Stände⸗Versammlung vom 22. Dezember wurde die dritte Be⸗ rathung der Konkurs⸗Prozeß⸗Ordnung zu Ende gebracht. — In der Sitzung vom 23sten überreichte zuerst ein Mitglied die Anträge der Kommission zur Prüfung des Entwurfs einer Gewerbe⸗Ordnung. Darauf kam ein ausführliches Schreiben des Königlichen Kabi⸗ nets, die Anleihe betreffend, zur Verlesung. Ferner war ein abwei⸗ chender Beschluß der ersten Kammer eingegangen über die Beschwer⸗ den der Stadt Stade, Verfassungs⸗Verletzung betreffend, und es trug ein Mitglied darauf an, bei dem Beschlusse zweiter Kammer zu be⸗ harren und eine Konferenz zu wählen, welcher Antrag einstimmig ge⸗ nehmigt wurde. Darauf ging man zur Berathung der Kommissions⸗ Anträge in Beziehung auf das Ministerial⸗Schreiben vom 24. Fe⸗ bruar d. J., den Entwurf einer bürgerlichen Prozeß⸗Ordnung be⸗ treffend, über. In der Sitzung vom 24. Dezember wurden die An⸗- träge in Beziehung auf das Schreiben des Königlichen Kabinets vom 24. Februar d. J., den Prozeß⸗Entwurf betreffend, zum drittenmale berathen, worauf die Sitzung bis zum 31. Dezember geschlossen wurde, nachdem noch vorher eine Adresse der allgemeinen Stände⸗Versamm⸗ lung an Se. Majestät wegen des Jahreswechsels verlesen wor⸗ den war. Ab 8 Dret⸗ v““ W“ v14“*“ 8— Großherzogthum Hessen und bei Rhein. In der Sitzung der ersten Kammer der Stände vom 12. Dezember legte das Präsidium als neue Eingaben vor: Drei Anträge des Herrn Freiherrn von Gagern, die Auswanderung betreffend, von wel⸗ chen der erste sich auf die Auswanderung überhaupt, ihre hohe Wich⸗ tigkeit und nationale Bewandniß, der zweite auf die Auswanderung einer Anzahl Einwohner von Großzimmern, der dritte auf den Stän⸗ den von der Staats⸗Regierung zu machende Mittheilungen und Vor⸗ lagen ꝛc. bezieht. Diese drei Anträge werden an den 3ten Aus⸗ schuß verwiesen. Dann hatte Berathung statt über den Antrag der Abgeordneten Ramspeck und Reuling, die stempelfreie Ausübung der Ober⸗Vormundschaft durch den Staat über Vermögen bis zu 1000 Fl. und die Ermäßigung der Stempeltare für höhere Vermögens⸗Beträge betreffend.
Großherzogthum Sachsen⸗Weimar⸗Eisenach. Die Zahl der Studirenden auf der jenaer Universität beträgt in diesem Semester 411, und zwar 173 Aus⸗ und 238 Inländer. Theologie studiren 107 (31 Ausl., 76 Inl.), Jurisprudenz 132 (42 Ausl., 90 Inl.), Medizin 54 (20 Ausl., 34 Inl.), Philosophie 118 (80 Ausl., 38 Inl.). Besondere Erlaubniß zum Besuch der Vorlesungen erhielten außerdem 11, im verflossenen Halbjahre Sen
Herzogthum Sachsen⸗Meiningen⸗Hildburghau⸗ sen. Se. Hoheit der Herzog hat an dem Doppelfest seiner Geburt und seines 25jährigen Regierungs⸗Antritts Folgendes veröffentlicht:
„Meine getreuen Unterthanen! Es sind heute 25 Jahre, daß Ich nach Gottes Fügung die Regierung Meiner angestammten Lande an⸗ getreten. Dem Allmächtigen laßt uns Preis und Dank darbringen, daß Ruhe und Friede während dieser Zeit das allmälige Ausbilden und Fortschreiten unserer Einrichtungen befördert haben, und daß die Bande des Vertrauens und der gegenseitigen Liebe nicht durch be⸗ klagenswerthe Auftritte gestört und gelockert worden sind. Wenn bei uns auch nicht Alles vollkommen, so ist doch Manches besser gewor⸗ den, und mit Gottes Beistand wird die weitere Entwickelung zum Gu⸗ ten nicht ausbleiben. Allem Irdischen klebt Unvollkommenheit an, daher denn auch menschliches Vollbringen nur Stückwerk. Daran haltet aber fest, daß Mich bis an Mein Lebensende der redlichste Wille für Euer Wohl beseelen wird, und daß die Liebe zu Euch noch die alte, das Vertrauen noch dasselbe ist, wie vor Jahren. Der Va⸗ ter im Himmel schenke Mir ferner eine glückliche Regierung und segne Mein geliebtes Vaterland. Meiningen, den 17. Dezember 1846.
Bernhard Erich Freund.“
Landgrafschaft Hessen⸗Homburg. In der Nacht vom 23. Dezember wurde die sterbliche Hülle des verewigten Land⸗ grafen Philipp von Hessen⸗Homburg mit allen dem hohen Dahinge⸗ schiedenen gebührenden Feierlichkeiten und unter Begleitung der höch⸗ sten Civil⸗ und Militair⸗Behörden in der fürstlichen Familiengruft zu Homburg beigesetzt.
Freie Stadt Bremen. Laut Bekanntmachung des Senats vom 21. Dezember wird vom 1. Januar k. J. an die hannoversche Pharmakopöe statt der bisher befolgten preußischen in den Apotheken des ganzen bremenschen Staates bei der Bereitung der Arzneien und sonstiger Heilmittel zum Grunde gelegt. — In dem am 22. Dezember abgehaltenen Bürger⸗Konvent wurden die Berathungen über verschie⸗ dene bereits verhandelte Gegenstände fortgesetzt und, wie es in der letzten Versammlung am Schlusse eines Jahres üblich ist, über die Verlängerung mehrerer Institutionen und gesetzlicher Einrichtungen berathen und beschlossen. Diese Verlängerungen wurden theils auf ein Jahr, theils auf drei Jahre beliebt. Bei einer solchen Veran⸗ lassung wurde von der Bürgerschaft darauf angetragen und von dem Senate sofort genehmigt, daß die zur Revision der Gerichts⸗Ord⸗ nung bestehende Deputation in Erwägung ziehen möge, ob es sich nicht empfehle, das mündliche Verfahren, welches sich bei dem Handelsgericht so sehr bewährt habe, auch bei den anderen Gerichten eintreten zu lassen. In einem der Bürgerschaft von dem Senate mitgetheilten Berichte der Deputation für Bremerhaven ward unter Anderem bemerkt, daß die Zahl der im Laufe des gegenwärtigen Jahres bis jetzt von der Weser nach den transatlantischen Gegenden beförderten Auswanderer sich auf 31 — 32,000 Personen belaufe. Zur Berathung und Berichterstattung über die zweckmäßigste Art und Weise einer neuen Umgränzung der Vorstadt, wie der Herbeiführung einer Gleichstellung der Rechte der Bewohner derselben mit denen der Stadt, wurde eine Deputation aus Mitgliedern des Senats und der Bürgerschaft niedergesetzt.
