1846 / 233 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Stadt oder einem Platze innerhalb des preußischen Gebietes erschienen sich darstellen, und welche gehörig durch die zuständige Munizipal⸗ oder sonstige Behörde irgend einer Stadt oder eines Platzes in Preußen gestempelt

worden sind. Arl. VI. Keine Bestimmung dieser Uebereinkunst soll so ausgelegt

werden, daß dieselbe das Recht eines der beiden hohen lontrahirenden Theile berinträchtigte, die Einfuhr solcher Bücher nach seinem eigenen Ge⸗ biete zu perhindern, welche nach seiner inneren Gesetzgebung oder in Ge⸗ mäßheit seiner Verträge mit anderen Staaten für Nachdruͤcke oder Ver⸗ letzungen des ausschlieglichen Rechtes zur Verviessältigung erklärt werden.

Art. VII. Im Fall einer der beiden hohen kontrahirenden Theile mit irgend einer dritten Macht einen Vertrag über internationalen Schut des Rechtes zur Vervielfältigung abschließen würde, soll eine Bestimmung, welche der in dem vorhergehenden Artikel enthaltenen entspricht, in solchen Vertrag aufgenommen werden. .

Art. VIII. Diejenigen deutschen Staaten, welche zusammen mit Preußen den Zoll⸗ und Handels⸗Verein bilden, oder welche dem gedachten Vereine später noch sich anschließen möchten, sollen das Recht haben, ge⸗ genwärtiger Uebereinkunft beizutreten. Bücher, Stiche und Zeichnungen, die in einem Staate, welcher auf solche Weise Theilnehmer an dieser Ueber⸗ einkunft wird, erschienen und aus einem anderen Staate, der auch Theil⸗ nehmer an derselben ist, ausgeführt werden, sollen in Gemäßheit dieser Uebereinkunft so angesehen werden, als seien sie aus dem Lande ihres Er⸗ scheinens ausgeführt worden.

Art. IX. Tie gegenwärtige Uebereinkunft soll vom 1. September 1846 ab in Wirksamkeit treten. Dieselbe soll fünf Jahre von diesem Datum an und von da ab weiter bis zum Ablauf eines Jahres nach der Auf⸗ kündigung in Kraft bleiben, welche von einer oder der anderen Seite zu irgend einer Zeit nach dem 1. September 1831 erfolgen möchte.

Art. X. Die gegenwärtige Uebereinkunft soll ratisizirt und die Aus⸗ wechselung der Ratistcations⸗Urkunden zu Berlin binnen zwei Monaten oder, wo möglich, f⸗üher bewirkt werden.

Zu Urkund dessen haben die resp. Bevollmächtigten dieselbe unterzeichnet, und derselben ihre Siegel beigedruckt.

S zu Berlin, den 13. Mai, im Jahre Unsers Herrn 1846. (L. S.) Caniz. (I. S.) Westmorland.

Die Auswechselung der Ratifications⸗Urkunden des vorstehenden ertrages hat zu Berlin am 16. Juni 1846 stattgefunden.“

Berlin, 22. Aug. Die gestern ausgegebene Nummer 31 des Justiz⸗Ministerialblattes enthält folgende Allerhöchste Ordre, die Mittheilung ehrengerichtlicher Erkenntnisse gegen die als Beamte im Staatsdienst angestellten Landwehr⸗Offiziere und verabschiedeten Ofstziere an die ihnen vorgesetzte Civil⸗Behörde betreffend:

„Ich bin auf Ihren Bericht vom 31. März dieses Jahres damit einverstanden, daß den Militair⸗Behörden durch das Kriegs⸗Ministe⸗ rium aufzugeben ist, in ehrengerichtlichen Untersuchungen gegen Land⸗ wehr⸗Offiziere und verabschiedete Offiziere, welche als Beamte im Staatsdienst angestellt sind, eine Abschrift des Erkenntnisses mit den Entscheidungsgründen und der Bestätigungs⸗Ordre der den betreffen⸗ den Offizieren in ihrem Beamten⸗Verhältniß vorgesetzten Dienst⸗ Behörde zu übersenden, um gegen dieselben nach Maßgabe der Um⸗ stände das Weitere im Disziplinarwege zu veranlassen. Hiernach baefn Sie, der Kriegs⸗Minister, die nöthigen Verfügungen zu

reffen. Berlin, den 11. Juni 1846.

An 2 den Kriegs⸗Minister, General der Infanteriie, von Boyen und den Justiz⸗Minister Uhden.“

Vorstehende Allerhöchste Ordre wird hierdurch den Gerichts⸗- Behörden zur Beachtung mit dem Bemerken bekannt gemacht, daß in Gemäßheit derselben die Militair⸗Behörden von dem Herrn

Kriegs⸗Minister mit der nöthigen Anweisung versehen worden sind

Berlin, den 14. August 1846. Das Justiz⸗Ministerium

Ruppenthal. An sämmtliche Gerichtsbehörden.

Außerdem enthält die genannte Nummer nachstehende Verfügung, betreffend die Glaubwürdigkeit der Verhandlungen, welche von den Königlich preußischen Konsulaten in der Türkei und in den Fürsten⸗ thümern der Moldau und Wallachei in ihrer Eigenschaft als richter⸗ liche Behörden aufgenommen werden:

Der hiesige Justiz⸗Kommissarius N. hat unterm 2ten v. M. darüber Beschwerde geführn, daß das Königliche Pupillen⸗Kollegium in der Verfü⸗ gung vom 12. Mai d. J., in Uebereinstimmung mit dem hiesigen Vor⸗ mundschaftsgericht, die beisolgende, von dem Sattler N. in Bucharest vor dem preußischen Konsul für die Wallachei ausgestellte Vollmacht vom 26. Januar d. J. nicht für geeignet erachtet hat, um auf Grund derselben dem Bittsteller das im Depositorium des hiesigen Vormundschaftsgerichts besind⸗ liche Vermögen des N. auszuhändigen. Diese Beschwerde erscheint be⸗ gründet. Es ist zwar richtig, daß die Allerhöchste Ordre vom 11. Novem⸗ ber 1829 (Gesetz⸗Sammlung von 1830 Seite 2) sich nur auf die von den diesseiigen Konsuln und Konsular⸗Agenten in den überseeischen

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weil sie durch Kriegsthaten sich auszeichnen will, und t ist gut, um diesem Wunsche wohlfeil zu protestiren im Kongreß und in der Pre von dem die amerikanische Demokratie b das System der Eroberungen und die Nei⸗ Unternehmungen nicht verfehlen können, der Frei⸗ ßvoll zu werden, und daß die National⸗Institu⸗ Allein sie predigen in der Wüste. cheint einem verhängnißvollen Drange zu folgen, und Lande hat Kraft genug, möchten einige Niederlagen des Sternenbanners und 1- eine ernstlichen erleiden die Mäßigung zurückführen, wovon sie sich nie hätte ent⸗

