AL4. Glda. à 5 Th.
er Piacenza, nach dem Tiecino zur Verbi nach dem Lago Maggiore über
zur Verbindung mit den französischen Eisenwegen zu verbinden.“ Vortheile bei Ausführung des
I“
ung mit Mailand, Domodossola und durch die den deutschen Bahnen über Konstanz, endlich über Turin mit Weiterführung nach Genf oder Lyon, um sich mit Welche unberechenbare Planes allein der asiatische Transit⸗ Handel den Italienern zurückbringen müßte, liegt auf der Hand.
Schweiz
Handels- und Börsen-Nachrichten. 8 3
Die Flauheit an unserer Börse dauert fort und bedeutenden Rüͤckgang
Berlin, 14. Sept. D 1b 1 die Course der Eisenbahn⸗Aetien erlitten einen neuen
Berliner Börse.
Den 14. September 1846.
Pr. Cour.
Actien. Brief. Geld. Gen.
Zf.
— Brl. Potsd. Magdb. do. Obl. Lit. A. B. do. Lit. C. Mgd. Lpz. Eisenb. do. do. Prior. Obl. Brl. Anh. abgest. do. do. Prior. Obl. Düss. Elb. Eisenb. do. do0. Prior. Obl. Rhein. Eisenb. do. do. Pnor. Obl. do. v. Staat garant. 0 b.-Schles. E. L A do. Prior. do. Et. B. B.-St. E. Lt. A. u. B. Magd.-Halbst. Eb. Br.-Schw.-Frb. E. de. do. Prior. Obl. Bonn-Kölner Esb. Niedersch. Mk. v. e. do. Priorität do. Priorität Nied.-Mrk. Zwgb. do. Priorität Wilh.-B. (C.-O.)
Prämien-Scheine d. Sech. à 50 T. Kur- u. Neumärk. Schuldvorsehr. Berliner Stadt- Obligationee Weesntpr. Pfandbr. Srossh. Pos. do.
*
92 20
Kur- u. Neum. do. Schlesische do. do. v. Staatg. Lt B.
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Sold al marco. Friedrichsd'or.
Disconto.
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IInönöb œꝘ˙
Berlin-Hamburger
q *% §111188
[521] Nothwendiger Verkauf. Land⸗ und Stadtgericht zu Havelberg.
Das Wohnhaus Polizei Nr. 25, zu Dom Havelberg belegen, früher das zum ehemaligen Domstiste Havel⸗ berg gehörige Domprobstei⸗Gebäude und im Hypothe⸗ kenbuche Vol. II. pag. 518 Nr. 33 verzeichnet, den Geschwistern von Klaeden gehörig, abgeschätzt auf 5800 Thlr., zufolge der nedst Hypothekenschein und Bedingun⸗ gen in der Registratur einzusehenden Tarxe, soll
am 2. Januar 1847, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle sub⸗ hastirt werden. [6191 Subhastations⸗Patent.
Das in der Dammvorstadt an der Crossener Straße gelegene, Vol. IV. No. 139 b Fol. 285 des Hypothe⸗ kenbuchs verzeichnete, dem Schlossermeister Johann Gott⸗ lieb Spaeth gehörige Wohnhaus nebst Zubehör, welches zufolge der nebst dem Hypothekenscheine in der Registra⸗ tur einzusehenden Taxe auf 10,212 Thlr. 23 Sgr. 5 Pf. abgeschätzt worden, soll
März 1847
am 3. subhastirt
vbb1“
werden.
Alle unbekannten Realprätendenten werden aufgebo⸗ ten, sich bei Vermeidung der Präklusion spätestens in diesem Termine zu melden.
Frankfurt a. O., den 23. Juni 1846.
(L. S.) Königl. Preuß. Land⸗ und Stadtgericht. 2 8
[522] Nothwendiger Verlauf.
Stadtgericht zu Berlin, den 2. Juni 1846.
Das hierselbst in der Weberstraße zub No. 5 bele⸗ ene, auf den Namen des Tuchfabrikanten Carl August Foleu und dessen 7 mindrennen Kindern im Hypothe⸗ kenbuche von der Königsstadt, Vol. 35 No. 1665 a pa. 41, eingetragene rundstück, gericht⸗ lich abgeschäßt zu 5946 Thlr. 24 Sgr. 5 Pf., soll am 13. Januar 1847, e hrFtta . 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhaßtirt werden. Taxe und Hy⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
772 2 dem unterzeichneten Königl. Justizamte ist zu dem Vermögen 1) des Maurermeister Johann Gottlob Walz zu Dresden, 2) des Hausbesitzers Wilhelm Felsch zu
und Viktualienhändlers Carl
Dresden, 3) des Bandhändlers Ernst Gustav Eduard Dietrich zu Dresden, 4) des Kaufmanns Johann Gottlob Krüger allda, 5) des Fleischhauermeisters und Bürgers zu Dresden, auch Weinbergbesitzers in den Wachenbergen, Frie⸗ drich Wilhelm Angermann, der Konkursprozeß eröffnet worden. 8 Demnach werden alle bekannte und unbekannte Gläu⸗ biger der sub 1 bis mit 5 vorgenannten Personen hier⸗ mit peremtorisch und bei Verlust der etwanigen Rechts⸗ wohlthat der Wiedereinsetzung in den vorigen Stand unter der Verwarnung, daß sie außerdem mit ihren An⸗ spüchen an die betreffenden Konkursmassen von diesen werden ausgeschlossen werden, den 25. Februar 1847 zu rechter Gerichtszeit an hiesiger Amtsstelle zu erschei⸗ ““ 1u1“ 111“ 3
der für den bis
hiesiger Amtsstelle
den zu Eröffnung eines
zufinden.
