u bewirken suchen möge.“ Antrag aus und stellte Verbesserungs⸗Antrag: eines zweiten Schienengleises kurhessische Landes⸗ von 235,794 Rthlr., ersuchen wenn nach den Ver⸗ endigkeit eines dop⸗ Dieser Verbesserungs⸗An⸗ 3 des Kommissions⸗Antrages be⸗ t der Kammer.
Juli zu einem
eeignete Verhandlungen 3
Minden durch prach sich gegen
Ein Mitglied zu Nr. 1 die Anlegung
von Hannover veranschlagte edoch, den Bau ers en des Verke pelten Gleises trag, wodurch auch Nr. seitigt wurden, Die zweite Kammer kam in ihrer ersten Beschluß über die Westbahn,
n, von der Regierungs⸗ entlich der, daß dafür ein⸗ für a Millionen Thaler ausgesetzt werde.
der Bahnstrecke
beginnen zu lassen, hrs die unabweisliche Nothw
ich herausstellen sollt 2 und Nr. Billigung der Majoritä Sitzung vom 9. deren Bau sie bewilligte, jedoch ion abweichenden Bedin⸗
unter gewisse 2 llemal eine feste Summe
gungen, nam von etwa 8
In der Sitzung der zweiten Kam⸗ zunächst von mehrer en waren, der Abg. Kapp da rage oder einen Antrag 3 in der jüngsten Zeit stattge Mittheilung
Großherzogthum Baden. mer vom 10. Juli nahm, Petitionen übergebe er bemerkte, nicht vielmehr um über wiederholte, striche in der Landtags⸗ schickte sich hierauf zu einer langen Präsidenten mit der Aeußerung i Irrthum sein, da er Abg. Peter au
en Abgeordneten
owohl eine F. fundene Censur⸗ zu machen. die jedoch alsbald von dem der Redner müsse
es sei die Dis⸗
Zeitung eine
interbrochen wurde, zu glauben scheine,
ohne Zweifel im f Einführung der Preßfreih
kussion der Motion des Tagesordnung, Zeitersparniß Antrag zu stellen Geh. Rath in⸗ für allemal bei der Augenblick die Ta⸗ brochen werden könne. erkläte der wenn die Geschäftsord⸗ de damit zur Tagesordnung ge⸗ 3z Berichts über die Wahl des 24sten Nr. 192 der Allg. Pr. Ztg.). Ettlingen zwei Petitionen ein⸗ Partei ausgehend, die stattge⸗ ndig erklärte und für die Pe⸗ über den von dem Abg. Bren⸗ n Folgerungen beschwerte. aren und der Abg. Bren⸗ nahm der Präsi⸗ Vice⸗Präsi⸗ erklärte, daß ört habe; die Stimme der Lei⸗ mworden; sie müsse hinaus, Er beklagte, d sprach nach näherer Be⸗ beachtet werden möchten. arauf gegründete Bean⸗ d, erörterte der Redner die Gründe, früher für die Beanstandung bestimmt Eidesabnahme und die ebenfalls behaup⸗ auen Prüfung der Untersuchungs⸗ nicht begründet Abgeordnetenw nen That⸗Um⸗
eder eine Frage noch einen er Regierungs⸗C dergleichen Angelegenhei Motion des Abg. Peter vorbringen möge, da ja zum Nachtheil der G n Widerspruch der Abg. Welcker u ammer sei verloren,
beschränken, da er ja ohnehin w beabsichtige. Eben so bemerkte d
Bekk, daß man doch
eschäfte unter
Präsident, die Ehre der K nung verletzt werde, und nämlich zur Diskussion de Wahlbezirks oder von Ettlingen Alsbald nach Eröffnung der Sitzung waren aus ekommen, wovon die eine, von der Oppositions⸗ abte Untersuchung für man tenten Akten⸗Einsicht verlangte, tano erstatteten Kommissions⸗ Nachdem die beiden P tano die ihm gemachten Vorw dent Mittermaier, der den Pr denten Rindeschwender überlassen, schmerzlichem Gefühl die P denschaft sei in die K hier nur die Stimme der C
„Rastatt (vgl.
gelhaft und unvollstä die andere aber sich Bericht und desse etitionen verlesen worden w ürse zurückgewiesen hatte, äsidentenstuhl an den ersten das Wort und
etitionen angeh ammer gerufer Berechtigkeit gehört w etitionen überhaupt eingekommen seien, un Wunsch aus, daß dieselben nicht weiter ahl in Ettlinge geordnetenwahl, übergeh heit der Ka
gründung den Auf die Hauptfrage, die Urw standung der Ab welche ihn und die Mehr hätten; es wären die ange tete Bestechung gewesen. Akten gehe nun aber hervor, somit ein Grund zu w Schließlich erläuterte der stände und kam zu der Folgerung, sprechen müsse, die er denn Sinne sprach der Abg. Christ, von Soiron, Untersuchung
n und die d
Aus einer gen daß jene Anschuldigungen eiterer Beanstandung der Redner die einzel sein Urtheil auf Gültigkeit aus⸗ itrag brachte. In gleichem Abgeordnete, als Peter,
Berichterstatter unvollständig darzustellen
I., Litschgi, Allgemeinen nich auch die einzemen thats ichte darzustellen,
nicht vorliege.
förmlich in Ar wogegen andere
Stößer, Schaaff und t blos die geführte Unter⸗ ächlichen Verhältnisse und wobei insbesondere
Die Abgeordneten Junghanns Bader rechtfertigten d sondern suchten gen in ihrem wahren L aff durch Akten⸗Auszüge eben so sehr den artei vorgebrachten Anschuldigunge nwirkungen der liberalen Raths auseinandersetzte. Nach batte schritt die Kammer zur Abstimmung, räsidenten Mittermaier auf Gültig⸗ heit angenommen und
Vorfälle in Ettlin der Abgeordnete Scha der gegen die die unbestreitbaren, namentlich mehrerer Mitglieder de einer vierstündigen lebhaften De und es ward der Antrag des P keit der Wahl mit an darauf die Sitzung geschlossen.
Großherzogthum He heit der Prinz K Kindern trafen
konservative P verwerflichen Ei s Gemeinde⸗
Partei und
sehnlicher Stimmenmehr
und bei arl nebst Gemahlin Königl.
Großherzogl. Ho 11. Juli von Schlo
und den Prinzlichen bach in Darmstadt ein.
Nach der im lkerung des oldenbur⸗ r (500 mehr als 1841), die Stadt Eutin 2794 oder mit der Garniso
Oldenburg. Zählung beträgt die nthums Lübeck 21,517 Einwohne
Großherzogthum d. J. vorgenommene 2 gischen Fürste wovon auf
rg. Die bekanntlich vor kurz’ amburg⸗Altonaer Telegraphen⸗Linie sche Gebiet ausgedehnt
Freie Stadt Hambu aven verlängerte H
nach Bremerh Juli auch auf das oldenburgi
ist seit dem 13.
