1847 / 175 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

eingegangen werden soll, so werde ich das Anmelden zum Wort noti⸗ und gab, um stufenweis fortzuschreiten, die provinzial⸗ständische Ge⸗ Weise weiter dorauf einzuwirken. suchen, irgend c8 2ss Mitglied 8— ““ 1271 1 .

caga 8 hat der Fürst zu Lynar das Wert. sebgehang 01 g dies ß Monarchen abberief von der er 8 desenigen Neiznde hänenandenssoicher se 8 b6 sen. e⸗ * E rst e B e il a e 1 r All me i nen P 1 itun S 26ten

1 Als die Vorsehung diesen großen Monarchen 8 ef vor gla ,daß der Mom . er 1 ß sch 3 8a ne d 26 ;e i. Fürst zu Lynar: Wie es im Privatleben Augenblicke giebt, worin habenen, treu bewachten Stelle seines Berufes, als er kenntniß nothwendig ist, und ich bekenne daher, daß ich zur Minori⸗ 9 zu ge eußi en e 9. 3 onnabend den Juni sich gleichsam der ganze Inhalt desselben zusammendrängt, so er⸗ die irdische Krone mit der himmlischen vertau ———— ——— * ——

chte, überließ er es sei⸗ tät der Abtheilung gehört, und daß die im LEETA11.“1“ = . —-— N1 8 . sammeereern Bedeutung, nem weisen Nachfolger, sein großes Werk zu beenden. Unser jetziger niedergelegten Minoritätsgründe mich bewogen haben, der Bitte nicht hinhr ten at. 2 3. 1 8 r t se ernh punden Uaneanche L“ viede. veersn Sn Nömiglichen .29- eea mit seinem Adlerblick, daß die beizustimmen. Aus diesen Gründen glaube ich jedoch einen besonders sesdichae⸗ nnbnilcr ceb chehhenne ahe ieag in Hinsicht ihrer der einer Versammlung, die gewählt wird, sich in einem gewissen Ein⸗] lung und Fortbildung, die von Sr. Majestät in Aussicht gestellt ist, tige für diese hohe Kurie. Zeit hierzu reif sei, und vollendete die von ihm immer gepflegte stän⸗ hervorheben zu dürfen, den Rechtsgrund. Ser Rechtsgrund ist zwar rath zu allen allgemeinen Geseß 8 8 129 ihnen durch den Bei⸗ klange mit einem engeren 92 weiteren Kreise von Personen zu erhalten, führt, und was ich hier sage, gilt von allen den Bitten, die ihren ze In tiefem Ernste benrete ich die Höbe desselben, eine Höhe, von dische Bildung durch die geniale centralisirende Gesetzgebung †in der Bitte unserer Abtheilung nicht ausgesprochen, aber er hängt lich und ausdrüchlich gerweähene ben, Pen- 91 wenn auch nicht förm⸗ die sie als Vertreter in diese Versammlung gesendet haben. Jedes Mitglied Grundgedanken nach in der vorliegenden Petition auszusprechen sind der higaballe anderen Lebens⸗Beziehungen meinem Auge entschwinden, und, vom 3. Februar d. J., 8 sich an eine andere Bitte an, welche auf dem Fundamente des Rechts schränkte Befugniß, 1eöe Petit 8 und faktisch nicht be- jeder Kurie hat ferner die Rüchksicht zu nehmen, welche die Ehrfurcht, die Es ist nach meiner Meinung von⸗ hoher Wichtigkeit für die Krone so gestellt auf dem erhabenen Standpunkte der politischen Bedeutung So steht nun die deutsche Eiche unserer, Verfassung vor uns, grundes steht, und ich kann es nicht über mein Herz bringen, mich gern dahin geben 2 Ich gegeben war, Unterthanentreue gegen Se. Majestät den König gebietet. Indem daß sie bei dem Geschäfte „der Fesegötteng dieser Institution, wenn und des Pflichtgefühls greife ich in meine Brust und gebe aus der ihre Wurzeln tief im Lande verbreitend und ihren Gipfel erhebend] einem derartigen Antrage anzuschließen, welcher sich an diesen soge einigten Lardtagee Pentlich 8 g 8r d eee des Ver⸗ aber jene Rücksicht auf die bei den Mitgliedern unserer ich so sagen soll, klare, bündige Erklärungen des Landtags vor sich tiefsten Tiefe des Gewissens mein Votum ab. Ich gebe es dahin ab, bis in dieses Königliche Schloß, wo er ausläuft in die Spitzen der nannten Rechtsboden auch nur anlehnt, wenn dieser auch nicht mehr periodischen 15 Pröstaastas 8 66 894 visehe en Kurie nicht obwaltet, ist ihre Ste venlg L eigenthümliche, dadurch, liegen habe, wodurch sie in der weitere nene Diskus⸗ daß ich mit ller Ueberzeugung dem Antrage der Majorität un beiden Kurien. sichtbar ist. Es hat ein geehrter Redner aus Schlesien den 18. Juni ziehung (denn in anderer soll 86 81 tage n dieser Be⸗ daß sie nur jene letztere Rücksicht zu nehmen hat, jene Rücksicht der sionen über diesen Gegenstand einfa 2 dasjenige zu wählen, dasjenige das ig. mit voller Ueberzeug 3 b Dieser Schöpfung, so großartig sie ist, fehlt aber noch eine Be genannt. Es ist dies stets einer der verhängnißvollsten Tage für Preuße zutritt des Vereinigten L ollen sie ja fortbestehen) ersetzt. Der Hin⸗ Ehrfurcht gegen Se. Majestät und der Unterthanentreue, daß sie zu thun, dasjenige zu entscheiden, was sie für heilsam hält, um fort⸗ serss Selans EEöö Votum zu motiviren. dingung, um sie zu rinem vollendeten, selbstbewußten Organismus zu gewesen, aber er ist nicht blos ein Tag des Glanzes gewesen, sonder kung hierauf .“ Landtages kann aber selbstredend von Einwir⸗ übrigens Niemanden Rechenschaft schuldig ist, als dem eigenen zubilden. Ich halte die Sicherheit der ständischen Institutionen, die ga ste nae hiopunk erbe ich nicht eingehen, ich wünsche nicht, erheben: die Bedingung ihrer Fortdauer! 3 auch der Tag, an welchem Preußen zum erstenmale geschlage Nach vvss ““ ZZII11I fiße gegchertr üst Gewissen, daß ihre Mitglieder aus 8 Rechte hier sind, daß sie Feststellung derselben, so daß nicht fortwährend daran gerüttelt und jeser erlauchten Kurie geschehen möge. Alle die ein⸗ Hier muß ich mir erlauben, auf das Wesen des Organismus wurde, zum erstenmale eine Niederlage erlitt, es ist auch der Ta von Umständen abhängi S. 6 st sie aber von Ereignissen, auch nicht zunächst als Vertreter einer örperschaft, sondern nur als wiederum umgeworfen und wiederum verändert werde, für ein Ziel, JE“ d bereits in der hohen Drei⸗Stände⸗Kurie mit zurückzugehen. der Schlacht bei Kollin. Zwar ist es eine Niederlage gewesen, aus können. Es ist zwar 2 eren Eintritt wir nicht einmal wünschen Vertreter des Landes, als eines Ganzen, hier stehen. Wir haben also das je eher, je lieber erreicht werden muß. Se. Majestät haben schlagenden Fragen. 3 ISe 85 welcher derselben so eigen⸗ Feder Organismus ist ein Inbegriff von Werkzeugen die sich ge⸗ der Preußen später um so glänzender hervorging, und deshalb bin ich die Zusammenberufun nicht Bn28egone daß auch in anderen Fällen vorzugsweise die Pflicht, hier das, was das Land wünscht, in der eine Fortbildung in Aussicht gestellt, haben von ferneren Rechten ge⸗ venasanngesn E“ Scharfsinn hat man von der verehrten genseitig Zweck und Mittel sind und der in seiner Cotalität von einer weit entfernt, ein ungünstiges Prognostikon aus dem heutigen Tage Eine ex; esjce ogee E1 verheißen 8 nicht. Weise auszusprechen, wie jeder Einzelne von uns es aufgefaßt hat, sprochen, die dem Landtage im verfassungsmäßigen Wege gegeben Mnisterbang darauf geantwortet; ich vermöchte nicht, diesen dialekti⸗ Lebens⸗Idee durchdrungen wird, mit dem Streben nach Erhaltung für unser Vaterland stellen zu wollen. Es ist noch ein anderer Tag, abhängig ist, die wir nicht einmal L113 vet 9 selten za aen, keine Rüc⸗ werden lwunten⸗ und es ist also nach vBitt ben schen Deductionen zu folgen, und würde solches Bestreben in diesem und Fortbildung. Die unermüdliche Thätigkeit der Natur scheint der Schlachttag bei Fehrbellin, wo Brandenburg vor zweihundert nicht 4 11 er auf andere Versammlungen noch auf Kommittenten zu neh- teresse der Krone, wenn die Stände ihre Bitten in dieser Beziehung