Oesterreichische Monarchie.
Aus Oesterreich, 17. Dez. (D. A. Z.) Bekanntlich ist das ungarische Gesetz, welches in Folge der Anträge des vorigen Reichstages den Uebertritt der Katholiken zum Protestantismus in Ungarn so wesentlich erleichtert, durch ein Königliches Dekret auch auf die griechischen Konfessions⸗Verwandten ausgedehnt worden. Allein bei der Anwendung des letzteren Dekrets finden sich neue Schwierigkeiten, und zwar von einer Seite, von woher man dieselben nicht erwarten sollte, nämlich von der Oppositions⸗ oder Üibberalen Partei. Nicht als ob dieselbe den so humanen und toleranten Be⸗ schluß der österreichischen Regierung an sich mißbilligte. Der Inhalt desselben ist es nicht, woran sich die Opposition stößt, aber die Form. Sie will zum Schaden der Religionsfreiheit der griechischen Christen das so schöne und duldsame Hof⸗Dekret deshalb nicht gesetzliche Kraft und Anwendung finden lassen, weil es motu proprio und nicht durch reichsständische Berathung ins Leben gerufen ward. Daher wollen die hier wirklich blos sogenannten Liberalen die Griechen unter ihren Mitbürgern lieber noch länger in religiöser Be⸗ schränkung leben lassen, als daß sie es zugäben, daß sie die in Rede stehende Wohlthat unmittelbar aus den Händen des Königs erhielten. Beim nächsten Reichstage dagegen wollen sie auf diese vermehrte Re⸗ ligionsfreiheit ihrer griechischen Mitbürger selbst antragen. Unterdes⸗
Secretair der Regierung von Bengalen, und Herr Anthony g schild von der Königin zu Baronets von Großbritanien und In Betreff des Letzteren wird besti daß, in Ermangelung leiblicher Erben, die Baronetswürde Söhne seines Bruders Lionel vererben solle.
Die gestrige Gazette veröffentlicht die neue mit Preußen deren Bestimmungen mit dem 1. 9 k. J. bereits in Kraft treten. Briefe nach oder von Preußen, nach anderen Ländern, die über Preußen hinaus liegen, zahlen 8 es Porto, mögen sie nun über Hamburg, Balt dem Paket⸗ oder Privatschiff befördert ve Auch können sie nach dem Wunsche des Absenders frankirt oder frankirt aufgegeben werden und unterliegen nur bei einer Recomg dation dem Frankozwange, in welchem Falle 3 Pere. außer dem; fachen Porto gezahlt werden müssen. Zeitungen zahlen ½ Penm den Bogen, Preis⸗Courants und Handels⸗Listen über Hamburg“ Holland 1 Penny, über Belgien 1 ½ Pee., englische Zeitschriften dem Gewicht. 1
Die Regierung soll beschlossen haben, in der nächsten Pa ments⸗Session sich zur Organisirung der Miliz in den Küsten⸗gn schaften ermächtigen zu lassen, da das wenig mehr als 100,000 P. starke stehende Heer nicht hinreicht, um die Vertheidigung des neben der Besetzung der Kolonieen und der nothwendigen Ne dung eines bedeutenden Truppe sicherzustellen. Die Milizen, ausschließlich zur Bewachung der güse Fortificationen bestimmt, sollen weniger nach dem Muster le fia zösischen National⸗Garde als der preußischen Landwehr unnißg⸗ Es scheint indeß ausgemacht, daß man zugleich das Heer um 50,000 Mann verstärken wird, um zu jeder Zeit mintzen 8000 Mann in den bevölkertsten Bezirken von England und Sct land disponibel zu haben.
Der bekannte Thomas Grenville ist vorgestern im 9jsten 4. Er war in den Jahren 179 ter Pitt Gesandter iu Wien und Berlin und von 1800 bi erster Lord der Admiralität. Rathes, war er nächst dem Grafen von Harrowby der Aeltis diesem Kollegium.
Graf Montemolin besichtigte dieser Tage die Gefängnsse wohnte einer Sitzung des Old Bailey⸗Gerichts bei. wurde ihm zu Ehren von dem Lord⸗Mayor und einem IWeeh Gerichts ein Bankett gegeben, wobei der Erstere die Gesundheg erlauchten Prinzen ausbrachte. Dieser erwiederte in englischer Syt indem er für die ihm erwiesene Hospitalität dankte und sich il
Front gemacht. einen Schein⸗Ausfall, wolle vor Santarem ein Haupt⸗Treffen wagen, die Aufmerk⸗ Saldanha's abzulenken und 2000 Mann, worunter 160 Reiter, unter dem Befehle des Grafen von Bomfim, aus Santarem zu entsenden. t die Brücke von Marcella zu besetzen und den Uebergang einer Trup⸗ pen⸗Abtheilung von 500 Mann zu verhindern, welche unter dem Obersten Ferreira in den Rücken von Santarem zu gelangen suchte, um die Communicationen abzuschneiden. 1 Ferreira sich bereits mit Lapa vereinigt hatte, und machte sich zu ih⸗ rer Verfolgung auf den Weg.
Provinz Beira
Mittlerweile war es das Antas gelungen,
zu welchem Ende ein Darlehen von 5— 6000 Fr. beim Staate durch welchen
rivaten aufzunehmen sei. Eine Suppen⸗Anstalt konnte de Bevölkerung wegen nicht gegründet werden.
