long selbst nicht zu sehr von Truppen entblößt lassen, zumal in einem ona selbst nicht z s der Steuer⸗Erhebung, ohn
wegen
Augenblicke, wo er, Ib - der Unzufriedenheit
liche Aeußerungen der zu stoßen rechnen muß.
Kolonnen so, . rona oder Tarragona und der Gegend,
zu Barcelona zurück sein können. hin die Mißvergnügten bedrohen und Sollten diese dennoch es wagen, etwas bestehende Ordnung, glück über die Häupter Die sonstigen
an Getraide und Hülsenfrüchten
Türhkei.
Konstantinopel, 19. Aug.
tag ist Mehmed Ali auf dem wieder von hier abgereist.
genem Dampfboote, Hami wieder zurück bis Kahira.
seine Geburtsstätte noch einmal zu sehen.
Sein Gefolge befand si
änderungen oder ter die Tage sah Mehmed Ali vor acht Tagen, Galata⸗Serai beizuwohnen, nach Pera herein
Aspännigen Wagen und unterhielt sich lebhaft mit einem ist gesund und kräftig. An der
hielt er still, um einige vor ihm Ueberall stand in den Man hat in letzter Zeit Mehmed die Sultanin⸗Mutter selbst, so wie haben ihn bewirthet. Er aß aber gewöhnlich fest nichts.
Er selbst gab ebenfalle im täglich zu bringen vermöchte, nähme
an der großartigen, das Gesammtwo fördernden Unternehmung, sondern auch an den pecuniairen . jen, die außerdem nur den Reichen und Besitzenden zu gute kämen. Der Entscheidung über die etwaige Annahme dieses Man behauptet übrigens, Eisenbahn von Rom nach
der neben ihm saß. Sein Aussehen Artillerie⸗Kaserne, außerhalb Pera, ausgeführte Artillerie⸗Manöver anzusehen. Straßen dichtgedrängt das Volk. Ali noch viele Ehrenessen gegeben, Esma⸗Sultanin, die Tante des Großherrn, nahm zwar alle diese Einladungen an, Er soll überhaupt äußerst mäßig leben.
Hause seiner Schwiegertochter ein Bankett, zu dem er Frau
Bourqueney und Lady Wellesley einlud.
pereinigte Staaten von Nord-⸗Amerihka. Die mit der letzten Post, welche das aus New⸗York vom 16.
neben den schon er⸗ am 10. August
London, 29. Aug. Dampfschiff „Hibernia“ überbracht hat,
75
August hier eingegangenen Nachrichten melden,
wähnten Friedens⸗Vorschlägen an Mexiko, auch den ersolgten Schluß des amerikanischen Kongresses, nachdem Die Subtreasury⸗Bill war angenom⸗ men worden und die Trennung zwischen Bank und Staat tritt dem⸗ indem von diesem Ver. Staaten ihr eigener Banquier und
acht Monate gedauert hat.
nach mit dem 1. Januar 1847 in Wirksamkeit, Tage an die Regierung der wird und bles Gold⸗
Gunsten seiner des Kongresses im Kongreß, welcher in Thätigkeit bleibt, nächsten Kongresse,
Dezember beantragen wollen. das Gesetz angenommen hat,
Die Gebiete von Jowa und ten in die Union aufgenommen worden, publiken⸗Bund jetzt 30 Staaten umfaßt.
In New⸗York macht die dort geschehene Aus Freiwilligen⸗Regimenter für den Dienst in Californien 1 Leuten und lagern auf einer Insel wo sie täglich sechs Stunden lang geübt auf die Ankunft der nöthigen Trans⸗ portschiffe, um sie ihre Fahrt um das Cap Horn antreten zu lassen. angekündigten Friedensvorschläge an Streitkräfte der Vereinigten Staaten in drei um sofort auf die Hauptstadt November kein Friedens⸗ Armee am Rio del Norte zählte schon 17,000 Mann und rückte langsam aber fortwährend ins General Taylor's Division lagerte bei Camargo und
Sie bestehen aus kräftigen afen von New⸗York, Man wartete blos
Trotz der vom Präsidenten Mexiko zogen sich die Divisionen an der Gränze zusammen, Mexiko losziehen zu können, falls bis zum Abschluß bewirkt wird. Die amerikanische
Innere vor.
edies auf ernst⸗ der Bewohner von Barcelona Er wählte daher die Stellungen der beiden daß sie in einem Tagemarsche eben so leicht je zu Ge⸗ aber auch in derselben Zeit So werden sie nach beiden Seiten im Zaume halten können.
zu unternehmen gegen die so würde aller Wahrscheinlichkeit nur neues Un⸗ der tollkühnen Waghälse hereinbrechen.“ Nachrichten aus Catalonien enthalten Klagen die seit langer Zeit schon anhaltende Trockenheit, welche der Aerndte bereits sehr geschadet hat und auch den Ertrag der Weinärndte, wenigstens der Quantität nach, bedroht.
(A. Z.) Vorgestern Nachmit⸗ Esseri Dschedid“ ch auf seinem ei⸗
hierher so auch
türkischen Dampfboote „
d Bey begleitete ihn wie In Cavale wird Mehmed Ali landen, um Er hat befohlen, in seinem Geburtshause, in dem er ein paar Tage wohnen will, gar keine Ver⸗ Ausbesserungen vorzunehmen, damit es desto lebhaf⸗ seiner Kindheit ihm wieder ins Gedächtniß rufe. als er, um den Prüfungen im kam. Er fuhr in einem
und Silbergeld annimmt Auch die Waarenlager⸗Bill, welche hauptsächlich den Zweck hat, den Vereinigten Staaten den Transithandel nach Canada zu sichern, hatte der Kongreß noch in den letzten Tagen genehmigt. — Das neue Ta⸗ rifgesetz wird von den Fabrikanten aller nördlichen Unionsstaaten an⸗ gefeindet und die Führer der Whig⸗Partei haben sich einmüthig zu Aufhebung erklärt, welche sie bei dem Zusammentritte Da jedoch der jetzige bis zum 4. März 1847 so wird die Whig⸗Partei schwerlich eher, als im der im Dezember 1847 zusammentritt, nung machen können, eine Aufhebung des neuen Tarifs durchzusetzen. Wisconsin sind jetzt als Staa⸗ so daß der amerikanische Re⸗
rüstung zweier ziemliches Auf⸗
man glaubte, daß er
werde. Die westliche
aufhalten könnte. auf Chihuahua vor,
Mexiko entkommen möchte. die Hauptstadt Mexiko noch
war, ein Corps von 5000 sollte.
