n, das sich mit keiner Thatsache begründen deren Mangel tadeln werden, am meisten Fall des Erfolgs als unnöthig bespöttelt, nicht verhütet worden wären, als deren Ur⸗ tretenem Erfolge ist ein Urtheil, wie er solche Auftritte
Maßregeln auf Gerücht hi ließ, hätten diejenigen, welche jetzt Sie würden sie im im Falle doch unruhige Auftritte sache dargestellt haben. vermieden werden konnte, leicht,
vorauszusehen?
m (s. Nr. 156 der Ein Mitglied machte en beider Kammern aufmerk⸗ Während in der ersten Kammer be⸗ der Regierung zu übersenden, wollte die n s. g. Deutsch⸗Katholiken hatte die Verleihung bür⸗ hatte diesen Punkt ganz allge⸗ der Hinweisung auf diese Unterschiede bemer ob von zweiter Kammer auch auf die ein Beschluß gefaßt Petenten durch tniß gegeben werden Redners dahin, daß daß jedoch bei gen, und da der Gegen⸗ der Beschluß zweiter Kam- Dieser wurde denn
Verhältnisse der s. g. Deutsch⸗Katholiken in Hildeshei .) betreffend, in Erwägung zunächst auf die Unterschiede in den Diese bestanden in Folgend vier Petitionen die Uebersendung der von de Erste Kammer ücklich benannt, zweite
Allg. Pr. Ztg
Nach einge wer aber war im Stande, wartenden Streitigkeiten und deren Wirthschaft zum Vogelgesang ge⸗ Befürchtung erschei⸗ er zu wissen, lag achung schien Anordnungen getroffen
schlossen war, alle zweite Kammer nur selbst ausgegangenen echte ausdr mein gehalten. Nach der Redner über die Frage, der protestantischen Bürger und der Katholiken solcher allerdings darin rotokoll⸗Auszug von
Für die höchstens zu er Verhütung schien die Ueberwachung der d, diese allein konnte als Schauplatz irgend einer Die Verbreitung einer Rauferei auf die Straße vorh außer dem Bereiche menschlicher Voraussicht. um so genügender, als auch die Militair⸗Behörde atte, die den Besuch des Vogelgesangs und Streitigkeiten verhüte Maß der den Behörden gewordenen Nachricht hinreich in der keine frühere Mißstimmung zwischen Bürgern hr seit langen Zei⸗ und der Garnison Aufforderung, angs von Seiten der höheren Es giebt freilich eil ihm ein Beweis des
Die Ueberw
daß auch den zuletzt genannten dem gefaßten Beschlusse Kenn lle. In der Sache selbst ging die Meinung des war der Beschluß erster Kammer zwe im Ganzen nicht sehr erheblichen Abweichun stand zu einer Konferenz sich nicht wohl eigne, mer anzunehmen sei, worauf er einen Antrag richtete. auch schließlich angenommen.
Großherzogthum Baden. genblatt enthält über die me folgenden, ohne Zweifel als amtlich zu betrachten
„Die entstellenden Berichte, welche über die am ehabten Unordnungen in öffentli osen Verdächtigungen Anlaß ga welche mit Unparteilichkeit den Hergang er der Gerechtigkeit und Billigkeit festhält, ni verbürgte Gerüchte ein klare Thatsachen und im 3u. lieber, für die Unschuld zu präsumiren, Markttage, Dienstag, den 5. Mai, Mannheim, war die hiesige Wirthsch Bürgerliche und Militairperso überfüllten Zimmern der Wirthschaft zu. zu einem Wortwechsel zwischen einem Tische daten und einigen Civilisten, der, anfangs beigelegt, neute und in Thätlichkeiten zwischen beiden Theilen überging. Soldat, wahrscheinlich Faschinenmessers, am Kopfe verwundet.
brachte nach einigen Tagen krank⸗ und der Verwundete starb welche nicht absolut tödtlich e und gehässige Dar⸗ Welt zu den seltenen ge⸗ u lesen war, verursachte ekanntschaft und Stand Ein heraus⸗
und für das nen in einer Stadt, und Soldaten Anlaß zu Besorgniß gab, in der vielme shien ein freundliches Verhältniß unter den Einwohnern Man hat sogar sich erlaubt, wenn nicht eine offene o doch eine Begünstigung des Vorg ch absichtliches Nichteinschreiten zu behar n, die auch den Redlichsten treffen, w möglich ist, und leider glauben Viele das gegen Andere aus⸗ gen, um sich vom Gegentheil zu vom Schuldlosen den Beweis der Unschuld. Es giebt Per⸗ voraus von der Richtigkeit ihrer zum Nach⸗ Namens Anderer vorgefaßten Meinun⸗ ß sie die Untersuchungen beschimpfen, Ansichten in den Gang derselben hinein inquiriren.
ihrem Gewissen verantworten, welche Ver⸗ affen läßt und aus parteiischen ahrheiten herleiten will!
ckmäßiger sein möchte,
Verdächtigunge Gegentheils un gestreute Bös überzeugen,
sonen, die sogar so sehr zum theil der Ehre und gen erfüllt sind, da
Das Mannheimer Mor⸗ Vorfälle in Mannheim uden Artikel:
25. Mai Abends statt⸗ chen Blättern gelesen wurden und zu ben, fordern dringend eine Widerlegung, zählt und den ersten Grundsatz cht auf einseitige und un⸗ sondern nur auf festgestellte Beweise des Gegentheils als für die Schuld. einem festlichen Tage für die aft zum Vogelgesange sehr stark be⸗ nen brachten den Nachmittag in den Ein unbedeutender Vorfall führte voll Unteroffizieren und Sol⸗ bald sich wieder er⸗ Bei diesen
hrerwähnten 8 9 e unbewiesen und verlan
sie eine Handlungsweise vor brechen und Verbrecher durch Gerüchte sch Vermuthungen und Kombinirungen unbestrittene W ch wer Thatsachen weiß, der trete auf und rede! Die Behörden wer⸗ gegennehmen und das Recht ungekränkt ÜUnwahr ist die Beschuldigung, daß Sub⸗ Keine einzige Thatsache berechtigte
Nachdem noch vor Beginn des Ruhe und Ordnung hergestellt und das ar, verlief jener Abend ruhig. bentenerlichsten Gerüchte in Umlauf elche die Besorgniß einzelner Es schien deshalb welche auf der einen Seite der Autori⸗ Erneuerung unruhiger Auftritte die anderen zur Berxuhigung der Die Gemeinde-Behörde, bot ihr eifrige Mitwirkung an und erleich⸗ eförderte damit den Wunsch der Staats⸗Behörde durch ihre ug der Dinge zu än⸗ tiger als sonst zur chungen benachrichtigten Keine weitere ernst⸗ Unruhestifter, die am Gefäng⸗ der wegen des Vorfalls wichen vor der moralischen Gewalt der Ge⸗ flichtung treu nachkam, versön⸗ Andere Anforderungen, durch die Auf⸗ Versammlung auf dem wurden vermittelt und beigelegt, und daß der bessere Theil der hiesigen chnete und ein⸗ des Muthwillens, der Ungezogen⸗ durch Kinder en untersten Schichten der hiesigen Ein⸗ So sind die ersten Tage und geben der Hoffnung Naum, daß in der Aengstlichen, wie die Hoffnungen etwai⸗ , und daß es dem Bestreben der weitaus Einwohner, im
Urtheil zu fällen, weifel und bis zum
den seine Mittheilungen gern ent walten lassen, gegen wen es sei.
ordinations⸗Vergehen vorgefallen seien. zur Ausstreunung eines solch Zapfenstreichs, also vor 9 Uhr, die Militair in die Kaserne zurückgekehrt w andere Morgen jedoch, an dem die a kamen, zeigte eine Gährung in der Stadt, w Ausbrüche des Unwillens und der Rache erwecken mußte. nothwendig, Maßregeln zu treffen, tät der Behörden für den Fall der nöthige Unterstützung verleihen, auf der aufgeregten Gemüther en Wunsche exfüllt,
en Gerüchts.