Spanien.
z Madrid, 11. Dez. Heute haben wir erfahren, daß er Stimmenmehrheit in Cordova zum Deputirten Auch die Herren Sancho (Gesandter in London 's Regentschaft), Landero (Justiz⸗Minister nach der Angulo, sämmtlich
Die Wahl Cor⸗ Am ersten Wahl⸗
In der Hauptstadt scheint kein neuer Zwischenfall eingetreten zu sein, und man glaubte, daß, obgleich die beiden neuen ins Kabinet getretenen Minister ehemalige Feinde Santana's waren, er sie doch sich gefallen lassen und mit ihnen sich verständigen werde. Angaben wollen bekanntlich bereits das Gegentheil wissen.) versicherte auch, der General Salas sei auf die Kunde davon, daß der General Santana seinen Rückzug nach Tacubaya mißbilligte, am 29. Oktober schon wieder nach Mexiko zurückgekehrt. v die kürzlich zu Tage getretenen Keime der Zwietracht noch immer Sie haben ihre Wurzel in dem alten Zwiespalt zwischen der Partei Santana's und den Föderalisten. Progressisten
ten dies die unirten und nichtunirten Prälaten, um, bei den besonders drohenden Uebertritten von einer griechischen tei zur anderen, die wankenden Schäflein bei sich zu hungsweise zu sich hinüberzuziehen. dann auf die Ansichten der Liberalen über sichtigten Uebertritte
dieses Jahr
deses, deb er glauben machte, behalten, bezie . ch auf das Restkript, Wahrscheinlich werden daher die beab wenigstens erschwert werden, bis das bezügliche
Hofdekret die Sanction des Reichstages erhalten hat.
Krakau, 23. Dez. d. M. hatte in einer Korrespondenz berichtet, es seien aus der Zahl der in diesem Jahre verh wohner Krakau's mehrere in Freiheit gesetzt worden, Theilnehmer an der letzten Verschwörung, sondern nur Abmarsch der preußischen Truppen wegen unziemlicher Hierauf erklärt heute die Gazeta „Da wir es für unsere Pflicht hielten, über diese von der Breslauer Zeitung gegebene Nachricht genaue Erkundi⸗ gung einzuziehen, so können wir jetzt, nachder schlüsse erhalten haben, v preußischen Truppen von ein einziges Mal mand wegen un duen dieser Art auch konnten; allerdings wur von Personen in Frei
ernannt worden seien. . Einmal berufen erstreutheit der
Truppen⸗Corps von geschlossene Post⸗Convention, ben nnt groß Bomsim hatte Befehl, ählt wurde
uter Espartero 1 eoolution von La Granja), Laborda, Ceriola,
vogressisten, werden in den Kongreß eintreten. ina's scheint ebenfalls nicht zweifelhaft zu sein. gte er eine bedeutende Stimmenmehrheit. In Barcelona ähler von ihrem Rechte Gebrauch. Der die Dauer der briden Wahltage oben, allein die progressistischen Wähler fürchten die gewalt⸗ Maßregeln, welche der General⸗Capitain Breton über die ihm ächtigen Personen zu verh ken stellten sich nur fünf Wähler ein, bildeten das Büreau und durch drei Stimmen einen Deputirten, der gesetzmäßig als ter der spanischen Nation zu betrachten ist.
nneren Lage Spaniens steht jedenfalls eine Katastrophe be⸗ „Die hervorragendsten Personen unter den in Folge politischer eranlassungen ausgewanderten Spaniern, welche noch in diesem blicke den Ministern als Geächtete gelten, sehen sich durch den ähler plötzlich in ihr Vaterland zurückgerufen, um llen Einfluß auf die politischen Verhältnisse auszu⸗ s ist wohl nicht zu bezweifeln, daß sie bei der Ausübung Berechtigungen von Haß, Rachsucht und Durst nach der jedererringung der Gewalt geleitet sein werden. gee Königliche Familie sich durch die Wahl Olozaga's in Verlegenheit Die noch immer nicht hinlänglich aufgeklärte Katastrophe, Jahren seinen Sturz herbeiführte, wird gewiß aufs ue im Kongresse zur Sprache gebracht werden, und man glaubt, ß die Minister beabsichtigen, ihn verhaften zu lassen, sobald er den anischen Boden betreten haben wird. dürfen sie jedoch einer besonderen Ermächtigung von Seiten des 9 Bei Gelegenheit der letzten Wahlen wurde bekanntlich r Eintritt Cortina's durch einen Ausspruch des Kongresses ver⸗
so lange unterbleiben, Indeß bestehen
nur 1 Sh. einfach
Die Breslauer Zeitung vom 20sten oder Holland mit
aus Krakau vom 12ten d. M. afteten Ein⸗ jedoch nicht Personen, die
Bomfim erfuhr indeß, daß Letzteren sind und Konservative geschieden; der mit der vollziehenden Gewalt bekleidete General Salaszwar der Chef der letzteren, Gomez Farias, Präsident des Regierungs⸗Rathes, stand an der Spitze der Progressisten. man allerdings bis zum Ende des Krieges ruhen zu lassen beschlossen hatte, die aber inzwischen wohl von neuem zum Ausbruche gekommen Ueberdies fürchtete man inmitten dieses Konfliktes, welcher die Kraft der föderalistischen Partei neutralisirt, Santana könnte mit dem Plane umgehen, sich der Diktatur zu bemächtigen, und Manche wollten in dieser außerordentlichen Konzentrirung zahlreicher Streitkräfte zu San Luis de Potosi nur die Vorbereitung zu einem Staatsstreich erblicken.
Zu diesen Notizen ist nach anderen Briefen aus der Havanna noch hinzuzufügen, daß Don Felix Rivas, der von dort nach Europa abgegangen ist, nicht blos mit einer diplomatischen Mission, sondern auch mit einer finanziellen beauftragt sein soll. Man sagt, er solle ein Anlehen von 20 Millionen bei europäischen Mächten oder Ban⸗ quierhäusern zu erlangen suchen, und diese Summe wäre zur Deckung Alles das deutet auf nichts weniger als auf ein nahes Ende des Krieges, und die Verlegenheiten, welche daraus in täglich höherem Grade für die Vereinigten Staaten ent⸗ stehen, sind unverkennbar. Der Präsident Polk scheint jetzt dieselbe Taktik befolgen zu wollen, wie bei der Oregonfrage. Damals, wie jetzt, hatte er zuerst das Feuer an die Mine gelegt, wußte aber, als die Gefahr drohend wurde, sich auf die Seite zu schieben und dem Senate die ganze Verantwortlichkeit für die Lage und die Aufgabe, Jetzt scheint es, als wolle er seine eigenen Akte als die des Kongresses erscheinen lassen, allerdings eine geschickte Taktik, sich aus der Verlegenheit zu ziehen, die wohl aber der Präsident schwerlich angewendet hätte, wenn Alles nach Wunsch gegangen wäre.