gegen den 5. Division unter
wärts und in Neu⸗Mexiko war keine Die Central⸗Division unter General Wool drang
um jedes mexikanische Corps abzuschneiden, wel⸗ ches etwa bei Annäherung Kearney's aus Taos,
Nach Berichten aus Veracruz bis zum 17. Juli hatte Paredes nicht verlassen, Mann aufzubringen,
über
nach Kulmbach gemacht.
Rom, 25. Aug. Projekt,
14. Juli dem Papste vorgelegt
Ich wodurch jeder der gehörig zu wißheit,
zu erlangen, gens⸗Verhältniß erwiesen ist,
seiner Enkel,
sen die daß auf der einen Seite Volke, der es zur von
entgegen. t schieden hat, daß zuerst die werde.
Eisenbahnen. (N. K.) Am 30. August wurde die erste gagewagen und Pferdebespannung auf der Eisenbahn
(N. K.) Höchst bemerkenswerth ist das iin seinem und der von ihm re⸗
welches der Principe Cont Bezug auf das zur Anlage von
präsentirten Gesellschaft Namen in . Eisenbahnen in den päpstlichen Staaten zu ermittelnde Kapital am hat. wie man die zum Baubedarfe nöthigen Gelder nicht durch Hülse der in anderen Ländern üblichen Actien, Theilnehmer täglich 5½ Bajocchi betragenden Kontribuenten mittelst gesetzten Steuerung in dem Besitz einer verzinsenden Actie sich befände. das zu einer bestimmten aus der Einwohnerzahl und deren aktivem Vermö⸗ führt der Urheber des Projekts auf überzeugende Weise durch, wie auf diese Art dem bisherigen unglück⸗ lichen Zustande aufs kräftigste entgegengearbeitet werde, in Folge des⸗ Reichthümer, namentlich in Italien, Schätze sind, während auf der anderen eine fast gänzliche Entblößung von allem Besitze herrscht. Ersparniß des erwähnten geringen Geldquantums
August auf Monterey vorrücken General Kearney zog rasch vor⸗ Truppenmacht, die ihn ernstlich
Wecheael -
Pr. Cour. Thlr. 29 30 g
Brief.] Geld
* 12*
F11
CourPse.
Santa Fe und Neu⸗
da er außer Stande das ihn begleiten
Probefahrt mit Ba⸗
von Lichtenfels Petersburg
3 % 40. 37 ½. 4 % Russ. Hope 91.
Es wird nämlich darin gezeigt,
sondern durch einen, für jeden Beitrag ecreichen könnte, einer fünf Jahre lang fort⸗ 100 Scudi betragenden und Nachdem nun die Ge⸗ Größe angenommene Kapital
Neapl. —.
Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss. 100 Thlr. Frankfurt a. M. sücdd. 3WW.ü
Auswärtige Amsterdam, 1. Sept. Pass. —
Antwerpen, 31. Aug.
Frankfurt a. M., 2. Sept. 1871. 69. Bayr. Bauk-Aetien 665 Br. Hope 88 ¼. Stegl. 87 ⅛ Br. Poln. 200 Fl. 95 ¾ G.
Hamburg, 3. Sept.
Paris, 31. Aug. 5 % Rente ün cour. 121. 50. 3⁰% do. ün cour. 8³5 5 % Span. Rente 33 ½.
Wien, 2. Sept. Aectien 1568. Anl. de 1834. 158. 4o. 1839 127 3½. Nordb. Mail. 112 ⅞. Livorn. 105 ¼. Pest. 91. Budw. —.
140 138 1 50¾
Kurz 2 Mt. Kurz 2 Mt.
150 ½ 149
80
6
*
2 Mt. Mt. 2 Mt. 2 Mt. 8 Tage
2 Mt.
[2
3
S8S882 EEAEE
£ SH
Mt. Woch.
100 Fl. 100 SRbl.
Börsen.
Niederl. wizkl. Sch. 60 ¼. Preuss. Pr. Seb. —.
5 % Span. 20 Ausg. —. Zinsl. —. Poln. zinsl. —. Neue Anl. 19 ⅞.
5 9% Met. 110 ¼ 6. Bank-Actien p. Iunt. 59 ⅛. 3 g0. 500 Fl. 80 ¼. 80 ⅞.
Bank-Actien 1570 Br. Rugl. Kuss. 108. 107
Pass. 5
5 % .i. 111. 4 9% 40. 100 ¼. 3 % 73 ½¾. 2
176 ½. Gloggv. 130
Meteorologische Beobachtungen.
1846.
so übel vertheilt sind, 4. Sept.
Morgens 6 Ubr.
Nach einmahxger Beebachtung.
Naecbmittags
Abends 2 Uhr.
10 UChr.
Jeder aus dem wneer
Luftwärme.. Thaupunkt.. Dunstsättigung. Wetter
Weise nicht nur Theil so wesentlich be⸗ Vorthei⸗
auf diese hl des Staats
Plans sehen wir BWolkenzuß ...
daß der Papst sich dafür ent⸗
339,51“"vPar. + 9,9° R. + 9,5“ . 96 pCt. balbbeiter. NO.
