Abtheilung des 73sten Regiments sollte. Die Nachricht, daß der Mareuil, direkt aus Europa in derholt sich. - 2 ben, da die Argentiner sich in großer Masse anzugreifen.
Berlin, 26. Sept. Wenngleich wir die gen Woche in steigender Bewegung verließen, ein sehr bedeutendes nicht nur schlechtere Renten⸗Notirungen eintrafen, gen Berichte von Wien nachließen. Die von dieser angenen hohen Course und Mailändischen Eisenbahnen, und deren Aufschwung; so wurden Pesther bis 95 %, ser Ferdinands Nordbahn bis 188 % bezahlt, heute bis resp. 89 ½, gestrigen
schen Angelegenheiten und den daraus entsprungenen Aen
da indeß heute bessere Renten⸗ Sinken nech weitere Fortschritte machte, so Kündigungen großer Wir haben auch seit längerer Zeit Markt bringen sehen, als gestern und heute, und da die Contremine, sast ganz gedeckt, kein Be⸗ scheint, so wurde es am Schluß der Der bevorstehende Regulirungstag wird da in der letzien Zeit mehrseitige
ger Spekulanten zuschreiben; trafen, dessenungeachtet aber das will es uns scheinen, als wenn lokale Ursachen, besonders Actien⸗Depots, die Börse geleitet haben. icht so ansehnliche Posten aller Arten Actien an den
dürfniß mehr zu haben sehr schwer, Posten anzubringen. eine sonderlichen Schwierigkeiten haben, Compenfsationen stattfanden.
Die Course der gangbarsten Eisenbahnen⸗Actien stellten sich wie folgt: 111 a 108 ½ %, Liu. B. von 97 ½ a Niederschlesisch⸗Märlische von 91 ½ a 87 ½ %, Rheinische von 87 ½ a 85 % 97 Hamburger von 107 a 106 ¼ ℳ, Köln⸗Mindener von 93 a ; — Bergisch⸗Märkische von 83 a schwimmend oder auf
80 %, Magdeburg⸗Wutenberger von 91 ¾ a 90 ½ ͤ. Alle diese Notirungen der Umsatz war gestern sehr
auf 92 ¾ % Brief und In fremden Fonds ist wenig gemacht, deren Haltung ziemlich nominell. In Wechseln war das beschränkt und die meisten Hamburg besonders
Berlin⸗Anhalter Litt A. von Berlin⸗Stettiner von 109 ¼ a 106 %, 89 %, Magdeburg⸗Potsdamer von 90 a Brief, Elberfeld⸗Dusseldorfer von 107 ⅜ a 105 ½ 98 ½ a 97 %, Kiel⸗Altonaer von
„
89 ¼ %, Halle⸗Thüringer von 91 ¼ a 89 ½ ͤ%,
blieben am Schluß der heutigen Börse Brief; beträchtlich, heute aber nur schwach. Preußische Staatsschuldscheine hielten sich heute Geld und Pfandbriefe wie Kommunal⸗Papiere gedrückt. Geschäft im Laufe dieser Woche nur wenig begehrt; am meisten blieb Wien offerirt, dagegen in k. S. gefragt. Berlin, 26. Scpt. größere Zufuhren von Getraide ꝛc. Kanal passirten: 95 Wspl. Weizen, 110 Wspl. Roggen, 117 Wspl. Hafer, 637 Wspl. Rapps und 1200 Ctr. ist wiederum reichlicher davon befriedigt worden. blieben, daß sie, entfernt, Eingangszolles eher Beziehungen zulassen. Frage sich auf: ob das
Wir haben am Schlusse
nach dem Auslande
Dreschen, die
wenn die Landleute genügend Zeit zum sein weiden?
mehr Wasser bekommen haben, umfassender Anregungen für
sich nach jener Kolo französische Gesandte, Baron de Buenos⸗Ayres angekommen sei, wie⸗ — Rivera soll sich nach Las Vaccas zurückgezogen ha⸗ gesammelt hatten, ihn
Handels- und Börsen-Nachrichten.
Börse am Schluß der vori⸗ en so haben wir dennoch heute Sinken aller Eisenbahn⸗Effekten zu melden, weil inzwischen sondern auch Börse anfangs einge⸗ veranlaßten bedeutende Einkäufe in Oesterreichischen Course nahmen einen rapiden
Mailänder bis 1 nd während dieselben Effekten 113 und 178 verkauft wurden. Man durfte nach dem
Gang unserer Börse das Fallen der Course den spanischen politi⸗ stlichkeiten eini⸗ sotirungen ein⸗
dieser Woche etwas in Aussicht zu stellen. 25 Wspl. Gerste, Mehl. zugesührt und das Konsum dadurch besser Dessenungeachtet sind Preise in dem Maße steigerd ge⸗ zu rendiren, Unwillkürlich drängt daher die Ergebniß der diesjährigen Aerndte in unseren Pro⸗ vinzen und zunächstgelegenen Ländern in der That so schlecht gewesen, die⸗ ses Preisverhältniß zu rechtfertigen, und ob dasselbe sich er bald unsere Zufuhren, nach vollendeter Kartoffel⸗Aerndie un
halten werde, so⸗ d neuer Einsaat,
Flüsse hoffentlich
Weizen haben wir neuerdings vom sonders von England, nicht erhalien; das cigene Bedürfniß
1144
erhöht. Umsätze können nur geringsügig sein, den nöthigsten Bedarf kaum übersteigen und zum Auslande, schwimmender Waare: alter 89 /90 psd. märkischer
auf 84 Rthlr. bunt. 86./87 pfd. desgl. weiß 87./88 pfd. 84 a 87 Rihlr.