Wenn also diese jetzt bestehe eriodische Ei 1 I ingi 3 EEEEEö 1 - 1b 87 Fegeee ö 8. I“ Füs n der W schi v. „Se F 1 3 1 stehende periodische Einbe- men, sonder 1 2 rem unabhä en, ehrli Gewisse in einer offe eutliche sti Erklär 3 n, wo Augenblicke auch für überflüssig halten. Die Akten scheinen schluß⸗nur darauf gerichtet, Organisationen hervorzubringen, immer edlere— Jahren zum erstenmale in der Weltgeschichte seine hohe Stellung er rufung einer ständischen Versammlung, der b- Landtage sondern nur und allein unsere abhängigen, ehrlichen Gewissen in einer offenen, deutlichen, bestimmten Erklärung aussprechen, ¹ 29 2 8ͤ*/

reif, und ich glaube, daß wir sie für geschlossen erachten müssen. Mö⸗ und edlere, und an der Spitze dieser Pyramide steht der. Mensch, oberte und wie ein Blitz glänzend hervortrat. Es seig⸗ ö die das Recht des vollständigen Beiraths in allen Gesetzen hatten 8 v daß g 88 19 8 1u ei SSs. 9 vigs 8 8 d-⸗ st * gen sie nun abgehen an den erhabenen Richterstuhl, vor den sie ge⸗ das Ebenbild Gottes, mit dem göttlichen Funken des Selbstbewußt⸗ sal zu sein, daß seaue. eg Fheha en verst 8 die eine materiell nicht beschränkte Petitions⸗Befugniß üibten 6ee See 88 Najestit e Keönig nicht eingewurzelte Ehrfurcht S relcaüf Erört mhh dhs bech e dene, ag” . hören, ich meinerseits sehe dem Richterspruche mit Vertranen und seins. In demselben liegt aber einmal das Gottbewußtsein, als tiefen Niederlagen erfolgen. Der veißigjährige Krrg, Zeorfen, g. dieses, sage ich, ersetzt werden soll, so kann sie meiner Meinung nach nur Es fragt sich also verletzt denn eine Bitte wie die Abtheilun tsr 8n SIS geehrtes Mit⸗ hoffnungsvoll entgegen, denn meine Herren! dieser höchste Quelle der Religion, und ferner der Anspruch und die Hoffnung auf niedergetreten, die Schlacht bei Kollin hatte dn vinerdc 118 erst durch die periodische Wiederkehr einer Versammlung ersetzt werden, die, wie sie vorschlägt, diese Ehrfurcht? Ich brauche wohl nicht erst Rein 88 led vgenüb slgesbor etwas b 178. was es Richter ist das große Herz des besten Königs; Fortdauer, als der mächtigste Antrieb zur ittlichkeit. Was wälsche Fremdherrschaft hatte uns Jahre lang veneo zerfa⸗ di vicr der Vereinigte Landtag, alle jene Befugnisse in sich begreift und insofern sagen. Ich frage Jeden von den Herren, die anwesend sind, wo darin den 8 It 89 1d h nich der Grund wäre, auf Ich werde mir dagegen erlauben, die Bitte um Periodizität der würde, wenigstens für die Massen, aus der Sittlichkeit werden, wenn dann erfolgte der ö 8 mag auch besch age, 5 vach einen vollständigen Ersatz bietet. Das ist der Gesichtspunkt, weswegen ganz etwas Unehrerbietiges liegt? Ich frage ob . sagen kann 9 WE“ 8 F2 . S8 Majestät Selbst gerade allgemeinen Stände⸗Versammlung aus Gründen einer inneren Noth⸗ der Mensch nicht die Ueberzeugung hätte, daß er das, was er sich vielleicht dem, was ich für Recht halte, beschieden ist, 88 Fönig im Sinne, den Se. Majestät selbst in dem Patent niedergelegt ha- wenn wir Se. Majestä Zine Bbentasl Uiiten, das Pri ö“ ewegen hätten, so hat Se. 2. ecsrhh.“ n .“ 889 8 88. 111““ dasn.” ““ E S 9 ö“ hen; 2 11“ 888 2 geleg Se. stät unterthänigst bitten, das Prinzip, welches den Acker des Rechts als den der Könige bezeichnet, und ich glaube, wendigkeit und der Nützlichkeit zu unterstützen. Es sei mir aber ge⸗ in diesem Bereiche mühsam erkämpft hat, als ein unverletzbares Eigen⸗ der Sleg folgen. Und so vertrane sch serset 6 ng ben, indem Sie dieses an die ältere Gesetzgebung anknüpfen, die Ab⸗ Sie ausgesproche ür die Provinzial⸗L 11“ on üuf, bei der ganzen vorliegen⸗ stattet, meinen Betrachtungen eine kurze historische Einleitung voran⸗ 8 58 sich 5 die * Werite 1 89 vhcie S th. 88 nch ““ dhen den Wunsch in diese 111.““ voggabfe Cie ansgespeoche Baben, s hncp ang u bicfg renfangürviche 18 saescht noch . a0da He,e hah, .“ zuschicken. aber soll unser centralständischer Körper ebenfalls die Spitze eines Herrn, der er uns Allen ist, ir schüß 4 man weiter gehen, ob man sagen will, es seien dem Lande Ver⸗ örp 8 IIII11“ II er 1 Sie kennen, meine Herren, die kleinen Anfänge unserer gro⸗ großen Organismus sein; er ist gebildet aus den bedeutdnesten In⸗ und unser Aller theures Vaterland wird zu cünf gehen las⸗ heißungen gegeben, die sich Ansicht bie en nicht vollstäͤn⸗ Ceaes Swhn. 1 EETET1“ ansh anencheng süenbe⸗ ßen Monarchie. Die Regenten dieses Landes waren anfänglich nur telligenzen des Landes, er ist von einem edlen Selbstbewußtsein durch⸗ sen, vielmehr dereinst LL 5 8 dee. dig in dem Patente erfüllt finden, worüber, bei dem uns bekannten v bom selbsteigensten Bilen neche 8 2 Jahr 8 f 9 9. 628 g 8 Pbase in dem Besitze vereinzelter Provinzen, in denen stündische Verfassun-⸗ drungen, und somit darf ihm die Gewißheit saner Fortdauer nicht II Sch affgotsche eus. he. Pro nostita 3e 21 b die scon ersten Entwurfe dee Adresse, vielfach debattirt wurde, oder ob man ob Jemand sagen kann, daß es etwas Unehrerbietiges ist, wenn wit nämlich diejenigen Wünsche lant werden zu lassen die auf die Voll⸗ gen bestanden, welche den verschiedenen ständischen Corporationen aus⸗ mangeln, wenn er sich fühlen soll als eine geistig vollendete Orga⸗ heutigen Tage nur günstig. wohl sechen 1 shen diese Ansicht nicht gelten lassen und lediglich sagen will, daß die pe⸗ darum datset ne de.bh vegissegäh 1“ 6 1““ the gutt Ns [ 688 g gedehnte Rechte verbürgten. Nirgends war Einheit und Kraft, kleine nisation. . 