1111“
b““
Handels- und görsen⸗- lachrichten
Berlin, den 15.
mechsel- Courge.
Juli 1847.
1“
250 FI. 3ö600 Mk. 300 Mk.
aris Wien Auagsburg . Breslaa 100 Thlr.
Leipzig in Courant im 14 Thl. Fuss. 100 Thlr.
Frankfart a. M. südd . 100 PFl. 2 Mt.
100 snrl
Petersburg . EE-.
Kurza 2 Mt. Kurz 2 Mt. 3 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt. 2 Mt.
1 8 Tage
2 Mt.
3 Wochen 108 ½
Imnläündische Foncls: Pfandbrief-, Kommunal- Papiere und
celd-Course.
Brief. Geld. Gem. St. Schuld-Sch. 93 ⁄% 93 ⁄4 Sech. Präm. Sch. — 90 ⅔ K. u. Nm. Schuldv. 3 ½ 88 ¼ do. Lt. B.
Berl. Stadt-Obl. 3 93 “ 22 Friedrichsd'or. Augustd'or.
93 Gold al marce.
Westpr. Pfandbr. 3 ⅓ 93 ½⅔ — Grossh. Posen do. 102 ½ 102
do. do. 8 93 l Ostpr. Pfandbr. — 96 ⅔a‿ Disconto. Pomm. do. 95 —
Kur- u. Nm. Pfdbr. 3 ½ Schlesische do. 3 ¼
Zf.
gar. do. 3
ndisohe Fonds.
Russ. Hamb. Cert. 5 Poln. neu do. bei Hope 3.4. §. 5 do. Part. 4o. do. 1. Anl. 4 do. do. do. Stieglitz 2.4 A/ 4
do. v. Rothsch. Lst. 5
do. Peln. Schatz 0. 4
]o. do. Cert. L. A. 5
do. do. L. B. 200 Fl. 2 — Pol. a. Pfdbr. u. C. 95 8¼
Neue Bad.
Hamb. Feuer-Cas. do. Staats-Pr. Aul. Holländ. 2 ½ P Iunt. Kurh. Pr. 0. 40 Th. Sardin. de. 36 Fr.
Eisenbahn-Actien.
e Pfdbr. 500 Fl. 300 Fl.
do35 Fl.
Volleing. 2 Amst. Rott. Arnh. Utr. Berl. Anh. A.4
do. Prior. Berl. Hamb.“
do. Prior. Berl. Stett.
109 bz. 100 G. 118 ¾ bz. u. G. 108 ¾ G. Sag.-Glog.
St.-Vohw.
Bonn-Cöln. 8 do. Prior.
Bresl. Freib. do. Prior.
Cr. Ob. Sch. Zarsk. Sel
Rhein. Stm.
do. Prior. do. v. St. gar. Sächs. Bayr.
100 ¼ bz. 3 de. Prior. Thüringer.
bs 8 WIhb. (C. O.) Cöth. Bernb. rn de. Prior.
8 — —₰
28
58—ö—ö
100 ¾ B 97 ¼ 6G. 102 ½ b
——
0.
Düss. Elberf. do. Prior. Gloggnitz.
0, Hmb. Bergd. . 4 %
Quit. Bog.;
Eing.
S
Kiel-Alt. Lpz. Dresd. Magd. Halb. Magd. Leipz do. Prior. N. Schl. Mk.]- do. Prior. do. Prior. Nrdb. K. Pd. 0. Sechbl. Lt. A do. Prior. do. Lt. B. Pts. Mgdb. do. Pr. A. B. do. do.
Aach. Mast.
93 ½ b⸗. 102 6G.
108 bz.
102 G 8 Mecklenb. 103 bz. u. G. Rh. St. Pr.
Starg. Pos.
Nordb. F. W. 65
r. 30
Derg. Mrk. 50] 86 ¾ bz.
Berl. Anh. B.45] 107 a 107 ½ Lz. Bexb. Ludw. 70
Brieg-Neiss. 55 Chem. Risa. 80 Cöln- Mind. 90 4o. Thür. v. 20 Dresd. Görl. 90 Löb. Zittau. 70 Magd. Witt. 30
70
70 50
(Schluss der Börse 3 Uhr.)
Preufs. Bank-Antheile wurden heute à 108 ½ % gehandelt. chäft im Allgemeinen war bei besseren Coursen beschränkt.
Getraide-Bericht.
“
Am heutigen Markt waren die Preise wie folgt
Weizen nach Qualitüt von 118—120 Rthlr. Roggen loco 83 — 88 Rihlr. — Liecferung pr. Juli 80 Rthlr. bz.
— pr. August 70 ½ — 69 Rthlr.
Gerste loco 70 Rthlr. Hafer loco nach Qualität 41 — 43 Rthlr. Rüböl loco 11 ½ Rihlr.
— Herbst 11 ½ Rithlr.
PListen:;: **“ Den Finow-Kanal passirten am 13. /14. 451 Wspl. Roggen, 60 Wspl. Hafer, 11,228
Die Getraide-Preise sind heute, sowohl loco als auf Lieferung,
um einige Thaler gewichen, und der Markt
Keoönigsberg, 12. Juli. kommen.
Danzig, 12. Juli. zog, welches bis zum Abende anhielt.
An unserem Getraidemarkte war es in der vorigen Woche sehr slau; die Preise von Weizen sind in den letzten 8 Tagen neuerdings etwa um 100 Fl. gewichen, zu welcher Erniedrigung ca. 900 Last umgesetzt sind. Guter hochbnt. 134/35 pf. 720 — 700 Fl., 130 //31 pfd. 685 — 680 Fl.,
2
Juli: 40 Wapl. Weinen,
Ctr. Mehl.
schloss flau.
Heute ist kein Getraide zu Markt ge⸗
— 8 2 In der vorigen Woche erfreuten wir uns bis zum Freitag des schönsten Wetters, wo sich ein starkes Gewitter zusammen⸗
129 pfd. 675 — 670 Fl., bunter 130 pfd. 640 — 635 Fl., 128 pfd. 620,
610 — 600 Fl. — Von Roggen sind etwa 10 Last 122 pfd. zu 675 Fl. um⸗
gegangen.
den kleinen Städten unserer Provinz, nament denz, abgegangen.
or einigen Tagen sind einige Ladungen Roggen von hier aus nach
lich nach Mewe und Grau⸗
Da die den- eingegangenen Berichte wieder sehr ungünstig waren, so
blieb es am in 3 verschiedenen Partieen zu nicht bekannt gew 132 /33 pfd. zu 640 Fl. verkauft worden.
Stettin, 14. Juli. Getraide noch zi en, in loco 80 pfd. 76 i Rthlr., pro Juli 73
eutigen Markte sehr still. Doch sind 55 Last hochbnt. Weizen
ordenen Preisen und 17 Last
emlich unverändert. Rog⸗ Rthlr., pro Juli /Aug. 62
thlr., pro Sept. /Okt. 82pfd. 56 Rthlr., Alles bezahlt. Aus. Roggenmehn zu 4—3 ⅝ Rthlr. käuflich.
andmarkt: Weizen. 112 a 114 88 a 90 64 a 66 Kartoffeln 27 ½ Sgr. a 1 Rthlr. 7 ½ S Spiritus noch immer flau, aus erster zweiter Hand zu 13 ½ *% zu haben.