Thätlichkeiten wurde einem Spanner sen sich dieser bemächtigt hatte, anfangs für ungefährlich gehalten, hafte Erscheinungen des Gehirns hervor, leider am 7ten Tage nach der Verwundung, ewesen ist. Dieser Vorfall und mehr noch die unwahr ellung eines Ereignisses, das in keinem Orte der zählt werden kann, welche in öffentlichen Blättern z eine Aufregung unter den Personen, welche durch B den Betheiligten in diesem traurigen Vorfall zunächst standen. fordernder Anschlag in der Kaserne der hier garnisonirenden Infanterie I. Nr. 152 der Allg. Preuß. Ztg.) veranlaßte am Freitag, ne Anzahl Unteroffiziere und Soldaten, sich in die Wirthschaft von bürgerlichen Besuchern fast leer war. der zur Vorbeugung eines möglichen de der pünktlichste Gehorsam ge⸗
Die Wunde,
dienen konnten.
terte und b Maßregeln, so wenig als möglich den seitherigen Gar dern. Die Militair⸗Behörde wies die Mannschaft zei Rückkehr in die Kaserne an, öffentliche Bekanntma die Einwohnerschaft von der getroffenenen Vorsorge. liche Vorfälle trübten die Ruhe der Stadt; nißhause die Befreiung des am 5. Mai eingezogen wurde, meinde⸗Behörde, lich für die Ordnung zu wachen. regung hervorgerufen und Marktplatze und dem Gemeindehause, mit Anerkennung darf gesagt werden, Bürgerschaft sich durch ruhmwürdigen Ordnungssinn auszei zelne Störungen des Unverstandes, heit und Bosheit bekämpfte, junge Leute oder Personen aus d wohner noch bei der K ruhig und friedlich vergangen derselben Weise Befürchtungen nruhestifter getäuscht werden ehrzahl bildenden, rechtlichen und ordnungsliebenden Verein mit den Maßregeln und dem guten Willen der Behörden, gelingen und Nuhe und mit ihr die Ehre der Stadt Mann⸗ Mit Vergnügen fügen wir die gute Nachricht bei, daß daß kein Opfer des erzählten
zum Pogelgesang zu begeben, die Verhafteten sorderten,
Auf den Befehl eines Offiziers, Streites sie in die Kaserne wies, wur leistet. Bis zum folgenden Montag, den 25. Mai, fiel nichts mehr vor, was zu irgend welcher Befürchtung hätte Anlaß geben können. diesem Tage wurde von einem höheren, nen Ossiziere Inspection vorgenommen, und Seitengewehr bekleidet waren. Gegen Abend, wo die Mannsch ihres Dienstes entbunden war, zerstreute sie sich truppweise, theils in die theils spazieren gehend auf der breiten Straße und auch das Wirthshaus zum
die der übernommenen Verp
begleitet von zahlreicher
zu diesem Zweck hier eingetroffe⸗ weshalb die Soldaten mit Czakot
hiesigen Wirthshäuser, unbesonnene
den diese durchkreuzenden Planken, an denen Vogelgesang, ziemlich entfernt von de hinein ging eine Anzahl Soldaten, und eben so füllte sich die Wirthschaft nach und nach mit Gästen aus dem Bürgerstande. vom Freitag und ein dunkles Gerücht, vielleicht nur zuf vielleicht absichtlich genährt, als solle dies Händel werden, zog unter diesen Umständen eine Nähe der Wirthschaft und vergrößerte deren Be⸗ Soldaten fanden sich ein. Dies begann gegen und weder innerhalb der Wirthschaft, noch Nahen eines
r Kaserne, sich befindet. aserne versucht wurden.
Der frühere Vorfall ällig durch diesen Vorgang entstanden, e Wirthschaft der Schauplatz neuer Menge Zuschauer in die such. Auch Gruppen von Noch war Alles ruhig, vor derselben verkündeten Neckereien oder sonstige Vorfälle das bis etwa nach halb 9 Uhr plötzlich in der Es kann nicht unsere Absicht sein, ugehen, das durch eine umfang⸗ hergestellt werden muß. Genug, r nahm die Schlägerei im Vogelgesang ihren und in eine oder die Viertelstunde endigte sie.
werde, die Ordnung heim zu erhalten. alle Aussicht zu der Hoffnung vorhanden ist, unseligen Ereignisses vom 25. Mai fallen wird.“ In der Sitzung der zweite gesordnung zur Diskussion des B. Haupt⸗Staatsrechni Eisenbahnbetriebs⸗ nungen der Amortisations⸗ bahn⸗Schuldentilgungs⸗Kasse s wurde von dem Abg. Mathy erstattet. die Diskussion über die einzelnen Anträ 1) Die Haupt⸗Staatsrechnun den Rechnungs⸗Nachweisungen gefaßten Beschlüsse, Staatsrechnung für 1844 im Allzemeinen und vor⸗ bei den nächsten Nachweisungen n, wurden ohne Erinnerung ange⸗ nter Nr. 3 stellte aber die Kommission den Antrag, die von dem Großherzoglichen Ministerium des Innern unter und zufällige Ausgaben“ verrechnete Summe von g der Censurgeschäfte (in Konstanz 100 Fl., in Freiburg 300 Fl., 0 Fl., in Mannheim 200 Fl.) nicht zu genehmigen, ersuchen, dieselbe von dem betreffenden dama⸗ Ministeriums des Innern der Staats⸗ Dieser Antrag wurde zunächst von dem von den Abgeordneten von Itzstein, Brentano, Kapp, Schmitt v. M., Buhl, Berichterstatter lichen Vorträgen näher zu den sich sowohl die Kommission, als die einzelnen Redner stützten, stand darin, daß die Kammer durch Genehmigung dieser Ausgabe das In⸗ setzliches anerkennen würde, was sie aber gerade Von Seiten der Regierungs⸗Com⸗ daß diese Kammer Regierung werde sich künstig, auf andere Weise helfen.
