1846 / 277 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

sher immer geglaubt

in Betracht des Nothstandes in Irland bi Beschlusse gekommen se

Das Kabinet soll darüb Das dubliner Blatt ma Russell sei mit Lord Bes im November zu be habe sich einer sol Grey mit seiner Unter⸗Staats⸗Secre gen, um wahrscheilllich v zu überzeugen und Lord Auskunft über die dort schristliche amtliche

Die in französischen Angel richteten Tory⸗Blätter Stand mit, daß die von Lord Angelegenheit Herrn Guizot zuge lichen Charakter habe, Mittheilungen der hiesigen Blät und Frankreich

nterworfen sind, fangen an, hervorzutre⸗ fühlen endlich durch Thatsachen, iude Ernst ist,

Sklaven in den Kolonieen u Die unglück daß es der Regierung allmälig dem elenden Hab⸗ und Gewinnsucht der zu bringen und dessen Beendigang dlich für die h

und die beiden, nebst dem zum deutschen Bundesheere s beauftragten Generale haben sich wo zu ihrer Unterhaltung

und nach derselben in

r Prinz von Preußen mit Inspizirung des serl. Armee⸗Corp ormittag nach Lachsenburg begeben, große Jagd veranstaltet worden war Lachsenburg bei Hof gespeist wurde.

28. Sept., 6 Uhr Abends. das großbritanische Dampfboot an Bord, auf unserer Rhede Anker geworfen, von Alexandrien in der beispiellos kurzen Zeit von 5 Tagen Stunden oder in 130 Stunden zurückgelegt. Es hat daher am 2. fen von Alexandrien verlassen, wo um eisen von Suez angelangt war. Drei Anker geworfen, befanden sich die stehenden Courierwagen und dieser in schar⸗ f dem Wege nach London.

fFrankreich. 30. Sept. *) Die skandalösen Mitth lischen Journale von Spanien un tie in Madrid zur Einwilligung in die worden sein sollen, wird jetzt durch das einem Bericht über den ganzen Hergang der „Die gehässigen Diatriben der englis das Journal des Entrüstung letzt gefüh stem Unwi in welche der Namen der Wir haben aus Madrid bei diesem Anlasse einige

auf deren Genauigkeit wir uns verlassen 25sten des letzten Monats, dem Namens⸗ hatte im Palaste ein Ball statt, Paula und dessen Familie, Es ist nicht

nigliche Hoheit de

gedachten Pri er bereits zu einem

cht darüber folgende Mittheilung: Lord

borough übereingekommen, das Parlau aber die Majorität der Kabinets⸗Mitgi chen Maßregel widersetzt; Partei dagegen g. tair für Irland,

lichen Schwarzen wie den Kammern im Mutterla Zustande der Unterdrückung, in welchem die Pflanzer sie so lange einzuleiten.

zu erhalten wußte, Die Schwar⸗ öheren moralischen Güter, Menschen allein wahren Werth zu ver⸗ tz des Stumpfsinnes und der absoluten Theil⸗ m die Pflanzer mit kal⸗ zu dem Be⸗

als bloße daß sie nicht

namentlich hätte Herr Redington, sei darauf nach Irland abgeg on dem Zustande des Landes sich persö John Russell wie dessen Kollegen gena herrschende Noth zu ertheilen, als dies di Mittheilungen geschehen könne.

egenheiten gewöhnlich sehr gut ung ard und Morning Herald the anischen Vermählymg stellte Note einen durchaus verst t alle pariser Korrespond tter keine neuen Verwickelungen

in dieser Angelegenheit in Auf Standard, welcher sich bekanntlich stets zu Guf Herzogs von Montpensier mit der Infantin sagt in einem leitenden Artikel: Oppositions⸗Blätter die Vermählung des Herzoge sind durchaus gg aufmerksam gen

so unempfin

zen, keinesweges Leben des

deren Besitz dem leihen vermag, sind tro nahmlosigkeit für Berechnung

In diesem Augenblicke hat „Ardent“, mit der ostindischen Post

nachdem es die Fahrt jede edlere Idee, in welchen

eräußern kann, gelten, daß eine schützende Behörde da schirmende Hand als Schild Pflanzer ausstreckt. glich größter Unwissenheit zu neue Regime ihnen eröffnet; gedrungen. 1 die sich über die Zu⸗ können, ein gewaltiges ch über sie und die über dringende über unfehlbar bevorste⸗ Einstellung aller Arbeiten s. w. Ihre wohlbezahlten ntwerfen mit den schwärze⸗ in welcher sich die li befinden; jede B d als ein Akt der ieser unterdrückten r Böswilligkeit, Wenn hier und Sklaven gegen ihre Zucht⸗ zu allen Zeiten der Fall, nur mit selbst summarische Justiz übten, i nur noch in gewissen äußersten ch gemachter Anzeige bei der zu⸗ Frauen aber gar nicht mehr in Anwendung

Dinge, die man nach Belieben v mehr ganz rechtlos dastehen sollen, ist, welche im Nothfalle ihre vorsorgende, gegen maßlose Ungebühr und Härte der haben zwar nichts unterlassen, r die Vortheile, welche das allein die Kenntniß derselben ist doch zu ihnen sich erwarten ließ, jetzt erheben die Pflanzer kunft keine Selbsttäuschungen mehr machen Geschrei über die furchtbaren Uebel, welche angebli französischen Kolonieen überhaupt herein Gefahren, hende allgemeine Sklaven⸗Aufstände, in den Zucker⸗ und Kaffee⸗Pflanzungen u. Organe in der Presse des Mutterlandes er arben das düsterste Gemälde von der Lag Kolonieen in Folge des Gesetzes vom 18. schwerde eines Sklaven oder einer Sllavin wir Rebellion, der geringste Fehler, den sich eines d Wesen zu Schulden kommen läßt der unheilvollsten Absichten und Pläne, da einzelne Akte der Widersetzlichke meister vorkommen, so war dieses dem Unterschiede, daß diese früher während jetzt die körperlichen Straf⸗ Fällen und in gewissem ständigen Behörde, gegen kommen dürfen. Vor etwa sieben Jahren war bekanntlich in Fra ammern der Plan besprochen worden, unverzüglich zur sämmtlichen Kolonieen zu schrei⸗ gen Sklavenbesitzern außer an⸗ ädigung vom Staate im Be⸗

gegen 8 Uhr Morgens den Ha 6 Uhr desselben Tages das Fell Minuten, nachdem der Depeschen in fem Trabe au