18 aungeführten kann I i 8 Eeeee 1 8 8 A Fehden und innere Zerwürfnisse beschäftigten und lähmten die That⸗ Meine Herren! Wir haben hier zwar eine ehrenvolle Stellung, sem Tage das Gebnrtsfis Fragen deren Beantwortung, wie sehr richtig bemerkt worden ist, kraft der Regenten. 8 W14A4“ Erscheinung am politischen Hetthonte, aber pe sen egss Pritze egt 8 Auch ich 1A“ C Eigenthum jedes Einzelnen ist. Es kann nicht darauf ankommen, daß diese Versammlung träte und man legte ihm die Frage vor: ist, habe, über die sie den Beirath der Stände vernimmt. Denn, Aber die Vorsehung hatte Preußen ersehen zu einer welthistori⸗ leider bis jetzt nur noch eine kometenartige, deren regelmäßige Vaterlandes si 8 arf⸗ e1 nt 8 Vasall T 1s P 8 8 man, indem man sich zu einer Bitte vereinigt, sich auch in allen dies wohl eine ehrerbietige Bitte? Wenn Jemand käme und sähe, täusche ich mich nicht, wenn es Auch das Patent nicht klar ausspricht, schen Bestimmung. Es sollte inmitten der europäischen Staats⸗ Wiederkehr nicht zu berechnen ist. 1 1u b dergeburt als Rüntese ent7ghen b ase 1 8ch Pses. 5 Punkten über deren Gründe vereinige. Am wenigsten ist dies vor⸗ daß darüber noch eine große Spaltung zwischen Mitgliedern der so wird doch keine wesentliche Aenderung seitens der Krone in der Systeme auch eine edle Mitte halten zwischen widersprechenden poli⸗ 1 Wie soll die Freudigkeit in unserem Wirken, die Freudigkeit bei getreten aus b.“ 1 hen dem v lte! 82 hehe 8 liegenden Falls für unsere Kurie nöthig, denn es ist nicht erforderlich, Versammlung besteht, wie wir heute vernommen haben, daß Einige ständischen Gesetzgebung vorgenommen werden, ohne den Beirath der tischen, geistigen und sozialen Richtungen; es sollte Führer werden einer persönliicher Aufopferung, das Bewußtsein unserer dauernden Nütz⸗ geschäften, das Volt 1. 8. 2 89 e 1, stes veamleit 8 daß dieselbe Gründe in dieser Beziehung anführe. Hier komme ich eine Art nchrefbietzgkeit in dieser Bitte sehen: 17 kan; he.lth Ech e bnagegen⸗ 1 c. eigenthümlichen Richtung: der einer krsftvollen, aber friedlichen lichkeit in uns lebendig werden, wenn wir fürchten müssen, unsere eine große Nasgge zu lösen, die 2 ulga Magzestit der Fon .““ auf das „was von einer Seite schon hervorgehoben worden ist, ob wäre ihm unbegret h 8 8 Sae 1 . 1 und vernunftgemäßen Fortbildung. Deshalb schenkte sier diesem Lande Thätigkeit durch den todtenartigen Schlaf einiger Decennien unter⸗ ständischen Verfassung mitzuwirken. Se. Majestät der Konig reic nämlich die Kurie überhaupt Gründe anzuführen habe. Gesetzlich (Eine Stimme: Sehr gut, sehr richtig.) habe ich. Und nimmt man das an, so frage ich, ist es vortheilhafter 8 . 885 Fr F dem We der 1b 8. 8 7 1B. 2 Gründe, mit denen man das fär den Entwickelungsgang, für die rasche Beendigung des unsicheren das glorreiche Haus der Hohenzollern, aus dem ein jeder De-⸗ uns nicht fortgepflanzt werden kann, wenn wir unsere Erfahrungen Komme und folge 8 Uh Weeaet 1““ Bitte ausgeht, nach §. 26 des Reglements Gründe hierfür anzufüh⸗ Unzeitgemäße solcher Petition behauptet hat, stichhaltig sind, und daß die Feanhent E1“ Aüt Vorschlägen und scendent ein Königreich aufwiegt. In dieser Dynastie lebte in fort⸗ nicht benutzen dürfen und nach vier Jahren aus diesen Räumen schei⸗ großen Ziele führt; 8 1 den Wenh g 8 G . ren hat; dies sind die ausdrücklichen Worte des Reglements. Die ob nicht viele Gründe dafür 1114“”“ 144““ dnah a daa h. erdender Tradition der unerschütterliche Wille, einen großen und wahr⸗ den müßten, mit dem Gedanken, daß auf dem folgenden Landtage stärker zu drücken, als 8. 1.“ den Arm des Köni andere Kurie aber, an welche diese Bitte zur Erklärung gelangt, hat Krone höchst wünschenswerth ist, daß die Petition ausgesprochen daß gegenwärtig bestimmte Anträge formulirt werden? Ich muß haft christlichen Staat zu bilden, der die höchsten Staatszwecke er⸗ vielleicht eine andere Ge neration unsere Plätze einnehmen dürfte? würde 3 was Wunder, wenn Ueh he 1 be.en ihrerseits das sind wiederum die Worte des Reglements . sich werde. Man hat dason gesßrecer es lbunte 111““ deceeeden fesecn egüer AA füllen sollte: „Rechtsbegründung und Wohlfahrt des Volks im In⸗ Ja, meine Herren, sollen wir einen vollendeten, selbstbewußten Orga⸗ lichen Herrn zu fassen, um. S en Siage nur über den Beschluß der anderen Kurie dahin zu erklären, ob sie gefunden werden; es liege namentlich nach den Erfahrungen, die wir den ich stets geltend gemacht habe, daß eine Petition über diese nern, Unabhängigkeit und politische Größe nach außen.“ nismus bilden, mit Allem ausgestattet zur segensvollen Erreichung auch meine schwachen Krßfte ihn. 88 68 n8 8 Föö“ ihrer Bitte beitritt oder nicht, oder ob sie ihr mit Modificationen auf diesem Landtage gemacht hätten, in dieser Bitte ein Kompelle. Punkte nicht nur nicht unehrerbietig, nicht nur nicht unzeitgemã 3, Die Riesen dieses Geschlechts wollten die mächtige Hand nicht seiner sittlichen Zwecke, soll die Thätigkeit des Landtages fortdauernd werde ich stets nach meiner . 