Oesterreichische Monarchie.
Wie man vernimmt, beabsichtigt der Kai⸗ die Abreise dahin Der Tag der sten von Metternich
sehene Hindernisse eintre⸗
Wien, 12. Juli. serl. Hof, den Mon wie es heißt,
at August in Ischl zuzubringen; Ende dieses Monats erfolg Abreise Sr. Durchlaucht des Staats⸗K gswart soll, wenn nicht unvorherge 20. Juli festgesetzt sein.
Die erwähnte Bekanntmachung Gewerbefreiheit lautet: Kaiserlich Königlichen v das beifolgende ( zweige bekannt gema stelle mit der K. K. allgemeinen nehmens noch fortan aus besondere lichen Rücksichten auf Gewerbe un Alle übrigen in diesem Verzeichnisse nich bedürfen als freigegeben Verleihung, und ihre Ausübung Aufstellungs⸗ und des Gebietes von Triest, Kundmachung vom 24. Sep⸗
nach Köni ten, auf den in Betreff der Erweiterung der hung auf das hohe Dekret der vom 23sten v. M. wird mitgetheilte) Verzeichniß der Erwerbs⸗ on der gedachten Hof— flogenen Einver⸗
„Mit Bezie ereinten Hof-Kanzlei gestern bereits cht, welche in Folge des v Hof⸗Kammer gep n polizeilichen oder sonstigen öffent⸗ d Besugniß beschränkt zu bleiben t erscheinenden Be⸗
Gewerbs⸗ ist nur bedingt durch Standortes
schäftigung gewählten (mit Ausnahme der wo die bezüglichen Bestimmungen der tember 1845 zu gelten haben) durch Einbeziehung in die E in welch ersterer Beziehung von den politischen Behörden und Beschwerungsfällen durch alle Instanzen zu entscheiden ist, ob nd inwiefern die Wahl des Standortes irgend einem Bedenken un⸗ Es bleibt die Pflicht der politischen Behörden, feste Hand daß bei dem Eintritt einer freien Beschäftigung die rück⸗ s’ derselben bestehenden Polizei⸗Sanitäts⸗ oder soꝛ G lichen Rücks versteht es Erwerbszweige
2 onstigen öffent⸗ ichten auf das genaueste beobachtet werden. selbst, daß an Orten, wo rücksichtlich dieser freien allenfalls noch Zünfte oder Innungen bestehen, die⸗
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selben noch fortan unbeschadet jener Freigebung in der Art Geltung haben, daß, wer sich in dieselbe einverleiben lassen will, sich die dazu erforderlichen Bedingungen gefallen lassen muß.“
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 9. Juli. Se. Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist im besten Wohlsein im Palast zu Peterhof ein⸗ getroffen.
Den Wirklichen Staatsräthen Leib⸗Medikus Markus und Ehren⸗ Leib⸗Medikus und Konsultanten Mandt ist, als Beweis des Kaiser⸗ lichen Wohlwollens und der Erkenntlichkeit für die Sorgfalt und den rastlosen Eifer, mit dem sie im Verlaufe der glücklich beendigten Reise der Kaiserin um die Herstellung der Gesundheit Ihrer Majestät be⸗ müht gewesen sind, Ersterem der St. Wladimir⸗Orden 2ter Klasse und Letzterem der St. Annen⸗Orden erster Klasse verliehen.
Aus dem Kaukasus sind folgende Nachrichten vom 22. Juni hier eingegangen: 8—
„Nach dem mißlungenen Streifzuge in die Kabarda sammelte Scha⸗ mil, um seinen Einfluß wiederherzustellen, neue Schaaren in der Tschetschna und der auchowschen Gemeinde und hoffte, indem er mit beträchtlichen Streitkräfren an der Sunscha, im Gebiete der Kumychen und am Terek operirte, über einzelne Abtheilungen unserer Truppen Erfolge zu erringen und die uns unterworfenen Stämme aufzuwiegeln.
Den letzten Nachrichten zufolge, hatten jedoch diese Anschläge des Feindes der oͤffentlichen Ruhe nicht nur das von ihm gewünschte Resultat nicht, sondern die Bergvölker mußten ihre Verwegenheit abermals theuer büßen. b
Am 5. Juni in der Frühe jagte zum Commandeur des grebenschen Kosaken⸗Regiments, Oberst⸗Lieutenant Sußloff, ein Expresser aus der schel⸗ kosawodschen Staniza mit der Nachricht heran, daß eine zahlreiche feind⸗ liche Reiterschaar bei Akbulat⸗Jurt stehe. In Folge dessen zog Oberst⸗ Lieutenant Sußloff aus Tscherwlennaja nach Amir⸗Adschi⸗Jurt, setzte so⸗ dann, indem er berechnete, daß, gemäß der Disposition des General⸗Lieute⸗ nants Freitag, die unter dem Kommando des Obersten Baron Müller Sakomelski stehende Kolonne ihm in kurzer Zeit zu Hülfe herbeieilen könnte, mit einem Theil seiner Kosaken über den Terek und stürzte sich, ehe noch seine Leute Alle das rechte Ufer erreicht hatten, mit 7 Ossizieren und 82 Mann Kosaken dem Feinde entgegen.
Nachdem er darauf etwa 8 Werst dahingejagt war, entdeckte er die auf den Kurganen aufgestellten feindlichen Pikets; rasch indessen umzingelten zahlreiche Haufen Gebirgsvölker die Hand voll Kosaken. Zwischen einer schimpflichen Flucht und einem ruhmvollen Tode war hier die Wahl nicht schwer. Die Kosaken säumten nicht, sie schlachteten ihre Pferde mit den Dolchen und errichteten aus deren Leichnamen sich eine Brustwehr; 1500 Tscheischenzen umringten sie, aber wie viele und heftige Angriffe diese, von ihren Naibs angetrieben, auch gegen sie unternahmen, die Grebenzen hiel⸗ ten sich standhaft und streckten durch ein wohlgezieltes Feuer die Vordersten der verwegenen Angreifer nieder. In diesem heißen und denkwürdigen Kampfe, der zwei volle Stunden währte, fielen 5 Kosaken, verwundet wur⸗ den 49, so wie auch sämmtliche Offiziere mit Ausnahme des Oberst⸗Lieute⸗ nants Sußloff und des Heeresältesten Kamkoff, der zweimal Kontusionen erhielt.
An diesem Kampfe nahm auch der verabschiedete Garde⸗Capitain Cha⸗ statoff, der auf seinem Gute unweit der schelkosawodschen Staniza lebt, Theil und blieb unversehrt. Die Kosaken nennen ihn die Avantgarde der russischen Gutsbesitzer. Er eilte auf die Nachricht, daß der Feind erschie⸗ nen sci, ins Gewühl und feuerte die Kosaken unablässig an, indem er mit iynen während des ganzen Verlaufes des Kampfes allerlei Späße trieb.
