ordentliche miker Sjögren gab seine Grammatik der ossetischen Sprache han wendete das russische Alphabet mit den nöthigen Modificationen a an, verband mit der Grammatik ein ziemlich vollständiges Wöntmn ließ zwei Ausgaben derselben zugleich erscheinen, die eine mit deutschn die andere mit russischem Texte.
Die chronometrische Expedition zwischen St. Petersburg ug ergab außer der Differenz zwischen den Meridianen von Pulkoneg tona die genaue Bestimmung der Länge von Kronstadt im Ven⸗ Haupt⸗Sternwarte und die der Breite dieses Hafens. In dem - vom Direktor der Haupt⸗Sternwarte, Struve, herausgegebenen Majestät dem Könige von Dänemark gewidmeten Berichte übn. wähnte Expedition ist der Gang der Beobachtungen, die Ueberhag Zeit und der Kalkül umständlich auseinandergesetzt. Die Messun ridiangrade in Rußland war von dem jetzigen Direktor der Han warte, Struve, in den Ostsee⸗Provinzen im Jahre 1820 begonne Im Jahre 1830 beendigte er diese Arbeit in einer Ausde nung 35“ zwischen der Düna und der Insel Hochland. Die in der p General⸗Lientenant Tenner im Süden von diesem Flusse und ausgeführten geodäsischen Operationen boten die Materialten zur N eines zweiten Bogens von 4⁰° 28“ dar. Mittlerweile ward beseze Arbeiten nach Norden zu durch das Herzogthum Finnland fortznsenn genwärtig verbindet eine ununterbrochene Triangel⸗Kette die Insis mit der Stadt Torneo und folglich die russische Dperation mit jemr zu Anfange des jetzigen Jahrhunderts auf Anordnung der stent Regierung ausgeführt wurde. Das Triangel⸗Netz, welches sih m tawara, dem äußersten, schon Schweden berührenden Punkt. Bjelin, dem südlichen Endpunkte des vermessenen Bo ens, erstng, sü aus 183 Triangeln und umfaßt 150 6. ESe. Majestät der Keig die Journale der Operation des General⸗Lieutenant Tenner int von Bjelin zur Verfügung der Akademie zu stellen, um aus e alles dasjenige, was zur Verlängerung der Messung des rufffsta ridians dienen kann, in Auszug zu bringen und Mittek auss machen, um diese umfangreiche und nüpliche Unternehmung dut rabien bis Ismail an der Donau fortzusetzen. Solchergestalt aht ein neues Netz von 50 Triangeln, welches sich bis Balta, der Gränze des Gouvernements Podolien, erstreckt; die gesammie ge Operation aber wird einen Bogen von 21 ° 48“ umfassen, † also nicht nur die bis jetzt bekannten französischen und englischen . lirungen übertreffen, sondern vermöge der günstigen Lage des russsee ridians überhaupt die größte von allen auf der Erde möglichen sm
Auf Vorstellung des Hofraths von Middendorff ward die Ka Erlaubniß ausgewirkt, dessen wissenschaftliche Expedition nach Siht zur östlichen Gränze des alten Kontinentes, d. h. bis Udskoi⸗Ostn am Ufer des ochotskischen Meeres, nahe an der Gränze von Chine auszudehnen. Aus seinem Bericht vom 27. August verwichenen aus Nichta, auf dem westlichen Vorgebirge der tugurischen Bucht, sichtlich, daß Middendorff nach Ueberwältigung einer Menge vonf nissen und Schwierigkeiten das Ziel seiner Fnager glücklich i Er besuchte die Schantar⸗Inseln mit Hülfe eines von ihm selbst 6 Bootes, quf dem er sich durch ungeheure Eisschollen hatte durzle müssen, um dahin zu gelangen. Die Rückreise von Udskoi⸗Ostreß er, nach Absendung seines Gefährten Branth nach Jakutsk, din Nertschinsk längs der chinesischen Gränze, welche, so viel bekanmg von Riemanden bereist wurde.
Zur Bewerbung um die Demidoffschen Preise gelangten an demie 25 Werke, und zwar:
Einschluß der russischen Alterthümer, 5 übxr Geographie und h Wissenschaften, 5 über Philologie und 1 über Landwirthschaft. Von Werken wurden drei mit dem vollen
ausgegeben
trachtungen über den Bau der russischen Sprache, vom arrer s und 3) vollständiger Kursus der praktischen Anatomie des menschliche pers, vom Professor vnogacf. Den zweiten Preis von 2500 R.] erhielten ebenfalls drei, nämlich: 1) Kursus der Bergwissenschaft, nehs vom Capitain des Berg⸗Ingenieur⸗Corps, Usatiß, 2) die Gramulh sprianischen Sprache unter dem Titel: Elementa grammaticaec Sjn vom Magister an der Alexander⸗Universität, Castrén, und 3) Diffe Rechnung in Anwendung auf rie Geometrie, vom Professor Endlich wurden noch 4 Schriften einer ehrenvollen Erwaͤhnung gü An der medizinisch⸗chirurgischen Alademie zu Moskau, die in ger Vereinigung mit der dasigen Universität begriffen ist, befinden Beamten und Lehrer, bei 32 Studirenden. Zu verschiedenen medis Graden wurden von ihr 58 Personen befördert. Die Biblictiet 12,268 Bände in sich. Alle übrigen Sammlungen wurden berrit’
es, bald schlägt er ein quos ego, welches Siegreich ist er im tutti rinfor- zando, voll Anmuth im moderato, voll Jovialität im brio. Er reißt wun⸗ derbar mit sich fort und ist höchst originell in überraschenden Essekten. Acht Stücke wurden hinter einander ausgeführt, ohne daß die Zuhörer ermüde⸗ ten. Den meisten Beifall fanden eine Phantaste auf Motide aus „Moses“ und „Wilhelm Tell“, die Freischütz⸗Ouvertüre und ein paar reizende Qua⸗ drillen, le Bonhomme Dimanche und le Gothique.“
Orchester vorwärts, schilt, spornt auch die Ungestümsten im Zaum hält.