Die Finanz⸗Schwierigkeiten könnten nur dann von wenn sie sehr ernster Art wären, allein Nord⸗Amerika, ch sein Kredit seit 1836 ist, wird leicht in seinem dden. Merxiko ist übrigens mehr als em Wege zur Desorganisation; ein Pronunciamiento in der Santana zurück. YNucatan im Süden, Kalifor⸗ Uferstaaten des Rio Grande im Osten haben General Arista, der Ober⸗Befehlshaber des eneral Paredes, der Präsident, sind im Mißverständ⸗ Republik ist in völliger Auflösung; sie kann nur durch die h ihrer Feinde gerettet werden; augenscheinlich ist es aber, che und absolute Partei mehr und mehr in der

* Schwerin, 14. Aug. wegen des Ablebens von Nassau und

Prinzen Karl zu Waldeck⸗Pyrmont au

Oesterreichische Monarchie.

Se. Kaiserl. Hoheit der Erzh ber Linz nach Ischl abgereist, um dasebs im Namen Sr. Majesi

Der Großherzogliche Hof

Ihrer Durchlaucht der Prinzessin Auguste Ang. eben so wegen des Ablebens Sr. Dur f 3 Tage Trauer

en Vollmachten bezieht. Auch haben u und Wallachel nach der Mitthei⸗ der auswärtigen Angelegenheiten nicht und sindet mithin der §. 46 des An⸗ f sie nicht Anwendung. daß, wie alle in den türkischen Staaten europaischen Mächte, von Jurisdietion der und Schutz⸗Staals

Ländern aufgenommenen und at lichen Konsuln in der Königlichen Ministeriums aft eines Residenten,

die Eigensch w Allgemeinen Landrecht au

hangs zum lommt in Betracht, haltende Unterthanen der türfischen Behörden p. der Konsulate ihres Heimats⸗ ch auf Grund des Vertrages zwischen Preußen und 22. März 1761 (Martens recucil des traités Tom. III. tniß für die preußischen Unterthanen und Königlichen Konsulate in der Türkei und ängigen Fürstenthümern der Moldau und Walla⸗ Grund des Art. V. des gedachten Vertrages die e, über ihre Schutzgenossen, und welche sie hiernach in ihrer Ei⸗ n haben, vor den hiesigen Hiernach hat das Kö⸗ ge Vormundschafts⸗

Das Justiz⸗Ministerium Ruppenthal.

barkeit der Gesandtschaft und rest übergeben sind, so au der hohen Pforte vom p. 194 flgo.) ein gleiches Verhäl Schutzgenossen stattfindet. in den von derselben abh chei üben demgemäß auf volle Gerichtsbarkeit, streitige wie freiwillig es müssen daher diejenigen Verhandlungen, richterliche Behörden aufgenomme Kraft gerichtlicher Urkunden genießen. illen⸗Kollegium das Weitere an d Berlin, den 27. Juli 1846.

Wien, 18. Aug. ei untergehen werden.

stern Nachmittag ü⸗ Majestät die Königin von Preußen, des Kaisers, zu begrüßen.

Berichten aus

es zurückzuhalten. unter der dortigen Gar kann in solchem Falle ch als ein bösartiges Wech nden Weise um s

Komorn zufolge, ist eine Epidemie ausgebrochen, die si t und in einer furchtbar verheere ßte Theil des dortigen Militairs soll davon befalla fer dieser bösartigen Krankheit geworden sen sind von hier mehrere Militair⸗Aerzte hen⸗ und es sollen dieselben Wien bereit Spital⸗Requisiten und Medikamentt u zu Komorn stationirte Infanterie⸗Pe Infanterie⸗Regiment (Prinz Emil) erhielt Besc lassen und nach Mähren abzugehen; die ühr entheils in den umliegenden Ortschaften in⸗ lich liegt die Festung Komorn in einer sehr m⸗

frankhkreich.

g. Der König wurde bei seinem Erscheinen i eputirten⸗Kammer zur Eröffnung der Sessen t den lebhaftesten Begrüßungen empfangen; Rede mit seiner gewöhnlichen festen Stimme mh che. Lauter Beifall folgte der Stelle, wo der gi⸗ egen ihn und seine Famln daß er sich für das Wohl Frankreie Nach dem Schluß der Rede vi⸗ Der Großsiegelbewahrernahn Majestät den seit der letzten Session n⸗ Minister des Innern den Mitgliedem m Als der Deputirte Genoux he wandten sich alle Blicke nach dessen Pe es sei Herr von Genoude, der heiamg anwesend. Hm.

zu erkennen gieb

und Viele schon ein Op Dem Vernehmen nach, dert worden, dahin abzugehen, verlassen und verschiedene sich genommen ha taillon vom 54sten diese Garnison zu ver Garnison wurde g.

genschaft als Gerichten die nigliche Pup Gericht zu verfügen.

einige 100 Millionen finden.

anz Jalisco ruft in Norden, die

An das Königl. kurmärkische Pupillen⸗Kollegium.

Deutsche Bundesstaaten.

Großherzogthum Baden ten Kammer vom 17. August überga die Motion des Abg. von Soiron wegen Strafgewalt an die Gerichte betreffenden Der Tagesordnung gemäß, ostverwaltung fortgesetzt. Anlaß mehrerer

die leidenschaftli kanischen Union herrscht.“ gon dem Uebungsgeschwader unter dem Prinzen von Joinville ne Korvette mit Depeschen und Kranken in Toulon eingetroffen. Gescwader war am 6. August in Syrakus, am 10ten in Mes⸗ nd wollte am 15. August in Neapel anlangen. He Democratie paecifique hatte vor einigen Monaten ge⸗ zaß Vidocq, der Ex⸗Chef der Sicherheits⸗Brigade von Paris, bermäßigen Genusses starker Getränke in gänzlichem Elende ei. Die Nachricht war grundlos. Vidocg, der sich für lt, ließ den Geschäftsführer der Democratie paci⸗ vor das Zuchtpolizeigericht des Seine⸗Tribunals laden. Videcq nam 14ten d. unter Assistenz des Herrn Landrin, um seine Das Tribunal verurtheilte die Democratie e Geldbuße von 50 Fr. und in die Kosten. ga Brest wird nächstens das Linienschiff „Le Tage“, dessen Jahren begonnen hat, vom Stapel gelassen werden.