Mittlerweile waren bei dem anhaltenden Feuer beinahe alle Patronen schon verschossen. Zur letzten Vertheidigung vor dem rühmlichen Tode be⸗ fahl Oberstlieutenant Sußloff, die Pistolen und Dolche in Bereitschaft zu setzen; schon fielen die Schüsse auf Seiten der Kosaken seltener, schon wur⸗ den die Angriffe der Tschetschenzen immer heftiger, da erschien die Hülfe zur rechten Zeit. ³ Nach zweistündigem Kampfe wandten die Bergvölker in zerstreuter Flucht sich gegen Amir⸗Adschi⸗Jurta hin, von woher der Sauräd⸗Chorun⸗ schi Gruniäschin mit einer kleinen Anzahl Kosaken herangesprengt kam. Gleich darauf erschien von der Seite der Festung Kurin her ein Detasche⸗ ment von drei Compagniren Infanterie nebst zwei Geschützen und 60 Mann Kosaken, unter dem Befehl des Oberst Lieutenants Maidel, der die Tschet⸗ schenzen mit Gewalt zwang, ihm den Weg zu öffnen, endlich war auch Oberst Baron Müller⸗Sakomelski, der von Umachan⸗Jurta zum Wahlplatz heranzog, nicht mehr weit. Als so die Bergvöller sahen, daß die Hand voll Grebenzen gegen alle ihre Angriffe Stand hielt, von allen Seiten aber rus⸗ sische Truppen heranzogen, sie zu vernichten, da zerstreuten sie sich und flo⸗ hen eilig in die Gebirge.
Diese rühmliche Heldenthat wird dem Gedächtnisse der Tschetschenzen lange eingeprägt bleiben, die Enkel der jetzt lebenden grebenschen Kosaken aber werden mit Stolz ihren Kindern den Platz zeigen, wo der tapfere Oberst⸗Lieutenant Sußloff mit 80 Braven erfolgreich einen hartnäckigen Kampf gegen eine zwanzigfach größere feindliche Uebermacht bestand.
Drei Tage später überfiel ein zahlreicher Haufe Tschetschenzen, beglei⸗ tet von zwei Geschützen — wahrscheinlich um den bedeutenden, ihnen zu⸗ gefügten Verlust zu rächen und auf Geheiß Schamil's und seiner Naibs — bei Alchan⸗Jurt das 5te Bataillon des dagestanschen Infanterie⸗Regiments, das, gefolgt von einer Kanone, aus seinem früheren Standquartier der Festung Kosak⸗Kitscha nach der Festung Temir⸗Chan⸗Schura zog. Die Dagestaner jedoch, angefeuert durch das Beispiel des tapferen Oberst⸗Lieu tenants Kostyrka, eines echten kaunkasischen Veteranen, schlugen kaltblütig alle Angriffe des Feindes ab. Fünfmal griffen die Tschetschenzen zu ihrem Säbel, aber jedesmal empfing sie das Fußvolk mit dem Bajonet und das Geschütz mit Kartätschen.
Nach einem beträchtlichen Verlust an Todten und Verwundeten be⸗ schränkte der Feind endlich seine Operationen darauf, aus der Ferne ein Artilleriefeuer zu unterhalten; er floh aber, als er die aus Grosnoje her⸗ anziehenden Kosaken und die denselben solgende Infanterie bemerkte, über die Sunscha.
Außer diesen beiden Ueberfällen wagten andere Haufen der Gebirgs⸗ völker, auf mehreren Punkten die Kordonlinie zu durchbrechen und beun⸗ ruhigten das gegenwärtig am Flusse Jarü⸗ ck⸗Su wegen des daselbst beabsichtigten Festungs-Baues aufgestellte Detaschement, so wie auch die Truppen, die aus der Festung Wnesapnaja zur Bedeckung der Fourageure entsendet waren. Bei allen diesen Unternehmungen wurde der Feind aber zurückgeschlagen und erlitt größeren oder geringeren Verllust.
Während so Schamil erfolglos alle seine Kräfte anstrengte, die Ver⸗ luste in der Kabarda auf der linken Flanke der kaukasischen Linie wieder gut zu machen, begann General⸗Major Nesteroff ungestört die Arbeiten zur Befestigung einer dritten Staniza an der Sunscha unweit Kosak⸗Kitscha; in der ganzen Landschaft von der Sunscha bis zum Schwarzen Meere hin blieb nicht allein Alles ruhig, sondern auch zwei Stämme der jenseits des Kuban wohnenden Völkerschaften unterwarfen sich unserer Regierung.
Der Kommandirende der Truppen auf der kaukasischen Linie, General⸗ Lieutenant Sawadowski, empfing auf seiner letzten Reise nach Laba, Ende Maus, von den Baralajen die Versicherung ihrer Unterwerfung, und die Abadsechen von Dscheget⸗Gibel fraten, 74,000 Seelen stark, dem großen Stamme dieses Volkes bei, der sich bereits im Winter unterworfen hatte, und leistelen gleichfalls den Eid der Treue. Beim General⸗Arjutant Bud⸗ berg am Ost⸗Ufer gehen gleichfalls Bitten von verschiedenen Stämmen und angesehenen Familien ein, die theils unter russische Botmäßigkeit, theils in friedliche Beziehungen mit uns zu treten wünschen und eine Zusammenkunft dieserhalb nachsuchen, und man darf überhaupt hoffen, daß die mißlungenen Unternehmungen Schamil's gegen die Kabarda für uns am Kuban, von der Küste des Schwarzen Meeres an, die Ruhe in einem Grads herstellen werde, wie sie bisher in diesen Gegenden unbekannt war.
Der Ober⸗Befehlshaber hat, nachdem er Temir⸗Chan⸗Schura ver⸗ lassen, begleitet vom General⸗Lieutenant Fürsten Argutinski, den größten Theil Süd⸗Dagestans, Akuta, Zudachar, Kasikumych, Kurach bereist, sodann über Achta, Kuba und Baku besucht und ist durch Schemacha und Nucha am 13. Juni nach Tiflis zurückgekehrt, von wo er morgen sich wieder weg und nach Wladikawkas begeben wird.“
Ueber die in Rybinsk eröffnete Dampfschifffahrt wird in der
Moskauischen Zeitung berichtet: „Am 19. Juni traf zum ersten⸗
zem Beifall aufgenommen wurde, erörterte die Grundprinzipien sei⸗ ner fünftigen Verwaltung. Sie verdient insofern eine nähere Be⸗ gchtung.