n Kammer vom 5. Juni führte die Ta⸗ erichts der Budget⸗Kommission über die geschiedenen Verwaltungszweige (Post⸗, und Badanstalten⸗Verwaltung), sodann über die Kasse, des Domanial⸗Grundstücks und der Eisen⸗ ür die Jahre 1843 und 1844. Der Präsident eröffnete sogleich ge der Reihe nach. Die beiden g fur 1843 unter Bezug⸗
Ausbruchs, die Schlägerci ihren Anfang nahm. in die Einzelnheiten eines Ereignisses einz reiche Gerichts⸗Untersuchung erst genauer
ingen und die aus
nach halb neun Uh und verbreitete sich fast gleichzeitig auf die Planken andere der benachbarten Straßen. Nach etwa einer Von Seiten der dabei betheiligten Militair⸗Personen wurde in und außer dem Vogelgesang bei den entstandenen St Säbeln und Faschinenmessern gemacht und denschaft kein Unterschied mehr gezogen,
Neugierde herbeigeführt waren der Soldaten zu messen. bewaffnet, griffen zu dem Nächsten Besten, handelten einige Militair⸗ mit den ihnen abgenommenen Waffen. kommend, wurde von mehreren Burschen angefallen, wurde aber herausgeworfen und den Mißhandlung Die Folge dieser schweren gefährliche Verwundung von drei hiesigen Bürgern, Bürgersohnes und mehrere kleinere Verletzungen, d bedürfen. Ein 17jähriger Zögling der Gewerbssch Steinwürfe angegriffenen Patrouillen⸗ verwundet und siel auf der Flucht auf den Leib. ntersuchung nicht einmal ärztliche Hülfe bedürfen, so können en der eingetretenen Unterleibs⸗Entzündung nur aus dem Fall Von den Soldaten wurde einer (der von der ch verwundet, ein Korporal bedarf der ärzt⸗ destens der ärztlichen Ueberwachung. Ergebnisse, öffentlicher Blätter bleiben und sind allerdings
Der Bericht
ersten Anträge: nahme auf die bei
so wie 2) die Haupt⸗ behaltlich der Prüfung im ch als richtig anzuerkenne
reitigkeiten Gebrauch von den bei der einmal entfesselten Lei⸗ ob die Umstehenden blos durch oder durch die Lust, ihre Kräfte mit denen betheiligten Civilisten, so weit bekannt, nicht sie warfen mit Steinen und miß⸗ zeln in die Hand fielen, Ein Soldat, von der Eisenbahn flüchtete sich in ein Haus, seiner Verfolger auf der Ausschweifungen war die die leichtere eines jungen ie der ärztlichen Hülfe nicht ule wurde von der durch Bajonnetstichen Da die Stiche nach der
der Ziffer na
Personen, die ihnen ein Titel 19 „Verschiedene
750 Fl. für Besor⸗ in Heidelberg 15 sondein die Regierung zu ligen Vorstande des Kasse ersetzen zu lassen. Abg. Richter unterstützt und
Straße preisgegeben.
Mannschaft mit 2
motiviren gesucht. Der Hauptgrund, auf
ärztlichen U
chrecken folgen. Eisenbahn gekommene) gefährli lichen Hülfe, ein anderer min leichtere Verletzungen sind vorhanden.
auch weit unter den entstellten Erzählungen namentlich noch keinen Todesfall nach sich gezogen haben, Indessen ist es unrecht, ihnen eine Bedeu⸗ welche sie durchaus nicht haben, nämlich sie irgendwie, von ung es auch geschehe, mit politischen uns auf eine Verbrechen und auf das Verschulden der Theilnehmer vom Militair⸗ oder Civilstande einzulassen, ist doch so viel offenbar und durch die sicherste Erkenntnißquelle, der Charakter des ganzen unheilvollen Drama's nur in der Annahme rklichen oder verfaͤlschten Herausforderung zu Streithän⸗ deln und der Erörterung über den Tod eines Kameraden liegt, und daß, nachdem diese Motive den Anfang zu den Ereignissen vom 25sten hervor⸗ die folgenden Vorfälle durch die aufs höchste gesteigerten Leiden⸗ die keine Unterscheidung zwischen Schuld und Unschuld mehr kann⸗ Die Stimmung, welche und eine nur entfernte Thatsachen enthaltende zur Ueberwachung der Ruhe und Ordnung des Vogelgesangs aufgestellt worden war.
stitut der Censur als ein ge bisher stets bestritten hätten. missaire ward entgegen für die Censur Gelder bewillige, und die da die Censur nun einmal gesetzlich bestehe, Allein wenn die Kammer auch für die Zukunft solche Ausgaben nicht ge⸗ l die bereits verausgabte Position nicht streichen und werde insbesondere von dem Antrage, lichen 750 Fl. sich von dem früheren Innern ersetzen zu lassen, Umgang nehmen müssen. von besoldeten Censoren in den gi Censors besonders in der letzte tend zugenommen, beruhe auf einer umsichtigen Verwaltung des Ce freieren Bewegung der Presse selbst.
das Censurgeschäft in den Kreis der Polizei⸗ man aber ein sehr guter Polizei⸗Beamter sein, ten, die eine umsichtige Handhabung der Censur erfordert, in genügendem Vorzugsweise sei es eine allgemeine höhere Bildung, erheblich sei dann ohne Zweifel die it Geschäften über⸗ Beamten keine Zeit müsse es dann natürlich vor⸗
gesetzt, man erwarte nicht,
im höchsten Grade betrübend. tung beizulegen, welcher Seite und in welcher Richt Verhältnissen in die geringste Verbindung zu bringen. Ohne
nähere Beurtheilung der vorgefallenen
nehmige, so könne sie doch woh
Vorstand des Ministeriums des Die Aufstellung das Geschäft eines
ößeren Städten, wo Zeit an Wichtigkeit und Umfang bedeu⸗ guten Gründen und liege in dem Interesse nsor⸗-Amtes, ja im Nach den bestehenden Verordnungen Nun lönne ohne gerade die Ei
durch Thatsachen, belegt,
Interesse einer
Maße zu besitzen. welche diese Function verlange; Betrachtung, daß die Polizei⸗Beamten gewöhnlich m Im Drange dieser Geschäft zu einer umsichtigen Erwägung lassen,
kommen, daß er, um der Verantwortlichkeit auszuweichen, das, was ihm auf den ersten Blick unzulässig erscheine, streiche. auch behaupten, daß, seitdem diese Censur an Schärse im Allgemeinen nicht zugenommen, theil abgenommen habe, wie der mit den früheren genugsam beweise. gleich anfangs nur als ei rung, den Censoren gegenüber, ganz freie Han werde die Sache nochmals in Erwägung ziehen. Was endlich den Antrag auf Erstattung der 750 Fl. betreffe, so sei er ganz unpraktisch, da der vorige Präsident des Ministeriums des Innern in der Ueberzeugung des
ten, sich so tragisch, als geschehen, entwickelten. vor jenen Vorfällen herrschte, Anzeige hatten verursacht, daß eine Polizei⸗Mannschaft in der Nähe Allein die Plötzlichkeit des Auftritts, der in dem Zeitraume von höch einer Viertelstunde anfing und endete, die schnell und zahlreich ver⸗ sammelte Volksmenge, machte eine Einwirkung derselben unmöglich. Von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt, eilten die Civil⸗ und Militair⸗Behörven zum Einschreiten herbei. Es ist unrecht, wenn man den Behörden Nachlässigkeit im Einschreiten bei einem Vorfall vorwirft, der eben so plötzlich sich entwickelte, als verlief. Für die Ungeduld der Wartenden verlaufen freilich die Mi⸗ bis zum Erscheinen der Hülfe so langsam, daß sie selbst dürftigste Ein billiges Urtheil muß nachher eintreten, Befangenheit des Augenblicks gewichen ist. Jedermann muß an⸗ erkennen, daß hier die Behörden so schnell als möglich auf dem Kampf⸗ Auch an Vorsorge hatte es nicht gefehlt.