Roggen. Gerste.
Hafer. Erbsen. 2 — pl. 42 a 44 78 a 80 Rthlr.
gr.
Hand zur Stelle und aus
Rüböl in loco zu 11 ½ Rthlr. käuflich., pro Sept./Okt. 11 ½⅞˖ Rthlr.
bezahlt.
““ 1
8 1 A 8
Breslau, 14. Juli. Getraide. Weizen, weißer 5 Rthlr 8 Sgr., 5 Rthlr., 4 Rthlr. 25 Sgr., gelber 5 Rthlr. 6 ½ Sgr., 4 Rthlr. 27 Sgr., 4 Rthlr. 20 Sgr. Roggen, schlesischer 4 Nthlr. 10 Sgr., 4 Rthlr., 3 Rthlr. 25 Sgr., ausländischer 3 Rihlr. 17 ½³ Sgr., 3 Rthlr. 10 Sgr., 3 Rthlr. Gerste 3 Rthlr. 6 Sgr., 2 Rthlr. 25 Sgr., 2 Rthlr. 5 Sgr. Hafer 1 Rthlr. 18 Sgr., 1 Rthlr. 15 ¾ Sgr.. 1 Rthlr. 13 Sgr. 8 Von nan⸗ 8 zaen 8 —2 22 frische Waare am Markte, welche a 3 Rthlr. Nehmer fanden. uf Lieferung ist Nichts ge 8 Winter⸗Rips 86—87 Sgr. bezahlt. 8 i8 “ Rothe Kleesaat und weiße Kleesaat ohne Geschäfte, die Käu⸗ 8 sind zurückhaltend und die Offerten sind klein. Preise ohne Verän⸗ erung. Spiritus loco 12 Rthlr. November bis incl. Februar a 8 Rthlr.
angeboten. Rüböl nichts gehandelt. Im Geschäft herrscht wenig Leben, der Getraide⸗Markt ist sehr flau. Durch das eingetretene rauhe, auch theilweise nasse Wetter ist der Fortgang der Aerndte gestört worden.
München, 10. Juli. Getraide. Auf unserer heutigen Schranne sind endlich die Preise wieder gewichen, und zwar beträchtlich. Der Rück⸗ gang trifft den Weizen mi 5 Fl. 24 Kr.; den Roggen mit 7 Fl. 57 Kr.; die Gerste mit 4 Fl. 37 Kr.; den Hafer mit 17 Kr. Die wahren Mittel⸗ preise gestalteten sich für Weizen 32 Fl. 39 Kr.; für Roggen 22 Fl. 2 Kr.; für Gerste 20 Fl. 4 Kr.; für Hafer 8 Fl. 30 Kr. Das Verkaufs⸗Quantum betrug 4893 Scheffel, der Erlös 121,470 Fl. Aufgezogen für die nächste Schranne 2350 Scheffel. Die Aerndte, welche den reichsten Ertrag verheißt, steht vor der Thür und wird zu weiterem Sinken der Preise beitragen, de⸗ ren Normalstand ungefähr die Hälfte der jetzigen bildet. Von neuem Ge⸗ traide waren bereits Gerste und einige Scheffel Korn aus Nieder⸗Bayern vorhanden, und die Qualität derselben war sehr gerühmt.
Nürnberg, 7. Juli. Wollmarkt. Der Wollmarkt schloß heute nach dreitägiger Dauer und gab ein befriedigendes Resultat. Die Anfuhr war größer als im vorigen Jahre; sie betrug im Ganzen 700 Ctr. ver⸗ schiedener Qualität. Die Preise hielten sich zwischen 50 — 80 Fl. pro Ctr.; eine Partie war um 130 angeboten, blieb aber unverkauft. Die meiste Wolle war aus nahen Gegenden, wo besondere Rechtsame die Schafzucht begünstigen. Getraide. Auf der gestrigen Schranne wirkten bereits die Aerndte⸗Aussichten ein, die Zufuhr war bedeutender aus Franken und Alt⸗ Bayern, als seit vier Schrannen, obgleich die dienstägige eine mehr unter⸗ geordnete Bedeutung hat. Viele der auswärtigen Käufer waren ausgeblie⸗ ben, nur kleine Partieen, für die nächste Woche ausreichend, wur⸗ den gekauft. Auf Uebernahme größerer Partieen, die sichtbar drin⸗ gend und zu lockenden Preisen, verglichen mit den bisherigen Schrannen⸗Preisen, angeboten wurden, ließ sich Niemand ein; in 14 Tagen, heißt es allgemein, tritt die Krisis ein, da kommt schon neues Korn in den Verkehr. Weizen wurde anfangs nach den Schrannen⸗Preisen vom vorigen Sonnabend (Weizen bis zu 38 Fl., Korn bis zu 32 Fl.) ge⸗ boten und um 34 Fl. abgegeben; Korn hielt sich zwischen 29. und 31 Fl.; Hafer hat seit Januar immer denselben Preis, zwischen 9 und 10 Fl., heute wurde er mit 9 Fl. 48 Kr. und 10 Fl. bezahlt; der spät gesäete ist zurück⸗ geblieben, doch macht er jetzt in Franken Miene, nachzuschossen, der Früh⸗ Hafer steht jedoch schon hoch. Im Kanalhafen befinden ich 209 Schfl. öͤsterr. Korns. Früh⸗Gerste wird bereits eingeführt, der Schnitt des Win⸗ terkorns beginnt dieser Tage. In Erding, 8. Juli, beträchtliches Sin⸗ ken: Weizen um 5 Fl. 33 Kr. (Mittelpreis 32 Fl. 24 Kr.), Roggen um 9 Fl. 30 Kr. (Mittelpreis 22 Fl. 39 Kr.), Gerste um 1 Fl. 21 Kr. und Hafer um 36 Kr.
Augsburg, 9. Juli, ebenfalls bedeutender Rückgang bei allen Frucht⸗ gattungen: Weizen um 6 Fl. 16 Kr., Kern 6 Fl. 45 Kr., Roggen 8 Fl. 12 Kr., Gerste 2 Fl. 28 Kr. Mitttelpreis: Weizen 34 Fl., Kern 34 Fl. 27 Kr., Roggen 24 Fl. 36 Kr., Gerste 23 Fl. 52 Kr., Hafer 9 Fl. 16 Kr. Aufgezogen für die nächste Schranne 449 Scheffel. Ge⸗ sammt⸗Erlöß 32,403 Fl. 2 Kr. Auch aus Donauwörth und anderen schwaben⸗neuburgischen Plätzen hört man, daß die Preise heruntergegangen, was an einigen Orten schon in voriger Woche der Fall war. — Auf dem
Hopfenmarkte in Augsburg, dem zweiten seit seiner Entstehung, dessen Zu⸗ fuhr 223,015 Pfd betrug, zeigte sich der Hopfen von 1846 weniger saamen⸗ reich, als der des Vorjahrs, aber ergiebig, woher es auch kam, daß die beim Beginne des Marktes ziemlich hohen Preise auf einmal herabgedrückt wurden.