339,43""Tar. 339,377Par. Quellwürme 7,8⁰ R. + 17,4° . + 14,0“ n. Flusswärme 17,0°9 R. + 10,1°9 . + 10,7“ n. Bodenwöärme 16,7°1 57 vyct. 77 pct. Ausdünstung 0,00801 halbheiter. halbheiter. Niederschlag No. No. Würmeweecbsel + 176 NO. — + 10,3°) .
—
Tagesmittel: 339,44“"Par... + 13 1 n.. + 10,1° n. 77 pct. No.
Neapel gebaut
derselbe Berlin, 5. Sept.
ausgiebt.
Handels- und Börsen⸗Nachrichten. Die Course sämmtlicher Eisenbahnen haben sich
heute etwas höher gestellt, und die Börse schloß fest. 1 Berliner Den 5. September 1846.
Anfang 6 Uhr.
Pr. Cour.
Fonds. s
Brief. Geld.]Gemw.
Pr. Cour.
Aclien. IRnrief.] Geld.
St. Schald-Sch. 3 ½ 94 ¼ 94 ¼ Prämien-Scheine d. Seech. à 50 T. Kur- u. Neumärk. Schuldverschr. Berliner Stadt- Obligationen Westpr. Pfandbr.)2 Grossh. Pos. do. do. do. ½ Ostpr. Pfandbr. Pomm. do. Kur- u. Neum. do. 2 Schlesische do. 4o. v. Staatg. Lt B. 3 ¾
87 ¼ 87 ¾
3 ½ 92 91
955
sich Hoff⸗
Gold al marco. Friedrichsd'or. And. Gldm. à 5 Th. Disconto.
Nothwendiger Verkauf. Ober⸗Landesgericht zu Coeslin, den 24. März 1846.
Das Rittergut Völzkow a im Schievelbeinschen Kreise, ritterschaftlich abgeschätzt auf 12,637 Thlr. 21 Sgr. 8 Pf., zufolge der nebst Hopothekenschein und Bedin⸗ gungen in unserem dritten Büreau einzusehenden Tare, soll am 4. November d. J., V. M. 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Der seinem Aufenthalte nach unbekannte Gläubiger Carl Friedrich Birner wird hierzu öffentlich vorgeladen.
11““
[546] Ediktal⸗Citation.
Am 19. August 1845 ist der Schäferknecht Johann Gottlob Vogt, unehelicher Sohn der verstorbenen Anna Rosina Vogt, später verehel. Reinsch, zu Druse im Alter von 19 Jahren, ohne Testament und mit Hinter⸗ lassung eines Vermögens von circa 70 Thlr., verstor⸗ ben, dessen Erben noch unbekannt sind. Es werden daher alle diejenigen, welche an seinen Nachlaß Erb⸗ Ansprüche zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordert, sich spätestens in dem auf
den 17. März 1847, Vormittags 11 Uhr,
an der Gerichtsstelle zu Druse,
anstehenden Termine zu melden und ihre Erbansprüche gehörig nachzuweisen, widrigenfalls sie mit denselben präkludirt und der Nachlaß, als herrenloses Gut, dem⸗ jenigen, welchem die siskalischen Rechte in Druse zu⸗ stehen, zugesprochen werden wird.
Polkwitz, den 1. Juni 1846.
Das Patrimonial⸗Gerichts⸗Amt von Druse.
Erster
Berlin⸗Potsdam⸗Magdeburger 7708 bb Eisenbahn.
„ Das Betriebs⸗Reglement unserer Bahn ist bei jedem unserer Einnehmer für den 2, Preis von 1 Sgr. zu haben. Potsdam, den 1. September 1846. Das Direktorium der Berlin⸗Potsdam⸗Magdeburger Eisen⸗ bahn⸗Gesellschaft.
— — —
Neuhaeuser Stein-
kohlen-Verein. ZLins- und Dividenden-
Erhebung.
Diejenigen Herren Actio nairs, welche den am 1. Juli d. J. verfallenen dritten Coupon noch nicht erhoben haben, werden zur Präsentation
desselben hiermit aufgesordert. Er wird mit
14 Thlr. Ct. oder 24 Fl. 30 Kr. im 24 Fl. Fuss
n wohl an unserer Kasse hier, als von den Bank- zusern B. Metzler sel. Sohn & Cons. in Frankfurt a. M., Anhalt & Wagener in Berlin vnd Joh. Lorenz Schaezler in Augsburg be- zahlt.
Den H. H. Actionairs diene bei diesem Anlalss 2e Nocheicht, dass die Kohlenförderung für Ver- nzrechnung gegenwärtig über 6000 Ctr. wö- ,hentlich beträgt, für das nächste Betriebsjahr eine Förderung von 500,000 Ctr. Rein- und Mischkohle beabsichtigt wird und ausfser dem Zins
[733]
92 ⅔½
Brl. Potsd. Magdb. do. Obl. Lit. A. B. do. Lit. C. Mgd. Lpz. Eiseub. do. do. Prior. Obl. Brl. Anh. abgest. — do. do. Prior. Obl. 4 Düss. Elb. Eisenb. — do. do. Prror. Obl. 4 Rhein. Eisenb. do. do. Prior. Obl. 4 do. v. Staat garant. 3 ½ 0b.-Schles. E. L A 4 do. Prior. 4 do. Lt. B. — B.-St. B. Lt. A. u. B. Magd.-HIalbst. Eb. Br.-Schw.-Frb. R. de. do. Prior. Obl. Bonn-Kölner Eab. Niedersch. Mk. v. e. do. Priorität
1S8!
90½
ges, so wie im
4 4 4 4
Uilsn!