Großbritanien und Irland.

ondon, 18. Aug. Ihre Majestät die Königin wird in Be⸗ ls, des Prinzen Albrecht, wie die Morning en dem Könige und der Köni⸗ erFranzosen in Eun von Osbornehouse aus einen Besuch machen. n der gestrigen Sitzung des Unter hauses stand die 6⸗Berathung

gesunden, sumpsigen Gegend. .In der Sitzung der zwei⸗ b zunächst der Abg. Peter den Uebertragung der Polizei⸗ Bericht, dessen Vorausdruck wurde dann die Be⸗

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Paris, 18. Au der neu gewählten von allen Seiten mi verlas die Thron⸗ deutlichen Ausspra nig von den spricht, und eben so der Erklärung, bereitwillig jeder Prüfung unterziehe. derholte sich der Ruf: dann in Gegenwart Sr. nannten Pairs und der Deputirten⸗K Worte des Eides sprach, weil man verstanden hatte, legitimistische Publizist; Martin du Nord verkündete dann Session von 1847 eröffnet sei, fernten sich unter nochmaligem Sitzung hatte nur

In der vorb wurde Herr Sapey als Alterspräsident jüngsten Mitglieder, Calmon Sohn, Marquis Heute werden unter der oder Abtheilungen durch das Loos sitzenden und Secretaire wäh Man glaubt, der Vice⸗Präsidenten,

Die Kommission zur Entwerfung der Awe⸗ wie das Journal dul 27. August zu Stamn

genehmigt wurde. rathung über das Budget der P Titel Posttarif hatte die Prüfung eingekommener Petitionen wegen schiedene Wünsche besprochen un gestellt: Se. Königliche Hoheit jage zu bitten: 1) daß nur ein gl herzogthum Baden zu befördernden nung erhoben werde; 2) daß solche Brief und so verhältnißmäßig nach de 3) daß die Erhebung 4) daß die Zuste

s⸗Kommission aus Herabsetzung des Briesporto's ver⸗ Minorität folgenden Antrag den Großherzog um eine Gesetzesvor⸗ eiches Porto für jeden im Groß⸗ Brief, und zwar für jede Entfer⸗ s auf 3 Kreuzer für den einfachen m Gewichte mäßig steigend fest⸗ desselben durch zu verkaufende llungs⸗Gebühr hierunter Kreuzer aufgehoben werde. ch jedoch auf solche Einzelnheiten sprochenen

d in einer Gesinnungen der Kammer

„Es lebe der König!“ zu behaupten.

gesetzt werde; ammer ihren Eid ab.

Brief⸗Couverte geschehe; begriffen, daher der Bestellungs⸗ Mehrheit der Kommission nicht einlassen wollen, vie Ansichten der Regierung, ne titionen an das Großherzogliche Staats⸗ „in der vorgeschlagenen Adresse aus de Briesporto

dieser war aber noch nicht in der üblichen Form, daß e der König und die Prinzen em⸗ Lebehochruf der Kammer. Die geng 25 Minuten gedauert.

ereitenden Versammlung der Deputirten⸗Kamnme zum Vorsitzenden und die vin Oscar von Lafayett; de la Guiche, zu Secretairen berufe Geschäftsleitung derselben die 9 Büreau gebildet, welche dann ihre Va⸗ Hierauf folgt die Prüfung de die Kammer werde am 24. August zu Secretaire und Qui⸗—

n hatte si lmehr, im Vertrauen auf die ausge bst empfehlender Ueberweisung der Pe⸗ Ministerium, einfach darauf n angeführten 's zu bitten.“ Mollenbec und Böckh Herabsetzung des Briesporto's nicht n drei Kreuzer⸗ oder Penny⸗ Die Briefpost trage jährlich 200,000 erabsetzung davon etwas verloren, so Man könne aber die Kaufleute noch mehr besteuern. Antrag der Kommissions⸗Minori⸗ enommen: aats⸗Verträge darauf hinwirken, Tarif eingeführt werde. Bau einer Eisenbahn von Offen⸗ Der Abg. Helmreich begrün⸗ diese Bahn als Staatsbahn zu behandeln. jedoch in dieser Sitzung noch nicht.

Der Alt. Merkur entlehnt Schreiben aus Itzehoe vom 18. „Die sechste Diät der holsteinischen Am gestrigen Tage ist nämlich die zuletzt er erwähnten sechs Mitgliedern bestehende n Besehl aufgehoben und in Folge dessen den einberufenen Stellvertretern waren Von den mit der Weisung, im Nichterschei⸗ wieder einberufenen Mitgliedern der Reventlow von Farve und statt des Professors Christiansen der Professor Graf von Reventlow⸗ ere Stadt und begiebt sich auf sein Gut Zeitung ist, wie verlautet, noch nicht ch erscheinen noch mehrere Bogen Beilage.“

ug ihres Gemah r hniele meldet, in etwa 10 Ta

angetragen: Gründen um zeitgemäße Ermäßigung des Von Seiten der Regierungs⸗Commissa wurde erklärt, daß die Regierung einer abgeneigt sei; aber vom gleicht System könne keine Rede sein. Gehe durch H müsse der Ausfall anderweitig gedeck Landleute nicht zum Vortheil der Nach kurzer Erörterung wurde der tät verworfen und der der Majorität mit dem Zusatz ang die Regierung möge durch St ein allgemeiner deutscher Post⸗ die Konzessions⸗Ertheilung zum burg nach Constanz dete den Antrag,

einer Abstimmung kam es

Herzogthum Holstein. aus dem Itzeh. Woch August, folgenden Inha Stände ist geschlossen. wieder aus den schon früh Versammlung auf Allerhöchste auseinandergegangen.

4 hierselbst eingetroffen. nungsfalle ersetzt zu werden, Ritterschaft war der Gra nicht wieder einberufenen hier gegenwärtig. Criminil, verläßt morgen uns Emkendorf. Die Stände als geschlossen anzusehen, au