Normanby in der sp

dem bereit wie überhaup

schen England eilungen der eng⸗

über die Art und Weise, wie die Königin Isabella d die Infantin Luisa durch die französische Diploma⸗ Doppelvermählung genöthigt Journal des Débats in Sache ausführlich wi⸗ chen Presse“, schreibt Spanien allgemeine Volk hat und nur mit höch⸗ aufgenom⸗ eingefloch⸗

der Vermählung des Spanien ausgesprochen hat, Bemühungen Verbündeten in England, Montpensier eine Wir haben welcher zwischen dem Gerüchte in Madrid, Herr Bulwer, ein mählung eingelegt habe, Minister⸗Präsidenten, Herrn Ist tische Gesandte ihn versichert habe, lichen Verhältnisse, welche beständen, nicht stören werde. theilen zu können, daß vorigen Freitag rmanby, dem französischen Minister⸗ Note von so versöhnlichem Geist überreicht wonden Anti⸗Montpensierschen Blätter in e ollständig getäuscht wordm sie lt nicht die geringste dmhan, sie fordert nicht eine Vertagung du da für die Kinder des Herzogt.! fantin in dem Falle, daß dien Mehr als ein engist ch sortwährend, daß die Protestationen d Normamby von der entschiedensten Darstellung, auf welche wir zu vernn Wir haben schon gesagt, daß Protestation ist, da sie sic über die Unzuträglichiet dieser Maßregel hervorgehen könnten, und se Bemerkungen in der freundlichsten Gesim daß das gute Einverständniß, besteht, nicht unterbrochen weh etrifft, so wird, weit entfernt, die Sprache der Dreo milderem Charakter g. Es ist von der britischen Regie daß kein Schritt ergriffen wa die freundlichen Th

brechen werden, französischen Aufregung herbeizuführen, bereits auf den Widerspruch herrscht, als ob der britische Ge⸗ Protestation gegen die d zwischen der Erklärung des span uriz, in dem Kongresse, daß da daß diese Vermählung die se zwischen den beiden U Wir haben jetzt das Vergnügen, von dem britischen Bos Präsidenten, hig

Débats, „haben in Das spanische lt in der Ehre seiner Souverainin; llen hat es die schmachvollen Erdichtungen

Königin Isabellz

hervorgerufen. e sörmliche

, als ein Beweis de

so glücklich dargestellt.

ten wurde. nachrichtigungen erhalten, zu können glauben. tage der Infantin Donna Luisa, welchem der Infant Don Francisco de e Personen des Hofes beiwohnten. esen Familienfesten das diplomatische Corps ein⸗ der Botschafter Frankreichs war nicht zugegen. sten und der des 27sten waren von der Königin ganz ihren Ministern gewidmet, und es wie sie zu thun

ter, Lord No Guizot, eine daß daraus hervorgeht, daß die den Ländern über diesen Gegenstand v Die Note des britischen Botschafters enthät weder direkt noch indirekt; mählung oder eine Verzichtleistung Montpensier und der spanischen In der Königin ohne Nach Morgenblatt behauptet jedo Herrn Bulwer und des Lor gewesen seien, und daß die geneigt sind, ungegründet wäre. Note des Lord Normanby gar keine beschränkt auf allgemeine Bemerkungen welche möglicherweise aus drücklich hinzufügt, daß die und in der Absicht gemacht würden, ches zwischen den beiden Ländern

Was Herrn Bulwer's letzte Note b e den Ton einer Protestation oder annehme, vielmehr versichert, sen sei, als die früheren Noten. sehr zweckmäßig beschlossen worden, Allergeringsten dazu dienen könnte, England und Frankreich zu gefährden.“

ld, welcher sich bisher gegen die Vermaylug r mit der Infantin ausgesprochen habe, g ndes wichtiges Schreiben seines Korrespom ormanby hat am gestrigen Morgen Herrn Onr lungen überreicht, welche von wie diejenigen in Eng

die Minister und di gebräuchlich, zuladen, und Abend des 26 ihrer gewöhnlichen Arbeit mit hatte die Königin (an dem letzteren Abende), bevor sie sich in ihre Gemächer zurückzieht, zu einer vorge⸗ Stunde der Nacht einige Personen ihres Hauses empfangen. welche sich für so gut unterrichtet von den Gebräuchen hätten wissen müssen, daß das Ar⸗ päter Abendstunde eben so wie sie es bei ihrer Mut⸗ Einige Stunden nach⸗

Maße, na

nkreich von Re⸗ gierung und K völligen Emancipation der Sklaven in ten, in der Art, daß den gegenwärti deren Vortheilen noch eine Geldentsch von 150 bis 200 Millionen Fr. im Ganzen bewilligt werden dermann erinnert sich noch des gewaltigen Lärms, den jener Regierung damals Ernst war, und der änner in den beiden Kam⸗ Kaum wagten sich nehmen zu lassen, welche Die Regierung sah so ihre ihre Sorgfalt

kommen auossterbe.

des spanischen Hofes ausgeben, beiten am Abend und die Empfange in s gebräuchlich sind bei der jungen Königin,

ter, der Königin Christine, gewesen waren. dem die Königin ihre Minister verlassen, ließ Ihre Majestät, die, wie wir zu wissen glauben, nur Herrn Donoset und sich dann zu ihrer Mutte um dieselben von ihrem Entschl lung in Kenntniß zu setzen. Palaste selbst, in dem ersten reits entfernt.

Vorschlag, mit dem es der auch die Stimmen der vorurtheilsfreiesten M mern für sich hatte, in den Kolonieen erregte. einige wenige Stimmen von dort her ver zur Annahme jenes Vorschlages riethen. wohlwollenden Absichten zurückg für das Interesse der Schwarze obwaltenden ungünstigen Umständen Umfange geltend machen ko Diese Verhältnisse gest mentlich verlangte die öffentliche Frankreich endlich die Schmach, dienen, von sich abschütteln solle. sich immer entsch das Gesetz vom 18. Juli 184

o Cortes empfangen ihre Minister rufen, usse hinsichtlich der Doppel⸗Vermäh⸗ ehrere Minister befanden sich noch im Staats⸗Sekretariat. Sie versammelten sich sofort bei Ihrer Sie verließen dieselbe, nachdem sie deren Befehle entgegen⸗ d an diesem Abend war es auch, daß die Königin die Der französische Botschafter Weise bei dieser Entschlußnahme ins Mittel. (L'am- bassadeur de France n'intervint en aucune fagçon dans cette résolution.) Diese einfache Darlegung der Thatsachen genügt, um den Werth der Erzählungen der englischen Journale würdigen zu Es ist dies die einzige Antwort, ndere Explication würde das Aussehen einer Rechtfertigung Beleidigung gegen die Königin von Spanien, gegen d gegen den Repräsentanten Frankreiche sein.“