Hamburg, 14. Juli. Eingegangen: von Batavia: 59 ¼1 1 Kä⸗ gel Arrac, 3 ˙6 Bunde Farbeholz (Japan) 103 Säcke Curcumä, 55 Kisten Gummi Damar, 101 Säcke Pfeffer, 881 Körbe Zucker; von Montevi⸗ deo: per Hamburger Brigg „Robert und Louise“ 1955 Stck. ges. und 10,360 Stck. trock. Häute; von R7d Janeiro: 3571 Säcke Kaffee, 150 Stck. Häute, desgl. per Hamb. Brigg „Hansa“ 2270 Säcke Kaffee, 1000 Stck. Häute, 4000 Stck. Hörner; von Veracruz und Havanna: 981,491 Cigarren, 637 Kisten Zucker; von Cadir: 190 Stang. Blei, 8 Kisten 120/1, 72/2, 64/2, 67/8, 1011 Pipen Wein; von Bordeaur: 11 Stck. Branntwein 30 Pipen Sprit, 2 Kisten 108 Orhoft Wein; von Cardiff: 4034 Stck. Eisenbahn⸗Schienen; von Hull: 80 Ballen Baumwolle, 1429 Bunde, 6 Platten, 898 Stck. Eisen; von London: 117 B. Baumwolle, 40 Fässer, 300 Säcke Reis; von Rotterdam: 502 Säcke Kaffee; von Amsterdam: 124 Stck. Eisenbahn⸗Schienen, 1770 Stck. Käse, 735 An⸗ ker Sardellen, 9777 Kilogr. Zucker; von Alesund: 45 Fässer, 97 ⁄G⁄0, 62 Tonnen Thran; von St. Petersburg 194 Fässer Sprit, 10,831 Tschetw. Roggenmehl; von Riga: 885 Tschetw. Roggen.
Frankfurt a. M., 10. Juli. (Marktbericht.) Mit Beginn der reichlichen Getraide⸗Aerndte, sowohl in Quantität als Qualität, scheint in allen und besonders in manchen Kolonial⸗Artikeln mehr Leben und Ge⸗ schäft zu kommen. Der Ablauf der am sten d. in Holland stattgefundenen Zucker⸗Auction zeigt dieses deutlich; während man denselben allgemein einige Gulden unter der Taxe erwartete, liefen die Preise circa 1 F. über Taxe, und hierzu fand das ganze Quantum rasche Nehmer; raffinirte Zucker werden daher höher gehalten und haben auch zu besseren Preisen große Um⸗ sätze stattgefunden. — Ueber Kaffee lauten die Berichte von allen See⸗ plätzen sehr günstig. Im Verhältniß der Vorräthe an allen Plätzen, die gegen frühere Jahre viel kleiner sind, wird dieser Artikel schnell einer Bes⸗ serung entgegengehen. Reis verdient zu den jetzigen niedrigen Preisen, besonders des einzutretenden Zolles wegen, mehr Beachtung. Gewürze ohne Veränderung. Rüböl und Kleesaamen haben seit einiger Zeit eine bedeutende Rolle gespielt, und an allen Plätzen zeigt sich für beide Ar⸗ tikel rege Kauflust; man bezahlt für effekt. Rüböl 42 à ½ Rthlr., pr. Okto⸗ ber 43 à ½ Rthlr. Deutscher Kleesaamen, hübsche Waare, auf 23 Fl. pr. 107 Pfd. gehalten, luzerner bis jetzt noch ohne Geschäft. Leinöl zu hö⸗ heren Preisen vielseitig gefragt. Für Brauntwein und Sprit sind niedrigere Preise zu erwarten.
Triest, 10. Juli. Waarenpreise. Baumwolle pro Centner: Mako 39—45 Fl., syrische 31—32 Fl., Subujé 32 Fl., levant. 31—33 Fl., maced. 30 — 32 Fl., nordamerik. 37—40 Fl.
Farbholz: Gallus Aleppo schwarz 46 — 48 Fl., elekt. 52 — 55 Fl., weiß 30 Fl., smyrnaer schw. 46—48 Fl., abruzzer 16—16 ¾ Fl., istrianer 15 — 15 ½ Fl., Indigo bengal fein viol. Pfd. 3 ½ — 3 ½ Fl., Madras 1 ½ — 2¾ Fl., Java 35 — 3 ½ Fl., Krappwurzel Smiyrna Ctr.: 24 — 27 Fl., cypr. und dͤgypt. 18— 22 Fl., Kreuzbeeren pers. 135 — 170 Fl., Orlean 35—68 Fl., Quercitron 7 Fl., Safflor ägypt. 15—26 Fl., pers. 48—50 Fl., Schmak 3 — 3 ½ Fl., Zinober 236 ½ Fl., chines. 236 ½ — 248 ½ Fl. . DOele: Abruzzer 24 Fl. pr. Orne, levanter 24—24 Fl., korfuer 24 Fl., Tafelöl 28— 38 Fl., genneser 42 — 46 Fl., dalmatier 25 ½ — 27 ½ Fl., Lorbeeröl 25—26 Fl. 1
Seide: Dalmatier und istrianer pr. Pfd. 7— 9 Fl., 5 ½ — 6 Fl.
Südfrüchte: Citronen pr. Kiste 5—8 Fl., Feigen smirner pr. Ctr. 9— 15 Fl., Calamata 5 ½ — 6 ½ Fl., Kapern 14— 42 Fl., Korinthen 15 — 16 Fl., Mandeln 24 ½ — 28 Fl., bittere 28—30 Fl., Pomeranzen pr. Kiste 7 Fl., Rosinen pr. Ctr. 9 Fl., Smyrna 6—7 Fl.
Pesth, 5. Juli. (O. L.), Getraide. Ueber den gegenwärtigen Waizner⸗Markt laäͤßt sich noch nicht viel sagen; das Wollgeschäft scheint sich etwas wieder hinauszuziehen, und es werden noch manche Verkäufer
rumelische
mentlich sind mehrere Franzosen hier; gekauft wurde aber verhältnißmäßig wenig, weil die Verkäufer zu hohe Forderungen stellen, was einige Käufer sogar veranlaßte, unverrichteter Sache abzureisen. — Getraide ist abermals bedeutend im Preise gesunken. Heute kostet Weizen 18— 21, Halbfrucht 14 Korn 13, Gerste 8—9. Hafer 6—6 ½¼, Mais 11—14 Fl. W. W. per pester oder 1 ½ preßb. Metzen. Die Gerste⸗Aerndte ist, wie man hört, überall gut ausgefallen, und es geschahen Abschlüsse auf neue Waare, die sich hierher auf 7 Fl. W. W. per pester oder 1 ½ preßb. Metzen kalkuliren. Man hofft daß der Preis noch mehr heruntergehen werde. — Mit Nappssaamen ist es flauer, man bietet indessen unter 10 ½ Fl. C. M. per Kübel von 2 preßb. Metzen noch nichts aus. — Rüböl wird billiger angeboten. Man kann heute rohes aus gebauten Saamen zu 20 — 20 ¾ Fl. haben. (Es zei⸗ gen sich aber auch zu diesem Preise noch keine Käufer. Blaue heurige Pottasche ist gesucht, doch ist hier wenig Vorrath, und man zahlte die leg⸗ ten kleinen Partieen bereits mit 8 fl. 36 Kr. C. M. — Mit Knoppern “ es v-: 86 gehen zu wollen, indessen ist ganz schöne 1846er
aare unter 7½ Fl. C. M. per Kübel von 120 Pfund noch immer nicht zu haben.