Anfangs der Woche mit 60 Rthlr.
dasür aber doch und Zufuhren — Mißverhältniß der Preise stigt; gehandelt wurde in a 80 Rthlr., und wird dergl. Saal a 81 Rthlr. zu notiren, Rthlr., eiß 87. liren Weizen 1 Sb. höoͤher.) Roggen 82 sd. schwimmend., verkauft, holte später 64 Rthlr.,
nie einschiffen
Last seit 8 Tagen gestiegen. raum um ci ca 5 Rthlr. pr. Umsätze auf Liekerung nicht
die günsti⸗ Wfpl.
schwebenderz, Getraide⸗ und Kartoffel⸗Aerndte so als allseitig bereits angegeben, pr. Sept./ Okibr. bis 65 Rihlr. bez., 57 ½ Rthlr. Gld. Grund sehr flau.
19 % und Kai⸗
fehlten, es
Anstellungen von Saal⸗ und 1b H „48pfd., Börse schon Hafer, 48pf erlassen, zu 31 a Frühjahr k. J. bis 31 Rthlr. bez. u. Futtererbsen werden auf Kleesaaten bei 12—13 Rthlr., weißes Oelsaaten
auf 68— 67 ist mit 66 Rihlr. erlassen. zu begeben.
Die Stimmung für Rüböl
Rübsen
Devisen pr. Nov./Dez. 9 Rihlr. bez. u. Rithlr. Br., 9 ¾ Rthlr. Febr. März 10¾ Rthlr. Br., ½ Rthlr. * Rihlr. Geld; April/ Mai 10 ½ a Leinöl loco r. Frühjahr k. J. 6 Mohnöl 175 — 17 Rthlr. Br., 11 ¾ Rthlr. bez. und G. reits erwähnten, auch für Leutec und Loco⸗Preis auf
Den Finow⸗ 10—9 a¼ Rihlr.
Auch zu Lande
bei Erlaß des 27 ½ Rihlr.
Rthlr. bez., 25 Rthlr. Br., Rthlr. Br., 23 Rthlr. G. Das Wetter ist Gefrierpunkt gewesen, wieder warm und freundlich. * * Frankfurt a. M.,
Auslande, be⸗ — gemeinen sehr danieder, und in dem
hat den Werth
8
Bekanntmachungen. [833] Am 20. Dezember 1845 ist allhier der pensionirte Major George Jakob von Diezelsly mit Hinterlassung eines Vermögens von eiwa 3000 Thlrn. verstorben. Den eingezogenen Erkundigungen nach soll der Vater desselben, zu Ende des vorigen Jahrhunderts aus Po⸗ len kommend, als Knecht in Felstow gedient und dort ein Fräulein von Felstow, die Mutter des Erblassers, geheirathet haben, späterhin aber nach Tempscht in Pommern verzogen sein. Der Erblasser soll im Kadetten⸗ Institut zu Stolpe erzogen und von hier in den Mili⸗ jairdienst getreten sein. — Da nun die Erben des Nach⸗ lasses des Majors von Diezelsky völlig unbekannt ge⸗
blieben, so werden auf den Antrag des dem Nachlasse bestellten Kurators, Justiz⸗Kommissarius Valentin all⸗ hier, alle diejenigen, welche an die gedachte Verlassen⸗ chaft aus irgend einem Grunde ein Erbrecht zu haben vermeinen, mithin der unbekannte Erbe und dessen Er⸗ ben oder nächste Verwandte, vorgeladen, sich in dem auf den 21. Juli 1847, Vormittags 11 Uhr, vor dem Kammergerichts⸗Assessor Bergenroth im König⸗ lichen Kammergerichte anberaumten Termine einzufinden und ihr Erbrecht gehörig nachzuweisen, unter der Ver⸗ 8 daß sie sonst mit ihren Erb⸗Ansprüchen prä⸗ kludirt und der Nachlaß dem Fiekus als herrenloses
Gut zugesprochen werden soll.
Zugleich werden die Gläubiger der Erbmasse aufge⸗ fordert, in dem bestimmten Termine ihre Forderungen anzumelden und nachzuweisen, widrigenfalls sie sich nicht ferner an den Nachlaß⸗Kurator halten können, sondern ihre Befriedigung von demjenigen suchen müs⸗ sen, welchem ewventualiter der Nachlaß zugesprochen und ausgeantwortet werden wird.
Den auswärtigen Interessenten werden die hiesigen Justiz⸗Kommissarien, Justizrath Hülsen und Ober⸗Lan⸗ desgerichts⸗Rath Martins I. als Sachwalter in Vor⸗ schlag gebracht.
Berlin, den 10. September 1846.
Königliches Preußisches Kammergericht.
Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 5. Mai 1846.
Das hierselbst in der Grenadierstraße Nr. 15 bele⸗ gene, im Hypothekenbuche von der Königsstadt, Span⸗ dauer Viertels, Vol. 10. No. 714. verzeichnete Grund⸗ stück des Particulier Johann Carl Friedrich Raube, ge⸗ richtlich abgeschätzt zu 7053 Thlr. 2 Sgr. 6 Pf., soll am 18. Dezember 1846, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstelle subhastirt werden. Taxe und Hy⸗ pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.
Dampfschifffahrt
zwischen Magdeburg
] und Hamburg. Absahrt
von Magdeburg — täglich — Nachmittags 3 Uhr, nach Ankunft des Eisenbahn⸗Zuges, von Hamburg — täglich — Abends 6 Uhr.
[450]
1755 b;
Billets ertheilt zu ermäßigten Preisen die Passa⸗ ier⸗Expedition der Berlin⸗Anhaltischen Eisenbahn⸗Ge⸗ sell⸗chaft in Berlin.
Die Direction der vereinigten Hamburg⸗Magdeburger Dampfschifffahrts⸗Compagnie. Holtzapfel. 8
u“
Berlin⸗Potsdam⸗Magdeburger Eisenbahn.