„Meine Herren“, sagte der Lord, „am vergangenen Montage geruhte qhre Majestät, mich zum Handkuß zuzulassen als erster Lord des Schatzes; eute erweisen Sie mir die ausgezeichnete Ehre, mich als Vertreter dieser toßen Stadt zu wählen, der Metropolis des Handels nicht allein in die⸗ hm Reiche, sondern der ganzen Welt. Solche Ehre erfüllt mich mit ankbarkeit, aber zugleich auch mit Bangigkeit; denn ich wage es nicht zu chaupten, ob ich der mir auferlegten Pflicht auch vollständig gewachsen in. Aber in allen Fällen kann ich sagen, im Rückblick auf die Maßregeln, liche ich stets vorgeschlagen, auf die Grundsätze, welche ich stets vertreten und ausdas Votum, das ich immer abgegeben habe, daß ich hier dastehe, um jene Maß⸗ tgeln in Ausführung zu bringen und denjenigen Prinzipien Leben zu geben, durch ie ich stets in meinen Handlungen bestimmt worden bin. Als Sie mir um erstenmal die Ehre erwiesen, mich zur Wahl als Kandidat für diese fadt einzuladen, erklärte ich sogleich, daß, nach meinen Ansichten, das
anze System, Zölle zu Schutzzwecken zu erheben, fehlerhaft und ungesund
male das in Rybinsk erbaute vortreffliche Dampfschiff dort ein. brachte am Schlepptau eine Ladung von 150,000 Pud Mehl und! zu seiner Fahrt von Samara, stromaufwärts, 16 Tage gebrauk Die Vortheile, die eine durch Dampfschiffe vermittelte Verbindn mit den abwärts an der Wolga gelegenen Gouvernements und sonders für den Transport des Getraldes haben würde, waren; der unternehmenden Kaufmannschaft der Stadt Rybinsk zwar se lange erkannt, doch hatten mancherlei Bedenken die Ausführung dahin einschlagenden Pläne bisher zurückgehalten, so namentlich Besorgniß, daß bei den zehlreichen Untiefen in dem Strome, z. B. bei Gustomäsoff und Owsänikoff (in den Gouvernements 8 stroma und Jaroslaw) die Passage für Schlepp⸗Dampfschiffe während größeren Hälfte des Sommers unmöglich sein könnte. In dies Jahre jedoch ist, Dank der Beharrlichfeit und dem Eifer des dortig Ehrenbürgers Kausmann Timofejew, endlich der erste Versuch gemat In Rybinsk hatte sich eine Actien⸗Gesellschaft gebildet, durch weitß
ungefähr eine halbe Millien Rubel Banco aufgebracht wurden. 8 i, daß, da wir eine große Schald abzutragen und große Flotten und ließ einen geschickten Ingenieur aus Holland kommen, kaufte eine tüzf beere zu unterhalten hätten, es allerdings recht sei, Steuern aufzulegen, tige Maschine mit Hochdruck im Auslande und baute ein großes eie zm jenen Verpflichtungen nachzukommen und die übrigen nöthigen Erfor⸗ nes Dampfschiff, das sie Anfangs April von Rybinsk nach Samw hemisse zu bestreiten; — aber daß Steuern aufgelegt werden sollten, um schicke. Dort wurden eigens dazu hergestellte flache Böte, 58 Fn bine Klasse auf Kosten der anderen zu bezahlen, um, statt die Staatskasse lang und 5 Faden breit, mit der oben angeführten Quantität M. bereichern, 82. chen von Individuen zu füllen, erklärte ich unbedingt beladen, diese vom Dampfschiffe ans Schlepptau genommen und! weine Ungerechtigkeit und die Abschaffung solcher Steuern für nothwen⸗
. E — vbi Auch zeigte ich die Ungerechtigkeit solcher Einrichtungen welche ver⸗ demselben, wie erwähnt, in 10 Tagen nach Robinsk gebracht. inderten, daß hier ein Mann in England, der ein Kleid fabrizire, dasselbe
cher Fahrten sollen im laufenden Sommer vier ausgeführt werden, egen einen Scheffel Weizen, den ihm ein Mann aus Amerika bringe, frei
5 austauschen könne. Das waren die Grundsätze, die ich damals verkündete,
ranukhkrel ch. und zu deren endlichem Siege ich Ihnen jetzt Glück zu wünschen so glück⸗
Paris, 11. Juli. Am Montag war Se. Königl. Hoheit Iich bin. Meine Herren, ich habe niemals versucht, noch werde ich es ver⸗
Kronprinz von Bayern zum Diner bei der Königlichen Familit suchen, min “ die mitt mir waten, das Verdienst und die Ehre
Neuilly. hneanen, weich Zeen gedannea; viemen efan e E 2 22„ 2 7 32 4 8 4* 8 8
Der König hat dem russischen Admiral Lütke das große Lu Unterhause vorenthalten, und namentlich Herrn Billiers Spitze,
der Ehrenlegion verliehen. 8 pelche das Prinzip, nach welchem die Frage entschieden werden sollte, vor
Die neugeborene Tochter der Prinzessin August von Sachse pas Parlament gebracht haben; ich werde nicht die Ehrenbezeugung unter⸗
Koburg⸗Gotha wurde am Donnerstag Abend in der Kapelle 0 assen, welche denen im Lande, mit Herrn Cobden an der Spitze, ge⸗
Palastes von Neuilly getauft und erhielt die Namen Marie Adelig ührt, welche die Philosophie des sreien Handels vom Himmel her⸗
Amalie Klotilde. bgebracht und alle ihre Kräfte aufgewandt haben, um das ganze Der Sidele will wissen, daß bei dem Zusammentritt der ner volk dieses Landes mit dieser Wahrhrit zu durchdringen. Auch werde ich Kammer am 17. August keine Thron⸗Rede stattfinden werde; üict so murrköpfig sein, Sir R. Peel auch nur ein Theilchen der ihm schul⸗ ⸗ E“ e „„ igen Ehre zu verweigern, da er von Zeit zu Zeit seine Handels Maßre⸗ Ministerium denke auf diese Art jede politische Debatte zu verhinde sen orbrachte, denn ich erkenne die Energie, die Geschickl‚ 2 . Die Erwu Präsde llein aber werde die Frage n vorbrachte, ) erkenne die Energie, die Heschic lichkeit und die Die Erwählung des Präsidenten allein er Frage Pbartlichkeit an, mit welcher er sie durchs Parlament brachte. Was die scheiden, und wenn die vereinigten Oppositionen ihren Kandiden Ferdienste derjenigen (der Whigs) anbetrifft, welche in den Jahren 1839 Dufaure oder Dupin den Aelteren, durchsetzten, so sei die Niedemna ind 1840 diese Grundsätze versochten und ihr Budget von 1841 auf diesel⸗ des Ministeriums groß genug, um es zum Rücktritt zu zwingen. hen zu basiren versucht haben, so muß ich es