18 ul 8 88 bF sen beitritt; über die Gründe hat sie nur eine Aeußerung abzugeben. Ich Aber gerade, wenn man auf die Erfahrungen EEEEöö1“ den n be enegiertise geseet vnte 2. Chah bet länger gebunden sehen durch kleinliche Fäden ständischer Beschrän eine organische Natur behalten und vor der vulka nischen ge⸗ handeln und stimme zunächst für die Periodizität der Wiedertehr dies glaube also, daß wir nach dem Gesetze in Beziehung auf die Gründe, die weist, möchte darin eine Unterstützung dafür liegen, daß wir diese Umständen sei. Die Annahme des Abtheilungs⸗Gutachtens also habe kung, und der große Kurfürst und sein erhabener Nachfolger zer⸗] schützt bleiben, so würde unser Allergnädigster Königlicher Herr die Landtags. 8 v“ in der Petition der Kurie der drei Stände für ihre Bitten angegeben sind, Bitte offen aussprechen. In ihr liegt das Kompelle gewiß nicht. ich aus diesem Gesichtspunkte gerade befürwortet, weil sie diesen prengten diese Fesseln, indem sie die ständischen Rechte unterdrückten,“Ä Gnade haben müssen, seinem kostbaren Verfassungsgeschenke noch das Graf von La ndsberg⸗ Geh menet Ein 8 1 vollkommen in der Lage sind, zu sagen: Wir beschrünken die uns vor⸗ Ist ferner die Erfahrung als eine solche hingestellt worden, die ert letzten Punkt so deutlich ins Auge aßt, „Se. Mazestül aerunkerthänigst ind sie thaten Recht daran; denn ständische Corporationen, welche, vollendende Geschenk der Periodicität hinzuzufügen. Die ehrfurchts⸗ glied aus Schlesien hat gegen mein Amendement eb geschriebene Aeußerung in dieser Beziehung darauf, daß wir ohne nach 4 Jahren eintreten könne, weil in der Allerhöchsten Bot⸗ zu bitten, die periodische Einberufung des Vereinigten Landtags in einer von i kleinlichem Egoismus befangen, sich nicht erheben können über den volle Bitte um dieselbe scheint daher aus dem Grunde einer inneren zunächst bemerklich gemacht, daß es eh uns sei. MM“ 7 näheres Eingehen in diese Gründe, da dort die Zustimmung zu der schaft dies als Motiv dafür angedeutet sei, daß in 4. Jahren Allerhöchstdemselben zu bestimmenden Frist Allergnädigst aussprechen beschränkten Horizont provinzieller Interessen, welche sich nicht aufzu-] Nothwendigkeit gerechtfertigt. 3 Eben das glaube ich sowohl in Sen wensgen 1“ ö“ zu stellenden Bitte aus verschiedenen Motiven erfolgt ist, vollkommen der Vereinigte Landtag wieder einberufen werden solle, so frage ich, zu wollen.“ Gerade dieser Punkt dient dazu, um diese wichtige schwingen vermögen auf die Höhe der Staats⸗Idee, welche sich für Aber auch die Nützlichkeit der Periodizität ist unverkennbar! Amendement eingeleitet habe, als auchem. sg aj sch vertrauen, daß Se. Majestät am besten diejenigen Gründe erwägen ob es denn noch eines Landtages bedürfen wird, um die Erfahrung Frage durch eine Bestimmung Sr. Majestät zur Sicherheit, zur dest⸗ das Ganze nicht aufzuopfern wissen, meine Herren! solche Stände Wir wollen uns darüber nicht täuschen, meine Herren! vollstem Maße gethan zu haben. I 8 e darin ha en und erkennen werden, aus denen Sie die von uns verhoffte Gewäh⸗ in uns festzustellen, daß die Periodizität nothwendig sei? Ich glaube nitiven Entscheidung zu bringen, und deshalb muß ich mich dem ind unwerth, Rechte zu besitzen! Die Periodizitätsfrage ist in ihrer gehofften Lösung bereits in ausgesprochen, daß die verehrte L11““ Fe 8 Fhsfe sich rung der Bitte eintreten zu lassen Sich bewogen finden. wahrlich nicht, daß es hierzu der Erfahrung eines neuen Landtages Amendement, welches eingebracht wurde, entgegen erklären. Dasselbe Nun waren die Herrscher frei und bildeten um sich, um ihre das Rechtsbewußtsein des Volfes übergegangen. Was aber ein⸗ dahin aussprechen möge, daß söö Wfederiehr 8 (Bravoruf.) G bedarf. Ich glaube, der diesmalige Landtag hat uns diese Erfah⸗ würde dahin führen, daß keine Bitte ausgesprochen würde; es be⸗ großen Persönlichkeiten den preußischen Staat. Umgeben von einer mal darin lebendig ist, sucht sich immer Geltung zu verschaffen, wäre Ausschüsse vielmehr Srn Fene Daß sch y1u Wenn aber die hohe Kurie in der Lage sein sollte, der jensei⸗ rung in vollem Maße gegeben, ja, ich möchte sogar sagen, es be⸗ wegt sich auf dem Gebiete dessen, was die Kurie für wünschenswerth, vortrefflichen Verwaltung, regierten sie unumschränkt nach systemati⸗ es auch nur in dem heißen Wunsche darnach, in einer dadurch erzeug⸗ tages für entsprechend halte. „Ich g 8 71 d g. Fg be ees tigen Bitte nur mit Modificationen beizutreten, so glaube ich, ist sie durfte kaum dieses Landtages dazu, denn ehe er zusammentrat, war was sie für nützlich hält, aber nicht auf dem Gebiete einer Bitte. chen, unabänderlichen Regeln, und so ward der Staat nach und ten Aufregung, die so wenig wünschenswerth sein würde. Ich habe heit so nahe gekommen bin, eeeh ist, em EE1. gewissermaßen verbunden, diese Modificationen, und weshalb sie die⸗ schon in allen Mitgliedern der Wunsch rege, daß die periodische Es sagt, die Kurie stelle die Erledigung anheim; das nenne ich keine nach ein mechanischer. Im Mittelpunkte dieses Mechanismus die Ueberzeugung, daß das Volk die gegenwärtige Verfassung nur Herren Redner, welche ich bis jetzt gehört, in dieser Weise sich ge⸗ selben für angemessen hält, zu begründen, und das wird auch, glaube BWiederkehr ausgesprochen werden möchte, und ich zweifle nicht, wenn Bitte, das ist nach meiner Meinung etwas, was sich von selbst ver⸗