8 1 “
Literarischer Prozeß. L1“ = Rom, 2. Aug. Ein in seiner Ant so gauz eigenthümlicher Pro⸗ zeß hat hier die Aufmerksamkeit besonders der G gehengehn 889 . es nicht uninteressant sein kann, anch in Deutschland etwas davon zu hören. Es handelt sich um nichts Anderes, als den wissenschaftlichen Ruf eines Mannes, den er im Auslande vielleicht noch mehr als in Rom selbst sich erworben hatte, in letzter Instanz durch einen richterlichen Urtheilsspruch zu vernichten. Pietro Ercole Visconti, Secretair der Accademia pontisicia di archeologia, Commmissario delle antichità u. s. w., lud vor einigen Jahren zur Subscription auf ein Werk ein, das die Geschichte und Sta⸗ tistik der Städte des Kirchenstaates, der adeligen und hberühmten Familien von der ältesten bis snr neuesten Zeit in Form eines historischen Lexikons in 2 enden umfa en follte. Es gelang durch verschiedene Mittel, eine rroße Menge Unterschriften zu gewinnen. Nachdem jetzt 120 Lieferungen circa 3000 Seiten) erschienen sind, welche die alte Geschichte der Stadt Rom theilweise, nur vier Familien und einiges wenige Andere um⸗ fassen, also kein Ende abzusehen ist, ferner das Ken in keiner Weise hefriedigt, so bildete sich eine förmliche Verschwörung unter den Abonnenten, und mehr als hundert, der Fürst Altieri an ihrer Spitze, lei⸗ teten einen Prozeß ein, um durch richterliches Urtheil, die einzig mögliche Weife, von den Verpflichtungen der Subscription entbunden zu werden. Da die Sache ein wissenschaftliches Werk betraf, so wurde auch ein wis⸗ 8 senschafüliches Botum verlangt. In einer sehr gewandt geschriehenen Bro⸗
“ Sos m. in As
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schüre (alle Prozeß⸗Alten werden hier gedruckt, und zwar censurfrei) wird nun von Dr. A G i die bis ans Unglaubliche gränzende Mon⸗ . ntischen Werkes schonungslos aufgedeckt; zuerst die for⸗
melle Seite. Ganz im Widerspruch mit dem Programm wurde schon in der Vorrede die alphabetische Ordnung zum Theil aufge eben, es entstan⸗ den nach den Legationen und Delegationen des Lirchenstaatrc 21 verschie⸗ dene Lexika, die wieder in eine Unzahl lleinerer zerfielen, so z. B. allein die Familien der Stadt Rom in 7, dazu 5 andere für Monu⸗ mente u. s. w. Der Nutzen eines Lexikons war somit gänzlich ver⸗ nichtet, indem es z. B., um eine Familie aufzufinden, nöthig war, zu wissen, ob sie noch bestehe oder erloschen, welchen Adelsrang sie ein⸗ nehme, woher sie stamme und wohin sie jetzt gehöre. Das Votum bespricht sodann die Ausdehnung des Werkes nach Maßgabe der vorliegenden Heste, da eine gleichmãßige Behandlung verheißen war. Durch eine möglichst gelinde Berechnung der Städte und Familien erreicht man das Resultat, daß das Viscontische Werk, in der begonnenen Weise fortgeführt, minde⸗ steus 350 Bände umfassen müsse, die in 370 Jahren (1 Hest in der Woche, wie versprochen) publizirt sein fönnten. Dieser Monstruosität der Form entspricht die Ausführung. Das Votum weist die Mangethaftigkeit und Ungenauigleit an der Geschichte der Familie Altemps nach, die so weit geht, daß nicht einmal die Namen der jetzt lebenden Glieder derselben richtig sind. Alles übersteige jedoch die alte Geschichte Noms. Indem der Verfasser eine Nänzenlose Unkenntniß der neueren Forschungen heweise, die er durch den usspruch maskiren wolle, daß den subtilen Inductionen der Neueren die Zeugnisse und die Zuverlässigkeit der Alten bei weitem vorzuziehen, sei diese üler⸗Arbeit, über die seine wärmsten Freunde er⸗
„während seine Feinde den Verfasser für des Grirchischen sowohl,
als des Lateinischen unkundig erklärten. Visconti hatte einem solchen An⸗ griffe nur schwache Ausflüchte entgegenzuseten, die Gennarelli in einer Er⸗ wiederung leicht abschlägt, und da man ihm Parteilichkeit vorgeworfen, da⸗ gegen die Ruhe des eigentlichen Advokaten gerühmt bante so schließt er mit dessen Worten: Das Viscontische Werk fei ein hundertfüßiges Unge⸗ heuer, eine förmliche Heuchelei, eine reine Geldsperulation, ein wahrer Raub⸗ — 1616111141X1XAX*XA“
1.