häuft sind. e, die dem
Mit Recht dürfe man Maßregel in Vollzug gesetzt worden, die sondern im Gegen⸗ Inhalt der neuesten Blätter im Vergleich Die ganze Maßregel sei übrigens ne widerrufliche bezeichnet worden, die der Regie⸗ Die Regierung
für allzuviel halten.
platze erschienen, Auffallende
Rechts gehandelt, eine freiwillige Rückerstattung daher weder verlang erwartet werden könne. Einen anderen Weg aber einzuschlagen, we
zum Ziele führen, da jeder Richter bei einer etwanigen Klage nie Ersatz erkennen dürfe, so lange nicht durch den Staatsgerichtshof dan sei, daß eine nicht verfassungsmäßige Handlung wirklich vorliege. A
Q
chem Sinne sprachen noch die Abgeordneten Trefurt, Jungha
Knapp, Vogelmann und Andere. Bei der Abstimmung wum, der Antrag der Kommission unter Nr. 3 mit großer Stimmenmehthe genommen.
Kurfürstenthum Hessen. In der Sitzung der k schen Stände⸗Versammlung vom 5. Juni eröffnete der Prif nach Verlesung des Protokolls der letzten Sitzung, daß der tags⸗Kommissar die Anberaumung einer geheimen Sitzung ni worauf die öffentliche Sitzung sofort geschlossen und zu einer gie geschritten wurde.
Herzogthum Holstein. Nach amtlichem Verzeichn finden sich auf der kieler Universität gegenwärtig 207 Stu Davon sind 99 aus dem Herzogthum Holstein, 77 aus dem e thum Schleswig, 7 aus dem Herzogthum Lauenburg, 2 aus de gen dänischen Staaten und 22 aus anderen Ländern. Cs sich 62 der Theologie, 74 der Jurisprudenz und 36 der Ma
Freie Stadt Hamburg. Am 6. Juni ereignets Hamburg bei dem Neubau der St. Petri⸗Kirche ein höchst he der Vorfall, indem durch den Einsturz zweier Bogen mehrere bei beschäftigten Arbeiter zu Schaden gekommen sind. Dem men nach, sind im Ganzen vier Personen erschlagen, sechs sähn fünf leicht verwundet worden.
2 Braunschweig, 6. Juni. Von der Direction derß Münchener Feuerversicherungs⸗Gesellschast wurde der auf die Lande gefallene Antheil an dem von der Gesellschaft im Jazn erzielten Gewinne mit 771 Rthlr. 27 Sgr. vor kurzem zur gung der Herzogl. Regierung gestellt.
Mittelst Cirkular⸗Reskripts des Herzogl. Ober⸗Appellak richts vom 30. April d. J. sind die sämmtlichen der Ober⸗. dieser Gerichtsstelle untergebenen Gerichte, so wie sämmtliche Prokuratoren und Advokaten, denen die Praxis in den hiesine den gestattet ist, angewiesen worden: vom ;sten d. M. an resp. zu den Konzepten gerichtlicher Verfügungen und zu richtlichen Eingaben, so wie zur Ausfertigung solcher Des welche bestimmt sein können, Theile gerichtlicher Akten zu n. sich keines anderen Papiers, als eines solchen zu bedienen, 1 im unbeschnittenen Zustande nicht mehr als 14 ¾ Zoll in der und 9 ¼ Zoll in der halben Breite des Bogens enthält, m Verwarnung, daß alle Eingaben auf Papier von größeren sionen ohne Weiteres zurückgegeben werden. Die Erfahrn nämlich ergeben, daß aus den gegenwärtig vielfach coursivende schiedenartigen Dimensionen des Schreibpapiers mancherlei nich erhebliche Nachtheile für die unbeschädigte Erhaltung der zu de richtlichen Akten einzureichenden Dokumente und sonstigen En hervorgehen.
An die Einführung⸗der Gasbeleuchtung in unsere Restd hat man verschiedentlich gedacht, es geschahen auch von mehren wärtigen Gesellschaften Anerbietungen, ohne jedoch zu Ziele zum Es wird daher beabsichtigt, zu jenem Zwecke hier eine Actien⸗ schaft zu bilden. In einer am 2ten d. deshalb stattgehabte sammlung wurde der Plan dazu mit vielem Beifalle aufgene sämmtliche Anwesende haben sich mit einer über die Erwartung Zahl von Actien dabei betheiligt und zugleich ein Comité von;
in Aegypten von ihren Agenten erforschen lassen und si 3 Akademie der Medizin 8eg eines hö“ an ae diese Ermittelungen hin schlage das Ministerium vor, die Kammer möge beschließen, daß Post⸗Dampfschiffe von Konstantinopel mit einem Sanitäts⸗Beamten an Bord den neunten Tag nach der Abfahrt für quarantainefrei anerkannt und Kauffahrer, welche Sanitätsbe⸗ amte an Bord nähmen, eben so behandelt werden sollten. kein solcher Beamter am Bord befunden, würden fünf Tage Qua⸗ ant Von Alcexandrien sollten Schiffe mit Sa⸗ nitätsbeamten am zwölften Tage, ohne dieselben nach einer Quaran⸗ taine von sieben Tagen freie Praktika erhalten. Waaren sollten wie d ehan d Natürlich wären das nur Bestimmungen für unverdächtige Schiffe; die verdächtigen unterlägen anderen. Auf diese Art würde der Aufenthalt geringer als in Triest sein. Ende des Jahres hoffe er die neuen Anordnungen in Kraft zu sehen. Die Budgets⸗Kommission nahm darauf ihr Amendement zurück, verwahrte sich aber gegen jede Zustimmung zu den ministeriellen Vor⸗ Herr Thiers schloß sich dieser Verwahrung an und lud alle Verantwortlichkeit für das Vorzunehmende auf die Minister. Die 349,000 Fr. wurden dann bewilligt.