—,— — N
ρ—
Kapellmeister
LtISI
*
Sx
Sonntag, 6. Vorstellung. (Neu einstudirt): Fernand Cortez, Mexiko's, Oper in 3 Abth., Aus dem Französischen übersetzt von
in den Fremdenlogen
Im Schauspielhause. 148ste Abonnements⸗Vorstellung: Mitz Bremond, Schauspiel in 5 Abth., net, von H. Börnstein.
Montag, 7. Sept. ments⸗Vorstellung: Ouvertüre Tauris, Schauspiel in 5 Abth.,
zu Königsberg: A
Königliche Schauspielt.
Sept. Im Opernhause. 100ste Abonnemen oder: Die Erobern Musik von Sponti
von de Jouy. Ballets von Hogn
May.
Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den folgenden erhäh ten Opernhaus⸗Preisen verkauft:
Ein Billet in den Logen des in den Logen des ersten Ranges büne, 1 Rthlr. 10 Sgr.; im Parquet und in den Logen des zwei Ranges 1 Rthlr.; in
Prosceniums 1 Rthlr. 10 Sg.
und ersten Balkons, so wie zur A.
den Logen und im Balkon des dritten R Parterre, 20 Sgr.; im Amphitheater 10 Sg. 2 Rthlr.
nach dem Französischen des Vie
Im Schauspielhause. 149ste Abom von Gluck. Hierauf: Iphigenia von Woeihe.—
K’Fnigestädtisches Theater. Sonntag, 6. Sept. käppchen, Posse mit Gesang in 3 Akten, von Fr. Hopp. Hebenstreit. (Herr Johann Edmüller, vom Stadt⸗Then
(Neu einstudirt.) Doktor Faust's Zaube Musik
ndreas Pimpernuß, als erste Gastrolle.)
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen.
1 818 N
do. Priorität
₰
E“
Im Selbstverlage der Expedition.
Nied.-Mrk. Zwgb.
do. Priorität Wilb.-B. (C.-O.) Berlin-Hamburger
IESnöSEneege UIllIisselrml
SI1
Al lgemeiner Anzeiger.
eine Dividende von 10 — 12 Thlr. für je de Actie von 200 Thlr. zu erwarten steht. Hildburghausen, August 1846.
Die Direction.
““
Literarische Anzeigen.
So eben erschien und wurde an alle Buchhandlun⸗ gen versandt (Berlin zu haben bei Wilhelm Besser):
1u Geschichte Roms 8
im Zeitalter der punischen Kriege,“ “ von Dr. K. Haltaus. “ Leipzig, Friedrich Fleischer.
Preis 3 Thlr. 15 Sgr.
Es beginnt dieses Werk mit dem Zeitpunkt, wo Nie⸗ buhr's berühmtes Werk schließt, weshalb besonders die Besitzer des letzteren auf diese neue literarische Erschei⸗ nung aufmerksam gemacht werden.
2 E. H. Schroeder, Unter den Linden 23:
1“ vente chez
“ “ 1“
8
ou Manuel -lexi que DU Pipf6MXrE Er Po COXNSUI. Par
le Baron Ferd. de Cussy. 12. Broch. 3 Thlr.
EEEEI1“ e.
1“
[748] Der Schlußband von Eylert's Charakteristik Friedrich Wilhelm's III. in 2 Abtheilungen
G e““ “
Gedeuckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei.
111“ E“
wird nächstens im Buchhandel sein. Wenn besond die große Anzahl der Geistlichen über Entstehet und Einführung der Liturgie, Agende
Union zum erstenmale aus authentischer Quelle M theilungen interessantesten Inhalts hier zu erwarten so wird das nicht theologische Publikum zu großer h bauung hier entgegennehmen, was der würdige. fasser, jetzt im 77sten Jahre, in treffender Schildem hier noch gegeben hat über den Zustand und Ge der Armee zur Zeit Friedrich des Großen! über die Restauration derselben in spãn Zeit bis zu unseren Tagen, über die 2te Vermi⸗ Jung des hochseligen Königs, über seine so⸗ fallende Hinneigung zum Theater, so wie in ner langen Reibhe von Charakterzügen! Anekdoten und in den Bekenntnissen des! schofs Dr. Roß über sein Verhältniß zum Könm⸗ Was Friedrich Wilhelm III. als Mensch war, e eine hohe Zierde der Menschheit auf dem Throne ihm an uns vorüberging, liegt jetzt in einem Gem⸗ vor uns da, das, wenn auch im Gefühle höchster tät entworfen, an Wahrheit nichts zu wünschen le das in keiner Familie fehlen sollte, und für wel das Vaterland für immer dem Verfasser dankbar!
bunden sich fühlen wird. Heinrichshofen.
[711 b] Polnische Literatur.
Es gereicht mir zum Vergnügen, den Freunden polnischen Literatur mein neuestes Verzeichniß (Nr. zu übergeben, welches die seltensten Werke, Manustii Autographen und Kupferstiche berühmter Polen in
faßt, und erlaube ich mir noch zu bemerken, daß di
ser Katalog einer der wichtigsten für die polni
Geschichte ist. Zu erhalien: Berlin bei A. Asher K. Co., Leipzig bei A. Frohberger. Posen, im September 1846. J. Lißner⸗
ünein
Das Abonnement beträgt:
2 Rthlr. für ¾ Jahr.
4 Rthlr. 4½ Jahr. 8 Rthlr. ⸗ 1 Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne Preis-Erhöhung. Insertions-Gebühr für den Ranm einer Seile des Allg. “ 8 Anzeigers 2 Sgr. 8 88
* 1½
14
g
Allgemei
I
1
8 6
nee
88
Beal2 etge- dit hih 586 „t
Z poft ⸗Anftatten des In⸗- und Auslandes nehmen Bestellung äaͤnuf dieses Llatt an, für Herlin die Expedition der Allg. Preuß. Seis. Zeitung:
Friedrichsstraße Nr. 72.