Nach dem nunmehr böheren Oets genehmiz⸗ len Fahrplane für un⸗ sere seit dem 10ten d. Mts. in ihrer ganzen Ausdehnung von Berlin Eliek, bis zur Friedrichstadt⸗
. Magdeburg befahrenen Bahn gehen täglich sol⸗ gende Züge auf derselben:
von Berlin nach Magdeburg
Morgens 9 Uhr, Abends 5 Uhr und Abends 10 Uhr, der letztere Zug übernachtet in Brandenburg, geht 5 Uhr Morgens weiter und trifft 7¼ Uhr in Magde⸗ burg ein;
von Magdeburg nach Berlin
Morgens 6 Uhr, Mittags 12 Uhr, Abends 6 ¼ Uhr;
. —₰ „ . . zwischen Berlin und Potsdam von Berlin Morgens 8, 9, 10, 12 Uhr, Nach⸗ miltags 2, 5 Uhr, Abends 7, 10 Uhr. Sonntags auch Morgens -6 Uhr;
von Potsdam Morgens 0, 8, 10,
mittags 2, 3 ¼, 5 Uhr, Abends 7, tags auch Abends 82 Uhr.
Unser Berliner Morgenzug schließt sich dem täglich 3 Uhr Nachmittags nach Halberstadt, Braunschweig und Hannover von Magdeburg abgehenden Eisenbahnzuge und der Magdeburg⸗Hamburger Dampfschifffohrt, unser Magdeburger Muͤtags⸗ und Abendzug schließt sich den Morgen⸗ und Nachmittagszügen von Hannover, Braun⸗ schweig und Halberstadt an.
Mittags ist die Expeditionszeit für jeden dieser An⸗ schlüsse genügend, um den Reisenden noch Gelegenheit zur Restauration zu lassen.
Potsdam, den 18. September 1846
Da 6 Direktorium der Berlin⸗Potsdam⸗Magdeburger Eisenbahn⸗ Gesellschaft. 8
12 Uhr, Nach⸗ 10 Uhr, Sonn⸗
8ꝙ I 1
11 1““ “
83 pfd. mit 62 ¾ Rthlr. begeben; markt bis 64 a 66 Rthlr. bezahlt. — Holland ist für diese Kornart 14 Fl. pr. Hierdurch angeregt, sind wir in gleichem Zeit⸗ in die Höhe gegangen. sehr bedeutend gewesen, hauptsächlich in der Besorglichkeit suchen möchten, bedeutender Engagements, 1 weit im Klaren sein will: daß schlechter, dieselbe wohl nicht sein werde. — Rihlr. bez., 64 Heute war Bei reger Verkauflust und Sept. /Okt. bis 64 Rthlr. abwärts begeben worden und annähernde Gebole soll sogar mit 63 Rthlr. ge
Rthlr. weichend verkauft u. Br., 56 Rthlr. Geld. . Bruchgerste a 44 — 45 Rthlr. bei
ber Reflektanten bei diesem Preie staud.
handelt sein;
70/7 1 pfd. Gewicht sind häufiger, es fehlen a laut Connoissement geliefert, erzielie 30 ½ Lieferung pr. Herbst und Frühjahr ist 50 fd. blanke Waare mit 32 Nthlr. 31½ Rthlr. zu placiren; Br. 55 — 56 Rthlr., gehalten, finden dazu schöner Qualität würde bis 64 Rthlr. zu rückgehenden Preisen 11—13 Rthlr. nach bleiben gut gefragt, Lieferung bis 66 Rthlr.
Nthlr., poln. Ablarung, deren Güte, der Probe nach, bei 64 ½ a 65 Rthlr. zu haben, auch —
ist, zufolge lauer geworden; Preise blieben unterstützt durch feit . Markies, haben aber eist heute etwas nachgegeben und schließen: für loco, Sept./ Okt., Okt. Nov. 9 ½ Rthlr. r., Geld; Jan./Febr. 10 Rthlr. Br., Geld; März./ Apr. 10 1 Rthlr. Br., 41. Rthlr. 11 ½ — ½ Rthlr.; pr. Oktober. November 10 ¼ — ½ Rthlr.; Hanföl 11 Südseethran die Brennereibesitzer treffenden Beschäftigung im Felde Anspann ist Spiritus bez. u. G. durch den Bedarf gesteigert worden. Der Werth für Lieferungen hat nur wenig pr. Brennzeit ohne
Anfangs der Woche rauh, nach gehabtem leichten Regen
23. Sept. Stande der
Allgemeiner Anzei
da Vorrä he angeführtes 1 1 Lieferungsge chäfte nicht begün⸗ die Besorgniß, neuem einge serner gehalten, alter 87 pfd. poln. vom Boden 80 a 85
(Heutige engl. Berichte no⸗
paralysirt. Die
am Land⸗
3 % do. —.
Dabei sind die 4 % Russ. Hope 90.
wofür wir den Grund über die Erfüllung berecits da man über den Ertrag der 1875 Be. Gestern Rthlr. Gld., pr. Frühjahr bis 58 die Stimmung ohne bekannten Abneigung zum Kanf, ist pr.
. 1. 1 Passive 5 ½. 5. Neue Port. —.
pr. Frühjahr bis 56 Aectien 1569.
Rihlr., auf
wesentliche Veränder gen der vorigen Wo es m 1 schüchtert. Das baare Geld ist noch nicht besseren Börsenberichte von Wien Schifffahrt auf Wasserstande zu kämpfen, wodurch der Güter⸗Traneport auf der ꝛa Eisenbahn außerordentlich zugenommen hat. wieder einen fühlbaren
Auswärtige Bör
Amsterdam, 23. Sept Pass. —.
Antwerpen, 22. Sept. Frankfurt a. M., 24. Sept. Bayr. Bank-Actien 658 Bre. Poh. 200 Fl. 96 ½. 96. Hamburg, 25. Sept. Bank-Actien 1570 Br. London, 22. Sept. Rungl. Russ. 112 ½⅔. 110 ½⅔. Chil 102. 100. Peru 39. 37. Wien, 24. Sept. Anl. de 1934 157 ½. Mail. 114 ½. Livorn. 103. Pesl. 92 ¼.
meirorologische Beobachtungen.