[544] Der aus haben.
vember 1779
als Erben und lich zu verfahren,
des Schlusses und den
nen, ihre Forderungen gehörig anzumelden und zu be⸗ 14
scheinigen, da nöthig,
Konkurs⸗Vertreter und
zu verfahren, sodann
den 20. Mai 1847
des Aktenschlusses und “ 8
den 22. Mai 1847 .8 8
Mittags 12 Uhr Außenbleibenden für
geschehen zu achtenden
scheides gewärtig zu sein, hiernächst ad 1. den 8. Juni 1847, „ 2. den 12. Juni 1847,
8 4 den 10. Juni 1847,
„ 5. den 11. Juni 1847, Vormittags 10 Uhr, zu gütlichem Verhöre fernerweit an zu erscheinen, nicht erscheinen, oder über den etwa abzuschließenden Vergleich nicht oder nicht bestimmt sich erklären, für bei⸗ stimmend werden erachtet werden, endlich aber bei un⸗ terbleibendem Vergleiche
den bis Mittags 12 Uhr Außenbleibenden für publizirt angesehen werden würde,
Auswärtige Beiheiligte haben hierorts wohnhafte Sach⸗ walter mit gerichtlicher Vollmacht zu versehen.
Königl. Sächs. Justizamt Dresden, 1ste Abtheilung, am 16. August 1846.
Ediktal⸗Citation. Oberlungwitz gebürtige hiesige Bürger Dienstknecht Johann d. J. gestorben, ohne bekannte
In Gemäßheit des höchsten Mandats vom 13. No⸗ werden daher Alle, Gläubiger oder aus irgend sprüche an den sehr geringfügigen Nachlaß des gedach⸗ ten Flechsig zu haben vermeinen, hiermit öffentlich und d peremtorisch, bei Veriust ihrer sion und rücksichtlich Wiedereinsetzung in
den 13. welcher als Anmeldungs⸗ und Liquidations⸗Termin an⸗ beraumt worden ist, zu rechter früher Gerichtszeit im Stadtgerichte allhier in Peison, da nöthig bevormun⸗ det, auch, so viel auswärtige Interessenten anlangt, durch mittelst gerichtlich anerkannter Vollmachten zu legitimi⸗ rende Beauftragte zu erscheinen, sprüche anzuzeigen, durch Beibringung der sonst zu bescheinigen, mit dem nach Be⸗ finden zu bestellenden Kont⸗adiktor oder unter sich recht⸗ binnen 4 Wochen zu beschließen und den 12. Dezember d. J.
der Bekanntmachung eines Bescheids oder, nach Befin⸗ den, einzuholenden Urthels, der Außenbleibenden des Mittags 12 Uhr zur Kontu⸗ maz für publizirt geachtet werden wird,
Gräflich Schönburgsches Stadtgericht zu Hohenstein, den 10. Juni 1846.
2 us würtige Börsen.
Amsterdam, 10. Sept. Niederl. wirkl. Seb. 60 ½. 5 % span. 21 ¼. 3 % a0. 39 . Pass. —. Ausg. —. Zinal. 6 ½. Press. Pr. Seh. —. Poh. —. 4 % Ro-s. Hope 91 ½¼. 188
Antwerpen, 9. Sept. Zinal. —. Hese Aal. 20 †-.
Frankfurt a. M., II1. Sept. 509% Met. 110 ⅛ c. Bank-Acetien P. alg. 1884. 82. Bayr. Bank-Acten 661 Br. Hope 89 ¼ Br. Stiegl. 87 ½ Bz. 12t. 59 . X. pols. 300 Fl. 96 G. 4 . 600 FI. 80¼. 80 ⅛½.
Hamburg, 12. Sept Bank-Actien 1570 Br. Eugl. Russ. 108. 107½.
Paris, 10. Sept. 5 % Ronte ün cour. 118.95. 3 % do. üs cour. 84. 20. 3 % Spau. Rente —. Paas. 6 ⁄¼.
5 % Met. 110 ½. 4 % do. 101 ¼. 3 % 73 ½. Bank- d0. 1839 127 ¾. Nordb. 173 ½. Gloggn. 129. Budw. —.