Amtlicher Theil. H m H, 8 1
nland. Provinz Preußen. Getraide⸗Ausfuhr aus Danzig. — Rhein⸗Provinz. Die kölnische Dampsschifffahrts⸗Gesellschaft. — Auswanderer.
Deutsche Bundesstaaten. Könitreich Bavern. Der Festball in Augsburg. — Königreich Sachsen. — Königreich Würt⸗ lemberg. Der Kronprinz und die Kronprinzessin. — Herzogthum Holstein. Amtliche Bestätigung einer früheren Nachricht. — Die unru⸗ bigen Auftritte in Kiel. — Der ehemalige Amtmann von Neumünster. — Briefe aus München. (Berichti ung; das Uebungslager bei Augs⸗ burg.) — und Braunschweig. (Theater; Verein wider Thierquälerti.)
Oesterreichische Monarchie. Wien. Jtalienische Flüchtlinge.
Frankreich. P iee - — Durchreise der Königin der Niederlande. — Wahl⸗Zulassungs⸗ und Unt gen. — Di päpstlichen Reformen. — Vernischtes. ö“
Großbritanien und Irland. London. Hofnachrichten. — Lord Hardinge. — Verbesserung der Lage der Soldaten. — Die Morning Chroniele in der schleswig⸗holsteinschen Frage. — Musiksest in Bir⸗ mingham. — Die Angelegenheiten am La Plata in den brasilianischen 1S annüdchg, 8 SSsiann aus London. (Das Parla⸗ ment wird nicht aufgelöst; Lord J. Russell's Kabinct ü ⸗ ööö Lon Lentince b CCZ6G“
Schweiz. Kanton Zürich. Verhandlungen d üb Ienekbasr ch handlungen der Tagsatzung über den
Italien. Rom. Reform des Schuiwesens. — E 19.— . eslese 1191. “
L ata⸗Staaten. London. Die britisch⸗französische Int ⸗ 9 noch vageben. — 11 Sieg Rivera's pösische 3 Abihei⸗ ung von Ocibe's Truppen. — Eine Note d H en e des Herrn Ouseley gegen
Eisenbahnen.
Gratz. Beschädigung der Eisenbahn in Steiermark.
Handels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin. Börsen⸗ und Markt⸗
2 1IöII1I1“ Knchliche Kunst⸗Archäologie des Mittelalters, von H. Oste. — Königsstäd- iisches Theater. (Italienische Opern⸗Vorstellung.) — 0, n eeken. nennung zum Mitgliede des Alterthums⸗Vereins. S“
C1.“ ““ . 5
.1 —
“
Amtlicher
Se. Majestut der König haben Allergnädigst geruht:
b Dem Knabenlehrer und Küster * 88 verhe⸗pahabrs Fegierungs⸗Bezirks Merseburg, und dem Stadtgerichts⸗Boten Schultze — e. lgeagsa⸗ vrbe. so wie dem Rathoherrn - erg und dem Herrmann i
die Rettunge⸗Medaille am Bande; 1“ „Dem Oberlandesgerichts⸗Rath Mi Titel als Geheimer Justiz⸗Rath;
Dem Justiz⸗Kommissarius und Notarius Liebich zu Ratibor
nd dem Justitiarius, Land⸗ und Stadtgerichts⸗Assessor, Baron von Korff zu Oppeln, den Titel als Justiz⸗Rath zu verleihen.
1
58
kulowski zu Ratibor den
Der Hergang bei den in Köln am 3ten und 4ten v. M att⸗ gehabten Tumulten und die Banesgang von Bürgern zur eesag⸗ igung der Aufregung in den näͤchstsolgenden Tagen ist in einer Weise nistelit worden, welche eine nähere Erörterung und Prüfung nöthig 8 8. 1 durch 5 Eröͤrterung fesigestellt und w r Berichtigung irregeleiteter Ansichten hierdur öffent⸗ chee gebracht: 3 88 e ff
1) Der Tumult, veranlaßt durch das Einschreiten der Polizei⸗ ve gegen die feuergefährliche Uebertretung der Sener Recei. en bei der Martins⸗Kirmeßfeier, hatte am 3ten v. M., dem zweiten
Kirmeßtage, eine solche Höhe erreicht, daß derselbe durch die zur Un⸗
erstützung der Polizei und Gendarmerie herbeigerufen ⸗ schaften unterdrückt werden mußte. Am dheccaten 1 v neßtage (4ten v. M.), wurde, um der Wiederholung ähnlicher, mit 119 Wahrscheinlichkeit zu erwartender Exzesse zu begegnen, der alte 2₰ t, welcher der Schauplatz der letzteren gewesen war, durch Mi⸗ itoir und Polizei besetzt, um von dem Eindringen der Menge frei
—
—
ehalten zu werden. Zu diesem Zweck waren von jedem der se Bataillone der Garnison, so wie von der siebenten 98eneZeoerbece je 1 Offizier, 4 Unteroffiziere und 30 Mann beordert und unter den Beseh XAb. gestellt.