St. Petersburg, 27. Juni (9. Juli.) Getraide. Im Getraide⸗ Handel war es im Laufe der ganzen Woche sehr leblos und Umsätze für Rechnung ausländischer Häuser nicht zu bemerken. Von Roggen wurde zwar Einiges gekauft, jedoch nur für Rechnung einzelner Russen, deren Partieen nicht rechtzeitig eintrafen. Locowaare 25—24 Ro., leichtere selbst zu 23 Ro. zu haben, auf Lieferung pr. August / Sept. 23 ½ Ro. verlangt. Roggenmehl am Platze zu 23 a 24 Ro. zu haben. Die Eigner von Wei⸗ zen halten am Platze noch auf 40 — 38 ½ Ro., es ist wenig vorräthig, je⸗ doch zeigt sich auch keine Frage. Auch auf spätere Lieferung bleibt es still, obgleich unsere Russen von niedrigeren Preisen nichts wissen wollen. Leinsaamen erhält sich ausnehmend fest; Locowaare 29 — 27 ½ Ro., Lieferung 28 a 29 Ro. beste Qualität.
Talg. Von dispon. Waare wurden 2000 Faß gelb. Lichttalg zu 135 Ro. genommen, pro Juli macht man zu 134 No., pro August zu 131 Ro. In Seifen⸗ ward nichts geschlossen. 8
Pottasche 85 Ro. Stroh⸗ 83 No. bei sehr geringer Nachfrage.
Hanföl kauft man zum Konsumo zu 13 ¾ Ro.
In Hanf geht wenig um,
Rein zu 95 a 98 Ro., gekappter 105 Ro.
Ausschuß⸗ 5) 85 » 2 98 5
Halbrein⸗» 75 2* 8 85 a 88 zuletzt bezahlt und noch notirt.
Hamburg 35 — 34 ⁄%. Amsterdam 194 — 193 ½.
London 38 ¼ a ½. Paris 408 ½ a 410. v11“
21 Amsterdam, 10. Juli. Während einiger Tage hat sich am hiesigen Fondsmarkte eine außergewöhnliche Frage nach Actien der Handels⸗ Maatschappy und nach Haarlem⸗Rotterdammer Eisenbahn⸗Actien eingestellt, wodurch deren Course erheblich höher gingen und die matten Preise der holländischen Staatspapiere wieder merklich angenehmer wurden. Die Actien der Handels⸗Maatschappy wurden seit den letzten 14 Tagen zu ungefähr 173 ¾ % abgelassen, vorgestern mußte man jedoch 174 ¾ und gestern 175 ½ % anlegen. Die Preisverbesserung der Haarlem⸗Rotterdamer Eisenbahn⸗Actien war wichtiger und erreichte von 102 % erst 105 und gestern 108 %, weil für die angeblich vom Auslande eingegangenen Aufträge nur wenig Stücke am hiesigen Markte vorhanden waren. Integrale haben sich von 57 ⁄8 auf 58 ¾ %, 3 roz. wirkliche Schuld von 70 auf 70 46 ℳ, 4 proz. do. von 90 auf 90 ¾¶ % und 3 ½ proz. Syndikat⸗Obligationen von 88 ¾ auf 89 % ge⸗ stellt. Russische Fonds wurden zu Kapitalbelegung wieder häufig gekauft; dabei wechselten 4 proz. Certifikate bei Hope u. Comp. zwischen 91 % und % und blieben zuletzt 91,91 %, alte 5 proz. Obligationen bei denselben gingen von 100 ⅛ wieder auf 100⁄ %, 5proz. wiener Metalliques erreichten aus demselben Grunde 104 ½ %. — Spanische Ardoin⸗Obligationen fielen anfangs bis 17 ½ %, holten aber zuletzt wieder 1736 , deren Coupons fie⸗ len bis 13 ½ %. — Portugiesische Obligationen sind von 32 ½ bis 34 ½ % wegen den günstigeren Nachrichten über die Insurrection gestiegen. Einige Geschäfte wurden in griechischen Obligationen zu 5 ¾ und 6 ½ % gemacht. Der Geld⸗Zins⸗Cours ist auf 3 ½ und 3 % gewichen.
Kopenhagen, 7. Juli. Getraide. Die Kornpreise am Markte sind fortwährend hier im Fallen begriffen, und Roggen wurde gestern zu 11½ — 9 ½ Rbthlr. pro To. verkauft. Eine Parthie Finnischer Roggen von 120/121 Pfd. Gewicht bedang 9 ½ Rbthlr. Der Preis des dänischen Roggens ist theilweise schon dem des fremden gleich, doch ist die Zufuhr aus den Pro⸗ vinzen sehr unbedeutend, und es bedürfen diese der Zufuhr von hier. Gothenburg, 8. Juli. Getraide. Vor einigen Tagen ist eine Petition wegen sofortiger Aufhebung des Getraide⸗Ausfuhr⸗Verbots von hier nach Stockholm abgegangen, um dem König überreicht zu werden. Eine ähnliche ist von Malmö abgeschickt. Wie stark die Getraide⸗Preise in den mittleren Provinzen des Landes gefallen sind, sieht man daraus, daß die Marktpreise in Westeräs in den letzten 14 Tagen wie folgt notir. wurden: Weizen 20 a 22 Rthlr., Roggen 15 a 16 Rthlr., Gerste 15— 14 Rthlr., Hafer 6 ½ a 7 Rthlr., alles R.⸗Geld.
Neapel, 1. Juli. In dem Maße, als die Zufuhr des neuen Ge⸗
traides steigt, gehen die Preise zurück. An dem guten Erfolg der Weizen⸗ Aerndte ist nun nicht im Geringsten mehr zu zweifeln; die ersten kleinen Partieen Weizen aus Apulien sollen sehr schön und auch mehlreich sein. Hafer ist ebenfalls sehr gut gerathen. Der letzte Regen war der Mais⸗ pflanze sehr günstig. Ueber den Stand der Oelbäume läßt sich noch nichts Verläßliches sagen; man spricht sich jedoch im Allgemeinen nicht sehr be⸗ friedigend über denselben aus. Braila, 24. Juni. Die Getraide⸗Verkäufe beschränkten sich während der letzten fünf Tage auf geringfügige Partieen für Konstantinopel. Die etwas günstigeren Winde haben uns mehrere Schiffe zugeführt. Ein be⸗ fruchtender Regen hat den Feldern sehr wohlgethan, und wir schöpfen wie⸗ der die beste Hoffnung in Betreff der Aerndten.
Answärtige Börsen.
