8
Königliche Schauspiele.
Mittwoch, 4. März. Im Schauspielhause. 42ͤste Abonnement⸗
Vorstellung: Maria Stuart, Trauerspiel in 5 Abth., von Schiller. 4 1 b 8
Donnerstag, 5. März. Im Schauspielhause. 43ste Abonnement “ 8 ’
Vorstellung. Zum erstenmale wiederholt: Anna von Oesterreich, 3 Alle post-Anslallen des In- und
triguenstück in 5 Abth. und einem Nachspiele, frei nach dem Rom in a ins lande⸗ Gglaehmen Feluang auf dieses Blatt an, für Berli⸗
die Expedition der All 5 2
des A. Dumas, von Ch. Birch⸗Pfeiffer. Zeitung:
Pr. Cour. Thlr. zu 30 Sgr.
Brief.] Geld. 141
Handels- und Börsen- nachrichten.
Marktpreise vom Getraide. Berlin, den 2. März 1846. 8 Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 27 Sgr. 7 Pf., auch 2 Rthlr. 21 Sgr. 7 Pf.; Roggen 2 Rthlr. 2 Sgr. 5 Pf., auch 1 Rthlr. 28 Sgr. Pf.; große Gerste 1 Rthlr. 18 Sgr.; Hleine Gerste 1 Rihlr. 15 Sgr. 7 Pf.⸗, Hamburg.ö nuch 1 Rthlr. 12 Sgr.; Hafer 1 Rthlr. 10 Sgr. 10 Pf., auch 12 chlr
Wechsel -C
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt.
250 Fl. 250 Fl. 300 Mk. 300 Mk.
1 Lst.
Amsterdalamm . b“ — 139 ¼
151
149 ⅓
do. „1 Uen Theilen der Monarchie ohne Preiserhöhung.
ons-Gebühr sür den
1513¼ 150¾
2 7
„222 2222222—2—22-2-2* „22222* 8
29ste Abonnemeng Inserti⸗ Friedrichsstraße Nr. 72.
London 1ö1“
do. 1 Sgr. 10 Pf. Eingegangen sind 65 Wispel. g8 Syften Weizen (weißer) 3 Rthlr., auch [Dund 2 Rthlr. 24 Sgr.; Roggen 2 Rthlr.; —₰ 7 f; große Gerste 1 Rtblr. 19 Sgr. 2 Pf., kleine Hafer 1 Rühlr. 5 Sgr. 9 Pf. Eingegangen Februar 1846.
Sonnabend, den 28.
Das Schock Stroh 11 Rthlr., Sgr. 8 Centner Heu 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf., auch Berliner
Den 3. März 1846.
2 Rthlr. 26 Sgr. f., auch 2 Rthlr.
auch 9 Rthlr. 20 Sgr.
20
hhch. . . . . ...9 96. 9. ........9..⸗.
Gerste 1 Rthlr. ind 115 Wispel
Augsburg Breslau b11“;
und 8 Rthlr. Sgr.
südd. W.
Petersburg.„„„„ ůů
Auswärtig
Frankfurt a. M.
Pr. Cour. Geld.
— ⁸
Actien. 8 Brief.
Fonds. s “] Brief.
Pr. Cour.
3 % do. 39 ½. Pass. —. Ausg. —. 4 % Russ. Hope 90 15 . Auntwerpen, 26. Febr. Zinus
deld CGem
96 ¼ nen.Potsd.Bisenb.] 5 d0. d0. Prior. Obl. 4 Mgd. Lpz. Eisenb. — do. do. Prior. Obl. 4 Brl. Anh. abgest. — do. do. Prior. Obl. 4
Düss. Elb. Eisenb. 5 d0. do. Prior. Obl. 4
St. Schuld-Sch. 3; 97 Prämieu- Scheine! d. Seech. à50 T. — Kur- u. Neumärk.] Schuldverschr. 3 ½ 95 ¾ Berliner Stadt- Obligationen 3 ½ 97 Danz. do. uin Th. — Westpr. Pfandbr. 3 ⅛ Rhein. Bisenb. Grossh. Pos. do. 4 do. do. Prior. Obl. 4 do. do. 3 ½ do. v. Staat garant. 3 ½ Ostpr. Pfandbr. 3 O .-Schles. E. L A4
Pomm. do. 3 ½ do. Prior. 4 Kur- u. Neum. do. 3 ½ 5 do. Lt. B. Schlesische do. 3 ½ B.-St. E. Lt. A. u. B.
40. v. Staatg. Lt B. 3 ¾ Magd.-MHalbst. Eb. 1 Br.-Schw.-Frb. B.
do. do. Prior. Obl. 8 2 Bonn-Kölner Esb.] 7 Niedersch. Mk. v. e.
do. Priorität Wilh.-B. (C.-O.)
86 ½ —
Gold al marco. — Friedrichsd'or. And. Gldm. à 5 Tb.
Disconto.
——6-—
6 be
8
Der Handlungsdiener Eduard Emil Leopold Herrmann, 27 Jahr alt, aus Potsdam gebürtig, bei einem hiesigen Materialwaarenhändler in Condition, hat sich am 25. Mai v. J. heimlich entfernt, nachdem er aus der Ladenkasse circa 100 Thaler entwendet hatte. Er ist in Bremen ergriffen, am 7. Oktober v. J. da⸗ selbst der Haft entlassen und mittelst Zwangspasses nach Potsdam zurück dirigirt worden, aber weder dort noch hier eingetroffen.