Okt. Gestern Abend zwischen 9 und 10 Uhr fan⸗ Saint⸗Antoine bedauerliche Unruhen statt. Die Ladenfenster der Bäcker

r verfügt hatte, ewiesen, aber sie gab n nicht auf, wenn sie auch unter den Die übrigen hat⸗ dieselbe nur erst in geringem ten sich be daß sie von alteten sich indeß allmälig günstiger, na⸗ Meinung immer entschiedener, der Sklaverei ferner als Asyl zu Die Majorität der Kammern sprach endlich wurde durch 5 der Anfang zu dem großen Werke en bedeutendster Theil allerdings noch Wechsel der Jahre hatten und haben sich auch Wie der Emancipation geändert, die als unnm⸗ rinzip jetzt allgemein anerkannt ist. Die n des Fehlers büßen, den sie 1839 durch bietungen der Regierung begangen haben. selbst um Bewilligung der Entschädigung, ohne Aussicht, Die Beschuldigungen, welche sie jetzt noch ge⸗ sinden weder Anklang noch hlen daher ihre Wirkung. der einmal seine Dämme greifen die Pflanzer einen Rettungs⸗Anker erblickend. 24. August

genommen, un Einberufung de trat in keiner

solle, der im hältnisse zwischen Morning Hera Herzogs von Montpensie in demselben Sinne „fo in Paris“ mit: „Lord eine Note über die spanischen Vermäh versöhnlichem Charakter ist, Frankreich und S gen, Aufständen, ten, ganz erbärm

r Cortes unterzeichnete.

iedener in diesem Sinne aus, und

gemacht, desse zu thun übrig bleibt. Aber mit dem die Ideen über das gängliche Nothwendigkeit im P Pflanzer müssen jetzt die Folge Zurückweisung d Jetzt bitten sie sie noch zu erhalten. gen ihre mißhandelten Opfer erheben,

Glauben mehr in Frankreich und verfe wo es zu spät ist, dem Strome, noch ferner Einhalt zu thun,

die darauf zu geben ziemt.

daß sie zeigt, lche von Palast⸗Intriguen, Erbfolgekriegen und wer weiß von lich mystifizirt worden sind. Es ist! Sr. Herrlichkeit durch negative Dar hält, als durch positive Die Note enthält nicht ein

haben und eine ihre Mutter un

Paris, 1. den im Faubourg dazu gab die E wurden eingeschl 12 Uhr fing das Volk Straße durch eine sperrt, als ein Batai die Unruhestifter zerstreute. es haben mehrere Arrestationen statigefunden. Lärmscenen für heute Abend.

Paris, 1. Okt. 45 über das Regime,

b panien, we er liberalen Aner

eichter, die! legung dessen, was sie nicht, was sie enthält, Wort einer Drohung, n Sie enthält keine Protestation. Sie verlangtt Herzogs von Montper Was enthil er die Unzumn entstehen könnten, und

rhöhung der Brodtaxe. Darlegung dessen,

agen und fast alle Gaslaternen zerbrochen; gegen an, Barrikaden zu errichten; schon war die che Reihe aufgeschichteter Pflastersteine ver⸗ llon vom 48sten Linien⸗Regiment anrückte und Um 42 Uhr war die Ordnung hergestellt;

Man besorgt weitere

direkt noch indirekt. einmal eine Vertagung der Vermählung des Sie fordert keine Verzichtleistung irgend einer Art. denn? Sie enthält einige allgemeine aus dem fraglichen Plane n in dem freundlichsten Geiste u ute Einverständniß zwischen h. So viel über den ü— Normanby. aum noch für nöthig gehalten wenta welche von dem britischen Ges orden ist, und welche so s

durchbrochen hat, nach dem letzten Strohhalm, darin Der Kolonial⸗Rath von Guadeloupe hat sich sogar am nur um nicht zur Abfassung der reglementa⸗ vollständige Durchführung des Gesetzes

äthen ihre Mitwirkung vorbeh

Bemerkungen üb lichkeiten, welche hinzu, daß diese Bemerkunge sicht gemacht würden, Ländern nicht unterbrochen werden möge. meinen Ton und Charakter der Note des Lord dieser Mittheilung wird es k erklären, daß die vierte Note, in Madrid, Herrn Bulwer, übergeben w

eigenmächtig aufgelöst, rischen Bestimmungen für die vom 18. Juli, wozu den Kolonialr ten wurde, die Hand bieten zu müssen.

Sroßbritanien und Arland.

Die Dublin Mail meldet, daß das ammentreten werde, wie man

daß das g

Die Wirkungen des Gesetzes vom 18. welchem von nun an und künftig die

London, 30. Sept.

*) Die pariser Post vom 1. Oktober ist heute abermals hier nicht 1 Parlament im November noch nicht zus

eingetroffen.

1177

S

lich für eine Protestation ausgegeben wurde, daß sie am Donner⸗ ae ein Sinken der Fonds um ein Prozent herbeiführte, gar keine dtestation gewesen ist. Ich kann Ihnen den Ton der Note des in Bulwer nicht mit der nämlichen Sicherheit angeben, aber ich ges aus glaubwürdiger Quelle, daß dieselbe von weniger entschie⸗ em Charakter war, als die vorhergehenden.“

Die kolossale Reiter⸗Statue des Herzogs von Wellington, von ait, welche auf dem Triumphbogen auf Constitution⸗Hill aufge⸗ it werden soll, ist nunmehr vollendet und wurde gestern an ie ihrer Bestimmung aufgestellt. 2* 28

Gelgien.

Brüssel, 30. Sept. (Aach. Z.) Dem Gemeinde⸗Rath von Verviers de Sonnabend der Beschluß des Bischofs von Lüttich mitgetheilt, er nicht mehr würde gestatten können, daß Geistliche den Unter⸗ tt in Religion und Moral in der Ecole industrielle ertheilen, als der Gemeinde⸗Rath sich zu gewissen Garantieen verstanden, welche die Rechtgläubigkeit des Unterrichts in dieser Anstalt Gewähr en möchten. Als darauf die Frage gestellt wurde, „ob man sich anlaßt finde, an den Bischof die zu richten, welche Garan⸗

er von der Gemeinde⸗Verwaltung fordere,“ wurde diese Frage simmig vom Gemeinde⸗Rath verworfen. Die Kommission für die bul⸗Angelegenheiten hat sich jetzt zu berathen, auf welche Weise von der geistlichen Behörde entzogenen Professoren zu ersetzen

bs Dänemark.

Kopenhagen, 1. Okt. Die Berl. Ztg. theilt heute den schluß der deutschen Bundes⸗Versammlung vom 17. September, so

die Berichtigung in Bezug auf den dänischen Protest, in der ersetzung mit.

In der Nähe der Stadt sind Wasser⸗Quellen entdeckt worden, sche das schönste Wasser, und zwar in größerer Menge, als für Verbrauch der Stadt erforderlich ist, liefern sollen.

Die hiesigen Blätter enthalten eine Aufforderung zur Zeichnung Beiträgen behufs Aufhebung der Sklaverei auf den dänisch⸗west⸗

ischen Inseln. Italien.