Neapl. —.
Wien, Aetien 1562. Mail. 112 ½. Livorn. 104 ½.
II. Sept. Asl. de 1834 157 ½. peut. 91 ¼.
“
1*
Meteorologische geobachtungen. “
11“
Nach einmalzger Beobachtung.
Abends 10 Uhr.
Nachmittags 2 Upr.
Morgens 6 Uhr.
337,54“ „Par. 337,23“ var. 337,12˙Par. Qwellwärme 7,8“ R. 4+ 8,3° n. + 14,4*9 n. + 8,7⸗ ü. Flasswärme 15,7° R. + 7,6“° R. + 5,0“ R. Bodenwärme 15,0° R.
95 pct. 74 pqt. Ausdünstung 0,005“ Rh. trüb. heiter. trüb. Niederschlag 0,214“ Rb.
Windü. W. W. W. Würmeweebzel + 15,3“
Wolkenzug .. — W — + 7,1* R.
8 Tagesmittel: 337,33" Pe X† 10,5 n. + 5,80 h. 72 pgt. W. 1 * 8 .
Nachmittags 5 Uhr Regen. 65 b
1X“.“
Luftdruck Luftwärme.. Thaupunkt. Dunstasättigung. Wettor
Khbnigliche Schauspile.
Dienstag, 15. Sept. Im Schauspielhause. 154ste Abonne⸗ ments⸗Vorstellung: Michel Bremond, Schauspiel in 5 ch dem Französischen des Viennet, von H. Börnstein. 8 8
82
diesfalls mit dem betreffenden der Priorität halber unter sich barth aus Gilzum, welcher
boren ist und daher, falls 40 Jahren in die
derselbe auf den Antrag seiner des Schneidermeisters rethe, geborenen Frohbarth,
durch
Publication eines Präklusivbe⸗
Nachlaß den Rechten nach verfügt
Zugleich werden alle diejenigen, an den Nachlaß gefordert, solche im beregten
wobei diejenigen, welche
Wolfenbüttel, den 1. Mai 1846.
10. August 1847 Locations⸗Erkenntnisses, welches für
sich wieder an Amtsstelle ein⸗
141 “ Demnach der Tischlergesell Heinrich Andreas Froh am 6. September 1774 ge⸗ er noch am Leben wäre, das „sich vor mehr als
70ste Jahr überschritten haben würde nd seit wenigstens
Fremde begeben u 30 Jahren keine Kunde von sich gegeben hat, Schwester, der Wittwe einrich Weihe, zu großen Dahlum hier⸗ edictaliter vorgeladen, sich in dem auf den 13. Mai 1847,
Morgens 10 Uhr, allhier angesetzten Termine zu stellen, widrigenfalls derselbe für todt erklärt und über seinen werden würde. welchen Erbansprüche des Verschollenen zustehen sollten, auf⸗ Termine bei Strafe des Ausschlusses anzumelden und thunlichst
Herzogl. Braunschw.⸗Lüneb. Kreisgericht daselbst.
Zu dieser Vorstellung werden Schauspielhaus⸗Billets, mit di
stag bezeichnet, verkauft.
Mittwoch, 16. Sept. Im Opernhause. 104te Abonnements⸗ stellung: Konzert. 1) Ouvertüre. 2) Duett aus der Oper: „Oe zu Kolonos“, von Sachini, ausgeführt von Dlle. Marx und Ha Krause. 3) Fantasie (Souvenir de Spz) für Violoncelle, kompe von F. Servagis, ausgeführt von Herrn Espenhahn. 4) Duett Oper: „Semiramis“, von Rossini, ausgeführt von Dlle. Breger und Herrn Krause. Hierauf: Der Schudgeist, Ballet in 2 Akten,g P. Taglioni. Musik von H. Schmidt. Anfang halb 7 Uhr.
Zu dieser Vorstellung bleiben die bereits gekauften, mit Dienf bezeichneten Opernhaus⸗Billets gültig, auch werden die zu dersel noch zu verkaufenden Opernhaus⸗Billets ebenfalls mit Dienstag zeichnet sein.
Ein Billet in den Logen des Prosceniums 1 Rthlr. 10 69 ein Billet in den Logen des ersten Ranges, zum ersten Balkon! zur Tribüne 1 Rthlr.; ein Billet im Parquet und im zweiten R. 20 Sgr.; ein Billet in den Logen und im Balkon des dritten 8. ges, so wie im Parterre, 15 Sgr.; ein Billet im Amphitheate Sgr.; ein Billet in der Fremden⸗Loge 2 Rthlrtr.
e““ Hbhnigsstädtisches Theat
Dienstag, 15. Sept. (Neu einstudirt): Das Mädchen Marienburg, Schauspiel in 5 Akten, von Kratter. (Mad. Albem Rott, neu engagirtes Mitglied: Katinka, als Debüt.)