Inzwischen hatte Villa⸗Real genommen 1 zertrümmerten Kastell gegen die und Ferreira's, schlug, worauf dann Bomsim, hinzukommend, die Royalisten gänzlich in ug. Dem Vernehmen nach, haben sich darauf die Insurgenten der Stadt St. Ubes bemächtigt und befinden sich jetzt im Besitze von Alemtejo und Algarbien, mit Ausnahme von Elvas und dem Lissabon unmittelbar gegenüberliegenden Tajo⸗Ufer. Graf Mallot (2) befehligt die Insurgenten in Evora, und der Ba⸗ ron Almargem hat Coimbra in vollkommenen Vertheidigungs⸗Zu⸗ stand gesetzt.“
Die Royalisten ihrerseits trösten sich über diese Unfälle mit der bekannten Einnahme von Valença do Minho, deren Werth sie mög⸗ lichst geltend zu machen suchen. So erzählt das Diario, man habe dort 98 Stück schweren Geschützes, 25 Feldstücke und Haubitzen, 6 Mörser, 5600 Kugeln, 2872 Kartätschenschüsse, 180,000 Patronen und 400 Fässer Pulver erbeutet, welche Angaben, wenn sie wahr wären, auf ein großes Uebermaß von Sorglosigkeit bei den Insur⸗ genten, die solche Kriegsschätze einem bloßen Handstreiche preisgegeben haben, schließen lassen würden. „Ueber den Stand der Dinge in Porto findet sich in diesen Be⸗ richten keine Angabe.
Ihn direktem Widerspruche zu den vorstehenden Berichten steht die Angabe französischer Blätter, die aus spanischen Quellen melden, daß der Graf das Antas, von allen regelmäßigen Truppen in seinem Heere verlassen, eine völlige Niederlage erlitten habe, und daß in Folge davon die Freiwilligen⸗Corps sich aufgelöst und mehrere Städte, oimbra und Evora, sich der Königin unterworfen
8 111111“ b
Konstantinopel, 9. Dez. (Hestr. B.) Der Kaiserliche Internuntius, Graf von Stürmer, hatte gestern eine Konferenz mit dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Ali Efendi, in welcher er, den erhaltenen Vollmachten zufolge, die Unterhandlung wegen ei⸗ nes neuen Handels⸗ und Schifffahrts⸗Vertrages zwischen Oesterreich nd de Von ottomanischer Seite sind, außer Ali Efendi, der ehemalige Handels⸗Minister und nunmehrige Vorsteher der Großherrlichen Münze, Tahir Bei, und der Zoll⸗Direktor Tewfik Bei zu Bevollmächtigten für diese Negociation ernannt worden.
1 Der Senior des Corps der Ulemas, Melek Pascha Sadi Kadri Bei, ein geistreicher und vielseitig unterrichteter Mann, welcher zu wiederholtenmalen die Kadiasker⸗Würde bekleidete, ist am 3ten d. M. nach kurzer Krankheit gestorben.
So eben wurden bei der Pforte die nachstehenden Veränderun⸗ gen in den Statthalterschaften bekannt gemacht: Die durch den Tod Tajar Pascha's erledigte Stelle eines Statthalters von Mossul ist dem bisherigen Statthalter von Siwas, Essad Pascha, verliehen wor⸗ den, welcher seinerseits Izzet Pascha von Diarbekir zum Nachsolger An des Letzteren Stelle wurde Chaireddin Pascha, ehema⸗ liger Statthalter von Widdin, zum Gouverneur von Diarbekir er⸗
Merihko.
— Die weiteren Nachrichten über den Stand der Dinge in Mexiko liefern den Beweis, daß man dort den Krieg erst recht anzufangen gedenkt, während der Präsident der Ver⸗ einigten Staaten offenbar bald Frieden schließen möchte. kaner scheinen sogar im großen Maßstabe die Vereinigten Staaten auf einer ihrer verwundbarsten Seite, nämlich in ihrem Handel und ihrer Schifffahrt, angreifen zu wollen. Es wird aus New⸗York selbst auf eine Weise, welche an der Wahrheit der Sache nicht mehr zwei⸗ feln läßt, gemeldet, daß die Mexikaner mit Organisirung eines Kaper⸗ Systems im Großen gegen die Vereinigten Staaten umgehen. Schiff „Child Harold“, welches am 25. November von der Havanna aus zu New⸗York eingetroffen war, hatte die Nachricht überbracht, daß das englische Dampfschiff „Tay“ auf seiner letzten Fahrt nach der Havanna von Veracruz aus nicht weniger als dreihundert Kaper⸗ und Natu⸗ ralisationsbriefe mitgebracht hatte, kraft deren die ausgedehntesten Privilegien allen denjenigen gewährt werden, welche Kaperschiffe aus⸗ rüsten und auf die amerikanischen Schiffe Jagd machen wollen. spanische Regierung, heißt es, werde allerdings, wenigstens dem An⸗ scheine nach, nicht gestatten, daß man in ihren Häͤfen der Inseln Cuba und Puertorico Kaperschiffe gegen die Marine der Vereinigten Staaten ausrüste, aber die Aussicht auf großen Gewinn, so wie die großen Privilegien, welche Mexiko bietet, werden bei mehr als einem kecken und unternehmenden Spekulanten mächtiger wirken, als alle Verbote und die Wachsamkeit der spanischen Behörden. reichen Buchten der Inselgruppen der Gewässer von Westindien haben zu allen Zeiten den Schmugglern und Freibeutern zahlreiche 1 1 vorauszusehen, auch jetzt der Aufruf Mexiko's zur Organisirung ähnlicher Freibeuterei . Wenn übrigens die Maßregel der Austheilung von Kaperbriefen erst jetzt von der mexikanischen Regie⸗ so beweist doch ein Brief aus der Havanna . daß der Plan dazu schon längst gefaßt war. Ein vollkommen glaubwürdiger Berichterstatter sagt, er einen Kaperbrief, 5
pachten kaum hundert W
2 agerungszustan war zwar für Daher diese Uneinigkeit, die
nach dem Aeußerungen in Krakowska:
Haft gekommen.