9— eingetreten. Die Börse hatte in den letzteng at e eine öge in Spanien ein neuer Bürgerkrieg
ist abn cht recht flüssig, n wurden durch die von Berlin nch dem Main hat sehr mit dem rith
etwas festere Haltung gewonnen,
Alle Course erfuhren Rückgang. s en.
Fiederl. wiskl. Seb. 59 ½. 5 b9,
Ausg. —. Zinal. 6 ½. Preuss. Pr. Sch. —. p;
Zinsl. Neue Anl. 19 ⅔ . 5 % Met. 110 Br. Bank-Aetüen Hope 89 Br. Stiegl. 87 ½ Br. Iut. 59
40. 500 Fl. 80 ¼. 800.
Rugl. Russ. 108. 1g- Cons. 3 % 95 ½. . Belg. 98. 97. Neue Aul- 2½ % nol. 59 ¼., ½. 4 % 4 . 9. Bras. 90. 88. Mex. 5.
3 % 73
5 % net. 110 ¾. 4 % do. 100 ½. 40. 1839 127 ½. Nordb. 181 ½.
18 16.
Sept./Okt. wie pr. 26. Sept.
48 pfd. pr.
Morgens
6 Ubr. V
Nach einmse
V Nacbmittaßs Beebachta
Abends 2 Uhr. b
10 Ubr.
Kocherbsen auf
2 8 Luftdruck diese in 8
Luftwärme. Thaupunkt. Dunstsättigung. Wetter
aber keine Beachtung, für bedingen sein.
ohne Handel, neues rothes Qualität nominell. wofür loco wie Inhaber halten nicht gefällt,
besonders Rapp, zu machen;
Wolkenzug.. Tagesmittel:
erneuerter Ankündigungen, die Festigkeit des stettiner Montag, 9 ⁄ Rthlr. verk., 95 Rthlr. Geld, 9 Rthlr. Geld, Dez./ Jan. 9 ½ 9 % Rthlr. Geld, der. Hierauf: Taglioni.
Rtblr. Palmöl 12 ¼ Rthlr. 9 — 8 ¼ Rthlr. Bei der be⸗ nur mäßig zugeführt und der
angezogen; pr. Ohober 24 ½ Geschäft; pr. Frühjahr 23 ½
selbst kalt, Nachts bis zum bei SW.⸗Wind aber
Beer.
28. Sept. ments⸗Vorstellung: 5 Abth., von H. Laube. Dienstag, 29. Sept. Vorstellung: Versuche, musikalische Preoberollen in 1 Akt, von L Der Seeräuber, großes Ballet in 3 Abth., n Anfang halb 7 Uhr. Zu dieser Vorstellung werden haus⸗Preisen verkauft. Mittwoch, 30. Sevpt. ments⸗Vorstellung: und einem Nachspiele, von Ch. Donnerstag, ments⸗Vorstellung. Die Ouvertüre, lung gehörige
8qq —,— Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinteisen.
die sonst zur Hand
335,69“ Par. 335,790 "Par. 336,27",Par. Qsellwörme 7 *
J— 63° n. + 15,80 n.
+ 4,3“° R. 85 PCt. bezogen.
SW.
+ 8,7“ R. Flusswärme 17
+ 6,3* hR. + 6,9 R. Boden wärme II)I 30 pCt. 86 pCt. Ausdänstung (09 halbbeiter. heiter. Niederschlag 0.
SW. I SW. Wäürmewechsel
+ 9° n.
SW
335,92“ Par. 92* 10,00 R. . + 5,82 R..ö 71 p0.
Uönigliche Schauspiele. Im Schauspielhause. 163ste N Gottsched und Gellert, Charakter⸗Luss
Im Opernhause. 110te Abemene
Billets zu den gewöhnlichend
Im Schauspielhause. 16 4ste I.
Anna von Oesterreich, Intriguenstück in;
Birch⸗Pfeiffer.
1. Okt. In Schauspielhause. 165ste A Struensee, Trauerspiel in 5 Abth., von
die Musik zu sämmtlichen Zwischenah
Musik ist von G. Mevyerbeen,
Im Selbstverlage der Expedition.
Die Geschäfte liegen im All⸗ Fruchipreise ist noch leine
ger.
Bekanntmachung.
Oberhohndorfer Steinkohlen- Actien 8 Gesel - — schaft.
Die dritte Gencral⸗Versammlung findet
att 14. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, im Restaurations⸗Gebäude des Leipzig⸗Dresdener Bahn⸗ hofs. Die Tageserdnung wird umfassen:
1) Geschäftsbericht des Directorii,
2) Vorlegung der Rechnungen pro 1844/45, 1845/46,
3) Berathung über Aufbringung eines ausreichenden Betriebsfonds,
4) Ergänzung des §. 10. Höhe des Reservefonds,
5) Wahl neuer Ausschuß⸗Mitglieder.
Die Wichtigkeit der zu verhandelnden Gegenstände macht eine recht zahlreiche Versammlung äußerst noth⸗ wendig.
Leipzig, am 10. September 1846.
Direktorium der Oberhohndorfer Steinkohlen⸗Actien⸗ Gesellschaft. C. Cohn. W. Herrmann.
Literarische Anzeigen. Literarische Anzeige der W. Besserschen [829] Buchhandlung (Behrenstr. 44). Durch alle Buchhandlungen und Postämter ist zu
beziehen:
’ Zeitschrift 8 „ für die 8
2 2. — 8 historische Theologie.
In Verbindung mit der von C. F. Illgen gegrün⸗ deten historisch⸗theologischen Gesellschaft zu Leipzig “ herausgegeben von 1ö6“
„ W. Niedner.