Alle Civil⸗ und Militair⸗Behörden des In⸗ und Aus⸗ ltandes werden dienstergebenst ersucht, auf den Herr⸗ mann vigiliren, ihn im Betretungsfalle verhaften, mit den bei ihm sich etwa vorfindenden Geldern und Effek⸗ ten unter sicherer Begleitung hierher transportiren und an die Expedition der Stadtvoigtei⸗Gefängnisse ablie⸗ fern zu lassen. Er kann nicht näher bezeichnet werden, als daß er mittlerer Statur und an den vielen Som⸗ mersprossen im Gesicht kenntlich ist, braunes Haar und einen Backenbart um das ganze Kinn hat und wahr⸗ scheinlich mit einem graumelirten Sommer⸗Paletot be⸗
kleidet ist 3 Wir versichern die ungesäumte Erstattung der durch
Genügung unserer Requisition erwachsenen baaren Aus⸗ lagen und den verehrlichen Behörden des Auslandes
Frankfurt a. M., 28. Febr. 1885 Br. Bayr. Bank-Actien 681 Br. 59 1212. 59 %. Poln. 300 Fl. 100 % Br.
Paris, 26. Febr. Neapl. —. 5 % Span. Rente —
Wien, 27. Febr. Actien 1560. Anl. de 1834 154. do. 18 Mail. 118. Livorn. 113 ⅛. Pest. 103 ⅛.
300 Fr.
Wien i 20 XNx..! . 150 Fl. .150 Fl. 2 Mt.
100 Thlr.
Leipzig in Courant im 14 Thl. Puss. 100 Thlr.
100 Fl. 100 SRbl.
Amsterdam, 27. Febr. Niederl. wirkl. Sch. 60 ½. Zinsl. —.
40. 500 Fl. 81 ¾ Br. 5 % Rente sin cour. 123. 60. Pass. 6 ½.
5 % met. 112 ½.
Freitag, 6. März. Im Opernhause. Vorstellung: Die Hugenotten, Oper in 5 Abth., mit Ballets. Mai von Meyerbeer. (Dlle. Jenny Lind: Valentine.) Anfang 6 Uhr
Zu dieser Vorstellung werden, gegen Abgabe der am 26. Febn. ausgestellten Anweisungen, die Billets zu den erhöhten Opernhau Preisen im Billet⸗Ver aufs⸗Büreau des Schauspielhauses verabfat woselbst außerdem nur noch Billets zum Parterre und Amphithen
zu haben sind. Im Schauspielhause. 45ste französische Abonnements⸗Vorstellu
2*
2 Mt. 828 2 Mt. 102 ½
102 ¼
99 99 ¾ 56 24 106⁄
2 Mt.
8 Tage 2 Mt.
2 Mt.
3 woch.
e Börsen. 5 % Span. 22 †7%.
Preuss. Pr. Sch. —. Poln. —.
8 Königsstädtisches Theater.
Mittwoch, 4. März. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) Höchsten Befehl: Tancredi (Tancred). Oper in 2 Akten. I. von Rossini. (Sgra. Marietta Alboni: Tancredi, als Gastrolle.
Preise der Plätze: Ein Platz in den Logen und Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. 10 Sgr. :
Neue Anl. 21 ½⅔. Hope 89 ¼ Br. Stiegl. 88 ¾ Br
1. —. Bank -Actien Int.
3 % do. üin cour. 84. 95.
39 120 ½. Nordb. 178 ¼. Gloggn. 136.
Budw. —.
Metrorologise che
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
Beobachtungen. .
1846. 2. März.
6 Uhr. 2 Uhr.
Morgens Nachmittags
Im Selbstverlage der Expedition. Beobachtung. 8 b
Nach einmahger
Abends 10 Uhr.
8
338,07 Par. 338,010 ,„F + 7,60 n. + 10,3° + 6,4 09 n. +† 7,9˙ Dunstsättigung. 90 pCt. 82 pCt. Wetter regnig. Wind.. W. W. Wolkenzug... — W. Tagesmittel: 337,910Par. +
Luftdruck Luftwärme.. Thaupunkt.
halbheiter.
ar. 337,650„Pear. Quellwärme 7,7⁰ R. 8 8 n. + 6,9° h. Fiusswärme 4/10 R. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdrucherei. R. + 6,1° R. Bodenwärme 4,90 R. vI“ 1 v“
94 pCt. Ausdünstung 0,003 Rb. v trüb. W. Wäöärmewechsel + 10,6“
+ 77,18
8,30h. + 6,80 RK..
Niederschla 0 3977 . . 8 G — t iederschlag 0,089% eesremen und Irland.
Faum einer Zeile des
Allg. Anzeigers 2 Sgr.
—
zão 64.
ö111“*“
Amtlicher Theil.
Ihelans⸗. Berlin. Hofnachricht. — Becichtigendes in Betreff der posener Borfalle.
Deutsche Bundesstaaten. Königreich Sachsen. Landtags⸗ Verhandlungen. — Königreich Hannover. fassung Ostfrieslands. — Landtags⸗Verhandlungen. — Großherzog⸗ hum Baden. Untersuchung gegen Welcker eingeleitet.