Freie Stadt Fra heit der Herzog von Nassau

irländische nicht zur darüber, da Lord John Russell die ung beschlossen habe, nhinterlassen und von Herrn L wieder eingebracht worden sei, gänzlich fallen zu lassen. alige Durchsicht derselben habe ihn überzeugt, daß, wenn man em Hause anstößigen Klauseln über das Stempeln der Waffen as Besuchen der Wohnungen zur Nachtzeit daraus scheide, die gel überhaupt zwecklos sein müsse, und da die Regierung den habe, Irland ohne Hülfe von Zwangsmitteln zu regieren, so je für besser gehalten, die Bill gänzlich zurückzunehmen, als e Befugnisse zu behalten. Man bezeigte sich r Absicht des Ministers zufrieden, und die Tagesordnung wurde chhgeändert. Ein besonderer Antrag kani nicht weiter zur Verhandlung, se Sitzung hatte nur noch durch eine ministerielle Erklärung, wiederum Irland betraf, ein Interesse. ündigte nämlich an, was gegen die Noih in J was noch ferner zu thun beabsichtigt werde. gihen der Kartoffeln, erklärte der Premier⸗Minister, habe aus hründen so große Besorgnisse der Regierung und des Volkes i können, und zwar erstens, weil das irländische Volk von der en und schlechtesten Nahrung bereits lebe und im Fall der Noth ner schlechteren mehr seine Zuflucht nehmen könne; zweitens, as wirkliche Wesen und die Ausdehnung der Kartoffelkrankheit unt war und man keinen Ueberschlag des Ausfalls machen z, und drittens, weil ein sehr großer Theil des irländischen en einem Zustande permanenter Hülfslosigkeit sich befinde und ührend eines kleinen Theils des Jahres Beschäftigung erhalte. orige Regierung habe diese Uebelstände nach Kräften gemildert. seinen Schatzbefehl vom 9. Dezember v. J. wurde das Haus g beauftragt, für 100,000 Pfd. Korn nach Irland einzuführen, ffehl der glücklicherweise geheim blieb und auf den Handel ürend einwirken konnte. Dann wurden zu Anfang dieser Ses⸗ sschiedene Summen zur Ausführung öffentlicher Arbeiten be⸗

Waffenbill weiteren Verhand⸗ Anzeige machte, daß die diese Bill, welche von dem vorigen Mini⸗ abouchere, als Secretair für Ir⸗

die Herren von Mäérode,

Gulden ein.

Vollmachten. Wahl des Präsidenten, iten können. sse auf die Thron⸗Rede dürfte, Débats meint, schwerlich vor dem 26. oder

ge, glaubt man, daß die Opposition Her für die Kammer⸗Präsidentschaft wäͤhl ürde allerdings eine Anzahl Konservativer sum en. Die Stimmen der Rechten sollen Henn Ber⸗ pont von der Eure zuge⸗

storen schre worts⸗Adre

Hierauf kam

Dem Commeree zufol Dufaure zum Kandid andererseit Herrn Dupin stimm ryer, die der äußersten Linken Herrn Du

air von Frankreich, ist, in seinem 73sen

zur Berathung. hhe und überflüssig

Lord John Rus⸗ rland gethan sei

dacht sein. Das vorjährige

Marschall Valée, P Jahre, mit Tode abgegangen.

Das Journal des De nordamerikanischen Krieg gegen sich, den Volks⸗Enthusiasmus au selbst glänzende Ansprüche auf seine Der Erfolg hat seinen Bemühungen weit über Die amerikanische Demokratie hat sehr eroberungssüchtige Stimmung scheint ihr kaum zu genügen, un Der Gedanke, der National⸗Eitelkeit geschmeichelt und sich aller Geiste Die südlichen Staaten haben hierin für sich selbst geg Nordens einen Zuwachs von Kräften erblickt. tie der westlichen Staaten, ganze übrige Rest der Union über die Invasi

enbl. ein

bats bemerkt neuerdings über de Mexiko: „Der Präsident schmeichet fzustacheln und wahrscheinlich sich st Wiedererwählung zu sichen. seine Erwartung en⸗ auf seinen Aufruf ein . Der ganze neue Kontinen d einstweilen will sie bis Mexiko zu erobern, hat alsbal r bemächtigt en das Ueb Die junge Democke⸗ at mehr als da on Mexiko's seinen Be⸗

Der Kanzlei⸗Präsident,

nkfurt. Am 18. August kam Se. Ho⸗ die an nichts zweifelt, h

auf der Reise nach Ischl durch Frankfurt.

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und im Allgemeinen die Zufriedenheit hergestellt. Indeß das

samen Impulses zu einem allzu particulairen Treiben, wo jeder Theil für sich stehen und gehen, schalten und walten wollte und sich wenig um das kfümmerte, was der andere betrieb. Das nesncbaa⸗ dieses Treibens wurde zuletzt von den Vereinen selbst am meisten gefühlt und manche Versuche theils von einzelnen Mitgliedern, theils von den Vereinen selbst gemacht, sich näher zu rücken, über gemeinsame Arbeiten, über gleichmäßige Verfolgung gewisser Zwecke u. s. w. eine Verständigung herbeizuführen. Bis dahin haben sich von solchen Versuchen nicht eben erhebliche Resultate ge⸗ zeigt, vielleicht, und wir dürfen wohl sogen wahrscheinlich, gelingt es jetzt durch die in Rede stehende Zeitschrift, die Vereine zu einem innigeren Zu⸗ sammenwirken, zu einer lebendigeren Theilnahme an einander zu bringen. Auch diesmal ging der Anstoß zu einer näheren Vereinigung vermittelst der Schmidtschen Zeitschrift von den Vereinen selbst aus, namentlich von dem historischen Verein für das Großherzogthum Hessen; in Gemeinsamkeit mit demselben handelte der Herausgeber, als er seine Einladungen an die ein⸗ zelnen Gesellschaften ergehen ließ, sich seiner Zeitschrift als ihres Central⸗ Organs zu bedienen. Von 72 Vereinen Deutschlands und der Nachbar⸗ staaten, die sich mit den Alterthümern und der Geschichte unseres Vater⸗ landes ausschließlich oder mehr beiläufig beschäftigen, sind 21 bereits den Vorschlägen des Herausgebers beifällig beigetreten; ein doch immer erwäh⸗ nenswerthes Resultat, mindestens das bedeutendste, welches man bisher in dieser Angelegenheit erreicht hat.

Wie nun aber die Zeitschrift ihren Zweck, eine Verständigung und Annäherung der Vereine herbeizuführen, erreichen kann, welchen Weg sie dabei am besten versolgt, das ist nicht so leicht von vorn herein zu bestim⸗ men, und der Herausgeber hat gewiß ganz Recht, wenn er von der Erfah⸗ rung die besten Rathschläge erwartet. Daß er mit Kritiken und Bericht⸗ erstattungen über die Vereinsschriften, mit einer jährlichen Fortsetzung des Waltherschen Repertoriums den Anfang machen will, ist nur zu en, auch ist in diesem Bande für Anzeige und Besprechung der Ven ineschristen schon mancherlei geschehen, wie sie auch früher in der eitschrift nicht ganz vernachlässigt wurden, doch möͤchten wir fast bezweisemn, ob die Vereine selbst mit der Art und Weise zufrieden sein werden, wie im letzten Bande öfters ihre Publicationen besprochen sind, zum Theil von Berichterstattern, die nicht inmitten derselben stehen und mit ihren Aufgaben weniger ver⸗ traut sein können. Der 2-72—2 beabsichtigt ferner, noch allgemeine leitende Artikel zu liefern, deren es vornehmlich sein soll, „in mannigfaltigen Kreuz⸗ und Querzügen die Aufgaben des Vereinswesens zu immer größerer Klarheit zu erheben.“ Daß gerade durch folche Artilel