Anderen überlassen, darüber Verisication der Wahlen werde ebenfalls zu einer politischen Debel in Urtheil zu fällen; so viel aber ist gewiß, daß alle Bemühungen Einzelner sühren und die Untersuchung über Wahl⸗Corruption, welche die d n alle Bestrebungen der Legislatur den Sieg nicht errungen haben wür⸗ position zu beantragen nicht ermangeln werde, dürfte ebenfalls 1 öG nicht 6 W“ . gesunde Sinn des Kabinets⸗Frage gefaßt werden. Wenn alle Wahlen verifizirt u eehatag gegenen düne EC111““ W Präsident, Vice⸗Präsident und Secretaire gewählt seien, werde! ahn Russell fort, „was sich noch vor kaum anderthalb Jaͤhren begeben König die Kammern nicht schließen, sondern nur bis zum 15. Jam t, wenn ich an die großen Versammlungen denke, welche damals gehalten prorogiren. unden, an die heftigen, von Invectiven strotzenden Reden, welche man Die Fregatte „Gloire“ wird Herrn Lapierre, den Nachfolger pnals hörte, und hn ich doznt 88 ruhig die große Maßre⸗ Admirals Cecile, nach dem chinesischen Meere bringen. der Aufhebung der Getraidegesetze im Oberhause und Unterhause de⸗ Der französische General⸗Konsul Levasseur zu Haiti, der sich! tirt und, von der Majorität in diesen Häusern genehmigt, zum Gesetze
gen des Zwistes mit der Republik auf eine Fregatte zurückgeze voben worden ist, 8 8 ic. nicht Kicign, um so viel mehr das 88 be⸗ hatte, hat sich durch den Gesundheits⸗Zustand seiner Frau veranle 1““ er Meinung Einiger für mich ein, Gegen⸗ 1 ,; ohl der Bewunderung als abgöttischer Verehrung gesehen, wieder ans Land zu gehen und nach Port⸗au⸗Prince zut soll, nämlich den Geist der britischen Verfassung. Beim zukehren. Man findet dies sehr auffallend und glaubt, die haitstblick der allgemeinen Gährung wurde ich unwillkürlich an die Behörden würden sich nun nicht gerade beeilen, den französischen Müsenwerle unseres Landes erinnert. Dort findet man große Kessel hörden Genugthuung zu leisten, indem der Konsul durch die Rücttzpll geschmolzenen Eisens, glühend von Hitze und in Massen, daß sie zur nachzugeben scheine. Bernichtung des ganzen Gebäudes, in dem sie sich finden, hinzureichen schei⸗ Das Journal des Debats enthält Folgendes über die Ne hen; aber diejenigen, welche den Glüh⸗Prozeß leiten, verstehen es, die gierungsvorgänge in Rom: „Da die aus sechs Kardinälen h IETT“ g “ stehende Regierungs ⸗Kommission sich über 9 Schaden leidet, und endlich, wenn der Prozeß vollendet ist, wird aus waltung einzuführenden Reformen nicht einigen konnte, so hatz tothen, glühenden Masse vielleicht das Triebrad in einer Fabrik, oder sich, so zu sagen, aufgelöst. Die Mitglieder, welche dem Statu g pflugschaar auf dem Acker, und alle Gahrung, alle Gluth⸗ Alles, was anhängen, sind ausgetreten, und zwar zur allgemeinen Befriedigug dem Läuterungs⸗Prozesse gefährlich schien, wird zum Mitte!, Wohlfahrt Die Kardinäle Gizzi und Amati haben den Sieg davongetragen, aßd Segnungen aller Art überall unter dem Volke zu verbreiten.“ Nach der Papst ihre Ansicht theilt. Daher steht die politische Ammf sen mit lautem Beifall aufgenommenen Worten erklärte Lord J. jetzt außer allem Zweisel; sie wird in einigen Tagen veröffentiih. ssell, daß er den festen Entschluß habe, die Annahme der werden. Einige Romagna⸗Bewohner wurden neulich aus Vons 1gg. S Ziele 8” Jb G ver Sob Pi X ies f ieß sie in Freiete hen. 2 offen es, au ie anderen 11“ hace⸗Genmim.⸗ in Frei ee Stagten, insbesondere Frankreich und die Ver⸗ Man glaubt, daß Lord Cowley seine Gesandtschaft unter sten Staaten von Nord⸗Amerika, dem neuen, on England eingeschla⸗ glaubt, de . hnen Wege folgen werden; wie dem aber auch sein möge, so werde sicher Whig⸗ Ministerium beibehalten werde, wie sein Bruder, der Hen gland nie mehr zu den nutzlosen und verderblichen Versuchen zurückkeh⸗ von Wellington, das Kommando der Armee behält. Der Renu wollen, durch legislative Maßregeln der Industrie und dem Handel die sentant Englands zu Madrid scheint ebenfalls nicht gewechselt neg L“ sß ““ gbesß⸗ „Was wir wollen, ist werden. rigens“, sagte Lord J. Russell, „nicht, wie Einige es darstellen möchten, Das Comité der constitutionellen Opposition des 6ten de g nen 81g898986 Sostem, es ist nichts Anderes, als die ganz bescheidene
von Paris hat sich, sobald die Verordnung in Betreff der Auflese in eneacig, C aingaa280 Vfagee giebt, welche zu entscheiden der Deputirten⸗Kammer bekannt geworden versammelt und einseeg des L ahig 7 1 6 ung liegt, 1g aber die Leitung der Industrie “ es Landes, der Versuch, die Märkte desse ben zu reguliren, die Bestimmung mig beschlossen, d aß Herr d. arnot, austretender eputirter, ihr N darüber, wo der Arbeiter seine Arbeit verwenden solle, wo zu kausen und didat bei den nächsten Wahlen sein soll. vann zu verkaufen sei, Gegenstände sind, welche das weiseste Haus der Das Wahl⸗Comité der äußersten Linken, worunter Arago, 0Lords, das tugendvollste Haus der Gemeinen, welche jemals existirt haben,
not und Garnier⸗Pages sich befinden, hält täglich Sitzungen. ucctt so gut anzuordnen wissen, als der Schlächter, der Pächter und der Der Courrier français erzählt, es sei ein Minister⸗An ndwerkomann in seinem eigenen Laden oder auf seinen eigenen Feldern.“ über die otaheitischen Angelegenheiten gehalten worden, worin an pließlich erwähnte Lord John Russell noch der Noihwendigkeit einer um⸗ Guizot mitgetheilt, daß die Königin Pomareh auf den Rath 6m⸗ anch deee. bbbüüecewegen. als desen Grnnslaße lands einen Vergleich zur Anerkennung des Protektorats eingic LE“ em Sicherstellung völliger Glaubens⸗ und Religions⸗Frei⸗ wolle. Die Mitglieder des neuen Kabinets werden in den übrigen Thei⸗ Der National spricht sich in den stärksten Worten übet sla des Landes fast alle einstimmig und ohne auf ernsllcchen Wider⸗