8 — . in die Flucht schlug. ◻ öb5] ängen gewohnt ist. In einigen Wahl⸗ fein könnten. ersichern, daß seit dem Abma rsch der Königl. hier die Behörden Krakau's sich auch nicht in der Nothwendigkeit befunden haben, irgend Je⸗ besonnener Reden zu verhaften, daß also Indivi⸗ nicht aus den Gefängnissen entlassen werden de in dieser Zeit eine beträchtliche Anzahl heit gesetzt; es waren dies aber solche, die, der Theilnahme an der Verschwörung und an dem in diesem Frühjahr ausgebrochenen Aufstande beschuldigt, sich deshalb in Haft befanden.“ .
Frankreich.
Paris, 21. Dez. Die France hatte vorgestern eine angeb⸗ er die krakauer Angelegenheit mitgetheilt. Der diese Note für lete) zu erklä⸗ „Die Abschrift,
n⸗Corps in Irland und Dfingg
husspruch der W zwistt zinen bedeutungsvo
aben, und e
Am meisten sieht der Kriegskosten bestimmt.
seines Alters gestorben. elche vor drei
liche Note Guizot's üb Moniteur parisien findet sich aber ermächtigt, ganz ungenau und unvollständig (inexacte et incomp Darauf erwiedert die France ihrerseits: welche uns mitgetheilt wurde, war in der Eil genommen worden; Abkürzungen machten mehrere Phrasen unverständlich; wir waren also genöthigt, einige Worte zu errathen und So viel, was die Ungenauigkeit anbelangt. ein unvollständiges Dokument veröffentlicht zu haben, so können wir nichts weiter sagen, als daß wir zwei Folge der schlech wegließen. oder verstümmelt worden.“ Moniteur parisien nicht widerlegt. Die ministerielle Epoque meldet: in den letzten beiden Tagen mit der Desavouirung des beschäftigt.
Seit 1798 Mitglied des Ge
—
Zu einer solchen Maßregel
sie zu entwirren, zu überlassen.
einige hinzuzufügen.
Was den Vorwurf namentlich Porto, C
Der Marine⸗Minister hat sich vor dem Infanten Don Enrique pebeugt. Die Königin verlangte, daß der Infant, der in der Ma⸗ b üne bisher nur einen dem des Obersten gleichen Rang bekleidete, um beserhebungen über England ergoß, an dem er besonders seine! gnen Grad befördert werde. Der Marine⸗Minister erklärte aber, . er Infant habe sich durch seine „außerordentlichen“ Verdienste einer
Die Nachrichten aus Irland lauten noch immer so ungüß eförderung um zwei Grade würdig gemacht und müsse zum Contre⸗ wie während der letzten drei bis vier Wochen, indeß scheint die Fchsdmiral (General⸗Major) erhoben werden. ; vor Gewaltthaten des Landvolkes, zu denen die Verzweiflung daß
Phrasen, die in uns ganz unverständlich waren, Dokument in seinem Ganzen aber ist nicht geändert Jedenfalls ist hiermit die Erklärung des
„Die öffentlichen Blätter
ten Handschrift
Das Branntweinbrennen aus Kartoffeln.
s ist in neuester Zeit mehrseitig von städtischen Behörden und in besonderen Petitionen Einzelner als eine nothwendige Maßregel vorgeschlagen und erbeten: das Branntweinbrennen aus Kartoffeln zu untersagen, damit diese Frucht der Bevölkerung zur unmittelbaren Consumtion als Nah⸗ rungsmittel erhalten werde. Diese Maßregel hat mehrfache Bedenken gegen sich, welche sich viel⸗ leicht auf folgende Gründe reduziren lassen;
Es liegt darin ein bedenklicher Eingriff in Privatrechte, Brenne⸗ reibesitzer, welche ihren Kartoffelbau darauf eingerichtet, mannigfach Viehstand danach be⸗ rechnet haben, müßten bei einem Verbote jener Art nicht vor⸗ empfindliche Verluste genden an Gelegenheit fehlen würde, abzusetzen, um jene Verluste zu übertragen. erscheint überdies in vielen Gegenden zweifelhaft, insofern die Kar⸗ toffel ein Verfahren auf größere Entfernungen nicht zuläßt, auch viele Gutsbesitzer beim Verbot des Brennens die Kartoffeln zum Versüttern für das Vieh würden bestimmen müssen. aber darin zu liegen, daß dergleichen Maßregeln überhaupt die freie Bewegung des landwirthschaftlichen Gewerbes und die Entwickelung des Landbaues, mithin die wachsende Erzeugung der Ernährungs⸗ mittel, theils direkt, theils durch die Besorgnisse weiterer oder sich er⸗ neuernder ähnlicher Beschränkungen, indirekt hemmen.
Bei dem Vorwurf, welcher dem Branntweinbrennen aus Kar⸗ toffeln neuerlich ganz einseitig gemacht wird, scheint jedenfalls über⸗ wie gerade dieses landwirthschaftliche Gewerbe zur Steigerung der Erträge des Landbaues und der Erhöhung der Menge der Ernährungsmittel vorzüglich beigetragen hat, wie es der Brannt⸗ Fabrication aus Kartoffeln zu verdanken ist, daß jetzt so viel mehr als sonst an dieser Frucht gebaut wird und hierdurch neue Mit⸗ tel gegen einen möglichen Mangel erzielt sind, daß selbst in den zum Brennen bestimmten Kartoffeln eine Reserve gegeben ist, welche bei einer gewissen Höhe der Preise auch noch zum Theil auf den Markt gelangt und in die Consumtion übergeht. in beträchtlichem Maße der Fall ist, wird überall erweislich zu machen sein, wo die Kartoffelpreise eine ungewöhnliche Höhe erreicht haben.
Statt die Kartoffelbrennerei anzuklagen, scheint derselben viel⸗ mehr eine wesentliche Mitwirkung beigemessen werden zu dürfen, die Ernährung der Bevölkerung mehr zu sichern. gänzlich übersehen zu werden, daß der Antheil an Kartoffeln, welcher in die Brennereien gelangt, ein verhältnißmäßig geringer ist, gegen⸗ über jener nach und nach geweckten Mehrerzeugung. 8
Im Juteresse der dauernden Fürsorge für die Erzielung hin⸗ reichender Nahrungsmittel bei künftigen mangelhaften Aerndten kann daher eine die Brennereien beschränkende Maßregel nicht gewünscht
setze und seine politische Freiheit bewunderte.