Anfall (un vero assassinio)! Das Tribunal entschied: Die Abfcahoh Programms verlange, daß das Werk in streng lexikalischer Form zu st daß es in 12 Bänden (bderen Ausdehnung nicht je 1000 Seiten ubefte dürfe) abzuschließen und dabei in der begonnenen Weise gleichmäßig fn ren sei; ob dies möglich, solle das Collegio silologico der Universttch den. Obwohl man nun hier des Ausganges gewiß ist, so ist man we diesen Urtheilsspruch sehr gespannt, da er der allgemeinen Indignalic ein so unwürdiges Treiben das Siegel aufdrücken und einem af Solidem begründeten Rufe den Todessteß versetzen soll. — So vsh mich so auszudrücken, der erste Akk; doch nicht genug. Visconti, ℳ cretair der archäologischen Akademie, hatte in aller Stille den Pü derselben, Fürst Odesealchi, vermocht, bei dem Kardinal Camerfengo anzutkagen, ist, so lange untersagt bleibe, bis er dieser, als in ihrem Seeretair b. und dem Secretair selbst Abbitte geleistet. - doch an demselben Tage ging eine von der Mehrzahl der Mitgliedn Akademie (und wie zu bemerken, gerade von den wissenschaftlich kuͤch unterzeichnete Gegenvorstellung an den Kardinal ab. Zuerst sei⸗ Eingriff in ihre Rechte, daß der Präsident ohne Befragung der
oder doch der Censori (des engeren Ansschusses) derselben Schritt gelhan (weshalb auch der
wolle, daß es etwa auch ihm einmal durch die Willkür des Präst nommen würde). Sodann aber fänden sie als Mitglieder sich bn Visconti⸗Gennarellischen Streit nicht im mindesten beleidigt, da für sich bestehe und
ihre Erledigung gefunden. Bei einer auf den Festversammlung erschienen nur steben Mitglieder, und der Kardinah der seine Gegenwart versprochen hatte, blieb aus. Die Akabemie sich demnach für den Augenblick in einer Art von Auflösung.
hieim ünhshhomn Iüü umnelbenes 8
1 über mathematische Wissenschaften, medizinische, 4 über Natur⸗ und Bergwissenschaften, 5 d.nsc, hna
1— Preise von 5000 R. Banco g nämlich: 1) das Ostromirsche Evangelium vom Jahre 1056 — 1051 vom wirklichen Staatsrath Wostokoff, mit Beifügung du chischen Textes und mit grammatischen Erläuterungen, 2) philologiste
daß Gennarelli der Zutritt zur Akademie, deren Mitgs Das Verbot erfolgte
Fan 1 Fürst Borghese sein Nh als Ehrenmitglied zurücksandte, indem er sich nicht der Möglicket as
dicsa 1 mit der Akademie nicht das Mindeste zu thun habe sähen sich deshalb veranlaßt, ihre Verbindung mit der Akademie so als aufgehoben zu betrachten, bis diese Sache auf eine befriedigente solgenden Tag feß
lät zu Moskau und zum Theil auch an andere Universitäten über⸗ ¹Der Dottor der Medizin, Diedri „ ward mit Kaiserl. Erlaubniß wei Jahre nach Deutschland, Frankreich und England gesendet, um sich en medizinischen Wissenschaften zu vervollkommnen und nachmals einen
kuhl an einer der Universttäten einzunehmen. Wegen ein etretener Schwie⸗ 2 192 Oualisizirung der noch übrig bleib — —à ur Anhötung der Universitäts -VBorträge in den letzten Kursen wurde f dieser Akademie noch auf ein Studienjahr hinausgeschoben, mit dem bevorstehenden Sommer zu Ende geht. Der Emnwurf zur ung der moskauer Universität, mit welcher diese Anstalt verschmolzen ig im Ministerium bereits vollständig ausgearbeitet. Die Kaiserliche öffentliche Bibliothek faßt 442,788 Bände und 17,477 ustripte in sich. Es wurden im verflossenen Jahre 809 Billets zum der Bibliothek (172 weniger, als im Jahre 1843) ausgegeben und Bücher (210 mehr, als im Jahre 1843) zur Einsicht verlangt. Von keserm waren mehr als neun Zehntel eingeborene Russen, die übrigen ünder. Drei Viertel der gelesenen Bücher waren russische, die übrigen umnden Sprachen geschriebene Werke. Die im Jahre 1843 unternom⸗ lfasseng von Katalogen der Manuskripte wird gegenwärtig ihre voll⸗ gge Beendigung erlangen. Der bisherige Direltor des Numjänzoffschen Museums, Ober⸗Biblio⸗ wirklicher Staatsrath Wostokoff, ward auf sein Ansuchen von diesem emtassen und die Verwalzung dieser Anstalt dem bei dem Unterrichts⸗ für besondere Aufträge angestellten Staatsrathe