N
der
St. Petersburg⸗ Dampfschifffahn
Lübecker
zwischen Cronkadt und Travemünde,
so wird
Anne Marga⸗ Die zwei privilegi schiffe der St. Pete Gesellschaft: „Alerxandra“, d.
und „Naslednik“ Capt. C. N. Heitmann, n den in diesem Jahre eine regelmäßige Communit zwischen Cronstadt und Travemuünde unterhal
Von Travemünde Pübt das erste Dampsschif 9. Mai, das letzte am 31. Otktober, und am 7. vember noch eins nach Reval.
In den Monaten Mai, Juni, Juli und August jeden Sonnabend ein Dampfschiff von jedem der den Plätze ab,
im Sevptember am 8., 15. und 26, im Oktober „ 3., 13., 20. und 31.,
iim November „ 7. Abfahrt von Travemünde um 3 Uhr Nachmittagt.
klar zu machen.
S 8 “
. —,,
1676 b) der U
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1X“
und Michael Flechsig ist am 12. Mai Erben hinterlassen zu
1t nt nicht welche als Erben, he. 1 einem Rechtsgrunde An⸗
Ansprüche durch Präklu⸗ und letzten
bei Verlust der Rechtswohlthat der den vorigen Stand, geladen, November d. J.,
die Hauptkasse der Unternehmung in Wien, obere
ihre vermeintlichen An⸗ eial⸗Bank,
Legitimation
der Inrotulation der Akten, so wie der & Co. zu erlegen,
11. Januar 1847 b 1 und die von ihnen
so allenthalben rücksichtlich 40 pCt.
sich zu versehen. den wird.
Müller.
Kundmachung
an die Herren Actionaire
ag. Central⸗Eisenbahn. . b Die Herren Actionaire, welche die der am 1. Juli d. J. fällig gewesenen fünsten 10percentigen Rate bis zum 12. August d. J. geleistet werden nach der Bestim⸗ mung des §. 4. der Ge⸗ 853 sellschafts⸗Statuten auf⸗ gefordert, ihrer Zahlungs⸗Verbindlichkeit binnen weiteren 3 sechs Wochen, das ist längstens “
bis zum 23. Septemb
nachzukommen und die betreffende Q Verzugszinsen (und zwar vom 1. Juli bis 12. August zu 4 pCt. und von dort an mit 6 pCt.
88 er 1846, dessen Kataloge bis auf die neueste 2Z. uote sammt den gänzt sind, gewährt beim Ankauf die gün:
Bäckerstraße Nr. in Pesth bei der Pesther Ungar.
in Berlin bei den derren Hirsch⸗
oder auch in Leipzig bei den Herren Dufour Gebrür
widrigens selbe laut §. 5. det
Statuten der gesellschaftlichen Rechte verlustig erklär⸗
bereits geleistete Einzahlung von
als Eigenthum der Gesellschaft unter
halt der derselben zustehenden Ansprüche eingezogen wer⸗ I“
Preßburg, den 13. August 1846. “ 8 1 I Die Direction der Ung. .
Cen tral⸗Eisenbahn. 816
Die Preise der Passae sind, so wie im vorigen für die erste Kajüte 5 Thlr. Pr. Ct., für die 35 Thlr. Pr. Ct. und für die dritte 22 Thlr. Pr. Anmeldungen geschehen im
Comtoir der Dampfschifffahrt⸗Gesellsth
in Lübeck. — F. Fetschow & Sohn zu bekommen.
Einzahlung
Fiterarische Anzeigen.
— 1 0 0⁴ 8 0 0⁴ Musikalien-Leih-Instita 1724] von
Ed. Bote & G. Bock.
Berlin, Jägerstrafse 42, Breslau, Schweidnitzerstralse 8,
haben,
11
eitg
sten Bedingungen. gerechnet) an Auswärtigen besondere Vorth eile Beim Ankauf von Musikalien den höchstenRü 752,
Commer⸗
762] . Ein 5 Stock hohes, in gutem baulichen stande befindliches Haus, das im Mi punkte der Stadt auf der Schloßgasst Dresden gelegen ist und ein großes wölbe sammt 3 1 enthält, ist Verhältnisse halber verkaufen. Nähere Auslunft ertheilt auf portost Anfragen „ Finanz⸗Prokurat ör Advokat Beschorn in Dresden, Margarethengasse Nr.
Vorbe⸗
[729 bb. 8 Eleg. Damenkleider u. Mäntel neuest. Fagon 7
11““ prompt u. billig angef. b. Jos. Schnöpf, Werd.-Mh.
oss⸗Verhandlungen.
zus Frankfurt a. M.