— 1 Mit dem von der Kö⸗ 1 . gin unterzeichneten Dekrete verfügte der Marine⸗Minister sich zu treiben könnte, einigermaßen nachgelassen zu haben, wie daraus em Infanten, der ihm aber, ohne ihn vorzulassen, die Thür weisen daß der Waffenaufkauf von Seiten der kleineren Grunseß. Erst als der Minister dem Kammerdiener des Prinzen anzeigte, ß er diesem das Contre⸗Admiral⸗Diplom überbrächte, erhielt er zutritt und überreichte es, indem er ein Knie beugte.
Die Minister stellen in ihrem Blatte den Satz auf, daß jede „Hall“ eine Versammlung in Betreff Kraitinwirkung des Titular⸗Königs auf die Staatsgeschäfte als eine Ver⸗ zung der Verfassung betrachtet werden müsse. ogressistische Clamor publico: „Wenn unsere Gegner uns über⸗ den wollen, daß der Titel des Gemahls dem Prinzen, welcher das hgebett Isabella's II. theilt, auf keine Weise das Recht verleihe, der nd Schnee den Land⸗ und I. Abkömmlingin Ferdinand's des Heiligen über alles dasjenige Rath u ertheilen, was ihr Ansehen und ihre Wohlfahrt betrifft, so bege⸗ dber Vernunft, der Schicklichkeit und selbst den 2 Natur widersprechende Abgeschmacktheit. ih die Verhältnisse der Repräsentativ⸗Regierung sein mögen, Nie⸗ nd kann dem Gemahl einer jugendlichen Königin die gesetzmäßige nwirkung auf das Gemüth seiner Gemahlin absprechen, welche aus m vertraulichen Umgange, den ehelichen Banden und der Identität eht. Deshalb legte man in und außerhalb es Gewicht auf die Vermählung unserer Königin. d , daß der durch die Wahl der Königin und die timme des Volks dem Throne zur Seite gestellte Gemahl Isabella's II. cgwendigerweise ihr natürlicher Rathgeber, ihre Stütze, ihr Führer aod bester Freund sein müsse. Eine sehr traurige, sehr untergeord⸗ te Rolle bestimmten ihm offenbar diejenigen, welche jetzt ihn selbst s geringsten Einflusses zu berauben suchen, während sie anderen dersonen, denen ein solcher unter keiner Bedingung zustehen kann, everderbliche Einmischung in die Staatsgeschäfte einräumen.“ Aus esen Worten läßt sich der Schluß ziehen, daß die progressistische gartei sich der festen Ueberzeugung, den Gemahl der Königin für re Grundsätze und Interessen gewonnen zu haben, hingiebt. Denn, enn der König etwa entgegengesetzten Ansichten huldigte, so würde von dem progressistischen Blatt aufgestellte Satz offenbar eine ssen Partei höchst unerfreuliche Anwendung finden können.
Der französische Botschafter hat, dem Vernehmen nach, von sei⸗ Hofe die Ermächtigung erhalten, bald es ihm beliebe. Ma
haben sich He — französischen Konsuls auf Mauritius, wie sie dies nennen, und der Pforte eröffnete. Folgendes ist das Ergebniß unserer Untersuchungen über diesen Ge⸗ ‚„ und wir haben allen Grund, dasselbe für richtig zu halten. sche Admiral Dacres auf Mau⸗ lche die offiziellen Verhältnisse der verschiedenen Mächte
einem Admiral den Besuch abzustatten er dortige fran⸗ dem englischen Admiral keinen Einige Tage später gaben die Offiziere der englischen Marine einen Ball an Bord eines auf der dortigen Station liegenden Schiffes und sendeten dem französischen Konsul eine Einladung zu, in der Absicht, daß er anf deren Emp eine andere Weise gegen den Admi tigkeit wieder gut bis dahin der N
sitzer und Pächter in den südlichen Grafschaften nicht mehr mü großem Eifer betrie
Am 16ten wur „National⸗Association Man nahm mehrere, gende Resolutionen an, und Dr.
nische Frage in ihrer ganzen
ben wird. de unter dem Vorsitze des Dr. Bowring in
Vor einigen Monaten kam der engli Die Bestimmungen, we
zwischen den Agenten daß ein Konsul
Trotz dieser bestimmten Verpflichtung stattete d
zösische Konsul, Herr. Barbet de Jouy,
die Einverleibung Krakau's miß Bowring verpflichtete sich, die Integrität vor das Parlamen
Dagegen sagt der
Lieferungs⸗Kontrakte geschlossen,
es vielen Ge⸗ die Kartoffeln Der gewünschte Erfolg
herzusehende
Besuch ab.
Die Hindernisse, welche Eis un Communicationen bereitet haben, Gegenven von England und in S Newcwastle z. B. war am vorigen Stadt zu passiren und jeder Verkeh lang abgeschnitten.
Mit dem Schiffe „Runnymede“, welches Pernambuco abgegangen ist, zum 21. Oktober eingegangen, derem politischen Interesse melden. Grande zur Herstellung der Ruhe verwendete Truppen⸗ soll auf 18,000 Mann gebracht werden.