Oesterreichische Monarchie. Wien. Stand der Dinge in Galizien
und J 1. Krakau. Freie Sta Krakan. Berlin. Zwiespalt der Gewalthaber i Krakau. — Wien. Die revolutionaire Re jerung in Nustland 18 I weele Aufrührerisches Unternehmen egen Siedlce. — orschriften und polizeiliche Si eits- 2 Fesa polizeilich cherheits⸗Maßregeln ankreich. Paris. Die Unterrichtsfrage. — Abd el Kader und B b 9 ge. 7 u⸗ eaud. — Glückwunschschreiben an die englische League. 8. Nachrichten zus Tunis und Haiti. — Ibrahim Pascha. — Konsulate in Algerien. — Feaen n jiñ Vermischtes. — Schreiben aus Paris klärungen der Opposition und des Ministeriums mit Hi fdie geheimen Fonds; innere Schiffahrt.) II11I16“ n un London. Peel's Vorschläge mit be⸗ eutender Majorität angenommen. — Hofnachricht. Perhandlungen: Weitere Vertagung der Korn⸗Debatte; Sir Henry 88 s Theilnahme an dem Kampfe gegen die Seilhs. — Sieg der grikulturisten in Nottinghamshire. — Nachrichten aus Brasilien. —
Allgemeine forderten Einschuß von 10 % an dem bestimmten letzten Zahlungstage nicht eingezahlt haben sollte. 8
Erfurt, den 28. Februar 1846. 8
Die Direction 1 der Thüringischen Eisenbahn⸗Gesellschaft.
1135 b] Loebau⸗Zittauer Eisenbahn. Es wird hierdurch die
mi zehn Tha—
lern auf jede Actie
1 E der Loebau⸗Zittauer Ei⸗
b I senbahn zu seistende
co fünfte Einzah⸗ lung
=vh r-,
ausgeschrieben. Dieselbe ist 8 den 30., 31. März und 1. April d. J.
von früh 9 bis Mittags 12 Uhr und Nachmittags von 2 bis Abends 5 Uhr allhier zu Zittau in dem Büreau
eine gleiche Willfährigkeit in Erzeigung rechtlicher Ge⸗ gendienste. Berlin, den 25. Februar 1846. Königliches Kriminalgericht hiesiger Residen v. Schroetter.
nThüringische Eisenbahn. Sechste Einzahlung à 10 .
Mit Bezugnahme auf unsere vorläufige B.⸗ kanntmachung vom5. Ja⸗ nuar d. J. fordern wir nunmehr die Herren In⸗ haber von Quittungsbö⸗
„ gen zur Thüringischen H Eisenbahn hiermit auf,
— diesechsteEinzablung auf dieselben mit Zehn Thalern p. Actie bis einschließ⸗ lich den 31. März d. J. zu leisten.
Die Einzahlungen werden vom 31. März c. angenommen:
1) in Berlin bei Herrn F. M. Magnus,
2) in Leipzig bei der dortigen Bank,
3) in Frankfurt
Sohn K Cons., und
¹) hier bei unserer Hauptkasse. Die bis letzten März c. fäl gezahlten 50 Thlr. haben die Herren
15ten bis incl. den
gen und demnach p. Actie 9 Thlr. 5 Sgr. zu ent
richten. Die einzureichenden Designation zu verzeichnen, — unter 1 bis 4 bezeichneten Orten zu haben sind. Die Quittungen wel
Kassen⸗Rendanten S 8 uns ermächtigten beiden Kassen⸗Beamte
und Liebich unterzeichnet sein.
ten Friedrich
In dem oben bezeichneten Termine werden zugleich wie wir dies
nigen Herren Actionaire, welche die letzte Hälfte ihrer
haben 50 Thlr. Interims⸗Voll⸗ Actie über 100 Thlr. mit Zinsengenuß à 4 % vom
Volleinzahlungen angenemmen werden, unterm 5. Januar c. bereits angezeigt haben.
Actienrate auf einmal leisten wollen, 5 Sgr. einzuzahlen und dagegen eine
1. Januar 1846 ab zu empfangen.
Schließlich führen wir noch an, daß nach §. 16 des
a. M. bei Herrn B. Metzler seel.
fälligen Zinsen auf die ein⸗ Actionaire mit
25 Sgr. p. Actie bei der Einzahlung in Abzug zu brin⸗
Quittungsbögen sind auf eine zu denen Formulare an den
den entweder von dem Haupt⸗ Saal oder von einem der dazu von
nfHessische Ludwigs-Eisen-
der Loebau⸗Zittauer Eisenbahn⸗Gesellschaft unter Rück⸗
dann eingeschossenen 50 ausgegeben werden, mit 9 Thlr. 18 Ngr. — baar und — 5 12 nach §. 17 der bender Zinsen von währen.
in die §. 15 der Statuten festgesetzte Strafe von 10 pCt
der Einzahlungssumme an 1 Thaler. 1 Um den auswärtigen Herren Actionairen eine Erleich
terung zu gewähren, kann die fünfte Einzahlung auch
in Leipzig bei den Herren Vetter C Co,, „Dresden bei dem Herrn J. A. Bondi,
mann L Co.,
zur Ausstellung von Interims⸗Quittur
welche von uns
ten, wo die Zahlung erfolgt ist, die neuen Actie
in den Tagen vom 26. bis mit 28. März a. c.
ausgehändigt werden sollen, geleistet werden. Zittau, am 9. Februar 1846.