Rom, 24. Sept. (N. K.) In dem am vergangenen Mon⸗ gehaltenen Konsistorium sind solgende hohe geistliche Stellen be⸗ worden: der Bischofssitz zu Imola durch den Monsignor und herigen Bischof in partibus Gaëtano Balussi; das Bisthum von gceratn und Tolentino durch den bisherigen Priester zu Fabrica, igi Clementi; zum Erzbischof von Iconium in partihus wurde der herige Bischof von Anagni, Mons. Vinc. Annovazzi, und an dessen elle der Priester P. Paolo Trucchi zu Tivoli ernannt. Außerdem nde bestimmt, dem Mons. Anton Hassun, Erzbischof und Primas Armenier in Konstantinopel, so wie dem Erzbischof von Guati⸗ la, Mons. Fr. Garcia Pelaez, das Pallium zu ertheilen.

An demselben Tage sind durch das Staats⸗Sekretariat bereits gende, dem jetzigen Systeme entsprechende wichtige Ernennungen Veränderungen in Staatsposten verfügt worden: die Stelle eines gretario der Congregation der Bischöfe und Regularen wurde dem onsignor Dom. Lucciardi, die des Präsidenten der Commarca dem ns. Lodovico Convertati, die eines Substituten der ersten Section Staats⸗Sekretariat dem Mons. Giov. Bussi ertheilt, wogegen bisher diese Stelle bekleidende Mons. Vincenzi Santucci in die ite Section versetzt warde. Ferner ist Mons. Domizio Soragna Segretario der Konsistorial⸗Congregation und Mons. Franc. ntini zum Präsidenten der Archive ernannt worden. Eben so hat den Mons. Giov. Batt. Cannella an den a des Klerikus Kammer bei der Revisions⸗Congregation versetzt, während Mons. inc. Vici zum Votanten der Segnatura di Giustizia und der Mons. n. Zacchia zum Haus⸗Prälaten Sr. Heiligkeit ernannt worden ist. ßer diesen im Diario di Roma bereits mitgetheilten Ernen⸗ ugen werden in nächster Zeit noch folgende wichtige Besetzungen sreten: der Marchese Rusconi von Imola wird zum Prälaten und legaten von Spoleto; der Advokat und Professor des Rechts an römischen Universität, Villani, zum Prälaten für wichtige politische tzzehungen ernammt werden. Ferner ist der Kardinal Amat, wie vähnt, an Vannicelli's Stelle zum Legaten von Bologna, Kardinal ieri (der frühere Nuntius in Wien) zum Legaten von Ravenna, irdinal Fieschi zum Legaten von Urbino und Pesaro, Kardinal ncchi zum Legaten von Forli, Mons. Savelli zum Legaten von rrara und Mons. Ricci zum Legaten von Ancona ernant. Alle se Wahlen für so wichtige Staatsstellen sind, wie es sich von der eicheit Sr. Heiligkeit nicht anders erwarten ließ, auf Männer ge⸗ en, welche im Geiste der jetzigen Regierung mit Kraft und Ener⸗ das Wohl des Staates fördern, die gewünschte Einheit in die erwaltung bringen, und zugleich diejenigen, welche von der eiteln rcht vor der Reaction der sogenannten Gegenpartei sich bedrängt sten, vollkommen beruhigen werden.

Die musikalische Congregation und Akademie der heil. Cäcilia hat

lehrende Berichte ü sallenen Veränderungen der un⸗ Während der Revolu⸗ enen Berichte in Frank⸗

mer neu wiederholten Volkszä den Zustand der Bevölkerung und die vorge mittelbar verlebten Jahre öffentlich bekannt machte. tion erhielten diese Tabellen und die damit verbund reich durch den Minister des Innern, Frangois de Neuschateau, 1796 eine Erweiterung, welche Lucian Bonaparte im Minister des Innern bis auf vollständige statistische Prafettu Departements ren Nachfolger, Chaptal, 1801 bis zur Gründung einer eigenen Behörde zur Benutzung und Verarbeitung der aus den Departements ein⸗ gelaufenen Nachrichten steigerte. So entstand das erste statistische Bü⸗ reau in Europa, das unter der besonderen Leitung von Coquebert Montbert dem französischen Ministerium des Innern untergeordnet wurde. Zu gleicher Zeit bildete sich in Paris die erste statistische Gesellschaft. Dem Beispicle Frankreichs folgten bald mehrere Staaten, vor allen Preußen durch die 1805 bewirkte Einrichtung des statistischen Büreau's, das unter ion des als Gelehrter wie als Staatsmann hoch⸗ Regierungs⸗-Rath Hofmann Musterarbeiten verwandte. gegenwärtigen angebahnt. ürttemberg haben um die offizielle Verdienste erworben. In Oesterreich, das uns

man sich erst spät zu einer reichhaltigen Samm⸗

und als dies auf Befehl des Kaiser Franz Veröffentlichung. Das Material offiziel⸗

arg, und was wir wissen, ist Indeß die großen günstige Umgestaltung vorbereitet,

des Freiherrn von Kübeck zum Präsi⸗ skammer hat das dem Hofkammer⸗Präsidium un⸗ artement durch die Publizirung der Handels⸗ und rordentlichste geleistet. Der Grund⸗ Geheimniß bleiben, wird von der

icht mehr in früherer Strenge behauptet.

Uen Quellen und geben uns die schätz⸗ Zweige der Verwaltung. Herrn S. Becher, stan⸗

lt dadurch einen beson- eine statistische Uebersicht ch den Ergebnissen der Werk aber ist umfassender Fragen ein und beruht in allen Punk⸗

Da ein statistisches Werk in seiner ganzen

ßen Leserkreis verschaffen kann, so scheint

sten Haupt⸗Angaben desselben in einem größe⸗

erzog Maximilian in Bayern wegen seiner Jahre nach im

Compositionen zum Ehrenmitgliede ernannt.

Am 22sten d. M. ist Ihre Majestät die nd in dieser Stadt angekommen. begab sich ohne Verzug nach Sestri, um Luise von Preußen Königl. Hoheit, deren s bessert (f. das gestrige Blatt der

ausgezeichneten

Genua, 25. Sept. Königin der Niederlande Die durchlauchtigste Fürstin die dort erkrankte Prinzessin Gesundheitszustand sich übrigen Allg. Pr. Ztg.), daselbst zu besuchen.

Se. Königl. Hoheit Escadre im Golf von S

von Maila Jahre 1800 als

r⸗Beschrei⸗

ausdehnte, des Letzte⸗

der Prinz von Joinville, dessen gesammte

ortug a

Nachrichten aus Lissabon vom 20. Bewegung im Norden Portu⸗ alisten sollen beschlossen ha⸗ 11 Oktober stattfindenden Corteswahlen ganz inigten Migueclisten und Septembristen das Hoffnung, dadurch einen Zwiespalt unter

London, 30. Sept. September stellen die miguelistische anz unterdrückt dar.

der einsichtsvollen Direct

gals als g ward den ben, sich von den am zurückzuziehen und den vere Feld zu überlassen, in der diesen Parteien zu veranlassen.