Nachlässigkeit, womit die Nordbahn angelegt worden, aus inden ssand zu stoßen, i 1 8 sas 1 aas - stoßen, ins Parlament wiedergewählt. An demselben Tage heiße, daß an vielen Stellen der Bahn der Boden schon gesunte i9 2 r, 0 1b C 4** “ die Entrüstung sei allgemein so groß gewesen, daß man an vest Zehe isech I. nvog, nufe! aeefänsgan ewabü⸗ 1.“*“ Truppen habe aufstellen müssen, um Unruhen † belannte Chartist, Feargus O'Connor, trat als Gegen⸗Kandidat 8W 8 w , wodurch sich denn Sir John veranlaßt gefunden haben mag in TEö4““ n E““ Parhs nn, d Fennede von den Hustings die volksthümlichen Seiten der Politik bestimmt sind, sollen im Monat Oktober zusammengezogen wette äßge EEEETE“ 1“ 1angtanf⸗ um o4“ Forts zum besege aün 4 vectrüeittiten. O'Connor hielt darauf eine sehr heftige Rede aufgestellten Truppen auf 99,699 Mann und 18,000 Pferde an. Er unsten der Charte, zog aber seine Bewerbung zurück, worauf Der Constitution nel sucht in der Reise des Prinzen ug Eehen ” weiteren öe Se grg 1uX“ 11 b. b Irnsgs i⸗ Borcester sollte ebenfalls am Sten Sir Thomas ilde, der inege, geeh. E“ vhen Pegemsckge, gewählt werden; da derselbe aber mittlerweile g die al der Thatsache, daß Herr. Lage urch Tindal's Tod erledigte Amt eines Oberrichters der Com-— Befe alten, sich alsbald a 8 en. mon Psecas übe 8 5 3 Siesle Sir De⸗ bei Listenr abgereist. Er wird bis zum 15 August von dort Fnzler d archan erwählt. In Halifuor wurde gestene abhlt er bhi n 23. gerris. 5. Augus ür er Schatz⸗Kammer, Herr Charles Wood, gewählt; er An der Börse war beute die Speculation vornehmlich auf Non Uheeen, d ahs⸗ - T““ bahn⸗Aectien konzentrirt, in welchen ansehnliches Geschäft satsn Opposition zu treten. In Plomouth scheinen csich 81 Wieder. vnebe. sie bereits auf 707. 50 gewichen waren, schlossen sie awählung des Lord Cbrington Schwierigkeiten entgegenzustellen. 713. 79. einer vorgestern gehaltenen sehr stürmischen vorbereitenden Ver⸗ mlung erklärten mehrere einflußreiche Methodisten und andere lhnte. welche von der Verwendung der Staats⸗Güter zu kirch⸗ in Zwetken⸗ so wie überhaupt von der Verbindung zwischen hen und Kirche nichts wissen wollen, ihre Unzufriedenheit mit dem vg Lord Ebrington's zu Gunsten der Dotirung des Maynooth⸗ saqns und verlangten das Versprechen, daß er sich ähnlicher mmungen enthalten wolle. Dies weigerte der Kandidat, und
Großbritanien und Irland. London, 10. Juli. Die Wahl⸗Verhandlungen bei den Wiedererwählung der neuen Minister in verschiedenen Theilen a Landes stattgefundenen Versammlungen beschäftigen jetzt fast a schließlich 29 Blätter. Vorgestern wurde Lord John Rusge, in der City von London wiedergewählt, ohne daß eine Gegen⸗ Ke didat gegen ihn auftrat, und seine Rede nach der Wahl, die mit g
Y111
die Versammlung wurde fand, sie aufzuheben. ist auf heute angesetzt; es
An verschiedenen Punkten Londons s die Pfennige aufzunehmen, welche dazu bestimmt sind, tional⸗Denkmal für Sir Robert Peel verwendet zu werden. geschenke sind überhaupt jetzt an der Tagesordnung; so wird außer für Herrn Cobden auch für seinen Kollegen, Herrn Bright, gesammelt, und die Protectionisten beabsichtigen, ihre Niederlage durch ein dem Herzoge von Richmond bestimmtes Ehrengeschenk zu feiern.
Die Gazette veröffentlicht heute oußer den anderen schon be⸗ kannten Ernennungen auch die des Lord Marcus Hill zum Ober⸗ Hofmeister.
s Der Tod des Lord⸗Oberrichters des Gerichtshofs der Common⸗ pleas, Sir Nicholas C. Tindal, bringt bereits Modificationen in den vergebenen Aemtern mit sich. Einem Unwohlsein desselben, das ihn während einer Gerichtssitzung vor 14 Tagen befiel, folgte eine Läh⸗ mung des linken Fußes und nun im Seek bekleidete seine Stelle seit 1829, wo er als General⸗Fiskal in dieselbe einrückte, weil der damalige General⸗Anwalt, der verstorbene Lord Abinger, dieselbe nicht annahm. Die Times bemerkt über diesen Todesfall, daß derselbe zu den Ereignissen gehöre, welche ausdrücklich einzutreten schie⸗ nen, um daran zu mahnen, daß auch andere Mächte eine Stimme bei den menschlichen Anordnungen haben. richter nur 14 Tage früher gestorben, so ist es überflüssig, zu sagen, wie sehr das abgetretene Ministerium die Gelegenheit gepriesen haben einen treuen und verdienten Genossen belohnen zu können (der General⸗Anwalt desselben, Sir Frederic Thesiger, würde dann Allein er hat die Regierung dessel⸗ allergünstigsten Augenblicke für und Einkünfte
Sir Fr. Thesiger, dem
nicht nur keinen Anstoß, sondern sie legen sogar ihre Abneigung gegen jede Einmischung des Auslandes in die Vermählungs⸗Frage bei Seite, indem sie in der Zuvorkommenheit, mit welcher der frau⸗ zösische Hof den Infanten plötzlich überhäuft, die Absicht erblicken, diesem Prinzen zur Hand der jungen Königin zu verhelfen, und deshalb un⸗ verhohlen ihre Freude an den Tag legen. Infant vor seiner Abreise von Bayonne den Tempel der dortigen Juden besuchte und sich mit dem Rabbiner in eine politisch⸗religiöse Unterhaltung einließ, hat hier eben keinen Beifall gefunden. seiner Durchreise durch Bordeaux empfing er die Esparteristischen Ge⸗ nerale Rodil, Seoane, Capaz bei sich und unterhielt sich auf das freundschaftlichste mit ihnen, so daß man annimmt, der Infant be⸗ harre auf den in seinem bekannten Manifeste veröffentlichten Gesin⸗ Die Besatzung des Kriegsschiffes, welches er bis zu seiner kreich befehligte, schloß sich bekanntlich den Auf⸗ Herr Cortina ist von Bayonne dem In⸗ Auch der General Narvaez soll sich nach Paris
endlich so aufgeregt, daß man für besser ahl Lord Palmerston's in Tiverton hat sich dort kein Opponent gezeigt.