Jahrgang 1846.
Gr. 8. Preis 4 Thlr.
Diese Zeitschrift erscheint jetzt in meinem Verlage in vierteljährlichen Heften, von denen das erste und zweite ausgegeben sind. d
Leipzig, im
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unserer Statuten über die
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September 1846. F. A. Brockhaus. [759 b] — 4.☛ Billigst bei Thiesen, Spittelmarktstr. 5, dicht an der Gertraudtenbrücke. —2 Rust, Handbuch d. Chi⸗ rurgie. Bd. 1 17. Eleg. Hfrz. (st. 51 Thlr.) 18 Thlr. Berends, Handb. d. prakt. Arzneiwissenschaft. Bd. 1— 9. Hfrz. (st. 15 Thlr.) 3 Thlr. Hufeland’s Journal der Arzneikunde. Bd. 1—88. Eleg. Hfrz. (st. 250 Thlr.) 15 Thlr. Hufeland’s Bibliothek der praft. Arzneikunde. Bv. 1—84. Ppb. (st. 160 Thlr.) 10 Thlr. Medizinisch⸗ Chirurgische Zeitung. Jahrg. 1793 — 1840. Ppb. (st. 350 Thlr.) 16 Thlr. Brandes, Archiv d. Apothekervereins. Bd. 12—35. Ppb. (st. 52 Thlr.) 9 Thlr. Zeitung, Mediz., v. Ver⸗ ein f. Heilkunde in Preußen. Jahrg. 1837 — 43. fol. Ppb.
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Die vierteljährliche pedition selbst (Friedrichs⸗Straße angegebenen Datum,
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Uebrigens ist die Einrichtung getroffen, daß Inserate Uör ab bis Nachmittags 4 Uhr in unserem V1.“ Um wiederholten Anfragen zu begegnen, wird zugle
„Zeile 2 Sgr. hungen der Königl. Behörden,
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An die Leser.
hier eingegangenen Meldung erschienen sind.
den. Auswörtige haben ihre Inserate unter der Adresse der Expedition in frankirten Briefen einzusenden.
Inhalt
land. Berlin. Verordnung in Betreff der Gewerbe⸗Gerichte in r Rhein⸗Provinz. — Konzessions⸗ und Bestätigungs⸗Urkunde für die lachen⸗Düsseldorser Eisenbahn⸗Gesellschaft. — Bekanntmachung. — ;e-- Se. †. — Provinz Schlesien nrede Sr. Majestät an die Bürger⸗Vertreter v 8 — . inz Westphalen. Brand⸗Unglücf. 88 utsche Bundesstaaten. Königreich Württemberg. Der inzug des Kronprinzen und der Kronprinzessin in Stuttgart. — Groß⸗ erzogthum Mecklenburg⸗Schwerin. Börsen⸗Verein in Rostock. Großherzogthum Oldenburg. Der Wasserweg von Oldenburg ach der Weser abgekürzt. — Entstehung des Feuers in Ganderkesee. — erzogthum Holstein. Ausmarsch der Truppen von Rendeburg in es Lager bei Lockstedt. — Die Königin. — Nordlicht. alkkreich. Paris. Hofnachricht. — Zeit der Abreise des Herzogs n Montpensier nach Madrid. — Marschall Bugeaud. — Das Ge⸗ hwader des Prinzen von Joinville. — Die spanische Heirath. — Arre⸗ ung mehrerer spanischen Flüchtlinge. — Vermischtes. 1 pßbritanien und Irland. London. Nückkehr des Hofes nach indsor. — Truppensendung nach Irland. — Börsen⸗Urtheile über die anische Frage. — Eisenbahn⸗ und Brand⸗Unglück. — Nachrichten aus
Pestindien. lien. Rom. Die Unterschleife bei der Militair⸗Bäckerei. — Die Aemter durch eine Person aufgehoben. — Schiffbar⸗
kleidung mehrerer achung der Tiber bis Rom. — Schreiben aus Rom. (Ankunft der
ntlicher Theil.
anien. Schreiben aus Madrid. (Berichtigung; Debatten im Senat 8S-. 9
ndien und C ina. London. Unordnung i — chrichten aus China. — Volksauflauf in 22,u Eö“ dels⸗ und Börsen⸗Nachrichten. Berlin. Börse.
n Komet. — Zehnte Versammlung deutscher Land⸗ und Forst i ₰ I UAnie. hle ngeganaesan Pereme.
1.“ . . Almtlicher Theil
t. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
Den bisherigen Präsidenten des Ober⸗Appellations⸗Senats des mergerichts, Wirklichen Geheimen Ober⸗Justiz⸗Rath von Kleist, Lice⸗Präsidenten des Geheimen Ober⸗Tribunals; und
Den bisherigen Ober⸗Landesgerichts⸗Vice⸗Präsidenten Bonseri agdeburg zum Präsidenten des Ober⸗Appellations⸗Senats des mergerichts zu ernennen.
ichtamtlicher Theil.
Inland.