Direktorium der Loebau⸗Zittauer Eisenbahn⸗ Gesellschaft. v. Nostiz, V. Helfft.
—ů——
Mainz- Ludwigshafener [170 b] j e t t
bahn.
Nachdem die V Bauces der Bahn weit gedichen sind, d
„ unverzüglich beginm + werden, so findet s der Verwaltungs-R
Statuts derjenige Actionair eine Conventionalstrafe vo 2 Thlr
p. Actie zu zahlen hat, welcher den oben ge⸗
n 3 veranlalst,
gabe der vom 1. Januar 1816 datirten Interims⸗Actien
der vierten Einzahlung, 878h,n, eareabe Cee
— durch Zurechnung dreimonatlicher, Statuten vom 1. Januar 1846 anhe⸗ den eingezahlten 40 Thalern zu ge⸗
Diejenigen Herren Actionaire, welche die Einzahlung bis zu obigem Schlußtermine (den 1. April c., Nach⸗ mittags 5 ÜUhr), allhier nicht geleistet haben, verfallen
„ Berlin bei den Herren A. H. Hey⸗
gen ermächtigt sind, gegen deren Rückgabe an den Or⸗
handlungen wegen des .
die Arbeiten nunmehr
r A
die erste Einzahlung von Fünf Prozent
auf die Kapitalsumme hiermit einzufordern.
Dic Inhaber der Interimsscheine werden demnach ersucht, diese Fünf Prozent, an welchen das bei der Einzeichnung bereits bezahlte Ein Prozent laut §. 13. der Statuten in Abzug zu bringen ist, bis längstens den 31. März dieses Jahres einzu- zahlen, von welchem Tage an dic Zinsen von den zu leistenden Zahlungen den Actionairen zu vier Prozent vergütet werden.
Die Zahlungen können für Rechnung der Gesell- schaftan nachbenannte Handelshäuser geleistet werden: in Mainz bei den Herren Fink K II eidelberger, G. L. Kayser,
Friedr. Korn, Clemens Lauteren Sohn, P. J. Valckenberg,
M. A. von Rothschild K Söhne,
»„ Berlin Anhalt C Wagener, mne „ Köln Abrah. Schaaffhausen. terstützung eines bedürftigen und würdigen Sch
Mainz, den 21. Februar 1846. dieser Anstalt überlassen werden. Der 111X1XX“X*“ 8
Literarische Anzeigen. Die Buchhandlungen von E. S. Mittler in Berlin (Stech⸗ bahn Nr. 3), Posen und Brom⸗ berg nehmen Bestellungen an auf so Die illustrirte Naturgeschichte des Thierreichs. Dditeesselbe erscheint in 25 Liefe⸗ rungen, welche 2 Bände bilden und über 4000 in den Text ge⸗ druckte Abbildungen enthalten
werden. . Mconatlich (die erste Ende Fe⸗
In Kommission bei G. Basse in Quedlinburg so eben erschienen und durch alle Buchhandlungen beziehen, in Berlin (Stechbahn 3), Posen und Bro
berg duch E. S. Mittler: lissl- August Matthiä
in seinem Leben und Wirken. Zum Theil nach seiner eigenen Erzählung darge von seinem Sohne Konstantin. Nebst einem leb geschichtlichen Abriß seines Bruders Fr. Chr. M. khiä, ehemaligen Ober⸗Schul⸗ und Studienraths Direktors am Gymnasium zu Frankfurt a. M. 8. br Preis 1 Thlr. 10 Sgr.
Die Lebensbeschreibung A. Matthiä’s, Herzogl. Kirchen⸗ und Schulrathes und Direktors Friedrichs⸗Gymnasium zu Altenburg, wird den; reichen Schülern und Freunden dieses Mannes uü
da der nach Abzug der Kosten einer Stiftung
JZ“
willkommener sein, übrige Ertrag des Buches zu stimmt ist, die das Andenken des Verstorbenen erne und seinen Namen tragen soll. Diese Matthiäsf Stiftung wird dem altenburger Gymnasium zur
„ Worms
„ Franklurt
zig erschienen und in allen Buchhandlungen zu ch ten, in Berlin (Stechbahn 3), Posen und Bromben
E. S. Mittler:
[183] Arnd (E d.), Geschichte des Ursprungs! der Entwickelung des frang schen Volks,
oder
denen die französische Gr. 8. 1844 — 46. 11 Thlr.
Der erste und zweite Band kosten jeder 3 Thlr. 15 der dritte Band 4 Thlr.
2
Im Verlags-Büreau zu Adorf ist so ch
(Stechbahn 3), Posen und Bromberg, zu hab
Gedanken eines U nbel genen
über
Reduzirung der stehen. Ladenpreis 10 Sgr.