Augsb urg, 10. Juli. Bayer. 3 ½ % oblig. 92. G. do. Bank-Actien II. Sem. 1847 670 G6. 5 % Met. 108. 107 ½. 4 % do. 98 Br. 3 % do. 71 Br. Bank-Actieu II. Sem. 1600 G. Württ. 3 ½ % Oblig. 89 ½ Br. 4 ½ % 101 ½. 101. Darmst. 50 Fl. Loose 80 Br. Bad. 50 Fl. Loose v. 1840 59 Br. 35 Fl. Frankfurt a. M., 13. Jul. 5 % Met. 107 ¼ Stiech 98 ½⅛. Integr. 57 ½ G. Polu. 300 Fl. L. 97 ⅛ Bexb. 94 5½. Taunus B. Actien p. ult. 356. 355 ½. i: Amburg, 13. Juli. Bank-Actien 1600 Br. Engl. Russ. 106 ½. 106 ¼. IHHamb. Berg. Actien 96 Br. Magd. Wittenb. 86 ½⅔ Br. Hamb. Berl. 107 ½. 107 ½. do. Prior. Act. 99 ½. 99 ½. Alt. Kiel 110. 109 ½ Glückst. Elmsh. 60 Br. Rendsb. Neum. 96. 95. Kopenh. Rothsch. 61 G. Meckl. 73 ½. 73. Leipzig., 14. Juli. Leipz. Dresdn. Act. 116. 115 ½. Sächs. Bayer- 89 Br. 88 ¾⅔ G. 87 ½⅞ bez. Sächs. Schles. 103 Br. 10 ² ½ bez. u. G. Chem. Ries. 59 ½ 58 ½. Löb. Zitt. 56 ¾ Br. 228. 227. Herl. Anb. I.t. A. 119 ½. 1 8 ¾. Lt. B. 107 ½ Fr. Dess. Bank-Act. 100 ¾ G. Preuss. Bank- anth. 109. 108 ½. 8 Wien, 13. Juli. 5 % Met. 106 ½. 4 % do. 97. 3 % do. 69. Bank Actien 1590. Anl. de 1834 155 ½. de 195 0 121 . Nordb. 165 ½. Gloggn. 122 ½.
(Teleg. Depeseche aus Ev In, vom 14. Juli.) 8 London, 10. Juli. Cons. 88 ½ 88 8½ Rechn. 8 8 Amsterdam, 12. Juli. Int. N- 8 Amselnrdam, 12. Juli. Auf der Kornmarkt 128 pfd. bunter polni⸗
scher Weiz! 10.—9) Fl., Roggen 118pfd. preußischer 320 Fl.
Königliche Schauspiele. Freitag, 16. Juli. Im Schauspielhause. 115te Abonnements⸗ Vorstellung. Zum erstenmale wiederholt: Das Versprechen, Schau⸗ spiel in 1 Akt, von Bauernfeld. Hierauf: Der Sohn auf Reisen, Posse in 2 Abth., von C. Feldmann. Und: Zwei Genre⸗Bilder, als: Ein Pas de deux vor hundert Jahren, 1744, und: Der Kurmärker und die Picarde, 1815.
Bauk-Act. 1955. do. 500 Fl. 81.
Mgd. Leipz. Thür. 97 G.
Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Im Selbstverlage der Expedition.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober⸗Hofbuchdruckerei. Hhthe
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hältnisses zu remittiren.
Alles erlauben konnten.
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sss t
Inland. Berlin. Verordnungen des General⸗Post⸗Amts.
Desterreichische Monarchie⸗ Aus Sredenor⸗ en.
Frankreich. Paris. Verstärkungsgesuch für das französische Geschwa⸗ der in Cochinchina. — Abd el Kader's Streben. — Zustand der Dinge in Madagaskar. — Das neue Anleihe⸗Projekt. — Vermischtes.
Großbritanien und Irland. London. Parlaments⸗Verhandlungen: Neue Unterstützungs⸗Bewilligungen für Irland; Aktenstücke über Otaheiti. — Nachrichten aus Westindien und den La Plata⸗Staaten.
Griechenland. Athen. Maßregeln gegen den Aufstand. — Verhaf⸗ tung des Generals Grisiottis. — General Vassos †. — Die Wahlen. — Proclamation der Regierung.
Vermischtes.
Eisenbahnen. Aus der Grafschaft Mark.
Berlin, 14. Juli. Das Amtsblatt des Königlichen Post⸗ Departements enthält die folgende Verordnung, betreffend die Er⸗ neuerung bestehender Vorschriften wegen Beschaffenheit der Geldsen⸗ dungen nach Frankreich:
„Die Post⸗Anstalten werden wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die nach Frankreich bestimmten Geldsendungen nicht in Briefen, son⸗ dern in Leinen oder Wachstuch verpackt und von besonderen unversiegelten Adressen begleitet sein müssen, und daß weder diese Geld⸗Pakete, noch die unversiegelten Adressen schriftliche Mittheilungen enthalten dürfen.
Die vom Auslande eingehenden, nach Frankreich bestimmten Geldsen⸗
erfolgt ist, von der ersten preußischen Post⸗Anstalt, bei welcher dergleichen Sendungen eingehen, sofort mit der erforderlichen Angabe des Sachver⸗
Berlin, den 27. Juni 1847. General⸗Post⸗Amt. Schmückert.“ Desgleichen, betreffend die Portofreiheits⸗Bewilligung für Sen⸗ dungen: „Zur Unterstützung der Ueberschwemmten in Schlesien“: „Dem in Breslau gebildeten Comité zur Unterstützung der Ueber⸗ schwemmten in Ober⸗ und Nieder⸗Schlesien ist für die von demselben abzu⸗ sendenden oder an dasselbe eingehenden Briefe, Gelder und Pakete in Bezug auf den angegebenen Zweck unter der Bedingung die Portofreiheit bewilligt worden, da die nicht mit Geld beschwerten Briefe und Adressen offen oder unter Kreuzband versendet werden. Die Pakete müssen von postmäßiger Beschaffenheit sein und dürfen der Postkasse keine Nebenfuhrkosten (auch kein Eisenbahn⸗Frachtgeld) verursachen. Behufs der portofreien Bezeichnung sind die Adressen mit der Rubrik zu versehen: „Zur Unterstützung der Ueber⸗ schwemmten in Schlesien.“ Berlin, den 3. Juli 1847. Der General⸗Postmeister. von Schaper.
Oesterreichische Monarchie.