Berlin, 28. Sept. Die in dem heute aus 2
„28. 8 gegebenen 32sten 8 Gesetz⸗Sammlung enthaltene Verordnung, die Ge⸗ 8 erichte in der Rhein⸗Provinz betreffend, lautet wie folgt: öir Friedrich Wilhelm, von Gottes Gnaden, König von
Preußen ꝛc. ꝛc.
umen auf den Antrag Unserer Minister der Finanzen und der
Justiz, daß die in der Rhein⸗Provinz bestehenden Fabrike f und der Rath der Gewerbe⸗Verständigen 8 8 .se men: Königliche Gewerb e⸗Gerichte sühren sollen. Zugleich Snhg Wir in Betreff der Kompetenz und des Verfahrens dieser
Herichte zur Ergänzung und unter Abänderung der betreffenden Vor⸗ ecan des Gesetzes vom 18. März 1806 und der Dekrete vom
1. Juni 1809, 3. August 1810 uund 17. Dezember 1811, was folgt: I. 8. 1. Die Kompetenz der Gewerbegerichte in Bezug auf Fa⸗
rik⸗Arbeiter (ouvriers) soll künftig nicht mehr lediglich durch das
Pe halta der Dienst⸗Abhängigkeit begründet werden, in welchem diese
rbeiter bei der Betriebestätte des Fabrikanten stehen, vielmehr sollen
28 diejenigen als Arbeiter im gesetzlichen Sinne betrachtet werden welche, ohne Dienstabhängigkeits⸗Verhältniß, außerhalb der Betriebe⸗ stätte, mit eigenen oder fremden Werkzeugen und mit oder ohne Ver⸗ ö“ die 82 von Fabrikanten gegebenen Roh⸗
rikate zu Waaren für d sgeschä .
h 89809 v v “ §. 2. Zur ültigkeit der Beschlüsse und Urtheile der Gewer⸗ 1ggG ist in der Regel die Anwesenheit von x8 Drittheilen der
. itglieder erforderlich. Unsere Minister der Finanzen und der Justiz sind aber ermächtigt, die beschlußfäbige Zahl der Richter für jedes Gewerbegericht, welches darauf anträgt, dauernd bis auf fünf zu ver⸗ mindern, wenn die Wirksamkeit des Gerichts dadurch nicht beeinträch⸗ 1%,2n, henh sh zs gae —n 8 Entlassung des Secretairs ge⸗
es ist stets di 3 i Dritthei 1e een heseh eseersegng. e Anwesenheit von zwei Drittheilen §. 3. Die Urschriften der Erkenntnisse und Beschlüsse der Ge⸗ werbegerichte find von demjenigen, unter dessen Vorsitz sie erlassen und von dem Secretair, sämmtliche Ausfertigungen aber von dem
Secretair allein zu unterzeichnen.
S. 4. Der Kläger ist berechtigt, den Verklagten, welcher auf die schriftliche Aufforderung des Secretairs vor der Vergleichs⸗Kam⸗ mer nicht erschien, sofort mittelst einer durch den Gerichtsvollzieher zu behändigenden Urkunde vor das Gewerbegericht laden zu lassen. Für die Behändigung der schriftlichen Aufforderung des Secretairs ist an denjenigen, welcher sie bewirkt, wenn die Bestellung am Sitze L eine bs von zwei Silbergroschen, wenn
erselben, von zwei Silbergr i Parteien zu entrichten. Gegeben Sanessouci, den 7. August 1846. (L. S.) Friedrich Wilhelm. Flottwell. Uhden.“
Die im nämlichen Stücke der Gesetz⸗Sammlung enthalt Konzefsions⸗ und Bestätigungs⸗Urkunde für die A 9 b ene Eisenbahn⸗Gesellschaft, lautet: für die Aachen⸗Düsseldorfer
„Wir Friedrich Wilhelm, von Gottes Graden, König von Nachd Preußen ꝛc. ꝛc.
achdem unter der Benennung „Westliche Verbindungs⸗Eisenbahn⸗ Gesellschaft“ in Aachen eine Actien⸗Gesellschaft zur Pgen 8 Benutzung einer Eisenbahn, welche Aachen, die Rheinische und die Aachen⸗Maestrichter Eisenbahn mit Rheydt, Gladbach, Neuß und Düsseldorf verbindet, gebildet worden ist, wollen Wir zur Anlage einer Eisenbahn von Aachen über Herzogenrath, Rheydt, Gladbach und Neuß nach dem linken Rheinufer in der Nähe von Düsseldorf unter den nachfolgenden Maßgaben und näheren Bestimmungen Unsere lan⸗ desherrliche Zustimmung ertheilen:
1) Die Bahn soll sich in Ge⸗
ränumeration dieser Zeitung beträ “ Prapumergtion dieser Zeitang 8euagt 2 duhte Peruß, Cemn, sar dar Inlang,
frei ins Haus gesandt. — Auswärtige,
Bestellungen für Berlin werden in b
der Ringmauer der Stadt wohnende Prä⸗ ö 8e hb Pränumerant erhält das Blatt durch die Stadtpost, se
In⸗ oder Auslandes, bem irken ihre Bestellungen rechtzeitig bei den resp. 1 dee LET“ 1 Für einzelne Nummern des Blattes ist der Preis 2 ½ Sgr. Eö“ Allgemeinen Anzeiger dieser Zeitung gewünscht wird, an den Wochentagen von M
8 hs⸗Straße Nr. 72, in Empfang genommen werden. d Raum
b 19 bemerkt, daß i 1 8 3 literarischen und Kunst⸗Anzeigen, auch 7 ö siger der Füls. Heen. Heitznt.