„oruar) erscheint eine Lieferung uss⸗
von 4 Foliobogen mit etwa 150 Abbildungen à 10 Sgr. Prospekte sind bei mir einzuse⸗ mmmmmeee hen. E. S. Mittler. Das Englische 8 lügel] In unserem Verlage ist im Jahre 1810 erschienen gazlI, Kurstrafse No. 4, nahe d-*-
und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: stralse, hat gegenwärtig das vollständigste [177] Theo ri e Engl. Flügel, pianoforte’'s u. P ianl
2 II 9 zu allen Preisen, so dass jeder Aultrag
des großen Krieges, Wunsch sogleich ausgeführt werden kam angewendet auf den — “ Feld—
als etwas Neues und Flo russisch⸗polnischen von 1831
gleich empsichlt die beliebten Pianoforte's von Rose sh in Dresden (nicht mit dessen chemals hio 4 he 9 blirtem Bruder zu verwechseln), welche an . 2 8 1 mad’
nreichem Tonec, wic an geschme Bauart, unvergleichlich schõ in im 8 antie
und gesan durch und solider un =112 für hiesigen Platt einzig und allein nen 8 W. von Willisen. Magazin zum Fabrikpreis unter Gar ich Mit sechs lithographirten Tafeln. [kauft werden. gr. 8. 2 Thle. geh. 2½ Thlr. 22 Duncker und Humblot
als
Eumg —
zala bei Ihren
elchem Ihre Königl. Hoheiten und
Darstellung der vornehmsten Ideen und Fani, Fronprinzessin von Bayern,
Nationalität vheheefe. 3 1
und unter deren Einfluß sie sich ausge ildet Rhein und die Prinzessin Karoli 1 — 32* oline von Hessen⸗ 0.
Agaigl. Hoheiten die Hessen⸗Kassel, so wie Ihre
schienen und bei E. S. Mittler, 6
Kriegs⸗Erklärung Paraguay's gegen B S 129 — FISI gen Buenos⸗Ayres. — Schreiben London. (Politischer Zustand Englands; Wahl⸗RNefultat.)
zelgien. Brüssel. Erklärung über den Zustand des Ministeriums. —
Vorschlag des Grafen Merode Bi 5 EE1.““ g. Fnhhe Berathung. Staatsrecht weden und Norwegen. Stockholm. Luther⸗Feier. weiz. 49,5G Sg gn. Akademie des heiligen Borromeo. aüen. Brief aus Madrid. (Die Vermählungs⸗Frage; beabsich⸗ ge Verminderung des Heeres; der General Nanvaez; Vermischt 8.) rtugal. Lissabon. Vermischtes. b üi
Amtlicher Theil.
c. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Den Ober⸗Appellationsgerichts⸗Präsidenten Dr. Goetze zu ifswald zum Vice⸗Präsidenten des Geheimen Ober⸗Tribunals an seiner Stelle den Geheimen Ober⸗Tribunals⸗Rath Hassen⸗ 18, Präsidenten des Ober⸗Appellationsgerichts zu Greiss⸗ 3 vie
„Den Landgerichts⸗Rath Oedenkoven zu Klev 2 äisidenten bei dem Landgerichte zu Köln ö Mhthss
Dem Fabrikanten C. F. S lIdkne t in i
11“ ch cht zu Berlin ist unter dem auf eine durch Modell und Beschreibung nachgewiesene Vor⸗ richtung zur Kontrollirung der Senng acegane so 9 dieselbe als neu und eigenthümlich erachtet worden ist,
Vollständig ist bei F. A. Brockhaus in (auf acht Jahre, von jenem Tage an gerechnet, und für d dweußischen Staais ertherlt G ö
Uichtamtlicher Theil.
Inland.
Berlin, 8 März. Gestern fand im Rittersaal ein diner en Majestäten dem Könige und der Königin statt, an “ der Kronprinz und die ,„ d der Großherzog und die Großherzogin Mecklenburg⸗ Strelitz, die Prinzessin Karl von W bei
Prinzen und Prinzessinnen des Königl. preußi⸗
cheg Hauses; ferner Se. Königl. Hoheit der Prinz August von
temberg und überhaupt sämmtliche hier im Köni Dienssp. 8 ½ 1 anwesende im König⸗ „Dienste stehende Fürsten, desgleichen auch die höchsten Militan
und Civil⸗Behörden, Theil nahmen.
Berlin, 4. Mär ie i 6
8 1 z. Die in mehreren Zeitun thalte
gchrichten von dem Verfahren ei ihbisc ” 128 nes Weihb d ⸗
888 Posen sind völlig unbegründet. “
Deutsche Bundesstaaten.
4 ecei h, Raehsen. Auf der Registrande der Sitzung der eae cse una beg sich eine Verwahrung aus Dresden 9, des Vice⸗Präsidenten von Friesen, bei Berathung
en Heerer Petitionen für Erla i Henden Heecft Veschvlvigunig Ceecge eines Aufruhrgesetzes, in welcher die Petenten
e Aufrührer in Schutz nehmen 1 wollten; ing sprechen ihre Verwunderung eeh
„als ob sie mit der Bitte um ein Aufruhrgesetz die Unterzeichner dieser Verwah⸗
8 Präsidium nicht sofort gerügt wo sils , daß sene Aleußerung dur gerüg rden sei, und verbinden hiermit 8c
stum, daß die Kammer jetzt noch nachträglich j n;- Feeldengen von Fttekeu acshe EEEET 7 8 ITT der Kammer zu einer naͤheren 8 Pe ün 28 aus denen er glaube, daß jene veasnea gerte, a.eteanzen den vüceenneg 88 1 Ausdrüce⸗ 688
te — e, welche na er Lan — D .g die Mitglieder der Kammer “ E“ 1 b Hiskussion zurückzukommen, auch ehiee egt ger⸗ beleidigt glaube, das Recht zustehe ge Genugthuung zu verschaffen, so sch er vor, diese Verwahrung auf sich be eTöö wurde, nachdem die Bürgermeister vrrhen E1P1135 em ö A r, Hübler und G
319-Sö 1g Ansicht des Präsidiums vollständig hansf an de 5 9 Apenommen. Hierauf schritt die Kammer zur Frr; Erg 8. 8 2 Litgliedes ihrer außerordentlichen kirchlichen De⸗ vö ge retenen Fürsten von Schönburg, die, nachdem sie in hbegn muhger ülcen Seeretair von Biedermann und Freiherrn von ener v. an —. geblieben, jedoch keine absolute Stimmen⸗ Fönberg⸗Zibran efe in der dritter Abstimmung auf den Freiherrn von fiel. Für die eigentliche Tagesordnung war die Serg.