riodis⸗ Wi orkehr „s YVereiniaten L 8 1 , . * 3 8 2 4 2 18.8S8ss b 5 88 8 Prinzessin des Königlichen Hauses riodische Wiederkehr des Vereinigten Landtages nützlich sei, das sind] 3 oder 4 Jahren stattfinden solle, vertrauensvoll Sr. Majestät über⸗ nützlichsten Weg, wenn die Stände mit bestimmten Anträgen vortre⸗ . lassen. Wenn Jemand ganz unbefangen und unvorbereitet in ten, damit die Krone nicht erst ihrerseits mit Vorschlägen zu kommen

. r2 8 A. 8 8 ,— . or s . 11 bers 1 er H d 9 2 nir die Hand und 4. : 9 1 91 6 Ff S v6 9 jg or 8 c 8 eine Dynastie, wie sie kein anderes Land der Welt aufzuweisen hat, brochen zu sehen, wenn das, was wir hier gepflanzt haben, durchin unüberschwenglicher Huld und Gnade mir die Pank d sag liegt nach meiner Meinung die Sache so, daß die Kurie, von der die Ich frage nun ferner, ob denn die

waltete, als bewegende Kraft, der unumschränkte, unerschütterliche Wille dann als eine abgeschlossene und befriedigende erachten werde, wenn äußert haben. v Wöö 1 n ich, wie es sich bereits im Gutachten findet, sehr füglich geschehen die Regierung sie für nützlich und rathsam hält, daß sie eben so steht. Denn daß die Frage wichtig ist, ob der Vereinigte Landtag und die Intelligenz der Monarchen, und auf solche Weise entwickelte es mit Gewißheit weiß, daß seine Vertreter in regelmäßigen Zeit Amendement keine 86 dießer 5 ET“ 18 können. Es ist bereits von mehreren geehrten Rednern, die sich für wenig die Erfahrung eines zweiten Landtages bedürfen wird, um oder die Ausschüsse periodisch zusammen kommen, darüber bedarf es dieses kunstvolle Räderwerk in seinem Umschwunge eine Kraft, die abschnitten vor ihren König beschieden werden, um vor seinem erha- mir erlauben, dem Mitg iede z9 emerken, daß rt, 88 das Abtheilungs⸗Gutachten ausgesprochen haben, in dieser Hinsicht sich über die Frage der Periodizität bestimmen zu lassen. Ich glaube, keiner Erörterung. Indem also dieser wichtige Gegenstand Sr. Europa in Erstaunen setzte. Die glorreiche Zeit Friedrich's des benen Blicke das lebendige Bild des Landes zu entrollen und ihm man HI.“ stellt, doch E sein dah in 88 gesagt, man finde keine Veranlassung, Se. Majestät gerade um die wenn Se. Majestät die Periodizität an sich nützlich halten. und ge⸗ Majestät zur Erledigung anheimgestellt wird, wird etwas angeregt, Großen und der Anfang dieses Jahrhunderts waren die Höhepunkte die Wünsche und Bedürfnisse desselben mit ehrfurchtsvoller Offenheit cher Art gestellt önnen, daß sie, ohne Bitten zu heißen, nocl Einberufung in ein oder zwei G zu bitten, weder. in den frü⸗ währen wollen, daß Se. Majestät dann nicht erst die Erfahrung was Se. Majestät von selbst thun werden. Gerade an das, was ener welthistorischen Zeit. vortragen dürfen. 1 3 mehr als sin habe ich C111A“ heren Gesetzen, noch sei die Nützlichkeit einer zweijährigen Einberu⸗ 88 zweiten Landtages bedürfen werden; wenn Sie aber die Perio⸗ hierin von selbst geschehen wird, sei mir schließlich erlaubt, noch eine Da bildete sich im Westen von Europa, gegenüber diesem me⸗ Sollte diese regelmäßige Wiederkehr nicht in die ständische Fürst Lichnowsky: Dagegen habe ich nur die einzige Bemer⸗ fung unzweifelhaft. Deshalb vereinigen wir uns dahin, unseren dizität an sich nicht gewähren wollen, glaube ich, daß Sie eben so Bemerkung zu knüpfen. Es ist gewiß bei Manchen, die Bedenken