Lobanoff übertragen. Die Zahl der gegenwärtig in den Gouvernements⸗ und einigen Kreis⸗ ten durch freiwillige Beiträge bestehenden Bibliotheken beläuft sich auf d wird in nächster Zeit noch um eine erhöht werden, welche in Kasan t werden soll. m verflossenen Jahre setzten die bestehenden 30 gelehrten und litera⸗ Gesell schaften ihre Wirksamkeit fort. Die Gefellschaft der Natur⸗ zu Moskau gab vier Bücher ihrer periodischen Blätter (Bulletin Société des naturalistes de Moscou) heraus, und die dasige Gesell⸗ für Geschichte und russische Alterthümer publizirte den siebenten Band ssisch-historischen Magazins, den ersten Band des Gesandtschafts⸗ es des Großfürstenthums Litthauen und den dritten Band der russi⸗ Denkwürdigkeiten. Die Gesellschaft für Geschichte und Alterthümer desa ließ den ersten Band ihrer Memoiren drucken. Es wurde die hniß ertheilt, zu Riga eine Gesellschaft der Naturforscher zu errichten; is ofeselbe noch nicht bis zu ihrer vollkommenen Konsistenz gediehen. Dem General⸗Gouverneur von Liev⸗, Esth⸗ und Kurland, Go⸗ , sind seit dessen Eintritt in die Ober⸗Verwaltung der Ostsee⸗ inzen von Personen aller Stände, insbesondere aber von Bauern, schriftliche und mündliche Gesuche eingereicht worden, rücksichtlich bei veranstalteter Ausmittelun sich ergeben hat, daß selbige theils schon abgemachte und — Klagen betreffen, theils, ohne bei Dmpetenten Behörden verhandelt zu sein, direkt an denselben gebracht n, theils aber auch auf Entscheidungen der Gerichte sich beziehen und olche in vorschriftsmäßigem Rechtswege erledigt werden müssen, lchen einzugreifen der Ober⸗Verwaltung nicht zusteht. Der Ge⸗ Gouverneur läßt nun bekannt machen, daß er zwar nicht an⸗ werde, der von Sr. Majestät ihm auferlegten Pflicht gemäß, Schutzsuchenden jederzeit Gehör und die nach Umständen mög⸗ Abhülfe zu gewähren, zugleich aber auch darauf zu sehen ver⸗ eet sei, daß die Behörden ihre amtlichen Obliegenheiten erfüllen, daß daher ungehörige Bittschriften, wie die vorbezeichneten, nicht sichtigt werden können, diejenigen Bittsteller vielmehr, welche besseres Wissen und ungeachtet dieser Verwarnung fort⸗ in sollten, früher bereits definitiv erledigte Klagen wie⸗ an die Ober⸗Verwaltumg zu bringen oder mit Vor⸗ hen der kompetenten Instanzen ihre Gesuche direkt der Ober⸗ saltung einzureichen, deshalb gebührender Verantwortung unter⸗ werden sollen. Bei dieser Gelegenheit wird zugleich das in patenten der lievländischen Gouvernements⸗Regierung vom 4. Au⸗ 4824 und vom 10. Juli 1826 enthaltene, in neuerer Zeit von mühigen Winkel⸗Advokaten und anderen Suppliken⸗Fabrikanten g übertretene obrigkeitliche Verbot der Anfertigung von Bitt⸗ sen an den General⸗Gouverneur für Mitglieder des Bauern⸗ es, welche jederzeit bei demselben mündliches Gehör finden, mit Beifügen in Erinnerung gebracht und eingeschärft, daß die Kon⸗ nienten unnachsichtlich verfolgt und zur Strafe gezogen, Gesuche Beschwerden von Bauern aber, welche sich für Geld Bittschrif⸗ anfertigen lassen, gar nicht von der Ober⸗Verwaltung angenom⸗ sondern ohne Weiteres werden zurückgewiesen werden. Aus Galatsch wird gemeldet, daß am Ausflusse der Donau in m Sommer ungewöhnlich heftige und gefährliche Fieber grassi⸗ die besonders unter der Schi smannschaft große Verheerungen
hten. Frankreich.
Paris, 9. Aug. Der Herzag von Montpensier hat zu Ka⸗ mehrere Moscheen besucht; die Ulemas empfingen 2 am Thore, damit er nicht die heiligen Orte mit seinen Stiefeln entweihe, ahl man ihm, gelbe Sandalen anzuziehen. Sein Gefolge durfte die Schwelle übertreten. Der Prinz machte den Ulemas ein hent sir die Armen von 1500 Talari (der Talari kommt fast 5
n gleich.) Ibrahim Pascha schenkte seinem Gaste eine mit steinen besetzte und auf 14,000 Talari geschätzte Pfeife; Said ha verehrte ihm zwei andere Pfeifen von 6000 Talari Werth; as Pascha machte ihm ein Geschenk von 12 Kaffeetassen und einem enzteller, sämmtlich mit Edelsteinen verziert, von einem Werthe 25,000 Talari.