Niederlagen mit Zub sofon
gas Abonnement beträgt: 2 Uthlr. für ¾ Jahr. 4 Rthlr. — ½ Jahr. 8 Rthlr. 1 Jahr. allen Theilen der Monarchie ohne Preis - Erhohung. nsertions⸗ Sebühr für den meiner Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.
zicher Theil. land. Berlin. 8* utsche Bundesstaaten. Großherzogthum Baden. Land⸗ — Schreiben aus Frankfurt a. M. (Die Prin⸗ der Herzog Bernhard von Weimar; die frankfurter
sterreichisck e Monarchie. ankreich. Paris. Hofnachrichten. — Neuer Feldzug in Algerien. Abreise des Herzogs von Montpensier nach Madrid. — Die Fno⸗ sonsprese gegen die spanische Heirath. — Das Journal des Dé⸗ ats über freien Handel. — Die Festlichkeiten in Straßburg. — Neue leberlandpost. — Schreiben aus Paris. (Fortschritte der französischen iga zu Gunsten der Erringung der Handelsfreiheit.) oßbritanien und Irland. London. Rückkehr der Königin nach er Insel Wight. — Die Times über die schleswig⸗holsteinische Ange⸗ genheit. — Adresse an die Schleswig⸗Holsteiner. — Unverminderter Ferth der Grundstücke. — Chinesische Contribution. — Belästigung der fremden an den Zollstätten. — Beziehungen zu Japan. Igien. Brüssel. Offizier⸗Speise⸗Anstalten. — Selbstmorde. hweiz. Kanton Zürich. Die Erklärung der sieben katholischen Stände
ber den Sonderbund. — Die sardinische Mission.
galien. Rom. Der Prinz von Joinville.
Vermischtes.
anien. Schreiben aus Madrid. (Note des Minister⸗Präsidenten n den britischen Gesandten; die Presse über die Vermählung der ona Luisa; die Vermählung der Königin.)
gypten. Alexandrien. Ankunft Mehmed Ali's.
enbahnen. Prag. Die Eisenbahn nach Dresden.
ndels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin. Börse. — Schreiben
“
5
tsin von Oranien;
Prag. Das Lager.
Amtlicher Theil.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht: Dem Major Essenwein, aggr. dem 1sten Bataillon (Trier) 30sten Landwehr⸗Regiments, den Rothen Adler⸗Orden vierter sse; so wie dem evangelischen Schullehrer und Kantor Rhein zu Ks ochev, Regierungs⸗Bezirk Frankfurt, das Allgemeine Ehren⸗ en; un
Dem praktischen Arzte, Dr. Valentin Zernentsch zu Erfurt, Charakter als Geheimer Sanitäts⸗Rath zu verleihen.
Potsdam, den 14. September.
Ihre Kaiserl. und Königl. Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin von Württemberg, der Großfürst stantin von Rußland und der Herzog von Leuchten⸗ g sind von St. Petersburg,
Se. Königl. Hoheit der Großberzog von Mecklenburg⸗ 111“ und
e. Durchlaucht der Prinz Friedri u Hessen von tin auf Schloß Sanssouci eingetroffen. 88 1-
e Bekanntmachun g.
In Folge der Eröffnung der Niederschlesisch⸗Märkischen Eisen⸗ sind im Laufe der Posten nachstehende Veränderungen einge⸗ n:
Sämmtliche zwischen Frankfurt a. d. O. und Breslau, resp. itz, so wie zwischen Frankfurt a. d. O. und Bunzlau bestande⸗
nen Posten sind aufgehoben und dagegen folgende neue Verbindun⸗ Exemplare des Prospektus sind bei Hem gen eingerichtet S gegen folg
) Eine täglich zweimalige neunsitzige Personenpost zwischen Frank⸗ furt a. d. O. und Glogau, über Krossen, Grünberg, Neusalz, Neustädtel und Klopschen, welche in Frankfurt a. d. O. mit den Morgen⸗ und Abend⸗Dampfwagenzügen nach und aus Berlin in Verbindung steht.
Eine täglich dreimalige sechssitzige Personenpost zwischen Glo⸗ gau und Liegnitz, über Polkwitz und Lüben, zur Verbindung mit den Dampfwagenzügen nach und von Breslau.
.“ viersitzige Personenpost zwischen Klopschen und
iß.
Hhuch diese drei Posten wird die ununterbrochene Verbindung 8 der Frankfurt⸗Liegnitzer Straße mit Berlin und Breslau derner ist eingerichtet worden:
Fsne tägliche viersitzige Personenpost zwischen Lüben und Naltsch, über Parchwitz, zur Verbindung in Maltsch mit dem
Cüterzüge nach und dem zweiten Personenzuge von Breslau. bhe tägliche viersitzige Personenpost zwischen Kottbus und Gu⸗ 9† über Peiz, zur Verbindung in Guben mit den durchge⸗
b Unden Personen-⸗Dampfwagenzügen nach und von Berlin. Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Guben und Forsta, über Pförten, zur Verbindung in Guben mit dem durch⸗ eenden Personenzuge nach Berlin und dem Güterzuge von
e tägliche viersitzige Personenpost zwischen Kottbus und Fabmereä⸗ über Forsta und Pförten, zur Verbindung in
ommerfeld mit den durchgehenden Personen⸗Dampfwagenzügen 1b bach und von Breslau.