HSElsiamn. In einer der letzten Sitzungen da . erklärte Herr de Theux auf eine an n g. ach den Weihnachtsferien den Gesch Erwun über Vermehrung der Kammer⸗Mitglieder einbringen wer
Die von mehreren hiesigen Bl zu dem Inaugurationsfeste des Offiziertisches des Eli auch französische Offizier-Corps eing aber von ihnen abgelehnt worden sei,
Ein Blatt will wissen, letzten Aufenthalte in Brüssel mit dem eingekommen sei, da
sind besonders in den nöt chottland sehr groß Sonnabend fast keine Serh r mit der Umgegend mehren
sie einoe unstuuige. K
esetzen der Natur
fang durch ein Schreiben oder auf ral Dacres seinen Mangel an Ar⸗ indem dieser Mangel an Artigkeit achlässigkeit oder der Vergeßlichkeit zugeschrieben
Vierundzwanzig Stunden — hatte jedoch der französische Konsul weder ‚noch eine schriftliche Zeile erlassen. Es er⸗ sche Offiziere in seiner Wohnung und zeigten daß ihm die Einladungskarte iß zugesendet worden sei, und baten ihn, ihnen was der Konsul auch that. schrieb Herr Barbet de Jouy dem bis dahin in gar keiner Verbindung feindseligen und beleidigenden Brief, daß der atte, entweder sich mit dem französi⸗ r den Fall seiner Regierung Admiral Dacres
Welcher Art
machen möchte, Das Bedenklichste scheint
am 30. Oktobe sind Nachrichten aus Rio Janein die indeß keine Thatsachen von h. Die von der Regierung in
x Paris,
pfange der Einladung seinen Besuch abgestattet schienen daher zwei engli ihm im Namen ihrer durch ein Mißverständn dieselbe wieder zurückzugeben, Verfahren dieser beiden Offiziere Abmiral Dacres, mit welchem er gestanden hatte, einen so Admiral nur zwei Wegeeinzuschlagenh schen Konsul auf Leben und Tod zu schlagen ode Es muß dabei noch bemerkt werden, daß cht gegeben, die Einladungs⸗Karten dazu nicht um⸗ also die Einladung auch nicht zurückgenommen hatte. daß diese beiden Männer, von denen der eine dem an⸗ eschrieben hatte, und namentlich unter solchen selben Orte ihren Aufenthalt behalten und hr mit einander haben konnten. legte daher diesen Fall der französischen Re⸗ konnte nicht zögern, ihren Konsul an einen an⸗ Das sind die Thatsachen in ihrer ganzen Ein⸗ e ist es gar nicht nöthig, daß das Ministe⸗ ein desfallsiges Verfahren zu entschuldigen. wenn die französischen Agenten Recht ha⸗ werden müssen; aber eine Verwal⸗ wenn ein Ministerium genöthigt swerthen Handlungen seiner Ver⸗ alb immer und überall zu genehmigen.“ Dezember berichtet, daß, Bu Masa sich bei inem anderen Fa⸗ Das Gefolge die⸗ zwar nur sehr unbedeükend sein, doch hätten 's in ihrer Mitte wieder Aus den westlichen
„ Interessen hervor zpaniens ein so sdermann begri
2 Kameraden an, Die Mexi⸗
Nach dem
sehen zu sein,
Brüssel, 22. Dez.
präsentanten⸗Kammer richtete Frage, daß er n
ättern mitgetheilte N
vorzulegen. jenen Ball gar ni her geschickt und Es war offenbar, deren einen solchen Brief g Umständen, nicht an dem noch viel weniger irge Die englische Regierung gierung vor, und diese deren Ort zu versetzen. fachheit. Unglücklicherweis rium sie vergrößere, um s Wir sind der Ansicht, daß, ben, sie gegen Jeden unterstützt tung würde ganz unmöglich sein, wäre, selbst die offenbar bed treter in Frankreich oder außerh Der Moniteur algerien vom 10. Nachrichten aus Aumale zufolge, der Häuptling den Uled⸗Nails eingefunden und sich daselbst mit e natiker, Namens Muley⸗Brahim, verbündet hatte. ser beiden Häuptlinge soll die Uled⸗Nails seit dem Erscheinen Bu Masa Haltung angenommen. chricht von Belang nach Algier gelangt. ält wieder Königliche Verordnungen, welche des Innern Kredite von 1,200,000 Fr. zu weiteren der durch die Theuerung Bedrängten nach von 4 Millionen, eröffnen, die an beitenden Klassen bei nützlichen
eladen worden, wird jetzt widerrrufen. von Rothschild bei sin
Daß Letzteres jetzt schon
daß Herr
Finanz⸗Minister dahin de llets zu nehmen sich antii es sollen füͤu
ß er alle Schatzbi
nd einen Verke verstattet worden;
18-- 1. 1-ö anzutreten, 8 an will aus verschiedenen Umständen schlie⸗ en, daß Graf Bresson dieses Land, dessen Klima sene Gefascgie nig zusagt, auf immer zu verlassen beabsichtige.
Der Redacteur des Heraldo, Herr Sartorius, hat das Groß⸗ euz Isabella's der Katholischen erhalten, mit welchem Ferdinand VII. boche Fn Staatsdiener nach funfzigjähriger Laufbahn zu be⸗ Daß spanische Truppen von Galicien ürren, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. kesandte würde für diesen Fall seine — Pnister⸗Präsident lischer Soldat die
Auch scheint hierbei
Millionen Fr. sein.
o“ Se. Majestät der König ha . Moltke, zum auß ollmächtigten Minister am Koh ster⸗Residenten bei den Hanset⸗g lichen Gesandten u⸗h
Kopenhagen, 21. Dez. Gesandten in Stockholm, Grafen L
bisherigen bane ecen Gesandten und bev Die zahl⸗ französischen Hofe und den Mini Kammerherrn von Bille, zum außerordent vollmächtigten Minister bei dem Könige von Schweden und N
Schlupfwinkel
aus in Portugal eingerückt j Der hiesige englische en ne Pässe verlangt haben, Isturiz ihm schriftlich zugesagt hat, daß kein spa⸗ portugiesische Gränze überschreiten würde. 9. progressistisches Blatt in vollem Ernst, genten nach S enerals das Antas rch 50,000 vergif
2 Vorhaben zur rechten Zeit
obrtugal.
London, 19. Dez. (B in E mmene Dampfscht z. (B. H.) Das in Sout
Es scheint an der Zeit, daß einige meiner Gewerbsgenossen, die, wie ich, keine Art der Fabrication aus Kartoffeln betreiben und also auf keine Weise persönlich betheiligt sind, sich öffentlich über diesen Gegenstand vernehmen lassen, damit auch im Publikum die Rückwir⸗ kung jedes Hemmnisses in der freien Verwendung der Bodenerzeug⸗ nisse im wahren Lichte erkaunt werden möge.
Pietzpuhl, den 18. Dezember 1846.
Karl von W
nicht ungehört verklingen wird.
S chweiz.