ihung des Deputations⸗Berichts über die Vorlegung ein uf O e- r Mündlichkeit gebauten SHee.. 221 “ ieselbe konnte jedoch in der Sitzung nicht zu Ende gebracht werden. 89 Königreich Hannover. In der Sitzung der ersten Kammer netsschreiben vom 24. Februar, die Darstellung der Steuer-Ei des Haushalts der General⸗Steuerkasse 88 18432246. 8 F General⸗Steuerkasse für die beiden Rechnungsjahre 1846— 48 . Spezial⸗Etats dazu betreffend, an eine Kommission verwiesen. Das auf zur Berathung kommende Kabinets⸗Schreiben, die Legitimation des ajoratsherren, Kammerherrn Grafen Adolph von der Decken betreffend, führte “ E6“ Mitglied machte darauf aufmerksam, daß die he. 8 diesem Falle, bei bem Eintritte eines persönlich Berechtig⸗ “ ““ zu prüsen habe, und müsse dieses um so mehr in Berfseng Hebracht werden, als der jetzt vorliegende Fall seit Erlassung der 8 Ir 1 nung zum. erstenmale eintrete. Die Geschäfts⸗Ordnung ent⸗ 5 † ne spezielle Entscheidung darüber, wohl aber die Bestimmung, daß 6b Mitgliede die Legitimation von der Kammer zu prü⸗ 19- 18 1 Grunde und da im Regierungsschreiben selbst erwähnt 88 Qualification des Kammerherrn Grafen von der Decken e ge. weifel zu erledigen gewesen, wünsche er zunächst einige Erläu⸗ gen über das Sachverhältniß zu haben. Nachdem letztere von einem S Mitgliede der Kammer gegeben waren, wurde der Antrag: das Schreiben zu den Akten zu nehmen und die erforderliche Legitimation für beschaff zu “ angenommen.
Die zweite Kammer beschäftigte sich in ihrer Sitzung vom 27 ⸗ 5 88 einigen Petitionen und vlch garhen be⸗ 1ö 19 mit der Verlesung der vorliegenden Gesctz⸗Entwürfe und deren 18 den Anfang zu machen. Nach der Verlesung des Entwurfs “ .“ und dessen Begründung gab der Deputirte der Stadt 1 8 g unsch zu erkennen, daß, in Hinblick auf die große Wichtig⸗ 1. “ ief eingreifenden Folgen dieses Gesetzes, in der Zwischenzeit röngicheeng v im Abdrucke bis zur wirklichen Berathung ein hin⸗ Kernnsen in den eae geset e e e ,; 6 100, e n hedepdf⸗
zt sähen, den Entwurf einer gründlichen Prü⸗ dung LET“” mit Sachverständigen, 8 a ae E11“ Von Seiten des Präsidiums erklärte
Die Ostfriesische Zeitung giebt ü — eitung giebt über den Erfolg de c. Tcir gent n ostfriesischen Landtags (s. Nr. 82 1 Alfg. 8 EEEEE“ Bericht, dem wir Folgendes entnehmen: Die ständischen Kommissarien fand 6 isa- rien die größte Vüren nen gtel zu Ze en ste gee eeneeen. helr. Tb serveteggeen Modificationen des Verfassungs⸗ — „und t en im Lause der Verhandlungen den Stä Regierung wirklich auch sehr bedeutende Fonzesfionen “ 8 8 b““ ler 89 maeithehr eth zwischen beiderseitigen ehalt der Königlichen und ständischen Genehmigur bald zu Stande kam. Darauf genehmig Wi 8 if genehmigten die Stände in ihrer Si vom 21. Februar, und zwar einstimmig, die Kommissi üne dahe die Verfassung und beschlossen ferner abe EIö“ die ihnen von der Regierung am 30. J. 1ma813 11“ fassungs⸗Urkunde mit den von der Kommfsio Fahshs dificationen anzunehmen, unter der “ missions⸗Vorschläge auch von der Regierung 1“ W den die verschiedenen, im Jahre 1845 von der Landrechnungs⸗Versammlun abgesondert von den Bedingungen der Einigung über die Verfassung b 24. Februar 1846 zur Berucksichtigun vorgetragen. Jetzt steht nun zu erwarten, daß die Regi icht blos die ständischen Bedingungen zur Einigung über die B hs und dadurch das Verfassungswerk endlich zu Stande ge I die noch übrigen ständischen Wünsche in ex auf bieccne, sanneg üuch lichst berücksichtigen werde. Bei dieser Lage der Sache dürfen vig unsere Ueberzeugung dahin aussprechen, daß von den ostfriesischen Ständen, bei treuer Wahrung ihrer althergebrachten Rechte, dem Prinzip nach in der Wirklichkeit, nach Maßgabe der ganz veränderten Umstände Alles erhalten und erreicht worden ist, was vernünftigerweise zu erhalten und zu er⸗ reichen war, und daß auch kein Titelchen mehr davon verloren gegangen und aufgegeben worden ist, als was davon nothwendig ausgegeben werden und ver⸗ 1g gehen mußte und konnte, ohne irgend Ehre und Gewissen zu verletzen 1s g 8Gh Denn die ostfriesischen Stände haben erhalten und er⸗ 29 5 s- Zustimmungsrecht zur Provinzial⸗Gesetzgebung; alle 11113““ nbei ETTbTöö1.