„2,) An beiden Abenden (des Zten und 4ten) haben die Unruhe⸗ stifter den Beamten den Gehorsam versagt 2”, nur 82 M pen sich widersetzt, sondern auch beide eine geraume Zeit hindurch mit Steinwürfen angegriffen. Dieser Angriff erfolgte auf die Trup⸗ pen, welche den alten Markt besetzt hielten, von mehreren an densel⸗ ben stoßenden Straßen aus und, nach Zeugen⸗Aussagen, sogar aus nahe belegenen Häusern; er erfolgte zu einer Zeit, in der die Trup⸗ pen ohne weiteres Einschreiten lediglich die Absperrungs⸗Posten besetzt hielten. Eine nicht unbeträchtliche Zahl unter den Mannschaften wurde durch diese Steinwürfe verwundet. Der §. 9 der Allerhöchsten Ver⸗ ordnung vom 17. August 1835 (Gesetz⸗S. S. 170) setzt fest:
„Wird der bewaffneten Macht thätlicher Widerstand entgegengesetzt
oder sogar ein Angriff auf dieselbe mit Waffen oder anderen ge⸗
fährlichen Instrumenten unternommen, wird mit Steinen oder an⸗ 1easgfe Häanen nach veehes geworfen, so ist die bewaffnete ,auf Anordnung ihres Befehlshabers, ßwaff
Oebns 8. 85 Beihee fehlshabers, von der Schußwaffe . emnach war der kommandirende Offizier berechtigt, dem t ät⸗ lichen Angriff der Masse sofort durch den Vefeht ed gensh. Schußwaffe zu begegnen. Aus lobenswerther Schonung hat er dies vermieden und keinen Befehl zum Bajonet⸗Angriff ertheilt; die Menge vielmehr ohne diese, bei der Lage der Dinge gesetzlich gerecht⸗ fertigten strengeren Mittel, unter Zuhülfenahme einer herbeigerufenen Abthrilung von 1 Offizier und 30 Dragonern, zurücktreiben lassen.
Zwischen 11 und 12 Uhr Abends waren die Straßen und Plätze von den Ruhestörern befreit und die Ruhe überall völlig hergestellt. Die Truppen sind durch alle jene Angriffe aus einer die volle Anerkennung verdienenden besonnenen Haltung nicht gebracht worden, und die Schuld der Verwundungen, welche bei dem gesetzlichen Ge⸗ brauch der Waffengewalt eingetreten sind, fällt lediglich auf diejeni⸗ gen zurück, welche zu der letzteren gezwungen haben. Fünf Personen sind schwer verwundet worden, Einer unter ihnen ist in Folge dessen Heesefh. Ob, wie behauptet worden, wofür his jetzt aber hier keine eweise vorliegen, einzelne Militair⸗Personen fern von dem Orte des Tumults ohne Veranlassung und ohne Autorisation durch einen Be⸗ fehl zu Thätlichkeiten geschritten sind, darüber wird die von einer ge⸗ mischten Kommission erösfnete Untersuchung Aufschluß geben. Soll⸗ ten sich dabei Verschuldungen solcher Art herausstellen, so werden die⸗ selben nach der Sürrag⸗ der Militairgesetze geahndet werden. ; 3) Am 5ten v. M. war die Kirmeßsehen vorüber und vdeohalb, so wie nach der entschiedenen Unterdrüchung ver Unruhen am vergan⸗ genen Abend, für diesen Tag eine Erneuerung nicht zu besorgen. Die Militair⸗ und die Civil⸗Behörden fanden deshosb leine Veranlassung zu einer Aufstellung von Truppen auf Plätzen und Straßen. Der Kommandant beschränkte sich vislmehr darauf, die seit dem ersten Kirmeßtage angeordnete Verstärkung der Hauptwache (bis auf 50 Mann) zu erhöhen, einen für diese Zeit besonders errichteten Wacht⸗ posten fortbestehen zu lassen und den Befehl zu ertheilen, vom Zapfenstreich ab, um 9 Uhr Abends, sämmtliche Truppen in den Ka⸗ sernen zu etwa nöthigem sofortigen Einschreiten beim Schlage des Generalmarsches bereit zu halten, weshalb die sonst bestehende Er⸗ laubniß, einzelnen Soldaten auch nach dieser Stunde ausnahmsweise das Ausgehen zu gestatten, einstweilen zurückgezogen wurde. Da sich am 5ten Abends wieder viele Menschen in der Nähe des alten Marktes versammelt hatten, so ließ der Kommandant, ob⸗ gleich sonst keine Unordnungen vorfielen, aus Vorsicht die Hauptwache
vom é6ten bis 9ten v. M. einschließlich von einer ganzen Compagnie
besetzen, und wurde diese Maßregel auch dann nicht zurückgenommen, als der Ober⸗Bürgermeister die Besorgniß äußerte, es werde dadurch
neue Aufregung entstehen. Erst am 18ten v. M. wurde der Gar⸗
nisondienst auf das gewöhnliche Maß zurückgeführt. 4) Am 5ten v. M. Vormittags wurde von dem Kommandanten
und Regierungs⸗Präsidenten bei dem Letzteren, unter Zuziehung des des Ober⸗Bürgermeisters und mehrerer Bürger, eine In dieser stellte, dazu veranlaßt, der Ober⸗
Polizei⸗Direltors, Berathung gehalten. Bürgermeister den Antrag, das Militair am Tage in den Kasernen zurückzuhalten, um, wie er sagte, jedem möglichen Konflikte vorzubeu⸗ gen. In bestimmter Weise wurde dieser Antrag abgelehnt. Der Kommandant erwiederte insbesondere unter Mittheilung seines Befehls
Abends in großen und 1
1
wegen der nach 9 Uhr Abends in den Kasernen bereit gehaltenen Truppen, daß, so wenig gegenwärtig nach Stillung des Tumultes den Bürgern untersagt werden könne, ihre Wohnungen zu verlassen, eben so wenig könne das Militair in den Kasernen zurückgehalten werden. Es wurde in dieser Konferenz von Seiten der anwesenden Bürger das Anerbieten gemacht, daß sie sich mit anderen gutgesinnten Mit⸗ bürgern zusammen thun wollten, um auf Straßen und Plätzen der Bevölkerung beruhigend zuzureden und sie zu einer besonnenen Hal⸗ tung zu veranlassen. Dies, aus Besorgniß vor größeren Excessen hervorgehende Erbieten wurde angenommen. Von einer Organisation zu diesem Zwecke war dabei nicht die Rede, und der Vorschlag, ein Wache aus Bürgern zu errichten und durch diese Ruhe und Ordnun zu erhalten, so wie der von Einigen angeregte Vorschlag einer be waffneten Bürger⸗Garde, wurden als unstatthaft zurückgewiesen.