Sne tägliche viersitzige Personenpost zwischen Triebel und sosmerseln⸗ gegen Aufhebung der Post zwischen Triebel und ne henrehe e in 71- 886 1 en⸗Dampfwagenzuge na erlin und dem Güter⸗ age nach Breslau. ö Verzitaögliche Botenpost zwischen Sommerfeld und Gassen, zur e5 8 zung in Sommerfeld mit den durchgehenden Dampf⸗
8 nc nzüͤgen nach und von Berlin. ägliche viersitzige Personenpost zwischen Forsta und Trie⸗
8
“ 8 88
Alle post -Anstalten des In⸗ und Auslandes nehmen Bestellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Allg. Preuß Zeitung: 1 Friedrichsstraß e r. 72.
bel, gegen Aufhebung der Kottbus⸗Triebeler Personenpost, zur Verbindung in Forsta mit der Kottbus⸗Sommerfelder Per⸗ sonenpost. 11) Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Muskau und Sporau über Triebel zur Verbindung in Sorau mit dem Güter⸗ Zuge nach und dem zweiten Personenzuge von Breslau. Die Spremberg⸗Saganer Personenpost ist nur auf der Strecke zwischen Sorau und Sagan aufgehoben worden; auf 8 —* zwischen Spremberg und Sorau bleibt dieselbe unver⸗ ändert. 12) Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Naumburg a. B. und Sommerfeld, gegen Aufhebung der Karriolpost zwischen beiden Orten, zur Verbindung in Sommerfeld mit den durch⸗ Dampfwagenzügen nach und von Breslau und erlin. 13) Eine täglich zweimalige viersitzige Personenpost zwischen Sorau und Grünberg über Naumburg a. B., zur Verbindung in Sovrau mit dem durchgehenden und dem zweiten Personenzuge von Berlin, welcher in Guben genächtigt hat, so wie mit dem durchgehenden Personen⸗ und dem Güterzuge von Breslau. 14) Eine täglich zweimalige viersitzige Personenpost zwischen Sorau und Glogau über Sagan, Sprottau und Klopschen, zur Ver⸗ bindung in Sorau mit dem durchgehenden Personen und Gü⸗ terzuge nach Breslan und nach Berlin, so wie dem Güterzuge von Berlin. Mit Eröffnung der niederschlesischen Zweigbahn nach Glogau hört diese Post wieder auf. Eine tägliche zweimalige viersitzige Personenpost zwischen Sagan und Neusalz über Freystadt, zur Verbindung in Sagan mit der Sorau⸗Glogauer Personenpost, gegen Aufhebung der Sagan⸗ Neustädteler Personenposten und der Freystadt⸗Neusalzer Kariolpost. Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Krossen und Sa⸗ gan über Naumburg a. B. in Stelle der aufgehobenen Frank⸗ furt a. d. O.⸗Hirschberger Personenpost zur Verbindung der Orte des Courses unter sich und zum Anschlusse an die Grünberg⸗ Sorauer Personenpost in Naumburg. Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Rothenburg und Rausche, gegen Aufhebung der Botenpost, zur Verbindung in Rausche mit dem durchgehenden Personenzuge von Breslau und für jetzt mit dem Güterzuge von Berlin. Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Görlitz und Rausche, gegen Aufhebung der Görlitz⸗Saganer Personenpost, zur Ver⸗ bindung in Rausche mit den ad 17 angegebenen Zügen. Eine tägliche viersitzige Personenpost zwischen Kohlfurt und Lau⸗ ban, zur Verbindung in Kohlfurt mit den durchgehenden Dampf⸗ wagenzügen nach und von Berlin. Eine täglich zweimalige Personenpost zwischen Bunzlau und Hirschberg über Löwenberg, in Stelle der aufgehobenen Frank⸗ furt⸗Hirschberger Personenpost, zur Verbindung mit dem durch⸗ gehenden und dem zweiten in Frankfurt a. d. O. nächtigenden Dampfwagenzuge nach Berlin, so wie mit dem durchgehenden Dampfwagenzuge und dem zweiten Personenzuge von Berlin, welcher in Guben nächtigt. Die Posten, welche mit den Eisenbahnstrecken
— zwischen Berlin und Franksurt a. d. O.,
so wie zwischen Bunzlau und Breslau, in Verbindung stehen, sind, unter Beibehaltung der bisherigen Anschlüsse, dem jetzigen Gange der Dampfwagenzüge entsprechend geändert wor⸗ den. Eine Ausnahme hiervon macht die Kottbus⸗Fürstenwalder Per⸗ sonenpost, welche mit dem in Frankfurt nächtigenden Personenzuge nach Berlin und mit dem Güterzuge von daher in Verbindung ge⸗ setzt worden ist.