Der Courrier frangais berichtet, daß mehrere in der Nähe
von Veracruz angesiedelte Franzosen wiederholten Mißhandlungen und Angriffen auf ihr Leben und Cigenthum ausgesetzt seien daß der französische Konsul diesem Benehmen kein Ziel zu setzen vermöge und daß die dort stationirten zwei Briggs, welche längs der Küste kreuzen sollten, die Franzosen auch nicht hinreichend zu schützen im Stande wären. „Zu Anfang der heutigen Börse fand bei sehr lebhaftem Geschäft eine steigende Bewegung in sämmtlichen Effekten statt. Uhr jedoch wichen die Notirungen. aus Portugal seien schlimme Nachrichten eingetroffen. Die Notirun⸗ gen waren am Schluß sehr angeboten.
a und in den Umgebungen nach allen Seiten hin ent⸗ zu Jahr neue Landhäuser, geschmackvolle Villen mit die Chausseen
jis der Dün n von Jahr ütigen Garten⸗Anlagen; 1 gestrecken vorüber, welche sich stets mit neuen Häuser⸗Reihen und wenige Jahrzehende dürften vergehen, so wird mit der steigenden Bevölkerung und mit der immer sorgfäl⸗ en Benutzung des Bodens die düstere Farbe der Sandberge ver⸗ linden, welche gleich unheimlichen und ungemüthlichen Ueberbleib⸗ einer minder freundlichen Vorzeit an die Kriege und Belagerun⸗ erinnern, die das Stadtgebiet umkreisten und die Bebauung der
Höhen und Flächen zu einer unsicheren, dem Kolonisten b Jetzt, wo die äußere Ruhe längst erhergestellt und ein mehr als dreißigjähriger Friede sicherer Bürge Verheißungen der Zukunft ist, wird die Ansiedelung, welche sich Jahrzehnden den Sandhügeln am linken Düna⸗Ufer und an der en Düna zugewandt
Irland. .. önene vom 4. Juni. eröffnete heute seine Sitzungen wieder. Es stand die zweite Verl
der Tarif⸗Bill auf der Tagesordnung, die vom Grafen von dsang Der Herzog von Richmond trug zwar als Amendement vor, daß das Haus die Bill erst nach sechs Mona⸗ ten zum zweitenmale verlese, indeß schien es ihm mit seiner Opposi⸗ tion so wenig Ernst, daß die Bill nach kurzer Debatte ganz ohne Abstimmung die zweite Verlesung erhielt.
London, 5. Juni. Heute früh ist Ibrahim Pascha auf dem französischen Dampfschiffe „Gomer“ zu behabe „See und dann in Portsmouth gelandet.
Deas Gerücht, als habe die Regierung der Vereinigten Staaten die Vermittelung Frankreichs und England in dem Streite mit Mexiko in Anspruch genommen, hat sich nicht bestätigt. Morning Herald, das Ministerium sei zu dem Beschlusse gekom⸗ men, der Regierung der Veremigten Staaten sowohl, wie Mexiko, die Vermittelung Englands anzubieten, auch sei dieser Beschluß be⸗ reits den hiesigen Repräsentanten der betreffenden beiden Staaten
Großbritaniern
füheen an Oberhaus. Das Oberhaus
Jahr zu Jahr housie beantragt wurde.
rantaine zu halten sein.
g lockenden Aufgabe machten. Reisende behandelt werden.
nächstbelegenen, Dagegen meldet der
Schutze dienenden Höhen, unkten gesehen, traurige Gefühle erweckt, niederkämpfen. Wie 1 Jahr zu Jahr anders und günstiger gestaltet hat, eibt auch hier noch in der nächsten Umgebung der Stadt ein „Terrain zu erobern übrig, während die Kultur des Stadt⸗ imonial⸗Gebiets, im steten Fortschreiten begriffen, neue unerwar⸗ gesultate liefert. Unsere Vorstadt⸗Anlagen, seit dreißig Jahren unverrückte Augenmerk einer sorgfältigen und thätigen Verwal⸗ gewähren in dem freundlichen Grün des Frühlings und dem zvollen Kranz von Baumgruppen, 1 tt umzieht, ein alljährlich in verjüngtem Maßstabe wiederkehren⸗ Bild der glücklichen Verschmelzung des historischen Grundes Bodens mit der Gegenwart durch das kunstlose Band der Na⸗ Wie oft ist der Name des Marquis Paulucci in dieser Be⸗ iug mit gerechtem Danke ausgesprochen worden, und wie sehr nwir uns dessen, das ihm zu seinen Lebzeiten votirte Monu⸗ bei Seite gesetzt zu haben, da er sich ein bleibendes Gedächt⸗ in den Herzen gegründet hat.“
einst feindlichen Versu⸗ kahler Gipfel, von
ieles sich von
mitgetheilt, und es werde mit dem Schiff „Caledonia“ dem britischen Gesandten in Washington, Herrn Pakenham, die nöthige Vollmacht übersandt werden, der Regierung der Vereinigten Staaten das Ver⸗ mittelungs⸗-Anerbieten zu machen; desgleichen sollen Maßregeln ge⸗ troffen werden, der mexikanischen Regierung das Anerbieten so bald wie möglich zukommen zu lassen.
Nach Angabe der Liverpool Times hat die Assekuranz⸗Com⸗ pagnie in Liverpool am Dienstag ihre Prämien für britische, nach New⸗York oder New⸗Orleans bestimmte Schiffe auf 25 und 35 Shilling und für amerikanische sogar auf 60 und 105 Shilling ge⸗
Als Ursache wird die Furcht vor mexikanischen Kapern ange⸗ geben, eine Besorgniß, welche die Liverpool Times für nur er⸗
tet 3 genei Sie macht bemerklich, daß die einzigen zugänglichen mexikanischen Häfen im Meerbusen von Mexiko, Veracruz und Tampiko, von amerikanischen Kriegsschiffen so eng blokirt würden gehalten werden, daß Kaper von dort nicht auslaufen könnten, und daß überdirs die Vereinigten Staaten mit einer Reihe von Nationen Verträge hätten, welche den Unterthanen jener Nationen jede Betheiligung
an dem Kriege mit den Vereinigten Staaten, also auch die Annahme von mexikanischen Kaperbriefen oder den Dienst auf mexikanischen Kapern, un⸗ tersagten; diese Nationen seien: Frankreich, England, Spanien, Bra⸗ silien, die Niederlande, die columbischen Staaten, Peru, Bolivien, Chili, Dänemark, Preußen und Schweden; was aber die mexikanische Marine selbst betreffe, so sei dieselbe bekanntlich zu unbedeutend, um zu Freilich seien auch in New⸗York die Asse- kuranz⸗Prämien nach dem merxikanischen Meerbusen auf 4 ½ pCt. ge⸗ stiegen, aber wenn wirklich Kriegsgefahr dadurch gedeckt werden sollte,
so wäre eine solche Prämie offenbar zu niedrig, und der Ansatz er⸗ kläre sich daher einzig und allein aus dem Wunsche, die Gelegenheit, Geld zu machen, bestens zu benutzen.
Die Vermuthung, daß der amerikanische Konsul in Liverpool, General Armstrong, ein alter Militair und Kriegsgenosse Jackson's, von seiner Regierung deshalb abberufen sei, um ihn gegen die Mexi⸗ kaner zu verwenden, wird von der Liverpool Times jetzt für Dieses Blatt behauptet, persönlich die friedlichen Beziehungen zwischen England und den Ver⸗ einigten Staaten erhalten zu sehen wünsche, sei nach Amerika abgereist, um die letzten Vorschläge des britischen Ministeriums in der Oregon⸗ frage zu uͤberbringen, und wo möglich seine Regierung zur Annahme derselben zu vermögen.