So eben ist eine Königliche Verordnung erschienen, wonach jede ügung über die öffentlichen Domainen in Algerien nur vom Kö⸗ euf Vorschlag des Kriegs⸗Ministers ausgehen kann. Diese Ver⸗ ung ist gleich nach Algier gesandt worden, damit man sich un⸗ thäch danach richte.
i 7. August hat das Haus Rothschild 10 Millionen an den gtsschatz entrichtet; es ist dies die achte Einzahlung auf das letzte n von 200 Millionen. Die noch rückständigen 120 Millionen ben bis zum 7. August 1846 in Monatsraten zu 10 Millionen
nken abgetragen.
Im Marine⸗Ministerium soll die Nachricht aus Toulon einge⸗ in sein, daß Sträflinge, welche im Mourillon am Morgen des llckotages gearbeitet hatten, einen ihrer Kameraden als einen der villigen Anstifter des Brandes angegeben hätten.
n Folge der Reise des Provinzials der in Frankreich bestehen⸗ Niusten⸗Anstalten nach Rom sind von dort nunmehr den Um⸗ den angemessene Instructionen an sämmtliche Jesuitenhäuser in tteich erlassen worden. Es ist hier das Gerücht verbreitet, der Gesundheitszustand der kgn von Spanien flöße ihren Aerzten die ernstlichsten Besorg⸗ an, und es werde dadurch insbesondere die Vermählungs⸗Frage die näͤchste Liste neuer Pairs soll, wie ein Journal mittheilt, sende Namen umfassen: General Jacqueminot, Fulchiron, Hart⸗ 8 General Bonnemain, Calmon, General Meynadier, Raguet⸗ ze H. Lafond, General Durieu, Baron Tupinier, Graf Corundet,
tt, Cadeau-⸗d⸗Acy, Harlé, General Schneider, Graf Montozon, [rier, Graf d'Hunolstein.
n französischen Renten war heute an der Börse wenig Ge⸗ n ts machte sich eine jedoch nur unbedeutende Neigung zum d ge bemerklich, in Folge der niedrigeren Notirung der Consols ondon, welche durch die ungünstige Witterung veranlaßt ist.
hanischen Fonds hatten mehrere Verkäufe statt.
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Umsatz beschränkt. 5proz. 122 Fr.; 3Zproz. 84 Fr. 10f Fr. 50 C.; Zproz. span. 381; 3proz. inl. 30 ¼
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Actien war der 30 C.; Neapel pr. Ende August; pass. Sch. 7.
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△ Paris, 8. Aug. Die neuesten Instructionen für den Mar⸗ schall Bugeand schreiben demselben vor, für jetzt nicht zu weit in das Innere von Kabylien vorzudringen; er wird sich daher vorläusig darauf beschränken, nur die Stämme zu züchtigen, welche offene Feindseligkeiten gegen die Franzosen verübt haben. Aber eben so ns ist, daß der Marschall auf das Unternehmen eines ernstlichen
eldzuges im ausgedehnten Maßstabe gegen Kabylien im Herbste be⸗ steht und schon jetzt alle Vorbereitungen dazu treffen läßt. Der Mo⸗ nat Oktober ist für den großen Feldzug bestimmt. Bis dahin wer⸗ den die Kolonnen der Generale Gentil, d'Arbouville und Marey gleichzeitig und in kombinirten Bewegungen um Kabylien her operiren und die Bewohner dieses Landstrichs verhindern, mit den Agenten Abd el Kader's zu verkehren. Bemerkenswerth ist, daß gerade in diesem Momente eine große Anzahl von Kabylen, die zu Algier Ar⸗ beit und Verdienst fanden, die Stadt und Umgegend verlassen haben, um in ihre Heimat zurückzukehren, offenbar um an der Vertheid igung derselben Theil zu nehmen. Leider haben diese Leute vor ihrem Ab⸗ gange noch eine Anzahl Morde verübt, für welche sie nun nicht zur Rechenschaft werden gezogen werden können.
Am 26. Juli war das Dampfschiff „Etua“ mit Depeschen des Herrn von Lagau und des Kommandanten der französischen Schiffs⸗ station für die Regierung von Tunis abgeschickt worden, und am 2. August traf es zu Toulon ein. Durch dasselbe erfährt man, daß die kürzlich von Toulon abgegangenen Schiffe, die Brigg „Messager“ und das Dampfschiff „Cocyte“, unmittelbar nach ihrer Ankunft zu Tunis Befehl erhielten, nach Tripolis zu fahren, um die Bewegungen der im dortigen Hafen mit Truppen zum Kriege gegen die Regentschaft Tunis angekommenen türkischen Schiffe zu überwachen. Ein Beweis, daß auch England diese Vorgänge scharf überwacht, liegt in der bemerkbaren Lebhaftigkeit des Verkehrs zwischen Malta und Tunis. Der Vice⸗ Admiral Owen, Kommandant der englischen Schiffs⸗Station vor Malta, wechselt häufige Depeschen mit dem englischen Konsul zu Tunis, und man berichtet brieflich aus Malta, der Admiral werde sich, wenn die Ereignisse eine ernste Wendung nehmen sollten, mit einigen Kriegsschiffen an die Küsten der Barbareskenstaaten begeben. Auf der anderen Seite dentet Alles den Entschluß Frankreichs zu ernstlichen Schutzmaßregeln für den Bey von Tunis an, mag er nun zu Lande oder zur See angegriffen werden.