“ Konkurrenz der Regierung, durch das Avminsratfons⸗e dsach ensgohin der Regierung, 5 d s⸗Kollegium alljährlich auf den 10. Maizu berufenden ostfriesischen Volks. Versamn - 4 1 j gerinnen der Versammlungen am Upstallsboome nämli “ Landrechnungs⸗Versammlungen, welche die Re serun 8 ann E1 auszusetzen die Zusicherung ertheilt hat; 3) be “ L“ 16 Status quo des preußischen Rechts⸗Systems in Sftfrieslch ee degndge durchgreifende Abänderungen desselben vorbereitet ür ngea 16cs,ng sein werden; 4) die Zusage der Regierung, da T1“ Fenfasae 2et L haf e ein Henr ET d- Rechte, w unmehr der allgemei Stände⸗” übertragen worden, nicht mehr zum Wireunnagetreise derstibene vehelee hse ten. Gewiß, die ostfriesischen Stände haben ihre Rechte auch auf dem so eben beendigten Landtage, wie immer, mannhaft gewahrt, und 1 F W Blättern vausgebürdete Verdacht, als ob - Gewicht der obschwebenden Fro ri et. esen hätten zur Nachgiebigkeit bestechen fashesn kann im Mindesten treffen, indem diese Fragen in den Verhandlungen von keiner Seite angeregt und berührt sind, anderentheils auch ihre ganz einstimmi gefaßten Beschlüsse, worauf wir deshalb um so größeres vewsich! sege dnan der gg9 dafür zeugen, daß nicht materielle, sondern intellektuelle Rück⸗ 18; ie Beweggründe zu ihrer Abstimmung hergegeben haben, in einer Füace, worin es sich um die höchsten Güter des Menschen, um Freiheit gecht und Ehre, handelt. In einer solchen Sache würden sich doch gewiß 1ee genng in Ostfrieslands Ständen gefunden haben, die eine 5 en e Meinung abgegeben hätten, wenn es je zur Sprache gekommen .; e nicht die geistigen und moralischen Interessen für die rein sand vaher b 8 Beschluß der Stände vom 2isten d. M. Theinahme duc⸗ eneuvn ande bekannt wurde, überall eine freudige
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wis vereß berzagthum ea. Gegen Hofrath Welcker ist, — I .Ztg. meldet, in Folge einer Be
dn e⸗ 1g. dürgern von Dossenheim über die 1-o stebense ach nes⸗ Abhaltung aysrüxrertischer Reblante Füühale Feer Nheh Mhh a
der all Stã - 27 gemeinen Stände⸗Versammlung vom 27. Februar wurden die Kabi⸗-
Oesterreichische Monarchie.
Wien, 28. Febr. (Schles. Ztg. äh⸗ rend hier eingehenden . . 8*⁄. 2. eeen e. dortigen Unruhen, hat das hier stehende Werbbezirks⸗Regiment Hoch⸗ und Deutschmeister Befehl erhalten, aus Wien abzumarschiren. Das Regiment wird bataillonsweise, 1 Bataillon Dienstag den zten, das andere den darauf folgenden Tag aufbrechen und mittelst der Nord⸗ bahn den Marsch an den Ort seiner Bestimmung (man sagt vorerst bis Leipnik) fortsetzen, und zwar so, daß dasselbe in 2 Tagen dort ganz eintreffen wird, wo es die weiteren Befehle abzuwarten hat Auch die Infanterie⸗Regimenter Erzherzog Ludwig, Prinz Emil Pa⸗ lombini, Haynau und Schmeling haben nach Galizien Marschbefehl erhalten, so wie sich auch, dem Vernehmen nach, das 2te hier ste⸗ hende Infanterie⸗Regiment Hrabowsky, dann das Infanterie⸗Regi⸗ ment Piret, 1 Pionier⸗Compagnie, dann ein Theil Artillerie und Mi⸗ litair⸗Fuhrwesen in Bereitschaft zu halten haben. Der Kaiserl. Feld⸗ “ Castiglione, ist bereits nach Galizien ab gegang um da es go O f “ ommando des ganzen Operations⸗Corps zu