Aus Siebenbürgen, 24. Juni. (D. A. Z.) Die. sieben⸗ bürgischen Landwirthe haben jetzt sehr gute Tage; die Getraidepreise sind nämlich so gestiegen, daß sie mehr als fünfmal so viel wie sonst einnehmen. Leider aber haben nur wenige Vorräthe, denn bei den meisten wird Alles aufgezehrt, und nach diesem Beispiele leben auch die Bauern. Gewöhnlich wird bald nach der Aerndte Alles verkauft und das Saatgetraide von der Herrschaft geborgt, die sehr oft selbst den Hafer und das Heu kaufen muß. Ueberhaupt ist es auffallend, wie wenig Vermögen in diesem von der Natur so begünstigten Lande ist. Es giebt höchstens zehn Gutsbesitzer, die über 10,000 Rthlr. Ein⸗ künfte haben, Besitzer von sehr großen Gütern und Wäldern, wo man die schönsten Eichen ungenutzt absterben sieht. Die meisten an⸗ deren Gutsbesitzer haben ihr Auskommen nach Verhältniß ihrer Gü⸗ ter, aber eigentlich selten gewisse Einnahmen, so daß es zwar viel⸗ leicht hundert Familien giebt, welche ein paar Tausend Thaler jährlich zu verzehren haben, allein nicht so bestimmt, daß sie darauf rechnen daher sie oft in Geldverlegenheit kommen und 15—20 pCt. Zinsen zahlen müssen. Dennoch hat Siebenbürgen in der neuesten Zeit bedeutende Fortschritte zur Ordnung gemacht, wenn man damit die Zeit der Unordnung vergleicht, wie sie auch mitunter bei den Vätern der jetzigen Generation stattgefunden hat, die ich eigentlich
können,
“ Paris, 10. Juli. Der Bericht. des Linienschiffs⸗Capitains „Lapierre“ über die cochinchinesische Affaire ist der Regierung zuge⸗ sommen. In der Voraussicht wichtiger Ereignisse, welche demnächst in China und den verschiedenen Ländern des äußersten Orients eintreten könnten, verlangt Herr “ n ihm befehligte Division b rei Kriegsschiffe verstärkt werde. 1““ 88 vöG rn nö 6 b 1 hält es jetzt für unzweifelhaft, räumt auch seinerseits ein, daß Abd el Kader dahin strebe, sich in Marokko eine Herrschaft zu⸗ gründen. Der Courrier frang ais meint, das wären die Früchte der bisher in Algier verfolgten Poli⸗ tik. Abd el Kader's Sieg sei wohl nur der Vorläufer seiner Usur⸗ pation des marokkanischen Thrones. Uebrigens glaube er nicht, daß Frankreich es als ein Unglück zu betrachten hätte, wenn der Emir zum Sultan von Marokko erhoben würde, indem sein Ehrgeꝛz in dem Besitz dieses Reiches hinreichende Befriedigung fände und die Ver⸗ waltung eines so ausgedehnten Gebiets alle seine Thätigkeit genug⸗ sam in Anspruch nähme. Um so mehr seien jetzt die Umstände ge⸗ boten, sich in Algereien fester zu setzen. Der Courrier frangais will auch wissen, zu Tlemsen sei ein marokkanischer Abgesandten mit dem Gesuch um französischen Beistand gegen Abd el Kader angelangt. Das Handels⸗Journal der Insel Bourbon meldet, daß zu Ma⸗ dagaskar von europäischer Seite neue Versuche gemacht worden seien, die Handels⸗Verbindungen mit Tamatave zu erneuern; die Ho⸗ va's hätten jedoch darauf besarrt, alle Ausländer vohne Unterschieb von der Insel auszuschließ Die englische Brigg „Arzac“ verbrachte einen ganzen Monat zu To be mit Unterhandlungen, um nur ihre Ladung ausschiffen zu dürsen, es wurde ihr aber si ong untersagt, aus Madagaskar dortige Erzeugnisse fortzubringen. eich nach Ab⸗ gang der Brigg untersagte die Regierung jeden Verfehr mit Aus⸗ ländern unter so strengen Strafen, daß ein französisches Paketboot nicht einmal eine Schachtel mit Medizin an Bord nehmen konnte. Die Bevölkerung soll sehr betrübt darüber sein, daß sie jetzt der Hülfsquellen des europäischen Handels beraubt ist. Das früher von Europäern bei Tamatave bewohnte Dorf ist mit Ausnahme des Hau⸗ ses eines Franzosen, auf welchem die dreifarbige Fahne wehte, nie⸗ dergebrannt ’e v.. Küstenpunkten hat die Regierung stigungen anlegen lassen, Beses 8 Publikum sind verschiedene Versionen über den Modus,
welcher von Herrn Dumon zur Ausführung des neuen Anleihe⸗Pro⸗
zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.
würde das Anlehen in zwei Theilen negozürt werden, nämlich 150 Millionen im nächsten September und 200 Millionen im April oder Mai des nächsten Jahres; die Uebernehmer des Anlehens wür⸗ den monatliche Einzahlungen von je 20 Millionen zu leisten haben, so daß der Gesammtbetrag von 350 Millionen in 17 oder 18 Mo⸗ naten würde eingezahlt werden. Andere Personen behaupten, die Regierung werde von jener Summe vorerst nur 150 Millionen auf⸗ nehmen; davon würden nur 50 Millionen auf dem Wege des Zu⸗ schlags aufgenommen werden, um zur Einziehung von Schatzbons verwendet zu werden; 50 Millionen würden von der Bank von Frankreich geliefert, welche in solcher Weise die 5 pCt. Renten, welche sie unlängst an den Kaiser von Rußland verkauft hat, durch neue Renten ersetzen würde; und die übrigen 50 Millionen würden von der Depots⸗ und Consignationenkasse oder von der Amortisa⸗ tionskasse herbeigeschafft werden. Diese letztere Version wird indeß für wenig wahrscheinlich gehalten, insbesondere was die Depots⸗ und Consignationenkasse betrifft. Die Fonds dieser Kasse haben durch die Rücknahme der Sparkasse eine ansehnliche Verringerung erlitten, und man glaubt daher, daß sie wohl nicht im Stande sein möchte, dem Staate 50 Millionen vorzuschießen. Was die Amorti⸗ sationskasse anbelangt, so würde sie gewiß nicht einen so bedeutenden Theil ihrer verfügbaren Fonds entbehren können. In dem einen und dem anderen Falle würde eine solche Aushülfe immer nur ein zu einer gewissen Zeit rückzahlbarer Vorschuß sein, den man später doch mittelst eines regelmäßigen Anlehens liquidiren müßte. Zu Rouen haben der Maire und sechs Adjunkten in Folge eines zwischen der dortigen Einwohnerschaft und der Eisenbahn⸗Gesellschaft, welche zum Nachtheile der ersteren eine Bahnstation verlegt hat, ent⸗ standenen Zwistes ihre Entlassung genommen, weil der Minister der öffentlichen Arbeiten sich weigerte, die Gesellschaft zur Zurücknahme ihrer Maßregel anzuhalten. Im Gefängnisse zu Clairvaur werden nach einem Provinzial⸗ Blatte die Gefangenen so schlecht behandelt, daß, amtlichen Listen zufolge, innerhalb drittehalb Jahren mehr als ein Drittel der 2000 dort eingekerkerten Personen gestorben ist; in einem einzigen Monate kamen 40 Sterbefälle vor.
Großbritanien und Irland.