Zu Toulon war man am 4ten noch ununterbrochen mit Aus⸗ löschung der da und dort unter der Asche fortglimmenden Glut und Wegräumung des Schuttes beschäftigt. Die Untersuchung über die Anstifter des Brandes dauerte fort. Merkwürdig scharf scheint die Polizei ihre Aufsicht während der Feuersbrunst geübt zu haben: es wurde weder ein Diebstahl während des Brandes begangen, noch ist ein Züchtling entsprungen. Seit dem Z3ten ist auch der Präfekt des Departemente von Draguignan aus nach Toulon gekommen.
Man erwartet die alsbaldige Ankunft des Prinzen und der Prin⸗ zessin von Salerno zum Besuche ihrer erlauchten Verwandten des französischen Hofes. Ihre Königl. Hoheit die Prinzessin will der Ent⸗ bindung ihrer Tochter, der Herzogin von Aumale, beiwohnen, die gegen Mitte Oktobers erwartet wird. ecan
. Großbritanien und Irland.
„ London, 8. Aug. Se. Majestät der König der Niederlande hat sich heute um drei Uhr Nachmittags in Woolwich nach Rotter⸗ dam eingeschifft. 2
Der Königl. preußische Gesandte am hiesigen Hofe, Herr Bunsen, ist gestern über Antwerpen nach Stolzenfels abgereist.
Der diesseitige Gesandte in Madrid, Herr Bunve. wird zu Ende dieser Woche auf seinen Posten wieder zurückkehren.
Die Gazette meldet heute die Ernennung des Herrn John Ward zum britischen General⸗Konsul für das Königreich Sachsen.
— Der londoner Korrespondent der Hamburger Börsen⸗ halle berichtet bereits über die heute Abend stattgefundene Sitzung des Parlaments, die letzte vor dem Schlusse der Session. Im Ober⸗ hause kam nichts von Belang vor; es wurden mehrere noch im Rückstande begriffen gewesene Eisenbahn⸗Bills zum dritten Male verlesen.
Im Unterhause brachte Herr Abel Smith die neuseelän⸗ dischen Angelegenheiten nochmals zur Sprache. Er erwähnte der jetzt glücklich zu Stande gebrachten Uebereinkunst zwischen der Neuseeland⸗ Gesellschaft und dem Kolonial⸗Departement, die zwar die Erstere nicht vollkommen in ihre Rechte einsetze, indeß als Vergleich doch ganz annehmbar sei, und fragte Sir Robert Peel, ob die Regierung dem Wunsche der Gesellschaft entsprechen wolle, eine auf ihre Ländereien hypothecirte Anleihe aufnehmen zu dürfen? Aus der Antwort des Premier⸗Ministers, der sich über das glücklich wiederhergestellte gute Einvernehmen zwischen der Gesellschaft und Lord Stanley des Weiteren verbreitete, geht hervor, daß der Vergleich unter den Auspicien des als Schiedsrichter fungirenden Herrn Lefebre abge⸗ schlossen worden ist. Was die Anleihe betrifft, so glaubte Sir Ro⸗ bert Peel für jetzt eine bestimmte Antwort verweigern zu müssen, versprach aber baldige Erwägung und Entscheidung, welche letztere indeß natürlich, falls sie günstig ausfalle, der Zustimmung des Parlaments bedürfen würde. Den letzten Gegen⸗ stand der Verhandlungen bildeten die syrischen Angelegenheiten, welche Lord Palmerston zur Sprache brachte. Er rekapitu⸗ lirte kurz die Ereignisse in Syrien seit der Vertreibung der Aegypter im Jahre 1840 und erinnerte an das vom Sultan Eng⸗ land geleistete Versprechen, die mit dessen Hülfe von dem ägyptischen Joche befreiten Syrier nach Grundsätzen der Gerechtigkeit und Gleich⸗ mäßigkeit zu beherrschen. Der Zwiespalt zwischen Drusen und Ma⸗ roniten mache das allerdings schwierig, aber die Pforte habe bis jetzt auch noch nichts gethan, denselben auszugleichen. Der auf Englands Betrieb im Jahre 1842 aus Syrien entfernte Emir Beschir habe die ihm zugesagte Entschädigung noch immer nicht erhalten. Der im Jahre 1842 unter Zustimmung der allirten Mächte ange⸗ nommene Verwaltungs⸗Plan für Syrien, wonach Maroniten und Drusen, jede Nation für sich, von besonderen Gouverneuren beherrscht und Maßregeln ergriffen werden sollten, um eine möglichst entschiedene Trennung zwischen ihnen herbeizusühren, damit der Grund zu Reibungen wegfalle, sei noch immer nicht zur Ausführung gebracht, im Gegentheil seien die türkischen Behörden eifrig bemüht, den Zwiespalt zwischen den Drusen und Maroniten auf jede Weise zu nähren. Die Ruhe Syriens sei aber ein Haupt⸗ Element der durch den Dardanellen⸗Traktat von 1841, welchen die fünf Großmächte abgeschlossen haben, beabsichtigten Sicherstellung der Integrität der Pforte, und es sei daher Au wünschen, daß die bri⸗ tische Regierung sich eifrig bemühe, die Ordnung der syrischen Ver⸗ hältnisse nach Maßgabe des Vertrages von 1842 endlich durch⸗ zusetzen. Sir Robert Peel machte in seiner Erwiederung bemerklich, daß gerade die Besorgniß vor einer Gefährdung der Unabhänzigkeit und Integrität der Pforte die Beziehungen der Großmächte zu derselben so delikat mache und sie Beden⸗ ken tragen lasse, die Türkei auf dem Zwangswege zur Erfüllung ihrer