Wien, 1. März. (Oest. B.) Berichte zien, 1. März. (Oest. B. n zufolge, welche von dem Kaiserl. Truppen⸗Divisions⸗Kommando zu 1 vom 42 Fe⸗ bruar eingelaufen sind, werden noch immer, unter militairischer Assi⸗ stenz, von den Landleuten verhaftete Aufrührer daselbst eingebracht; so wurde am 24sten Nachmittags bei der Durchsuchung des fürstlich Sanguskoschen Schlosses in Gumniek der Justitiar Longchamp ver⸗ haftet, welcher am 19ten früh der Anführer der auf dem Martins⸗ berge, in der Nähe von Tarnow, versammelten Aufrührer⸗Rotte ge⸗ wesen, die sich beim Ausrücken der Kaiserl. Truppen aus der Stad ö Die Landleute bieten allenthalben den Behörden 9 b werdung der in Wäldern versteckten Aufwiegler hülfreich Die Haltung der Kaiserl. Truppen ist tung iserl. st, ungeachtet der großen Anstrengung im Dien jeder 1 b Anstengung ienste, in jeder Beziehung und auf allen Punkten Nachrichten aus Lemberg vom 23. Februar Ab 23. Abends olge, herrschte, mit Ausnahme der ausgestreuten, meist rüchte, vollkommene Ruhe in dieser Hauptstadt. Die Landleute ir
samborer und lemberger Kreise haben sich in Masse gege ⸗. stand erklärt und liefern die Anfwiegler, die in koss Uäsbe die Behörden ab; der przemisler Kreis war ruhig, und in demselben schien die Beförderung des Aufstandes bei den Dominien selbst keinen Anklang zu finden. Im sanoker, jasloer und sandecer, so wie im rzeszower, tarnower und bochniaer Kreise vertheidigen die Landleute die Sache der Regierung und verhaften die Aufwiegler.
Freie Stadt Krakau.
Berlin, 4. März. Wie geri ie Einigkei . . Wie gering die Einigkeit iti⸗ gen Gewalthabern in Krakau ist, n lbe, daß vnef.soen qein⸗ dö welcher zuerst ein sogenanntes Revolutions⸗Gesetz erlassen hat, sais⸗ Nac “ ea Fefahtrenen müssen, welcher 1 en au on in Gefahr gestanden hat. 29 ö 80 dat doffwotg, 8 sich 18 r ilegt, am 25sten v. M. eine 5 Wi 68 — veeieg ai0 Nates. ine Proclamation bekannt 8 28 Fa die polnische Nation: „Die heute früh erlassene Bekanntmachung, in Fol ich 1 8eni des Michael 1gegzniengki be eren 6 b als dur errath mit den Waffen in der Hand mir erpreßt. In Folge dessen überli Wi ichae ezniewait 18” h1. noe Ee caef überliefere ich den Michael Wiszniewski Krakau, den 25 Februar 1846. .“ 8 ann Tyssowski.
Jo Rogawski S. d. D.
Wien, 1. März. (Oest. Beob.) Die Re t ä
in Krakau haben, gleich nachdem die Kaiserl. Tenen h 8 8 hggeöö Uins „nationale Regierung
2 Inischen Republik“ errichtet, die noch a s in höchst schwülstiges Manifest an die belafhe n enselben Fäͤge hn welches von Ludwig Gorzkowski, Johann Tyssowski und Alexander Grzegorzewski, dann Karl Rogawski, als Secretair, unterzeichnet ist. 8 15 einem am 22. Februar Abends verfaßten Protokoll worin
ie Einsetzung obgedachter revolutionairen Regierung beschlossen wurde. geht deutlich hervor, wie tief angelegt der tolle Revolutionsplan ge⸗ wesen. „Am 24. Januar l. J.“, heißt es in diesem Protokolle. „übergaben Ausschüsse aller Verbindungen aus ganz Polen die Re⸗ gierungsgewalt in die Hände einer Behörde, bestehend aus fünf Per. sonen, welche, unter Zugabe eines Secretairs, aus dem Großher 8 thum Posen, der freien Stadt Krakau und ihrem Gebiete, aus b8. lizien, Rußland und der Emigration gewählt wurden welche Behörde sich dann durch die Wahl zweier Glieder, und zwar des Einen für das Kongreß⸗Polen und des Anderen für Lit⸗ thauen ergänzen sollte. Die erwählten Mitglieder und Se⸗ b cretaire haben die ihnen anvertraute Gewalt angenommen und soll⸗ ten sich vor dem 21. Februar (dem zum Ausbruche des Aufstandes bestimmten Tage) in Krakau versammeln, wie denn auch wirklich die 8 Mitglieder für Krakau und Umgebung, für Galizien und für die Emi⸗ gration sich vor dem Termine einfanden, während hingegen der Re⸗ präsentant des Großherzogthums Posen gefänglich eingezogen wurde und jener Rußlands, so wie der Secretair, am bezeichneten Orte noch nicht eintrafen. Endlich hat sich das für die Emigration erwählt mätslie, durch das Einrücken des österreichischen Militairs in Kratau . herasane ö gemacht, einstweilen Gränze
kußland und Polen. 88 Warschau, 28. Febr. Der heutige K T
berichtet: „In der Nacht vom 2ücen anf nn egenar t⸗ war die Stadt Siedlce der Schauplatz eines Ereignisses, welches nur nach Inhalt der eigenen Geständnisse der Urheber geschildert zu werden braucht, um die gänzliche Unvernunft und Sinnlosigkeit der Theil⸗
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