chanischen Staate ein anderer Staat organisch aus, durchdrun⸗ Verfassung gelegt werden, so dürfte das Volk sich von ihr ab⸗ und kung zu machen 8 1111A1AA“A“; Beitritt an die Modistcaton zu knüpfen, daß es Sr. Majestät über- wenig werden abwarten wollen, welche Erfahrungen der zweite Land⸗ tragen, der Petition beizustimmen, die Ansicht vorwaltend: es wird gen von einer neuen gewaltigen Lebens⸗Idee, welche jeden Einzelnen, einem anderen nahe liegenden Systeme in seinen Wünschen zuwenden, Marschall: Ich 19 66 . züh orhg ged⸗ 29 Feer⸗ lassen bleibe, zu bestimmen, welche Frist geeignetste scheine. tag in Beziehung biete. Deshalb glaube ich, daß wir mit ja von selbst geschehen, es ist ja der allgemeine Wunsch des Landes, ind somit das Ganze durchglühte; es war anfänglich die Idee der nämlich dem Systeme der sogenannten Volksrepräsentation. außzurufen, wie ich sie notirt habe, und da ist der nüchste Graf Ob die in 8 3. . —* vollem Grunde schon jetzt sagen können, die Periodizität des Land⸗ es wird geschehen, ohne daß wir darum bitten. Nun, da frage ich Menschenrechte und der Freiheit und später die des Ruhmes und Dieses, auf den Census basirt, führt immer das Kapital und seine von Arnim. b“ Majestät in ber Botschaft 86 S. Bezug nimmt, vargelchesevente Pe⸗ 88g88 halten wir für höchst wünschenswerth und nothwendig zum dann, sollen wir denn etwa nur Bitten an Se. Majestät richten, der National⸗Größe. Besitzer an die Stufen des Thrones; das Kapital aber ist mobil und Graf von r Ich 1 in 85 8* 89 . riodizität der Bereinigten Auss hüsse von vier In Vfef Jahren auge⸗ Gedeihen der ständischen Institutionen.ä.. svsvon denen wir. bezweifeln, daß sie erfüllt werden, von denen wir Ein KRonflikt beider Systeme war unvermeidlich und das Re⸗ gewährt nicht die Garantieen in der Stabilität, wie die Vertretung des Landtags meine Ansicht dahin, ausgesprochen, daß ) eine ordnet werden soll, oder ob die Zusammenberufung, alle zwei oder Es fragt sich nun, könn e denn auf einem Wege, der vorhin nicht gewiß wissen, ob ihnen der allgemeine Wunsch des Landes zur sultat nicht zweifelhaft; denn ein Mechanismus wird einem lebendi⸗ der Grundbesitzer. Die Grundbesitzer fühlen es tief und innig, wie dizität des Vereinigten Landtags für wünschenswerth halte. Ich habe drei Jahre die zweckmäßigste sein wird, das ist eine Frage, uber die von einem geehrten Mitgliede aus Westfalen vorgeschlagen worden Seite steht? Ich glaube, daß es gerade sehr schön ist, dann eine

sondern auch mit die Erfüllung dieses Wunsches von ganzem Herzen ersehnt, und ich so verschiedene Ansichten in der Versammlung laut geworden sind, ist, derselbe Zweck erreicht werden? Könnte die Sache anders, als Bitte an Se. Majestät zu richten, wenn wir wissen, daß wir sie

terliche Zusammenstoß veranlaßte die Katastrophe von 1806 und allen ihren materiellen Interessen dem Throne angehören, daß sie mit glaube, es wird keiner ausdrücklichen Erklärung meinerseits mehr be⸗ welche einer so sorgfältigen und reiflichen Erwägung bedarf, daß die als Petition behandelt werden? Mir scheint außer Zweifel, daß es richten im Namen des ganzen Landes, und daß wir fast die Zuver⸗ 88 2 * 2 2 . 7 Se 4 * 8 oẽrde 2 e d ¹ * 4 Bor 9 9 F† i0 g ohr 1 us ö 5 „orlot 1 8 4 252 7 71 4 g2 54 604 schleuderte Preußen an den Abgrund des Verderbens demselben stehen und fallen, und wenn sie der Krone. gege nüber auf dürfen, um meine Ansicht dahin bekannt werden zu lassen, daß ich Entscheidung über die se Frage⸗ füglich dem Gesetzgeber anheimzustellen nur zweierlei giebt . entweder eine Bitte an Se. Majestät zu richten, sicht hegen können, daß Se. Majestät sie er füllen werde.

Wer erinnert sich nicht der trauervollen Jahre, die darauf folg⸗

gen Organismus niemals zu widerstehen vermögen! Der fürch- sie nicht nur mit ihren traditionellen Sympathien,

die ihnen verliehenen Rechte einen so hohen Werth legen, so geben nach wie vor das Gedeihen unserer stündischen Institutionen, wie sie sein wird. Das ist ein Grund und, wie ich meine, ein vollwichtiger oder überhaupt keine Aeußerung hierüber an Se. Majestät zu richten; Graf von Landsberg: Ich erlaube mir kurz g berichtigen, ten? Allein die göttliche Vorsehung wollte das preußische Volk nur sie dadurch Bürgschaft, daß ihnen auch die Rechte der Krone hei⸗ gegenwärtig einmal liegen, nur in der P IETb11.“— Grund für die Modification, welche die Abtheilung der 95 Kürie ein Drittes giebt es nicht. Ob es nun im Interesse liegt, diese daß ich weder von einem Compelle, noch von einer Illoyalität de prüfen, nicht verderben denn sie EV11“ Retter vorbehalten, lig sind, und daß alles Blut in ihren Adern der Vertheidigung der⸗ Landtags erkennen kann. Es ist von den Gründen die gewesen, vorgeschlagen hat, und ich glaube, daß dieses 82 ein so b 9 ich möchte sagen, undeutliche Formen zu kleiden, oder in Fassung des Ausschusses gesprochen habe, wie man leicht aus de und dieser Erretter war sein König! 1 selben, wenn es erforderlich, gewidmet sein würde. 8 1 die hierfür sprechen, und es will mir fast scheinen, als wenn man her diejenigen Herren, welche dem Antrage der Abtheilung in Bezie⸗ den das ist eine Frage, die ich der Beurtheilung der hohen Worten des letzten geehrten Redners schließen könnte.