Die Finanznoth nimmt immer mehr die der Regierung neue Vorschüsse ab, so daß ihre Noten schon seit ei

Dem Kronprinzen, der am 16. jahr eingetreten ist, ist chen das erste Abendma

Die Regierung ha Kontrakt wegen der Beleuchtung Liss

verdienstvollen Memminger in W Statistik in Deutsch⸗ land sich große und dauernde hier speziell angeht, entschloß lung statistischer Nachweisungen, geschah, untersagte man die ler Statistik für Oesterreich ist deshalb sehr hauptsächlich auf Privatwegen ins Publiku Fortschritte der Zeit haben auch hi und seit der erfolgten denten der allgemeinen Ho tergeordnete Rechnungs⸗Dep Zollausweise in kurzer Zeit das Auße satz, die offizielle Statistik müsse österreichischen Staats⸗Regierung n Berichte schöpfen aus offizie barsten lange vermißten

zu und der Kredit der Bank, verweigert haben soll, immer mehr niger Zeit 9 pCt. unter Pari stehen. September in sein 9tes Lebens⸗ assung vom Kardinal⸗Patriar⸗ bl gereicht worden.

t mit einer portugiesischen Gesellschaft einen abons durch Gas abgeschlossen.

1 m gekommen. bei dieser Veranl Ernennung

ungs⸗Statistik der österreichischen Monarchie.

Die Bevölkerungs⸗Verhältnisse der österreichischen Monarchie, mit einem Anhange der Volkszahl, Geburten, Sterbefälle und Trauungen vom Jahre 1819 bis 1843, darge⸗

Becher, Doktor der Rechte und po⸗

Prosessor der Geschichte und Geographie

Wien 1846. Verlag

Zur Bevölker Beiträge über die meisten Auch den Verfasser der oben bezeichneten Schrift, den solche Mittel zu Gebote, und sein Werk erhä deren Werth; derselbe hatte schon im Jahre 1841 der Bevölkerung der österreichischen Monarchie“, Jahre 1834 bis 1840 herausgegeben der Zeit nach, geht tiefer in man ten auf amtlichen Mittheilungen. Ausführlichkeit sich selten einen gro die neuen und wichtig ung durch die periodische Presse zu als es sonst geschehen dürfte.

l des Becherschen Werkes auf⸗ Behandlung noch hervorheben, zu widersprechen scheint. Der⸗ daß der Statistiker sich vor dem heit ganz ergründen zu wollen, berziehen dieser an sich ganz pcaktischen Philosophie und zur Erkläru e der Natur bedingt werden. Reflexionen zerstreut, welche nicht allein der sondern auch oft gar nicht an der Dem Stoff selbst geschieht d und an dem halten wir uns hier. Bevölkerung Oesterreichs nach de nach dem Flächen⸗Inh denn bei Betrachtung über den Gang der ß man von ciner Grundzahl ausgehen, und Abweichungen von dieser Regel, am zweck⸗ Volkszahl repräsentirt. Die Gesammtbevöl⸗ 491,120 Köpfe, und zwar ese vertheilten sich nach

, sein neues stellt von Siegfried litischen Wissenschaften, am K. K. politechnischen Institut zc. der Universitäts⸗Buchhandlung Anton Dolls Enkel. 368 S. 8.

den Nutzen solcher Bücher, wie das gegenwärtige, ntniß der Bevölkerungs⸗Ver⸗ nders der deutschen Staa⸗ Werth von Schriften aben über den

es angemessen, übersichtlicher Zusammenstell ren Gemeingut zu machen,

Sollen wir zuvörderst auf einige Mänge meiksam machen, so müssen wir die Art der welche den eigenen Ansichten des Verfassers seibe sagt in der Emleitung Grübeln, vor der Sucht, die Wahr sehr hüten müsse, als vor dem Wisse. schaft in das Gebiet der schaften, welche durch die Gesetz den wir durch das ganze Uebersicht hinderlich sind, zwungen herbei lich kein Abbruch,

Die Stärke der schlechts und ihre Vertheilung dem ersten Abschnitt behandelt; Bevpölkerung eines Staates mu diese wird, trotz aller neueren en durch die Größe der Oesterreichs beirug 1843 ohne Militair 37 18,331,183 Männer und 19,159,937 den drei Hauptgruppen der Länder auf solgende Weise:

die deutschen und slavischen

Es ist überflüssig, zu erweisen; das Bedürfniß einer genauen Ke. hälmisse der europäischen und für uns ganz beso ten ist so stark, daß es Niemand einfallen wird, den welche auf Geund authentischer Ang ölkerung eines Staates die überraschend⸗ ltate für die politische und soziale Ent⸗ Verhältnisses, wie eine Be⸗ s für den Forscher ein Interesse, der strebt, von welchem die Entstehung, en Lebens in großen Staaten ab⸗ Anwendung von höchster Wichtig⸗ at selbst. Man wird un⸗ chsenden Bürger hinge⸗ chende Steigerung der inneren Huülfsquellen Bedürfnissen abzuhelfen ist, welche dabei ge Vertheilung der ffnen und dem Gesetzgeber neue gehen dagegen aus der Kenntniß ichtigen Grundsätze für das end die Zahlen der jährlich nittlichen Frucht⸗ verlässigsten Be⸗

in Zweifel zu zichen, sehr richtig, Stand und den Fortgang der Bev sten und zugleich zuverlässigsten Resu wickelung desselben liefern. völkerung sich vermehrt, hat nicht blo das geheime Naturgesetz aufzufinden der Verlauf und das Ende des menschlich hängig ist, sondern ist auch in prattischer keit und den solgereichsten Wirkungen für den Sta willkürlich auf die Fürsorge f führt, wie durch eine entspre oder durch Auswanderung ihren wiederum die Aussicht auf die gehöri die verschiedenen Beschäftigungsarten ö Auf der anderen Seite annschaft die w g hervor, währ Heirathenden, der durchsch n und Findelkinder die zu schaftlichen Zustände des Volkes abgeben. Vortheile, ist überhaupt die ganze taates und seiner Kultur⸗Verhällnisse chaft mit der Bewegung, Vertheilung so können die Bemü⸗ in neuerer Zeit die Regierungen machen, enaue Nachweise darüber zu erhalten. k für den Staat die bedeutendste Waffe seiner Erhaltung und man verwendet deshalb die sorg⸗ Stoff ist so massenhaft, daß seiner Bewältigung nicht genügen. g vorgeschritten sind, Veröffentlichung ihrer Daten für nöthig genheit zu geben, durch angemessene ammenstellung den Zustand der Ver⸗ Eine offene, dies, wie Schlö irgerlichen Freiheit, also auch die che Lobrede auf eine weise Rezie⸗ung.“

n, wie die Regierungen nach und nach zu Zuerst erkannte man in Schweden unter Vortheil einer Zusam⸗ Verhältnisse für alle Zweige der Verwaltung, n⸗Kommission bestellt, welche alle fünf

Die Feststellung des ng von Eigen⸗ 3 Dennoch sin⸗ Stelle und ge⸗ gezogen erscheinen. adurch frei⸗ r Anzahl des Ge⸗