Ueber die Zuschrift der Volke⸗ Aufhebung des Freischag
rung ausgeführt wird, vom 8. November,
die Cabralisten Santarem geschickt, um die Pulvervorräthe des in die Luft zu sprengen und seine Soldaten zu tödten. Das Antas hätte jedoch die⸗
un Bern. Section von Aarwangen, betreffend setzes, ist der Große Rath in der Sitzung vom 18ten stimmig zur Tagesordnung geschritten. des Regierungs⸗Rathes. des Regierungs⸗R
er habe selbst um Jagd auf die nordamerikanischen Schiffe zu machen, so wie einen Naturalisations⸗Brief für den Unternehmer, in g Beide seien unterzeichnet, ersterer von Don Ma⸗ riano de Salas und dem General J. N. Almonte, der andere von Salas und Rejon; beigefügt ist das Reglement für das Jagdmachen auf die Schiffe der Vereinigten Staaten während des gegenwärtigen Krieges; beide Dokumente sind schon vom 24. September 1846 datirt. Der Raum für den Namen ꝛc. des Unternehmers ist frei gelassen, um Gelegenheit A des vorerwähnten Reglements lautet wörtlich, wie folgt: amten und alle Personen, welche Ermächtigung haben, Kaper⸗ und Naturalisationsbriefe auszugeben, werden unverzüglich der Regierung Anzeige erstatten von jenen, welche sie ausgeben werden, mit Anfüh⸗ rung der Ausrüster, ihrer Bürgschaften, der ausgerüsteten Schiffe, ihrer Capitaine, Stärke, ihrer Ausrüstung und ihrer Bemannung.“ Dies ist unleugbar die ernstlichste, und fast kann man sagen, die ein⸗ zige wirkliche Gefahr für die Amerikaner, deren Handel durch einen Korsarenkrieg schwer benachtheiligt werden würde. Mexikanern ergriffene Maßregel ist daher die feindseligste, die sie hät⸗ ten nehmen können, und der schlagendste Beweis, den sie von ihrer Entschlossenheit zur Fortsetzung des
So lautete au tete Brodte
Kredit⸗Begen
fast feindselige Distrikten war keine Na Der Moniteur enth
Aus einem nachträglichen athes, das vom Großen R fährt man nun, daß der bekannte Markt⸗Krawa ordentliche Kosten verursacht hat.
Wenn auch vielseitige Berichte die tröstliche Aus ereits in manchen Gegenden gesunfen, Kantons ford Eine Gemeinde des Amte Kommission ernannt hen und sowohl den Umfang
Händen gehabt.
Eisenbahnen.
(Weim. Ztg.) Die Einweihung der Thüringischen Eisenbahn- strecke von Weißenfels bis Weimar (vergl. Nr. 351 der Allg. Pr. Ztg.) hat am 19. Dezember auf feierliche Weise stattgefunden. Früh 8 Uhr waren mehrere Oberbeamte der Königlichen preußischen Re gierung zu Merseburg, so wie die in Halle wohnhaften Mitglieder des Verwaltungs⸗Rathes der Eisenbahn, mit dem ersten Zuge in Weißenfels eingetroffen, wo die Eisenbahn⸗Direction sich versammelt hatte und auch Mitglieder der landräthlichen und städtischen Behörde d½ Uhr in Bewegung, nahm in Naumburg noch mehrere eingeladene Civil⸗ und Militairpersonen auf und gelangte, ungeachtet ein heftiger ber sehr hinderlich war, um 10 ½ Uhr nach Apolda, wo der Bahnhof mit einer Ehrenpforte, mit Flaggen und Kränzen geschmückt war. Der Sturmwind gestaltete sich hier zu einem förmlichen Orkan; den⸗ den kolossalen Damm und Viadukt
II 43,000 Fr. 19
dem Minister direkten Unterstützungen verschiedenen Seiten hin, so wie Gemeinden zur Beschäftigung der ar öffentlichen Anlagen verliehen werden
Der aus der Gefangenschaft bei Courby de Cognord ist am 16. De fährten zu Marseille angekommen. se Emirs Hülfsquellen ganz und gar erschöpft; die ihm noch folgen, scheinen durchaus demora
Großbritanien und Irland.
ez. Der König und die Königin der Belgier Woche nach Windsor fommen und dort der Königin verweilen. der Insel Wight dort einge⸗
1 ampton ange⸗ ff „Queen“ bringt Nachrichten 1 vigabee⸗ ezember und aus Porto vom 11. Dezember, eges geeignet sind, die hier und da gehegten Erwar⸗ baldigen entscheidenden Sieges der Königlichen Partei Sie melden vielmehr einen nicht unwichtigen Vortheil enten davongetragen haben, und mit welchem es sich, s lissaboner Korrespondenten des . halten soll: „Das Haupt⸗Co ntarem, während die Truppen der Königin in Cartano 8 1e. v. Gegner beob⸗ neist aus unregelmäßigen Trup⸗ er den Befehlen des Grafets von hin Wzunr t gewesen, hatte sich aber vor einem 600 Mann schall Saldanha detaschirten Truppen⸗Corps, a, zurückziehen müssen und endlich, nachdem as und Alcobaga geräumt hatte, in Leiria
daß die Getraidepreise b so ist dennoch die Noth in mehreren Theilen des rend im Zunehmen begriffen. daher kürzlich eine engere von Haus zu Haus zu ge denen Nahrungsmittel, als die Zahl der Unterstützungs zu ermitteln. Das Ergebniß war, daß auf eine 2747 Seelen, 501 Personen — 257 Bürger und hinreichende Subsistenzmittel sind, und daß e, denen es aber an Verdienst ge inder, gänzlich der öffentlichen Die Gemeinde beschloß nun, daß diese le ie Ortschaft eing genen Haushalte bensmitteln unterstütz
lche keinesw 5 ausgefüllt
Abd el Kader ausgelöste Oberst zember mit seinen Unglücksge⸗ Nach seiner Aussage sind des die wenigen Araber, lisirt und entmuthigt.
Morning Herald, rps der Insurgenten steht
eermaßen ver wie vor in Sa ntonniren und v
sich einfanden. Der Zug setzte sich um
244 Einsassen —n
on dort aus die Bewe
Insurgenten⸗Abtheilung, stwind mit Schneegestö⸗
theils arbeitsfähig Bettel erzogene K heimfallen. Bedürftiger auf die 16 Höfe, in welch vertheilen sei, die übrigen aber i Umständen, mit Geld oder mit Le
n bestehend
orres⸗Vedras postir arken, von dem Mar er dem Obersten La ch einander Cald
London, 19. D werden in der nächsten Weihnachtszeit über zum Besuche bei Königin ist gestern Nachmittag von
Die jetzt von den
noch wurde die Fahrt über fortgesetzt,
aufs Aeußerste geben
Krieges b
Ehrenpforte, Vund Gewinden verzier⸗
Die Gazette meldet, daß der
Oberst Davie, Herr F. Courrie,