London, 9. Juli. Die gestrige Abendsitzung des Unterhauses war durch einen neuen Antrag bemerkenswerth, den der Kanzler der Schatzkam⸗ mer wegen Bewilligung von 300,000, Pfd. St. zur Unterstützung der Hülfsbedürftigen in Irland während des laufenden Sommers stellte. Der Minister wiederholte zur Begründung seines Antrages seine früheren Angaben über die Größe und den Modus der im vorigen Jahre und bis jetzt den Irländern geleisteten Unterstützungen, so wie über die Zahl der bei den öffentlichen Bauten angestellten Arbeiter, welche Letztere im März dieses Jahres 734,000 betrugen, seitdem aber so weit vermindert worden sind, daß am 26. Juni nur noch 28,000 an⸗ gestellt waren. Ueberdies ist beschlossen worden, auf ö Bauten, hauptsächlich Wegebauten, nur noch im Laufe 88 g 100,000 Pfd. zu verwenden, und sie dann ganz liegen zu 88 mit diese keinesweges dringend nothwendigen Arbeiten nicht der Ver⸗ wendung der Arbeiter im Dienste der Privatleute in 9 Weg treten. Vom 15. August bis zur Beendigung der öffentlichen Arbeiten werden auf dieselben im Ganzen 4,900,000 Pfd. verwendet worden sein. Was die für Anlegung von Getraide⸗Vorräthen verwendeten Summen be⸗ trifft, so betragen dieselben 600,000 Pfd.; sier sind zum Theil durch den Verkauf des Getraides wieder eingebracht, doch ist auf einen Ver⸗ lust von 200,000 Pfd. zu rechnen. Die Regierung, erklärte der Mi⸗ nister, hat sich bei dem Verkauf des Getraides stets. gehütet, den Privat⸗ handel zu benachtheiligen, und es ist auch von dieser Seite keine Klage geführt worden. Ueber die Zunahme des Gesundheitszustandes gab der Kanzler im Ganzen befriedigende Berichte. Das Fieber tritt in modisizirter Gestalt auf, und die Sterblichkeit in Folge desselben nimmt ab, auch die Zahl der Verbrechen hat abgenommen. Unter Anderem ist die Vertheilung von gekochten Lebensmitteln von sehr 1. samen Folgen gewesen und hat einer Menge von Mißbräͤuchen 1. holfen. So lange Fleisch und Mehl im rohen Zustande vertheit wurden, verkauften viele Empfänger ihre Rationen und berauschten sich von dem Ertrage, während sie ihre Familien hungern ließen. Durch den Konsum von Fischen in den 207 Hospitälern, die errich⸗ tet sind, hat der Begehr nach diesem Lebensmittel sehr zugenommen, wodurch zugleich die Fischerei an der Westküste sehr ermuntert worden ist. Die ganze Ausgabe für die Unterstützung fällt denn doch, m⸗ der Kanzler bemerkte, noch etwas unter seinem Anschlage aus. Er hatte 10 Millionen dafür angenommen, es werden aber nur 9,359,000 Pfd. darauf bis zur nächsten Aerndte zu verwenden sein, nach welcher das irländische Volk auf die Armenraten verwiesen wird. Zur För⸗ derung der Entwässerungen in Irland sollen außer den bereits zu diesem Behufe vorgeschossenen 60,000 Pfd. noch 370,000) Pfd. vor⸗ geschossen werden. Mehr, glaubte der Kanzler, könne die Regierung in dieser Hinsicht nicht thun, ohne der Privat⸗Industrie in den Weg
zu treten. Die Regierung, fügte er hinzu, hätte vielleicht griffe in dem eben so großen und verantworttichen, als neuen nter⸗ nehmen, das dem Hungertode nahe irläͤndische Volk zu ernähren, be⸗ gangen, im Ganzen aber habe man Alles gethan, was die Umstände erlaubt hätten, um es vom Hungertode und von Krantheit zu retten. Auch gab er die Hoffunng zu erkennen, daß alle ferneren Anstren⸗ gungen in dieser Hinsicht würden aufhören können. Was aber die Folge einer abermaligen Miß⸗Aerndte sein würde, wage er nicht vor⸗ auszusetzen und wolle daher. auch einen so schmerzlichen Gegenstand nicht weiter berühren. Die im Ganzen für die öffentlichen Utheiten verausgabte Summe beträgt etwa 4,900,000 Pfd. Die Ausgabe für Suppenküchen bis Ende August, dem Schluß des Unterstützungs⸗ Jahres, ist zu etwa 2,200,000 Pfd. anzunehmen. Von der ganzen
beS 4501 ( Ig 1 1 or 92 Unterstützungs⸗ Summe sollen 4,380,0 900 Pfd. nicht wieder bezahlt
die 300,000 Pfd. bewilligt worden waren, Betreff der Entwässerungen angenommen.
Adresse an die Krone, die zeichnete Kriegsthaten für die 1815 zu beschränken, sondern sonders an die in das Jahr ull. Auckland versprach Erwägung der Sache.
lang vor.)
jekts gewählt werden dürfte, im Umlauf. Nach einer dieser Angaben
1“
er egen sind 4,970,000 Pfd. rückzahlbar, welches denn im hacen necrgge deec von 9,350,000 Pfd. ausmacht und einen Ueberschuß von 650,000 Pfd. auf die für Irland bewilligten 10 Mil⸗ lionen übrig läßt, die als Reserve hingelegt werden sollen. Nachd em b wurde auch die Bill in
Im Oberhause beantragte gestern Lord Hardwicke eine d die Bewilligung der Denkmünze für ausge⸗ Flotte nicht auf die Zeit von 1793 bis bis 1846 auszudehnen; er erinnerte be⸗ 1816 fallende Schlacht von Algier. Lord (Am 9ten kam, so weit die Berichte der Abendblätter reichen, im Parlamente nichts von Be⸗
b sind in diesen T r die Ange⸗
Dem Parlamente sind in diesen Tagen mehrere auf die Ang legenheiten Wiahrühs bezügliche Aktenstücke vorgelegt worden. Das erste ist eine vom 20. Januar d. J. datirte Note ord Palmerston's an den französischen Gesandten, den Grafen St. Aulaire, in welcher er ihm mittheilt, daß ihm aus fast allen Gegenden Großbritaniens
zahlreich unterzeichnete Vorstellungen zugegangen seien, mit dem Ge⸗ suche, von Frankreich zu verlangen, daß — *† Bewohner von Otaheiti, welche die Insel verlassen wollen, um sich anderswo nieder⸗ zulassen, die Erlaubniß dazu erhalten; diesen Wunsch hofft nun Lord Palmerston durch Vermittelung des Gesandten erfüllt zu sehen. Graf St. Aulaire antwortet darauf in einer vom 1. Februar datirten Note, daß der französische Marine⸗ und Kolonial⸗Minister schon am 2. Dezember v. J. dem Gouverneur der französischen Niederlassungen in Oceanien den Auftrag gegeben habe, den ee na den nordwestlich von Otaheiti belegenen Inseln kein Hinderniß in den Weg zu legen. Das dritte Aktenstück ist eine vom 19. Juni d. J. datirte, von Lord Palmerston und dem Grafen Jarnac unterzeichnete Erklärung wegen Anerkennung der Unabhängigkeit der leewärts von Otaheiti belegenen Insein Huahine, Raiatea und Brabora nebst deren Dependenzien. Durch diese Erklärung verpflichten sich die kontrahi⸗ renden Theile, weder jemals von jenen Inseln Besitz zu nehmen, sei es absolut, sei es als Schutzmacht, noch auch zu gestatten, daß der Beherrscher von Otaheiti zugleich Beherrscher jener Inseln sei oder umgekehrt. 8