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Ankaufen von Korn von Seiten der Regierung und das Verkaufen desselben unter dem Marktpreise störe den Handel, und auf der an⸗ deren Seite ziehen die öffentlichen, von der Regierung geleiteten Ar⸗ beiten das Volk von seinen gewöhnlichen Beschäftigungen ab, welche ihm, wie jetzt zur Aerndtezeit in England und Schottland, mehr ein⸗ brächten, als jene aus Mildthätigkeit angeordneten Arbeiten. Die neuen ungünstigen Aussichten der Kartoffel⸗Aerndte aber hinderten noch, zu einem naturgemäßen Zustande zurückzukehren, und die Regie⸗ rung werde deshalb mit der Beschäftigung des Volkes bei öffent⸗ lichen Arbeiten fortfahren, nur mit dem Unterschiede von der frühe⸗ ren Weise, daß diese Arbeiten nicht durch besondere Geld⸗ Bewilligungen, sondern durch Vorschüsse im Wege der Anleihe, welche die einzelnen Grafschaften zu decken hätten, betrieben werden sollten. Eine Bill werde hiernach eingebracht werden, welche den Lord⸗Lieu⸗ tenant zur Berufung der Grafschafts⸗Vorsteher ermächtigen soll, da⸗ mit diese die Art und den Ort der vorzunehmenden Arbeiten bestim⸗ men möchten, deren Ausführung aber unter Aufsicht der Regierung bewirkt werden soll. Die Rückzahlung des Anlehens mit 3 ½ pCt. Zinsen erfolgt nach zehn Jahren an den Schatz. Für Distrikte, welche zu arm sind, um solche Arbeiten zu unternehmen, sollen 50,000 Pfd. bewilligt, in anderen entfernt liegenden Gegenden auch wie 1836 und 1839 Nahrungsmittel ausgetheilt werden. Der Minister bean⸗ tragte hiernach 175,000 Pfd. als Vorschuß in Schatzkammer⸗Bills und 50,000 Pfd. als Bewilligung. Beide Vota wurden ge⸗ nehmigt. Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurden mehrere Fragen an die Minister gestellt in Bezug auf die Handels⸗Be⸗ ziehungen zu Spanien und auf die jüngsten Ereignisse in Krakau; doch gab Lord Palmerston auf die erste Frage eine nur unbe⸗ stimmte Antwort, und was die letztere betraf, so versprach er die Vor⸗ jegung der betreffenden Papiere und veranlaßte Herrn Hume, seinen desfallsigen Antrag zurückzunehmen. In der Sitzung des Unter⸗ hauses am Sonnabend wurde die Bill, welche die englischen Kolo⸗ nieen ermächtigen soll, die Differenzialzölle bei sich abzuschaffen oder beizubehalten, je nach ihrem Vortheil und Belieben, zum drittenmal verlesen. Ein Amendement auf Verwerfung dieser Bill, welches George Bentinck stellte, wurde mit 47 gegen 8 Stimmen ver⸗ worfen.

„In Bezug auf den Artikel der Times über die spanische Ver⸗ mählungsfrage liest man im Morning Herald folgende Mitthei⸗ lung eines „Korrespondenten, der betreffs des Gegenstandes, über den er schreibt, die besten Mittel hat, unterrichtet zu sein“ wie der Herald sagt. „Die Times heißt es hat in dem Artikel, der in Frankreich so unangenehme Gefühle erregte, zwei Mißgriffe gemacht. Es ist nicht wahr, wie dies Journal es behauptet, daß Frankreich den festen Entschluß bekundet hat, die Ansprüche des Grafen Trapani zu unterstützen, noch ist es zweitens wahr, daß England eine eben so posttive Stellung in Bezug auf ein Mitglied der Familie Koburg eingenommen. Die spanische Regierung besitzt in diesem Augenblick Mittheilungen beider Höfe, welche besagen, daß weder Frankreich noch England wünschen, sich in die Frage wegen der Heirath der Königin einzumischen, da diese lediglich als eine spa⸗ nische Frage angesehen werden müsse. Es haben daher in diesem Augenblicke weder ein Sohn von Don Carlos, noch Graf Trapani, noch ein Prinz aus dem Hause Koburg irgend eine Chance. Die Wahl der Königin wird in aller Wahrscheinlichkeit einen der beiden Söhne des Infanten Don Francisco de Paula treffen, was den wärmsten Beifall des spanischen Volkes haben würde. Hätte die Times sich nicht den Leidenschaften irgend einer in ihren Hoffnungen getäuschten Person oder Partei hingegeben, oder wäre sie auch nur erträglich gut über die Thatsachen unterrichtet gewesen, so würde sie sich sicher die unange⸗ nehme Stellung erspart haben, in die sie sich durch Enthüllung über den jetigen Stand der Unterhandlungen betreffs der Heirath der Kö⸗ nigin von Spanien versetzt hatte.“

Die Times beantwortet die Erwiederung des Journal des Dé⸗ bats auf ihren bekannten Artikel in der spanischen Vermählungsfrage mit stolzen und hochfahrenden Worten. Sie stellt es selbst entschieden in Abrede, daß ihr erster gegen die Politik des französischen Kabinets gerichteter Artikel unter dem Einfluß irgend eines Mitgliedes des englischen Ministeriums geschrieben sei. „Wir sollten uns eigentlich“, sagt die Times, „durch den Ausbruch der üblen Laune und durch die Entstellungen, zu welchen unsere jüngsten Bemerkungen über die Ver⸗ mählung der Königin von Spanien Anlaß gegeben haben, nicht von unserem bisher verfolgten Wege abbringen lassen; aber unsere fran⸗ zösischen Zeitungs⸗Kollegen haben so viele verwirrte und ungegründete Schmähungen auch auf andere Personen als uns gehäuft, daß wir genöthigt sind, von ihren abgeschmackten und wi⸗ dersprechenden Beschuldigungen Kenntniß zu nehmen. Es ist über⸗ flüssig, unseren englischen Lesern noch zu sagen, daß die Ansichten, die wir über die spanische Vermählung ausgesprochen haben, wie Alles, was durch die Spalten unseres Blattes in die Oeffentlichkeit gelangt, unsere eigene Ansicht ist und nicht aus einer anderen Quelle bezogen oder eingegeben war, so wie auch, daß wir niemals danach gestrebt haben, die Puppe zu sein, welche nach Gefallen den Zwecken politischer Künstler dienstbar gemacht werden kann.