O'Connell hat in der Repeal⸗Versammlun
der die Ringmauern der Es verbreitete sich das Gerücht,
x Paris, 5. Juni. Der General⸗Prokurator erhielt EE“ heute vor dem Pairshofe unmittelbar nach dem Namensaufrufe der . Er selbst erklärte gleich anfangs, weniger die ver⸗ schiedenen Anschuldigungen entwickeln, als die Thatsachen zusammenfas⸗ sen zu wollen. Er hebt zuerst das vereinzelte Dastehen des Angeklag⸗ ten, im Kontrast zu den früheren Prozessen aus gleichem Anlasse, her⸗ vor. Die Schuldigen scheuten sich damals nicht, sich ihres Verbrechens zu rühmen, wegen des Zwecks, den sie dabei verfolgten. Dem jetzigen Attentat schienen die politischen Leidenschaften durchaus fremd. Wenig⸗ stens scheine dies aus dem Geständnisse und den Berufungen Lecomte's selbst hervorzugehen. Ob dies die Wahrheit sei, werde ohne Einfluß auf das Urtheil der Pairs bleiben. Jedenfalls sei zu wünschen, daß die ver⸗ abscheuungswürdigen Doktrinen nicht mehr so abscheuliche Früchte brächten und nicht mehr durch ihre Kundgebungen dem Gesetze und der ganzen Gesellschaft Hohn sprächen. erzählt die Thatsachen, die dem Verbrechen vorangingen, und schildert die Ruhe des Königs im Augenblicke der Gefahr. den Gedanken zu seinem Verbrechen erst zwei oder drei Monate vor der Vollbringung gefaßt zu haben. desselben zu beweisen.
Pairs das Wort.
Warschau, 6. Juni. Gestern gegen Abend musterte Se.
stät der Kaiser in Gesellschaft Sr. Königl. Hoheit des Prinzen hreußen auf dem Ujasdower Platz die dort aufgestellten Kavallerie⸗ enter, unter denen sich auch das so eben aus Biala angekom⸗ Abends besuchten die anwesenden chem die „Tochter des
Husaren⸗Regiment befand. Herrschaften wieder das Theater, in wel ments“ aufgeführt wurde.
,„„““ Se. Majestät der Kaiser von Rußland hat, lnerkennung der ausgezeichneten Aufnahme santin in den Häsen von Toulon und Algier, dem Vice⸗Admiral din den Weißen Adler⸗Orden und den Contre⸗Admiralen Parse⸗ nd Rigodit das große Band des St. Annen⸗Ordens verliehen. Außer⸗ hat der Kaiser noch drei Commandeur⸗Kreuze des letzteren für die iten zu Toulon, welche während des Aufenthalts des. Großfür⸗ daselbst den Dienst bei Sr. Kaiserl. Hoheit gehabt, zur Verfü⸗ dee Königs gestellt, welche von Ludwig Philipp dem Komman⸗ des Var⸗Departements, Herrn Galinier, dem Unter⸗Präfekten koulon, Herrn F. Duchatel, und dem Hafen⸗Direktor Herrn von dy zuerkannt worden.
Gestern Abend um 6 Uhr wurde die öffentliche Sitzung des zhofes, nachdem die Pairs eine Zeit lang bei verschlossenen Thü⸗ über das zu fällende Urtheil berathen hatten, wieder aufge⸗ Kanzler verkündete den Ausspruch des hohen Ge⸗
Paris, 6. Juni. in Betracht zu kommen.
des Großfürsten Der General⸗-Prokurator
Lecomte versichere,
Das reiche hin, den Vorbedacht 1 Der Redner sucht denselben aus allen Schrit⸗ ten desselben darzuthun, indem er dieselben kritisch durchgeht. Zufall sei dem Verbrechen durchaus fremd, Alles sei wohlüberlegt geschehen, der angebliche Groll auch nicht das einzige Motiv zu dem Auch Wahnsinn des Angeklagten könne man nicht vorschützen. Lecomte sei vollkommen seiner Sinne, seines Geistes mächtig, sesten Sinnes und Charakters in allen seinen Handlungen stets gewesen, was der Ausdruck in seinem Testamente beweise, daß man seiner Handlung die ihm am wenigsten ungünstige Auslegung
unbegründet erklärt. der General, der
Verbrechen gewesen.
zu Dublin die erste
sonen erwählt. Subscriptionslisten nebst den vorläufigen Boehlipafes,
gen liegen bei denselben bereit, und es steht von dem Eraahj der Bewohner Braunschweigs mit Recht zu hoffen, daß ssch diesa einem so gemeinnützigen Unternehmen zahlreich anschließen midrd
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 4. Juni. Vom Kaukasus ist dit richt hier eingegangen, daß zwischen dem 27. und 28. April mit einer starken Heeresmacht die Sunscha in der Nähe vong Kitscha überschritt und dann weiter, den Terek passirend, sich große Kabardei warf. Der General⸗Lieutenant Freitag, daß früher über Schamil's Rüstungen Kunde erhalten hatte, machtes seinem Detaschement auf den Weg und erreichte noch an de Tage spät Kasak⸗Kitscha. Als er hier sab, daß der Feind! bereits überschritten habe, folgte er am 28sten ihm nach, w. einige Male dessen Nachhut und bewerkstelligte, als Schamil passe von Tscherek bei Naltschik Halt machte, ganz in dess feine Vereinigung mit dem General⸗Major Fürsten Golizin! schik. „Mehrere Kabardinzen“, heißt es in den Berichten, entweder weil sie gezwungen wurden, oder aus Leichtgläube Schamil über, die vornehmsten Fürsten jedoch blieben uns treu! anderen auch die Ataschukins und Messostoffs. Ale Schamil und erfuhr, daß' unsere Truppen von allen Seiten herbeieik ihn zu umzingeln und ihm den Rückweg abzuschneiden, nicht einmal von den Völkern auf der rechten Flanke, deuen Aufruf zugeschickt hatte, die Antwort ab, sondern verließ in von dem 7. auf den 8. Mai seine Stellung, und zwar so daß General⸗Lieutenant Freitag seinen Abzug nicht bemt daher ihn auch nicht sogleich verfolgen konnte. Schamil warf s zurück über den Terek, unweit des Minarets, verfolgt und g. von dem Detaschement des Obersten Baron Möller⸗Sachonch den Kosaken des Obersten Ilinski. General Nesteroff rüstet sch: wladikawkasischen Seite her, den Uebergang des Feindis un Junscha zu verhindern. Dieses fehlgeschlagene Untenm sucs Schamil sowohl in Dagestan als auch auf der rechten Fen Schaden bringen; ohne etwas auszurichten, hat er viet venn gebüßt, seine Schwäche offenbart und weiter nichts gethan, 2 er die Kabardinzen, die ihm trauten und von ihm gezwungs Wohnungen verließen, ins Verderben stürzte.“