5) Ohne daß dazu von dem Regierungs⸗Präsidenten eine beson dere Erlaubniß eingeholt oder gegeben wurde, theilten sich die Bür
ger bei dem Einschreiben in die von dem Ober⸗Bürgermeister gleich nach der erwähnten Konferenz auf dem Rathhause ausgelegten Liste in sechs Abtheilungen,
einzuwirken und ließen dem Ober⸗Bürgermeister, welcher sich mit ei⸗ nigen Bürgern auf dem Rathhause befand, von dem Zustande auf den Straßen Meldung machen. sich mit einem Zeichen im Knopfloche. Denselben Dienst haben diese Bürger auch am 6ten und am 9ten v. M. (den Tagen der sogenann⸗ ten Nachkirmeß) Abends geleistet. Diese nicht ausdrücklich genehmigte Organisation hat der Sache den falschen und böswillig ausgebeu⸗ teten Anschein gegeben, als hätten die Behörden sich der Sorge für die Ruhe der Stadt enthoben und solche den Bürgern überlassen. Bei dem vollen Anerkenntniß des guten Willens und der Leistung der Einzelnen hat deshalb jene Organisation, sobald deren Bestehen hier amtlich bekannt wurde, gemißbilligt werden müssen und ist gleichzeitig zur sosortigen Auflösung derselben die Anweisung ertheilt, diese jedoch in Köln erst eingetroffen, als die Organisation mit ihrer Veranlassung von selbst aufgehört hatte.
6) Bei der . Wirksamkeit der vereinigten Bürger nd am 5ten Abends die Ablösungs⸗Mannschaften der Wachtposten in der Nähe des alten Marktes von ihnen in einiger Entfernung be⸗ gleitet. Es ist dies unbezweifelt in der guten Absicht geschehen, bei etwaigen Ungebührnissen der Menge sosort begütigend einwirken zu können, ohne daß man sich der nahe liegenden Mißdeutung dieser An⸗ ordnung bewußt geworden wäre. Sobald solche des anderen Tages zur Kenntniß des Kommandaͤnten gelangte, hat er dieselbe nicht nur sofort untersagt, sondern auch den Offizier, welcher von dieser Unge⸗ bühr die rechtzeitige Meldung versänmt hatte, wegen dieser Säum⸗ niß g; 888 “
„Aus allen diesen Thatsachen geht zur Genüge hervor, daß es lediglich auf wissentlicher Entstellung beruht, wen 8. oder sn⸗ rekt ausgesprochen oder angedeutet worden ist: das Militair sei zu⸗ rückgezogen oder in seiner Wirksamkeit gehemmt, die Herstellung der Ruhe, die am 4ten Abends bereits und zwar durch die Truppen ge⸗ schehen war, sei durch Bürger bewirkt, und es sei diesen die Hand⸗ übnn S überlassen worden.
s steht zu erwarten, daß die eingeleitete Untersuchung di Frevler, welche die Tumulte verübt haben 8 ermitteln Geig⸗
nisse, von welchen sie begleitet ewesen sind, aufklären wird. Vor⸗ gegriffen aber darf dieser Unter suchung nicht werden, am wenigsten, wie es gegen Art. 258 des Strafrechts geschehen, durch gleichzeitige eigenmächtige 8 von Zeugen über einen Gegenstand, der ausschließlich der richterlichen Cognition unterliegt. Die sogenannte Kommission, welche zu diesem gesetzwidrigen Zwecke zusammengetreten war, ist deshalb von dem General⸗Prokurator aufgelöst und es sind ihre Papiere in Beschlag genommen worden.
Allen denen, welche in der Besprechung dieser Vorgänge kein Wort sür das schwere Verbrechen des Angriffs 1, Obgke und die bewaffnete Macht gefunden, die schonende Haltung des Befehls⸗ habers der Truppen aber verkannt und die letzteren verleumdet haben, geben wir schließlich zu erwägen, daß eine schwere Verantwortlichkeit auf sie fallen würde, wenn die Wiederholung solcher Erfahrungen in künftigen Fällen die am 4ten v. M. bewiesene Nachsicht unmöglich machen und zum vollen Gebrauch derjenigen Mittel zwingen sollte,
——
Zur Kunstgeschichte.
Abriß einer kirchlichen Kunst⸗Archäologie des Mit⸗ telalters, mit ausschließlicher Berücksichtigung der deutschen Lande, von Heinrich Otte, Pastor in Fröhden, ordentl. Mitglied des thüring.⸗sächs. Vereins für Erforschung des va⸗ terländischen Alterthums. Zweite umgearbeitete und erwei⸗ terte Ausgabe. (Nebst 5 Steindrucktafeln.) Nordhausen, 1845. Verl. von F. Förstemann.