Das Post⸗Dampfschiff „Medway“, das St. Thomas am 18. Juni verlassen hat, bringt Nachrichten aus Veracruz vom 2. Juni und aus Tampiko vom 22. Mai, diese älter und jene nur um einen Tag neuer, als die letzten über New⸗York eingegan⸗ genen mexikanischen Berichte. In der Hauptstadt war man mit den Vorbereitungen zur Präsidentenwahl beschäftigt; Herrera und Angel sollen die meisten Aussichten haben. Aller Handel stockte in der Hauptstadt, und auch der Reiseverkehr zwischen Mexiko und Veracruz war durch die Raubzüge der Guerillas Banden völlig aufgehoben. In Veracruz herrschte große Kränklichkeit. General Scott befand sich in Puebla. — Aus den westindischen Inseln wird nichts mitge⸗ theilt, außer den in dieser Jahreszeit gewöhnlichen Speculationen über den zu erwartenden Aerndte⸗ Ertrag. In St. Thomas hatte so lange Dürre geherrscht, daß man Wassermangel zu verspüren enhea Briefen aus Montevideo vom 8. Mai waren Lord Howden und Graf Walewski in Montevideo eingetroffen und am 7. Mai von dort nach Buenos⸗Ayres abgegangen. Graf Walewski hatte sich nur wenige Stunden in Montevideo aufgehalten. — Die Streitigkeiten zwischen Rosas und der brasilianischen Regierung und die Haltung der letzteren ließen einen vollkommenen Bruch eharse und es steht möglicherweise eine brasilianische Blokade oh eess Ayres bevor, sobald, wie demnächst zu erwarten, die französisch⸗
englische aufgehoben ist. Sriechenland. nb 2 8 27. Juni. (A. Z.) Die Regierung hat eine Brigg und F hh. nach Akarnanien beordert, um ꝓ“ Seeseite zu blokiren und Kanonen zur Beschießung ge. üe- 8 auszuschiffen, denn die Punkte, wo er sich versche “ 8 V1 die Obersten Sotyris und Johann Stratos, die ee à rakas und Weikos und der Gendarmerie⸗ Kommandant o8 eingeschlossen halten, sind so fest, daß ein Sturm unnüxev Glutvergießen kosten würde. Da diese Schiffe in die zu seichten griechischen Gewässer nicht vordringen können, so ist auf Veranlassung der Regierung in einer Berathung des diplomatischen Corps beschlossen worden, daß nichts im Wege stehe, sie in dem englischen Gewässer ankern zu lassen. Be⸗ lagerer haben die Stelle besetzt, wo Grivas Lebensmittel und Wasser von der Insel erhielt, und Sotyrion Stratos versichert in einem Briefe, sie würden bald Grivas nach Sta. Maura schicken, Pöfheren. zen zu essen. Der Brief war vor Ankunft der Schiffe geschrieben, und es wird ein Glück für Grivas sein, wenn er sich bis se 89. die Flucht rettet. Das Gerücht über Bewegungen des Kalergis wird als falsch widerlegt; er befinde sich soas esee Pieser Zante. So wird nach der Meinung aller Wohluntberesi⸗ A febeen Aufruhr⸗Versuch durch seine rasche Unterdrückung 8 Eeb⸗ 59 der Regierung vermehren. Sonderbare Schicksale ber Generale 8 8 siottis und Grivas, die sich zu Anfang dieses Jahres mit so glän⸗ zenden Plänen trugen. Damals wollte dieser Premier⸗ Minister, jener Generalissimus werden. In ihrer Selbstüberschätzung ließen sie sich zu unvorsichtigen Handlungen
verleiten, verscherzten die Königliche Gnade und verloren ihre Stellen. Jetzt stehen sie an die⸗ sem Abgrund. 1 8 . General Grisiottis wurde in Athen auf den Grund eines vom Staats⸗Prokurator in Chalkis ausgestellten Haftnefehls festgenommen und ohne Weiteres als Gefangener wegen toͤdtlicher Mißhandlung mehrerer Personen nach Chalkis in das Gefängniß abgeführt. Zwei seiner Leute wurden wenige Tage vorher festgenommen. In der Nacht vom Llsten auf den 22sten ist der General⸗Major und Adjutant M. Vassos, der Maurobuniote, in einem Alter von 52 Jahren an den Folgen einer Lungen⸗Entzündung gestorben. Er hatte alle Gefahren des Revolutionskrieges überstanden, genoß großes An⸗ sehen bei seinen Mitkämpfern und den Gränztruppen, die er seit einer Reihe von Jahren befehligte, so wie bei den Einwohnern der Gränz⸗ Provinz Phthiotis, wo er⸗ einer der bedeutendsten Grundbesitzer war, hielt sich von den Parteien fern und war dem König treu ergeben. Se. Majestät besuchte ihn noch vor seinem Tode und soll eine Thräne nicht unterdrückt haben; es ist in der That ein schmerzlicher Verlust. Er wurde unter ungehenrem Zulauf am 2 2sten Abends mit allen sei⸗ nem Stande gebührenden Ehren begraben. Herr Panagiotis Sutzo hielt eine längere Grabrede. “ Die Oppositionsblätter lästern viel über die Einmischung des französischen Konsuls in die Wahlen von Syra, schweigen aber über die nicht weniger thätige und durch die Anwesenheit von Kriegs⸗ schiffen unterstützte Einmischung des englischen Konsuls in die Wah⸗ len von Patras. Der Unterschied zwischen Beiden ist, daß der Eine für, der Andere gegen die Regierung wirksam war. In beiden Seestädten, wovon die eine drei, die andere vier Ab⸗ geordnete in die Kammer schickt, sind die Wahlen ministeriell. In
Syra wurde sogar Kolettis gewählt, was sehr bezeichnend ist. Die Wahlen von Athen und Theben, die einzigen außer jenen, die man kennt, sind ebenfalls ministeriell, und Kolettis auch ist in Athen gewählt. Der größte Triumph des Ministeriums aber ist die völlige Ruhe des Lan⸗ des in diesem gefährlichen Augenblick, mit Ausnahme einer einzigen Provinz, nämlich Akarnaniens. Da die Opposition es nicht an In⸗- triguen fehlen läßt und gewaltige Unterstützung hat, so ist diese 8 Ruhe ein thatsächlicher Beweis der Achtung und Kraft der Regierung,
gegen den alle Phrasen ihren Zauber verlieren.
Athen, 27. Juni. (A. Z.) Die Regierung hat folgende Pro⸗ clamation an die Bewohner von Akarnanien und Aetolien erlassen:
Mitten im Stadium der Abgeordnetenwahlen, das die gesetzliebenden friedlichen Bürger Griechenlands in tiefster Ruhe so lobenswerth durchlau⸗ fen; mitten unter den rastlosen Anstrengungen der Regierung und der Be⸗ örden, den Bestimmungen der Constitution über die Versammlung der Kam⸗ mern innerhalb der festgesetzten Frist zu genügen, erhält die Regierung die betrübende Nachricht, daß General⸗Major Theodor Grivas durch ungesetliche
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