Nach einem Schreiben aus Dubossary hat es dort an, und die drei vorhergehenden Nächte stark gefroren, so daß dal⸗ überall mit einer Eioskruste belegt war, eine Erscheinung, die Jahreszeit in jenen Gegenden zu den unerhörten Dingen Die schönen Fruchtgärten, die zwischen Dubossary und Oont Tausenden das Dniestr⸗Ufer bedecken, standen zu jener ej in voller Blüthe. Alle Hoffnungen auf einen reichlichen E. somit vernichtet. Auch der Weinstock hat vom Froste gelitten
Dr. Ludwig Gutmansthal ist als österreichischer Ke Odessa und Dirigirender des dort befindlichen österreichische ral⸗Konsulats und der östereichische Konsular⸗Agent in Belg⸗ laus Negrutsch, als österreichischer Vice⸗Konsul in jener Sich erkannt. b 3 Aus Riga schreibt man: „Reisende, die unsere Stadt 98 zig Jahren gesehen haben, würden sie in ihrer jetzigen Ge⸗ 7 wieder erkennen. Sie hat an Umfang gewonnen, weitlãuße tieen des Weichbildes sind zum eigentlichen Stadtgebiete eine Menge von Fabriken und anderen gewerblichen Eta umgiebt die äußere Gränze der Pallisaden, welche vo der Vorstädte im Jahre 1812 dieselben einschloß · Auf
E1“
1 der dahin lautet, daß Lecomte, als ei At e die Person und das Leben des Königs F butermörder verurtheilt wird; Lecomte soll im Hemde, bloßen nund mit einem schwarzen Schleier über dem Haupt zum Richt⸗ egeführt und nach Verlesung des Urtheils sofort hingerichtet Diesen Morgen hieß es, Lecomte habe erklärt, nicht um gdigung von der gegen ihn ausgesprochenen Todesstrafe nach⸗ In diesem Fall, glaubt man, würde seine Hin⸗ ig am nächsten Montag erfolgen. Das Journal des Débats glaubt, daß die Deputirten⸗ er ihre Arbeiten gegen den 16. Juni und die Pairs⸗Kammer die nin den letzten Tagen dieses Monats beendigt haben wird. jesem Falle würde die Auflösungs⸗Verordnung fünf oder sechs später veröffentlicht werden, und die allgemeinen Wahlen würden August statthaben. der neueste Armeebericht
und Ursache unterstellen solle, und daß diese Ursache seinem Andenken Schu⸗ 1 Der Redner entwirft am Schlusse seines Requisitoriums ein Bild von dem Unheil, welches das Gelingen des Attentats, der Tod eines theuren Monarchen, den die Nation sich gewählt, der seinen Muth, sein Genie, seine Einsicht ihrem Glücke, der Befestigung der Institutionen des Landes weihe, hervorgebracht Schließlich trägt er auf Anwendung des Artikel 886
“ “ eine Lobrede auf die en Patriotismus O'Brien's zu halten, ja, er beantragte nun selbst, dem „Märtyrer“ zu Ehren ein öffentliches Festmahl stalten und ihn in Prozession in Dublin einzubringen, was genehmigt Im Verlaufe der Verhandlungen erwähnte O'Connell auch der Stellung des Ministeriums, Irland gegenüber, und erkannte die Wohl⸗ thaten an, welche es dem Lande durch seine zweckmäßigen Maßregeln in Betreff des obwaltenden Nothstandes erwiesen und durch die von Lord Lincoln angezeigten, auf die Pachtverhältnisse bezüglichen drei Bills wegen Gewährung von Entschädigung für Verbesserung des Pacht⸗ landes, wegen Abschaffung der Ausweisungen in Fällen, wo keine Pacht⸗Kontrakte vorhanden sind, und wegen Herabsetzung der Stem⸗ pelsteuer von Pacht⸗Kontrakten, noch zu erweisen gesonnen; dagegen aber erklärte er nochmals seinen festen Enschluß, Alles daran setzen zu wollen, um die irländische Zwangsbill zu vereiteln, und erwirkte den Beschluß der Versammlung, daß alle der Repeal⸗ und der Whig⸗ Partei angehörenden irländischen Parlaments⸗Mitglieder aufgefordert werden sollen, sich im Unterhause einzusinden, um die Annahme jener Maßregel zu bekämpfen.
In einer gestern gehaltenen Versammlung der 2 3 ika⸗ nischer Fonds wurden die durch den Ir2 Murphy, vorgelegten Vorschläge wegen der oft erwähnten Fonds Konversion vorgenommen. Sie gehen in der Hauptsache dahin daß sowohl die Aktiven als die Deferred Bonds in neue 5proc. Stocks umgewandelt werden sollen, und zwar in der Art, daß die Inhaber der Aktive Bonds für jede 100 Pfd. neue Stocks, zum Betrage von 90 Pfd., die Inhaber der Deferred Bonds und Debentures für jede 100 Pfd. nur 60 Psd., und die der Aktiven überdies eine der drei Als verstärkte Sicherheit für die Zine⸗ zahlung der neuen Stocks ist der Ertrag der Tabackspacht und der Senhe. angewiesen.
Die Times spricht sich in einem Artikel ausführlich ü 1 Eisenbahn⸗Speculation aus und bedauert, .e.en — Auflösung der Gesellschaften so wenig Erfolg gehabt. welche jetzt schon bis zu gewissen Stadien vom Parlament gutgehei⸗ belaufen sich auf 70 Mill. Pfd., n nach würden Bahnen bis auf 100 Millionen Kosten genehmigt wer⸗ en. Es sei aber hohe Zeit, einzulenken und wohl zu erwägen, daß hier eingeschritten werden müsse, damit nicht neues Unheil entstehe. „Es ist durchaus unmöglich“, sagt das genannte Blatt, „daß Bahnen bis zum Belauf von 100 Mill. Pfd. ohne unheilvolle Resultate un⸗ verzüglich begonnen werden können. Es muß hier eine Auswahl nach bestimmten Maßregeln stattfinden. — Maßregel Anzeige gegeben,
zum Schutze dienen möge. harakterfestigkeit und
haben würde. des Strafgesetzbuches an.
Herr Duvergier, Vertheidiger Lecomte's: Das Gesetz wolle, daß selbst der geständige, seiner Schuld überwiesene Verbrecher einen Sollte aber der Vertheidiger nur unnütze Worte In Veseh Falle G 8 blos das Erbarmen
ber er kenne seine Pflicht, wolle di Thatsachen darstellen, wie er sie beobachtet, Lae ehg seinem -. Nach langen Konferenzen mit ihm habe er sich gefragt, ob derselbe wirklich bei gesundem Sinne sei. Nach reiflicher Erwägung wolle er sagen, was zu Gunsten des Angeklagten spreche. Der Redner entwirft eine Skizze des Lebens und der militairischen Laufbahn Lecomte's, zeigt seine ehrenvollen Zeugnisse, unter anderen Dann untersucht er die Motive Lecomte's Er habe allerdings nicht unter dem Einflusse einer entschiedenen Monomanie gehandelt, aber doch sei eine gewisse Er sei von einem unüberwindlichen Der Kommissions⸗Bericht des Pairohofes
in zu wollen.