1

Andere Journale mögen nach dieser Art von Notorietät begierig ge⸗ wesen sein; unserem Einfluß und unserem Ruf könnte sie nichts hel⸗ Aber obgleich diese Ansichten eben so vollständig die unsrigen sind, als es die Sprache ist, in die sie gekleidet wurden, so können wir doch für uns allein und ausschließlich nicht Ansichten in Anspruch nehmen, welche jeder Staatsmann in diesem Lande sowohl als in 1 Der Gegenstand ist einer von denen, die wenig zur öffentlichen Erörterung geeignet sind, und wir enthielten uns deshalb, ihm eine gleich sorgfältige Aufmerksamkeit zu widmen, wie Jene, welche dabei ihre eigenen unheimlichen Zwecke zu fördern Da wir aber nun so öffentlich herausgefordert werden, so stehen wir nicht an, zu erklären, daß es Niemand in England giebt, Frankreichs, die Wahl eines Che⸗ vorzuschreiben,

Europa überhaupt hegt.

die Ansprüche Königin Jsabella unverantwortliche Anmaßung hielte, die blos den Prinzen theil ausschlagen kann, deren Ansprüche auf so seltsame Art vertreten ngigkeit der Königin bei ihrer Wahl ist die . einfachen Grund⸗ satze sind wir nicht einen Augenblick, weder in Worten noch Wünschen, abgewichen. Die Ansprüche eines Mitgliedes des koburg⸗ schen Hauses bedürfen keiner fremden Unterstützung. Denn sind wir recht unterrichtet, so ist es gerade die Königin Christine, die, von der unheilvollen Tendenz französischer Einmischung überzeugt und der anmaßenden Sprache des französischen Gesandten zu Madrid über⸗ milie aus eigenem Antriebe Eröffnungen Heirath mag ersolgen oder fehlschlagen, Von Bedeutung aber ist die Un⸗ wahrzunehmen,

gemahls für zum Nach⸗

Die Unabhä

Unabhängigkeit Spaniens. Und von

drüssig, der koburgschen Fa Die koburgsche das ist von geringer Bedeutung. abhängigkeit Spaniens. einheimische

sür Lord Palmerston beanspruchen

gemacht hat. Es belustigt uns,

eine Art Monopol in dieser Frage zu als seine die zufällig gleicher Ansicht mit Aber wissen denn

ihm über diesen Ge⸗ diese Schreiber nicht, daß ganz die näm⸗ Paris und Ma⸗ der letzten Handlungen des äftige Vertheidigung des Prinzips spa⸗ einer Depesche, von welcher die e? Es ist offenkundig, daß zur en den beiden Kronen und als der in Berührung standen, Lord besonnene und schonungsvolle Benehmen und von dem abzuweichen anders⸗ ord Palmerston kann nur latze gethan hätten, sollte leich milde und gute Art das Maß von Absurdität voll zu ma⸗ en Hofes für angemessen, ein 8 bekannt durch die eifrigen Königin Isabella geleistet, als sie von deren Orte am meisten gefährdet war zu machen, die dieses Mitglied wahr⸗ schaftlich mit jedem Staatsmann die⸗ „einer andauernden und systemati⸗ nd eines Ausbruchs als ihm irgend eine

genstand sein möchten. das englische Kabinet über diese Sache zu allen Zeiten liche Sprache geführt hat, sowohl in Lon Ist ihnen unbekannt, vorigen Ministeriums eine krä nischer Unabhängigkeit war mittelst französische Regierung Kenntniß hatt Zeit der größten Freundschaft zwi ihre Minister persönlich Aberdeen mit Erfolg jenes verfocht, das er selbst beobachtete, wo so große Neigung vorhanden ist. L. thun, was seine Vorgänger an seinem P er auch nicht so glücklich sei thun zu können. chen, hält das Organ des französisch anderes Mitglied des jetzigen Dienste, die es der Sach falschen Freunden an einem an zum Verfasser von Ansichten scheinlich theilt, aber nur gemein Den Lerd Clarendon fung des französtschen Einflusses u übler Laune“ zu beschuldigen, ist eben so albern, Macht über unsere eigene Ansichten beizumesse

Das am Sonnabend früh zu Liverpool „Great Britain“ hat die Nachricht mitgebra die Tarifbill unterzeichnet hat.“

BHelgien.

don, wie in

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n, es auf Allein, um

ses Landes. schen Bekämp

angelangte Dampfschiff cht, daß Präsident Polk

111X“*“ 18. Aug. Der König und die Königin sind vor⸗ ihrer Rückkehr von England, von Leaken im Der König führte gleich nach seiner empfing sodann den Mili⸗ so wie den Direktor des berliner Mu⸗

Brüssel, gestern Mittag, nach hiesigen Palast eingetroffen. Ankunft den Vorsitz im tair⸗Gouverneur von Brüssel, seums, Herrn Waagen.

Der Moniteur enthält heu

Ministerrath und

te einen an den König gerichteten Bericht des Ministers des Innern in Betreff der Elementar⸗Schulen. rt von der königsberger Universität be⸗

Der Professor Schube um hier statistische Studien über Belgien

findet sich jetzt in Brüssel, zu machen.

Das Barreau zu mer zu richten, worin es dieselbe ersuchen will, ein über den Advokatenstand z

Man meint, daß die

wen beabsichtigt eine Petition an die Kam⸗ energisches Gesetz

lange Abwesenheit des Kardinal⸗Erzbischofs von Mecheln mit Verhandlungen zur Wiederherstellung de Bisthums Antwerpen in Verbindung stehe. Ende nächsten Monats zurück erwartet.

Italien.

(D. A. Z.) Der Pater Grossi ,„ in welcher er die Jesuiten ge⸗

u entwerfen.

rselbe wird

Mom, 9. Aug. Tagen eine lange Predigt gehalten

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Ausstellung begegnan⸗

die Zeitschrift gemachten

scheint, einer früher gegen nach der jene mit der neuesten Geschichte si

en wird über die Haupt⸗ und wo Gemeinsamkeit der Arbeit Sphären abgesonderter Thätigkeit, über s. w.; daß also gerade auf hesten dem Ziele näher kommen wird, ist uns min⸗ nur enihält leider der vorliegende Band noch enheiten bezügliche Artikel, wie es uns ätten die 21 den Vorschlägen des Her⸗ retenen Vereine ihn bisher noch nicht in dem Maße unter⸗ eigenen Interesse wünschenswerth gewe⸗ Denn wer möchte in Frage stellen, was der Herausgeber aus⸗ ß das Gelingen des ganzen Planes ni

vorzüglich eine lebendige Debatte erweckt werd Lebensfragen der Vereine, nöthig ist, wie über die engeren Anlage und Methode d diesem Wege man am e destens sehr wahrscheinlich, nicht solche auf die Vereins⸗Angele pt bedünken will, als