8 Zukunft, schon den bloßen Wunsch Wasser in das Meer trüge, wenn man die Gründe, die dafür sprechen, ung auf die Bitte sich anschließen, auch bestimmen könnte, sich dem Versammlung anheimgebe. Ich kann in dem, was dort vorgeschla⸗ (Es melden sich einige Mitglieder zum Wort.) 8

Friedrich b II Ibe. hih. i bei uns auch für die 8 11“ 1 2. v- 8 - 3 r 1 ; rung ch ve Fieeetheeevena nach aa vndegvertretung, als die ständische, auf dem Grund⸗ wiederholen oder durch Darlegung neuer Grütnbe vEööe b G bb“ den 81 S c 9 Aeuße⸗ M arschall: Wir in der Süonunhk 9 Wilhelm der Dritte blieb unerschütterlich im Unglück, sein großes besitz basirte, fern zu halten, müßte dieselbe durch die Periodizität des Ich gebe aber vollkommen zu, daß man se me 8 G Ich wende mich nun zu der Frage, die eben, wie mir scheint, rung er Ansicht, aber kein Antrag, keine itte. Es ist aber, wie Fürst zu Wied: Ich bin dem geehrten Mitgliede, as eben Herz verlor nicht den Muth, verlor nicht das Vertrauen auf Gott, Landtages zur Vollendung gebracht werden. Periodische Wiederkehr teren Gesetzen, ich gebe zu, daß man sie sinden könne in der Nütz⸗ Eve.s j eleicht veel Keindr 4 daß ein Bitie in dieser Bezie 8eh d 3 18. . zu sich selbst und zu seinem Volke Mit klarem Verstande erkannte und Unabhängigkeit der Vertreter werden dem Volke für alle Zeiten lichkeit. 8 Nitglied n Schlesien mir gegeng dc. erklärt hat, wohr Keiner b vg, I Bitte in dieser Beziehung an sie gelange, weil Se. nem Vortrage aufmerksam gemacht hat, die verschiedener Deutung er die Bedürfnisse der Zeit, er fühlte daß er seinen Staat neu verbürgen, daß es keiner modernen Verfassung bedarf, um seine In⸗ Die ältere Gesetzgebung und das Gesetz von 1823, als das zu⸗ ns ist, der, wenn er sich in das Herz greift, nicht sagte: ich bin auch Majestät gesagt haben, das ständische Zustitut sei bildungsfähig, weil fähig ist; ich bin ihm dankbar dafür, daß es dieser Stelle diejenige schaffen, daß er ihn vrganisch evendis umbilden müsse wenn teressen wahrzunehmen. nächstliegende, stellt die Bildung allgemeiner Landstände in Aus icht. überzeugt, eine gedeihliche Entwickelung, ein gedeihliches Se. Majestät uns auf den Weg der Petition verwiesen haben, weilDeutung gegeben hat, die sie haben soll. Ich fürchte mich allerdings er wieder groß und leben träfti sollte Die Bitte um Periodizität scheint mir mithin auch aus Gründen Se. Majestät der jetzt regierende Nönig hat die periodische Wieder⸗ st, wie die Sache liegt, nur von der periodischen Wiederke r des Ver⸗ wir gesehen haben, daß von verschiedenen Seiten man von dem ersten nicht vor dem numerischen Uebergewicht in jener Kammer, sondern ich Da erließ er die bewundernswürdi en agrarischen Gesetze, die der Nützlichkeit, selbst aus dem konservativen Gesichtspunkte, tehr der Provinzial-Landtage verfügt, es bestehen also, es bestanden inigten Landtages zu hoffen. Ich wende mich jalso zu der Frage: Tage an die Ansicht gefaßt hat, es handle sich hier nicht von Petitio⸗ beuge mich nur vor den überzeugenden Gründen, die sie vorgetra⸗ das platte Land aufrüttelten aus seinee d.eeee da gab er uns gerechtfertigt. bis zu den Verordnungen vom 3. Februar periodische Stände „Ver⸗ b es an der Zeit, ob n II1“ fegeine Bitte an Se. nen, sondern von Verwahrungen, von Inanspruchnahmen der Rechte, gen hat. 1 1 die Städteordnung und senkre dn Funzen 2 Bbens 3 das Cot⸗ Graf Königsmark: Die so beredten und begeisterten Redner sammlungen. Se. Majestät hat jetzt die periodische Wiederkehr der Majestät deshalb. . Es liegt 8 f. e ob und weil ö derer, die, wenn ich so sagen soll, ge⸗ von Quast: Von dem vorigen geehrten Herrn Redner aus porations⸗ Wesen, da gründete er g. Landwehr⸗ System welches aus Schlesien haben u’s aufgefordert, unsere Gründe mitzutheilen, Vereinigten Ausschüsse verfügt, und es kann daher allerdings 1 Be⸗ 28 angemessen sei, etlich u““ 1 desha Ein Mit 888 v sh. Vtssleteh hegen, derjenigen, die bei jedem Punkte sich gach da der Mark ist bemerkt worden, ba ein Mitglied gesagt n es jedem Preußen das edle Recht verleiht weres es ailt, sein Blut zu welche die Motive zu unserer Abstimmung oder unserem Votum ge⸗ zugnahme auf die ältere Gesetzgebung sich fragen, ob der g 88 Stände gestellt ist, sich an zus 9 GCC“ 2 56 Mes vor Augen halten, dahin gerichtet gewesen sind, die Wünsche perhorreszire den Rechtsboden. Wenn sich das auf * orte verspritzen für die geheiligte Sache des ces V 9 be Des Königs Majestät hat uns Allergnädigst wissen lassen, daß rechtfertigt sei, die periodische Wiederkehr der Provinzial Landtage von diesem Standpunkte die Frage richtig auffassend, hat ausgeführt, und Insichten, die sich in jener Form geltend machen wollten, in den beziehen sollte, so glaube ich dies nicht ausgesprochen zu ha 88 in⸗ ber b” Sees u*“] 46 büng mnehmen werde. Ich kann also nicht durch die periodische Wiederkehr der Ausschüsse in Beziehung es würde dagegen gestimmt haben, wenn die Bitte von dieser Kurie Weg der Petition zu lenken. Und Se. Majestät haben sie durch die dem ich im Gegentheil den Rechtsboden für den sichersten halte, der v erüste rtete er d ünsti Ie 8. . Segc. als logat⸗ 8 dieser Bitte 8 auf die eigentlichen allgemeinen landständischen Rechte ersetzt zu se— ausgegangen wäre; etwas Anderes wäre es aber, da die Bitte von der Allerhöchste Botschaft in den Weg der Petition gewiesen, und Se. eristirt. Ich perhorreszire nur, daß eine Petition an Se. Majestät „So gerüstet, Le günstigen Zeitpunkt ab, und als er darnach