Vertheidiger habe. vernehmen lassen? des Pairshofes anflehen.
ren Lichte schildern. der . des Marschall Bugeaud ist vom be ni, datirt aus dem Lager bei Sidi⸗Ali⸗Ben⸗Aischum. darin versichert, die letzten Feuerheerde der großen Insurrection erloschen; alle Stämme in den Bezirken der Warensenis und ahara hätten sich unterworfen; Frankreich sei mächtiger in ‚als vor der jüngsten, so glücklich bestandenen Krists. t schließt aber mit folgender Nachschrift: „welche mir so eben über das zugeht, was in der Deira vor⸗ in ist, verzichte ich, wenigstens für den Augenblick, auf die Ein⸗ g der Truppen zu Tenes, von wo ich nach dem Westen zu (gedachte. Ich lasse die Mannschaft zu Orleansville, bis ich r unterrichtet sein werde über den Stand der Dinge an d . Ich für meine Person kehre nach zurück, wo ich am 26. Mai eintreffen werde.“ u 30sten berichtet: positive Nachrichten in Betreff Abd el Kader's im Lager heneral Jussuf zu Kuriruk eingetroffen. del⸗Amur, welche mit der Versolgung der Spuren des Flüch⸗ beauftragt waren, haben gemeldet, daß sie ihm bis El⸗Haud⸗ 1 an der marokkanischen Gränze und auf der Linie von esctvin gelegenen Punkte, gefolgt wären. Erschöpfte Pferde, ene Kavalleristen wurden allenthalben auf dem Wege, den er Die Verbindung des Ex⸗Emirs mit Mustapha vr⸗ wird ohne Zweifel nun stattfinden. ein dem Dschebel⸗Amur, unter dem Kommando Messaud's, 8 Die France algerienne be⸗ enfalls, daß Abd el Kader südlich von Lalla⸗Magrnia nach b zurückgekehrt sei, wahrscheinlich um die Trümmer seiner Sie „Wir sind der Mei⸗ vr. nun der Fall einträte, von dem Kaiser Muley Abd el eirine rasche und aufrichtige Mitwirkung zu verlangen, wenn jeind eine feste Zuflucht in dessen Staaten sucht.“ Budgets⸗Kommission der Deputirten⸗Kammer hatte zu dem nevon 349,000 Fr. für Sanitäts⸗Anstalten eine Verminderung sie R Fr. beantragt, als Zeichen der Unzufriedenheit darüber, Regierung nichts zur Reform der Quarantaine⸗Gesetze thue. ster des Handels berief sich dagegen auf den Widerstand, ie als noch nicht ausreichend von der Kammer betrachtete „ die im Mai vorigen Jahres erlassen worden, deshalb Die ganze dortige Sanitäts⸗Behörde Sie bestehe aus sachkundigen und „ und man habe sie nicht anderen Sinnes Es sei daher die Einsetzung eines neuen Sanitäts⸗ Regierung habe gleichzeitig die Frage
das des Obersten Argout. zu seinem Schritt. „In Folge der Verrücktheit an ihm offenbar. Groll beherrscht gewesen. selbst bezeuge diesen Geisteszustand des Angeklagten. der Verzweiflung hätten ihn irregeleitet. Frau Watelle, die ein Lese⸗Kabinet halte, gehe hervor, das er kein
affiches.
Kapitalisirung seiner
Die Exaltationen Aus der Erklärung der
arokkanischen Gränze.
ehrenhafte fälligen Dividenden erhalten.
algerien nothwendig war, Redner geht nun
Einige Leute aus dem Zustand Lecomte's
Augenblicke des Ver⸗ Beständig war er im Zustande einer konvul⸗ Die Aussage seiner Hauswirthin, der Frau
Gegen Jedermann habe er sich in dieser Art benommen, die Restaurateurs Spitzbuben, die Pariser Feige, die auch seine Gesten waren nicht die eines Der Redner erinnert an
moralischen brechens und vorher. sivischen Ueberreizung. Cauchois, bezeuge dies.
daß die Maßregeln zur Die Bahnen, Franzosen Diebe genannt; J e s, eese Mannes, der bei gesundem Verstande sei. die Verfolgungen Lecomte's gegen Herrn von Sahune. Lebensgefahr, wendete sich an den Polizei⸗Präfekten, der Lecomte zur Aber dieser leugnete jede derartige Drohung, dann zeigte er sich ungefügig, als man ihn mit Androhung ernster Maß⸗ Als man ihn aber auf das Unwürdige seines Be⸗ nehmens aufmerksam machte, einen Greis zu verfolgen, der sich nicht vertheidigen könne, vergoß er einen Strom von Thränen, gestand sein Unrecht ein und drohte wirklich Herrn von Sahune nachher nicht Ein Brief Lecomte's an seipe Schwester, des Todes seiner Mutter geschrieben, zeige seine Empfindsamkeit, sein In einem anderen Briefe aus früherer Zeit sage er würde sein Blut für den König geben. . ger auch die moralische Seite Lecomte's entwickelt, wendet er sich an die Milde und Mäßigung der Pairs.
Der General⸗Prokurator Hebert bekämpft darauf die Argu⸗ Vertheidigers, 1 lt. Lecomte erklärt, er habe nichts beizufügen. bünen müssen geräumt werden, die Debatten werden als geschlossen erklärt und der Angeklagte hinausgeführt schlossenen Thüren. . “
ht, angetroffen Die größte Ruhe Dieser, in
euen — Chefs dieses T Rede stellte.
regeln warnte. Lord Fitzwilliam hat von einer wonach mit allen Bills vor der dritten Verlesung innegehalten werden sollte, damit sie dann als ein Ganzes in Erwägung gezogen würden, und damit das Parlament inzwischen die statistischen Data und Prinzipien zu dieser großen Vermehrung gewinne; dies oder etwas Aehnliches muß geschehen. Landes muß erprobt oder ermittelt werden, bevor wir unbesonnen ihm eine Last aufbürden, die so weit über seine Fähigkeiten hinausgeht.“ Den Zeitungen von Hobart⸗Town zufolge, wünschten die dorti⸗ gen Kolonisten riue Repräsentativ⸗Versammlung, zu deren Erlangung sie eine Petition an die Regierung gerichtet hatten. Aus den Berichten der Armengesetz⸗Kommission ergiebt sich, daß im abgelaufenen Jahre die Auswanderung von Armen nicht so zahl⸗ reich als in früheren Jahren gewesen, weil im Innern mehr Arbeits- noͤth Nach Neu⸗Südwales und dem Vorgedirge der uten Hoffnung wurden arme Personen auf Regierungskosten ge⸗
vieder zu sammeln. Sie sügt hinzu:
1834 aus Anlaß Die Kraft des
Nachdem der
lle gefunden habe ihre Entlassung ge eb werthen Münneen *
8 nöthig g
wiederholt.
räth bei ge⸗ bedarf noͤthig war.