Mit den fortschreitenden Bemühun ür di b gen und Aufmunterungen für die hcaltung, Wiederherstellung oder Vollendung vaterländischer Peetn fir. der nn ien und weltlichen Kunst geht Hand in Hand rine immer lebhafter 2 gemeiner sich kundgebende Theilnahme an der genaueren Kenntniß 1 83991 und Fomen, Gesetze und Anschauungen, aus welcher jene . 1 hervorgegangen, so wie der einzelnen Bestandtheile, welche sich chen 8. meist in reicher Mannichfaltigkeit entfaltet finden und doch zu herr⸗ gejges verschmelzen. Hinwiederum wirkt dann die analptische und behric ende Betrachtung auf die Synthese zurück, lehrt in den Geist des 98 Fewi eingehen, darin fortwirken, wo es zu ergänzen gilt, oder, 8 gt durch die alten Muster, neue volksthümliche Werke ins Leben ru⸗ . Schon erheben sich im Süden und Norden der deutschen Lande die
nonumentalen Zeugnisse des lebendigen Schaffens, mächtig gefördert von
unstsinnigen Herrschern, die mit Pietät an den 1
— großen Ueberlieferungen der e. enieseabe sich selbst und ihre Lande zu . sesbstgän⸗ * nd eigenthümlichen Schöpfungen begeistern. Und neben der Her⸗ S. enn gegt die wissenschaftliche Erkenniniß und Forschung ihren Weg ba. rüshig vorwärts. So bringt uns monatlich das Kölner Dom⸗ gö elches sein Entstehen jenem gewaltigen Unternehmen der Vollen⸗ Abhandi erhabensten Denkmals deutscher Kunst verdankt, die interessantesten
ungen, sowohl über diese Kathedrale, wie über andere verwandte
v11A““
—
Bauwerke der lirchlichen Architeltur des Mittelalters; auch die Monumente des sogenannten romanischen Styls, au denen die Rheinlande so reich sind, werden in den Kreis der Betrachtungen gezogen, und das Blatt bietet dem Kunstfreund wie dem Geschichtsforscher so viel belehrenden Stoff, daß es die weiteste Verbreitung verdient. Was von Seiten der zahlreichen Alterthums⸗ freunde in allen Gegenden des deutschen Vaterlandes auf diesem Felde gewirkt wird, darauf machen häufige Berichte in den öffentlichen Blättern aufmerksam; die nähere Kunde findet man in den ausführlichen Jahrbüchern der Vereine selbst. Einer der thätigsten unter diesen ist der, welchem der Verfasser des oben angezeig⸗ ten Handbuchs angehört, und über dessen Jahresfeier, die am 3. August zu Halle stattfand, neulich in dieser Zeitung berichtet wurde. Der erste Ent⸗ wurf der vorliegenden Schrift war im Jahre 1842 unter der Aegide des thüringisch⸗sächsischen Vereins erschienen und hatte in Folge geneigter Be⸗ rücksichtigung und Empfehlung seitens hoher Landesbehörden auch außerhalb der preußischen Provinz Sachsen Verbreitung gesunden. Durch gedrängte, klar gefaßte und übersichtlich geordnete Zusammenstellung alles Desjenigen, was in Bezug auf die Kirchenbauten des deutschen Mitielalters, so wie die verschiedenen darin befindlichen Gegenstände der Architektur, Skulptur, Ma⸗ lerei und sonstiger Arbeit, zu wissen nöthig ist, um auch den Laien in der Kunst und ihrer Geschichte in den Stand zu setzen, sich ein Urtheil zu bilden und zu einer richtigen Anschauung und Würdigung zu gelangen, empfahl sich die Schrift so allgemein, daß sie schnell vergriffen war. Der Verfasser, bierdurch aufgemuntert, unternahm daher eine neue, erweiterte, für sämmt⸗ liche deutsche Länder brauchbare Ausgabe, und aus der Broschüre ist jetzt ein kleines Buch geworden, welches sich ebenfalls, wegen der einsichtigen und erschöpfenden Weise, mit welcher der Gegenstand der Aufgabe darin behandelt ist, die Anerkennung der hohen Behörde erworben hat. Es wurde dem Verfasser, wie er dankend mittheilt, bei dieser Arbeit von vielen Seiten durch Herbeischaffung des kostbaren Materials, besonders an Mono raphieen und Abbildungen, die freundlichste Unterstützung gewährt, und in Vegiehung auf den kunstgeschichtlichen Theil erklärt er Profes⸗
sich besonders den vom
—
sor Kugler wissenschaftlich begründeten Ansichten sehr verpflichtet. W einzelnen Abschnitte dieses Abrisses der kirgsichen Fhnehre . Mobonie in seiner gegenwärtigen Gestalt betrifft, so haben namentlich die über die Geschichte jener Kunst und über ihre Hülfswissenschaften eine weit genanere, der erstere auch in der Eintheilung schärfer begränzte Ausführung erhalten. Ganz neu und gewiß sehr willkommen für Viele vorzüglich auch zum Gebrauch bei Reisen geeignet, ist die mit erläuternden Bemerkungen begleitete Aufzählung der Kirchengebäude romanischen und germanischen Stypls in den verschiedenen deutschen Landen. Nur vermissen wir bri dem Abschnitt der Niederlande das flamändische Belgien, welches wohl mit gleichem Recht, wenigstens in einem großen Theil seiner Monumente, in die germanische Kunstgeschichte gehört. Bei einer künftigen neuen Auflage dürfte der Verfasser diese Lücke gewiß ergän⸗ zen. Möge er recht bald dazu Veranlassung finden. Schließlich sei nur noch erwähnt, daß die vorliegende zweite Bearbeitung des Handbuchs durch vn unge eh⸗ 2eegige ees an welchen kirchliche Denkmäler sich nden, für den praltischen Gebrauch noch eine sehr erwün b . halten hat. 8 WI Königsstädtisches Theater. Italienische Opern⸗Vorstellung: Lucia di Lammermoor Erstes Auftreten der Sga. Grossoni als Miß Lucia.
(Den 5. September.)
Mit Widerstreben ergreifen wir heute die Feder, um, einer bi
„ „ 2 7. 2 2 7 -
Pflicht Genüge leistend, über einen Theaterabend Bericht zu Sie 8 Annalen der italienischen Oper vielleicht noch nicht aufzuweisen
Obgleich unsere Ansprüche bei Eröffnung der diesjährigen italienischen
Opern⸗Saison von Hause aus herabgestimmt waren und wir in Folge
wählten Vorsteher, vertheilten sich am 5ten e kleinen Abtheilungen auf den Straßen und Plätzen der Stadt, suchten, wo sich Massen sammelten, beruhigend
Sie blieben unbewaffnet und versahen