Die Lübben⸗Gubener Personenpost schließt sich in Guben dem durchgehenden Dampswagenzuge nach Breslau an und wird nach An⸗ kunft des durchgehenden Dampfwagenzuges von Breslau aus Guben abgefertigt. Die Krossen⸗Gubener Personenpost steht mit der Guben⸗ Lübbener und mit den durchgehenden Dampfwagenzügen nach und von Breslau in Guben in Verbindung. Die Krossen⸗Sommerfelder Per⸗ sonenpost über Bobersberg, welche bisher nur viermal wöchentlich coursirte, hat einen täglichen Gang erhalten und ist in Sommerfeld mit dem durchgehenden Dampfwagenzuge nach und mit dem zweiten Personen⸗Dampfwagenzuge von Breslau in Verbindung gesetzt worden.
Berlin, den 14. September 1846. General⸗Post⸗Amt.
Bekanntmachung. Um den hiesigen Einwohnern die Empfangnahme der mit den Posten ankommenden Päckereien zu erleichtern, wird vom 1. Oktober d. J. ab die Einrichtung getroffen werden, daß die der Steuer⸗Revi⸗ sion nicht unterworfenen Pakete den Empfängern durch vereidete Pa⸗ ketbesteller ins Haus gesandt werden. Die Abfertigung der Paket⸗ besteller aus dem Postgebäude wird des Morgens um 8 Uhr und des Nachmittags um 2 Uhr, außerdem für die in der näheren Umgegend des Postgebäudes belegenen Stadttheile noch des Nachmittags um 5 Uhr erfolgen. An Sonn- und Festtagen, mit Ausnahme der Weih⸗ nachtezeit, fallen die Nachmittags⸗Bestellungen weg. Der Transport der Päckereien geschieht mittelst zweispänniger Wagen. Die Bestel⸗ lungsgebühr beträgt für das Paket und die Adresse zusammen: 1) wenn das Paket unter und bis 30 Pfund schwer ist, 2 Sgr.
und
2) wenn das Paket über 30 Pfund schwer ist, 5 Sgr Bei mehreren, zu einer Adresse gehörigen Paketen wird die Bestell⸗ gebühr nach dem Gesammtgewichte derselben erhoben.
Geldbriefe unter und bis 100 Rthlr., zu welchen Pakete gehö⸗ ren, werden ebenfalls durch die Paketbesteller den Empfängern, zu⸗ gleich mit dem Paket, ins Haus gesandt.
Es steht Jedermann frei, von dieser Einrichtung keinen Gebrauch zu machen. Fuͤr einen solchen Fall bleibt aber, damit die Verspätung der Bestellung der Adresse vermieden werde, zu wünschen, daß eine Erklärung darüber schriftlich an das Hof⸗Post⸗Amt hierselbst abgege⸗ ben werde.
Pakete, welche einer Eröffnung und Revision bei der hiesigen
“
Post⸗Steuer⸗Exrpedition unterliegen, können durch die Paketbesteller nicht besorgt werden.
Jeder Paketbesteller ist mit einer Instruction versehen, welche
derselbe bei Verrichtung seines Dienstes auf Verlangen vorlegen muß.
Berlin, den 15. September 1846.
1 General⸗Post⸗Amt.
Uichtamtlicher Theil.
8 gnland.
„Berlin, 15. Sept. Se. Majestät der König haben Aller⸗ gnädigst geruht: Dem Flügel⸗Adjutanten, Oberst⸗Lieutenant Gra⸗ sen zu Solms⸗Roedelheim, die Erlaubniß zur Anlegung des ihm verliehenen Komthurkreuzes zweiter Klasse des Herzogl. sachse ernestinischen Hausordens zu ertheilen.
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Deutsche Bundesstaaten.