ind Büchsen ausgestellt, um zu einem Na⸗ Der Umstand, daß der
Abreise nach Fran rührern von Galicien an. fanten nachgereist. begeben haben. Die Vermählungsf
eebade Folkstone der Tod. Er h gsfrage bildet sortwährend den ausschließlichen nstand aller Gespräche und der Betrachtungen der periodischen Das Eco del Comercio hat endlich das Mittel entdeckt, sie auf sche Weise zu lösen. Der älteste Sohn des Infanten Don Francisco heirathe die eine, der jüngere die andere der beiden Töchter Ferdinand's VII., und Beide (natürlich die Söhne des In⸗ fanten) sind versorgt. 3 Ein anderes progressistisches Blatt, der Clamor publico, be⸗ hauptete, zwanzig angesehene Personen hätten schriftlich an die Kö⸗ nigin die Bitte gerichtet, sie möchte dem Grafen von Montemolin ihre Hand reichen, der Marquis von Viluma habe sich jedoch gewei⸗ gert, die desfallsige Adresse zu unterzeichnen. 3 größten Bestimmtheit versichern, daß kein wahres Wort an dieser Angabe ist.
sie auf summari
„Wäre der Lord Ober⸗
in diese Stelle eingerückt sein). ben gerade noch überlebt und hat im das neue Ministerium fügung von Lord John Russell gestellt. wir aus vielen Gründen zu einer solchen Beförderung gratulirt haben würden, muß sich für jetzt in den Mantel seines Verdienstes hüllen, und Sir Thomas Wilde sieht sich plötzlich auf dem Gipfel seiner Wünsche. Vorgestern noch Privat⸗Anwalt und gewesener At⸗ torney general, wird er aus einem designirten Attorney general oder Gencral⸗Anwalt des neuen Ministeriums im Sprunge Lord⸗Ober⸗ Herr Jervis, der neue General⸗Fiskal, Um seinen erledigten Sitz
— 1 Ich kann mit der seine Würden 28
gen Tagen schritt die Regierung zur Ausführung einer eben so wichtigen als unerwarteten Maßregel. am 2ten zu einer und derselben Stunde in der ganzen Halbinsel all 47 Bataillone an der Zahl, auf den Friedensfu gestellt, die Soldaten und Unteroffiziere jedoch unter die Linientruppen vertheilt und nur die Offiziere mit halbem Sold entlassen. Da diese Maßregel der bestehenden Heeres⸗Einrichtung widerspricht, der zufolg die Provinzial⸗Milizen nur als Reserve zum Dienst berufen werden so glaubte die Regierung vielleicht auf einigen Widerstand rechnen z dürfen und ließ deshalb an den verschiedenen Punkten, wo sich Provin⸗ zial⸗Milizen befanden, diese während der Vollziehung der Verfügung durch Linientruppen einschließen. Indessen fand nirgends offene rsetz Mehr als 1000 Offiziere trifft auf diese Weise ein hartes denn auf die Auszahlung des halben Soldes dürfen sie Der Kriegs⸗Minister rechtfertigt die Maßregel durch die Angabe, daß die stehende Armee, deren auf 95,626 Mann festgesetzt ist, nur deren lich durch 19, 591 der 1338 Unteroffizier
Es wurden nämlich
Provinzial⸗Milizen,
Richter der Commonpleas; wird sein Nachfolger als General⸗Anwalt. für Woreester im Unterhause wird sich Sir Denis le Marchant, ein bewährter und nützlicher Freund der dirigirenden Mitglieder des Ka⸗ 2 Als Nachfolger des Herrn Jervis wird vom Globe Herr J. Romilly zum General⸗Fiskal ausersehen.
Belgien. Se. Majestät der König ist vorgestern aus den Ardennen wieder im Schloß von Laeken eingetroffen.
Der bisherige Gouverneur von Lüttich, Herr von Brouckere, ist wegen seines Gesundheitszustandes auf Verlangen pensionirt worden. Er bezieht eine Pension von 5920 Fr. für jährige Staatsdienste.
Schweiz.
Nach genaueren Berichten über die Ver⸗ Kommission (die Sitzung war nicht arbank nicht ausschließlich dem Ober⸗ anton bestimmt, aber sie 5 Millionen in den oberländischen Bezirken 5 pCt. dergestalt, daß 1½ pCt. zur Tilgung Gegen die Erhöhung des Loskaufs⸗ Werth) und die Herabsetzung niren jetzt das See— so daß Einmüthigkeit daß die Verständigung f Grundlage der Beschlüsse der Vorbe⸗
binets, bewerben.“ Widersetzlichkeit
Brüssel, 11. Juli. nicht rechnen. Bestand durch die Cortes 76,035 zähle und folg
aß durch Herbeiziehung
vervollständigt werden müsse, und d e und 19,910 Soldaten der Provinzial⸗Miliz⸗ Bataillone die Nothwendigkeit einer neuen Aus Den neuesten Nachrichten von der portugiesischen Nordgränz äre der miguelistische Aufstand unterdrückt. ausge wanderten spanischen Generale Iriarte und Rubin befanden sich neb 400 anderen Flüchtlingen in Lissabon und unterhielten enge Verbin dungen mit den portugiesischen Radikalen. 1 bestand auf ihre Verlegung nach anderen Punkten, während die dies seitige Regierung in Folge gewisser, durch den englischen Gesandten eingereichter Noten fast ihre Truppen von der portugiesischen Gränze zurückgezogen hat. 1 Der diesseitige Gesandte am großbritanischen Hofe, Herzog von Sotomayor, hat London auf Urlaub verlassen und wird hier erwar⸗ tet. Daß die Regierung ihm erlaubt, bei der in England obwal⸗ tenden ministeriellen Krisis, die auch auf Spanien ihre Rückwirkung äußern dürste, seinen Posten zu verlassen, wird hier allgemein ge⸗ mißbilligt. Der Marquis von Miraflores wird binnen we Reise nach Paris antreten, wo er zwei Monate zu verweilen gedenkt. Der Erzbischof von Bordeauxr wohnte heute abermals einer kirch⸗ lichen Prozession bei und wird morgen über Saragossa und Barcelona nach Frankreich zurückreisen.
hebung erspart würde.
Kanton Bern. handlungen der Vorberathungs öffentlich) wurde die Hypothek lande zuͤgesichert, hat zum voraus bis auf anzulegen, und zwar zu des Kapitals verwandt werden. Betrages für den Bodenzins (1389fachen der Rückerstattungen und Entschädigungen oppo land, der Ober- Aargau und das Mittelland, Dennoch glaubt man,
zufolge, w Die ausge
sie bleibt für den ganzen K Der spanische Gesandte
noch nicht erzielt ist. mit einigen Modificationen au rathungs⸗Kommission zu Stande kommen werde. Zu bemerken ist noch, daß Vermögen unter 2000 Fr. steuerfrei erklärt wurde.
nigen Tage ein Kanton Luzern. g ag b
die Regierung von Lu Tage an den Vorort Z erlassene Antwort mit. das Schreiben mi
Durch Kreisschreiben vom 8. Juli theilt zern sämmtlichen Ständen die ürich in Betreff des katholischen Schutzbetrags Nach einlässiger Vertheidigung desselben schließt t der Erklärung, „daß wir an den in einkunft liegenden bundesgemäßen G
an demselben
jener Ueber⸗ 8 b Zeit festhalten ürkei.