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Verbindlichkeiten zu veranlassen. Die Schwierigkeiten, welche die
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suchte aus der Korrespondenz sowohl
forte der Lösung ihrer Versprechungen in den We ellt, Lee Robert Peel durch rfücfaneche 4 J. des Lord Ponsonby als Sir Stratford Canning's darzuthun und be⸗ zog sich zugleich auf neuere Depeschen des Obersten Rose und Sir Stratford Canning's, welche einige Aussicht auf eine bessere Gestal⸗ tung der Dinge in Syrien darbieten. Mit dieser Erklärung fiel die Sache zu Boden, denn als nach dem Minister noch Sir Charles Napier das Wort nehmen wollte, fand sich, daß die Mitgkieder nicht 385 5 beschlußfähiger Anzahl anwesend seien; das Haus dertagte ich daher.
Der für die Aerndte sehr unvortheilhafte Witterungs⸗Zustand
ist der allgemeine Gegenstand der Unterhaltung. London und die Umgegend wird seit mehreren Tagen durch Regenschaner heimgesucht, dem gestern ein heftiges Gewitter folgte, das in der westlichen Nach-⸗ barschaft der Stadt manchen Schaden angerichtet hat. Auch im In- nern des Landes, so wie in Irland und Schottland, wird über an⸗ haltenden Regen sehr geklagt. Den übereinstimmenden Berichten zu⸗ folge, dürfte auf eine jedenfalls nur mittelmäßige Aerndte zu rechnen sein, wenn nicht in der nächstfolgenden Woche größere Wärme und Sonnenschein eintritt.
X London, 7. Aug. Der Zustand der Dinge in Otaheiti droht den Regierungen Frankreichs und Englands neue Verlegenhei⸗ ten zu bereiten. Die französischen Machthaber im Stillen Ocean be⸗ haupten, daß sämmtliche Hauptinseln der Gruppe, welche man Ge⸗ sellschafts⸗Inseln nennt, die Oberhoheit der Königin Pomareh aner⸗ kannt haben und demzufolge unter das französische Protektorat mit inbegriffen sind. Alle englischen Missionaire und Handelsleute, welche mit den dortigen Gegenden bekannt sind, stellen dagegen diese Be⸗ hauptung durchaus in Abrede, indem sie erklären, diese Inseln wären von jeher unabhängig von der Königin Pomareh gewesen, hätten ihre eigenen Häuptlinge und niemals mit den Franzosen etwas zu thun gehabt. Es liegt wahrlich eine große, fast unerträgliche Unge⸗ rechtigkeit darin, daß die Franzosen sich gleichsam ein Vergnügen daraus machen, diese elenden Eilande wegzunehmen und die unglück⸗ liche wilde Bevölkerung auf denselben, deren Namen nur den Wall⸗ sischfängern und vielleicht einigen geographischen Fakultäten bekannt sind, zu vernichten. Es giebt keinen vernünftigen Grund, keinen recht⸗ mäßigen Vorwand zu einem weiteren Eingriff in die Rechte und die Unabhängigkeit dieser armen Leute, und Admiral Seymour wird ihnen ohne Zweifel sagen, daß sie im Rechte sind, wenn sie ihre Unab⸗ hängigkeit vertheidigen. Unglücklicherweise läßt die Gegenwart von rivalen Befehlshabern und Flaggen in diesen Gegenden aus allen derartigen Streitigkeiten Gefahren für den allgemeinen Frieden der Welt hervorgehen. 1
Unsere politischen Beobachter beschäftigen sich viel mit den muth⸗ maßlichen Gegenständen, welche die Aufmerksamkeit der erlauchten Gäste in Stolzenfels in Anspruch nehmen dürften. Man sagt, der Besuch der Königin von England werde sich auf eine Nacht in Brühl und zwei Nächte in Stolzenfels beschränken, von wo sie alsdann nach Koburg zur Feier des Geburtstages ihrer erhabenen Mutter, der Her⸗ zogin von Kent, eilen würde. B fss he