g beschäftige und dee Jene Ausstellung, glauha h-. hat schn anze Vergangenheit auszu

de . sich die d gen lassen, wog

über die Punkte, ch zu weni

z-ungen der Zeit wahrscheinlich bald sich so lebhaft in der Zeitschrift machen, daß es schwer fallen würde, sie nun hier zu lösen, ge⸗ e denn entscheidend in die Bewegungen des weiteren Lebens einzu⸗ Durch die so eben erwähnten Arbeiten, auf welche das Urtheil beschränkt ist, scheint uns für die Zwecke der Zeitschrift auch wirklich t allzu viel gewonnen. Die gründlichen und genauen Auseinan⸗ ngen von Wippermann bewegen sich bei weitem mehr auf dem zcisrechtlichen, als auf dem historischen Gebiet, und C. Hagen, sonsige Leistungen wir gewiß nicht zu gering anschlagen, ergeht sich sich leichtem und trivialem Raisonnement, besonders wissenschaftlichen Werth beimessen wird. wauerlicher, als wenn ein politisches Hin⸗ und Herreden an die er wissenschaftlichen Erörterungen träte, denen bisher die Zeitschrift 5g war, und wir belennen deshalb, an der Titel⸗Aenderung miügen Anstoß genommen zu haben. Referent erinnert sich, früher b usdruck Geschichtswissenschaft gemätelt zu haben, da wir Ge⸗ 4 auch das Wissen von dem Geschehenen nennen; da dieser Aus⸗ nn e beliebt war, wäre es unseres Erachtens besser gewesen, puhalten, als die Wissenschaft über Bord zu werfen, wenn auch nur 12 Denn daß es in Wahrheit nicht so ist, zeigen die meisten si vorliegenden Bandes, die in wissenschaftlicher Bedeutung de⸗ zfrüheren Bände gewiß nicht nachstehen. 4 * endlich noch ein Bedenken gegen das weitere Hineinziehen üdie schichte in die Erörterungen der Zeitschrift. n der historischen Vereine sind mit Recht vorzugsweise den Al⸗ frühesten Geschichte unseres Vaterlandes geweiht, will die es Central⸗Organ dieser Vereine sein, so muß sie gerade auf von denen sie aber eine ausgedehnte chte der letzten Zeit und den Tagesfragen noth⸗ Man dient zweien Herren nicht leicht, unmöglich Ficbenn sie so verschiedenartige Interessen haben, wie die deutsche sienschast und die Tagespolitst, und sobald größere Ansprüche ie Zeitschrift machen wird, wird die andere ohnehin sich eber möchte offenbar, und wie igen, mit seinem Unterne

Wirkung entbehre. anz unbegründet. Wissenschaft selbst, über die rd am meisten da sich einschränken müssen, ch nicht in ihrem Zusammenhange verfol es, als um ein Werden Bezug auf die bisherige Ha da gerade nicht wenige, un auf die nächste tzt offenbar in dieser etragen werden, die chte des Tages, das L

halb einer durchgreifenden wir, war an sich die historische ten, und wi wickelungen no ch noch weniger um ein Geworden Aber die Anschuldigung war auch in Zeitschrift eine völlig ungerechte, die bedeutenderen Arbeiten in derselben, sich

er Unternehmungen u.

denn überhau ausgebers beiget es in seinem und ihrem

bezogen. Der Herausgeber will jedoch je weiter gehen, als früher, es soll dazu beig enwart zu lösen“, die Geschi llen geradezu in den Kreis der Betrachtung gezoge politische umgewandelt w chte die M zu führen, auch suchen oder einer P daß Männer, die, von ei

cht sowohl von seinem enkommen und der allgemeinen An Versprechungen und Zusagen sich der allgemeinen Sache krästigst gerade unter den Männern, die ‚eine Anzahl von Mitarbeitern gewon⸗ Doch ist es in diesen Dingen vom Versprechen zum Er⸗ den sehr viele unserer Gelehrten nur in geraumer Hoffnung getrösten, daß noch lebendiger, noch durchgreifender in den, als bisher geschehen ist, und ha⸗ schon zu leisten versucht

dem wohl schwerlich

spricht, da Nichts wäre

als von dem freundlichen Entge Theilnahme der Vereine abhängig ist. scheint es auch nicht gefehlt zu haben, denn der Herausgeber erklärt,

gen der Ge Gegenwart chrift halb und halb damit in eine hingestellt sein lassen, wie weit die Geschi trüge, die Fragen des Tages der Entscheid untersuchen, ob sie hierin ihre Aufgabe zu nügen habe, nur so viel scheint uns klar, schichtlichen Betrachtung der Dinge ausgehend, in die Bew enwart eingreisen wollen, doch in der Beurtheilung die lbst in der Hauptsache einversta Bestreben ein Ersol⸗ nun allerdings eine ren Arbeiten zeigt, welche sich Geschichte Deutschlands beschäftigen. permann's über die Landes⸗Verfassung Artikel von C. Hagen über die Geschichte en nur einzelne kürzere Artikel des Herausgebers eine e Tendenz, und auch hier scheint diese gut genug m Aufsätzen vertretenen Ansichten zu wiß sehr irren, wenn man die so laut aller oder nur der Mehrzahl der Mitarbeiter hielte. nen, die bisher mitwirkend aufgetreten sind,

Wissenschaf sen und meist wohl absichtlich nicht 1 die Bewegungen des Tages ausgesprochen; käme es da

anzunehmen, den Vereins⸗Vorständen angehören nen zu haben. füllen ein weiter Weg, Zeit zurücklegen. die Vereins⸗Angelegenheiten künftig der Zeitschrift werden besprochen wer ben vorläufig mit Dank h ist. Denn Undank wäre e ren Publikum durch die Zeitsch das mannigfaltige Treiben un auch, daß sie einzelne sehr tüchtige, entschied ende Arbeiten bringt, welche die Aufgaben der schriebene Abhandlung von Troyon übe ordendorf und Leus und die Anzeige des Walther toriums von S. Hirsch Der Herausgeber von der oben erwähnten sehr verschiedenartige Aufgabe, alb der deutschen Geschichte besonders a sten Zeit in Betracht ziehen wollte. „eine Pfficht der historischen Wissenschaft, ziehen darf, je mehr die Spannung sind, und je zuversecilicher gerade Erwägung des Thatsächlichen sich erwarten läßt.“