Der Preis der Insertion beträgt für den Raum außer gerichtlichen und anderen öffentlichen Bekannt⸗
hten jeder Art, so wie Industrie und Handel betreffende Anzeigen, stets Aufnahme
meinschaft mit der von Uns genehmigten Eisenbahn von Aachen na
Maestricht der Rheinischen Eisenbahn auf Bahnhofe 8 8n nach Anordnung Unseres Finanz⸗Ministers unmittelbar anschließen. 2) In Ansehung des Baues und Betriebes derjenigen Strecke, auf welcher die Bahn von Aachen nach Düsseldorf mit der erwähnten Bahn von Aachen nach Maestricht und der sich ihr anschließenden Zweigbahn nach Kohlscheid zusammentrifft, sind die näheren Bestim⸗ mungen von Unserem Finanz⸗Minister festzusetzen. 3) Sofern sich der Bau und Betrieb der Strecke von Gladbach nach Rheydt in Ge⸗ meinschaft mit der für den Bau und Betrieb einer Eisenbahn von Ruhrort über Uerdingen und Krefeld nach Gladbach gebildeten Actien⸗ Gesellschaft als angemessen ergeben sollte, bleiben die näheren An⸗ ordnungen dieserhalb Unserem Finanz⸗Minister vorbehalten. 4) Für den Fall, daß in der Folge eine Eisenbahn⸗Verbindung zwischen der Aachen⸗Düsseldorfer und der Rheinischen Eisenbahn über Jülich sich als zweckmäßig ergeben möchte, ist die Ausführung dieser Verbindungs⸗ bahn von der Eingangs gedachten Eisenbahn⸗Gesellschaft nach Anord⸗ nung des Staates herzustellen. 5) Desgleichen hat dieselbe, bei spä⸗ ter etwa anzuerkennendem Bedürfniß einer Eisenbahn von Düsseldorf nach Sittard, nicht nur den Anschluß einer Bahn nach Sittard hin, sondern auch die Mitbenutzung der Bahn von Aachen nach Düssel⸗ dorf zwischen Düsseldorf und dem Anschlußpunkte nach Anordnung des Staates zu gestatten. 6) Dem Staate bleibt die Genehmigung des Bahngeld⸗Tarifs und des Fracht⸗Tarifs, sowohl für den Waaren⸗ als den Personen⸗Transport, so wie jeder Abänderung dieser Tarife, desgleichen die Genehmigung und Abänderung des Fahrplans, vorbehalten. 2) Die allgemein festgesetzten Bedingungen in Betreff der Benutzung der Eisenbahnen für militairische Zwechke (Gesetz⸗Sammlung für 1843, S. 373) sollen auch auf die Bahn von Aachen nach Düssel⸗ dorf Anwendung finden. 8) Die Gesellschaft ist verpflichtet, den An ordnungen, welche wegen polizeilicher Beaufsichtigung der bei dem mhsehba⸗ beschäftigten Arbeiter getroffen werden, pünktlich nach⸗ zukommen, auch die durch diese Anordnungen und durch Bestellung des polizeilichen Aufsichts⸗Personals entstehenden Kosten zu tragen. 9) Sie ist ferner verpflichtet, außer dem unentgeltlichen Transport derjenigen Postwagen, welche nöthig sind, um die der Post anvertrau⸗ ten Güter zu befördern, auch die begleitenden Post⸗Conducteure und das expedirende Post⸗Personal in jenen Wagen unentgeltlich zu befördern. Zugleich wollen Wir das Statut der Eingangs gedachten westlichen Verbindungs⸗Eisenbahn⸗Gesellschaft, wie solches auf Grund der in der General⸗Versammlung gefaßten Beschlüsse in dem Uns vorge⸗ legten notariellen Akte vom 10. Juni 1844 festgesetzt worden ist mit den Aenderungen und Zusätzen, welche in dem Uns gleichfalls vorgelegten notariellen Akte vom 6. Juni 1846 festgestellt sind, hier⸗ durch genehmigen, insbesondere auch bestimmen, daß die Gesellschaft in Gemäßheit des in dem notariellen Akte vom 6. Inni 1846 ent⸗ haltenen Zusatzes zu Art. 1. des Statuts nunmehr die Firma: „Aachen⸗T üsseldorfer Eisenbahn⸗Gesellschaft“ führe, und diese Aachen⸗ Düsseldorfer Eisenbahn⸗Gesellschaft als eine Actien⸗Gesellschaft nach
den Bestimmungen des Gesetzes vom 9. November 1843 (Gesetz⸗ Sammlung für 1843 Seite 341 ff.) hiermit bestätigen. Im Uebrigen bestimmen Wir, daß, soweit nicht in der gegenwärtigen Urkunde oder in dem Statute und den oben gedachten Aenderungen und Zusätzen andere Bestimmungen getroffen werden, die in dem Ge⸗ setze über die Eisenbahn⸗Unternehmungen vom 3. November 1838 (Gesetz⸗Sammlung für 1838 Seite 505 ff.) ergangenen allge⸗ meinen Vorschriften, namentlich diejenigen über die Expropriation, auf
Ein neuer Komet.
Bonn, 24. Sept. (K. Z.) Diese Nacht wurde auf hiesiger Stern⸗ se Keaes entdeckt, der siebente dieses E’ Jahres. 6 n, g. und schon in mittelmäßigen Fernröhren sichtbar. Er be⸗ 8. Seur 8 Gränze zwischen der Eidechse und dem Pegasus und hatte Hrad ve g um 12 Uhr 34 Minuten eine gerade Aufsteigung von f Minuten bei 33 Grad 37 Minuten nördlicher Abweichung. eseich täglich etwa einen halben Grad nach Osten und 20 Minu⸗ Süden. 1
hnte Versammlung deutscher Land⸗ und Forst⸗ wirthe.
zratz, 19. Sept. (Gratz. Z.) Nachdem in der heuti 12 —.68 .Z. eutigen Schluß⸗ 1e BVetlammlaing deutscher Land⸗ und Forstwirthe dis 1vesh 22 warauß Johann verlesen und Se. Keiserl. Hoheit einige herzliche der haeeeäe (s. Allg. 5 r. Ztg. Nr. 267), erstatteten die Vor⸗ vhee von Nedenen Sectionen Bericht über das Wirken der Sectionen. 98 ohnicke in der Provinz Sachsen eingereichte, die forstliche 7, diesenb rußischen Ministeriums beantwortende Schrift wurde be⸗ e dem preußischen Landes⸗Oekonomie⸗Kollegium zur Beant⸗ 1 nu übergeben. 1a lase stinee Berichts über die Thätigkeit der Forst⸗Section auf EIIIn Finanzrath von Berlepsch aus Dresden die Land⸗ nhlnden 8 gut zu halten, sie zu schonen, da sie bei den immer feit⸗ Ans Heecsen einen hohen Ertrag gäben, große Sparkassen daft 8 ten seien. Man solle von der extensiven zur intensiven ten und 1* und jedes Bodenstück nach seiner ö oder späte nutzen; dazu bedürfe man der Freiheit der Benutzung, die r kommen werde, lommen müsse. Noch viel Raum sei im
darum sei die Auswanderung zu beklagen. Die sächsischen Staatswaldun⸗ gen gäben jetzt 60 pCt. Gewinn mehr als sie von der Streu⸗Abgabe befreit worden seien. Das lasse sich auch anderwärts errei⸗ chen. Man werde dann einen schönen Garten Gottes herstellen.