Großherzogthum Baden. In der Nachmittags⸗Sitzung der zweiten Kammer vom 9. September führte die Tagesordnung zur Diskussion des Berichts des Abgeordneten Stößer über die Adresse der ersten Kammer, die Unterdrückung der öffentlichen Spielbanken im Umfange der deutschen Bundesstaaten betreffend. Die Kommission beantragte, der Adresse der ersten Kammer im Gan⸗ zen beizutreten. Der Haupt⸗Antrag lautete demnach, wie seolgt: „Die Kammer wolle Se. Königl. Hoheit den Großherzog in einer Adresse bitten, Allergnädigst befehlen zu wollen: 1) daß die Großher⸗ zogliche Bundestags⸗Gesandtschaft beauftragt werde, bei der hohen Bundestags⸗Versammlung darauf anzutragen, daß durch einhelligen Beschluß die Unterdrückung aller öffentlichen Spielbanken in dem ganzen Umfange der deutschen Bundesstaaten und in einer für alle gleichbestimmten, möglichst kurzen Zeitfrist ausgesprochen werde; 2) auf diplomatischem Wege durch Unterhandlung mit anderen deutschen Regierungen Unterhandlungen angeknüpft werden möchten, zu dem Zwecke der wo möglich gleichzeitigen, auf jeden Fall aber nicht zu sehr entfernten Aufhebung der Spielbanken an den in den Staatsgebieten dieser hohen Regierungen gelegenen Badeorten; 3) daß unterdessen für eine so viel immer möglich sparsame Verwaltung des Badefonds zu Baden und insbesondere dahin jetzt schon fürsorglicher Bedacht genommen werde, daß derselbe zu der Zeit des Aufhörens des Spiels nicht mit Schulden belastet sei; 4) daß die Verordnungen, welche das Spielen in auswärtigen Klassen⸗ und Zahlen⸗Lotterieen und das Kollektiren für dieselben, so wie das Ausspielen von unbeweg⸗ lichen und beweglichen Gegenständen aller Art, im Inlande, ohne be⸗ sondere, nur in seltenen Ausnahmefällen zu ertheilende Erlaubniß, untersagen, namentlich also die Verordnungen vom 3. Oktober 1811 und vom 17. September 1824, unter Androhung verhältnißmäßiger und ausführbarer Strafen erneuert und, wo nöthig, ergänzt, hiernächst aber in den strengsten Vollzug gesetzt werden möchten; endlich 5) daß die eben erwähnten erneuerten Verordnungen seiner Zeit der hohen Bundesversammlung mit dem Antrage mitgetheilt werden, daß durch die Vermittelung dieser höchsten Bundes⸗Behörde diejenigen hohen Regierungen, in deren Staaten Verordnungen von gleicher Wirksam⸗ keit nicht bestehen, zu deren Erlassung und Handhabung bewogen werden möchten.“ Außerdem sah sich die Kommission veranlaßt, bei der Gemeinschädlichkeit der Klassen⸗ und Zahlen⸗Lotterie, einer hohen Kammer vorzuschlagen, den Wunsch ins Protokoll niederzulegen: „daß es der Großherzoglichen Regierung gefallen möge, so bald und so oft sich Gelegenheit zeigt, auch die Aufhebung dieser Lotterie zu bewirken, deshalb kräftigst einzuschreiten, ohne jedoch die Aufhebung der öffentlichen Spielbanken von der gleichzeitigen Aufhebung der Klassen- und Zahlen⸗Lotterie abhängig zu machen.“ Nach Fröff⸗ nung der Diskussion berichtigte zuvörderst der Ministerial⸗Präsident Nebenius einige Stellen im Kommissionsbericht, welcher demselben Aeußerungen, die er in der ersten Kammer gethan haben sollte, in den Mund gelegt hatte. Der Abg. Jörger äußerte seine Freude darüber, daß man das Spiel nicht blos in den Bädern, sondern all⸗ gemein abschaffen wolle. Denn weit gefährlicher, als die Banken in den Bädern, sei das Spiel in den Lotterieen. Dem Kommissions⸗ Antrage könne er übrigens nicht beistimmen und schlage deshalb vor, die Regierung möge bei der hohen Bundesversammlung dahin wir⸗ ken, daß alle Spiele, Lotteriespiele ꝛc., gleichzeitig aufgehoben würden. Der Abg. Welcker verbreitete sich ausführlich über das Gefährliche des Spiels, zumal des Lottospiels, welches letztere viel gefährlicher sei, als die Bank in Baden. Das wirksamste Mittel zur Unter⸗ drückung dieses Spiels fand er in der Bedrohung mit dem Verluste des Gewinns. Er schloß mit dem Antrage: „Die Kammer wolle durch einen Wunsch zu Protokoll die Regierung ersuchen, auf jede ihr geeignet scheinende Weise, durch Verhandlung mit den deutschen Regierungen, durch Verträge und Verbote die Aufhe⸗ bung der Spielbanken sowohl, als der Klassen⸗ und Zahlen⸗Lotterieen, zu bewirken.“ Der Abg. Christ bemerkte, das Großherzogthum Baden könne nicht vorangehen und die anderen Regierungen zwingen, das Spiel zu verbieten. In Frankreich bestehe das Verbot des Spiels, und dessenungeachtet werde weit gefährlicher gespielt, weil keine Ueber wachung desselben stattfinde. Er stimme gegen den Antrag der Kom mission. Der Abg. Schaaff meinte, es solle Jeder spielen, so vie er wolle. Das öffentliche Spiel stehe zu dem geheimen im gleiche Verhältniß, wie das öffentliche Gerichtsverfahren zu dem geheimen. Der Abg. Jörger vereinigte sich mit dem Antrag Welcker's, welcher, nachdem auch der Berichterstatter Stößer sich demselben ange⸗ schlossen, von der Kammer angenommen ward. Hierauf folgte der Schluß der Sitzung.
* Frankfurt a. M., die Frau Prinzessin von Oranien bei, welche Höchstderselben zu Bundestags⸗Gesandte, Herr von
2. Sept. Ihre Königl. Hoheit wohnte gestern Abend einer Soirée Ehren der Königlich niederländische Scherff, veranstaltet hatte. Die