keinen Anstand nehmen, TE“ sicht, daß 18, auf es kann sich fragen, ob der Wunsch nicht gerechtfertigt sei, mit Kurie der drei Stände herübergekommen sei und es sich also nur von Majestät Kommissarius hat in den Verhandlungen der drei Stände- in dieser Angelegenheit zu richten sei auf Grund eines vermeinten gekommen war, als über die schneebedeckten Gesilde Rußlands der die uns hier vorliegt, anzuschließen, 9 Zuversicht, va⸗ 8ag— ee ““ 1cge Gesetzgebung die Verfügung Sr. Majestät dem Beitritt handle. Ein verehrtes Mitglied aus der Rhein- Kurie sie wiederholt in den Weg der Petitionen gewiesen und er⸗ Rechtsbodens. Ich kann nicht zugeben, daß in dieser beregten An⸗ erste Frühlingshauch 111 Freihent zu uen Herüber 589 da rief er hohe Kurie⸗ den Allerhöchsten Bescheid 1 8 8ga Ge E Wiederkehr allgemeiner ständischer Versammlungen Provinz hat dagegen auf die große, ja überaus große Majorität klärt, daß Petitionen der Weg ssei, den derselbe als den der Ver gelegenheit irgend ein Rechtsboden eristirt, um darauf hin eine Bitte mit dem allmächtigen b des Ent ) usses sein Volk zum Kampfe oder ablehnend ausfallen, in 1ne Red u 88 1a in dem Ferehnan Landtage verwirklicht zu sehen. Ich glaube, in jener Kurie hingewiesen. Es könnte diese letztere Aeußerung so ge⸗ ständigung angerathen habe; ja, der Herr Landtags⸗Kommissar hat an Se. Majestät richten zu dürfen. Ich bescheide mich in jeder Weise, auf: Aus Hütten und Pallästen strömte es emene en schaarte sich gebenheit vernehmen werde. 1.““ v- 1 at . Erfah⸗ 88 diese Bezugnahme eine solche ist, die vollkommen begründet er⸗ deutet werden, obwohl ich sie nicht so deute daß dadurch gleich⸗ selbst eine Bitte für loyal erklärt, welche dahin gerichtet würde, die Gründe anzuführen, welche ich anführen könnte; ich glaube, daß um seinen ritterlichen König, und, von ihm geführt, schlug es nieder 18. Juni und unsere glorreichen Regene b 3 Aüti⸗ 8snen; ich Uese wenigstens die Ansicht, daß in der periodischen sam der Selbstständigkeit der Herren⸗Kurie zu nahe getreten werde. daß jene Rechte nicht gegeben, sondern anerkannt werden möchten. es vielfach und hinreichend von allen Seiten geschehen ist, und wenn s emhed gen 11 Deuts d s' EEEI11u1“*“ Lee⸗ ·J ee 8 8 b- b Wiederkehr der Ausschüsse allein ein Ersatz für die periodische Beru⸗ Ich glaube, diese Rücksicht wird nicht für unseren Beschluß leitend Se. Majestät Kommissarius haben also erkannt, daß selbst in einer selbst der höchste Gerichtshof in der Welt einen solchen Ausspruch Ab Nun athmete Preußen, nun athmete Deutschland entlastet auf geworden sind und unser Vaterland als bee ülerhöch t Er fung der Provinzial⸗Landtage nicht zu sinden ist. Ich würde, wenn sein, mag er ausfallen, wie er will. Ich nehme für die Herren⸗Kurie Bitte dieser Art nichts illoyales liege. Ich frage also, ob nach die⸗ thun möchte, so glaube ich, könnte man keinen besseren Gegenbeweis in dem Gefühle errungener Freiheit; aber die Flamme eines neu er⸗ †ist⸗ Vertrauen wir also unserem Koͤnige un ““ b der Vereinigte Landtag da wäre, in der periodischen Wiederkehr die Stellung in Anspruch, daß sie und jedes Mitglied in ihr die sem Vorgange in der anderen Kurie das Verfahren der Herren⸗Kurie anführen, als daß derjenige Mann, der als Rechtslehrer die höchste wachten Daseins war allerwärts angefacht und manifestirte sich in] wird uns auch fernerhin v be Mitglied dieser ho⸗ der Ausschüsse keinen Ersatz finden, ich würde dann vorziehen, eine voollste Unabhängigkeit behaupte, die sich in ständischen und bürger⸗ für ein illoyales gehalten werden könnte, welches diese Bitte reduzirt Stelle in Europa einnimmt, bereits ein gerade entgegengesetztes Ur⸗ einem jngendlichen, Freiheitsrausche und in einem mächtigen Trauge von Quast: Ich glaube, daß jedes hohe Mitgie 5g vum wperiodische Wiederkehr der Provinzial⸗Landtage in der bisherigen Weise lichen Beziehungen überhaupt behaupten läßt; das halte ich für die auf die ehrerbietigste, Sr. Majestät Ermessen am wenigsten vorgrei⸗ theil ausgesprochen hat, was für alle diejenigen völlig maßgebend ist, nach politischer Bildung. Der König erkannte, daß dieses vereinzelte ben Versammlung, ehe es diesen Saal heute betreten hat, 29 r behalten. Bei dem Hinzutritt des Vereinigten Landtagsaber wird man rechte Stellung, die jedes Mitglied hier einzunehmen hat. Ich setze fender Form! Ich glaube hiermit, ein⸗ für allemal jede Möglichkeit die meiner Ansicht beistimmen. sichere Bahnen gelei⸗- schon bei sich hatte, daß es schon genau wußte, wie es votiren müßte, deic vw h v14“ voraus, daß jedes Mitglied jeder Kurie als solches die persönliche der Beschuldigung einer Illoyalität zurückweisen zu können. Eine Fürst Lichnowsky: Die Gründe, welche mein verehrter Kenese

s ja, vielleicht allein streitig ist, weil, wie bereits ein geehrtes ich vorhin bemerkte, nach meiner Meinung im Interesse der Regie⸗ geendet hat, sehr dankbar dafür, daß es mich auf eine Stelle in mei⸗

sheim.

Leben, dieses Bildungsstreben sollte es in . 8 1 tet werden zu einem organischen Staatsleben vereinigt werden und daß selbst die beredtesten Redner nicht im Stande sein nr; ““ Erste Beilage Unabhängigkeit im Herzen trägt; aber allerdings haben die Mitglie⸗ solche Bitte it aber in einer Weise zu stellen, die zu der twich aus der Mark Brandenburg gegen den verehrten Redner aus We müsse. In dieser Absicht erließ er die Edikte von 1815 und 1820] den schon gefaßten Entschluß zu ändern. Ich kann daher in keiner ü L 1 üei ti. tti t. 88