So müssen wir uns denn der

mden sein müssen, wenn vom den soll. Wir verkennen nicht, d gewisse Uebereinstimmung der Gesinnung in in dem vorliegenden Bande mit de Es sind dies die beiden Arti 4 in Kurhessen und der einleite der neuesten Zeit; näch

inzunehmen, was sür sie s, nicht erkennen zu wollen, daß es dem größe⸗ rift bereits erleichtert ist, eine Uebersicht über serer historischen Vereine zu gewinnen, wie en in den Gegenstand eindrin⸗ Vereine berühren, wie die r die Alterthümer von schen Reper⸗

stellte aber seiner Zeitschrift noch eine andere und indem er inner⸗ Entwickelung der

g erwartet wer

Die Arbeiten

in jem it den in gung mit der Gescht

Aber man w adziehen muß

gewordenen Ueberzeugungen für Wir finden unter 5 Männer der verschiedensten 8

armoniren.

uch die staatliche Daß dies geschehe, darin sieht er der sie um so weniger sich ent⸗ Gegenwart der Lösung bedürftig von ihrer Seite eine ernste und ruhige Man wollte so, wie es

ihr wenden. Der Heraus nicht von ganzem Herzen bi „m nachhaltigen Einfluß ausüben, die historische Wissen

eilbe auf das Leben des deutschen Volkes wirken, es heben,

dem Unternehmen an

historischen hre differirenden Meinn

kräftigen und fördern. Auch wir halten die historische Wissenschaft für eine große Lehrerin und Erzieherin des Menschengeschlechts, für eine Weckerin nationaler Kraft, und glauben mit ihm, daß sie uns Deutsche gerade durch die deutsche Geschichte am besten unterweist. Aber wir glauben, daß nicht jede ihrer Lehren sofort ein Trieb zum Handeln sein solle, daß ihre Worte still und nachdenkend aufgenommen werden müssen, um desto festeren Boden zu gewinnen, und daß nicht gerade die zuletzt gesprochenen Worte allein oder doch vor den anderen gehört werden müssen. Alle Geschichte, und so auch unsere Deutsche, ist ein Ganzes und wirkt nur als Ganzes; so aber betrachtet, erweckt und durchdringt sie den sich bildenden Menschen und giebt seinem ganzen Thun und Handeln, nach welcher Seite es sich sonst auch richten mag, Kraft und Sicherheit. Auch von diesem Gesichtspunkte aus wünschten wir in der Zeitschrift alle Theile unserer Geschichte gleichmäßig behandelt und gerade am wenigsten vielleicht die neueste Zeit berücksichtigt, wo sich die Dinge in ihrem Verlauf und Zusammenhange, wie gesagt, noch nicht übersehen lassen, wo mehr ein Meinen als ein Wissen an der Stelle ist, wo überdies bei der engen Verkettung aller europäischen Verhältnisse die deutsche Geschichte sich am wenigsten abgesondert behandeln läßt. SDiite leipziger Universitäts⸗Bibliothek.

Leipzig, 18. Aug. (L. Z.) Unsere Universitäts⸗Bibliothek befand sich seit dem Jahre 1835 in dem Augusteum aufgestellt, in welchem sie je⸗ doch einen genügenden Raum nicht fand. Die hohe Staatsbehörde beschloß daher, dieselbe wiederum in das Mittelgebäude des Paulinums (das soge⸗ nannte alte Paulinum) zu verlegen, in welchem sie schon von Alters her sich besunden, und das zu diesem Zwecke durch Aufsetzen eines neuen Stock⸗ werkes vergrößert werden sollte. Die Stände bewilligten auf den Landtagen 4842 1843 und 1845 1846 die dazu, so wie zur Translocation der Bibliothek, nöthigen Summen. Unter dem gestrigen Datum macht nun die beireffende Verwaltung bekannt, daß die Aufstellung der Universitäts⸗Biblio⸗ ihek im Mittelgebäude vollendet sei und ihre Benutzung wieder beginnen fönne. Sie nimmt gegenwärtig das erste und den größten Theil des zwei⸗ jen Stockwerkes jenes Gebäudes ein. Das erste Stockwerk enthält außer den Expeditions⸗ und Lesezimmern vier Säle, welche für die Handschriften, die Encyklopädieen und Zeitschriften, ferner für die literar⸗-historische, philo⸗

linguistische und juristische Abtheilung bestimmt sind. 1 e befindet sich in drei Sälen die Literatur der Theo-⸗ Naturwissenschaften und der Geschichte. Ein beson-⸗ Zimmer enthält die Landkarten⸗Sammlung. 8

sophische, philologische, Im zweiten Stockwerk der Medizin und

Ausgrabungen in einem Torflager. meschon seit neun Jahren unter der Leitung Gaibach (in der Nähe von Schweinfurt) aufgedeckten welches sich unter einer 15 bis 18 Schuh möchtigen Decke von und aus welchem jährlich im Durchschnitt vier⸗ Modeltorfes ausgebeutet wohl in geologischer als geognostischer Be⸗ Sehr viele, Buchen und Tan⸗ kleine Holzgattungen, so wie Diese Stämme hatten theils theils waren sie mittelst einer kamen auch fen und eine Menge von Haselnüssen (alle schwarzbrauner und und Schwämme,

(A. Z.) In de farrers Schleiß zu

Thon und Sand besindet, malhunderttausend Stücke Torfkuchen des besten wurden, sind bisher mehrere so sehr bedeutungsvolle Gegenstände aufgefunden wo mitunter sehr große und starke Baumstämme nen, dann Birken, Erlen und mehrere andere auch noch auf ihren Wurzeln stehende S noch ihre natürliche Farbe und Terxtur, Imprägnation

viele Tannenzap

von Eichen,

zum Vorschein. Knochen ge⸗ Kinnladen mit schwarz⸗ nschlichen Kunstfleißes eigenthümlicher Con-⸗ de sind von Herrn Pfarrer Schleiß Gaibach in Einsicht genommen ele Stöcke noch, auf ihren Wurzeln Grund annehmen, daß diese Stämme sondern durch Einsinken in die Tiefe wurden; wie in Ostfriesland, wo sich ganze Waldun⸗ so auch nicht weit von und vorzüglich im hampshirer Torfmoore, wo

chen, Buchen, Birken

ausgedeckt wurden. 8

deutlich erkennbare dies wurden beim Schürfen des Torfes viele funden, worunter sich ein großes Rehbockgeweihe und Von Gegenständen me n von ganz

ähnen befinden. ßes und zwei kleine Hufeise Sämmtliche Gegenstän worden und können bei ihm zu Da in diesem Torflager vi stehend, vorkommen, so kann man mit wemmt worden sind,

glänzenden 3 kamen ein gro struction zu Tag.

nicht herbeigesch in diese Lager versetzt gen eingestürzt unter einer Brügge in den Niederlanden ebenfalls Stämme von und Nüsse von Haseln,

Torfschichte befinden,

o wie Reiser