ür die neuen heranwa 287 alt ist natürlich in

Einwohner unter

gaben auferlegen. der Zahl der waffenfähigen M Heerwesen und die Heer⸗Ergänzun geschlossenen Ehen, barkeit der Ehen, der uneheliche weise für die sittlichen und wirth

Sind diese und unzählige andere Kenntniß der wahren Macht eines S nur aus einer vollständigen Bekannis seiner Bevölkerung zu gewinnen,

des Alters der

8,218,098 Männer. 8,854,048 Weiber. —“”“

17,072,146. 1 die italienischen Provinzen.. 2,409,112 Männer. 2,399,352 Weiber. und Beschäftigun hungen nicht a um möglichst daß die Statisti ist, die in der Selbstkenntniß ruht, samste Pflege auf dieselbe. die Anstrengun Regiernngen, haden deshalb die größtmöglichste erachtet, um jedem Verständigen Gele Vergleichung und Zus Beziehungen zu erforschen.

uffallen, welche

Ungarn, Siebenbürgen und die Militairgränze 703,973 Männer.

1. 15,610,510.

Rechnet man übrigens zu dieser Gesammtsumme das Militatr, wie man doch muß, so erhält man nahe an 38 Millionen, da die Heeresmacht 1840 sich auf 464,972 S

Während der

7,906,537 Weiber.

Aber der gebotene gen Einzelner zu welche am weitesten in dieser Beziehun Köpfe belief.

langen Friedensperiode hat bekanntlich schen Staaten die Bevölkerung bedeut reich ist eine Vermehrung eingetreten, obsch wie in anderen Staaten, etwa Rußland, Preußen, En da dieses ausgedehnte Reich noch völkerungsziele entfernt ist, lichen Huͤlfsquellen wohl annehmen, daß die gegenw nicht allein erhalten, sondern vielmehr Nachweisen der von drei zu drei Jahren vorgenomme⸗ Uebersicht ergiebt das Verhältniß der Zunahme.

in allen europäi⸗ Auch in Oester⸗ on nicht in solchem Verhältniß, gland u. s. w., und 8 immer weit von seinem natürlichen Be⸗ orhandenen unerschöpf⸗ ärtige jährliche Zunahme steigern werde.

und sachgemäße end zugenommen. hältmnisse in den verschiedensten Jahr aus Jahr ein fortgesetz fend sagt, „so wie das Ba unverdächtigste und urkundli Es ist von Interesse, zu sehe dieser Erkenntniß gelangt sind. Adolph Friedrich 1 menstellung der Bevölkerungs⸗ und es ward eine besondere Tabelle

rometer der bi so kann man bei den v

der Voltszahl sich Folgende aus den nen Volkszählungen gezogene Es zählten:

94 die Nothwendigkeit und den

und mit schweren Feldsteinen belaste daß nur das reiche Holland ihn duns e Natur durch Kritc. haser u. s. w.; der N Dünenhalm“ pflanzt, der, von

15 Ellen lange Wog anderbiegt und folgli

nen, die in dem Boden befestigt ein so kostspieliger Bau, Gegen den Wind schützt sie schon di Heidekräuter, Dünen

bewachsen ist, der

Wirbeln hebt, ent⸗ hreren Reihen, so daß der , in Holland sogar über eine Stunde breit s sind die Dünen natürlich am höchsten, Aber diese Ge⸗ enes Werk

und Gesträuch hastet. Je nachdem das Ufer kahl oder Wind die Sandmassen gleich stehen auf dem Uferrande S ganze Gürtel 4 600 Schritt In der Nähe des Meere weil sie hier dem Q staltung hat nicht blos an leicht zerstört, sondern auch am Regen un kan es bis an den Fuß der Dünen hebt.

Ein Strauchwerk kann hinreichen, eine D

mekleinen offenen Boot durch dreifache Brandung bis as vielleicht zwei Meilen vom Ufer fest⸗ zurückzuführen und ihnen als gute R Es ist zwar ein Strand⸗ und Sand⸗ die beste Mannschaft und die besten Böte unter der auf das Bergen der Ladung zu achten hat; aber Gegend kommt doch ab und zu ein Fall vor, wo die esinnten sich der Scheiternden annehmen, allerdings aber nach⸗

trefflich, sich in eine zu einem Schiff durchzuschlagen, d sitzt, die Schiffbrüchigen zu retten, ber ihr Hab und Gut abz vogt auf der Insel, seinem Befehl hat, in einer entle räuberisch G her hart bestraft Sehr sorgfä dung, und es da er doch nur kur viel reist, wie er, Dazu scheint r und ihre Mittheilungen zu benutzen, woran mögen es auch Doifpfarrer in über den Boden, mit dem sie ja eng verwachsen sind, am Auf der Insel Splt bereiste Kohl die westliche s Dünengebirge darstellt. ängt, sind der Wind, der den das Meer, das ihn niederreißt oder weiter schiebt. von den Marschen und Wiesen des inneren Landes, „der wie die Chroniken ihn nennen, da er in der That den doch muß man auch die Dünen zu den da sie wiederum das Meer von den Dei⸗ d seinem ersten Angriff Wiverstand leisten. Kein Wunder Leute auf jene eben so viel Sorge verwenden, als auf Auch die Dünen befestigt und bebaut man aufs eifrigste. kleine Streifen eingedrungenen Sandes, die bis man zum äußer⸗ Meer hinabfällt.

mäßig oder in einzelnen andpyramiden in me Schlinggewächse, wandernde hilft nach, indem er den sogenannten bedeckt, immer wieder aus ihm herauswächst, , seine Halme nach allen Seiten ausein der Düne befestigt und auf ihrer Oberfläche zusan Tannen und

nell ihrer Bildung am nächsten sind. dem Winde einen Feind, der sein eig d am Mecere selbst, wenn ein Or⸗ Was sich leicht bildet, zerfällt auch üne zu bilden, aber auch Die höchste auf Sylt ist 100 120 F., in Jüt⸗ hoch. Kohl schlägt sich mit der Frage her⸗ iner Höhe von etlichen tau⸗ adurch, daß die dünenzer⸗ ndes eine gewisse regelmäßige und allerdings stürzen auch , zusammen, bevor sie ung ist die Ka⸗