Der Vorstand der Section für Wein⸗ und Obstbau stellte am Schlusse seines Berichts an den Vorstand der zehnten Versammlung den Antrag, er möge dahin wirken, daß die traurigerweise eingetretene Sonderung der Wein⸗ und Obstbau⸗Produzenten (in Süddeutschland) nicht weiter sortbe⸗ stehe, sondern daß auch sie sich der jedesmaligen Versammlung der deut⸗ schen Land⸗ und Forstwirthe anschließen möchten, ein Antrag, welcher all⸗ gemeine Beistimmung fand. Ein Antrag, der zur Verbesserung des Dienst⸗ botenwesens gestellt worden, war von der zur Prüfung desselben erwählten Kommission aus dem Grunde nicht verfolgt worden, weil der Erzherzog Johann in diesem Sinne bereits eine Preisfrage gestellt habe, woraus zu⸗ gleich hervorgehe, daß Deutschlands Fürsten zur Besiegung des äußeren wie des inneren Feindes immer die Ersten seien.
Nun hielt noch der Bevollmächtigte der Metternichschen Herrschasten einen Vortrag über die Frage: Warum in den meisten Weingegenden nicht ein leich guter Wein wie in dem weinbauenden Auslande erzeugt werde? er Redner beantwortet diese Frage dahin, daß daran weder Klima noch Boden die Schuld trügen, sondern die unwissenschaftlichen Grundsätze, die zweckwidrige Kultur, die fehlerhafte Aerndte und Bereitung des Weins. Um diesen Uebelständen entgegenzutreten, habe der Fürst von Metternich zu Ehren der zehnten Versammlung deutscher Land⸗ und Forst⸗ wirthe beschlossen, junge Männer, die sich dem Weinbau widmen wollten, auf den Johannisberg zu nehmen und sie da in dem Weinbau und in der Weinbereitung unterrichten zu lassen, wobei aber die Absicht keinesweges dahin gehe, daß die Eigenthümlichkeiten der Weine in den verschiedenen Gegenden verwischt werden sollten. Der Fürst wünsche zugleich, daß dieser S Anregung zur Gründung einer praktischen Weinbauschule geben Nun betrat von Turok aus Ungarn die Rednerbühne. Die Versamm⸗
e äclte⸗ noch viele Maͤnner önnten sich darauf ernähren, und
lung der deutschen Land⸗ und Forstwirthe habe als Norm angenommen,
daß sie ein Mittelpunkt der gesammten landwirthschaftlichen Vereine Deutsch⸗ lands sein wolle; sie werde durch diesen Beschluß gewiß auch ihre wesent⸗ liche Bestimmung erreichen, weil dadurch die Einheit der verschiedenen Staaten gefördert, weil sie im Innern blühen, stark nach innen und außen werden wurden; dadurch würden aber Freiheit, Kultur, Colonisation und Volkewohlfahrt herbeigeführt. Die Verhandlungen der deutschen Land⸗ und Forstwirthe würden nun die Aufmerlsamkeit der nichtdeutschen landwirth⸗ schastlichen Vereine noch mehr auf sich ziehen als bisher, und auch diese würden dem großen deutschen Wandervereine ihre Erfahrungen ꝛc. mitthei⸗ len. Namentlich wünsche der ungarische landwirthschastliche Verein, daß zwischen ihm und dem großen Wandervereine das Freundschafts band auch serner fortbestehen möge. Um dies von Sciten des ungarischen Vereins zu bethätigen, lege er eine Abhandlung über den jetzigen Stand der ungari⸗ schen Landwirthschaft vor. Die Gebrechen derselben beruhten nicht sowohl auf den Urbariallasten, als vielmehr auf der geringen Gewerbthätigkeit, auf den schlechten Straßen und auf dem Mangel an arbeitenden Leuten Um diesen Mangel in etwas zu beseitigen, habe man Deutsche zur Auswande⸗ rung nach Ungarn angeregt, und es sei auch wirklich wünschenswerth, daß die unkultivirten Flächen in Ungarn durch fleißige Deutsche urbar gemacht und bebaut würden. Es sei aber dazu wenig Aussicht. Die Unklugheit einiger unberufenen Federhelden, die auf dem Felde der Journalistik Län⸗ der zu erobern vermeinten, säeten Zwietracht zwischen Deutschen und Un⸗ garn; die Zeit werde aber noch kommen, wo der Ueberfluß der Menschen in Deutschland sich nach Ungarn wenden werde. Ungarn sei Deutschlands natürlicher Verbündeter, Deutschlands stärkste Vormauer; sie sollten sich ge⸗ genseitig verbinden, damit sie stark nach außen würden. „Schlagen Sie daher ein in die dargereichte Bruderhand!“ Im Jahre 1848 werde der ungarische landwirthschaftliche Verein deutsche Land⸗ und Forstwirthe nach Ungarn einladen; die Deutschen würden sich dann mit den Zuständen der ungarischen Landwirthschaft bekannt machen; sie würden aber auch finden, daß in Ungarn die waäͤrmste Stimmung fur Deutschland herrsche. Der Red⸗ ner dankte dann den Stevermärkern für die freundliche Aufnahme, wendete sich hierauf zu dem Erzherzog, diesem kundgebend, daß ihn der ungarische