Konstantinopel, 1. Juli. rails, Hamid Bei, welcher den Auftrag hat, dem Statthalter von Mehmed Ali Pascha, ein Großherrliches Schreiben mit d sich auf Besuch in die Hauptstadt zu begeben, ist am 27sten v. M. auf dem Dampfboote „Esseri Dschedid“ r Bestimmung abgegangen. 1 28Ssten v. M. ist das ägyptische Dampfboot „Nil“ mit einer großen Anzahl von Reisenden aus Alex esselben besand sich die Wittwe Ismail Pascha's, Schwieger⸗ tochter des Statthalters von Aegypten. 1
Der zum Gesandten in Brüssel ernannte bisherige Königlich sar⸗ dinische Minister-Resident, Marchese Pareto, ist auf dem Dampfboote des österreichischen Lloyd am 2sten v. M. nach Triest abgereist, Mit derselben Gelegenheit haben der Fürst Rudolph von Liechtenstein und die Grafen Monte⸗ nuovo, Moriz Palffy und Rudolph Troyer die Rückreise nach den österreichischen Staaten angetreten. In Stutari ist am
rundsätzen jeder Der erste Kämmerer des Se⸗
Kanton Baselland. der Regierungs⸗Rath am 7. schen Regierung in Sachen der Nordbahn andes Aargau zu erwiedern, daß man hierseits g unter Ratifications⸗Vorbehalt des Nordbahn⸗Gesellschaft in Zürich in Unter der bestimmten Bedingung jedoch, daß di zum voraus zum Bau eines Endbahnhofes führung einer Zweigbahn von Sissach und Geste an irgend eine G selbst übernehmen wollte, verstehe; der Taxen für die Waaren und Personen nach der ö lichen Schweiz.“
Laut der National⸗Zeitung hat
üt de 2 Aegypten, Juli mit Bezug auf die Schritte der
der Einladung zu überbringen, beschlossen: „Sei der Regierung des St geneigt sei,
nach seine Landraths handlung zu treten, unter e Direction der Nordbahn auf Birsfeld, Fort⸗ zenscheide oberhalb hme und Weiterführung derselben aft selbige
andrien hier angelangt.
Augst bis zur Straf attung der Uebernal esellschaft, im Fall die Nordbahn— Gesellsch so wie gleichmäßige Festsetzung stlichen und west⸗
um sich von da nach Turin zu begeben.
Spanien. Ich schrieb Ihnen vor einiger Zeit, tair der Königin Marie Christine s, welcher Paris als den Ursprungs⸗ Vermählungs-Projektes bezeichnete, das afters erregte.
24. Juni eine Feuersbrunst ausgebrochen, 5 Häuser und mehrere Kaufläden in Asche legte.
Berichten aus Smyrna zufolge, h 6 Uhr 10 Minuten Abends ein ziemlich bedeutendes Erdbeben statt⸗ gefunden, welches, obgleich es kaum zwei Sekunden anhielt, doch durch die Heftigkeit der Stöße einigen Schaden anrichtete. b
3 Madrid, 5. Juli. daß der Inhalt des von d unterzeichneten Zeitungs⸗Artikel Ort des neapolitanischen fallen des hiesigen französischen Botsch licher soll aber der französische Hof se nen Botschafter beauftragt haben, die Königin Ch den Inhalt des erwähnten hiesiges wohlunterrichtetes Bl.
at daselbst am 25. Juni um
Noch empfind⸗ lbst sich verletzt fühlen und sei⸗ ristine aufzufordern, zu stellen. Ein
Artikels förmlich in Abrede att sagt in Bezug auf diese Angelegen⸗ es Bemühen hat man so weit getrieben und den des⸗ effentlichkeit ertheilt, daß Jedermann theil d den zu diesem Behufe hier Botschafter gethanen Schritten spricht. omatie nicht in der Verschwiegenheit
Eisenbahnen.
Am 11. Juli wurde in feierlicher Weise die Hildesheim⸗Lehrter Schritten eine solche: Eisenbahn dem öffentlichen Verkehr übergeben. von den eingegangenen durch den französischen mal wenigstens besteht seine Dipl. und Umsicht.“
Um dieselbe Zeit, französischen Hofes hierhe der bis dahin, ohne vo den, in B 1
Mittheilungen un
*x Paris, 10. Juli. der Nordbahn vorgefallen, war ge ohne daß man noch etwas Bestimmtes im P.. An der Börse aber waren offenbar mehrere P ohne jedoch mit der vollen hatten hingereicht, die Fonds und insbe⸗ eichen zu bringen, das wahr⸗ Was heute
Das Unglück, welches vorgestern auf stern nur gerüchtweise hier bekannt, iblikum darüber wußte. ersonen schon genauer ahrheit herauszu⸗
als diese Aeußerungen der Verstimmung des r gelangten, wurde der Infant Don Enrique, den französischen Behörden beachtet zu wer⸗ t verweilte, plötzlich nicht Ehrenbezeugungen überhäuft, sondern auch chenden Geldmitteln versehen, um mit gro⸗ ieser Hauptstadt und Belgien zu un⸗ anchen Spaniern mißfallen, daß der ihm von fremder Hand gereichten d sein Vetter, der in großer Dürf⸗ on derselben Seite Die Parteigänger edoch an seiner Nachgiebigkeit
davon unterrichtet, rücken; die bloßen Gerüchte Actien der Nordbahn zum W ärker werden wird. Moniteur parisien von gestern Abend, daß sich daraus nichts Sicheres Veranlassung des schreck⸗
sondere die scheinlich heute noch st fast durchaus nach dem mittheilen, i abnehmen läßt,
ayvonne in größter Zurückgezogenhei nur mit den rauschendsten von Paris aus ßem Glanze eine Reise nach d Freilich hat es m zur Annahme eines kes verstanden, währen Graf von Montemolin, die ihm v Anerbietungen stets zurückwies. Enrique nehmen j
die Blätter, mit hinrei st noch so unvollständig, “ am allerwenigsten über die Infant sich Geldgeschen tigkeit lebende her zugegangenen des Infanten Dorn
Mittheilungen umständlicheren 3 Uhr Nachmittags, am 7 Uhr Morgens von
mitzutheilen. . Juli, war der Wagenzug, welcher um Paris abgegangen, mitten in den Sümpfen von