Sand im Innern hält. In Süd⸗Frankreich bepflanzt man sie

lrig sind die Beobachtu 1“

erregt Verwunderung,

ngen Kohl's über die Dünenbil⸗ wie viel er von ihr zu sagen weiß, ze Zeit ihrem Studium gewidmet hat. ist in der Kunst zu sehen und zu beobachten weiter als er ein großes Talent zu besitzen, die Landesbewoh⸗ er sehr wohl thut. oder gar nur Schiffer und

wieder leicht. ein Kaninchen, um sie zu zerstören. land 200 F., in Frankreich 300 F. um, warum der Wind sie nicht eben so gut zu e senden Fuß emporhebt und beantwortet sie störenden Kräfte des Meeres und des Wi Wiederkehr hätten, die das unmöglich machen, viele Dünen, deren Fuß das Meer durchgenagt hat ihre höchste Höhe erreichen. D pillarität des Sandes, der sowohl die seiner Oberfläche festhält, als gen läßt, so daß man nur wenige Zoll tie Sand zu stoßen. Während aber die Oberfläche hängigkeit von äußeren Einflüssen sehr Struktur desto regelmäßiger geschichtet, wie dies an Ihr Alter läßt sich zwar nich Manche sind seit Menschengedenken ent⸗ enannt, die meisten aber verra⸗ sind als zwei Jahrhunderte. Um muß man oft neue Dü⸗ am frühesten 18ten Jahrhunders „sandver⸗ g den Ostsü kn epflanzung zu fixiren,

deest.a Die Kunst der Phönicier.

der Gesammt⸗Sitzurg der Akademie der Wissenschaften in August las Herr Gerhard über die Kunst

Bei Homer und in den Vorzeiten der Kunst⸗ der Phönicier sehr hochgestelt. Nach Winkelmann, originale Kunstwerke jenes Volkes für n logen haben diesen Mangel einigerm den alterthümlichsten Vasen griechische Thon⸗Figuren, phönizischen Ursprung beile welche Herr Gerhard in diesen Ansichten zu bemerken gl ihn zu der gegenwärtigen Würdigung unseres die Kunst treffenden Standpunktes.

Jener von Winkelmann un echt phönizischen Kunstdenkmälern, sowohl f bildliche Werke bedarf der Beschränkung, schreibung des Salomonischen Tempels bildungen des Venus⸗Tempels zu Paphos sind schen Tempel sehr analogen Tem facheren, aber nicht minder eigent dos gegenüber, noch vorhanden; ähnlichen Gebäude und Gräber⸗Anlagen zu Marathos sardinischen Nuraghen für phönizische Werke zu halten, wie früher vorausgesetzt, eine euer⸗Altairen eines solarischen Dienstes, vermuhan ie Ansicht von Niebuhr, Leironne, Müllen und

der Phönicier. Geschichte wird Hirt u. A. sn ins verloren gegangen, aßen zu vergüten gesucht, r Gräber oder auch alterthüͤn Die mehrfachen Im

der Phönlag

d Hirt vorausgesetzte völlige Man ür architektonische, denn außer der biblise und außer 1b auch die dem Gozzo) und)

ie Eingeborenen,

auern sein, wisse esten Auskunft zu geben. Küste, die ein fünf Meilen lange von denen die Dünenbildung abh

as Hauptmittel ihrer Erhalt atmosphärischen Feuchtigkeiten auf nzlich durchdrin⸗

Die Gewalten, Sand auf⸗ sich auch von Meerwasser f zu graben braucht, um auf feuchten der Dünen durch ihre Ab⸗ ist ihre innere plötzlich abgebrochenen t genau bestimmen,

deich trennt sie goldene Saum“, 8 Reichthum des Volkes schützt; Schutzmitteln de chen abhalten un daher, wenn die

veränderlich ist, 8 Landes zählen, Wänden zu sehen ist. aber doch ungefähr beschränken. standen, andere schon in alten Chroniken g ihen durch ihre Namen, daß sie nicht älter ihr Eindringen ins Ackerland zu verhindern, nen künstlich schaffen, welche Kunst woher man sich auch im Anfang des ständige“ Leute kommen ließ. bende Oberfläche der Dünen durch teten Flechtwerke von Zweigen an den gefähr alten Zeiten, aber erst in neuerer lassen es si i konserviren und neue zu setzen. b römung durch Dämme aus eichenen Pfählen und Fas

im Marschland bemerkt man sich, je näher der Küste, desto breiter ausdehnen, der Dünen gelangt, 8 ihrem Fuße

Strand aus, der durch die starken Weststürme eine Breite von 200 F. er⸗

langt hat. Zur Zeit der Fluth ist er natürlich schmäler. Dieser Strand ist der Anfang derjenigen Sandbank, zu welcher das Meer gern alles Der Wind kommt diesem seinem Streben zu Hülfe, indem er den Sand auf den Uferrand hebt, wo er zwischen Gras

in Holland pelreste zu Gaulos ( hümlichen von Marathos, der

sten Rande ferner sind auch (ohne einmal die

eeküsten suchte man die stäu⸗ die Letten errich⸗ beides schon in ch die Staaten angelegen sein, Die alten schützt man

da es sich a hat, daß sie nicht, sepulkrale Bestimmun ten, sondern zu

Baal, dienten.

Land niederreißen möchte. die alfe'n Dünen

gegen die Meeres

die Nuraghen etruskische Baue seien, wies Herr Gerhard zurück, ob⸗ hl die Möglichkeit, daß etruskische Baule ite dabei thätig waren, durch

Zusammentreffen phoͤnizischer und tyrrhenischer Bevölkerung in Sardi⸗ „durch die Sage von dortigen dädalischen Werken (Diod. 1V. 30, cf. us. X., 17, 3), endlich auch durch den Umsta d begünstigt wird, daß keiner anderen phönizisch bevölkerten Gegend ähnliche Gebäude eines tigenthümlichen und gewaltigen Charakters kund geworden sind.

Daß die sonstige Kunst der Phön zier hauptsächlich auf Metall⸗Arbeit diese wieder mehr auf künstliche Geräthe, als auf bildliche Werke degsehen sei, war schon srüher hauptsächlich von Thiersch (Epochen der enden Kunst. S. 40 ff.) dargethan und wurde von Herrn Gerhard ich eine Ausführung über die Götter⸗Gestalten jenes Volkes bestätigt, che als kegelförmige Steine, Bäume, Thiere oder halbthierische Wesen organischen, namentlich menschenähnlichen Bildung wenig Spvielraum gönnten; dabei sind Menschen⸗Gestalten phönizischer Götter hauptsächlich 8 von den Paäken bekannten (Herod. 3, 37) Veczerrung des mensch⸗ in Typus zu denken. Dieser letztere Umstand gestattet es, eine in zahl⸗ en Erempiagren vorhandene bildliche Kunstgattung den Phöniziern bei⸗ nüsen⸗ nämlich die mit Symbolen überladenen, zum Theil auf Baal, nt. Astarte bezüglichen, aus Della Marmora's Reisewerke bekannten, ₰½ häßlichen Idole aus Erz, deren Fundort wiederum Sardinien ist

deren Ursprung sich wiederum aus einem Antheile etruskischer Erz⸗ ühte an der Kultus⸗Bildnerei sardinischer Phönizier ableiten läßt. 8 Jene daheim ihre Erz⸗Figürchen etruskischer Gottheiten, ihre „tusca⸗-

a signa“ hatten, lieferten sie, wie es scheint, auch den phönizischen

ar⸗Stämmen die Penaten⸗Bilder ihres roheren und nach dem An⸗ 4 jener sardinischen Idole doppelt schreckbaren Kultus. Stein⸗Bildchen alrher gleich rohen Kunst, wie wir sie durch Walpole, Thiersch und seler aus Paros und Naros kennen (Müller, Denkm. 1. 15), sinden emenigstens in dieser Rohheit kein inderniß mehr, für phönizisch zu