Die letzte indische Post hat keine Nachrichten von Wichtigkeit überbracht, da selbst Sir Charles Napier mit aller Welt in Frieden lebt. In China haben sich einige Zeichen einer unerfreulichen Auf⸗ regung von Seiten der Eingebornen gegen die Engländer und Ame⸗ rikaner kundgegeben. Herr Montgomery Martin und der Kaplan der Faktorei wurden außerhalb Kanton von einem Volkshaufen angegriffen. In Emoy herrschten unmittelbar nach der Räumung der Insel Kulungsu, welche nach der letzten Zahlung der Entschädigungs⸗Rate stattfand, unter den britischen Kaufleuten in jenem Hafen große Be⸗ sorgnisse. Die englische Regierung hat es sehr unvorsichtigerweise vernachlässigt, in dem Vertrage sich eine Klausel auszumachen, nach welcher sie befugt wäre, ein Kriegsschiff in jedem der geöffneten chine⸗ sischen Häfen zu stationiren; denn obschon man in Hongkong eine an⸗ sehnliche Stre tmacht zur See versammelt hbat, so liegt diese Insel doch zu fern, um die Folgen eines plötzlichen Aufstandes, der viel europäische Güter vernichten kann, zu verhüten. Die Gegenwart eine englischen Kriegsschiffs in jedem der fünf Häfen ist eben so nothwen- dig gegen die Uebergriffe der Eingeborenen wie gegen die der srem⸗ den Kaufleute, welche diese Märkte besuchen, und eine solche Vor 1 sichtsmaßregel hätte nicht sollen unterlassen werden. Diese Gefahren gehen zwar nur von den untersten Ständen der Chinesen, Dieben und Vagabunden, aus, aber die Folgen einer Kollision dürften seh beklagenswerth für beide Reiche und für die ganze Handelswelt sein
Selgien.
Brüssel, 9. Aug. In Folge der Ernennung der Herren von Hoffschmidt und Malou zu Ministern, des Herrn Nothomb zum Ge⸗ sandten in Berlin und des Herrn Garcia zum Vice⸗Präsidenten des Tribunals von Namur sind die Wahl⸗Kollegien der Bezirke von Bastogne, Ypern, Arlon und Namur zum 25sten d. M. einberufen, um neue Wahlen für die Repräsentanten⸗Kammer S. e 38
Der Bischof von Lüttich hat wieder einen Hirten rief in Bezug auf die Presse ergehen lassen, weil die im Jahre 1843 von ihm ausgegangene Pastoral⸗Anweisung ihren Zweck nicht vollkommen er⸗ füllt hatte. Herr van Bommel hat daher beim Papst um eine Bulle zur Stiftung eines St. Joseph⸗Vereins für die katholische Presse nachgesucht, und diese ist ihm bereitwilligst gewährt worden. eder Pfarrer wird nun aufgefordert, in seinem Kirchspiel eine Brüderschaft des heiligen Joseph zu bilden, welche Fonds sammeln soll, um die fa- tholische Presse zu unterstützen und zu verbreiten. Es sollen Beiträge von wöchentlich 1 bis 2 Centimes nicht verschmäht werden. Der Pfarrer führt eine Liste der Mitglieder jeder einzelnen Brüder⸗ schaft und wählt unter denselben 4 Personen zu einem Kirchspiels⸗ Kollegium, in welchem er den Vorsitz führt. Jeder Dekan bildet mit den verbrüderten Pfarrern seines Dekanats ein Bezirks⸗Kollegium. Ein Central⸗Büreau, aus 6 Mitgliedern bestehend, unter dem Vorsitz
des Bischofs oder eines seiner General⸗Vikare, ist mit der allgemeinen Lei-⸗
tung des Vereins beauftragt. Einem anderen, aus 5 Mitgliedern bestehenden 8 Büreau wird der Bischof die Prüfung der von dem Verein geneh⸗ migten Bücher und Schriften übertragen. Diese sämmtlichen Kolle⸗ gien und Büreaus stehen durch Secretaire mit einander in Korre⸗ spondenz. „Unerläßliche Bedingung des Erfalßae, sagt Herr van Bommel, „ist vollkommene Einheit unter allen itgliedern, und zwar Einheit durch Unterordnung unter eine Central⸗Leitung, welche allein im Stande ist, die I““ und die beste Art ihrer efriedigung richtig zu beurtheilen.“ N. Wi⸗ 81 win der General⸗Prokurgtor gegen das Urtheil des Assisenhofes von Brabant in dem Prozeß gegen Coché⸗Mom⸗ mens und Verhaegen beim brüsseler Appellationshofe ein Cassations⸗ esuch einreichen. ges 888 Füc von Lichtenstein ist mit Gefolge aus Deutschland hier eingetroffen, um sich nach Ostende zu begeben, und der General⸗ Gouverneur von Kanada, Lord Maury, sst nach Deutschland hier
durchgereist. 1 Schweden und Norwegen. 5
Christiania, 1. Aug. Der vom Könige genehmigte Storthings⸗ 1,
jn g icht zur Stgatskirche bekennenden Christen
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