9 9„ 8 en 8 Anfängen der phönizischen Malerei ist seit den bunten Gewän⸗ he eeomer erwähnt (Jl. 6, 289), nirgend die Rede, obwohl uns ver⸗ aält tzeugnisse asiatischer Kunst, babplonische Teppiche, lydische Wand⸗ 85 2vAarisch gefärbte Schiffe, nicht verschwiegen werden; es ist daher enpi . Archäologen, wie Raoul⸗Rochetie, Lenormant, de Witte, die

mlichen Gefäßmalereien altgriechischer Kunst phönizisch genannt wis⸗

en sowohl als Tyrrhenern sich mitgetheilt haben; Lydien, das 8 bildete, aller Wahr⸗ Wenn rohe Gemmenbilder und Thier⸗ arakters auf Inseln des Aegäischen Meeres sich finden, hönizischer oder sonstiger Handarbeit Museum in Berlin

nizien, Griech Land von Kandaules' und Krösos' Kunst⸗Beschützung, scheinlichkeit nach, hierbei die Brücke. Figuren asiatischen Ch so kann man zweifelhaft sein, ob sie p angehören; koprische Herrn Roß sie verdankt,

Wenn ihnen phantastische Goͤtter⸗ und Thier⸗Gestalten manche Ursprung jener seltsamen Kunstgebilde plonischer, assyrischer, lodischer heißen,

Sollte der sicklianische Fundort mancher cher eine so unpassende Benennung veranlaßt n Münzen oder an griechischen Kunst⸗ wie ungleich mehr Zeugnisse für die als für etwaige Kunstlei⸗

sen wollen. Berechtigung geben, einen astatischen anzunehmen, so ka aber warum ein phöni ischer? ähnlichen Gefäße es sein, wel hat, so möge man an den sicilianische werken Karihago's sich überz Unfähigkeit der Kar hager zu n derselben vorhanden sind.

err Gerhard, welcher den Ursprung jener lerei zunä hst in Korinth sucht, 1 Verbreitung erklärt, h thischer oder dorischer Gefäße S. 66) anzuwenden gez unwahren Benennung ägyp Rechtfertigung schon die häufige dem dieser neuerdings angefochtene rechtfertigt wurde, ägoptischer Besonder Künst nachzuweisen: Rochette neulich beglaubigten schen Cylindern und Cilieischer heiten der Silberschalen von C gebrannter Erde, h men⸗Bilder, neben welcher in Cylinderform babpylonischer hat nichts dagegen, eine

der Hauptsache nach asiatischen der Vermittelung ph nung dann auch die in und Hieroglyp

un derselbe ein bab

Idole jedoch, wie das Königliche und Herr Gerhard als Nachtrag zu seiner Ab⸗ andlung über Venus⸗Idole sie zeigte, gehören bei ter schon so sehr der griechis der⸗Feinden, die statt der L theil daran abzusprechen ist.

viel asiatischem Charak⸗

Werken der Kunst, Phöniriern, jenen Bil⸗

chen Kunst an, daß den alterthümlichen Gefäß⸗Ma⸗ iebes⸗Göttin einen Kegel verehrten, jeder An⸗ woher sich denn auch in Etrurien ihre große isher die hopothelische Benennung korin⸗

atte jedoch b. Kramer, Thon⸗

Vasen (Bun en, Ann. VI. pag. 69; ögert und sich statt dessen der keinenfalls Vasen dafür bedient, zu deren otus⸗Verzierung derselben genügte. Ausdruck durch obige Erwäzung ge⸗ Anlaß gegeben, die Aufnahme atische, theils in die etruskische und Raoul⸗

Die diesjährige Philologen⸗ und Orientalisten⸗ Versammlung.

Am 29. September fand in Jena die er Versammlung deutscher Philologen,

Der erste Präsident, Geh. Hofrath Hand, eröffnete Anwesenden, an welche sich am Schlusse Real⸗Schul⸗

tisirender

ste berathende Sitzung der diesjährigen Schulmänner und Orientalisten statt. dieselbe mit einer eine lebhafte Dis

ward zuͤgleich hierdurch heiten theils in die ai hauptsächlich in der von Lajard Verbreitung der Croix ansée auf haboloni⸗ n Münzen; dieses in ägpvprischen Besonder⸗ jire und der clusinischen Relief⸗Gefäße von ber in Anwendung der Käferform für Gem⸗ als in Griechenland die Herr Gerhard

Ansprache an die kussion über die Wiedervereinigung mit den Abänderung der Feststellung der Versammlungstage an⸗ Nachdem sich die Gesammtheit noch in zwei besondere schieden haite, schritten die Orientalisten Kirchenrathes Hoffmann sofort zu ihrer Hauptversammlung sollte am folgen⸗ Zahl der am 29sten in Jena anwesen⸗

Abtheilungen, Orientalisten und Pädagogen, ge unter dem Präsidium des Geheimen Die erste eigentliche den Tage abgehalten werden. Die den Mitglieder der Versammlung beirug 170, München, Bertheau aus Göttingen, Stäaähelin aus Düntzer aus Köln,

auptsächlich a Etrurien so wenig Amulete sich vorgefunden hat. solche Einmischung ägoptischer Elemente in den Charakter der älteren griechischen Kunst aus Verkehrs abzuleiten, auf deren Rech⸗ ägyptischen Idole

ersten Sitzung.

Basel, Schneidewin aus Berlin, Lachmann aus tenis aus Zerbst, Döverlein aus Er⸗ Ranke aus Berlin, Rödiger aus Halle, Fleischer Wutke aus Leipzig, Hoffmann aus Nürnberg, - Rost aus Gotha, 8 Gotha, Vischer und Gerlach aus Basel.

önizischen Handels⸗ Etrurien vorgefundenen wirklich setzt werden können.

ptischen Einschlags atische Charakter der älteren grie⸗ cht sowohl im bildlosen Kultus und als in den Quellen der Kunst⸗Er⸗ abylon und Ninive her immer mehr stens eben so sehr als über Phö⸗

Göttingen, Brüggemann aus Berlin, Grotefend aus langen, Blank aus Halle, aus Leipzig, Haltaus und Seyffarth aus Leipzig, H Tübingen, Wüstemann au

hen⸗Gefäße füglich gese Hannover, Sin uder sicher als diese ägy Herrn Gerhard's Ueberzeugung der asi⸗ chischen Kunst, nur daß deren Anlässe ni üppigen Handelsverkehr der lenniniß zu suchen sind sich geöffnet und über

„Fäden ist nach aus Speyer,

welche von Ba Klein⸗Asien wenig

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